Auch auf dem Gebiet der UFOlogie haben wir "40 Jahre" nachzuholen und auf
Westniveau aufzuschließen!
Bereits die Uniformen auf:
http://www.werkleitz.de/~ub/ufo/fotokopie_nva_1959.jpg erinnern mich
jedoch eher an britische, als NVA-Uniformen ...
Peter
"nachzuholen" ?
So langsam können wir beim besten Willen nicht.
Wir können nur überholen, und das ohne einzuholen!
>
> Bereits die Uniformen auf:
> http://www.werkleitz.de/~ub/ufo/fotokopie_nva_1959.jpg erinnern mich
> jedoch eher an britische, als NVA-Uniformen ...
>
> Peter
Wolfgang
Wieso denn, bei der NVA gab es doch auf jeden Zimmer mehrere UFOs.
Diese machten sich durch rausfliegende Sicherungen und manchmal auch
durch Kabelbrände bemerkbar ;-)
Grüsse
Frank
> Wieso denn, bei der NVA gab es doch auf jeden Zimmer mehrere UFOs.
> Diese machten sich durch rausfliegende Sicherungen und manchmal auch
> durch Kabelbrände bemerkbar ;-)
Fast schon verdrängt, jetzt hab ich's wieder glasklar vor mir.
Für die Wessis und Ungedienten:
Bei der NVA waren Tauchsieder auf der Stube untersagt. Ausweg:
Mit Hilfe eines Gummianzugknopfs wurden die beiden Hälften einer
Schutzmaskenantibeschlageinlegescheibenblechdose zusammengehalten
und zugleich voneinander isoliert. An beide Blechscheiben ein Pol
eines Stromkabels mit Stecker (hilfsweise zwei Bananenstecker),
und fertig war der Ufo zum Kaffekochen (immer türkisch). War auch
verboten, aber außer Konfiszieren ist meistens nix passiert, und
es war kein wirklicher verlust. Am nächsten Tag war ein neuer
hergestellt. Wenn Spindkontrollen drohten, verlagerten die Es ihre
Ufos in Sprutzspinde.
Matthias
--
__________________________________________________________
NewsGroups individuell filtern mit http://www.NewsSIEVE.de
> "Frank Nitzschner" schrieb:
> > Wieso denn, bei der NVA gab es doch auf jeden Zimmer mehrere UFOs.
<snip>
> und fertig war der Ufo zum Kaffekochen (immer türkisch). War auch
> verboten, aber außer Konfiszieren ist meistens nix passiert, und
> es war kein wirklicher verlust. Am nächsten Tag war ein neuer
<snap>
Sind aber auch sehr schnell verrostet ...
Veith
--
Ist die Olle wieder keusch, guck Ossikram und Fliegerzeuch!
http://TV.ddr-luftwaffe.de
> Sind aber auch sehr schnell verrostet ...
Du kannst da gar nicht mitreden!
IHR hattet doch bestimmt vergoldete Tauchsieder aus dem Westen!
UG
[...über Aufbau und Wirkungsweise eines NVA-UFOs]
Genau.
Ich erinnere mich auch noch an die abenteuerliche Art eine Bockwurst zu
erwärmen.
Zwei von den damals typischen ALU-Gabeln, mit Kabel und Stecker verdrahtet,
jeweils in die Bockwurstenden eingestochen und dann Augen zu und ....3,2,1
und fertig.
Innerhalb von Sekunden war die Wurst heiß.
Entscheident für den Erfolg war nicht nur strengste Disziplin beim Umgang
mit diesen "elektrischen Geräten", sondern auch das exakte Timing. Sonst war
die Wurst plötzlich weg ;-)
Wolfgang
Doch kann er, er hat ja genug eingezogen.
> IHR hattet doch bestimmt vergoldete Tauchsieder aus dem Westen!
Eher Kaffeemaschine aus'm Westen. Doch nicht wie der Mob mit dem
Tauchsieder.
Guido
Ich hatte _immer_ einen Tauchsieder (im Beutel mit Reissverschluss).
Die
Sicherheit war _immer_ gewährleistet, Sicherungen flogen nie raus! :o)
BU
>"Guido Fanselow" <GFan...@aol.com> wrote in news:aqp7kr$4e8$04$1@news.t-
>online.com:
>
>> Eher Kaffeemaschine aus'm Westen. Doch nicht wie der Mob mit dem
>> Tauchsieder.
>
>Sicher eine MITROPA Kaffeemaschine?
Die Hape'sche?
Vinzent.
Kaffee trinken aus einer Mörderduschhaube. Der EK läßt grüßen.
Guido
> Ich erinnere mich auch noch an die abenteuerliche Art eine Bockwurst zu
> erwärmen.
> Zwei von den damals typischen ALU-Gabeln, mit Kabel und Stecker
verdrahtet,
> jeweils in die Bockwurstenden eingestochen und dann Augen zu und ....3,2,1
> und fertig.
> Innerhalb von Sekunden war die Wurst heiß.
Von dieser Methode hatte ich vor vielen Jahren schon einmal gehört und war
sowohl von der Schlichtheit des Entwurfs als auch von der Kühnheit seiner
Ausführung schwer beeindruckt.
Seitdem reizt es mich, das mal auszuprobieren, aber der Respekt vor 250 V
hat mich bisher noch immer davon Abstand nehmen lassen.
Auch frage ich mich, ob eine solcherart erhitzte Wurst wohl noch schmackhaft
und bekömmlich ist. Da laufen doch bestimmt - wenn auch nur kurzfristig -
alle möglichen Elektrolysevorgänge ab (FUP2 de.sci.chemie?). Sowas kann
eigentlich gar nicht gesund sein...
> Entscheident für den Erfolg war nicht nur strengste Disziplin beim Umgang
> mit diesen "elektrischen Geräten", sondern auch das exakte Timing. Sonst
war
> die Wurst plötzlich weg ;-)
Wie, weg?
Und warum eigentlich Augen zu? Platzten die so schnell?
k.b.
Dauerte zulange. Erhöhte Entdeckungs- und Beschlagnahmegefahr.
Trotzdem habe ich auch den kleinen Reisetauchsieder verwendet,
da mir der Chemikaliencocktail, welcher bei UFO-Verwendung ent-
stand, nicht geheuer war.
> Die
> Sicherheit war _immer_ gewährleistet, Sicherungen flogen nie raus! :o)
>
Zumindest im DHS-Bunker wurden Tauchsieder offiziell geduldet, man
wollte wohl die Stromversorgung nicht gefährden.
Grüsse
Frank
"Kai Becker" schrieb in de.alt.folklore.ddr:
> Wolfgang Puffe schrieb:
[Es geht um Speise- und Getränkezubereitung auf einer Soldatenstube]
>> Ich erinnere mich auch noch an die abenteuerliche Art eine Bockwurst zu
>> erwärmen. Zwei von den damals typischen ALU-Gabeln, mit Kabel und Stecker
>> verdrahtet, jeweils in die Bockwurstenden eingestochen und dann Augen zu
>> und ....3,2,1 und fertig.
>> Innerhalb von Sekunden war die Wurst heiß.
>
> Von dieser Methode hatte ich vor vielen Jahren schon einmal gehört und war
> sowohl von der Schlichtheit des Entwurfs als auch von der Kühnheit seiner
> Ausführung schwer beeindruckt.
> Seitdem reizt es mich, das mal auszuprobieren, aber der Respekt vor 250 V
> hat mich bisher noch immer davon Abstand nehmen lassen.
> Auch frage ich mich, ob eine solcherart erhitzte Wurst wohl noch schmackhaft
> und bekömmlich ist. Da laufen doch bestimmt - wenn auch nur kurzfristig -
> alle möglichen Elektrolysevorgänge ab (FUP2 de.sci.chemie?). Sowas kann
> eigentlich gar nicht gesund sein ...
Das interessiert mich jetzt auch.
Wenn das mit der Elektrolyse stimmt, müßte ja auch der mit einem UFO [1}
zubereitete Kaffee und Tee irgendwie beschädigt sein (außer durch Rost,
der sich von dem Deckelblech löst).
[1] Details siehe <BF6ED77B4....@0.NewsSIEVE.com>
>> Entscheident für den Erfolg war nicht nur strengste Disziplin beim Umgang
>> mit diesen "elektrischen Geräten", sondern auch das exakte Timing. Sonst
>> war die Wurst plötzlich weg ;-)
>
> Wie, weg?
> Und warum eigentlich Augen zu? Platzten die so schnell?
Das ist wohl eher metaphorisch gemeint. Weil's nicht ohne Sicherheitsrisiko
war, war furchtloser Tatendrang vonnöten, sprich: Augen zu und durch!
> Zumindest im DHS-Bunker wurden Tauchsieder offiziell geduldet, man
> wollte wohl die Stromversorgung nicht gefährden.
Wir hatten im DHS extra einen Koch, der uns auch den Kaffee brühte /
servierte. Er war natürlich wegen der Piloten da, hat aber immer von
Soldaten aufwärts alle versorgt - schließlich war er Wochenlang
ununterbrochen im DHS (hatte bei Alarmierung nur nicht im Weg zu stehn ;-))
BTW hat jemand noch so ein Teil bzw. die Möglichkeit eines
Originalnachbaus? Für ein Bild /Scan + Bastelanleitung wäre ich für mein
Web interessiert :)
Peter
--
Machst'e mit'nen UFO dir den Tee - dann war'ste bei der Volksarmee!
http://VOLKSARMEE.de.tt
Macht nichts. Es ist doch 50Hz Wechselstrom. Das heißt, 50 mal in der
Sekunde ist kein Strom drin. Ist doch eine faire Chance loszulassen...
> Auch frage ich mich, ob eine solcherart erhitzte Wurst wohl noch schmackhaft
> und bekömmlich ist. Da laufen doch bestimmt - wenn auch nur kurzfristig -
> alle möglichen Elektrolysevorgänge ab (FUP2 de.sci.chemie?). Sowas kann
> eigentlich gar nicht gesund sein...
Hmm - war uns eigentlich egal. Hauptsache die Wurst war heiß. Den Rest
konnte man mit Bauzener Senf ausbügeln. Und gesund? Naja, ich weiß was
alles so in Würsten drin sein kannt, das wenigste davon ist gesund. Da
machen ein paar Metalionen mehr oder weniger auch nichts.
>> Entscheident für den Erfolg war nicht nur strengste Disziplin beim Umgang
>> mit diesen "elektrischen Geräten", sondern auch das exakte Timing. Sonst
> war
>> die Wurst plötzlich weg ;-)
>
> Wie, weg?
> Und warum eigentlich Augen zu? Platzten die so schnell?
Eben weg. Schonmal eine Wurst in der Microwelle erhitzt? Der selbe
Effekt stellte sich bei obiger Methode ein. Schließlich muss das in der
Wurst enthaltene Wasser ja irgendwo hin. Da konnte schonmal der Darm
platzen.
Besonders blöd wenn sowas kurz vor einem Stubendurchgang passierte. Das
Putzgeschwader musste dann besonders flink arbeiten.
HTH&HAND
so long
./ralf+2
--
"Please forward this message to all your recipents in your
adress book.
This would help us to spread our spam across the world.
Thank you verry much!" [Andreas Schmidt in dan-am]
Bei uns im FRR-Gefechtsstand war der Kaffee umsonst. Jeder der mal
telefonieren wollte, brachte eine 5-Mark-Kanne in die Vermittlung ;-)
> BTW hat jemand noch so ein Teil bzw. die Möglichkeit eines
> Originalnachbaus? Für ein Bild /Scan + Bastelanleitung wäre ich für mein
> Web interessiert :)
>
Das Schwierigste sind wohl die original Klarsichtscheibendosen der Rüssel-
maske, diese wurde ja ab ca 84 durch tschechische Hamsterbacken ersetzt.
Grüsse
Frank
Bei der Bockwurst wurden die beiden Enden abgeschnitten, welche sich
unmittelbar an den Gabeln befanden. Gesehen nicht bei der NVA, sondern
ein paar Monteure haben das mal so gemacht.
Da die Klarsichtscheibenbüchsen aus Weißblech bestanden und die kupferne
Anschlußschnur auch mit unter Wasser war, schillerte die Oberfläche nach
Erhitzen in den verschiedensten Farben.
Ich habe die Dinger zwar gebaut (auch aus V4a) aber sehr selten benutzt ;-)
Grüsse
Frank
Matthias Opatz wrote:
> Das interessiert mich jetzt auch.
> Wenn das mit der Elektrolyse stimmt, müßte ja auch der mit einem UFO [1}
> zubereitete Kaffee und Tee irgendwie beschädigt sein (außer durch Rost,
> der sich von dem Deckelblech löst).
Der Kaffee (Mokkafix) mit dem UFO zubereitet,
schmeckte definitiv anders als der normale
türkisch gebrühte bzw der gefilterte.
Auch Tee schmeckte intensiver.
Lasst das nicht Brita hören.
BGE
> ununterbrochen im DHS (hatte bei Alarmierung nur nicht im Weg zu stehn ;-))
>
> BTW hat jemand noch so ein Teil bzw. die Möglichkeit eines
> Originalnachbaus? Für ein Bild /Scan + Bastelanleitung wäre ich für mein
> Web interessiert :)
Wenn Du keine Maskenklarsichscheibendosendeckel mehr hast tun
es auch 2 Rasierklingen. Der Knopf in der Mitte muß der originale
vom Jumbo sein oder von der Maskentasche.
Unsere Ufos waren ohne Bananestecker.
Am Ende des 220V Kabels war jeweils eine Kabelöse befestigt
die mit dem Knopf an der Platte befestigt wurde.
Das Gefäß sollte aus Plastik sein.
Den original NVA Muckerbecher 200ml 0,80 Mark
hab ich noch und könnt ihn zur Verfügung stellen.
Farbe rot, ohne Monatsschlitze.l
Gruß
BGE
> Eben weg. Schonmal eine Wurst in der Microwelle erhitzt? Der selbe
> Effekt stellte sich bei obiger Methode ein. Schließlich muss das in der
> Wurst enthaltene Wasser ja irgendwo hin. Da konnte schonmal der Darm
> platzen.
Wenn man eine im Naturdarm erwischte.
Die sgn "nackligen Hundepuller" hatten
eine Kunststoffhülle und die mußte
man vorher abmachen, so das da garnichts
platzen konnte.
Gruß
BGE
>"Kai Becker" schrieb in de.alt.folklore.ddr:
>
>>Wolfgang Puffe schrieb:
>
>[Es geht um Speise- und Getränkezubereitung auf einer Soldatenstube]
>
>>> Ich erinnere mich auch noch an die abenteuerliche Art eine Bockwurst zu
>>> erwärmen. Zwei von den damals typischen ALU-Gabeln, mit Kabel und Stecker
>>> verdrahtet, jeweils in die Bockwurstenden eingestochen und dann Augen zu
>>> und ....3,2,1 und fertig.
>>> Innerhalb von Sekunden war die Wurst heiß.
>>
>>Von dieser Methode hatte ich vor vielen Jahren schon einmal gehört und war
>>sowohl von der Schlichtheit des Entwurfs als auch von der Kühnheit seiner
>>Ausführung schwer beeindruckt.
>>Seitdem reizt es mich, das mal auszuprobieren, aber der Respekt vor 250 V
>>hat mich bisher noch immer davon Abstand nehmen lassen.
>>Auch frage ich mich, ob eine solcherart erhitzte Wurst wohl noch schmackhaft
>>und bekömmlich ist. Da laufen doch bestimmt - wenn auch nur kurzfristig -
>>alle möglichen Elektrolysevorgänge ab (FUP2 de.sci.chemie?). Sowas kann
>>eigentlich gar nicht gesund sein ...
>
>Das interessiert mich jetzt auch.
[...snip...]
Muesste aber eigentlich funktionieren!
Bei 230V~ Netzspannung wird bestimmt genuegend Waermeenergie erzeugt.
Vorher einfach mal den Innenwiderstand der Bockwurst messen.
R= elektrischer Widerstand der Bockwurst
U= 230V~
U
I= --- [Strom in A (Ampere)]
R
P= U*I [elektrische Leistung in W (Watt)]
W= P*t [elektrische Arbeit in Ws (Wattsekunden)]
1 Ws = 1 J (Joule)
http://www.theelectricchair.com/biology.htm
http://www.niester.de/n_technik/stuhl/stuhl.html
Ueber elektrolytische Prozesse in der Wurst mag ich mich lieber nicht
auslassen, aber vielleicht doch besser statt Alu-Gabeln welche aus
Edelstahl nehmen.
Tschau,
Werner
> Das Schwierigste sind wohl die original Klarsichtscheibendosen der Rüssel-
> maske,
Yep :-( sowas banales, aber an ein simples UFO-Foto hat damals keiner
gedacht. So wird das Wissen um die NVA-UFOs mit uns gehen <s>
> diese wurde ja ab ca 84 durch tschechische Hamsterbacken ersetzt.
Das war m.E. abhängig von der Teilstreitkraft. Es soll Einheiten gegeben
haben, die sind mit dem "guten, alten Schnuffi" in die "Einheit" gegangen.
Peter
> Da die Klarsichtscheibenbüchsen aus Weißblech bestanden und die kupferne
> Anschlußschnur auch mit unter Wasser war, schillerte die Oberfläche nach
> Erhitzen in den verschiedensten Farben.
Wir haben die UFOS regelmäßig "eingebrannt"
dh. mehrere Durchgänge Wasser damit erhitzt
dann löste sich auch diese Beschichtung
von den Blechen die da teilweise drauf war.
BGE
> Wir haben die UFOS regelmäßig "eingebrannt"
> dh. mehrere Durchgänge Wasser damit erhitzt
> dann löste sich auch diese Beschichtung
> von den Blechen die da teilweise drauf war.
Ja, das ist klar.
Aber das Ergebnis war ein Eisen(?)blech, das zumindest
noch korrodierte und Rost abgab. Aber sowas ist ja
- unterschiedlich konzentriert - auch in Erde und Wasser.
"Frank Nitzschner" <Fr...@Nitzschner.de> schrieb im Newsbeitrag
> Veith schrieb :
>> BTW hat jemand noch so ein Teil bzw. die Möglichkeit eines
>> Originalnachbaus? Für ein Bild /Scan + Bastelanleitung wäre ich
>> für mein Web interessiert :)
> Das Schwierigste sind wohl die original Klarsichtscheibendosen der
> Rüssel- maske,
Klarsichtscheibendosen habe ich irgendwo auf dem Trödelmarkt gesehen.
Fehlte also nur noch das Verbindungsteil (graue Plastik(Knopf oder
Verschraubung)) vom Schutzanzug sowie der Orginal(:-))draht schwarz.
mfg
BU
In article <2B67CBAC8....@0.NewsSIEVE.com>, Matthias Opatz wrote:
[Bockwurst mit Strom erwaermen]
Diesen Murx hat schon jemand probiert:
http://n.ethz.ch/student/krebsma/murks/archiv/murx/grill.html
Balu
bei uns waren sogar 3-Phasen-Ufo´s in Gebrauch.
Hintergrund:
Bei Gefechtsdienstausbildung stand uns ein Elektoaggregat mit 380 V
Drehstrom zur Verfügung.
Damit ging´s noch schneller, sogar die Blechkannen waren in wenigen Sekunden
kochend, das Aggregat hatte zu kämpfen....
Zur Bedienung waren die Gummihandschuhe aus der Schnuffitasche Pflicht....
Jörg Schwenke
FRR-3 bzw. "Zurückzahlung"
>> alle möglichen Elektrolysevorgänge ab (FUP2 de.sci.chemie?). Sowas kann
>> eigentlich gar nicht gesund sein ...
> Das interessiert mich jetzt auch.
> Wenn das mit der Elektrolyse stimmt, müßte ja auch der mit einem UFO [1}
> zubereitete Kaffee und Tee irgendwie beschädigt sein (außer durch Rost,
> der sich von dem Deckelblech löst).
Wenn man die übliche Netzwechselspannung benutzt findet keine Elektrolyse
statt. Die paar Ionen, die sich evtl. an den Elektroden bilden werden
20 ms später wieder neutralisiert. Vergleiche dazu auch Nachkriegs-
bauanleitungen für elektrische Heizstäbe. Die benutzten Wasser als
ohmschen Widerstand.
> [1] Details siehe <BF6ED77B4....@0.NewsSIEVE.com>
>>> Entscheident für den Erfolg war nicht nur strengste Disziplin beim Umgang
>>> mit diesen "elektrischen Geräten", sondern auch das exakte Timing. Sonst
>>> war die Wurst plötzlich weg ;-)
>>
>> Wie, weg?
>> Und warum eigentlich Augen zu? Platzten die so schnell?
> Das ist wohl eher metaphorisch gemeint. Weil's nicht ohne Sicherheitsrisiko
> war, war furchtloser Tatendrang vonnöten, sprich: Augen zu und durch!
Wenn die Wurst platzt gibt das kurz mal einen hübschen Lichtbogen.
die umherfliegenden heißen Teile sollte man nicht unbedingt auf der
Hornhaut haben.
> Matthias
Ronald.
> Fehlte also nur noch das Verbindungsteil (graue Plastik(Knopf
> oder Verschraubung)) vom Schutzanzug sowie der
> Orginal(:-))draht schwarz.
Bei uns (Muckerregiment Prora) wurden eher Streichhölzer zwischen
die Deckel geklemmt. Statt Draht tat es notfalls Gummi.
Lebensdauer nicht ganz so groß, musste öfter erneuert werden.
Einmal hatte ich einen Kurzen an dem Teil (Zuleitung ab), worauf
sich eine Dampfblase in dem Becher bildete und der Wasserinhalt
mit Knall an die Zimmerdecke schoss; ganz ungefährlich war die
Handhabung also nicht. Wir haben damals (anhand der Erwärmungs-
geschwindigkeit der Wassermenge) reichlich 20 KW Leistung
ausgerechnet. (Richtige, nicht Mini-) elektrische Durchlauf-
erhitzer haben heute 21 kW.
Zur Bockwurst: die durfte nicht zu trocken sein, sonst gab's
keine warme Wurst, sondern nur verkohlte Anschlussstellen der
Elektroden.
--
Grüße, Thomas
Die gesuchten Knöpfe habe ich noch reichlich und stelle sie zur
Verfügung. Was ist mit dem Draht? Da haben wir immer ganz normale
dreiadrige Litze genommen und unter den Knopf geklemmt.
Vor derartigen Versuchen möchte ich aber warnen; zur Nachahmung nicht
empfohlen - Lebensgefahr!!!
Gruß
Sig
Es gehen wie gesagt auch Rasierklingen, das Loch in der Mitte paßt.
Durch die geringere Größe und den gleichen Abstand der Platten ergibt
sich ein geringerer Strom, der dazu führt, daß man zwar 10 sec länger
warten muß jedoch das UFO nicht gleich alle Sicherungen raushaut.
Benutzt, im Bunker in Müncheberg im DHS, wo ein Stromausfall
mit derlei Gründen Schwedt bedeutet hätte.
Gruß
BGE
Weichei! Gebrauchsanleitungsleser!
,o)
Tschau
Werner
Geklemmt, bzw gelötet. Verwendet haben wir meist die im
Handel erhältlichen Ersatzkabel für Elektrorasierer (ohne
Spiralwicklung) mit Euroflachstecker.
Grüsse
Frank
Werner Sondermann schrieb:
> Weichei! Gebrauchsanleitungsleser!
siehe http://www.darc.de/s/49, dann "Mitglieder". wenn Du damit etwas
anfangen kannst, hi.
Ja, mal im Ernst, es lesen hier nicht nur Profis mit, sondern ...
Für solche Edelbastler noch ein Beispiel, es war irgendwann am
Balaton, weißt Du wie man mit zwei Drähten; 220 V und Zelthäringen zum
Angeln Regenwürmer aus dem Boden holt?
Er glaubte es zu wissen dieser Angelfreund, sein Pech war nur, daß er
besoffen war, der Versuch endete tödlich.
Werner, wuff
Gruß
Sig
>Peter Gleissner wrote:
>>
>> On Tue, 12 Nov 2002 16:53:02 +0100, "Bernd Ullrich"
>> <ullric...@hotmail.com> wrote:
>>
>> >
>> >
>> >"Frank Nitzschner" <Fr...@Nitzschner.de> schrieb im Newsbeitrag
>> >
>> >> Veith schrieb :
>> >>> BTW hat jemand noch so ein Teil bzw. die Möglichkeit eines
>> >>> Originalnachbaus? Für ein Bild /Scan + Bastelanleitung wäre ich
>> >>> für mein Web interessiert :)
>> >
>> >> Das Schwierigste sind wohl die original Klarsichtscheibendosen der
>> >> Rüssel- maske,
>> >
>> > Klarsichtscheibendosen habe ich irgendwo auf dem Trödelmarkt gesehen.
>> > Fehlte also nur noch das Verbindungsteil (graue Plastik(Knopf oder
>> > Verschraubung)) vom Schutzanzug sowie der Orginal(:-))draht schwarz.
>> >
>> Die gesuchten Knöpfe habe ich noch reichlich und stelle sie zur
>> Verfügung. Was ist mit dem Draht? Da haben wir immer ganz normale
*zwei*adrige Litze soll das natürlich heißen; genommen und unter
>> den Knopf geklemmt.
>Es gehen wie gesagt auch Rasierklingen, das Loch in der Mitte paßt.
>Durch die geringere Größe und den gleichen Abstand der Platten ergibt
>sich ein geringerer Strom, der dazu führt, daß man zwar 10 sec länger
>warten muß jedoch das UFO nicht gleich alle Sicherungen raushaut.
>Benutzt, im Bunker in Müncheberg im DHS, wo ein Stromausfall
>mit derlei Gründen Schwedt bedeutet hätte.
>
Außer paßt der Rasierklingen-UFO genau in den Bettpfosten der
Metallbetten, falls man ihn doch mal verstecken muß...;-)
> Außer paßt der Rasierklingen-UFO genau in den Bettpfosten der
> Metallbetten, falls man ihn doch mal verstecken muß...;-)
Nur wenn der EK Nichtraucher war.
Der benutzte den immer als Aschenbecher.
Endlich mal ein NVA Profi hier.
Kennst Du die Story mit den Alkkondomen im Bettpfosten?
Ging natürlich nur bei der Luft.
Als ich mal im WR "Friedrich Engels" war, hatten die nur
profileiserne Betten, mußten aber im Ex-Schritt zum Essenfassen.
Sowas gabs bei der Luft nur in der Arrestzelle.
Dafür hatten sogar die Soldaten schon diesen besseren Zwirn,
den sonst nur die Brote hatten.
Sogar die Äpfelpflückerhosen hatten die.
Aber lange Flure auch.
Gruß
BGE
Peter Gleissner wrote:
> Bernd Ullrich schrub
>>sowie der Orginal(:-))draht schwarz.
>>
> Die gesuchten Knöpfe habe ich noch reichlich und stelle sie zur
> Verfügung. Was ist mit dem Draht? Da haben wir immer ganz normale
> dreiadrige Litze genommen und unter den Knopf geklemmt.
Ich kann mich bloss noch (über 30 Jahre her) an steifen, schwarz
isolierten Draht erinnern. Teilweise wurde das Gerät mit Hilfe eines
geschlitzten Korkens (womit der gedrillte Draht festgehalten wurde) mit
seinen Anschlüssen in die Steckdose eingeführt.
mfg
BU
Also ab 1980 hatten wir Stecker.
BGE
Peter Gleissner wrote:
> Außer paßt der Rasierklingen-UFO genau in den Bettpfosten der
> Metallbetten, falls man ihn doch mal verstecken muß...;-)
Das war bei uns Winkelstahl, meintest du etwa den Vierkant der Tische?
mfg
B(gehtam wochenendemalnachmessen)U
;-)
[Bockwurstheizer]
> Ich habe langsam das Gefühl, ich habe es mit einer Reihe
> Selbstmordkandidaten zu tun.
Noe, die waren nur hungrig...
> Vor derartigen Versuchen möchte ich aber warnen; zur Nachahmung nicht
> empfohlen - Lebensgefahr!!!
Na denkst du, Sig, wir haben die Würste jedesmal erst in den Park
geschleppt und vor die Antenne gelegt, so als Mikrowellenersatz?
Fra <;-)> nk
--
Können eines "Chef bestimmt, Du bist jetzt Admin":
In Wirklichkeit besteht die einzige Qualifikation darin, daß die Anderen in
der Firma _noch_ weniger Ahnung haben; und das _geht_ dann früher oder
später schief. [Wolfgang Jaeth in hamster.de.usehamsternet]
> Fullquote wg. X-Post nach de.sci.chemie und de.rec.mampf
> Antworten bitte mindestens nach de.alt.folklore.ddr (andere bei Bedarf)
> [Es geht um Speise- und Getränkezubereitung auf einer Soldatenstube]
>
> >> Ich erinnere mich auch noch an die abenteuerliche Art eine Bockwurst zu
> >> erwärmen. Zwei von den damals typischen ALU-Gabeln, mit Kabel und Stecker
> >> verdrahtet, jeweils in die Bockwurstenden eingestochen und dann Augen zu
> >> und ....3,2,1 und fertig.
> >> Innerhalb von Sekunden war die Wurst heiß.
Hübsche Idee, hätte mir "seinerzeit" auch kommen können:
so vor 70 Jahren. Kohlestifte aus Flachbatterie auf Holzleiste fixiert,
an Stromkreis angeschlossen, wobei eine Zuleitung durch einen Topf mit
Wasser "unterbrochen" war!
Solange nur Wasser drin war, passierte nix. Vorsichtig nach und nach
Prisen Salz ins Wasser, und immer wieder die Kohlestäbchen aneinander
gehalten.
Und dann ging´s los - nach entsprechender Salzdosierung (heute längst
vergessen...): ein herrlicher Lichtbogen, dessen Helligkeit man mit
Hilfe eines Rasierspiegels fantastisch in die Nachbarfenster lenken
konnte... (Die Freude darüber wurde nicht überall geteilt)
Hat Spass gemacht, sich zu erinnern
Peter
You're right.
Das ist fürn alten Mann aber auch schwer zu entziffern.
Also 0,85 Mark.
Gruß
BGE
Wachregiment "Felix Dzierzinski"?
Guido
Dafür hatte der Westen Kaffeemaschinen aus dem Osten. Übrigens nicht
kaputtzukriegen, selbst nach ca. 20 Jahren mit größtenteils sehr
kalkhaltigem Wasser immer noch tadellos.
Grüße aus Düsseldorf,
=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Kiesselbachstraße 77 * D-40589 Düsseldorf
* Exil-Westfale * PGP public key ID: B74DB58D * MIME welcome * Generation Tux *
[UFOs]
> "Ulf Gutschmidt" schrieb:
> > > Sind aber auch sehr schnell verrostet ...
> > Du kannst da gar nicht mitreden!
> Doch kann er, er hat ja genug eingezogen.
Ich habe gerade mal gegrübelt: Eingezogen habe ich eigentlich nie was ...
aber so jährlich einen in Arrest geschickt schon <s>
> > IHR hattet doch bestimmt vergoldete Tauchsieder aus dem Westen!
> Eher Kaffeemaschine aus'm Westen. Doch nicht wie der Mob mit dem
> Tauchsieder.
Ich habe noch heute die DDR-Kaffeemaschine :-) Der West-Schei* taugt doch
nix! Mit ein bißchen Glück konnte folgende auch eine sein und bald dein ;-)
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1784446498
Peter
--
Sind Dir Fakten nicht einerlei, schau' doch einfach hier vorbei:
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
> Ich habe noch heute die DDR-Kaffeemaschine :-)
Hast Du nicht mal geschrieben, daß Du nichts mehr aus der DDR hast?
>Der West-Schei* taugt doch nix!
Du mußt nicht nur im Albrecht Discount einkaufen. :-)
>Mit ein bißchen Glück konnte folgende auch eine sein und bald dein ;-)
> http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1784446498
Die war schon in bayrischer Hand. ;-) Ich bevorzuge außerdem ein
anderes Brühverfahren. :-)
Guido
--
www.aktendulli.de
> "veith" schrieb:
> > Ich habe noch heute die DDR-Kaffeemaschine :-)
> Hast Du nicht mal geschrieben, daß Du nichts mehr aus der DDR hast?
Ich schrieb aber auch von Ausnahmen, Thread:
http://groups.google.de/groups?selm=3C8CD175.45B32D75%40t-online.de
> Ich bevorzuge außerdem ein anderes Brühverfahren. :-)
Das mit dem Dampfdruck? Die Maschinen waren mir immer nicht geheuer,
außerdem hat der Kaffe immer nach dem Metall geschmeckt!
Oder "Türkisch"? Das geht aber mit den Vakuumverpackten gewöhnlich nicht,
da mußte bei Tsc***o selbst grob mahlen.
Peter
--
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Da steht nichts von Kaffeemaschine. ;-)
>
> > Ich bevorzuge außerdem ein anderes Brühverfahren. :-)
>
> Das mit dem Dampfdruck? Die Maschinen waren mir immer nicht geheuer,
> außerdem hat der Kaffe immer nach dem Metall geschmeckt!
>
> Oder "Türkisch"? Das geht aber mit den Vakuumverpackten gewöhnlich nicht,
> da mußte bei Tsc***o selbst grob mahlen.
Nüchts von beiden.
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1786853128
Guido
> > > > Ich habe noch heute die DDR-Kaffeemaschine :-)
> > > Hast Du nicht mal geschrieben, daß Du nichts mehr aus der DDR hast?
> > Ich schrieb aber auch von Ausnahmen,
> Da steht nichts von Kaffeemaschine. ;-)
Jetzt hast'e es 'rausgekitzelt: es ist die von den Schwiegereltern ;-)
> > > Ich bevorzuge außerdem ein anderes Brühverfahren. :-)
> > Das mit dem Dampfdruck? Die Maschinen waren mir immer nicht geheuer,
> > außerdem hat der Kaffe immer nach dem Metall geschmeckt!
> > Oder "Türkisch"? Das geht aber mit den Vakuumverpackten gewöhnlich nicht,
> > da mußte bei Tsc***o selbst grob mahlen.
> Nüchts von beiden.
> http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1786853128
Intershop? ;-)
Was ist das für ein Brühverfahren?
Peter
--
http://DDR-Luftwaffe.de
> > Nüchts von beiden.
> > http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1786853128
>
> Intershop? ;-)
> Was ist das für ein Brühverfahren?
Das richtige Oma's Zeiten Brühverfahren! :-)
Erst wird das Wasser zum Kochen gebracht und dann erst aufgegossen.
Guido
> Das richtige Oma's Zeiten Brühverfahren! :-)
> Erst wird das Wasser zum Kochen gebracht und dann erst aufgegossen.
Das soll das Omas-Zeiten-Brühverfahren sein?
So wird das doch heute auch gemacht.
Die umgekehrte Reihenfolge ist *sehr* ungewöhnlich.
Matthias
--
__________________________________________________________
NewsGroups individuell filtern mit http://www.NewsSIEVE.de
Na sicher, wie hat denn Deine Oma Kaffee gekocht?
Meine Oma setzte den Kessel auf die Feuerstelle und nachdem
das _gesamte_Wasser gekocht hat, hat Sie den Kaffee aufgebrüht.
Und so funktioniert das mit _dieser_ Maschine auch.
Guck dir mal die anderen Maschinen an - blubbablubba, blubbablubba....
Guido
> Na sicher, wie hat denn Deine Oma Kaffee gekocht?
> Meine Oma setzte den Kessel auf die Feuerstelle und nachdem
> das _gesamte_Wasser gekocht hat, hat Sie den Kaffee
schlückchenweise (soweit Filterkaffee)!
> aufgebrüht.
> Und so funktioniert das mit _dieser_ Maschine auch.
> Guck dir mal die anderen Maschinen an - blubbablubba, blubbablubba....
Je, wegen schlückchenweise.
Türkisch gilt nicht - da wird natürlich immer das ganze gekocht habende
Wasser aufgeschüttet.
>Peter Gleissner wrote:
>
>> Außer paßt der Rasierklingen-UFO genau in den Bettpfosten der
>> Metallbetten, falls man ihn doch mal verstecken muß...;-)
>
>Nur wenn der EK Nichtraucher war.
>Der benutzte den immer als Aschenbecher.
>
>Endlich mal ein NVA Profi hier.
Ich würde das von mir nicht behaupten wollen, habe ich doch ganz
normal mit mittlerer Begeisterung den Grundwehrdienst abgerissen.
Bewegliche Fla-Raketentechnische Basis 5. Bei dieser Einheit wurden
zum Zwecke der Truppenluftabwehr je 2 Typen von Raketen
zusammengebaut, betankt und von Schweinetreibern
(Raketentransportbatterie) weggekarrt.
Im Prinzip "Rückwärtige Dienste", Etappe eben, trotz roter
Waffenfarbe.
Ich war etatmäßig Funkenpuster, bin auch mal LKW´s gefahren oder habe
bei den Regulierern ausgeholfen (ohne Krad allerdings)
>Kennst Du die Story mit den Alkkondomen im Bettpfosten?
Alkohol in Kondomen aufzubewahren ist ein Sakrileg. Es sei denn, es
wäre der legendäre "technische Alkohol", der war eh schon ungenießbar.
Fusel war an unserem Standort immer leicht beschaffbar. Unser
Truppenteil bewachte seinen außenliegenden Fahrzeugpark selbst, da
gab man bloß dem Wachhabenden Bescheid, damit der Posten bei der
Anlieferung das Tor aufmachte. Das hätte noch gefehlt, wie ein Glatter
über den Zaun zu klettern. Beliebt war auch das Einschmuggeln in den
petschierten Kästen der SAS-Geräte bei der Rückkehr von einer Übung.
Diese Petschaften durften nur von Kommandeur oder Stabschef gebrochen
werden (und von den Siegelbewahrern natürlich). Der Kommandeur hätte
übrigens garnicht in die R-142 reingepaßt.
War der Schnaps erstmal auf Kammer, vergaß man auch schon mal ein Rohr
in seinem Versteck. Was für ein Gaudi, wenn beim Auspacken des
Schutzanzuges auf einmal ein Glasmantelgeschoß rauskullerte. Rollte es
nach links, war alles in Ordnung, rollte es nach rechts, war auch
nicht schlimm. Nur wenn es ganz still liegenblieb, dann konnte man
sehen, wer die Bannware vorher eigentlich in seiner Rolle hatte....
>Ging natürlich nur bei der Luft.
>Als ich mal im WR "Friedrich Engels" war, hatten die nur
>profileiserne Betten, mußten aber im Ex-Schritt zum Essenfassen.
Bei uns war es Marschgesang. Wie passend: "Auf, auf zum Kampf!"; "Wir
sind des Geyers schwarzer Haufen....", mit dem Geschirr in der
Hand....
>Sowas gabs bei der Luft nur in der Arrestzelle.
>Dafür hatten sogar die Soldaten schon diesen besseren Zwirn,
>den sonst nur die Brote hatten.
>Sogar die Äpfelpflückerhosen hatten die.
>Aber lange Flure auch.
>
Bereitschaftspolizisten im Grundwehrdienst, ob blau oder grün, trugen
auch das Kammgarn spazieren.
>
>
>Peter Gleissner wrote:
>> Außer paßt der Rasierklingen-UFO genau in den Bettpfosten der
>> Metallbetten, falls man ihn doch mal verstecken muß...;-)
>
>Das war bei uns Winkelstahl, meintest du etwa den Vierkant der Tische?
>
Nö. Weit verbreitet waren eigentlich Doppelstockbetten mit Kopf- und
Fußteil aus Stahlrohren, ca. 4cm Außendurchmesser, verstärkt im
senkrechten dünneren Rohren. In diese Gestelle konnten dann durchaus
Federböden mit Rahmen aus Winkelprofilen eingehängt werden. In der
oberen Etage war eine Art Bügel, ein halbes Rohr-Oval ohne diese
dünneren Rohre aufgesteckt. Den Bügel zieht man ab, (z.B. um abends
einen kleinen Zapfenstreich aus dem Kasernenfenster zu blasen) und
dann ist das Versteck für den Ufo offen. Im Ernstfall, wenn es schnell
gehen soll, kann man den Ufo ruhig bis unten durchrauschen lassen,
dann muß zur Bergung eben das Oberbett abgehoben werden und das
untere Bett auf den Kopf gedreht werden (wenn der Bettpfosten unten
verstöpselt ist). Das hätte beim Stubendurchgang keiner verlangt.
Regulär hängst Du den Ufo an einer dünnen Strippe in beliebiger Höhe
ein und fixierst das Ende zwischen Bügel und dem Aufsteckkaliber.
Wünscht jetzt jemand, den Bügel abzuziehen und hält die Strippe nicht
fest, rauscht der Ufo eh durch oder besser noch er liegt schon ganz
unten auf dem Stöpsel und die Strippe rutscht ins Rohr, theoretisch
eine sichere Sache....
>"veith" <ve...@ddr-luftwaffe.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:aqt94c$7tl$1...@news.eusc.inter.net...
>
>> Ich habe noch heute die DDR-Kaffeemaschine :-)
>
>Hast Du nicht mal geschrieben, daß Du nichts mehr aus der DDR hast?
>
>>Der West-Schei* taugt doch nix!
>
>Du mußt nicht nur im Albrecht Discount einkaufen. :-)
Richtige Kaffeemaschinen gibt es eh nur hier. Leider auch *richtig*
preisintensiv.
SCNR
Vinzent.
>Macht nichts. Es ist doch 50Hz Wechselstrom. Das heißt, 50 mal in der
>Sekunde ist kein Strom drin. Ist doch eine faire Chance loszulassen...
100mal. Es sind zwei *Halb*wellen.
Nicht, dass das einen Unterschied machen wuerde.
Vinzent.
[NVA Begriffe]
Meld Dich mal bei Wolfgang, der sucht immer
so komische Wörter.
Gruß
BGE
Und ich dachte immer RD war schwarz.
E-Horn!
> ein halbes Rohr-Oval ohne diese
> dünneren Rohre aufgesteckt. Den Bügel zieht man ab, (z.B. um abends
> einen kleinen Zapfenstreich aus dem Kasernenfenster zu blasen) und
> dann ist das Versteck für den Ufo offen. Im Ernstfall, wenn es schnell
> gehen soll, kann man den Ufo ruhig bis unten durchrauschen lassen,
> dann muß zur Bergung eben das Oberbett abgehoben werden und das
> untere Bett auf den Kopf gedreht werden (wenn der Bettpfosten unten
> verstöpselt ist). Das hätte beim Stubendurchgang keiner verlangt.
> Regulär hängst Du den Ufo an einer dünnen Strippe in beliebiger Höhe
> ein und fixierst das Ende zwischen Bügel und dem Aufsteckkaliber.
> Wünscht jetzt jemand, den Bügel abzuziehen und hält die Strippe nicht
> fest, rauscht der Ufo eh durch oder besser noch er liegt schon ganz
> unten auf dem Stöpsel und die Strippe rutscht ins Rohr, theoretisch
> eine sichere Sache....
Ack.
BGE
Kenne ich nicht so (1970). UFO`s waren bei uns eigentlich verpönt
(defekte Sicherungen, verschmorte Steckdosen). Wo ich bei
Stubenkontrollen das Teil versteckt habe weiss ich nicht mehr genau.
Aber fast jeder hatte einen (und als Reserve auf dem KFZ neben dem
Benzinkocher :-)).
mfg
BU
>Peter Gleissner wrote:
>
>[NVA Begriffe]
>
>Meld Dich mal bei Wolfgang, der sucht immer
>so komische Wörter.
>
Ich habe mir die Seiten angesehen. Das einzige was ich noch beisteuern
könnte, ist der "Schnürsenkelgefreite". Die Kapo-Schüler bei den
Regulierern kamen immer gleich in die Truppe. Deshalb habe ich deren
lustige Schulterstücken zu Gesicht bekommen. Später sollen sie gleich
richtige Dienstgrade bekommen haben. Da kann ich aber nicht mehr
mitreden.
Über einen spaßigen Brauch könnte ich noch berichten, der eine
Spezialität des Standortes gewesen zu sein scheint. Das hole ich bei
Gelegenheit nach.
> Kai Becker wrote:
>
>>[...]
>>Seitdem reizt es mich, das mal auszuprobieren, aber der Respekt vor 250 V
>>hat mich bisher noch immer davon Abstand nehmen lassen.
>>
>
> Macht nichts. Es ist doch 50Hz Wechselstrom. Das heißt, 50 mal in der
> Sekunde ist kein Strom drin. Ist doch eine faire Chance loszulassen...
>
Ooch, die Chancen sind noch viel größer: Es ist 100 mal pro Sekunde kein
Strom drin ...
SCNR
Jörg
> [...]
> Den original NVA Muckerbecher 200ml 0,80 Mark
> hab ich noch und könnt ihn zur Verfügung stellen.
> Farbe rot, ohne Monatsschlitze.
Wow, ich habe manches Rote bei der "Asche" gesehen,
aber die Pötte waren immer braun. Die hellblaue
Version gab's nur im Haushaltwarengeschäft.
... und Du bist sicher, daß der "Kameradenbetrüger"
nur 200ml faßt ?!
MfG
Jörg
Genau, dabei war der Filter aber immer voll mit Wasser.
>
> > aufgebrüht.
> > Und so funktioniert das mit _dieser_ Maschine auch.
> > Guck dir mal die anderen Maschinen an - blubbablubba, blubbablubba....
>
> Je, wegen schlückchenweise.
Wo einige Tropfen schlückchenweise einen Schlauch hochgepumpt werden.
Der Filter ist nie voll Wasser.
>
> Türkisch gilt nicht - da wird natürlich immer das ganze gekocht habende
> Wasser aufgeschüttet.
Und die Maschine macht es wie Türkisch, wo das ganze Wasser
aufgeschüttet wird.
Guido
--
www.aktendulli.de
> aber die Pötte waren immer braun.
Kenn ich auch nur so.
> .... und Du bist sicher, daß der "Kameradenbetrüger"
*******************
??? Nie gehört. Wieso?
> nur 200ml faßt ?!
Mindestens 350 ml, eher 450.
Ja die waren braun. meiner ist aber rot.
> Die hellblaue
> Version gab's nur im Haushaltwarengeschäft.
>
> ... und Du bist sicher, daß der "Kameradenbetrüger"
> nur 200ml faßt ?!
Grad nachgemessen.
350ml bis zur oberen Wölbung.
Gruß
BGE
> MfG
> Jörg
Und was ist mit:
Schweinetreiber
Funkenpuster
etc ??
Gruß
BGE
Matthias Opatz wrote:
> Fullquote wg. X-Post nach de.sci.chemie und de.rec.mampf
> Antworten bitte mindestens nach de.alt.folklore.ddr (andere bei Bedarf)
>
> "Kai Becker" schrieb in de.alt.folklore.ddr:
>
>>Wolfgang Puffe schrieb:
>
>
> [Es geht um Speise- und Getränkezubereitung auf einer Soldatenstube]
>
>
>>>Ich erinnere mich auch noch an die abenteuerliche Art eine Bockwurst zu
>>>erwärmen. Zwei von den damals typischen ALU-Gabeln, mit Kabel und Stecker
>>>verdrahtet, jeweils in die Bockwurstenden eingestochen und dann Augen zu
>>>und ....3,2,1 und fertig.
>>>Innerhalb von Sekunden war die Wurst heiß.
Im Rahmen einer Physik-AG bin ich einmal Zeuge und Verkoster einer auf
diese Art zubereiteten Bockwurst geworden. Wir haben damals zwei
Bockwürste in Reihe geschaltet. Die Stromversorgung wurde über die bei
uns im Westen üblichen Bananenstecker mit vergoldeten Kontakten
realisiert. An den Steckern hat sich ein krustiger Belag gebildet, der
mehr an Angebranntes einer Bratpfanne erinnerte als an sich ablagernde
Alkalis oder ähnliches.
Findet bei Wechselstrom eigentlich eine Elektrolyse statt?
Es wurde dann auch ein Satz Gabeln mit einem Eurostecker versehen, aber
dieser Satz erreicht nie den Einsatz, denn wir fanden eine große
Affinität zu Currywurst oder Pizza.
>>Und warum eigentlich Augen zu? Platzten die so schnell?
Niemand hatte damals die Augen zu, denn wir waren begeistert, dass die
Würste in circa 10-20 Sekunden heiß waren.
> Das ist wohl eher metaphorisch gemeint. Weil's nicht ohne Sicherheitsrisiko
> war, war furchtloser Tatendrang vonnöten, sprich: Augen zu und durch!
Das kann ich nur bestätigen.
Tschö,
La"Bockwurst-bei-230V"rs
--
------------------------------------------------------------
Lars "Ursus" Dreymann | Osteroeder Str. 6b/2
lars.d...@tu-clausthal.de | D-38678 Clausthal-Zellerfeld
------------------------------------------------------------
Joerg Becker wrote:
> aber die Pötte waren immer braun. Die hellblaue
> Version gab's nur im Haushaltwarengeschäft.
Es gab dunkelblaue (strukturmäßig) und hellblaue im Laden (Kaserne) zu
kaufen.
mfg
BU
Ich kenne auch nur die braunen ...
In der Truppe waren die weißen Sicherungshülsen der ungelenkten Rakten
(SK-1 ?) beliebt.
Peter
--
http://www.ddr-luftwaffe.de
Veith wrote:
> In der Truppe waren die weißen Sicherungshülsen der ungelenkten Rakten
> (SK-1 ?) beliebt.
Du meinst als Eßbesteckrolle?
Die gabs auch in hellgrün.
BGE
> Veith wrote:
> > In der Truppe waren die weißen Sicherungshülsen der ungelenkten Rakten
> > (SK-1 ?) beliebt.
> Du meinst als Eßbesteckrolle?
.. zumindest auch als Trinkbecher (zB Brause mit Schuß).
> Die gabs auch in hellgrün.
Ich bin da unsicher ... inzwischen weiß ich, das die Rakete "S-5" hieß und
in verschiedenen Versionen existierte, wie die S-5KO (K für kumulative,
d.h. panzerbrechende Wirkung und O für Splitterwirkung).
Hier mit Bilder (und weißem "Becher"):
http://www.comphob.de/Nva/Versch/Waf/w06.htm
Peter
Diese Beschichtung nennt sich Emballagen-Lack - FR
> Joerg Becker <bec...@eas.iis.fhg.de> schrieb:
> > .... und Du bist sicher, daß der "Kameradenbetrüger"
*******************
> ??? Nie gehört. Wieso?
Der Begriff .... "Kamerad" war doch eher ungewöhnlich, "Kumpelbetrüger"?
Oder verwechsle ich das mit "Kumpeltod"? ...hießen nicht auch die
Flaschen mit dem stark gewölbten Boden so?
Fragen über Fragen!
Veith
--
Ist die Olle wieder keusch, guck Ossikram und Fliegerzeuch!
http://TV.ddr-luftwaffe.de
>Peter Gleissner wrote:
>>
>> On Wed, 13 Nov 2002 21:53:10 +0100, Boris Gerlach
>> <DRSt...@t-online.de> wrote:
>>
>> >Peter Gleissner wrote:
>> >
>> >[NVA Begriffe]
>> >
>> >Meld Dich mal bei Wolfgang, der sucht immer
>> >so komische Wörter.
>> >
>> Ich habe mir die Seiten angesehen. Das einzige was ich noch beisteuern
>> könnte, ist der "Schnürsenkelgefreite".
>
>Und was ist mit:
>
>Schweinetreiber
Das Schwein ist der Kosename für den SIL 153 mit angetriebenen
Sattelauflieger, ein wahrscheinlich sogar unveränderter Nachbau eines
amerikanischen LKW-Typs, der per lend and lease nach Rußland gelangt
ist. V8-Benzinmotor, wie sich das für einen Ami gehört.
Der Begriff "Schwein" war so verinnerlicht, das ihn sogar
Stabsoffiziere benutzten.
Unser Truppenteil hatte bis auf einen W50 ausschließlich Benziner.
Das vereinfacht die Logistikkette, würde man heute sagen. Viel
wichtiger war der ungeheure Fahrspaß dank der Urgewalt der großen
Motoren, mit der im Vergleich zu großvolumigen Diesel, blitzartigen
Kraftentfaltung.
Wer einmal gesehen hat wie sich ein Zehntonner locker im Sprung über
die eigenen Vorlegekeile hebt, vergißt das sein Lebtag nicht. Diese
Übung hatte sogar einen praktischen Nutzen. Bei der Bahnverladung muß
das Fahrzeug gar auf dem Vorlegekeil balancieren. der sich dabei auf
die Spitze stellt. Der Helfer schiebt derweil den hinteren Keil nach.
Läßt man sich nun wieder zurückrollen, steht die Fuhre unverrücktbar
fest bis nach Kasachstan. Genug abgeschweift.
Die Fahrer der Schweine sind, das liegt ja nun nahe,
"Schweinetreiber" und rekrutierten sich meist aus dem Berufsstand der
Agrotechniker/Mechanisatoren.
>Funkenpuster
Tastfunker sind nunmal Funkenpuster, das schien mir keiner besonderen
Erwähnung wert.
>etc ??
etc bedeutet et cetera, ;-)
>
Richtig, dieser Begriff war in der NVA nicht verbreitet.
Man konnte das Wort "Genosse" so herrlich sarkastisch
auswalzen, daß da kein Bedarf war.
ZB. "Junge Genossen" für die Glatten wurde genüßlich
breit ausgesprochen.
Auch "Kameradenbetrüger" für eine sehr große Tasse
oder "Kameradenschwein" für einen der seine Mitdienenden
verrät oder betrügt, kam mMn. erst nach der Wende auf.
"Kumpelbetrüger"?
Nie gehört.
> Oder verwechsle ich das mit "Kumpeltod"? ...hießen nicht auch die
> Flaschen mit dem stark gewölbten Boden so?
Ne, der Deputatsschnaps aus den Zechen.
>
> Fragen über Fragen!
Deswegen gibts dafddr.
> Veith
> --
> Ist die Olle wieder keusch, guck Ossikram und Fliegerzeuch!
Hast Du einmal Leid und Kreuz, dann trinke Geldermann & Deutz.
Gehts Dir wieder besser dann, trinke Deutz & Geldermann.
J.Ringelnatz
> >Schweinetreiber
>
> Das Schwein ist der Kosename für den SIL 153 mit angetriebenen
> Sattelauflieger, ein wahrscheinlich sogar unveränderter Nachbau eines
> amerikanischen LKW-Typs, der per lend and lease nach Rußland gelangt
> ist. V8-Benzinmotor, wie sich das für einen Ami gehört.
> Der Begriff "Schwein" war so verinnerlicht, das ihn sogar
> Stabsoffiziere benutzten.
> Unser Truppenteil hatte bis auf einen W50 ausschließlich Benziner.
> Das vereinfacht die Logistikkette, würde man heute sagen. Viel
> wichtiger war der ungeheure Fahrspaß dank der Urgewalt der großen
> Motoren, mit der im Vergleich zu großvolumigen Diesel, blitzartigen
> Kraftentfaltung.
Aber Eisenschweine sind das nicht?
das waren doch die SPW's oddr?
> >Funkenpuster
>
> Tastfunker sind nunmal Funkenpuster, das schien mir keiner besonderen
> Erwähnung wert.
Noch nie gehört.
War selbst Schutzbaufunker 01.
Tastenficker war hier die gängige Bezeichnung.
Bei Luft und Flak.
Gruß
BGE
Rückwärtige Dienste war auch mehr eine Anspielung auf den
infanteristischen Kampfwert der Truppe. Auch waren die Normen die
Sportübungen gemäßigter; es gab keinen Härtetest.
Mein Jahrgang hatte keine 14 Tage Grundausbildung. Wir haben nicht mal
ein Schützenloch schippen müssen. Danach gab es aber die volle Packung
einer Ausbildung als Militärkraftfahrer, für nahezu alle Rekruten. Und
das hat über 4 Wochen gedauert, im heißen Sommer 82. Manche Kameraden
tranken das Kühlwasser ihrer LKWs. Mir war das, dank einem zugeteilten
LO nicht vergönnt.
Vielleicht hätte sich unsere Einheit nicht selber mit Handfeuerwaffen
verteidigen können, aber große Fahrzeuge durch Mecklenburgs Steppe zu
bewegen, das haben damals wohl alle Beteiligten gelernt.
Die Fahrübungen auf der Kfz.-Lehrbahn mußten übrigens auch alle
Offiziere der Einheit regelmäßig absolvieren, unter Vollschutz,
versteht sich.
Auf dem Beifahrersatz throhnte dabei meist stolz ein EK, seines
Zeichens Hilfsfahrlehrer, leger im Felddienstanzug.
schnipp.
>
>Aber Eisenschweine sind das nicht?
>das waren doch die SPW's oddr?
Die SPWs waren Eisenschweine, das ist wahr.
Im regulären Marschband fuhr vor meinem GAZ66 der kernchemische
Auklärer mit seinem 4-Rad SPW. Der hatte den gleichen Motor, ging aber
trotz seiner Panzerung richtig flott ab und fuhr bestimmt über
100km/h. Dazu ließ man sich beim Marsch etwas zurückfallen und drückte
dann richtig drauf, um wieder aufzuschließen.
>> >Funkenpuster
>>
>> Tastfunker sind nunmal Funkenpuster, das schien mir keiner besonderen
>> Erwähnung wert.
>
>Noch nie gehört.
>War selbst Schutzbaufunker 01.
>Tastenficker war hier die gängige Bezeichnung.
>Bei Luft und Flak.
>
Tastenficker kenne ich nun wieder erst als Synonym für Computerfreaks.
>Peter Gleissner wrote:
>
>> >Schweinetreiber
>>
>> Das Schwein ist der Kosename für den SIL 153 mit angetriebenen
>> Sattelauflieger, ein wahrscheinlich sogar unveränderter Nachbau eines
>> amerikanischen LKW-Typs, der per lend and lease nach Rußland gelangt
>> ist. V8-Benzinmotor, wie sich das für einen Ami gehört.
>> Der Begriff "Schwein" war so verinnerlicht, das ihn sogar
>> Stabsoffiziere benutzten.
>> Unser Truppenteil hatte bis auf einen W50 ausschließlich Benziner.
>> Das vereinfacht die Logistikkette, würde man heute sagen. Viel
>> wichtiger war der ungeheure Fahrspaß dank der Urgewalt der großen
>> Motoren, mit der im Vergleich zu großvolumigen Diesel, blitzartigen
>> Kraftentfaltung.
>
>Aber Eisenschweine sind das nicht?
>das waren doch die SPW's oddr?
>
Guck mal bei www.lloyd-motoren.de/lkw.jpg.
Ein hier abgebildete LKW sieht annähernd aus wie ein Schwein mit
abgehackter Schnauze.
>Peter Gleissner wrote:
>
>> >Schweinetreiber
>>
>> Das Schwein ist der Kosename für den SIL 153 mit angetriebenen
>> Sattelauflieger, ein wahrscheinlich sogar unveränderter Nachbau eines
>> amerikanischen LKW-Typs, der per lend and lease nach Rußland gelangt
>> ist. V8-Benzinmotor, wie sich das für einen Ami gehört.
>> Der Begriff "Schwein" war so verinnerlicht, das ihn sogar
>> Stabsoffiziere benutzten.
>> Unser Truppenteil hatte bis auf einen W50 ausschließlich Benziner.
>> Das vereinfacht die Logistikkette, würde man heute sagen. Viel
>> wichtiger war der ungeheure Fahrspaß dank der Urgewalt der großen
>> Motoren, mit der im Vergleich zu großvolumigen Diesel, blitzartigen
>> Kraftentfaltung.
>
>Aber Eisenschweine sind das nicht?
>das waren doch die SPW's oddr?
>
Hier ist ein ziviles Schwein. Ich hatte mich wohl auch mit der
Typennummer vertan.
Die Schweine waren eben nicht meine Welt.
http://home.att.net/~c.jeppeson/ZIL-157a.jpg
Der 131er vom R140 Trupp stand mir da schon näher.
http://www.besko.nl/Zil.html
>Peter Gleissner wrote:
>
>> >Schweinetreiber
>>
>> Das Schwein ist der Kosename für den SIL 153 mit angetriebenen
>> Sattelauflieger, ein wahrscheinlich sogar unveränderter Nachbau eines
>> amerikanischen LKW-Typs, der per lend and lease nach Rußland gelangt
>> ist. V8-Benzinmotor, wie sich das für einen Ami gehört.
>> Der Begriff "Schwein" war so verinnerlicht, das ihn sogar
>> Stabsoffiziere benutzten.
>> Unser Truppenteil hatte bis auf einen W50 ausschließlich Benziner.
>> Das vereinfacht die Logistikkette, würde man heute sagen. Viel
>> wichtiger war der ungeheure Fahrspaß dank der Urgewalt der großen
>> Motoren, mit der im Vergleich zu großvolumigen Diesel, blitzartigen
>> Kraftentfaltung.
>
>Aber Eisenschweine sind das nicht?
http://www.elia.ro/truck/image7.htm
Das ist er. Fehlt bloß noch der Sattelauflieger.
> "Kumpeltod"?
War der steuerfreie Schnaps den die Kumpel der "Wismut" beziehen
durften. Drauf steht "Akzisefreier Trinkbranntwein" Preis M 1.12 .Mir
fiel gerade ein dass eine Etage tiefer noch eine Flasche (halbvoll)
rumstand
bzw jetzt vor mir steht. (0,7 Literflasche / 32 Umdrehungen).
B(ichsaufedasZeugabernicht)U
"Kameraden" waren wir in der VMA. (Vormillitärische Ausbildung/Berufsschule)
In der GST oder ZV auch? Mit letzteren hatte ich nichts am Hut.
Die GST verhalf mir nur zum Mopedschein mit 14 oder 15 oder 16 Jahren.
Wolfgang
on Thu, 14 Nov 2002 20:21:29 -0800, Peter Gleissner
<Pitt.Gl...@t-online.de> wrote:
Hm, aber ich glaube nicht, dass Du wirklich den _153_ meinst.
M.W. ist der SIL-153 ein Versuchs-6x6(!)-Amphibien-SPW, der gar nicht
in Serie gebaut wurde, daher auch nicht zur NVA kam.
Vielleicht der SIL-157? (http://leon-esman.chat.ru/09.htm, russisch)
Der wurde in endlosen Modifikationen von 1958 bis 1982 gebaut.
Ist die Weiterentwicklung des SIS-151, und _der_ ist tatsächlich an
einen Amerikaner angelehnt, und zwar den Studebaker US6 U3
(http://www.autogallery.org.ru/gstuder.htm). Aber kein Nachbau! Der
SIS war länger, breiter, schwerer, etwas niedriger, hatte größeren
Radstand usw.
Die hatten aber alle 6-Zylinder-Motoren (5555 ccm, der Studebaker
"nur" 5240)!.
Gruß,
Patrick
Der hatte m.W. zwei davon. Angetrieben jeweils "Achse" 1+3, 2+4. Das ist
mir sympatischer als ein Motor für die linke Seite und ein Motor für die
rechte. Diese Konstruktion gab's auch (aber wohl nicht bei SPW's).
> trotz seiner Panzerung richtig flott ab und fuhr bestimmt über
> 100km/h. Dazu ließ man sich beim Marsch etwas zurückfallen und drückte
> dann richtig drauf, um wieder aufzuschließen.
>
[...]
MfG Carsten
--
... Der Tag hat 24 Stunden. Wenn das nicht reicht, nehmen wir die Nacht
dazu...
---------------------------------------------------------------
Suchen Sie eine Übernachtungsmöglichkeit in Sachsen Anhalt?
Dann schauen Sie doch mal unter http://www.stadtrand.de
> Peter Gleissner schrieb:
>> On Thu, 14 Nov 2002 19:29:40 +0100, Boris Gerlach
> [...]
>> Die SPWs waren Eisenschweine, das ist wahr.
>> Im regulären Marschband fuhr vor meinem GAZ66 der kernchemische
>> Auklärer mit seinem 4-Rad SPW. Der hatte den gleichen Motor, ging aber
>
> Der hatte m.W. zwei davon. Angetrieben jeweils "Achse" 1+3, 2+4. Das ist
> mir sympatischer als ein Motor für die linke Seite und ein Motor für die
> rechte. Diese Konstruktion gab's auch (aber wohl nicht bei SPW's).
Noe, da zerwechselst du was.
Der 4-rädrige hiess SPW 40 P2 und hatte in der Ausführung für die
Chemiker noch je zwei ausfahrbare Stützräder auf jeder Seite.
Das einzige Bild, was ich bisher gefunden hab, war dieses:
http://home.t-online.de/home/Militaertechnik2/Katalog/Katalog3Panzer/SPW40P2UM/SPW40P2UM.html
Der mit den zwei Motoren und vier Achsen war der SPW 60 PB, auf die
Schnelle nur als Modell gefunden:
http://www.hobby-shop.cz/iso/sh/databaze.php?kateg=610&jazyk=DEM
Frank
...besonders interessant war übrigends das Einstellen der Kupplungen,
die mussten fü+r ein vernünftiges Anfahren auf den Punkt gleichzeitig
kommen...
--
Primary Interuptcontroller detected lost Hardwareinterupt.
Was hat das zu bedeuten?
Primärer Unterbrechungsaufpasser erkannte eine verlorene
Eisenwarenunterbrechung.
Und mit Frovo-Mütze? FR
[SIL irgendwas]
> Guck mal bei www.lloyd-motoren.de/lkw.jpg.
> Ein hier abgebildete LKW sieht annähernd aus wie ein Schwein mit
> abgehackter Schnauze.
WIMRE hatten wir sowas in unserem Fuhrpark nicht.
Wir hatten SIL als R137 UKW und R140 KW Stationen.
Das waren aber ganz andere kleinere Geräte.
URAL hatten wir auch und einen LO für die Wäsche-
und Entlassungsfahrten.
W50 hatten wir garnicht oder höchstens einen ab und zu.
Aber ich hab so'n Ding wie auf Patriks
Bildern schon mal gesehen.
Als Spruze mußten wir in Marxwalde mal
in einer besonders gesicherten Garage
die sgn. "Ministerreserve" entstauben.
Da standen jahrelang alle möglichen und
unmöglichen KFZ Typen rum, die sind sicher
alle nicht mehr gefahren.
WIMRE war da auch so ein Monster mit so einer
meterlangen Haube vorne dran.
Wir durften die putzen und die Reifen mit Talkuum
einpudern usw usf.
Gruß
BGE
der auch schon im Cottbusser Ministerbunker
auf langen atomsicheren edelholzgetäfelten
unterirdischen Fluren, Bilder von Generälen
mit einem Staubwedel abstauben durfte.
:-)
> Hier ist ein ziviles Schwein. Ich hatte mich wohl auch mit der
> Typennummer vertan.
> Die Schweine waren eben nicht meine Welt.
> http://home.att.net/~c.jeppeson/ZIL-157a.jpg
Der stand in der Marxwalder "Ministerreserve"
>
> Der 131er vom R140 Trupp stand mir da schon näher.
> http://www.besko.nl/Zil.html
Das war unser R137 UKW SIL.
Anekdote:
Im Feld sollte ich so'n Ding mal ankurbeln.
Ich Kubel rein und los. Drinnen der Glatte
versucht _gleichzeitig_ das Ding anzulassen.
Mir fliegt die Kurbel aus den Händen, zerdeppert
meine Brille und schlägt mir fast das linke
Auge raus. Seitdem hab ich eine 4cm lange Narbe
unter der linken Braue.
Der Vorteil war, mit der Maskenbrille brauchte ich
die noch folgenden sportlichen Events nicht mitmachen.
Gruß
BGE
ACK. Man sollte so spät abends doch etwas länger warten, bevor man
seinen "Senf" dazugibt.
> Der 4-rädrige hiess SPW 40 P2 und hatte in der Ausführung für die
> Chemiker noch je zwei ausfahrbare Stützräder auf jeder Seite.
> Das einzige Bild, was ich bisher gefunden hab, war dieses:
> http://home.t-online.de/home/Militaertechnik2/Katalog/Katalog3Panzer/SPW40P2UM/SPW40P2UM.html
>
> Der mit den zwei Motoren und vier Achsen war der SPW 60 PB, auf die
> Schnelle nur als Modell gefunden:
> http://www.hobby-shop.cz/iso/sh/databaze.php?kateg=610&jazyk=DEM
>
> Frank
> ....besonders interessant war übrigends das Einstellen der Kupplungen,
> die mussten für ein vernünftiges Anfahren auf den Punkt gleichzeitig
> kommen...
>
Bei dem "linke Seite linker Motor, rechte Seite rechter Motor"-Konzept
war das auch wichtig. Noch viel wichtiger war, daß beide mit annähernd
der gleichen Drehzahl liefen. Im Normalfall hat sich das ja
ausgeglichen. Problematisch war ein vereister Straßenrand und
eis-/schneefreie Straßenmitte.
MfG Carsten
--
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[SPW60PB]
> Bei dem "linke Seite linker Motor, rechte Seite rechter Motor"-Konzept
> war das auch wichtig. Noch viel wichtiger war, daß beide mit annähernd
> der gleichen Drehzahl liefen. Im Normalfall hat sich das ja
> ausgeglichen. Problematisch war ein vereister Straßenrand und
> eis-/schneefreie Straßenmitte.
Der 60er bevorzugte das Konzept Achse 1+3 vom rechten Motor, Achse 2+4
vom linken Motor. Am rechten hing noch das Wasserstrahltriebwerk, am
linken der Zusatzgenerator für das Funkgeraffel.
Frank
--
Kein kluger Mann wiederspricht seiner Frau.
Er wartet bis sie das selber tut.
[Humphrey Bogart]
>>Bei dem "linke Seite linker Motor, rechte Seite rechter Motor"-Konzept
>>war das auch wichtig. Noch viel wichtiger war, daß beide mit annähernd
>>der gleichen Drehzahl liefen. Im Normalfall hat sich das ja
>>ausgeglichen. Problematisch war ein vereister Straßenrand und
>>eis-/schneefreie Straßenmitte.
>
>
> Der 60er bevorzugte das Konzept Achse 1+3 vom rechten Motor, Achse 2+4
> vom linken Motor. Am rechten hing noch das Wasserstrahltriebwerk, am
> linken der Zusatzgenerator für das Funkgeraffel.
Linker Motor linke Seite, rechter Motor rechte Seite beim ZIL 135
[...]
> Die SPWs waren Eisenschweine, das ist wahr.
In Prora war _das_ Eisenschwein der SPW 152 (hieß offiziell so,
WMRE), ein altmodischer 6-Rad-SPW, vermutlich ein ZIL
157-Fahrgestell mit gepanzertem Aufbau. Die Granatwerfer-
batterien hatten noch Anfang der 80er solche (die bei
Gefechtsalarm meist nicht ansprangen), sonst waren sie z.B. bei
den seltenen Großübungen der Zeiss-Kampfgruppe in Jena zu sehen.
Der SPW 60 war der "Muckerbus".
ZIL-157 der NVA sah ich noch Mitte der 80er als Fahrschulwagen
des Truppenteils auf dem Jenaer Jägerberg, wie sie meist im
morgendlichen Berufsverkehr durch die Stadt schlichen. Einer ist
bei einem Hobbyisten mit H-Kennzeichen erhalten. Damals waren sie
bei den sowjetischen Truppenteilen schon mindestens 10 Jahre
verschwunden.
--
Grüße, Thomas
>Findet bei Wechselstrom eigentlich eine Elektrolyse statt?
Natuerlich.
Vinzent.
Die Tassen hiessen bei uns im allgemeinen Braunbäre, weil sie eben in
dem putzigen braun gehalten waren. Kameradenbetrüger war allerdings auch
gängig, obwohl es in der NVA keine Kameraden gab. Woher der Begriff
kommt, weiss ich auch nicht recht. Warscheinlich weil der Inhalt
mehr wie ein Fuffziger war, aber noch zu wenig für ne Mark.
> Oder verwechsle ich das mit "Kumpeltod"?
Das ist Bergmannsfusel.
> ...hießen nicht auch die
> Flaschen mit dem stark gewölbten Boden so?
Das sind Sekt-, respektive Champangaflaschen.
HTH&HAND
so long
./ralf+2
--
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Thank you verry much!" [Andreas Schmidt in dan-am]
Da ist gehörig was schief gegangen, Boris. Was hat der Glatte im Auto
zu suchen und Du an der Kurbel? Andersherum wäre die einzig richtige
Konstellation gewesen. Das Ankurbeln blieb mir zwar erspart, aber
hätte ich während der militärischen Fahrschulausbildung den LO
abgewürgt, dann hätte es auch für mich geheißen: "Raus! Gaaaaaas!
Vollständige Schutzausrüstung anlegen! Motor ankurbeln!" Man beachte
die Reihenfolge der Kommandos...;-)
Die Kurbel bitte immer nur hochreißen, nie drücken. Den Daumen immer
schön parallel zu den anderen Fingern anlegen. Das ist auch wichtig
beim Halten des Lenkrads.
Der Oltn Rööhhrich wollte das so.
Der konnte mich noch nie leiden.
:-)
BGE