On Fri, 26 Apr 2013 22:23:54 +0200, Martin Ebert <
mx...@gmx.net>
wrote:
>Endres! Entschuldige Dich!
Bin schon da, bin aber nicht das universale Fernsehen mit seinen
Macken.
Zwei F�lle muss man unterscheiden.
1. Filme mit durchgehend einem Format. Da kommt es manchmel vor, dass
D�del in der Sendezentrale oder auch in irgendwelchen
Kabelverteilzentralen das falsche Format-Signal mitschicken. Die
Pixelzahl ist ja immer gleich. Das kann man bei moderneren Fernsehern
meistens von Hand korrigieren. Zumindest Arte kam bei mir lange Zeit
durchg�ngig in 16:9 an, 4:3-Filme waren einfach letterboxed, hatten
also schwarze Streifen an den Seiten. Das hatte den sch�nen Effekt,
dass die 4:3 Filme auf meinem 4:3-Fernseher rundherum einen schwarzen
Rand hatten. Daf�r gibt es dann die Zoom-Taste bei der
Formateinstelleung des TV-Ger�ts.
2. Filme im gemischten Format. Das ist vor allem das Problem bei
historischen Dokumentationen: Gesendet werden soll in 16:9, der
Neudreh hat auch dieses Format, aber des Archivmaterial ist 4:3.
Die Standardmethode ist es, bei dem 4:3-Material oben und/oder unten
soviel abzuschneiden, bis das Seitenveh�ltnis stimmt, und dann das
bild auf den gesamten Bildschirm zu vergr��ern. Meistens ist genug
Himmel un Boden vorhanden, dass keine wichtige Bildinformation
verloren geht, aber das ist m�hsam, weil bei jeder Einstellung der
Bildausschnitt ausgew�hlt werden muss. Und gerade bei
Schnell-Schnell-Produktionen wird h�ufig ein Take �bersehen und dann
einfach breitgequetscht gesendet. K�nftig kommt dann noch das Problem
dazu, dass altes EB-Material in SD-Aufl�sung ohnehin in HD negativ
auf�llt, durch das Beschneiden und Vergr��ern wird das noch
verschlimmert.
Neueste Mode ist es, das alte 4:3 Material so zu lassen, wie es ist.
und einfach links und rechts das Bild noch gezoomt dazu zu setzen, um
das Ganze auf 16:9 zu bringen. Das macht weniger Arbeit und schneidet
nichts vom Bild weg, aber sch�n finde ich das nicht.
Gru�
Gerald