wie kommts, das Legolas nie die Pfeile ausgehen?
Viele Grüße
Thomas
--
"Man kann mit Leuten nicht diskutieren, die nur ihre eigene Meinung
bestätigt haben wollen." (Ludwig Rosenberg, ehem. 1. Vors. des DGB)
Ja, das hab ich mich auch schon gefragt :))
Aber war bei Robin Hood auch schon so...
Mfg
Florian
> wie kommts, das Legolas nie die Pfeile ausgehen?
Vielleicht weil es sich hier nur um einen Schauspieler handelt und er in
den Drehpausen immer wieder nachfüllt ;-)
Aber im Ernst, auch im Buch steht glaube ich nichts davon, dass Legolas
mal Pfeile schnitzen würde oder sowas. Wird ein elbischer Pfeilköcher
nie leer oder hat Gandalf diesen Köcher verzaubert?
Erinnert mich sehr an alte Billigwestern, in denen aus Sechsschüssern
endlos geballert wird.
Gruss
Konny
IIRC wird erwähnt, dass er verschossene Pfeile wieder
einsammelt, und er bekommt neue in Lorien (da im Buch auch
nur ca. halb so viel gemetzelt wird wie im Film, haben sie
eben so lange gereicht)
> nie leer oder hat Gandalf diesen Köcher verzaubert?
Wie oft 'zaubert' Gandalf im HdR Pfeile, Essen, Tabak oder
andere Gegenstände her?
JR
> IIRC wird erwähnt, dass er verschossene Pfeile wieder
> einsammelt, und er bekommt neue in Lorien
Bist du sicher? Er bekommt einen Bogen, aber von Pfeilen ist AFAIR nicht
die Rede.
> Wie oft 'zaubert' Gandalf im HdR Pfeile, Essen, Tabak oder
> andere Gegenstände her?
[ ] Du hast die Ironie in meiner Frage entdeckt
Gruss
Konny
>> IIRC wird erwähnt, dass er verschossene Pfeile wieder
>> einsammelt, und er bekommt neue in Lorien
>
> Bist du sicher? Er bekommt einen Bogen, aber von Pfeilen ist AFAIR nicht
> die Rede.
ich gaube ebenfalls, das irgendwo gelesen zu haben - war mir aber nicht
sicher und habe daher nichts geschrieben
--
mozilla, netscape & co sind ontopic in: news://de.comm.software.mozilla
KonfigHilfen mozi: http://www.hmetzger.de & http://piology.org/mozilla/
faq: http://www.hmetzger.de/faq.html mozdeutsch: http://mozilla.kairo.at
faq der Newsgroup dcsm: http://www.graphity.info/mozilla/dcsm-FAQ.html
> wie kommts, das Legolas nie die Pfeile ausgehen?
Im Buch sammelt er gelegentlich Pfeile seiner Feinde ein.
Da das im Kino niemand sehen will, wurde es gekürzt.
>Bist du sicher? Er bekommt einen Bogen, aber von Pfeilen ist AFAIR nicht
>die Rede.
Ohne das Buch zur Hand zu haben, meine ich, daß er 3 Köcher mit
Pfeilen erhält. Bei der Schlacht um Helms Klamm wird zweimal erwähnt,
daß Legolas Pfeile sammeln muß, weil seine verbraucht sind. Beim
letzten Pfeil, den er verschiesst, wird extra erwähnt, daß es sich um
einen Orkpfeil handelt.
Gruß Normann
Andreas 'Konny' Konieczny <ne...@konieczny.org> wrote:
> Aber im Ernst, auch im Buch steht glaube ich nichts davon, dass Legolas
> mal Pfeile schnitzen würde oder sowas. Wird ein elbischer Pfeilköcher
Bitte? Würdet ihr noch mal ins Buch schauen?
Legolas ist ständig auf der Suche nach Nachschub. Bis Lórien schießt
er kaum, dort bekommt er auch seinen Langbogen. Nach der Schlacht am
Fluß, wo Frodo aufbricht, muß er neue Pfeile suchen. Und im Kampf um
die Hornburg gehen ihm auch vor Nachtende die Pfeile aus.
> Erinnert mich sehr an alte Billigwestern, in denen aus
> Sechsschüssern endlos geballert wird.
Die wegen fehlender Sicherung meist eh nur mit 5 Patronen geladen
waren, damit der Hammer auf einer freien Kammer ruhen konnte. ;-)
Shade and sweet water!
Stephan
--
| Stephan Seitz E-Mail: Nur-A...@gmx.de |
| WWW: http://fsing.fs.uni-sb.de/~stse/ |
| PGP Public Keys: http://fsing.fs.uni-sb.de/~stse/pgp.html |
> wie kommts, das Legolas nie die Pfeile ausgehen?
Die Pfeile wurden von den ja durchaus in der Nähe der Drehorte
lebenden australischen Ureinwohnern geschnitzt und kommen daher immer
wieder zum Schützen zurück.
Hauke
> Die Pfeile wurden von den ja durchaus in der Nähe der Drehorte
> lebenden australischen Ureinwohnern geschnitzt und kommen daher immer
> wieder zum Schützen zurück.
;-)
Und der Hut von Gandalf ist von den Kindern der Ureinwohner weichgekaut
worden.
>wie kommts, das Legolas nie die Pfeile ausgehen?
Weil das ein Detail ist das nicht wesentlich zur Story beitraegt. Natuerlich
haette man ihm eine Szene geben koennen wo er Pfeile einsammelt, oder so wie
Aragorn sein Schwert schaerft, eben neue herstellt. Andererseits kann man aber
davon ausgehen dass Abends noch Zeit ist und da werden logischerweise solche
Dinge auch erledigt. Man sieht die Darsteller auch kaum Schlafen, aufs Klo
gehen oder aehnliche Dinge und trotzdem geht man davon aus dass sie es tun.
Den Vergleich mit dem Revolver finde ich daher nicht passend weil Legolas ja
nicht so extem viel herumschiesst dass es einem bewusst wird dass ihm die
Pfeile ausgegangen sein muessten, waehrend ein sechsschuessiger Revoler hat
maximal sechs Gegner erleding kann und nicht 8. :)
--
Gerhard Gruber
Für jedes menschliche Problem gibt es immer eine einfache Lösung:
Klar, einleuchtend und falsch. (Henry Louis Mencken)
CGI. Die Kommentare der Schauspiel-Kollegen in der SEE waren recht
ulkig.
»Socke«
--
Bloß die einen guten Rutsch wünschende Meinung einer Socke... ;-)
Endspurt beim Jahrespoll von Plattentests Online: http://www.plattentests.de/
Nennt uns Eure Favoriten des Jahres und gewinnt wertvolle Preise von Moby,
Depeche Mode, Tocotronic, Linkin Park, Notwist, Nirvana und vielen anderen!
Wurde an dieser Stelle ebenso wie in drfm nach dem ersten Teil genauso
lang und breit debattiert. In TTT gibt's es IMO beim Kampf am Parth
Galen eine Szene, in der man ganz kurz sieht, wie Legolas einen Pfeil
aufhebt. Ansonsten scherte sich Peter Jackson wenig darum. Wozu auch,
wenn doch die Kollegen beispielsweise der Heroic-Bloodshed-Front marke
John Woo auch scheinbar unendliche Magazine in ihren Automatics mit sich
führen. Und Peter Jackson ist zweifelsohne ein großer Fan des
martialischen Hongkong-Kinos.
Johannes
--
Ash nazg durbatulūk, ash nazg gimbatul,
ash nazg thrakatulūk agh burzum-ishi krimpatul.
http://www.filmstarts.com
> > Die Pfeile wurden von den ja durchaus in der Nähe der Drehorte
> > lebenden australischen Ureinwohnern geschnitzt und kommen daher immer
> > wieder zum Schützen zurück.
Mhmmmm... iirc wurde der Film doch auf NeuZeeland gedreht, oder?
Neuzeeland = Australien ???
Maoris = Aborigenies ???
Immerhin liegen zwischen beiden Orten gut 1.500 - 2.000
km Seeweg (Tasman See).
Nur mal so nebenher....
Gruss
Armin
Hey Armin,
danke, wenigstens einer der aufpasst :-)
Viele Grüße,
Benita Böhm
> danke, wenigstens einer der aufpasst :-)
eher nicht. Es ging wohl um das Vorurteil, daß PJ die australischen
ureinwohner diskriminiert. Siehe Spiegel Online Thread.
> eher nicht. Es ging wohl um das Vorurteil, daß PJ die australischen
> ureinwohner diskriminiert. Siehe Spiegel Online Thread.
Da ich hier nur gelegentlich reinschau moege man es mir verzeihen das
ich nicht ueber alle Threads auf dem laufenden bin.
Insofern viel mir nur die geographische Diskrepanz auf.
OK ?
Armin
> Da ich hier nur gelegentlich reinschau moege man es mir verzeihen das
> ich nicht ueber alle Threads auf dem laufenden bin.
Aber selbstverfreilich.
> Insofern viel mir nur die geographische Diskrepanz auf.
dem Spiegelschmierling offenbar nicht ;-)
>> Bist du sicher? Er bekommt einen Bogen, aber von Pfeilen ist AFAIR
>> nicht die Rede.
>ich gaube ebenfalls, das irgendwo gelesen zu haben - war mir aber
>nicht sicher und habe daher nichts geschrieben
Ich meine, daß es bei der Hornburgschlacht eine Bemerkung gibt, daß ihm
die Pfeile aus Lorien ausgegangen seien und er deshalb überall sammelt.
Außerdem halte ich es für plausibel, daß er für den neuen Langbogen auch
passende Pfeile erhält. Ich denke, die Pfeile sollten halbwegs zum Bogen
passen. Sind Bogenschützen unter uns?
> Bitte? Würdet ihr noch mal ins Buch schauen?
Du hast den Kopf auf den Nagel gehauen.
Ich denke, es ist an der Zeit, mal wieder ein paar Leseabende
einzulegen.
Gruss
Konny
> waehrend ein sechsschuessiger Revoler hat
> maximal sechs Gegner erleding kann und nicht 8. :)
Ich empfehle dir mal Django 1-3 und du wirst unschwer feststellen, dass
sich mit einem Schuss durchaus 3 Leute umlegen lassen :-))
Gruss
Konny
> Ich empfehle dir mal Django 1-3 und du wirst unschwer feststellen, dass
> sich mit einem Schuss durchaus 3 Leute umlegen lassen :-))
Da kann Legolas aber gut nachziehen. Er schafft mit einem Schuß auch
mehr als einen :-)
> Ich empfehle dir mal Django 1-3 und du wirst unschwer feststellen, dass
> sich mit einem Schuss durchaus 3 Leute umlegen lassen :-))
Dann muessen aber alle drei wohl genau hintereinander stehn *g*
Gruss
Armin
> Dann muessen aber alle drei wohl genau hintereinander stehn *g*
Nein, dass geht auch nebeneinander, wenn von vorne geschossen wird.
Frag mich aber bitte nicht wie :-)
Gruss
Konny
> Nein, dass geht auch nebeneinander, wenn von vorne geschossen wird.
> Frag mich aber bitte nicht wie :-)
wie beim Kegeln?
>Da kann Legolas aber gut nachziehen. Er schafft mit einem Schuß auch
>mehr als einen :-)
Wobei das bei einem Langbogen auf die kurze Entfernung durchaus vorstellbar
ist. Immerhin waren die englischen Langbogen nicht nur deswegen gefuerchtet
weil sie so huebsch anzusehen waren.
> Außerdem halte ich es für plausibel, daß er für den neuen Langbogen auch
> passende Pfeile erhält. Ich denke, die Pfeile sollten halbwegs zum Bogen
> passen. Sind Bogenschützen unter uns?
Ich bin zwar keiner, aber die Länge der Pfeile muß natürlich zum Bogen
passen. Übrigens hat Legolas im Film keinen Langbogen. Hat er im Buch
einen? War es nicht so, das Elben eher kurze, geschwungene Kompositbögen
benutzen?
Ciao,
SM
--
Bei Cardoso möchte ich Ball sein - Tommy Larsen
> Wobei das bei einem Langbogen auf die kurze Entfernung durchaus vorstellbar
> ist.
Mit der richtigen Pfeilspitze ja. Allerdings hat Legolas keinen
Langbogen. Aber ich denke mal, daß Elbenbögen auch eine ganz gute
Durchschlagskraft haben. ;)
Sven Mischkies <sven.mi...@hamburg.de> wrote:
> Mit der richtigen Pfeilspitze ja. Allerdings hat Legolas keinen
> Langbogen. Aber ich denke mal, daß Elbenbögen auch eine ganz gute
Hm? Beim Aufbruch von Bruchtal hat er seinen Kurzbogen, aber er
bekommt in Lórien einen neuen, der immer als "großer Bogen" bezeichnet
wird. Er ist auf alle Fälle größer als sein alter, aber ob er zur
Kategorier "Langbogen" zählt, weiß ich nicht.
> Hm? Beim Aufbruch von Bruchtal hat er seinen Kurzbogen, aber er
> bekommt in Lórien einen neuen, der immer als "großer Bogen" bezeichnet
> wird. Er ist auf alle Fälle größer als sein alter, aber ob er zur
> Kategorier "Langbogen" zählt, weiß ich nicht.
Ein Langbogen wäre etwa 1,80m lang, für einen (gößeren) Elb sicherlich
noch länger.
http://thunder.prohosting.com/~guarana/saa/articles/longbow/longbow.html
http://www.thebeckoning.com/medieval/longbow/longbow.html
>Nein, dass geht auch nebeneinander, wenn von vorne geschossen wird.
>Frag mich aber bitte nicht wie :-)
Das ist relativ einfach:
Auszug aus dem Drehbuch:
-------------------
Gunslinger steht auf der Hauptstrasse mit dem Blick nach Westen. Gegenueber
stehen ihm die drei Halunken.
Gunslinger: Zieht wenn ihr nicht zu feig seid!
Erster Halunke zieht seine Waffe. Gunslinger ebenfalls und ist schneller. Ein
Schuss faelt, die drei Halunken fallen um. Zoom auf Gunslingers Waffe.
Schnitt.
-------------------
Na, bitte! Ganz einfach. Man muss halt nur ins Drehbuch schauen. :)
Rainer Knaepper wrote:
> Außerdem halte ich es für plausibel, daß er für den neuen Langbogen auch
> passende Pfeile erhält. Ich denke, die Pfeile sollten halbwegs zum Bogen
> passen. Sind Bogenschützen unter uns?
IIRC bestimmt sich die nötige Länge der Pfeile nach der Größe des
Bogens, welche sich wiederum nach der Armlänge des Schützen und
praktischen Erwägungen (im Unterholz ist ein kleinerer Bogen einfach
handlicher) richtet. Die Steifigkeit des Pfeiles richtet sich danach,
wieviel Energie der Bogen in den Pfeil gibt, also wie "stark" er ist.
Für optimales Schießen kann man also nicht jeden x-beliebigen pfeil mal
eben einsammeln. Andererseits könnte DAS auch erklären, wieso Legolas
den Fackel-Ork nicht erwischt: Weil er mit zig verschiedenen Pfeilen
schießt, sich darum nicht einschießen kann, und die elbische
Bogenschießkunst in ihrer Treffsicherheit womöglich eben auch am
überlegenen Material liegt.
Grüßle, SF
sven.mi...@hamburg.de (Sven Mischkies) meinte am 29.12.02
>Übrigens hat Legolas im Film keinen Langbogen.
seufz. Das kommt davon, wenn man sich zu einem Film äußert, bevor man
ihn gesehen hat.
Montag weiß ich mehr ;-)
Rainer
--
Muss man denn wirklich, um den Geschmack von Milch zu kritisieren,
selber Kuh sein? (Tom! Striewisch in de.rec.fotografie)
> Na, bitte! Ganz einfach. Man muss halt nur ins Drehbuch schauen. :)
Sorry, hatte ich grad nicht zur Hand :-)
Gruss und guten Rutsch
Konny
Da gab es mal JFK, und der ist auch erschossen worden ....
Bernd
--
Bernd Petrovitsch Email : be...@petrovitsch.at
LUGA : http://www.luga.at
Hauke Heidtmann wrote:
> t.sch...@t-online.de (Thomas Scherhag) writes:
>
>
>>wie kommts, das Legolas nie die Pfeile ausgehen?
>>
>
> Die Pfeile wurden von den ja durchaus in der Nähe der Drehorte
> lebenden australischen Ureinwohnern geschnitzt und kommen daher immer
> wieder zum Schützen zurück.
neuseeländische ureinwohner. die haben mit den aborigenes so viel
gemeinsam wie mit massai oder chinesen... die sind ethnisch eher mit den
polynesiern verwandt... ist zwar ot, wollte das aber nicht so stehen lassen.
Gruß, Steffen
--
------------------------------
open source for open minds.
free software for free people.
-----------------------------
http://x-bc.sourceforge.net - a GUI to bc, a scientific calculator
> Hauke Heidtmann wrote:
>> t.sch...@t-online.de (Thomas Scherhag) writes:
>>
>>>wie kommts, das Legolas nie die Pfeile ausgehen?
>>>
>> Die Pfeile wurden von den ja durchaus in der Nähe der Drehorte
>> lebenden australischen Ureinwohnern geschnitzt und kommen daher immer
>> wieder zum Schützen zurück.
>
> neuseeländische ureinwohner. die haben mit den aborigenes so viel
> gemeinsam wie mit massai oder chinesen... die sind ethnisch eher mit
> den polynesiern verwandt... ist zwar ot, wollte das aber nicht so
> stehen lassen.
Wenn du blöd genug bist, den obigen Absatz ernstgenommen zu haben,
dann ist dir (diesmal völlig Ironiefrei) nicht mehr zu helfen.
Hauke
--
Titanic 12 - Hiroshima 45 - Tschernobyl 86 - Windows 98
> wie kommts, das Legolas nie die Pfeile ausgehen?
Weil er sonst vom nächsten Ork ins Jenseits befördert würde?
cu
Jan
> lang und breit debattiert. In TTT gibt's es IMO beim Kampf am Parth
> Galen eine Szene, in der man ganz kurz sieht, wie Legolas einen Pfeil
> aufhebt. Ansonsten scherte sich Peter Jackson wenig darum.
Das "I have to go find some arrows" nachdem die Orks den Wall
durchbrachen und sie sich verschanzten scheint wohl untergegangen zu
sein.
-towo
In FotR verschießt er nicht mehr als er hat. Für TTT mußt Du wohl auch
auf die DVD warten, um Inkonsistenzen zu überprüfen.
Michael Dahms
>> Ich empfehle dir mal Django 1-3 und du wirst unschwer feststellen, dass
>> sich mit einem Schuss durchaus 3 Leute umlegen lassen :-))
> Dann muessen aber alle drei wohl genau hintereinander stehn *g*
Da gab's mal nen Italowestern mit Lee VanCleef, da hatte er im Knauf des
Revolvers noch einen Mini-Lauf mit Not-Kugel gegen Kugel-Mitzähler. ;->
(auch wenn die zielgenaue Schußweite dieses Projektils arg begrenzt gewesen
sein muß, die Idee an sich ist genial.)
- Rüdiger
(der Gentleman-Revolverheld hat für solche Fälle eh immer einen
zweiläufigen Darrenger im Ärmel)
--
BOFH command of the month : rm -rf `du -sk /home/*|sort -rn|head -1|cut -f2`
GnuPG Key fingerprint = 5950 A1D0 D73E 7AA0 8EFE 0AD3 8F31 E156 B283 F95E
> Ich meine, daß es bei der Hornburgschlacht eine Bemerkung gibt, daß ihm
> die Pfeile aus Lorien ausgegangen seien und er deshalb überall sammelt.
> Außerdem halte ich es für plausibel, daß er für den neuen Langbogen auch
> passende Pfeile erhält. Ich denke, die Pfeile sollten halbwegs zum Bogen
> passen. Sind Bogenschützen unter uns?
Bekenne mich schuldig. Zwar erst seit zwei Jahren und Fita-Sportschütze und
kein Jagdbogenschütze aber so ungefähr weiß ich Bescheid.
Für's wirklich perfekte Schießen muß der Pfeil nicht nur auf den Bogen
(Bogentyp, Bogenlänge und Zugkraft!) sondern auch noch auf die Auszugslänge
des Schützen abgestimmt sein. Das ist zumindest das Ideal.
Beim Jagdschießen (was dem gezielten Schießen auf Orks von der Mauer doch
recht nahe kommt;) kann man mit Erfahrung auch mit leicht zu langen Pfeilen
oder etwas schwereren/steiferen Pfeilen zurechtkommen. Ein Jagdschütze
variiert die Auszugslänge und den Anstellwinkel des Bogens nach Erfahrung.
Ein Ork ist nunmal auch etwas größer als das "Gold" einer Zielscheibe beim
Turnier.
Getroffen hat Legolas den Fackelork ja auch beide Male, nur leider nicht
tödlich. Um den Haltering vom Seil der großen Belagerungsleiter so perfekt
wechschießen zu können wie im Film muß er aber schon einen Pfeil haben
dessen Eigenschaften er gut kennt, mit irgendeinem x-beliebigen second-hand
Orkpfeil hätte er den Kunstschuß auch mit den scharfen Augen und der
Zielsicherheit eines Elben nicht fertiggebracht.
- Rüdiger
PS: Ich bewundere Jagdbogenschützen die ohne Zielvisier und ohne "echte"
Pfeilauflage am Bogen mit einfachen Holzpfeilen auf 20 Meter ein
Papp-Karnickel treffen können. Dagegen erscheint es mir leicht mit meinem
perfekt ausbalancierten "High-Tech" Recurvebogen mit Visier, magnetischer
Pfeilauflage und abgestimmten Pfeilen auf 50 oder 70 Meter ein
handtellergroßes Ziel zu treffen (von den Technikfreaks mit ihren
"Compound"/Flaschenzugbögen rede ich mal erst gar nicht).
*seufz* Naja, vielleicht lege ich mir auch nochmal einen Jagd- oder
Langbogen zu und übe auch das mal ein bischen. Wenn jemand weiß wo man an
so einen schwarz-roten Langbogen von den Elbenkriegern von Helm's Klamm
herkriegt, dann soll er mir Bescheid sagen ;->
> Beim Aufbruch von Bruchtal hat er seinen Kurzbogen, aber er
> bekommt in Lórien einen neuen, der immer als "großer Bogen" bezeichnet
> wird. Er ist auf alle Fälle größer als sein alter, aber ob er zur
> Kategorier "Langbogen" zählt, weiß ich nicht.
Also für's Reisen zu Fuß oder im Boot und für Schlachten die nicht auf
offenem Feld oder von einer Burg herunter geführt werden ist ein Langbogen
nicht wirklich geeignet. Man stelle sich den leichtfüßigen Elben vor, wie
er mit einem 1.80m Bogen auf dem Rücken an jedem Baum oder Strauch
hängenbleibt und mehr taumelt und stolpert als rennt ;->
Der Bogen den er im Film trägt hat schon ungefähr die richtigen und
logischen Dimensionen. Die Form dieses Bogens enspricht schon fast der
eines Reiterbogens. Es ist bei entsprechender Konstruktion möglich bei
recht kompakten Ausmaßen ziemlich hohe Beschleunigungswerte für die Pfeile
zu erreichen und die Elben hatten sicher ein sehr gutes Händchen für sowas.
Bedenke auch, daß im englischen "great bow" auch eher für großARTIGEN Bogen
stehen kann. Der Bogen den er von Galadriel bekam war in jedem Fall von
besonderer Qualität.
Die Bögen von Haldir und seinen Leuten im ersten Teil in Lorien hatten auch
ungefähr diese Bogengröße wogegen die Bögen die seine Mannen bei der
Schlacht von Helms Klamm hatten Langbögen darstellen dürften. In einer
Szene nach Eintreffen in Helm's Klamm präsentieren die Bogenschützen ihre
Waffen auchrecht stehend vor sich und die Bögen gehen ihnen ungefähr bis
Augenhöhe.
Die Ausstattung mit Waffen im Film war IMHO durchweg recht ordentlich. Ob
ich bei der -Handhabung- der Bögen wirklich genau hinsehen will weiß ich
aber nicht ;->
- Rüdiger
> Die Bögen von Haldir und seinen Leuten im ersten Teil in Lorien hatten auch
> ungefähr diese Bogengröße wogegen die Bögen die seine Mannen bei der
> Schlacht von Helms Klamm hatten Langbögen darstellen dürften. In einer
> Szene nach Eintreffen in Helm's Klamm präsentieren die Bogenschützen ihre
> Waffen auchrecht stehend vor sich und die Bögen gehen ihnen ungefähr bis
> Augenhöhe.
D.h. sie sind etwas kleiner als es ein Langbogen wäre. ;)
> Die Ausstattung mit Waffen im Film war IMHO durchweg recht ordentlich. Ob
> ich bei der -Handhabung- der Bögen wirklich genau hinsehen will weiß ich
> aber nicht ;->
;))
Ciao,
SM
--
The Sunday Times about 'The Two Towers':
'The darkness of this film comes not just from the hideous collection of
creatures - orcs, Uruk-hai, wargs and Liv Tyler...'
> PS: Ich bewundere Jagdbogenschützen die ohne Zielvisier und ohne "echte"
> Pfeilauflage am Bogen mit einfachen Holzpfeilen auf 20 Meter ein
> Papp-Karnickel treffen können. Dagegen erscheint es mir leicht mit meinem
> perfekt ausbalancierten "High-Tech" Recurvebogen mit Visier, magnetischer
> Pfeilauflage und abgestimmten Pfeilen
Bah. Warmduscher. Richtige Männer fragen Google nach longbow und lassen
sich einen echten kommen. ;))
> *seufz* Naja, vielleicht lege ich mir auch nochmal einen Jagd- oder
> Langbogen zu und übe auch das mal ein bischen. Wenn jemand weiß wo man an
> so einen schwarz-roten Langbogen von den Elbenkriegern von Helm's Klamm
> herkriegt, dann soll er mir Bescheid sagen ;->
Es gibt mehrere Internetshops die 'echte' Langbogen verkaufen.
*such*
http://members.aol.com/ardenbows/
Die verkaufen sogar bodkin-warheads... Also sei ja vorsichtig damit. *g*
Alternativ kannst Du Dir den Langbogen auch selber bauen:
http://www.thebeckoning.com/medieval/longbow/longbow.html
Ob es auch irgendwo Elbenbögen gibt, weiß ich nicht, aber ich würde
sowieso erstmal deren Verwendbarkeit anzweifeln, schließlich sollen die
in erster Linie gut aussehen. ;)
Ciao,
SM, der noch nie einen Bogen in der Hand hatte ;)
>PS: Ich bewundere Jagdbogenschützen die ohne Zielvisier und ohne "echte"
>Pfeilauflage am Bogen mit einfachen Holzpfeilen auf 20 Meter ein
>Papp-Karnickel treffen können. Dagegen erscheint es mir leicht mit meinem
Geht mir auch so. Als ich mich fuers Bogenschiessen interessiert hatte habe
ich diese Compundboegen mit Flaschenzug und allem drum und dran immer als
Cheater empfunden. :)
>Da gab's mal nen Italowestern mit Lee VanCleef, da hatte er im Knauf des
>Revolvers noch einen Mini-Lauf mit Not-Kugel gegen Kugel-Mitzähler. ;->
>(auch wenn die zielgenaue Schußweite dieses Projektils arg begrenzt gewesen
>sein muß, die Idee an sich ist genial.)
Die Genaugikeit dieser Revolver war sowieso arg begrenzt. Ich habe mal gehoert
dass du auf eine Entfernung von ueber 20 Metern bereits die Kugel mit der Hand
abfangen konntest. Vielleicht wars noch ein bischen mehr aber die
Treffgenauigkeit die in diversen Western gezeigt wird gabs jedenfalls nciht.
Trotzdem finde ich Western gut. :)
>> Szene nach Eintreffen in Helm's Klamm präsentieren die Bogenschützen ihre
>> Waffen auchrecht stehend vor sich und die Bögen gehen ihnen ungefähr bis
>> Augenhöhe.
>D.h. sie sind etwas kleiner als es ein Langbogen wäre. ;)
Hat da nicht mal jemand gesagt dass Langboegen so um die 1.80m sind? Dann
wuerde es schon stimmen oder? Schliesslich werden die Elben ja auch als sehr
gross beschrieben. 1.80m ist IMO aber nocht nicht sehr gross im Vergleich zu
einem durchschnittlichen Menschen.
>> Die Ausstattung mit Waffen im Film war IMHO durchweg recht ordentlich. Ob
>> ich bei der -Handhabung- der Bögen wirklich genau hinsehen will weiß ich
>> aber nicht ;->
Ich erinnere mich an eine Szene wo ein Krieger im Bild war der eine Ewigkeit
gebraucht hatte bis er seinen Pfeil richtig eingelegt hatte. :)
> Hat da nicht mal jemand gesagt dass Langboegen so um die 1.80m sind? Dann
> wuerde es schon stimmen oder? Schliesslich werden die Elben ja auch als sehr
> gross beschrieben. 1.80m ist IMO aber nocht nicht sehr gross im Vergleich zu
> einem durchschnittlichen Menschen.
Langbogen sollen so groß wie ihr Träger, oder etwas größer. Teilweise
stand auf den Webseiten, die ich letzte Nacht so durchgeguckt habe *g*,
allerdings, das alles ab 5'5" als Langbogen gilt. Also lag ich dann wohl
daneben. :)
duncan...@gmx.de (Ruediger Winkelmann) meinte am 03.01.03
>mit irgendeinem x-beliebigen second-hand Orkpfeil hätte er den
>Kunstschuß auch mit den scharfen Augen und der Zielsicherheit eines
>Elben nicht fertiggebracht.
Nuja, ein bisken Magie steht jedem Elben zur Verfügung ;-)
Ansonsten Danke für die Erläuterungen!
Rainer
--
Wer Spitzenleistung braucht, kauft SCSI. Wem SCSI zu teuer ist, der
braucht keine Spitzenleistung. (Richard Könning in d.c.h.l.f)
> Gerhard W. Gruber <spar...@gmx.at> wrote:
>
>> Hat da nicht mal jemand gesagt dass Langboegen so um die 1.80m sind? Dann
>> wuerde es schon stimmen oder? Schliesslich werden die Elben ja auch als
>> sehr gross beschrieben. 1.80m ist IMO aber nocht nicht sehr gross im
>> Vergleich zu einem durchschnittlichen Menschen.
> Langbogen sollen so groß wie ihr Träger, oder etwas größer. Teilweise
> stand auf den Webseiten, die ich letzte Nacht so durchgeguckt habe *g*,
> allerdings, das alles ab 5'5" als Langbogen gilt. Also lag ich dann wohl
> daneben. :)
Hmm, 5'5"... das sind 65 inches, ergo ist mein Recurvebogen mit 70 inches
(1.77m) schon ein Langbogen. Wow! ;->
70 Inches ist aber auch schon die "lang"-Ausführung eines Recurvebogen.
Größer gibt es diesen Bogentyp IMHO schon gar nicht mehr. Für mich mit
meinen 1.86m ist er aber eigentlich noch recht handlich (zumindest solange
die Stabis nicht dran sind;)
Eigentlich kommt es mehr auf die Bauweise des Bogens an als auf seine
tatsächliche Länge ob es nun ein "Langbogen" ist oder nicht.
Der wirkliche Unterschied zwischen einem mittelalterlichen Langbogen und
z.B. einem im Mittelalter gebräuchlichen Jagdbogen oder Reiterbogen ist
natürlich nicht nur die reine Länge sondern vielmehr wie die sogenannten
Wurfarme gefertigt sind, die die Zugkraft auf die Sehne ausüben (also bei
einem einteiligen Holzbogen die Bereiche ober- und unterhalb des Griffes,
können bei einem sogenannten Compositbogen auch separate Teile sein,
entweder abnehmbar oder fest verleimt, alle modernen Sportbögen sind im
Prinzip Compositbögen da kaum noch Bögen aus einem Stück gefertigt werden).
Wenn der Bogen wirklich nur eine simple bogenform (sprich ein langgezogenes
Rund, bzw mit Sehne ein "D") hat, dann ist die Zugkraft bei geringem Auszug
sehr gering, nimmt dann aber bei langerem Auszug immer schneller und
stärker zu. Wird der Auszug zu groß bricht irgendwann entweder der Bogen
oder der Arm des Schützen ;->
Einen relativ geschmeidigen Auszug und eine gute Pfeil-Beschleunigung
erreicht man bei einem einfachen Bogen dieser Art nur ab einer gewissen
Länge des Bogens und je länger der Bogen umso länger dann auch der Weg auf
dem der Pfeil beschleunigt werden kann.
Einen geschmeidigeren Auszug auch bei kürzeren Bögen erreicht man durch
eine Doppelbogen-Form, die sogenannte Recurve-Form. Der Bogen sieht da im
übertriebenen Sinne quasi wie ein doppeltes "S" aus. Zu den Enden des
Bogens und der Aufnahme für die Sehnenenden biegt sich der Bogen wieder in
die entgegengesetzte Richtung. Dazu kommt dann noch eine andere
Beschaffenheit der Wurfarme mit anderem Holz in variierender Dicke und
Breite über die Länge des Bogens in mehrfach verleimten Schichten oder wie
auch immer, da fangen dann die Geheimnisse der Bogenbaukunst erst richtig
an, da müßt ihr wen anderes fragen ;->
Ich habe hier mal einen Link aufgestöbert, da kann man die grundlegenden
Bogentypen ganz gut sehen:
http://www.archers-engiadina.ch/bogentypen.htm
Der Bogen von Legolas ist von der Form her jedenfalls kein klassischer
Langbogen. Er sieht aus wie aus einem Guß (so ganz genau kann ich das jetzt
aber auch nicht sagen), damit währe es kein Compositbogen.
Die Enden der Wurfarme sind recht interessant gearbeitet, eine klassische
Recurve-Form haben die Bogenenden auch nicht auch wenn die Wirkung
vermutlich eine ähnliche ist.
Die Bögen der Elben von Lorien bei der ersten Begegnung mit den Gefährten
im ersten Teil waren jedoch eindeutig klassische Jagd-Recurvebögen. Auf die
Kriegsbögen der Elbengruppe in Helms Klamm muß ich bei Gelegenheit nochmal
ein Auge werfen aber den Lorien Bogen von Legolas eindeutig zu
klassifizieren fällt mir schwer.
So, das waren jetzt meine 2 Pennies zum Thema Bogentypen. Experte bin ich
dem Thema wahrlich nicht also korrigiert mich falls es jemand genauer weiß.
Mit dem traditionellen Bogenschützengruß: "Alles ins Gold!"
> Hmm, 5'5"... das sind 65 inches, ergo ist mein Recurvebogen mit 70 inches
> (1.77m) schon ein Langbogen. Wow! ;->
Abgesehen davon, das es ein Recurvebogen ist. ;))
> Eigentlich kommt es mehr auf die Bauweise des Bogens an als auf seine
> tatsächliche Länge ob es nun ein "Langbogen" ist oder nicht.
Die Bauweise ist der andere Punkt - aber ich hatte nicht so auf die
Bögen im Film geachtet, so daß ich nicht weiß welcher Art die Bögen dort
sind.
> Der wirkliche Unterschied zwischen einem mittelalterlichen Langbogen und
> z.B. einem im Mittelalter gebräuchlichen Jagdbogen oder Reiterbogen ist
> natürlich nicht nur die reine Länge sondern vielmehr wie die sogenannten
> Wurfarme gefertigt sind, die die Zugkraft auf die Sehne ausüben (also bei
> einem einteiligen Holzbogen die Bereiche ober- und unterhalb des Griffes,
> können bei einem sogenannten Compositbogen auch separate Teile sein,
> entweder abnehmbar oder fest verleimt, alle modernen Sportbögen sind im
> Prinzip Compositbögen da kaum noch Bögen aus einem Stück gefertigt werden).
Wobei Langbögen IIRC auch Kompositbögen sein können (es aber
üblicherweise nicht waren. Klassischerweise hat man das Holz so aus dem
Baum geschnitten, daß die weichere, flexiblere äußere Seite die
Bogenarme bildete während die härtere, stabilere innere Seite (durch die
zunehmende Dicke des Bogens zur Mitte hin) die Bogenmitte bildete. IIRC.
Oder war's umgekehrt? Ach egal. *g*
Quasi ein natürlicher Kompositbogen. ;))
> Wenn der Bogen wirklich nur eine simple bogenform (sprich ein langgezogenes
> Rund, bzw mit Sehne ein "D") hat, dann ist die Zugkraft bei geringem Auszug
> sehr gering, nimmt dann aber bei langerem Auszug immer schneller und
> stärker zu.
Jetzt wo Du's sagst - klingt logisch. :)
> Wird der Auszug zu groß bricht irgendwann entweder der Bogen
> oder der Arm des Schützen ;->
Mal bei ebay geguckt? Bei fast allen dort angebotenen Langbögen wird als
Grund für den Verkauf angegeben daß der Bogen 'für mich zu stark' sei.
:)
> Mit dem traditionellen Bogenschützengruß: "Alles ins Gold!"
Du kennst den echten traditionellen Langbogenschützengruß, oder? :)
(Faust bilden, Äußeres der Faust nach vorne richten, Zeige- und
Mittelfinger ausfahren. *G*)
>> Hmm, 5'5"... das sind 65 inches, ergo ist mein Recurvebogen mit 70 inches
>> (1.77m) schon ein Langbogen. Wow! ;->
> Abgesehen davon, das es ein Recurvebogen ist. ;))
Jo, abgesehen davon... *grinz*
>> Eigentlich kommt es mehr auf die Bauweise des Bogens an als auf seine
>> tatsächliche Länge ob es nun ein "Langbogen" ist oder nicht.
> Die Bauweise ist der andere Punkt - aber ich hatte nicht so auf die
> Bögen im Film geachtet, so daß ich nicht weiß welcher Art die Bögen dort
> sind.
Ich hätte jedenfalls gerne mal einen der Bögen von den Elbenschützen aus
Helm's Klamm aus der Nähe gesehen. Machten einen wirklich schönen Eindruck.
Auch ansonsten waren die unterschiedlichen Waffentypen der verschiedenen
Völker recht interessant. Auffallend war z.B. daß das Volk von Rohan
offenbar kürzere, breitere Schwerter ohne Parierstange bevorzugt im krassen
Gegensatz z.B. zum schlanken, eleganten Design von Narsil/Anduril. Was für
Schwerter die Elben in Helm's Klamm hatten ist mir jetzt nicht mehr so
genau im Sinn.
>> Wenn der Bogen wirklich nur eine simple bogenform (sprich ein
>> langgezogenes Rund, bzw mit Sehne ein "D") hat, dann ist die Zugkraft bei
>> geringem Auszug sehr gering, nimmt dann aber bei langerem Auszug immer
>> schneller und stärker zu.
> Jetzt wo Du's sagst - klingt logisch. :)
Will sagen: Bei einem Recurvebogen nimmt die Zugkraft deutlich
gleichmäßiger zu.
>> Wird der Auszug zu groß bricht irgendwann entweder der Bogen
>> oder der Arm des Schützen ;->
> Mal bei ebay geguckt? Bei fast allen dort angebotenen Langbögen wird als
> Grund für den Verkauf angegeben daß der Bogen 'für mich zu stark' sei.
> :)
Ist logisch, die meisten Langbögen fangen bei 40 Pfund Zugkraft erst an.
Mein Recurvebogen hat rund 31 Pfund Zugkraft und ich habe mich in zwei
Jahren langsam von anfangs 20 Pfund dahin vorgetastet. Ein Langbogen ist
nicht unbedingt was für Anfänger.
Ich habe bei ebay mal einen Compound-Bogen gesehen, angepriesen mit "super
Pfeilbeschleunigung und blablubb und wenig geschossen, 1A etc..." bei
dessen Werten habe ich dann dreimal gekuckt... Die maximale Zugkraft lag
bei jenseits von 100 Pfund und einem let-off bis auf irgendwas bei 45 Pfund
im Auszug. Da verstehe ich das "wenig geschossen" voll und ganz. Selbst
wenn die maximale Zugkraft bei einem Compound nur auf den ersten paar
Zentimetern anliegt, die meisten könnten wohl selbst mit viel Anstrengung
die Sehne kaum aus ihrer Ruhelage bewegen. Wer es danach noch schafft bei
immer noch 45 Pfund im Auszug den Bogen ruhig zu halten, der dürfte auch
noch genug Muckies haben um den Pfeil nach dem Abschuß dann aus der
Zielscheibe zu ziehen in die er sich zu gut 3/4 eingegraben haben dürfte.
...ich meine der Bogen hat auch nach dem zweiten Wiedereinstellen in ebay
keinen Käufer gefunden.
>> Mit dem traditionellen Bogenschützengruß: "Alles ins Gold!"
> Du kennst den echten traditionellen Langbogenschützengruß, oder? :)
> (Faust bilden, Äußeres der Faust nach vorne richten, Zeige- und
> Mittelfinger ausfahren. *G*)
Äääähm... ;)
Bis denne,
Rüdiger
--
"What about breakfast?" - "You already had it...?"
"We had one, yes. But what about -second- breakfast?"
> Auch ansonsten waren die unterschiedlichen Waffentypen der verschiedenen
> Völker recht interessant. Auffallend war z.B. daß das Volk von Rohan
> offenbar kürzere, breitere Schwerter ohne Parierstange bevorzugt im krassen
> Gegensatz z.B. zum schlanken, eleganten Design von Narsil/Anduril. Was für
> Schwerter die Elben in Helm's Klamm hatten ist mir jetzt nicht mehr so
> genau im Sinn.
Ähnlich geschwungene wie Legolas' Messer, ohne Parierstange. Zumindest
sahen so die Elbenschwerter auf der SEE aus. ;)
> Ist logisch, die meisten Langbögen fangen bei 40 Pfund Zugkraft erst an.
> Mein Recurvebogen hat rund 31 Pfund Zugkraft und ich habe mich in zwei
> Jahren langsam von anfangs 20 Pfund dahin vorgetastet. Ein Langbogen ist
> nicht unbedingt was für Anfänger.
Ja... Und auch so nicht ohne wenn man die Skelettverformungen bedenkt,
die professionelle englische Schützen seinerzeit wohl durchweg gehabt
haben. *g*
> Ich habe bei ebay mal einen Compound-Bogen gesehen, angepriesen mit "super
> Pfeilbeschleunigung und blablubb und wenig geschossen, 1A etc..." bei
> dessen Werten habe ich dann dreimal gekuckt... Die maximale Zugkraft lag
> bei jenseits von 100 Pfund
Autsch. *g*
> und einem let-off bis auf irgendwas bei 45 Pfund
> im Auszug. Da verstehe ich das "wenig geschossen" voll und ganz. Selbst
> wenn die maximale Zugkraft bei einem Compound nur auf den ersten paar
> Zentimetern anliegt, die meisten könnten wohl selbst mit viel Anstrengung
> die Sehne kaum aus ihrer Ruhelage bewegen. Wer es danach noch schafft bei
> immer noch 45 Pfund im Auszug den Bogen ruhig zu halten, der dürfte auch
> noch genug Muckies haben um den Pfeil nach dem Abschuß dann aus der
> Zielscheibe zu ziehen in die er sich zu gut 3/4 eingegraben haben dürfte.
*g* Die im Krieg benutzten Langbögen dürften zum Großteil jenseits der
70 Pfund gewesen sein. Ich frage mich, wie die Leute damals ausgesehen
haben - etwas kürzerer aber sonst normaler linker Arm, der rechte dafür
mit drei verformten Fingern und eines Arnold würdig?
> ...ich meine der Bogen hat auch nach dem zweiten Wiedereinstellen in ebay
> keinen Käufer gefunden.
*g*
> >> Mit dem traditionellen Bogenschützengruß: "Alles ins Gold!"
> > Du kennst den echten traditionellen Langbogenschützengruß, oder? :)
> > (Faust bilden, Äußeres der Faust nach vorne richten, Zeige- und
> > Mittelfinger ausfahren. *G*)
>
> Äääähm... ;)
Wie? Nicht? :)
Der Langbogen hat insbesondere bei den französischen Adligen für große
verluste gesorgt. Das fanden die nicht sooo toll. ;) Also haben die
Franzosen irgendwann im Hunderjährigen Krieg angefangen gefangenen
englischen Bogenschützen Zeige- und Mittelfinger abzuschneiden, so daß
sie nie wieder mit Bogen schiessen würden. Das sprach soch bei den
Engländern natürlich rum, und die fingen dann an vor und nach
(siegreichen) Kämpfen den Franzosen eben diese Finger zu zeigen (nicht
wie beim 'Victory', sondern mit nach außen gedrehtem Handrücken). :)
> Ich hätte jedenfalls gerne mal einen der Bögen von den Elbenschützen aus
> Helm's Klamm aus der Nähe gesehen. Machten einen wirklich schönen Eindruck.
Also mir sahen die Elbenbögen allesamt nach Recurve aus. Macht ja auch
Sinn, also bei Elben würd ich schon erwarten, daß ihre Waffen etwas
ausgefuchster sind als nur einfach ein Bogen in Form eines D - sowas
würd ich eher bei Menschen erwarten.
Grüßle, SF
>> Was für Schwerter die Elben in Helm's Klamm hatten ist
>> mir jetzt nicht mehr so genau im Sinn.
> Ähnlich geschwungene wie Legolas' Messer, ohne Parierstange. Zumindest
> sahen so die Elbenschwerter auf der SEE aus. ;)
So ne Art elbische Katanas? ;)
>> Ist logisch, die meisten Langbögen fangen bei 40 Pfund Zugkraft erst an.
>> Mein Recurvebogen hat rund 31 Pfund Zugkraft und ich habe mich in zwei
>> Jahren langsam von anfangs 20 Pfund dahin vorgetastet. Ein Langbogen ist
>> nicht unbedingt was für Anfänger.
>
> Ja... Und auch so nicht ohne wenn man die Skelettverformungen bedenkt,
> die professionelle englische Schützen seinerzeit wohl durchweg gehabt
> haben. *g*
Ist nicht wirklich verwunderlich wenn man bedenkt, daß zu Kriegszeiten
schon Knaben vor der Pubertät zu Bogenschützen ausgebildet wurden...
So eine starke einseitige Belastung kommt im Wachstum wirklich nicht gut,
gerade wenn man bedenkt, daß es damals weder wirklich ausgeglichene,
gesunde Ernähung (Calciummangel?) noch Ausgleichssport gab ;)
>> Ich habe bei ebay mal einen Compound-Bogen gesehen, angepriesen mit
>> "super Pfeilbeschleunigung und blablubb und wenig geschossen, 1A etc..."
>> bei dessen Werten habe ich dann dreimal gekuckt... Die maximale Zugkraft
>> lag bei jenseits von 100 Pfund
> Autsch. *g*
Hat wohl jemand zu viel Rambo in Afghanistan gekuckt und sich dann geärgert
als er feststellen mußte, daß man in keinem Bogenshop Pfeile mit
aufschraubbaren Granaten kaufen konnte ;)
> *g* Die im Krieg benutzten Langbögen dürften zum Großteil jenseits der
> 70 Pfund gewesen sein.
Kommt hin. Historischen Untersuchungen zufolge sollen auch manche Langbögen
mehr als 100 Pfund gehabt haben.
> Ich frage mich, wie die Leute damals ausgesehen
> haben - etwas kürzerer aber sonst normaler linker Arm, der rechte dafür
> mit drei verformten Fingern und eines Arnold würdig?
Der linke Arm nicht kürzer aber dafür wohl kaputtes Schultergelenk,
Ellenbogen und Handgelenk.
Der Zugarm hat nicht notwendigerweise überproportionale Muskulator
(zumindest nicht der Bizeps wie man vielleicht glauben könnte), denn der
Großteil der Zugkraft kommt aus der Schulter. Die Schützen hatten
vermutlich einen dicken Muskelklops auf der rechten Seite des Nackens bis
auf die Schulter und zwischen Wirbelsäule und rechtem Schulterblatt. Die
Wirbelsäule dürfte ziemlich verbogen gewesen sein.
Dazu noch dicke Muskeln auf der Innenseite des Unterarms, das sind die
Muskeln aus denen die Zugkraft in den Fingern kommt. Zum Schutz der Finger
dürften sie einen einfachen Lederstreifen benutzt haben. Das sorgt dafür,
daß die Haut nicht in blutige Fetzen gerissen wird bei soviel Zug auf der
Sehne aber ordentlich Hornhaut hatten sie sicher auf den Fingern.
> Der Langbogen hat insbesondere bei den französischen Adligen für große
> verluste gesorgt. Das fanden die nicht sooo toll. ;) Also haben die
> Franzosen irgendwann im Hunderjährigen Krieg angefangen gefangenen
> englischen Bogenschützen Zeige- und Mittelfinger abzuschneiden, so daß
> sie nie wieder mit Bogen schiessen würden. Das sprach soch bei den
> Engländern natürlich rum, und die fingen dann an vor und nach
> (siegreichen) Kämpfen den Franzosen eben diese Finger zu zeigen (nicht
> wie beim 'Victory', sondern mit nach außen gedrehtem Handrücken). :)
Hmm, interessante Story... kannte ich noch gar nicht!
Gruß,
Rüdiger
PS: Wird langsam OffTopic
Das meinte ich ja auch in Bezug auf Legolas' Bogen. Der ist irgendwie so
eine Art Mischmasch. Nicht wirklich einfacher Langbogen aber auch nicht
wirklich Recurve. Ich würde zu gerne mal den Bogen aus dem Film-Fundus in
der Hand halten bzw. versuchen wirklich damit zu schießen. Die Zugkraft
dürfte nicht übermäßig hoch gewesen sein um dem Schauspieler keinen
Muskelkater zu verpassen. Die Pfeile die in der Treppenszene in Moria so
rumflogen hatten dagegen eine ziemlich gerade Bahn, ergo ordentliche
Zugkraft (wenn's denn echt durch die Gegend geschossene Pfeile gewesen
wären). Bei dem Pfeilregen den die Elbenschützen im zweiten Teil von hinter
der Wehrmauer den Saruman-Horden entgegen geschickt haben war die Flugbahn
relativ realistisch. So wie ich die Entfernung einschätze (70 Meter?) und
in Betracht dessen daß es Holzpfeile und keine ultraleichten Carbonpfeile
moderner Art waren müßten das auch gut starke Bögen gewesen sein.
Soviel zum Thema zarte Elben-Krieger ;->
Zu den Baumstämmen die der Uruk-Hai Häuptling im ersten Teil auf Boromir
abgefeuert hat sage ich besser gar nichts. Das war auch schon kein Bogen
mehr sondern eher eine Balliste! *g*
Lob verdient haben die Ausstatter der Filme für die Schwerter und Messer.
Das Messer das Aragorn im ersten Teil von Elrond bekommen hat (Übergabe
wurde nur in der SEE gezeigt) ist wirklich schön. Narsil/Anduril ist
wirklich eines Königs würdig. Stich ist ebenfalls sehr schön gearbeitet. Es
ist ja eher ein Kurzschwert oder zu groß geratenes Messer. Weiß man
eigentlich genaueres über die Herkunft von Stich? Es ist ja wohl von
elbischer Machart. Bilbo hatte es ja wenn ich nicht irre aus der Trollhöhle
mitgenommen im "Hobbit". Wie es da hinkam und wo und wann es geschmiedet
wurde ist glaube ich nicht genauer überliefert. So ganz alltägliche
Elben-Schmiedekunst war es ganz sicher auch nicht. Das geringe Gewicht
dürfte auf Mithril-Anteile im Metall hindeuten und auf die Elben-Schmiede
(Zwerge haben sicher eher massivere Klingen geschmiedet) aber der Zauber
der die Klinge blau aufleuchten läßt ist sicher auch bei den Elben nicht
alltäglich gewesen, sonst würde wohl auch Aragorns Messer blau leuchten und
sicher das eine oder andere Schwert der Elbenkrieger in Helm's Klamm (im
ersten Teil in der Rückblende hätte glatt die halbe Armee gegen Mordor blau
geleuchtet haben können;-)))
Glamdring und Orkrist leuchteten auch blau und stammten auch aus der
Trollhöhle. Wie kommen drei so außergewöhnliche Elbenklingen zusammen in
eine vergammelte Trollhöhle?
Grüße,
Rüdiger
> Sven Mischkies wrote:
>
> >> Was für Schwerter die Elben in Helm's Klamm hatten ist
> >> mir jetzt nicht mehr so genau im Sinn.
> > Ähnlich geschwungene wie Legolas' Messer, ohne Parierstange. Zumindest
> > sahen so die Elbenschwerter auf der SEE aus. ;)
>
> So ne Art elbische Katanas? ;)
Nein, die sahen elbischer aus. *g*
> Ist nicht wirklich verwunderlich wenn man bedenkt, daß zu Kriegszeiten
> schon Knaben vor der Pubertät zu Bogenschützen ausgebildet wurden...
Nicht nur zu Kriegszeiten, oder? War doch quasi Volkssport und wurde von
kleinauf praktiziert...
> So eine starke einseitige Belastung kommt im Wachstum wirklich nicht gut,
> gerade wenn man bedenkt, daß es damals weder wirklich ausgeglichene,
> gesunde Ernähung (Calciummangel?) noch Ausgleichssport gab ;)
Was für ein Ausgleichssport da wohl nötig gewesen wäre? *g*
> >> Ich habe bei ebay mal einen Compound-Bogen gesehen, angepriesen mit
> >> "super Pfeilbeschleunigung und blablubb und wenig geschossen, 1A etc..."
> >> bei dessen Werten habe ich dann dreimal gekuckt... Die maximale Zugkraft
> >> lag bei jenseits von 100 Pfund
> > Autsch. *g*
>
> Hat wohl jemand zu viel Rambo in Afghanistan gekuckt und sich dann geärgert
> als er feststellen mußte, daß man in keinem Bogenshop Pfeile mit
> aufschraubbaren Granaten kaufen konnte ;)
Selbst ist der Mann. ;)
> > *g* Die im Krieg benutzten Langbögen dürften zum Großteil jenseits der
> > 70 Pfund gewesen sein.
> Kommt hin. Historischen Untersuchungen zufolge sollen auch manche Langbögen
> mehr als 100 Pfund gehabt haben.
Na ja, AFAIK hat man Pfeile gefunden, die stark genug waren um von so
einem Bogen abgeschossen zu werden - aber das heißt ja noch nicht
unbedingt, daß es auch solche Bögen gab. 150 Pfund... Wer soll denn mit
sowas schiessen? 8)
> > Ich frage mich, wie die Leute damals ausgesehen
> > haben - etwas kürzerer aber sonst normaler linker Arm, der rechte dafür
> > mit drei verformten Fingern und eines Arnold würdig?
>
> Der linke Arm nicht kürzer aber dafür wohl kaputtes Schultergelenk,
> Ellenbogen und Handgelenk.
IIRC hat man wenigstens ein Skelett gefunden bei dem der Unterarm des
Bogenarmes durch die ständige Last quasi gestaucht war...
> Der Zugarm hat nicht notwendigerweise überproportionale Muskulator
> (zumindest nicht der Bizeps wie man vielleicht glauben könnte), denn der
> Großteil der Zugkraft kommt aus der Schulter. Die Schützen hatten
> vermutlich einen dicken Muskelklops auf der rechten Seite des Nackens bis
> auf die Schulter und zwischen Wirbelsäule und rechtem Schulterblatt. Die
> Wirbelsäule dürfte ziemlich verbogen gewesen sein.
Wow. Jetzt weiß ich weshalb Quasimodo so unbeliebt war - der war
englischer Langbogenschütze! *G*
> Dazu noch dicke Muskeln auf der Innenseite des Unterarms, das sind die
> Muskeln aus denen die Zugkraft in den Fingern kommt. Zum Schutz der Finger
> dürften sie einen einfachen Lederstreifen benutzt haben. Das sorgt dafür,
> daß die Haut nicht in blutige Fetzen gerissen wird bei soviel Zug auf der
> Sehne aber ordentlich Hornhaut hatten sie sicher auf den Fingern.
Voll die Mutanten. ;)
> > Der Langbogen hat insbesondere bei den französischen Adligen für große
> > verluste gesorgt. Das fanden die nicht sooo toll. ;) Also haben die
> > Franzosen irgendwann im Hunderjährigen Krieg angefangen gefangenen
> > englischen Bogenschützen Zeige- und Mittelfinger abzuschneiden, so daß
> > sie nie wieder mit Bogen schiessen würden. Das sprach soch bei den
> > Engländern natürlich rum, und die fingen dann an vor und nach
> > (siegreichen) Kämpfen den Franzosen eben diese Finger zu zeigen (nicht
> > wie beim 'Victory', sondern mit nach außen gedrehtem Handrücken). :)
>
> Hmm, interessante Story... kannte ich noch gar nicht!
Ist aber gut. *g*
> PS: Wird langsam OffTopic
Dann tu' halt ein 'OT:' ins Topic. ;)
> Glamdring und Orkrist leuchteten auch blau und stammten auch aus der
> Trollhöhle. Wie kommen drei so außergewöhnliche Elbenklingen zusammen in
> eine vergammelte Trollhöhle?
Die Schwerter stammen aus Gondolin, das stellt Gandalf im Hobbit ziemlich
schnell an Hand der Inschriften auf den Schwertern fest. Wie die Dinger in
die Trollhöhle kommen bleibt rätselhaft.
Gruß,
Harald
--
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.
> Stich ist ebenfalls sehr schön gearbeitet. Es ist ja eher ein
> Kurzschwert oder zu groß geratenes Messer. Weiß man eigentlich
> genaueres über die Herkunft von Stich?
Es kommt aus Gondolin, und wurde in Beleriand geschmiedet.
'That would not help us now,' said Frodo. `Come! Let us see what
Sting can do. It is an elven-blade. There were webs of horror in the
dark ravines of Beleriand where it was forged.
> aber der Zauber der die Klinge blau aufleuchten läßt ist sicher auch
> bei den Elben nicht alltäglich gewesen,
Ja. Ich glaube nicht, dass man im Dritten Zeitalter noch wusste, wie
das geht.
> sonst würde wohl auch Aragorns Messer blau leuchten und sicher das
> eine oder andere Schwert der Elbenkrieger in Helm's Klamm
Andererseits hat auch Glamdring im Film nicht blau geschimmert (was
natuerlich Erbsenzaehlerei ist, und im Film auch durchaus in Ordnung:
Auf Stich wurde ja explizit hingewiesen, auf Glamdring nicht. Der
Zuschauer waere also nur unnoetig verwirrt.)
> Glamdring und Orkrist leuchteten auch blau und stammten auch aus der
> Trollhöhle. Wie kommen drei so außergewöhnliche Elbenklingen zusammen in
> eine vergammelte Trollhöhle?
Die Trolle werden wohl sie jemandem abgenommen haben, der es
seinerseits wieder jemandem abgenommen hat :-) Wie eben so ein Hort
entsteht ...
- Dirk
>>Franzosen irgendwann im Hunderjährigen Krieg angefangen gefangenen
>>englischen Bogenschützen Zeige- und Mittelfinger abzuschneiden, so daß
>>sie nie wieder mit Bogen schiessen würden. Das sprach soch bei den
>>Engländern natürlich rum, und die fingen dann an vor und nach
>>(siegreichen) Kämpfen den Franzosen eben diese Finger zu zeigen (nicht
>>wie beim 'Victory', sondern mit nach außen gedrehtem Handrücken). :)
>>
>
> Hmm, interessante Story... kannte ich noch gar nicht!
zumal die bedeutung (heutzutage) der des gestreckten mittelfingers
nahkommt. macht ja auch sinn bei der geschichte.
also vorsicht, wem man das zeigt ;)
PTR.
> Ruediger Winkelmann <duncan...@gmx.de> wrote:
>> Glamdring und Orkrist leuchteten auch blau und stammten auch aus der
>> Trollhöhle. Wie kommen drei so außergewöhnliche Elbenklingen zusammen in
>> eine vergammelte Trollhöhle?
>
> Die Trolle werden wohl sie jemandem abgenommen haben, der es
> seinerseits wieder jemandem abgenommen hat :-) Wie eben so ein Hort
> entsteht ...
Das fragt sich Thorin im Hobbit auch und
stellt Elrond genau diese Frage:
"'Woher, meint Ihr, haben die Trolle sie?' fragte
Thorin und blickte mit neuer Anteilnahme auf sein
Schwert.
'Ich kann es nicht sagen', entgegnete Elrond, 'aber
man kann könnte vermuten, daß die Trolle andere
Plünderer geplündert haben oder auf die Rester alten
Raubes in irgendeiner Gebirgshöhle gestoßen sind.
Ich hörte, dass man seit dem Krieg der Zwerge mit
den Orks noch immer vergessene Schätze in den
verlassenen Gewölbe der Bergwerke von Moria finden
kann.'" (Der kleine Hobbit, dtv, 1974, S.59f)
bis dann,
Sandro
Stimmt mit den verschossenen Pfeilen .... am Ende Band 1 nachdem Pippin
und Merry verschleppt werden, sammelt Legolas verschossene Pfeile der
Orks auf ....
Gruß Wolfram
Und in book 3, gegen Ende Kapitel VII "Helm's Deep" sagte er auch,
Zitat: "'I must go now and seek some arrows, ' said Legolas. 'Would
that this night would end, and I could have better light for shooting.'"
Gruß
Birgit
--
"For thus is it spoken:
Oft hope is born, when all is forlorn."
(Legolas, LotR, Book V, Chapter IX, p.911)
>Stimmt mit den verschossenen Pfeilen .... am Ende Band 1 nachdem Pippin
>und Merry verschleppt werden, sammelt Legolas verschossene Pfeile der
>Orks auf ....
Auch auf der Hornburg sagt er dass er erstmal Pfeile sammeln muss weil er
keine mehr hat.
Sat, 28 Dec 2002 20:38:48 +0100 you wrote:
>wie kommts, das Legolas nie die Pfeile ausgehen?
Die Frage ist zwar schon etwas älter, aber ich habe hierzu gerade in
einem Interview gelesen:
"Susan Stewart: Als Legolas ist dein Köcher immer voller Pfeile, egal wie
viele Orks und Trolle du umgelegt hast. Woher hast du sie? Ist es Magie? -
Orlando Bloom: Wir haben eine Szene gedreht, in der ich Pfeile aus den
toten Körpern unserer Feinde ziehe... Aber das ist noch nicht im fertigen
Film."
Und in den Büchern sammelt er doch oft Pfeile ein bzw. ist diese Sache oft
erwähnt.
Bis dann,
Codi
--
Wo kein Wille ist, ist auch ein Umweg.
> Und in den Büchern sammelt er doch oft Pfeile ein bzw. ist diese Sache oft
> erwähnt.
Man kann es beim Sehen der DVD nachzaehlen. Wenn man davon ausgeht, dass
er in Lorien neue bekommt, haut das mit den Pfeilen in Teil 1 gut hin.
Bei Teil 2 habe ich nicht drauf geachtet, aber da geht ihm ja selbst im
Buch der Vorrat aus ;)...
--
Werner Spahl (sp...@cup.uni-muenchen.de) Freedom for
"The meaning of my life is to make me crazy" Vorlonships