ich versuch grad rauszufinden, was der Unterschied
zwischen Pilsner und Hellbier war.
Der Begriff Hellbier ist ja mittlerweile verschwunden.
Also was war Hellbier?
Danke
Rainer
>> Der Begriff Hellbier ist ja mittlerweile verschwunden.
>
> War er jeweils da? Darufstehen tat "Vollbier Hell" (nötig laut TGL) und
> fakultativ noch eine braureispezifische Differenzierung der mit
> Ableitungen
> von Ortsnamen (Watzdorfer Hell) oder willkürlichen Komposita
> (Glocken-Hell).
> Gesagt hat man einfach Helles (und idR nicht Hellbier).
Nö nö, "Hellbier" war durchaus ein gängiger Begriff.
Andre
> Nö nö, "Hellbier" war durchaus ein gängiger Begriff.
Ich finde immer naheliegende broken-english-Übersetzungen gut.
"Rathaus" ist auch so ein sehr treffendes Wort.
T.M.
--
Ihr wißt wenig vom Lauf der Welt. (Don Quixote de la Mancha)
> Rainer Borchmann schrieb:
>
>> ich versuch grad rauszufinden, was der Unterschied
>> zwischen Pilsner und Hellbier war.
>
> Pilsner ist stärker gehopft.
>
> TGL-Bezeichnung war übrigens bis zuletzt "Deutsches Pilsner".
>
>> Der Begriff Hellbier ist ja mittlerweile verschwunden.
>
> War er jeweils da? Darufstehen tat "Vollbier Hell" (nötig laut TGL) und
> fakultativ noch eine braureispezifische Differenzierung der mit
> Ableitungen von Ortsnamen (Watzdorfer Hell) oder willkürlichen Komposita
> (Glocken-Hell). Gesagt hat man einfach Helles (und idR nicht Hellbier).
>
> Helles dem Namen nach gibt es noch, hier etwa Glocken-Hell (Apolda)
> oder Helles von Braugold (Erfurt). Allerdings sind das reine
> Phantasiebezeichnugnen, denen keine gültige Herstellungs- oder
> Benennungsvorschrift zugrundeliegt.
>
>> Also was war Hellbier?
>
> Einfaches Vollbier (Vollbier war das Gegenstück zu Einfachbier,
> das ich nur als Malzbier kannte; das Gegenstück zu Vollbier hell war
> Vollbier dunkel/der Preis war der gleiche).
>
> Matthias
>
und auch hier im tiefsten Westen ist Öttinger Hell noch zu haben
( zu mindestens bei Kaufland) preislich aber teurer als Pilsener oder
Export.?
Gruß Gunter
--
Wichtige Mail an bastler100atarcorde
Andre Sokolew schrieb:
Also ich kenne auch nur "Helles", "Hellbier" hab ich nie gehört. Da
wird's wohl regionale Unterschiede geben? Ich komme aus Thüringen;
Erfurt und Weimar.
MsG Thomas.
Auch. Wobei Helles was für Luschen, Frauen und Kinder war, und für die,
die sich beiden extra Pfennige nicht leisten konnten ;)
"Hellbier"? Muss Sachsen gewesen sein, ich hab das jedenfalls nie
benutzt noch gehört.
Mensch, wenn ich an den Geschmack denke, würgts mich retroaktiv heute noch.
--
Do you know what the chain of command is here? It's the chain I go get
and beat you with to show you who's in ruttin' command here.
Und was war nu der Unterschied zwischen beiden ?
Danke
Rainer
Pils schmeckte wie Galle*, und Helles wie warme Seeche.
*und wenn der Wirt sich für was Besonderes hielt, spielte er 7 Minuten
mit dem Zapfhahn rum.
--
Ich werde diesen Faden nicht lesen, er ist zerkratzt!
> "Hellbier"? Muss Sachsen gewesen sein
Einspruch. In Dresden ist mir der Begriff auch nie untergekommen.
Qno
--
»Zeitreisen sind kein physikalisches,
sondern ein juristisches Problem.«
Aus dem Kommentar zum »Gesetz über die Zeitschleifen (ZeSchG)«
http://www.urania-dresden.de/terrasse/zeschg.htm
In Dresden war *CoschüHe* bekannt (Coschützer Helles).
A.
Felsenkeller aka Gelbkreuz
Vollbier Hell stand auf der Flasche, wenn ich mich nicht irre.
Frank
Rischtisch... :-)
Prost
A.
wobei Felsenkeller gegenüber coschütz um Welten besser war.
Prost
G.K.
Felsenkeller? Gelbkreuz kenne ich als Coschützer Helles, dementsprechend
Grünkreuz für Coschützer Pilsner. War schon Mist, wenn man am Donnerstag
nicht rechtzeitig im konsum war, konnte man nur noch Helles fürs
Wochenende kriegen. (Oder, wenn man Glück hatte, noch ein paar grüne
Flaschen vom Pilsner).
Der Begriff "Hellbier" ist mir allerdings auch nicht bekannt.
Peter
> >> "Hellbier"? Muss Sachsen gewesen sein
> > Einspruch. In Dresden ist mir der Begriff auch nie untergekommen.
> In Dresden war *CoschüHe* bekannt (Coschützer Helles).
Aber niemals unter dem Begriff "Hellbier".
Q "Herr Ober, 5 Helle, 2 Cognak" no
Wieso bestand man eigentlich darauf, Bier in braunen Flaschen haben zu
wollen? War das eine UL, dass das in gruenen Flaschen schlechter
schmeckte oder nicht so haltbar war? Ich mein, es gibt ja genuegend
Sorten, die heuer nur in gruenen Flaschen angeboten werden, teilweise
sogar in weissen. Und Bier lagert man ja sowieso dunkel und kuehl.
>
> Der Begriff "Hellbier" ist mir allerdings auch nicht bekannt.
>
> Peter
MsG Thomas.
--
"Auch wenn ich die Funktionsweise dieser Konsole nicht kenne, glaube
ich nicht, dass sie rauchen sollte"
--
André Grafe
01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E
http://setiathome.berkeley.edu/view_profile.php?userid=8745429
> Antonia H. schrieb:
>> Holger Kunadt schrieb:
>>> René schrieb:
>>>
>>>> "Hellbier"? Muss Sachsen gewesen sein
>>>
>>> Einspruch. In Dresden ist mir der Begriff auch nie untergekommen.
>>>
>>> Qno
>>
>>
>> In Dresden war *CoschüHe* bekannt (Coschützer Helles).
>>
>> A.
>>
>>
> Auch bekannt als "Gelbkreuz" wegen der gelben Etiketten und der
> relativen Ungenießbarkeit.
> MFG André
Die Etikettenfarben waren wohl bundes^W republikweit einheitlich
geregelt. Grün für Pils, Gelb für Helles, Braun für "Bier"ator.
--
Love is a snowmobile racing across the tundra when suddenly it flips
over, pinning you underneath. At night, the ice weasels come.
Friedrich Nietzsche
>>
>
> Also ich kenne auch nur "Helles", "Hellbier" hab ich nie gehört. Da
> wird's wohl regionale Unterschiede geben? Ich komme aus Thüringen;
> Erfurt und Weimar.
ebenso in Dresden, da war auch nur "Helles" ein Begriff, z.B. aus Coschütz
Falk
--
Hörbücher von Iny Lorentz, Khaled Hosseini, Ray Bradbury und anderen
versteigere ich da:
http://search.ebay.de/_W0QQsassZfads2000
Ich denke schon, dass das ein UL war. Es gab aber genügend damalige
Zeitgenossen, die ausschließlich braune Flaschen kauften.
> Ich mein, es gibt ja genuegend
> Sorten, die heuer nur in gruenen Flaschen angeboten werden, teilweise
> sogar in weissen. Und Bier lagert man ja sowieso dunkel und kuehl.
Bier lagert man nicht. Zumindest nicht zu Hause. Allerdings sollte man
darauf achten, dass der Vorrat nicht zur Neige geht.
Peter
eben, Geschmeckt hat es nicht aber man kannte Helles, ich will mal nicht
"nur Helles" schreiben.
Weil wir gerade bei dem Thema sind, ich drinke gerade "Echt Einsiedler
Böhmisch" gab es das damals schon?
und wiederlich
> Prost
nee
>
> Felsenkeller? Gelbkreuz kenne ich als Coschützer Helles, dementsprechend
> Grünkreuz für Coschützer Pilsner. War schon Mist, wenn man am Donnerstag
> nicht rechtzeitig im konsum war, konnte man nur noch Helles fürs
> Wochenende kriegen. (Oder, wenn man Glück hatte, noch ein paar grüne
> Flaschen vom Pilsner).
war da eigentlich was dran oder war das Aberglaube das mit den grünen
und braunen Flaschen?
>>
> und auch hier im tiefsten Westen ist Öttinger Hell noch zu haben
> ( zu mindestens bei Kaufland) preislich aber teurer als Pilsener oder
> Export.?
und wie schmeckt es?
Nee las mal ist ja OT
Also ich trink s gerne und kenne es in Stuttgart.
Rainer
> Das DDR Bier war so lichtempfindlich das es in den grünen Flaschen, die
> ja lichtdurchlässiger sind, schon auf dem Transport verdarb. ;)
Hinzu kam das die normalen Biere nicht haltbar gemacht wurden. Also war
grüne Flasche + normales Bier = Bier wird noch schneller schlecht.
Bye Kai
ist ne UBLegende.
1988 hat ein ehemaliger Schulkamerad aus 15 POS Dresden, seines Zeichens
nach Braumeister bei Felsenkeller, mit paar Lehrlingen Versuche in der
Richtung angestellt.
Er konnte statistisch nichts nachweisen.
Bei über 4000 Flaschen die er getestet hat war das Verhältnis der Flaschen
die zuerst schlecht wurden ca 50 zu 50.
Also keine Aussage für die statistisch die bewiesen ist.
Aber UL halten sich länger.
P.S. die Leute haben das auch bei Radeberger Export behauptet. und die waren
haltbar gemacht ( ebenso Rostocker Hafebnbr.. Igitt) oder CS Biere die es
auch in Grünen Flaschen gab.
gruß G.K.
--
Wichtige Mail an bastler100atarcorde
> gunter kühne schrieb:
>
>>>
>> und auch hier im tiefsten Westen ist Öttinger Hell noch zu haben
>> ( zu mindestens bei Kaufland) preislich aber teurer als Pilsener oder
>> Export.?
>
> und wie schmeckt es?
> Nee las mal ist ja OT
>
> Falk
>
naja habe nur einmal nen Kasten gekauft.
Finde es ein bissel wässrig. ( fade oder besser fast ohne Geschmack)
Aber wie gesagt ist ne subjektive private Meinung. ( anderen gefällt es
vielleicht so)
Gruß Gunter
Mache glaubten, durch das Grün der Flasche könnten sich
Algen im Bier bilden. :-D
W.
> Finde es ein bissel wässrig. ( fade oder besser fast ohne Geschmack)
Also wie Heineken?
Ciao
A.
> P.S. die Leute haben das auch bei Radeberger Export behauptet. und
> die waren haltbar gemacht ( ebenso Rostocker Hafebnbr.. Igitt)
Das Rostocker Hafenbräu war tatsächlich langer haltbar, hatten wir auf
unseren Schiffsreisen mit. Und es war ein sehr angesehenes Zahlungsmittel in
Südostasien.
Ciao
A.
> René schrieb:
>
>> Grün für Pils, Gelb für Helles, Braun für "Bier"ator.
>
> Braun war Malzbier (25 Pf die Drittelliterflasche)..
Malzbier (Doppelcaramel Malz von Basteiquell Lohmen) hatte ein hellblaues
Etikett.
<http://www.cybeer.ch/web/cybeer/cybeer5.nsf/0/1D22E6A9194A2B7EC1256B37006E3CBE?OpenDocument>
Rot stand für Bock.
--
Grüße
Gert
Viele Grüße
Klaus
jetzt hab ich ein Problem .
ich kenne Heineken nicht :(
gruß gunter
> jetzt hab ich ein Problem .
> ich kenne Heineken nicht :(
Das ist kein Problem. Heineken muss man nicht kennen. Und wer es kennt,
*will* es nicht kennen.
Vinzent.
> Andrej Kluge wrote:
>
>> Hi,
>>
>>> Finde es ein bissel wässrig. ( fade oder besser fast ohne Geschmack)
>>
>> Also wie Heineken?
>>
>> Ciao
>> A.
> jetzt hab ich ein Problem .
> ich kenne Heineken nicht :(
> gruß gunter
Das ist ganz einfach: du gehst in den dir am nächsten gelegenen Zoo,
und lässt dir die Stinktiere aka Skunks zeigen. Die ärgerst du nun mit
einem spitzen Stöckchen, bis sie dir ne Ladung ihres namensgebenden
Parfüms ins Gesicht spritzen.
Und jetzt weißt du, wie Heineken schmeckt. Kommt übrigens in grünen Flaschen.
--
Wikipedia is a huge silo of pop trivia, and perhaps the world's
largest, most distributed bureaucracy - mostly manned by a casual staff
of teenagers and the unemployed.
50 Pfenge. Hast recht, ich hab auch ein Etikett der Glashütter
Brauerei (mit Preis -,25) entdeckt. Ansonsten steht alles in der TGL
7764. Sollte ins Grundlagenstudium einbezogen werden.
--
Grüße
Gert
>> Andre Sokolew schrieb:
>>> Nö nö, "Hellbier" war durchaus ein gängiger Begriff.
>>
>> Also ich kenne auch nur "Helles", "Hellbier" hab ich nie gehört. Da
>> wird's wohl regionale Unterschiede geben?
> "Hellbier"? Muss Sachsen gewesen sein,
Ich komme nicht aus Sachsen, sondern bin in Sachsen-Anhalt "groß
geworden"...
Auch wenn ihr alle gegen mich Zeugnis ablegt - mir ist der Begriff Hellbier
geläufig, wobei es da stets um Flaschenbier ging, nicht um gezapftes.
Andre
Da wir ohnehin immer prinzipiell sowieso dagegen waren, etablierten
wir im Greifswald der 80er Jahre eine Kampfbewegung gegen die
Diskriminierung der grünen Bierflaschen. Allerdings war das beim
Greifswalder Bier ohnehin egal.
Und Wanderer, kommst du gen Greifswald
Und hast du großen Brand,
So trinke ein Pils oder Helles (sic!),
das Beste im ganzen Land.
Und sollte es dir nicht schmecken,
Ein Gedanke dich versöhnt:
Nach ein paar harten Wochen
hast du dich dran gewöhnt.
(Melodei: Mariechen saß weinend im Garten)
Klaus Peter
GBM - Green bottles movement (tm)
Kamp den braunen Bierflaschen!
> Das "Rostocker Hafenbräu" war wirklich haltbar, da hielt ein Kasten
> selbst auf Baustellen mindestens dreimal so lange wie ein Kasten
> "Radeberger". ;)
Ok, Kalauer verstanden, aber: auf Baustellen? Ich dachte, das wurde wirklich
primär für die DSR/Fischfangflotte gebraut? Kann mich gar nicht erinnern,
daß es das auch in Kaufhallen gab?
Wenn man sich daran gewöhnt hatte, schmeckte es übrigens lecker :)
Radeberger gab es in Rostock sowieso nie, und nach vier Monaten auf See
schmeckte jedes Bier nach Feierabend :)
Ciao
A.
> nie jemand "Hellbier" verlangt, immer nur Helles. "Hellbier" höre ich
> hier zum ersten Mal.
Ich (aufgewachsen in Rostock, danach Berlin) auch.
Ciao
A.
Sei froh.
BGE
> Hi,
>
>> Das "Rostocker Hafenbräu" war wirklich haltbar, da hielt ein Kasten
>> selbst auf Baustellen mindestens dreimal so lange wie ein Kasten
>> "Radeberger". ;)
>
> Ok, Kalauer verstanden, aber: auf Baustellen? Ich dachte, das wurde
> wirklich primär für die DSR/Fischfangflotte gebraut? Kann mich gar nicht
> erinnern, daß es das auch in Kaufhallen gab?
also in Dresden gabs das ab und zu .
( Nicht regelmäíg)
> Wenn man sich daran gewöhnt hatte, schmeckte es übrigens lecker :)
> Radeberger gab es in Rostock sowieso nie, und nach vier Monaten auf See
> schmeckte jedes Bier nach Feierabend :)
letzteres glaube ich sofort.
> Ciao
> A.
Als ich mal zu ner Ausbildung in die nähe von Potsdam geschickt wurde .
schmeckte nach paar tagen sogar Wiesenburger Schaumgebremstes ( böse Zungen
behaupteten Rübenbier )
Gruß Gunter
>> Hinzu kam das die normalen Biere nicht haltbar gemacht wurden. Also war
>> grüne Flasche + normales Bier = Bier wird noch schneller schlecht.
>>
>> Bye Kai
> ist ne UBLegende.
> 1988 hat ein ehemaliger Schulkamerad aus 15 POS Dresden, seines Zeichens
> nach Braumeister bei Felsenkeller, mit paar Lehrlingen Versuche in der
> Richtung angestellt.
> Er konnte statistisch nichts nachweisen.
Das sind andere Versuchsbedingungen. In Deinem Beispiel wurden sie
gleichzeitig hergestellt, Kai beschreibt dagegen gerade, wie Bier grün
seltener gekauft wurde, also im Durchschnitt eine relativ lange Zeit
liegen blieb und so angesichts der (so oder so) begrenzten Haltbarkeit
des Bieres der Anteil schlechten Bieres bei grün wuchs.
Typische self fullfilling prophecy.
-kut
könnte was dran sein.
aufs Datum hat ja wohl mancher weniger geschaut.
waren ja so kerben an der Seite von den Etiketten.
Später wars dann wohl aufgestempelt.
Gunter
http://realbeer.com/library/beerbreak/archives/beerbreak20001221.php
--
I invented a microwave crematory. Way faster, but as it turns out you
have to punch holes in them first. Found that out the hard way.
> Wieso OT? Öttinger ist Gothaer (die haben mehrere Standorte, aber
> Gotha ist der größte). Der Ruf ist aber derselbe geblieben. Und die
> Folgen (morgendliche Kopfschmerzen schon ab der dritten Flasche).
Das erinnert mich an einen schmerzhaften Urlaub seinerzeit in
Greifenbach-Stauweiher. Das einzige Bier, das es damals dort in der
Umgebung gab, war Gothaer. Da sehnte man sich als Dresdner plötzlich
nach Coschützer Gelbkreuz.
Qno
--
Ein Hobbyte ist eine Zusammenrottung von 8 Hobbits.
http://kamelopedia.mormo.org/
> René schrieb:
>
>> "Hellbier"? Muss Sachsen gewesen sein
>
> Einspruch. In Dresden ist mir der Begriff auch nie untergekommen.
Selbiges im Chemnitzer äh Karl-Marx-Städter Raum. Nie gehört.
--
Gruss Uwe
--------- cut here with a very sharp knife ---------
Uwe Naumann eMail: uwe[at]vieledinge[dot]de
Web: http://www.vieledinge.de http://www.swllog.de
Damals nie und nirgends gehört. Klingt ähnlich wie "Alt Bier". Die
Bezeichnung "Hellbier" wurde wohl von den Besatzern eingeführt.
BU
>>>> Grün für Pils, Gelb für Helles, Braun für "Bier"ator.
>>> Braun war Malzbier (25 Pf die Drittelliterflasche)..
>> Malzbier (Doppelcaramel Malz von Basteiquell Lohmen) hatte ein hellblaues
>> Etikett.
>
> Andere Wiese. Ich rede von Malzbier (25 Pf die Drittelliterflasche),
> nicht von Doppel-Karamell (WIMRE 48 Pf die Drittelliterflasche).
TGL 7764:
Dunkel (Einfachbier) braun
Weissbier dunkelgrün
Hell gelb
Doppel-Karamelbier blau
Schwarzbie rot
Deutsches Pilsner grün
Diabetiker-Pils weiß
Weißer Bock oder Bockbier Hell rot
Dunkler Bock oder Bockbier Dunkel rot
Deutscher Porter karminrot
<http://www.cybeer.ch/web/cybeer/cyBeer5.nsf/DDRTGL7764?OpenPage>
Malzbier fiel wohl in ne anderen Kategorie.
-kut
Bis eben dachte ich, Malzbier wäre "Doppel-Karamel".
UG
> Bis eben dachte ich, Malzbier wäre "Doppel-Karamel".
Ulf, die ham uns 40 Jahre lang belogen und beschissen, das glaubst Du
gar nicht ...
T.M.
--
Ihr wißt wenig vom Lauf der Welt. (Don Quixote de la Mancha)
wo und wer hat den in der DDR Weißbier gebraut?
> Hell gelb
> Doppel-Karamelbier blau
> Schwarzbie rot
> Deutsches Pilsner grün
> Diabetiker-Pils weiß
> Weißer Bock oder Bockbier Hell rot
> Dunkler Bock oder Bockbier Dunkel rot
> Deutscher Porter karminrot
war mir auch nicht in Erinnerung
Falk
--
"Das Bernsteinteleskop" gelesen von Rufus Beck und "Eragon" Hörbücher
versteigere ich da:
http://search.ebay.de/_W0QQsassZfads2000
> wo und wer hat den in der DDR Weißbier gebraut?
Ähm, Berliner Weiße gab's doch wohl immer, dann Wöllnitzer Weißbier
(Jena) bis Ende der 70er oder Anfang der 80er (Kleinstproduktion).
Wollte man nicht auch in Leipzig so eine Produktion wieder beleben
(das Zeug hieß Gose, oder wie auch immer)?
--
Viele Grüße, Thomas
> > nie jemand "Hellbier" verlangt, immer nur Helles. "Hellbier" höre ich hier zum ersten Mal.
>
> Ich (aufgewachsen in Rostock, danach Berlin) auch.
In Berlin wird von manchem ganz furchtbaren Witzbilden "Pilsbier"
gesagt, "Hellbier" nie gehört. Und denn gibt's noch den "verkackten
Frischbiertrinker", aber das wollen wir mal nicht vertiefen - FR
Berliner Weiße z.B. (Leider keine Belege), Leipziger Gose
http://www.cybeer.ch/web/cybeer/cybeer5.nsf/all/954F145244042D1DC1256B37006E3C94?OpenDocument
--
Grüße
Gert
>> wo und wer hat den in der DDR Weißbier gebraut?
>
> Berliner Weiße z.B. (Leider keine Belege), Leipziger Gose
na ja die Berliner hatte ich irgendwie unter Limonade abgelegt. Ich
dachte an sowas in Richtung Hefeweizen.
>> wo und wer hat den in der DDR Weißbier gebraut?
> Berliner Weiße z.B. (Leider keine Belege), Leipziger Gose
> http://www.cybeer.ch/web/cybeer/cybeer5.nsf/all/954F145244042D1DC1256B37006E3C94?OpenDocument
Nicht alles, was mit obergäriger Hefe vergoren wird, ist Weißbier.
Leipziger Gose ist kein Bier nach deutschem Reinheitsgebot. <wuerg>
Mir ist kein Weißbier aus der Zeitschiene 1989/1990 (Thüringer und
südsächsischer Raum) bekannt.
Grüßle
Ali
Berliner Weiße z.B. (Leider keine Belege)
? http://www.ansichtskarten-pankow.de/ddr/ddrwillner.jpg
? http://www.ansichtskarten-pankow.de/ddrkarte.htm
, Leipziger Gose
http://www.cybeer.ch/web/cybeer/cybeer5.nsf/all/954F145244042D1DC1256B37006E3C94?OpenDocument
BU
>
> "Gert Schulze"
> On 21 Aug., 14:04, Falk Schade > Kai-Uwe Thiessenhusen schrieb:
>>
>> > Matthias Opatz schrieb:
>>
>> >>>>> Grün für Pils, Gelb für Helles, Braun für "Bier"ator.
>> >>>> Braun war Malzbier (25 Pf die Drittelliterflasche)..
>> >>> Malzbier (Doppelcaramel Malz von Basteiquell Lohmen) hatte ein
>> >>> hellblaues
>> >>> Etikett.
>>
>> >> Andere Wiese. Ich rede von Malzbier (25 Pf die
>> >> Drittelliterflasche),
>> >> nicht von Doppel-Karamell (WIMRE 48 Pf die Drittelliterflasche).
>>
>> > TGL 7764:
>>
>> > Dunkel (Einfachbier) braun
>> > Weissbier dunkelgrün
>>
>> wo und wer hat den in der DDR Weißbier gebraut?
>
> Berliner Weiße z.B. (Leider keine Belege)
>
> ? http://www.ansichtskarten-pankow.de/ddr/ddrwillner.jpg
> ? http://www.ansichtskarten-pankow.de/ddrkarte.htm
Hehe die oben waren gut.
Vipa als alkoholfrei :)
> , Leipziger Gose
>
http://www.cybeer.ch/web/cybeer/cybeer5.nsf/all/954F145244042D1DC1256B37006E3C94?OpenDocument
>
> BU
naja im westen will jetzt jemand sowas schützen lassen. ( Warscheinlich nur
Markenrechtlich )
Gruß G.K.
Selbst im "Pankoffer Unrechtsregime" hamse die Reklame eingesetzt;)
B(HabenSieschongetippt?)U
>> wo und wer hat den in der DDR Weißbier gebraut?
>
>Berliner Weiße ohne Schuss.
Berliner Weiße und Weißbier (Weizenbier) sind zwei verschiedene Dinge.
Bis vor ein paar Jahren wusste ich von keiner Brauerei außerhalb
Süddeutschlands, die Weißbier hergestellt hätte.
Das hat sich in den letzten Jahren gändert, seit das Hefeweizen auch
in nördlichen Gefilden populär geworden ist.
Gruß
Gerald
Aber Weißbier ist doch Hefeweizen? (Kristallweizen)
Und was hat, um Himmels willen, Berliner Weiße, (wurde als
"Schankbier" verkauft) mit einem Hefeweizen zu tun?
Ich hab mal gehört, daß Berliner Weiße eher noch eine
Verwandte des Kölner "Kölsch" ist, von der Herstellung
und von der Brauart her. Ich werde mal meinen Kumpel
konsultieren, der ist vom Fach.
BGE
Das ist einfach.
Wenn Du zuhause hockst und keinen Grund findest Dich von Deiner
Frau weg in die nächste Kneipe abzusetzen, dann sagst Du, Du hättest
Lust und Appetit auf ein "Frischbier" vom Hahn. (auch Frischpils)
Und hättest das im Hause vorhandene Flaschenbier über.
Neben Vereinstätigkeit, ist das einer der Tricks sich
offiziell in die Nähe eines Bierhahnes zu verziehen.
> Matthias,
> der sich schon bei "Schankbier" in Flaschen an' Kopp greift
>
Siehe Berliner Weiße.
BGE
> > Dunkel (Einfachbier) braun
> > Weissbier dunkelgrün
> wo und wer hat den in der DDR Weißbier gebraut?
"Vita Cola & Timms Saurer" kennt ein Etikett der Brauerei Joh. Herlth
Zossen.
Qno
--
»Kisuaheli wird sich bereits kurze Zeit nach Einführung der
Rechtschreibreform als deutsche Amtssprache durchsetzen.«
TERRAsse, das Alternativwelt-Magazin
http://www.urania-dresden.de/terrasse/orthogra.htm
>
> Aber Weißbier ist doch Hefeweizen? (Kristallweizen)
> Und was hat, um Himmels willen, Berliner Weiße, (wurde als
> "Schankbier" verkauft) mit einem Hefeweizen zu tun?
> Ich hab mal gehört, daß Berliner Weiße eher noch eine
> Verwandte des Kölner "Kölsch" ist, von der Herstellung
> und von der Brauart her. Ich werde mal meinen Kumpel
> konsultieren, der ist vom Fach.
>
> BGE
Das Wort Weiß- kommt von Weizen. Hefeweizen ist nicht Kristallweizen.
Kristallweizen ist gefiltert, also von Schwebstoffen befreit.
Die Schwebstoffe enthalten viele Fuselstoffe (verantwortlich für "Döskopp").
Berliner Weiße ist wie Kölsch obergäriges Bier.
hannes
> Wollte man nicht auch in Leipzig so eine Produktion wieder beleben
> (das Zeug hieß Gose, oder wie auch immer)?
>
2007 habe ich in Leipzig Gose getrunken, ist mal was Neues.
hannes
> und auch hier im tiefsten Westen ist Öttinger Hell noch zu haben
> ( zu mindestens bei Kaufland) preislich aber teurer als Pilsener oder
> Export.?
> Gruß Gunter
...und kommt wahrscheinlich aus Öttingen/Franken.
http://www.gosenschenke.de/zeittafel.htm
""1958
Außer "Hotel Fröhlich" müssen alle Gosenschenken schließen, so auch
die berühmte Gosenschenke "Ohne Bedenken".
1986
Lothar Goldhahn läßt auf Grundlage eines "Werkstandard zur Herstellung
der Gose" (alte Rezeptur) in der Weißbierbrauerei des VEB
Getränkekombinat Berlin (Schultheißbrauerei) wieder Gose für Leipzig
brauen.
1986
Am 14. Mai wird die Gosenschenke "Ohne Bedenken" nach wunderbarer
Rekonstruktion wieder eröffnet. Ein Jahr später wird der historische
Biergarten wieder eingeweiht ""
BU
'schulligung:
86732 Oettingen i. Bay.
--
Nothing says I'm top of the freaking food chain like turducken, w00t!
>
> Mir ist kein Weißbier aus der Zeitschiene 1989/1990 (Thüringer und
> südsächsischer Raum) bekannt.
>
Es gibt das "Sonnenweiße" aus der Schloßbrauerei Schwarzbach, die zu
DDR-Zeiten mal zum VEB Brauereien Hildburghausen gehoerte.
Ob es allerdings dieses Bier (das ich uebrigens gerne mal trinke) auch
zwischen 1949 und 1990 gab, ist mir nicht bekannt.
MsG Thomas.
M.f.G.
S.M.
--
"Willkommen in meiner Uhr!"
http://www.myspace.com/nippleofdeath
> Für mich überraschend war, dass die Franken ( und die sind ja
> bekanntermaßen keine wirklichen Bayern!) da absolut die Nase vorne haben.
> Fast alles absolute Top-Biere! - gefolgt von den Sachsen mit den
> Traditionsmarken Radeberger und Wernesgrüner.
Du hast keine Ahnung.
Ich sage nur: Urkrostitzer.
Nein, keine Entschuldigung, Dein Fehler ist unverzeihlich.
Andre
Mein Experte sagte mir die größte Öttinger Brauerei steht mittlerweile
irgendwo in der Zone.
BGE
Ich habe gestern mal den Spezialisten gefragt.
Man unterscheidet obergäriges Bier Weiße,
Weizenbier (bayrisch Weissbier) oder Kölsch
(Biertemperatur beim Eingang in den Kessel um die 15° Celsius
Hefe schwimmt oben und man unterscheidet untergäriges Bier
(Pilsener, Export, Helles) Biertemperatur beim Eingang in den Kessel
ca 4° Celsius (Hefe sinkt im Kessel zu Boden).
Ob ein Hefe filtriert wird oder nicht ist Wurscht, es hat nichts
mit der Klassifizierung zu tun. Sowieso befindet sich in den
meisten Weizenbieren kein Weizen mehr sondern nur noch Aromastoffe.
Und das ist legal trotz des Reinheitsgebotes. (So jedenfalls mein Kumpel.)
Ausgenommen sind einige kleinere Hausbrauereien in Bayern. Die nehmen
tatsächlich noch ursprüngliche Produkte und keine Ersatz- oder
Zusatzstoffe. Dort kommt Weizen ja her, weil irgend ein Bayernkönig
scheinbar mal eine Gerstesteuer erlassen hatte und somit dieser
Rohstoff zu teuer wurde.
Es ist also tatsächlich so, daß Weiße als obergäriges Bier
mit Weizenbier und Kölsch verwandt ist.
BGE
Der Coschützer Kelch ging glücklicherweise an uns (südöstlicher Bezirk
Cottbus) vorbei, und auch Felsenkeller gabs nur, wenn die Helden der
Cottbusser Postkutschenbrauerei nicht genug Pferde vorrätig hatten.
Frank
Braunes Glas ist, wenn auch minimal, teurer als grünes, da Farbstoffe
zugesetzt werden müssen. Glas in der unbehandelten Form (Sand, Soda,
Kalk) ist grünlich.
Frank
>Mein Experte sagte mir die größte Öttinger Brauerei steht mittlerweile
>irgendwo in der Zone.
Bei dem Öttinger-Weizenbier, das ich gestern abend getrunken habe,
steht "Gebraut in Gotha" groß auf der Flasche. Manchmal kommt das
Öttinger-Hefeweizen auch aus Schwerin.
Mein zur Zeit in Bayern lebender Sohn macht sich schon darüber lustig,
dass ich "Zonen-Weißbier" trinke.
> Dort kommt Weizen ja her, weil irgend ein Bayernkönig
>scheinbar mal eine Gerstesteuer erlassen hatte und somit dieser
>Rohstoff zu teuer wurde.
Kleine historisch-lokalpatriotische offtopic-Korrektur: Genau
andersrum war es. Die Herstellung von Weißbier war verboten, bzw.
königliches Monopol und Privileg. Anfangs wollte man vor allem
verhindern, dass die Landeskinder das knappe Brotgetreide in Bier
umsetzten, später ließen sich die bayerischen Könige das Recht,
Weizenbier zu brauen, von ausgewählten Brauereien ziemlich teuer
bezahlen. Zeitweise war das Weißbiermonopol eine der wichtigsten
Stützen der bayerischen Staatskasse.
Falk
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"Das Bernsteinteleskop" gelesen von Rufus Beck und "Eragon" Hörbücher
versteigere ich da:
http://search.ebay.de/_W0QQsassZfads2000
Usenet bildet.
Danke.
BGE
Da wird als Baustandort sowohl Kyritz als auch Dessow aufgeführt. Hat da mal
wieder jemand irgendeinen Müll bei Wikipedia eingetragen oder gibt es wirklich 2
Brauereien von Oettinger im Abstand von 10 km (von denen auch die
Firmenpräsentation auf http://www.oettinger-bier.de/ nichts weiß)?
Bye Kai
Über Geschmack kann man sich streiten, denn Geschmäcker sind verschieden.
Deshalb ist dein Urteil auch etwas hart.
Ich erinnere mich dabei wieder an eine Spiegel-TV-Reportage die in der
Dauerrotation auf XXP lief. Ein Besucher auf seiner Führung durch die Warsteiner
Brauerei behauptete dort allen Ernstes das Warsteiner sei ein würziges Bier und
das das Warsteiner aus der kleinen Flasche doch viel würziger schmeckt als das
aus der großen Flasche. Dabei weiß doch eigentlich jeder das Warsteiner nichts
anderes ist als reines Wasser mit einem leichten Spritzer gelben Farbstoff. ;-)
Aber um den Bogen wieder zum Radeberger und Wernesgrüner zu bekommen, denn diese
Biere haben das gleiche Problem wie alle anderen Marken aus der Fernsehwerbung.
Sie verlieren alle langsam aber sicher ihren Geschmack und wurden und werden
immer noch zu einem leichten Einheitsgeschmack ohne zu starken Hopfengeschmack
hingezüchtet. Um so einheitlicher sie aber werden um so austauschbarer werden
sie auch und können sich halt nur noch über die Markennamen und die
Fernsehwerbung verkaufen.
Bye Kai
> > Für mich überraschend war, dass die Franken ( und die sind ja
> > bekanntermaßen keine wirklichen Bayern!) da absolut die Nase vorne
> > haben. Fast alles absolute Top-Biere! - gefolgt von den Sachsen
> > mit den Traditionsmarken Radeberger und Wernesgrüner.
>
> Du hast keine Ahnung. Ich sage nur: Urkrostitzer.
Was sind denn heutzutage (d.h. nach westlichen Maßstäben) Top-Biere?
Doch Biere, die ihren Bekanntheitsgrad starker und jahrzehntelanger
Werbung zu verdanken haben. Aus dem Osten haben findige
Geschäftemacher durch Schlucken von Firmen ein paar Kultmarken
übernommen und augenblicklich ebenfalls starker Werbung unterzogen.
Ich sage nicht, daß die unbedingt schlecht sind. Aber es gibt zig
kleine Brauereien, die mindestens genauso gute Biere herstellen und
die auf diese Art vor allem für _echte_ Vielfalt und Kultur sorgen,
was in jedem Falle ein Gewinn ist. Und darum ist mir ein Landbier aus
Kleinsiehstenich immer lieber als ein Radeberger.
T.M.