ich suche ein "Rezept" für den Moskauer Salat nach DDR Art, vorwiegend
wie er in der Lausitz gemacht wird. Ich hab auch schon bei dem Mapfern
nachgefragt aber die wissen leider auch nicht so richtig weiter.
Ich kann mich dunkel daran erinnern, daß der aus gekochtem (?) Fleisch
gemacht wurde mit Gurken und er hatte so ´ne rote Tunke, die - Vermutung
an - wohl mit Mayo und Ketschup zubereitet wurde - Vermutung aus.
Jetzt habe ich zwar schon ein paar Varianten bekommen aber die waren
alle mit Hühnerfleisch und ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, daß
da kein Huhn sonder eher Rind drin war. Schließe ich jetzt mal aus der
Konsistenz des Fleisches. Aber so ganz genau weiß ich es eben nicht
mehr.
Die gesuchte Variante scheint im übrigen in der Lausitzer Gegend
ziemlich verbreitet zu sein, da ich genau diesem Salat mal bei einem
kalten Buffett in einem Restaurant gefunden habe und da war schon einige
Zeit nach dem Mauerfall.
Vielleicht könnt ihr mir ja weiter helfen
--
Grüße
Manuela und die "fürchterlichen" Zwei
Originalität ist die Kunst, geheimzuhalten, woher man seine Weisheiten
hat.
>ich suche ein "Rezept" für den Moskauer Salat nach DDR Art
ich sehe ihn richtig vor mir ... bist Du sicher, daß es dazu ein richtiges
Rezept gab? Ich meinte, das wäre immer Resteverwertung alá Soljanka (lecker!)
Peter
--
__________________________________________________________
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Ich kann mich nur noch sehr sehr dunkel erinnern, aber auch nach
meiner Kenntnis der russischen Küche war das Rote daran bestimmt Rote
Bete. Passt auch hervorragend in die Lausitzer Landschaft. Ausser Mayo
dürfte auch saure Sahne dran gewesen sein. (leider nicht die echte
Smetana, heute würd ich am ehesten Schmand als Ersatz gelten lassen)
Joachim
(Hobbykoch mit viel Beziehung zur litauischen Küche, die etwas
Ähnlichkeit mit der russischen hat)
> Joachim
> (Hobbykoch mit viel Beziehung zur litauischen Küche, die
> etwas Ähnlichkeit mit der russischen hat)
Seit dem großen Krieg oder schon länger?
Wobei (bei all ihrem Reiz) DDR-Erzeugnisse a la
Soljanka, Moskauer Salat/Eis, Tatar oder Russische Eier
für rüssische Küche zu halten, doch etwas gewagt ist.
Matthias
"Peter Veith" schrieb im Newsbeitrag
> ich sehe ihn richtig vor mir ... bist Du sicher, daß es dazu ein
richtiges
> Rezept gab? Ich meinte, das wäre immer Resteverwertung alá Soljanka
(lecker!)
ich glaub nicht, daß es wirklich ein bestimmtes Rezept dafür gab, daher
auch die "". Mir geht´s ja nur darum ungefähr zu wissen, was da für´n
Fleisch und sonstige Zutaten verwendet wurden. So direkt würde ich das
auch nicht als Resteverwertung bezeichen, da meiner Erinnerung nach
richtiges Fleisch und keine Wurst verwendet wurde und er dafür zu selten
auf den Tisch kam ;-). Bei der Soljanka konnte man ja wenigstens seine
ganzen Wurstreste aufbrauchen. Bei uns z.H. kam es dann auch schon mal
vor, daß da Salami, Bierschinken und ähnliches verwertet wurde. Dann
noch schön Gurke und Sauerkraut rein, mmmh lecker (wär eigentlich auch
mal wieder eine Idee sowas zu machen)
Das denke ich auch. Das Zeug hieß halt einfach Moskauer Salat, warum
auch immer. Es hatte aber mit Sicherheit nicht wirklich viel mit der
russischen Küche zu tun.
Der Witz ist aber, daß in einen Moskauer Salat (lt. Rezeptdatenbank)
Oliven, Krebsfleisch und Trüffel reinkommt. Da frage ich mich denn noch
eher warum das dann Moskauer Salat heißt. Als wenn die Russen an so was
rangekommen sind. Aber vielleicht ist es ja auch ein Neuzeitrezept und
es gibt bestimmt ein paar Russen, die sich solche Zutaten leisten können
;-)
> Wobei (bei all ihrem Reiz) DDR-Erzeugnisse a la
> Soljanka, Moskauer Salat/Eis, Tatar oder Russische Eier
> für rüssische Küche zu halten, doch etwas gewagt ist.
Dafür gibt es aber heute hier im Supermarkt eine eigene Abteilung mit
Originalprodukten aus Russland.
Bye Kai
Manuela Ebert <m...@nuela.net> schrieb in im Newsbeitrag:
10155825...@news.nci.de...
> Hallo,
>
[Rezeptsuche nach Moskauer Salat]....
war grade im Kaufland, und hier steht vor mir ein Becher "Russischer
Salat" der Thüringer Fischfeinkost Gebrüder Hopf GmbH Floh /Thüringen.
Hm. nicht Lausitz. Das waren wahrscheinlich die, die früher immer die
Fischpaste zusammengerührt haben, hatte mich schon damals gefragt, was
´ne Fischfabrik in Thüringen macht.
Zutaten:
15% Fleischbrät aus Schweinefleisch, Tomatenmark (ah doch ?), Gurke,
Wasser, 8% Paprika, 7% weiße Bete, Sellerie, Zucker, Zwiebeln , 3%
Champignons, Pflanzenöl, Branntweinessig, Salz, Senf, modifizierte
Stärke, Worchestersoße (echt russische moskovski worchesterski sos ?
:-), Aromen, Verdickungsmittel Guar, Natriumbenzoat, Kaliumsorbat,
Rote Bete Saft (ha !), Ascorbin- und Zitronensäure.
Kleiner Tip, für den Hausgebrauch würd ich das Natriumbenzoat
weglassen :-).
Der Name scheint mir das einzig russische zu sein, ausserdem halt ich
den Fleischbrät eindeutig für eine Nachwendeadaption.
Mal kosten: hm, eßbar, aber nix besonderes
Joachim
Also meine Kenntnisse stammen von nach dem grossen Krieg, so alt bin
ich ja nun auch wieder nicht.
Ansonsten gibt es русский борщ, lietuviški barščiai und polski baršč
sicher schon erheblich länger, ist aber eben auch nicht dasselbe: dem
litauischen Barschtsch fehlt gegenüber dem russischen der Weißkohl,
und der polnische ist einfach nur Rote Bete Extrakt, u.U. mit Pirogen
drin.
>
>
> Wobei (bei all ihrem Reiz) DDR-Erzeugnisse a la
> Soljanka, Moskauer Salat/Eis, Tatar oder Russische Eier
> für rüssische Küche zu halten, doch etwas gewagt ist.
völliges ACK. Wer einmal eine echte russische Soljanka bestellt hat,
und dann geglaubt hat, er kriegt ´ne DDR- Wurschtsuppe, wurde eines
besseren belehrt. Da es aber auf ein "zusammenbastlen" hinauszulaufen
schien, wollt ich meinen bescheidenen Kenntnisse einfließen lassen.
Joachim
Hinweis: Zur korrekten Zeichendarstellung Zeichensatz unicode
verwenden.
Na ja, ich hab einfach mal gesagt Lausitzer Gegend, da ich schon
ziemliche regionale Unterschiede bei gewissen Gerichten festgestellt
habe und ich such ja nun mal diesen Moskauer Salat aus meiner Kindheit.
> Zutaten:
> 15% Fleischbrät aus Schweinefleisch, Tomatenmark (ah doch ?), Gurke,
> Wasser, 8% Paprika, 7% weiße Bete, Sellerie, Zucker, Zwiebeln , 3%
> Champignons, Pflanzenöl, Branntweinessig, Salz, Senf, modifizierte
> Stärke, Worchestersoße (echt russische moskovski worchesterski sos ?
> :-), Aromen, Verdickungsmittel Guar, Natriumbenzoat, Kaliumsorbat,
> Rote Bete Saft (ha !), Ascorbin- und Zitronensäure.
> Kleiner Tip, für den Hausgebrauch würd ich das Natriumbenzoat
> weglassen :-).
> Der Name scheint mir das einzig russische zu sein, ausserdem halt ich
> den Fleischbrät eindeutig für eine Nachwendeadaption.
> Mal kosten: hm, eßbar, aber nix besonderes
Also das ist mit Sicherheit eine Nachwendeadaption. Eins weiß ich
wirklich 100%ig, da war zu Ostzeiten kein Fleischbrät (bäh) drin.
Tomatenmark hört sich schon mal ganz gut an, Worchestersauche, Senf und
Essig wär´n vielleicht auch noch ´ne Idee. Paprika, weiße Bete und
Champignons waren glaub ich nicht drin, Gurke auf jeden Fall. Es geht
mir auch hauptsächlich um die Tunke. Die hatte ganz einfach so´n
speziellen Geschmack, der den ganzen Salat zu einer (für mich)
Köstlichkeit gemacht hat ;-)
dann wirst Du mit dieser Tunke nicht so sehr viel Freude haben, das
Tomatenketschup lässt von dem rest nicht viel Geschmack übrig.
Joachim
Manuela Ebert schrieb:
Ein neueres Foto haste wohl nicht auf Deiner Homepage oder biste immer
noch so ein kleines Pummelchen?
Sig
on Fri, 8 Mar 2002 11:50:00 +0100, "Manuela Ebert" <m...@nuela.net>
wrote:
>
>"Matthias Opatz" schrieb im Newsbeitrag
>>
>> Wobei (bei all ihrem Reiz) DDR-Erzeugnisse a la
>> Soljanka, Moskauer Salat/Eis, Tatar oder Russische Eier
>> für rüssische Küche zu halten, doch etwas gewagt ist.
>
>Das denke ich auch. Das Zeug hieß halt einfach Moskauer Salat, warum
>auch immer. Es hatte aber mit Sicherheit nicht wirklich viel mit der
>russischen Küche zu tun.
Yep, IMHO (und auch von meiner Frau - Moskauerin - bestätigt) gibt es
in Russland überhaupt keinen "Moskauer", sondern nur "Stolitschnyj",
also Hauptstadt-Salat ;-), und der enthält definitiv keinen Ketchup,
Sauerkraut, Wurst o. ä.
Soljanka a la DDR ist eventuell _ukrainische_ (wenn überhaupt, zB
Paprika als Bestandteil ist verdächtig).
In Moskau zB ist Soljanka gedünsteteter Weißkohl mit wenig geraspelten
Möhren, etwas Tomatenmark und geschnittenen Würstchen.
Russische Eier, Russisch Brot usw. usf. sind gänzlich unbekannt.
Aber Wodka gibt es ;-)
Patrick
on Fri, 08 Mar 2002 12:00:43 +0100, Kai Garlipp <kai.g...@gmx.net>
wrote:
Hier = in Rostock?
Globus?
Patrick
on Fri, 8 Mar 2002 13:51:17 +0100, "Joachim Peter"
<joachi...@online.de> wrote:
>
>Matthias Opatz <abo-...@onlinehome.de> schrieb in im Newsbeitrag:
>3c888cd8$1...@netnews.web.de...
>> "Joachim Peter" wrote:
>>
>>
>> > Joachim
>> > (Hobbykoch mit viel Beziehung zur litauischen Küche, die
>> > etwas Ähnlichkeit mit der russischen hat)
>>
>>
>> Seit dem großen Krieg oder schon länger?
>
>Also meine Kenntnisse stammen von nach dem grossen Krieg, so alt bin
>ich ja nun auch wieder nicht.
Jaja, der Einfluss der _Besatzer_ war doch größer als Viele zugeben
wollen... ;-)
>Ansonsten gibt es ??????? ????, lietuviški barš?iai und polski barš?
>sicher schon erheblich länger, ist aber eben auch nicht dasselbe: dem
>litauischen Barschtsch fehlt gegenüber dem russischen der Weißkohl,
>und der polnische ist einfach nur Rote Bete Extrakt, u.U. mit Pirogen
>drin.
Naja, hat ja auch vor 1917 dazugehört inkl. Polen...
Apropos, Suppen...
Borschtsch = Rote Bete + Weißkohl
Swekolnik = nur Rote Bete
Schtschi = nur Weißkohl
(in RU)
Gruß,
Patrick
(Kämpfer für die litauische Unabhängigkeit: hisste schon 1990 die
litauische Flagge auf dem Gediminas-Turm ;-)
Nicht zu vergessen:
Ucha
Rassolnik
Chartscho.
Fischsolianka aus der Büchse.
:)
BGE
> Gruß,
> Patrick
> (Kämpfer für die litauische Unabhängigkeit: hisste schon 1990 die
> litauische Flagge auf dem Gediminas-Turm ;-)
Weiter so.
B"Europa wächst zusammen"GE
>
> Der Witz ist aber, daß in einen Moskauer Salat (lt. Rezeptdatenbank)
> Oliven, Krebsfleisch und Trüffel reinkommt.
Quark. das ist M.Salat a la Tengelmann.
> Da frage ich mich denn noch
> eher warum das dann Moskauer Salat heißt. Als wenn die Russen an so was
> rangekommen sind. Aber vielleicht ist es ja auch ein Neuzeitrezept und
> es gibt bestimmt ein paar Russen, die sich solche Zutaten leisten können
Kienle Kochbuch 1912 mit Verfeinerungen nach "Kurt Drummer"
Russischer Salat:
400 gr Tafelspitz mit Wurzelwerk und Pfeffer gekocht und gewürfelt
6 mittelgroße Kartoffeln
1 Gelbe Rübe /Karotte/ Möhre
1 Sellerieknolle klein
2 Petersilienwurzeln
1 EL Meerettich (Spreewälder:))
1 Untertasse Rote Rüben
6 _SalZ_gurken (das ist was anderes als Essig oder Dill)
Mayonnaise (Appel oder selbstgemacht)
1 TL feiner scharfer Senf
Salz, Pfeffer
Paprika (rosen)
Kartoffeln und Gemüse weichkochen und würfeln
Ebenso rote rüben und Gurke und Fleisch würfeln.
Alles mit Mayonnaise mischen und abschmecken
Garnieren mit Sardellen oder Hering und grünem Salat.
Dazu eine Kiste Pils und 1Fl. Lunikoff.
BGE
Hm. Swekolnik kenn ich nicht, müsste dann wie litauischer Borschtsch
sein.
> Gruß,
> Patrick
> (Kämpfer für die litauische Unabhängigkeit: hisste schon 1990 die
> litauische Flagge auf dem Gediminas-Turm ;-)
tikrai tu pats ? (wirklich Du selbst ?)
Joachim
linksmai stebejant su didelais akais
fúp nach omnitel.politics ?
Kann Forte Agent kein unicode ? Jaja, OjE hat nicht nur Nachteile.
> Kienle Kochbuch 1912 mit Verfeinerungen nach "Kurt Drummer"
> ...
> Dazu eine Kiste Pils und 1Fl. Lunikoff.
:)
Deine oder Drummers Empfehlung?
Beides.
;)
>>Dafür gibt es aber heute hier im Supermarkt eine eigene Abteilung mit
>>Originalprodukten aus Russland.
>
> Hier = in Rostock?
Hier = Sievershagen bei Rostock (soviel Zeit muß sein, denn noch ist
nichts eingemeindet ;-)
> Globus?
real.
Es begann mit einer kleinen Regalecke und mitlerweile ist eine ganze
Regalreihe mit einem riesigen Deko-Aufsteller darüber geworden (hinter
der Tiefkühlabteilung in der Gegend wo auch die normalen Konserven und
Fertigprodukte sind). Im Angebot sind im wesentlichen Original russische
Konserven aller Sorten, Konfekt sowie Sonnenblumenkerne. Offenbar wird
es von der Kundschaft gut angenommen, denn sonst würde man es nicht
stetig ausbauen.
Bye Kai
> Russische Eier,
Eigendlich "Kasinoeier" und in den 20ger
Jahren von Budapest aus weltweit bekannt geworden.
Eigelb + Sardellen + saure Sahne (besser Schmand)
+ Tatarsauce
Original.
Dann kam später:
+ Kaviar + Krebskardinalsauce
Da dachten alle das wären russische Eier.
BGE
Was Du da alles reinlegst.
Bei uns sind russische Eier einfach gekochte Eier mit Senfsoße.
Zitat "Elek Magyar Kochbuch für Feinschmecker"
Corvina Verlag 1961
.....
Diese Eier und der dazugehörige französische Salat
und die Mayonnaise oder Tatarsoße erfreute sich
in kurzer Zeit ungeheuerer Beliebtheit.
...
Eine Folge war, daß man diese Speise bald zu verfälschen
begann. Bald lies man diese bald jene Zutaten weg, und
zum Schluß waren es nur noch 1-2 halbe Eier die mit
einer einfachen Senfsoße übergossen wurden.
So sanken die kasinoeier immer mehr in ihrem Wert.
Und doch, wo eine feine Füllung statt des einfachen
Eigelb kommt, wo der französische Salat enthält was
in ihn hineingehört, wenn die Mayonnaise der eigentliche
Grundbestandteil der Tatarsoße, aus reichlichem und feinem Öl
und frischem Eigelb zubereitet wird,bilden die Kasinoeier
noch immer eine nicht zu verachtende Vorspeise
der Mittag- und Abendessen.
....
ich will hier nur den Kaviar, die Kapern die Sardellen und die
_Oliven_ die Trüffeln und die Gänseleber erwähnen, die bei
Füllungen Verwendung finden......
usw usf.
BGE
Wobei Kurt Drummer in seinen Sendungen nicht halb so gezittert
hat wie Taddeus Punkt im Abendgruß;-)
Grüsse
Frank
Bei Russisch Brot kein Wunder. Auch wenn manches unter
http://www.dr-quendt.de/russisch-brot-herkunft.htm Legende sein mag,
stammt eben russisch Brot definitiv aus Russland
Joachim
[Russisch Brot]
> Ich dachte immer das kommt daher, weil man die Buchstaben
> auch umdrehen kann, dann sehense aus wie kyrillische.
Die Anzahl der Buchstaben, bei denen das funktioniert,
lautet zwei. Bei einigen ist es egal, bei vielen kommt
gar nichts sinnvolles dabei heraus.
Ich erinnere mich dunkel an einen Aussenseiter-Spitzentreiter-
Beitrag, wo die Frage aufgeworfen und auch nach Besuch in
der Herstellerfirma (die das ganze auch erfunden hatte) nicht
geklärt werden konnte. Deshalb halte ich die nun plötzlich auf
Russisch-Brot-Tüten und der Hersteller-Website auftauchenden
Herleitungen für Urban Legends, oder besser PR-Legenden.
on Sat, 9 Mar 2002 08:59:25 +0100, "Joachim Peter"
<joachi...@online.de> wrote:
>> Naja, hat ja auch vor 1917 dazugehört inkl. Polen...
>Was wozu ? Litauen zu Polen, Litauen zu Russland ? Jaja, in der
>Geschichte gab´s viele Besatzungen. Litauen inkl. Polen zu Russland ?
>Wann sollte das gewesen sein ? rätselnd, was damit noch gemeint sein
>könnte.
Ja, ich meine unmittelbar bis 1917.
Der östliche Teil Polens (mit Warschau, Lodz, seit Ende des 18. Jh.)
und Litauen noch etwas länger zu Russland.
Also lange genug für kulinarische Einflüsse.
[...]
>> Patrick
>> (Kämpfer für die litauische Unabhängigkeit: hisste schon 1990 die
>> litauische Flagge auf dem Gediminas-Turm ;-)
>
>tikrai tu pats ? (wirklich Du selbst ?)
>Joachim
>linksmai stebejant su didelais akais
Nein, litauisch kann ich nicht...
Aber wirklich, ich selbst.
Ich war mit einigen russischen (sic!) Kommilitonen in Vilnius, und
just als wir auf dem Gediminas-Turm waren (steht auf einem Berg, von
dem meisten Stellen der Stadt sichtbar, auf ihm weht immer die
Staatsflagge), kam ein Mann, der die alte, etwas verschlissene, gegen
eine neue austauschen wollte. Das war schon die "neue alte" litauische
Staatsflagge, also nicht die der Litauischen SSR. Und es war Anfang
März, d. h. ein paar Tage vor der (einseitigen)
Unabhängigkeitserklärung vom 11. März 1990 (hey, 11. Jahrestag heute!)
- die Anerkennung seitens der UdSSR folgte dann erst im September
1991, nach dem "August-Putsch". Also, der Mann fragte uns, ob wir
"auch mal wollen", und so hissten wir, inkl. Vertreter der "russischen
Besatzer", die litauische Flagge. Ist auch auf Dias festgehalten.
>fúp nach omnitel.politics ?
Hm, hab ich hier nicht.
Aber gut, vielleich beenden wir dieses Mega-OT-Thema...
>Kann Forte Agent kein unicode ? Jaja, OjE hat nicht nur Nachteile.
Doch, aber AFAIK müsste ich erst manuell für den betreffenden Artikel
umschalten. Das habe ich hier nicht gemacht bzw. übersehen...
Gruß,
Patrick
War das nicht sogar so, daß diese überhaupt keine Formen (mehr?) hatte
um "Russisch Brot" mit kyrillischen Buchstaben herzustellen?
Bye Kai
Wiesooo ? Bist wohl neugierig ;-)
Ne, ich hab wirklich keine neueren Bilder. Das liegt zum einen daran,
daß ich es hasse fotografiert zu werden und zum anderen, daß ich auf
Foto´s fast immer doppelt so "viel" aussehe, als ich eigentlich bin
(daher wahrscheinlich auch meine Abneigung zu Foto´s) ;-)
Aber klein bin ich immer noch (1,52) da wird sich wohl auch nicht mehr
viel dran ändern.
--
Grüße
Manuela und die "fürchterlichen" Zwei
Originalität ist die Kunst, geheimzuhalten, woher man seine Weisheiten
hat.
>Originalität ist die Kunst, geheimzuhalten, woher man seine Weisheiten
>hat.
muß ich mir glatt merken! ;-)
Peter
Manuela Ebert schrieb:
>
> "Siegfried Traenkner" schrieb im Newsbeitrag >
> > >
> > > Manuela und die "fürchterlichen" Zwei
> > >
> > > http://ma.nuela.net
> >
> > Ein neueres Foto haste wohl nicht auf Deiner Homepage oder biste immer
> > noch so ein kleines Pummelchen?
>
> Wiesooo ? Bist wohl neugierig ;-)
Nein, nur wißbegierig!
>
> Ne, ich hab wirklich keine neueren Bilder. Das liegt zum einen daran,
> daß ich es hasse fotografiert zu werden und zum anderen, daß ich auf
> Foto´s fast immer doppelt so "viel" aussehe, als ich eigentlich bin
> (daher wahrscheinlich auch meine Abneigung zu Foto´s) ;-)
>
> Aber klein bin ich immer noch (1,52) da wird sich wohl auch nicht mehr
> viel dran ändern.
Handliche Größe und billig, damit meine ich die Klamotten, die ein
weibliches Wesen in dieser Größe benötigt, hi.
> --
> Grüße
>
> Manuela und die "fürchterlichen" Zwei
>
> http://ma.nuela.net
>
> Originalität ist die Kunst, geheimzuhalten, woher man seine Weisheiten
> hat.
Gruß
Sig
>> Aber klein bin ich immer noch (1,52) da wird sich wohl
>> auch nicht mehr viel dran ändern.
>
> Handliche Größe und billig, damit meine ich die Klamotten
Daran sieht man, dass Deine Kinder schön größer sind, und Du
alle Kindersachen noch in der DDR gekauft haben wirst.
Die Schuhe meiner Kinder zB sind teurer als meine.
Matthias
Matthias Opatz schrieb:
>
> Siegfried Traenkner wrote:
>
> >> Aber klein bin ich immer noch (1,52) da wird sich wohl
> >> auch nicht mehr viel dran ändern.
> >
> > Handliche Größe und billig, damit meine ich die Klamotten
>
> Daran sieht man, dass Deine Kinder schön größer sind, und Du
> alle Kindersachen noch in der DDR gekauft haben wirst.
> Die Schuhe meiner Kinder zB sind teurer als meine.
Wenn Du das so sagst, und ich überlege, dann hast Du natürlich recht.
Irgendwie meinte letzlich mal eine Kollegin, daß es schon bei
Babysachen unverschämte Preise hat.
Also, ich ziehe meine Aussage zurück, das betraf die DDR. Habe
außerdem kein Modebewußtsein, Marken sind bei mir Schall und Rauch.
Gruß
Sig
> > Aber klein bin ich immer noch (1,52) da wird sich wohl auch nicht
mehr
> > viel dran ändern.
>
> Handliche Größe und billig, damit meine ich die Klamotten, die ein
> weibliches Wesen in dieser Größe benötigt, hi.
Hmm, das würde vielleicht hinkommen, wenn ich meine Klamotten beim C&A
in der Kinderabteilung kaufen würde aber meinen teuren Geschmack
unterschätzt du da gänzlich.
Ne, ich kauf mir meist nur ein neues Kleidungstück innerhalb von zwei
Monaten, da das eine Stück oft (natürlich nicht immer) so um die DM
200,- bis 300,- kostet ;-) Es gibt eben auch Modedesigner die so was wie
Kurzgrößen kennen.
Tja und handlich, du meinst wohl so "zum unter´n Arm klemmen" das
funktioniert bei mir schon gar nicht, weil ich nämlich (wenn ich will)
ziemlich kratzbürtig werden kann ;-)
Manuela Ebert schrieb:
>
> "Siegfried Traenkner" schrieb
>
> > > Aber klein bin ich immer noch (1,52) da wird sich wohl auch nicht
> mehr
> > > viel dran ändern.
> >
> > Handliche Größe und billig, damit meine ich die Klamotten, die ein
> > weibliches Wesen in dieser Größe benötigt, hi.
>
> Hmm, das würde vielleicht hinkommen, wenn ich meine Klamotten beim C&A
> in der Kinderabteilung kaufen würde aber meinen teuren Geschmack
> unterschätzt du da gänzlich.
>
> Ne, ich kauf mir meist nur ein neues Kleidungstück innerhalb von zwei
> Monaten, da das eine Stück oft (natürlich nicht immer) so um die DM
> 200,- bis 300,- kostet ;-) Es gibt eben auch Modedesigner die so was wie
> Kurzgrößen kennen.
Kann da nicht mitreden, ich lasse mein weibliches Wesen da auch
schalten und walten. Und, gehe zum Einkauf gar nicht erst mit, hi.
Oder hast Du auch meistens nichts anzuziehen?
>
> Tja und handlich, du meinst wohl so "zum unter´n Arm klemmen" das
> funktioniert bei mir schon gar nicht, weil ich nämlich (wenn ich will)
> ziemlich kratzbürtig werden kann ;-)
Wem sagst Du das, meine Fraue ist auch nicht viel größer, hi.
A'propo Fotos, "Pilotprojekt KFZ",auf der Homepage der Firma von M. E.
bist Du das?
Grüße
Sig
> Kann da nicht mitreden, ich lasse mein weibliches Wesen da auch
> schalten und walten. Und, gehe zum Einkauf gar nicht erst mit, hi.
> Oder hast Du auch meistens nichts anzuziehen?
Ja, kommt mir irgendwie bekannt vor <gg> Ich steh auch immer (öfter)
vorm Kleiderschrank und seh nur gähnende Leere während mein Männle
meint, daß da doch genug Klamotten drin sind.
>
> > Tja und handlich, du meinst wohl so "zum unter´n Arm klemmen" das
> > funktioniert bei mir schon gar nicht, weil ich nämlich (wenn ich
will)
> > ziemlich kratzbürtig werden kann ;-)
>
> Wem sagst Du das, meine Fraue ist auch nicht viel größer, hi.
Man muß sich ja irgendwie zu helfen wissen... :-)
>
> A'propo Fotos, "Pilotprojekt KFZ",auf der Homepage der Firma von M. E.
> bist Du das?
Ne, da bin ich bestimmt nicht vertreten. Ich nehm zwar bei meinem Auto
auch schon mal die Zündkerzen etc. raus und kann ´n Reifen selber
wechseln aber da hört´s dann auch schon auf.