Am 11.05.21 um 10:17 schrieb olaf:
> Marcel Mueller <
news.5...@spamgourmet.org> wrote:
>
> >> Ja, aber die Tastatur umprogrammieren zu koennen hat auch was!
>
> >Wieso? Kann sie dann Kaffee kochen? ;-)
>
> Man kann Capslock abschalten. .-)
?
Sowas macht man doch nicht /in der Tastatur/. Die liefert nur Scancodes.
Wenn man CapsLock los werden oder mit etwas sinnvollem belegen will -
was ich durchaus nachvollziehen kann, da die Taste keinerlei Nutzen
stiftet, wohl aber Schaden anrichtet -, dann ändert man einfach die
Tastaturbelegung.
Das geht sowohl unter Windows als auch unter Linux trivial. Bei ersterem
ist es ein einziger Registry-Eintrag für genau die Taste, bei letzteren
eine kleine Datei. Viele Linux-Desktops haben mittlerweile sogar eine UI
dafür, wo man zumindest ein paar Funktionen zur Auswahl hat, z.B. Compose.
> Ich wuerde mir manchmal auch noch eine hoehere Repeatrate wuenschen als man
> so einstellen. Ich hatte frueher mal eine Zeitlang bei einer PS2 Tastatur einen
> anderen Quarz eingeloetet damit die schneller wurde. :)
Korrigiere mich, aber ich meine auch das kann man einstellen. In dem
Fall liegt die Einstellung tatsächlich in der Tastatur, aber dafür gibt
es AFAIK ein Standard-Kommando. Ob natürlich jede alte IBM das Kommando
versteht, weiß ich nicht. Aber da IBM der Urheber der
AT-Tastaturprotokolls ist, ist es durchaus nicht abwegig.
> Irgedend was sinnvolles wird einen da schon einfallen.
... wenn man lange genug an den Fingernägeln nuckelt. ;-)
> An meinem alten Apple2 hatte ich eine BOSS1, die konnte sogar Basicbefehle
> auf Tastendruck wie ein ZX Spektrum. Sowas waer doch fuer C irgendwie cool.
Bei den 5 Schlüsselworten, die man täglich braucht und die meistens
nicht mehr als 5 Buchstaben haben? OK, return hat 6.
Da nimmt man besser eine gescheite IDE, die diverse Abkürzungen kennt
und oft nicht nur Patterns kann, sondern auch kontextsensitiv die
passenden Variablen- und Funktionsnamen auf Lager hat.
OK, letzteres war auf alten Rechnern noch keine Option. Aber passende
Editoren sind so alt wie die Programmiersprachen.
> >Es geht um die 1k Pull-Up an Clock und (oder war es oder?) Data vom PS/2
> >Port. Das schafft ein 08/15-CMOS Port nicht bei TTL-kompatiblem
> >Low-Pegel. Und 5ma ist bei der Datenrate auch völlig daneben. Die haben
> >einfach /irgendwas/ genommen.
>
> Ja gut, aber wenn ich mir hier den Aufwand mache dann wird die gleich
> auf USB umgebaut. Ich hab zwar jetzt noch ein Mainboard mit PS2, aber
> das ist sicher das letzte. Noch cooler waere es wenn man die
> Elektronik in der Tastatur nochmal ueberarbeitet und da gleich einen
> USB-Hub einbaut damit man in die Tastatur auch einen USB-Stick
> einstecken koennte....
Etwas Platz sollte sich finden lassen. Aber die Gehäuseform ist nicht
gerade auf USB-Buchsen optimiert.
> >Hmm, vielleicht doch die Folien. Das hatte ich glücklicherweise noch nicht.
>
> wie gesagt, ich vermute mittlerweile eher die Gummimatte. Einfach weil
> man auch die Druckstellen der Plastikpoempel darin fuehlen kann. Die
> hat sich also veraendert.
Gummimatte? Sowas habe ich bei mir nicht gefunden.
> >Außerdem muss man aufpassen. Die IBM Tastaturen unterscheiden sich
> >teilweise im inneren. Ich habe verschiedene, bei denen der Anschluss der
> >Tastaturmatrix zum Controller anders ausgeführt ist.
>
> Bei meinen hier nicht. Lediglich der Anschluss zu den LEDs ist einmal
> mit Folie und zweimal mit einzelnen Draehten.
OK. Ich wollte mal den Controller transplantieren, aber der
Folienstecker hat gar nicht gepasst. Komplett anderer Anschluss. Die
eine war glaube ich von '87 und die andere ein paar Jahre neuer.
[Spam]
> Ja, ich bin auch kurz davor mir wieder mal einen lokalen Mailserver
> aufzusetzen und alles einmal durch ein locales procmail zu leiden. Es
> ist unglaublich was der Dreck in den letzen 2-3Monaten zugenommen hat.
Schwankt sehr. Aber ja, es ist wieder mehr geworden.
Es gab aber auch schon Zeiten wo es noch wesentlich mehr war.
> >Ja, klar, kein Problem. Da habe ich einfach kleine Holzschräubchen rein
> >gedreht. Vorher mit 1,5mm Bohrer etwas Platz geschaffen.
>
> Da haette ich Angst dass der Druck das alte Plastik sprengt.
Bei 2mm Schräubchen mit vielleicht 5mm Länge hatte ich da wenig Sorge.
Alleine die Stahlplatte hat ja schon gefühlte 2mm Dicke.
> Deshalb hab ich jetzt M3 Flachkopf genommen, das geht auch.
M3 sind aber ganz schöne Prügel. Das Plastik, wo die rein gehen hat
jetzt nicht sonderlich viel Material.
> Ein Teil der ursprünglich 50 (hab es gerade mal gezaehlt)
> Plastiknieten sind ja auch schon einfach so abgefallen. Das Plastik
> auch nicht mehr so wie 1988. Und es soll ja nochmal 30Jahre halten!
Tja, könnte eng werden. ;-)
Marcel