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IBM-Tastatur werden wohl alt...

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olaf

unread,
May 10, 2021, 4:00:04 AM5/10/21
to

Moin Zusammen,


Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
euch in folklore rumtreibt. :-)

Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
Adapterplatine ertauscht:

https://www.schwingen.org/modelm-usb/

Die funktioniert im uebrigen richtig gut!

Damit hab ich eine meiner Ersatztasturen auf USB umgebaut.
Leider hat sie nur ein paar Tage funktioniert, danach
fingen Tasten an lustig rum,zuprellen.
Das lag aber an der Tastatur.

Erstmal nicht weiter schlimm, weil mein Mainboard noch
einen PS2 Anschluss hat und ich daran eine weitere Tastatuir
im Betrieb hab.

Seit heute morgen spinnt die aber auch. BUARGH SCHLUCHZ!

Es ist also wohl so das die Teile jetzt langsam,
das Alter erreicht haben wo sie dahinscheiden.

WIR WERDEN ALT!

So suieht es ium, uiebruigen aius wenn uich duie Schreuibfehler
nuicht beruichtuige. Vor allem, m,euin ui uind ui siund jkruituisch
uind das m, aiuch. :-)

Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?

Olaf

olaf

unread,
May 10, 2021, 5:00:04 AM5/10/21
to
olaf <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:


Hab gerade gesehen das m,an duie Foluie neui jkauifen kjann:

https://www.pckeyboard.com/page/Misc/MEM


Da,muit sollte dann alles reparuierbar seuin.

Olaf

Gerrit Heitsch

unread,
May 10, 2021, 5:11:49 AM5/10/21
to
On 5/10/21 9:45 AM, olaf wrote:
> Moin Zusammen,
>
>
> Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
> euch in folklore rumtreibt. :-)
>
> Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
> Adapterplatine ertauscht:
>
> https://www.schwingen.org/modelm-usb/
>
> Die funktioniert im uebrigen richtig gut!

Naja, die Software für einen Tastaturcontroller passt üblicherweise in
2-4 KB und ist ein seit Jahrzehnten gelöstes Problem.


> Damit hab ich eine meiner Ersatztasturen auf USB umgebaut.
> Leider hat sie nur ein paar Tage funktioniert, danach
> fingen Tasten an lustig rum,zuprellen.
> Das lag aber an der Tastatur.
>
> Erstmal nicht weiter schlimm, weil mein Mainboard noch
> einen PS2 Anschluss hat und ich daran eine weitere Tastatuir
> im Betrieb hab.
>
> Seit heute morgen spinnt die aber auch. BUARGH SCHLUCHZ!
>
> Es ist also wohl so das die Teile jetzt langsam,
> das Alter erreicht haben wo sie dahinscheiden.
>
> WIR WERDEN ALT!
>
> So suieht es ium, uiebruigen aius wenn uich duie Schreuibfehler
> nuicht beruichtuige. Vor allem, m,euin ui uind ui siund jkruituisch
> uind das m, aiuch. :-)
>
> Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
> mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
> mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?

Schau lieber nach ob die Folien Bruchstellen zeigen und damit nach
Betätigung nicht mehr zurückfedern.

Folientastaturen haben eben Alterungsprobleme. ;)

Gerrit



Hanno Foest

unread,
May 10, 2021, 5:16:05 AM5/10/21
to
Am 10.05.21 um 09:45 schrieb olaf:

> Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
> euch in folklore rumtreibt. :-)

In der Tat tippe ich gerade auf einer.

> Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
> Adapterplatine ertauscht:

Ich hab hier einen ordinären PS/2-zu-USB-Adapter. OK, keine schicken
Extrafunktionen, aber dafür bleibt die IBM im Originalzustand. Irgendwo
hab ich auch noch eine Unicomp, die gleich mit USB ausgestattet ist...

> Damit hab ich eine meiner Ersatztasturen auf USB umgebaut.
> Leider hat sie nur ein paar Tage funktioniert, danach
> fingen Tasten an lustig rum,zuprellen.
> Das lag aber an der Tastatur.
>
> Erstmal nicht weiter schlimm, weil mein Mainboard noch
> einen PS2 Anschluss hat und ich daran eine weitere Tastatuir
> im Betrieb hab.
>
> Seit heute morgen spinnt die aber auch. BUARGH SCHLUCHZ!

Ich hatte schon sehr viele ranzige Tastaturen unter den Fingern, kann
mich aber an keine erinnern, die prellte. Typisch ist eher, daß sie
anfangen, Eingaben zu fressen, oder daß die Mechanik hakelig wird.

> Es ist also wohl so das die Teile jetzt langsam,
> das Alter erreicht haben wo sie dahinscheiden.

Nachdem das gleich bei zwei Tastaturen bei dir vorkommt: Check mal
lieber, ob da nicht ein anderer gemeinsamer Faktor ist.

> So suieht es ium, uiebruigen aius wenn uich duie Schreuibfehler
> nuicht beruichtuige. Vor allem, m,euin ui uind ui siund jkruituisch
> uind das m, aiuch. :-)

u und i werden gemeinsam ausgelöst?

> Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
> mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
> mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?

Mit einem trockenen Tuch sauberwischen. - Die Membran macht aber eher
selten Probleme. Damals (tm) beim ZX Spectrum war die Qualität nicht
gut, die Folien versprödeten und rissen ein, das führte dann zum Ausfall
ganzer Tastenreihen. Es gab aber auch sternförmige Schäden bei einzelnen
viel oder zu hart betätigten Tasten - hab ich danach nie wieder gesehen.
Inzwischen gibt es Ersatzfolien :)

Angelaufene Folien hab ich noch nicht gesehen, sind aber denkbar. Beim
Putzen sehr vorsichtig vorgehen - normales Küchenpapier sollte reichen.

Später war eher das Problem, daß $Getränk in der Tastatur in die Membran
vordrang und dort die Silberbahnen wegelektrolysierte. Hatte ich nur
einmal mit einer Keytronic - die danach hab ich immer sofort
abgestöpselt und gründlich gereinigt.

Zurück zum Problem gemeinsam ausgelöster Tasten: Das klingt schon nach
morscher Folie. Du hast ja zwei Folien, die mit einer "Lochfolie"
voneinander getrennt sind, mit Löchern da, wo die Tasten Kontakt
herstellen sollen. Hängt jetzt die Folie an einer Taste durch, kann es
schon vorkommen, daß die nebenliegende Taste diese mit auslöst. Kann man
möglicherweise mit Tesafilm stabilisieren.

tl;dr reinschauen, ausprobieren. Sollte alles fixbar sein - wie
dauerhaft ist aber eine andere Frage.

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

Peter Heitzer

unread,
May 10, 2021, 6:16:49 AM5/10/21
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>On 5/10/21 9:45 AM, olaf wrote:
>> Moin Zusammen,
>>
>>
>> Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
>> euch in folklore rumtreibt. :-)
>>
>> Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
>> Adapterplatine ertauscht:
>>
>> https://www.schwingen.org/modelm-usb/
>>
>> Die funktioniert im uebrigen richtig gut!

>Naja, die Software für einen Tastaturcontroller passt üblicherweise in
>2-4 KB und ist ein seit Jahrzehnten gelöstes Problem.
Der USB-Stack braucht aber AFAIK deutlich mehr Code. Ist aber bei heutzutage
gebräuchlichen Controllern auch kein Problem.



--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de

Gerrit Heitsch

unread,
May 10, 2021, 6:55:24 AM5/10/21
to
On 5/10/21 12:16 PM, Peter Heitzer wrote:
> Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>> On 5/10/21 9:45 AM, olaf wrote:
>>> Moin Zusammen,
>>>
>>>
>>> Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
>>> euch in folklore rumtreibt. :-)
>>>
>>> Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
>>> Adapterplatine ertauscht:
>>>
>>> https://www.schwingen.org/modelm-usb/
>>>
>>> Die funktioniert im uebrigen richtig gut!
>
>> Naja, die Software für einen Tastaturcontroller passt üblicherweise in
>> 2-4 KB und ist ein seit Jahrzehnten gelöstes Problem.
> Der USB-Stack braucht aber AFAIK deutlich mehr Code.

Selbst wenn du noch einmal 4 KB für USB drauflegen musst sind das immer
noch unter 8KB. Eher bleibt die Frage ob der Controller genug I/O hat.

Gerrit


olaf

unread,
May 10, 2021, 7:01:04 AM5/10/21
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:



>Naja, die Software für einen Tastaturcontroller passt üblicherweise in
>2-4 KB und ist ein seit Jahrzehnten gelöstes Problem.

Ich weiss, ich hatte uin den 90ern m,al euinen Artuijkel iun der
ct wo uich euine Tastatuir an euinen Palm,puiloten angeschlossen habe. :-)

Aber iust doch schoen wenn man auisnah,msweuise mal nicht selber
was tun muss, sondern einfach duie Arbeuit anderer uibernehm,en jkann.
Und immerhin passt Michaels Platine direkt uin euin Tastatuir
als ersatz+ der oruiguinalen.



>Schau lieber nach ob die Folien Bruchstellen zeigen und damit nach
>Betätigung nicht mehr zurückfedern.

>Folientastaturen haben eben Alterungsprobleme. ;)

Jam, uich vermuite auich das uich 12$ nach Amerika ueberweisen m,uiss.
Aber uich hab zum Glueck noch ein paar Tastaturen. Das Ersatzmodel
ist gerade in der Spuielm,aschiene. So geht es kjedenfalls nuicht
weuiter! :-D

Olaf




olaf

unread,
May 10, 2021, 7:15:02 AM5/10/21
to
Hanno Foest <hurga...@tigress.com> wrote:


>Ich hab hier einen ordinären PS/2-zu-USB-Adapter. OK, keine schicken
>Extrafunktionen, aber dafür bleibt die IBM im Originalzustand. Irgendwo
>hab ich auch noch eine Unicomp, die gleich mit USB ausgestattet ist...

Ezaehl mal, wie orginal ist das Schreiubgefuehl auf denen?

>Ich hatte schon sehr viele ranzige Tastaturen unter den Fingern, kann
>mich aber an keine erinnern, die prellte. Typisch ist eher, daß sie
>anfangen, Eingaben zu fressen, oder daß die Mechanik hakelig wird.

UIch hab euine diue prellt uind diese hier schreibt immer "ui" wenn
ich "i" oder "u" druiecke. Und mit "jk" m,acht siue es aiuch.

Druiecjkt m,an duie Tasten aber sehr oft geht es m,anchm,al fuier euin
paar Muinuiten.


>u und i werden gemeinsam ausgelöst?

Jam, und "jk" und "m,". Verdachtig!


So geht es jkedenfalls nuicht weuiter. :-D

Olaf

Arno Welzel

unread,
May 10, 2021, 8:02:23 AM5/10/21
to
Peter Heitzer:

> Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>> On 5/10/21 9:45 AM, olaf wrote:
[...]
>>> https://www.schwingen.org/modelm-usb/
>>>
>>> Die funktioniert im uebrigen richtig gut!
>
>> Naja, die Software für einen Tastaturcontroller passt üblicherweise in
>> 2-4 KB und ist ein seit Jahrzehnten gelöstes Problem.
> Der USB-Stack braucht aber AFAIK deutlich mehr Code. Ist aber bei heutzutage
> gebräuchlichen Controllern auch kein Problem.

ACK. Selbst ein Atmel AVR Mega8 reicht dafür aus:

<https://github.com/harbaum/LCD2USB>

--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

Kay Martinen

unread,
May 10, 2021, 8:30:21 AM5/10/21
to
Am 10.05.21 um 10:58 schrieb olaf:
Ich hab in meine Model M nie rein geschaut. Aber dem Klick-gefühl und
Geräusch nach sind das Sprungschalter (svw Microswitches). Kann ich
irgendwie nicht glauben das da irgendwo eine Klickerfolie zwischen ist.
Wäre die nicht längst kaputt?

Oder sprichst du da jetzt NICHT von einer Model M Tastatur? Oder einem
billigen Nachbau?

Kay

--
Posted via leafnode

Gerrit Heitsch

unread,
May 10, 2021, 8:35:51 AM5/10/21
to
On 5/10/21 2:23 PM, Kay Martinen wrote:
> Am 10.05.21 um 10:58 schrieb olaf:
>> olaf <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:
>>
>>
>> Hab gerade gesehen das m,an duie Foluie neui jkauifen kjann:
>>
>> https://www.pckeyboard.com/page/Misc/MEM
>>
>>
>> Da,muit sollte dann alles reparuierbar seuin.
>
> Ich hab in meine Model M nie rein geschaut. Aber dem Klick-gefühl und
> Geräusch nach sind das Sprungschalter (svw Microswitches).

Nein, Model M ist eine Folientastatur mit einer aufgesetzten Mechanik.

Gerrit

Hanno Foest

unread,
May 10, 2021, 9:17:52 AM5/10/21
to
Am 10.05.21 um 13:06 schrieb olaf:

> >Ich hab hier einen ordinären PS/2-zu-USB-Adapter. OK, keine schicken
> >Extrafunktionen, aber dafür bleibt die IBM im Originalzustand. Irgendwo
> >hab ich auch noch eine Unicomp, die gleich mit USB ausgestattet ist...
>
> Ezaehl mal, wie orginal ist das Schreiubgefuehl auf denen?

Müßte ich ausgraben, und ich weiß nicht, wie viel da meine subjektive
Meinung zählt. Ist schon original (immer noch die gleiche Fertigung),
aber die Model M wurden halt über die Zeit weniger massiv. Siehe auch

The Ultimate IBM Model M review (buckling springs)
https://www.youtube.com/watch?v=r5H58uudo1Y

IBM Model M typing comparison (black, silver, grey, blue badge, SSK, M2,
M13)
https://www.youtube.com/watch?v=LjvyZo16e_4

olaf

unread,
May 10, 2021, 10:00:03 AM5/10/21
to
Kay Martinen <use...@martinen.de> wrote:

>Ich hab in meine Model M nie rein geschaut. Aber dem Klick-gefühl und
>Geräusch nach sind das Sprungschalter (svw Microswitches). Kann ich
>irgendwie nicht glauben das da irgendwo eine Klickerfolie zwischen ist.
>Wäre die nicht längst kaputt?

Kuck mal bei Wikipedia.
Die Teile haben alle Federn in den Tasten aber darunter eine Folie.
Diese Folie ist wohl bei meinen drei Tastaturen abgenutzt. Ich hab
jetzt hier naemlich drei geputzte wie neu aussehende Tasturen die alle
unterschiedliche kleine Probleme haben.

>Oder sprichst du da jetzt NICHT von einer Model M Tastatur? Oder einem
>billigen Nachbau?

Ich spreche natuerlich vom Model M. Baujahr zwischen 84 und 89. Alle
drei mit der grossen Entertaste. Die scheint wohl exotisch zu sein,
Bei Unicomp haben alle modernen Nachbauten nur eine kleine Entertaste,
ausser den 5250. Ich ueberlege gerade mir die zu bestellen...

Olaf

Nils M Holm

unread,
May 10, 2021, 10:20:04 AM5/10/21
to
olaf <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:
> Ich spreche natuerlich vom Model M. Baujahr zwischen 84 und 89. Alle
> drei mit der grossen Entertaste. Die scheint wohl exotisch zu sein,
> Bei Unicomp haben alle modernen Nachbauten nur eine kleine Entertaste,
> ausser den 5250. Ich ueberlege gerade mir die zu bestellen...

Ist eine Frage des Layouts: ANSI hat eine kleine, einreihige
Enter-Taste, ISO eine grosse, L-foermige.

--
Nils M Holm < n m h @ t 3 x . o r g > www.t3x.org

olaf

unread,
May 10, 2021, 10:30:03 AM5/10/21
to
Hanno Foest <hurga...@tigress.com> wrote:


>The Ultimate IBM Model M review (buckling springs)
>https://www.youtube.com/watch?v=r5H58uudo1Y

>IBM Model M typing comparison (black, silver, grey, blue badge, SSK, M2,
>M13)
>https://www.youtube.com/watch?v=LjvyZo16e_4

Erstaunlich wieviele unterschiedliche Typen davon gefertigt wurden.
Leider ist bei meinen das Label hinten nicht mehr lesbar oder fehlt
sogar ganz, daher weiss ich die offizielle Nummer nicht, aber ich hab
noch in keinem Video eine Tastatur gesehen die zu 100% meinen enspricht.

Meine aelteste hat z.B auch das silberne Rueckblech und den fetten
Steckverbinder fuer das abnehmbare Kabel mit DIN-Stecker. Allerdings
hat sie nicht rechts das viereckige IBM-Logo, sondern links steht IBM
in grau. Bei meinen beiden anderen ist das IBM in blau, die sind wohl
neuer. Eine hat sogar schon einen PS2 Anschluss direkt an der
Tastatur.

Die aelteste, die benutze ich gerade, geht noch am besten. Da prellt
nur manchmal ein Buchstabe. Kann aber auch nicht so bleiben, seufz.

Auf jedenfall sind die Folien wohl so langsam am Lebensende angekommen.

Olaf


Hanno Foest

unread,
May 10, 2021, 12:12:44 PM5/10/21
to
Am 10.05.21 um 16:15 schrieb olaf:

> Die aelteste, die benutze ich gerade, geht noch am besten. Da prellt
> nur manchmal ein Buchstabe. Kann aber auch nicht so bleiben, seufz.
>
> Auf jedenfall sind die Folien wohl so langsam am Lebensende angekommen.

Fände ich erstaunlich. Ich tipp hier gerade auf einer 1391403 von 1995,
das ist (neben der Unicomp) eine der jüngeren aus meinem Bestand.
Funktioniert tadellos. Von den anderen sind mir auch keine Probleme
bekannt, aber ich werd sie dann mal durchrotieren, um zu sehen, ob
Handlungs- bzw. Wartungsbedarf besteht.

Hanno Foest

unread,
May 10, 2021, 12:33:03 PM5/10/21
to
Am 10.05.21 um 18:17 schrieb Andreas Kohlbach:

>> Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
>> euch in folklore rumtreibt. :-)
>
> Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.

G83-6000?

(Der größte Müll, den ich je das Mißvergnügen hatte zu benutzen...)

Gerrit Heitsch

unread,
May 10, 2021, 1:37:31 PM5/10/21
to
On 5/10/21 7:33 PM, Andreas Kohlbach wrote:
> On Mon, 10 May 2021 18:33:00 +0200, Hanno Foest wrote:
>>
>> Am 10.05.21 um 18:17 schrieb Andreas Kohlbach:
>>
>>>> Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
>>>> euch in folklore rumtreibt. :-)
>>> Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
>>
>> G83-6000?
>>
>> (Der größte Müll, den ich je das Mißvergnügen hatte zu benutzen...)
>
> Weiß nicht. Cherry wurde in der Vergangenheit oft als Ersatz für das
> originale "Feel" einer originalen IBM-Tastatur gelobt.

Ja, aber dazu braucht man eine aus der G80-Serie.

Getippt auf einer G80-3000LAADE.

Gerrit

olaf

unread,
May 10, 2021, 2:15:02 PM5/10/21
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:

>Weiß nicht. Cherry wurde in der Vergangenheit oft als Ersatz für das
>originale "Feel" einer originalen IBM-Tastatur gelobt.

Ich hatte irgendwann in den 90er mal ein Billigteil von Chicony. Die
hatte sogar unten drunter noch einen Schalter um sie zwischen AT und
PC umzuschalten. Die war vom Tastendruckgefuehl und den Gerauschen,
Haptik sehr aehnlich den IBM-Tastaturen. Allerdings wog sie fast nix
und hat auch nicht lange gehalten.

Man koennte heute problemlos auch noch sowas bauen, letztlich macht
Unicomp das ja auch, aber wer kann denn heute noch 10Finger blind
tippern? Alles nur noch Maeuseschubser. Da gibt es wohl wenig Bedarf
fuer Tastaturen die einen Rueckmeldung per Haptik und Geraeusch
liefern.

Olaf

Marcel Mueller

unread,
May 10, 2021, 2:48:46 PM5/10/21
to
Am 10.05.21 um 09:45 schrieb olaf:
> Ich hab mir vor einiger Zeit von Michael Schwingen seine
> Adapterplatine ertauscht:
>
> https://www.schwingen.org/modelm-usb/
>
> Die funktioniert im uebrigen richtig gut!

Model-M Tastaturen laufen mit marginalen Modifikationen an jedem 5€
PS/2-USB-Adapter.

Man muss den Elko an der +5V verkleinern, sonst ist der Einschaltstrom
für USB zu hoch.
Und 1kOhm Pullup an den Datenleitungen ist auch in jeder Weise
unangemessen. Durch 10k ersetzen und die Dinger laufen an allem.


> Damit hab ich eine meiner Ersatztasturen auf USB umgebaut.
> Leider hat sie nur ein paar Tage funktioniert, danach
> fingen Tasten an lustig rum,zuprellen.
> Das lag aber an der Tastatur.

Interessant. Das hatte ich bei Model M noch nie.

> Seit heute morgen spinnt die aber auch. BUARGH SCHLUCHZ!
>
> Es ist also wohl so das die Teile jetzt langsam,
> das Alter erreicht haben wo sie dahinscheiden.

Möglich. Aber ich würde erst mal checken, ob man da nicht etwas machen kann.

> So suieht es ium, uiebruigen aius wenn uich duie Schreuibfehler
> nuicht beruichtuige. Vor allem, m,euin ui uind ui siund jkruituisch
> uind das m, aiuch. :-)

Da ist ein Kurzschluss in der Tastaturmatrix. Mglw. ist irgendwann mal
Flüssigkeit rein gekommen. Das kann dauern, bis sich das auswirkt.
Aber es kann natürlich auch mal einen Port vom Controller gefetzt haben.
Da müsste man jetzt schon mit elektronischem Gerät anrücken,
vorzugsweise mit einem Oszi. Für den Kurzschluss alleine sollte es auch
ein Ohmmeter tun.

> Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
> mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
> mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?

Ja. Checke erst mal, wo der Kurzschuss ist. Von alleine werden die nicht
dreckig.
Beim Putzen sehr vorsichtig sein. Man kann die Leiterbahnen leicht
beschädigen. Wasser und vielleicht ein wenig Spüli sind aber OK. Absolut
Pfui sind säurehaltige Substanzen oder organische Lösungsmittel.
Eine Reparatur ist mit Leitsilber möglich. Aber man braucht schon ein
ruhiges Händchen, um so schmale Bahnen damit zu ziehen.


Marcel

Marcel Mueller

unread,
May 10, 2021, 2:51:27 PM5/10/21
to
Am 10.05.21 um 11:11 schrieb Gerrit Heitsch:
>> Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
>> mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
>> mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?
>
> Schau lieber nach ob die Folien Bruchstellen zeigen und damit nach
> Betätigung nicht mehr zurückfedern.
>
> Folientastaturen haben eben Alterungsprobleme. ;)

Das ist keine Folientastatur. Model M ist buckling spring. Nur deshalb
will man die immer noch haben.

Die Folien sind einfach nur Flexprints.


Marcel

Gerrit Heitsch

unread,
May 10, 2021, 2:56:11 PM5/10/21
to
On 5/10/21 8:51 PM, Marcel Mueller wrote:
> Am 10.05.21 um 11:11 schrieb Gerrit Heitsch:
>>> Ich muss noch reinschauen aber das sind nur zwei duenne Folien
>>> mit einer sehr duennen Silberschicht drinnen. Hat da schon
>>> mal jemand Erfahrungen mit putzen oder so gemacht?
>>
>> Schau lieber nach ob die Folien Bruchstellen zeigen und damit nach
>> Betätigung nicht mehr zurückfedern.
>>
>> Folientastaturen haben eben Alterungsprobleme. ;)
>
> Das ist keine Folientastatur. Model M ist buckling spring.

Das ist eine Folientastatur mit allen Problemen dieser Technik (kein
n-key Rollover möglich z.B.). Egal was du oben für eine Mechanik zur
Betätigung noch draufsetzt.


> Die Folien sind einfach nur Flexprints.

Ja, eben. Folien, keine mechanischen Schalter oder Leitgummikontakte.

Gerrit



Clemens Schüller

unread,
May 10, 2021, 3:44:18 PM5/10/21
to
Servus!
Im Schrank liegt noch eine Razer Ornata Chroma - hat einen Klick, der
sehr an die Model M erinnert.

Auf der Razer Website steht "Razer™ Hybrid Mecha-Membrane Technology"


--
LieGrü aus Graz, Clemens

Hanno Foest

unread,
May 10, 2021, 5:16:58 PM5/10/21
to
On 10.05.21 19:33, Andreas Kohlbach wrote:

>>> Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
>>
>> G83-6000?
>>
>> (Der größte Müll, den ich je das Mißvergnügen hatte zu benutzen...)
>
> Weiß nicht. Cherry wurde in der Vergangenheit oft als Ersatz für das
> originale "Feel" einer originalen IBM-Tastatur gelobt.

Na ja, buckling spring ist schon sehr einzigartig. Die mechanischen
Cherry bzw. die Cherry MX Switches sind "guter Standard", aber es gibt
da durchaus noch besseres. Chyrosran22 (der Youtube Hoschi und
Tastatursammler mit dem Ultimate IBM Model M review) mag sie
beispielsweise nicht so. Aber sie sind halt sehr weit verbreitet, und
damit erste Wahl für Leute, die sich mechanische Keyboards selber bauen.
Würde ich vielleicht auch machen, wenn man diesen extrem schönen
Tastenkappensatz noch bekommen könnte:

https://www.originativeco.com/products/hyperfuse-dsa

Die G83-6000 war aber furchtbarer Schrott. Rubberdome auf Folie - das
kann durchaus taugen, aber die Tastenführungen waren nach wenigen
Monaten so verschlissen, daß die Tasten verkanteten und hakelten, wenn
man sie nicht mittig betätigte. Falscher Kunststoff vermutlich. Die
Keytronic kosteten die Hälfte und haben zigmal so lange gehalten,
obgleich prinzipiell die gleiche Technik. Und die Compaq, mit der ich im
Augenblick tippe, ist noch mal deutlich besser.

Andreas Bockelmann

unread,
May 11, 2021, 12:17:35 AM5/11/21
to
Andreas Kohlbach schrieb:

> In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
> Nadel-Druckers beschwert...
>

Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
Druckerräumen.

--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann

olaf

unread,
May 11, 2021, 1:45:03 AM5/11/21
to
Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:

>Model-M Tastaturen laufen mit marginalen Modifikationen an jedem 5???
>PS/2-USB-Adapter.

Ja, aber die Tastatur umprogrammieren zu koennen hat auch was!

>Man muss den Elko an der +5V verkleinern, sonst ist der Einschaltstrom
>für USB zu hoch.
>Und 1kOhm Pullup an den Datenleitungen ist auch in jeder Weise
>unangemessen. Durch 10k ersetzen und die Dinger laufen an allem.

Da waer ich vorsichtig. Schaltkontakte brauchen ja einen gewissen
Mindeststrom damit sie sauber bleiben. Und vielleicht braucht man auch
etwas Strom um sich gegen den 30Jahre alten Dreck in der Folie
durchzusetzen. Da wuerde ich jedenfalls ohne Not nichts aendern.

>Interessant. Das hatte ich bei Model M noch nie.

Ich habe dieses Modell jetzt gerade wieder im Einsatz.
Die hat gestern Problemlos funktioniert, dafuer faengt sie
jetzt an nach einem Tag nutzung wieder zu haengen. Also
manchen Tasten bleiben scheinbar manchmal dauerhaft gedrueckt bis
man schnell nochmal draufhaut und es wird gerade immer schlimmer.
Also sicher auch irgendein mechanisches Problem der beiden
Folien.

So langsam muss ich mir was einfallen lassen. :)

>Möglich. Aber ich würde erst mal checken, ob man da nicht etwas machen kann.

Man kann ja wohl die beiden Folien bei Unicomp nachkaufen, allerdings
nur mit Paypal und 68$ Versandgebuehr fuer Fedex. Das hat mich gestern
erstmal zurueckgehalten.

>Da ist ein Kurzschluss in der Tastaturmatrix. Mglw. ist irgendwann mal
>Flüssigkeit rein gekommen. Das kann dauern, bis sich das auswirkt.

Nein nein, ich weiss was ich wann mal reingekippt habe und was nicht.
Das ist bei dem Modell noch nicht vorgekommen.

>Aber es kann natürlich auch mal einen Port vom Controller gefetzt haben.

Glaub ich nicht. Das waere dauerhafter Zustand.

>Da müsste man jetzt schon mit elektronischem Gerät anrücken,

Glaub mir, ich bin da allerbestens ausgeruestet. :)

>vorzugsweise mit einem Oszi. Für den Kurzschluss alleine sollte es auch
>ein Ohmmeter tun.

Ich haette ein U1253B oder ein Keithley 199. Reicht das? .-)

Der Gedanke kam mir natuerlich auch schon. ICh haette aber gerne
vorher noch eine Schaltung gefunden welche Taste an welcher Leitung
haengt, also von der Folie. Dann koennte man dem etwas logischer
nachgehen. Hab ich aber bis jetzt noch nicht gefunden.

>Ja. Checke erst mal, wo der Kurzschuss ist. Von alleine werden die nicht
>dreckig.

Doch doch.

>Beim Putzen sehr vorsichtig sein. Man kann die Leiterbahnen leicht
>beschädigen.

Ich weiss. Ich musste schon die Kontakte einer meiner Tastatur mit
Silberlack repariern weil ich dachte das man das schwarze Zeug darauf
ganz vorsichtig mit dem Glasfaserstift weg bekommt.
War eine Fehleinschaetzung.

Aber sein wir mal realistisch. Ich hab hier drei Tastaturen die
mittlerweile alle Probleme mit den Folien zeigen. Das ist nicht
gleichzeitig aufgetreten, deshalb hab ich ja auch mehrere, aber so
langsam sind die Folien wohl am Ende ihres Lebens angekommen.
Von daher waere wohl erneuern die beste Loesung.

>Eine Reparatur ist mit Leitsilber möglich.

Ich weiss.

>Aber man braucht schon ein
>ruhiges Händchen, um so schmale Bahnen damit zu ziehen.

So was grobes? Das hab ich aber schon um groessenordnungen feineres
gemacht.

Es sind zwei andere Sachen dir mir sorgen machen.

1. Man muss die ganzen Plastiknieten entfernen und das Teil
hinterher wieder braucht und stabil zu bekommen.

2. Ich vermute mal das die Folien einfach ihre mechanischen
Eigenschaften verloren haben.

Ich nehme aber gleich mal eine meiner Tastaturen auseinander und schau
mal was ich vorfinde.

Olaf

Gerrit Heitsch

unread,
May 11, 2021, 2:02:34 AM5/11/21
to
On 5/11/21 7:43 AM, olaf wrote:
> Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:
>
> >Model-M Tastaturen laufen mit marginalen Modifikationen an jedem 5???
> >PS/2-USB-Adapter.
>
> Ja, aber die Tastatur umprogrammieren zu koennen hat auch was!
>
> >Man muss den Elko an der +5V verkleinern, sonst ist der Einschaltstrom
> >für USB zu hoch.
> >Und 1kOhm Pullup an den Datenleitungen ist auch in jeder Weise
> >unangemessen. Durch 10k ersetzen und die Dinger laufen an allem.
>
> Da waer ich vorsichtig. Schaltkontakte brauchen ja einen gewissen
> Mindeststrom damit sie sauber bleiben.

Wir reden hier nicht von mechanischen Relais mit Schaltströmen im
A-Bereich.

Gerrit

Thomas Koenig

unread,
May 11, 2021, 2:59:26 AM5/11/21
to
Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> schrieb:
> Andreas Kohlbach schrieb:
>
>> In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
>> Nadel-Druckers beschwert...
>>
>
> Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
> Druckerräumen.

Nadeldrucker?

Richtige Drucker waren ja wohl die echten "line printer" wie die
IBM 1403. Da hatte man wenigstens noch ordentliche Papierbreiten,
132 Zeichen, und grün/weiße Streifen auf dem Papier, damit man
mit den Zeilen nicht durcheinanderkam

(Für Python sollte man die grün/weißen Streifen wohl senkrecht
aufs Papier machen, wäre doch mal eine Geschäftsidee).

olaf

unread,
May 11, 2021, 3:00:03 AM5/11/21
to
olaf <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:

>Ich nehme aber gleich mal eine meiner Tastaturen auseinander und schau
>mal was ich vorfinde.

So, ich hab jetzt eine komplett zerlegt. SEUFZT!

Folien hab ich vorsichtig abgeputz und trocknen jetzt erstmal. Danach
messe ich die mal kurz durch. Ich erwarte aber da eher weniger Probleme
nachdem ich jetzt den inneren Aufbau kenne.

Die Feder die ihr seht wenn ihr eine Taste rausnehmt steckt auf der
Unterseite auf einen kleinen Plastikpoempel.
Diese Plastikteil drueckt auf eine Gummimatte und diese Gummimatte
drückt dann wiederum die beiden Folien zusammen.

Diese Gummimatte ist duenn und labrig und fühlt sich auch komisch
an. Man kann ausserdem sehen wo die Plastikpoempel sich in das Gummi
gedrueckt haben.

Es kann nun sein das dieses Gummi einfach nach 30Jahren seine
Konsistenz geaendert hat und deshalb Probleme macht.

Es kann aber auch sein das es durch aufmachen und wieder zusammenbau
leicht anders liegt und die Plastikpoempel an anderer Stelle aufliegen
und es dann wieder 10Jahre funktioniert.

Das wird man erst hinterher wissen.


Das naechste Problem, die Tastatur wurde leider auf das billigste
verschweisst. Der eigentliche Halterahmen fuer die Tasten hat hinten
so 50-80Haltepinne auf welche die Rueckplatte aufgelegt wurde und dann
wurden diese Pinne heiss platt gedrueckt. Die muss man leider alle
entfernen wenn man die Tastatur oeffnet. Ausserdem ist das Plastik
auch schon so broecklige das 5-10 der Nietenteile von selbt abgefallen
war.
Auf jedenfall muss man beim zumachen auch wieder alle Verbindungen
herstellen. Die Tastatur ist da mechanisch drauf angewiesen.

Also im Prinzip müssten da 50Schrauben rein. Natuerlich so das aus dem
Plastik nichts rauskuckt weil das vermutlich die Tasten beim druecken
behindert.
Das wird noch ein interessantes Problem!

BTW: Es wundert mich eigentlich das man heute Tastaturen mit
Einzeltasten baut. Dieses Konzept das IBM damals in den 80ern
angewendet hat ist konsquent darauf ausgelegt in der Herstellung so
billig wie moeglich zu sein und es hat ja auch sehr lange und gut
funktioniert. Und eigentlich koennte ich damit leben mir alle 30Jahre
eine neue Tastatur zu kaufen. :)


Olaf


Marcel Mueller

unread,
May 11, 2021, 3:09:00 AM5/11/21
to
Am 11.05.21 um 07:43 schrieb olaf:
> Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:
>
> >Model-M Tastaturen laufen mit marginalen Modifikationen an jedem 5???
> >PS/2-USB-Adapter.
>
> Ja, aber die Tastatur umprogrammieren zu koennen hat auch was!

Wieso? Kann sie dann Kaffee kochen? ;-)


> >Man muss den Elko an der +5V verkleinern, sonst ist der Einschaltstrom
> >für USB zu hoch.
> >Und 1kOhm Pullup an den Datenleitungen ist auch in jeder Weise
> >unangemessen. Durch 10k ersetzen und die Dinger laufen an allem.
>
> Da waer ich vorsichtig. Schaltkontakte brauchen ja einen gewissen
> Mindeststrom damit sie sauber bleiben.

Welche Schaltkontakte? Da gibt es keine, jedenfalls nicht am PS/2 Port.

> Und vielleicht braucht man auch
> etwas Strom um sich gegen den 30Jahre alten Dreck in der Folie
> durchzusetzen. Da wuerde ich jedenfalls ohne Not nichts aendern.

Da sollst Du auch gar nichts ändern.

Es geht um die 1k Pull-Up an Clock und (oder war es oder?) Data vom PS/2
Port. Das schafft ein 08/15-CMOS Port nicht bei TTL-kompatiblem
Low-Pegel. Und 5ma ist bei der Datenrate auch völlig daneben. Die haben
einfach /irgendwas/ genommen.

> >Interessant. Das hatte ich bei Model M noch nie.
>
> Ich habe dieses Modell jetzt gerade wieder im Einsatz.
> Die hat gestern Problemlos funktioniert, dafuer faengt sie
> jetzt an nach einem Tag nutzung wieder zu haengen. Also
> manchen Tasten bleiben scheinbar manchmal dauerhaft gedrueckt bis
> man schnell nochmal draufhaut und es wird gerade immer schlimmer.
> Also sicher auch irgendein mechanisches Problem der beiden
> Folien.

Hmm, vielleicht doch die Folien. Das hatte ich glücklicherweise noch nicht.

> Man kann ja wohl die beiden Folien bei Unicomp nachkaufen, allerdings
> nur mit Paypal und 68$ Versandgebuehr fuer Fedex. Das hat mich gestern
> erstmal zurueckgehalten.

Vergiss es. Dafür bekommst du schon eine gute Tastatur. Vielleicht nicht
Model-M Kult aber zumindest vom schreiben her vergleichbar.

Außerdem muss man aufpassen. Die IBM Tastaturen unterscheiden sich
teilweise im inneren. Ich habe verschiedene, bei denen der Anschluss der
Tastaturmatrix zum Controller anders ausgeführt ist.

By the way, wenn Du ganz nett fragst:
Ich habe noch eine IBM mit defektem Tastaturcontroller (und ich glaube
eine Tastenkappe ist bei irgendeinem Umzug verschwunden. Die
Tastaturmatrix war aber definitiv noch OK. Ich habe sie als
Ersatzteillager aufgehoben. Also, falls das genaue Modell passt,
könntest Du mal fragen und aus 2 mach eins spielen. (mueller at maazl de
- die Replyadresse hier hat Myriaden von Spam. Da kommt man ohne
Whitelist nicht durch.)


> >Aber es kann natürlich auch mal einen Port vom Controller gefetzt haben.
>
> Glaub ich nicht. Das waere dauerhafter Zustand.

Ach, das mit den Buchstbendopplern tritt nicht immer auf?
OK, dann würde ich auch auf Mechanik tippen.


> >Da müsste man jetzt schon mit elektronischem Gerät anrücken,
> >vorzugsweise mit einem Oszi. Für den Kurzschluss alleine sollte es auch
> >ein Ohmmeter tun.
>
> Der Gedanke kam mir natuerlich auch schon. ICh haette aber gerne
> vorher noch eine Schaltung gefunden welche Taste an welcher Leitung
> haengt, also von der Folie. Dann koennte man dem etwas logischer
> nachgehen. Hab ich aber bis jetzt noch nicht gefunden.

Ach was. Man baut die Tastatur einfach aus und probiert es aus.
Aber letztlich ist es ja eh egal welche Taste es gerade erwischt hat. Es
müssen /alle/ funktionieren.


> >Aber man braucht schon ein
> >ruhiges Händchen, um so schmale Bahnen damit zu ziehen.
>
> So was grobes? Das hab ich aber schon um groessenordnungen feineres
> gemacht.

Ich auch, aber nicht mit Leitsilber.

> Es sind zwei andere Sachen dir mir sorgen machen.
>
> 1. Man muss die ganzen Plastiknieten entfernen und das Teil
> hinterher wieder braucht und stabil zu bekommen.

Ja, klar, kein Problem. Da habe ich einfach kleine Holzschräubchen rein
gedreht. Vorher mit 1,5mm Bohrer etwas Platz geschaffen.

> 2. Ich vermute mal das die Folien einfach ihre mechanischen
> Eigenschaften verloren haben.

Das wäre natürlich möglich. Aber wie dadurch ein Kurzer zustande kommen
soll, ist mir immer noch rätselhaft.

> Ich nehme aber gleich mal eine meiner Tastaturen auseinander und schau
> mal was ich vorfinde.

Na denn...


Marcel

Gerrit Heitsch

unread,
May 11, 2021, 3:09:40 AM5/11/21
to
On 5/11/21 8:50 AM, olaf wrote:
>
> BTW: Es wundert mich eigentlich das man heute Tastaturen mit
> Einzeltasten baut.

Weil das Vorteile hat. Mit der Folientechnik sind ein paar Dinge nicht
möglich. N-key-rollover z.B. weil man dazu für jede Taste eine Diode in
Reihe zur Taste braucht. Das mach mal auf der Folie. Auf einer Platine
mit Einzeltastern, teilweise integriert in den Taster selbst hingegen
kein Problem.

Auch kann man das Tastengefühl mit Einzeltasten besser steuern. Ich mag
z.B. keine Tasten mit Druckpunkt, aber bitte mit hartem Anschlag. Das
geht mit Folie nicht, mit MX Black von Cherry hingegen schon.

Nebenbei ist ein defekter Taster einfacher tauschbar als eine neue Folie
zu bekommen. Deine IBM ist hier die Ausnahme, probier das mal für eine
Keytronic. Teilweise sind die Taster auch reparierbar. Ich hatte hier
mal eine Amiga-Tastatur mit Cherry MX Black bei der ein Taster nicht
funktionierte. Taster zerlegt, Kontaktblech wieder in die korrekte Form
gebracht, geht wieder.

Gerrit



olaf

unread,
May 11, 2021, 4:15:03 AM5/11/21
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:

>Nebenbei ist ein defekter Taster einfacher tauschbar als eine neue Folie
>zu bekommen. Deine IBM ist hier die Ausnahme, probier das mal für eine
>Keytronic. Teilweise sind die Taster auch reparierbar. Ich hatte hier

Wenn ich den Aufwand hier so sehe dann wuerde ich niemals auf die Idee
kommen sowas selber zu reparieren. Dan haettte man sich einfach etwas
neues gekauft. Unicomp bietet im uebrigen die Reparatur alter IBM
Tastaturen fuer $50 an, ich kann nur dringendst empfehlen davon
gebrauch zu machen. Allerdings wird da vermutlich nochmal das doppelte
an Versand drauf kommen.

BTW: Man wird die Tastatur wieder zusammenbekommen wenn man die
ehemaligen Nieten alle ausbohrt und durch M3x10 Schrauben ersetzt. Es
ist auf der Oberseite genug Platz um dort normalen Flachkopf zu
verwenden. Senkkopf ist also nicht notwendig. Hab ich gerade mit
10Schrauben ausprobiert.

Auf der Unterseite braucht man aber Polystopmuttern oder
Schraubensicherungslack. Man kann diese Schrauben ja nicht beliebig
fest zusammenschrauben weil sie sonst die Gummifolie (0.3mm dick)
zusammenquetscht. Das wird auch noch interessant.
Ohne sicherung wuerden die sich beim schreiben schnell wieder loesen.

>mal eine Amiga-Tastatur mit Cherry MX Black bei der ein Taster nicht
>funktionierte. Taster zerlegt, Kontaktblech wieder in die korrekte Form
>gebracht, geht wieder.

Okay, da geht es ja auch wieder um ein nationales Kulturgut. :-)

Olaf




Gerrit Heitsch

unread,
May 11, 2021, 4:22:42 AM5/11/21
to
On 5/11/21 10:01 AM, olaf wrote:
> Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>
> >Nebenbei ist ein defekter Taster einfacher tauschbar als eine neue Folie
> >zu bekommen. Deine IBM ist hier die Ausnahme, probier das mal für eine
> >Keytronic. Teilweise sind die Taster auch reparierbar. Ich hatte hier
>
> Wenn ich den Aufwand hier so sehe dann wuerde ich niemals auf die Idee
> kommen sowas selber zu reparieren. Dan haettte man sich einfach etwas
> neues gekauft.

Bekommt man ja nicht mehr... Das hier ist eine Cherry G80-3000 ohne
Windows-Tasten, also breiter SPACE-Taste. Die will ich solange wie
möglich am Laufen halten. Ist erst 25 Jahre alt.


> >mal eine Amiga-Tastatur mit Cherry MX Black bei der ein Taster nicht
> >funktionierte. Taster zerlegt, Kontaktblech wieder in die korrekte Form
> >gebracht, geht wieder.
>
> Okay, da geht es ja auch wieder um ein nationales Kulturgut. :-)

Ja, aber wenn ich die repariere kann ich auch andere Tastaturen mit
mechanischen Tastern reparieren.

Gerrit

olaf

unread,
May 11, 2021, 4:30:03 AM5/11/21
to
Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:

>> Ja, aber die Tastatur umprogrammieren zu koennen hat auch was!

>Wieso? Kann sie dann Kaffee kochen? ;-)

Man kann Capslock abschalten. .-)

Ich wuerde mir manchmal auch noch eine hoehere Repeatrate wuenschen als man
so einstellen. Ich hatte frueher mal eine Zeitlang bei einer PS2 Tastatur einen
anderen Quarz eingeloetet damit die schneller wurde. :)

Irgedend was sinnvolles wird einen da schon einfallen.

An meinem alten Apple2 hatte ich eine BOSS1, die konnte sogar Basicbefehle
auf Tastendruck wie ein ZX Spektrum. Sowas waer doch fuer C irgendwie cool.

>Welche Schaltkontakte? Da gibt es keine, jedenfalls nicht am PS/2 Port.

In den Tasten. die Verbindungsstelle der Kontakte.

Da braucht man Mindeststroeme damit Kontakte dauerhaft leitend bleiben.

>Es geht um die 1k Pull-Up an Clock und (oder war es oder?) Data vom PS/2
>Port. Das schafft ein 08/15-CMOS Port nicht bei TTL-kompatiblem
>Low-Pegel. Und 5ma ist bei der Datenrate auch völlig daneben. Die haben
>einfach /irgendwas/ genommen.

Ja gut, aber wenn ich mir hier den Aufwand mache dann wird die gleich
auf USB umgebaut. Ich hab zwar jetzt noch ein Mainboard mit PS2, aber
das ist sicher das letzte. Noch cooler waere es wenn man die
Elektronik in der Tastatur nochmal ueberarbeitet und da gleich einen
USB-Hub einbaut damit man in die Tastatur auch einen USB-Stick
einstecken koennte....

>Hmm, vielleicht doch die Folien. Das hatte ich glücklicherweise noch nicht.

wie gesagt, ich vermute mittlerweile eher die Gummimatte. Einfach weil
man auch die Druckstellen der Plastikpoempel darin fuehlen kann. Die
hat sich also veraendert.

>Vergiss es. Dafür bekommst du schon eine gute Tastatur. Vielleicht nicht
>Model-M Kult aber zumindest vom schreiben her vergleichbar.

Es geht mir weniger um Kult als um die Qualitaet. Ich schreibe mit
10Fingern ohne dabei auf die Tastatur zu schauen. Da WILL ich nix
anderes.

>Außerdem muss man aufpassen. Die IBM Tastaturen unterscheiden sich
>teilweise im inneren. Ich habe verschiedene, bei denen der Anschluss der
>Tastaturmatrix zum Controller anders ausgeführt ist.

Bei meinen hier nicht. Lediglich der Anschluss zu den LEDs ist einmal
mit Folie und zweimal mit einzelnen Draehten.

>By the way, wenn Du ganz nett fragst:
>Ich habe noch eine IBM mit defektem Tastaturcontroller (und ich glaube
>eine Tastenkappe ist bei irgendeinem Umzug verschwunden. Die
>Tastaturmatrix war aber definitiv noch OK. Ich habe sie als

Ich merke dich mal vor falls das hier nix wird.

>Ersatzteillager aufgehoben. Also, falls das genaue Modell passt,
>könntest Du mal fragen und aus 2 mach eins spielen. (mueller at maazl de
>- die Replyadresse hier hat Myriaden von Spam. Da kommt man ohne
>Whitelist nicht durch.)

Ja, ich bin auch kurz davor mir wieder mal einen lokalen Mailserver
aufzusetzen und alles einmal durch ein locales procmail zu leiden. Es
ist unglaublich was der Dreck in den letzen 2-3Monaten zugenommen hat.

>Ach, das mit den Buchstbendopplern tritt nicht immer auf?
>OK, dann würde ich auch auf Mechanik tippen.

Nein. Es tritt in 90% der Faelle auf. Drueckt man die Taste dann ein
paar mal fest so geht es wieder fuer 10Tastendruecke.

>Ach was. Man baut die Tastatur einfach aus und probiert es aus.
>Aber letztlich ist es ja eh egal welche Taste es gerade erwischt hat. Es
>müssen /alle/ funktionieren.

Jaja, hab nur gehofft der totalen Zerlegung zu entkommen, aber hab ich
ja jetzt gemacht.


>Ja, klar, kein Problem. Da habe ich einfach kleine Holzschräubchen rein
>gedreht. Vorher mit 1,5mm Bohrer etwas Platz geschaffen.

Da haette ich Angst dass der Druck das alte Plastik sprengt.
Deshalb hab ich jetzt M3 Flachkopf genommen, das geht auch.

Ein Teil der ursprünglich 50 (hab es gerade mal gezaehlt)
Plastiknieten sind ja auch schon einfach so abgefallen. Das Plastik
auch nicht mehr so wie 1988. Und es soll ja nochmal 30Jahre halten!

Olaf

Andreas Bockelmann

unread,
May 11, 2021, 9:02:02 AM5/11/21
to
Andreas Kohlbach schrieb:
> On Tue, 11 May 2021 06:59:25 -0000 (UTC), Thomas Koenig wrote:
>>
>> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> schrieb:
>>> Andreas Kohlbach schrieb:
>>>
>>>> In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
>>>> Nadel-Druckers beschwert...
>>>>
>>>
>>> Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
>>> Druckerräumen.
>
> Nicht bei "Home Anwendern".
>
>> Nadeldrucker?
>
> Dot-Matrix.
>
Ich spreche von Epson DFX und DFQ, ja Kettendrucker kenne ich auch noch.

<https://www.epson.de/products/printers/dot-matrix-printers/epson-dfx-8500>
DAS ist ein Nadeldrucker

Gerrit Heitsch

unread,
May 11, 2021, 10:12:15 AM5/11/21
to
Naja... Ich dachte da eher an so etwas hier:

https://printronix.com/emea/de/product/line-matrix-en-de/p8000-cabinet/

Noch neu zu bekommen und mit 500-2000 Zeilen/min recht schnell, also
eher was für Anwendungen mit viel Durchsatz.

Gerrit


Andreas Bockelmann

unread,
May 11, 2021, 1:34:02 PM5/11/21
to
Gerrit Heitsch schrieb:
Okay, Du hast gewonnen :-)

Marcel Mueller

unread,
May 12, 2021, 3:00:05 AM5/12/21
to
Am 11.05.21 um 10:17 schrieb olaf:
> Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:
>
> >> Ja, aber die Tastatur umprogrammieren zu koennen hat auch was!
>
> >Wieso? Kann sie dann Kaffee kochen? ;-)
>
> Man kann Capslock abschalten. .-)

?
Sowas macht man doch nicht /in der Tastatur/. Die liefert nur Scancodes.

Wenn man CapsLock los werden oder mit etwas sinnvollem belegen will -
was ich durchaus nachvollziehen kann, da die Taste keinerlei Nutzen
stiftet, wohl aber Schaden anrichtet -, dann ändert man einfach die
Tastaturbelegung.
Das geht sowohl unter Windows als auch unter Linux trivial. Bei ersterem
ist es ein einziger Registry-Eintrag für genau die Taste, bei letzteren
eine kleine Datei. Viele Linux-Desktops haben mittlerweile sogar eine UI
dafür, wo man zumindest ein paar Funktionen zur Auswahl hat, z.B. Compose.


> Ich wuerde mir manchmal auch noch eine hoehere Repeatrate wuenschen als man
> so einstellen. Ich hatte frueher mal eine Zeitlang bei einer PS2 Tastatur einen
> anderen Quarz eingeloetet damit die schneller wurde. :)

Korrigiere mich, aber ich meine auch das kann man einstellen. In dem
Fall liegt die Einstellung tatsächlich in der Tastatur, aber dafür gibt
es AFAIK ein Standard-Kommando. Ob natürlich jede alte IBM das Kommando
versteht, weiß ich nicht. Aber da IBM der Urheber der
AT-Tastaturprotokolls ist, ist es durchaus nicht abwegig.

> Irgedend was sinnvolles wird einen da schon einfallen.

... wenn man lange genug an den Fingernägeln nuckelt. ;-)


> An meinem alten Apple2 hatte ich eine BOSS1, die konnte sogar Basicbefehle
> auf Tastendruck wie ein ZX Spektrum. Sowas waer doch fuer C irgendwie cool.

Bei den 5 Schlüsselworten, die man täglich braucht und die meistens
nicht mehr als 5 Buchstaben haben? OK, return hat 6.

Da nimmt man besser eine gescheite IDE, die diverse Abkürzungen kennt
und oft nicht nur Patterns kann, sondern auch kontextsensitiv die
passenden Variablen- und Funktionsnamen auf Lager hat.
OK, letzteres war auf alten Rechnern noch keine Option. Aber passende
Editoren sind so alt wie die Programmiersprachen.


> >Es geht um die 1k Pull-Up an Clock und (oder war es oder?) Data vom PS/2
> >Port. Das schafft ein 08/15-CMOS Port nicht bei TTL-kompatiblem
> >Low-Pegel. Und 5ma ist bei der Datenrate auch völlig daneben. Die haben
> >einfach /irgendwas/ genommen.
>
> Ja gut, aber wenn ich mir hier den Aufwand mache dann wird die gleich
> auf USB umgebaut. Ich hab zwar jetzt noch ein Mainboard mit PS2, aber
> das ist sicher das letzte. Noch cooler waere es wenn man die
> Elektronik in der Tastatur nochmal ueberarbeitet und da gleich einen
> USB-Hub einbaut damit man in die Tastatur auch einen USB-Stick
> einstecken koennte....

Etwas Platz sollte sich finden lassen. Aber die Gehäuseform ist nicht
gerade auf USB-Buchsen optimiert.


> >Hmm, vielleicht doch die Folien. Das hatte ich glücklicherweise noch nicht.
>
> wie gesagt, ich vermute mittlerweile eher die Gummimatte. Einfach weil
> man auch die Druckstellen der Plastikpoempel darin fuehlen kann. Die
> hat sich also veraendert.

Gummimatte? Sowas habe ich bei mir nicht gefunden.


> >Außerdem muss man aufpassen. Die IBM Tastaturen unterscheiden sich
> >teilweise im inneren. Ich habe verschiedene, bei denen der Anschluss der
> >Tastaturmatrix zum Controller anders ausgeführt ist.
>
> Bei meinen hier nicht. Lediglich der Anschluss zu den LEDs ist einmal
> mit Folie und zweimal mit einzelnen Draehten.

OK. Ich wollte mal den Controller transplantieren, aber der
Folienstecker hat gar nicht gepasst. Komplett anderer Anschluss. Die
eine war glaube ich von '87 und die andere ein paar Jahre neuer.


[Spam]
> Ja, ich bin auch kurz davor mir wieder mal einen lokalen Mailserver
> aufzusetzen und alles einmal durch ein locales procmail zu leiden. Es
> ist unglaublich was der Dreck in den letzen 2-3Monaten zugenommen hat.

Schwankt sehr. Aber ja, es ist wieder mehr geworden.
Es gab aber auch schon Zeiten wo es noch wesentlich mehr war.


> >Ja, klar, kein Problem. Da habe ich einfach kleine Holzschräubchen rein
> >gedreht. Vorher mit 1,5mm Bohrer etwas Platz geschaffen.
>
> Da haette ich Angst dass der Druck das alte Plastik sprengt.

Bei 2mm Schräubchen mit vielleicht 5mm Länge hatte ich da wenig Sorge.
Alleine die Stahlplatte hat ja schon gefühlte 2mm Dicke.

> Deshalb hab ich jetzt M3 Flachkopf genommen, das geht auch.

M3 sind aber ganz schöne Prügel. Das Plastik, wo die rein gehen hat
jetzt nicht sonderlich viel Material.

> Ein Teil der ursprünglich 50 (hab es gerade mal gezaehlt)
> Plastiknieten sind ja auch schon einfach so abgefallen. Das Plastik
> auch nicht mehr so wie 1988. Und es soll ja nochmal 30Jahre halten!

Tja, könnte eng werden. ;-)


Marcel

Marcel Mueller

unread,
May 12, 2021, 3:06:20 AM5/12/21
to
Am 11.05.21 um 08:50 schrieb olaf:
> Die Feder die ihr seht wenn ihr eine Taste rausnehmt steckt auf der
> Unterseite auf einen kleinen Plastikpoempel.
> Diese Plastikteil drueckt auf eine Gummimatte und diese Gummimatte
> drückt dann wiederum die beiden Folien zusammen.
>
> Diese Gummimatte ist duenn und labrig und fühlt sich auch komisch
> an. Man kann ausserdem sehen wo die Plastikpoempel sich in das Gummi
> gedrueckt haben.
>
> Es kann nun sein das dieses Gummi einfach nach 30Jahren seine
> Konsistenz geaendert hat und deshalb Probleme macht.

Ich kann mir aber noch immer nicht erklären, wie das eine /benachbarte/
Taste auslösen kann.


> Das naechste Problem, die Tastatur wurde leider auf das billigste
> verschweisst. Der eigentliche Halterahmen fuer die Tasten hat hinten
> so 50-80Haltepinne auf welche die Rueckplatte aufgelegt wurde und dann
> wurden diese Pinne heiss platt gedrueckt. Die muss man leider alle
> entfernen wenn man die Tastatur oeffnet.

Das hatten wir ja schon.


> BTW: Es wundert mich eigentlich das man heute Tastaturen mit
> Einzeltasten baut. Dieses Konzept das IBM damals in den 80ern
> angewendet hat ist konsquent darauf ausgelegt in der Herstellung so
> billig wie moeglich zu sein und es hat ja auch sehr lange und gut
> funktioniert. Und eigentlich koennte ich damit leben mir alle 30Jahre
> eine neue Tastatur zu kaufen. :)

Heute ist es gar nicht so einfach, gescheite Tastaturen zu erhaschen.
Dass die Schalter etwas taugen müssen hat sich durchaus herumgesprochen.
Und Cherry MX kann sich durchaus sehen lassen. Aber der Rest der
Tastaturen kann mit der Qualität der MX Schalter oft nicht mithalten.
Uch nicht bei teureren Cherrys. Da hatten wir es auch schon, dass bei 2
drittel der Tastaturen nach 3 Monaten die häufig genutzten
Tastenbeschriftungen kaum noch zu erkennen waren. Und der
Micro-USB-Stecker hat sich oft von alleine gelöst. Das ist einfach nur
peinlich.


Marcel

olaf

unread,
May 12, 2021, 3:15:03 AM5/12/21
to
Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:


>Tja, könnte eng werden. ;-)

Eine Tastatur hab ich wieder hin bekommen, bei der anderen bin
ich noch mit Silberleitlack am pinseln. Es besteht also wieder
Hoffnung.

Olaf

Gerrit Heitsch

unread,
May 12, 2021, 3:22:01 AM5/12/21
to
On 5/12/21 9:00 AM, Marcel Mueller wrote:
> Am 11.05.21 um 10:17 schrieb olaf:
>
>
>> Ich wuerde mir manchmal auch noch eine hoehere Repeatrate wuenschen
>> als man
>> so einstellen. Ich hatte frueher mal eine Zeitlang bei einer PS2
>> Tastatur einen
>> anderen Quarz eingeloetet damit die schneller wurde. :)
>
> Korrigiere mich, aber ich meine auch das kann man einstellen. In dem
> Fall liegt die Einstellung tatsächlich in der Tastatur, aber dafür gibt
> es AFAIK ein Standard-Kommando. Ob natürlich jede alte IBM das Kommando
> versteht, weiß ich nicht. Aber da IBM der Urheber der
> AT-Tastaturprotokolls ist, ist es durchaus nicht abwegig.

Ich erinnere mich an eine Zeit in der man das im BIOS des Rechners
einstellen konnte.

Gerrit

Hanno Foest

unread,
May 12, 2021, 3:45:44 AM5/12/21
to
Am 12.05.21 um 09:00 schrieb Marcel Mueller:

> Wenn man CapsLock los werden oder mit etwas sinnvollem belegen will -
> was ich durchaus nachvollziehen kann, da die Taste keinerlei Nutzen
> stiftet, wohl aber Schaden anrichtet -, dann ändert man einfach die
> Tastaturbelegung.
> Das geht sowohl unter Windows als auch unter Linux trivial. Bei ersterem
> ist es ein einziger Registry-Eintrag für genau die Taste, bei letzteren
> eine kleine Datei.

Das hab ich zwar gemacht, aber ich hab ab und zu mal das Problem, daß
sich Capslock dann doch wieder irgendwie einschaltet, aber man es dann
nur schwer wieder loswird, weil man ja die Capslock Taste totgelegt hat.
(Hab inzwischen ein kleines Skript dafür)

>> Ich wuerde mir manchmal auch noch eine hoehere Repeatrate wuenschen
>> als man
>> so einstellen. Ich hatte frueher mal eine Zeitlang bei einer PS2
>> Tastatur einen
>> anderen Quarz eingeloetet damit die schneller wurde. :)
>
> Korrigiere mich, aber ich meine auch das kann man einstellen. In dem
> Fall liegt die Einstellung tatsächlich in der Tastatur, aber dafür gibt
> es AFAIK ein Standard-Kommando.

xset r rate [delay [rate]]

Bei mir xset r rate 220 45

xset programmiert die Tastatur um? Echt? Wußte ich auch nicht.

> Ob natürlich jede alte IBM das Kommando
> versteht, weiß ich nicht. Aber da IBM der Urheber der
> AT-Tastaturprotokolls ist, ist es durchaus nicht abwegig.

Hier gehts. Model M (1391403) hinter USB Adapter.

olaf

unread,
May 12, 2021, 9:00:04 AM5/12/21
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:


>Ich erinnere mich an eine Zeit in der man das im BIOS des Rechners
>einstellen konnte.

Natuerlich konnte man das schon immer einstellen, aber mir war das
Maximum des Einstellbaren zu langsam.

Olaf


Gerrit Heitsch

unread,
May 12, 2021, 9:05:42 AM5/12/21
to
Und dann hast du die Tastatur übertaktet...

Gerrit


Marcel Mueller

unread,
May 12, 2021, 2:36:16 PM5/12/21
to
Am 12.05.21 um 09:45 schrieb Hanno Foest:

[CapsLock deaktivieren]
> Das hab ich zwar gemacht, aber ich hab ab und zu mal das Problem, daß
> sich Capslock dann doch wieder irgendwie einschaltet, aber man es dann
> nur schwer wieder loswird, weil man ja die Capslock Taste totgelegt hat.
> (Hab inzwischen ein kleines Skript dafür)

Interessant. So ein Fall ist mir noch nicht passiert. Über Jahre nicht.


>>> Ich wuerde mir manchmal auch noch eine hoehere Repeatrate wuenschen
>>> als man
>>> so einstellen. Ich hatte frueher mal eine Zeitlang bei einer PS2
>>> Tastatur einen
>>> anderen Quarz eingeloetet damit die schneller wurde. :)
>>
>> Korrigiere mich, aber ich meine auch das kann man einstellen. In dem
>> Fall liegt die Einstellung tatsächlich in der Tastatur, aber dafür
>> gibt es AFAIK ein Standard-Kommando.
>
> xset r rate [delay [rate]]
>
> Bei mir xset r rate 220 45
>
> xset programmiert die Tastatur um? Echt? Wußte ich auch nicht.

Das kann ich nicht sicher sagen. Es könnte auch eine Emulation sein.
Fakt ist, dass eine Tastatur bei länger gedrückter Taste regelmäßig
Key-Down-essages sendet und beim loslassen dann genau ein Key-Up.Message.
Man kann das Autorepeat natürlich komplett emulieren, wenn man den
Status aller Tasten zwischenspeichert und die aufeinanderfolgenden
Key-Down-Messages komplett ignoriert.
Gut möglich dass das USB HID-Protokoll ein Hardware-Autorepeat gar nicht
mehr vor sieht. Mir ist zumindest nichts dergleichen bekannt.
Früher bei AT-Tastaturen war es aber in Hardware realisiert.


>> Ob natürlich jede alte IBM das Kommando versteht, weiß ich nicht. Aber
>> da IBM der Urheber der AT-Tastaturprotokolls ist, ist es durchaus
>> nicht abwegig.
>
> Hier gehts. Model M (1391403) hinter USB Adapter.

Hmm, der USB-Adapter könnte schon das Problem sein. s.o.
Ich wäre geneigt zu sagen, dass das heute komplett in Software
realisiert wird. Da wird das nichts mehr mit dem Quarz-Wechsel. ;-)


Marcel

Marcel Mueller

unread,
May 12, 2021, 2:40:05 PM5/12/21
to
Am 12.05.21 um 11:20 schrieb Ralf Kiefer:
> Marcel Mueller wrote:
>
>> Sowas macht man doch nicht /in der Tastatur/. Die liefert nur Scancodes.
>
> Kommt drauf an. Die Tastatur kann die Scancodes unter Berücksichtigung
> von Shift- und CAPS-Lock-Taste liefern. So machte es z.B. der Apple IIe.
> Die Folge bis heute:
> https://danluu.com/input-lag/

Das macht jede Tastatur. Aber es ändern sich nur wenige Scancodes
wirklich. AFAIK z.B. bei Alt+Fxx-Taste. Vmtl. ein Tribut an die Zeiten,
da auch Tastaturen mit wesentlich mehr F-Tasten abgelöst wurden.


> Die Zeit zwischen Tastendruck und Ausgabe auf dem Bildschirm ist immer
> noch die Schnellste.

?


Marcel

Gerrit Heitsch

unread,
May 12, 2021, 2:40:41 PM5/12/21
to
On 5/12/21 8:36 PM, Marcel Mueller wrote:
> Hmm, der USB-Adapter könnte schon das Problem sein. s.o.
> Ich wäre geneigt zu sagen, dass das heute komplett in Software
> realisiert wird. Da wird das nichts mehr mit dem Quarz-Wechsel. ;-)

Bei einer USB-Tastatur sowieso nicht. Vom Quarz wird dort auch das
USB-Timing abgeleitet. Eine andere Frequenz dürfte dazu führen, daß die
Tastatur gar nicht mehr erkannt wird.

Mit der synchronen Schnittstelle am AT ging das noch problemlos.

Gerrit

olaf

unread,
May 12, 2021, 4:00:04 PM5/12/21
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:

>Mit der synchronen Schnittstelle am AT ging das noch problemlos.

Ja, ich hab ja gemacht. Aber auch in Grenzen. Ich hab IMHO von 4.xx
auf 6 oder von 6 auf 8Mhz gewechselt. Das hat dann gut funktioniert,
allerdings musste ich es 2-3Jahre spaeter wieder rueckgaengig machen
weil dann irgendwas inkompatible war. Weiss aber nicht mehr genau was
es war da schon bestimmt 20Jahre her.

Olaf


Hanno Foest

unread,
May 12, 2021, 4:17:39 PM5/12/21
to
On 12.05.21 20:36, Marcel Mueller wrote:

> [CapsLock deaktivieren]
>> Das hab ich zwar gemacht, aber ich hab ab und zu mal das Problem, daß
>> sich Capslock dann doch wieder irgendwie einschaltet, aber man es dann
>> nur schwer wieder loswird, weil man ja die Capslock Taste totgelegt
>> hat. (Hab inzwischen ein kleines Skript dafür)
>
> Interessant. So ein Fall ist mir noch nicht passiert. Über Jahre nicht.

Ich meine auch, daß es früher mal zuverlässiger war. Vielleicht liegt es
an XFCE, oder daran, daß ich zu unkoordiniert zu viele falsche Tasten
drücke. Möglicherweise passiert das auch nur über x2go, erinnere mich
gerade nicht genau, ist halt selten. - Jedenfalls sieht mein .xsessionrc
so aus:

# keycode 66 =

# geht nicht, warum auch immer
# clear Lock

# geht angeblich auch:
# turn off caps lock key
# xmodmap -e "remove lock = Caps_Lock"
# turn on caps lock key
# xmodmap -e "add lock = Caps_Lock"

# das hier tut definitiv:
# caps lock key ausschalten
# setxkbmap -option ctrl:nocaps
# caps lock key einschalten:
# setxkbmap -option

setxkbmap -option caps:none
xset b 50 5000 10

Die anfänglichen Einträge waren wohl noch in der .Xmodmap. Immer wenn
nach Updates was nicht funktionierte hab ich auskommentiert und was
funktionierendes ergänzt.

Ein auf diese Weise deaktiviertes Caps Lock kann man dann mit "xdotool
key Caps_Lock" trotzdem "betätigen", um es ggf. wieder los zu werden.

Marco Scholz

unread,
May 18, 2021, 6:43:55 AM5/18/21
to
On 2021-05-10, Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
> On Mon, 10 May 2021 09:45:03 +0200, olaf wrote:
>>
>> Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
>> euch in folklore rumtreibt. :-)
>
> Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
[...]

Ich habe damals jahrelang auf div. IBM model M eingehackt. Die
hardware um einen herum war da aber auch viel lauter, da fiel das
Geklapper nicht auf, bzw. passte sogar zum "soundtrack" der Umgebung ;-)

Im ruhigeren Umfeld habe ich dann irgendwann auf IBM KB-7953 gewechselt.

Vor Jahren bin ich dann nochmal umgestiegen auf IBM SK-8826. Die kann
ich gut empfehlen. Wer damals die model M mochte, wird sich wohl zuhause
fühlen.


--
XMPP to...@disroot.org
DB4CE71C8DEF84257AD0B23E4D5934D90226C7F3 00010011 00010011 ▞

Kay Martinen

unread,
May 18, 2021, 9:30:05 AM5/18/21
to
Am 10.05.21 um 19:33 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Mon, 10 May 2021 18:33:00 +0200, Hanno Foest wrote:
>>
>> Am 10.05.21 um 18:17 schrieb Andreas Kohlbach:
>>
>>>> Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
>>>> euch in folklore rumtreibt. :-)
>>> Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
>>
>> G83-6000? (Der größte Müll, )

Doppelter Preis, halbe Qualität?

> | At CES 2017, the company announced an update of its "classic" G80-3000
> | keyboard, with a noise reduction.
^^^^^^^^^^^^^^^

IMHO hab ich vor dem Jahr eine G80-3000 erstanden. Soo wirklich
konkurrenzfähig zum Model M fand ich sie nicht, aber schon gut drauf zu
schreiben. Deutlich leiser war sie schon.

> Wo bleibt da der Spaß? Ist ja nicht, dass deren Geräusch den Nachbarn
> aus den Federn treibt, um sich über den Lärm zu beschweren. Wie es mir im

Das sieht vermutlich anders aus wenn du Model M mit mehreren Leuten im
Homeoffice nutzt oder spät nachts in Hellhörigem Altbau Romane drauf
tipperst. :-)

> Jahr 2000 passiert ist, als ich auf dem Flohmarkt einen Star NL-10
> Matrix-Drucker kaufte, um ihn testweise an Linux zu betreiben. Ich hätte
> den Deckel zumachen sollen, wollte aber den Druckkopf in Action
> sehen. *g*

Ja das ist noch richtige Mechanik gewesen der man zu gucken mag. :-) Es
gab damals sogar Schallschutzhauben für Typenrad und/oder Matrixdrucker.
Leider hatte ich nie eine...

> In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
> Nadel-Druckers beschwert...

Das sagst du gleich nicht mehr! Geschichten aus den 80'ern:

Ich hab am Homecomputer einen C.itoh Riteman C+ gehabt. Die 64'er hat
den (als F+ mit Centronics) wg. des horizontalen planen durchzugs mal
auf einem Alublech drucken lassen. Ging, schepperte aber sehr. :-)
Meiner war etwas langsamer und nur unwesentlich leiser (mit Papier!).
Kein wunder, hatte ja nur eine einfache Plastikhaube Ohne Dämmung über
dem Druckschlitten.

Ein Facit 80 Drucker war früher im Büro meines Vaters und machte derart
Radikalen Krach das ihm mehrfach gedroht wurde nicht in der
Mittags-stunde zu drucken. Wir hatten Hausgäste, eine Pension! :-/

Später hab ich den zusammen mit der IBM Anlage übernommen. Standort:
Zwei Stockwerke höher. Gleiches Problem UND nach 18 Uhr auch nicht weil
dann Gäste erschrocken sind ob der "Sägenden Geräusche" über ihnen
(Dachboden). Der Druckkopf hatte auch so viel gewicht das der beim
Zeilenrücklauf vom Tisch gesprungen wäre wenn er nicht massive Gummifüße
hätte. Stelle dir das Geräusch von 80 "gesägten" Zeichen, gefolgt von
einem Hammerschlag-artigem "Rumms" vor. PRO DRUCKZEILE! Und der Facit
konnte "schnell" aber nicht NLQ! :-)

Dagegen sind die NEC P6 die ich jetzt habe glatt flüsterleise und gut
gedämmt. Aber gegen meine T100 sind alle obigen Leise. Habe ich damals
auch "Irgendwie" auf den Dachboden geschafft - wg. des Standgehäuses in
Einzelteilen. Wenn ich dort den Deckel hoch klappte kam sofort panik auf
im Haus weil es klang wie Maschinengewehrfeuer. :-))

Computer-Nerds und Frühstückspensionen sind einfach nicht Kompatibel!

Kay

--
Posted via leafnode

Kay Martinen

unread,
May 18, 2021, 9:40:07 AM5/18/21
to
Am 10.05.21 um 23:16 schrieb Hanno Foest:

> Würde ich vielleicht auch machen, wenn man diesen extrem schönen
> Tastenkappensatz noch bekommen könnte:
>
> https://www.originativeco.com/products/hyperfuse-dsa

Ich hab da noch was "abartiges" Eine Tastatur mit Blass-Rosa und
Cyan-farbigen Tastenkappen. Die kam mit zwei Kappensätzen. Einer zum
"Schreiben lernen" wo AFAIR jede Zweite Taste andersfarbig war und einer
der mehr in Linker Block, Rechter Block farbig sortiert war.

Hatte noch DIN-Stecker ist also noch eher Prä Windows Ära.

Jemand interesse? Ich hatte die mal für einen PC für meine
Design-liebende Schwester besorgt. Daher kommt auch das AT
Minitower-gehäuse (PC-Weiß) mit der Schiebeblende vor den Laufwerksbuchten.

Müsste beides noch hier sein. Nur nach dem 2. Tastensatz müsste ich
suchen. Wer Interesse hat -> PM. Ich mag so Buntes nicht aber Platz kann
ich brauchen. Wenn sich also jemand daraus einen 286/386 Retro PC
klöppeln will -> *MELD*

Photos kann ich machen und mailen...

Kay Martinen

unread,
May 18, 2021, 9:40:08 AM5/18/21
to
Am 11.05.21 um 08:59 schrieb Thomas Koenig:
> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> schrieb:
>> Andreas Kohlbach schrieb:
>>
>>> In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
>>> Nadel-Druckers beschwert...
>>>
>>
>> Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
>> Druckerräumen.
>
> Nadeldrucker?

Nein, NAGELdrucker! Einzig sinnvolle Technik wenn du durchschläge
brauchst. In jeder Arztpraxis...

> Richtige Drucker waren ja wohl die echten "line printer" wie die
> IBM 1403. Da hatte man wenigstens noch ordentliche Papierbreiten,
> 132 Zeichen, und grün/weiße Streifen auf dem Papier, damit man
> mit den Zeilen nicht durcheinanderkam

Das Tabellierpapier hat nix mit dem Drucker zu tun, das kannst du auch
so her nehmen. Und die meisten "line Printer" (Vulgo: Centronics via
LPT) konnten damals schon "condensed" drucken und statt 80 auch 132
Zeichen pro Zeile. Sah bei 8-9 Nägeln Pro Zeile nur scheiße aus und war
kaum gut lesbar.

> (Für Python sollte man die grün/weißen Streifen wohl senkrecht
> aufs Papier machen, wäre doch mal eine Geschäftsidee).

Manche Geräte konnten Quer drucken. Zeile für Zeile... obwohl dann meist
aus dem Computer erzeugt (Grafikmodus=1/16 des normalen Tempos).

Oder ging es hier um die Schlange? Die Weiß-Grün gestreifte
Papier-Python? :-)

Gerrit Heitsch

unread,
May 18, 2021, 10:04:11 AM5/18/21
to
On 5/18/21 3:20 PM, Kay Martinen wrote:
> Am 10.05.21 um 19:33 schrieb Andreas Kohlbach:
>> On Mon, 10 May 2021 18:33:00 +0200, Hanno Foest wrote:
>>>
>>> Am 10.05.21 um 18:17 schrieb Andreas Kohlbach:
>>>
>>>>> Ihr habt ja sicher alle eine originale IBM-Tastatur am start wenn ihr
>>>>> euch in folklore rumtreibt. :-)
>>>> Einige Abtrünnige mögen eine Cherry benutzen.
>>>
>>> G83-6000? (Der größte Müll, )
>
> Doppelter Preis, halbe Qualität?
>
>> | At CES 2017, the company announced an update of its "classic" G80-3000
>> | keyboard, with a noise reduction.
> ^^^^^^^^^^^^^^^
>
> IMHO hab ich vor dem Jahr eine G80-3000 erstanden. Soo wirklich
> konkurrenzfähig zum Model M fand ich sie nicht, aber schon gut drauf zu
> schreiben. Deutlich leiser war sie schon.

Wenn man wirklich leise tippen will muss man eine mit Rubberdomes
nehmen. Auch da gibt es gute und weniger gute.

Und bei der G80-3000 kommt es immer drauf an welche Schalter verbaut
sind, da gibt es einige mit deutlich unterschiedlichen Tastengefühl.

Für beengte Verhältnisse hat Cherry die G84 Serie, habe ich hier eine am
Server. Die fand ich mal für 10 Euro auf einem Flohmarkt, einziger
Fehler war eine unsaubere Lötstelle an einer der 4 Leitungen in der
Zuleitung. Tippt sich auch nicht schlecht.

Gerrit

Andreas Kohlbach

unread,
May 18, 2021, 12:22:30 PM5/18/21
to
On Tue, 18 May 2021 15:20:02 +0200, Kay Martinen wrote:
>
> Am 10.05.21 um 19:33 schrieb Andreas Kohlbach:
>
>> In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
>> Nadel-Druckers beschwert...
>
> Das sagst du gleich nicht mehr! Geschichten aus den 80'ern:
>
> Ich hab am Homecomputer einen C.itoh Riteman C+ gehabt. Die 64'er hat
> den (als F+ mit Centronics) wg. des horizontalen planen durchzugs mal
> auf einem Alublech drucken lassen. Ging, schepperte aber sehr. :-)
> Meiner war etwas langsamer und nur unwesentlich leiser (mit Papier!).
> Kein wunder, hatte ja nur eine einfache Plastikhaube Ohne Dämmung über
> dem Druckschlitten.
>
> Ein Facit 80 Drucker war früher im Büro meines Vaters und machte derart
> Radikalen Krach das ihm mehrfach gedroht wurde nicht in der
> Mittags-stunde zu drucken. Wir hatten Hausgäste, eine Pension! :-/

Heh!

Auf Youtube hat jemand ein Video gemacht, wo er seinen Coleco Adam (falls
jemandem hier der etwas sagt <https://de.wikipedia.org/wiki/Coleco_Adam>)
zeigt, der serienmäßig mit einem Typenrad-Drucker ausgestattet war. Der
Youtuber hat sich bei der Vorführung einen fetten Lärmschutz-Kopfhörer
aufgesetzt. Hin und wieder konnte man seine Frau/Freundin im Hintergrund
aus einem anderen Zimmer hören "WTF?!". *g*

Finde besagtes Video gerade nicht. Hier aber eine Werbung von 1984.

In Deutschland gab es den Adam wohl nie. Schade, dass er ein Flop wurde,
da er viele technische Probleme hatte. Teilweise wurden 50%
umgetauscht. Der Einschaltstrom erzeugte ein so starkes Magnetfeld, dass
regelmäßig eingelegt magnetische Medien gelöscht wurden. Das Netzteil war
im Drucker. War der kaputt, ging der ganze Computer nicht.

Der hatte einen Typenrad-Drucker bei, einen Monitor und eine eingebaute
Textverarbeitung, und das zu einem relativ niedrigen Preis. Wäre
interessant gewesen zu sehen, wie sich der Markt sonst entwickelt
hätte. Vielleicht wäre er später auch außerhalb der USA angeboten worden.

> Später hab ich den zusammen mit der IBM Anlage übernommen. Standort:
> Zwei Stockwerke höher. Gleiches Problem UND nach 18 Uhr auch nicht weil
> dann Gäste erschrocken sind ob der "Sägenden Geräusche" über ihnen
> (Dachboden). Der Druckkopf hatte auch so viel gewicht das der beim
> Zeilenrücklauf vom Tisch gesprungen wäre wenn er nicht massive Gummifüße
> hätte. Stelle dir das Geräusch von 80 "gesägten" Zeichen, gefolgt von
> einem Hammerschlag-artigem "Rumms" vor. PRO DRUCKZEILE! Und der Facit
> konnte "schnell" aber nicht NLQ! :-)

Ja, wenn man eine Pension betrieb, muss man auf jegliche Lärmquellen
verzichten.

> Dagegen sind die NEC P6 die ich jetzt habe glatt flüsterleise und gut
> gedämmt. Aber gegen meine T100 sind alle obigen Leise. Habe ich damals
> auch "Irgendwie" auf den Dachboden geschafft - wg. des Standgehäuses in
> Einzelteilen. Wenn ich dort den Deckel hoch klappte kam sofort panik auf
> im Haus weil es klang wie Maschinengewehrfeuer. :-))

Der NEC P6 war unser unerschwinglicher Traum...

> Computer-Nerds und Frühstückspensionen sind einfach nicht Kompatibel!

:-)
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0

Marco Scholz

unread,
May 18, 2021, 1:28:02 PM5/18/21
to
On 2021-05-18, Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
[...]
> Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
[...]

:-D Den Spruch hätte ich gerne damals schon gekannt!

Kay Martinen

unread,
May 18, 2021, 1:30:02 PM5/18/21
to
Am 18.05.21 um 18:22 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Tue, 18 May 2021 15:20:02 +0200, Kay Martinen wrote:
>>
>> Am 10.05.21 um 19:33 schrieb Andreas Kohlbach:
>>
>>> In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
>>> Nadel-Druckers beschwert...
>>

> Auf Youtube hat jemand ein Video gemacht, wo er seinen Coleco Adam (falls
> jemandem hier der etwas sagt <https://de.wikipedia.org/wiki/Coleco_Adam>)

Ich erinnere mich an eine recht Stylische Kiste mit Cartridge Steckplatz ja.
>
> Finde besagtes Video gerade nicht. Hier aber eine Werbung von 1984.
>
> In Deutschland gab es den Adam wohl nie. Schade, dass er ein Flop wurde,
> da er viele technische Probleme hatte. Teilweise wurden 50%

GUT das er ein Flop war - wolltest du doch wohl sagen. Denn...

> umgetauscht. Der Einschaltstrom erzeugte ein so starkes Magnetfeld, dass
> regelmäßig eingelegt magnetische Medien gelöscht wurden. Das Netzteil war
> im Drucker. War der kaputt, ging der ganze Computer nicht.
>
> Der hatte einen Typenrad-Drucker bei, einen Monitor und eine eingebaute
> Textverarbeitung, und das zu einem relativ niedrigen Preis. Wäre
> interessant gewesen zu sehen, wie sich der Markt sonst entwickelt
> hätte. Vielleicht wäre er später auch außerhalb der USA angeboten worden.

... ich finde es in Ordnung das solche Zombies aussterben. Netzteil im
Drucker und Einschaltstoß als Löschmagnet... der wird wohl; wie meine
Compulady; einen Fetten Eisentrafo gehabt haben. Hätte man anders lösen
können, auch damals schon. Krasse Fehlentwicklung, Management-Desaster
oder Ingenieure überstimmt... da wundert mich nicht das die Pleite
gingen. Verdient möchte ich meinen.

Statt die Fehlkonstruktion zu überarbeiten ein Stipendium drauf legen
sagt doch schon genug über deren Inkompetenz.


>> Zwei Stockwerke höher. Gleiches Problem UND nach 18 Uhr auch nicht weil
>> dann Gäste erschrocken sind ob der "Sägenden Geräusche" über ihnen
>> (Dachboden).
>
> Ja, wenn man eine Pension betrieb, muss man auf jegliche Lärmquellen
> verzichten.

Du ahnst nicht wie! Als ich hier damals endlich in eine Eigene Wohnung
umzog (was nicht so leicht ist weil Markt und Platz begrenzt) hab ich
über mir Nachbarn gehabt die das offenbar nie kennen gelernt haben...
das mit dem "Leise" auftreten damit ja unter einem die Gäste nicht
gestört wurden.

>> Dagegen sind die NEC P6 die ich jetzt habe glatt flüsterleise und gut
>
> Der NEC P6 war unser unerschwinglicher Traum...

Für mich "damals" auch. Meine hab ich jahrzehnte Später geschenkt
bekommen. :-) Man darf auch mal Glück haben.

Kay Martinen

unread,
May 18, 2021, 1:40:02 PM5/18/21
to
Am 18.05.21 um 18:00 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Tue, 18 May 2021 10:43:53 +0000 (UTC), Marco Scholz wrote:

>> Ich habe damals jahrelang auf div. IBM model M eingehackt. Die
>> hardware um einen herum war da aber auch viel lauter, da fiel das
>> Geklapper nicht auf, bzw. passte sogar zum "soundtrack" der Umgebung ;-)

MFM Festplatten bei denen man jeden Zugriff "hörte" und schon am Sound
erkennen konnte was er grad macht, Sirrende Röhrenmonitore OHNE
Lautsprecher, Diskettenlaufwerke die eingelegte Medien mit lautem KLACK
umklammerten, Sägende Drucker und dazu lautes Tastengeklapper aus allen
Ecken... doch horchet... Nirgends vernahm man das Geschrapsel eines
Mausschubsers. (wie auch, bei dem Krach). :-)

> Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
^^^^^^^^^^

Bei uns hieß das "Schießbude". :-) Ein Freund hatte ein Set. Der ist zum
Sommer damit in eine Halle um gezogen in der sonst Strandkörbe lagern.
Die liegt in den Dünen. DA störte er niemanden. Ähm, außer spätnachts
und bei Wind aus West. Dann trägt es bis ins Dorf.

Man hat's aber auch echt nicht leicht in einer Touristen-Region. :-)

Andreas Bockelmann

unread,
May 19, 2021, 7:25:55 AM5/19/21
to
Kay Martinen schrieb:
> Am 11.05.21 um 08:59 schrieb Thomas Koenig:
>> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> schrieb:
>>> Andreas Kohlbach schrieb:
>>>
>>>> In den 80ern hätte sich niemand über die Betriebsgeräusches eines
>>>> Nadel-Druckers beschwert...
>>>>
>>>
>>> Richtige Nadeldrucker standen ja auch unter Schallschutzhauben und/oder
>>> Druckerräumen.
>>
>> Nadeldrucker?
>
> Nein, NAGELdrucker! Einzig sinnvolle Technik wenn du durchschläge
> brauchst. In jeder Arztpraxis...

Nageldrucker kenne ich nur aus dem Maschinenbau wenn Bauteil- oder
Maschinenkennzeichnungen eingeschlagen werden sollen. Dürfte aber
mittlerweile durch Lasertechnik ersetzt sein.

Robert Doerfler

unread,
May 19, 2021, 10:41:16 AM5/19/21
to
Kay Martinen <use...@martinen.de> schrieb:
> Am 18.05.21 um 18:00 schrieb Andreas Kohlbach:
>> On Tue, 18 May 2021 10:43:53 +0000 (UTC), Marco Scholz wrote:
>
>>> Ich habe damals jahrelang auf div. IBM model M eingehackt. Die
>>> hardware um einen herum war da aber auch viel lauter, da fiel das
>>> Geklapper nicht auf, bzw. passte sogar zum "soundtrack" der Umgebung ;-)
>
> MFM Festplatten bei denen man jeden Zugriff "hörte" und schon am Sound
> erkennen konnte was er grad macht, Sirrende Röhrenmonitore OHNE
> Lautsprecher, Diskettenlaufwerke die eingelegte Medien mit lautem KLACK
> umklammerten, Sägende Drucker und dazu lautes Tastengeklapper aus allen
> Ecken... doch horchet... Nirgends vernahm man das Geschrapsel eines
> Mausschubsers. (wie auch, bei dem Krach). :-)

Bei meiner VAX 4000-200 kann man auch ohne Platten hoeren, wenn ich mich
beim Programmieren vertan habe und sie in einer Schleife gefangen ist.
:D

Kay Martinen

unread,
May 19, 2021, 1:10:02 PM5/19/21
to
Am 19.05.21 um 00:09 schrieb Ralf Kiefer:
> Kay Martinen wrote:
>
>> Diskettenlaufwerke die eingelegte Medien mit lautem KLACK
>> umklammerten,
>
> [NMZ]

Nicht Militante Zone? Öhm, dann bist du hier falsch. ;-)

> Mir liefen gestern zwei 8"-Diskettenlaufwerke montiert in einem
> großen, externen Gehäuse zu, deren Motor mit reinen 220V läuft, also
> ohne irgendwas Bremsendem zwischen dem nahen AKW und diesem Motor :-)

Halte ich für normal. Nach dem ich genau das gleiche sah. Ich hatte mal
eine "Compulady" (Trolley-Koffer größe, Z80, CP/M 2, auch 2*8") und da
war's auch so. Diese Art Motoren verwendete man auch gerne in
Küchenmixern oder Staubsaugern...

> Bin mal gespannt, ob das noch geht. Die Geräuschkulisse wurde mir
> bereits als normal angekündigt, nicht daß ich gleich den Werkzeugkoffer
> hole.

So schlimm war's hier nicht. Wenn's nicht läuft Check als erstes den
Kondensator.


> Ein paar Dutzend Disketten sind auch dabei. Bei mir hält gerade der
> "Größenwahn" Einzug ;-)

mit 120 kB pro Disk - oder so ähnlich... :-)

King-Size Scheibletten nenne ich die Schlabberdisks auch gerne.

Kay Martinen

unread,
May 19, 2021, 1:10:03 PM5/19/21
to
Am 19.05.21 um 16:41 schrieb Robert Doerfler:
Hat die noch Trommelspeicher? Lol. SCNR.

Kay Martinen

unread,
May 19, 2021, 1:20:01 PM5/19/21
to
Am 19.05.21 um 00:38 schrieb Andreas Kohlbach:
> On Tue, 18 May 2021 17:27:59 +0000 (UTC), Marco Scholz wrote:
>>
>> On 2021-05-18, Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>> [...]
>>> Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
>> [...]
>>
>> :-D Den Spruch hätte ich gerne damals schon gekannt!
>
> Der war mir eben erst spontan eingefallen.

"Schatz, ich hab die Tastatur geschrumpft"

>
> (C) Mai 2021
>
> oder so. ;-)

Hier auch, oder so. :)

Kay Martinen

unread,
May 19, 2021, 1:20:01 PM5/19/21
to
Am 19.05.21 um 13:20 schrieb Andreas Bockelmann:
> Kay Martinen schrieb:
>> Am 11.05.21 um 08:59 schrieb Thomas Koenig:
>>> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> schrieb:
>>>> ...
>>> Nadeldrucker?
>>
>> Nein, NAGELdrucker! Einzig sinnvolle Technik wenn du durchschläge
>> brauchst. In jeder Arztpraxis...
>
> Nageldrucker kenne ich nur aus dem Maschinenbau wenn Bauteil- oder
> Maschinenkennzeichnungen eingeschlagen werden sollen. Dürfte aber
> mittlerweile durch Lasertechnik ersetzt sein.

Schlagbuchstaben hab ich immer mit einem Hammer benutzt.
Aber durchgeschlagen haben die eigentlich nie.

Das sich inzwischen jeder einen Lasergraveur leisten kann möchte ich
bezweifeln.

Kauf dir'n Riteman F+ :-)

Andreas Bockelmann

unread,
May 20, 2021, 5:26:02 AM5/20/21
to
Kay Martinen schrieb:
> Am 19.05.21 um 13:20 schrieb Andreas Bockelmann:
>> Kay Martinen schrieb:
>>> Am 11.05.21 um 08:59 schrieb Thomas Koenig:
>>>> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> schrieb:
>>>>> ...
>>>> Nadeldrucker?
>>>
>>> Nein, NAGELdrucker! Einzig sinnvolle Technik wenn du durchschläge
>>> brauchst. In jeder Arztpraxis...
>>
>> Nageldrucker kenne ich nur aus dem Maschinenbau wenn Bauteil- oder
>> Maschinenkennzeichnungen eingeschlagen werden sollen. Dürfte aber
>> mittlerweile durch Lasertechnik ersetzt sein.
>
> Schlagbuchstaben hab ich immer mit einem Hammer benutzt.
> Aber durchgeschlagen haben die eigentlich nie.

Ich meine keine Schlagzahlen/Buchstaben, ich meine schon Maschinen zur
Werkstück-/Bauteil-/Maschinenkennzeichnung.

Marco Scholz

unread,
May 20, 2021, 6:15:28 AM5/20/21
to
On 2021-05-18, Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
> On Tue, 18 May 2021 17:27:59 +0000 (UTC), Marco Scholz wrote:
>> On 2021-05-18, Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>>> Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
>> :-D Den Spruch hätte ich gerne damals schon gekannt!
> Der war mir eben erst spontan eingefallen.

M: klapper klapper klapper
Kollege: Boah, muss die so laut sein?
M: (Irgend)Jemand muss (ja) das Schlagzeug spielen!

SCNR

Guido Grohmann

unread,
May 20, 2021, 2:16:21 PM5/20/21
to
Marco Scholz schrieb:
> On 2021-05-18, Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>> On Tue, 18 May 2021 17:27:59 +0000 (UTC), Marco Scholz wrote:
>>> On 2021-05-18, Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>>>> Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
>>> :-D Den Spruch hätte ich gerne damals schon gekannt!
>> Der war mir eben erst spontan eingefallen.
>
> M: klapper klapper klapper
> Kollege: Boah, muss die so laut sein?
Kollege: SCRRRRRRRRT SCRRRRRRRRRT KRATZ KRATZ SCRRRRRRRRRT (scrollt sich
die finger wund)
> M: (Irgend)Jemand muss (ja) das Schlagzeug spielen!
Und irgendwer das Waschbrett.

Guido

Andreas Kohlbach

unread,
May 20, 2021, 3:06:04 PM5/20/21
to
Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.
--
Andreas

Gerald E:scher

unread,
May 20, 2021, 3:51:16 PM5/20/21
to
Andreas Kohlbach schrieb am 20/5/2021 21:06:

> Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.

Käsereiben sind hier OT.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mac_Pro#/media/Datei:Mac_Pro_2019_on_wheels.jpg

--
Gerald

Marco Scholz

unread,
May 21, 2021, 5:22:40 AM5/21/21
to
On 2021-05-20, Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
> On Thu, 20 May 2021 20:16:19 +0200, Guido Grohmann wrote:
[...]
>> Und irgendwer das Waschbrett.
> Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.

Waschbrett kenne ich vom 800XE. Käsereibe kenne ich vom PowerMac G5:
https://en.wikipedia.org/wiki/Power_Mac_G5
Der ist hier bald ontopic (huch, wie die Zeit vergeht). Meiner rennt
immer noch (nicht mehr bei mir). 24/7 dient er mit einem Zwilling als
timemachine backup server. Castor und Pollux heissen die beiden ;-)

Gerald E:scher

unread,
May 21, 2021, 8:24:38 AM5/21/21
to
Andreas Kohlbach schrieb am 21/5/2021 02:18:
> Das ist von 2013?

Der ist aktuell, steht doch da.

> Neumodischer Kram (sogar neuer als der Computer, auf
> dem ich dieses schreibe). Käse-Reiben (oder -Raspel) wurden 1985 erfunden
> und sehen so
> <https://www.extremetech.com/wp-content/uploads/2019/06/Faster-Than-Light-16-9-640x360.jpg>
> aus.

Eine Käsereibe aus Plastik? Die kann nicht funktionieren.

--
Gerald

Kay Martinen

unread,
May 21, 2021, 6:36:11 PM5/21/21
to
Am 20.05.21 um 20:16 schrieb Guido Grohmann:
> Marco Scholz schrieb:
>> On 2021-05-18, Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>>> On Tue, 18 May 2021 17:27:59 +0000 (UTC), Marco Scholz wrote:
>>>> On 2021-05-18, Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> wrote:
>>>>> Jemand muss das Schlagzeug spielen. ;-)
>>>> :-D Den Spruch hätte ich gerne damals schon gekannt!
>>> Der war mir eben erst spontan eingefallen.
>>
>> M: klapper klapper klapper
>> Kollege: Boah, muss die so laut sein?

Bestimmungsgemäßer Gebrauch. Kein Haftung für Schäden von Passiv-Hörern.

> Kollege: SCRRRRRRRRT SCRRRRRRRRRT KRATZ KRATZ SCRRRRRRRRRT (scrollt sich
> die finger wund)

Ja, dieses Geräusch war für mich immer das Zeichen den Schweren Ball
raus zu pulen und die Rollen und Mitnehmer zu putzen - in meinem
Dreckball ähh Trackball.

Wer hat sich denn früher die Hände blutig gewaschen bevor er seinen
Trackball anfasste... Wenn man das heute vergißt wird man halb gelyncht.

Fazit: Wir brauchen mehr Pandemien. Nur so entwickelt sich die
Menschheit weiter - oder sie stirbt eben aus.

O-God-J: Nice Try Mankind, better Luck next Time. :-/

Kay Martinen

unread,
Jun 1, 2021, 4:10:02 PM6/1/21
to
Am 20.05.21 um 21:51 schrieb Gerald E:scher:
Wenn ich diesen "Rollcontainer" sehe fällt mir nur "Rechenkübel" ein.
Weil's für mich wie ein Stylischer Blumenkasten auf Rollen aussieht. ;-)

Immerhin wird der Griff zum Wegwerfen gleich mit geliefert - oder kostet
der Extra? No Pun intended, just my 5ct.

Kay Martinen

unread,
Jun 1, 2021, 5:10:03 PM6/1/21
to
Am 12.05.21 um 14:59 schrieb olaf:
> Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>
>
> >Ich erinnere mich an eine Zeit in der man das im BIOS des Rechners
> >einstellen konnte.
>
> Natuerlich konnte man das schon immer einstellen, aber mir war das
> Maximum des Einstellbaren zu langsam.

Erstaunlich! Ich erinnere mich an einen Einstellbereich der Repeat-rate
von ca. 1 Zeichen pro Sekunde bis zu 30 Zeichen pro Sekunde. Im
BIOS-Setup von ALT-Rechnern, also welchen die nicht mal PS/2 kannten
sondern DIN-Buchse, ISA und CPUs ohne Kühlkörper und Lüfter...

Und IMHO auch an Programme mit denen man das außerhalb des BIOS ändern
konnte - unter DOS.

Gerald E:scher

unread,
Jun 2, 2021, 9:02:45 AM6/2/21
to
Kay Martinen schrieb am 1/6/2021 22:01:

> Am 20.05.21 um 21:51 schrieb Gerald E:scher:
>> Andreas Kohlbach schrieb am 20/5/2021 21:06:
>>
>>> Hatten die Atari ST Computer? Ich dachte außerdem, es wäre eine Käse-Reibe.
>>
>> Käsereiben sind hier OT.
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Mac_Pro#/media/Datei:Mac_Pro_2019_on_wheels.jpg
>>
>
> Wenn ich diesen "Rollcontainer" sehe fällt mir nur "Rechenkübel" ein.
> Weil's für mich wie ein Stylischer Blumenkasten auf Rollen aussieht. ;-)
>
> Immerhin wird der Griff zum Wegwerfen gleich mit geliefert - oder kostet
> der Extra?

Sehr witzig. Die Rollen anstatt der Füße kosten einen kleinen Aufpreis
(nur dreistellig).
https://www.apple.com/at/shop/buy-mac/mac-pro/tower

--
Gerald

Kay Martinen

unread,
Jun 2, 2021, 3:50:02 PM6/2/21
to
Am 02.06.21 um 15:02 schrieb Gerald E:scher:
Iss'n Scherz oder? 500 Ocken für einen Satz rollen die im Baumarkt
vermutlich keine 20 Euro kosten? Die Standfüße in dem "Gemälde" (Photo
kann man die Grafik ja nicht nennen) sehen auch aus wie von Ikea.

Liefert Appel wenigstens einen Imbus-Schlüssel mit? Vergoldet!!!???

Die hätten besser eine Bodenplatte mit passenden Norm-Bohrungen verbauen
können. Dann hätte man die Wahl ob weiße Plastenoppen, Silberne
Standfüße oder Blattvergoldete von Tibetanischen Mönchen handgeklöppelte
Rollen (359° drehbar!).

Aber Apple und Kompatibel ist ja bekanntermaßen etwas das nicht zusammen
passt, also keine Verwunderung. :-)

Marcel Mueller

unread,
Jun 3, 2021, 5:55:15 AM6/3/21
to
Am 01.06.21 um 23:05 schrieb Kay Martinen:
>> Natuerlich konnte man das schon immer einstellen, aber mir war das
>> Maximum des Einstellbaren zu langsam.
>
> Erstaunlich! Ich erinnere mich an einen Einstellbereich der Repeat-rate
> von ca. 1 Zeichen pro Sekunde bis zu 30 Zeichen pro Sekunde. Im
> BIOS-Setup von ALT-Rechnern, also welchen die nicht mal PS/2 kannten
> sondern DIN-Buchse, ISA und CPUs ohne Kühlkörper und Lüfter...

PS/2 Buchse und DIN Buchse sind elektrisch identisch. IBM hat die
Mini-DIN Buchse schon in den 80-ern genutzt, ab dem Modell PS/2 halt.
;-) Insofern ist das keine Zeitangabe.


Marcel

Kay Martinen

unread,
Jun 3, 2021, 10:40:02 AM6/3/21
to
Am 03.06.21 um 11:55 schrieb Marcel Mueller:
Ich habe ja oben noch andere HW-Faktoren genannt aber ich kann dir auch
konkret sagen das es um generische PC Mainboards mit 80286, 80386 und
486 ging bei denen ich die o.g. Einstelloption und Wertebereich sah.

> ;-) Insofern ist das keine Zeitangabe.

Doch schon. 1-30 Zeichen pro Sekunde ist AUCH eine. :-)

Möchtest du; oder Olaf auch; einen Screenshot des Bios Setup so eines
Boards? Müßte nur eines raus kramen, alte Graka drauf werfen, Hackbrett
und SNT an klöppeln, und wenn es nicht PUFF macht kann ich's dir beweisen.

Gerald E:scher

unread,
Jun 3, 2021, 4:06:53 PM6/3/21
to
Andreas Kohlbach schrieb am 3/6/2021 16:49:

> Mein erster PC von 1995 hatte IIRC zwei dieser PS/2 Buchsen. Ein für das
> Keyboard, die andere für die Maus. Wurden in Windows 95 IIRC als COM1:
> und COM2: abgebildet.

Du erinnerst dich flacsh. Ein Tastatur hat mit seriellen Schnittstellen
(COMx) nichts zu tun. PS/2-Mäuse verwenden zwar das gleiche Protokoll
wie viele serielle Mäuse, die Signalpegel sind allerdings verschieden.
Auch Windows hat aus der PS/2-Mausschnittstelle keine serielle
Schnittstelle gemacht.

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Jun 3, 2021, 4:27:04 PM6/3/21
to
Kay Martinen schrieb am 2/6/2021 21:47:

> Am 02.06.21 um 15:02 schrieb Gerald E:scher:
>> Kay Martinen schrieb am 1/6/2021 22:01:
>>
>>> Immerhin wird der Griff zum Wegwerfen gleich mit geliefert - oder kostet
>>> der Extra?
>>
>> Sehr witzig. Die Rollen anstatt der Füße kosten einen kleinen Aufpreis
>> (nur dreistellig).
>> https://www.apple.com/at/shop/buy-mac/mac-pro/tower
>
> Iss'n Scherz oder? 500 Ocken für einen Satz rollen die im Baumarkt
> vermutlich keine 20 Euro kosten?

Hast du dir die Rollen überhaupt angesehen? Derartige Rollen gibt es
vielleicht unter hochpreisigen Möbeln aber niemals im Baumarkt. 20 FRZ
kosten vielleicht die darin verbauten Kugellager.

> Liefert Appel wenigstens einen Imbus-Schlüssel mit? Vergoldet!!!???

Nur ein Inbus-Bit, das nicht im Bus[1] fährt. Empfinde ich auch als
schlechten Scherz, ein ordentlicher Inbus-Schlüssel, vorzugsweise mit
T-Griff, wäre bei dem Preis locker drin.

> Die hätten besser eine Bodenplatte mit passenden Norm-Bohrungen verbauen
> können.

Du meinst, eine Hipster-Firma, die gerade 5- bis 6-stellig für ihre
neuen Mac Pros gezahlt hat, lässt sich dazu herab, jemanden in einen
Baumarkt um ein paar Plastikrollen zu schicken?

Mein Luftreiniger von AEG hat ebenfalls keine Normbohrungen. Die Lösung
war, auf der Drehbank die Bolzen von Baumarktrollen mit passendem
Gewinde M8x1 zu versehen :-)


[1] *IN*nensechskant *B*auer *U*nd *S*chaurte

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Jun 3, 2021, 5:06:32 PM6/3/21
to
Andreas Kohlbach schrieb am 3/6/2021 22:30:
> Mag sein, dass ich mich falsch erinnere. Aber irgendwie habe ich im
> Gedächtnis, dass das kleine runde und blau gefärbte Buchsen waren, wo IIRC
> Maus und Tastatur rein kamen.

Mag sein, dass die blau waren, das Betrübssystem hat sie aber
niemals für COM1 und COM2 gehalten; das waren und sind die seriellen
Schnittstellen (RS-232) auf den Ports 0x3F8 und 0x2F8 und den IRQs 4
und 3.

> An diese joystick-ähnlich-aussehenden
> (männlichen) seriellen Buchsen kann ich mich auch erinnern.

Erinnern? Ich verwende die nach wie vor an einem fast aktuellen Rechner,
allerdings als /dev/ttyS0.

--
Gerald

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 3, 2021, 9:40:10 PM6/3/21
to
On 3 Jun 2021 21:06:30 GMT, Gerald E:scher wrote:
>
> Andreas Kohlbach schrieb am 3/6/2021 22:30:
>
>> On 3 Jun 2021 20:06:51 GMT, Gerald E:scher wrote:
>>>
>>> Du erinnerst dich flacsh. Ein Tastatur hat mit seriellen Schnittstellen
>>> (COMx) nichts zu tun. PS/2-Mäuse verwenden zwar das gleiche Protokoll
>>> wie viele serielle Mäuse, die Signalpegel sind allerdings verschieden.
>>> Auch Windows hat aus der PS/2-Mausschnittstelle keine serielle
>>> Schnittstelle gemacht.
>>
>> Mag sein, dass ich mich falsch erinnere. Aber irgendwie habe ich im
>> Gedächtnis, dass das kleine runde und blau gefärbte Buchsen waren, wo IIRC
>> Maus und Tastatur rein kamen.
>
> Mag sein, dass die blau waren, das Betrübssystem hat sie aber
> niemals für COM1 und COM2 gehalten;

Okay, habe ich verwechselt. Ich sehe eben bei Linux, dass ich auch
/dev/psaux habe. Und die "GPM Maus" über "/dev/input/mice -t exps2" läuft.

[...]
--
Andreas

Hermann Riemann

unread,
Jun 3, 2021, 11:33:04 PM6/3/21
to
Am 03.06.21 um 22:06 schrieb Gerald E:scher:

> Ein Tastatur hat mit seriellen Schnittstellen (COMx) nichts zu tun.

Vor PS/2 hing die Tastatur an einer DIN Buchse,
die Maus an einer normalen seriellen Schnittstelle.

> PS/2-Mäuse verwenden zwar das gleiche Protokoll
> wie viele serielle Mäuse, die Signalpegel sind allerdings verschieden.

Die alte serielle Schnittstelle hatte noch die nicht 5V
RS232 Spannungen.

Ich habe schon vermutlich motherboards gesehen
wo es nur eine PS/2 Schnittstelle für Maus und Tastatur gab.

Allerdings unterscheiden KVM-switches zwischen Maus und Tastatur.

Gab es nicht Adapterstecker für USB nach PS/2 oder umgekehrt
ohne Elektronik drin?

Hermann
PS/2 vermeidend

--
http://www.hermann-riemann.de

Gerald E:scher

unread,
Jun 4, 2021, 9:01:50 AM6/4/21
to
Ralf Kiefer schrieb am 3/6/2021 23:24:

> Gerald E:scher wrote:
>
>> Erinnern? Ich verwende die nach wie vor an einem fast aktuellen Rechner,
>> allerdings als /dev/ttyS0.
>
> Was sonst? :-) Ich habe vor ein paar Monaten meiner aktuellen
> Linux-Kiste eine 4-fach-Karte spendiert neben der
> Hauptplatinenschnittstelle.

Ich eine 2-fache, allerdings bin ich nun zu blöd, das Kernelmodul für
den Chip AX99100 für Kernel 5.8 zu kompilieren :-(
War anscheinend ein Fehlkauf, wusste nicht, dass es UARTs gibt, die
nicht zum guten, alten 16550 kompatibel sind und gesonderte Treiber
benötigen.

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Jun 4, 2021, 9:27:52 AM6/4/21
to
Hermann Riemann schrieb am 4/6/2021 05:33:

> Am 03.06.21 um 22:06 schrieb Gerald E:scher:
>
>> Ein Tastatur hat mit seriellen Schnittstellen (COMx) nichts zu tun.
>
> Vor PS/2 hing die Tastatur an einer DIN Buchse,
> die Maus an einer normalen seriellen Schnittstelle.

Ist bekannt und ändert nichts daran, dass die Tastatur nicht das
RS-232 Protokoll verwendet.

>> PS/2-Mäuse verwenden zwar das gleiche Protokoll
>> wie viele serielle Mäuse, die Signalpegel sind allerdings verschieden.
>
> Die alte serielle Schnittstelle hatte noch die nicht 5V
> RS232 Spannungen.

RS-232 mit +/- 5 V gibt es und ist Pfusch. RS-232 verwendet
üblicherweise einen Signalpegel +12 V/-12 V, zur Stromversorgung der
Maus wird eine nicht benötigte Steuerleitung zweckentfremdet und auf
+12 V gelegt.

> Ich habe schon vermutlich motherboards gesehen
> wo es nur eine PS/2 Schnittstelle für Maus und Tastatur gab.

Ich auch. Und Notbücher. Und die PS/2-Maschinen hatten zwei
PS/2-Buchsen, wobei es egal war, in welche man Tastatur und Maus
einsteckt. Die PC-Hersteller und/oder Micro$oft sind für diese
Vereinfachung 30 Jahre später noch immer zu blöd, stattdessen werden
Stecker und Buchsen grün und lila eingefärbt.

> Gab es nicht Adapterstecker für USB nach PS/2 oder umgekehrt
> ohne Elektronik drin?

Ja, die wurden Mäusen (und Tastaturen?) beigelegt, die sowohl das PS/2-
als auch das USB-Protokoll beherrschen und die Schnittstelle
automagisch erkennen und umschalten.
Einer alten PS/2-Maus von 1990 kann man mit einem so einem passiven
USB-Adapter aber nicht USB beibringen. Gibt aber um wenig Geld aktive
Umsetzer von PS/2 auf USB.

Meine erste Maus war eine Logitech Serie-C mit PS/2-Stecker, zu der
wurde ein Pegelumsetzer auf die serielle Schnittstelle mitgeliefert.
Komischerweise emulierte die an PS/2 eine M$-Maus und an der seriellen
WIMRE eine Mouse-Systems Maus, was bei der Installation von OS/2 zu
beachten war, sonst ging die Maus nicht.

--
Gerald

Hermann Riemann

unread,
Jun 4, 2021, 10:18:50 AM6/4/21
to
Am 04.06.21 um 15:27 schrieb Gerald E:scher:

>> Die alte serielle Schnittstelle hatte noch die nicht 5V
>> RS232 Spannungen.

> RS-232 mit +/- 5 V gibt es und ist Pfusch.

Soweit ich mich an Atari ST erinnere ist die MIDI-Schnittstelle RS232
nur mit 5 V meist anderen Buchsen
https://www.compuphase.com/electronics/midi_rs232.htm

Und das RX/TX von raspberry pi, Arduino etc
ist IMHO RS232 mit 5V ohne zusätzliche Steuerleitungen.

> Meine erste Maus war eine Logitech Serie-C mit PS/2-Stecker, zu der
> wurde ein Pegelumsetzer auf die serielle Schnittstelle mitgeliefert.

Meine erste Maus hing am Atari ST.
Später kamen dann Mäuse am 286 PC mit COM* RS232 Port.
Z.B. 2 Stück für das Spiel Siedler 1.

> Komischerweise emulierte die an PS/2 eine M$-Maus und an der seriellen
> WIMRE eine Mouse-Systems Maus, was bei der Installation von OS/2 zu
> beachten war, sonst ging die Maus nicht.

OS/2 (und windows 95) war zu 386 Zeiten.
Ab wann ich PS/2 hatte weiß ich nicht mehr,
nur dass die ersten Linux Installationen 1996
noch Problemen mit der Maus machten.

Hermann
der sich heutzutage immer noch mit Maus
und Tastatur Probleme herum schlägt.

--
http://www.hermann-riemann.de

Hermann Riemann

unread,
Jun 4, 2021, 11:05:14 AM6/4/21
to
Am 04.06.21 um 16:47 schrieb Ralf Kiefer:
> Hermann Riemann wrote:
>
>> Soweit ich mich an Atari ST erinnere ist die MIDI-Schnittstelle RS232
>> nur mit 5 V meist anderen Buchsen
>
> MIDI hat nur keine V.28-Pegel, wie bei V.24 üblich.
>
>
>> Und das RX/TX von raspberry pi, Arduino etc
>> ist IMHO RS232 mit 5V ohne zusätzliche Steuerleitungen.
>
> Die Raspis haben keinerlei Leitungstreiber auf ihrer Hauptplatine. TxD
> und RxD kommen als 3,3V-Pegel raus. Wer V.28-Pegel will, muß einen
> Konverter extern dranhängen. Die meisten sind mit einem MAX3232
> realisiert.

Raspberri pi und Arduino due haben 3,3 V,
andere Arduinos und ( noch einige ) arbeiten mit 5V.
So dass bei Verbindung Pegelkonverter notwendig sind.

Bei I2C scheint dies nicht immer der Fall zu sein.
Ich habe schon in einer Zeitschrift oder einem Buch eine Schaltung
gesehen, die da keine level shifter verwendet haben.
Bei I2C zwischen raspberry pi und Arduino.

Hermann
vermutend, dass man zwischen Arduino und anderen computer
über USB nicht beliebige bytes wie bei RS232 übertragen darf.

--
http://www.hermann-riemann.de

Gerald E:scher

unread,
Jun 4, 2021, 1:18:34 PM6/4/21
to
Hermann Riemann schrieb am 4/6/2021 16:18:

> Und das RX/TX von raspberry pi, Arduino etc
> ist IMHO RS232 mit 5V ohne zusätzliche Steuerleitungen.

Nein, ist kein RS-232, siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/RS-232#Definition
Das Protokoll der seriellen Schnittstelle vom
Raspberry und tausenden anderen µControllern ist zwar gleich RS-232,
aber nicht die Signalpegel (+/- 3 V bis +/- 15 V versus TTL-Pegel (0...5
V oder 0...3,3 V)).

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Jun 4, 2021, 1:47:48 PM6/4/21
to
Ralf Kiefer schrieb am 4/6/2021 16:06:

> Gerald E:scher wrote:
>
>> War anscheinend ein Fehlkauf, wusste nicht, dass es UARTs gibt, die
>> nicht zum guten, alten 16550 kompatibel sind und gesonderte Treiber
>> benötigen.
>
> Dasselbe ist $KUMPEL vor ein paar Monaten passiert.

Geteiltes Leid ist halbes Leid :-)

> Der hatte irgendein
> Debian-Derivat und nach tagelangem Fluchen bei meiner
> Reichelt-Bestellung um die 15Euros investiert für eine Karte, wo er
> vorher drauf achtete.

Eine Delock mit CH384 Chip? http://www.wch-ic.com/products/CH384.html
Eine Karte mit CH384, direkt aus China wird mein nächster Versuch sein,
ist gerade unterwegs.
Der CH384 soll zum 16550 kompatibel sein, hoffentlich die Hardware und
nicht nur die Treiber-Software.

> Angesichts der Preissituation gab's keine weiteren
> Forschungen mehr.

Es wird sich sicherlich einmal jemand finden, der die Sourcen vom
AX99100 patcht, ich kann es leider nicht.

> Ärgerlich, aber bei den vielen China-Chips mit
> Beinahe-Kompatibilität zum 16550 noch durchzublicken scheint nicht so
> einfach zu sein.

Meine wegen neueren Rechners nicht mehr verwendbare
Seriell-Parallel-PCI-Karte von 1999 (endlich wieder OnT :-) hat
gesockelte(!) 16C850 drauf, die funktioniert unter OS/2 und Linux mit
dem generischen Treiber.

> Windows-Treiber scheinen etwas "flexibler" zu sein.

Weniger die Treiber sondern der Chiphersteller. Linux scheint der etwas
stiefmüttlerich zu behandeln. Von automagischer Kompilierung für neue
installierte Kernel mit dkms hat er auch noch nichts gehört, das hat
jemand anders auf Github nachgerüstet.

--
Gerald

Kay Martinen

unread,
Jun 4, 2021, 3:30:01 PM6/4/21
to
Am 03.06.21 um 23:24 schrieb Ralf Kiefer:
> Gerald E:scher wrote:
>
>> Erinnern? Ich verwende die nach wie vor an einem fast aktuellen Rechner,
>> allerdings als /dev/ttyS0.
>
> Was sonst? :-) Ich habe vor ein paar Monaten meiner aktuellen
> Linux-Kiste eine 4-fach-Karte spendiert neben der
> Hauptplatinenschnittstelle. Und bei den älteren Rechnern sind die

Selbstmurmelnd sind 4 Serielle auch bei PCs kein Problem. Und seit PnP
oder ACPI vermutlich auch mehr als diese. Nur frage ich mich ob die
allesamt per Interrupt zugleich mit maximaler Baudrate arbeiten könnten.

Und wie hoch die CPU Last dadurch dann wäre. Hast du dazu evtl. irgendwo
Zahlen gesehen?

Bei der landläufig sinkenden Software-qualität würde es mich auch nicht
wundern wenn obiges Konstrukt bei hoher Last nach einer Weile
zusammenbricht.

> sowieso selbstverständlich. Einer der Macs hat 10 serielle
> Schnittstellen, die OS-9-Rechner sind auch mal mit mehr als 10 dabei. In
> den 1990ern in der Firma hatten die OS-9-Rechner bei Bedarf mehr als 50
> davon.

Wofür braucht(et?) ihr 10-50 Serielle Ports? Gab es Kirschbaumlink für
Macs? :)

Wenn ich mich richtig erinnere erzähltest du mal was von Serieller
Fernwirktechnik und Meldung. Ich wäre aber nicht auf die Idee gekommen
das ein Mac mit OS-9 daran hinge. Eher ein Prozessrechner im VME-Rack.
Oder ist das bei euch das gleiche (in Billich?)?

Marcel Mueller

unread,
Jun 5, 2021, 4:38:37 AM6/5/21
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Am 04.06.21 um 16:18 schrieb Hermann Riemann:
>> RS-232 mit +/- 5 V gibt es und ist Pfusch.
>
> Soweit ich mich an Atari ST erinnere ist die MIDI-Schnittstelle RS232
> nur mit 5 V meist anderen Buchsen

Nein MIDI ist eine Stromschleife. Üblicherweise genutzt, um eine IR-LED
eines Optokopplers direkt anzusteuern.

> https://www.compuphase.com/electronics/midi_rs232.htm

... wie man in der Schaltung auch mühelos erkennt.


> Und das RX/TX von raspberry pi, Arduino etc
> ist IMHO RS232 mit 5V ohne zusätzliche Steuerleitungen.

Nein, das ist 3,3V. Der Raspi kann keine 5V. Und AFAIK sind seine Ports
auch nicht 5V tolerant. Einen 5V TTL-TP-Ausgang übersteht er vielleicht
noch, bei einen 5V CMOS-Treiber heißt es aber der Klügere gibt nach.


>> Komischerweise emulierte die an PS/2 eine M$-Maus und an der seriellen
>> WIMRE eine Mouse-Systems Maus, was bei der Installation von OS/2 zu
>> beachten war, sonst ging die Maus nicht.
>
> OS/2 (und windows 95) war zu 386 Zeiten.

Nicht wirklich. Als Win95 1996 erschien, waren Pentiums üblich.

Ich weiß gar nicht, ob die auf einem 386 überhaupt liefen. Die späteren
Versionen von OS/2 (ab Warp) brauchten jedenfalls mindestens einen 486
(oder 268+387), weil sie die Floting-Point-Befehle voraussetzten.


> Hermann
>    der sich heutzutage immer noch mit Maus
>    und Tastatur Probleme herum schlägt.

Das kann ich wiederum nicht behaupten. Das alte Zeug läuft immer noch
einwandfrei an neuen Rechnern. Nur die alten Kugelmäuse will man heute
nicht mehr freiwillig haben.


Marcel

Hermann Riemann

unread,
Jun 5, 2021, 5:12:38 AM6/5/21
to
Am 04.06.21 um 22:00 schrieb Ralf Kiefer:
> Kay Martinen wrote:
>
>> Selbstmurmelnd sind 4 Serielle auch bei PCs kein Problem. Und seit PnP
>> oder ACPI vermutlich auch mehr als diese. Nur frage ich mich ob die
>> allesamt per Interrupt zugleich mit maximaler Baudrate arbeiten könnten.
>
> Das brauche ich gar nicht. Serielle Terminals gehören bei meinen alten
> Rechnern zur Standardausstattung, und man braucht sie zwingend. Nicht
> nur die OS-9-Welt, sondern auch die EMUFs oder der Eurocom 1 (der nur
> mit 300Baud). Nur kann ich mir vom Platz her kein dutzend serielle
> Terminals in Hardware hinstellen. Eins (mit zwei Anschlüssen) steht
> ständig hier griffbereit, mehr geht nicht. D.h. die laufen mit 9600 bis
> 38400Baud. Mehr nicht.

Wie viele serielle Schnittstellen gehen gleichzeitig,
wenn am PC
USB2 SERIELL USB 2.0 Konverter,
verwendet werden.
Nach
https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus
können 127 USB Geräte angeschossen werden.
ls /dev/tt* unter debian 9 liefert 64 mögliche Anschlüsse.

Hermann
der schon lange kein RS232 verwendet hat,
aber neben LAN und USB auch RX/TX I2C
eventuell auch SPI und RS485 erwägt.

p.s. Und vielleicht auch wieder Datentransfer
über einzelne digitale IO Pins paralleler Schnittstellen.

--
http://www.hermann-riemann.de

Kay Martinen

unread,
Jun 5, 2021, 7:30:02 AM6/5/21
to
Am 05.06.21 um 10:38 schrieb Marcel Mueller:
> Am 04.06.21 um 16:18 schrieb Hermann Riemann:

>> Und das RX/TX von raspberry pi, Arduino etc
>> ist IMHO RS232 mit 5V ohne zusätzliche Steuerleitungen.
>
> Nein, das ist 3,3V. Der Raspi kann keine 5V. Und AFAIK sind seine Ports
> auch nicht 5V tolerant. Einen 5V TTL-TP-Ausgang übersteht er vielleicht
> noch, bei einen 5V CMOS-Treiber heißt es aber der Klügere gibt nach.

Wenn du RS-232 als HW und SW Anforderung siehst ist auch die Serielle
vom C-64 u.a. kein RS-232.

Ich sage dazu das sie zwar "Logisch" RS-232 ist, aber noch einen
Pegelwandler braucht um dem HW-Standard (+-9-15V) zu genügen.


>> OS/2 (und windows 95) war zu 386 Zeiten.
>
> Nicht wirklich. Als Win95 1996 erschien, waren Pentiums üblich.

Die ersten Pentiums vielleicht, mit 50-75 Mhz ja. Und manch
486DX-tralala war dennoch ebenso schnell.

> Ich weiß gar nicht, ob die auf einem 386 überhaupt liefen. Die späteren
> Versionen von OS/2 (ab Warp) brauchten jedenfalls mindestens einen 486
> (oder 268+387), weil sie die Floting-Point-Befehle voraussetzten.

OS/2 2.xx liefen jedenfalls auf 386'ern. BTDT
Und wenn ich richtig erinnere waren die HW-Minimalanforderungen sowohl
von Warp3 als auch Win95 und NT ein "Ab 486DX" was nicht hieße das es
damit benutzbar liefe.

Ich hab diese Phase irgendwie ausgelassen. Weil ich seinerzeit eher AMD
K6 hatte, so zwischen 486DX? und Pentium X. Die Pentiums die ich jetzt
hier ab (75Mhz bis PIII@500-900) sind mir alle erst später zugelaufen.

Nils M Holm

unread,
Jun 5, 2021, 8:10:54 AM6/5/21
to
Kay Martinen <use...@martinen.de> wrote:
> OS/2 2.xx liefen jedenfalls auf 386'ern. BTDT
> Und wenn ich richtig erinnere waren die HW-Minimalanforderungen sowohl
> von Warp3 als auch Win95 und NT ein "Ab 486DX" was nicht hie?e das es
> damit benutzbar liefe.

Warp 3.0 lief mit WORKPLACESHELL=CMD.EXE prima auf einem 486SX25,
das habe ich eine ganze Zeit lang als Multitasking-DOS benutzt.
Man brauchte natuerlich ein paar zusaetzliche tools, z.B., um
unwillige Prozesse von der command line aus zu beenden.

Klar, sobald man den PM gestartet hat, ist die Kiste sofort
eingefroren, aber wer will denn schon ein GUI? :)

--
Nils M Holm < n m h @ t 3 x . o r g > www.t3x.org

Hermann Riemann

unread,
Jun 5, 2021, 8:24:36 AM6/5/21
to
Am 05.06.21 um 13:27 schrieb Kay Martinen:

> Die ersten Pentiums vielleicht, mit 50-75 Mhz ja. Und manch
> 486DX-tralala war dennoch ebenso schnell.

Ich hatte einen DX400 mit 64 MB RAM, 11 GB Festplatten.
Darunter waren 2 4 GB SCSI-Platten in 5 1/4 " Format in externen Gehäuse.
Und 2 IDE Platten.

2 oder 3 CD Laufwerke ( davon 1 SCSI )

..

Pentium habe ich vermutlich übersprungen.

Ein Pentium im Steckkarten Gehäuse erinnere ich mich noch.
motherboard irgendwie wie Intel 400 BX
CPUs um großem grauen Gehäuse steckbar ähnlich die DRAM Kärtchen.


>> Ich weiß gar nicht, ob die auf einem 386 überhaupt liefen. Die späteren
>> Versionen von OS/2 (ab Warp) brauchten jedenfalls mindestens einen 486
>> (oder 268+387), weil sie die Floting-Point-Befehle voraussetzten.

> OS/2 2.xx liefen jedenfalls auf 386'ern.

Meine erster ernsthafter "intel" PC hatte AMD 386 40? MHz CPU,
erst 8, dann nach einer fehlerhaften O2/2 Diagnose 16 MB RAM,
Adaptec SCSI controller, Syquest 80 MB Wechselplattenlaufwerk.
Eine Platte war mit OS/2, eine mit DOS, eine mit Linux 0.99*

( Davor hatte ich PCs 286 CPUs,
die ich als Peripherie Rechner für Atari ST* verwenden wollte,
wegen Tseng Grafikkarte und besserer Bastelzugang.
Praktisch habe ich diese PCs nur für Spiel unter DR-DOS verwendet. )

> Ich hab diese Phase irgendwie ausgelassen. Weil ich seinerzeit eher AMD
> K6 hatte, so zwischen 486DX? und Pentium X. Die Pentiums die ich jetzt
> hier ab (75Mhz bis PIII@500-900) sind mir alle erst später zugelaufen.

Pentium III hatte ich nur einen in einem Laptop mit windows ME,
64MB RAM. ( Erst teilweise dann ganz mit Linux überspielt.)
Irgendwo vermutlich noch vorhanden.

Hermann
bei dessen sound und Grafikkarten einige PCs "durchwandert" haben,
Und Adaptec SCSI, Tseng Grafikkarte, Creativ Labs Soundblaster
und NE2000 LAN-Karten in guter Erinnerung hat.

--
http://www.hermann-riemann.de

Hermann Riemann

unread,
Jun 5, 2021, 9:02:27 AM6/5/21
to
Am 05.06.21 um 14:04 schrieb Ralf Kiefer:

> Wenn ich dagegen USB-Seriell-Adapter anschließe, bestimmt die
> Reihenfolge der Anmeldung nach dem Neustart über die laufende Nummer der
> Schnittstelle, und wenn man einen Adapter zwischendurch mal rauszieht,
> erhält er nach dem erneuten Reinstecken eine andere Nummer.

Bei mir ist das Problem da, wenn ich mehrere Arduinos
über ( aktivem ) USB Hub an einem raspi anschließe.

Meine Vorstellungen gehen Richtung eigenem Befehls code
wovon einer die Abfrage auch Identifizierung ist.

Damit kann ich dann per Schleifenabfrage
stty Nr und raspi finden.

Hermann
der das vielleicht auch in seinem bisher unbenutzten
64180 Rechner per EPROM Programmierung macht.
( Bei 6802 .. etc würde es über parallel port PINs gehen)

--
http://www.hermann-riemann.de

Kay Martinen

unread,
Jun 5, 2021, 9:50:15 AM6/5/21
to
Am 05.06.21 um 15:19 schrieb Ralf Kiefer:
> Hermann Riemann wrote:
>
>> Meine Vorstellungen gehen Richtung eigenem Befehls code
>> wovon einer die Abfrage auch Identifizierung ist.
>
> Das ist ein proprietärer Lösungsansatz oberhalb der USB-Adressierung. Es
> wäre ganz nett gewesen, wenn so was generell beim Schichtenmodell am USB
> angekommen wäre. Ist es nur leider nicht. Das hätte einen kleinen
> Aufpreis für ein EEPROM bedeutet, dessen Inhalt der SysAdmin bestimmt.

Nun, zumindest bei USB-Platten hilft die UUID das udev die immer auf das
gleiche verzeichnis mountet. Geht derartiges nicht bei anderen USB Geräten?

Ich hab EINEN USB Seriell Wandler den ich in eine VM mit Openhab hinein
reiche. Den kann man via bus:slot addressieren oder... über eine
device-id. Das hilft dann wohl nicht wenn die Adapter alle die gleiche
ID haben!?

Da war wohl der Entwickler pinkeln und ein USB Marketender hat sich
gedacht "wer hängt schon freiwillig so viel zeuchs da dran".

Michael van Elst

unread,
Jun 5, 2021, 2:36:02 PM6/5/21
to
R.Kiefe...@gmx.de (Ralf Kiefer) writes:

>Hermann Riemann wrote:
>> Wie viele serielle Schnittstellen gehen gleichzeitig,
>> wenn am PC
>> USB2 SERIELL USB 2.0 Konverter,
>> verwendet werden.

>So was macht keiner freiwillig. Die Numerierung der USB-Adapter ist
>alles andere als reproduzierbar.

Dafür haben die in der Regel immer eine Seriennummer zur Identifikation
und man kann die Geräte entsprechend einrichten.

Michael van Elst

unread,
Jun 5, 2021, 3:36:02 PM6/5/21
to
R.Kiefe...@gmx.de (Ralf Kiefer) writes:

>Michael van Elst wrote:
>> Dafür haben die in der Regel immer eine Seriennummer zur Identifikation
>> und man kann die Geräte entsprechend einrichten.

>Kennst Du Treiber bzw. Kontrollfelder, die so was berücksichtigen? Mir
>ist so was noch nicht begegnet.

udev sollte sowas bei Linux können. Bei mir macht das devpubd mit einem
kleinen Hook-Script.

lrwxr-xr-x 1 root wheel 10 May 15 10:19 ttyU.FT1KA9DH.1@ -> /dev/ttyU0
lrwxr-xr-x 1 root wheel 10 May 15 10:19 ttyU.FT1KA9DH.2@ -> /dev/ttyU1
lrwxr-xr-x 1 root wheel 10 May 15 10:19 ttyU.FT1KA9DH.3@ -> /dev/ttyU2
lrwxr-xr-x 1 root wheel 10 May 15 10:19 ttyU.FT1KA9DH.4@ -> /dev/ttyU3
lrwxr-xr-x 1 root wheel 10 Apr 28 2019 ttyU.FTZ9JW3N.1@ -> /dev/ttyU4
lrwxr-xr-x 1 root wheel 10 Apr 28 2019 ttyU.FTZ9JW3N.2@ -> /dev/ttyU5
lrwxr-xr-x 1 root wheel 10 Apr 28 2019 ttyU.FTZ9JW3N.3@ -> /dev/ttyU6
lrwxr-xr-x 1 root wheel 10 Apr 28 2019 ttyU.FTZ9JW3N.4@ -> /dev/ttyU7

That's two quad-USB-serial adapters. The hook builds the symlink from
"ttyU." + serial + "." + portnumber.

Hermann Riemann

unread,
Jun 6, 2021, 1:24:00 AM6/6/21
to
Am 05.06.21 um 21:26 schrieb Michael van Elst:

> udev sollte sowas bei Linux können.

debian 9

# udev
bash: udev: Kommando nicht gefunden.


/etc/udev# cat udev.conf
# see udev.conf(5) for details
#
# udevd is started in the initramfs, so when this file is modified the
# initramfs should be rebuilt.

#udev_log="info"

Wie weiter?

Hermann
der Informationen von udev auch gerne hätte.

--
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