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Re: 5 1/4" Floppy an neuere Mainboards (USB)

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Marcel Mueller

unread,
Oct 5, 2014, 7:14:53 PM10/5/14
to
[X-Post]

On 05.10.14 13.47, Markus Koßmann wrote:
> Marcel Mueller wrote:
>> Also idealerweise bräuchte ich einen Adapter, an den man einfach das
>> Kabel mit den zwei Laufwerken stecken kann, und der sich dann
>> entsprechend am USB Port meldet, so dass es mit USB Standard-Treibern
>> funktioniert.
>>
> Ich befürchte das es exakt so ein Teil nicht gibt und die Antworten die auf
> die gleiche Frage in<http://superuser.com/questions/252510/universal-floppy-controller-for-usb> gegeben wurden immer noch gelten.

Hmm, wenig schön.

Haben andere dasselbe Problem, ich meine bestehende Floppy-Laufwerke an
USB zu bekommen?
Wenn ja, müsste man evtl. mal ein Bastelprojekt daraus machen. Viel
Elektronik braucht es ja nicht gerade. Ein µC mit eingebautem USB 1.1
und ein FDC-Controller-Chip sollten reichen. Die meiste Arbeit dürfte
die Firmware sein. Aber es wäre zumindest nicht mein erster
Floppy-Treiber, den ich schreibe. Aber für mich alleine ist es wohl doch
etwas aufwändig. Zu groß die Gefahr, dass es nur ein weiteres UFO gibt.
(UnFinished Object)

Ich hatte allerdings gehofft, dass das ohne Gebastel geht. Vielleicht
weiß ja noch jemand etwas.


> Bei 5 1/4" Floppies ist zudem wohl immer eine externe 12V Stromversorgung
> notwendig.

Wieso? Wenn das Laufwerk nicht Teil der Lösung ist, hat es doch sowieso
seinen eigenen Stromstecker. Und für den FDC reichen die 5V 100mA von
USB dicke.


Marcel

Kay Martinen

unread,
Oct 6, 2014, 2:56:21 AM10/6/14
to
Am 06.10.2014 um 01:14 schrieb Marcel Mueller:
> [X-Post]
>> Marcel Mueller wrote:
>>> Also idealerweise bräuchte ich einen Adapter, an den man einfach das
>>> Kabel mit den zwei Laufwerken stecken kann, und der sich dann
>>> entsprechend am USB Port meldet, so dass es mit USB Standard-Treibern
>>> funktioniert.

Für eine 3,5" Floppy gibt es das ja schon komplett!

>
> Haben andere dasselbe Problem, ich meine bestehende Floppy-Laufwerke an
> USB zu bekommen?

Nöe. Ich hab noch Ältere HW die allesamt noch einen FDC Port haben. Und
ISA und passende Steckkarten. :-)

> Ich hatte allerdings gehofft, dass das ohne Gebastel geht. Vielleicht
> weiß ja noch jemand etwas.

Definiere $Gebastel. :-)

>> Bei 5 1/4" Floppies ist zudem wohl immer eine externe 12V Stromversorgung
>> notwendig.
>
> Wieso? Wenn das Laufwerk nicht Teil der Lösung ist, hat es doch sowieso
> seinen eigenen Stromstecker. Und für den FDC reichen die 5V 100mA von
> USB dicke.

Die $Lösung könnte aber teil deiner Lösung sein. Was spricht dagegen
eine USB-Floppy zu nehmen, das Lw. raus zu operieren und an den Rest
deine 5 1/4" Floppy zu stöpseln. Dann noch die Stromversorgung (Die 5
1/4" Brauchen m.E. 12V für den Motor!) aus dem SNT deines PC verbinden
(die großen Stecker für CD/DVD wird er ja wohl noch haben) und es
"könnte" gehen... wenn der Controller nicht NUR sein lw kennt, oder du
die lw-parameter händisch im OS eingeben kannst (was schon bei DOS
möglich war).

Je nach HW-Lage ist das durch Stecken, Quetschverbinden oder mit wenig
lötarbeit verbunden. Ob es funktioniert kannst nur du raus finden. Ich
knack meine USB-Floppy nicht dafür auf und ich brauche das ja auch nicht.

Aber wenn du eingangs von teueren Meßgeräten sprichst die nur per Floppy
daten raus geben... wäre es nicht praktischer sich einen ALT-PC zu
besorgen der noch einen FDC onboard hat, oder einen uralten mit ISA-Bus
und Karte an dem deine LW. passen und von dem du die daten dann direkt
ins LAN schicken kannst wo immer du sie brauchst?

Vermutlich könnte man das damit sogar einfacher automagisieren. Diskette
rein, und er liest sie aus und speichert den inhalt datiert in einer
freigabe. Diese "Schachtel" kannst du dann neben deine Teuren Messgeräte
stellen und brauchst nur noch die Floppy von einem Lw. in das andere um
stecken. Geht die lampe am 2. aus kannst du sie wieder raus nehmen (wenn
die "Magie" darin bestand nach kopieren zu löschen) und zurück stecken.

N.B. Der Trend geht zur Zweit-Diskette. :-)

Kay


Goetz Hoffart

unread,
Oct 6, 2014, 3:12:11 AM10/6/14
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:

> Die $L�sung k�nnte aber teil deiner L�sung sein. Was spricht dagegen
> eine USB-Floppy zu nehmen, das Lw. raus zu operieren und an den Rest
> deine 5 1/4" Floppy zu st�pseln.

Da sollte man sich aber wohl das richtige USB-Laufwerk zum schlachten
vornehmen. Viele USB-Floppylaufwerke k�nnen kein DD mehr - ich wei�
nicht ob da die Mechanik oder Elektronik schuld ist, aber will halt
nich.

Bei vielen IBM Thinkpad USB-Floppy-Laufwerken geht das angenehmerweise
noch. Bei Bedarf kann ich Typnummern raussuchen.

Gr��e
G�tz
--
http://www.knubbelmac.de/

Kay Martinen

unread,
Oct 6, 2014, 3:36:12 AM10/6/14
to
Am 06.10.2014 um 09:12 schrieb Goetz Hoffart:
> Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:

>> eine USB-Floppy zu nehmen, das Lw. raus zu operieren und an den Rest
>> deine 5 1/4" Floppy zu stöpseln.
>
> Da sollte man sich aber wohl das richtige USB-Laufwerk zum schlachten
> vornehmen. Viele USB-Floppylaufwerke können kein DD mehr - ich weiß
> nicht ob da die Mechanik oder Elektronik schuld ist, aber will halt
> nich.

Nun, für DD muß einerseits der Stepper andere Schritte machen, was aber
IMHO über das Floppykabel gesteuert wird. Andererseits muss der
Controller die Daten sicher auch in anderem Tempo lesen/schreiben. Es
könnte also beides zutreffen. Wenn du 720K (DD) 3,5" Disks brauchst zum
testen, ich hab noch welche. :)

Ähnliches scheint in dem zitierten ForumsThread das Problem zu sein. Ich
mag kaum glauben das "sie" diese Technik so weit runter
kastriert/gespart haben, aber es liest sich so.
Ich denke mein Vorschlag mit dem ALT-PC für die Lw. wäre letztlich der
einfachere Weg für Marcel. Besser als ein Experiment mit ungewissem
Ausgang (=Ufo :)

> Bei vielen IBM Thinkpad USB-Floppy-Laufwerken geht das angenehmerweise
> noch. Bei Bedarf kann ich Typnummern raussuchen.

Echte IBM Thinkpads oder schon IBM-Thinkpads von Lenovo? Was vermutlich
"teil"weise keinen unterschied macht...

Kay

Martin Wohlauer

unread,
Oct 6, 2014, 4:44:47 AM10/6/14
to
Am 06.10.2014 um 08:56 schrieb Kay Martinen:
> Am 06.10.2014 um 01:14 schrieb Marcel Mueller:
>> [X-Post]
>>> Marcel Mueller wrote:
>>>> Also idealerweise bräuchte ich einen Adapter, an den man einfach das
>>>> Kabel mit den zwei Laufwerken stecken kann, und der sich dann
>>>> entsprechend am USB Port meldet, so dass es mit USB Standard-Treibern
>>>> funktioniert.
>
> Für eine 3,5" Floppy gibt es das ja schon komplett!

Ja, und das größtenteils leidlich. Ich bin ja immer noch auf der Suche
nach einer Cardreader-Floppy-Kombi /nur/ über USB. Das einzige mir
bekannte Laufwerk ist schon seit Unzeiten ausverkauft, auch wenns in
diversen ewiggestrigen Shops immer noch angepriesen wird. Und diese
extra-Laufwerke sind (meiner Erfahrung nach) minderwertig gestaltet.

Grüßle,

Martin.

Martin Wohlauer

unread,
Oct 6, 2014, 4:46:30 AM10/6/14
to
Am 06.10.2014 um 01:14 schrieb Marcel Mueller:
> [X-Post]
>
> On 05.10.14 13.47, Markus Koᅵmann wrote:
>> Marcel Mueller wrote:
>>> Also idealerweise brᅵuchte ich einen Adapter, an den man einfach das
>>> Kabel mit den zwei Laufwerken stecken kann, und der sich dann
>>> entsprechend am USB Port meldet, so dass es mit USB Standard-Treibern
>>> funktioniert.
>>>
>> Ich befᅵrchte das es exakt so ein Teil nicht gibt und die Antworten die auf
>> die gleiche Frage in<http://superuser.com/questions/252510/universal-floppy-controller-for-usb> gegeben wurden immer noch gelten.
>
> Hmm, wenig schᅵn.
>
> Haben andere dasselbe Problem, ich meine bestehende Floppy-Laufwerke an
> USB zu bekommen?

Also es gibt noch die Kryoflux, wobei ich den aktuellen Stand nicht so
genau kenne, was das Einbinden angeht. Ich meine, dass das nach wie vor
nur Image-weise, bzw. mit deren Software geht, nicht einfach so, als
wenns ein Laufwerk ᅵber den Floppy-Controller wᅵre.

Grᅵᅵle,

Martin.

Jochen Pawletta

unread,
Oct 6, 2014, 5:34:36 AM10/6/14
to
Hallo

On 2014-10-06, Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:
> Am 06.10.2014 um 09:12 schrieb Goetz Hoffart:
>> Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:
>
>>> eine USB-Floppy zu nehmen, das Lw. raus zu operieren und an den Rest
>>> deine 5 1/4" Floppy zu stöpseln.
>>
>> Da sollte man sich aber wohl das richtige USB-Laufwerk zum schlachten
>> vornehmen. Viele USB-Floppylaufwerke können kein DD mehr - ich weiß
>> nicht ob da die Mechanik oder Elektronik schuld ist, aber will halt
>> nich.
>
> Nun, für DD muß einerseits der Stepper andere Schritte machen, was aber
> IMHO über das Floppykabel gesteuert wird.

Was für andere Schritte?
Über das Kabel geht doch nur "STEP", "DIR" und "TRK00" ...
Also "Schritt", "Richtung" und "Spur 0" ...


mfg Jochen

--
ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)

Goetz Hoffart

unread,
Oct 6, 2014, 7:03:53 AM10/6/14
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:

> für DD muß einerseits der Stepper andere Schritte machen,

Hm? 3,5" HD-Disketten haben idR 18 Sektoren pro Spur (statt 9 oder 10
oder 11 bei 3,5" DD) - aber genauso 80 Spuren wie typische 3,5"
DD-Disketten (Atari ST, Amiga). Da muss der Stepper doch nicht anders
steppen?

Grüße
Götz
--
http://www.knubbelmac.de/

Kay Martinen

unread,
Oct 6, 2014, 7:47:44 AM10/6/14
to
Am 06.10.2014 um 13:03 schrieb Goetz Hoffart:
> Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:
>
>> für DD muß einerseits der Stepper andere Schritte machen,
>
> Hm? 3,5" HD-Disketten haben idR 18 Sektoren pro Spur (statt 9 oder 10
> oder 11 bei 3,5" DD) - aber genauso 80 Spuren wie typische 3,5"
> DD-Disketten (Atari ST, Amiga). Da muss der Stepper doch nicht anders
> steppen?

Oh mann, Heut hab ich es mit verwechselungen. 5 1/4" Lw. kenne ich mit
40 (DD) und 80 (HD) Spuren. Da muss der Stepper bei DD doppelschritte
machen oder erinnere ich da flasch? Ich meinte bei 3,5" wären es mal 135
Spuren gewesen. Oder war die Zahl doch was anderes (TPI, o.ä.)???

... oder ich sag heut besser ma nix mehr! ;-/

Kay

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 6, 2014, 5:53:58 AM10/6/14
to
Kay Martinen in <news:m0tgpb$7a3$1...@tota-refugium.de>:

>Nun, für DD muß einerseits der Stepper andere Schritte machen

Könnte es sein, daß Du dabei Spurdichte mit Sektordichte wervechselst?

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 2 Monaten und 19 Tagen ist Weihnachten.
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Stellt euch vor, es ist Montag und keiner geht hin!

Michael Baeuerle

unread,
Oct 6, 2014, 8:37:30 AM10/6/14
to
Kay Martinen wrote:
>
> Ich meinte bei 3,5" w�ren es mal
> 135 Spuren gewesen. Oder war die Zahl doch was anderes (TPI, o.�.)???

IIRC waren es immer 80, nur die Sektorzahl wurde immer erh�ht (DD/HD/ED
=> 9/18/36).

[Fup2 dafc]

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 6, 2014, 9:29:25 AM10/6/14
to
Jochen Pawletta in <news:slrnm34ohc...@joshua.hin.de>:

>Hallo On 2014-10-06, Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:
>
>> Nun, für DD muß einerseits der Stepper andere Schritte machen, was aber
>> IMHO über das Floppykabel gesteuert wird.
>
>Was für andere Schritte?

Für DD vs. HD in der Tat keine.

>Über das Kabel geht doch nur "STEP", "DIR" und "TRK00" ...
>Also "Schritt", "Richtung" und "Spur 0" ...

Und bei 48 tpi DD in einem 96 tpi ebenfalls DD-Laufwerk, halt
jeden Step zweimal.

CU!
Ulrich
--
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In 2 Monaten und 19 Tagen ist Weihnachten.
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Michael van Elst

unread,
Oct 6, 2014, 10:04:47 AM10/6/14
to
Die Zahl 135 stimmt schon, aber das sind die "track per inch" von 80-Spur
3.5"-Disketten.

Michael van Elst

unread,
Oct 6, 2014, 10:01:35 AM10/6/14
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> writes:

>Oh mann, Heut hab ich es mit verwechselungen. 5 1/4" Lw. kenne ich mit
>40 (DD) und 80 (HD) Spuren.

Es gibt auch 80-Spur DD-Laufwerke, und es gibt auch noch den
Unterschied zwischen einseitig und zweiseitig.

>Da muss der Stepper bei DD doppelschritte
>machen oder erinnere ich da flasch?

Der muss Doppelschritte machen, wenn du mit einem 80-Spur-Laufwerk
ein 40-Spur-Laufwerk simulieren willst. Perfekt ist das nicht, weil
es da immer noch Probleme mit der Spurbreite gibt.

Gerrit Heitsch

unread,
Oct 6, 2014, 11:46:24 AM10/6/14
to
On 10/06/2014 03:29 PM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Jochen Pawletta in <news:slrnm34ohc...@joshua.hin.de>:
>
>> Hallo On 2014-10-06, Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:
>>
>>> Nun, für DD muß einerseits der Stepper andere Schritte machen, was aber
>>> IMHO über das Floppykabel gesteuert wird.
>>
>> Was für andere Schritte?
>
> Für DD vs. HD in der Tat keine.
>
>> Über das Kabel geht doch nur "STEP", "DIR" und "TRK00" ...
>> Also "Schritt", "Richtung" und "Spur 0" ...
>
> Und bei 48 tpi DD in einem 96 tpi ebenfalls DD-Laufwerk, halt
> jeden Step zweimal.

Und dann gab es auch noch 5,25"-Laufwerke mit 100tpi... Zum Glück nicht
im PC.

Gerrit


Holger Petersen

unread,
Oct 6, 2014, 11:40:19 AM10/6/14
to
Michael Baeuerle <michael....@stz-e.de> writes:


>IIRC waren es immer 80

"Sag niemals Nie" (bzw. Immer :-)

Es gab 3,5-Zoll Laufwerke mit 40 Spuren (Sankyo? o.ae)
Jedenfalls zu CP/M-Zeiten.

Gruss, Holger

Michael Baeuerle

unread,
Oct 6, 2014, 11:55:27 AM10/6/14
to
Holger Petersen wrote:
> Michael Baeuerle writes:
> >
> > IIRC waren es immer 80
>
> "Sag niemals Nie" (bzw. Immer :-)
>
> Es gab 3,5-Zoll Laufwerke mit 40 Spuren (Sankyo? o.ae)
> Jedenfalls zu CP/M-Zeiten.

Zu CP/M Zeiten habe ich noch 3-Zoll Floppies verwendet. Das waren wohl
die mit dem stabilsten Geh�use �berhaupt. Wei� jemand ob es die Lauf-
werke dazu auch mit 2 K�pfen gab?

Marcel Mueller

unread,
Oct 6, 2014, 12:30:53 PM10/6/14
to
On 06.10.14 09.12, Goetz Hoffart wrote:
> Kay Martinen<k...@martinen.de> wrote:
>
>> Die $L�sung k�nnte aber teil deiner L�sung sein. Was spricht dagegen
>> eine USB-Floppy zu nehmen, das Lw. raus zu operieren und an den Rest
>> deine 5 1/4" Floppy zu st�pseln.
>
> Da sollte man sich aber wohl das richtige USB-Laufwerk zum schlachten
> vornehmen. Viele USB-Floppylaufwerke k�nnen kein DD mehr - ich wei�
> nicht ob da die Mechanik oder Elektronik schuld ist, aber will halt
> nich.

Holla! Das w�re das n�chste KO Kriterium. Ich habe n�mlich ein paar
Burschen, die nur DD k�nnen. Beispielsweise Atari ST, wenn man nicht den
Controller einen Faktor 2 �bertaktet.


Marcel

Marcel Mueller

unread,
Oct 6, 2014, 12:55:55 PM10/6/14
to
On 06.10.14 10.46, Martin Wohlauer wrote:
> Also es gibt noch die Kryoflux, wobei ich den aktuellen Stand nicht so
> genau kenne, was das Einbinden angeht. Ich meine, dass das nach wie vor
> nur Image-weise, bzw. mit deren Software geht, nicht einfach so, als
> wenns ein Laufwerk ᅵber den Floppy-Controller wᅵre.

Hmm, ja, die haben die Eierlegende Wollmilchsau versucht. Wenn ich es
richtig sehe, wird einfach das komplette Track mit einem Digital-Oszi
mit hinreichender Samplingrate gesampelt und dann in Software
ausgewertet. Das ist schon hart. Mangels Herstellern von
Controller-Chips mᅵglicherweise aber alternativlos.


Marcel

Goetz Hoffart

unread,
Oct 6, 2014, 1:06:35 PM10/6/14
to
Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:

> Ich habe n�mlich ein paar Burschen, die nur DD k�nnen. Beispielsweise
> Atari ST, wenn man nicht den Controller einen Faktor 2 �bertaktet.

Da kannst du, wenn du die Floppy loswerden m�chtest, einen
"Floppy-Simulator" verwenden der am Floppyport angeschlossen wird, aber
eine USB-Schnittstelle anbietet, auf der Floppy-Images gespeichert sind.

Und es gibt Atari-ST-Floppycontroller, die f�r 16 MHz und 32 MHz Takt
(HD, ED) spezifiziert sind (�AJAX�), wo also nichts �bertaktet werden
muss. Kann man mit etwas L�terfahrung nachr�sten.

GR��e

Martin Wohlauer

unread,
Oct 6, 2014, 1:14:04 PM10/6/14
to
Am 06.10.2014 um 18:55 schrieb Marcel Mueller:
> On 06.10.14 10.46, Martin Wohlauer wrote:
>> Also es gibt noch die Kryoflux, wobei ich den aktuellen Stand nicht so
>> genau kenne, was das Einbinden angeht. Ich meine, dass das nach wie vor
>> nur Image-weise, bzw. mit deren Software geht, nicht einfach so, als
>> wenns ein Laufwerk über den Floppy-Controller wäre.
>
> Hmm, ja, die haben die Eierlegende Wollmilchsau versucht. Wenn ich es
> richtig sehe, wird einfach das komplette Track mit einem Digital-Oszi
> mit hinreichender Samplingrate gesampelt und dann in Software
> ausgewertet. Das ist schon hart. Mangels Herstellern von
> Controller-Chips möglicherweise aber alternativlos.

Mich stört vor allem eben, dass ich nicht einfach dieses
USB-Controller-Teil (auch wenns im eigentlichen Sinne keines ist) als
USB-Floppy verwenden kann. Könnte man, wenn man genug Ahnung hat,
vermutlich treiberseitig schon bereitstellen, aber das war ja
anscheinend auch nie ein Ziel. Somit iss es halt auch Essig, mit dem
Ding direkt Files auf eine Floppy zu kopieren, allenfalls ganze Images.

Grüßle,

Martin.

Patrick Schaefer

unread,
Oct 6, 2014, 1:23:55 PM10/6/14
to
Am 06.10.2014 13:47 schrieb Kay Martinen:

> Oh mann, Heut hab ich es mit verwechselungen. 5 1/4" Lw. kenne ich mit
> 40 (DD) und 80 (HD) Spuren. Da muss der Stepper bei DD doppelschritte
> machen oder erinnere ich da flasch?

Für 5,25" stimmt das. Die haben 40 Spuren einseitig (160 kB), 40 Spuren
doppelseitig (320 / 360 kB) oder 80 Spuren zweiseitig high-density (1,2
MB). Dazu kommt die Drehzahl-Umschaltung von 300 auf 360/min.

Bei 3,5" wird nur die Sektorzahl verdoppelt (high-density heisst auf
Deutsch doppelte Bitdichte), die haben immer 80 Spuren.


Patrick

Martin Peters

unread,
Oct 6, 2014, 2:13:48 PM10/6/14
to
Kay Martinen schrieb in de.alt.folklore.computer:
(...)
> > Haben andere dasselbe Problem, ich meine bestehende Floppy-Laufwerke an
> > USB zu bekommen?

Geht das so einfach?

> Nöe. Ich hab noch Ältere HW die allesamt noch einen FDC Port haben. Und
> ISA und passende Steckkarten. :-)

Wie die meisten hier wohl. Allerdings waere so ein 5.25"-Laufwerk fuer
unterwegs echt praktisch. Nicht jeder will einen klobigen PC mit sich
rumschleppen, wenn er mal irgendwo auf ein Treffen oder eine
Veranstaltung wie das VCF(B/e) oder die Classic Computing geht ;-)

... dass solche Fragen immer zeitnah zu solchen Veranstaltungen aufkommen :D

(...)
> Die $Lösung könnte aber teil deiner Lösung sein. Was spricht dagegen
> eine USB-Floppy zu nehmen, das Lw. raus zu operieren und an den Rest
> deine 5 1/4" Floppy zu stöpseln.

Wie's der Zufall will, haben Christian und ich da vor etwa einen Monat
drueber gechattet. Hintergrund war die Anfrage eines Freundes vom VzEkC.

Ein sehr verbreiteter USB-Floppy-Controller ist der USB97CFDC2:

http://bitsavers.informatik.uni-stuttgart.de/pdf/standardMicrosystems/_dataSheets/USB97CFDC2-01.pdf

Das Problem duerfte sein, diesen Controller fuer das benoetigte Format
zu konfigurieren (falls das noetig ist, was ich stark vermute). Wie
das geht, sollte ja eigentlich im Datenblatt stehen, aber Seite 13 oben
finde ich diesbezueglich alles andere als aufschlussreich.

Wenn man einen Dump der Firmware haette, koennte man mal schauen, wie
man dem Controller die richtige Config beibiegen kann. Der Vorgaenger
USB97CFDC

http://www.keil.com/dd/docs/datashts/smsc/usb97cfdc.pdf

hat die Firmware nicht on-chip, sondern extern. Wenn jemand ein solches
Laufwerk besitzt, haette ich gerne mal einen Dump der Firmware.

Technisch scheinen beide Controller eng verwandt mit dem USB97C100,
einem USB-nach-Quasi-ISA-Adapter mit 8051-Kern:

http://www.keil.com/dd/docs/datashts/smsc/usb97c100.pdf

wobei am Quasi-ISA-Bus beim USB97CFDC und USB97CFDC2 ein "normaler"
Floppy-Controller-Core haengen duerfte.

Wenn mal jemand Lust hat, sich da reinzuhaengen, waere das fuer die
Retro-Szene sicher ein Gewinn. Die 3,5"-USB-Laufwerke sind immernoch sehr
verbreitet und wenn man die Firmware so hacken/konfigurieren koennte, dass
man damit auch andere Formate beschreiben kann, waere das sicher ein Gewinn.
Vielleicht muss man ja auch garnicht viel konfigurieren und die Firmware
merkt selber, mit welchem Format sie es zu tun hat.

Viele ungeklaerte Fragen. Aber vielleicht will's ja mal jemand
probieren, dann sind die Infos eventuell hilfreich.

Gruss,
Martin

Marcel Mueller

unread,
Oct 6, 2014, 2:32:36 PM10/6/14
to
On 06.10.14 19.06, Goetz Hoffart wrote:
> Marcel Mueller<news.5...@spamgourmet.org> wrote:
>
>> Ich habe nᅵmlich ein paar Burschen, die nur DD kᅵnnen. Beispielsweise
>> Atari ST, wenn man nicht den Controller einen Faktor 2 ᅵbertaktet.
>
> Da kannst du, wenn du die Floppy loswerden mᅵchtest, einen
> "Floppy-Simulator" verwenden der am Floppyport angeschlossen wird, aber
> eine USB-Schnittstelle anbietet, auf der Floppy-Images gespeichert sind.

Das will ich gar nicht.

> Und es gibt Atari-ST-Floppycontroller, die fᅵr 16 MHz und 32 MHz Takt
> (HD, ED) spezifiziert sind (ᅵAJAXᅵ), wo also nichts ᅵbertaktet werden
> muss. Kann man mit etwas Lᅵterfahrung nachrᅵsten.

Damit ist es nicht getan, man muss auch noch an die Steuerung ran, damit
der Takt je nach Disk umschaltet und die Spurwechselzeiten eingehalten
werden. Und die meisten WD1772 haben die 16 MHz auch einfach so gepackt.


Marcel

Marcel Mueller

unread,
Oct 6, 2014, 2:40:59 PM10/6/14
to
[Kryoflux]

On 06.10.14 19.14, Martin Wohlauer wrote:
> Mich stᅵrt vor allem eben, dass ich nicht einfach dieses
> USB-Controller-Teil (auch wenns im eigentlichen Sinne keines ist) als
> USB-Floppy verwenden kann. Kᅵnnte man, wenn man genug Ahnung hat,
> vermutlich treiberseitig schon bereitstellen, aber das war ja
> anscheinend auch nie ein Ziel. Somit iss es halt auch Essig, mit dem
> Ding direkt Files auf eine Floppy zu kopieren, allenfalls ganze Images.

So wird es wohl sein. Trackweises schreiben sollte sich allerdings auch
per Treiber machen lassen. Sektorweise dᅵrfte schon daran scheitern, die
Sektor-Header in Echtzeit auszuwerten und das Write-Gate umzuschalten.


Marcel

Martin Wohlauer

unread,
Oct 6, 2014, 2:57:12 PM10/6/14
to
Am 06.10.2014 um 20:40 schrieb Marcel Mueller:
> [Kryoflux]
>
> On 06.10.14 19.14, Martin Wohlauer wrote:
>> Mich stört vor allem eben, dass ich nicht einfach dieses
>> USB-Controller-Teil (auch wenns im eigentlichen Sinne keines ist) als
>> USB-Floppy verwenden kann. Könnte man, wenn man genug Ahnung hat,
>> vermutlich treiberseitig schon bereitstellen, aber das war ja
>> anscheinend auch nie ein Ziel. Somit iss es halt auch Essig, mit dem
>> Ding direkt Files auf eine Floppy zu kopieren, allenfalls ganze Images.
>
> So wird es wohl sein. Trackweises schreiben sollte sich allerdings auch
> per Treiber machen lassen. Sektorweise dürfte schon daran scheitern, die
> Sektor-Header in Echtzeit auszuwerten und das Write-Gate umzuschalten.

Vermutlich wird man da Timing-Probleme kriegen, ja.

Grüßle,

Martin.

Patrick Schaefer

unread,
Oct 6, 2014, 4:15:54 PM10/6/14
to
Am 06.10.2014 20:13 schrieb Martin Peters:

> Das Problem duerfte sein, diesen Controller fuer das benoetigte Format
> zu konfigurieren (falls das noetig ist, was ich stark vermute). Wie
> das geht, sollte ja eigentlich im Datenblatt stehen, aber Seite 13 oben
> finde ich diesbezueglich alles andere als aufschlussreich.

Der Kontrollᅵr scheint dahingehend transparent zu sein, dass der einfach
nur die dekodierten Sektoren an den PC weiterreicht. Um die Organisation
der Diskette (Tracks/Sektoren) mᅵsste sich dann der Treiber im
Betriebsystem kᅵmmern. Die USB-Floppy ist also keine Festplatte (mit LBA
und so), sondern sozusagen ein ausgelagerter 765.

Insofern ist es egal, welches Laufwerk Du anschlieᅵt. Das muss der PC
erkennen, nicht der Controller. Du musst nur sicherstellen, das alle
relevanten Signale (HD/DD, 300/360, RDY/Diskchange) adᅵquat verkabelt
sind. Da wᅵre das dicke Handbuch von der FD55GFR nochmal gefragt.

Wahrscheinlich muss man den USB-Treiber anpassen. Den Floppytyp musste
man ja auch im BIOS einstellen.


Patrick



Marcel Mueller

unread,
Oct 6, 2014, 4:20:11 PM10/6/14
to
On 06.10.14 20.13, Martin Peters wrote:
> Technisch scheinen beide Controller eng verwandt mit dem USB97C100,
> einem USB-nach-Quasi-ISA-Adapter mit 8051-Kern:
>
> http://www.keil.com/dd/docs/datashts/smsc/usb97c100.pdf
>
> wobei am Quasi-ISA-Bus beim USB97CFDC und USB97CFDC2 ein "normaler"
> Floppy-Controller-Core haengen duerfte.

Hmm, das ergibt Sinn. Wobei 8051 zu programmieren wirklich zu
Gehirnkrebs fᅵhrt. Ich habe noch nie woanders einen so miesen
Befehlssatz gesehen. Selbst der Z80 ist um Lᅵngen besser.

> Wenn mal jemand Lust hat, sich da reinzuhaengen, waere das fuer die
> Retro-Szene sicher ein Gewinn. Die 3,5"-USB-Laufwerke sind immernoch sehr
> verbreitet und wenn man die Firmware so hacken/konfigurieren koennte, dass
> man damit auch andere Formate beschreiben kann, waere das sicher ein Gewinn.
> Vielleicht muss man ja auch garnicht viel konfigurieren und die Firmware
> merkt selber, mit welchem Format sie es zu tun hat.

Die Controller kᅵnnen alle gᅵngigen PC-Formate mit 80 Tracks lesen und
schreiben. Fᅵr 1,2MB Laufwerke muss Pin 63 auf Masse gelegt werden. 360k
kann die eingebaute Firmware aber wohl nicht. Schreiben geht dabei
sowieso nicht, weil die Kᅵpfe der 1,2MB-Laufwerke zu schmal sind und nur
die halbe Spur schreiben. Man kann das Ergebnis dann ausschlieᅵlich auf
1,2MB Laufwerken lesen.

> Viele ungeklaerte Fragen. Aber vielleicht will's ja mal jemand
> probieren, dann sind die Infos eventuell hilfreich.

Man mᅵsste mutmaᅵlich eine freie Firmware entwickeln und den Burschen
mit externer Firmware betreiben, wenn man weitere Formate lesen will.

Doku gibt's ᅵbrigens z.B. hier: alldatasheet.com


Marcel

Marcel Mueller

unread,
Oct 6, 2014, 4:24:11 PM10/6/14
to
On 06.10.14 20.57, Martin Wohlauer wrote:
>> So wird es wohl sein. Trackweises schreiben sollte sich allerdings auch
>> per Treiber machen lassen. Sektorweise dürfte schon daran scheitern, die
>> Sektor-Header in Echtzeit auszuwerten und das Write-Gate umzuschalten.
>
> Vermutlich wird man da Timing-Probleme kriegen, ja.

Mit dem 1ms Polling von USB wird das jedenfalls nichts. Für's
Einschalten reicht es vielleicht noch, notfalls in der nächsten Runde,
aber beim Ausschalten wäre es mächtig schade, wenn der USB-Bus gerade
besseres zu tun hat.

Marcel

Marcel Mueller

unread,
Oct 6, 2014, 4:34:50 PM10/6/14
to
On 06.10.14 22.15, Patrick Schaefer wrote:
> Am 06.10.2014 20:13 schrieb Martin Peters:
>
>> Das Problem duerfte sein, diesen Controller fuer das benoetigte Format
>> zu konfigurieren (falls das noetig ist, was ich stark vermute). Wie
>> das geht, sollte ja eigentlich im Datenblatt stehen, aber Seite 13 oben
>> finde ich diesbezueglich alles andere als aufschlussreich.
>
> Der Kontrollᅵr scheint dahingehend transparent zu sein, dass der einfach
> nur die dekodierten Sektoren an den PC weiterreicht. Um die Organisation
> der Diskette (Tracks/Sektoren) mᅵsste sich dann der Treiber im
> Betriebsystem kᅵmmern. Die USB-Floppy ist also keine Festplatte (mit LBA
> und so), sondern sozusagen ein ausgelagerter 765.

NACK. Da steht USB Mass Storage Device. Anders wᅵre es auch nicht
bootfᅵhig und wᅵrde nur unter handverlesenen Betriebssystemen mit
Spezialtreiber laufen.

> Insofern ist es egal, welches Laufwerk Du anschlieᅵt. Das muss der PC
> erkennen, nicht der Controller. Du musst nur sicherstellen, das alle
> relevanten Signale (HD/DD, 300/360, RDY/Diskchange) adᅵquat verkabelt
> sind.

ACK. Das ist der Schlᅵssel.

> Wahrscheinlich muss man den USB-Treiber anpassen.

Nein.

> Den Floppytyp musste man ja auch im BIOS einstellen.

Das liegt nur daran, dass die Floppy-Laufwerke dem Controller die
Drehzahl nicht direkt ᅵbermitteln. Man kᅵnnte allenfalls die Zeit
zwischen zwei Start-Track Impulsen stoppen. Leider liefern die meisten
Laufwerke das nur bei eingelegter Disk.

Lesen geht auch ohne diese Information, aber Formatieren definitiv nicht.


Marcel

Goetz Hoffart

unread,
Oct 6, 2014, 5:11:47 PM10/6/14
to
Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:

> > Und es gibt Atari-ST-Floppycontroller, die f�r 16 MHz und 32 MHz Takt
> > (HD, ED) spezifiziert sind (�AJAX�), wo also nichts �bertaktet werden
> > muss. Kann man mit etwas L�terfahrung nachr�sten.
>
> Damit ist es nicht getan, man muss auch noch an die Steuerung ran, damit
> der Takt je nach Disk umschaltet und die Spurwechselzeiten eingehalten
> werden.

Das ist aber eher trivial, im Vergleich einen AJAX noch aufzutreiben.

> Und die meisten WD1772 haben die 16 MHz auch einfach so gepackt.

Meistens, ja. Oder man hatte halt Bitschrott auf der Diskette. Nicht
meine Vorstellung von Massenspeicher.

Gr��e

Martin Peters

unread,
Oct 7, 2014, 1:41:39 AM10/7/14
to
Patrick Schaefer schrieb:
> Am 06.10.2014 20:13 schrieb Martin Peters:
>
> > Das Problem duerfte sein, diesen Controller fuer das benoetigte Format
> > zu konfigurieren (falls das noetig ist, was ich stark vermute). Wie
> > das geht, sollte ja eigentlich im Datenblatt stehen, aber Seite 13 oben
> > finde ich diesbezueglich alles andere als aufschlussreich.
>
> Der Kontrollör scheint dahingehend transparent zu sein, dass der einfach
> nur die dekodierten Sektoren an den PC weiterreicht. Um die Organisation
> der Diskette (Tracks/Sektoren) müsste sich dann der Treiber im
> Betriebsystem kümmern. Die USB-Floppy ist also keine Festplatte (mit LBA
> und so), sondern sozusagen ein ausgelagerter 765.

Wie sollte das funktionieren? Dazu braeuchtest Du vollen Zugriff auf
die Register-Schnittstelle des FDC im USB97CFDC2 und den hat nur dessen
8051-Kern selbst. Und die 8051-Firmware im USB97CFDC2 stellt das
eingelegte Medium ueber USB gegenueber dem PC als Massenspeicher dar,
so als waere es ein USB-Stick mit der Kapazitaet der eingelegten
Diskette. Wie flexibel die Firmware diesbezueglich aber wirklich ist,
waere noch so eine Frage. Wuerde mich nicht wundern, wenn die Firmware
unuebliche Formate abseits der beim PC auf 3,5"-Floppys ueblichen
Kapazitaeten (1,44MB und 720KB) garnicht erkennt.

Moeglicherweise erkennt der Controller auch bei allen Arten bereits
formatierter Diskette von selbst, mit was fuer einem Format er es zu
tun hat und stellt das Medium dann beim normalen Schreib-/Lese-Zugriff
dem PC gegenueber richtig dar. Aber entscheidend fuer die flexible
Verwendung im Retro-Umfeld ist doch, dass ich beim _Formatieren_ die
volle Funktionalitaet habe, die mir auch der Zugriff auf einen FDC
erlaubt, der im Adressraum des PCs eingeblendet ist. Oder bietet USB
eine "Floppy"-Geraeteklasse, die mir diesen Funktionsumfang anbietet?

Ich habe mal versucht, mit einem USB-Floppy-Laufwerk eine
tomsrtbt-Diskette zu erzeugen und bin meiner Erinnerung nach damals
ziemlich aufgelaufen, da die dazu erforderliche Ueberformatierung des
Mediums mit einem USB-Floppy-Laufwerk nicht moeglich war.

> Insofern ist es egal, welches Laufwerk Du anschließt. Das muss der PC
> erkennen, nicht der Controller.

Ein PC hat ein angeschlossenes Laufwerk noch nie "erkannt".

Ein PC hat genaugenommen nicht einmal eine "Vorstellung" davon, ob er
nun ein 3"-, 3,5"-, 5,25"- oder 8"-Medium vor sich hat. Vereinfacht
gesagt, interpretiert und erzeugt der FDC in einem PC nur Datenstroeme,
die von einem Medium kommen bzw. auf ein Medium geschrieben werden.

> Du musst nur sicherstellen, das alle
> relevanten Signale (HD/DD, 300/360, RDY/Diskchange) adäquat verkabelt
> sind. Da wäre das dicke Handbuch von der FD55GFR nochmal gefragt.

Dass das Laufwerk richtig angeschlossen werden muss, ist immer die
Voraussetzung. Ehrlich gesagt haette ich jetzt nicht gedacht, dass das
hier der expliziten Erwaehnung bedarf.

> Wahrscheinlich muss man den USB-Treiber anpassen. Den Floppytyp musste
> man ja auch im BIOS einstellen.

Was willst Du da am USB-Treiber anpassen? Ich glaube, Du hast da falsche
Vorstellungen, wie USB funktioniert. Im Gegensatz zu LPC bspw. ist USB
nicht dazu da, die Registerschnittstelle eines beliebigen Bausteins
(auch keines FDCs) in den Adressbereich des PCs einzublenden.

Patrik Schindler

unread,
Oct 7, 2014, 3:09:13 AM10/7/14
to
In article <m0tgpb$7a3$1...@tota-refugium.de>, Kay Martinen <k...@martinen.de>
wrote:

> Nun, f�r DD mu� einerseits der Stepper andere Schritte machen, was aber
> IMHO �ber das Floppykabel gesteuert wird.

N�. 80 Spuren sind 80 Spuren sind 80 Spuren.

> Andererseits muss der
> Controller die Daten sicher auch in anderem Tempo lesen/schreiben. Es
> k�nnte also beides zutreffen.

Nein, nur letzteres. Mehr Sektoren pro Umdrehung. Daran merk ich, dass ich
alt werde: Wieviele waren das denn noch gleich (ohne in der WP zu
spicken...)

:wq! PoC

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 7, 2014, 3:51:30 AM10/7/14
to
Gerrit Heitsch in <news:m0udgh$t4m$3...@news.bawue.net>:

>On 10/06/2014 03:29 PM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>> Jochen Pawletta in <news:slrnm34ohc...@joshua.hin.de>:
[..]
>>> Über das Kabel geht doch nur "STEP", "DIR" und "TRK00" ...
>>> Also "Schritt", "Richtung" und "Spur 0" ...
>>
>> Und bei 48 tpi DD in einem 96 tpi ebenfalls DD-Laufwerk, halt
>> jeden Step zweimal.
>
>Und dann gab es auch noch 5,25"-Laufwerke mit 100tpi... Zum Glück nicht
>im PC.

Rein akademisch: Wo?

Denn primär geht's mir darum, daß wieder einmal - wir sprechen von 5¼" -
Spurdichte (80 vs. 40 Spuren, 96 vs. 48 tpi) mit Sektordichte (9 vs. 18
Sektoren. DD vs. HD) wervechselt wurde.

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 2 Monaten und 18 Tagen ist Weihnachten.
7J4K7 LCKF1 35IJC 0R5UC Z0AKA MP8YK TABU7 OW0H8 2BPNT
Stellt euch vor, es ist Dienstag und keiner geht hin!

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 7, 2014, 4:37:50 AM10/7/14
to
Michael Baeuerle in <news:AABUMrtv/ggAAGbS....@WStation3.stz-e.de>:

>Holger Petersen wrote:
>> Michael Baeuerle writes:
>> >
>> > IIRC waren es immer 80
>>
>> "Sag niemals Nie" (bzw. Immer :-)
>>
>> Es gab 3,5-Zoll Laufwerke mit 40 Spuren (Sankyo? o.ae)
>> Jedenfalls zu CP/M-Zeiten.
>
>Zu CP/M Zeiten habe ich noch 3-Zoll Floppies verwendet.

3" hat mit CP/M eher weniger zu tun. CP/M-Zeiten sind 8". 3" dagegen
eine Eigenbrödelei(?) vom Amstrad/Schneider. Oder gab's die auch noch
anderswo? Okay: Die Joyce fuhr CP/M. Das dürfte aber so ziemlich der
einzige Berührungspunkt von CP/M und 3" sein.

Ich fand's immer irgendwie 'lustig', wenn ein Kunde 3,5"-Disketten
haben wollte, aber 3" verlangte: Meinen Sie jetzt *wirklich* 3 Zoll?
"Centronicskabel" ähnlich: Neun von 10 Kunden, die ein Centronicskabel¹)
verlangten, wollten im Wirklichkeit ein IBM-Druckerkabel²).

CU!
Ulrich
_______________
¹) Centronics-Stecker an beiden Enden
²) Centronics- an einem, Sub-D25-Stecker am anderen Ende.

Christian Potzinger

unread,
Oct 7, 2014, 5:05:44 AM10/7/14
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

> Ich fand's immer irgendwie 'lustig', wenn ein Kunde 3,5"-Disketten
> haben wollte, aber 3" verlangte: Meinen Sie jetzt *wirklich* 3 Zoll?

Lustig war auch, wenn man nach 3" verlangte und ohne Nachfrage
3.5" bekam, weil der Azubi nach "3" aufh�rte zuzuh�ren ;-/
Und beim reklamieren mu�te man auch noch 10x erk�ren, dass
es 3" auch tats�chlich gab.

Hach ja, die gute alte Zeit...
--
ryl: G'Kar

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 7, 2014, 5:48:03 AM10/7/14
to
Christian Potzinger in <news:XnsA3BF70D...@ID-303851.user.individual.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
>> Ich fand's immer irgendwie 'lustig', wenn ein Kunde 3,5"-Disketten
>> haben wollte, aber 3" verlangte: Meinen Sie jetzt *wirklich* 3 Zoll?
>
>Lustig war auch, wenn man nach 3" verlangte und ohne Nachfrage
>3.5" bekam, weil der Azubi nach "3" aufhörte zuzuhören ;-/
>Und beim reklamieren mußte man auch noch 10x erkären, dass
>es 3" auch tatsächlich gab.

Oder andersrum der Kunde, der tatsächlich Medien für seine Joyce o.ä.
brauchte und einen mit "Halten Sie mich für zu blöd, das Richtige zu
verlangen?!" anraunzte.

>Hach ja, die gute alte Zeit...

Zu der hier gerade angesprochenen Zeit passte auch das Microdrive-
Bandlaufwerk.

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 2 Monaten und 18 Tagen ist Weihnachten.
0DEYH 8WDMZ IBAZK SUTH1 U238F 0EP39 ZM32C 9PQZJ P1F3X

Michael Baeuerle

unread,
Oct 7, 2014, 6:08:05 AM10/7/14
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Michael Baeuerle in <news:AABUMrtv/ggAAGbS....@WStation3.stz-e.de>:
> > Holger Petersen wrote:
> > > Michael Baeuerle wrote:
> > > >
> > > > IIRC waren es immer 80
> > >
> > > "Sag niemals Nie" (bzw. Immer :-)
> > >
> > > Es gab 3,5-Zoll Laufwerke mit 40 Spuren (Sankyo? o.ae)
> > > Jedenfalls zu CP/M-Zeiten.
> >
> > Zu CP/M Zeiten habe ich noch 3-Zoll Floppies verwendet.
>
> 3" hat mit CP/M eher weniger zu tun. CP/M-Zeiten sind 8". 3" dagegen
> eine Eigenbr�delei(?) vom Amstrad/Schneider. Oder gab's die auch noch
> anderswo? Okay: Die Joyce fuhr CP/M. Das d�rfte aber so ziemlich der
> einzige Ber�hrungspunkt von CP/M und 3" sein.

Ich hatte f�r den CPC6128 auch ein CP/M, eben auf 3"-Disketten. IIRC
sogar einen Pascal Compiler der darauf lief (aber wegen Speichermangel
nicht wirklich benutzbar war f�r irgendwas jenseits "Hello world").

Ingo Paschke

unread,
Oct 7, 2014, 6:07:34 AM10/7/14
to
On 2014-10-07, Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
> Michael Baeuerle in <news:AABUMrtv/ggAAGbS....@WStation3.stz-e.de>:
>
>>Holger Petersen wrote:
>>> Michael Baeuerle writes:
>>> >
>>> > IIRC waren es immer 80
>>>
>>> "Sag niemals Nie" (bzw. Immer :-)
>>>
>>> Es gab 3,5-Zoll Laufwerke mit 40 Spuren (Sankyo? o.ae)
>>> Jedenfalls zu CP/M-Zeiten.
>>
>>Zu CP/M Zeiten habe ich noch 3-Zoll Floppies verwendet.
>
> 3" hat mit CP/M eher weniger zu tun. CP/M-Zeiten sind 8". 3" dagegen
> eine Eigenbr�delei(?) vom Amstrad/Schneider. Oder gab's die auch noch
> anderswo? Okay: Die Joyce fuhr CP/M. Das d�rfte aber so ziemlich der
> einzige Ber�hrungspunkt von CP/M und 3" sein.

Auf Wikipedia steht tasaechlich etwas von einigen "obskuren CP/M-Systemen",
und ich kann mich noch dunkel an einige japanische MSX-Systeme erinnern.

Gruss,
Ingo.

Christian Corti

unread,
Oct 7, 2014, 6:38:23 AM10/7/14
to
Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
> Ich fand's immer irgendwie 'lustig', wenn ein Kunde 3,5"-Disketten
> haben wollte, aber 3" verlangte: Meinen Sie jetzt *wirklich* 3 Zoll?
> "Centronicskabel" ähnlich: Neun von 10 Kunden, die ein Centronicskabel¹)
> verlangten, wollten im Wirklichkeit ein IBM-Druckerkabel²).
[...]
> ¹) Centronics-Stecker an beiden Enden
> ²) Centronics- an einem, Sub-D25-Stecker am anderen Ende.

Beides ist falsch.

Centronics war ein Druckerhersteller, der hat keine Kabel oder Stecker
entworfen. Das, was die meisten fälschlicherweise als Centronics-Stecker
bezeichnen, heißt in Wirklichkeit Amphenol-Stecker (genauer Amphenol
Micro-Ribbon).

"Centronics"-Kabel und IBM-Druckerkabel (bei PCs!) sind synonym, da IBM
als Protokoll/Belegung die von Centronics übernommen hat. Die Konkurrenz
zu Centronics war Dataproducts.

Christian

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 7, 2014, 9:07:02 AM10/7/14
to
Christian Corti in <news:vdscgb-...@news.online.de>:

>Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>
>> ¹) Centronics-Stecker an beiden Enden
>> ²) Centronics- an einem, Sub-D25-Stecker am anderen Ende.
>
>Beides ist falsch.
>
>Centronics war ein Druckerhersteller, der hat keine Kabel oder Stecker
>entworfen. Das, was die meisten fälschlicherweise als Centronics-Stecker
>bezeichnen, heißt in Wirklichkeit Amphenol-Stecker (genauer Amphenol
>Micro-Ribbon).
>
>"Centronics"-Kabel und IBM-Druckerkabel (bei PCs!) sind synonym,

Nope. Um mal Deine Korinthen wieder aufzusammeln:

Das "Centronics Kabel" hatte an beiden Enden diesen Centronics^W
Amphenolstecker. Das IBM- Druckerkabel dagegen nur am einen. Geheimtipp
damals: Wenn einem eine IBM-Druckerkabelverlängerung zu teuer war,
einfach behufs relativ dazu billigerem RS232-Kabel am SUB-D Ende
verlängern.

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 2 Monaten und 18 Tagen ist Weihnachten.
OVHV7 8T9A8 R389F 478ME ZSUZ7 M1G7P I7HZ0 7LO3M Z9SU9

Gerrit Heitsch

unread,
Oct 7, 2014, 11:47:32 AM10/7/14
to
On 10/06/2014 11:11 PM, Goetz Hoffart wrote:
> Marcel Mueller <news.5...@spamgourmet.org> wrote:
>
>>> Und es gibt Atari-ST-Floppycontroller, die f�r 16 MHz und 32 MHz Takt
>>> (HD, ED) spezifiziert sind (�AJAX�), wo also nichts �bertaktet werden
>>> muss. Kann man mit etwas L�terfahrung nachr�sten.
>>
>> Damit ist es nicht getan, man muss auch noch an die Steuerung ran, damit
>> der Takt je nach Disk umschaltet und die Spurwechselzeiten eingehalten
>> werden.
>
> Das ist aber eher trivial, im Vergleich einen AJAX noch aufzutreiben.
>
>> Und die meisten WD1772 haben die 16 MHz auch einfach so gepackt.
>
> Meistens, ja. Oder man hatte halt Bitschrott auf der Diskette. Nicht
> meine Vorstellung von Massenspeicher.

Oder sie starben nach ein paar Monaten ohne weitere Warnung.

Gerrit


Gerrit Heitsch

unread,
Oct 7, 2014, 11:51:35 AM10/7/14
to
On 10/07/2014 09:51 AM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Gerrit Heitsch in <news:m0udgh$t4m$3...@news.bawue.net>:
>
>> On 10/06/2014 03:29 PM, Ulrich F. Heidenreich wrote:
>>> Jochen Pawletta in <news:slrnm34ohc...@joshua.hin.de>:
> [..]
>>>> Über das Kabel geht doch nur "STEP", "DIR" und "TRK00" ...
>>>> Also "Schritt", "Richtung" und "Spur 0" ...
>>>
>>> Und bei 48 tpi DD in einem 96 tpi ebenfalls DD-Laufwerk, halt
>>> jeden Step zweimal.
>>
>> Und dann gab es auch noch 5,25"-Laufwerke mit 100tpi... Zum Glück nicht
>> im PC.
>
> Rein akademisch: Wo?

Commodore 8050 und weitere dieser Serie. Die benutzten dann auch nicht
MFM sondern GCR und bekamen so (im Falle der 8250), knapp 1 MB auf eine
DD-Diskette. Incl. variabler Anzahl Sektoren/Spur, je nach Spur, aussen
mehr, innen weniger.

Gerrit


Martin Peters

unread,
Oct 7, 2014, 1:03:02 PM10/7/14
to
Marcel Mueller schrieb:
> On 06.10.14 20.13, Martin Peters wrote:
> > Technisch scheinen beide Controller eng verwandt mit dem USB97C100,
> > einem USB-nach-Quasi-ISA-Adapter mit 8051-Kern:
> >
> > http://www.keil.com/dd/docs/datashts/smsc/usb97c100.pdf
> >
> > wobei am Quasi-ISA-Bus beim USB97CFDC und USB97CFDC2 ein "normaler"
> > Floppy-Controller-Core haengen duerfte.
>
> Hmm, das ergibt Sinn. Wobei 8051 zu programmieren wirklich zu
> Gehirnkrebs führt. Ich habe noch nie woanders einen so miesen
> Befehlssatz gesehen. Selbst der Z80 ist um Längen besser.

Viele 8051-Eigenheiten sind dem Umstand der 8048-Nachfolge und damit der
begrenzten Resourcen der spaeten 70er geschuldet. Ich find ihn auch nicht
absurder als die Befehlssaetze von Z80 und 8086. Wenn man mit solchen
Befehlssaetzen "aufgewachsen" ist, ist das alles nur halb so schlimm.

Aber ja: richtige Rechner hatten damals laengst bessere Befehlssaetze.

(...)
> > Vielleicht muss man ja auch garnicht viel konfigurieren und die Firmware
> > merkt selber, mit welchem Format sie es zu tun hat.
>
> Die Controller können alle gängigen PC-Formate mit 80 Tracks lesen und
> schreiben. Für 1,2MB Laufwerke muss Pin 63 auf Masse gelegt werden. 360k
> kann die eingebaute Firmware aber wohl nicht.

... und die 160/320KB-Formate wahrscheinlich auch nicht, ebensowenig
wie das nur in Japan verbreiteten 1,2MB-Format fuer 3,5"-Floppys und
das Ueberformat mit 1992KB, das z.B. tomsrtbt benutzt (83 Spuren, 24
Sektoren mit "superformat -s24 -t83"). Und von Nicht-PC-Architekturen
fangen wir lieber nicht an.

(...)
> > Viele ungeklaerte Fragen. Aber vielleicht will's ja mal jemand
> > probieren, dann sind die Infos eventuell hilfreich.
>
> Man müsste mutmaßlich eine freie Firmware entwickeln und den Burschen
> mit externer Firmware betreiben, wenn man weitere Formate lesen will.

So sieht's aus.

> Doku gibt's übrigens z.B. hier: alldatasheet.com

Welche Doku meinst Du? Die Seite selbst ist doch ein uralter Hut. Meinst
Du was Bestimmtes dort?

Martin Peters

unread,
Oct 7, 2014, 1:30:54 PM10/7/14
to
Michael Baeuerle schrieb:
(...)
> > > Zu CP/M Zeiten habe ich noch 3-Zoll Floppies verwendet.

Es ist irgendwie schon paradox, dass die Hochzeiten von CP/M erst
kamen, als die CP/M-Zeiten eigentlich schon vorbei waren.

Ich meine: Keiner wuerde bestreiten, dass CP/M eher ein System der
spaeten 70er und fruehen 80er war. Durch Amstrad hat CP/M in Version 3
nochmal sowas wie einen zweiten Fruehling in der fruehen zweiten
Haelfte der 80er erlebt, als laengst klar war, dass MS-DOS die
CP/M-Nachfolge angetreten hatte. Und womoeglich war die Verbreitung
von CP/M zu dieser Zeit sogar die groesste in seiner Geschichte, denn
bei CPC und Joyce reden wir immerhin von Millionen-Stueckzahlen,
wenngleich sicher auch viele CPC464 dabei waren.

> > 3" hat mit CP/M eher weniger zu tun. CP/M-Zeiten sind 8". 3" dagegen
> > eine Eigenbrödelei(?) vom Amstrad/Schneider. Oder gab's die auch noch
> > anderswo? Okay: Die Joyce fuhr CP/M. Das dürfte aber so ziemlich der
> > einzige Berührungspunkt von CP/M und 3" sein.
>
> Ich hatte für den CPC6128 auch ein CP/M, eben auf 3"-Disketten.

Die CPC-Systeme waren u.a. das, was Ulrich mit der "Eigenbrödelei(?)
vom Amstrad/Schneider" meinte. CP/M-typisch waren 3"-Disketten eher
nicht.

Martin Peters

unread,
Oct 7, 2014, 1:38:16 PM10/7/14
to
Ingo Paschke schrieb:
(...)
> > 3" hat mit CP/M eher weniger zu tun. CP/M-Zeiten sind 8". 3" dagegen
> > eine Eigenbrödelei(?) vom Amstrad/Schneider. Oder gab's die auch noch
> > anderswo? Okay: Die Joyce fuhr CP/M. Das dürfte aber so ziemlich der
> > einzige Berührungspunkt von CP/M und 3" sein.
>
> Auf Wikipedia steht tasaechlich etwas von einigen "obskuren CP/M-Systemen",

Dieses Zitat konnte ich nirgends finden. Erst, als ich es mit
"obscure CP/M systems" versuchte, wurde ich fuendig:

http://en.wikipedia.org/wiki/History_of_the_floppy_disk

> und ich kann mich noch dunkel an einige japanische MSX-Systeme erinnern.

http://en.wikipedia.org/wiki/History_of_the_floppy_disk#The_3-inch_compact_floppy_disk

"3-inch drives were also used on a number of exotic and obscure CP/M
systems such as the Tatung Einstein and occasionally on MSX systems in
some regions. Other computers to have used this format are the more
unknown Gavilan Mobile Computer and Matsushita's National Mybrain 3000.
The Yamaha MDR-1 also used 3-inch drives."

Kay Martinen

unread,
Oct 7, 2014, 1:49:02 PM10/7/14
to
Am 07.10.2014 um 19:30 schrieb Martin Peters:
> Michael Baeuerle schrieb:
> (...)
>>>> Zu CP/M Zeiten habe ich noch 3-Zoll Floppies verwendet.
>
> Es ist irgendwie schon paradox, dass die Hochzeiten von CP/M erst
> kamen, als die CP/M-Zeiten eigentlich schon vorbei waren.
>
> von CP/M zu dieser Zeit sogar die groesste in seiner Geschichte, denn
> bei CPC und Joyce reden wir immerhin von Millionen-Stueckzahlen,
> wenngleich sicher auch viele CPC464 dabei waren.

Als Eigner/User sei mir die Anmerkung gestattet das man da den C-128
auch nicht vergessen sollte.

Dessen Dritte Betriebsart (mit integr. Z80) war ja ebenfalls CP/M 3.0
Plus und mit der 512k RAMDISK fand ich es sogar einigermaßen benutzbar.
Nervig war allerdings das vorladen der REU von x Floppys.

Die übrigens mit der 1571 vom 64'er GCR über IBM-8 bis zum KayProII
Format mit 420K pro Disk fassten. Ist übrigens auch eine 5 1/4" Floppy,
und hat 2 Köpfe.

Kay


Holger Petersen

unread,
Oct 7, 2014, 2:12:30 PM10/7/14
to
"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> writes:

>Gerrit Heitsch in <news:m0udgh$t4m$3...@news.bawue.net>:

>>Und dann gab es auch noch 5,25"-Laufwerke mit 100tpi... Zum Glück nicht
>>im PC.

>Rein akademisch: Wo?

Micropolis. Sogenannte "Quad Density"

Ein Single-Sided Laufwerk habe ich hier.

Die angegebenen 77 Spuren waren anders verteilt als die 80 Spuren
eines Standard-PC-Laufwerkes:

Wenn letzteres aus (Anschlag/Sensor) "Spur 0" war. hat es die Spur _vier_
der Micropoilis-Scheibe gelesen (oder ev. umgekehrt; lange ist es her :-)

Gruss, Holger

PS: Andere lustige Scheiben im Bild zum Artikel der C'T 6/1985 Seite 120

Holger Petersen

unread,
Oct 7, 2014, 2:21:48 PM10/7/14
to
Michael Baeuerle <michael....@stz-e.de> writes:


>Zu CP/M Zeiten habe ich noch 3-Zoll Floppies verwendet. Das waren wohl
>die mit dem stabilsten Geh�use �berhaupt. Wei� jemand ob es die Lauf-
>werke dazu auch mit 2 K�pfen gab?

Ja, ja.

In speziellen (britichen ?) Joyce-Varianten waren die wohl verbaut.
Nein, ich besitze keines.

Holger

Gerrit Heitsch

unread,
Oct 7, 2014, 2:40:13 PM10/7/14
to
On 10/07/2014 08:12 PM, Holger Petersen wrote:
> "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-fo...@tremornet.de> writes:
>
>> Gerrit Heitsch in <news:m0udgh$t4m$3...@news.bawue.net>:
>
>>> Und dann gab es auch noch 5,25"-Laufwerke mit 100tpi... Zum Glück nicht
>>> im PC.
>
>> Rein akademisch: Wo?
>
> Micropolis. Sogenannte "Quad Density"

Wobei es mit normalen "Double Density" Floppies funktionierte.

Gerrit


Roland Messerschmidt

unread,
Oct 7, 2014, 4:01:31 PM10/7/14
to
Hallo!

"Michael Baeuerle" schrieb...

> Zu CP/M Zeiten habe ich noch 3-Zoll Floppies verwendet. Das waren wohl die
> mit dem stabilsten Geh�use �berhaupt.

Das sind ja leintuchgro�e Schlappscheiben! :-)

Ich halte gerade ein 2"- (in Worten zwei!) Laufwerk in meinen H�nden.

Stammt aus einem Zenith (Zenith Data System) minisPORT
(http://de.wikipedia.org/wiki/Zenith_minisPORT).
Mein Kollege hat damals immer f�r alle neuen Ger�te alle bestellbaren
Ersatzteile auf Lager gelegt.
Nun ja, bei der Lageraufl�sung brachte ich es nicht �bers Herz, so etwas
wegzuwerfen... ;-)


Roland



Goetz Hoffart

unread,
Oct 7, 2014, 4:07:20 PM10/7/14
to
Martin Peters <martin...@news.uni-stuttgart.de> wrote:

> Wuerde mich nicht wundern, wenn die Firmware
> unuebliche Formate abseits der beim PC auf 3,5"-Floppys ueblichen
> Kapazitaeten (1,44MB und 720KB) garnicht erkennt.

Ich habe noch keine USB-Floppy gefunden, die �Hyperformat� unterst�tzt,
d.h. Atari ST-Format, aber mit 10-11 Sektoren pro Track, Interleaving
und Spiralisierung.

Roland Messerschmidt

unread,
Oct 7, 2014, 4:08:13 PM10/7/14
to
"Roland Messerschmidt" schrieb...

> Stammt aus einem Zenith (Zenith Data System) minisPORT
> (http://de.wikipedia.org/wiki/Zenith_minisPORT).

Nachtrag: Panasonic JU-202



Roland


Stefan Weimar

unread,
Oct 7, 2014, 4:36:14 PM10/7/14
to
Hallo,

Roland Messerschmidt <nos...@rfc2606.invalid> schrieb:

> Stammt aus einem Zenith (Zenith Data System) minisPORT
> (http://de.wikipedia.org/wiki/Zenith_minisPORT).

Ein schönes Gerät, vor allem die Tastatur.

Ich müßte hier noch irgendo einen Highscreen B200 liegen haben mit 2 x
3,5" Floppy (DD) und ähnlicher Tastatur und Display. Tippen mochte ich
auf dem Teil immer gerne. Seit beide Floppies nicht mehr tun, ist es
leider etwas schwierig geworden, das Teil zu booten.

Viele Grüße
Stefan
--
make -it ./work

Kay Martinen

unread,
Oct 7, 2014, 5:13:00 PM10/7/14
to
Am 07.10.2014 um 22:36 schrieb Stefan Weimar:
>
> Roland Messerschmidt <nos...@rfc2606.invalid> schrieb:
>> Stammt aus einem Zenith (Zenith Data System) minisPORT

> Ein schönes Gerät, vor allem die Tastatur.
>
> Ich müßte hier noch irgendo einen Highscreen B200 liegen haben mit 2 x
> 3,5" Floppy (DD) und ähnlicher Tastatur und Display. Tippen mochte ich
> auf dem Teil immer gerne. Seit beide Floppies nicht mehr tun, ist es
> leider etwas schwierig geworden, das Teil zu booten.

Sieht der eventuell diesem hier
http://www.fantasticalandrewfox.com/wp-content/uploads/2011/07/Bondwell_B200-300x199.jpg

ähnlich? Meiner hat einen Toten Akku, ein Wackeliges Helligkeits-Poti
und das Bildschirm-Scharnier fixiert nicht im Aufgeklappten Zustand.

Und was ist an deinem noch kaputt, außer den DD-Floppys?

Kay

Stefan Weimar

unread,
Oct 7, 2014, 6:24:00 PM10/7/14
to
Hallo,

Kay Martinen <k...@martinen.de> schrieb:

> Sieht der eventuell diesem hier
> http://www.fantasticalandrewfox.com/wp-content/uploads/2011/07/Bondwell_B200-300x199.jpg

> ähnlich? Meiner hat einen Toten Akku, ein Wackeliges Helligkeits-Poti
> und das Bildschirm-Scharnier fixiert nicht im Aufgeklappten Zustand.

Ja, das müßte er sein. Hinter dem Display kommen noch ein paar
Zentimeter Gerät. ;-)

> Und was ist an deinem noch kaputt, außer den DD-Floppys?

IIRC tat die serielle Schnittstelle nicht mehr und der Akku war
natürlich auch platt. Ich habe den seinerzeit aufgemacht und die
NiCd-Zellen getauscht. Hat aber auch nicht lange gehalten.

Rainer Knaepper

unread,
Oct 7, 2014, 7:48:47 PM10/7/14
to
nos...@rfc2606.invalid (Roland Messerschmidt) am 07.10.14:
Wenn du davon ein Foto machen könntest (oder mehrere aus
unterschiedlcihen Ansichten), und zur wikipedia hochladen würdest,
wäre das eine tolle Sache.

Würde gut hier reinpassen, so ein bild, denke ich:

https://de.wikipedia.org/wiki/Diskette#Diskettenlaufwerke

Ne Diskette dazu hast du sicher nicht mehr?

Rainer

--
Muss man denn wirklich, um den Geschmack von Milch zu kritisieren,
selber Kuh sein? (Tom! Striewisch in de.rec.fotografie)

Juergen P. Meier

unread,
Oct 7, 2014, 9:54:22 PM10/7/14
to
Goetz Hoffart <use...@hoffart.de>:
> Und es gibt Atari-ST-Floppycontroller, die fᅵr 16 MHz und 32 MHz Takt
> (HD, ED) spezifiziert sind (ᅵAJAXᅵ), wo also nichts ᅵbertaktet werden
> muss. Kann man mit etwas Lᅵterfahrung nachrᅵsten.

Damit kann man aber immer noch keine Amiga-HD Floppies lesen oder
schreiben. 22 Sektoren/Spur bekommt man nicht mit jeder Hardware hin.
Alles andere ist aber Standard (2 MFM Spuren pro Zylinder, 80 Zylinder).

Ich hab auch ein USB-Floppy-Laufwerk (von HP fuer PC) das mit so einer
Amiga-formatierten HD Floppy nicht zurecht kommt.

Harald Klotz

unread,
Oct 7, 2014, 10:49:06 PM10/7/14
to
Kay Martinen schrieb:

> Oh mann, Heut hab ich es mit verwechselungen. 5 1/4" Lw. kenne ich mit
> 40 (DD) und 80 (HD) Spuren. Da muss der Stepper bei DD doppelschritte
> machen oder erinnere ich da flasch?

Richtig.

> Ich meinte bei 3,5" wären es mal 135 Spuren gewesen.

Üblicherweise 80. Ich glaube 135TPI (Track per Inch)
Aber der Schreibbereich ist keinen Inch breit.

> Oder war die Zahl doch was anderes (TPI, o.ä.)???
>
> ... oder ich sag heut besser ma nix mehr! ;-/

:-)

Hab hier noch 3 1/2 Zoll Laufwerk, einseitig 40 Spuren, DD.

Ewig ist es her, die damit beschriebenen Disketten wurden sogar im 80
Track Laufwerk anstandslos gelesen.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 8, 2014, 12:44:18 AM10/8/14
to
Kay Martinen schrieb:

> Nun, für DD muß einerseits der Stepper andere Schritte machen,

Bei 5 1/4" wäre es richtig.
Gibt es 5 1/4" USB Laufwerke.

3 1/2" haben immer 80 Spuren, zumindest nach IBM Standard.

Die Schreibgeschwindigkeit wird umgeschaltet. 250kB/sec oder 500 kB/sec.
9 oder 18 Sektoren.

> was
> aber IMHO über das Floppykabel gesteuert wird.

Besser gesagt, über den Kontroller.

> Ich denke mein Vorschlag mit dem ALT-PC für die Lw. wäre letztlich der
> einfachere Weg für Marcel. Besser als ein Experiment mit ungewissem
> Ausgang (=Ufo :)

Stimmt, 5 1/4" bekommst du anders wohl auch kaum dran.
Habe beim Googeln einen Kontroller gefunden, der lag bei >400 Euro.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 7, 2014, 10:37:57 PM10/7/14
to
Goetz Hoffart schrieb:

> Da sollte man sich aber wohl das richtige USB-Laufwerk zum schlachten
> vornehmen. Viele USB-Floppylaufwerke k�nnen kein DD mehr - ich wei�
> nicht ob da die Mechanik oder Elektronik schuld ist, aber will halt
> nich.

DD hat eine Datengeschwindigkeit und ich meine auch andere
Schreibstr�me.

> Bei vielen IBM Thinkpad USB-Floppy-Laufwerken geht das angenehmerweise
> noch. Bei Bedarf kann ich Typnummern raussuchen.

Ich w�rde es eigentlich von jedem Laufwerk erwarten.

Gr��e Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 8, 2014, 12:44:18 AM10/8/14
to
Michael van Elst schrieb:

> Es gibt auch 80-Spur DD-Laufwerke, und es gibt auch noch den
> Unterschied zwischen einseitig und zweiseitig.

Stimmt, die wurden auf CPM Rechner verwendet.

> Der muss Doppelschritte machen, wenn du mit einem 80-Spur-Laufwerk
> ein 40-Spur-Laufwerk simulieren willst. Perfekt ist das nicht, weil
> es da immer noch Probleme mit der Spurbreite gibt.

Stimmt, einmal im 80 Spur Laufwerk �berschrieben waren die meist im 40
Spur Laufwerk nicht mehr lesbar.

Gr��e Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 7, 2014, 10:57:29 PM10/7/14
to
Patrick Schaefer schrieb:

> high-density (1,2 MB). Dazu kommt die Drehzahl-Umschaltung von 300
> auf 360/min.

Es gab auch Laufwerke mit Drehzahlumschaltung.
Bei den IBM kompatiblen, wurde es bei gleicher Drehzahl über die
Schreibgeschwindigkeit geregelt.
Die Kontroller konnten 250, 300 und 500 kBits.

> Bei 3,5" wird nur die Sektorzahl verdoppelt (high-density heisst auf
> Deutsch doppelte Bitdichte), die haben immer 80 Spuren.

Och, ich habe hier ein einseitiges 40 Spur Laufwerk. :-)
Natürlich 3 1/1 Zoll.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 7, 2014, 11:04:00 PM10/7/14
to
Juergen P. Meier schrieb:

> Damit kann man aber immer noch keine Amiga-HD Floppies lesen oder
> schreiben. 22 Sektoren/Spur bekommt man nicht mit jeder Hardware hin.

21 geht am IBM kompatiblen.
Oder auch mehr, wenn man Sektoren mit 256 Bytes schreibt. ;-)

> Ich hab auch ein USB-Floppy-Laufwerk (von HP fuer PC) das mit so einer
> Amiga-formatierten HD Floppy nicht zurecht kommt.

Warum sollte es?
Der Amiga verwendet ein vᅵlllig anderes Format.
Die PC Kontroller sind relativ stur auf bestimmte Formate festgelegt.
Der Amiga hatte keinen Kontroller, das wurde alles ᅵber die CPU gemacht,
so war man auch weitgehend frei wie man die Disketten beschrieb.
Es gab fᅵr den PC das CopyII Option Board, damit liessen sich dann auch
Amiga Disketten lesen und schreiben, weil der PC Kontroller umgangen
wurde, das Board einen eigenen frei programmierbaren Kontroller hatte.

Grᅵᅵe Harald

Kay Martinen

unread,
Oct 8, 2014, 2:47:28 AM10/8/14
to
Am 08.10.2014 um 04:49 schrieb Harald Klotz:
> Kay Martinen schrieb:
>> 40 (DD) und 80 (HD) Spuren. Da muss der Stepper bei DD doppelschritte
>> machen oder erinnere ich da flasch?
>
> Richtig.

Danke.

> Üblicherweise 80. Ich glaube 135TPI (Track per Inch)
> Aber der Schreibbereich ist keinen Inch breit.

Ja hatte ich damit verwechselt, und hab ich auch nicht gesagt. Bei 80
Tracks und 135 Tracks per Inch kann man sich ausrechnen wie breit der ist.

> Hab hier noch 3 1/2 Zoll Laufwerk, einseitig 40 Spuren, DD.

Irgendwie fand mal eine Floppy vom Atari ST zu mir. SF 314 o.ä. ich
meine das war auch 3 1/2" SS, Funktioniert hat sie m.W. nicht mehr und
das gehäuse war unvollständig.

> Ewig ist es her, die damit beschriebenen Disketten wurden sogar im 80
> Track Laufwerk anstandslos gelesen.

Nun, das ist eher keine Kunst und klappte wegen der breiteren Spuren
auch beim PC. Disks aus DD-Lw. konnte man mit den HD-Lw. lesen.
Ungekehrt eher nicht und wenn die DD-Disk im HD-Lw. mit DD formatiert
wurde dann konnte man im DD-Lw. damit nichts mehr anfangen.

Was ebenfalls ein starkes indiz dafür ist das ein HD-Lw. da einfach zwei
Schritte steppt um die nächste Spur zu treffen.

Kay

Goetz Hoffart

unread,
Oct 8, 2014, 3:08:44 AM10/8/14
to
Juergen P. Meier <nospa...@jors.net> wrote:

> Damit kann man aber immer noch keine Amiga-HD Floppies lesen oder
> schreiben.

Wo kommt das jetzt her? Nat�rlich nicht. Aber darum ging es ja gar
nicht. Man kann damit (ab Werk) auch keine Mac-GCR-Disks lesen oder
schreiben.

> 22 Sektoren/Spur bekommt man nicht mit jeder Hardware hin.

Mit dem ST mit Ajax und bspw. �Hyperformat� schon.

Goetz Hoffart

unread,
Oct 8, 2014, 3:09:22 AM10/8/14
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:

> Irgendwie fand mal eine Floppy vom Atari ST zu mir. SF 314 o.ä. ich
> meine das war auch 3 1/2" SS, Funktioniert hat sie m.W. nicht mehr und
> das gehäuse war unvollständig.

Nee, einseitig ist Atari SF354, doppelseitig ist SF314.

Grüße
Götz
--
http://www.knubbelmac.de/

Michael Baeuerle

unread,
Oct 8, 2014, 4:02:13 AM10/8/14
to
Martin Peters wrote:
> Michael Baeuerle schrieb:
>
> [...]
> Es ist irgendwie schon paradox, dass die Hochzeiten von CP/M erst
> kamen, als die CP/M-Zeiten eigentlich schon vorbei waren.
>
> Ich meine: Keiner wuerde bestreiten, dass CP/M eher ein System der
> spaeten 70er und fruehen 80er war. Durch Amstrad hat CP/M in Version 3
> nochmal sowas wie einen zweiten Fruehling in der fruehen zweiten
> Haelfte der 80er erlebt, als laengst klar war, dass MS-DOS die
> CP/M-Nachfolge angetreten hatte. Und womoeglich war die Verbreitung
> von CP/M zu dieser Zeit sogar die groesste in seiner Geschichte, denn
> bei CPC und Joyce reden wir immerhin von Millionen-Stueckzahlen,
> wenngleich sicher auch viele CPC464 dabei waren.

Ich habe es wie gesagt selbst auf dem CPC6128 ohne externen Haupt-
speicher als kaum benutzbar in Erinnerung. Vermutlich haben es viele
Leute gehabt aber kaum einer benutzt. Alleine das Booten hat lange
gedauert w�hrend das AMSDOS im ROM nach wenigen Sekunden am Start war.

Michael Baeuerle

unread,
Oct 8, 2014, 4:11:26 AM10/8/14
to
Harald Klotz wrote:
>
> 3 1/2" haben immer 80 Spuren, zumindest nach IBM Standard.
>
> Die Schreibgeschwindigkeit wird umgeschaltet. 250kB/sec oder 500 kB/sec.
> 9 oder 18 Sektoren.

... oder 36 Sektoren und 1MBit/s (ED). Der zugehörige Controller wurde
dann auch gerne für QIC-117 Tape Laufwerke verwendet.

[Fup2 dchlm]

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 8, 2014, 4:03:45 AM10/8/14
to
Martin Peters in <news:m118e8$3i4$3...@news2.informatik.uni-stuttgart.de>:

>The Yamaha MDR-1 also used 3-inch drives.

Da fällt's mir wie Schuppen aus den Haaren:

F: Brauchen Sie wirklich 3 und nicht 3,5"? Also für nen Amstrad oder so?
A: 3" ist schon richtig, aber nicht für einen Computer, sondern meine
Heimorgel.

CU!
Ulrich
--
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Stellt euch vor, es ist Mittwoch und keiner geht hin!

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 8, 2014, 5:59:18 AM10/8/14
to
Kay Martinen in <news:m12mm0$510$1...@tota-refugium.de>:

>Am 08.10.2014 um 04:49 schrieb Harald Klotz:
>> Kay Martinen schrieb:
>>> 40 (DD) und 80 (HD) Spuren. Da muss der Stepper bei DD doppelschritte
>>> machen oder erinnere ich da flasch?
>>
>> Richtig.
>
>Danke.

Nein. Typisch Klotzscher Blödsinn. Wer hat den eigentlich nach dafc
reingelassen? DD vs HD sagt absolut nichts über die Spuranzahl oder
-Breite aus, sondern ist ein Maß für die Sektordichte. Da muss rein
gar nichts anders gesteppt werden. Den Doublestep im 96 TPI-Laufwerk
hat nicht DD vs HD zu verantworten, sondern die 48- vs 96 TPI-Diskette.

>Was ebenfalls ein starkes indiz dafür ist das ein HD-Lw. da einfach
>zwei Schritte steppt um die nächste Spur zu treffen.

Auch wenn Du es wiederholt behauptest, wird es nicht richtiger:

Es ist nicht das HD-Laufwerk, was doppelt steppen muß, wenn es auf eine
DD-Diskette trifft, sondern sowohl ein 80-Spur HD- wie auch SD-Laufwerk,
wenn es auf 40-Spur-Disketten trifft. Völlig unabhängig davon, ob diese
40 Spuren nun in HD oder DD formatiert sind.

CU!
Ulrich
--
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Martin Peters

unread,
Oct 8, 2014, 6:48:07 AM10/8/14
to
Rainer Knaepper schrieb:
(...)
> > Nachtrag: Panasonic JU-202
>
> Wenn du davon ein Foto machen könntest (oder mehrere aus
> unterschiedlcihen Ansichten), und zur wikipedia hochladen würdest,
> wäre das eine tolle Sache.

Sehe ich auch so. Bitte unbedingt machen, hochaufloesend! :)

Christian Corti

unread,
Oct 8, 2014, 6:41:09 AM10/8/14
to
Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
> Nope. Um mal Deine Korinthen wieder aufzusammeln:

> Das "Centronics Kabel" hatte an beiden Enden diesen Centronics^W
> Amphenolstecker. Das IBM- Druckerkabel dagegen nur am einen. Geheimtipp

Und wozu sollte dieses Kabel gut sein? Um zwei Centronics-Drucker miteinander
zu verbinden? ;-)
Schließlich war die Rechneranschlußseite nicht genormt. Es gab zwar Rechner
mit Amphenolbuchse für den Druckeranschluß, aber es war nicht üblich. Weit
verbreitet waren auch Wannenstecker, Sub-D in beliebiger Größe und
Belegung etc. Manche Druckeranschlüsse waren auch umschaltbar zwischen
Centronics und Dataproducts.

Christian

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 8, 2014, 7:23:50 AM10/8/14
to
Christian Corti in <news:5vgfgb-...@news.online.de>:

>Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>> Nope. Um mal Deine Korinthen wieder aufzusammeln:
>
>> Das "Centronics Kabel" hatte an beiden Enden diesen Centronics^W
>> Amphenolstecker. Das IBM- Druckerkabel dagegen nur am einen. Geheimtipp
>
>Und wozu sollte dieses Kabel gut sein? Um zwei Centronics-Drucker miteinander
>zu verbinden? ;-)

Nö, sondern um einen Drucker an einen Computer anzuschließen, der als
Druckeranschluss nicht 25-pol SUB-D sondern ebenfalls "Centronics"
hatte.

CU!
Ulrich
--
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In 2 Monaten und 17 Tagen ist Weihnachten.
NNYCB R1UVB T6UJS RMOV9 A65OK QYTQY 9Y1X7 9KKM9 FUL4K

Martin Wohlauer

unread,
Oct 8, 2014, 7:46:07 AM10/8/14
to
Am 08.10.2014 um 11:59 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
> Kay Martinen in <news:m12mm0$510$1...@tota-refugium.de>:
>
>> Am 08.10.2014 um 04:49 schrieb Harald Klotz:
>>> Kay Martinen schrieb:
>>>> 40 (DD) und 80 (HD) Spuren. Da muss der Stepper bei DD doppelschritte
>>>> machen oder erinnere ich da flasch?
>>>
>>> Richtig.
>>
>> Danke.
>
> Nein. Typisch Klotzscher Blödsinn. Wer hat den eigentlich nach dafc
> reingelassen? DD vs HD sagt absolut nichts über die Spuranzahl oder
> -Breite aus, sondern ist ein Maß für die Sektordichte.

Rein technisch gesehen auch nicht. Da ist zwar sicher eine Korrelation,
was die maximal mögliche Spurdichte angeht, aber ich kann auch eine
HD-Disk mit derselben Spurdichte formatieren, wie eine DD-Disk
üblicherweise formatiert wird. Die Koerzitivfeldststärke, die ändert
sich. Und damit eben auch, wie viele Spuren man rein packen kann, ohne
dass sie anfangen, sich gegenseitig zu verändern.

> Da muss rein gar nichts anders gesteppt werden. Den Doublestep im 96
> TPI-Laufwerk hat nicht DD vs HD zu verantworten, sondern die 48- vs
> 96 TPI-Diskette.
Wobei man die (sofern nicht hard-sektoriert) auch mit 100 TPI
formatieren könnte (gehe ich mal von aus, dass die Toleranz das her
gäbe), nur dass es halt nicht üblich ist. Der magnetischen Oberfläche
ist das nämlich in erster Linie mal egal, wie viele Spuren man ihr rein
drücken versucht.

Grüßle,

Martin.

Thomas Jahns

unread,
Oct 8, 2014, 7:48:54 AM10/8/14
to
On 10/08/14 12:41, Christian Corti wrote:
> Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>> Nope. Um mal Deine Korinthen wieder aufzusammeln:
>
>> Das "Centronics Kabel" hatte an beiden Enden diesen Centronics^W
>> Amphenolstecker. Das IBM- Druckerkabel dagegen nur am einen. Geheimtipp
>
> Und wozu sollte dieses Kabel gut sein? Um zwei Centronics-Drucker miteinander
> zu verbinden? ;-)

Centronics gab's ja nicht nur f�r Drucker sondern z.B. auch f�r SCSI 50pol (bei
IBM auch als Mini-Centronics, ich habe auch die Kabel um es zu beweisen).

Thomas

Michael Baeuerle

unread,
Oct 8, 2014, 8:10:45 AM10/8/14
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:
> Christian Corti in <news:5vgfgb-...@news.online.de>:
> >
> > Und wozu sollte dieses Kabel gut sein? Um zwei Centronics-Drucker miteinander
> > zu verbinden? ;-)
>
> N�, sondern um einen Drucker an einen Computer anzuschlie�en, der als
> Druckeranschluss nicht 25-pol SUB-D sondern ebenfalls "Centronics"
> hatte.

Der CPC6128 war z.B. so eine Maschine. Die Vorg�nger hatten noch einen
"edge connector".

Gerrit Heitsch

unread,
Oct 8, 2014, 11:11:58 AM10/8/14
to
On 10/08/2014 05:04 AM, Harald Klotz wrote:
> Juergen P. Meier schrieb:
>
>> Damit kann man aber immer noch keine Amiga-HD Floppies lesen oder
>> schreiben. 22 Sektoren/Spur bekommt man nicht mit jeder Hardware hin.
>
> 21 geht am IBM kompatiblen.
> Oder auch mehr, wenn man Sektoren mit 256 Bytes schreibt. ;-)
>
>> Ich hab auch ein USB-Floppy-Laufwerk (von HP fuer PC) das mit so einer
>> Amiga-formatierten HD Floppy nicht zurecht kommt.
>
> Warum sollte es?
> Der Amiga verwendet ein völllig anderes Format.
> Die PC Kontroller sind relativ stur auf bestimmte Formate festgelegt.
> Der Amiga hatte keinen Kontroller, das wurde alles über die CPU gemacht,
> so war man auch weitgehend frei wie man die Disketten beschrieb.

Der Amiga benutzte meines Wissens zur Dekodierung der rohen Daten den
Blitter. Ansonsten war der Floppycontroller mehr oder weniger ein reiner
DMA-Kanal der die Daten so wie sie im Speicher standen auf die Floppy
geschrieben hat. Beim Lesen umgekehrt. Meiner Erinnerung nach immer eine
Spur am Stück, sparte weitere Logik. Das ist auch einer der Gründe warum
man 11 Sektoren draufbekam.

Gerrit


Guido Grohmann

unread,
Oct 8, 2014, 12:43:14 PM10/8/14
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Christian Corti in <news:5vgfgb-...@news.online.de>:
>
>> Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>>> Nope. Um mal Deine Korinthen wieder aufzusammeln:
>>
>>> Das "Centronics Kabel" hatte an beiden Enden diesen Centronics^W
>>> Amphenolstecker. Das IBM- Druckerkabel dagegen nur am einen. Geheimtipp
>>
>> Und wozu sollte dieses Kabel gut sein? Um zwei Centronics-Drucker miteinander
>> zu verbinden? ;-)
>
> Nö, sondern um einen Drucker an einen Computer anzuschließen, der als
> Druckeranschluss nicht 25-pol SUB-D sondern ebenfalls "Centronics"
> hatte.

Etwa dieser hier:
http://goughlui.com/2012/12/01/tech-flashback-reviving-the-kaypro-4/

Ein solches Kabel:

http://cdn1.goughlui.com/wp-content/uploads/2012/12/IMG_0295-e1354343076239-1024x397.jpg

bekam ich 1991 zu einem geschenkten Typenrad-Drucker dazu. Ich mußte mir
für meinen PC noch ein anderes Druckerkabel kaufen.

Guido

Patrick Schaefer

unread,
Oct 8, 2014, 12:48:48 PM10/8/14
to
Am 08.10.2014 13:48 schrieb Thomas Jahns:

> Centronics gab's ja nicht nur f�ソスr Drucker sondern z.B. auch f�ソスr SCSI 50pol

Aua. Ja, es gibt den AMP Champ Connector auch mit 50 Pins f�ソスr SCSI und
mit 25 Pins f�ソスr GPIB. 14 und 64 pinnige Varianten gibt es auch, die
findet man gerne an alten Me�ソスger�ソスten mit BCD-Ausgabe.
http://www.te.com/catalog/feat/en/c/10422?BML=19337,19336

Centronics ist ein Drucker-Hersteller. Dessen Schnittstelle wird als
Quasi-Standard angesehen, so wie der Shugart (SA-400)-Bus bei der
Floppy. IBMs Parallelport ist dazu kompatibel, stellt jedoch keine
spezifikationskonforme Implementierung der von Centronics definierten
Schnittstelle dar (kein open collector, falsches timing, ...). Das was
wir heute als Druckerport kennen, ist eine IEEE-1284 - Schnittstelle,
die wiederum von IBMs Design abgeleitet ist (erst bidirektional, dann
mit DMA, ...).

"Richtige" Computer hatten auch eine richtige Centronics-Schnittstelle.
Mit SN7407-Treibern und AMP Champ-36 - Buchse. Entspechend hatten die
Druckerkabel "Centronics"-Stecker bzw Buchse an beiden Seiten. Die
IBM-Variante mit Sub-D25 kam viel sp�ソスter.


Patrick



Martin Peters

unread,
Oct 8, 2014, 12:50:30 PM10/8/14
to
Harald Klotz schrieb in de.alt.folklore.computer:
> Juergen P. Meier schrieb:
>
> > Damit kann man aber immer noch keine Amiga-HD Floppies lesen oder
> > schreiben. 22 Sektoren/Spur bekommt man nicht mit jeder Hardware hin.
>
> 21 geht am IBM kompatiblen.
> Oder auch mehr, wenn man Sektoren mit 256 Bytes schreibt. ;-)

23 512-Byte-Sektoren gehen schon. Aber das ist so ziemlich das Maximum,
womit die grosse Mehrzahl der Laufwerke noch "umgehen" kann.


PS: Was soll eigentlich dieses Dauer-X-Post?

Martin Peters

unread,
Oct 8, 2014, 1:27:53 PM10/8/14
to
Thomas Jahns schrieb:
> On 10/08/14 12:41, Christian Corti wrote:
> > Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
> >> Nope. Um mal Deine Korinthen wieder aufzusammeln:
> >
> >> Das "Centronics Kabel" hatte an beiden Enden diesen Centronics^W
> >> Amphenolstecker. Das IBM- Druckerkabel dagegen nur am einen. Geheimtipp
> >
> > Und wozu sollte dieses Kabel gut sein? Um zwei Centronics-Drucker miteinander
> > zu verbinden? ;-)
>
> Centronics gab's ja nicht nur für Drucker sondern z.B. auch für SCSI 50pol (bei
> IBM auch als Mini-Centronics, ich habe auch die Kabel um es zu beweisen).

Hm. Jetzt hat Christian es schon so gut erklaert...

Natuerlich werden wir auch weiterhin die umgangssprachliche Bezeichnung
"Centronics" auch bei SCSI verwenden, aber warum das genaugenommen nicht
die richtige Bezeichnung ist, sollte doch jetzt wirklich klar sein.

Martin Peters

unread,
Oct 8, 2014, 1:43:36 PM10/8/14
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
> Christian Corti in <news:5vgfgb-...@news.online.de>:
>
> >Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
> >> Nope. Um mal Deine Korinthen wieder aufzusammeln:
> >
> >> Das "Centronics Kabel" hatte an beiden Enden diesen Centronics^W
> >> Amphenolstecker. Das IBM- Druckerkabel dagegen nur am einen. Geheimtipp
> >
> >Und wozu sollte dieses Kabel gut sein? Um zwei Centronics-Drucker miteinander
> >zu verbinden? ;-)
>
> Nö, sondern um einen Drucker an einen Computer anzuschließen, der als
> Druckeranschluss nicht 25-pol SUB-D sondern ebenfalls "Centronics"
> hatte.

Gut, aber genau das meinte Christian ja mit:

"Es gab zwar Rechner mit Amphenolbuchse für den Druckeranschluß,
aber es war nicht üblich."

Naja. Ich sehe mit solchen Nomenklaturen auch nicht so ein grosses
Problem, solange jeder weiss, wovon die Rede ist. Unter Centronics-
Stecker verstehen die meisten Leute umgangssprachlich tatsaechlich
dasselbe, auch wenn man die Anzahl der Pins bzw. den Anwendungszweck
manchmal eben noch dazusagen muss bzw. auf Nachfragen gefasst sein
sollte.

Nichtsdestotrotz ist es manchmal trotzdem schoen, zu lesen, wo
solche Bezeichnungen herkommen und dass sie genaugenommen u.U. nicht
korrekt sind. Solange man hier nicht staendig erklaert bekommt,
warum "USB-Bus" und "LCD-Display" falsch sind, sehe ich das auch
eher gelassen :)

Harald Klotz

unread,
Oct 8, 2014, 5:20:23 PM10/8/14
to
Kay Martinen schrieb:

>> Hab hier noch 3 1/2 Zoll Laufwerk, einseitig 40 Spuren, DD.
>
> Irgendwie fand mal eine Floppy vom Atari ST zu mir. SF 314 o.ä. ich
> meine das war auch 3 1/2" SS, Funktioniert hat sie m.W. nicht mehr und
> das gehäuse war unvollständig.

Ich meine, von Exoten abgesehen, waren die 3 1/2 Zöller durchgehend DS
80 Spuren.
SS Laufwerke hat es wohl gegeben, aber weder normal bei IBM, Atari oder
Amiga.

Ooops lese gerade.
>-----------------------------------------
Für den Atari ST gab es die Laufwerke SF314 (720 KB) und das SF354 (360
KB). Das Design passt sehr gut mit den ST-Computern zusammen
<----------------------------------------

Es scheint also doch ein SS Laufwerk gegeben zu haben.

>> Ewig ist es her, die damit beschriebenen Disketten wurden sogar im 80
>> Track Laufwerk anstandslos gelesen.
>
> Nun, das ist eher keine Kunst und klappte wegen der breiteren Spuren

Das Problem, welches ich sah, bei 3 1/2 Zöllern war kein Doublestep
vorgesehen.
Aber offensichtlich war das im Bios auch vorgesehen.

> auch beim PC. Disks aus DD-Lw. konnte man mit den HD-Lw. lesen.
> Ungekehrt eher nicht und wenn die DD-Disk im HD-Lw. mit DD formatiert
> wurde dann konnte man im DD-Lw. damit nichts mehr anfangen.

Stimmt, zumindest meist.
Es gab einige wenige 1,2MB Laufwerke, die DD gut beschrieben, so dass
ein hin und her möglich war.

> Was ebenfalls ein starkes indiz dafür ist das ein HD-Lw. da einfach
> zwei Schritte steppt um die nächste Spur zu treffen.

Richtig, so lief es.
Das die HD Köpfe/Spuren schmaler waren wurde beim Überschreiben nicht
alles gelöscht, die Ränder blieben stehen, dass DD Laufwerk las dann die
Ränder mit und konnte damit nichts anfangen.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Oct 8, 2014, 5:42:51 PM10/8/14
to
Martin Peters schrieb:

>> 21 geht am IBM kompatiblen.
>> Oder auch mehr, wenn man Sektoren mit 256 Bytes schreibt. ;-)
>
> 23 512-Byte-Sektoren gehen schon.

Welche Software konnte das?
Ich kenne Fdformat, das konnte 21 Sektoren bei 82 Spuren als Maximum.

> Aber das ist so ziemlich das
> Maximum, womit die grosse Mehrzahl der Laufwerke noch "umgehen" kann.

Nachdem was ich weiss, war 21 das Maximale.
Das ᅵberschritt ja bereits die Bruttokapazitᅵt von 2MB.

> PS: Was soll eigentlich dieses Dauer-X-Post?

Die Gruppe in du geleitet hast, lese ich nicht.
Also brauchen wir das X-Post oder der Thread spaltet sich auf.

Grᅵᅵe Harald

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 9, 2014, 4:13:49 AM10/9/14
to
Martin Peters in <news:m13t48$oss$3...@news2.informatik.uni-stuttgart.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
>> Nö, sondern um einen Drucker an einen Computer anzuschließen, der als
>> Druckeranschluss nicht 25-pol SUB-D sondern ebenfalls "Centronics"
>> hatte.
>
>Gut, aber genau das meinte Christian ja mit:
>
>"Es gab zwar Rechner mit Amphenolbuchse für den Druckeranschluß,
>aber es war nicht üblich."

Üblich war es aber, das dazu passende Kabel als "Centronics-Kabel"
zu bezeichnen. Wie Michael schon korrekt erkannte, gab es in der
pre-IBM-Ära rechnerseits neben "Centronics" auch "Edge Connector"
(neuhochdeutsch für "Platinendirektstecker"¹) oder auch 2,54mm
Pfostenleisten/buchsen. Der Dragon 32/64 hatte die iirc.

>Naja. Ich sehe mit solchen Nomenklaturen auch nicht so ein grosses
>Problem,

Das bekamst Du damals genau wie bei den 3"- vs. 3.5"-Disketten, sobald
Dein Kunde sowas verlangte: Drückt der sich nur lax aus, oder meint der
tatsächlich glatte 3 Zoll und den Centronics-Stecker auch am Rechner-
ende?

CU!
Ulrich
______________
¹) Mein Genie 3 hatte den. Als ich mir dann den ersten IBM-Kompatiblen
(Tandon PCA20, hier wohl auch langsam ontopic) leistete, brauchte
ich ein anderes Druckerkabel für den. "Centronics-Kabel" verlangt,
vom kompetenten Händler auf "IBM-Druckerkabel" korrigiert.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 9, 2014, 4:18:23 AM10/9/14
to
Guido Grohmann in <news:c9l7sr...@mid.individual.net>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
>> Nö, sondern um einen Drucker an einen Computer anzuschließen, der als
>> Druckeranschluss nicht 25-pol SUB-D sondern ebenfalls "Centronics"
>> hatte.

Ein sogenanntes "Centronics-Kabel". #-)

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 2 Monaten und 16 Tagen ist Weihnachten.
L69LV P08JJ IJ0U5 69SLM WOBCI 6JIXW MKAZF 8ZVVJ 5BYD9
Stellt euch vor, es ist Donnerstag und keiner geht hin!

Martin Peters

unread,
Oct 9, 2014, 5:21:47 AM10/9/14
to
Harald Klotz schrieb in de.alt.folklore.computer:
(...)
> > 23 512-Byte-Sektoren gehen schon.
>
> Welche Software konnte das?

superformat kann bis 24/83. Allerdings ist das sowieso weniger eine
Frage der Software, als eine Frage der Geometrie. Wenn nach 22 Sektoren
die Scheibe schon einmal komplett gedreht hat, ist's mit 23 Sektoren
Essig. Drehgeschwindigkeit des Laufwerks und Datenrate des Controllers
beim Schreiben sind entscheidend.

Allerdings hatte ich das wohl tatsaechlich falsch in Erinnerung. Ein
Versuch auf den Rechnern hier hat bei -s23 jedenfalls grade zuverlaessig
versagt.

Ich hatte in Erinnerung, dass tomsrtbt selbst schon um die 2MB gross
war. Aber ich hatte das wohl falsch in Erinnerung. Es sind doch "nur"
1763328 Byte, was 21/82 entspricht.

> Ich kenne Fdformat, das konnte 21 Sektoren bei 82 Spuren als Maximum.

Ja. 21 scheint tatsaechlich das zu sein, was recht zuverlaessig
funktioniert, zumindest auf den Rechnern hier.

> > Aber das ist so ziemlich das
> > Maximum, womit die grosse Mehrzahl der Laufwerke noch "umgehen" kann.
>
> Nachdem was ich weiss, war 21 das Maximale.
> Das überschritt ja bereits die Bruttokapazität von 2MB.

Ja. Aber etwas drueber kommt man schon. Aber 23 Sektoren waeren
tatsaechlich etwas zu weit drueber.

Goetz Hoffart

unread,
Oct 9, 2014, 5:43:58 AM10/9/14
to
Martin Peters <martin...@news.uni-stuttgart.de> wrote:

> Wenn nach 22 Sektoren die Scheibe schon einmal komplett gedreht hat,
> ist's mit 23 Sektoren Essig. Drehgeschwindigkeit des Laufwerks und
> Datenrate des Controllers beim Schreiben sind entscheidend.

Schon, aber man kann da noch etwas tricksen: Die L�cken zwischen den
Sektoren kleiner machen. Da kommt die Kiste dann irgendwann nicht mehr
mit, wenn sie zu klein sind, Sektor nach Sektor zu lesen. Dann nimmt man
Interleaving, so dass also nicht Sektor 1-2-3-4-5-6 ... geschrieben
wird, sondern bspw. 1-3-2-4-... so dass die "falschen" Sektoren an der
Stelle genug Zeit lassen, den n�chsten Anfang sauber zu erkennen. Man
verliert etwas Geschwindigkeit, kann das aber z.T. mit Spiralisierung
wieder auffangen.

So bekommt man jedenfalls mit MFM 11 Sektoren auf eine Spur am Atari mit
3,5" DD. Und das Verfahren geht auch mit HD. Die maximale Sektorzahl
wei� ich da aber grade nicht auswendig.

<http://www.clausbrod.de/cgi-bin/view.pl/Atari/Hyperformat>

Christian Corti

unread,
Oct 9, 2014, 5:56:45 AM10/9/14
to
Thomas Jahns <ja...@idontlikespam.dkrz.de> wrote:
> Centronics gab's ja nicht nur für Drucker sondern z.B. auch für SCSI 50pol (bei
> IBM auch als Mini-Centronics, ich habe auch die Kabel um es zu beweisen).

Mit diesem Satz hast Du Dich hier eindeutig disqualifiziert! ;-)

Christian

Kay Martinen

unread,
Oct 9, 2014, 6:40:38 AM10/9/14
to
Am 09.10.2014 um 11:56 schrieb Christian Corti:
>
> Mit diesem Satz hast Du Dich hier eindeutig disqualifiziert! ;-)

Ist doch immer wieder erfrischend wie ein Thread sich entwickeln kann,
von 5 1/4" Floppy an neuem Mainboard, über 3,5" Floppys, 3", 2" (wer
bietet weniger? Gab doch auch mal 1.8" Microdisks) zu Centronics oder
doch nicht, die Wuppdizität der Zeitachse unter besonderer
berücksichtigung der d.a.f.c. rules u.s.w. und immer wieder mal
ping-PONG. :-)

Kay

--
Nein, ich habe NICHT jeho*a gerufen! ;)

Goetz Hoffart

unread,
Oct 9, 2014, 7:30:04 AM10/9/14
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:

> Ist doch immer wieder erfrischend wie ein Thread sich entwickeln kann,

W�rdest du bitte aufh�ren hier Off-Topic zu posten? Danke.

SCNR

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Oct 9, 2014, 9:44:26 AM10/9/14
to
Kay Martinen in <news:m15on7$eh1$1...@tota-refugium.de>:

>Am 09.10.2014 um 11:56 schrieb Christian Corti:
>>
>> Mit diesem Satz hast Du Dich hier eindeutig disqualifiziert! ;-)
>
>Ist doch immer wieder erfrischend wie ein Thread sich entwickeln kann,
>von 5 1/4" Floppy an neuem Mainboard, über 3,5" Floppys, 3", 2" (wer
>bietet weniger? Gab doch auch mal 1.8" Microdisks)

Mit einer entsprechende 1,8" HDD hatte ich BTW aktuell so mein Späßchen.
In einem sehr interessantem Gerät: Einerseits so antik, daß es noch -
die Älteren unter uns kennen es vielleicht noch - einen PCCARD-Slot,
ein eingebautes Analogmodem und den berühmten intuitiv-Nippel in der
Tastatur besaß. Andererseits aber schon WLAN, Firewire und GBit-Nic.

>die Wuppdizität der Zeitachse unter besonderer berücksichtigung der
>d.a.f.c. rules u.s.w. und immer wieder mal ping-PONG.

Nuja: Usenet kommt langsam in die Jahre: So'n oller Subject-Header ist
doch keine Eisenbahn !!!

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 2 Monaten und 16 Tagen ist Weihnachten.
9EHDF P165W ULDCG 8QU7Z 33CS1 4TAU4 TDIHP 6LYBM 54IGM

Klemens Krause

unread,
Oct 9, 2014, 10:39:24 AM10/9/14
to
Christian Corti wrote:
> Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
...
>> Das "Centronics Kabel" hatte an beiden Enden diesen Centronics^W
>> Amphenolstecker. Das IBM- Druckerkabel dagegen nur am einen. Geheimtipp
>
> Und wozu sollte dieses Kabel gut sein? Um zwei Centronics-Drucker miteinander
> zu verbinden? ;-)
...
>
> Christian

Christian,

sch�m Dich! ;-)

Ich bin extra ins Museum und habe mir den DL-Atlas 9600 von hinten angeschaut.
Der hat _nat�rlich_ einen 36 poligen Amphenolstecker f�r den Drucker.

Klemens






.

Klemens Krause

unread,
Oct 9, 2014, 10:45:23 AM10/9/14
to
Da muss ich doch direkt mal meine erste Digitalkamera wieder ausgraben.

...
>
> Mit einer entsprechende 1,8" HDD hatte ich BTW aktuell so mein Späßchen.
...
>


Das war, denke ich ca 1985 ein grandioser (weil teurer) Fehlkauf. Die benutzt
zum Speichern der Bilder wimre eine "Sony Video Disk", irgend eine superkleine
Diskette.
Das Ding liegt in der Schachtel mit der Aufschrift "bezahltes Lehrgeld". Ab und
zu kommt es mir zwischen die Finger. Vielleicht wandelt es sich ja ganz langsam
innerhalb von 30 Jahren von einer Fehlinvestition zu einer raren Antiquität...

Klemens

Peter Heitzer

unread,
Oct 9, 2014, 12:27:34 PM10/9/14
to
Ulrich F. Heidenreich <from!not-fo...@tremornet.de> wrote:
>Kay Martinen in <news:m15on7$eh1$1...@tota-refugium.de>:

>>Am 09.10.2014 um 11:56 schrieb Christian Corti:
>>>
>>> Mit diesem Satz hast Du Dich hier eindeutig disqualifiziert! ;-)
>>
>>Ist doch immer wieder erfrischend wie ein Thread sich entwickeln kann,
>>von 5 1/4" Floppy an neuem Mainboard, �ber 3,5" Floppys, 3", 2" (wer
>>bietet weniger? Gab doch auch mal 1.8" Microdisks)
Und auch 2.8", die sog. QuickDisks. Die wurden in elektronischen Schreibmaschinen und
auch Samplern von z.B. Roland (S-10) und Akai (S612 und S700) eingesetzt.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de
HTML mails will be forwarded to /dev/null.

Goetz Hoffart

unread,
Oct 9, 2014, 1:42:27 PM10/9/14
to
Peter Heitzer <peter....@rz.uni-regensburg.de> wrote:

> >>Ist doch immer wieder erfrischend wie ein Thread sich entwickeln kann,
> >>von 5 1/4" Floppy an neuem Mainboard, über 3,5" Floppys, 3", 2" (wer
> >>bietet weniger? Gab doch auch mal 1.8" Microdisks)
> Und auch 2.8", die sog. QuickDisks. Die wurden in elektronischen
> Schreibmaschinen und auch Samplern von z.B. Roland (S-10) und Akai (S612
> und S700) eingesetzt.

Clik!

Grüße
Götz
--
http://www.knubbelmac.de/

Martin Peters

unread,
Oct 9, 2014, 2:03:22 PM10/9/14
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:
(...)
> >Naja. Ich sehe mit solchen Nomenklaturen auch nicht so ein grosses
> >Problem,
>
> Das bekamst Du damals genau wie bei den 3"- vs. 3.5"-Disketten, sobald
> Dein Kunde sowas verlangte: Drückt der sich nur lax aus, oder meint der
> tatsächlich glatte 3 Zoll und den Centronics-Stecker auch am Rechner-
> ende?

Ja. Das kennt jeder, der schonmal im Support gearbeitet hat auf diese
oder aehnliche Weise. Aber ueber dumme User wird nebenan gelaestert :D

Harald Klotz

unread,
Oct 9, 2014, 8:08:15 PM10/9/14
to
Martin Peters schrieb:

>> Welche Software konnte das?
>
> superformat kann bis 24/83. Allerdings ist das sowieso weniger eine
> Frage der Software, als eine Frage der Geometrie. Wenn nach 22
> Sektoren die Scheibe schon einmal komplett gedreht hat, ist's mit 23
> Sektoren Essig.

Beim normalen formatieren passen 18 Sektoren drauf, am Ende der Spur ist
Luft fᅵr knapp 1 Sektor als Sicherheit fᅵr Toleranzen in der
Drehgeschwindigkeit.

Um mehr drauf zu bekommen muss man an der GAP drehen.

> Drehgeschwindigkeit des Laufwerks und Datenrate des
> Controllers beim Schreiben sind entscheidend.

An denen ᅵnderst du nichts, zumindest nicht ohne Eingriff.

> Allerdings hatte ich das wohl tatsaechlich falsch in Erinnerung. Ein
> Versuch auf den Rechnern hier hat bei -s23 jedenfalls grade
> zuverlaessig versagt.

>> Ich kenne Fdformat, das konnte 21 Sektoren bei 82 Spuren als Maximum.
>
> Ja. 21 scheint tatsaechlich das zu sein, was recht zuverlaessig
> funktioniert, zumindest auf den Rechnern hier.

Darᅵber ist wohl immer sehr unsicher.
21/82 macht keine Probleme. Unter DOS war noch ein Treiber nᅵtig.

>> Nachdem was ich weiss, war 21 das Maximale.
>> Das ᅵberschritt ja bereits die Bruttokapazitᅵt von 2MB.
>
> Ja. Aber etwas drueber kommt man schon. Aber 23 Sektoren waeren
> tatsaechlich etwas zu weit drueber.

Einstellen kann man unter Umstᅵnden viel.
Dem Kontroller ist es egal, der macht auch 23 oder 24 Sektoren, dann
wird der 1. Sektor wieder ᅵberschrieben....

Grᅵᅵe Harald

--ᅵ
http://www.radio-wir-fuer-euch.at/

Martin Peters

unread,
Oct 9, 2014, 8:48:18 PM10/9/14
to
Goetz Hoffart schrieb in de.alt.folklore.computer:
> Martin Peters <martin...@news.uni-stuttgart.de> wrote:
>
> > Wenn nach 22 Sektoren die Scheibe schon einmal komplett gedreht hat,
> > ist's mit 23 Sektoren Essig. Drehgeschwindigkeit des Laufwerks und
> > Datenrate des Controllers beim Schreiben sind entscheidend.
>
> Schon, aber man kann da noch etwas tricksen: Die Lücken zwischen den
> Sektoren kleiner machen.

Wenn der Controller es zulaesst, klar. Aber dann weiss man nicht, ob
alle im PC-Umfeld verbreiteten Controller das auch noch lesen koennen.
Zwar basieren bzw. orientieren sich viele im PC verwendeten Controller
auf dem bzw. am uPD765, aber wer weiss, welche Controller das mit der
Anzahl an "Synchronisationsbytes" (ja, ich weiss, es ist komplexer) zu
Beginn einer Spur oder eines Sektors etwas genauer "nimmt" bzw. genauer
braucht.

> Da kommt die Kiste dann irgendwann nicht mehr
> mit, wenn sie zu klein sind, Sektor nach Sektor zu lesen. Dann nimmt man
> Interleaving,

Und das will man bei Floppy-Laufwerken eigentlich dann auch nicht. Die
sind so schon langsam genug. I.d.R. sollte man es auch schon bei
langsamen PCs und XTs nicht brauchen. Da war viel Luft fuer die DMA-
Uebertragung. Die Informationen zwischen den Sektoren und zu Beginn
einer Spur dienen eigentlich auch weniger der Zeit-"verschwendung",
bergen aber viel Redundanz und scheinbar ueberfluessige "Daten", hatten
und haben aber durchaus ihren Grund, wenngleich das auch mir manchmal
eher wie Platzverschwendung vorkommt. Ist aber lange her, dass ich mir
die Befehle des Floppy-Controllers genauer angeschaut habe. Ich glaube
mich aber zu erinnern, dass man auf die Generierung der
"Synchronisations"-Daten da nur sehr begrenzten Einfluss hatte.

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