Unvergesslich die Folge "The Lemon Squeezer"!
Gibt es irgendeine Quelle, wo man sich die Sendungen nach
langer Zeit wieder einmal anschauen könnte?
Uwe Kotyczka wrote:
> Hallo, kann sich noch jemand an "English For You" erinnern,
> das im DDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde?
Klar. Unser Englischlehrer hatte immer ein Schläfchen gemacht, während wir
die Sendung sahen.
> die beiden Schauspieler trugen in den Filmen die Namen
> Tom und Reggy.
Peggy??
> Unvergesslich die Folge "The Lemon Squeezer"!
Für mich offenbar schon (kann mich nicht dran erinnern) :-)
> Gibt es irgendeine Quelle, wo man sich die Sendungen nach
> langer Zeit wieder einmal anschauen könnte?
http://www.youtube.com/watch?v=UgSrxPW9GYQ
(sorry :)
Ciao
A.
Peggy.
>
> Unvergesslich die Folge "The Lemon Squeezer"!
I squeeze it and squeeze it but not any juice comes out of it.
Are you a Boxer?
No I'm a rent collector!
So schön plakativ und ideologisch. Das hat sich
eingemeißelt im Zonengehirn. Warscheinlich im lymbischen System.
> Gibt es irgendeine Quelle, wo man sich die Sendungen nach
> langer Zeit wieder einmal anschauen könnte?
Bestimmt.
BGE
Ich habe "I squeeze and squeeze but no juice comes out of it."
im Ohr.
> Are you a Boxer?
> No I'm a rent collector!
>
> So schön plakativ und ideologisch. Das hat sich
> eingemeißelt im Zonengehirn. Wahrscheinlich im lymbischen System.
Ich habe mich schon damals köstlich amüsiert.
Aber vergessen habe ich es nicht. Obwohl ich natürlich
nicht weiß, wo im Gehirn es gespeichert ist ;-)
> > Gibt es irgendeine Quelle, wo man sich die Sendungen nach
> > langer Zeit wieder einmal anschauen könnte?
>
> Bestimmt.
Weißt Du auch wo, und verrätst Du es ggf. auch?
any ist richtig just believe it.
>> Are you a Boxer?
>> No I'm a rent collector!
>>
>> So schön plakativ und ideologisch. Das hat sich
>> eingemeißelt im Zonengehirn. Wahrscheinlich im lymbischen System.
>
> Ich habe mich schon damals köstlich amüsiert.
> Aber vergessen habe ich es nicht. Obwohl ich natürlich
> nicht weiß, wo im Gehirn es gespeichert ist ;-)
>
>>> Gibt es irgendeine Quelle, wo man sich die Sendungen nach
>>> langer Zeit wieder einmal anschauen könnte?
>> Bestimmt.
>
> Weißt Du auch wo, und verrätst Du es ggf. auch?
Nein.
BGE
>> I squeeze it and squeeze it but not any juice comes out of it.
>
>Ich habe "I squeeze and squeeze but no juice comes out of it."
>im Ohr.
Das klingt besser.
ACK!
Naja, mit diesen Anspielungen isses halt so ne Sache.
Mal was aus Finnland gefällig dazu?
Ich finds kultig.
http://www.youtube.com/watch?v=x_1vX-8uUUk&NR=1
:)
-Andreas
Das mag sein.
BGE
Natürlich Frank. Wie kann da jemand nur dran zweifeln.
BGE
X-post & fup dafd
Ich hab dann spassenshalber gefragt was ein Steuereintreiber
ist und was der in einer Kneipe so macht.
Da wussten dann weder Eltern noch Lehrer ne Antwort.
Wie man auf die Ideotie kam, sowas 12 jährigen Schülern
vorzusetzen ?
>
> "Boris Gerlach" <drstra...@doctor-strange.de> schrieb i
>> So schön plakativ und ideologisch. Das hat sich
>> eingemeißelt im Zonengehirn. Warscheinlich im lymbischen System.
>
>
> Ich hab dann spassenshalber gefragt was ein Steuereintreiber
> ist und was der in einer Kneipe so macht.
Warscheinlich tee trinken .
( Für dich hier in DE gehen die in ihrer Freizeit evt. auch mal in ein
Kaffee)
> Da wussten dann weder Eltern noch Lehrer ne Antwort.
Du hast komische Lehrer gehabt.
> Wie man auf die Ideotie kam, sowas 12 jährigen Schülern
> vorzusetzen ?
Warum nicht?
Gerichtsvollzieher gabs in der DDR ja auch keine .
Und dürfen die in eine Kneipe gehen und Tee trinken.
Es gibt glaube kein gesetzt was so was verbietet.
G.K.
--
Wichtige mail an bastler100atarcorde
Der rent collector ist ein Mietkassierer. Warum sollte
der nicht in der Kneipe sitzen? Den Sketch hätte man
auch mit einem Gasmann (kassiert Geld für einen Energiekonzern!)
machen können. Nichts ungewöhnliches.
Eine ähnliche Nummer kam später mit dem Mann im Zugabteil,
der die Kommunikationsversuche einer gegenübersitzenden Dame
ignoriert. Am Schluß sagt die Dame:
"If you were my husband, I would poison you."
Der Mann läßt die Zeitung sinken, schaut die Dame lange an:
"If you were my wife, I would take the poison."
Ronald.
Folgen-Sie-Nach auf dafd gesetzt.
--
Feldstein vernimm meinen Neid
du trägst dein Päckchen mit Schneid
du fragst nicht, du klagst nicht, du schweigst
wenn steter Tropfen dich höhlt.
> Ich hab dann spassenshalber gefragt was ein Steuereintreiber
> ist
rent collector |= tax collector
Veith
--
Strukturen, Bilder & Geschichte(n) der LSK/LV
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
rent collector
Ich dachte immer es wäre einer gewesen, der Miete eintreibt.
Ja so kann man sich über Jahre irren.
BGE
Den Spruch schreibt man Churchill zu als ihn eine Abgeordnete nervte:
Wenn Sie mein Mann wären würde ich ihnen Gift in den Tee tun.
Er:
Wenn sie meine Frau wären, würde ich den Tee trinken.
BGE
Der ganze Gag funktioniert nur wenn es ein Mieteeintreiber ist.
Weil doch die Zone so stolz auf diese niedrigen Mieten war.
Das war doch gerade das ideologische Erziehungsmoment:
Motto:
Englisch lernen müssen se schon (man will ja international auch
als Zone mal was mitreden können) Aber wenn schon die Sprache
des Klassenfeindes, dann bittm untermalt mit kapitalistischer
Systemkritik.
Miete-Eintreiber, das war doch mal so richtig nach dem Geschmack der
Genossen.
BGE
rent collector
http://www.wordwebonline.com/en/RENTCOLLECTOR
Noun: rent collector
1. A person who goes from house to house collecting rents for the owner
Was bedeutet es denn sonst?
> Peter Veith schrieb:
>> "Rainer" schrieb:
>>> Ich hab dann spassenshalber gefragt was ein Steuereintreiber
>>> ist
>>
>> rent collector |= tax collector
>
> Der ganze Gag funktioniert nur wenn es ein Mieteeintreiber ist.
> Weil doch die Zone so stolz auf diese niedrigen Mieten war.
Zurecht.
Obwohl der heutzutage auch mit dem Steuereintreiber funzen würde .... auch
und nicht zu letzt in "besserverdienenden Haushalten" ;-)
Ja, es bedeutet Mieteeintreiber Herr Bruells.
BGE
Bitte immer den ganzen Faden konsumieren.
BGE
> "Boris Gerlach" schrieb:
>
>> Peter Veith schrieb:
>>> "Rainer" schrieb:
>>>> Ich hab dann spassenshalber gefragt was ein Steuereintreiber
>>>> ist
>>>
>>> rent collector |= tax collector
>>
>> Der ganze Gag funktioniert nur wenn es ein Mieteeintreiber ist.
>> Weil doch die Zone so stolz auf diese niedrigen Mieten war.
>
> Zurecht.
Inwiefern?
Weil man mit Mieten auf dem Stand von 1934 keine Chance hat, ein Haus
instandzuhalten oder gar zu modernisieren?
--
Usenet - where you can always find some asshole willing to argue about
the color of orange juice.
> Der ganze Gag funktioniert nur wenn es ein Mieteeintreiber ist.
> Weil doch die Zone so stolz auf diese niedrigen Mieten war.
Die Höhe der Mieten hatte mit dem Film und dem Gag nichts zu tun...
Grüsse
Frank
>> "Boris Gerlach" schrieb:
>>> Der ganze Gag funktioniert nur wenn es ein Mieteeintreiber ist.
>>> Weil doch die Zone so stolz auf diese niedrigen Mieten war.
>>
>> Zurecht.
>
> Inwiefern?
> Weil man mit Mieten auf dem Stand von 1934 keine Chance hat, ein Haus
> instandzuhalten oder gar zu modernisieren?
Frage immer: Wer ist "man".
Es gab zweifellos noch private Eigentümer von Mietshäusern, jedoch waren die
die deutliche Minderheit. Und wenn der Staat im Boot ist, spielen solche
Überlegungen keine Rolle *tapfer aktuelle Beispiele verkneifend*
In jeder Volkswirtschaft gibt es Güter, die bei "Marktpreisen" zur
Unterversorgung führen ("natürliche Monopole"). Übrigens waren niedrige
Mieten kein DDR-Novum, bspw. hatte auch Spanien ein Mietmoratorium etwa zu
obigen Zeitpunkt.
> "René" <Ka...@The-Coalition.US> schrieb:
>
>>> "Boris Gerlach" schrieb:
>>>> Der ganze Gag funktioniert nur wenn es ein Mieteeintreiber ist.
>>>> Weil doch die Zone so stolz auf diese niedrigen Mieten war.
>>>
>>> Zurecht.
>>
>> Inwiefern?
>> Weil man mit Mieten auf dem Stand von 1934 keine Chance hat, ein Haus
>> instandzuhalten oder gar zu modernisieren?
>
> Frage immer: Wer ist "man".
Logischerweise der Hausbesitzer.
> Es gab zweifellos noch private Eigentümer von Mietshäusern, jedoch waren die
> die deutliche Minderheit. Und wenn der Staat im Boot ist, spielen solche
> Überlegungen keine Rolle *tapfer aktuelle Beispiele verkneifend*
Du taube Nuss! Hast du schon vergessen, wie die Mietshäuser 1988
aussahen? Völlig wurscht, ob die privates, genossenschaftliches oder
staatliches Eigentum waren. Der Spruch "Ruinen schaffen ohne Waffen"
kam doch nicht aus dem Blauen. Holy crap, manche Leute lernen nie dazu.
René, die Filmgruppe mal rausnehmend.
--
Ich werde diesen Faden nicht lesen, er ist zerkratzt!
BGE
Hatte ich. Aber ich hatte Deinen Standpunkt nicht erkannt - mein
Fehler.
> Ohne diese Szene versteht man ja das Ende des Filmes mit Ottos
> Selbstmordkommando gar nicht, die natürlich alle noch leben.
> Meine Frage: Woher hatten "die" in der DDR(!) _diese_ Rohschnitt-Fassung
> dieses für mich bedeutendsten Filmkunstwerkes aller Zeiten??
Ist die Szene verschollen oder findet man die auf einer DVD-Version?
--
In Deutschland wählte der Patriotismus die aggressive Form. Die Liebe
zum Heimischen kleidete sich in den Haß gegen Fremdes.
-- Walther Rathenau
Was wusste man denn als Zwölfjähriger über die Miete, die die Eltern
zu zahlen hatten.... nichts, und Tante Helga in Wolfsburg ? Die zahlt
bis heute auch nicht viel.
Ich weiß nicht welche Schule Du besucht hast.
Im Neubaugebiet der schönen sozialistischen Stadt Schwedt,
war das ein ständiges Thema.
BGE
[...]
>
> Hatte ich. Aber ich hatte Deinen Standpunkt nicht erkannt - mein
> Fehler.
Wenn Du dann mal meinen Standpunkt erkannt hast, dann könntest
Du ja die Freundlichkeit besitzen und ihn mir mitteilen.
Ich bin da sehr interessiert dran, endlich mal zu wissen
welchen ich so habe.
BGE
Mittlerweile scheint Churchill an jeder aus Großbritannien
stammenden Anekdote beteiligt zu sein.
Ronald.
> On 2008-03-21 09:08:51 -0500, "Peter Veith" <ve...@snafu.de> said:
>> Frage immer: Wer ist "man".
>
> Logischerweise der Hausbesitzer.
Habe kein Miethaus, nicht mein Interessengruppe.
> Du taube Nuss!
Dito, ich interessiere mich nur für meine Interessen. Auch eine Lehre aus
1989.
> "René" <Ka...@The-Coalition.US> schrieb:
>
>> On 2008-03-21 09:08:51 -0500, "Peter Veith" <ve...@snafu.de> said:
>>> Frage immer: Wer ist "man".
>>
>> Logischerweise der Hausbesitzer.
>
> Habe kein Miethaus, nicht mein Interessengruppe.
>
>> Du taube Nuss!
>
> Dito, ich interessiere mich nur für meine Interessen. Auch eine Lehre aus
> 1989.
Zahlst du keine Miete?
--
You who are wicked, evil and mean
I'm the nastiest creep you've ever seen!
Come one, come all, put up a fight
I'll pound your butts with Green Lantern's light!
Peter Veith wrote:
ein nicht angekündigtes Crossposting.
> ... funzen ...
Jenosse. Dat iss Jassenjargon.
Mt
F'up dafd
>>>> "Boris Gerlach" schrieb:
>>>>> Der ganze Gag funktioniert nur wenn es ein Mieteeintreiber ist.
>>>>> Weil doch die Zone so stolz auf diese niedrigen Mieten war.
>>>>
>>>> Zurecht.
>>>
>>> Inwiefern?
>>> Weil man mit Mieten auf dem Stand von 1934 keine Chance hat, ein Haus
>>> instandzuhalten oder gar zu modernisieren?
>>
>> Frage immer: Wer ist "man".
>
>Logischerweise der Hausbesitzer.
>
>> Es gab zweifellos noch private Eigentümer von Mietshäusern, jedoch waren die
>> die deutliche Minderheit. Und wenn der Staat im Boot ist, spielen solche
>> Überlegungen keine Rolle *tapfer aktuelle Beispiele verkneifend*
>
>Du taube Nuss! Hast du schon vergessen, wie die Mietshäuser 1988
>aussahen? Völlig wurscht, ob die privates, genossenschaftliches oder
>staatliches Eigentum waren. Der Spruch "Ruinen schaffen ohne Waffen"
>kam doch nicht aus dem Blauen. Holy crap, manche Leute lernen nie dazu.
Peter wollte sichelich lediglich darauf hinweisen das die
Kostendeckung der Miete für die tatsächlichen Kosten einer Immobilie
keine (bzw. eine untergeordnete) Rolle spielt sobald der Staat (oder
ein Unternehmen z.B.) das Ganze entsprechend bezuschusst.
Das das nicht getan wurde steht auf einem anderen Blatt.
Gruß
Jan
> Peter wollte sichelich lediglich darauf hinweisen das die
> Kostendeckung der Miete für die tatsächlichen Kosten einer Immobilie
> keine (bzw. eine untergeordnete) Rolle spielt sobald der Staat (oder
> ein Unternehmen z.B.) das Ganze entsprechend bezuschusst.
Puuhh, Danke. Jemand der keine Haßkappe aufhat und weiß, daß selbiges bei
der Mobilität:
* Individualverkehr (keine dumme Witze bitte), aufgrund des Straßenbaus,
* Öffentlichen Verkehr, wie Bahn
völlig normal und akzeptiert ist. Wenn da kostendeckende Preise, beim
Bahnticket oder via Kfz-Steuer verlangt würden, würde fast nichts rollen.
Warum nicht das Gleiche bei der Immobilität?! Ich halte "Wohnen" für
wichtiger als "Fahren".
> Das das nicht getan wurde steht auf einem anderen Blatt.
Es wurde neugebaut. Übrigens zum Wohle der (verfallenen) Innenstädte, die
wurden nämlich weitgehend im Westen abgerissen und diese unerträgliche
70er-Jahre-Beton-Idylle geschaffen. Ja, in Heidelberg oder Mahrburg nicht,
aber .... :-((
Und nun, können unsere Innenstädte - die ja noch da sind - aufwendig saniert
werden :-))
> "Jan Heichler" schrieb:
>
>> Peter wollte sichelich lediglich darauf hinweisen das die
>> Kostendeckung der Miete für die tatsächlichen Kosten einer Immobilie
>> keine (bzw. eine untergeordnete) Rolle spielt sobald der Staat (oder
>> ein Unternehmen z.B.) das Ganze entsprechend bezuschusst.
>
> Puuhh, Danke. Jemand der keine Haßkappe aufhat und weiß, daß selbiges bei
> der Mobilität:
> * Individualverkehr (keine dumme Witze bitte), aufgrund des Straßenbaus,
> * Öffentlichen Verkehr, wie Bahn
>
> völlig normal und akzeptiert ist. Wenn da kostendeckende Preise, beim
> Bahnticket oder via Kfz-Steuer verlangt würden, würde fast nichts rollen.
> Warum nicht das Gleiche bei der Immobilität?! Ich halte "Wohnen" für
> wichtiger als "Fahren".
Das Geld muss trotzdem irgendwo her kommen. Ob mir das jetzt aus der
linken Tasche gezogen wird, oder aus der rechten, ist relativ egal.
>> Das das nicht getan wurde steht auf einem anderen Blatt.
>
> Es wurde neugebaut. Übrigens zum Wohle der (verfallenen) Innenstädte, die
> wurden nämlich weitgehend im Westen abgerissen und diese unerträgliche
> 70er-Jahre-Beton-Idylle geschaffen.
Genau, der Zweite Weltkrieg fand nur in der DDR statt, in der größten der Welt.
--
My dick is so big, Arabs keep flying into it.
> On 2008-03-23 09:02:04 -0500, "Peter Veith" <ve...@snafu.de> said:
>> völlig normal und akzeptiert ist. Wenn da kostendeckende Preise, beim
>> Bahnticket oder via Kfz-Steuer verlangt würden, würde fast nichts rollen.
>> Warum nicht das Gleiche bei der Immobilität?! Ich halte "Wohnen" für
>> wichtiger als "Fahren".
>
> Das Geld muss trotzdem irgendwo her kommen. Ob mir das jetzt aus der
> linken Tasche gezogen wird, oder aus der rechten, ist relativ egal.
Das ist richtig. In Deutschland hatte sich der Souverän entschieden, keine
kostendeckende Preise fürs Bahn- oder Autofahren zu verlangen und die
Allgemeinheit, also auch die Nichtfahrer, mit zur Kasse zu bitten. In den
USA hat man auf die Bahn insoweit verzichtet. Die DDR hat die Wohnungen mit
dazugepackt.
Das das Geld für alles nicht gereicht hat, hat viele Gründe.
> Das ist richtig. In Deutschland hatte sich der Souverän entschieden, keine
> kostendeckende Preise fürs Bahn- oder Autofahren zu verlangen
Uh. Du hast kein Auto in Deutschland, oder?
> In den USA hat man auf die Bahn insoweit verzichtet.
Und die Amtrak-Station hundert Meter von hier, wo zweimal täglich der
Personenzug hält und alle zehn Minuten ein Güterzug vorbeikommt, bilde
ich mir ein.
--
You cannot view video on a Macintosh.
Linksys Customer Support, 12/17/2006
> >> Das das nicht getan wurde steht auf einem anderen Blatt.
> >
> > Es wurde neugebaut. Übrigens zum Wohle der (verfallenen) Innenstädte, die
> > wurden nämlich weitgehend im Westen abgerissen und diese unerträgliche
> > 70er-Jahre-Beton-Idylle geschaffen.
>
> Genau, der Zweite Weltkrieg fand nur in der DDR statt, in der größten der Welt.
Die DDR war bekanntlich die beste der Welt, nur war sie leider nicht
gut. Ein uebles Beispiel fuer die DDR-Losung "Ruinen schaffen ohne
Waffen" ist die Greifswalder Innenstadt: Nicht bombardiert, '45
kampflos uebergeben, hat man sie nach 40 Jahren schlicht und
ergreifend mal eben zu grossen Teilen abgerissen. Als ich '89 zum
ersten Mal wieder hinkam sah's endlich aus wie nach'm Bombenangriff -
FR
>Und die Amtrak-Station hundert Meter von hier, wo zweimal täglich der
>Personenzug hält und alle zehn Minuten ein Güterzug vorbeikommt, bilde
>ich mir ein.
Du kannst einem auch die letzte Illusion von endloser, roter Weite und
Einsamkeit rauben.
Am Wohnheim 3 führte die Bahnlinie Cottbus - Doberlug-Kirchhein keine
20 m entfernt vorbei, und die Raumtemperatur ließ sich DDR-üblich nur
über das Fenster regulieren. Man gewöhnt sich irgendwann daran, doch
es wäre zuviel gesagt, würde ich behaupten, das Quietschen, Knallen
der Puffer und auf Nenndrehzahl gehende Taigatrommeln sowie Ljudmillas
zu vermissen.
Ohropax und Alkohol helfen, aber nur eine gewisse Zeit.
Gruß Uwe
--
Die Sicherheiten des Westens - Gewerkschaftsfürsorge,
Flächentarif, lineare Arbeitsbiographien, Sesshaftigkeit -
sind im Osten längst der Einzelkämpfer-Anthropologie gewichen.
Christoph Dieckmann === http://www.sicherheitslampe.de ===
Es hat immer Viele Gründe. aber das mit USA und Eisenbahn stimmt so nicht
ganz.
man hat dort zwar nicht sooo einen Wert auf Personenverkehr gelegt. doch was
da momentan im Güterverkehr abgeht da durfte sich die Modellbahn DB mal ein
Beispiel daran nehmen. ( selbst in der DDR ist man größere Lasten
gefahren.)
Aber auch das hat viele Ursachen .
eine Ursache allein , so wie uns das manche Politiker ,Zeitungsschreiber
u.s.w. , einreden wollen gibt es nicht.
Gruß Gunter
Und allen Frohe oktern ( und vergesst das schneeschieben nicht :)
--
Wichtige Mail an bastler100atarcorde
> On Sun, 23 Mar 2008 15:07:57 GMT, René <Ka...@The-Coalition.US> wrote:
>
>> Und die Amtrak-Station hundert Meter von hier, wo zweimal täglich der
>> Personenzug hält und alle zehn Minuten ein Güterzug vorbeikommt, bilde
>> ich mir ein.
>
> Du kannst einem auch die letzte Illusion von endloser, roter Weite und
> Einsamkeit rauben.
Nee, hier ist endlos grüne Weite und Einsamkeit. Hier kannste mit dem
Flammenwerfer jäten, und wenn du zehn Minuten später wieder hinguckst,
steht da ein neues Gebüsch :)
Diese Gegend von Texas hier nennt sich "the Piney Woods". Direkt an der
Grenze zu Louisiana, also mit Bayous, Kiefern und Zypressen,
Alligatoren, und mehr Watermocassins und Copperheads als
Klapperschlangen.
> Am Wohnheim 3 führte die Bahnlinie Cottbus - Doberlug-Kirchhein keine
> 20 m entfernt vorbei, und die Raumtemperatur ließ sich DDR-üblich nur
> über das Fenster regulieren. Man gewöhnt sich irgendwann daran, doch
> es wäre zuviel gesagt, würde ich behaupten, das Quietschen, Knallen
> der Puffer und auf Nenndrehzahl gehende Taigatrommeln sowie Ljudmillas
> zu vermissen.
>
> Ohropax und Alkohol helfen, aber nur eine gewisse Zeit.
Zum Glück geht mein Fenster zur anderen Seite raus und die Züge bremsen
vor der Ortsdurchfahrt auf ca 30 Meilen ab. Pufferknallen und das viel
lästigere Wiederanfahren kommen zum Glück nicht so oft vor. Das Tuten
nervt, aber nicht so sehr wie die Sirenen von Sheriff Donnerknall, wenn
er mal wieder einen ohne texanisches Kennzeichen erblickt.
Oster-Grüße aus Texas,
René
--
I invented a microwave crematory. Way faster, but as it turns out you
have to punch holes in them first. Found that out the hard way.
> Peter Veith wrote:
>> Das ist richtig. In Deutschland hatte sich der Souverän entschieden,
>> keine
>> kostendeckende Preise fürs Bahn- oder Autofahren zu verlangen und die
>> Allgemeinheit, also auch die Nichtfahrer, mit zur Kasse zu bitten. In den
>> USA hat man auf die Bahn insoweit verzichtet. Die DDR hat die Wohnungen
>> mit dazugepackt.
> Es hat immer Viele Gründe. aber das mit USA und Eisenbahn stimmt so nicht
> ganz.
Ich "höre" hier das erste mal davon, daß in den USA die Bahn subventioniert
würde .... und darum ging es.
> "gunter kuehne" schrieb:
>
>> Peter Veith wrote:
>>> Das ist richtig. In Deutschland hatte sich der Souverän entschieden,
>>> keine
>>> kostendeckende Preise fürs Bahn- oder Autofahren zu verlangen und die
>>> Allgemeinheit, also auch die Nichtfahrer, mit zur Kasse zu bitten. In den
>>> USA hat man auf die Bahn insoweit verzichtet. Die DDR hat die Wohnungen
>>> mit dazugepackt.
>
>> Es hat immer Viele Gründe. aber das mit USA und Eisenbahn stimmt so nicht
>> ganz.
>
> Ich "höre" hier das erste mal davon, daß in den USA die Bahn subventioniert
> würde .... und darum ging es.
OK. Hier in den USA wird die Bahn subventioniert (Suche nach Stichwort
"Amtrak). In den USA werden auch Wohnungen subventioniert (Stichwort
"Section 8 housing". Nicht zu verwechseln mit dem Paragraphen 8.)
--
Never ask a man if he's from Texas.
If he is, he'll tell you on his own.
If he ain't, no need to embarrass him.
> OK. Hier in den USA wird die Bahn subventioniert (Suche nach Stichwort
> "Amtrak). In den USA werden auch Wohnungen subventioniert (Stichwort
> "Section 8 housing". Nicht zu verwechseln mit dem Paragraphen 8.)
*Wow*
Kam der Spruch "USA = DDR + Kabelfernsehen" nicht ursprünglich von Ulrike?
> "gunter kuehne" schrieb:
>
>> Peter Veith wrote:
>>> Das ist richtig. In Deutschland hatte sich der Souverän entschieden,
>>> keine
>>> kostendeckende Preise fürs Bahn- oder Autofahren zu verlangen und die
>>> Allgemeinheit, also auch die Nichtfahrer, mit zur Kasse zu bitten. In
>>> den USA hat man auf die Bahn insoweit verzichtet. Die DDR hat die
>>> Wohnungen mit dazugepackt.
>
>> Es hat immer Viele Gründe. aber das mit USA und Eisenbahn stimmt so nicht
>> ganz.
>
> Ich "höre" hier das erste mal davon, daß in den USA die Bahn
> subventioniert würde .... und darum ging es.
>
> Veith
Es werden sogar an der Ostküste stillgelegte Strecken mit Steuergeldern zu
ner Art S-Bahn neu eingerichtet.(Auf Steuerkosten )
Zählt das als Subvention?
Natürlich fahren die Meisten Bahnen in USA Gewinn ein und müssen davon
leben.
Wir ( damit meine ich mal ausnahmsweise fast alle deutschen) neigen dazu
immer alles einseitig zu sehen. wir kennen nur immer gut oder böse, schwarz
oder weiß oder eben, Rein in die Kartoffeln, Raus aus den Kartoffeln ( um
mal bei einem alten sächsischen Sprichwort zu bleiben)
Das hat uns schon in der Vergangenheit fast das Genick gebrochen und ich
befürchte das wird in Zukunft nicht besser.
Gruß
Gunter
--
Wichtige mail an bastler100atarcorde
Du meinst Sojwetplutonium= Tschernobyl + Elektrifizierung des ganzen Landes
> "René" <Ka...@The-Coalition.US> schrieb:
>
>> OK. Hier in den USA wird die Bahn subventioniert (Suche nach Stichwort
>> "Amtrak). In den USA werden auch Wohnungen subventioniert (Stichwort
>> "Section 8 housing". Nicht zu verwechseln mit dem Paragraphen 8.)
>
> *Wow*
> Kam der Spruch "USA = DDR + Kabelfernsehen" nicht ursprünglich von Ulrike?
Weiß ich nicht. Aber wenn der Spruch auch stark übertrieben ist, ganz
falsch ist er nicht, nur zu 90% ;)
Rechts abbiegen bei rot, Tempolimits, und abbiegen voreinander (wie es
in der BRD erst viel später eingeführt wurde) fallen einem selbst als
Tourist sofort auf.
--
"We were somewhere around Rivendell when the drugs began to take hold..."
Hunter S. Tolkien
Du mußt auch nicht immer glauben, was Deine Agitatoren
Dir so erzählten/erzählen.
Der Dollar steht günstig, flieg rüber und mach de Glotzn off.
Aber Vorsicht bei der Einreise. Es werden unangenehme Fragen gestellt.
BGE
Die DDR Merkmale in heutigen kapitalistischen Ländern.
Damit ist nicht behauptet, diese merkmale wären von der
DDR bewußt abgekupfert worden, sondern man hat unabhängig
voneinander pragmatisch die gleichen Schlüsse gezogen.
- Frankreich :
- Bildungssystem (Frontunterricht, Elitedenken, Auswahlsystem)
- Sozialer Wohnungbau
- Hierarchische Chefstrukturen (Entscheidungen von oben)
- berufstätige Frauen.
- Kinderbetreuung
- Staatsbetriebe
- Subventionen bei Grundnahrungsmitteln (zB: Brot)
- Subventionen beim Wohnen
Erzähl mal was von USA.
BGE
on Sun, 23 Mar 2008 17:43:25 -0500, René <Ka...@The-Coalition.US>
wrote:
[[USA und DDR]]
>Rechts abbiegen bei rot, Tempolimits, und abbiegen voreinander (wie es
>in der BRD erst viel später eingeführt wurde) fallen einem selbst als
>Tourist sofort auf.
War da nicht noch was mit Pla(t)ziertwerden in (besseren) Restaurants?
Patrick
Stimmt. Wobei hier keine Schilder stehen, weil das selbstverständlich
ist, außer bei McDonald's und Co.
> > Kam der Spruch "USA = DDR + Kabelfernsehen" nicht ursprünglich von Ulrike?
>
> Weiß ich nicht. Aber wenn der Spruch auch stark übertrieben ist, ganz
> falsch ist er nicht, nur zu 90% ;)
> Rechts abbiegen bei rot, Tempolimits, und abbiegen voreinander (wie es
> in der BRD erst viel später eingeführt wurde) fallen einem selbst als
> Tourist sofort auf.
Ein (West-)Berliner Steuerberater stellte mal noch eine Gemeinsamkeit
zwischen DDRschen und Amis fest: Beide stellen sich, sofern sie einer
Schlange ansichtig werden, ohne zu fragen hinten an - FR
> > [[USA und DDR]]
> >> Rechts abbiegen bei rot, Tempolimits, und abbiegen voreinander (wie es
> >> in der BRD erst viel später eingeführt wurde) fallen einem selbst als
> >> Tourist sofort auf.
> >
> > War da nicht noch was mit Pla(t)ziertwerden in (besseren) Restaurants?
>
> Stimmt. Wobei hier keine Schilder stehen, weil das selbstverständlich
> ist, außer bei McDonald's und Co.
Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass das Personal in U.S. es
hinnimmt, wenn man die Plazierung einfach ignoriert und sich hinsetzt
wie man lustig ist - FR
Verwechselst du möglicherweise in deiner UL nicht doch die Amis mit
den Tommys?
BU
Das wollte ich ihm gerade antworten, wobei ich leider auf den
"Refresh"-Knopf drückte, statt auf den "Reply".
Wenns nicht gerade "Black Friday" ist, der Freitag nach Thanksgiving,
wo viele Läden extreme Sonderangebote haben (ich erwarb zu dieser
Gelegenheit ein TomTom One LE für $139), oder die Schlange im Airport,
Dallas-Frankfurt, begegnen mir solche eigentlich nicht.
Ganz im Gegensatz zu dem Fall, wo ich mal gegen 14:15h am Plattenladen
in Rudolstadt vorbeikam, grad nix anderes zu tun hatte und mich dort
hinstellte, um zu schauen, ob wohl eine bestellte Platte mittlerweile
angekommen wäre. Kurz darauf gesellte sich eine Omi zu mir, die dem
Enkel was zum Geburtstag kaufen wollte, und dann war die Lawine auch
schon losgetreten. Als der Laden dann halb drei aufmachte, stürmten
mehrere Dutzend die Räumlichkeiten, auf der Suche nach gottweißwas.
Keine Ahnung, ob's was gab, egal, erstmal anstellen.
Das Experiment ließ sich übrigens auch beliebig wiederholen, klappte
immer. Ob das jetzt vor der Jugendmode war (ach mist, wir haben ja
heute nachmittag Sport und meine Rennsemmeln sind zerbröselt. Ich kauf
mir schnell welche, sobald der Laden aufmacht), oder vorm Fress-Ex
(hmmm, ich hab Appetit auf Ananas, ich kauf mir auf dem Heimweg von der
Schule mal ne Dose. Dummerweise waren der Fress-Ex und der Schuhladen
im selben Eingang. Zack, standen da Hunderte. Gibt sicher
Salamander-Schuhe!)
> Es werden sogar an der Ostküste stillgelegte Strecken mit Steuergeldern zu
> ner Art S-Bahn neu eingerichtet.(Auf Steuerkosten )
> Zählt das als Subvention?
Ich habe mich vermutlich "unglücklich" ausgedrückt. Selbstverständlich
werden in jedem kapitalistischen System Gewinne privatisiert und Verluste
sozialisiert, Ackermann ruft gerade nach Einführung des Kommunismus und die
Linkspartei hat ihm die Mitgliedschaft angetragen :-))
Naheliegend sind Benz & Co. aufgrund der jährlichen Milliardensubventionen
per Definition Volkseigene Betriebe ... es ging mir lediglich um die reine
VWL- / politische Entscheidung "kostendeckende Preise = Unterversorgung oder
subventionierte Preise ...."
Aber Danke für die Beispiele gegen kapitalistische "Marktpropheten" ;-))
Also ich habe den Text so in Erinnerung:
"I squeezed it and squeezed it, but no juice comes out of it!"
> weiter siehe oben ("Are you a boxer?", "No, _I'm not_, I'm a rent
> collector.") ... :-)
That's right. :-)
--
CU Christoph Maercker.
> Are you a Boxer?
> No I'm a rent collector!
Hieß das nicht "I'm a reporter"?
Ciao
A.
> > Also ich habe den Text so in Erinnerung:
> > "I squeezed it and squeezed it, but no juice comes out of it!"
>
> Ich k?nnte jetzt Stein und Bein bzgl. "meiner" Version schw?ren (inkl.
> des in diesem Zusammenhang - ein Text f?r Englisch-Anf?nger! - "eher
> gehobenen" Pr?sens: "squeeze", _nicht_ "squeezed") ...
So wie oben angefuehrt ist der Satz auch nicht korrekt. Wenn es
"squeezed" hiess, muss es auch statt "comes" "came" heissen - FR
Es könnte auch "squeeze it" gewesen sein, das war nicht eindeutig von
"squeezed it" zu unterscheiden. Aber ich erinnere mich, dass es "comes"
hieß, ergo müsste es "squeeze" geheißen haben.
--
CU Christoph Maercker.
Na wenigstens kommt "any" drin vor. :-)
Und das lymbische System unseres Superfrankies
ist auch nicht unfehlbar.
Frank Markopoulos schrieb:
> Jetzt fehlt wirklich nur noch ein TV-Mittschnitt.
>
> Wer hat Zugang zum DRA? ;-)
Jeder. Zu einem (m.M.) heftigen Preis:
http://www.dra.de/nutzung/gebuehren.html
Ciao
A.
> > So wie oben angefuehrt ist der Satz auch nicht korrekt. Wenn es
> > "squeezed" hiess, muss es auch statt "comes" "came" heissen.
>
> Es k?nnte auch "squeeze it" gewesen sein, das war nicht eindeutig von
> "squeezed it" zu unterscheiden. Aber ich erinnere mich, dass es "comes"
> hie?, ergo m?sste es "squeeze" gehei?en haben.
Mir fiel noch ein, der Mann von Mrs. Loeser war der langjaehrige
Parteisekretaer der Humboldt-Univ., eine nicht durchgaengig
erfreuliche Erscheinung. Mitte der 80er tauchte er dann im Westen auf
und war "schon immer dagegen" gewesen - FR
Klasse. Mich hat damals vor allem der Teil mit "Waitress, come here
pleaese!" beeindruckt, auf den dann folgt "the waitress _hurries_ to the
table". Vierzig Jahre habe ich dann in der DDR auf eine Kellnerin
gewartet, die an meinen Tisch eilt. Es war ein schreckliches Leben!
UG
> Klasse. Mich hat damals vor allem der Teil mit "Waitress, come here
> pleaese!" beeindruckt, auf den dann folgt "the waitress _hurries_ to the
> table". Vierzig Jahre habe ich dann in der DDR auf eine Kellnerin
> gewartet, die an meinen Tisch eilt. Es war ein schreckliches Leben!
Hast Du es denn jemals mit "Waitress, come here pleaese!" versucht?
Knut
DAS wird der Fehler gewesen sein.
SCNR
UG
Ich meine mich lediglich an den "Versicherungsmann" zu erinnern, der
jährlich vorbeikam, um die Versicherungsbeiträge zu vereinnahmen. Die
Lohntüte bekam ich als Lehrling noch Anfang der 1980er ... wie und wann war
das aber mit der Miete? Und durch wen?
Brav jeden Monat zur Sparkasse gelaufen und eingezahlt, jedenfalls ganz
früher. Ab Mitte der 80er dann entweder Dauerauftrag oder Lastschrift,
das könnte ich mal im Archiv nachschauen, da sollten die Kontoauszüge ab
1979 drin sein.
UG
> Ich meine mich lediglich an den "Versicherungsmann" zu erinnern, der
> jährlich vorbeikam, um die Versicherungsbeiträge zu vereinnahmen. Die
> Lohntüte bekam ich als Lehrling noch Anfang der 1980er ... wie und wann war
> das aber mit der Miete? Und durch wen?
Ich erinnere mich noch, daß meine Oma Ende der 60er/Anfang der 70er noch
ein "Mietsbuch" führte, in dem sie sich den Empfang quittieren ließ (und
das ich als Knirps immer mit Katzen in Zusammenhang brachte). Wer da
kassierte - vielleicht der
Hausvertrauensmann?
Qno
--
»Der Urknall ist kein ruhestörender Lärm.«
(Artikel 1 Abs. 3 des Galaktischen Grundgesetzes)
http://www.urania-dresden.de/terrasse/ggg.htm
> Peter Veith schrieb:
>> Wie und wann wurde die Wohnungsmiete vordem kassiert?
>
> In bar beim Eigentümer bzw. Vermieter (in kommunalen und
> genossenschaftlichen Mehrparteienhäusen war meistens
> ein sog. Hausvetrauensmann zwischengeschaltet). Die Zahlung
> wurde in einem vorgedruckten Heft quittiert.
Der Hausvertrauensmann als Mietkassierer?!
Das liegt nahe, aber dann hätte er ja früher eine wichtige Funktion gehabt,
gegenüber dem "nur" Hausbuchführen später. Im DDR-Handbuch wird er als
Vorsitzender der Hausgemeinschaft bezeichnet.
> Ich erinnere mich noch, daß meine Oma Ende der 60er/Anfang der 70er noch
> ein "Mietsbuch" führte, in dem sie sich den Empfang quittieren ließ (und
> das ich als Knirps immer mit Katzen in Zusammenhang brachte). Wer da
> kassierte - vielleicht der Hausvertrauensmann?
Oder der Vermieter selbst.
Um eine größere Wohnung zu bekommen, hatten meine Eltern kurzerhand ein
Mietshaus gekauft. Die Mieter zahlten alle bar. Da wir selbst im Haus
wohnten, war das kein Problem. Wenn es eines gewesen wäre, hätten die
Mieter auch per Abbuchungs- oder Dauerauftrag bezahlen können. Ab wann
solche Bankdienstleistungen allgemein üblich wurden, weiß ich jedoch
nicht.
Dirk
Es war auch manchmal ein kleines Oktavheftchen. Die mit dem blauen Papierdeckel.
Mein Vater war Hausvertrauensmann und kassierte die Miete.
Ich durfte als junger Bengel die Linien im Heftchen ziehen und die Mietparteien
eintragen.
Die Wohnung meiner Eltern AWG Q3A 3 1/2 Zimmer kostete 58,50 Mark.
BGE
> Es war auch manchmal ein kleines Oktavheftchen. Die mit dem blauen
> Papierdeckel.
> Mein Vater war Hausvertrauensmann und kassierte die Miete.
Ich las eben sogar, daß der Hausvertrauensmann anfangs sogar die
Lebensmittelkarten verteilte ... der Mann war wirklich bedeutend! Übrig
blieb später nur das Hausbuch ....
...
In dem sich auch die Westverwandschaft anmelden und wieder abmelden mußte.
Die der anderen natürlich, denn wir hatten keine. :-( oder besser :-) .
Dieses Hausbuch war aber nicht das "Mietekassierbuch".
Das Hausbuch war WIMRE ein A5 Buch mit einem speziellen "Hausbuch-layout"
und eine Hausbuch-Deckel.
BGE
http://www.ddr-im-www.de/Bilder/hausbuch.gif
Es gabs in verschiedenen Farben.
BU
Holger Kunadt schrieb:
> Ich erinnere mich noch, daß meine Oma Ende der 60er/Anfang der 70er
> noch ein "Mietsbuch" führte, in dem sie sich den Empfang quittieren
> ließ (und das ich als Knirps immer mit Katzen in Zusammenhang
> brachte).
LOL! :-)
(süß)
Ciao
A.