http://www.mc-kw-meerane.de/privat/fotos/DDR_Milchtuete.JPG
Zusätzlich dazu, jedoch nicht fotowürdig, weil kaum erkannbar, konnte
ich noch folgende Informationen sicherstellen:
Milchkombinat Glauchau
Sitz Reinholdshain
Produktionsstandort Meerane
Jetzt wissen wir, daß die Dreieckstüten 238 ml Inhalt hatten, der
Fettgehalt desselben 2,5% betrug und für EVP 0,20 abgegeben wurde.
(Letzteres theoretisch, denn diese konkrete Milch war kostenlos.) ;)
Interessant auch, daß die Meeraner Molkerei bis in die sächs. Schweiz
lieferte.
Gruß Uwe
--
http://www.mc-kw-meerane.de/privat/
"Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben."
Da ist was wahres dran!
O. Kirchner und G. Frhr. v. Gravenreuth in dsrm
[...]
> Jetzt wissen wir, daß die Dreieckstüten 238 ml Inhalt hatten, der
> Fettgehalt desselben 2,5% betrug und für EVP 0,20 abgegeben wurde.
> (Letzteres theoretisch, denn diese konkrete Milch war kostenlos.) ;)
> Interessant auch, daß die Meeraner Molkerei bis in die sächs. Schweiz
> lieferte.
Solche Tüten in dieser Grössenordnung kenne ich nur für
Frucht-/Kakaomilch. IMHO waren in den "normalen" Dreieckstüten 0,5l drin.
Und mir ist auch so, dass auch da der Fettgehalt irgendwann auf 2,2%
gesenkt wurde.
Rocco
--
Je schöner die Frau, desto größer die Ansammlung kollektiver Idiotie um
sie herum!
>Solche Tüten in dieser Grössenordnung kenne ich nur für
>Frucht-/Kakaomilch. IMHO waren in den "normalen" Dreieckstüten 0,5l drin.
>Und mir ist auch so, dass auch da der Fettgehalt irgendwann auf 2,2%
>gesenkt wurde.
Zeitschiene und Region, sonst wird das nix. ;)
> Jetzt wissen wir, daß die Dreieckstüten 238 ml Inhalt hatten, der
> Fettgehalt desselben 2,5% betrug und für EVP 0,20 abgegeben wurde.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die bei uns als Kaffeesahne(-ersatz) auf
den Tisch kam und etwas kleiner als eine normale Dreieckstüte (imho 0,5 l)
war. Aber das ist alles schon so lange her und ähnlich verschüttet wie dein
Tütenexemplar. ;-)
Jörg
>Ich bin mir ziemlich sicher, dass die bei uns als Kaffeesahne(-ersatz) auf
>den Tisch kam und etwas kleiner als eine normale Dreieckstüte (imho 0,5 l)
>war.
Kondensmilch ist aber etwas anderes als H-Vollmilch.
>Aber das ist alles schon so lange her und ähnlich verschüttet wie dein
>Tütenexemplar. ;-)
Wohl war.
>>Solche Tüten in dieser Grössenordnung kenne ich nur für
>>Frucht-/Kakaomilch. IMHO waren in den "normalen" Dreieckstüten 0,5l drin.
>>Und mir ist auch so, dass auch da der Fettgehalt irgendwann auf 2,2%
>>gesenkt wurde.
>
> Zeitschiene und Region, sonst wird das nix. ;)
In der Uckermark gab es gar keine H-Milch, die hatten wir wenn, dann aus
der Hauptstadt im/exportiert. ;) Meine Erinnerungen daran fallen in die
Zeit um 1982.
> In der Uckermark gab es gar keine H-Milch, die hatten wir wenn, dann aus
> der Hauptstadt im/exportiert. ;) Meine Erinnerungen daran fallen in die
> Zeit um 1982.
Und was war dann in den Dreiecktüten?
BGE
>
> Rocco
>
Die Geschichte mit dem Fettgehalt war von H-Milch und Verpackung
unabhängig. Irgendwann hatte jemand festgestellt (so die Agitation),
daß die Milch mit etwas weniger Fett auch ganz passabel schmeckt, der
Preis für den halben Liter Vollmilch hat man in diesem Zug von 36 auf
34 Pfennige gesenkt.
Grüße Gert
(Es sei denn, daß du die absichtlich ausschließen wolltest.)
> ...
--
Gruß Ch.
******************************************************************
* Mail: G(point)Chp(at)gmx(point)net [bitte selbst "übersetzen"] *
******************************************************************
Dippoldiswalde - Osterzgebirgsmetropole, von Altenbergern,
Schmiedebergern und Glashüttern liebevoll als das Kreisdorf
verspottet.
Grüße Gert
Ähem. Kondensmilch, bitte.
> etwas später auch bei der Schulmilchversorgung.
> Hier wurde die 0,25-Liter-Flasche abgelöst.
Eine Zeitlang gab es die Schulmilch auch im Schlauch; eine humanitäre
Katastrophe: Wer zuletzt kam, mußte aus dem Kasten trinken.
Qno
--
Es war mal ein Mädchen, hieß Wicht,
Das reiste viel schneller als Licht.
Fuhr los eines Tags - relativ, wenn du fragst -
Und war nachts zuvor schon in Sicht.
> Die Geschichte mit dem Fettgehalt war von H-Milch und Verpackung
> unabhängig. Irgendwann hatte jemand festgestellt (so die Agitation),
> daß die Milch mit etwas weniger Fett auch ganz passabel schmeckt, der
> Preis für den halben Liter Vollmilch hat man in diesem Zug von 36 auf
> 34 Pfennige gesenkt.
Und den für den ganzen Liter im Schlauch von 70 auf 66 Pfennige. Selbiges
bei Butter, von 2,40 M runter auf 2,30 das halbe Pfund.
-nil
--
In höheren Bildungs- und Einkommensschichten ist eine Ablehnung des
Badehosenkasperltums stärker verbreitet als bei den einfältigen Menschen
Roland Mösl in <3f984318$0$16062$91ce...@newsreader02.highway.telekom.at>
Und Rahmbutter gabs auch, da fühlte man sich wie das tapfre Scheiderlein.
Einmal draufdrücken und das Wasser schoß heraus.
BGE
>> In der Uckermark gab es gar keine H-Milch, die hatten wir wenn, dann
>> aus der Hauptstadt im/exportiert. ;) Meine Erinnerungen daran fallen
>> in die Zeit um 1982.
>
> Und was war dann in den Dreiecktüten?
Auf Uwes Foto? Diese kenne ich zumindest nicht.
Ich kenne das Foto von Uwe nicht aber ich kenne
verschiedene Dreieckmilchtüten mit H-Milch
die ich in Schwedt gekauft habe. Und Schwedt ist ja wohl
Uckermark. Aber wenn Du willst, auch in Angermünde
wo ich meine Berufsschule hatte oder in Pinnow
wo ich lernte gabs H-Milch-Tüten.
Diese Dreiecktüten aus Verbundmaterial.
1/2 ltr H-Milch in einer weiß/blauen Dreiecktüte
1/4 ltr Vanille und Schokomilch.
Also H-Milch gabs in der Uckermark zur Genüge.
Was es wenig bis garnicht gab waren diese
Milchschläuche. In Schwedt wurde Frischmilch
in Flaschen abgefüllt (normal 1/2 ltr, eine kurze
Zeit lang auch in 1 ltr Flaschen)
BGE
>> Und was war dann in den Dreiecktüten?
>
>Auf Uwes Foto? Diese kenne ich zumindest nicht.
H-Vollmilch, keine Kaffeesahne.
Welches Foto?
> H-Vollmilch, keine Kaffeesahne.
Du darfst mir glauben: Dreieckstüte ist _für mich_ der
Inbegriff von Kondensmilch, vulgo Kaffeesahne.
Mt
> Also H-Milch gabs in der Uckermark zur Genüge.
> Was es wenig bis garnicht gab waren diese
> Milchschläuche.
Ebenhier genau umgekehrt:
- In der Dreieckstüte _nur_ Kondensmilch. (*)
- Wenn Flaschenmilch alle war, lagen die Milchschläuche
noch herum.
*) Ziemlich spät dann Dreieckstüten für Schulmilch.
Mt
>>> Und was war dann in den Dreiecktüten?
>>
>> Auf Uwes Foto? Diese kenne ich zumindest nicht.
>
> Ich kenne das Foto von Uwe nicht
Dann solltest Du vielleicht mal auf den Link im ersten Posting klicken,
darum ging's hier doch wohl schliesslich.
> aber ich kenne
> verschiedene Dreieckmilchtüten mit H-Milch
> die ich in Schwedt gekauft habe. Und Schwedt ist ja wohl
> Uckermark. Aber wenn Du willst, auch in Angermünde
> wo ich meine Berufsschule hatte oder in Pinnow
> wo ich lernte gabs H-Milch-Tüten.
> Diese Dreiecktüten aus Verbundmaterial.
>
> 1/2 ltr H-Milch in einer weiß/blauen Dreiecktüte
> 1/4 ltr Vanille und Schokomilch.
>
> Also H-Milch gabs in der Uckermark zur Genüge.
Schön für Dich, in Templin und Prenzlau gab es definitiv keine. Es erklärt
sich sicher damit, dass wir zum Bezirk Neubrandenburg gehörten und alles
was Du aufführst zu FF/O. Im Getränkekombinat Neubrandenburg gab es
übrigens auch Bier und Brause auschliesslich in Halbliterflaschen im
Gegensatz zu Schwedt und Umgebung. Übrigens meine ich, dass es auch in
Neubrandenburg, wo ich 2 Jahre lernte keine H-Milch gab. Da ich das Zeug
aber widerwärtig fand weiss ich's nicht ganz genau weil ich es nie gekauft
hätte.
> Was es wenig bis garnicht gab waren diese
> Milchschläuche. In Schwedt wurde Frischmilch
> in Flaschen abgefüllt (normal 1/2 ltr, eine kurze
> Zeit lang auch in 1 ltr Flaschen)
In Prenzlau gab es später nahezu nur die russischen Schläuche. Schulmilch
gab es bis zum bitteren Ende in diesen kleinen Glasflschen, 0,25l waren da
glaube ich drin.
> In Schwedt wurde Frischmilch
> in Flaschen abgefüllt (normal 1/2 ltr, eine kurze
> Zeit lang auch in 1 ltr Flaschen)
>
> BGE
Wie sahen letztere aus? Und wie waren die verschlossen?
Grüße
Gert
Die sahen von den Proportionen aus, wie die früheren,
schlanken 1/2 Liter Flaschen (also nicht wie die späteren
bauchig in der Mitte eingedellten) nur eben größer.
Der Deckel war WIMRE nicht mehr diese Pappeinlage,
sondern schon der ganz normale Alumilchdeckel.
BGE
>> Ich kenne das Foto von Uwe nicht
>
>
> Dann solltest Du vielleicht mal auf den Link im ersten Posting klicken,
> darum ging's hier doch wohl schliesslich.
Nein es ging nicht darum. Es ging mir ausschließlich um Deine
falsche Behauptung, es hätte in der Uckermark! keine H-Milch gegeben.
[...]
>> Also H-Milch gabs in der Uckermark zur Genüge.
>
>
> Schön für Dich, in Templin und Prenzlau gab es definitiv keine.
Ist das Uckermark???
> Schulmilch gab es bis zum bitteren Ende in diesen kleinen Glasflschen,
> 0,25l waren da glaube ich drin.
Ack.
BGE
>>gab es ab Ende der 70er in Dipps
> Für die Fremdländischen, Zugelaufenen und
> Zugroasten: Dippoldiswalde
Liegt Oberlichtenau eigentlich dorten in der Nähe?
Das Nest wurde Oli abbreviert und so hießen - zumindest in
Ost-Berlin - bei den Handwerkern auch die Erzeugnisse der
dortigen Lackfabrique, insonderheit das Zeug zum
Parquetteversiegeln (setzte eminente Mengen an Formaldehyd frei,
so daß Schulen u. ä. bei Parquettearbeiten geschlossen
werden mußten). "Oli-Siegel" soll heute noch im Gebrauch
seyn, vernahm ich aus gewöhnlich gut informierter Quelle - FR
[Dipps]
>Liegt Oberlichtenau eigentlich dorten in der Nähe?
Nein, es liegt bei Chemnitz/Hainichen/Mittweida.
> In Prenzlau gab es später nahezu nur die russischen Schläuche.
> Schulmilch gab es bis zum bitteren Ende in diesen kleinen
> Glasflschen, 0,25l waren da glaube ich drin.
An der Stelle möchte ich mich auch mal einschalten, um meine
Erinnerungen kundzutun:
Also, aus Berlin (Randbezirk, Grenze zu FFO) kenne ich:
Kaffesahne in Dosen
H-Milch in 0,5l-Tetraedern (gabs nur selten, einmal die Woche)
Vollmilch in 1,0l-Schläuchen
Vollmilch in 0,25l-Tetraedern
Fruchtmilch in 0,25l-Tetraedern
Joghurtfruchtmilch in 0,25l-Tetraedern
Vanillemilch in 0,25l-Tetraedern
Kakaomilch in 0,25l-Tetraedern
Schokomilch in 0,25l-Tetraedern
Karamelmilch in 0,25l-Quadern
Saure Sahne, Schlagsahne, Joghurt(natur) in 0,25l-Flaschen
Buttermilch in 0,5l-Flaschen
Aus dem Bezirk FFO, Kreis Strausberg, kenne ich:
Vollmilch in 0,5l-Flaschen
Kakaomilch in 0,25l-Flaschen
Fruchtmilch in 0,25l-Flaschen
Fruchtjoghurt in 0,25l-Flaschen
Saure Sahne, Schlagsahne, Joghurt(natur) in 0,25l-Flaschen
Buttermilch in 0,5l-Flaschen
Darüberhinaus erinnere ich mich noch finster an lila Tetraeder.
Leider weiß ich nicht mehr genau, was da drin war. Ich glaube
H-Schlagsahne?
--
Grüße aus der Hauptmannstadt Köpenick
Thoralf
war das die süße?
[750 verschiedene Produkte verschiedener Geschmacksrichtungen]
Ich kipp rückwärts ins Essen. Das hast Du Dir vor 17 Jahren heimlich
aufgeschrieben, weil Du wußtest, daß das heute, am 14. Mai, jemand
wissen wollte. ;)
Mal eine ganz vorsichtige Frage an Gerald (naja, d.a.f.brd gibts nich):
Wann ging es drüben mit [1] H-Milch und [2] mit diesen Verpackungen
los? Und $*Tetrap*ak drückt ja geradezu die Nase drauf, daß auch in
den veralteten Bundesländern die Dreiecktüte die Urmutter der
ökologischen Papier-Polyäthylen-Aluminium-Verpackung war. Richtig?
--
Grüße
Gert
> Thoralf Braunert schrieb:
>> Also, aus Berlin (Randbezirk, Grenze zu FFO) kenne ich:
>> Kaffesahne in Dosen
> war das die süße?
Sowohl als auch.
> Ich kipp rückwärts ins Essen. Das hast Du Dir vor 17 Jahren
So lange ist das schon wieder her? Kinder, wie die Zeit vergeht.
> heimlich aufgeschrieben, weil Du wußtest, daß das heute, am 14.
> Mai, jemand wissen wollte. ;)
Das hatte ich noch so im Hinterkopf.
> Und $*Tetrap*ak drückt ja geradezu die Nase drauf, daß auch in den
> veralteten Bundesländern die Dreiecktüte die Urmutter der
> ökologischen Papier-Polyäthylen-Aluminium-Verpackung war.
> Richtig?
Das würde mich auch einmal interessieren. Immerhin haben diese
quaderförmigen Tetrapacks nur wenig mit einem Tetraeder gemeinsam.
Woher also der Name? Oder handelt es sich hierbei nur um eine
Taktik, das Volk noch weiter zu verblöden?
Das ursprüngliche Produkt der Firma Tetrapak war der Tetraeder. Dieser
wurde in den 50er Jahren "erfunden" und 1961 erstmal der Öffentlichkeit
vorgestellt als es darum ging eine Verpackung zu finden, mit der man
Milch und andere Lebensmittel keimfrei abpacken kann. Siehe auch den
englischen Text auf http://www.tetrapak.com/index.asp?navid=95&show=42
(ich hoffe der Link funktioniert wegen den Frames auf der Site)
> Woher also der Name?
Der Name kommt von dem Tetraeder.
> Oder handelt es sich hierbei nur um eine
> Taktik, das Volk noch weiter zu verblöden?
Die sehe ich eher bei der "Vitamine und Licht" Werbekampagne, die
hierzulande gefahren wird (Biochemiker vor: ist da etwas Wahres dran
oder ist das im Wesentlichen nur Verblödung?). Das wird wird wohl auch
der Grund dafür sein, daß dieser Teil der Geschichte auf der deutschen
Website nicht erzählt wird.
Bye Kai
An welcher Schule wo hast du in Mathe\Rechnen "rechtzeitig" versagt?
> Ich kipp rückwärts ins Essen.
Wohl bekomms!
BU
>Mal eine ganz vorsichtige Frage an Gerald (naja, d.a.f.brd gibts nich):
>Wann ging es drüben mit [1] H-Milch und [2] mit diesen Verpackungen
>los? Und $*Tetrap*ak drückt ja geradezu die Nase drauf, daß auch in
>den veralteten Bundesländern die Dreiecktüte die Urmutter der
>ökologischen Papier-Polyäthylen-Aluminium-Verpackung war. Richtig?
Du erwischst mich kalt, meine Erinnerung ist da sehr lückenhaft. Die
pyramidenförmige Tüte war in meiner Jugendzeit ganz gebräuchlich vor
allem bei kleineren Einheiten.
Ohne Gewähr: In der Volksschule (bis ca 65) gab's die Pausenmilch in
Glasflaschen mit Stanniolverschluß, im Gymnasium (bis 74) in
Dreieckstüten. (Kann sein, dass in der Volksschule zuletzt auch schon
die Dreieckstüten kamen)
Ich zerbreche mir jetzt den Kopf, ab wann die Milch in Qudern zu
kaufen war. In meiner ersten WG (ab 73) hatten wir jedenfalls nie
Milch in Flaschen. Ich muss das wissen, denn in Zeiten der Not wurde
der große Vorrat an Pfandflaschen in der Speisekammer eingelöst. Da
waren ganz sicher keine Milchflaschen dabei. (Mineralwasser oder
Limonade auch nicht)
Gruß
Gerald
--
Als ausschließlicher Konsument kann ich aus meiner Sicht berichten, dass bis
Mitte der 70ziger Frischmilch in Schläuchen im Kühlschrank verfügbar war,
dann in viereckiger Kartonage. H-Milch kenne ich nur in der rechteckigen
Kartonage.
Im "echten" Tetraeder ist mir nur ein Fruchtsaft, dessen Markenbezeichnung
ich vergessen habe, bewusst.
Aber wie bereits geschrieben, ich habe nur konsumiert, den Einkauf erledigte
immer Mutti;-) und in wie weit ökonomische Zwänge ihr Kaufverhalten
beeinflusst haben, kann ich nicht mehr erfragen. Vielleicht waren die
Schläuche anfangs einfach nur billiger und hinterher umgekehrt.
> > Das würde mich auch einmal interessieren.Immerhin haben diese
> > quaderförmigen Tetrapacks nur wenig mit einem Tetraeder gemeinsam.
>
> Das ursprüngliche Produkt der Firma Tetrapak war der Tetraeder. Dieser
> wurde in den 50er Jahren "erfunden" und 1961 erstmal der Öffentlichkeit
> vorgestellt als es darum ging eine Verpackung zu finden, mit der man
> Milch und andere Lebensmittel keimfrei abpacken kann. Siehe auch den
> englischen Text auf http://www.tetrapak.com/index.asp?navid=95&show=42
> (ich hoffe der Link funktioniert wegen den Frames auf der Site)
>
> > Woher also der Name?
>
> Der Name kommt von dem Tetraeder.
>
> > Oder handelt es sich hierbei nur um eine
> > Taktik, das Volk noch weiter zu verblöden?
>
> Die sehe ich eher bei der "Vitamine und Licht" Werbekampagne, die
> hierzulande gefahren wird (Biochemiker vor: ist da etwas Wahres dran
> oder ist das im Wesentlichen nur Verblödung?). Das wird wird wohl auch
> der Grund dafür sein, daß dieser Teil der Geschichte auf der deutschen
> Website nicht erzählt wird.
>
Da hast du aber schlecht recherchiert. Ich zitiere mal auszugweise den
betreffenden Absatz von der dt. Website:
Empfindliche Vitamine
Tetra Pak-Verpackungen schützen die Produkte vor schädlichen äußeren
Faktoren. Dazu zählen Licht, Sauerstoff und Bakterien. Untersuchungen der
Universität Gießen haben ergeben, dass Licht den Vitamingehalt von
Frischmilch reduziert.
> Bye Kai
Schönen Tach noch...
> Empfindliche Vitamine
>
> Tetra Pak-Verpackungen schützen die Produkte vor schädlichen äußeren
> Faktoren. Dazu zählen Licht, Sauerstoff und Bakterien. Untersuchungen der
> Universität Gießen
Oje.
René
--
Bring me to life
[...]
>>Und $*Tetrap*ak drückt ja geradezu die Nase drauf, daß auch in den
>>veralteten Bundesländern die Dreiecktüte die Urmutter der
>>ökologischen Papier-Polyäthylen-Aluminium-Verpackung war.
>>Richtig?
Kommt aus USA.
>
>
> Das würde mich auch einmal interessieren.
WIMRE ist diese Form als Extremwertberechnung von der
Volumen/Oberflächenrelation optimal.
BGE
> WIMRE ist diese Form als Extremwertberechnung von der
> Volumen/Oberflächenrelation optimal.
Dann müßte es eine Kugel sein. Es hat einfach den Vorteil, daß
die Dinger im Durchlaufverfahren einfacher zu handhaben sind als
z.B. Quader. Der Karton kommt von der Rolle, wird unmittelbar vor
der Einfüllöffnung zur Röhre geschweißt, eine Schweißung quer,
Flüssigkeit rein, noch eine Schweißung quer und um 90 Graß zur
vorherigen gedreht, fertig ist die Dreieckskiste.
Ronald.
--
Heute muß man Geschichte mit dem Bleistift schreiben;
es läßt sich leichter radieren.
Pierre Gaxotte, frz. Historiker und Publizist (1895-1982)
Du glaubst auch alles was die Werbeabteilungen der Firmen erzählen. Ich
habe ausdrücklich nach einer anderen Quelle für diese Thesen gesucht.
> Tetra Pak-Verpackungen schützen die Produkte vor schädlichen äußeren
> Faktoren. Dazu zählen Licht, Sauerstoff und Bakterien. Untersuchungen der
> Universität Gießen haben ergeben, dass Licht den Vitamingehalt von
> Frischmilch reduziert.
Das mag ja so sein. Aber haben diese "empfindlichen Vitamine" auch die
ganzen technischen Prozesse während der Milchverarbeitung überstanden,
denn ultrahocherhitzen und homogenisieren dürfte auch nicht ganz ohne
Folgen sein. Getreu dem Motto: Wenn die Stoffe jetzt noch drin wären,
würden sie überleben.
Bye Kai
> Die sehe ich eher bei der "Vitamine und Licht" Werbekampagne, die
> hierzulande gefahren wird (Biochemiker vor: ist da etwas Wahres dran
> oder ist das im Wesentlichen nur Verblödung?).
Milch ist eine bedeutende Quelle für Riboflavin (Vitamin B2), und das
ist sehr lichtempfindlich. Zum Schutz gegen Licht wird Milch m.W. auch
in braune Flaschen abgefüllt.
- Sebastian
>> Taktik, das Volk noch weiter zu verblöden?
> Die sehe ich eher bei der "Vitamine und Licht" Werbekampagne,
> die hierzulande gefahren wird (Biochemiker vor: ist da etwas
> Wahres dran oder ist das im Wesentlichen nur Verblödung?).
Da sind Biochemiker weniger gefragt als Lebensmittelchemiker
oder -technologen. Ich kann nur anführen, daß mir jemand aus
der Glasindustrie, Sparte Flaschen berichtete, daß bei der
Abfüllung von Säften in die hier in Rede stehenden
Papp-Verpackungen naturidentische, als vollsynthetische
Aromen zugesetzt würden, da der Inhalt sonst nach Pappe
schmeckte. Ich präferiere Glas - FR
Belege?
>> WIMRE ist diese Form als Extremwertberechnung von der
>> Volumen/Oberflächenrelation optimal.
>
>Dann müßte es eine Kugel sein.
Du vernachlässigst den Transport. Stapelbare Verpackungen lassen sich
platzsparender transportieren. Das bißchen Mehr an Verpackungsmaterial
nimmt man in Kauf.
ich erinnere mich schwach an einen Fernsehbeitrag zum Thema.
Da wurde besonders das og. Verhältnis erwähnt.
Kugeln bringen zwar das größte Volumen bei kleinster Oberfläche
sind sonst aber in der Verfahrenstechnik recht unhandlich.
BGE
Aus den spaeten 70ern kenne ich eigentlich nur noch Fruchtsaft in den
Dingern (Sunkist?), und irgendwann gabs auch das nicht mehr.
> Ohne Gewähr: In der Volksschule (bis ca 65) gab's die Pausenmilch in
> Glasflaschen mit Stanniolverschluß, im Gymnasium (bis 74) in
> Dreieckstüten. (Kann sein, dass in der Volksschule zuletzt auch schon
> die Dreieckstüten kamen)
77 hatte man bei der Schulmilch schon auf Quader umgestellt. Vollmilch
war ein flacher Quader, Kakao und spaeter Erdbeermilch hatten das
"Dach". An der Grundschule gabs auch noch Saft in Joghurtbechern mit
Aludeckel, spaeter nicht mehr. Glasflaschen habe ich nicht mehr erlebt.
Der Hausverbrauch wurde Anfang der 70er noch beim Tante-Emma-Laden
gedeckt (ich meine, es waeren Flaschen gewesen), nachdem der dann
zumachte, mit Schlauchmilch vom Supermarkt (Karton war AFAIR 10 oder 20
Pf teurer). Kartons dann spaeter, als der Preisvorteil der Schlaeuche
weg war, aber das war dann schon in den 80ern.
Alles Frischmilch. H-Milch gabs bei uns nur im aeussersten Notfall, und
ich meine, sie waere immer schon im Quaderfoermigen Karton gewesen.
Holger
Aktuell wird wohl der klassische Tetraeder nicht mehr vermarktet. Dafür
gibt es wohl einfach zuviele Formen die mitlerweile für diese
Verpackungen entwickelt wurden, siehe auch
http://www.tetrapak.ca/res_packaging.asp
> 77 hatte man bei der Schulmilch schon auf Quader umgestellt.
"Tetra Brik"
> Vollmilch
> war ein flacher Quader, Kakao und spaeter Erdbeermilch hatten das
> "Dach".
"Tetra Rex"
> Alles Frischmilch. H-Milch gabs bei uns nur im aeussersten Notfall, und
> ich meine, sie waere immer schon im Quaderfoermigen Karton gewesen.
H-Milch muß man keimfrei lagern und dafür eigenen sich klassische
Flaschen oder Schlauchfolien nicht, weil der Aufwand für die
Sterelisierung wohl zu hoch ist. Da ist es einfacher das
Verpackungsmaterial in der Verpackungsmaschine durch ein
Wasserstoffperoxid-Bad laufen zu lassen um es zu sterelisieren.
Woher kam eigentlich in der DDR das Verpackungsmaterial für die
Tetra-Paks? Gab es dafür extra eine Produktionsstrecke oder wurde das
(aus dem Westen oder Norden) importiert?
Bye Kai
> <flor...@yahoo.com> wrote:
>
>>oder -technologen. Ich kann nur anführen, daß mir jemand aus
>>der Glasindustrie, Sparte Flaschen berichtete, daß bei der
>>Abfüllung von Säften in die hier in Rede stehenden
>>Papp-Verpackungen naturidentische, als vollsynthetische
>>Aromen zugesetzt würden, da der Inhalt sonst nach Pappe
>>schmeckte.
>
> Belege?
Quelle hatter doch genannt - eine Lobbyistenflasche, äh, wollte sagen,
ein Flaschenlobbyist.
- Sebastian
> Kugeln bringen zwar das größte Volumen bei kleinster Oberfläche
> sind sonst aber in der Verfahrenstechnik recht unhandlich.
Vor allem wenn sie, befüllt mit Flüssigkeiten aller Art, den
gedeckten Tisch bereichern sollen. Spontan denke ich dabei an
Kaffeesahne.
Diese Information gibt das Ausgangsposting nicht her.
Ich habe lediglich deine Behauptung, dass darüber auf der TetraPak-Website
"nichts erzählt" wird, widerlegt. Zu einer inhaltlichen Wertung des dort
wiedergegebenen bin ich fachlich nicht in der Lage und deinem Aufruf an die
"Biochemiker" entnehme ich, dass es dir ebenso geht.
>
> > Tetra Pak-Verpackungen schützen die Produkte vor schädlichen äußeren
> > Faktoren. Dazu zählen Licht, Sauerstoff und Bakterien. Untersuchungen
der
> > Universität Gießen haben ergeben, dass Licht den Vitamingehalt von
> > Frischmilch reduziert.
>
> Das mag ja so sein. Aber haben diese "empfindlichen Vitamine" auch die
> ganzen technischen Prozesse während der Milchverarbeitung überstanden,
> denn ultrahocherhitzen und homogenisieren dürfte auch nicht ganz ohne
> Folgen sein. Getreu dem Motto: Wenn die Stoffe jetzt noch drin wären,
> würden sie überleben.
Stimmt:-) Und dem "Geschmack" von H-Milch zufolge, scheint da tatsächlich
"irgendwas" nicht zu "überleben". Da ich aber bereits vor geraumer Zeit auf
Bier als Grundnahrungsmittel "umgestiegen" bin, ist mir die Milchgeschichte
mittlerweile ziemlich egal.
> Bye Kai
Schönen Abend wünschend...
Die Maschienen Polypak Dresden (auch fürn Westen)
Das Papier bzw die beschichtete Verpackung (das Rohmaterial Plastebecher,
Beschichte und bedruckte Pappbahnen mit Aluzwischenlage u.s.w) aus der
Neustadt.
Fabrik war neben der Melzerei.(Dresden -Pieschen)
Name Entfallen. (alzheimer)
gunter
--
Wichtige Nachrichten an Bastler100ya-at-Yahoo.de
> Du glaubst auch alles was die Werbeabteilungen der Firmen erzählen. Ich
> habe ausdrücklich nach einer anderen Quelle für diese Thesen gesucht.
Naja, ich zitiere mal aus "Unser Kochbuch", Verlag für die Frau
GmbH Leipzig, Nov. 1952: (Mehr Vitamine als A bis E waren wohl
noch nicht bekannt.)
Vollmilch, Vitamingehalt: Vitamin A sehr reichlich; C reichlich;
B, D, E mittelmäßig.
Empfindlichkeit der Vitamine: A und E gegen Luft und Licht, B
gegen langandauernde Wärme, C gegen Luft und Hitze (steht nicht
da, wie hoch), D: unempfindlich.
Offenbar galt es damals schon als sinnvoll, Milch dunkel zu
lagern. Man möchte sie wohl auch nicht mehr als nötig mit Luft
verquirlen und erhitzen.
> Aber haben diese "empfindlichen Vitamine" auch die
> ganzen technischen Prozesse während der Milchverarbeitung überstanden,
> denn ultrahocherhitzen und homogenisieren dürfte auch nicht ganz ohne
> Folgen sein.
Gute Frage. Dürfte schnuppe sein, ob das Vitamin A durch Belichten
oder Homogenisieren (vermute, dass das ein mechanischer Prozess
ist) kaputt geht. Prozesstechniker vor, wie läuft sowas ab?
--
Grüße, Thomas
> Empfindlichkeit der Vitamine: A und E gegen Luft und Licht, B gegen
> langandauernde Wärme, C gegen Luft und Hitze (steht nicht da, wie hoch),
> D: unempfindlich.
>
> Offenbar galt es damals schon als sinnvoll, Milch dunkel zu lagern.
Wieso waren dann aber weiße Glasflaschen der Standard der
Milchverpackung; nur damit man das Produkt besser sehen kann? Braune
Flaschen dürften sich doch wesentlich enfacher herstellen lassen, da man
nicht alszusehr auf die Farbe achten muß.
> Gute Frage. Dürfte schnuppe sein, ob das Vitamin A durch Belichten oder
> Homogenisieren (vermute, dass das ein mechanischer Prozess ist) kaputt
> geht. Prozesstechniker vor, wie läuft sowas ab?
Unter hohem Druck geht es beim Homogenisieren durch eine feine Düse.
Damit kann sich das Fett gleichmäßig verteilen.
Bye Kai
Kugeln lassen sich aber nur bei Anwendung nichteuklidischer Geometrie
stapeln.
Daher auch der Name für den bei Genießern des preisgünstigen Tischweines
so beliebten Chateau de drabric. Hmmm. /Der/ Kalauer hat wohl eine eher
eng definierte Zielgruppe.
Der preisbewußte Weintrinker hält sich ja heute mehr an Chateau d'Albrecht.
--
Prost
Gert
> Daher auch der Name für den bei Genießern des preisgünstigen
> Tischweines so beliebten Chateau de drabric.
Ach, gibt es da mehrere Sorten? Bislang waren mir diese Weine nur
unter der Bezeichnung "Pennerglück" bekannt.
> On 15.05.2005 22:23, Thomas Wedekind wrote:
>
>> Empfindlichkeit der Vitamine: A und E gegen Luft und Licht, B gegen
>> langandauernde Wärme, C gegen Luft und Hitze (steht nicht da, wie hoch),
>> D: unempfindlich.
>>
>> Offenbar galt es damals schon als sinnvoll, Milch dunkel zu lagern.
>
> Wieso waren dann aber weiße Glasflaschen der Standard der
> Milchverpackung; nur damit man das Produkt besser sehen kann? Braune
> Flaschen dürften sich doch wesentlich enfacher herstellen lassen, da man
> nicht alszusehr auf die Farbe achten muß.
_Wieviel_ Licht muß eigentlich auf so ein Vitamin schimmern, bevor's
zerfällt? Die halblebendige gute DDR-Vollmilch war doch schon sauer, bevor
das Licht den Vitaminen den Garaus machen konnte. Ich nehme an, daß die
schädliche Lichtwellenlängen im UV-Bereich liegen, die aber, so deucht es
mich, von Glas recht gut gefiltert werden.
Könnte es vielleicht auch sein, das der lichtbedingte Vitaminzerfall
hauptsächlich bei unmöglich lang haltbar gemachten Sachen (ich hab hier
eine Milchpappe, deren Inhalt noch im Oktober gut sein soll) eine Rolle
spielen könnte? Ich habe in diesem Faden allerdings irgendwo gelesen, daß
sich weder Flaschen noch Schläuche für den Handel mit H-Milch eignen?
Könnte es also sein, daß einige Folgen dieser Kampagne zwar einen wahren
Kern haben, der Rest aber aus Verdrehung und Übertreibung besteht?
--
Grüße
Gert
Oder besser : Château la Pompe. Denn Geiz war / ist geil ???
Detlef
> Wieso waren dann aber weiße Glasflaschen der Standard der
> Milchverpackung; nur damit man das Produkt besser sehen kann?
Könnte mir vorstellen: Nicht das Produkt, aber was sich sonst noch
in der Flasche befinden könnte (bei zurückgegebenen Flaschen, vor
und nach der Reinigung).
> Braune
> Flaschen dürften sich doch wesentlich enfacher herstellen lassen, da man
> nicht alszusehr auf die Farbe achten muß.
Hmm. Ist Glas von Natur aus braun oder farblos? Denke letzteres,
du musst wohl einen Zusatz zur Braun- oder Grünfärbung nehmen.
Was Gert zu der UV-Geschichte schrieb, klingt plausibel.
Andererseits wurde Mitte der 90er Jahre beim leider gescheiterten
Versuch des Milchwerks Erfurt mit PET-Pfandflaschen (zur direkten
Wiederbefüllung, nicht Einschmelzen; Projekt wurde kaufmännisch
gegen den Baum gefahren) eine braune Flasche verwendet; mit dem
ausdrücklichen Hinweis: Schutz des Inhalts gegen Lichteinfluss.
Eine habe ich noch da, aber ohne Etikett.
--
Grüße, Thomas
> Ich habe in diesem Faden allerdings irgendwo gelesen, daß
> sich weder Flaschen noch Schläuche für den Handel mit H-Milch eignen?
Bin jetzt heftig der Meinung, in meinem nächstgelegenen REWE
irgendeine sehr lange haltbare Milchversion (läuft nicht als
H-Milch) in braunen Literflaschen gesehen zu haben. Mag schon
länger her sein, ein Nischenprodukt ist das allemal. Werde
demnächst drauf achten.
--
Grüße, Thomas
> Versuch des Milchwerks Erfurt mit PET-Pfandflaschen (zur direkten
> Wiederbefüllung, nicht Einschmelzen; Projekt wurde kaufmännisch
> gegen den Baum gefahren) eine braune Flasche verwendet; mit dem
> ausdrücklichen Hinweis: Schutz des Inhalts gegen Lichteinfluss.
> Eine habe ich noch da, aber ohne Etikett.
Das waren Flaschen aus Lexan (oder so ähnlich) mit einem
hohem Pfandwert (1 DM damals).
Habe mich schon gewundert, warum diese nach relativ
kurzer Zeit wieder sang und klanglos verschwanden, obwohl
sie doch mit viel tara und tamtam in Presse und Fernsehen
als innovativste Milchflaschenerfindung gefeiert wurde.
Dieser Kunststoff war sehr robust und liesen sich so gut
wir garnicht zerstören oder zerschneiden.
Aber H-Milch (mehrere Wochen haltbar) war in den Flaschen
nicht. Es war eher etwa 3 Tage haltbarere Fischmilch.
W.
> > Da sind Biochemiker weniger gefragt als Lebensmittelchemiker
> > oder -technologen. Ich kann nur anführen, daß mir jemand aus
> > der Glasindustrie, Sparte Flaschen berichtete, daß bei der
> > Abfüllung von Säften in die hier in Rede stehenden
> > Papp-Verpackungen naturidentische, als vollsynthetische
> > Aromen zugesetzt würden, da der Inhalt sonst nach Pappe
> > schmeckte.
>
> Belege?
Verbalmitteilung des Techn. Ltrs. des Glaswerkes Bad Urach
(die Fabrique befand sich damals noch in Fürstlichem Besitz);
ihren Wahrheitswert bin ich nicht in der Lage zu beurteilen - FR
> In meiner ersten WG (ab 73) hatten wir jedenfalls nie Milch
> in Flaschen.
Ich glaube, Du machst keinen Fehler, wenn Du die
hochbarbarische Abbreviatur "WG" aus Deinem aktiven
Wortschatz streichst. In meiner ersten solchen, sie nannte
sich Studentenwohnheim, hatten wir sehr wohl Milchflaschen,
einen Liter fassend, deren Inhalt wir nach sportiver Betätigung
auf ex in uns 'neistrudelten. Aber bitte, wir waren ja auch
umfassend gebildete sozialistische Studentenpersönlichkeiten,
nicht zu vergleichen mit dem dekadenten Personal in der
besonderen politischen Einheit.
> Ich muss das wissen, denn in Zeiten der Not wurde der große
> Vorrat an Pfandflaschen in der Speisekammer eingelöst.
Diese Art der Bildung von Asset kultivierte in meinem
Vierbettzimmer nur einer der Confratres. Gegen
Monatsende (hoffentlich erinnere ich mich da recht - vielleicht
weiß jemand genau, wann das Stipendium gezahlt wurde)
kam es dann zu einer Milchflschaschenwaschorgie und der
Betreffende zog drauf mit ein bis zwei Reisekoffern los, in
einer Verkaufseinrichtung der staatlichen Handelsorganisation
den Pfandwert zu liquidieren. Leider lagerte dieser etwas
unglücklich organisierte junge Mensch die Pullen oben auf
seinem Schrank - und sie waren oftmals und leider nicht
ganz ausgetrunken. Ich war weit und breit der einzige, der über
in der DDR nicht erhältliche Rasierschaumdosen verfügte. Um
den von seinen Milchresten ausgehenden Geruch zu übertönen,
griff jener Kommilitone zu meiner Schaumdose, in der
irrigen Meinung, es wäre Achselspray drin. Das Ergebnis
konnte sich sehen lassen.
> Da waren ganz sicher keine Milchflaschen dabei. (Mineralwasser
> oder Limonade auch nicht)
Ick gloobe, die ham da schweinisch jesoffen, ej - FR
Bäh, ieeeeh. *spuck spuck, mit Stoli gurgel*. Das hat sicher einige
überrascht :-)
> Der preisbewußte Weintrinker hält sich ja heute mehr an
> Chateau d'Albrecht.
Aber an den in der gläsernen Zwoliterhunke.
In Westbln. wohnte ich zeitweise im Studentenwohnheim des
Hartmann-Bundes (Grunewald, Delbrückstr.), explizite gebaut
für Arztkinder ausse DDR. In Stuttgart zuständig für dieses Haus
war eine Frau Teuber, Brslauerin, die eine
remarquable Trinkfestigkeit aufwies. Ihre Auftritte dorten
waren strictissime durchchorographiert: Begrüßungskommando vorm
Haus, das die Gute aus der Droschke zerrte, sie reinschleppte,
den Mantel entriß und sie in den Aufenthalsraum schliff, wo
einer warme Worte der Begrüßung sprach - und det war icke.
Flugs verwandelte ich mich drauf in den Sommelier und wies ihr
die so geschätzte Flasche Beaujolais, die ich dann in der Küche
in eine Karaffe dekantierte. War die Pulle obig'schwappt, wozu
die Teuberin nicht viel Zeit benötigte, goß ich, ich
schwör's, schlicht ALDI-Ziegel in die Karaffe nach.
Sehr zum Wohlsein - FR
>Ich glaube, Du machst keinen Fehler, wenn Du die
>hochbarbarische Abbreviatur "WG" aus Deinem aktiven
>Wortschatz streichst.
Da es sich um einen zur damaligen Zeit üblichen Sprachgebrauch
handelte, werde ich schon aus Gründen des Denkmalschutzes und der
historischen Stimmigkeit bei dieser Bezeichnung bleiben.
Alternativ wäre noch "Kommune" denkbar, so wurden die ersten WGs in
meiner bayerischen Heimatstadt auch von der misstrauisch beobachtenden
Lokalpresse genannt. Auf jeden Fall ging es da wohl ein bißchen anders
zu als in einem sozialistischen Milchtrinker-Wohnheim.
>In meiner ersten solchen, sie nannte
>sich Studentenwohnheim, hatten wir sehr wohl Milchflaschen,
>einen Liter fassend, deren Inhalt wir nach sportiver Betätigung
>auf ex in uns 'neistrudelten. Aber bitte, wir waren ja auch
>umfassend gebildete sozialistische Studentenpersönlichkeiten,
>nicht zu vergleichen mit dem dekadenten Personal in der
>besonderen politischen Einheit.
Wie gesagt: Da brachten wir schon in der bayerischen Provinz mit Sex,
Drugs und rock'n'roll doch ein bisserl mehr Dekadenz auf die Beine als
nur Milchflaschen zu sammeln.
Gruß
Gerald
--
[...]
>
> Verbalmitteilung des Techn. Ltrs. des Glaswerkes Bad Urach
> (die Fabrique befand sich damals noch in Fürstlichem Besitz);
> ihren Wahrheitswert bin ich nicht in der Lage zu beurteilen - FR
>
Das die in ihrer Schwarzwaldglasmanufaktur nicht gut auf
modernere Verpackungsmaterialien zu sprechen sind, ist
normal. Ich durfte dort mal eine Glasvase blasen und
überlege gerade wo sich dieses scheußliche Gebilde befindet.
Muß auf der Bühne liegen.
BGE
[snip]
und Vanillesoße im Tetraeder gabs auch.
GG
> Das würde mich auch einmal interessieren. Immerhin haben diese
> quaderförmigen Tetrapacks nur wenig mit einem Tetraeder gemeinsam.
> Woher also der Name? Oder handelt es sich hierbei nur um eine
> Taktik, das Volk noch weiter zu verblöden?
Wie mit dem heutigen "Würfelzucker" (hüstel), der eigentlich
Qauderzucker heißen müßte? Ich habe aus DDR-Zeiten noch Würfelzucker in
Erinnerung, der auch wirklich annähernd würfelförmig war. Stimmt das so?
Oder täusch ich mich da?
GG
Kann schon stimmen. In US-Baumärkten findet man auch keine two-by-fours
mehr. Das sollten eigentlich Bretter variabler Länge, aber 2 Zoll Dicke
und 4 Zoll Breite sein. Sind sie aber schon lange nicht mehr, aber der
Name one-point-seven-fives-by-threes ist wohl nicht ganz so eingängig.
> Der Hausverbrauch wurde Anfang der 70er noch beim Tante-Emma-Laden
> gedeckt (ich meine, es waeren Flaschen gewesen), nachdem der dann
> zumachte, mit Schlauchmilch vom Supermarkt (Karton war AFAIR 10 oder 20
> Pf teurer). Kartons dann spaeter, als der Preisvorteil der Schlaeuche
> weg war, aber das war dann schon in den 80ern.
Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, wo ich immer mit einem Eimer
zum Milchladen mußte und dort die Milch aus einem großen Bottich per
großer Schöpfkelle in den mitgebrachten Eimer geschöpft wurde....
...jahre später zog ich wieder mit einem Eimer los, um was zu trinken zu
holen, aber da ging es in die nächste Kneipe.
Heute undenkbar.
Knut
> Die Maschienen Polypak Dresden (auch fürn Westen)
War das später Kama?
> Das Papier bzw die beschichtete Verpackung (das Rohmaterial Plastebecher,
> Beschichte und bedruckte Pappbahnen mit Aluzwischenlage u.s.w) aus der
> Neustadt.
Für die ganze Republik?
> Fabrik war neben der Melzerei.(Dresden -Pieschen)
Links davon?
Knut
> > Woher kam eigentlich in der DDR das Verpackungsmaterial für die
> > Tetra-Paks? Gab es dafür extra eine Produktionsstrecke oder wurde
das
> > (aus dem Westen oder Norden) importiert?
> >
> > Bye Kai
> Die Maschienen Polypak Dresden (auch fürn Westen)
> Das Papier bzw die beschichtete Verpackung (das Rohmaterial
Plastebecher,
> Beschichte und bedruckte Pappbahnen mit Aluzwischenlage u.s.w) aus
der
> Neustadt.
> Fabrik war neben der Melzerei.(Dresden -Pieschen)
> Name Entfallen. (alzheimer)
Mensch Gunter, in jenem Dippoldiswalde, von dessen Weihnachtsmarkt Du
mal
ein WIMRE B46 zwecks spekulativer Warenhortung aufgekauft hast, gab es
auch
eine Polypack-Bude. Bereits 1972 hatten die interessante Verbundpappen
(gestrichenes Papier und Polyäthylen) in ihrem Programm. Weiteres
Produkt
waren Papiere für Kaffeetüten. 1990 würde die Bude totgemacht.
Schade.
--
Grüße
Gert
...und dieser Eimer wurde dann nach dem Kneipengang mit Hochdruck,
begleitet mit einem lauten Brüllen aus (im wörtlichen Sinne) voller
Kehle heraus, gefüllt. ;-))
W.
die in Dresden auch . (1990) links von der Melzerei.
allerdings bei der Menge und den Containern die da manchmal auf dem Hof
standen, könnte man schon von einem grossteil DDR verbrauch ausgehen.
Ein Kumpel von Mir war dort Maschienenfüher.
Er berichtete auch von Tetraverpackungspapiewr (pape,verbundmaterial,)
für Orangensaft , Multivitamiensaft u.s.w. die dort Beschichtet und Bedruckt
worden sind .
Eben nicht nur für den DDR bedarf.
>
> gunter Kühne schrieb:
>> Kai Garlipp wrote:
>
>> > Woher kam eigentlich in der DDR das Verpackungsmaterial für die
>> > Tetra-Paks? Gab es dafür extra eine Produktionsstrecke oder wurde
> das
>> > (aus dem Westen oder Norden) importiert?
>> >
>> > Bye Kai
>> Die Maschienen Polypak Dresden (auch fürn Westen)
>> Das Papier bzw die beschichtete Verpackung (das Rohmaterial
> Plastebecher,
>> Beschichte und bedruckte Pappbahnen mit Aluzwischenlage u.s.w) aus
> der
>> Neustadt.
>> Fabrik war neben der Melzerei.(Dresden -Pieschen)
>> Name Entfallen. (alzheimer)
>
> Mensch Gunter, in jenem Dippoldiswalde, von dessen Weihnachtsmarkt Du
> mal
> ein WIMRE B46 zwecks spekulativer Warenhortung aufgekauft hast,
Einspruch euer Ehren.
Nur für den "Persönlichen Gebrauch"
Ehrlich!!!
Gunter
> ...jahre später zog ich wieder mit einem Eimer los, um was zu trinken zu
> holen, aber da ging es in die nächste Kneipe.
>
> Heute undenkbar.
Wieso undenkbar? Erst kürzlich sah ich einen Herren im
Glasbiergeschäft aufschlagen, der ein historisches Einkaufsnetz mit
sich führte. In dem Netz befand sich ein großer Kochtopf mit Deckel
sowie mehrere Schraubgläser. Anstandslos füllte ihm der Mundschenk
alle mitgebrachten Gefäße mit Bier. Warum auch nicht?
>>...jahre später zog ich wieder mit einem Eimer los, um was zu trinken zu
>>holen, aber da ging es in die nächste Kneipe.
>>
>>Heute undenkbar.
>
>
> Wieso undenkbar?
Bei den heutigen Hygienevorstellungen eigentlich ja.
> Erst kürzlich sah ich einen Herren im Glasbiergeschäft aufschlagen,
> der ein historisches Einkaufsnetz mit sich führte.
Glasbiergeschäft? Wird ja auch immer seltener.
> In dem Netz befand sich ein großer Kochtopf mit Deckel
> sowie mehrere Schraubgläser. Anstandslos füllte ihm der Mundschenk
> alle mitgebrachten Gefäße mit Bier.
Auch den Kochtopf??
> Warum auch nicht?
Bei den heutigen Bequemlichkeiten geht man lieber in den nächsten
Supermarkt und kauft dort ein.
Knut
> >>...jahre später zog ich wieder mit einem Eimer los, um was zu trinken zu
> >>holen, aber da ging es in die nächste Kneipe.
> >>
> >>Heute undenkbar.
> >
> >
> > Wieso undenkbar?
> Bei den heutigen Hygienevorstellungen eigentlich ja.
Es ist nicht Sache des Kneipers, auf hygienisch einwandfreie
Gefäße beim Gast zu achten. In manchen Dresdner Gaststätten
wird der Bierverkauf außer Haus in mitgebrachte Gefäße sogar
angeboten.
> Bei den heutigen Bequemlichkeiten geht man lieber in den nächsten
> Supermarkt und kauft dort ein.
Wie öde. Beim Bierkauf in der Kneipe kann man noch ein Schwätzchen
halten, vielleicht auch noch ein kleines Bier probieren, mach' das
mal an der Kasse vom Supermarkt. :)
Ronald.
--
Heute muß man Geschichte mit dem Bleistift schreiben;
es läßt sich leichter radieren.
Pierre Gaxotte, frz. Historiker und Publizist (1895-1982)
> Thoralf Braunert schrieb:
>
>>> ...jahre später zog ich wieder mit einem Eimer los, um was zu
>>> trinken zu holen, aber da ging es in die nächste Kneipe. Heute
>>> undenkbar.
>>
>> Wieso undenkbar?
>
> Bei den heutigen Hygienevorstellungen eigentlich ja.
Nun gut, solange das Bier sauber aus dem Hahn läuft. Wenn die
Kundschaft es sich dann in mitgebrachte, hygienisch nicht
einwandfreie, Gefäße füllen läßt, ist das ja deren Kanne Bier.
>> Erst kürzlich sah ich einen Herren im Glasbiergeschäft
>> aufschlagen, der ein historisches Einkaufsnetz mit sich führte.
>
> Glasbiergeschäft? Wird ja auch immer seltener.
Findest Du? Ich habe hier gleich vier Stück; alle einen Steinwurf
voneinander entfernt.
>> In dem Netz befand sich ein großer Kochtopf mit Deckel sowie
>> mehrere Schraubgläser. Anstandslos füllte ihm der Mundschenk
>> alle mitgebrachten Gefäße mit Bier.
>
> Auch den Kochtopf??
Ja. Der Deckel wurde dann mit einem Weckgummi auf dem Topf fixiert.
>> Warum auch nicht?
>
> Bei den heutigen Bequemlichkeiten geht man lieber in den nächsten
> Supermarkt und kauft dort ein.
Vorzugsweise Sonntag abends. ;-)
Und wo liegt die Bequemlichkeit, wenn die nächste Kaufhalle weiter
weg ist, als das nächste Glasbiergeschäft?
> Nun gut, solange das Bier sauber aus dem Hahn läuft. Wenn die
> Kundschaft es sich dann in mitgebrachte, hygienisch nicht
> einwandfreie, Gefäße füllen läßt, ist das ja deren Kanne Bier.
Stimmt.
>>Glasbiergeschäft? Wird ja auch immer seltener.
>
>
> Findest Du? Ich habe hier gleich vier Stück; alle einen Steinwurf
> voneinander entfernt.
Tolle Gegend, ich habe hier nur eins davon.
>>Bei den heutigen Bequemlichkeiten geht man lieber in den nächsten
>>Supermarkt und kauft dort ein.
>
>
> Vorzugsweise Sonntag abends. ;-)
Dafür habe ich die Tankstelle in der Nähe, teurer als im
Glasbiergeschäft ist das auch nicht.
> Und wo liegt die Bequemlichkeit, wenn die nächste Kaufhalle weiter
> weg ist, als das nächste Glasbiergeschäft?
Bei mir ist die nächste Kaufhalle näher als das Glasbiergeschäft.
Knut
Für braune Flaschen kann man billigeres (Misch-)Altglas hernehmen.
UG
>> Dann solltest Du vielleicht mal auf den Link im ersten Posting
>> klicken, darum ging's hier doch wohl schliesslich.
>
> Nein es ging nicht darum. Es ging mir ausschließlich um Deine
> falsche Behauptung, es hätte in der Uckermark! keine H-Milch gegeben.
Schön, anscheinend teilweise richtig.
>> Schön für Dich, in Templin und Prenzlau gab es definitiv keine.
>
> Ist das Uckermark???
Deine 3 Fragezeichen halten mich auch nicht gerade davon ab, Dir mal eine
Portion Horizonterweiterung zu empfehlen. Du kannst ja mal raten, woher
das "Ucker" in "Uckermark" kommt, vom Mündesee bestimmt nicht. Dass SDT
und ANG dazugehören entbehrt sowieso der Logik, vom Begriff "Uckermark"
dürftet Ihr zu Ostzeiten nichts mitgekriegt haben. Das "Untere Odertal"
hat ja nicht wirklich was mit der Uckermark zu tun.
Rocco
--
Je schöner die Frau, desto größer die Ansammlung kollektiver Idiotie um
sie herum!
Warum nicht?
Es gab in Schwedt sogar eine Kneipe (später abgebrannt glaub ich)
die hieß "Perle der Uckermark". Hinten am Sportplatz bei der
"Neuen Zeit" Warum soll der Begriff "Uckermark" tabu gewesen sein?
Was hießt hier überhaupt "ihr" wer bist Du denn?
Wer hatte doch gleich das Schild "UM"?
BGE
>> vom Begriff
>> "Uckermark" dürftet Ihr zu Ostzeiten nichts mitgekriegt haben.
>
> Warum nicht?
Sagte ich doch, weil die "echte" Uckermark nunmal an den Uckerseen liegt
und nicht am/im Odertal.
> Es gab in Schwedt sogar eine Kneipe (später abgebrannt glaub ich)
> die hieß "Perle der Uckermark". Hinten am Sportplatz bei der
> "Neuen Zeit" Warum soll der Begriff "Uckermark" tabu gewesen sein?
Ich kenne mich in Schwedt nicht sonderlich aus, die denken da alle in
"Wohnkomplexen", jedem Nicht-Schwedter reichlich suspekt.
Ich glaube es hat sich früher auch niemand einen Kopf gemacht ob er in
Mecklenburg oder Brandenburg wohnte. Schwedt gehörte halt zu Frankfurt und
Prenzlau zu Neubrandenburg.
> Was hießt hier überhaupt "ihr" wer bist Du denn?
>
> Wer hatte doch gleich das Schild "UM"?
Ich habe eins am Auto. Ausser am Motorrad, da ist ein PZ dran. ;)
Sunkist. http://www.esskultur.net/zeit/1952-tetraeder.html
Für die, die offline lesen:
Der "Tetraeder" wird als Verpackung entdeckt
In den 50er Jahren wurde mit Parafin überzogene Pappe als Verpackungsmaterial
für Getränke eingeführt. Dr. Ruben Rausing begann 1943 mit der Entwicklung
einer Karton-Verpackung für Milch. Die neue Form eines Tetraeders und die
innovative Technik waren richtungweisend für die schwedische Firma Tetra Pak.
1952 brachte sie einen kunststoffbeschichteten Karton in Form eines Tetraeders
als Milchverpackung auf den Markt, der sich schnell durchsetzte. 1954 kam die
Verpackung auch nach Deutschland. In den 60er Jahren setzte sich die Form auch
für Erfrischungsgetränke (Sunkist!) durch. Wegen der schlechten Stapelbarkeit
wurde der Tetraeder später durch die rechteckige Form abgelöst, deren Abmessungen
so gewählt wurden, dass sie optimal auf Europaletten passen.
> Aber wie bereits geschrieben, ich habe nur konsumiert, den Einkauf erledigte
> immer Mutti;-) und in wie weit ökonomische Zwänge ihr Kaufverhalten
> beeinflusst haben, kann ich nicht mehr erfragen. Vielleicht waren die
> Schläuche anfangs einfach nur billiger und hinterher umgekehrt.
An die Schläuche kann ich mich auch erinnern.
Jürgen
> Sagte ich doch, weil die "echte" Uckermark nunmal an den Uckerseen liegt
> und nicht am/im Odertal.
Sag denen das mal.
Aber ich helfe Dir nicht, wenn die Dich verhauen wollen.
Mt
Mach' ich ständig, echte "Erdölkinder" müssen da eben durch. ;)