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Kim Schmidts u. Smudo

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Johannes Hofbauer

unread,
Feb 11, 2001, 9:54:07 AM2/11/01
to
Hi alle,

was ich erst vor kruzem weiss ist dass der Multi-Miilionär Kim Schmidts
und Smudo dicke Freunde sind.

Und ich muss ganz ehrlich sagen, auch wenn es viel Kritik gibt, aber der
gute Kimble ist genial.

Ich denke durchaus, dass er noch einiges generell für den
"Wirtschafts-Standort" Deutschland in Sachen Internet und Multimedia
machen wird.

Interessant wäre es auch zu wissen, ob Four mit Kimverstor eine
Kooporation tätigt, denn gerade das Internet wird der Musikmarkt der
Zukunft sein.
Und ich denke Smudo weiss dass duraus auch!!!

Was meint ihr dazu!?!

Mfg

Johannes - H.

Stefan Freitag

unread,
Feb 11, 2001, 10:15:41 AM2/11/01
to
Hallo!
Bin mir da nicht so sicher, ob das alles reiner Wohltätigkeit
entspringt.
Hab mal seine Homepage zu dem Thema angeschaut und muss sagen, dass
das nicht besonders glaubwürdig klingt.
Genauso, wie er die letsbuyit.com-Aktien in den Himmel geschossen hat
kann das auch mit seinem Unternehmen geplant sein und wer weiss besser
wann es lohnt zu verkaufen, als der Besitzer des Unternehmens :-)
Hab ausserdem einen interessanten Artikel gefunden, der diesen Zweifel
ein wenig Untermauert (ist ganz unten hinter Deinem Posting eingefügt,
etwas lange sorry)

Grüße

Stefan

K I M S C H M I T Z

Jenny E. der New Economy

Models, Partys, schnelle Autos: Kim Schmitz macht mit immer
neuen Prahlereien auf sich aufmerksam. Jetzt will der
Ex-Hacker den Pleitekandidaten Letsbuyit.com retten - sagt er
jedenfalls.

Bescheidenheit ist Kim Schmitz, 27, so
fremd wie Rohkostsalat. Der
Zwei-Meter-Mann von 150 Kilogramm,
der Ketchup gern aus der Flasche trinkt,
hat sein Ziel klar vor Augen: "In zehn
Jahren will ich zu den reichsten Männern
der Welt gehören."

Schon heute lebt der Ex-Hacker
(Pseudonym: "Kimble") so, als habe er
diese Mission längst erfüllt: Mit dem
Speedboot düst er die Küste Thailands
entlang, im Geländewagen "Hummer" kreuzt er durch die Wüste
Arabiens, und in Deutschland rast der gebürtige Kieler im getunten
Mercedes S-Klasse (Kennzeichen: KI-M 250) über die Autobahn, die
Tachonadel am Anschlag.

Schmitz liebt es aufzufallen, und dafür lässt er die Grenzen des guten
Geschmacks souverän hinter sich. Gerade erst behelligte er Leute wie
Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff und EM.TV-Gründer Thomas
Haffa mit Urlaubs-E-Mails, auf denen zwei halbnackte Männer auf
einer Luxus-Yacht übereinander herfallen. Für keine Peinlichkeit ist
sich "Deutschlands Großmaul Nr. 1" ("Bild") zu schade, Hauptsache,
sie bringt ihn ins Gespräch: Schmitz profiliert sich als die Jenny
Elvers
der New Economy.

Wo er hinkommt, lässt er es krachen - und die vernetzte Welt darf
daran teilhaben. Rund 300 Fotos auf seiner Homepage präsentieren
ihn, wie er sich am liebsten sieht - im Mittelpunkt, umgeben von
Stars und noch mehr Sternchen: Kim Arm in Arm mit der Miss World
2000, Kim mit Rapper Smudo beim Formel-1-Rennen in Monaco, Kim in
der Karibik auf der Yacht "Amnesia", im bordeigenen Pool fröhlich
plantschend mit "Teppich-Luder" Janina, der Ex-Gespielin des
Pop-Millionärs Dieter Bohlen.

Etwa fünf Millionen Mark koste ihn sein dekadenter Lebensstil im Jahr,
sagt Schmitz und fügt lässig hinzu: "Also gar nicht so viel." Woher
das Geld kommt? Er habe am Börsenhype prächtig mitverdient: "Ich
bin eben ein smarter Investor."

Beseelt von diesem Glauben kündigte Schmitz kürzlich an, die
Internet-Firma Letsbuyit.com in letzter Minute vor der sicheren Pleite
zu bewahren. Das Unternehmen hatte es geschafft, in sechs
Monaten 66 Millionen Euro zu verbrennen.

Plötzlich standen dem angeschlagenen Online-Händler 4 Millionen
Euro zur Verfügung - genug, um das Insolvenzverfahren einstweilen
zu stoppen; 1,2 Millionen davon stammten von ihm, sagt Schmitz.
Doch das ist nicht alles: Er beabsichtige, behauptet Schmitz, über
seine Beteiligungsfirma mit dem folgerichtigen Namen "Kimvestor"
weitere 40 Millionen Euro in Letsbuyit.com zu investieren. Denn das
Firmenkonzept - die Bündelung von Kundenwünschen, um den Preis
für eine Ware zu drücken - sei "einfach genial".

Die Börse jedenfalls reagierte wie entfesselt. Der Kurs von
Letsbuyit.com stieg nach der Ad-hoc-Mitteilung vom Donnerstag
vorvergangener Woche um fast 200 Prozent, rund 90 Millionen
Papiere wurden gehandelt, der größte Tagesumsatz in der Geschichte
der deutschen Börse.

Jetzt argwöhnen Aktionäre und Börsianer, dass es dabei nicht mit
rechten Dingen zugegangen sein mag. "Wird hier gezielt ein
Kursfeuerwerk für die unter einem Euro notierte Aktie gezündet?",
fragt das "Handelsblatt" misstrauisch. Die "Börsen-Zeitung" mutmaßt,
dass bei den Sprüngen "nur Insider und Zocker am Werk gewesen
sein" können.

Auffällig ist in der Tat, dass der Run auf
die Papiere schon einen Tag, bevor die
Nachricht publik wurde, eingesetzt
hatte. Innerhalb von zwei Stunden -
zwischen 16 und 18 Uhr - hatte sich der
Wert von 15 Cent auf 33 Cent mehr als
verdoppelt.

"Es hat sich eben schnell
rumgesprochen, dass ich der
Rettungsanker bin", meint Schmitz. Er
jedenfalls habe zu dem Zeitpunkt keine
Aktie gekauft, beteuert er: "Ich achte darauf, ein sehr legales Leben
zu führen."

Alles Vergangenheit: Betrug, Bandenhehlerei und Missbrauch
von Titeln

Das war nicht immer so. Schon als Teenie begriff Schmitz, dass man
mit einem Amiga-Homecomputer weit mehr machen kann als nur
"Pac-Man" spielen. Angeblich drang er in die Sicherheitssysteme von
Nasa, Pentagon und Citibank ein, bald umgab ihn die Aura eines
Computergenies. In Hacker-Kreisen wird diese Darstellung allerdings
heftig angezweifelt.

Lang ist die Liste der Delikte, für die Schmitz im März 1998 vom
Landgericht München zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt wurde,
darunter Betrug, Bandenhehlerei und Missbrauch von Titeln. So hatte
er sich Calling-Card-Nummern von US-Telefongesellschaften illegal
besorgt und verkauft. Auch ließ er sich eine Kreditkarte auf den
Namen Dr. Kim Schmitz ausstellen, obwohl er nie eine Hochschule
besucht hatte.

Das sei alles kein Geheimnis, sagt er heute gequält, das Urteil könne
jeder im Internet nachlesen. Inzwischen habe er dieser
Vergangenheit abgeschworen, nun will er seriöser Geschäftsmann
sein.

Dazu gründete er die Firma Data Protect und später, angeblich im
Januar 2000, die Beteiligungsgesellschaft Kimvestor AG, die er nun
innerhalb von 18 Monaten an die Börse bringen will. Tatsächlich aber
verfügt die neue Firma laut Amtsgericht München nicht einmal über
eine Handelsregisternummer.

Nach Auskunft des Amtsgerichts wurde erst vorigen Mittwoch "der
Vorgang eröffnet", die Firma ins Handelsregister einzutragen, bislang
existierten nur Name und Adresse. Schmitz dagegen behauptet, er
habe schon im Dezember die Eintragung beantragt und zeigt sich
verwundert.

Wundern müssen sich auch die Anleger, die in der Hoffnung auf den
smarten Investor Letsbuyit-Aktien kauften. Denn vieles von dem,
was Schmitz über sein Unternehmen behauptet, lässt sich nicht
überprüfen - oder erweist sich als falsch.

So waren vergangenen Mittwoch auf der Kimvestor-Website noch
drei hochrangige Manager als Aufsichtsräte ausgewiesen: der
Dresdner-Bank-Vorstand Gerhard Barth, der DaimlerChrysler-Manager
Dieter Haban und Gerrit Huy, die bei Kirch Pay TV in der
Geschäftsführung für Technik und Strategie zuständig ist.

Die Kirch-Managerin Huy erklärt jedoch, sie habe nur eine Anfrage
von Schmitz bekommen, sich aber noch nicht entschieden. Auch bei
Daimler-Mann Haban wurde lediglich angefragt, er lehnt das Angebot
ab. Dresdner-Vorstand Barth bestätigt zwar, dass er im Sommer 2000
Schmitz mündlich versichert hat, in den Aufsichtsrat einzutreten,
falls die Gremien seiner Bank zustimmen. Doch diese Zustimmung,
heißt es aus der Bank, wird es nicht geben.

Am Freitag war von dem angeblichen Aufsichtsratstrio auf der
Website nichts mehr zu lesen, die Seite ist gelöscht.

Solche Ungereimtheiten hindern Schmitz aber nicht daran, zehn
Prozent der Kimvestor-Anteile vorbörslich zum Verkauf anzubieten,
Mindesteinlage: 50 000 Euro. Ein Vertragsformular mit der
Bankverbindung von "Kontoinhaber: Kim Schmitz" steht im Internet
bereit, "eine Vielzahl von Verträgen" sei schon eingegangen,
behauptet er.

Auf der Netzseite wird der Firmenwert von Kimvestor auf 200
Millionen Euro taxiert, innerhalb von fünf Jahren werde das
Unternehmen eine Milliarde Euro wert sein. Mit diesen dürren Zahlen
müssen sich potenzielle Investoren begnügen, jeglicher Hinweis auf
Gutachten, die diese Einschätzung stützen, fehlt dort. "Bei meinem
Bekanntheitsgrad ist es gar nicht erforderlich, großen Aufwand zu
betreiben", meint Schmitz.

Zudem gebe es ja noch ein Gutachten der Wirtschaftsprüfer von
Ernst & Young, das den Wert allein seiner Tochterfirma Monkey mit
127 Millionen Mark veranschlage. Auch für die beiden
Minderheitsbeteiligungen von Kimvestor - die
Internet-Sicherheitsfirma TÜV Data Protect und MegaCar, die Autos
mit Internet-Zugängen ausrüstet - verfüge er über Wertgutachten,
zeigen will Schmitz sie jedoch nicht.

Hang zum Größenwahn

Lieber preist er seine Töchter. Für das System Monkey, das es
Mobiltelefonierern erlaube, per Handy einzukaufen, habe er den
Weltmarkt im Visier, er sei bereits im Gespräch mit einer großen
deutschen Bank. Dass ein Wettbewerber wie Paybox mit einer
mobilen Bezahllösung längst am Markt ist, stört Schmitz nicht.

Einige Computerexperten attestieren Schmitz durchaus technische
Brillanz, doch der zerstört manche Illusion mit seinem Hang zum
Größenwahn. Laut Geschäftsplan soll Monkey 2004 mehr als 408
Millionen Dollar erwirtschaften - nicht Umsatz, sondern Gewinn nach
Steuern. Im vergangenen Jahr machte die Firma noch 6,4 Millionen
Dollar Verlust.

Die Aufsichtsräte nicht an Bord, die Firma in Gründung, die
Geschäftsprognosen waghalsig: Schmitz ist ein Meister im
Ankündigen von Dingen, die offenkundig - im positivsten Fall - noch
nicht reif sind.

So wird auch sein Engagement für Letsbuyit.com allgemein skeptisch
beurteilt. Woher die 40 Millionen Euro kommen sollen, darüber
schweigt sich Schmitz jedenfalls aus. Nur so viel: Es seien nicht
eigene Mittel, sondern Kapital von anderen, das er manage: "Das
Geld ist da", versichert er.

Schmitz gibt sich genervt, dass er in diesen Tagen von allen Seiten
angeschossen wird. Wenn jemand erfolgreich sei, so jammert er,
werde das in Deutschland nur mit Neid und Missgunst quittiert. Man
solle doch anerkennen, wenn jemand etwas auf die Beine stellen will,
schimpft er.

Wie das funktioniert, verrät er auf der Kimvestor-Website. Wenn die
"Start-up-Kiddies" nur seine zehn Gesetze ("E-Rulez") befolgten,
dann bedeute das den Weg zum Erfolg.

Schmitz selbst scheint allerdings von der Regel Nummer eins, die dort
steht, nicht besonders viel zu halten. Die lautet: "Don't talk too
much" - rede nicht zu viel.

Stephan Lämmer

unread,
Feb 11, 2001, 11:44:21 AM2/11/01
to
ItsE...@web.de (Stefan Freitag) wrote in <3a86ab76...@news.uni-
wuerzburg.de>:

>Hallo!
>Bin mir da nicht so sicher, ob das alles reiner Wohltätigkeit
>entspringt.

Moin Moin !!!

Ich finde, daß der Typ ein bißchen neben der Spur ist und wenn das stimmt,
daß Smudo mit Kimble gut befreundet ist, hoffe ich nur für Smudo, daß es
keine geschäftliche Freundschaft ist und Smudo "auf die Fresse fällt" (<--
sorry!).
Ich habe mich mit diesem "Phänomen" Kimble alias Kim Schmitz erst in
letzter Zeit beschäftigt (gibt übrigens einen sehr guten Artikel in der
neuesten c´t (4/2000)) und kann eigentlich nicht sonderlich viel über ihn
aussagen, außer das er noch nicht viel auf die Beine gestellt hat, was
lange hielt.

Hoffentlich gibt Smudo sein Statement hierzu ab. Bin gespannt.

Bis dann

Stephan


--
Stephan Lämmer

Johannes Hofbauer

unread,
Feb 11, 2001, 11:54:25 AM2/11/01
to
Hi,


> Ich finde, daß der Typ ein bißchen neben der Spur ist und wenn das stimmt,
> daß Smudo mit Kimble gut befreundet ist, hoffe ich nur für Smudo, daß es
> keine geschäftliche Freundschaft ist und Smudo "auf die Fresse fällt" (<--
> sorry!).


Ich verstehe eigentlich nicht was ihr alle gegen Kimble hat.
Klar kann man über seinen übertriebenen "aufwendigen" Lebensstil und
seine Vergangenheit als hacker streiten, aber wenn er angeblich nichts
könnte, würde er niemals zu der Elite unter den deutschen Managern
gehören, oder!?!

Die Frage ist doch, da wir alle ja werder Kimble noch Smudo persönlich
kennen was sie an "Leistung" auf die Beine bringen. Das menschliche
können wir ja nur über die Medien beurteilen, und da könnten wir ja alle
falsch liegen mit Beurteilungen.

Deshalb beschränke ich mich mit meinen Postings auf die Leistungen und
Verdienste und da haben Kim Schmidtz und Smudo einiges vorzuweisen.


Gruss
Johannes - H.

Message has been deleted

Stefan Freitag

unread,
Feb 11, 2001, 1:59:55 PM2/11/01
to
Hallo!

>Ich verstehe eigentlich nicht was ihr alle gegen Kimble hat.
>Klar kann man über seinen übertriebenen "aufwendigen" Lebensstil und
>seine Vergangenheit als hacker streiten, aber wenn er angeblich nichts
>könnte, würde er niemals zu der Elite unter den deutschen Managern
>gehören, oder!?!

Ich glaube, dass gerade die Aussage, er gehöre zu der Elite unter den
Mangern und Hackern zu den Aussagen gehört, die aus dem Einfluss der
Medien und speziell aus seiner Hand entstehen.

Ich glaube einfach nicht, dass sich der Börsengang eines Unternehmens
rechnet, dass erst noch Internetfirmen gründen will.

Wenn ich Spekulant wäre, dann würde ich mich nur sehr beschränkt auf
die Hoffnungen einlassen mit denen da im Moment im IT-Bereich und
generell am neuen Markt gearbeitet wird.

Die Meinung, dass in der Zukunft nichts mehr ohne Netz und Rechner
gehen wird beeindruckt mir im Moment einfach zu viele Leute und ich
befürchte fast, dass er diese Menschen "melken" wird.

Wobei ich (fairerweise) glaube, dass viele (ich hüte mich da vor
Verallgemeinerungen) negativen Bemerkungen speziell von Hackern (oder
denen, die sich im CCC tummeln) so "Platzhirsch"-like oder ein wenig
neidisch rüberkommen, weil er halt doch ziemlich extrovertiert ist...

Aber wie auch immer, wenn ich Geld hätte würde ich nicht in ihn
investieren.

Grüße

Stefan

Johannes Hofbauer

unread,
Feb 11, 2001, 2:49:06 PM2/11/01
to
Hallo,

> Ich glaube, dass gerade die Aussage, er gehöre zu der Elite unter den
> Mangern und Hackern zu den Aussagen gehört, die aus dem Einfluss der
> Medien und speziell aus seiner Hand entstehen.

Kannst du mir das genauer erklären. Meinst du dass Kimble Einfluss nimmt
um Presse und Menschen generell zu täuschen, ist eine wenig gewagte
Aussage oder!?!


> Ich glaube einfach nicht, dass sich der Börsengang eines Unternehmens
> rechnet, dass erst noch Internetfirmen gründen will.

Stimmt sehe ich auch so. Dieser Börsengang könnte ihm durchaus sogar
einen k.O Schlag versetz
en.

> Die Meinung, dass in der Zukunft nichts mehr ohne Netz und Rechner
> gehen wird beeindruckt mir im Moment einfach zu viele Leute und ich
> befürchte fast, dass er diese Menschen "melken" wird.

Verstehe ich dass so dass er versucht diese "Nachfrage" nach
Arbeitsplätzen und firmen im neuen Matkt nur zu nehmen um sich
persönlich zu bereichern. Dass ist für mic hauch eine ziemlich gewagte
These.


> Aber wie auch immer, wenn ich Geld hätte würde ich nicht in ihn
> investieren.

Ich denke wir haben uns da falsch verstanden. Ich würde auch nicht be
iihm Geld investieren. Ich bewundere nur seineLeistung ein so grosses
Vermögen aufzubauen, was er wie und wo irgendwie macht, oder was er an
der Börs vorhat interessiert mich überhaupt nicht.

Gruss
Johannes - H.

Stephan Lämmer

unread,
Feb 11, 2001, 3:58:56 PM2/11/01
to
"Shadi Heinrich" <sh...@shadi.de> wrote in
<966guc$jpt1p$1...@ID-18234.news.dfncis.de>:

>"Johannes Hofbauer" <Johannes...@t-online.de> wrote:
>
>> was ich erst vor kruzem weiss ist dass der Multi-Miilionär Kim
>> Schmidts und Smudo dicke Freunde sind.
>> Und ich muss ganz ehrlich sagen, auch wenn es viel Kritik gibt, aber
>> der gute Kimble ist genial.
>

>Ääääh .. ich empfehle dir mal de.org.ccc .. da laufen momentan einige
>Kimble (Kim Schmitz) Threads, auch zu seinem peinlichen Auftritt gestern
>bei Harald Schmidt. Habe da einige Probleme mit dem Wort "Genial".


Wollte ich auch gerade mal vorschlagen, denn der Typ ist kein "genialer"
Hacker. Er ist in der Hackerszene üeberhaupt nicht angesehen und war es
auch nie. Und was bringt er denn bitte fertig ??? Er hat Letsbuyit.com mit
1.2 Mio DM ein paar Wochen vor dem Ruin bewahrt. Und das wars. Und seine
Idee, die er mit seiner Firma hat (Geldüberweisung und Bezahlung per Handy)
ist schon realisiert. Aber er meint, daß er eine wahnsinnig neue und
gewinnbringende Marktlücke entdeckt hat. Schwachsinn!

Und wenn er ein so bedeutender Manager sein soll, warum will eigentlich
keiner (seriös) was mit zu tun haben. Für seine Firma Kimvestor wollte er
einige namenhafte Manager in den Aufsichtsrat einladen und keiner hat
reagiert (z.B. Dresdner Bank-Vorstand Barth). Übrigens waren angeblich
seine Geschäfte mit Letsbuyit nicht rechtskräftig, da seine Firma zu
diesem Zeitpunkt noch nicht im Handelsregister eingetragen war.

Und seine Auftritte in der Öffentlichkeit sind einfach nur peinlich (habe
leider nicht die Auftritte bei n-tv und Schmidt gesehen.

CU

Stephan


--
Stephan Lämmer

Markus Wamser

unread,
Feb 11, 2001, 6:01:54 PM2/11/01
to
stephan...@t-online.de (Stephan Lämmer) wrote in
<966fh5$g96$07$1...@news.t-online.com>:

> (gibt übrigens einen sehr guten Artikel in der
> neuesten c´t (4/2000))

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
sorry, aber ich bin schon bei bei 4/2001 - du nicht?

SCNR
markus
--
(>"<) (>"<)
('o') offizielle Sig unter o", )
(¥(,) http://www.kleine-prinzen.de/sig.html (¥(,)
¿.¿.| ¿.¿.|

Michael B. Schmidt (Smudo)

unread,
Feb 12, 2001, 5:07:35 AM2/12/01
to
Hi,

// was ich erst vor kruzem weiss ist dass der Multi-Miilionär Kim Schmidts


und Smudo dicke Freunde sind.
Und ich muss ganz ehrlich sagen, auch wenn es viel Kritik gibt, aber der

gute Kimble ist genial. //

vielleicht sollte ich mal kurz folgendes bemerken: kim schmitz und ich sind
nicht die dicksten freunde - wir sind bekannte - er hat sich mal per email
bei mir gemeldet und ist ein ziemlicher f4-fan, vor allem der tv-serie "die
vierte dimension". er hat mich aus diesem grund heraus und vermutlich auch
zur illustration seines ausfluges zum f1-rennen nach monaco eingeladen was
ich als f1-fan kaum abschlagen konnte zumal ich somit die moeglichkeit
hatte, den genialen/dilletantischen/pseudohacker/stinkreichen (adjektiv
deiner wahl) kennenzulernen und habe ihn als aufmerksamen interessierten
gespraechspartner kennengelernt. ich verstehe weder vom hacken noch von
aktien was, und habe demnach keine meinung ueber kim dazu, zumal wir auch
nicht ueber solche dinge sprachen. desweiteren suchte er meinen rat in
musik-geschaeftlichen dingen und den geb ich ihm gerne . und das ist auch
schon alles.

--

Gruss
-Smudo
www.smudo.com
www.fourmusic.com


Stefan Freitag

unread,
Feb 12, 2001, 11:30:16 AM2/12/01
to
Hallo Johannes,

On Sun, 11 Feb 2001 20:49:06 +0100, Johannes Hofbauer
<Johannes...@t-online.de> wrote:

>> Medien und speziell aus seiner Hand entstehen.
>
>Kannst du mir das genauer erklären. Meinst du dass Kimble Einfluss nimmt
>um Presse und Menschen generell zu täuschen, ist eine wenig gewagte
>Aussage oder!?!

Nein, aber die Form in der er sich der Welt präsentiert lässt bei
vielen Leuten den Eindruck entstehen, er wäre kompetent und
erfolgreich. Auf diese Art der Selbtsdarstellung reagieren natürlich
Presse und Konsumenten und haben dann genau diesen Eindruck, weil vor
Leuten, die, wie er, ihren Weg machen haben wir von Haus aus Respekt
und dann noch ein Hacker... und schon fallen die meisten mental auf
die Knie....

>> befürchte fast, dass er diese Menschen "melken" wird.
>
>Verstehe ich dass so dass er versucht diese "Nachfrage" nach
>Arbeitsplätzen und firmen im neuen Matkt nur zu nehmen um sich
>persönlich zu bereichern. Dass ist für mic hauch eine ziemlich gewagte
>These.

Das wäre eine Möglichkeit. Es gibt sehr viele Firmen im Internet, die
Millionenschwer sind aber Megamiese machen. Der Grund für das
scheinbare Vermögen sind die Anleger, die der Meinung sind, dass der
neue Markt die Zukunft ist und daher kaufen sie Aktien.
Bei meiner täglichen Arbeit habe ich oft Kontakt mit denen, die
aufgrund dieser "NichtsgehtmehrohneCompi"-Panik schnell mal einen
Computerkurs machen und Du möchtest sie am liebsten bei Seite nehmen
und fragen "Wozu zum Henker brauchen Sie einen Computer?".
Naja und diese gesamttechnisierte Einstellung führt denke ich dazu,
dass der Bereich IT im Moment einfach überall gnadenlos
überinterpretiert und gepuscht wird.
Damit wäre ich dann wieder bei Kimble: Jemand, der das weiss und
genügend Devisen und Namen mobilisieren kann, der kann viele Hoffer
zum kaufen bewegen, ohne dass seine Firma auch nur ein
Internetunternehmen ins Leben ruft.

Aber damit weiche ich vom Thema ab, rede über meine persönliche
Meinung und lehne mich, was faktisches Wissen über die Börse anbelangt
zu weit aus dem Fenster.

Viele Grüße aus Würzburg

Stefan

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