Mein Sohn sitzt mit seinem Freund vor einem alten
Fischertechnik-Roboterbaukasten, der wohl vom Ende der 80er Jahre stammt.
Dabei liegt eine Diskette mit Software für den ATARI ST von 1987, es soll
auch eine Diskette für den C64 dabeigewesen sein.
Leider habe ich erst zu 386er-Zeiten (1992) mit Computern Bekanntschaft
geschlossen und habe auch keinen ATARI oder C64 je in Händen gehabt.
Fragen:
Weiß jemand, ob diese alten Fischertechnik-Roboterbaukästen auch über einen
PC gesteuert werden können, und wenn ja, mit welcher Software?
Es gibt ja Emulatoren für ATARI und C64 auf dem PC. Können die auch die
Schnittstellen ansteuern? Was ist besser, leichter, sicherer zu emulieren:
Atari oder C64. Gibt es besonders empfehlenswerte Emulatoren? Worauf muß ich
achten?
Funktionsfähige 286/386/486er PCs hätte ich zur Verfügung: Was würde
genügen?
Bei meinen bisherigen Recherchen bin ich auf den Hinweis auf ein
CHIP-Sonderheft gestoßen:
CHIP-Special: Fischer-Technik und Computer (1988)
Hat jemand sowas vielleicht noch irgendwo herumliegen?
Soweit erstmal...
Danke für Eure Antworten
MfG
Hartmut Scholz
Hallo
> Soweit erstmal...
>
> Danke für Eure Antworten
http://www.ulrich-mueller.de/compute.htm
Shalom & HTH & HAND
F. :-D
VICE (C64) sollte auch Schnittstellen emulieren.
Mal danach Googlen. Linux haben den normalerweise im Paketmanager, dass
er sich einfach installieren ließe. Aber auch für Windows, Mac und sogar
den Amiga gibt es den.
Nicht, dass nun jemand versucht, per Amiga Emulator einen C64 zu
emulieren. ;-)
--
Andreas (PGP Key available on public key servers)
15. Repulsive, ugly, cannabalistic, evil beings have just as much right to be
loved as heroic fighters.
- Arcade Wisdom
> Nicht, dass nun jemand versucht, per Amiga Emulator einen C64 zu
> emulieren. ;-)
Och, ich habe noch 'nen 386er Emulator für'n C64, dann währe man
wieder da, wo man angefangen hat und könnte quasi 'ne neue Runde von
Emulatoren starten.
:)
> Hallo
>
> Mein Sohn sitzt mit seinem Freund vor einem alten
> Fischertechnik-Roboterbaukasten, der wohl vom Ende der 80er Jahre stammt.
> Dabei liegt eine Diskette mit Software für den ATARI ST von 1987, es soll
> auch eine Diskette für den C64 dabeigewesen sein.
> Leider habe ich erst zu 386er-Zeiten (1992) mit Computern Bekanntschaft
> geschlossen und habe auch keinen ATARI oder C64 je in Händen gehabt.
>
> Fragen:
> Weiß jemand, ob diese alten Fischertechnik-Roboterbaukästen auch über
> einen PC gesteuert werden können, und wenn ja, mit welcher Software?
Daran anschließende Frage, in dieser NG wohl OffTopic, aber sei's drum:
Was gibt es denn an aktuell erhältlicher "Robotik zum Ausprobieren", und
was davon könnt ihr empfehlen?
Den c'T-Bot habe ich mitbekommen, aber mich bisher nicht so recht mit
einem Kauf anfreunden können. Lego Mindstorms? Aktuelle Fischertechnik?
Keine Ahnung was noch...
und, um die Kurve zum OnT wieder zu kriegen: ... mit möglicherweise
exotischer Ansteuerung?
Ansgar
--
Mails an die Adresse im Header erreichen mich - oder auch nicht. Nützliche
Adresse gibt's bei Bedarf!
Mails to the address given in the header may or may not reach me - useful
address will be given when reqired!
Also der beste je gebaute Roboter-Arm ist wohl der CyberRobot310.
http://www.nadhh.hanse.de/tmp/roboterarm.jpg
Aber ich befürchte es gibt nur noch diesen einen und den gebe ich
nicht wieder her. :))
Der hat im Übrigen eine denkbar einfache Ansteuerung. er hat 8 TTL
Eingänge, die einfach an den Parallelport angebunden werden können.
Mit seinen nur zwei Kommandobits "Set Direktion" und Step und den
sechs AdressBits, eins für jeden Motor, ist der Aufwand für die
Treibersoftware denkbar gering. So konnte ich ein Tiny FORTH um die
Ansteuerung für diesen Roboter erweitern.
Wenn ich es schaffe diesen Driver noch auf ein Z80 CP/M System zu
portieren, dann werde ich den und ein passendes CP/M System wohl auf
dem Z-Fest 2007 (www.zfest.de) vorstellen. Mir schwebt da so ein
,,Türme von Hanoi" vor als Demonstration.
Leider hat er keinerlei Sensorik, so dass ich noch nicht weis wie man
es hinbekommen kann ihn von frei wählbaren Ausgangspositionen aus los
legen zu lassen. Bilderkennung ist zu aufwendig, möglicherweise kann
man was über eine Farberkennung und die Höhe in der diese sich
befindet hinbekommen. Na ja, Vorschläge sind da sehr willkommen.
Mit freundlichen Grüßen
j.
Mikros und Ultraschall-Signalgeber. Werden in der Medizin u.a. dazu
eingesetzt mit mindestens cm-Genauigkeit die Position von Gliedmaßen
bei Bewegungsstörungen zu vermessen. Da Du keinen ganzen Raum vermißt,
wird man das auch genauer hinbekommen können.
Grüsse -- Markus
Ultraschall ist ja doch ähnlich aufwendig wir Bilderkennung. OK, man
hätte die Tiefeninformationen schon mal im "Klartext", das ist wohl
wahr - und nicht zu verachten.
Bei dem mir vorschwebenden TH Spiel handelt es sich ja um Säulen mit
abnehmenden Durchmesser und verschiedenen Farben.
Man kann in dem Greifer leicht Mikroschalter einbauen, damit und dem
Öffnungsgrad der Zange wenn die Schalter schließen kann Aufschluss
darüber geben um welches Säulenstückchen es sich handelt. Aber wie
soll man die verstreut im Einzugsbereich rumliegenden Teile finden, um
sie so zu vermessen?
Eine Frage die sich mir da stellt ist: Gibt es eine Änderung im
verlauf der Stromaufnahme oder Spannungskurve wenn man einen
Steppermotor ansteuert und er blockiert, den Stepp nicht ausgeführt
hat, oder nicht?
Allerdings müssten die Turmsegment dan so schwer sein, das er sie
nicht mehr verschieben kann, daran blockiert. Solche Gewichte könnte
er dann natürlich nicht mehr aufnehmen. Da musste man eine Unterlage
nehmen die leichte Segmente gegen seitliches verschieben stützt.
Na ja, das ist schon ein Problem so einen frei agierenden Arms ohne
jedes Feedback was Nachen zu lassen. Ich hatte hier ja schon einmal
eine Thread zu diesem Teil, wo ich mich nach geeigneten Winkelgebern
für die Gelenke erkundigte.
Da gibst es schon recht genaue Möglichkeiten, obwohl für so TH Spiel
das Mitzählen von Schritten noch völlig ausreichen würde.
Mit freundlichen Grüßen
j.
Überhaupt nicht,
> hätte die Tiefeninformationen schon mal im "Klartext", das ist wohl
> wahr - und nicht zu verachten.
Du hast es nicht verstanden. Der Schallgeber sitzt auf dem zu ortenden
Objekt, im Raum befinden sich mehrere (mindestens 3)
Mikrofone. Ausgewertet werden die Laufzeitdifferenzen (von
Schallpulsen) zu den Mikrofonen. Das sollte dich an GPS erinnern, nur,
natürlich, dass die Zeitinformation nicht in den Pulsen übertragen
wird.
Genug. Für ein schlaues Kerlchen wie Dich sollte das reichen, da was
draus zu machen. ich habe Dir auch die mir bekannte Hauptanwendung des
Verfahrens gegeben, das sollte als Ansatz für weitere Recherchen gut
sein.
Stell Dich der Herausforderung und diskutier' jetzt nicht um den
heißen Brei 'rum.
Viele Grüsse -- Markus
PS:
>
> Bei dem mir vorschwebenden TH Spiel handelt es sich ja um Säulen mit
> abnehmenden Durchmesser und verschiedenen Farben.
>
> Man kann in dem Greifer leicht Mikroschalter einbauen, damit und dem
> Öffnungsgrad der Zange wenn die Schalter schließen kann Aufschluss
> darüber geben um welches Säulenstückchen es sich handelt. Aber wie
> soll man die verstreut im Einzugsbereich rumliegenden Teile finden, um
> sie so zu vermessen?
>
> Eine Frage die sich mir da stellt ist: Gibt es eine Änderung im
> verlauf der Stromaufnahme oder Spannungskurve wenn man einen
> Steppermotor ansteuert und er blockiert, den Stepp nicht ausgeführt
> hat, oder nicht?
Alles viel zu komplziert. Wenn Du wissen willst, wo der Arm ist:
Ultrschall, wie erläutert. Wenn Du wissen willst, _was_ auf dem Brett
steht (ganz anderes Problem): Lichtschranken.
Hähh, hätte man bei dieser von mir beschriebenen, technischen
Ausführung der Ortungsanlage, die ich übrigens meinte sehr wohl
verstanden zu haben, etwa nicht auch die Position im Raum bekannte
werden können?
Natürlich kann man x-Sender auf x-Objekten anbringen, um diese dann
über Laufzeitunterschiede zu bekannten, im Raum fest installierte
Bezugspunkte (mindestens drei Stück Micros) räumlich zu orten. Aber
auch nur einen Richtstrahler und einen dazu passenden Echo-Empfänger,
die zusammen den Raum abtastet ginge doch genau so gute oder? Ich
meine sogar, dass die zweite Variante für die Ortung des Umfeldes
eines Roboterarms besser geeignet ist. Allerdings ist sie auch
technisch Aufwendige und damit schwerer zu realisieren, weil keine
fest montierten Bezugspunkte sondern ein räumliches Abtastsystem nebst
Auswertung benutzt würde.
> Genug. Für ein schlaues Kerlchen wie Dich sollte das reichen, da was
> draus zu machen. ich habe Dir auch die mir bekannte Hauptanwendung des
> Verfahrens gegeben, das sollte als Ansatz für weitere Recherchen gut
> sein.
>
> Stell Dich der Herausforderung und diskutier' jetzt nicht um den
> heißen Brei 'rum.
>
Marcus, was'n mit Dir los, da musste aber unbedingt noch einmal mit
Deinen Erziehungsberechtigten drüber reden, jedenfalls so das noch
möglich ist.
j.
> On 28 Sep., 11:43, Markus E L
> <development-2006-8ecbb5cc8aREMOVET...@ANDTHATm-e-leypold.de> wrote:
>> JSievers wrote:
>> > hätte die Tiefeninformationen schon mal im "Klartext", das ist wohl
>> > wahr - und nicht zu verachten.
>>
>> Du hast es nicht verstanden. Der Schallgeber sitzt auf dem zu ortenden
>> Objekt, im Raum befinden sich mehrere (mindestens 3)
>> Mikrofone. Ausgewertet werden die Laufzeitdifferenzen (von
>> Schallpulsen) zu den Mikrofonen. Das sollte dich an GPS erinnern, nur,
>> natürlich, dass die Zeitinformation nicht in den Pulsen übertragen
>> wird.
> Hähh, hätte man bei dieser technischen Ausführung der Sache, die ich
> meinte sehr wohl verstanden zu haben, etwa nicht bekannte werden. Die
> Tiefe bzw. die Lage im Raum also?
>
> Natürlich kann man x-Sender auf x-Objekten anbringen, um diese dann
> über Laufzeitunterschiede zu bekannten im Raum verteilte (mindestens
> drei Stück) räumlich zu orten. Aber auch nur einen Richtstrahle und
> dazu passenden Empfänger, der den Raum abtastet. Ich meine sogar dass
Quack. Du hast's immer noch nicht verstanden. Es geht um
Laufzeiten. Mach Dich erst mal kundig und denk mal nach, wieviel
Informationen (über die Position des Senders) erhälst, wenn Du weisst,
wann ein "Tick" von einem Ultraschallgeber gesendet wurde, und Du die
Ankunftszeiten des Ticks in drei verschiedenen (nicht kollinear mit
dem Geber) posititionierten Mikrophonen kannst. Tipp: Du suchst drei
unbekannte Koordinaten. Du hast drei unabhängige Meßwerte.
Na, fällt der Groschen? Mit Richtstrahl hat das die Bohne zu tun ...
> die zweite Variante für die Ortung für einen Roboterarm besser
> geeignet ist. Allerdings ist sie auch technisch Aufwendige und damit
> schwerer zu realisieren, weil keine Fest montierten Bezugspunkte
> sondern ein Abtastsystem benutzt würde.
So, und jetzt habbich keine Zeit mehr mit Dir zu spielen. Husch-husch,
zurück an Deine Hausaufgaben und wirf mal die Denkmühle an, damit da
was draus wird. Sonst bist Du hier in d.a.f.c ja total blamiert.
>> Genug. Für ein schlaues Kerlchen wie Dich sollte das reichen, da was
>> draus zu machen. ich habe Dir auch die mir bekannte Hauptanwendung des
>> Verfahrens gegeben, das sollte als Ansatz für weitere Recherchen gut
>> sein.
>>
>> Stell Dich der Herausforderung und diskutier' jetzt nicht um den
>> heißen Brei 'rum.
>>
> Marcus, was'n mit Dir los, da musste aber unbedingt mal mit Deinen
> Erziehungsberechtigten drüber reden, jedenfalls so das noch möglich
> ist.
Tja, ja, Jürgen. Ich hab' Dich in den letzten Monaten genau beobachtet
und dachte, das wäre so, wie Du es magst.
M.
> On 28 Sep., 11:43, Markus E L
> <development-2006-8ecbb5cc8aREMOVET...@ANDTHATm-e-leypold.de> wrote:
Und außerdem stottert Dein News-Client. Oder bist Du zu aufgeregt?
- M.
So sehr es Dir auch zu wünschen ist, das Du je einen Menschen in
Aufregung versetzen wirst, so bedauerlich ist es doch Dich auch dieses
Mal wieder enttäuschen zu müssen.
Aber gebe es nicht auf, frag ruhig weiter jeden ob er nach einer
Begegnung mit Dir nun Aufgeregt ist. Eines Tages wirst Du ihn gefunden
haben, den dich Aufregend findenden Menschen.
Bis dahin schüß Juergen.
nachdem der Thread hier mal wieder komplett abgedriftet ist.... Etwas
zur Sache... :-)
> http://www.ulrich-mueller.de/compute.htm
Das ist definitiv ein cooler Link.
Ich ahnte ja, daß das Interface recht primitiv ist. Aber zu wissen, wie
es geht, erspart Leiterbahnendurchsucherei und so weiter... :)
Ich habe auch noch sein Interface im Schrank aus Kindertagen. Damals
hatte ich mit einem Freund einen dreh-, und hebbaren Arm gebaut, an den
wir eine scheibenwischermotorbetriebene Spritze angebaut hatten. Das
Ziel war, daß man dem Atari sagen konnte, wohin er spritzen soll
(Koordinaten des Hundes z.B) und der dann den richtigen Winkel anfährt.
Leider waren wir noch zu klein damals :)
Ich weiß nicht, ob ich die Software für meinen Atari noch irgendwo habe,
daher wäre ich SEHR dankbar, wenn ich ein Image der Diskette (oder waren
es zwei?) per Email bekommen könnte.Im Gegenzug hätte ich irgendwo noch
einen GFA-Basic Compiler rumliegen :-)
Auf der Diskette sind übrigens ein wie auch immer geartetes Binärfile,
das die Treiber enthält und ein BASIC-file, das man zu seinem eigenen
GFA-BASIC-Programm dazumergen mußte. Dann stand eine sehr einfache und
kindgerechte API zur Verfügung, mit der man das Interface problemlos in
all seiner kleinen Schönheit einsetzen konnte. Mehr wurde nicht
mitgeliefert - wer will schon mehr?!?
...Äh, DAMALS war eine API am Spielzeug noch kindgerecht. Damals waren
Kinder ja auch noch schlau. Heute sieht das anders aus. Derartige
Funktionalität ist heute den studierten Profis vorbehalten. Kinder
brauchen es heute bunter, der Programmierung in Textform begegnet man
wohl heutzutage nur noch im Rahmen unausstehlicher
Pflichtveranstaltungen in Hochschule und Universität... *frotzel*
Hat eigentlich schonmal jemand das parallele Interface unter Linux
programmiert, oder müßte ich da selbst einen Treiber schreiben?
Viele Grüße,
Philipp :-)
P.S.: Vielleicht sollte ich das Interface mal an meinem H316 anschließen :-)
--
You have to reboot your computer after powerfail? Haha!
http://316.hachti.de