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Wer hat den langsamsten Rechner (was: PENIS, BAUJAHR'73, TOP ZUSTAND, ALLE EXTRAS, ...)

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Marc Fehrenbacher

unread,
Oct 21, 2000, 3:00:00 AM10/21/00
to
Christi...@t-online.de (Christian Mende) schrieb:

>Na klar: Hier Pentium 166 MMX, alt aber bezahlt.

Ich habe noch einen 120er P1 ohne MMX. Für's Web ist er schnell genug.
Wenn auch das Java immer etwas lange zum laden braucht.

News und Mails sind auch nicht schlechter als auf einem 700er P3.

xpost & fup2 dafc.

Marc

Stephan Grossklass

unread,
Oct 21, 2000, 3:00:00 AM10/21/00
to
Marc Fehrenbacher schrieb:

Mit meinem Notebook dürfte ich diese neuzeitliche Kiste locker abhängen:
386SX-20, 16 MB RAM, 1 GB Platte; good ol' DOS 6.22 mit WfW 3.11 (bloß
das olle Netzteil fällt derzeit unter 'anstehende Reparaturen' :( ).
Aber selbst mein Notebook ist hier noch nicht ontopic - und mit dem
Benzium 120 kann man hier vielleicht in 5 oder 6 Jahren ankommen ;).

Stephan
--
Stephan Großklaß (7bit: Grossklass)
eMail: mailto:jgros...@t-online.de | Webmaster: http://www.i24.com/
Home: http://home.t-online.de/home/jgrossklass/
P3-500, 128MB, 8+8+19GB HDD; MS-DOS 6.22, WfW 3.11, Calmira II 3.1b3

Mario Klebsch

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Daniel Aubry <ada...@Alt-F4.ch> writes:

>ich bin mir nicht sicher was davon das Langsamste ist, ich habe:
>C64, C128D, Kaypro4, Rainbow 100, Apple IIe, MicroVax 2000 ,Vax 3200,
^^^^^^^^^

Hast Du (oder jemand anderes) auch Doku darüber? Ich suche für die
vollendung meines Apple2-Emulators noch dringend Dokumentation über
die Speicherverwaltung des Apple IIe, insbesondere über den Bereich
zwischen 0xc000 und 0xcfff.

Vom Apple ][ Habe ich hier das APPLE ][ Reference Manual, so etwas
würde ich vom Apple 2e noch suchen.

73, Mario
--
Mario Klebsch ma...@klebsch.de
PGP-Key available at http://www.klebsch.de/public.key
Fingerprint DSS: EE7C DBCC D9C8 5DC1 D4DB 1483 30CE 9FB2 A047 9CE0
Diffie-Hellman: D447 4ED6 8A10 2C65 C5E5 8B98 9464 53FF 9382 F518

Wolfgang Rupp

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Daniel Aubry <ada...@Alt-F4.ch> wrote:
> ich bin mir nicht sicher was davon das Langsamste ist, ich habe:
> C64, C128D, Kaypro4, Rainbow 100, Apple IIe, MicroVax 2000 ,Vax 3200,
> Microvax 3300, Sun Sparcstation, LX Nextstation Turbo Color, Mac Plus, HP
> 9000/720, HP 9000/375, Compaq SystemPro, IBM PC, Olivetti M24, Atari Mega1

PDP-11/23+ :-)

Gruesse
Wolfgang


Mario Klebsch

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Daniel Aubry <ada...@Alt-F4.ch> writes:

>ich habe zu dem Gerät etwa 4Kg Dokumentation,

Schön! :-)

>weist du in welchem Handbuch die sachen beschrieben werden?

Beim Apple][ ist es das Handbluch, in dem sowohl das Scahltbild als
auch das ROM-Listing enthalten sind. Es nennt sich Reference
Manual. Besonderes Interesse hätte ich an den Kapiteln Memory
Organisation, Input/Output Structure, Hardware Configuration und dem
Appendix Special Locations.

Ob allerdings beim Apple2e die Dokumentation noch immer so ausführlich
ist, kann ich nicht sagen.

Christian Peper

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Stephan Grossklass <sgrossklas...@my-deja.com> traf folgende Tasten:
8ssv8b$5tm$05$2...@news.t-online.com...

> Mit meinem Notebook dürfte ich diese neuzeitliche Kiste locker abhängen:
> 386SX-20, 16 MB RAM, 1 GB Platte; good ol' DOS 6.22 mit WfW 3.11 (bloß
> das olle Netzteil fällt derzeit unter 'anstehende Reparaturen' :( ).
> Aber selbst mein Notebook ist hier noch nicht ontopic - und mit dem
> Benzium 120 kann man hier vielleicht in 5 oder 6 Jahren ankommen ;).

Naja, mein 486-33 mit 8MB Ram und 170MB Platte ist auch nicht der
schnellste...

Welches Museum hat denn Interesse?

El TruBlu

--
Ein Virus fuer Windows/ActiveX waere dasselbe, wie wenn man eine
Sabotage sabotieren wuerde. (Timo Fuchs in de.comm.internet.misc)

Michael Engel

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Mario Klebsch <ma...@klebsch.de> wrote:
: Daniel Aubry <ada...@Alt-F4.ch> writes:

:>weist du in welchem Handbuch die sachen beschrieben werden?

: Beim Apple][ ist es das Handbluch, in dem sowohl das Scahltbild als
: auch das ROM-Listing enthalten sind. Es nennt sich Reference
: Manual. Besonderes Interesse hätte ich an den Kapiteln Memory
: Organisation, Input/Output Structure, Hardware Configuration und dem
: Appendix Special Locations.

: Ob allerdings beim Apple2e die Dokumentation noch immer so ausführlich
: ist, kann ich nicht sagen.

Sollte sie, ich hab das //e Referenz-Handbuch auf jeden Fall irgendwo hier.
Hergeben mag ich's allerdings nicht, koennte Dir aber die entsprechenden
Informationen raussuchen oder kopieren.

ciao,
Michael
--
Michael Engel (en...@unix-ag.org)

Guido Lehwalder

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Daniel Aubry <ada...@Alt-F4.ch> wrote:

> ich bin mir nicht sicher was davon das Langsamste ist, ich habe:
> C64, C128D, Kaypro4, Rainbow 100, Apple IIe, MicroVax 2000 ,Vax 3200,


also mein Langsamster sollte mein MOS KIM1 sein (MOS hat die Chips
anfangs fuer C= gebaut bevor C= die aufgekauft hat)....

OK, als naechste "echte" Rechner wuerden mir meine beiden C= PETs
einfallen (Typ 2001 Mickey-Tastatur).

Die Z80 Rechner (C=128, CPC, Joyce) sind dagegen schon wahre
Rennmaschinen :-))

Gruss
Guido.

--
www.lehwalder.de
www.NeXTstation.de

Marco Nuessgen

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Daniel Aubry wrote:
[...]

> ich bin mir nicht sicher was davon das Langsamste ist, ich habe:
> C64, C128D, Kaypro4, Rainbow 100, Apple IIe, MicroVax 2000 ,Vax 3200,
[...]

Olympia Brunsviga 13RM. Takt: mit kraeftigem Arm um die 60
Umdrehungen/sec

Schoenen Abend noch,
Marco.

Mario Klebsch

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Marc Fehrenbacher <qui...@gmx.de> writes:

>Daniel Aubry <ada...@Alt-F4.ch> schrieb:

>Wer hat den langsamsten Rechner um damit ins Internet zu kommen? WWW
>haben wir auf 486er mit 16 MB 66 MHz ganz gut gemacht.

Ich habe einige Zeit an einem Siemens PC-X/D gearbeitet (CPU 80168, 1
MByte RAM, Sinix als Betriebssystem), und dieser Rechner war auch
schon ans Internet angeschlossen. Web- Browser gab es aber damals noch
nicht, aber IIRC konnte die Kiste FTP serven.

Mario Klebsch

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Daniel Aubry <ada...@Alt-F4.ch> writes:

>Marco Nuessgen wrote:
>> Olympia Brunsviga 13RM. Takt: mit kraeftigem Arm um die 60
>> Umdrehungen/sec

>nicht schlecht ich denke du hast vorleufig mal den Preis gewonnen ;-)
>aber Computer würde ich so ein Teil nicht unbedingt nennen.....

Ich glaube, Computer müssen Programmierbar sein.

Ich hätte da noch eine PDP11/05 zu bieten. Sie hat 4 KWort
Kernspeicher und einen diskret aufgebauten Prozesser. Die Maschine
hatte übrigens einen Bildschirm mit einer Vektorgrafikausgabe mit
einer Auflösung von 4096*4096.

Zu Hause liegen übrigens noch Kilometer an Lochstreifen mit
Selbststestprogrammen und ähnlichem.

Stephan Grossklass

unread,
Oct 22, 2000, 3:00:00 AM10/22/00
to
Mario Klebsch schrieb:

>
> Ich habe einige Zeit an einem Siemens PC-X/D gearbeitet (CPU 80168, 1
^^^ ^^^^^
Meine Erfahrung aus dem Mitlesen hier sagt mir, daß es wohl eher ein
PC-D/X mit 80186 war, oder?

Steinboeck Herbert

unread,
Oct 22, 2000, 11:54:56 PM10/22/00
to
Am Sat, 21 Oct 2000 22:57:45 +0200, schrieb Daniel Aubry
<ada...@Alt-F4.ch> :


>Marc Fehrenbacher wrote:
>> Christi...@t-online.de (Christian Mende) schrieb:
>>
>> >Na klar: Hier Pentium 166 MMX, alt aber bezahlt.
>Hey das passt hier nicht rein!

>
>ich bin mir nicht sicher was davon das Langsamste ist, ich habe:
>C64, C128D, Kaypro4, Rainbow 100, Apple IIe, MicroVax 2000 ,Vax 3200,
>Microvax 3300, Sun Sparcstation, LX Nextstation Turbo Color, Mac Plus, HP
>9000/720, HP 9000/375, Compaq SystemPro, IBM PC, Olivetti M24, Atari Mega1
>und sicher noch ein Par mehr die mir gerade nicht in den sinn kommen....
>das ist Folklore!
>
>Grüsse Daniel
Neidd, ich nur 386/16 ist der ueberhaupt on topic ???
--
Intelligenz ist die einzig wirklich gerecht verteilte
Sache auf dieser Welt, da ein jeder Glaubt er haette
genug davon ! Mark Twain
dere de herbert / 73 de oe3bss

Axel

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to

Jan Peters schrieb:

> christi...@c-peper.de (Christian Peper) wrote:
> >Stephan Grossklass <sgrossklas...@my-deja.com> traf folgende
> >Tasten: 8ssv8b$5tm$05$2...@news.t-online.com...
>
> >> Mit meinem Notebook dürfte ich diese neuzeitliche Kiste locker
> >> abhängen: 386SX-20, 16 MB RAM, 1 GB Platte; good ol' DOS 6.22 mit WfW
> >> 3.11 (bloß das olle Netzteil fällt derzeit unter 'anstehende
> >> Reparaturen' :( ). Aber selbst mein Notebook ist hier noch nicht
> >> ontopic - und mit dem Benzium 120 kann man hier vielleicht in 5 oder 6
> >> Jahren ankommen ;).
>
> >Naja, mein 486-33 mit 8MB Ram und 170MB Platte ist auch nicht der
> >schnellste...
>

> Schade, dass ich keinen Schneider CPC mehr habe. Mit seinem Z80A und 64KB RAM
> hätte ich euch alle locker an Langsamkeit überboten.
> Und wenn ich dann noch an meinen guten alten ZX81 denke, 1KB RAM in der
> Grundausstattung...
>
> Jan
>

Hmm . was hab ich an alten Rechnern .....
... also, ich denke, mein langsamster Rechner ist einer mit unter 500khz Takt ...

fragt mich nun nicht wie der hies .. bin grade 300km weg von ihm.
Den schoensten, den ich gesehn habe, das war ne WANG von 73 .. mit 980
Programmschritten.
Und einer Tastatur, auf der direkt die ASM Befehle drauf sind ... :)
Man muss da einen Telewriter anschliessen, um ne normale Tastatur zu haben ..
.. und n Drucker hat man auch gleich :)

Ciao Axel alias Crazyman

Michael Engel

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Hi,

Daniel Aubry <aub...@Alt-F4.ch> wrote:
: Mario Klebsch wrote:
:
:> Ich hätte da noch eine PDP11/05 zu bieten. Sie hat 4 KWort


:> Kernspeicher und einen diskret aufgebauten Prozesser. Die Maschine
:> hatte übrigens einen Bildschirm mit einer Vektorgrafikausgabe mit
:> einer Auflösung von 4096*4096.

: Krass, und wie schnell ist das teil getaktet? ich schätze mal
: im Khz bereich oder so?

Na, na - so langsam ist eine PDP11 nicht. Ein C64 ist da deutlich langsamer.
Wie schnell die 11/05 nun wirklich getaktet ist muesste ich nachschauen,
schaetze aber mal 4-8 MHz. Hier um die Ecke steht noch eine PDP11/10,
aehnliches Alter ...

: für was wurde eigentlich zu dieser zeit ein so Hochauflösender Bildschirm
: gebraucht? die auflösung klingt fast etwas übertrieben..........

Zum Ausgeben von plots und aehnlichem. 4096 Pixel Aufloesung heisst
mehr oder weniger, dass ein D/A-Wandler mit 12 Bit Aufloesung die x/y-
Ablenkung steuerte. Denk es Dir einfach als zu gross geratenes
Oszilloskop ;-).

Wilhelm B. Kloke

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
In article <39f3...@si-nic.hrz.uni-siegen.de>,

Michael Engel <en...@math.uni-siegen.de> wrote:
>Hi,
>
>Daniel Aubry <aub...@Alt-F4.ch> wrote:
>: Mario Klebsch wrote:
>:
>Na, na - so langsam ist eine PDP11 nicht. Ein C64 ist da deutlich langsamer.
>Wie schnell die 11/05 nun wirklich getaktet ist muesste ich nachschauen,
>schaetze aber mal 4-8 MHz. Hier um die Ecke steht noch eine PDP11/10,
>aehnliches Alter ...

From processor handbook:
reg. to reg. transfer: 3100ns
effective mem. speed: 980ns

For comparison, 11/40:
rr transfer: 900ns
mem speed: 1000ns


>
>: für was wurde eigentlich zu dieser zeit ein so Hochauflösender Bildschirm
>: gebraucht? die auflösung klingt fast etwas übertrieben..........
>
>Zum Ausgeben von plots und aehnlichem. 4096 Pixel Aufloesung heisst
>mehr oder weniger, dass ein D/A-Wandler mit 12 Bit Aufloesung die x/y-
>Ablenkung steuerte. Denk es Dir einfach als zu gross geratenes
>Oszilloskop ;-).

Es ist ein Scope ohne Zeitbasis. Der D/A wäre aber zu langsam. Darum
werden Vektoren über eine Hardware-Einrichtung, die etwa den bekannten
Bresenham-Algorithmus ausführt, erzeugt. Nur für Srünge wird tatsächlich
der D/A-Wandler verwendet.
--
Dipl.-Math. Wilhelm Bernhard Kloke
Institut fuer Arbeitsphysiologie an der Universitaet Dortmund
Ardeystrasse 67, D-44139 Dortmund, Tel. 0231-1084-257

Michael Engel

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Wilhelm B. Kloke <w...@yorikke.arb-phys.uni-dortmund.de> wrote:
: In article <39f3...@si-nic.hrz.uni-siegen.de>,
: Michael Engel <en...@math.uni-siegen.de> wrote:

:>Daniel Aubry <aub...@Alt-F4.ch> wrote:
:>: Mario Klebsch wrote:
:>Na, na - so langsam ist eine PDP11 nicht. Ein C64 ist da deutlich langsamer.
:>Wie schnell die 11/05 nun wirklich getaktet ist muesste ich nachschauen,
:>schaetze aber mal 4-8 MHz. Hier um die Ecke steht noch eine PDP11/10,
:>aehnliches Alter ...

: From processor handbook:
: reg. to reg. transfer: 3100ns
: effective mem. speed: 980ns

Fuer Kernspeicher (den die 11/05 haben duerfte, oder ?) nicht uebel :-).

: For comparison, 11/40:


: rr transfer: 900ns
: mem speed: 1000ns

MOS-Speicher ? Irgendwann hab ich mal ne 11/40 gesehen (kurz vor ihrer
Verschrottung :-(), hatte aber nicht drauf geachtet, welcher Speicher
drinsteckte.

:>: für was wurde eigentlich zu dieser zeit ein so Hochauflösender Bildschirm


:>: gebraucht? die auflösung klingt fast etwas übertrieben..........
:>
:>Zum Ausgeben von plots und aehnlichem. 4096 Pixel Aufloesung heisst
:>mehr oder weniger, dass ein D/A-Wandler mit 12 Bit Aufloesung die x/y-
:>Ablenkung steuerte. Denk es Dir einfach als zu gross geratenes
:>Oszilloskop ;-).

: Es ist ein Scope ohne Zeitbasis. Der D/A wäre aber zu langsam. Darum
: werden Vektoren über eine Hardware-Einrichtung, die etwa den bekannten
: Bresenham-Algorithmus ausführt, erzeugt.

Nett. Der Bresenham-Algorithmus ist mir grade wieder bei der Beschreibung
der onboard-Grafik der DEC 3000-Alphas ueber den Weg gelaufen ;-).

Wilhelm B. Kloke

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
In article <39f3...@si-nic.hrz.uni-siegen.de>,
Michael Engel <en...@math.uni-siegen.de> wrote:
>Wilhelm B. Kloke <w...@yorikke.arb-phys.uni-dortmund.de> wrote:
>: In article <39f3...@si-nic.hrz.uni-siegen.de>,
>: Michael Engel <en...@math.uni-siegen.de> wrote:
>:>Daniel Aubry <aub...@Alt-F4.ch> wrote:
>:>: Mario Klebsch wrote:
>:>Na, na - so langsam ist eine PDP11 nicht. Ein C64 ist da deutlich langsamer.
>:>Wie schnell die 11/05 nun wirklich getaktet ist muesste ich nachschauen,
>:>schaetze aber mal 4-8 MHz. Hier um die Ecke steht noch eine PDP11/10,
>:>aehnliches Alter ...
>
>: From processor handbook:
>: reg. to reg. transfer: 3100ns
>: effective mem. speed: 980ns
>
>Fuer Kernspeicher (den die 11/05 haben duerfte, oder ?) nicht uebel :-).

Beachte das Wort "eff.". Das könnte Optimierungen durch Bank-Interleaving etc.
einschließen.

>
>: For comparison, 11/40:
>: rr transfer: 900ns
>: mem speed: 1000ns
>
>MOS-Speicher ? Irgendwann hab ich mal ne 11/40 gesehen (kurz vor ihrer
>Verschrottung :-(), hatte aber nicht drauf geachtet, welcher Speicher
>drinsteckte.

Die 11/40 hat üblicherweise Kernspeicher. Bei unserer wurde er (unsupported)
durch MOS-Speicher ersetzt. Für die Geschwindigkeit IMHO ohne Belang.
Hier ein paar Zahlen (gelten für die 11/45, die unterschiedliche Speicher
unterstützte):
Bipolar: cycle 300ns
MOS: cycle 495 ns
core: cycle 980 ns, access 360 ns bzw. 450 ns auf Unibus (was immer das heißt).

Holger Lubitz

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Daniel Aubry wrote:

> ich würde mal sagen ein 8088 reicht bestens zum surfen, der C64 kann zwar
> auch TCP/IP aber einen Webbrowser dafür gibts sovielichweis nicht,

FairligHTML (http://hem.passagen.se/harlekin/ - Link scheint momentan
allerdings down).

Holger

Dennis Grevenstein

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Hallo,

Marc Fehrenbacher wrote:
>
> Wer hat den langsamsten Rechner um damit ins Internet zu kommen? WWW

> haben wir auf 486er mit 16 MB 66 MHz ganz gut gemacht. Selbst Java
> lief nach 2 Minuten Ladezeit. C64 reicht wohl kaum (ich hatte auch mal
> einen).

Wenn man irgendeine Art Unix auf den Rechner bekommt auf dem lynx
läuft, dann kann man TCP/IP Fähigkeit vorrausgesetzt doch schon
surfen. Also sollten einige Kisten noch die Wunderbare Welt des
WWW erleben können.
Was mich aber mehr interessiert ist, welches denn der älteste
Server(d.h. dauerhaft zu erreichen, feste IP etc.) im Netz ist
und wofür sowas noch gebraucht wird.
Oder kann man dann sicher davon ausgehen, dass da jemand
unbedingt eine hohe Stromrechnung haben will?

mfg
Dennis

--
Ich bemuehe mich nicht zu luegen.
Ich weiss nur nicht, ob ich das hinkrieg.

SPD Generalsekretaer Franz Muentefering in einer Fernsehshow

Nicolas Welte

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to

Ist m.W. auch nur ein Dateiviewer, also sowas wie ein Offlinebrowser. Es
gibt seit kurzem The Wave (http://www.ia4u.net/~maurice/), einen Browser
für C64/128 mit SuperCPU (16bit, 20MHz und 16MB RAM), aber das Teil
zählt für mich nicht mehr als C64.

Nicolas

Alexander Schreiber

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
On Mon, 23 Oct 2000 13:00:38 +0200, Dennis Grevenstein <den...@pcde.inka.de> wrote about Re: Wer hat den langsamsten Rechner (was: PENIS, BAUJAHR'73, TOP ZUSTAND, ALLE EXTRAS, ...):
>Hallo,
>
>Marc Fehrenbacher wrote:
>>
>> Wer hat den langsamsten Rechner um damit ins Internet zu kommen? WWW
>> haben wir auf 486er mit 16 MB 66 MHz ganz gut gemacht. Selbst Java
>> lief nach 2 Minuten Ladezeit. C64 reicht wohl kaum (ich hatte auch mal
>> einen).
>Was mich aber mehr interessiert ist, welches denn der älteste
>Server(d.h. dauerhaft zu erreichen, feste IP etc.) im Netz ist

AFAIR ist shop-pdp.kent.edu eine PDP 11/73 mit 2 MB RAM und 155 MB Disk
unter TSX-Plus.

Man liest sich,
Alex.
--
------------------------------------------------------------------------------
EMail : a...@thangorodrim.de | WWW : http://www.thangorodrim.de/
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison

Karsten Kretschmer

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Am Sat, 21 Oct 2000 22:18:00 +0200 schrieb Marc Fehrenbacher :
>Christi...@t-online.de (Christian Mende) schrieb:
>
>>Na klar: Hier Pentium 166 MMX, alt aber bezahlt.
>
>Ich habe noch einen 120er P1 ohne MMX. Für's Web ist er schnell genug.
>Wenn auch das Java immer etwas lange zum laden braucht.

Wie wär's mit eine Kosmos-Computer, mit Speichererweiterung,
Kassetteninterface und Relais-Interface?

3.14 kbit RAM [256 * ( 8 + log2(24) )], 1 Akkumulator, 1 Flag,
einige 8 und ein 6 bit I/O, Geschwindigkeit ca. 1 KIPS

Monitor: 5 stellige 7-Segment-Anzeige

War gut geeignet zur Steuerung von Fischertechnik-Gerätschaften

Servus, Karsten


Stephan Grossklass

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Dennis Grevenstein schrieb:

>
> Was mich aber mehr interessiert ist, welches denn der älteste
> Server(d.h. dauerhaft zu erreichen, feste IP etc.) im Netz ist
> und wofür sowas noch gebraucht wird.

Der Welt ältester Server ist dieses Exemplar wohl nicht, behauptet aber,
der billigste zu sein - er wurde nämlich aus herumliegenden Teilen
zusammengeschraubt: http://207.242.75.69/
Laut FAQ ein 386SX-16 mit 8 MB RAM und 40-MB-Platte (!), es rennt IIRC
ein Slackware-Linux drauf. Der Server scheint aber wohl gerade nicht
erreichbar zu sein - vor ein paar Wochen war er es noch.

Fritz Chwolka

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
On Sun, 22 Oct 2000 18:08:52, Marc Fehrenbacher <qui...@gmx.de>
wrote:

> Daniel Aubry <ada...@Alt-F4.ch> schrieb:


>
> >C64, C128D, Kaypro4, Rainbow 100, Apple IIe, MicroVax 2000 ,Vax 3200,

Olivetti Programma 101 29KG ohne Untergestell.


Technische Daten:

Tastenfeld:
Zehnertastatur mit Dezimalpunkt und negativem Vorzeichen;
Operationstastatur zur Eingabe der Funktionskommandos und zur
Ansteuerung der Programme und Unterprogramme

Steuer- und Recheneinheit:
Volltransistorisiert mit Siliziumhalbleiter (also recht modern)

Schnelldrucker als Ausgabegeraet mit 23 Ziffern/Zeile und 30
Zeichen/sec.

Greetings from

Fritz Chwolka / collecting old computers just for fun\


Mario Klebsch

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Daniel Aubry <aub...@Alt-F4.ch> writes:

>Mario Klebsch wrote:
>
>> Zu Hause liegen übrigens noch Kilometer an Lochstreifen mit
>> Selbststestprogrammen und ähnlichem.

>leuft die Kiste eigentlich noch?

Als ich sie das letzte Mal angeschaltet habe (so vor zehn Jahren) hat
sie zumindest noch etwas gemacht. Ich konnte den Speicher beschreiben
und lesen, und ich konnte sogar den Prozessor in Gang setzen.

Leider ist im Bildschirm ein Transistor in der Ablenkung
durchgebrannt, und ich habe ihn nicht mehr nachbekommen. Da ich vor
Bildschirmen noch immer genug Respekt habe, hab ich zwar einen
Austauschtyp besorgt, der hat aber nicht in den Transistorsockel
gepasst. Dann hab ich aufgegeben. :-( Irgendwie hat mich die Lust
daran verlassen.

Wer will, kan die Kiste bei mir abholen, und er bekommt dann alle
Lochstreifen und die Dokumentation (inklusive Schaltbildern und
Mikroprogramm-Listing (wenn man das listing nennen kann)) dazu.

Also für die Records: Es handelt sich um eine PDP11/05 GT.

Mario Klebsch

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
w...@yorikke.arb-phys.uni-dortmund.de (Wilhelm B. Kloke) writes:

>Es ist ein Scope ohne Zeitbasis. Der D/A wäre aber zu langsam. Darum
>werden Vektoren über eine Hardware-Einrichtung, die etwa den bekannten

>Bresenham-Algorithmus ausführt, erzeugt. Nur für Srünge wird tatsächlich
>der D/A-Wandler verwendet.

Und zur Ausgabe von Buchstaben erzeugt die Hardware an der Stelle, wo
der Buchstabe erscheinen soll, ein Miniraster aus ein paar Zeilen, und
der Buchstabe wird dann per Modulation der Z-Achse geschrieben.

Im Speicher hält das Gerät eine Display-Liste, die ständig der Reihe
nach ausgegeben wird. Die Bildwiederholfrequenz ist damit von der
Anzahl der dargestellten Objete abhängig.

Wolfgang Rupp

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Dennis Grevenstein <den...@pcde.inka.de> wrote:
> Was mich aber mehr interessiert ist, welches denn der älteste
> Server(d.h. dauerhaft zu erreichen, feste IP etc.) im Netz ist
> und wofür sowas noch gebraucht wird.

Ein Tip waere folgende PDP-11/73:

http://shop-pdp.kent.edu

---[Zitat]---
The software is RT-11 V5.07, TSX-Plus V6.5, and the
TCP/IP Package for TSX-Plus. Much of the TCP/IP development
was done with this machine.
---[Zitat]---

Kurze Beschreibung der Maschine, ein paar links, sonst nichts.
Diese PDP duerfte also noch fuer echte Arbeit verwendet werden.

Wolfgang


Gert Doering

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Daniel Aubry <ada...@Alt-F4.ch> writes:

>ich bin mir nicht sicher was davon das Langsamste ist, ich habe:

>C64, C128D, Kaypro4, Rainbow 100, Apple IIe, MicroVax 2000 ,Vax 3200,

Der 64er und der Apple IIe sind gute Kandidaten, beim Rainbow weiss ich's
nicht... (laeuft denn der noch?)

gert,
SX-64 hegend und pflegend
--
Wege entstehen, wenn wir sie gehen. | gert doering
Vielleicht sollte ich meinen Beobachterposten | ge...@greenie.muc.de
an der Strassenkreuzung aufgeben. | 2:2480/55.4

Mathias Böwe

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Jan Peters <jnpe...@vandusen.franken.de> wrote:

> Und wenn ich dann noch an meinen guten alten ZX81 denke, 1KB RAM in der
> Grundausstattung...

Und erfreulicherweise konnte man den in den Slow-Modus schalten, ein
Feature, das sein Vorgänger, der ZX80, noch nicht bot.

Mathias
--
Nicht doch. Meine Macs sind keine ernsthaften Computer. Dafür machen sie
zuviel Spaß. PCs sind ernsthafte Computer. Sehr ernste.
Götz Hoffart in de.comp.sys.mac

Norman Czarczinski

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
In article <slrn8v8g2u....@sigma.cip.physik.tu-muenchen.de>,
kkre...@physik.tu-muenchen.de says...

> Am Sat, 21 Oct 2000 22:18:00 +0200 schrieb Marc Fehrenbacher :
>
> Wie wär's mit eine Kosmos-Computer, mit Speichererweiterung,
> Kassetteninterface und Relais-Interface?
>
> 3.14 kbit RAM [256 * ( 8 + log2(24) )], 1 Akkumulator, 1 Flag,
> einige 8 und ein 6 bit I/O, Geschwindigkeit ca. 1 KIPS
>
> Monitor: 5 stellige 7-Segment-Anzeige

Hi,
kennt noch einer diesen Experimentiercomputer von Busch?

768 Byte RAM für Programme + 2 Bänke mit je 16 4-Bit Registern für
Daten, 4 Bit CPU, 6 stellige 7-Segment-Anzeige.

Hach, war mein erster Rechner so um 1981, und ich habe ihn immer noch.
Das war eine ganz schöne Arbeit, meine Eltern dazu zu überreden. Im
Prospekt stand ab 16 Jahre, und ich war erst 11. Hätten sie geahnt, was
da noch im Laufe der Jahre an Kosten für TI 99/4A, ZX Spektrum, C64,
C128, ... auf sie zukommen würde, hätten sie mir wohl eher ein Lego-
Kasten gekauft.

Ein Kassetteninterface gabs dafür auch. Brauchte 4 Minuten für ein
Backup. (Würde ich heute was für geben, wenn ich in 4 Minuten die
kompletten Daten so billig wegsichern könnte.)

> War gut geeignet zur Steuerung von Fischertechnik-Gerätschaften

Naja, 4 Ein- und 4 Ausgänge waren etwas knapp, aber als Alarmanlange
mit Zähler war das Ding echt gut.

Bye
Norman
--
Norman Czarczinski (norman.cz...@t-online.de)
http://home.t-online.de/home/norman.czarczinski

Christi...@studserv.uni.stuttgart.de

unread,
Oct 23, 2000, 3:00:00 AM10/23/00
to
Mario Klebsch <ma...@klebsch.de> wrote:
> Ich hätte da noch eine PDP11/05 zu bieten. Sie hat 4 KWort
> Kernspeicher und einen diskret aufgebauten Prozesser. Die Maschine
> hatte übrigens einen Bildschirm mit einer Vektorgrafikausgabe mit
> einer Auflösung von 4096*4096.

Gar zufaelligerweise ein Tektronix 4015 o.ae.?

> Zu Hause liegen übrigens noch Kilometer an Lochstreifen mit
> Selbststestprogrammen und ähnlichem.

Zur PDP11 oder zum Terminal?


Zum langsamsten Rechner (der noch mehrmals die Woche eingeschaltet wird):
Wie waere es mit einem LGP-30 Bj. 1958. Taktfrequenz 137 kHz, Magnettrommel-
speicher (auch fuer die drei Register) mit 4000 UpM, bitseriell, 31 bit-Worte,
64 Spuren, 64 Worte pro Spur, 16 Befehle, min. 1 Umdr. pro Multiplikation/
Division, sonst. ca. 8 Befehle pro Umdr.
Haette da jemand ein schoenes Benchmark-Programm dafuer? :-))

Christian

Dreesen Jos

unread,
Oct 24, 2000, 1:53:47 AM10/24/00
to
Mario Klebsch wrote:
>
>
> Im Speicher hält das Gerät eine Display-Liste, die ständig der Reihe
> nach ausgegeben wird. Die Bildwiederholfrequenz ist damit von der
> Anzahl der dargestellten Objete abhängig.
>
Bei de richtig alten gerate (Tek4014) gibt's kein displayliste, sondern
ein speicherbildschirm. Was einmal geschrieben ist, bleibt stehen bis
zum
manuel betatigten loschvorgang : augen zu, taste drucken, dennoch einen
grunen blitz sehen, und schirm ist wieder leer.

Leider funktioniert bei meiner 4014 das miniraster nicht mehr, kann nur
noch
kleine striche statt buchstaben schreiben. Wenn mal wieder etwas zeit
ubrig ist...


Jos Dreesen

PS> Wo steht die 11/05 ?

Wilhelm B. Kloke

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
In article <8t20vd$dmu$1...@news.imp.ch>, Daniel Aubry <ada...@Alt-F4.ch> wrote:
>Mario Klebsch wrote:
>Hi,

>
>> Leider ist im Bildschirm ein Transistor in der Ablenkung
>> durchgebrannt, und ich habe ihn nicht mehr nachbekommen. Da ich vor
>> Bildschirmen noch immer genug Respekt habe, hab ich zwar einen
>> Austauschtyp besorgt, der hat aber nicht in den Transistorsockel
>> gepasst. Dann hab ich aufgegeben. :-( Irgendwie hat mich die Lust
>> daran verlassen.

Man kann immerhin den Rest des Systems auch mit einem Oszilloskop
im x/y-Modus benutzen.

>schade :-( aber eigentlich musst du bei Bildschirmen nur aufpassen
>das keine Kondensatoren aufgeladen sind <ACHTUNG> die Bildröhre kann auch
>als eine art "Kondensator" wirken!!!!
>nach 10 Jahren sollte aber sicherlich alles Spannungsfrei sein :-)

Ich habe eine derartige Reparatur bereits erfolgreich durchgeführt.
Kein ernsthaftes Problem. Man sollte allerdings überprüfen, ob man
seine Software richtig eingestellt hat. (DEC's Default-Einstellung
belastet die Endstufen-Transistoren maximal: Der Strahl wird im
Ruhezustand in irgeneine Ecke abgelenkt (d.h. der maximale Ablenkstrom
fließt durch die Endstufen).
Nachdem ich die Software so gepatcht habe, daß der Ruhezustand in der
Mitte lag, ist mir kein Transistor mehr zerstört worden.

Juergen Nickelsen

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Christi...@studserv.uni.stuttgart.de writes:

> Wie waere es mit einem LGP-30 Bj. 1958. Taktfrequenz 137 kHz,
> Magnettrommel- speicher (auch fuer die drei Register) mit 4000
> UpM, bitseriell, 31 bit-Worte, 64 Spuren, 64 Worte pro Spur, 16
> Befehle, min. 1 Umdr. pro Multiplikation/ Division, sonst. ca. 8
> Befehle pro Umdr.

Oh! Nun bin ich aber neugierig: Wird der etwa noch fuer andere als
museale Zwecke eingeschaltet? Wer hat den hergestellt? Wo und fuer
was wurde der urspruenglich mal eingesetzt? Wo ist der jetzt?

--
Juergen Nickelsen

Holger Lubitz

unread,
Oct 24, 2000, 3:00:00 AM10/24/00
to
Norman Czarczinski wrote:

> Ein Kassetteninterface gabs dafür auch. Brauchte 4 Minuten für ein
> Backup. (Würde ich heute was für geben, wenn ich in 4 Minuten die
> kompletten Daten so billig wegsichern könnte.)

Einmal den kompletten Hauptspeicher auf magnetisches Medium sichern
sollte heutzutage deutlich weniger als 4 Minuten dauern - ich wuerde
worst case (viel RAM, lahme alte Platte) so etwa ein bis zwei
veranschlagen (die Platte dafuer gibts fuer weniger als damals ein
Kassettenrecorder kostete...) Wenns unbedingt Band sein soll, kommen 4
Minuten schon eher hin (und das Laufwerk dazu ist wesentlich teurer als
ein Recorder ;) Aber das Problem sind ja damals wie heute eher die
Massenspeicher.

Holger

Dennis Grevenstein

unread,
Oct 25, 2000, 3:00:00 AM10/25/00
to
Hallo,

Holger Lubitz wrote:
>
> Einmal den kompletten Hauptspeicher auf magnetisches Medium sichern

^^^^^^^^^^^^^


> sollte heutzutage deutlich weniger als 4 Minuten dauern

Denkst Du da an PC's oder an richtig große(tm) Computer?

mfg
Dennis

--
> Haette eine gut erhaltene graue Tonne mit 120 Liter Inhalt abzugeben.

Was genau ist denn da drin?
Jochen Ringle(ka.misc)

Torsten Schneider

unread,
Oct 25, 2000, 3:00:00 AM10/25/00
to
Mathias Böwe <Mathia...@t-online.de> wrote:

>Und erfreulicherweise konnte man den in den Slow-Modus schalten, ein
>Feature, das sein Vorgänger, der ZX80, noch nicht bot.

Wozu gab es den denn überhaupt? Ich erinnere mich auch noch so dunkel an
FAST und SLOW in den alten ZX81-Listings in den Zeitschriften.


Christi...@studserv.uni.stuttgart.de

unread,
Oct 25, 2000, 3:00:00 AM10/25/00
to
Juergen Nickelsen <jnick...@acm.org> wrote:
> Oh! Nun bin ich aber neugierig: Wird der etwa noch fuer andere als
> museale Zwecke eingeschaltet? Wer hat den hergestellt? Wo und fuer
> was wurde der urspruenglich mal eingesetzt? Wo ist der jetzt?

Naja, zugegeben ist der Rechner Bestandteil unseres Computermuseums. Doch
immerhin darf er das machen, was er frueher auch machen durfte. ACT-V Compiler
einlesen, Unterprogramme einlesen, Quelltext direkt vom Lochstreifen
uebersetzen, "normal punch" einlesen, uebersetztes Programm ausstanzen,
uebersetztes Programm einlesen, Programm starten (uff). Dann kann man so sinn-
volle Sachen machen wie Mondlandung oder Blackjack spielen, oder wissen-
schaftliche Berechnungen durchfuehren. Unser Glueck war, dass wie die komplette
Originalsoftware und Doku aus anderer Quelle erhalten haben.
Hergestellt wurde er von der Firma Schoppe & Faeser in Minden/Westfalen und
stand urspruenglich an unserer Uni im Institut fuer Dampfkesselwesen. Dort
durfte er wohl Sachen wie Druckverteilung, Regelungssysteme etc. ausrechnen;
er war seinerzeit so eine Art Minicomputer fuer verschiedene Zwecke.
Es gab einen kompatiblen Bruder, der wohl einer der ersten Prozessrechner in
Deutschland war (so ca. Ende 50er Jahre).

Mehr Infos dazu:
http://computermuseum.informatik.uni-stuttgart.de

Christian

Matthias Küchler

unread,
Oct 26, 2000, 3:00:00 AM10/26/00
to

Torsten Schneider schrieb:

Im FAST-Modus flackerte der Bildschirm bei Eingaben, dagegen trat dies im
SLOW-Modus nicht auf.


Felix Deutsch

unread,
Oct 26, 2000, 8:24:59 AM10/26/00
to
Daniel Aubry <aub...@Alt-F4.ch> writes:

> Mario Klebsch wrote:

> > Ich hätte da noch eine PDP11/05 zu bieten. Sie hat 4 KWort
> > Kernspeicher und einen diskret aufgebauten Prozesser. Die Maschine
> > hatte übrigens einen Bildschirm mit einer Vektorgrafikausgabe mit
> > einer Auflösung von 4096*4096.

> für was wurde eigentlich zu dieser zeit ein so Hochauflösender Bildschirm


> gebraucht? die auflösung klingt fast etwas übertrieben..........

Natürlich für SPACEWAR!
http://www.enteract.com/~enf/lore/spacewar/spacewar.html

Felix

Wilhelm B. Kloke

unread,
Oct 26, 2000, 9:24:30 AM10/26/00
to
In article <p1vlmvb...@eede.ericsson.se>,
Felix Deutsch <Felix....@eede.ericsson.se> wrote:
>Daniel Aubry <aub...@Alt-F4.ch> writes:
>
>> f=FCr was wurde eigentlich zu dieser zeit ein so Hochaufl=F6sender Bildsc=
>hirm
>> gebraucht? die aufl=F6sung klingt fast etwas =FCbertrieben..........
>
>Nat=FCrlich f=FCr SPACEWAR!
>http://www.enteract.com/~enf/lore/spacewar/spacewar.html

Mondlandung natürlich.

Mathias Böwe

unread,
Oct 26, 2000, 4:21:49 PM10/26/00
to
Matthias Küchler <kuec...@e-technik.tu-chemnitz.de> wrote:

> Im FAST-Modus flackerte der Bildschirm bei Eingaben, dagegen trat dies im
> SLOW-Modus nicht auf.

Nun ja, das Flackern war einfach darauf zurückzuführen, daß der Z80 sich
erst mal um die Eingabe gekümmert hat und sich nicht mehr um den
Bildaufbau scherte. Bei der Programmausführung wurde es dann ja nach
Ausführungsdauer richtig zappenduster.

Mathias
--
Man gewöhnt sich an allem, sogar am Dativ.

Juergen Nickelsen

unread,
Oct 26, 2000, 3:33:14 AM10/26/00
to
Christi...@studserv.uni.stuttgart.de writes:

[LGP-30]


> Naja, zugegeben ist der Rechner Bestandteil unseres
> Computermuseums.

[...]
> http://computermuseum.informatik.uni-stuttgart.de

Danke fuer die Antwort und den Link! Da ist der LGP-30 ja sehr
ausfuehrlich dargestellt.

--
Juergen Nickelsen

Nicolas Welte

unread,
Oct 27, 2000, 3:17:54 AM10/27/00
to
Andreas Kohlbach wrote:
> >Zumindest der 81er war defaultmäßig auf SLOW, bei FAST wurde die
> >Bildschirmausgabe abgeschaltet, um die entsprechende CPU-Zeit fürs arbeiten
> >nutzen zu können...
>
> Gabs sowas nicht beim C64 auch? Ist mir grade bei "Sam/Reciter" aufgefallen,
> dass bei der Sprachausgabe der Bildschirm abgeschaltet wird.

Beim C64 ist es nicht ganz so schlimm. Der Speichertakt liegt bei 2MHz,
die dann zu gleichen Teilen auf CPU und Videochip aufgeteilt werden. Das
reicht dem Videochip aber nicht ganz, so dass er die CPU manchmal
anhält, um noch ein paar Daten extra zu holen. Vielleicht ist die CPU
nochmal 5% schneller wenn der Bildschirm aus ist.

Beim C128 gibt es wirklich SLOW und FAST, da werden im FAST Modus der
CPU die ganzen (naja, fast) 2MHz zugestanden, und der Videochip ist dann
wirklich aus :-)

Nicolas

Albert Richheimer

unread,
Oct 27, 2000, 4:24:00 AM10/27/00
to
[abgeschalteter Bildschirm]
AK> Gabs sowas nicht beim C64 auch? Ist mir grade bei "Sam/Reciter" aufgefallen,
AK> dass bei der Sprachausgabe der Bildschirm abgeschaltet wird.

Ja, das war zu dieser Zeit üblich, sofern sich die CPU auch um die
Darstellung (Refresh) des Bildschirms bemühen mußte. Beim IBM 5110
System (kennt das noch jemand?) konnte man die Programm-
geschwindigkeit erheblich erhöhen, wenn der Bildschirm dunkel
geschaltet worden ist. Der Grund dafür war hier nicht die CPU
selbst, sondern ein archaisches DMA, das die CPU verlangsamt hat,
wenn der Refresh aktiviert war.

Das hat zu einem unangenehmen Flackern bei der Eingabe geführt,
sollte das Programm mit optimaler Geschwindigkeit z.B. einen
Datenzugriff zur Plausibilitätsprüfung durchführen.

Für alle, denen "IBM 5110" nichts sagt: Baujahr 1977/78, Rechner
mit Tastatur und Bildschirm (ca. 5" Diagonale) in einem Stück.
Massenspeicher in Form von 2 8"-Diskettenlaufwerken zu 1 MB
Kapazität in einem Schrank in der Größe eines kleineren
Kühlschranks untergebracht.

Gruß Albert

---
* MM 1.1 #0362 * E-Mail reply to: richheimer{at-symbol}access.ch

Norman Czarczinski

unread,
Oct 27, 2000, 8:52:21 AM10/27/00
to
In article <39F5E498...@linuxservice.de>, lub...@linuxservice.de
says...

> Norman Czarczinski wrote:
>
> > Ein Kassetteninterface gabs dafür auch. Brauchte 4 Minuten für ein
> > Backup. (Würde ich heute was für geben, wenn ich in 4 Minuten die
> > kompletten Daten so billig wegsichern könnte.)
>
> Einmal den kompletten Hauptspeicher auf magnetisches Medium sichern
> sollte heutzutage deutlich weniger als 4 Minuten dauern - ich wuerde
> worst case (viel RAM, lahme alte Platte) so etwa ein bis zwei
> veranschlagen (die Platte dafuer gibts fuer weniger als damals ein
> Kassettenrecorder kostete...) Wenns unbedingt Band sein soll, kommen 4
> Minuten schon eher hin (und das Laufwerk dazu ist wesentlich teurer als
> ein Recorder ;) Aber das Problem sind ja damals wie heute eher die
> Massenspeicher.

Naja, da das Kassetteninterface nicht für irgendwelche Dateioperationen
zu gebrauchen war, habe ich den Hauptspeicher mehr als Speichermedium
gesehen, so wie bei einem PC die Festplatte (oder sollte ich hier
lieber Mass Storage Einheit schreiben?). Und selbst das ist
übertrieben, da darin nur der Programmcode gespeichert wurde, für Daten
gab es die 32 Register.
Von daher wäre ich froh, wenn ich meine 74 GB Daten in 4 Minuten auf
einer Aldi-Kassette für 2 Mark fünfzig sichern könnte:)

Ich frage mich gerade , wie lange mein C64 damals für die 64KB benötigt
hätte. Die Floppy machte doch gerade 300 Byte/s - also 3:38 min, war
die Datasette wirklich um den Faktor 10 langsamer?

Andreas Edler

unread,
Oct 27, 2000, 10:51:18 AM10/27/00
to
Norman Czarczinski <norman.cz...@t-online.de> schrieb:

> Die Floppy machte doch gerade 300 Byte/s - also 3:38 min, war
> die Datasette wirklich um den Faktor 10 langsamer?

Mit "Turbo Tape" nicht.
--
and...@filmfacts.de ICQ: 4133249 http://www.filmfacts.de
-------------------------------------------------------------------------
There's always a bigger fish.

Nicolas Welte

unread,
Oct 27, 2000, 9:48:30 AM10/27/00
to
Andreas Edler wrote:
>
> Norman Czarczinski <norman.cz...@t-online.de> schrieb:
>
> > Die Floppy machte doch gerade 300 Byte/s - also 3:38 min, war
> > die Datasette wirklich um den Faktor 10 langsamer?
>
> Mit "Turbo Tape" nicht.

Dann nimm noch nen Disk-Turbo, und es stimmt wieder. Die 1541 zeichnet
in der langsamsten Zone 250kbit/s auf, da ist natürlich noch ein
Riesen-Overhead drauf, aber man hat hier viel mehr Luft für Turbos als
bei Datasette.

Nicolas

Tony X. Lawetta

unread,
Oct 27, 2000, 11:14:15 AM10/27/00
to
100 MHz Pentium 1 haette ich zu bieten.
Wir sind uebrigens in der falschen Newsgroup. Is aber net schlimm.

TxL

Marc Fehrenbacher wrote:

> Christi...@t-online.de (Christian Mende) schrieb:
>
> >Na klar: Hier Pentium 166 MMX, alt aber bezahlt.
>
> Ich habe noch einen 120er P1 ohne MMX. Für's Web ist er schnell genug.
> Wenn auch das Java immer etwas lange zum laden braucht.
>
> News und Mails sind auch nicht schlechter als auf einem 700er P3.
>
> xpost & fup2 dafc.
>
> Marc

Holger Lubitz

unread,
Oct 27, 2000, 6:38:34 AM10/27/00
to
Dennis Grevenstein wrote:

> > Einmal den kompletten Hauptspeicher auf magnetisches Medium sichern

> ^^^^^^^^^^^^^


> > sollte heutzutage deutlich weniger als 4 Minuten dauern
>

> Denkst Du da an PC's oder an richtig große(tm) Computer?

Natuerlich nur an das, was ueblicherweise zu Hause steht, also so im
Bereich bis etwa 0,25 GB. Terabytes sind natuerlich nicht in Minuten
gebackupt.

Holger

Michael Zacherle

unread,
Oct 27, 2000, 12:40:31 PM10/27/00
to
Nicolas Welte wrote:
>
> Andreas Kohlbach wrote:
> > >Zumindest der 81er war defaultmäßig auf SLOW, bei FAST wurde die
> > >Bildschirmausgabe abgeschaltet, um die entsprechende CPU-Zeit fürs arbeiten
> > >nutzen zu können...
> >
> Beim C64 ist es nicht ganz so schlimm. Der Speichertakt liegt bei 2MHz,
> die dann zu gleichen Teilen auf CPU und Videochip aufgeteilt werden. Das
>
> Beim C128 gibt es wirklich SLOW und FAST, da werden im FAST Modus der
> CPU die ganzen (naja, fast) 2MHz zugestanden, und der Videochip ist dann
> wirklich aus :-)

Die Aufteilung des Taktes auf CPU und Video ist auch der Grund, warum der
VC20 schneller als der 64'er ist. Noch schneller war die 1541, aber das ist
ein anderes Kapitel... ;-)

Ciao

Michael
--

===============================================================
Michael Zacherle, Abergavennystraße 2, 76684 Östringen, Germany
EMail: Mic...@Zacherle.de WWW: http://www.zacherle.de
Tel.: (+49) 179 / 5917627 Fax: (+49) 721 / 10130 2572

Mario Klebsch

unread,
Oct 27, 2000, 3:02:57 PM10/27/00
to
Dreesen Jos <jos.d...@philips.com> writes:

>PS> Wo steht die 11/05 ?

Auf dem Dachboden :-) SCNR

In Wolfenbüttel (bei Braunschweig)

73, Mario
--
Mario Klebsch ma...@klebsch.de
PGP-Key available at http://www.klebsch.de/public.key
Fingerprint DSS: EE7C DBCC D9C8 5DC1 D4DB 1483 30CE 9FB2 A047 9CE0
Diffie-Hellman: D447 4ED6 8A10 2C65 C5E5 8B98 9464 53FF 9382 F518

Mario Klebsch

unread,
Oct 27, 2000, 3:04:19 PM10/27/00
to
Christi...@studserv.uni.stuttgart.de writes:

>Mario Klebsch <ma...@klebsch.de> wrote:
>> Ich hätte da noch eine PDP11/05 zu bieten. Sie hat 4 KWort
>> Kernspeicher und einen diskret aufgebauten Prozesser. Die Maschine
>> hatte übrigens einen Bildschirm mit einer Vektorgrafikausgabe mit
>> einer Auflösung von 4096*4096.

>Gar zufaelligerweise ein Tektronix 4015 o.ae.?

Dein, eine PDP11/05 GT.

>> Zu Hause liegen übrigens noch Kilometer an Lochstreifen mit
>> Selbststestprogrammen und ähnlichem.

>Zur PDP11 oder zum Terminal?

Die PDP11 ist das Terminal.

Thorsten Guenther

unread,
Oct 27, 2000, 3:18:38 PM10/27/00
to
In <fj45vs44td7fnpjl5...@4ax.com> Marc Fehrenbacher wrote:
>Wer hat den langsamsten Rechner um damit ins Internet zu kommen?

Irgendjemand mit einem Atari ST (8MHz) sollte da am unteren Ende sein.

Thorsten

Norman Czarczinski

unread,
Oct 27, 2000, 9:19:09 PM10/27/00
to
In article <39F987AE...@chemie.uni-konstanz.de>,
we...@chemie.uni-konstanz.de says...

> Andreas Edler wrote:
> >
> > Norman Czarczinski <norman.cz...@t-online.de> schrieb:
> >
> > > Die Floppy machte doch gerade 300 Byte/s - also 3:38 min, war
> > > die Datasette wirklich um den Faktor 10 langsamer?
> >
> > Mit "Turbo Tape" nicht.

Jau, dann gab es noch dieses Super Turbo Tape, das nur mit hochwertigen
Typ CrO2 Bändern verwendet werden sollte. Hat mich dazu bewegt, die
Datasette in Sachen Bandlaufgeschwindigkeit zu tunen -> RIP.

> Dann nimm noch nen Disk-Turbo, und es stimmt wieder. Die 1541 zeichnet
> in der langsamsten Zone 250kbit/s auf, da ist natürlich noch ein
> Riesen-Overhead drauf, aber man hat hier viel mehr Luft für Turbos als
> bei Datasette.

Wow, hätte ich nicht gedacht. Wie schnell war eigentlich der schnellste
Turbo? Zuerst gab es 6 fach, dann kamen 9 fach und danach verlässt mich
die Erinnerung. Weiss nur noch, das ich so ein Magic-Formel Modul
hatte, damit ging es schon recht flott.
Wenn ich überlege, das dieses noch auf der seriellen Schnittstelle
ablief, war das schon erstaunlich. Das müssen ja mehr Bits/s gewesen
sein, als ein PC UART damals konnte.

BTW, kann sich noch jemand an Turbo Trans erinnern? War diese Ramdisk,
wobei das 1541 Gehäuse angehoben werden musste. Ging mit Parallelkabel
über Userport. Wenn man so will die erste solid state Disk für den
Heimanwender. (Oder sogar überhaupt?)

Gruss

Michael Zacherle

unread,
Oct 28, 2000, 3:05:35 AM10/28/00
to

Hmm, früher gab's http://www.c64.rhein-neckar.de , aber das war dann ja
auch ein Server und kein Client... ;-)))

Christi...@studserv.uni.stuttgart.de

unread,
Oct 28, 2000, 5:25:27 AM10/28/00
to
Albert Richheimer <see_...@bottom.line> wrote:
> Ja, das war zu dieser Zeit üblich, sofern sich die CPU auch um die
> Darstellung (Refresh) des Bildschirms bemühen mußte. Beim IBM 5110
> System (kennt das noch jemand?) konnte man die Programm-
> geschwindigkeit erheblich erhöhen, wenn der Bildschirm dunkel
> geschaltet worden ist. Der Grund dafür war hier nicht die CPU
> selbst, sondern ein archaisches DMA, das die CPU verlangsamt hat,
> wenn der Refresh aktiviert war.

Klar kennt man die IBM 5110, ich habe selber eine (Model 2) :-)
Nachfolgemodell der IBM 5100 (1975) und Namenspatron für die "erfolgreichen"
Modelle 5150 usw.
Das DMA hieß bei der IBM "cycle stealing"; der Graphikadapter auf Steck-
karte G2 "stiehlt" der CPU (Karte J2) Speicherzyklen, um die Bildschirm-
daten aus dem Bildspeicher von X'0200' bis X'05FF' auszulesen.

> Das hat zu einem unangenehmen Flackern bei der Eingabe geführt,
> sollte das Programm mit optimaler Geschwindigkeit z.B. einen
> Datenzugriff zur Plausibilitätsprüfung durchführen.

Beim Anzeigen des Inhaltsverzeichnisses ist das wirklich, äh, gewöhnungs-
bedürftig, vor allem zusammen mit dem Timeout des Diskettenadapters, der
nach zwei Indexpulsen die Köpfe bei Inaktivität hebt, um sie sogleich
wieder zu senken.

> Für alle, denen "IBM 5110" nichts sagt: Baujahr 1977/78, Rechner
> mit Tastatur und Bildschirm (ca. 5" Diagonale) in einem Stück.
> Massenspeicher in Form von 2 8"-Diskettenlaufwerken zu 1 MB
> Kapazität in einem Schrank in der Größe eines kleineren
> Kühlschranks untergebracht.

Das externe Doppeldiskettenlaufwerk hieß IBM 5114, dann gab es den Matrix-
drucker IBM 5103 und für den IBM 5100 und IBM 5110 Model 1 das externe
Bandlaufwerk IBM 5106. Dann gab es noch die IBM 5110 Model 3 (= IBM 5120),
die zwei Laufwerke eingebaut hat und einen 9"-Schirm besitzt (ab ca. 1979)

Zur Thread-Überschrift:
Ich denke nicht, daß dieser Rechner zu den langsamsten gehört. Immerhin
schafft er in Maschinensprache knapp 0,5 MIPS! Dabei besitzt er vier Mal
16 Register zu 16-Bit (ein Satz pro Interruptebene), die direkt- und
Speicher-adressierbar sind (ab X'0000' bis X'007F').
Daß das BASIC bzw. APL langsamer ist, ist ja klar.
Immerhin sind es Interpreter, die ihrerseits auf einer Art virtuellen
Maschine laufen (verm. IBM/370 oder System/3x). Aber selbst die sind im
Vergleich zu den erst später aufkommenden Homecomputern ziemlich flott.

Da habe ich noch ein paar Fragen:
Hat oder kennt jemand die Beschreibung des Maschinenbefehlssatzes dieser
Maschine und der Systemaufrufe? Das einzige, was ich weiß, habe ich durch
Ausprobieren herausgefunden, z.B. daß bei X'0600' so eine Art Umschalt-
routine zum Sprung ins Executable ROS sein muß mit offenbar einem Parameter
in R8, sowie die meisten Opcodes; alles dank des DCP.
Bei zwei "Skip"-Befehlen weiß ich aber nicht, was sie tun: Code X'Cxy6'
und Code X'CxyE', wobei x und y Registernummern sind.
Leider steht in den MIM's (Maintenance Information Manual) nichst darüber
geschrieben, und die IBM weiß wohl selber nicht mehr, daß sie mal so einen
Rechner gebaut hat.
Dabei würde es mich reizen, Space Invaders o.ä. in Maschinensprache zu
schreiben, damit man damit endlich auch vernünftig spielen kann :-))


Christian


PS:
Es hat nicht jemand zufälligerweise einen IBM 5103-Drucker übrig, oder auch
das externe Laufwerk 8"-Laufwerk?

PPS:
Ich suche alles mögliche an Programmen für die IBM 5110.

-----------------------------------------
EMail:
Christi...@studserv.uni-stuttgart.de

Universität Stuttgart
Fakultät für Informatik
-----------------------------------------

Albert Richheimer

unread,
Oct 28, 2000, 3:45:00 PM10/28/00
to
C > Klar kennt man die IBM 5110, ich habe selber eine (Model 2) :-)
C > Nachfolgemodell der IBM 5100 (1975) und Namenspatron für die "erfolgreichen"
C > Modelle 5150 usw.

Ja, und es gab auch Anfang der 80er Jahre ein System /23. Das war,
soviel ich weiß, erstmals auf einer nicht-IBM CPU aufgebaut (Intel
8085). Für die IBM und deren neues System /23 habe ich seinerzeit
Standard-Applikationssoftware entwickelt, die aber später auf
"Befehl von oben" eingemottet wurde.

C > Das DMA hieß bei der IBM "cycle stealing"; der Graphikadapter auf Steck-
C > karte G2 "stiehlt" der CPU (Karte J2) Speicherzyklen, um die Bildschirm-
C > daten aus dem Bildspeicher von X'0200' bis X'05FF' auszulesen.

Ah ja, richtig. Ist schon eine Zeitlang her - ich habe auf diesem
System von ca. 1978 bis 1981 Programme entwickelt. War schon eine
Umstellung, vom Mainframe (Univac, IBM) über den Mini (pdp8 und
pdp11/70) bis hin zum Tischcomputer, oder, wenn man so will, dem
ersten Personal Computer, was der 5110 trotz seines Preises
zweifellos war.

C > Beim Anzeigen des Inhaltsverzeichnisses ist das wirklich, äh, gewöhnungs-
C > bedürftig, vor allem zusammen mit dem Timeout des Diskettenadapters, der
C > nach zwei Indexpulsen die Köpfe bei Inaktivität hebt, um sie sogleich
C > wieder zu senken.

Und dieses unsägliche Klick-klick dabei ist mir heute noch im Ohr.
Es gab irgendwie einen Trick, dieses Kopfabheben zu verhindern.

C > Das externe Doppeldiskettenlaufwerk hieß IBM 5114, dann gab es den Matrix-
C > drucker IBM 5103 und für den IBM 5100 und IBM 5110 Model 1 das externe
C > Bandlaufwerk IBM 5106. Dann gab es noch die IBM 5110 Model 3 (= IBM 5120),
C > die zwei Laufwerke eingebaut hat und einen 9"-Schirm besitzt (ab ca. 1979)

Das System 5120 war halt schon ein Fortschritt...

C > Zur Thread-Überschrift:
C > Ich denke nicht, daß dieser Rechner zu den langsamsten gehört. Immerhin
C > schafft er in Maschinensprache knapp 0,5 MIPS! Dabei besitzt er vier Mal
C > 16 Register zu 16-Bit (ein Satz pro Interruptebene), die direkt- und
C > Speicher-adressierbar sind (ab X'0000' bis X'007F').
C > Daß das BASIC bzw. APL langsamer ist, ist ja klar.
C > Immerhin sind es Interpreter, die ihrerseits auf einer Art virtuellen
C > Maschine laufen (verm. IBM/370 oder System/3x). Aber selbst die sind im
C > Vergleich zu den erst später aufkommenden Homecomputern ziemlich flott.

Stimmt, so gesehen paßt das nicht zur Subject-Zeile. Auch "Wer
hat.." stimmt nicht. Wenn ich in den 80er Jahren daran gedacht
hätte, hätte ich sicher noch ein paar Systeme von dem Verschrotten
retten können. So habe ich halt nur noch die Erinnerungen...

C > Da habe ich noch ein paar Fragen:
C > Hat oder kennt jemand die Beschreibung des Maschinenbefehlssatzes dieser
C > Maschine und der Systemaufrufe? Das einzige, was ich weiß, habe ich durch
C > Ausprobieren herausgefunden, z.B. daß bei X'0600' so eine Art Umschalt-
C > routine zum Sprung ins Executable ROS sein muß mit offenbar einem Parameter
C > in R8, sowie die meisten Opcodes; alles dank des DCP.
C > Bei zwei "Skip"-Befehlen weiß ich aber nicht, was sie tun: Code X'Cxy6'
C > und Code X'CxyE', wobei x und y Registernummern sind.
C > Leider steht in den MIM's (Maintenance Information Manual) nichst darüber
C > geschrieben, und die IBM weiß wohl selber nicht mehr, daß sie mal so einen
C > Rechner gebaut hat.
C > Dabei würde es mich reizen, Space Invaders o.ä. in Maschinensprache zu
C > schreiben, damit man damit endlich auch vernünftig spielen kann :-))

Vielleicht hilft Dir diese URL weiter:

http://www.brouhaha.com/~eric/retrocomputing/ibm/5100/

Olaf Schauf

unread,
Oct 28, 2000, 8:22:20 AM10/28/00
to
Hi zusammen,

[...]


> Klar kennt man die IBM 5110, ich habe selber eine (Model 2) :-)

[...]

Sagt mal, ist die Bezeichnung des Nokia 5110 wohl 'ne Anspielung auf das
Teil? So nach dem Motto: Was einst Rechner war, ist nun Handy. :-)

Bis denn,

Olaf

Matthias Kohrs

unread,
Oct 29, 2000, 10:47:30 AM10/29/00
to
On 29 Oct 2000 09:40:04 GMT, Roger Schwentker
<rschw...@regioconnect.net> wrote:

>X-No-Archive: yes

So ein Ärger. Darf ichs trotzdem dem Netdigest schicken?

CYA! Matthias
--
Meins: http://home.t-online.de/home/SR500_Stuttgart
Nur ein bisschen meins: http://www.SR500.de
Auch meine: XT 500 ´81 und SR 500 ´79

Christi...@studserv.uni.stuttgart.de

unread,
Oct 29, 2000, 5:42:02 AM10/29/00
to
Albert Richheimer <see_...@bottom.line> wrote:
> Ah ja, richtig. Ist schon eine Zeitlang her - ich habe auf diesem
> System von ca. 1978 bis 1981 Programme entwickelt. War schon eine
> Umstellung, vom Mainframe (Univac, IBM) über den Mini (pdp8 und
> pdp11/70) bis hin zum Tischcomputer, oder, wenn man so will, dem
> ersten Personal Computer, was der 5110 trotz seines Preises
> zweifellos war.

Sind denn noch irgendwo Doku bzw. Programme vorhanden?

> Und dieses unsägliche Klick-klick dabei ist mir heute noch im Ohr.
> Es gab irgendwie einen Trick, dieses Kopfabheben zu verhindern.

Sowie das Rattern, wenn der Kopf nach Einlegen einer neuen Diskette gegen den
Anschlag von Spur 0 faehrt, wie bei der CBM 1541.
Huch, ich sehe gerade, dass man aus CBM 1541 einfach IBM 5114 machen kann...
Zufall...

> Vielleicht hilft Dir diese URL weiter:
> http://www.brouhaha.com/~eric/retrocomputing/ibm/5100/

Leider nein, ich habe schon alle Web-Seiten abgegrast. Ich hoffe immer noch
jemanden zu finden, der die Internas dieses Rechners genauer kennt.

Christian

Georg Richter

unread,
Oct 28, 2000, 6:19:02 AM10/28/00
to
Hallo aber auch,
_der/die/das_ (5120) war der/die/das erste Maschine, in dendie//das ich
"häcken" durfte. Aus heutiger Sicht (und damalige Programmierkunst) war das
"schrappen" auf den Doppelfloppies 'n echter Fortschritt gegenüber Windoze
;-)
Seufz ...
--
Georg O.F. Richter
alias Hourdi
hourdi_@_t-online.de
<Christi...@studserv.uni.stuttgart.de> schrieb in im Newsbeitrag:
726et8...@linuxserv.home...

Albert Richheimer

unread,
Oct 30, 2000, 3:52:00 AM10/30/00
to
C > Sind denn noch irgendwo Doku bzw. Programme vorhanden?

Leider nein. Die Manuals und allfällige Disketten sind bei mir
bereits Ende der 80er Jahre in den Müll geflogen.

C > Sowie das Rattern, wenn der Kopf nach Einlegen einer neuen Diskette gegen den
C > Anschlag von Spur 0 faehrt, wie bei der CBM 1541.
C > Huch, ich sehe gerade, dass man aus CBM 1541 einfach IBM 5114 machen kann...
C > Zufall...

Nicht unbedingt. Die damaligen "nobodies" der EDV wollten von den
großen Namen profitieren.

C > Leider nein, ich habe schon alle Web-Seiten abgegrast. Ich hoffe immer noch
C > jemanden zu finden, der die Internas dieses Rechners genauer kennt.

Hast Du schon einmal in alt.folklore.computer, der US-Schwester
unserer Gruppe nachgefragt?

Nicolas Welte

unread,
Oct 30, 2000, 5:00:28 AM10/30/00
to
Norman Czarczinski wrote:
> Wow, hätte ich nicht gedacht. Wie schnell war eigentlich der schnellste
> Turbo? Zuerst gab es 6 fach, dann kamen 9 fach und danach verlässt mich
> die Erinnerung. Weiss nur noch, das ich so ein Magic-Formel Modul
> hatte, damit ging es schon recht flott.

Ja, ich habe hier ein Action Replay, das lädt seriell auch ca. 25mal
schneller als normal. Das begrenzende ist hier nicht mehr nur die
langsame serielle Übertragung, sondern auch die immens langsame
Dekodierung der GCR Daten auf der Disk. Der Trick ist hier bei allen so
schnellen Speedern, die Dekodierung über eine recht grosse Tabelle im
ROM vorzunehmen. Diese kann im Laufwerk sein (Commodore 1571, Prologic
DOS, Dolphin DOS, ...) oder im C64 (Action Replay, ...). Bei letzterem
hat man den kleinen Nachteil, dass man die um den Faktor 5/4
aufgeblähten Daten über den Bus schicken muss, ausserdem muss man im
Computer irgendwo 8k RAM abzwacken, um den Track von der Disk
zwischenzuspeichern. Aber die Module hatten die 8k gleich mit drauf.

> Wenn ich überlege, das dieses noch auf der seriellen Schnittstelle
> ablief, war das schon erstaunlich. Das müssen ja mehr Bits/s gewesen
> sein, als ein PC UART damals konnte.

Müsste man mal ausrechnen, ich hab aber grad keine Zahlen im Kopf. Aber
noch ein Trick wurde verwendet: zwei Bit statt einem Bit gleichzeitig
über den Bus schicken :-)

> BTW, kann sich noch jemand an Turbo Trans erinnern? War diese Ramdisk,
> wobei das 1541 Gehäuse angehoben werden musste. Ging mit Parallelkabel
> über Userport. Wenn man so will die erste solid state Disk für den
> Heimanwender. (Oder sogar überhaupt?)

Ich erinnere mich, hatte das aber nie. Viel zu teuer.

Nicolas

Franke

unread,
Oct 30, 2000, 1:54:45 PM10/30/00
to
Mario Klebsch schrieb:
> Daniel Aubry <ada...@Alt-F4.ch> writes:
> >ich bin mir nicht sicher was davon das Langsamste ist, ich habe:
> >C64, C128D, Kaypro4, Rainbow 100, Apple IIe, MicroVax 2000 ,Vax 3200,
> ^^^^^^^^^

> Hast Du (oder jemand anderes) auch Doku darüber? Ich suche für die
> vollendung meines Apple2-Emulators noch dringend Dokumentation über
> die Speicherverwaltung des Apple IIe, insbesondere über den Bereich
> zwischen 0xc000 und 0xcfff.

> Vom Apple ][ Habe ich hier das APPLE ][ Reference Manual, so etwas
> würde ich vom Apple 2e noch suchen.

Beim ][ / ][+ war es ja mitgeliefert, beim //e gabs es, genau wie
beim //c und //gs nur als extra Buch (soviel ich weis). Warum
eigentlich (noch) einen //e Emulator ?

Gruss
H.

Franke

unread,
Oct 30, 2000, 2:01:50 PM10/30/00
to
Marc Fehrenbacher schrieb:

> Christi...@t-online.de (Christian Mende) schrieb:
> >Na klar: Hier Pentium 166 MMX, alt aber bezahlt.

> Ich habe noch einen 120er P1 ohne MMX. Für's Web ist er schnell genug.
> Wenn auch das Java immer etwas lange zum laden braucht.

> News und Mails sind auch nicht schlechter als auf einem 700er P3.

Wie Sind die Bedingungen ?
Geht nur um PCs und noch im Einsatz (min 1-2x den Monat eingeschaltet) ?
Da haette ich einen Siemens PC-D (Bestes PC von Welt).
Bei "Nicht mehr im Einsatz" (d.h. weniger als 3x im Jahr
eingeschaltet) koennte ich einen XT bieten.

Und fuer nicht x86 Kisten haette ich einen TI 99/4A - zur Zeit fast
taeglich im Betrieb (hab ihn vor 2 wochen wiederentdeckt und progge
ein bischen in ASSM rum :) - der Warscheinlich langsammste Homecomputer
aller Zeiten, wenns um Nakte Prozessorleistung geht (Na ja hier gilt
wie beim Amiga, oder dem Atari 800 das die Leistung auch viel mehr von
den Zusatzchipsen bestimmt war :) und fuer Nicht-Im-Einsatz hab ich ein
National SC/MP Singleboarder :)

Gruss
H.

Michael Zacherle

unread,
Oct 31, 2000, 5:02:31 PM10/31/00
to
> C > Huch, ich sehe gerade, dass man aus CBM 1541 einfach IBM 5114 machen kann...
> C > Zufall...
>
> Nicht unbedingt. Die damaligen "nobodies" der EDV wollten von den
> großen Namen profitieren.

Nun, in dem Fall wohl nicht. Die 1541 war der (serielle) Nachfolger der
(parallelen) IEE 4888-Floppy 1540.

Oder gabs bei IBM eine 5104 oder 5014?

Mario Klebsch

unread,
Oct 31, 2000, 6:55:33 PM10/31/00
to
Franke <hans....@mch20.sbs.de> writes:
>Beim ][ / ][+ war es ja mitgeliefert, beim //e gabs es, genau wie
>beim //c und //gs nur als extra Buch (soviel ich weis). Warum
>eigentlich (noch) einen //e Emulator ?

Ohne arrogant wirken zu wollen, aber alle Apple2-Emulatoren, die ich
ausprobiert habe, konnten mich nicht überzeugen. Ich habe dann
angefangen, am YAE rumzubasteln. Als UCSD nicht booten wollte, habe
ich zuerst einen Hack in die Disk-Emulation eingebaut. Als es dann
aber weitere Probleme mit der Disk-Emulation gab, hab ich sie
kurzerhand neu geschrieben. Danach lief UCSD ohne Mucken.

Um ein wenig mit Qt zu spielen, habe ich dann den Emulator in einen
Qt-Rahmen gesteckt. Danach habe ich angefangen, die
Hauptspeicheremulation zu überarbeiten. Dabei liess sich die Emulation
noch deutlich beschleunigen. Zu Debug-Zwecken hab ich ihm dann eine
Register-Anzeige, einen Disassembler und Single-Step eingebaut. Dabei
bin ich dann über die Unzulänglichkeiten der Bildschirmemulation
gestolpert und hab sie einfach auch neu geschrieben.

So langsam habe ich jetzt den ganzen Emulator einmal
durchgeknetet. Einzig an der CPU-Emulation ist meine Arbeit relativ
Spurlos vorbei gegangen. Was mir jetzt noch fehlt ist die Emulation
des Bereiches von 0xc000-0xcfff auf dem Apple2e.

Dann will ich noch ein paar Karten emulieren: 80-Zeichen-Karte vom
Apple][, Z80-Karte, 256-KByte-RAM-disk von Basis, serielle
Schnittstellenkarte, Druckerkarte und dann fehlt mir noch die
Basis108-Emulation.

Eines meiner Fernziele ist es das UCSD-IV von Basis auf dem Emulator
zum Laufen zu bekommen. Ihr merkt schon, ich habe manchmal zu viel
Zeit. :-) Aber es macht mir wirklich eine Riesenfreude, an diesem
Projekt zu arbeiten.

73, Mario

P.S. Hat der Apple2E eigentlich einen doppelt hoch auflösenden
Graphikmodus (560x192)? Meiner Emulation könnte ich den zumindest
schlüssig (also mit den vorhandenen Soft-Switches) beibringen. Ob die
Original-Hardware das allerdings auch gekonnt hat, ist mir immer noch
ein Rätsel.

Michael Engel

unread,
Nov 1, 2000, 1:20:46 AM11/1/00
to
Mario Klebsch <ma...@klebsch.de> wrote:
: P.S. Hat der Apple2E eigentlich einen doppelt hoch auflösenden

: Graphikmodus (560x192)? Meiner Emulation könnte ich den zumindest
: schlüssig (also mit den vorhandenen Soft-Switches) beibringen. Ob die
: Original-Hardware das allerdings auch gekonnt hat, ist mir immer noch
: ein Rätsel.

Der hochaufloesende Modus muesste mit der 80-Zeichen-Karte eigentlich
vorhanden sein - ich muss es aber auch nochmal probieren. Der
//c hatte den 560x192-Modus auf jeden Fall (IIRC ;)).

ciao,
Michael
--
Michael Engel (en...@unix-ag.org)

wo...@cardware.de

unread,
Nov 1, 2000, 12:29:34 AM11/1/00
to
Michael Zacherle <Mic...@zacherle.de> wrote:
> Nun, in dem Fall wohl nicht. Die 1541 war der (serielle) Nachfolger der
> (parallelen) IEE 4888-Floppy 1540.

Moment. War die 1540 nicht der selten angetroffene Vorgänger der 1541 aus
VC20's Zeiten?

Soweit ich weiß musste die 1540 für den 64er als 1541 neu aufgelegt
werden weil das Vorgängermodell einen Tick zu schnell auf dem Bus war.

(Nicht vergessen, der C64 ist eine Kleinigkeit langsamer als der VC20)

Die IEEE488 Floppies hatten irgendwelche Nummern mit 4000er oder 8000er
Raum.

--
Olav "Mac" Wölfelschneider wo...@cardware.de
PGP fingerprint = 06 5F 66 B3 2A AD 7D 2D B7 19 67 3C 95 A7 9D AF
Maybe the processor stack spring has worn out?

Mario Klebsch

unread,
Nov 1, 2000, 2:47:41 PM11/1/00
to
Michael Engel <en...@math.uni-siegen.de> writes:

>Der hochaufloesende Modus muesste mit der 80-Zeichen-Karte eigentlich
>vorhanden sein - ich muss es aber auch nochmal probieren. Der
>//c hatte den 560x192-Modus auf jeden Fall (IIRC ;)).

Na dann will ich ihn mal implementieren. Hat jemand ein Progeramm, das
diesen Modus benutzt, und das er mir zu Testzwecken mal zukommen
lassen kann?

73, Mario

Peter Huyoff

unread,
Nov 1, 2000, 4:29:27 PM11/1/00
to
Hallo Bernd Sluka, Du schriebst zu "Re: Wer hat den langsamsten Rechner":

> News, Mail, TeX, Fax und ein paar andere lebensnotwendige Dinge
> laufen hier seit Jahren zuverlässig auf einem Atari ST mit 12 MHz.

Würde mich mal interessieren! Ich habe einen weitgehend arbeitslosen
MegaST 2 hier, mit Quickfile 44 und SM124. Das schöne Gerät habe ich
geschenkt bekommen, ich wollte schon immer mal mit dem einstigen
Hauptrivalen meiner Amiga's spielen! Der direkte Vergleich ist
schwierig, mir gefällt aber vor allem, daß das Teil überhaupt keinen
Datenträger braucht, um bis zum GUI zu starten. So etwa stelle ich mir
eigentlich den Homecomputer von morgen vor!
Ansonsten war mein damaliger A500, später A2000, natürlich doch
irgendwie besser, alleine schon, daß ich Reflections im Hintergrund
raytracen lassen (das konnte schon mal mehrere Tage dauern) und
gleichzeitig per Beckertext I schreiben und drucken konnte, war sehr
praktisch. Oder während ein Bild gerendert wurde, konnte man mit dem
Editor schon am nächsten basteln... ich schweife ab, was ich fragen
wollte:

Gibt es denn einen wirklich zu empfehlenden News/Mail-Reader? Und wenn
ja, woher bekomme ich ihn?

nen schönen Abend noch,
--
Peter und sein A4K

Holger Koepke

unread,
Nov 1, 2000, 4:40:13 PM11/1/00
to
On 1 Nov 2000 22:29:27 +0100, "Peter Huyoff" <peter....@gmx.de>
wrote:

[Es geht um Atari ST]

>Gibt es denn einen wirklich zu empfehlenden News/Mail-Reader? Und wenn
>ja, woher bekomme ich ihn?

Hmm, ich habe immer - mittels Terminalprogramm (Deluxe Term) - den elm
und nn genutzt.

Hol "So war das halt - sonst waere es nicht Folklore" ger

Michael Zacherle

unread,
Nov 1, 2000, 5:28:30 PM11/1/00
to
wo...@cardware.de wrote:
>
> Michael Zacherle <Mic...@zacherle.de> wrote:
> > Nun, in dem Fall wohl nicht. Die 1541 war der (serielle) Nachfolger der
> > (parallelen) IEE 4888-Floppy 1540.
>
> Moment. War die 1540 nicht der selten angetroffene Vorgänger der 1541 aus
> VC20's Zeiten?

Ääh, kann auch sein. Hier stehen zwei 8250 und eine 8050 rum. In der Schule
gabs damals für den 4016 eine Single Floppy. Ich dachte, die hätte 1540 ge-
heissen. Aber richtig, in der Anleitung für die 1541 ist glaube ich auch
die 1540 erwähnt. Umschaltung per Software war wohl möglich... aber bei mir
unnötig.

> Die IEEE488 Floppies hatten irgendwelche Nummern mit 4000er oder 8000er
> Raum.

IEE488-Floppies waren wohl alle, die einen parallel, die anderen seriell
(was dann hardwaremässig nicht mehr IEE488 entspricht).

Volker Borchert

unread,
Nov 2, 2000, 6:50:55 AM11/2/00
to
Michael Engel <en...@math.uni-siegen.de> wrote:

> : P.S. Hat der Apple2E eigentlich einen doppelt hoch auflösenden

> : Graphikmodus (560x192)? [...]

> Der hochaufloesende Modus muesste mit der 80-Zeichen-Karte eigentlich

> vorhanden sein [...]

Mit der erweiterten 80 Zeichen Karte (mit den zusaetzlichen 64 K RAM).

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <b...@teknon.de>

Nicolas Welte

unread,
Nov 2, 2000, 7:25:16 AM11/2/00
to
wo...@cardware.de wrote:
>
> Michael Zacherle <Mic...@zacherle.de> wrote:
> > Nun, in dem Fall wohl nicht. Die 1541 war der (serielle) Nachfolger der
> > (parallelen) IEE 4888-Floppy 1540.
>
> Moment. War die 1540 nicht der selten angetroffene Vorgänger der 1541 aus
> VC20's Zeiten?

So ist es. Die 1540 ihrerseits war die serielle Variante der 2031LP,
diese war der schicke Nachfolger der 2031, welche eine Einzelvariante
der Doppelfloppies 2040/3040/4040 war.

> Soweit ich weiß musste die 1540 für den 64er als 1541 neu aufgelegt
> werden weil das Vorgängermodell einen Tick zu schnell auf dem Bus war.
>
> (Nicht vergessen, der C64 ist eine Kleinigkeit langsamer als der VC20)

Hat mit langsam oder schnell nichts zu tun, das Problem ist, dass der
C64 alle acht Rasterzeilen für 40 Taktzyklen stehenbleibt, damit der
Videochip Daten aus dem RAM holen kann. Somit wartet die 1541 halt ein
wenig länger auf den Rechner und ist damit etwas langsamer als die 1540.
Diese soll übrigens am C64 laufen, wenn man dort den Bilschirm
abschaltet. Eigenversuche stehen noch aus :-)

> Die IEEE488 Floppies hatten irgendwelche Nummern mit 4000er oder 8000er
> Raum.

Wenn man von der 2031, 2040 und 3040 absieht, stimmt das.

Nicolas

Michael Joosten

unread,
Nov 2, 2000, 11:59:55 AM11/2/00
to
Mario Klebsch wrote:
>
> Michael Engel <en...@math.uni-siegen.de> writes:
>
> >Der hochaufloesende Modus muesste mit der 80-Zeichen-Karte eigentlich
> >vorhanden sein - ich muss es aber auch nochmal probieren. Der
> >//c hatte den 560x192-Modus auf jeden Fall (IIRC ;)).
>
> Na dann will ich ihn mal implementieren. Hat jemand ein Progeramm, das
> diesen Modus benutzt, und das er mir zu Testzwecken mal zukommen
> lassen kann?
>

Vage Erinnerungen steigen auf.... Hatte zwar nur einen Apple][ Nachbau,
aber zu Hause liegen noch einige alte 'Peeker'-Zeitschriften herum
(Huethig-Verlag), da steht wahrscheinlich haargenau drin, was man wie
und wo zu tun hat. Inklusive verstreuten Erlaeuterungen uber den
0xc000-0xcfff Bereich beim AppleIIe.

Mal sehen, koennte aber laenger dauern (muss naechste Woche einen Urlaub
einschieben...)

Michael

Mathias Böwe

unread,
Nov 2, 2000, 1:16:27 PM11/2/00
to
Mario Klebsch <ma...@klebsch.de> wrote:

> Na dann will ich ihn mal implementieren. Hat jemand ein Progeramm, das
> diesen Modus benutzt, und das er mir zu Testzwecken mal zukommen
> lassen kann?

Gab es nicht in der c't ein kleines Softwareprojekt dazu? "Hochaufgelöst
mit dem Apple //e" oder so ähnlich...

<registeranschmeiss> Ha! Da ist es:

Völlig aufgelöst
Apple II als Funktionsplotter
Programm, Apple
Gerhard Mühlsteph
c't 11/85, S. 88 (be)

</registeranschmeiss>

Ich habe das Heft auch garantiert noch, allerdings im Basislager, und
dort bin ich eher unregelmäßig. Wenn es dauern darf, dann hau mich noch
mal an, dann kann ich Dir den Artikel mal kopieren.

Mathias
--
Kommaregeln? Komma regeln! Komma Kommaregeln regeln? Punkt!?
Joska-A. B. Moeller in dcsms

Franke

unread,
Nov 3, 2000, 3:00:00 AM11/3/00
to
Mario Klebsch schrieb:

> Franke <hans....@mch20.sbs.de> writes:
> >Beim ][ / ][+ war es ja mitgeliefert, beim //e gabs es, genau wie
> >beim //c und //gs nur als extra Buch (soviel ich weis). Warum
> >eigentlich (noch) einen //e Emulator ?

> Ohne arrogant wirken zu wollen, aber alle Apple2-Emulatoren, die ich
> ausprobiert habe, konnten mich nicht überzeugen. Ich habe dann
> angefangen, am YAE rumzubasteln. Als UCSD nicht booten wollte, habe
> ich zuerst einen Hack in die Disk-Emulation eingebaut. Als es dann
> aber weitere Probleme mit der Disk-Emulation gab, hab ich sie
> kurzerhand neu geschrieben. Danach lief UCSD ohne Mucken.

> Um ein wenig mit Qt zu spielen, habe ich dann den Emulator in einen
> Qt-Rahmen gesteckt. Danach habe ich angefangen, die
> Hauptspeicheremulation zu überarbeiten. Dabei liess sich die Emulation
> noch deutlich beschleunigen. Zu Debug-Zwecken hab ich ihm dann eine
> Register-Anzeige, einen Disassembler und Single-Step eingebaut. Dabei
> bin ich dann über die Unzulänglichkeiten der Bildschirmemulation
> gestolpert und hab sie einfach auch neu geschrieben.

> So langsam habe ich jetzt den ganzen Emulator einmal
> durchgeknetet. Einzig an der CPU-Emulation ist meine Arbeit relativ
> Spurlos vorbei gegangen.

In was ist das ganze geschrieben, und fuer was fuer Proze tust
Du optimieren ?

> Was mir jetzt noch fehlt ist die Emulation
> des Bereiches von 0xc000-0xcfff auf dem Apple2e.

> Dann will ich noch ein paar Karten emulieren: 80-Zeichen-Karte vom
> Apple][, Z80-Karte, 256-KByte-RAM-disk von Basis, serielle
> Schnittstellenkarte, Druckerkarte und dann fehlt mir noch die
> Basis108-Emulation.

Was jetzt, //e Emulator oder ][+ ? Auf jeden fall solltest
Du die Thunderclock und die Saturn 128 K Karte mit reinmachen.
Prodos setzt die Thunderclock ja voraus.


> Eines meiner Fernziele ist es das UCSD-IV von Basis auf dem Emulator
> zum Laufen zu bekommen. Ihr merkt schon, ich habe manchmal zu viel
> Zeit. :-) Aber es macht mir wirklich eine Riesenfreude, an diesem
> Projekt zu arbeiten.

Also eher einen Basis Emulator ?

> 73, Mario

> P.S. Hat der Apple2E eigentlich einen doppelt hoch auflösenden
> Graphikmodus (560x192)? Meiner Emulation könnte ich den zumindest
> schlüssig (also mit den vorhandenen Soft-Switches) beibringen. Ob die
> Original-Hardware das allerdings auch gekonnt hat, ist mir immer noch
> ein Rätsel.

Ja, hatte die Hardware, aber nur wenn du die 80z+64K Karte im
Aux stecken hattest - sonnst haben besagte Softschwitsches
nur schmarrn produziert. Das DIng hiess dann Doubblehighres.

Beim //c+ gabs sogar unterstuetzung dafuer im ROM wenn ich mich
nicht taeusche.

Gruss
H.

wo...@cardware.de

unread,
Nov 3, 2000, 3:00:00 AM11/3/00
to
Nicolas Welte <we...@chemie.uni-konstanz.de> wrote:
> Hat mit langsam oder schnell nichts zu tun, das Problem ist, dass der
> C64 alle acht Rasterzeilen für 40 Taktzyklen stehenbleibt, damit der
> Videochip Daten aus dem RAM holen kann. Somit wartet die 1541 halt ein
> wenig länger auf den Rechner und ist damit etwas langsamer als die 1540.

Heisst das, daß sich die beiden Floppies im Prinzip nur durchs ROM
unterscheiden?

(Daß vor allem bei der 1541 in ihrem Produktionsleben mehrere
verschiedene Laufwerke verbaut wurden, lassen wir mal aussen vor.)

Mathias Böwe

unread,
Nov 3, 2000, 3:00:00 AM11/3/00
to
Franke <hans....@mch20.sbs.de> wrote:

> Was jetzt, //e Emulator oder ][+ ? Auf jeden fall solltest
> Du die Thunderclock und die Saturn 128 K Karte mit reinmachen.

Die Saturn wäre nicht schlecht, weil sie ja einen "Quasi-Standard"
darstellt. Und wenn das ganze sowieso nur virtuell existiert, wäre es ja
albern, zusätzlich auch noch andere Konzepte, wie z. B. die IBS-Karten
AP13/AP17 oder die 1MB-Karte von Apple zu unterstützen. Wobei ich mit
dem Gedanken spiele, vielleicht doch noch mal irgendwann eine SRAM-Karte
mit 256 bis 512 Kilobyte fliegend zu verdrahten. An eine eigene
Refresh-Logik traue ich mich dann doch nicht ran...

> Prodos setzt die Thunderclock ja voraus.

Das wüßte ich aber. Vielleicht irgendwelche neumodischen Versionen, aber
weder die 1.0.1 noch die 1.0.2 brauchen sowas.

Mathias
--
Die Preußen haben den Westfalen erst die Nahrungsaufnahme beigebracht.
Stand auch an vielen Zügen: "Berlin Lehrte Dortmund Essen"
Michael Kauffmann in debe

Mario Klebsch

unread,
Nov 5, 2000, 3:00:00 AM11/5/00
to
Franke <hans....@mch20.sbs.de> writes:

>> So langsam habe ich jetzt den ganzen Emulator einmal
>> durchgeknetet. Einzig an der CPU-Emulation ist meine Arbeit relativ
>> Spurlos vorbei gegangen.

>In was ist das ganze geschrieben, und fuer was fuer Proze tust
>Du optimieren ?

Die CPU-Emulation ist in C geschrieben, und die Optimierungen beziehen
sich nicht auf eine CPU, sondern eher auf das Programm an sich. Es
gibt sicher diverse Metriken, um diese Optimierungen auch in Zahlen
fassen zu können, aber ich benutze keine davon.

>> Was mir jetzt noch fehlt ist die Emulation
>> des Bereiches von 0xc000-0xcfff auf dem Apple2e.

>> Dann will ich noch ein paar Karten emulieren: 80-Zeichen-Karte vom
>> Apple][, Z80-Karte, 256-KByte-RAM-disk von Basis, serielle
>> Schnittstellenkarte, Druckerkarte und dann fehlt mir noch die
>> Basis108-Emulation.

>Was jetzt, //e Emulator oder ][+ ?

Der YAE, den ich als Grundlage genommen habe, konnte verschiedene
Apples emulieren, und die dazu notwendigen Vorraussetzungen sind bei
der Weiterentwicklung erhalten geblieben. Allerdings fehlt im Moment
noch der Code, um einfach zwischen den einzenlen Emulationen
umschalten zu können.

Dafür müsste ich besser Qt (womit ich das UI gemacht habe)
programmieren können, aber obwohl das alle so toll finden, komme ich
mit Motif besser zurecht. Vielleicht schmeisse ich den ganzen Qt-Kram
auch wieder raus (deshalb musste ich dann auch Teile in C++
programmieren) und stelle das Programm noch Motif um.

>Auf jeden fall solltest Du die Thunderclock und die Saturn 128 K

>Karte mit reinmachen. Prodos setzt die Thunderclock ja voraus.

Wenn ich Doku darüber und Software dafür bekomme, dann könnte ich das
durchaus machen. Aber alles steht und fällt hier mit Doku&Software,
und daher wird es wohl eher eine Emulation des ZVX4
8"-Floppycontrollers geben als diese Thunderclock-Karte. Der 8"
Floppycontroller steckt in dem Apple, auf dem ich Zugriff habe, daher
kann ich ihn emulieren.

>> Eines meiner Fernziele ist es das UCSD-IV von Basis auf dem Emulator
>> zum Laufen zu bekommen. Ihr merkt schon, ich habe manchmal zu viel
>> Zeit. :-) Aber es macht mir wirklich eine Riesenfreude, an diesem
>> Projekt zu arbeiten.

>Also eher einen Basis Emulator ?

Ist doch das gleiche, oder?

>> P.S. Hat der Apple2E eigentlich einen doppelt hoch auflösenden
>> Graphikmodus (560x192)? Meiner Emulation könnte ich den zumindest
>> schlüssig (also mit den vorhandenen Soft-Switches) beibringen. Ob die
>> Original-Hardware das allerdings auch gekonnt hat, ist mir immer noch
>> ein Rätsel.

>Ja, hatte die Hardware, aber nur wenn du die 80z+64K Karte im


>Aux stecken hattest - sonnst haben besagte Softschwitsches
>nur schmarrn produziert. Das DIng hiess dann Doubblehighres.

Gibt es Software, mit der ich das testen kann?

73, Mario

Mario Klebsch

unread,
Nov 5, 2000, 3:00:00 AM11/5/00
to
ma...@klebsch.de (Mario Klebsch) writes:
>Wenn ich Doku darüber und Software dafür bekomme, dann könnte ich das
>durchaus machen. Aber alles steht und fällt hier mit Doku&Software,
>und daher wird es wohl eher eine Emulation des ZVX4
>8"-Floppycontrollers geben als diese Thunderclock-Karte. Der 8"
>Floppycontroller steckt in dem Apple, auf dem ich Zugriff habe, daher
>kann ich ihn emulieren.

P.S. Ich habe gerade gestern zwei Apple][-Paddles geschenkt
bekommen. Mal sehn, ob die am Games-Port laufen. :-)

73, Mario

Axel

unread,
Nov 6, 2000, 3:00:00 AM11/6/00
to
Hallo :)

Nicolas Welte schrieb:

> Norman Czarczinski wrote:
> > Wow, hätte ich nicht gedacht. Wie schnell war eigentlich der schnellste
> > Turbo? Zuerst gab es 6 fach, dann kamen 9 fach und danach verlässt mich
> > die Erinnerung. Weiss nur noch, das ich so ein Magic-Formel Modul
> > hatte, damit ging es schon recht flott.
>
> Ja, ich habe hier ein Action Replay, das lädt seriell auch ca. 25mal
> schneller als normal. Das begrenzende ist hier nicht mehr nur die
> langsame serielle Übertragung, sondern auch die immens langsame
> Dekodierung der GCR Daten auf der Disk. Der Trick ist hier bei allen so
> schnellen Speedern, die Dekodierung über eine recht grosse Tabelle im
> ROM vorzunehmen. Diese kann im Laufwerk sein (Commodore 1571, Prologic
> DOS, Dolphin DOS, ...) oder im C64 (Action Replay, ...). Bei letzterem
> hat man den kleinen Nachteil, dass man die um den Faktor 5/4
> aufgeblähten Daten über den Bus schicken muss, ausserdem muss man im
> Computer irgendwo 8k RAM abzwacken, um den Track von der Disk
> zwischenzuspeichern. Aber die Module hatten die 8k gleich mit drauf.

Es gab auch mal in einer C64 ein Speeder, der auch ungefaehr 20-25 malige
geschwindigkeit erreicht hat, dabei muss man dazu sagen, das dafuer ein
anderes Dateisystem verwended wurde ...

> > BTW, kann sich noch jemand an Turbo Trans erinnern? War diese Ramdisk,
> > wobei das 1541 Gehäuse angehoben werden musste. Ging mit Parallelkabel
> > über Userport. Wenn man so will die erste solid state Disk für den
> > Heimanwender. (Oder sogar überhaupt?)
>
> Ich erinnere mich, hatte das aber nie. Viel zu teuer

Teuer war es .. und auch schneeeelll.
Es gab aber auch mehrere Ramdisks fuer den C64, zB von Rexdata.
Und auch in einer C64 war eine zum Bauen drinne, die auch bateriegepuffert
ist und sogar
mit Programmen klar kommen soll, die Nachladen (DAS hab ich mit dem Teil noch
nicht getestet ...)
Aber dadurch, das sie bateriegepuffert ist, kann man das Teil auch als Modul
missbrauchen *G*
Ohne das laestige Brennen von Eproms ...

Ciao Axel


Nicolas Welte

unread,
Nov 6, 2000, 3:00:00 AM11/6/00
to
wo...@cardware.de wrote:

>
> Nicolas Welte <we...@chemie.uni-konstanz.de> wrote:
> > Hat mit langsam oder schnell nichts zu tun, das Problem ist, dass der
> > C64 alle acht Rasterzeilen für 40 Taktzyklen stehenbleibt, damit der
> > Videochip Daten aus dem RAM holen kann. Somit wartet die 1541 halt ein
> > wenig länger auf den Rechner und ist damit etwas langsamer als die 1540.
>
> Heisst das, daß sich die beiden Floppies im Prinzip nur durchs ROM
> unterscheiden?

So ist es. Die 1541 bekam dann irgendwann sogar ein eigenes Typenschild,
das den Schriftzug 1541 anstatt 1540 trug, aber es sind wohl auch
Laufwerke mit "Mischbestückung" in den Handel gelangt. Von aussen 1540
Schilder, aber mit 1541 ROM, bzw. auch vorne 1541 und hinten 1540 Schild
bzw. umgekehrt.

> (Daß vor allem bei der 1541 in ihrem Produktionsleben mehrere
> verschiedene Laufwerke verbaut wurden, lassen wir mal aussen vor.)

Vor allem gab es viele verschiedene Platinen. Die der 1540 füllte noch
das ganze Gehäuse aus, dann kam die 2/3 lange Platine (strenggenommen
sind das sogar drei verschiedene), am Schluß dann die 1/2 lange. Danach
kam noch die 1541-II mit einer ganz anderen Platine.

Nicolas

Nicolas Welte

unread,
Nov 6, 2000, 3:00:00 AM11/6/00
to
Axel wrote:
> Es gab auch mal in einer C64 ein Speeder, der auch ungefaehr 20-25 malige
> geschwindigkeit erreicht hat, dabei muss man dazu sagen, das dafuer ein
> anderes Dateisystem verwended wurde ...

Nicht nur das, der Trick ist hier vor allem die einfachere Kodierung der
Daten auf der Disk, so dass das direkt während dem Laden dekodiert
werden kann. Diese Kodierung ist aber etwas verschwenderisch mit dem
Platz, man hat dann noch schaätzungsweise etwa 80% der Kapazität. Das
Teil heisst übrigens Heureka-Sprint, musste ich neulich erst anschauen,
wg. Entfernung eines Kopierschutzes.

> Es gab aber auch mehrere Ramdisks fuer den C64, zB von Rexdata.
> Und auch in einer C64 war eine zum Bauen drinne, die auch bateriegepuffert
> ist und sogar
> mit Programmen klar kommen soll, die Nachladen (DAS hab ich mit dem Teil noch
> nicht getestet ...)
> Aber dadurch, das sie bateriegepuffert ist, kann man das Teil auch als Modul
> missbrauchen *G*
> Ohne das laestige Brennen von Eproms ...

Wenn Geld keine Rolle spielt, schau Dir mal RAMlink von CMD an. 16MB
RAMdisk, sauschnell. Wird noch schneller mit der SuperCPU. Ich denke für
beides zusammen kannst Du 1000 Mark an www.cmdweb.com schicken.

Nicolas

Axel

unread,
Nov 6, 2000, 3:00:00 AM11/6/00
to
Hoi

> Axel wrote:
> > Es gab auch mal in einer C64 ein Speeder, der auch ungefaehr 20-25 malige
> > geschwindigkeit erreicht hat, dabei muss man dazu sagen, das dafuer ein
> > anderes Dateisystem verwended wurde ...
>
> Nicht nur das, der Trick ist hier vor allem die einfachere Kodierung der
> Daten auf der Disk, so dass das direkt während dem Laden dekodiert
> werden kann. Diese Kodierung ist aber etwas verschwenderisch mit dem
> Platz, man hat dann noch schaätzungsweise etwa 80% der Kapazität. Das
> Teil heisst übrigens Heureka-Sprint, musste ich neulich erst anschauen,
> wg. Entfernung eines Kopierschutzes.

Ja .. hoert sich genau nach dem an ... :)


>
> > Es gab aber auch mehrere Ramdisks fuer den C64, zB von Rexdata.
> > Und auch in einer C64 war eine zum Bauen drinne, die auch bateriegepuffert
> > ist und sogar
> > mit Programmen klar kommen soll, die Nachladen (DAS hab ich mit dem Teil noch
> > nicht getestet ...)
> > Aber dadurch, das sie bateriegepuffert ist, kann man das Teil auch als Modul
> > missbrauchen *G*
> > Ohne das laestige Brennen von Eproms ...
>
> Wenn Geld keine Rolle spielt, schau Dir mal RAMlink von CMD an. 16MB
> RAMdisk, sauschnell. Wird noch schneller mit der SuperCPU. Ich denke für
> beides zusammen kannst Du 1000 Mark an www.cmdweb.com schicken.
>

1000 Dm ist doch etwas viel, leider ....
Ich haette schon gern die SCPU und RAMLINK ... und und und ..
aber fuer das Geld hohle ich mir lieber ein paar alte rechners ... ,()
Da fehlen mir noch sooo viele .....
Aber ne SCPU mal RICHTIG in Action sehn, das wuerde ich schon gerne ....
Habs nur mal kurz gesehn .. in nem C64 mit insgesammt 34 mb ram -..
Ciao Axel

> Nicolas


Nicolas Welte

unread,
Nov 6, 2000, 3:00:00 AM11/6/00
to
Axel wrote:
> Aber ne SCPU mal RICHTIG in Action sehn, das wuerde ich schon gerne ....
> Habs nur mal kurz gesehn .. in nem C64 mit insgesammt 34 mb ram -..

Aha! Ich rate mal: 16MB RAMlink, 16MB SuperCPU, 2MB 1750XL REU. Da
kommen dann aber noch die 64,5k internes RAM des C64 dazu, sowie die
128k der blanken SuperCPU.

Nicolas

Axel

unread,
Nov 6, 2000, 3:00:00 AM11/6/00
to

Nicolas Welte schrieb:

Joaaa, kann gut hinhaun :)
Haette das gerne fuer ne Ausstellung, die ich Plane ..
nur ist da leider die Finanzierung noch nicht gesichert *LEIDER*

Ciao Axel


Norman Czarczinski

unread,
Nov 7, 2000, 3:00:00 AM11/7/00
to
In article <3A06862E...@gmx.de>, ander...@gmx.de says...
>
>
> Nicolas Welte schrieb:

>
> > Aha! Ich rate mal: 16MB RAMlink, 16MB SuperCPU, 2MB 1750XL REU. Da
> > kommen dann aber noch die 64,5k internes RAM des C64 dazu, sowie die
> > 128k der blanken SuperCPU.
> >
> > Nicolas
>
> Joaaa, kann gut hinhaun :)
> Haette das gerne fuer ne Ausstellung, die ich Plane ..
> nur ist da leider die Finanzierung noch nicht gesichert *LEIDER*

Gibt es ein paar Webseiten zu den Teilen?
Bei mir ist das jetzt 12 Jahre her, und schon damals als ich meinen
Amiga hatte, habe ich nicht allzulange hinterher getrauert. Jetzt
interessiert mich doch mal, was da heute so für Software drauf läuft.

Aber auf den Seiten die ich über Altavista besucht habe, kam ich mir
vor, als hätte man mich 5 Jahre in der Zeit zurückbefördert. Da war
keine Grafik, kein Screenshot, nichts.

Ist das überhaupt noch ein C64, oder ein PC, der 6502 (oder wars 10)
Machinensprache versteht? Wie läuft das mit dem Speicher, Bankswitching
wie beim C128? Ist das Teil überhaupt noch kompatibel, was für ne
Grafikauflösung/Farben/Hz, was fürn Sound? Sprecht euch aus.

Kann mich noch gut an die damaligen Boliden mit abgesetzter Tastatur in
Nussholz, 4 SID's, mehrere switchable EProms usw. erinnern. (Und dann
erst die Amigabastelleien mit Kickstart-ROM's, Ramdisk, Hardcards und
alte RLL-Platten die andere wegen defekter Spur 0 weggeworfen hatten.)

Gruss
Norman
--
Norman Czarczinski (norman.cz...@t-online.de)
http://home.t-online.de/home/norman.czarczinski

Frank Spreer

unread,
Nov 7, 2000, 3:00:00 AM11/7/00
to
Norman Czarczinski schrieb am Di 07 Nov 2000 09:26:03p:

> Gibt es ein paar Webseiten zu den Teilen?

CMD ist hier zu Hause
http://www.cmdweb.com/cbm/cmdprod/index.htm

Frank
--
C:\>sig lost

Nicolas Welte

unread,
Nov 8, 2000, 3:00:00 AM11/8/00
to
Norman Czarczinski wrote:
> Gibt es ein paar Webseiten zu den Teilen?

http://www.cmdweb.de/ hat ne Menge Links zu CMD Geräten.

> Ist das überhaupt noch ein C64, oder ein PC, der 6502 (oder wars 10)
> Machinensprache versteht? Wie läuft das mit dem Speicher, Bankswitching
> wie beim C128? Ist das Teil überhaupt noch kompatibel, was für ne
> Grafikauflösung/Farben/Hz, was fürn Sound? Sprecht euch aus.

Die ganze I/O ist noch im C64/C128, entspricht also der alten Kiste. Die
SCPU hat den 65816 Prozessor, der mit 20MHz getaktet wird. Das Ding hat
einen Kompatibilitätsmodus, in dem es 6502 Programme ausführen kann, und
einen native mode mit 16MB Adressraum. Es gibt wohl ein paar
interessante Neuentwicklungen, die dann im native mode laufen, z.B. den
Webbrowser The Wave und Clips, das neue Windows für C64 :-)

Nicolas

Franke

unread,
Nov 8, 2000, 3:00:00 AM11/8/00
to
Mathias Böwe schrieb:
> Franke <hans....@mch20.sbs.de> wrote:
> > Was jetzt, //e Emulator oder ][+ ? Auf jeden fall solltest

> > Du die Thunderclock und die Saturn 128 K Karte mit reinmachen.
> Die Saturn wäre nicht schlecht, weil sie ja einen "Quasi-Standard"
> darstellt. Und wenn das ganze sowieso nur virtuell existiert, wäre es ja
> albern, zusätzlich auch noch andere Konzepte, wie z. B. die IBS-Karten
> AP13/AP17 oder die 1MB-Karte von Apple zu unterstützen. Wobei ich mit
> dem Gedanken spiele, vielleicht doch noch mal irgendwann eine SRAM-Karte
> mit 256 bis 512 Kilobyte fliegend zu verdrahten. An eine eigene
> Refresh-Logik traue ich mich dann doch nicht ran...

Es gibt ja noch die Bastelei mit 4164 anstelle von 4116 im Apple ][+
Dann hatt das Baby 208 KB RAM :)

> > Prodos setzt die Thunderclock ja voraus.

> Das wüßte ich aber. Vielleicht irgendwelche neumodischen Versionen, aber


> weder die 1.0.1 noch die 1.0.2 brauchen sowas.

Der Treiber ist standardmaessig ab der ersten Version dabei - wenn Du
Uhrzeit haben willst, dann geht es nur mit Thunderclock. Ich hab mich
damals ewig damit geplagt die TriCard treiber da reinzubringen, aber
das hat einfach nicht funktioniert.

Gruss
H.

Franke

unread,
Nov 8, 2000, 3:00:00 AM11/8/00
to
Mario Klebsch schrieb:

> Franke <hans....@mch20.sbs.de> writes:
> >> So langsam habe ich jetzt den ganzen Emulator einmal
> >> durchgeknetet. Einzig an der CPU-Emulation ist meine Arbeit relativ
> >> Spurlos vorbei gegangen.
> >In was ist das ganze geschrieben, und fuer was fuer Proze tust
> >Du optimieren ?

> Die CPU-Emulation ist in C geschrieben, ...

Ach soo - uninteressant.

> >Auf jeden fall solltest Du die Thunderclock und die Saturn 128 K

> >Karte mit reinmachen. Prodos setzt die Thunderclock ja voraus.

> Wenn ich Doku darüber und Software dafür bekomme, dann könnte ich das
> durchaus machen. Aber alles steht und fällt hier mit Doku&Software,

Mal suchen, irgendwo muessen die Manuals noch sein - Die Karte
war der Standard.

> >> Eines meiner Fernziele ist es das UCSD-IV von Basis auf dem Emulator
> >> zum Laufen zu bekommen. Ihr merkt schon, ich habe manchmal zu viel
> >> Zeit. :-) Aber es macht mir wirklich eine Riesenfreude, an diesem
> >> Projekt zu arbeiten.
> >Also eher einen Basis Emulator ?
> Ist doch das gleiche, oder?

Nich ganz.

> >> P.S. Hat der Apple2E eigentlich einen doppelt hoch auflösenden
> >> Graphikmodus (560x192)? Meiner Emulation könnte ich den zumindest
> >> schlüssig (also mit den vorhandenen Soft-Switches) beibringen. Ob die
> >> Original-Hardware das allerdings auch gekonnt hat, ist mir immer noch
> >> ein Rätsel.
> >Ja, hatte die Hardware, aber nur wenn du die 80z+64K Karte im
> >Aux stecken hattest - sonnst haben besagte Softschwitsches
> >nur schmarrn produziert. Das DIng hiess dann Doubblehighres.
> Gibt es Software, mit der ich das testen kann?

Da gabs mal was vom Huetting - diverse Plottprogramme und so.
Siehe alte Peekerausgaben.

Gruss
H.

Christian Fertig

unread,
Nov 8, 2000, 3:00:00 AM11/8/00
to

Hi,

> Völlig aufgelöst
> Apple II als Funktionsplotter
> Programm, Apple
> Gerhard Mühlsteph
> c't 11/85, S. 88 (be)

> Ich habe das Heft auch garantiert noch, allerdings im Basislager, und


> dort bin ich eher unregelmäßig. Wenn es dauern darf, dann hau mich noch
> mal an, dann kann ich Dir den Artikel mal kopieren.

Ich will das auch! ;-)

Gibt's die 85'er c't auch auf c't-ROM?

Ich habe mal versucht, wenigstens das Listing von www.heise.de zu
laden, aber da ist nix (bzw. ich habe nichts gefunden). Deshalb eine
Leseranfrage an die c't geschickt.

Christian

--
The feature you'd like to have is probably already installed on your
Linux system.

Christian Fertig

unread,
Nov 8, 2000, 3:00:00 AM11/8/00
to
Hi,

>>Der hochaufloesende Modus muesste mit der 80-Zeichen-Karte eigentlich
>>vorhanden sein - ich muss es aber auch nochmal probieren. Der
>>//c hatte den 560x192-Modus auf jeden Fall (IIRC ;)).

> Na dann will ich ihn mal implementieren. Hat jemand ein Progeramm, das
> diesen Modus benutzt, und das er mir zu Testzwecken mal zukommen
> lassen kann?

ich hätte den //c hier betriebsbereit, falls Du was testen müßtest.
Leider ist zur Zeit das Verbindungskabel zur Dose defekt, so daß ich
keine Programme hin- und herschieben kann.

Harald J. Schulz

unread,
Nov 8, 2000, 3:00:00 AM11/8/00
to
Moin.

Christian Fertig schrieb:

>Gibt's die 85'er c't auch auf c't-ROM?

Leider nicht. Wirklich schade, gerade die alten Ausgaben hätte ich
gern auf CD, die fallen langsam auseinander...

Ich habe den Artikel gerade mal kurz überflogen: He, das ist ja gar
kein "richtiger" 560x192-Modus, sondern so 'ne Frickelei mit dem
Farbbit (mit gesetztem Bit erzeugte Punkte erscheinen etwas weiter
rechts).

>Ich habe mal versucht, wenigstens das Listing von www.heise.de zu
>laden, aber da ist nix (bzw. ich habe nichts gefunden). Deshalb eine
>Leseranfrage an die c't geschickt.

Also wenn es eilt, kann ich das auch mal auf den Scanner werfen (das
dreiseitige Listing ist allerdings arg augenfeindlich mickrig
gedruckt, der Artikel ist insges. 6 1/2 Seiten lang).

Früher gab es das ganze Zeug doch auf Diskette und per Mailbox, wird
das nicht noch irgendwo auf dem Heise-FTP angeboten?

Harald

--
Sig lost. Core dumped.

Michael Zolk

unread,
Nov 8, 2000, 3:00:00 AM11/8/00
to
Christian Fertig <Christia...@gmx.de> wrote:

>Gibt's die 85'er c't auch auf c't-ROM?

Bei emedia gibt's die auf jeden Fall erst ab '90. Die älteren Ausgaben
würden mich auch interessieren, ich frage mich, wieso es die nicht auf
CD-ROM gibt.

Michael

Axel Sander

unread,
Nov 8, 2000, 3:00:00 AM11/8/00
to
On Wed, 8 Nov 2000 18:47:57 +0100, Christia...@gmx.de (Christian
Fertig) wrote:

>Ich will das auch! ;-)

Könnte ich auch mit dienen. Der Artikel umfaßt 7 Seiten. Könnte ich
bei Bedarf scannen und per mail schicken oder kopieren und mit
Schneckenpost zusenden.

Axel


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