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Zahnärzte

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Andrej Kluge

unread,
May 7, 2003, 6:32:00 PM5/7/03
to
Hallo Martin,

> Sie hat behauptet, dass es zu DDR-Zeiten nur sehr sehr selten
> Betäubungsspritzen gab - höchstens mal beim Zähneziehen, aber nie
> beim Bohren. Stimmt das?

Kann ich zumindest bestätigen.

Ciao
A.

Boris Gerlach

unread,
May 8, 2003, 1:33:42 AM5/8/03
to
Martin Schmidt wrote:

[Zahnarztbesuch in der Zone grausamer als im Westen]


Eindeutig grausamer, wegen tools und Materialproblemen.
ZB. bekam ich _nie_ eine Betäubungsspritze oä.
Das lernte ich erst im Westen kennen.

Beispiele:

1.)
Als Kind hatte ich an einem Zahn vereitertes Zahnfleisch.
Der Zahnarzt (sah auch aus wie ein Fleischer) bohrte WIMRE ein Loch
in den Zahn damit der Eiter abfließen könne.
Nach zwei Tagen solle ich wiederkommen. (Heute vorstellbar?)

2.)
Amalgamfüllungen: 3 Zähne an einem Tag. Ohne Betäubung.
Heute vorstellbar?

3.)
Backenzahn gezogen. Eine Wurzel steckte noch drin.
Kommentar: Ach, die wird schon noch rauseitern.
Das tat sie dann auch, nach mehreren Tagen.

4.)
Zahnsteinbehandlung mechanisch
Mit einem Metallschaber (Kratzer) der auch gleich noch die
schützende Zahnschmelzschicht mitabkratzte.
Die Riefen sieht man heute noch.

BGE

Frank Nitzschner

unread,
May 8, 2003, 2:02:26 AM5/8/03
to

"Martin Schmidt" schrieb:

>
> Sie hat behauptet, dass es zu DDR-Zeiten nur sehr sehr selten
> Betäubungsspritzen gab - höchstens mal beim Zähneziehen, aber nie
> beim Bohren.

Einfache Fälle wurden auch mit Kältespray vereist. Das beim Bohren
nicht gespritzt wurde, mag am damalig verwendeten Mittel gelegen haben.
WIMRE wirkte die Spritze erst nach einer halben Stunde und dann
war immer einen halben Tag die entsprechende Gesichtshälfte taub.
Wobei ich auch schon Meinungen von Zahnärzten gehört habe, daß es für
Zahn und Zahnnerv besser ist wenn beim Bohren *nicht* gespritzt würde.

Grüsse
Frank

Marko Greese

unread,
May 8, 2003, 5:10:11 AM5/8/03
to

"Martin Schmidt" <Bd...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b9c0mu$ht0e5$1...@ID-3854.news.dfncis.de...

> Sie hat behauptet, dass es zu DDR-Zeiten nur sehr sehr selten
> Betäubungsspritzen gab - höchstens mal beim Zähneziehen, aber nie beim

> Bohren. Stimmt das? Oder bekommen Kinder eh generell selten Betäubungen
> (sowohl damals als auch heute)?
>
Das kann ich bestätigen, wobei ich heute auch ohne Spritze bohren lasse.
Man
guckt mich zwar immer etwas komisch an, aber lieber 5 Minuten Schmerz als
den halben Tag mit einem tauben Gesicht. Ich schätze mal die Betäubung ist
hier im Westen mittlerweile Standard und gehört zum Umsatz des Zahnarztes.


Marko


Veith

unread,
May 8, 2003, 5:52:19 AM5/8/03
to
Boris Gerlach wrote:

> Martin Schmidt wrote:
> [Zahnarztbesuch in der Zone grausamer als im Westen]

> Eindeutig grausamer, wegen tools und Materialproblemen.
> ZB. bekam ich _nie_ eine Betäubungsspritze oä.
> Das lernte ich erst im Westen kennen.

Das ist mir aus Besuchen der Praxis "Dr. Alexander Wittkugel" aber anderes
in Erinnerung. <s> M.E. ist das ein "Problem" des
Wissenschaftlich-Technischen-Fortschritts, samt des bereits angedeuteten
heutigen Unternehmertums.

Mir mußte auch einmal eine Backenzahnwurzel ohne Betäubung herausgebrochen
werden *schlimm*.

BTW war man nach einer Spritze nicht eine gewisse Zeit Fahruntauglich?

Peter
--
http://DDR-LUFTWAFFE.de

Bernd Ullrich

unread,
May 8, 2003, 9:01:18 AM5/8/03
to

Veith wrote:

> BTW war man nach einer Spritze nicht eine gewisse Zeit Fahruntauglich?

Man wurde darüber belehrt nicht sofort ein Fahrzeug zu führen. Begründet
wurde das mit der möglicherweise eingeschränkten Reaktionsfähigkeit nach
überstandener Narkose (Betäubung).

mfg
BU

Florian Ritter

unread,
May 8, 2003, 9:53:41 AM5/8/03
to
Boris Gerlach <DRSt...@t-online.de> wrote in message news:<3EB9EC36...@t-online.de>...

Du willst doch ein Mann sein, also stell Dich nicht so an! FR

Florian Ritter

unread,
May 8, 2003, 10:00:18 AM5/8/03
to
thew...@onlinehome.de (Andrej Kluge) wrote in message news:<8lUk-...@onlinehome.de>...

Meine Mutter anaesthesierte nur sehr selten lokal mit der Begründung,
sie brauchte die Reaktion des Patienten. Ihren besonderen Unwillen
erregten männliche Patienten, die während der Behandlung ohnmächtig
wurden - "das will nu'n Mann sein".

Die Insassen der nahegelegenen Irrenanstalt, auch 13er genannt (ich
erinnere noch die immer wiederkehrenden Ereignisse "ein 13er ist los",
was alles verfügbare Personal auf "Horridoh, die wilde Jagd" gehen
ließ), wurden samt und sonders im OP unter Vollnarkose behandelt. Die
durfte aber nur wenige Minuten wirken, so daß nicht saniert, sondern
immer gleich gezogen wurde - FR

Joerg Becker

unread,
May 8, 2003, 10:44:59 AM5/8/03
to
Martin Schmidt wrote:
> Mal 'ne Frage: Sarah Kuttner, die rein zufällig am selben Tag geboren
> wurde wie ich, behauptete gerade (bei Harald Schmidt), dass
> Zahnarztbesuche zu DDR-Zeiten grausamer waren als sie es heute sind. OK,
> ...

Wer ist S.K. ? Und warum wurde sie am selben Tag wie Du geboren ?
Fragen über Fragen ...


> Sie hat behauptet, dass es zu DDR-Zeiten nur sehr sehr selten
> Betäubungsspritzen gab - höchstens mal beim Zähneziehen, aber nie beim

> Bohren. Stimmt das? Oder bekommen Kinder eh generell selten Betäubungen
> (sowohl damals als auch heute)?


Das Materialproblem hat BGE ja beschrieben. Ich glaube mich allerdings zu
erinnern, daß ich beim Ziehen eines Backenzahns eine Betäubung bekommen
habe.

Da Zähneziehen bei Kindern doch eher selten war (Milchzähne zählen nicht)
waren natürlich auch Betäubungen seltener. Zumal das Mittelchen bißchen heftiger
war als das, was heute gespritzt wird ...

Die Spritzen sind auch deutlich besser geworden. Die (oft stumpfen) Mehrweg-
Kanülen haben bei mir eine Spritzen-Aversion hinterlassen. Da "meine" ZA
das wußte, war Ihr Griff zur Spritze immer ein Zeichen für kommende Leiden
besonderer Güte ;-/
Die heutigen Einweg-Dinger sind dünner und deutlich schärfer (im Ergebnis ist
der Schmerz beim Spritzen geringer als der beim Bohren).


Und noch zwei meiner "Erkenntnisse" zum Thema:

Es gibt IMHO zwei Grundtypen Zahnarzt:
1. Die, die den Bohrer ansetzen und einen heftigen, aber kurzen Schmerz erzeugen.
2. Die, die den Schmerz über einen längeren Zeitraum verteilen.
Da es IMHO auch die zwei komplementären Patiententypen gibt, ist das
auch ganz gut so.

Ich habe schnell gelernt, daß man bei einem "fremden" Zahnarzt sofort "keine Spritze"
schreien muß, sonst hat man so ein Ding drin ...


Gruß
Jörg


P.S. Daß Männer Schmerzen besser ertragen als Frauen, ist ein Gerücht. Wie
jeder Schuhverkäufer bestätigen wird ...

Wolfgang Puffe

unread,
May 8, 2003, 11:50:30 AM5/8/03
to

"Boris Gerlach" <DRSt...@t-online.de> schrieb...

> Martin Schmidt wrote:
>
> [Zahnarztbesuch in der Zone grausamer als im Westen]
>
>
> Eindeutig grausamer, wegen tools und Materialproblemen.
> ZB. bekam ich _nie_ eine Betäubungsspritze oä.
> Das lernte ich erst im Westen kennen.

Beträubungsspritzen gabs hier IMMER beim Zahnziehen.
Nur beim Bohren oder Wurzelbehandlung gabs früher und auch heute keine
Spritzen. Es wird nichtmal angeboten. Das ist scheinbar in jeder Praxis
unterschiedlich.

> Amalgamfüllungen: 3 Zähne an einem Tag. Ohne Betäubung.
> Heute vorstellbar?

2 Füllungen pro "Sitzung" ohne Betäubung hier und heute noch üblich, kein
Problem.
Der Arzt frägt aber vorher, ob man noch eine Sofortbehandlung aushält.

> Backenzahn gezogen. Eine Wurzel steckte noch drin.
> Kommentar: Ach, die wird schon noch rauseitern.
> Das tat sie dann auch, nach mehreren Tagen.

Diese Probleme kannte ich nicht. Zahnziehen sind immer die schnellsten
Aktionen gewesen.

> Zahnsteinbehandlung mechanisch
> Mit einem Metallschaber (Kratzer) der auch gleich noch die
> schützende Zahnschmelzschicht mitabkratzte.
> Die Riefen sieht man heute noch.

Das einzige was mir auffällt, ist das heute der Zahnstein scheinbar jählich
ertfernnt werden muß. Das war früher nicht so.

Deutlich grausamer war "ganz früher" die Bohrtechnik.
Ich glaube Anfang der 80er wurden hier die "seilzuggetriebenen Bohrgestänge"
abgeschafft und durch hochtourige wassergekühlte Bohrmaschinen (mit
biegsamer Welle) ersetzt.
Nervkontakt ist zwar immernoch ein "Ereignis", aber deutlich besser zu
ertragen, wie das niedertourige Rumpeln in der "Gusche", wo einem sogar
schwindlig wurde.

Wolfgang


Andrej Kluge

unread,
May 8, 2003, 12:11:00 PM5/8/03
to
Hallo Florian,

>> Kann ich zumindest bestätigen.

> Meine Mutter anaesthesierte nur sehr selten lokal mit der

> Begründung [...]

Nanu, war deine Mutter denn mein Zahnarzt? War doch nicht persönlich
gemeint, ich seh's ja jetzt auch ein.

Ciao
Andrej

PS: SCNR

Peter Conrad

unread,
May 8, 2003, 1:54:30 PM5/8/03
to
Martin Schmidt <Bd...@gmx.de> wrote:

> Mal 'ne Frage: Sarah Kuttner, die rein zufällig am selben Tag geboren
> wurde wie ich, behauptete gerade (bei Harald Schmidt), dass
> Zahnarztbesuche zu DDR-Zeiten grausamer waren als sie es heute sind. OK,

> das wird sicherlich stimmen (Vergleiche zwischen DDR 1989 und BRD 2003
> halte ich aber generell für unsinnig), aber Sarah und ich waren zum
> Zeitpunkt der Wende 10/11 und hält nicht jedes Kind Zahnärzte für die
> grausamsten Menschen der Welt? ;-)

Ich kann nur sagen, daß die Schule in welcher ich die ersten beiden
Klassen verbrachte quasi direkt neben der Zahnarzt-Ausbildungsstätte der
Uni Leipzig lag. Wir wurden dann teilweise in Klassenstärke dort hin
befördert, auf daß sich die Studiosi in großen Sälen mit vielen
Folterstühlen nebeneinander an uns austoben durften. Ob jede Aktion aus
medizinischer Sicht erforderlich war darf wohl angezweifelt werden.

Auch durften wir an Testreihen für Zahnpasta teilnehmen.

Meine heutige extreme Abneigung gegenüber Zahnarztbesuchen dürfte in
diesen frühen Kindheitserlebnissen ihre Ursache haben.

Peter
--
Peter Conrad - Fotosatz
Hochwertiger Schriftsatz für Bücher und Broschüren
Digitalisierung von Dia-Sammlungen

Stefan Studt

unread,
May 8, 2003, 2:56:55 PM5/8/03
to
Hi,

Martin Schmidt schrieb:

[Zahnärzte zu DDR-Teiten grausamer]

>Sie hat behauptet, dass es zu DDR-Zeiten nur sehr sehr selten
>Betäubungsspritzen gab - höchstens mal beim Zähneziehen, aber nie beim
>Bohren. Stimmt das?

"Nie" kann nicht stimmen, bei mir gab es mal eine Betäubung beim
Bohren. War aber auch ein tiefes Loch.

>Oder bekommen Kinder eh generell selten Betäubungen
>(sowohl damals als auch heute)?

Keine Ahnung. Aber auch heute lasse ich eine Betäubung nur dann zu,
wenn ich sonst vom Stuhl hüpfen würde. Was seit Jahren nicht mehr der
Fall war *auf Holz klopf*; normales Gebohre halte ich auch so aus. Was
auch eher selten vorkommt.

Bis denne,
Stefan

Bernd Ullrich

unread,
May 8, 2003, 2:21:25 PM5/8/03
to

Wolfgang Puffe wrote:
[...]


> Deutlich grausamer war "ganz früher" die Bohrtechnik.
> Ich glaube Anfang der 80er wurden hier die "seilzuggetriebenen
> Bohrgestänge" abgeschafft und durch hochtourige wassergekühlte
> Bohrmaschinen (mit biegsamer Welle) ersetzt.
> Nervkontakt ist zwar immernoch ein "Ereignis", aber deutlich besser zu
> ertragen, wie das niedertourige Rumpeln in der "Gusche", wo einem
> sogar schwindlig wurde.

Ich kann mich noch erinnern dass bei meinem ersten ZA noch der
Vorgängertyp des""seilzuggetriebenen
Bohrgestänge" s" in der Ecke herumstand. Da musste die Drehzahl noch
durch Betätigen eines ? oder mehere Fußpedale erzeugt werden. Das Teil
wurde aber nicht benutzt sondern diente wahrscheinlich nur zur
Abschreckung ala Instrument(e) zeigen ;-).

mfg
BU

Kai Garlipp

unread,
May 8, 2003, 5:15:31 PM5/8/03
to
On 08.05.2003 16:44, Joerg Becker wrote:

>> Mal 'ne Frage: Sarah Kuttner, die rein zufällig am selben Tag geboren
>> wurde wie ich, behauptete gerade (bei Harald Schmidt), dass
>> Zahnarztbesuche zu DDR-Zeiten grausamer waren als sie es heute sind.
>> OK, ...
>
> Wer ist S.K. ?

Die Tochter von Jürgen Kuttner, bekannt vom "Sprechfunk" auf Fritz und
seinen Dia-Abenden. Sie führt durch das Programm eines kleinen Kölner
Musiksenders.

Bye Kai

Torsten Müller

unread,
May 9, 2003, 12:39:23 AM5/9/03
to
flor...@yahoo.com (Florian Ritter) schrieb:

> Die Insassen der nahegelegenen Irrenanstalt, auch 13er genannt

"13er" nannte man bei uns die in der 13.Klasse befindlichen Lehrlinge
einer Berufsausbildung mit Abitur.

> ich erinnere noch die immer wiederkehrenden Ereignisse "ein 13er ist
> los"

Oh, daran erinnere ich mich auch.

T.M., nicht den Wunsch habend, noch einmal Lehrling zu sein

Patrick Bonacker

unread,
May 9, 2003, 5:48:32 AM5/9/03
to
Hallo,

on Thu, 08 May 2003 07:33:42 +0200, Boris Gerlach
<DRSt...@t-online.de> wrote:

[DDR-Zahnärzte]

Stasi! Eindeutig!

Neben Röntgenkanonen hatten die auch subtilere Methoden, zB operierten
sie als sog. Zahnärzte, wie oben sehr anschaulich beschrieben.
Und das ohne Gerichtsurteile o. ä. rechtliche Grundlage
(Unrechtsstaat!), außerdem gegen Kinder.

Oder denkst Du, gerade _Du_ wärst _zufällig_ an so einen Zahnarzt
geraten. Und _ich_ zufällig _nicht_?

Nebenbei sieht man gleich die Verlogenheit des Regimes. So verschwieg
man bewusst die Gefährlichkeit von Amalgamfüllungen, vermutlich auf
SED-Anordnung. Heute wird das nicht mehr verschwiegen, und voll
ehrlich ist die Verwendung trotzdem weiter erlaubt (da kostensparend).

SCNR,
Pat"wer hat noch'n paar passende oder unpassende Klischees?"rick

Fred Staedter-Herbst

unread,
May 9, 2003, 6:26:45 AM5/9/03
to
Martin Schmidt wrote:
> ... dass

> Zahnarztbesuche zu DDR-Zeiten grausamer waren als sie es heute sind.

Zahnarztbesuche sind immer grausam. ;-)

> Sie hat behauptet, dass es zu DDR-Zeiten nur sehr sehr selten
> Betäubungsspritzen gab - höchstens mal beim Zähneziehen, aber nie beim
> Bohren. Stimmt das?

Nach meinen Erfahrungen nicht. Beim Zähneziehen generell BTM, beim Bohren
auf Anfrage und nach langer Diskussion. Ein Zahnarzt hatte auch eher zu ein
Mittel der Tollkirsche geraten, zur Vermeidung des Speichelflusses, der
Schluckreize auslöste und damit Unruhe brachte und Bewegungen, die den
Zahnarzt abrutschen liessen.
Ich hatte 1986 eine Replantatation, das heist der Zahn wurde gezogen, an der
Wurzel behandelt und wieder eingesetzt, mit BTM und anschließendem
Antibiotikum, hielt fast 10 Jahre, prognostiziert waren ca. 6 Jahre. Der
Zahnarzt ein Bulgare, eine von den Russen entwickelte Methode die im Sputnik
mal beschrieben war, heute fast unvorstellbar, wegen einem Zahn so ein
Aufwand.
Beim Bohren heute bekomme ich weder dass eine Mittel (BTM) noch das andere.
Allerdings ist die Musik meist angenehm heute.


--
Byte, Byte
Fred Staedter-Herbst
http://www.fstherbst.de.vu


Boris Gerlach

unread,
May 9, 2003, 3:31:52 PM5/9/03
to
Patrick Bonacker wrote:


> Stasi! Eindeutig!


> Oder denkst Du, gerade _Du_ wärst _zufällig_ an so einen Zahnarzt
> geraten. Und _ich_ zufällig _nicht_?

Das erinnert mich an Axens faux pas mit der Bierdose.
An oben genannten Aktionen (1.-4.) waren jeweils _andere_ Zahnärzte
beteiligt. (Zahnarztpraxis WK2, Schwedt Kreiskrankenhaus,
Berlin Buchholz) usw.
Einen Leibzahnarzt, so wie Du augenscheinlich anführst,
kannte ich nicht.

>
> Nebenbei sieht man gleich die Verlogenheit des Regimes. So verschwieg
> man bewusst die Gefährlichkeit von Amalgamfüllungen, vermutlich auf
> SED-Anordnung. Heute wird das nicht mehr verschwiegen, und voll
> ehrlich ist die Verwendung trotzdem weiter erlaubt (da kostensparend).

Du kannst machen was Du willst...
Ach ...lass uns übers Essen reden.
BGE

Uwe Schulz

unread,
May 12, 2003, 10:18:15 AM5/12/03
to
"Boris Gerlach" <DRSt...@t-online.de> wrote
...

> 1.)
> Als Kind hatte ich an einem Zahn vereitertes Zahnfleisch.
> Der Zahnarzt (sah auch aus wie ein Fleischer) bohrte WIMRE ein Loch
> in den Zahn damit der Eiter abfließen könne.
> Nach zwei Tagen solle ich wiederkommen. (Heute vorstellbar?)
>

Ja. Das ist meiner Frau vor (relativ) kurzem passiert (Notdienst in der
Uniklinik Heidelberg). Sie als Zahnarzthelferin hat mir auch bestätigt, daß
das durchaus üblich sei. Betäubung kann durch die Vereiterung in ihrer
Wirkung wohl stark eingeschrängt werden.

...


> 2.)
> Amalgamfüllungen: 3 Zähne an einem Tag. Ohne Betäubung.
> Heute vorstellbar?
>

Klar, gerade unlängst erlebt. (Zahnarzt garantiert ohne Ostvergangenheit. Er
hat mich aber gefragt, ob ich das so haben will oder lieber noch einmal
wiederkommen will.)

Gruß,
Uwe


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