Wolfgang
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Es ist leichter, die Verdauung eines anderen zu foerdern,
als die Befoerderung eines anderen zu verdauen!
Ja speziell des blauen 100 DM Schein.
Blaue Fliesen waren das Synonym für Westgeld.
BGE
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Wenn ich in die Werkstatt komme,
knallt der Lärm an meine Omme.
Pankow "Paule Panke"
> Waren "Blaue Fliesen" wirklich begehrte "Mangelware" in der DDR (und somit
> vielleicht inoffizielles Zahlungsmittel für Tauschgeschäfte), oder handelte
> es sich nur um eine Umschreibung für einen 100-Mark-Schein?
Letzteres. Womit der 100 D-Markschein gemeint war.
Ronald.
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TCP/IP ist ein Protokoll der Firma Microsoft.
Tauchten die "Blauen Fliesen" nicht auch zeitweilig in den
Tauschanzeigen der Zeitungen auf auf oder ist mir das flasch in Erinnerung?
Bye Kai
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Eni beni suptraheni/ divi davi domi neni/ ecca brocca, casa nocca/ zingele,
zangele, dus.
unbekannter Sprachkünstler
"Kai Garlipp" <kai.g...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:amdkq4...@zingst.garlipp.de...
Bye Kai
Hallo.
Wochenpost! In der Wochenpost wurden gern Blaue Fliesen gegen dies und das
getauscht...
Thomas
> > Waren "Blaue Fliesen" wirklich begehrte "Mangelware" in der DDR (und somit
> Ja speziell des blauen 100 DM Schein.
> Blaue Fliesen waren das Synonym für Westgeld.
Wirklich?
Ich halte das fuer eine urban legend.
Martin Ebert
> Tauchten die "Blauen Fliesen" nicht auch zeitweilig in den
> Tauschanzeigen der Zeitungen auf auf oder ist mir das flasch in Erinnerung?
Ne, meine Erinnerung sagt mir auch sowas. Mir wurde das so erklärt,
daß die Anzeigenannahme keine Texte mit Anstiftungen zu Straftaten,
im konkreten Falle also Devisenhandel, entgegenehmen durfte. Darum
gab es solche Tarnworte. "Int. f. FKK und Aktfotografie" war auch so
eine zweideutige Formulierung in Kleinanzeigen.
> Bye Kai
Ronald.
--
Su. unben. Sig.
Nicht im Berliner Raum.
Da wußte wirklich _jeder_
was blaue Fliesen sind.
Außer vielleicht P. Veith
:-)
WIMRE wurde dieses Synonym in
Annoncen (WP zB.) benutzt.
Umgangssprachlich wurde
natürlich von "Westgeld" geredet.
Gruß
BGE
--
Es schwingt und scheppert her und hin.
da is irgen'wie Leben drin.
Pankow "Paule Panke"
Kann mir den jemand erklären?
UG
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Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
> Nicht im Berliner Raum.
>
> Da wußte wirklich _jeder_
> was blaue Fliesen sind.
> Außer vielleicht P. Veith
> :-)
Peter kommt aus der Provinz und ist kein Berliner! :-)
Guido
>Andreas Zerbst schrieb
>> Ein Witz zu den Weltfestspielen der Jugend in Berlin lautete,
>> es waeren dort Transparente getragen worden mit dem Spruch
>> "Wir wollen keine weissen Fliesen, wie wollen schwarze Kacheln"
>
>Kann mir den jemand erklären?
Ja.
"Wir wollen keine weißen Fliesen, wie wollen Schwarze kacheln!"
Besser?
Gruß Uwe
--
http://homepages.compuserve.de/psch52/
"Die Herren machen das selber,
daß ihnen der arme Mann feind wird.
Thomas Müntzer(1489-1525) 1524
> > Nicht im Berliner Raum.
> > Da wußte wirklich _jeder_
> > was blaue Fliesen sind.
> > Außer vielleicht P. Veith
> > :-)
>
> Peter kommt aus der Provinz und ist kein Berliner! :-)
von der ethnischen Herkunft bin ich doch Berliner. Aufgrund der
Vertreibungen während des drittvorletzten Krieges
(Kinderlandverschickung) gelangten meine Vorfahren in die Provinz.
Äähhm, könnte das mit den "Blauen Fliesen" nicht von einem Kabarett
erdacht worden sein? Mich deucht so etwas.
Übrigens bekam ich ja bekanntlich die Hälfte meines Gehalts in "Blauen
Fliesen" *ggg*
Veith
--
Strukturen, Geschichte(n) & Bilder der LSK/LV
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Guido Fanselow wrote:
>
> "Boris Gerlach" <DRSt...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:3D8ABA50...@t-online.de...
>
> > Nicht im Berliner Raum.
> >
> > Da wußte wirklich _jeder_
> > was blaue Fliesen sind.
> > Außer vielleicht P. Veith
> > :-)
>
> Peter kommt aus der Provinz und ist kein Berliner! :-)
Potsdam wird großzüjich miteinjemeindet.
Wegtretn.
BGE
--
Und ich feile wie 'ne Eule
an einer riesengrößen Eisenbeule.
Pankow "Paule Panke"
>> Waren "Blaue Fliesen" wirklich begehrte "Mangelware" in der DDR
(und
>> somit vielleicht inoffizielles Zahlungsmittel für Tauschgeschäfte),
>> oder handelte es sich nur um eine Umschreibung für einen
>> 100-Mark-Schein?
>
> Letzteres. Womit der 100 D-Markschein gemeint war.
>
konnte man in allen Anzeigen der DIWAG finden, irgenwann durfte dieser
Begriff nicht mehr verwendet werden.
Wenn man endlich einen Handwerker bekommen hatte, so sagte der schon
mal:
Forum gehts denn eingentlich :-)
Bye Mario
Auch ich habe das nicht kappiert.
Selbst nach der 2. Erklärung und dem 3. Bier dämmerts bei mir noch nicht.
> > Blaue Fliesen waren das Synonym für Westgeld.
>
> Ich halte das fuer eine urban legend.
1976 klärte mich ein Student aus Berliner über diese Sprachgepflogenheiten auf.
Mir ging es im Prinzip wie dir.
Man müsste mal Inserate testen...
Grüße von
Wolfram
> Wenn man endlich einen Handwerker bekommen hatte, so sagte der schon
> mal: Forum gehts denn eingentlich :-)
Das ist aber jetzt wirklich ein Kabaretttext.
Matthias
--
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NewsGroups individuell filtern mit http://www.NewsSIEVE.de
[gekürtzt]
> Nicht im Berliner Raum.
>
> Da wußte wirklich _jeder_
> was blaue Fliesen sind.
Hm, Berliner Raum... das kommt hin.
Es handelte sich um einen Kinder-Fernsehfilm aus DDR-Zeiten "Spuk unterm
Riesenrad". (und dieses Riesenrad in diesem Film stand in Berlin)
Dieser Film *lullte* irgendwann vor ein paar Monaten nebenbei in meinem
Fernseher vor sich hin.
Wenn ich mich an die Szene recht erinnere, suchten die Kunder irgendwelche
Gespenster aus der Geisterbahn.
Auf der Suche fragten sie sich bei irgendwelchen Leuten auf der Straße
durch, von denen ein alter Knausel die etwas barsche Antwort gab: "...und
ich suche blaue Fliesen für mein Bad."
Diese Anwort erhöhte irgendwie schlagartig meine Aufmerksamkeit vorm
Fernseher.
Das dieser beiläufige Ausspruch irgendetwas zu bedeuten hatte war mir sofort
klar,
weil früher jeder immer irgendwas gesucht hatte.
Nur war mir eben die genaue Bedeutung der "blauen Fliesen" nicht ganz klar.
Danke, Wolfgang
> > >> "Wir wollen keine weissen Fliesen, wie wollen schwarze Kacheln"
> Auch ich habe das nicht kappiert.
> Selbst nach der 2. Erklärung und dem 3. Bier dämmerts bei mir noch
nicht.
Na gut, hier nochmal gaaaanz langsam: "Weisse Keramikflaechen fuer die
Nasszelle sind uns momentan egal, aber da wir eh schon beim
Weltjugendtreffen sind, wuerden wir es begruessen, wenn sexueller
Kontakt mit Jugendfreunden und -freundinnen von mehr oder weniger
afrikanischer Herkunft organisiert werden koennte. Mit sozialistischem
Gruss: Heil Honecker!"
> Na gut, hier nochmal gaaaanz langsam: "Weisse Keramikflaechen fuer
> die
> Nasszelle sind uns momentan egal, aber da wir eh schon beim
> Weltjugendtreffen sind, wuerden wir es begruessen, wenn sexueller
> Kontakt mit Jugendfreunden und -freundinnen von mehr oder weniger
> afrikanischer Herkunft organisiert werden koennte.
So einfach?
Da die Losung von A. Zerbst war, dachte ich um x Ecken:
Weiße Fliesen = Palast der Republik
Schwarze Kacheln = Kreml = Perestroika usw.
UG
Danke, mir wurde diese Deutung der Losung bereits an anderer Stelle
inzwischen erläutert.
Darauf hin bemerkte nach wiederholtem Lesen auch die etwas geänderte
Groß/Kleinschreibung in der 2. Erklärung.
Wolfgang
--
Wer zuletzt lacht,
hat es nicht eher begriffen!
> In irgendeinem Zusammenhang mit Mangelware hatte ich in einem
Fernsehfilm
> von dem Begriff "Blaue Fiesen" gehört.
> Ist dieser Begriff jemandem geläufig? Was ist damit gemeint?
> Waren "Blaue Fliesen" wirklich begehrte "Mangelware" in der DDR (und
somit
> vielleicht inoffizielles Zahlungsmittel für Tauschgeschäfte), oder
handelte
> es sich nur um eine Umschreibung für einen 100-Mark-Schein?
>
Hallo
Ich habe einen Doku auf Video mit dem Titel
"Tausche Trabant gegen blaue Fliese!".
Es ist ein sehr interessanter Doku, aber auch mit ein wenig
Witz zu verstehen.
Torsten