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3,5" Diskette von brother Schreibmaschine

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Gertrud Nußbaum

unread,
Jun 11, 2021, 3:01:28 PM6/11/21
to
Kann mir jemand sagen, wie/ob man 3,5" Disketten von einer brother-Schreibmaschine auf dem PC lesen kann (windows 10)? Ein externes Diskettenlaufwerk habe ich. Aber es kann nicht darauf zugegriffen werden. Gibt es da softwaremäßig etwas?
Würde mich freuen, alte Aufzeichnungen meines Vaters lesen zu können...

Hermann Riemann

unread,
Jun 12, 2021, 12:58:39 AM6/12/21
to
Am 11.06.21 um 21:01 schrieb Gertrud Nußbaum:
> Kann mir jemand sagen, wie/ob man 3,5" Disketten von einer brother-Schreibmaschine auf dem PC lesen kann (windows 10)? Ein externes Diskettenlaufwerk habe ich. Aber es kann nicht darauf zugegriffen werden. Gibt es da softwaremäßig etwas?
> Würde mich freuen, alte Aufzeichnungen meines Vaters lesen zu können...

Mit einem Linux live Live System
die Diskette mittels dd in in eine Datei kopieren.
Diese Datei könnte dann in windows mit einem Hexeditor
gelesen werden.
Oder man verwendet Python3 und liest die Datei in einen binärstring.

Hermann
vermutend,
das diese vermutlich funktionierende Lösung unerwünscht ist.

--
http://www.hermann-riemann.de

Michael van Elst

unread,
Jun 12, 2021, 2:26:02 AM6/12/21
to
Hermann Riemann <nosp...@hermann-riemann.de> writes:

>Am 11.06.21 um 21:01 schrieb Gertrud Nußbaum:
>> Kann mir jemand sagen, wie/ob man 3,5" Disketten von einer brother-Schreibmaschine auf dem PC lesen kann (windows 10)? Ein externes Diskettenlaufwerk habe ich. Aber es kann nicht darauf zugegriffen werden. Gibt es da softwaremäßig etwas?
>> Würde mich freuen, alte Aufzeichnungen meines Vaters lesen zu können...

>Mit einem Linux live Live System
>die Diskette mittels dd in in eine Datei kopieren.


Google sagt, nur die neueren, "DOS-kompatiblen" Brother-Schreibmaschinen
produzierten ein auf PC-Hardware lesbares Format. Die Dateien sind
zwar immer noch proprietär, aber der reine Text lässt sich extrahieren,
es gab auch ein DOS-Programm dazu.

Disketten von älteren Brother-Schreibmaschinen kann man nicht mit
PC-Hardware lesen, die haben ein 120kB bzw. 240kB GCR-Format. Du
brauchst spezielle Hardware um alleine die Bits zu bekommen.

Jemand scheint das auch schon gemacht zu haben:

https://www.reddit.com/r/retrocomputing/comments/af5l8u/reading_and_writing_brother_word_processor_disks/

Anscheinend existiert der Autor u/Hjalfi auch noch :)


Wolf gang P u f f e

unread,
Jun 12, 2021, 3:15:00 AM6/12/21
to
Am 12.06.2021 um 08:23 schrieb Michael van Elst:
>
> Disketten von älteren Brother-Schreibmaschinen kann man nicht mit
> PC-Hardware lesen, die haben ein 120kB bzw. 240kB GCR-Format. Du
> brauchst spezielle Hardware um alleine die Bits zu bekommen.

Eventuell müsste man die Formate auch mit VGA-Copy lesen können.
Kurz gegoogeld, soll dieses "angeblich" auch unter Win10 laufen.
(Aber ob VGA-Copy mit einem ext. Diskettenlaufwerk klar kommt?)
In dunkler Erinnerung konnte man die gelesenen Disketten als Imagedatei
speichern. Dann könne man mittels Hex-Editor auf die Suche nach Texten
gehen.

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 12, 2021, 3:41:00 AM6/12/21
to
On Sat, 12 Jun 2021 06:58:37 +0200, Hermann Riemann wrote:
>
> Am 11.06.21 um 21:01 schrieb Gertrud Nußbaum:
>> Kann mir jemand sagen, wie/ob man 3,5" Disketten von einer
>> brother-Schreibmaschine auf dem PC lesen kann (windows 10)? Ein
>> externes Diskettenlaufwerk habe ich. Aber es kann nicht darauf
>> zugegriffen werden.

Gibt es eine Fehlermeldung?

>> Gibt es da softwaremäßig etwas? Würde mich freuen, alte
>> Aufzeichnungen meines Vaters lesen zu können...
>
> Mit einem Linux live Live System
> die Diskette mittels dd in in eine Datei kopieren.

Wenn das Format physikalisch lesbar
ist. <https://alt.computer.narkive.com/Y7wFAQk2/reading-an-old-floppy-disk-created-with-a-brother-typewriter>
sagt unter anderem:

| You need to get a 3.5" Newtronics floppy drive (D357K) to read the
| disk. This drive write at a different speed than the standard floppy
| drives, they didn't make very many of 'em cause of the compatibility
| problems.

Gertrud wird meiner Meinung nach nicht umherkommen, als physikalischen
Zugriff auf diese Schreibmaschine zu haben (eine Neue erwerben). Ein PC
wird den Inhalt der Floppy nicht einlesen können.

Ich finde einige Treffer auf Google (meist für eine Brother WP-760D), die
auf Ebay und Co (im Ausland) angeboten werden. Oft ist die Floppy bei
diesen Angeboten selbst kaputt oder "ungetestet" (also vielleicht ebenfalls
hinüber) mit Preisen ab $49 aufwärts.

Aber vielleicht bringt die Suche auf deutschlandweiten Kleinanzeigen
Hilfe. Wenn die Daten auf der Floppy nicht zu persönlich sind, findet
sich vielleicht jemand, dem man diese per Post schicken kann, um den
Inhalt (ggf. gegen ein Honorar) zu Papier zubringen und zurückzuschicken.

@Gertrud: Ich habe beispielsweise ein Konto bei Ebay-Kleinanzeigen, und
könnte als Mittelsmann agieren (dann bitte eine Email mit genaueren
Angaben zur Schreibmaschine schicken). Oder Du richtest Dir selbst ein
Konto ein.
--
Andreas

https://news-commentaries.blogspot.com/

Gertrud Nußbaum

unread,
Jun 12, 2021, 5:53:50 AM6/12/21
to
Danke für Eure schnellen Antworten. Ich werde mich durchwühlen und die verschiedenen Vorschläge ausprobieren.
Die Schreibmaschine ist womöglich noch vorhanden, muss ich mal schauen. (Aber Danke, Andreas, für das Angebot bzgl. ebay. Ich habe auch ein Konto dort und darüber z.B. das Diskettenlaufwerk erstanden.) Nur stelle ich es mir anstrengend vor, auf dem kleinen Schreibmaschinen-Display zu lesen. Drum habe ich die Hoffnung, dass ich das alles auf den PC bekomme...

Die Fehlermeldung ist: Pfad nicht verfügbar. Auf A:\ kann nicht zugegriffen werden. Der Datenträger wurde nicht erkannt. Vielleicht ist er nicht formatiert.

Ist eigentlich logisch, da völlig unterschiedliche Formate und Systeme...

Gertrud

Gerald E:scher

unread,
Jun 12, 2021, 7:31:23 AM6/12/21
to
Gertrud Nußbaum schrieb am 11/6/2021 21:01:

> Kann mir jemand sagen, wie/ob man 3,5" Disketten von einer
> brother-Schreibmaschine auf dem PC lesen kann (windows 10)?

Wäre gut, wenn du die genaue Modelbezeichnung der Schreibmaschine
herausbekommst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Brother_LW-Reihe

> Ein externes Diskettenlaufwerk
> habe ich. Aber es kann nicht darauf zugegriffen werden. Gibt es da softwaremäßig etwas?

Leider nein. Die Brother verwenden DD-Disketten (720 kB) und die können
von USB-Diskettenlaufwerken nicht gelesen werden, egal ob für DOS oder
proprietär formatiert. USB-Diskettenlaufwerke können nur mit den später
ausschließlich verbreiteten HD-Disketten (1440 kB) umgehen.
Du benötigst zwingend einen PC mit eingebautem Diskettenlaufwerk.

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Jun 12, 2021, 7:34:08 AM6/12/21
to
Wolf gang P u f f e schrieb am 12/6/2021 09:16:

> Am 12.06.2021 um 08:23 schrieb Michael van Elst:
>>
>> Disketten von älteren Brother-Schreibmaschinen kann man nicht mit
>> PC-Hardware lesen, die haben ein 120kB bzw. 240kB GCR-Format. Du
>> brauchst spezielle Hardware um alleine die Bits zu bekommen.
>
> Eventuell müsste man die Formate auch mit VGA-Copy lesen können.
> Kurz gegoogeld, soll dieses "angeblich" auch unter Win10 laufen.
> (Aber ob VGA-Copy mit einem ext. Diskettenlaufwerk klar kommt?)

Sicher nicht. VGA-Copy greift direkt auf den Floppycontroller zu und
der existiert bei USB-Diskettenlaufwerken nicht.

--
Gerald

Wolf gang P u f f e

unread,
Jun 12, 2021, 7:52:57 AM6/12/21
to
Die Frage ist, ob der USB-Treiber für das ext. Floppy den Controler
mit seinen Registern und Befehlen emuliert und wenn ja, wie
detailgetreu er das tut.

Terminalprogramme, die COM-Ports ansprechen, können ja auch über
virtuellen COM-Ports kommunizieren, welche nur über USB oder LAN
angekoppelt sind.

Gerald E:scher

unread,
Jun 12, 2021, 8:38:31 AM6/12/21
to
Wolf gang P u f f e schrieb am 12/6/2021 13:54:

> Am 12.06.2021 um 13:34 schrieb Gerald E:scher:
>>
>> Sicher nicht. VGA-Copy greift direkt auf den Floppycontroller zu und
>> der existiert bei USB-Diskettenlaufwerken nicht.
>
> Die Frage ist, ob der USB-Treiber für das ext. Floppy den Controler
> mit seinen Registern und Befehlen emuliert

Kann er nicht. USB-Floppys sind ebenso USB Massenspeicher wie
z.B. USB-Sticks.
<https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#Ger%C3%A4teklassen>
Auf das eigentlche Floppylaufwerk hat der Massenspeicher-USB-Treiber gar
keinen Zugriff.

--
Gerald

Andreas Kohlbach

unread,
Jun 12, 2021, 11:49:04 AM6/12/21
to
Das sind "gute" Nachrichten, wenn das Laufwerk vorhanden ist. So erübrigt
sich die Kleinanzeige.

Dann kann man den Inhalt per "imaging" Programm zumindest woanders hin
sichern, um an diesem dann zu arbeiten ohne Angst, Daten auf der Floppy
selbst zu zerstören.

Andere hier werden wissen, wie man das unter Windows macht.

Anschließend, wie schon von anderen gesagt, per "Hex-Editor" in die Datei
zu schauen, um aus den ersten Bytes Hinweise auf das Dateisystem zu
bekommen. Google weiß dann hoffentlich, wie man den Rest in einen Text
wandelt.

Mit etwas Glück ist der Rest gar schon Text. Muss dann nur von dem Header
extrahiert werden.
--
Andreas

Kay Martinen

unread,
Jun 12, 2021, 12:30:02 PM6/12/21
to
Am 12.06.21 um 13:54 schrieb Wolf gang P u f f e:
> Am 12.06.2021 um 13:34 schrieb Gerald E:scher:
>> Wolf gang P u f f e schrieb am 12/6/2021 09:16:
>>
>>> Am 12.06.2021 um 08:23 schrieb Michael van Elst:
>>>>
>>>> Disketten von älteren Brother-Schreibmaschinen kann man nicht mit
>>>> PC-Hardware lesen, die haben ein 120kB bzw. 240kB GCR-Format. Du
>>>> brauchst spezielle Hardware um alleine die Bits zu bekommen.

GCR Erinnert gleich mal an C-64 dessen Floppys das auch sprachen. Ob die
Kompitabel sind oder dazu programmiert werden könnte?

Braucht man immer noch: Einen C-64, eine 1541, und das programm dazu.

Die "spezielle HW" gibt es wohl nicht mehr!???

>>> Eventuell müsste man die Formate auch mit VGA-Copy lesen können.
>>> Kurz gegoogeld, soll dieses "angeblich" auch unter Win10 laufen.
>>> (Aber ob VGA-Copy mit einem ext. Diskettenlaufwerk klar kommt?)
>>
>> Sicher nicht. VGA-Copy greift direkt auf den Floppycontroller zu und
>> der existiert bei USB-Diskettenlaufwerken nicht.

Da auch meines keine extra Treiberdisk mit brachte oder brauchte. ACK.

> Die Frage ist, ob der USB-Treiber für das ext. Floppy den Controler
> mit seinen Registern und Befehlen emuliert und wenn ja, wie
> detailgetreu er das tut.

Nur für den bestenfalls Hypothetischen Fall der USB-Floppytreiber
*WÜRDE* einen Diskettencontroller Virtualisieren... was er bestimmt
nicht tun wird. Aber auch dann müsste VGAcopy INNERHALB dieser
Virtualisierung laufen.

Da wird man schon Echte HW brauchen. Ob Win10 aber noch echte
FD-Controller kennt?
> Terminalprogramme, die COM-Ports ansprechen, können ja auch über
> virtuellen COM-Ports kommunizieren, welche nur über USB oder LAN
> angekoppelt sind.

Ich denke das kann man nicht vergleichen. COM Ports sind einfacher
aufgebaut, sie brauchen keine Track/Sector Adressierung, keine
Spursuche, kein Indexloch, kein Directory oder eine BAM u.s.w.

COM Ports sind Char-devices, Eine Floppy ist ein Blockdevice (auch wenn
sie nicht LBA, nicht CHS sondern eher Head/Track/Sector adressiert ist)


Kay

--
Posted via leafnode

Kay Martinen

unread,
Jun 12, 2021, 12:40:01 PM6/12/21
to
Am 12.06.21 um 11:53 schrieb Gertrud Nußbaum:

> Die Schreibmaschine ist womöglich noch vorhanden, muss ich mal schauen. (Aber Danke, Andreas, für das Angebot bzgl. ebay. Ich habe auch ein Konto dort und darüber z.B. das Diskettenlaufwerk erstanden.) Nur stelle ich es mir anstrengend vor, auf dem kleinen Schreibmaschinen-Display zu lesen. Drum habe ich die Hoffnung, dass ich das alles auf den PC bekomme...

Wenn die Schreibmaschine noch vorhanden ist, druckt sie denn noch was?
Von Diskette?

Es ging dir doch um auf vorhandenen Disketten gespeicherten Text? Dann
wäre es das einfachste so eine Disk in die Schreibmaschine ein zu legen
und diese das was drauf gespeichert ist ausdrucken zu lassen. Wofür
hätte so ein Gerät sonst Disketten.

Der Rest wäre dann einfache OCR das in den PC ein zu scannen. Oder erst
mal als Bild wenn ein Scanner mit Einzug vorhanden ist dürfte das auch
fix und automatisch gehen.

Gerrit Heitsch

unread,
Jun 12, 2021, 12:47:25 PM6/12/21
to
On 6/12/21 6:29 PM, Kay Martinen wrote:
> Am 12.06.21 um 13:54 schrieb Wolf gang P u f f e:
>> Am 12.06.2021 um 13:34 schrieb Gerald E:scher:
>>> Wolf gang P u f f e schrieb am 12/6/2021 09:16:
>>>
>>>> Am 12.06.2021 um 08:23 schrieb Michael van Elst:
>>>>>
>>>>> Disketten von älteren Brother-Schreibmaschinen kann man nicht mit
>>>>> PC-Hardware lesen, die haben ein 120kB bzw. 240kB GCR-Format. Du
>>>>> brauchst spezielle Hardware um alleine die Bits zu bekommen.
>
> GCR Erinnert gleich mal an C-64 dessen Floppys das auch sprachen. Ob die
> Kompitabel sind oder dazu programmiert werden könnte?

Die Floppyhardware des C64 besteht aus einem 6502, zwei 6522, einer
Menge TTLs (in neueren Modellen in einem Gatearray zusammengefasst) und
etwas analogem Kram. Damit ist allerdings auch die Bitrate festgelegt
und die ist ziemlich speziell. Ok, es sind 4 Bitraten die je nach Spur
umgeschaltet werden.

RAM hat die 1541 nur 2 KB, eigenen Code reinladen geht, aber viel kann
es nicht sein.

Da ein 3.5"-Laufwerk dranzuklöppeln stelle ich mir nicht einfach vor.

Vielleicht sollte man da sich lieber einen Kryoflux basteln/besorgen?

https://hackaday.com/2019/02/19/flux-engine-reads-floppies/

Gerrit

Kay Martinen

unread,
Jun 12, 2021, 2:30:03 PM6/12/21
to
Am 12.06.21 um 18:47 schrieb Gerrit Heitsch:
> On 6/12/21 6:29 PM, Kay Martinen wrote:
>> Am 12.06.21 um 13:54 schrieb Wolf gang P u f f e:
>>> Am 12.06.2021 um 13:34 schrieb Gerald E:scher:
>>>> Wolf gang P u f f e schrieb am 12/6/2021 09:16:
>>>>
>>>>> Am 12.06.2021 um 08:23 schrieb Michael van Elst:
>>>>>>
>>>>>> Disketten von älteren Brother-Schreibmaschinen kann man nicht mit
>>>>>> PC-Hardware lesen, die haben ein 120kB bzw. 240kB GCR-Format. Du
>>>>>> brauchst spezielle Hardware um alleine die Bits zu bekommen.
>>
>> GCR Erinnert gleich mal an C-64 dessen Floppys das auch sprachen. Ob die
>> Kompitabel sind oder dazu programmiert werden könnte?
>
> Die Floppyhardware des C64 besteht aus einem 6502, zwei 6522, einer
> Menge TTLs (in neueren Modellen in einem Gatearray zusammengefasst) und
> etwas analogem Kram.

Und AFAIR einem Floppycontroller der schneller ist als die CPU weshalb
diese ihn nur per Interrupt ansteuern kann - soweit ich erinnere.

> Damit ist allerdings auch die Bitrate festgelegt
> und die ist ziemlich speziell. Ok, es sind 4 Bitraten die je nach Spur
> umgeschaltet werden.

Wenn sie nicht passt... gut, an unpassende Bitraten hatte ich nicht gedacht.

> RAM hat die 1541 nur 2 KB, eigenen Code reinladen geht, aber viel kann
> es nicht sein.

Können eh nur maschinenprogramme sein für den 6502. Und in 2 kB RAM
passt davon schon einiges. Den Rest muß eh der FDC erledigen.

> Da ein 3.5"-Laufwerk dranzuklöppeln stelle ich mir nicht einfach vor.

Ärks. Ich hab heut wohl zu viel Arbeit gehabt. An den Größenunterschied
(5.25" vs. 3.5") dachte ich auch nicht.

1581... vielleicht? ;-)

Ja, ich nagele mir ne Frikadelle ans Knie und dreh so lang bis Radio
Luxemburg ertönt. :-)=)

Michael van Elst

unread,
Jun 12, 2021, 2:36:01 PM6/12/21
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> writes:

>Vielleicht sollte man da sich lieber einen Kryoflux basteln/besorgen?
>https://hackaday.com/2019/02/19/flux-engine-reads-floppies/

Mit der Fluxengine hat das schon jemand gemacht.

Michael van Elst

unread,
Jun 12, 2021, 2:36:01 PM6/12/21
to
Kay Martinen <use...@martinen.de> writes:

>GCR Erinnert gleich mal an C-64 dessen Floppys das auch sprachen. Ob die
>Kompitabel sind oder dazu programmiert werden könnte?

Vermutlich nicht.

>Braucht man immer noch: Einen C-64, eine 1541, und das programm dazu.

>Die "spezielle HW" gibt es wohl nicht mehr!???

Die gibt es. Leichtere Elektronik-Bastelei notwendig, die Software
gibt es auf github.



Wolf gang P u f f e

unread,
Jun 12, 2021, 2:43:36 PM6/12/21
to
Aha, na dann gehts nicht.

Gerrit Heitsch

unread,
Jun 12, 2021, 2:46:30 PM6/12/21
to
On 6/12/21 8:29 PM, Kay Martinen wrote:
> Am 12.06.21 um 18:47 schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 6/12/21 6:29 PM, Kay Martinen wrote:
>>> Am 12.06.21 um 13:54 schrieb Wolf gang P u f f e:
>>>> Am 12.06.2021 um 13:34 schrieb Gerald E:scher:
>>>>> Wolf gang P u f f e schrieb am 12/6/2021 09:16:
>>>>>
>>>>>> Am 12.06.2021 um 08:23 schrieb Michael van Elst:
>>>>>>>
>>>>>>> Disketten von älteren Brother-Schreibmaschinen kann man nicht mit
>>>>>>> PC-Hardware lesen, die haben ein 120kB bzw. 240kB GCR-Format. Du
>>>>>>> brauchst spezielle Hardware um alleine die Bits zu bekommen.
>>>
>>> GCR Erinnert gleich mal an C-64 dessen Floppys das auch sprachen. Ob die
>>> Kompitabel sind oder dazu programmiert werden könnte?
>>
>> Die Floppyhardware des C64 besteht aus einem 6502, zwei 6522, einer
>> Menge TTLs (in neueren Modellen in einem Gatearray zusammengefasst) und
>> etwas analogem Kram.
>
> Und AFAIR einem Floppycontroller der schneller ist als die CPU weshalb
> diese ihn nur per Interrupt ansteuern kann - soweit ich erinnere.

Nein, die 1541 kann man rein mit TTLs nachbauen (*), an VLSI sind nur
der 6502 und die zwei 6522 nötig. Und das Problem ist, daß der 6502 mit
nur 1 MHz läuft. Damit der die Bytes abholen kann braucht es den SO-Pin
mit dem sich per externem Signal das Overflow-Flag setzen lässt. Ein IRQ
wäre zu lahm.

(*) Ich hab eine Oceanic OC-168, ein 1541-Nachbau der mit dem ROM einer
1541-II einwandfrei läuft. Alles TTLs da drin.

Gerrit

Clemens Schüller

unread,
Jun 12, 2021, 3:11:36 PM6/12/21
to
Servus!

Kay Martinen schrieb am 12. Jun. 2021 um 20:29:

> Ja, ich nagele mir ne Frikadelle ans Knie und dreh so lang bis Radio
> Luxemburg ertönt. :-)=)

Gar nicht Radio Eriwan? :-D



--
LieGrü aus Graz, Clemens

Kay Martinen

unread,
Jun 13, 2021, 5:10:05 AM6/13/21
to
Am 12.06.21 um 21:11 schrieb Clemens Schüller:
> Servus!
>
> Kay Martinen schrieb am 12. Jun. 2021 um 20:29:
>
>> Ja, ich nagele mir ne Frikadelle ans Knie und dreh so lang bis Radio
>> Luxemburg ertönt. :-)=)
>
> Gar nicht Radio Eriwan? :-D

Du kennst die Antwort. Im Prinzip ja aber... zu Weit weg. Scheiß Empfang
mit der Knie-antenne. ;-)

Gerrit Heitsch

unread,
Jun 13, 2021, 9:48:04 AM6/13/21
to
On 6/13/21 2:01 PM, Ralf Kiefer wrote:
> Kay Martinen wrote:
>
>> GCR Erinnert gleich mal an C-64 dessen Floppys das auch sprachen. Ob die
>> Kompitabel sind oder dazu programmiert werden könnte?
>
> Du hast den Apple II vergessen. Dort beschäftigt sich der 6502 @1MHz
> direkt mit den Port-Pins zum Diskettenlaufwerk und kodiert und dekodiert
> das GCR-Format von Woz in Software.

Ok, das macht die 1541 auch nicht anders, aber Schieberegister sind da
noch involviert denn die Datenrate einer Floppy rein mit Bitbanging
dürfte bei 1 MHz Takt nicht machbar sein.


> Bliebe als konkurrierende Disketten-Controller-Familie die uPD765. AFAIR
> kann der zwar ganze Spuren "raw" lesen, aber nur, wenn er bekannte
> Header der Sektoren antrifft. Das dürfte bei einem GCR-Format
> ausgeschlossen sein.

Da würde ich lieber einen Amiga als Lesehardware versuchen. Der
Diskcontroller in PAULA ist sehr simpel und deshalb universell. Meiner
Erinnerung nach gabs da in einem der Register sogar ein Bit für GCR. Er
tut eigentlich nichts anderes als die Bits von der Floppy via DMA in den
Speicher zu dumpen, das Dekodieren erledigt der Blitter. Beim Schreiben
umgekehrt, Bitmuster der Spur im RAM zusammenbauen und per DMA auf die
Floppy schreiben. Deshalb kann der Amiga auch 11 Sektoren pro Spur und
damit 880 KB pro Floppy.

Gerrit


Hermann Riemann

unread,
Jun 13, 2021, 11:22:09 AM6/13/21
to
Am 12.06.21 um 18:47 schrieb Gerrit Heitsch:

>> GCR Erinnert gleich mal an C-64 dessen Floppys das auch sprachen. Ob die
>> Kompitabel sind oder dazu programmiert werden könnte?

> Die Floppyhardware des C64 besteht aus einem 6502, zwei 6522, einer
> Menge TTLs (in neueren Modellen in einem Gatearray zusammengefasst) und
> etwas analogem Kram.

So viel 65* Zeugs?

Die Platine zur Floppy Bedienung von elektor enthielt
außer viele TTL ICs nur einen seriellen 65? Chip
zum Lesen und Beschreiben der Daten.

Hermann
der damals per Programm den Magnetkopf herum scheuchte.
Und der, wenn er erheblich zu viel Zeit hätte,
einen Floppy controller mit raspberry pi oder Arduino
basteln würde,

--
http://www.hermann-riemann.de

Gerrit Heitsch

unread,
Jun 13, 2021, 11:34:32 AM6/13/21
to
On 6/13/21 5:22 PM, Hermann Riemann wrote:
> Am 12.06.21 um 18:47 schrieb Gerrit Heitsch:
>
>>> GCR Erinnert gleich mal an C-64 dessen Floppys das auch sprachen. Ob die
>>> Kompitabel sind oder dazu programmiert werden könnte?
>
>> Die Floppyhardware des C64 besteht aus einem 6502, zwei 6522, einer
>> Menge TTLs (in neueren Modellen in einem Gatearray zusammengefasst)
>> und etwas analogem Kram.
>
> So viel 65* Zeugs?

Commodore stellte die 65xx-Serie selbst her, war also billig. Warum
nicht verwenden? Wobei einer der 8Bit-Ports von einem der 6522 komplett
unbenutzt war. Wurde später für die ganzen 3rd-party Floppyspeeder benutzt.


> Die Platine zur Floppy Bedienung von elektor enthielt
> außer viele TTL ICs nur einen seriellen 65? Chip
> zum Lesen und Beschreiben der Daten.

Die wurde wohl von der CPU des Rechners mit bedient, die 1541 war ein
kompletter Computer. Kommunikation passierte via seriellem IEC-Bus.

Gerrit


Kay Martinen

unread,
Jun 13, 2021, 11:40:03 AM6/13/21
to
Am 13.06.21 um 16:45 schrieb Andreas Kohlbach:
> Mach scharfen Senf auf die Bulette. Sollte den Empfang schärfen.
>
Da versuch ich's erst mal mit einer Brille für mein SatteLiterknie. Hat
beim Hubble doch auch funzioniert.

Den Senf fresse ich dann selbst. Schließlich braucht man nach
sendereinstellung keinen Drehknopf mehr!

Marcel Mueller

unread,
Jun 13, 2021, 4:39:10 PM6/13/21
to
Am 12.06.21 um 08:23 schrieb Michael van Elst:
> Disketten von älteren Brother-Schreibmaschinen kann man nicht mit
> PC-Hardware lesen, die haben ein 120kB bzw. 240kB GCR-Format. Du
> brauchst spezielle Hardware um alleine die Bits zu bekommen.

Alte Amigas können so ziemlich alles lesen, was man auf 3½" Disketten
schreiben kann, da sie keinen hart verdrahteten Floppy-Controller haben.


Marcel

Kay Martinen

unread,
Jun 13, 2021, 5:00:02 PM6/13/21
to
Am 13.06.21 um 22:39 schrieb Marcel Mueller:
Dann lautet die Frage wie man den "weich verdrahteten" Controller (Die
Software) einstellt dieses Format richtig zu lesen?

Das wird ja nicht per Auto-Magie laufen. Und wenn, würden die meisten
eher Apple dahinter vermuten/erwarten. :-)

Michael van Elst

unread,
Jun 14, 2021, 12:56:02 AM6/14/21
to
Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> writes:

>On Sun, 13 Jun 2021 17:34:31 +0200, Gerrit Heitsch wrote:
>> Die wurde wohl von der CPU des Rechners mit bedient, die 1541 war ein
>> kompletter Computer. Kommunikation passierte via seriellem IEC-Bus.

>Könnte man nicht ein Programm dort einbringen, was feststellt, wenn der
>angeschlossene Commodore 64/128 angeschaltet wird,

Ich glaube nicht, dass das geht. Ein ausgeschalteter C64 sorgt für einen
Reset auf dem IEC-Bus, die Floppy "bootet" erst, wenn der C64 eingeschaltet
wird. Ein Programm wäre dann auch verloren.

Du kannst die Reset-Leitung abklemmen, aber selbst dann ist das Programm
beim Abschalten der 1541 verloren.

Es wäre auch kompliziert zu erkennen, ob der C64 läuft. Der redet
nicht selbständig mit der Floppy.

>um beispielsweise ohne
>weiteres Zutun ihn ein Programm laden zu lassen?

Das geht nicht. Du musst schon auf dem C64 ein Kommando ausführen.

Es gab Ersatz-"ROMs" für den C64, die so etwas dann selbständig
gemacht haben.

>Das sollte sich für den
>Benutzer dann genauso wie das Laden aus einem Modul aussehen.

Ein Modul ist ein ROM, das der C64 versucht zu erkennen bzw das
das eingebaute ROM ersetzt. Damit kann man den C64 direkt beim
Einschalten "übernehmen". Ein Modul mit eigner CPU kann auch
den 6510 lahmlegen und selbst auf RAM und Peripherie zugreifen.
Z.B. https://www.c64-wiki.de/wiki/SuperCPU.

Christian Corti

unread,
Jun 14, 2021, 1:50:02 AM6/14/21
to
Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:
> Alte Amigas können so ziemlich alles lesen, was man auf 3½" Disketten
> schreiben kann, da sie keinen hart verdrahteten Floppy-Controller haben.

Falsch, allein schon die Datenrate ist festgelegt.

Christian

Christian Corti

unread,
Jun 14, 2021, 1:50:02 AM6/14/21
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
> Erinnerung nach gabs da in einem der Register sogar ein Bit für GCR. Er
> tut eigentlich nichts anderes als die Bits von der Floppy via DMA in den
> Speicher zu dumpen, das Dekodieren erledigt der Blitter. Beim Schreiben

Ein großen Mißverständnis bei den meisten Postern hier: auf den Floppys
stehen nicht direkt die Bits, und es werden nicht die Bits gelesen,
sondern die Information liegt im *zeitlichen Abstand* der *Flußwechsel*.

Christian

Kay Martinen

unread,
Jun 14, 2021, 2:30:02 AM6/14/21
to
Am 14.06.21 um 06:55 schrieb Michael van Elst:
> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> writes:
>
>> On Sun, 13 Jun 2021 17:34:31 +0200, Gerrit Heitsch wrote:
>>> Die wurde wohl von der CPU des Rechners mit bedient, die 1541 war ein
>>> kompletter Computer. Kommunikation passierte via seriellem IEC-Bus.
>
>> Könnte man nicht ein Programm dort einbringen, was feststellt, wenn der
>> angeschlossene Commodore 64/128 angeschaltet wird,

[um einen Autoload zu bekommen] Mit C-128 und 1671 ging das IMO. Aber es
ging vom 128'er Modus aus. Und der CP/M Modus *musste* ja erst mal die
Systemdisk booten.

> Ich glaube nicht, dass das geht. Ein ausgeschalteter C64 sorgt für einen
> Reset auf dem IEC-Bus, die Floppy "bootet" erst, wenn der C64 eingeschaltet
> wird. Ein Programm wäre dann auch verloren.

Wenn du die Floppy vorher einschaltest dann Initialisiert sie. Dabei
liest sie eine eingelegte Disk aus. Gebootet hat sie beim Einschalten.
Und ein Bus-Reset muß nicht zwangsläufig auch das ganze Gerät resetten.

> Du kannst die Reset-Leitung abklemmen, aber selbst dann ist das Programm
> beim Abschalten der 1541 verloren.

Bei 1541 in deren eigenem ROM vielleicht? Ich meine das mindestens ein
Parallel-Speeder so arbeitete.


> Es wäre auch kompliziert zu erkennen, ob der C64 läuft. Der redet
> nicht selbständig mit der Floppy.

Listener-Talker Protokoll. Die Floppy ist Listener. Ich glaube aber man
konnte das auch umkehren.

>> um beispielsweise ohne
>> weiteres Zutun ihn ein Programm laden zu lassen?
>
> Das geht nicht. Du musst schon auf dem C64 ein Kommando ausführen.

S.O. 128+1671

> Es gab Ersatz-"ROMs" für den C64, die so etwas dann selbständig
> gemacht haben.

S.O. Parallel-Speeder.

>> Das sollte sich für den
>> Benutzer dann genauso wie das Laden aus einem Modul aussehen.
>
> Ein Modul ist ein ROM, das der C64 versucht zu erkennen bzw das
> das eingebaute ROM ersetzt. Damit kann man den C64 direkt beim
> Einschalten "übernehmen". Ein Modul mit eigner CPU kann auch
> den 6510 lahmlegen und selbst auf RAM und Peripherie zugreifen.
> Z.B. https://www.c64-wiki.de/wiki/SuperCPU.

Wird alles beim Einschalten des Computers abgearbeitetn. GAME und EXROM
Leitung prüfen u.v.m. und entsprechend reagieren.

Nur der Autoload von Floppy "fühlt" sich gewiss nicht an wie ein Modul
start. Das Modul ist sofort da. Von Floppy ist es um den Faktor 10-100
langsamer.

Gerrit Heitsch

unread,
Jun 14, 2021, 2:37:03 AM6/14/21
to
On 6/14/21 8:25 AM, Kay Martinen wrote:
> Am 14.06.21 um 06:55 schrieb Michael van Elst:
>> Andreas Kohlbach <a...@spamfence.net> writes:
>>
>>> On Sun, 13 Jun 2021 17:34:31 +0200, Gerrit Heitsch wrote:
>>>> Die wurde wohl von der CPU des Rechners mit bedient, die 1541 war ein
>>>> kompletter Computer. Kommunikation passierte via seriellem IEC-Bus.
>>
>>> Könnte man nicht ein Programm dort einbringen, was feststellt, wenn der
>>> angeschlossene Commodore 64/128 angeschaltet wird,
>
> [um einen Autoload zu bekommen] Mit C-128 und 1671 ging das IMO. Aber es
> ging vom 128'er Modus aus. Und der CP/M Modus *musste* ja erst mal die
> Systemdisk booten.

Ja, aber da hat es der Computer initiert.


>> Es wäre auch kompliziert zu erkennen, ob der C64 läuft. Der redet
>> nicht selbständig mit der Floppy.
>
> Listener-Talker Protokoll. Die Floppy ist Listener. Ich glaube aber man
> konnte das auch umkehren.

Um die Sache zu starten meldet der Computer via /ATN-Leitung, daß jetzt
gleich was passiert. Diese Leitung ist unidirektional aus Sicht des C64.


>>> Das sollte sich für den
>>> Benutzer dann genauso wie das Laden aus einem Modul aussehen.
>>
>> Ein Modul ist ein ROM, das der C64 versucht zu erkennen bzw das
>> das eingebaute ROM ersetzt. Damit kann man den C64 direkt beim
>> Einschalten "übernehmen". Ein Modul mit eigner CPU kann auch
>> den 6510 lahmlegen und selbst auf RAM und Peripherie zugreifen.
>> Z.B. https://www.c64-wiki.de/wiki/SuperCPU.
>
> Wird alles beim Einschalten des Computers abgearbeitetn. GAME und EXROM
> Leitung prüfen u.v.m. und entsprechend reagieren.

Nein, das passiert in Hardware via der PLA die darauf die
Speicherbelegung (wo ist ROM, wo ist RAM) ändert. Das Modul wird erkannt
und gestartet wenn an bestimmten Adressen die Kennung 'CBM80' gelesen
werden kann.

Gerrit

Michael van Elst

unread,
Jun 14, 2021, 11:06:03 AM6/14/21
to
Kay Martinen <use...@martinen.de> writes:

>Bei 1541 in deren eigenem ROM vielleicht? Ich meine das mindestens ein
>Parallel-Speeder so arbeitete.

Wenn du die ROMs ersetzt, können Sie natürlich viele Dinge tun.


>Nur der Autoload von Floppy "fühlt" sich gewiss nicht an wie ein Modul
>start. Das Modul ist sofort da. Von Floppy ist es um den Faktor 10-100
>langsamer.

Nur, Autoload von Floppy geht halt nicht. Da musst du schon vorher
eingegriffen haben, z.B. durch Wechseln der ROMs.

Ruediger

unread,
Aug 18, 2021, 9:48:31 PM8/18/21
to
Wahrscheinlich scheitert es daran dass die Schreibmaschine die
eingelegte Diskette in einem - fuer Windows unbekannten - Format
formatiert hat, Du solltest mit beschriebenen Disketten sehr
vorsichtig sein, denn... wenn Windows ein existierendes Format
nicht kennt erscheint automatisch beim Einlesen die Meldung
“Diskette Ist Nicht Formatiert, Formatieren Ja/Nein?“ und Das
obwohl mit der Diskette alles gut ist. Windows kennt so manches
Format nicht- und meldet frech sie muesse formatiert werden. Ich
hatte das mal mit normalen 3,5“ Disketten, die mit einem IBM PS/2
PC im 2,88 MByte Format mit Fat32 Dateisystem formatiert waren.
Beinahe haette ich durch diese dreisste WindowsLuege die
Disketten - mit Allem was drauf war - zerstoert. Was auf den
Disketten ist kannst du ja vielleicht mit der dazugehoerigen
Schreibmaschine wieder sichtbar zu Papier bringen. Viel Gluck!-
und berichte mal falls es geklappt hat.

Arno Welzel

unread,
Aug 19, 2021, 3:50:51 AM8/19/21
to
Wolf gang P u f f e:

> Am 12.06.2021 um 08:23 schrieb Michael van Elst:
>>
>> Disketten von älteren Brother-Schreibmaschinen kann man nicht mit
>> PC-Hardware lesen, die haben ein 120kB bzw. 240kB GCR-Format. Du
>> brauchst spezielle Hardware um alleine die Bits zu bekommen.
>
> Eventuell müsste man die Formate auch mit VGA-Copy lesen können.
> Kurz gegoogeld, soll dieses "angeblich" auch unter Win10 laufen.
> (Aber ob VGA-Copy mit einem ext. Diskettenlaufwerk klar kommt?)

Für VGA-Copy benötigt man ein direkt auf der Hardware laufendes DOS und
einen direkt ansprechbaren Disketten-Controller und keinen USB-Adapter.


--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

Arno Welzel

unread,
Aug 19, 2021, 3:53:55 AM8/19/21
to
Wolf gang P u f f e:

> Am 12.06.2021 um 13:34 schrieb Gerald E:scher:
>> Wolf gang P u f f e schrieb am 12/6/2021 09:16:
>>
>>> Am 12.06.2021 um 08:23 schrieb Michael van Elst:
>>>>
>>>> Disketten von älteren Brother-Schreibmaschinen kann man nicht mit
>>>> PC-Hardware lesen, die haben ein 120kB bzw. 240kB GCR-Format. Du
>>>> brauchst spezielle Hardware um alleine die Bits zu bekommen.
>>>
>>> Eventuell müsste man die Formate auch mit VGA-Copy lesen können.
>>> Kurz gegoogeld, soll dieses "angeblich" auch unter Win10 laufen.
>>> (Aber ob VGA-Copy mit einem ext. Diskettenlaufwerk klar kommt?)
>>
>> Sicher nicht. VGA-Copy greift direkt auf den Floppycontroller zu und
>> der existiert bei USB-Diskettenlaufwerken nicht.
>
> Die Frage ist, ob der USB-Treiber für das ext. Floppy den Controler
> mit seinen Registern und Befehlen emuliert und wenn ja, wie
> detailgetreu er das tut.

Der USB-Treiber emuliert gar nichts, sondern stellt dem System gegenüber
nur einen Wechseldatenträger mit ensprechenden Eigenschaften dar.

Siehe auch:

<https://www.usb.org/sites/default/files/usbmass-ufi10.pdf>

> Terminalprogramme, die COM-Ports ansprechen, können ja auch über
> virtuellen COM-Ports kommunizieren, welche nur über USB oder LAN
> angekoppelt sind.

Ja, weil sie die entsprechenden APIs des Betriebssystems nutzen. Sobald
sie auf die Register einer COM-Schnittstelle zugreifen wollen würden,
ginge das nicht mehr. Aber bei aktuellen Systemen wäre direkter
Registerzugriff für Anwendungen im Userland ohnehin nicht möglich.
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