http://de.wikipedia.org/wiki/HO-Schnitte;
"Als HO-Schnitte bezeichnet man ein Gericht, bestehend aus einer
Scheibe Schwarzbrot, darauf einem (panierten) Schnitzel und einem oder
2 Spiegeleiern. Der Begriff spielt auf die DDR-Handelsorganisation an
und wird auch heute noch in den Neuen Bundesländern verwendet."
Ich für meinen Teil und sofort befragte Personen kennen "HO-Schnitte"
nicht. Ich glaube daher, daß der Begriff und auch das, was dahinter
steht nicht als verbreitet oder gar typisch zu bezeichnen ist.
Was meint ihr?
Herr Nemetz hat geheiratet?
... <theo...@web.de> schrieb:
Ich meine, daß dieser Artikel, heute um 19:35 angelegt, ein ziemlicher
Unfug ist.
Ronald.
--
Wenn Frau Merkel glaubt, sie kann die abgeschalteten Kernkraftwerke einfach
wieder einschalten lassen und einfach 110 anrufen, wenn es Protest gibt,
ist sie bei uns falsch verbunden.
Die Deutsche Polizeigewerkschaft gegenüber Handelsblatt Online
> http://de.wikipedia.org/wiki/HO-Schnitte;
> "Als HO-Schnitte bezeichnet man ein Gericht, bestehend aus einer
> Scheibe Schwarzbrot, darauf einem (panierten) Schnitzel und einem oder
> 2 Spiegeleiern. Der Begriff spielt auf die DDR-Handelsorganisation an
> und wird auch heute noch in den Neuen Bundesl�ndern verwendet."
>
> Ich f�r meinen Teil und sofort befragte Personen kennen "HO-Schnitte"
> nicht. Ich glaube daher, da� der Begriff und auch das, was dahinter
> steht nicht als verbreitet oder gar typisch zu bezeichnen ist.
> Was meint ihr?
Ist mir ebenfalls v�llig unbekannt.
Sowohl der Begriff, wie auch das "Arangement".
Vielleicht eine lokale Besonderheit.
�hnlich wie hier in einer kleine Dorfkneipe, wo es bis Mitte der
70er Pustasteak gab.
Ein Scheibe Toast, ein d�nnes unpaniertes Schnitzel drauf
und Ketchup oder Letscho dr�ber. Lecker!
Das verschwand schlagartig als der Koch wechselte.
Sowas gabs sonst nirgends.
W.
Ich meine, ich habe mal den Artikel in die Kategorie "kann gelöscht
werden wegen Unsinn" eingefügt.
> Ich für meinen Teil und sofort befragte Personen kennen "HO-Schnitte"
> nicht. Ich glaube daher, daß der Begriff und auch das, was dahinter
> steht nicht als verbreitet oder gar typisch zu bezeichnen ist.
> Was meint ihr?
so noch nie gehört.
Aber Schnitzel mit Brot gab´s offiziell.
Kann schon sein das da paar sie einen Spitznamen ausgedacht haben und das
wieder mal auf alle hochrechen.
Ich Verrate euch ja auch nicht das wir Zuhause für Buletten Bofistel sagen.
MfG
> Ich meine, daß dieser Artikel, heute um 19:35 angelegt, ein ziemlicher
> Unfug ist.
Das Foto ist ja auch witzig. "Schwarzbrot" sieht für mich, der ich unweit
von Westfalen aufgewachsen bin, doch deutlich anders aus.
Ist auch falsch. Das ist normales Mischbrot. Mal sehen, ob der
Löschantrag Erfolg hat.
Gruß Uwe
--
Die Sicherheiten des Westens - Gewerkschaftsfürsorge,
Flächentarif, lineare Arbeitsbiographien, Sesshaftigkeit -
sind im Osten längst der Einzelkämpfer-Anthropologie gewichen.
Christoph Dieckmann === http://www.sicherheitslampe.de ===
Nie gehoert.
Dirk
--
Es herrschen zensurähnliche Zustände. Ich kann verstehen, wenn
Menschen das umgangssprachlich Zensur nennen. Ich tue das auch.
Meine erste Assoziation zu "HO-Schnitte" war eine "leckere" junge
Verkäuferin bei der HO, auf ein Gericht der entwickelten sozialistischen
Gastronomie wäre ich nie gekommen. Ich kannte nur das warme und das
raffinierte Bratenbrot. Wobei die sich nur darin unterschieden, dass das
raffinierte eine Rohkostbeilage hatte.
MfG, André
--
André Grafe
01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E
http://www.boincstats.com/signature/user_117365.gif
Das abgebiltete Mischbrot wurde umgangssprachlich auch als
Schwarzbrot bezeichnet.
Was mich interessiert: Wo ist das Schnitzel?
Ich sehe nur Brot mit Ei und Beilage.
Also Brot, Ei und Schnitzel gabs ja früher.
Aber Tomaten waren schon irgendwie extrem selten als Beilage,
um nicht zu sagen, das ich mich daran gar nicht erinnern kann.
Rot- und Weisskraut, oder Möhren als Rohkost waren absolut üblich.
Rote Beete, Sellerie und Blumenkohl auch.
W.
> On Sun, 26 Jun 2011 10:49:10 +0200, Gideon Becker
> <adr...@ist.invalid> wrote:
>
>> Das Foto ist ja auch witzig. "Schwarzbrot" sieht für mich, der ich unweit
>> von Westfalen aufgewachsen bin, doch deutlich anders aus.
Ja. *seufz*
> Ist auch falsch. Das ist normales Mischbrot.
In meiner Kindheit gab es Weiß- und Schwarzbrot (und manchmal auch
Pumpernickel).
Schwarzbrot war da synonym für das, was wir heute als Mischbrot kennen )und
in manchen Gegenden Graubrot genannt wird).
Vinzent.
--
f u cn rd ths, u cn gt a gd jb n cmptr prgrmmng.
> http://de.wikipedia.org/wiki/HO-Schnitte;
> "Als HO-Schnitte bezeichnet man ein Gericht, bestehend aus einer
> Scheibe Schwarzbrot, darauf einem (panierten) Schnitzel und einem oder
> 2 Spiegeleiern. Der Begriff spielt auf die DDR-Handelsorganisation an
> und wird auch heute noch in den Neuen Bundesländern verwendet."
Hier mal ein paar recherchierte Hintergrundinfos aus dem Artikel
bzw. die das Foto und die enthaltenen Exif-Daten verraten.
Eventuell ist das der Ursprung dieser Geschichte:
Der Ersteller hat das Bild mit einem iPhone4 am Samstag den
25.6. kurz vor 14 Uhr gemacht in der Nähe von Asmusstedt bei
Ballenstedt in der Gaststätte Zum Fliegerhorst gemacht.
Wenn das keine geschickt platzierte Werbung in Wikipedia ist!
Der ausführliche Exifdatenblock mit Geo-Koordinaten, den jeder
im Originalfoto einsehen kann, folgt:
W.
File: - D:\HO-Schnitte.jpeg
Make - Apple
Model - iPhone 4
Orientation - Top left
XResolution - 72
YResolution - 72
ResolutionUnit - Inch
Software - 4.3.2
DateTime - 2011:06:25 13:50:54
YCbCrPositioning - Centered
ExifOffset - 204
ExposureTime - 1/3352 seconds
FNumber - 2.80
ExposureProgram - Normal program
ISOSpeedRatings - 80
ExifVersion - 0221
DateTimeOriginal - 2011:06:25 13:50:54
DateTimeDigitized - 2011:06:25 13:50:54
ComponentsConfiguration - YCbCr
ShutterSpeedValue - 1/3352 seconds
ApertureValue - F 2.80
MeteringMode - Multi-segment
Flash - Not fired
FocalLength - 3.85 mm
FlashPixVersion - 0100
ColorSpace - sRGB
ExifImageWidth - 2592
ExifImageHeight - 1936
SensingMethod - One-chip color area sensor
CustomRendered - 2 (other)
ExposureMode - Auto
WhiteBalance - Auto
SceneCaptureType - Standard
GPS information: -
GPSLatitudeRef - N
GPSLatitude - 51 44.60 0
GPSLongitudeRef - E
GPSLongitude - 11 14.07 0
GPSAltitudeRef - Sea level
GPSAltitude - 142.72 m
GPSTimeStamp - 11 50 5354
>
>> Ist auch falsch. Das ist normales Mischbrot.
>
>In meiner Kindheit gab es Weiß- und Schwarzbrot (und manchmal auch
>Pumpernickel).
>
>Schwarzbrot war da synonym für das, was wir heute als Mischbrot kennen )und
>in manchen Gegenden Graubrot genannt wird).
Ist vielleciht regional und zeitlich verschieden? Also im Zwickau
meiner Kindheit mußte ich immer Mischbrot holen. Wobei, wenn nicht
extra was dazugesagt wurde, ein "Zwei-Pfund-Brot" oder einfach nur
"Zweipfünder" immer Mischbrot meinte.
Schwarzbrot war halt richtig dunkel.
> On Sun, 26 Jun 2011 13:15:29 +0200, "Vinzent Hoefler"
> <0439279208b62c95...@t-domaingrabbing.de> wrote:
>
>>
>>> Ist auch falsch. Das ist normales Mischbrot.
>>
>> In meiner Kindheit gab es Weiß- und Schwarzbrot (und manchmal auch
>> Pumpernickel).
>>
>> Schwarzbrot war da synonym für das, was wir heute als Mischbrot kennen )und
>> in manchen Gegenden Graubrot genannt wird).
>
> Ist vielleciht regional und zeitlich verschieden?
Ja, regional auf jeden Fall. Eine mir gut bekannte Rheinländerin mochte es
überhaupt nicht, wenn ich Schwarzbrot zu dem Zeuch sagte. ;)
Und wenn man sich dann mal das hier
(<http://www.sg-aero.de/component/content/article/1-aktuelle-nachrichten/112-ho-schnitte-was-ist-das>)
dazu durchliest, dann kann man auch erahnen, wie der Artikel in die
wikipedia gelangt ist. Westflieger gelangt in den Osten, um dort
exotisches Essen zu sich zu nehmen. Der Imbissbetreiber hat evtl. aus
Jux und weil es so schön fremdartig klingt, sein Schnitzel mit Brot
und Ei "HO-Schnitte" genannt. Kaum zu Hause gelandet, muß das
neuerworbene Wissen aller Welt kundgetan werden.
> Und wenn man sich dann mal das hier
> (<http://www.sg-aero.de/component/content/article/1-aktuelle-nachrichten/112-ho-schnitte-was-ist-das>)
> dazu durchliest, dann kann man auch erahnen, wie der Artikel in die
> wikipedia gelangt ist. Westflieger gelangt in den Osten, um dort
> exotisches Essen zu sich zu nehmen. Der Imbissbetreiber hat evtl. aus
> Jux und weil es so schön fremdartig klingt, sein Schnitzel mit Brot
> und Ei "HO-Schnitte" genannt. Kaum zu Hause gelandet, muß das
> neuerworbene Wissen aller Welt kundgetan werden.
>
> Gruß Uwe
Herrlich wie man die Spur verfolgen kann!
... und hier sieht man ooch endlich ma 's Schnitzel!
http://www.sg-aero.de/images/stories/bilder/Schnitte.jpg
W.
Warmes Bratenbrot gabs in einigen HO-Gaststaetten.
Scheibe Schwarzbrot mit Paprika oder Gurken garniert.
Darauf ein paar Scheiben lauwarmer Schweinebratenaufschnitt
unpaniert. Drueber dann warme Bratensosse gegossen und
oben drauf noch Petersilie
Varianten davon waren die
Karlsbader Schnitte mit Toast und dem Belag oder
Toast Hawaii mit ner zusaetzlichen Ananasscheibe oben drauf
oder das ganze mit Kassler statt Schweinebraten dann noch irgendwie
anders benamst. Wenn das interessiert kann ich in meiner
Kochbuchsammlung nachschauen.
Eine HO-Schnitte gabs in meiner DDR nicht.
Hoechstens die junge Kellnerin, die in der HO Gaststaette bedient
wurde so geheissen.
BGE
> Mal sehen, ob der L�schantrag Erfolg hat.
Hatte er.
Bist Du zur�ck aus der Zukunft?
http://de.wikipedia.org/wiki/HO-Schnitte
Gru� Uwe
--
Die Sicherheiten des Westens - Gewerkschaftsf�rsorge,
Fl�chentarif, lineare Arbeitsbiographien, Sesshaftigkeit -
sind im Osten l�ngst der Einzelk�mpfer-Anthropologie gewichen.
> On Sun, 26 Jun 2011 11:35:23 -0500, Ren� <k98m...@gmail.com> wrote:
>
>> On 2011-06-26 03:59:46 -0500, Uwe Schickedanz
>> <Uwe_use...@nurfuerspam.de> said:
>>
>>> Mal sehen, ob der L�schantrag Erfolg hat.
>>
>> Hatte er.
>
> Bist Du zur�ck aus der Zukunft?
> http://de.wikipedia.org/wiki/HO-Schnitte
>
> Gru� Uwe
Na, vorhin war er weg.
Hattest Du m�glicherweise auf den link geklickt, den Thomas
urspr�nglich gepostet hatte?
http://de.wikipedia.org/wiki/HO-Schnitte;
Da ist ein Semikolon hinendran, das da nicht hingeh�rt.
>Uwe Schickedanz schrieb:
>
>> Mal sehen, ob der
>> L�schantrag Erfolg hat.
>
>Offensichtlich :-)
Offensichtlich nutzen manche hier eine Parallel-Wikipedia.
Hier ist der Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/HO-Schnitte und hier
die Versionsgeschichte
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=HO-Schnitte&action=history
Zu keiner Zeit war da was gel�scht. (Wenn man mal davon absieht, da�
jemand einfach einen L�schantrag gel�scht hat, aber das mu� uns hier
nicht weiter k�mmern.)
Gru� Uwe
--
Die Sicherheiten des Westens - Gewerkschaftsf�rsorge,
Fl�chentarif, lineare Arbeitsbiographien, Sesshaftigkeit -
sind im Osten l�ngst der Einzelk�mpfer-Anthropologie gewichen.
> http://de.wikipedia.org/wiki/HO-Schnitte
Das scheint mir ein Troll-Eintrag zu sein. Ich habe davon
noch nie geh�rt.
Mt
Ist mir als Begriff v�llig unbekannt.
> "Als HO-Schnitte bezeichnet man ein Gericht, bestehend aus einer
> Scheibe Schwarzbrot, darauf einem (panierten) Schnitzel und einem oder
> 2 Spiegeleiern.
Das lief hier mitunter unter dem Begriff "Wiener Schnitzel". (Nun ja.)
> Ich f�r meinen Teil und sofort befragte Personen kennen "HO-Schnitte"
> nicht. Ich glaube daher, da� der Begriff und auch das, was dahinter
> steht nicht als verbreitet oder gar typisch zu bezeichnen ist.
> Was meint ihr?
Vielleicht versucht wieder mal wer Stalins Badezimmer nachzubauen.
Nach dem Motto:
"Konsumbrot, wenns alle fressen sindse bald tot"
BU
Wir hatten doch nuescht!
Dirk
--
Es herrschen zensur�hnliche Zust�nde. Ich kann verstehen, wenn
> Eine HO-Schnitte gabs in meiner DDR nicht.
> Hoechstens die junge Kellnerin, die in der HO Gaststaette bedient
> wurde so geheissen.
Ach, waere sie doch immer noch so jung...
:-)
Wozu, willst Du Dir ne Abfuhr einfangen? ("Was guckst'n so
bl�de,Opa?!?")
Du kannst ja sachlich was schreiben. Sch�n.
> Vielleicht versucht wieder mal wer Stalins Badezimmer nachzubauen.
Ich sach Dir jetzt mal was.
Deine Kaspereien sind seit mehr als 10 Jahren out. Tats�chlich kannst
Du damit DDR-nahe Rentner sowie ein gewisses Forum beeindrucken.
Aber mehr nun nicht.
Du machst Dich halt zum Kasper.
Mir soll es egal sein.
Mt
> So kleine Mischbrote gab's in der DDR? Bei meinem B�cker gabs
> gro�e (Vierpfund; 1,24 Mark) und kleine (Dreipfund; 1,04 Mark).
Das war bei meinem B�cker auch so.
Und Mischbrot ist Graubrot. Wenigstens in meiner Region ist Mischbrot
nie als Schwarzbrot verkauft worden.
Bzgl Zweipfundbrot: M�glicherweise haben die Kaufhallen da ...?
Mt
> Sehr sch�n. Aber ihr h�ttet Euch jetzt schonmal die M�he machen sollen,
> Google nach "HO-Schnitte" zu befragen. Der kennt z.B.
Zwecks welchen Zweckes?
Also meine Wenigkeit und sicher zumindest auch der Professore sind
in der DDR etwas rumgekommen: Eine HO-Schnitte kam da nicht unter.
> http://www.buerokochblog.de/2009/05/07/ho-schnitte-heute-nur-manner-im-buro/
> http://forum.luftfahrtclubbraunschweig.de/lcbs-berichte-f28/ho-schnitte-was-ist-das--t1464.html
>
> Der erste Eintrag ist fast 2 Jahre alt, und der Blog-Autor gibt
Wow - Waaaahnsinn.
Wir halten mal fest, dass ein findiger Unternehmer so gegen 2009
in Ballenstedt (Ritter, wo ist Ihr Rant?) ein Speisegericht f�r eine
Speisegastst�tte erfand.
Es ist alles nicht zu fassen.
Mt
> So kleine Mischbrote gab's in der DDR? Bei meinem B�cker gabs
> gro�e (Vierpfund; 1,24 Mark) und kleine (Dreipfund; 1,04 Mark).
> Nur Wei�brot gab's auch kleiner. Ansonsten wurde durchgeschnitten.
> Herr HANSELXXX ... �hm: Herr KUNADT!
Habe ich da gerade ein d�j� vu? Ich verweise mal auf
<a7t6ki$o0k2q$1...@ID-41865.news.dfncis.de>.
Es gab in der B�ckerei meines Vaters Zweipfundbrote (0,52 M,
Dreipfundbrote (0,78 M) und Vierpfundbrote (1,04 M). Au�erdem noch eine
Sorte mit einem anderen Mischungsverh�ltnis (mehr Weizenmehl), dies nur
als Dreipfundbrot f�r 0,93 M. Rechnet man dieses hoch auf vier Pfund,
kommt man �brigens auf Deine 1,24 M. Ich vermute also, da� Dein B�cker
nur Vierpfundbrote verkaufte, davon aber zwei verschiedene Sorten. Das
mag an der vorhandenen Technik gelegen haben. Oder Du hast die kleineren
Brote einfach verdr�ngt.
Qno
--
�Der Urknall ist kein ruhest�render L�rm.�
(Artikel 1 Abs. 3 des Galaktischen Grundgesetzes)
http://www.urania-dresden.de/terrasse/ggg.htm
> Also meine Wenigkeit und sicher zumindest auch der Professore sind
> in der DDR etwas rumgekommen: Eine HO-Schnitte kam da nicht unter.
Nun gibt doch endlich zu, da� es in der sog. "DDR" eine "HO-Schnitte" gab,
Betonkopf! Es wird doch sowieso laufend erz�hlt, wie die DDR _wirklich_ war.
Vielleicht sollte es ja auch "H0-Schnitte" hei�en :-D
Veith
--
Strukturen, Bilder & Geschichte(n) der LSK/LV
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
> Wow - Waaaahnsinn.
>
> Wir halten mal fest, dass ein findiger Unternehmer so gegen 2009
> in Ballenstedt (Ritter, wo ist Ihr Rant?) ein Speisegericht f�r eine
> Speisegastst�tte erfand.
Wobei es an Schnitzel mit Spiegelei auf Brot nichts zu erfinden gab und gibt.
Das w�rde ich als eine Art Standardgericht der kleinen K�che bezeichnen wollen -
wobei wir uns sicherlich streiten k�nnen wie verbreitet es wo war und ist.
Die einzige Erfindung daran ist es den bekloppten Namen daf�r zu finden.
In der "Whisky-Stube" in Delitzsch nennt man das gleiche Gericht "Eckchen", aber
die haben auch andere Namen wie "Bauernfr�hst�ck (LPG)".
> Es ist alles nicht zu fassen.
Ist es auch nicht.
Bye Kai
Einfach entsprechend formatieren und hinschicken.
> Herr Garlipp, machst Du mal?
Done.
Bye Kai
[HO-Schnitte]
> Nie gehört.
> Einzige halbwegs seriöse Online-Quelle ist das hier:
> http://books.google.de/books?id=qlm1FdGlJ-gC&pg=PA95&dq=HO-Schnitte&hl=de&ei=AMIHTpvNHIzusgb8pYC_DA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=9&ved=0CGkQ6AEwCA#v=onepage&q=HO-Schnitte&f=false
Bitte? Das ist ein 2010 erschienener Roman. Da ist der Blogeintrag
älter.
S¹
--
Chuck Norris knows the last digit of π.
>Am 27.06.2011 01:38, schrieb Matthias Opatz:
>> Uwe Schickedanz schrieb:
>>> Wobei, wenn nicht
>>> extra was dazugesagt wurde, ein "Zwei-Pfund-Brot" oder einfach nur
>>> "Zweipf�nder" immer Mischbrot meinte.
>
>> So kleine Mischbrote gab's in der DDR? Bei meinem B�cker gabs
>> gro�e (Vierpfund; 1,24 Mark) und kleine (Dreipfund; 1,04 Mark).
>
>Das war bei meinem B�cker auch so.
Wir waren ein Dreipersonenhaushalt. Dreipfundbrote wurden derb; wir
hielten auch kein Viehzeug in gr��erem Umfang.
Nun, ich wei� zwar jetzt wirklich nicht, ob ich oben tats�chlich die
richtigen Begriffe verwendet habe, aber ich gehe davon aus, wer die
Story kennt, der wei� auch, was ich gemeint habe.
Deiner Reaktion entnehme ich, da� Dir die Story unbekannt ist. Nunja,
das ist keine Schande.
�ber etwas herumzud�mmeln, von dem man offensichtlich noch nicht mal
wei� worum es geht, ist allerdings, �h, "merkw�rdig".
Genauso "merkw�rdig" wie Dein Hinweis auf ein "gewisses Forum". Ich
nehme an, Du wei�t wovon Du faselst; ich wei� es n�mlich nicht.
> Du machst Dich halt zum Kasper. Mir soll es egal sein.
Gab ich Dir nicht schon vor Monaten den Rat, nachts besser nicht zu
posten? Du mu�t Dich nat�rlich nicht daran halten. Schon klar. Aber...
Für H0 gabs in der DDR so gut wie nix, fällt also auch aus.
Ronald.
--
Wenn Frau Merkel glaubt, sie kann die abgeschalteten Kernkraftwerke einfach
wieder einschalten lassen und einfach 110 anrufen, wenn es Protest gibt,
ist sie bei uns falsch verbunden.
Die Deutsche Polizeigewerkschaft gegenüber Handelsblatt Online
Eigentlich ist es ein Hamburger Schnitzel, weil Schnitzel mit Spiegelei
so bezeichnet wird.
Ich glaube auch ganz wage behaupten zu k�nnen, dass ich diese
Bezeichnung zu DDR-Zeiten schon in einer Karte (Bahnhofskneipe)
gelesen hatte.
Die einzige "Neuerung" bei dem Gericht ist die Scheibe Brot statt
der Erd�pfel.
W.
> aber
> die haben auch andere Namen wie "Bauernfr�hst�ck (LPG)".
Das ist aber schon irgendwie Folklore. Da, wo wir seinerzeit nach dem
Tischtennistraining regelm��ig einkehrten, stand in der Speisekarte
"Bauernfr�hst�ck", auf ihren Zettel schrieb die Kellnerin der K�rze
wegen "LPG". Das wird mit Sicherheit auch anderswo so �blich gewesen
sein.
Oder Roggenbrot. Als Schwarzbrot kannte ich graue Kastenbrote mit mehr
oder weniger Vollkorn, meist aus Reformhäusern o.ä. Damals noch zu
traumhaften Preisen. ;-)
--
CU Christoph Maercker.
> Vinzent Hoefler schrieb:
>
>> Schwarzbrot war da synonym für das, was wir heute als Mischbrot kennen
>
> Nee. Für dunkles Vollkornbrot, deutlich dunkler als Mischbrot. War auch
> billiger und wurde von der Landbevölkerung gern als Viehfutter gekauft.
Vollkornbrot? So was hatten wir? Wie gesagt, bei uns damals gab es nur die
Differenzierung Schwarz- und Weißbrot.
Vinzent.
--
f u cn rd ths, u cn gt a gd jb n cmptr prgrmmng.
Schnitzel a la Meyer. So hiess das Hamburger Schnitzel
oder auch Holsteinschnitzel als Kalbsvariante in der DDR
auch gern.
BGE
>Kai Garlipp schrieb:
>
>> aber
>> die haben auch andere Namen wie "Bauernfr�hst�ck (LPG)".
>
>Das ist aber schon irgendwie Folklore. Da, wo wir seinerzeit nach dem
>Tischtennistraining regelm��ig einkehrten, stand in der Speisekarte
>"Bauernfr�hst�ck", auf ihren Zettel schrieb die Kellnerin der K�rze
>wegen "LPG". Das wird mit Sicherheit auch anderswo so �blich gewesen
>sein.
Mit Sicherheit.
[x] Kulturhaus "Grubenlampe" Zwickau.
> Vollkornbrot? So was hatten wir? Wie gesagt, bei uns damals gab es nur die
> Differenzierung Schwarz- und Wei�brot.
Das Vollkornbrot gab es tats�chlich, allerdings hie� es damals noch
"Schrotbrot". Und neben "Schwarzbrot" (eigentlich auch ein Mischbrot)
gab es noch "Mischbrot" (h�herer Weizenmehlanteil). Wei�brot ([fast]
ausschlie�lich aus Weizenmehl) ist keine Frage. Dann gab es �brigens
auch noch Malfa-Brot. Und irgendwann "Hagenower Landbrot".
> Das Vollkornbrot gab es tatsächlich, allerdings hieß es damals noch
> "Schrotbrot". Und neben "Schwarzbrot" (eigentlich auch ein Mischbrot)
> gab es noch "Mischbrot" (höherer Weizenmehlanteil). Weißbrot ([fast]
> ausschließlich aus Weizenmehl) ist keine Frage. Dann gab es übrigens
> auch noch Malfa-Brot. Und irgendwann "Hagenower Landbrot".
Stimmt, Malfa sagt mir noch was. Am Abendbrottisch wurde das aber auch
als Schwarzbrot gehandelt. ;)
Es wird schon vorher genügend Wirte gegeben haben die für die letzten
(Stamm-)Gäste nicht noch mal neue Kartoffeln aufsetzen wollten. Ein Schnitzel
(evtl. schon fertig paniert) und Spiegeleier sind halt schnell gebraten.
"Rudi, hier hast du dein Schnitzel mit Spiegelei halt nur auf Brot". Und
vielleicht fand das Rudi auch ganz nett, weil er abends halt nicht noch einen
ganzen Berg Kartoffeln verdrücken musste.
Bye Kai
Schnitzel auf Brot war ein ganz normaler Imbiss in den von mir
frequentierten Sälen - ob nun Amor oder Löwe usw.
Das gabs halt überall, vermutlich auch beim Teterower Bergringrennen,
jedenfalls am Sachsenring und in Schleiz. Das war so alltäglich, daß
es sich nicht lohnte, darüber zu reden.
Allerdings waren die Schnitzel in dieser Darreichungsform nicht
garniert, auf dem Pappteller und mal warm, mal kalt.
Gruß Uwe
--
Die Sicherheiten des Westens - Gewerkschaftsfürsorge,
Flächentarif, lineare Arbeitsbiographien, Sesshaftigkeit -
sind im Osten längst der Einzelkämpfer-Anthropologie gewichen.
> Malfa-Kraftma.
Von Maurern für Maurer: "Gib mal einen Ziegelstein rüber!"
Mt
na Komm so schlecht war es auch wiederum nicht.
schön war der Aufkleber am ende.
sowas sieht man heute nicht mehr.
mfg
gunter
> Genauso "merkwürdig" wie Dein Hinweis auf ein "gewisses Forum". Ich
> nehme an, Du weißt wovon Du faselst; ich weiß es nämlich nicht.
Du weißt es, ich bin mir recht sicher.
>> Du machst Dich halt zum Kasper. Mir soll es egal sein.
> Gab ich Dir nicht schon vor Monaten den Rat, nachts besser nicht zu
> posten? Du mußt Dich natürlich nicht daran halten. Schon klar. Aber...
Genau das war der diffizile Trick der DDR:
Man deutet etwas an - und macht den damit mundtot.
Denn der geneigte Mitleser wird diese Andeutung in seinem Kopf zu
einem Bild verarbeiten.
Das nannte sich Zersetzung. PIT. PUT.
Es geht Dich einen Scheißdreck an, wann ich poste.
Die Einführung dieses Arguments zeigt lediglich, dass Du keine
Argumente hast.
Du bist ein Wadenbeißer.
Ein schlechter.
Mt
> Done.
Danke.
Mt
Und jetzt singen alle:
Das Malfaaaa Kraftmaaaa Brot!
BGE
Aber nur Extra F�r t-t-t.
:)
Mfg
gunter
> Das gabs halt �berall, vermutlich auch beim Teterower Bergringrennen,
> jedenfalls am Sachsenring und in Schleiz. Das war so allt�glich, da�
> es sich nicht lohnte, dar�ber zu reden.
Ganz meine Rede.
> Allerdings waren die Schnitzel in dieser Darreichungsform nicht
> garniert, auf dem Pappteller und mal warm, mal kalt.
Der Fliegerhorst in Ballenstedt ist wohl Preisstufe S+100. Da mu� es dann ein
richtiger Teller mit Garnierung sein. ;-)
Bye Kai
...
> Du kannst ja sachlich was schreiben. Sch�n.
>
>
>>Vielleicht versucht wieder mal wer Stalins Badezimmer nachzubauen.
>
>
> Ich sach Dir jetzt mal was.
>
> Deine Kaspereien sind seit mehr als 10 Jahren out. Tats�chlich kannst
> Du damit DDR-nahe Rentner sowie ein gewisses Forum beeindrucken.
> Aber mehr nun nicht.
>
> Du machst Dich halt zum Kasper.
> Mir soll es egal sein.
Martin, ich verstehe Deine Reaktion nicht. Lars bezog sich nur auf die
Geschichte:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/337069/337070.php
Was ist daran Kaspereien?
Knut
Gab es nicht auch eine Schnitte der Völkerfreundschaft? FR
Genau! Diesen Artikel meinte ich. Ich war mir nur nicht ganz so sicher,
auch die richtigen Suchbegriffe zu haben & hatte auch keine Lust, da
hinterherzugooglen.
Danke f�r's heraussuchen!
> Was ist daran Kaspereien?
Ebert. Das ist der Kasper. Bzw. er macht sich regelm��ig zu einem
solchen, wenn er nachts postet.
Ja, diese Antwort pa�t zu zum Kontext. Sch�n vage bleiben, nichts konkretes.
>>> Du machst Dich halt zum Kasper. Mir soll es egal sein.
>
>> Gab ich Dir nicht schon vor Monaten den Rat, nachts besser nicht zu
>> posten? Du mu�t Dich nat�rlich nicht daran halten. Schon klar. Aber...
>
> Genau das war der diffizile Trick der DDR:
Richtig.
> Man deutet etwas an - und macht den damit mundtot.
Du hast es perfekt gelernt & wendest es perfekt an. Bzw., Du versuchst
das zumindest.
Deine Andeutung "ein gewisses Forum"...
> Denn der geneigte Mitleser wird diese Andeutung in seinem Kopf zu
> einem Bild verarbeiten.
... soll, wie Du selber schreibst, ein Bild im "Kopfe des geneigten
Mitlesers" erzeugen.
Ist es nicht so?
> Das nannte sich Zersetzung. PIT. PUT.
Genau, Ebert. Du hast gut aufgepa�t.
> Es geht Dich einen Schei�dreck an, wann ich poste.
Das ist allerdings richtig. Mein Rat war nur gut gemeint. Befolge ihn
oder lass' es bleiben. Mir egal.
> Die Einf�hrung dieses Arguments zeigt lediglich, dass Du keine
> Argumente hast.
Es war auch mitnichten als Argument gemeint.
> Du bist ein Wadenbei�er.
> Ein schlechter.
*Das* sagt ja wieder mal der Richtig! :)
> Martin, ich verstehe Deine Reaktion nicht. Lars bezog sich nur auf die
> Geschichte:
> http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/337069/337070.php
Der Artikel ist wirklich Klasse .... aber bald werden wir erfahren, da�
dieser angebliche Wikipedia-Eintrag eines gewissen Andreas Kopietz _der_
wirklich Fake war, nicht "Stalins Badezimmer" ... und morgen steht's in den
Schulb�chern :-D
Und es gilt weiter:
Wenn es gegen die DDR geht, braucht es nicht den Hauch eines Beleges /
Beweises, er wird auch nicht eingefordert, ben�tigt, die pure (feste)
Behauptung reicht aus. Umgekehrt, kann die "Latte" nicht hoch genug h�ngen.
Und das hei�t dann "neutral" bzw. "seri�s".
Veith
--
Strukturen, Bilder & Geschichte(n) der LSK/LV
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
> On Mon, 27 Jun 2011 17:03:14 +0200, Holger Kunadt <h.ku...@gmx.de>
> wrote:
>
>> Kai Garlipp schrieb:
>>
>>> aber
>>> die haben auch andere Namen wie "Bauernfr�hst�ck (LPG)".
>>
>> Das ist aber schon irgendwie Folklore. Da, wo wir seinerzeit nach dem
>> Tischtennistraining regelm��ig einkehrten, stand in der Speisekarte
>> "Bauernfr�hst�ck", auf ihren Zettel schrieb die Kellnerin der K�rze
>> wegen "LPG". Das wird mit Sicherheit auch anderswo so �blich gewesen
>> sein.
>
> Mit Sicherheit.
> [x] Kulturhaus "Grubenlampe" Zwickau.
[x] diverse, Delitzsch, ca. 1984
[x] Hotel Wilhelmsburg, Bad K�sen, 2006
--
The truth is out there.
Da f�llt mir was dazu ein:
Nach dem Krieg waren auch Schnitzel was ganz besonders.
So trug es sich zu, das die erfindungsreiche Frau eines ehemaligen
Arbeitskollegen einen Kartoffelpuffer pannierte und ihrem Mann aufs
Fr�hst�cksbrot mit auf Arbeit gab.
Den Kollegen fielen vor staunen die Augen raus, als er sein
"Protzfr�hst�ck" auspackte.
Er kl�rte aber seine Kollegen �ber den "Brotbelag" auf.
Diese Geschichte �ber einen ehemaligen Kollegen wurde noch sehr
sehr lange bei uns erz�hlt.
W.
Ups den kannte ich noch nicht.
Aber der trifft wohl au ca 20 % aller wikieintr�ge �ber die DDR zu.
ich vermute 20 Prozent wurden erst nach 90 erfunden.
Und die Originalen kennt keiner .:)
Es isst nun mal versaut worden.
Ein Lob an alle Schreiberlinge.
( und an die Journalisten die alles sorgf�ltig �berpr�fen :9 lol )
Mfg
> Genau! Diesen Artikel meinte ich. Ich war mir nur nicht ganz so sicher,
> auch die richtigen Suchbegriffe zu haben & hatte auch keine Lust, da
> hinterherzugooglen.
Googeln?
<http://de.wikipedia.org/wiki/Stalins_Badezimmer#Kurioses>
gunter K�hne wrote:
> Aber Schnitzel mit Brot gab�s offiziell.
> Kann schon sein das da paar sie einen Spitznamen ausgedacht haben
> und das wieder mal auf alle hochrechen.
Ich kenne das gebratene (unpanierte) Steak/Schnitzel auf Brot als
"R�uberbrot". Allerdings nicht im Restaurant, sondern wenn wir sowas mal zu
Hause gemacht haben. Kann mich aber nicht erinnern, was da noch raufkam.
Wahrscheinlich nur Ketchup.
Ciao
AK
Naja, IMHO l�uft das dann eher auf Rostbr�tel & Verwandte hinaus.
(Mit "R�uberbrot" ist f�r meine Begrifflichkeit eher ein "Bratenbrot"
gemeint.)
> Allerdings nicht im Restaurant, sondern wenn wir sowas mal zu Hause
> gemacht haben.
G�ngiges Gastst�ttenessen. Damals wie heute.
> Kann mich aber nicht erinnern, was da noch raufkam. Wahrscheinlich
> nur Ketchup.
Igitt. Ged�nstete Zwiebeln. Was sonst?
Oi kuck! Ist ja schick!
Wie gesagt: Ich hatte einfach keine Lust & dachte mir, die werden schon
wissen, was ich meine. (Nunja.)
> ;)
:)
Da der Begriff Bratenbrot schon �fters gefallen ist...
Ich kenne diesen Begriff nicht.
Sollten hier ganze gebratene Brotscheiben gemeint sein, so kenne
ich das auch nicht.
Bei uns hie� sowas R�steln und da wurde Mischbrot oder Weissbrot
in kleine w�rfelige St�cke geschnitten und in Butter leicht
angebraten.
Diese R�steln, vorwiegen die aus Weissbrot, kamen auch in Kl�se
rein.
W.
Nee Wolfgang.
Ein Bratenbrot war einen typische Restemahlzeit.
Eine Scheibe Graubrot (Mischbrot) ungetoastet oder sonstwie
bearbeitet also unbehandelt. Darauf kamen so mehrere Scheiben
warmer (kalter) Schweinebraten und das wurde dann begossen
mit einer dunklen (warmen) Bratensosse. Garniert mit allem
was grad da war aber hauptsaechlich Mixed Pickle Gurken Krautsalat
eingelegten Paprika und ein Petersielienstraeusschen oben drauf.
Ob das Ding dann nochmal in den Ofen kam oder nicht (eher nicht)
es war durch die Sosse irgendwie handwarm angewaermt und das Brot unten
drunter angenehm matschig und laetschig durchsuppt mit der Bratensossen.
Hat also nix mit gebratenen getoasteten oder sonstwie behandelten
Brotscheiben zu tun.
Der Preis lag unter den Steaks und Schnitzeln (4,75 - 6,75 Mark)
so bei 3,25 - 3,75 aber auf jeden Fall unter 4 Mark.
Man hatte also fuer 10 Mark 7 oder 8 Bier (ca 5 Mark) hatte noch die
1,60 fuer ne Schachtel Karo und dann der Rest reichte grade noch fuer
so ein Bratenbrot von dem ich mich nebst Hackepeter monatelang
ernaehrte.
Gabs aber mir erinnerlich erst ab Anfang der 80er in den Kneipen
Schwedts. Besonders der Dreiklang wa4r beruehmt fuer sein reichliches
Bratenbrot.
BGE
[Bratenbrot]
> Hat also nix mit gebratenen getoasteten oder sonstwie behandelten
> Brotscheiben zu tun.
Dann habe ich mir was falsches unter dem Briff vorgestellt.
Danke.
W.
Bratenbrot war ein oder zwei Scheiben Mischbrot mit Schweinebraten
belegt und mit Bratenso�e �bergossen. Beim raffinierten Bratenbrot kam
dann noch etwas Rohkost dazu.
MfG, Andr�
--
Andr� Grafe
01239Dresden 51�00'27.10 N 13�47'43.02 E
http://www.boincstats.com/signature/user_117365.gif
Gab bestimmt auch andere/mehr Bezeichnungen daf�r.
Gemeint ist eine Scheibe Brot, Mischbrot, und darauf eine oder mehrere
Scheiben (Schweine-)Braten. 1 oder 2 L�ffel So�e noch dazu. Gab's kalt
oder warm. Garnitur je nach dem.
Ich kenne das als typisches Kantinenessen - in einer Reihe mit
Bockwurst, Hackklops und Co.; gab's aber vielleicht auch in Gastst�tten.
> Sollten hier ganze gebratene Brotscheiben gemeint sein, so kenne ich
> das auch nicht.
Nein, das hat damit nichts zu tun. Das Brot wurde nicht ger�stet.
> Bei uns hie� sowas R�steln
Ger�stetes Brot (Mischbrot) hie� "bei uns" naheliegenderweise "R�stbrot". :)
> und da wurde Mischbrot
Mischbrot nicht aber...
> oder Weissbrot in kleine w�rfelige St�cke geschnitten und in Butter
> leicht angebraten. Diese R�steln, vorwiegen die aus Weissbrot, kamen
> auch in Kl�se rein.
...und die nannten "wir" "Semmelbr�ckchen".
>> oder Weissbrot in kleine w�rfelige St�cke geschnitten und in Butter
>> leicht angebraten. Diese R�steln, vorwiegen die aus Weissbrot, kamen
>> auch in Kl�se rein.
>
>...und die nannten "wir" "Semmelbr�ckchen".
Und wir "Semmelr�steln". ;)
Gru� Uwe
--
Die Sicherheiten des Westens - Gewerkschaftsf�rsorge,
Fl�chentarif, lineare Arbeitsbiographien, Sesshaftigkeit -
sind im Osten l�ngst der Einzelk�mpfer-Anthropologie gewichen.
Christoph Dieckmann === http://www.sicherheitslampe.de ===
Diese Bezeichnung ist mir auch bekannt.
> im Mei�nischen gro�geworden
SW-Th�ringen.
>Uwe Schickedanz schrieb:
>> Lars Gebauer wrote:
>
>>>> oder Weissbrot in kleine w�rfelige St�cke geschnitten und in Butter
>>>> leicht angebraten. Diese R�steln, vorwiegen die aus Weissbrot, kamen
>>>> auch in Kl�se rein.
>>>
>>>...und die nannten "wir" "Semmelbr�ckchen".
>>
>> Und wir "Semmelr�steln". ;)
>
>Aus meiner Kindheit kenne ich Semmelbr�sel.
Kenne ich auch, aber die nehmen wir zum panieren, nicht f�r die Kl��e
oder inb die Tomatensuppe.
>Matthias,
>im Mei�nischen gro�geworden
Gru� Uwe, aus dem Zwickschen ;)
Das w�re ger�stetes Semmelmehl.
Sowas kam als "Trennmittel" f�r jede Lage in Wickelk��e.
http://www.ablig.de/media/produkte/H_Wkl-g.jpg
W.
> Ist vielleciht regional und zeitlich verschieden? Also im Zwickau
> meiner Kindheit mußte ich immer Mischbrot holen. Wobei, wenn nicht
> extra was dazugesagt wurde, ein "Zwei-Pfund-Brot" oder einfach nur
> "Zweipfünder" immer Mischbrot meinte.
>
> Schwarzbrot war halt richtig dunkel.
Leuteln, in Greifswald gabs in der Bahnhofstr. ein ganz kleine
Bäckerei, dort buk man jeden Mittwoch ein Vollkornbrot, ein
VOLLKORNBROT sage ich, das war ein Gedicht - noch warm, nur mit Butter
und Salz... Obs mir in diesem Leben noch einmal vergönnt sein wird,
eines solchen Genusses teilhaftig zu werden? FR
> Wir waren ein Dreipersonenhaushalt. Dreipfundbrote wurden derb; wir
Derb für altbacken, a net schlecht.
> hielten auch kein Viehzeug in größerem Umfang.
Naja nun, das kleine Uewchen machte ja schon Umstände genug - FR
> > Der erste Eintrag ist fast 2 Jahre alt, und der Blog-Autor gibt
>
> Wow - Waaaahnsinn.
>
> Wir halten mal fest, dass ein findiger Unternehmer so gegen 2009
> in Ballenstedt (Ritter, wo ist Ihr Rant?) ein Speisegericht für eine
> Speisegaststätte erfand.
Rant? Hamse ihm mitte Muffe jebufft, hat er Mauljucken? Übrigens kenne
ich das Flugfeld Ballenstedt aus Kindertagen, hatte dort
(Quedlinburger Str. 22) zwo uralte Tanten, die spielten mit der noch
älteren Chefin des herzoglichen Hauses Sachsen-Altenburg, die sich,
wie auch meine Großmutter, schlicht weigerte, in den Westen zu gehen,
Whist.
Als ich zum ersten Mal nach Lich bei Gießen kam, erinnerte mich das
geradezu unheimlich an Ballenstedt, auch so ein verträumtes
Residenznest.
> Es ist alles nicht zu fassen.
Wem sagt er das - FR
> > Ich f r meinen Teil und sofort befragte Personen kennen "HO-Schnitte"
> > nicht. Ich glaube daher, da der Begriff und auch das, was dahinter
> > steht nicht als verbreitet oder gar typisch zu bezeichnen ist.
> > Was meint ihr?
>
> Vielleicht versucht wieder mal wer Stalins Badezimmer nachzubauen.
Stalin hatte 20 verschiedene Waschräume - FR
> >> Hallo, ich möchte gern Eure Antworten auf die Frage, ob und wie weit
> >> der Begriff und die Sache "HO-Schnitte" unter den hiesigen verbreitet
> >> ist.
> > Ist mir als Begriff völlig unbekannt.
>
> Du kannst ja sachlich was schreiben. Schön.
Ein guter Pädagoge muß auch mal loben können.
Übrigens fiel mir neulich bei unserem Meeting wieder ein: Du hast
einen Doppelgänger, Greifswalder Kommilitone, eigentlich Mathematiker
(in der Diplomprüfung, was ein Rarum war, durchgefallen), heute
Verwaltungsleiter eines konfessionellen Hauses, wie Du leicht
mitteldeutscher, aber nicht unangenehmer Dialektfärbung, neigte schon
zu DDR-Zeit zu Gschaftlhuberei - FR
> Uwe Schickedanz schrieb:
>> Lars Gebauer wrote:
>
>>>> oder Weissbrot in kleine w�rfelige St�cke geschnitten und in Butter
>>>> leicht angebraten. Diese R�steln, vorwiegen die aus Weissbrot, kamen
>>>> auch in Kl�se rein.
>>>
>>>...und die nannten "wir" "Semmelbr�ckchen".
>>
>> Und wir "Semmelr�steln". ;)
>
> Aus meiner Kindheit kenne ich Semmelbr�sel.
>
> Matthias,
> im Mei�nischen gro�geworden
>
In Dresden auch so �blich.
> Bratenbrot war ein oder zwei Scheiben Mischbrot mit Schweinebraten
> belegt und mit Bratenso�e �bergossen. Beim raffinierten Bratenbrot kam
> dann noch etwas Rohkost dazu.
Erst am vergangenen Wochenende kehrte ich in einer Kneipe ein, in der
man das Bratenbrot auch mit Kartoffelsalat bekommen konnte, also ohne
Brot. Das fand ich dann doch etwas paradox.
Qno
--
�Der Urknall ist kein ruhest�render L�rm.�
(Artikel 1 Abs. 3 des Galaktischen Grundgesetzes)
http://www.urania-dresden.de/terrasse/ggg.htm
BGE
> Erst am vergangenen Wochenende kehrte ich in einer Kneipe ein, in der
> man das Bratenbrot auch mit Kartoffelsalat bekommen konnte, also ohne
> Brot. Das fand ich dann doch etwas paradox.
War wenigstens der Kartoffelsalat mit Kartoffeln?
>>> Einzige halbwegs seriöse Online-Quelle ist das hier:
>>> http://books.google.de/books?id=qlm1FdGlJ-gC&pg=PA95&dq=HO-Schnitte&hl=de&ei=AMIHTpvNHIzusgb8pYC_DA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=9&ved=0CGkQ6AEwCA#v=onepage&q=HO-Schnitte&f=false
>>
>> Bitte? Das ist ein 2010 erschienener Roman.
> Ei freilich. Hab ich was anderes behauptet? Wo?
Ich verstund falsch.
>> Da ist der Blogeintrag älter.
> Von alt war nirgends die Rede. Nicht mal von seriös.
> Nur von "halbwegs seriös".
> Die Wahrscheinlichkeit, etwas für einen historischen Roman entgegen
> der Erfahrung der mutmaßlichen Leser zu erfinden, halte ich nur für
> etwas höher, als die Erfindung als Marketinggag für Wessis. Nicht
> mehr und nicht weniger wollte ich sagen. Und natürlich ist auch die
> Roman-Erwähnung kein zeitgenössischer Beleg. Nur ein Indiz.
Naja. Das mag alles viel zu weit gegriffen sein. Ich, vor langer Zeit,
arbeitete mal (jaja unglaublich) in einer Magdeburger Spelunke. Sie
existiert noch heute, an anderer Stelle zwar. Der Chef war lustig druff
und erfand seltsame Namen für die Speisen&Getränke.
Das sowas aus einem trunkenen Abend entstand halte ich demwegen nicht für
unwahrscheinlich.
S¹
--
Chuck Norris knows the last digit of π.
*Dieses* Badezimmer hatte er aber ganz gewi� nicht ... :)