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5-stellige shape Nummern bei Dunhill

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wolfgang pointner

unread,
Nov 25, 2003, 3:05:49 PM11/25/03
to
Hallo Daft

wie versprochen mehr zu den 5 stelligen Nummern auf Dunhill Pfeifen
aus den 70ern. Laut sehr zuverlässigen Quellen nimmt die 5.Nummer
bezug auf eine Variation des Kopfes der Pfeife, also eine Variation
vom shape. Einen Guide dafür zu erstellen wird mir aber nicht möglich
sein, ausser ich komme wirklich einmal in die Archive von
Dunhill/London.

Wolfgang Pointner
http://www.pipewolf.com

Michael Karrengarn

unread,
Nov 25, 2003, 4:12:20 PM11/25/03
to
Hallo Wolfgang,

> wie versprochen mehr zu den 5 stelligen Nummern auf Dunhill Pfeifen
> aus den 70ern. Laut sehr zuverlässigen Quellen nimmt die 5.Nummer
> bezug auf eine Variation des Kopfes der Pfeife, also eine Variation
> vom shape.

Danke für die Info.

> Einen Guide dafür zu erstellen wird mir aber nicht möglich
> sein, ausser ich komme wirklich einmal in die Archive von
> Dunhill/London.

Gibt es denn wirklich noch Archive bei Dunhill. Irgendwie habe ich im
Kopf, daß da nicht viel "zu holen" ist.

Viele Grüße
Michael

HotW in Charatan Dublin


Christian Kraft

unread,
Nov 25, 2003, 4:36:31 PM11/25/03
to
wolfgang pointner schrieb:

> Hallo Daft
>
> wie versprochen mehr zu den 5 stelligen Nummern auf Dunhill Pfeifen
> aus den 70ern. Laut sehr zuverlässigen Quellen nimmt die 5.Nummer
> bezug auf eine Variation des Kopfes der Pfeife, also eine Variation
> vom shape. Einen Guide dafür zu erstellen wird mir aber nicht möglich
> sein, ausser ich komme wirklich einmal in die Archive von
> Dunhill/London.


Hi Wolfgang,

bei dieser komplizierten Materie wage ich einmal zu behaupten, dass
die Firma Dunhill nicht weiß was sie tut :-)
Eine klare und für alle verständliche Systematik scheint dieser
Nobelhersteller jedenfalls nicht drauf zu haben...
Vielleicht haben sie es ja nicht nötig, weil ihnen der "Kult"
vorauseilt? Ich jedenfalls habe es nicht "nötig" eine Dunhill zu
kaufen. Das mit den Seriennummern ist für mich nicht mystisch (im
Sinne von Kaufanreiz), sondern für eine Marke mit diesen Preisen
eher ein Kriterium, was auf Unprofessionalität schließen lässt ;-)

Chris

HaJo Oestermann

unread,
Nov 25, 2003, 4:49:30 PM11/25/03
to
Hallo Christian,daft

Christian Kraft wrote:
Hi Wolfgang,

Snip


> bei dieser komplizierten Materie wage ich einmal zu behaupten, dass die
> Firma Dunhill nicht weiß was sie tut :-)
> Eine klare und für alle verständliche Systematik scheint dieser
> Nobelhersteller jedenfalls nicht drauf zu haben...
> Vielleicht haben sie es ja nicht nötig, weil ihnen der "Kult"
> vorauseilt? Ich jedenfalls habe es nicht "nötig" eine Dunhill zu kaufen.
> Das mit den Seriennummern ist für mich nicht mystisch (im Sinne von
> Kaufanreiz), sondern für eine Marke mit diesen Preisen eher ein
> Kriterium, was auf Unprofessionalität schließen lässt ;-)

was hatte ich zu diesem Thema nochmal gepostet..hhmmmmm..ach ja.
" Das ist wie bei alten Aston Martin,die größten Probleme mit diesem
Auto hatten Leute die nie einen hatten "
Selbiges gilt wohl auch für Dunhill ;-)

Gruß,
HaJo

Stephan Beeck

unread,
Nov 25, 2003, 5:44:19 PM11/25/03
to

"> was hatte ich zu diesem Thema nochmal gepostet..hhmmmmm..ach ja.
> " Das ist wie bei alten Aston Martin,die größten Probleme mit
diesem Auto hatten Leute die nie einen hatten "
> Selbiges gilt wohl auch für Dunhill ;-)

Ohne weiteren Kommentar :-)


Lutz Boden

unread,
Nov 25, 2003, 5:44:57 PM11/25/03
to
Recently wolfgang pointner wrote:

snipl

>http://www.pipewolf.com

Hallo Wolfgang,

da fehlen doch noch ein paar Worte zu den Dunhill miFis, oder;-)?

Interessant wäre, seit wann es die gibt und die Shape-Nummern.
Hier liegt eine Bruyere 902, eine Apple mit Sattelmundstück, außerdem
eine Bruyere 904 (Brandy, Satelmundstück), außerdenm eine Shell, 907,
mit 4 im Kreis (Billiard) und eine 926, Shell, 5 im Kreis, Billiard.

Gruß

Lutz (the barbarian;-))
--
Schont Eure Pfeifen - duscht nur mit Regenschirm!

Adrian Schmidtke

unread,
Nov 25, 2003, 5:58:20 PM11/25/03
to
Hallo Wolfgang,

wolfgang pointner schrieb:

> wie versprochen mehr zu den 5 stelligen Nummern auf Dunhill Pfeifen
> aus den 70ern.

Besten Dank dafür :-)

> Laut sehr zuverlässigen Quellen nimmt die 5.Nummer
> bezug auf eine Variation des Kopfes der Pfeife, also eine Variation
> vom shape.

Dann stimmt Francos Theorie also doch weitestgehend. Vielleicht kann
man einfach mal ein paar fünfte Stellen sammeln - möglicherweise
findet sich ja doch eine Systematik im Zusammenhang mit Oberflächen.

Schöne Grüße,
Adrian Gawith Navy Flake in Dunnie

--
http://www.soulcake.de
http://www.easeback.de

Adrian Schmidtke

unread,
Nov 25, 2003, 6:10:44 PM11/25/03
to
Hi Lutz,

Lutz Boden schrieb:

> Hier liegt eine Bruyere 902, eine Apple mit Sattelmundstück, außerdem
> eine Bruyere 904 (Brandy, Satelmundstück), außerdenm eine Shell, 907,
> mit 4 im Kreis (Billiard) und eine 926, Shell, 5 im Kreis, Billiard.

Da scheint mir ja jemand den Gesamtbestand an 9mm-Dunnies der letzten
zehn Jahre gehortet zu haben ;-)

wolfgang pointner

unread,
Nov 25, 2003, 8:26:04 PM11/25/03
to
Hallo Chris

> bei dieser komplizierten Materie wage ich einmal zu behaupten, dass
> die Firma Dunhill nicht weiß was sie tut :-)
> Eine klare und für alle verständliche Systematik scheint dieser
> Nobelhersteller jedenfalls nicht drauf zu haben...
> Vielleicht haben sie es ja nicht nötig, weil ihnen der "Kult"
> vorauseilt? Ich jedenfalls habe es nicht "nötig" eine Dunhill zu
> kaufen. Das mit den Seriennummern ist für mich nicht mystisch (im
> Sinne von Kaufanreiz), sondern für eine Marke mit diesen Preisen
> eher ein Kriterium, was auf Unprofessionalität schließen lässt ;-)
>

da muss ich Dunhill jetzt aber verteidigen!!
Wenn man über Zeiträume bei Dunhill spricht, redet man über Jahrzehnte. Die
Patentnummern wurden über 30 Jahre verwendet, die 50/60er Jahre sind
ebenfalls einheitlich und in einer kurzen Zeit in den 70ern wurden 5 Stellen
verwendet, seither sind wir bei den bekannten 4-stelligen. Wir reden hier
über eine Firma die bald 100 Jahre Pfeifen herstellt, wer kann da noch
mithalten?.......keiner!!
Warte mal was passiert wenn zb. Bang 100 Jahre im Geschäft ist, die Firma
Dunhill ist in seiner Geschichte durch viele Hände gegangen und das hat
Spuren hinterlassen, manchmal schlechte, aber auch manchmal gute.

Glaubst du im ernst, dass die Stempel bei irgend einer Firma gleich bleiben?
Dunhill kann man wenigsten datieren, wen sonst noch...jaja der Ashton, der
hat es aber bei Dunhill abgeschaut und zwar nur wegen den Sammlern in den
USA, nix Garantie.

Eines noch zu den Preisen (wegen Nobelhersteller usw.), Dunhill war nie
billig und nie die richtige Pfeife für "smart shopper", aber warum haben so
viele Pfeifenraucher die Preise über jetzt bald 100 Jahre gezahlt? Sind das
alles Snobs? oder Deppen? Vielleicht ist ja eine Dunhill doch das viele Geld
wert? Wie viele Dunhills hast du denn schon geraucht, vielleicht solltest du
es einfach mal probieren, nur zur Sicherheit damit du weisst warum du keine
weitere mehr kaufst:-)

Wolfgang Pointner
http://www.pipewolf.com


Sven Koenigsmann

unread,
Nov 25, 2003, 7:41:22 PM11/25/03
to
Moin Wolfgang,

"wolfgang pointner" <wolfgang...@utanet.at> schrieb im Newsbeitrag
news:BBE9B1AC.5C54%wolfgang...@utanet.at...

> Dunhill kann man wenigsten datieren, wen sonst noch...jaja der Ashton, der
> hat es aber bei Dunhill abgeschaut und zwar nur wegen den Sammlern in den
> USA, nix Garantie.

Wie kann man denn Ashtons datieren ?
Meine hat nur ein XX, ich denke, das bezeichnet die Grösse des Kopfes.
Zudem ist eine 12 gestempelt, ich denke, die bezeichnet das Shape.
Ansonsten ist nur Oldchurch zu erkennen (klar, das Finish) und "Made in
"England"
Daraus kann ich aber kein Herstelldatum erkennen.
Hast Du da Informationen oder einen Link ?

Gruss
Sven


Gerhard Wilhelm

unread,
Nov 26, 2003, 12:58:22 AM11/26/03
to
"wolfgang pointner" schrieb

> über eine Firma die bald 100 Jahre Pfeifen herstellt, wer
> kann da noch mithalten?.......keiner!!


Hallo Wolfgang,

VAU** 155 Jahre!
:-)

Grüße
Gerhard

Heiko Jahr

unread,
Nov 26, 2003, 3:12:43 AM11/26/03
to
Moin Wolfgang,

> Warte mal was passiert wenn zb. Bang 100 Jahre im Geschäft ist ...

IMO sollte man einen Serienpfeifengroßbetrieb nicht mit
Einzelstückmachern vergleichen. Sicher Dunhill _ist_ der beständige
Spitzenreiter der Serienproduktion aber genau deshalb in keiner Weise
vergleichbar mit den Einzelkämpfern der Branche.
Das ist wie wenn Du Konfektionsanzüge von Boss mit maßgeschneiderten
Fummel von Gaultier vergleichst. ;-)

So long,

Heiko
*der auch manchmal Dunnis mag*

wolfgang pointner

unread,
Nov 26, 2003, 5:34:41 AM11/26/03
to
Hallo Heiko

Du weisst sicher, um was es mir prinzipiell geht, oder? Eine Firma die lange
Pfeifen macht, ändert sich auch einmal, auch wenn es nur die Stempel sind.

Trotzdem will ich noch etwas sticheln....ich finde man sollte die
"Handmades" mit den Serienpfeifen vergleichen, gerade bei Dunhill schimpfen
immer alle über die Preise, bei Chonowitsch und Co nimmt man es hin? (oder
bei Bang, Garbe, Ivarsson....was weiss ich noch wer). Mir geht es eigentlich
nur darum, was ich für mein Geld bekomme (wieviel Rauchqualität, wieviel
"Shapequalität"...) und da ich nun einmal klassische shapes lieber mag als
den dänischen Stil, wäre für mich auch dann Dunhill die erste Wahl, wenn ich
nur Neue kaufen könnte.
Beim Vergleich Dunhill vs. Bang (nur um ein Beispiel zu geben:-), ist
Dunhill billiger, schmeckt meiner Meinung nach (Achtung subjektiv) um Häuser
besser ist in der "Shapequalität" (wieder subjektiv) ebenbürtig und
unterliegt nur bei der Maserung (auch nicht immer, aber meistens)

Was will ich sagen? Es gibt genau so viele Gründe eine Dunhill zu kaufen wie
es Gründe gibt eine Freehand zu kaufen, der Geschmack entscheidet. Ich bin
die "sachlichen" Argumente leid, wenn Leute Dunhill mit ??? vergleichen und
am Ende steht dann immer "Dunhill nur für Snobs" oder so....

Jetzt bricht die alte Diskussion wieder los

Wolfgang Pointner

for quality estate pipes
take a loot at
http://www.pipewolf.com


Heiko Jahr

unread,
Nov 26, 2003, 6:34:24 AM11/26/03
to
Hallo Wolfgang,

> Du weisst sicher, um was es mir prinzipiell geht, oder? Eine Firma
> die lange Pfeifen macht, ändert sich auch einmal, auch wenn es nur
> die Stempel sind.

Bloß werden PH und UN aus allzumenschlichen Gründen nicht 100 Jahre
Pfeifen machen können. ;-)
Andererseits hatten die auch mindestens einen Stempelwechsel.

> Trotzdem will ich noch etwas sticheln....ich finde man sollte die
> "Handmades" mit den Serienpfeifen vergleichen,

Ich meine nicht. Es gibt miserable Handmades, 1A-Serienmodelle und
umgekehrt. Wegen der grundverschiedenen Produktionsweise und
Produktionsmengen (sowohl p.a. als auch über die Dauer der potentiellen
Marktpräsenz der Marke) würde man aber IMO Äpfel mit Birnen
vergleichen.

> ... gerade bei Dunhill


> schimpfen immer alle über die Preise, bei Chonowitsch und Co nimmt
> man es hin? (oder bei Bang, Garbe, Ivarsson....was weiss ich noch
> wer).

Die, die bei Dunhill meckern, merkern bei den genannten
Einzelstückmachern auch - siehe daft. ;-)

> Mir geht es eigentlich nur darum, was ich für mein Geld
> bekomme (wieviel Rauchqualität, wieviel "Shapequalität"...) und da
> ich nun einmal klassische shapes lieber mag als den dänischen Stil,
> wäre für mich auch dann Dunhill die erste Wahl, wenn ich nur Neue
> kaufen könnte.

Klar.

> Beim Vergleich Dunhill vs. Bang (nur um ein Beispiel zu geben:-), ist
> Dunhill billiger, schmeckt meiner Meinung nach (Achtung subjektiv)
> um Häuser besser

Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

> ist in der "Shapequalität" (wieder subjektiv)
> ebenbürtig

Wenn ich an so ein paar "Collector"-Gurken denke, kommt mir das
Grausen. ;-)
Andererseits hatte ich auch schon einige wirklich schiefe Bangs in den
Händen

> und unterliegt nur bei der Maserung (auch nicht immer,
> aber meistens)

Sagen wir im Durchschnitt ;-)

> ... Ich bin die "sachlichen" Argumente leid, wenn Leute
> Dunhill mit ??? vergleichen

Deswegen meine ich ja, man sollte es lassen. Sondern vergleichen mit
Pfeifen der gleichen Produktionsweise. Also meinetwegen V***N, BC,
Savinelli, Peterson ... u.s.w. Unbestritten ist Dunhill die unter
diesen allererste Wahl in beinah jeder Hinsicht.

> ... und am Ende steht dann immer "Dunhill


> nur für Snobs" oder so....

Stimmt ja auch - aber warum sollte man nicht dazu stehen können?
;-)

SG,
Heiko

HaJo Oestermann

unread,
Nov 26, 2003, 6:51:34 AM11/26/03
to
Hallo Wolfgang,daft

wolfgang pointner wrote:
> Hallo Heiko

Snip


Nimm meine Hand Leidensgenosse,und lass uns zusammen der Woge der
" Nordmänner " widerstehen. Oder wie ich zusagen pflege " die Maserung
macht noch keine Pfeife " ;-))
Im Jahre AD 1975 hatte ich mal mit Bekannten die Ehre die Werkhallen
von Dunhill in Augenschein nehmen zu dürfen. Mit was für einer Präzision
da gearbeitet wurde !! Der ein oder andere " Freehänder " hätte die
Probezeit nicht überstanden,möchte ich wetten ;-) Beispiel gefällig ?
Testen Sie ihr Mundstück ! Verdrehen um 180 grad. Na,noch genau die
gleichen Abstände rundum ? Nicht ! Tja, Peinlich oder ?

Gruß,
HaJo
( bekennender Snob )

Gerhard Wilhelm

unread,
Nov 26, 2003, 7:00:51 AM11/26/03
to
"HaJo Oestermann" schrieb

> Testen Sie ihr Mundstück ! Verdrehen um 180 grad.
> Na,noch genau die gleichen Abstände rundum ?
> Nicht ! Tja, Peinlich oder ?

Hallo HaJo,

deshalb wurden die "Stecker erfunden"

Grüße
Gerhard

HaJo Oestermann

unread,
Nov 26, 2003, 7:05:51 AM11/26/03
to
Hallo Gerhard,

Gerhard Wilhelm wrote:


> Hallo HaJo,
>
> deshalb wurden die "Stecker erfunden"
>
> Grüße
> Gerhard
>

nö,die waren für die Soldaten gedacht ;-)


Gruß,
HaJo

Manfred Arenz

unread,
Nov 26, 2003, 8:16:16 AM11/26/03
to
Hallo, Don Snobiabolo ! ;-)

> Testen Sie ihr Mundstück ! Verdrehen um 180 grad. Na,noch genau die
> gleichen Abstände rundum ?

Wenn Du mal irgendwann zum Kölner Stammtisch auftauchst, zeige ich Dir
meine Root briar:
da paßt das Mundstück nicht mal in der Soll-Stellung !

Ist mir bei einer Ilsted noch nie passiert ;-)

Liebe Grüße - manni (Popcorn vorsorglich holend)
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de


HaJo Oestermann

unread,
Nov 26, 2003, 7:26:38 AM11/26/03
to
Hallo Manni

Manfred Arenz wrote:
Snip

> Wenn Du mal irgendwann zum Kölner Stammtisch auftauchst, zeige ich Dir
> meine Root briar:
> da paßt das Mundstück nicht mal in der Soll-Stellung !

paperlapap,das war bestimmt nicht das Orginal ;-)
Irgendwer in Dänemark hat da ein Neues angepasst,glaubs mir.

Gruß,
HaJo

( murmel-murmel-auch Dunhill macht mal Fehler-murmel.... )

wolfgang pointner

unread,
Nov 26, 2003, 8:35:50 AM11/26/03
to
Hallo Heiko

>
>> Du weisst sicher, um was es mir prinzipiell geht, oder? Eine Firma
>> die lange Pfeifen macht, ändert sich auch einmal, auch wenn es nur
>> die Stempel sind.
>
> Bloß werden PH und UN aus allzumenschlichen Gründen nicht 100 Jahre
> Pfeifen machen können. ;-)
> Andererseits hatten die auch mindestens einen Stempelwechsel.

Unser lieber Herr Alfred Dunhill hat ja auch einmal, biologisch bedingt,
aufhören müssen:-). Das mit den Wechsel der Stempel z.b. bei Bang ist genau
was ich gemeint habe!


>
>> Trotzdem will ich noch etwas sticheln....ich finde man sollte die
>> "Handmades" mit den Serienpfeifen vergleichen,
>
> Ich meine nicht. Es gibt miserable Handmades, 1A-Serienmodelle und
> umgekehrt. Wegen der grundverschiedenen Produktionsweise und
> Produktionsmengen (sowohl p.a. als auch über die Dauer der potentiellen
> Marktpräsenz der Marke) würde man aber IMO Äpfel mit Birnen
> vergleichen.

ich kann da nicht folgen, Pfeife ist Pfeife, für mich halt


>
>> ... gerade bei Dunhill
>> schimpfen immer alle über die Preise, bei Chonowitsch und Co nimmt
>> man es hin? (oder bei Bang, Garbe, Ivarsson....was weiss ich noch
>> wer).
>
> Die, die bei Dunhill meckern, merkern bei den genannten
> Einzelstückmachern auch - siehe daft. ;-)

Da hast jetzt du wieder recht:-)


>
>> Mir geht es eigentlich nur darum, was ich für mein Geld
>> bekomme (wieviel Rauchqualität, wieviel "Shapequalität"...) und da
>> ich nun einmal klassische shapes lieber mag als den dänischen Stil,
>> wäre für mich auch dann Dunhill die erste Wahl, wenn ich nur Neue
>> kaufen könnte.
>
> Klar.
>
>> Beim Vergleich Dunhill vs. Bang (nur um ein Beispiel zu geben:-), ist
>> Dunhill billiger, schmeckt meiner Meinung nach (Achtung subjektiv)
>> um Häuser besser
>
> Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

klar, da sricht eben der Dunhill Fan aus mir, aber ich habe ja auch andere
und da ist auch Gutes dabei


>
>> ist in der "Shapequalität" (wieder subjektiv)
>> ebenbürtig
>
> Wenn ich an so ein paar "Collector"-Gurken denke, kommt mir das
> Grausen. ;-)
> Andererseits hatte ich auch schon einige wirklich schiefe Bangs in den
> Händen

ok, "Collector" zählen nicht:-), aber ich wollte noch anmerken, dass ich die
"gute alte Zeit" meine


>
>> und unterliegt nur bei der Maserung (auch nicht immer,
>> aber meistens)
>
> Sagen wir im Durchschnitt ;-)
>
>> ... Ich bin die "sachlichen" Argumente leid, wenn Leute
>> Dunhill mit ??? vergleichen
>
> Deswegen meine ich ja, man sollte es lassen. Sondern vergleichen mit
> Pfeifen der gleichen Produktionsweise. Also meinetwegen V***N, BC,
> Savinelli, Peterson ... u.s.w. Unbestritten ist Dunhill die unter
> diesen allererste Wahl in beinah jeder Hinsicht.

da kann ich wieder nicht mit


>
>> ... und am Ende steht dann immer "Dunhill
>> nur für Snobs" oder so....
>
> Stimmt ja auch - aber warum sollte man nicht dazu stehen können?
> ;-)

Ok, ich gebe es zu, Ich bin ein Snob (jetzt ist es endlich raus)

Steffen Helbing

unread,
Nov 26, 2003, 7:57:32 AM11/26/03
to
wolfgang pointner wrote:

> ich kann da nicht folgen, Pfeife ist Pfeife, für mich halt

Das gefällt mir!!
Werde ich ab sofort als Signature verwenden! :-) :-)

Grüße
Steffen

--

ich kann da nicht folgen, Pfeife ist Pfeife, für mich halt

Wolfgang Pointner, 26.11.2003

Heiko Jahr

unread,
Nov 26, 2003, 8:04:54 AM11/26/03
to
Hallo Wolfgang,

wolfgang pointner typed:


>> Bloß werden PH und UN aus allzumenschlichen Gründen nicht 100 Jahre
>> Pfeifen machen können. ;-)
>> Andererseits hatten die auch mindestens einen Stempelwechsel.
>
> Unser lieber Herr Alfred Dunhill hat ja auch einmal, biologisch
> bedingt, aufhören müssen:-).

Sicher, aber eine "Dunhill" hängt als Serienpfeife eben nicht vom
Protagonisten und Namensgeber ab.

> ... Das mit den Wechsel der Stempel z.b.


> bei Bang ist genau was ich gemeint habe!

Ach so ...

>>> Trotzdem will ich noch etwas sticheln....ich finde man sollte die
>>> "Handmades" mit den Serienpfeifen vergleichen,
>>
>> Ich meine nicht. Es gibt miserable Handmades, 1A-Serienmodelle und
>> umgekehrt. Wegen der grundverschiedenen Produktionsweise und
>> Produktionsmengen (sowohl p.a. als auch über die Dauer der
>> potentiellen Marktpräsenz der Marke) würde man aber IMO Äpfel mit
>> Birnen vergleichen.
>
> ich kann da nicht folgen, Pfeife ist Pfeife, für mich halt

Das ist nicht Dein Ernst? Pfeife ist Pfeife? ;-)

IMO macht es einen Unterschied ob ein Großbetrieb über Jahrzehnte im
Jahr x-zig tausend Pfeifen nach einem bestimmten shape-Katalog, der
sich im Laufe der Jahre nur marginal ändert, herstellt oder ob ein
Einzelstückmacher im Jahr vielleicht 200 völlig verschiedene Pfeifen
schnitzt bei einer maximalen aktiven Marktpräsenz von vielleicht 40
Jahren.

>>> ist in der "Shapequalität" (wieder subjektiv)
>>> ebenbürtig
>>
>> Wenn ich an so ein paar "Collector"-Gurken denke, kommt mir das
>> Grausen. ;-)
>> Andererseits hatte ich auch schon einige wirklich schiefe Bangs in
>> den Händen
>
> ok, "Collector" zählen nicht:-), aber ich wollte noch anmerken, dass
> ich die "gute alte Zeit" meine

Aber nur im Bereich der Collectors kann man IMO die shapes von Dunhill
mit Einzelstückmachern vergleichen. Die Dunhill Serienpalette beim
Vergleich mit den shapes der Einzelkämpfer wäre dann IMO eindeutig der
Apfel (Apple) und die Formen dieser Freehander die Birne (Pear). ;-)
;-)

>> Deswegen meine ich ja, man sollte es lassen. Sondern vergleichen mit
>> Pfeifen der gleichen Produktionsweise. Also meinetwegen V***N, BC,
>> Savinelli, Peterson ... u.s.w. Unbestritten ist Dunhill die unter
>> diesen allererste Wahl in beinah jeder Hinsicht.
>
> da kann ich wieder nicht mit

Wieso nicht? Wo ist das Problem? Meintest Du nicht sogar Pfeife ist
Pfeife? Nach meiner Wahrnehmung konkurrieren Seriepfeifen auf dem Markt
durchaus untereinander aber kaum mit mit den Einzelstücken der
Freehander.

>>> ... und am Ende steht dann immer "Dunhill
>>> nur für Snobs" oder so....
>>
>> Stimmt ja auch - aber warum sollte man nicht dazu stehen können?
>> ;-)
>
> Ok, ich gebe es zu, Ich bin ein Snob (jetzt ist es endlich raus)

Innerhalb der daftschen community scheint es eine ganze Reihe davon zu
geben - und jetzt outen die sich auch noch alle! Fantastisch!

Und dabei wissen wir doch mittlerweile alle: eine V***N raucht sich
genauso gut! ;-)

Schöne Grüße
Heiko

Wolf-Ruediger Juergens

unread,
Nov 26, 2003, 11:07:33 AM11/26/03
to
Heiko Jahr wrote:
> Und dabei wissen wir doch mittlerweile alle: eine V***N raucht sich
> genauso gut! ;-)

Ja genau, wenn ein Filter drin ist sogar besser.

Grüße Wolf
Larsen Danish Choice in einer Vauen Rhodesian
--
Amateure bauten die Arche Noah, Profis die Titanic.

Heiko Jahr

unread,
Nov 26, 2003, 11:14:47 AM11/26/03
to
Wolf-Ruediger Juergens typed:
...

>> Und dabei wissen wir doch mittlerweile alle: eine V***N raucht sich
>> genauso gut! ;-)
>
> Ja genau, wenn ein Filter drin ist sogar besser.

Wie war das mit dem Popcorn? ;-)

> Larsen Danish Choice in einer Vauen Rhodesian

Achso! ;-)

SG,
Heiko
OGS in Pete

Hans-Juergen Rieger

unread,
Nov 26, 2003, 11:21:09 AM11/26/03
to
Hi Sven,

>Wie kann man denn Ashtons datieren ?

relativ einfach. Bill Taylor hat 1983 mit Ashton begonnen und die Ziffer
3 verwendet. Für jedes folgende Kalenderjahr wurde die Zahl einfach
erhöht.

>Meine hat nur ein XX, ich denke, das bezeichnet die Grösse des Kopfes.

YEP!

>Zudem ist eine 12 gestempelt, ich denke, die bezeichnet das Shape.

Nö. Die Pfeife ist von 1992.

>Hast Du da Informationen oder einen Link ?

Google ist auch Dein Freund ;-)

HTH
Ha-Jue, Scotch Flake in JULS Meerschaum
--
"The difference between men and boys, is the price of their toys ..."


Wolf-Ruediger Juergens

unread,
Nov 26, 2003, 11:24:24 AM11/26/03
to
Heiko Jahr wrote:
>> Ja genau, wenn ein Filter drin ist sogar besser.
>
> Wie war das mit dem Popcorn? ;-)

Nein, ich meine das schon ernst, ich glaube nicht dass es viele gibt die
den Unterschied zwischen einer Vauen und einer Dunhill mit verbunden
Augen beim Rauchen erschmecken können.

Grüße Wolf

Sven Koenigsmann

unread,
Nov 26, 2003, 11:26:51 AM11/26/03
to
Moin Ha-Jue

"Hans-Juergen Rieger" <pfe...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bq2jt2$abu$07$1...@news.t-online.com...

> relativ einfach. Bill Taylor hat 1983 mit Ashton begonnen und die Ziffer
> 3 verwendet. Für jedes folgende Kalenderjahr wurde die Zahl einfach
> erhöht.

Das ist wirklich einfach, danke.
Ich hatte schon befürchtet, meine Frage wäre in der Popcorn-Schlacht
untergegangen ;-)

Gruss
Sven


Heiko Jahr

unread,
Nov 26, 2003, 11:30:05 AM11/26/03
to
Wolf-Ruediger Juergens typed:

>> Wie war das mit dem Popcorn? ;-)
>
> Nein, ich meine das schon ernst, ich glaube nicht dass es viele gibt
> die den Unterschied zwischen einer Vauen und einer Dunhill mit
> verbunden Augen beim Rauchen erschmecken können.

Doch, beinah jeder wird das IMO können - schon weil der Zug einer V***N
auf Grund der Filterbohrung ein ganz anderer ist.

SG,
Heiko

Christian Kraft

unread,
Nov 26, 2003, 3:52:06 PM11/26/03
to
HaJo Oestermann schrieb:

> " Das ist wie bei alten Aston Martin,die größten Probleme mit diesem
> Auto hatten Leute die nie einen hatten "
> Selbiges gilt wohl auch für Dunhill ;-)
>
> Gruß,
> HaJo
>

Hi, HaJo,

Probleme würd ich das nicht nennen ;-) Wenn es welche wären, würde
ich mir aber auch nicht unbedingt eine kaufen, um sie - laut Deiner
Theorie - loszuwerden :-)
Ich wundere mich nur immer, wenn Dinge (trotz 100-jähriger
Firmengeschichte) so kompliziert sein müssen. Bei der Datierung von
Dunhill-Estates gab es jedenfalls selbst hier schon oftmals mehrere
Meinungen. Eine Nummerierung von Produkten macht IMO nur Sinn, wenn
anhand der Nummer eine _einfache_ Zuordnung zum Herstellungsjahr,
zur Serie und / oder zum Produktionsort möglich ist. Und das nicht
nur für den Hersteller, sondern auch für den Kunden :-)
So wie die Angabe einer Zahl für die Kopfgröße IMO eigentlich nur
Sinn macht, wenn sich dahinter jeweils eindeutige Maße in Millimeter
verbergen.
Das Gesagte mag sicherlich alles auch auf andere Hersteller zutreffen...

Über die Qualität der Produkte will ich nix sagen. Ich habe mal eine
geraucht und die Raucheigenschaften waren ordentlich. Ob sie besser
waren als die von anderen meiner Pfeifen???? Hauptgrund für mich mir
keine Dunhill zu kaufen ist die Optik: Sie gefallen mir in der Regel
einfach nicht. Wenn ich schon viel Geld für eine Pfeife ausgebe,
dann spielt eben auch dieser Aspekt eine wichtige Rolle ;-)

Chris, PH 60 in Spanu

wolfgang pointner

unread,
Nov 26, 2003, 5:55:27 PM11/26/03
to
Hallo Heiko, Daft

>
> Das ist nicht Dein Ernst? Pfeife ist Pfeife? ;-)

das muss ich wohl genauer sagen. Es ist mir persönlich egal, ob eine Pfeife
von einem Freehand Meister hergestellt oder von einer Manufaktur/Fabrik ist.
Entscheidend ist die Qualität der Ware! Da wir uns darüber einig sind, das
auch Freehander zum Teil nur Durchschnitt produzieren, wieso dann kein
Vergleich zwischen Freehand und Serie?
Ein letztes Argument, Ich habe vom shape "LB" 8 Stück und keine gleicht der
anderen IM SHAPE! Dunhill produzierte keine Massenware auf der Kopierfräse.
Um beim Beispiel zu bleiben, LB´s unterscheiden sich im Shape obwohl es die
gleiche Shape Nummer ist und das kann ich mit 50 anderen shapes weiterführen
und zum Grossteil auch Beweisen. Serie ist nicht gleich Serie, wenn andere
Manufakturen ein shape machen, gleicht eine oft der anderen aus Haar bis auf
die Maserung eben, bei alten! Dunhills ist das nicht der Fall, darum geiern
ja manche Sammler geradezu wenn z.b. eine #120 aus den 20ern auftaucht, weil
das shape eine völlig andere Interpretation von einer bent Billard ist wie
bei einer #120 aus den z.b.40ern. Das ist ein Hauptargument ob ein Sammler
zuschlägt oder nicht, eben weil die shapes sich nie gleichen.
Heute hat sich das zum Teil geändert und das ist einer von vielen Gründen,
warum neue Dunhills nicht in dem Ausmass gesammelt werden.

>
> Aber nur im Bereich der Collectors kann man IMO die shapes von Dunhill
> mit Einzelstückmachern vergleichen. Die Dunhill Serienpalette beim
> Vergleich mit den shapes der Einzelkämpfer wäre dann IMO eindeutig der
> Apfel (Apple) und die Formen dieser Freehander die Birne (Pear). ;-)
> ;-)

siehe oben

>>> Deswegen meine ich ja, man sollte es lassen. Sondern vergleichen mit
>>> Pfeifen der gleichen Produktionsweise. Also meinetwegen V***N, BC,
>>> Savinelli, Peterson ... u.s.w. Unbestritten ist Dunhill die unter
>>> diesen allererste Wahl in beinah jeder Hinsicht.
>>
>> da kann ich wieder nicht mit
>
> Wieso nicht? Wo ist das Problem? Meintest Du nicht sogar Pfeife ist
> Pfeife? Nach meiner Wahrnehmung konkurrieren Seriepfeifen auf dem Markt
> durchaus untereinander aber kaum mit mit den Einzelstücken der
> Freehander.

Stimmt schon, ich verstehe was du meinst, aber eine BC neben einer Dunhill,
da tu´ich mir halt schwer:-)


>
>>>> ... und am Ende steht dann immer "Dunhill
>>>> nur für Snobs" oder so....
>>>
>>> Stimmt ja auch - aber warum sollte man nicht dazu stehen können?
>>> ;-)
>>
>> Ok, ich gebe es zu, Ich bin ein Snob (jetzt ist es endlich raus)
>
> Innerhalb der daftschen community scheint es eine ganze Reihe davon zu
> geben - und jetzt outen die sich auch noch alle! Fantastisch!
>
> Und dabei wissen wir doch mittlerweile alle: eine V***N raucht sich
> genauso gut! ;-)

der Lacher bleibt mir im Hals stecken:-) hatte auch schon meine Erfahrungen
mit V***N

HaJo Oestermann

unread,
Nov 26, 2003, 5:54:29 PM11/26/03
to
Nabend Wolfgang,daft

es ist wohl so, das es in dieser NG ein beachtliches Leck in Sachen Dunhill
( besonders im Bereich der Fertigung ) gibt. Wer denkt das Dunhill eine
Fabrik in den Ausmassen von zB. Stanwell währe, der ist von der
Realität weit wech ;-) .In den 70èr waren ca.35 Personen in der
Produnktion tätig ! Es gibt da auch keine Kopierfräsen ( anders als bei
einigen Pfeifenkünstlern ). Die Köpfe wurden als Halbzeuge geliefert,und
mehr oder weniger nach Dunhillvorgaben gebohrt. Der
Werkstatt-Meister,der uns damals herum geführt hatte sagte auf eine
Frage aus unserem Kreis ( ...die Fertigungszeit einer Dunhill Tan Shell
beträgt ca.17 !!!! Arbeits-Stunden ) Beizen alleine 3 Stunden ! !
Wer hätte je eine abgegriffene Dunhill Dress gesehen ?
Tja,das war nur ein Hinweis auf " Serien-Pfeifen " .

Gruß,
HaJo
( der kein Dunhill Sammler oder Fan ist )

HaJo Oestermann

unread,
Nov 26, 2003, 6:04:03 PM11/26/03
to
Hallo Chris,daft

wenn ich Ehrlich bin sind mir die Dunhill Nummern völlig schnuppe ;-)
Form,Gewicht und Shape sind mein Augenmerk. Und,natürlich das "
Geburtsjahr " der Pfeife ( nicht nach 1985 kaufen ).
Ich bin kein Sammler oder Fan von Dunhill,aber eine gleich gute Pipe
zum selben Preis muß von Bang erst noch gebaut werden ;-)


Tschüss sacht,
HaJo

Christian Kraft

unread,
Nov 26, 2003, 6:25:06 PM11/26/03
to
HaJo Oestermann schrieb:

> In den 70èr waren ca.35 Personen in der
> Produnktion tätig ! Es gibt da auch keine Kopierfräsen ( anders als bei
> einigen Pfeifenkünstlern ). Die Köpfe wurden als Halbzeuge geliefert,und
> mehr oder weniger nach Dunhillvorgaben gebohrt.

Hi HaJo,

weißt Du wie die Qualität dieser Halbzeuge aussah? Musste man da bei
der Weiterverarbeitung noch viel wegwerfen? Wenn nicht: Warum
_keine_ Kopierfräse???

> Der Werkstatt-Meister,der uns damals herum geführt hatte sagte auf eine
> Frage aus unserem Kreis ( ...die Fertigungszeit einer Dunhill Tan Shell
> beträgt ca.17 !!!! Arbeits-Stunden ) Beizen alleine 3 Stunden ! !
> Wer hätte je eine abgegriffene Dunhill Dress gesehen ?

Nun, das Beizen und die Versiegelung einer Pfeife vor
Gebrauchsspuren (wie z.B. Schweiß) sollte schon vernünftig
ausgeführt sein ;-) Sonst wäre eine Pipe ja auch nicht
alltagstauglich... Aber: 17 Stunden??? Bei angelieferten
Halbzeugen????? Nun ja, da frage ich mich, ob in dieser Firma die
Produktionsabläufe nicht verbessert werden könnten :-) Da ist ja
fast so, wie in der BfA ;-)

> Tja,das war nur ein Hinweis auf " Serien-Pfeifen " .

Danke, habe ich aber so recht nicht verstanden :-(

Chris

Christian Kraft

unread,
Nov 26, 2003, 6:28:50 PM11/26/03
to
HaJo Oestermann schrieb:

Hi HaJo,

das würde heißen, Dunhill ist seit 18 Jahren nicht mehr gut???

Chris

Stephan Beeck

unread,
Nov 26, 2003, 7:21:52 PM11/26/03
to
Hallo HaJo,

meine Bruyere Lovat von 1984 hat einen erstklassigen Biß, tadellose
Raucheigenschaftem ist leicht und schön....aber das Argument mit dem
180° drehen des MS....da versagt sie doch...was ist das??

Grüße
Stephan


HaJo Oestermann

unread,
Nov 27, 2003, 1:44:32 AM11/27/03
to

Moin Chris,daft
Christian Kraft wrote:

> weißt Du wie die Qualität dieser Halbzeuge aussah? Musste man da bei der
> Weiterverarbeitung noch viel wegwerfen? Wenn nicht: Warum _keine_
> Kopierfräse???

Dunhill bekommt Köpfe nach Vorgaben gefertigt geliefert ( z.B. von
Chacom, Ropp u.A. ). Diese werden dann Schritt für Schritt
nachgearbeitet.Ausschuß ca.50 %. Die Roh - Köpfe wurden nach Dunhill
Vorgaben aus 10 Jahren gelagertem Kanteln gefertigt,die auch ein
besonderes " kochen " hinter sich haben ( Großes Dunhill Geheimniss )


> Nun, das Beizen und die Versiegelung einer Pfeife vor Gebrauchsspuren
> (wie z.B. Schweiß) sollte schon vernünftig ausgeführt sein ;-) Sonst
> wäre eine Pipe ja auch nicht alltagstauglich... Aber: 17 Stunden??? Bei
> angelieferten Halbzeugen????? Nun ja, da frage ich mich, ob in dieser
> Firma die Produktionsabläufe nicht verbessert werden könnten :-) Da ist
> ja fast so, wie in der BfA ;-)


Nun,die Tan Shell ist was besonderes ;-) .Sandgestrahlt mit Hell-rötlicher
Beize. Da wird wohl schon vor dem strahlen gebeizt-und danach noch
einige Durchgänge mit jeweils einem Trockenprozess im Ofen. Alles wurde
uns auch nicht verraten ;-) Alleine das polieren dauert Ewig bei den
glatten Köpfen,das ist alleine _ Frauensache_ ! Ich meine noch zu wissen
das bei Sandgestrahlten 71 Arbeitsgänge auf der Kontollkarte standen.
( jeder Arbeitschritt wird auf einer Karte
eingetragen-überprüft-unterschrieben-und weitergeleitet. Treten Mängel
auf-Ausschuß ) Kitt gibt es nicht ! Alle Bohrungen wurden mit der
Reibahle nachgearbeitet- H7 Passungen für den Fachmann -

>> Tja,das war nur ein Hinweis auf " Serien-Pfeifen " .
>
>
> Danke, habe ich aber so recht nicht verstanden :-(

nur damit mal die gleichschaltung von" Stanwell gleich Dunhill"
Produktion vom Tisch kommt. Würde eine Stanwell ähnlich Rigoros
gefertigt, würden die Preise kaum anders aussehen wie bei Dunhill.

Wer noch mehr zu Dunhill wissen will schaut besser mal bei" Fellowship
of the w. spot " im Internet nach.

Gruß,
HaJo


HaJo Oestermann

unread,
Nov 27, 2003, 1:55:36 AM11/27/03
to
Hi Chris,

Christian Kraft wrote:


> Hi HaJo,
>
> das würde heißen, Dunhill ist seit 18 Jahren nicht mehr gut???

nun,sagen wir mal das ich für mich da einen Schlußstrich ziehe. Ok ?

Gruß,
HaJo

Gerhard Wilhelm

unread,
Nov 27, 2003, 1:55:13 AM11/27/03
to
"HaJo Oestermann" schrieb

> ( ...die Fertigungszeit einer Dunhill Tan Shell beträgt
> ca.17 !!!! Arbeits-Stunden ) Beizen alleine 3 Stunden ! !

Moinmoin HaJo,

alles relativ.
Ich behandle meine mit Leinölfirnis, die Trockenzeit beträgt
14- Tage, das heißt nicht, dass ich da 14- Tage nix anderes
machen kann:-)

Grüße
Gerhard

Gerhard Wilhelm

unread,
Nov 27, 2003, 2:00:56 AM11/27/03
to
"Stephan Beeck" schrieb

> 180° drehen des MS....da versagt sie doch...was ist das??


Hallo Stephan,

Murks, gib sie Nils als Spende:-)

Grüße
Gerhard

Heiko Jahr

unread,
Nov 27, 2003, 3:25:33 AM11/27/03
to
Hallo HaJo,

> ... In den 70èr waren ca.35 Personen in der
> Produnktion tätig !

Wow! Das sind IIRC mehr als im Moment bei db in Schweina produzieren.
Für pfeifische Verhältnisse ein Großbetrieb.
Apropos: Weiß jemand zuverlässiges über den Jahresausstoß bei DH und
den Umfang der bisherigen Gesamtproduktion?

> ... Es gibt da auch keine Kopierfräsen ( anders als
> bei einigen Pfeifenkünstlern ).

Hehe, sag mir doch mal bitte konkret, wer wirklich eine hat.

> Die Köpfe wurden als Halbzeuge
> geliefert,und mehr oder weniger nach Dunhillvorgaben gebohrt.

Interessant. Damit erhöht sich auch die Zahl der notwendigen
Mitarbeiter um mindesten 5, würden sie das selbst erledigen.

> ... Der


> Werkstatt-Meister,der uns damals herum geführt hatte sagte auf eine
> Frage aus unserem Kreis ( ...die Fertigungszeit einer Dunhill Tan
> Shell beträgt ca.17 !!!! Arbeits-Stunden )

Jede einzeln? Dann sind die viel zu billig, wenn man den potentiellen
Ausschuß noch mitrechnet.

> Wer hätte je eine abgegriffene Dunhill Dress gesehen ?


Hier, ich! Und nicht nur eine!

> Tja, das war nur ein Hinweis auf " Serien-Pfeifen " .


Ob Du es glaubst oder nicht. Es handelt sich eindeutig um
Serienpfeifen. Sicher auf hohem Niveau - wobei mir persönlich der
Einsatz vorgedrehter und vorgebohrter Köpfe doch sehr suspekt
erscheint.

Schöne Grüße
Heiko

HaJo Oestermann

unread,
Nov 27, 2003, 7:19:48 AM11/27/03
to
Hallo Heiko,daft

Heiko Jahr wrote:


>>Die Köpfe wurden als Halbzeuge
>>geliefert,und mehr oder weniger nach Dunhillvorgaben gebohrt.

ich bin zwar kein ReFa Mann aber Dunhill hatte dadurch auch keinen
Verlust bei der Vorfertigung ;-)

>>... Der
>>Werkstatt-Meister,der uns damals herum geführt hatte sagte auf eine
>>Frage aus unserem Kreis ( ...die Fertigungszeit einer Dunhill Tan
>>Shell beträgt ca.17 !!!! Arbeits-Stunden )

>
> Jede einzeln? Dann sind die viel zu billig, wenn man den potentiellen
> Ausschuß noch mitrechnet.

Wir reden hier von 1975-76 ! Da kostete eine Dunni Gr.4 rund 300 Dm,-
eine Parker ca.60-70 Dm. Der Facharbeiterlohn ( Metal )lag bei 12-14 DM
pro/Stunde in der BRD. In England bei 8,50-11,00 Dm.
Achtung !! Herstellungskosten haben mit dem VK Preis nix zu tun ;-)
Siehe Barbi.


>>Wer hätte je eine abgegriffene Dunhill Dress gesehen ?
>
>
>
> Hier, ich! Und nicht nur eine!

Ja,Ja ! Was für ein Baujahr ? Nach 1985 ?

> Ob Du es glaubst oder nicht. Es handelt sich eindeutig um
> Serienpfeifen. Sicher auf hohem Niveau - wobei mir persönlich der
> Einsatz vorgedrehter und vorgebohrter Köpfe doch sehr suspekt
> erscheint.

Ehrlich ? nun lieber eine Top-Serienpfeife,als irgendein "Kunstwerk"
eines Hobbyschnitzers das nur bei Vollmond wirklich gut schmeckt.
Aber ich bin auch kein Dunhill odersonstwas Experte.Du bekommst bei
Pfeifen einfach die Qualität die du bezahlen willst,nicht mehr aber oft
weniger.

Gruß,
HaJo

Heiko Jahr

unread,
Nov 27, 2003, 7:52:14 AM11/27/03
to
Hallo HaJo,

>>> ... Der
>>> Werkstatt-Meister,der uns damals herum geführt hatte sagte auf eine
>>> Frage aus unserem Kreis ( ...die Fertigungszeit einer Dunhill Tan
>>> Shell beträgt ca.17 !!!! Arbeits-Stunden )
>>
>> Jede einzeln? Dann sind die viel zu billig, wenn man den
>> potentiellen Ausschuß noch mitrechnet.
>
> Wir reden hier von 1975-76 ! Da kostete eine Dunni Gr.4 rund 300 Dm,-
> eine Parker ca.60-70 Dm. Der Facharbeiterlohn ( Metal )lag bei 12-14
> DM pro/Stunde in der BRD. In England bei 8,50-11,00 Dm.
> Achtung !! Herstellungskosten haben mit dem VK Preis nix zu tun ;-)
> Siehe Barbi.

Du verstehst mich falsch. Du meintest, allein die Fertigungszeit (und
daran hat sich wahrscheinlich nix geändert) _einer_(!) Pfeife liegt bei
17 Stunden. Demnach würden 35 Mitarbeiter pro 8 Stundentag gerade mal
16,5 Pfeifen fertigen.

Eine Tanshell 5 kostet heute im Einzelhandel etwa 400 EUR, daran
verdient der Händler im Schnitt 200.-.
Unabhängig von den Materialkosten, würden also 35 Mitarbeiter so am Tag
maximal 3300.- brutto umsetzen bzw. pro Produktionmensch einen
Umsatz(!) von nicht mal 100.- schaffen.
Wäre dem so, wären die längst pleite.
Also 17 Stunden für _eine_ Pfeife kann einfach nicht sein.

>>> Wer hätte je eine abgegriffene Dunhill Dress gesehen ?
>>
>> Hier, ich! Und nicht nur eine!
>
> Ja,Ja ! Was für ein Baujahr ? Nach 1985 ?

Sowohl aus den 70ern auls auch aus den 80ern. Aber was spielt das für
eine Rolle?

>> Ob Du es glaubst oder nicht. Es handelt sich eindeutig um
>> Serienpfeifen. Sicher auf hohem Niveau - wobei mir persönlich der
>> Einsatz vorgedrehter und vorgebohrter Köpfe doch sehr suspekt
>> erscheint.
>
> Ehrlich ? nun lieber eine Top-Serienpfeife,als irgendein "Kunstwerk"
> eines Hobbyschnitzers das nur bei Vollmond wirklich gut schmeckt.

Da gebe ich Dir uneingeschränkt recht.
Mich würde aber mal Deine Definition für "Hobbyschnitz" interessieren?

> Aber ich bin auch kein Dunhill odersonstwas Experte.Du bekommst bei
> Pfeifen einfach die Qualität die du bezahlen willst,nicht mehr aber
> oft weniger.

LOL - da ist was dran.

Schöne Grüße
Heiko

HaJo Oestermann

unread,
Nov 27, 2003, 11:42:07 AM11/27/03
to
Hallo Heiko

Heiko Jahr wrote:
Snip


> Du verstehst mich falsch. Du meintest, allein die Fertigungszeit (und
> daran hat sich wahrscheinlich nix geändert) _einer_(!) Pfeife liegt bei
> 17 Stunden. Demnach würden 35 Mitarbeiter pro 8 Stundentag gerade mal
> 16,5 Pfeifen fertigen.


Vorsicht,Denkfehler !
Wir reden über eine _ Gesammt Fertigungszeit_. Das heist vom ersten
sortieren der Köpfe,bis zum einpacken der Garantiekarte in den Behälter.
Arbeitteilig ist der eine oder andere Craftman pro Pipe nur 10 Minuten
beteiligt ! Die Erstellungsdauer einer Dunhill kann wohl 2-3 Wochen dauern.
Haben wir hier keinen aus der Arbeitvorbereitung bei daft ??
Die werden dir weiterhelfen können ;-)

> Sowohl aus den 70ern auls auch aus den 80ern. Aber was spielt das für
> eine Rolle?

Nun,nach _meinem_ Gefühl hatte nach 1984-85 die " Wertigkeit " bei
Dunhill ein wenig nachgelassen.

>>Ehrlich ? nun lieber eine Top-Serienpfeife,als irgendein "Kunstwerk"
>>eines Hobbyschnitzers das nur bei Vollmond wirklich gut schmeckt.
>
>
> Da gebe ich Dir uneingeschränkt recht.
> Mich würde aber mal Deine Definition für "Hobbyschnitz" interessieren?

Da brauchst Du dich nur in den Läden umsehen. Pfeifen die gegen jeden
Sinn von " Eleganz " nur auf " S.G.-Maserung "setzen. Eben _Eycatcher_!
Optik ist alles,der Rest muß der Maserung untergeordnet werden.
Was für ein Unterschied, legt man eine Dunhill Lumberman daneben.


>
>>Aber ich bin auch kein Dunhill odersonstwas Experte.Du bekommst bei
>>Pfeifen einfach die Qualität die du bezahlen willst,nicht mehr aber
>>oft weniger.
>
>
> LOL - da ist was dran.
>
> Schöne Grüße
> Heiko
>

Bis danne,
HaJo

Heiko Jahr

unread,
Nov 27, 2003, 11:57:58 AM11/27/03
to
Hallo HaJo,

HaJo Oestermann typed:


> Heiko Jahr wrote:
> Snip
>> Du verstehst mich falsch. Du meintest, allein die Fertigungszeit
>> (und daran hat sich wahrscheinlich nix geändert) _einer_(!) Pfeife
>> liegt bei 17 Stunden. Demnach würden 35 Mitarbeiter pro 8
>> Stundentag gerade mal 16,5 Pfeifen fertigen.
>
>
> Vorsicht,Denkfehler !

Wirklich?

> Wir reden über eine _ Gesammt Fertigungszeit_. Das heist vom ersten
> sortieren der Köpfe,bis zum einpacken der Garantiekarte in den
> Behälter. Arbeitteilig ist der eine oder andere Craftman pro Pipe
> nur 10 Minuten beteiligt !

Verstehe ich da was falsch?

Die Herstellung einer Pfeife bedarf eines Gesamtarbeitszeiteinsatzes
von 17 Stunden.

Dem Betrieb - egal wie die Arbeitsteilung aussieht - stehen bei 35
Mitarbeitern am Tag 280 Produktionsstunden zur Verfügung.

Sie können also maximal (ohne Zeitverluste) bei dem erforderlichen
Einsatz von 17 h/Pfeife am Tag nur
280 h pro Tag / 17 h pro Pfeife = 16,4706 Pfeifen pro Tag.

Demnach produziert Dunhill am Tag höchstens 16 Pfeifen bzw. im Jahr
höchsten 3.500 Stück?? Pro Produktionsmitarbeiter wären das also nur
100 Stück pro Jahr ...

Schöne Grüße
Hei *ratlos* ko

Adrian Schmidtke

unread,
Nov 27, 2003, 12:13:19 PM11/27/03
to
Hi Heiko,

"Heiko Jahr" <okie...@yahoo.de> schrieb

> > Vorsicht,Denkfehler !
>
> Wirklich?

Ja, aber einer anderen Stelle.

> Demnach produziert Dunhill am Tag höchstens 16 Pfeifen bzw. im
Jahr
> höchsten 3.500 Stück??

Und wenn es 35.000 Stück wären, würde das niemals ausreichen, um 35
Mitarbeiter zu entlohnen, Material zu beschaffen, Produktionskosten
zu decken, Produktionsstätten zu unterhalten. Warum das trotzdem
geht? Dunhill trägt sich nicht über den Sektor Pfeifen, der ist
reiner Luxus - oder Prestige, das klingt etwas netter. Die
Produktion von Pfeifen alleine wäre im Falle Dunhills mit Sicherheit
ein brutales Verlustgeschäft.

Viele Grüße,
Adrian


Hans-Juergen Rieger

unread,
Nov 27, 2003, 1:11:28 PM11/27/03
to
Hi HaJo,

>> das würde heißen, Dunhill ist seit 18 Jahren nicht mehr gut???
>nun,sagen wir mal das ich für mich da einen Schlußstrich ziehe. Ok ?

wäre noch interessant zu erfahren, warum für Dich das Jahr 1985 die
Grenze bedeutet. Andere (selbsternannte bzw. erwiesene) Dunhill-Experten
legen sich IIRC mit diesem Schnitt sogar auf einen Zeitraum irgendwann
in den 70er fest. Ist damals irgendetwas grundlegendes geändert worden?

Gruß Ha-Jue

Adrian Schmidtke

unread,
Nov 27, 2003, 1:54:03 PM11/27/03
to
Moin HaJo,

> Testen Sie ihr Mundstück ! Verdrehen um 180 grad. Na,noch genau die
> gleichen Abstände rundum ? Nicht ! Tja, Peinlich oder ?

Voll peinlich, allerdings. Bei allen meinen Dunnies passt es nur in
einer Richtung...

Allerdings wäre ein bestandener Mundstückverdrehtest für mich so
ziemlich das letzte Kaufkriterium - was soll das um Himmels willen
bringen?

Schöne Grüße,
Adrian Bob's Choc in Dunnie

--
http://www.soulcake.de
http://www.easeback.de

HaJo Oestermann

unread,
Nov 27, 2003, 1:58:11 PM11/27/03
to
Hallo Adrian

Adrian Schmidtke wrote:

Snip

> Und wenn es 35.000 Stück wären, würde das niemals ausreichen, um 35
> Mitarbeiter zu entlohnen, Material zu beschaffen, Produktionskosten
> zu decken, Produktionsstätten zu unterhalten. Warum das trotzdem
> geht? Dunhill trägt sich nicht über den Sektor Pfeifen, der ist
> reiner Luxus - oder Prestige, das klingt etwas netter. Die
> Produktion von Pfeifen alleine wäre im Falle Dunhills mit Sicherheit
> ein brutales Verlustgeschäft.

Ich denke mal das etwa 100 Stück pro Tag real sind. Wo bei man den Anteil
an Parker/Hardcastle oder anderen Brands mitrechnen sollte ;-)
Die Dunhill Produktionstätte ist Teil eines Konzerns,das ist nun mal so.
Die Guten kommen ist Dunhill-Töpfchen die anderen in die Province ;-)
Es ist doch klar das jede angefangene Pipe eingestuft wird,entspricht
sie nicht den Dunhill Vorgaben wirds halt ne Parker ( Erstellungszeit
nur 3 Stunden oder so ) halt ne Mischkalkulation. Dunhill könnte auch
kaum von den verkäufen von Tabak in den Läden leben ;-))
Als Beispiel nenne ich mal Stanwell. Zweitmarke DC, eben auch um
Ausschuß zu vermeiden. Bei VW ist es eben SEAT ;-)

So, das sollte wohl genügen.

Gruß,
HaJo

Adrian Schmidtke

unread,
Nov 27, 2003, 2:07:26 PM11/27/03
to
Hallo HaJo,

HaJo Oestermann schrieb:

> Die Dunhill Produktionstätte ist Teil eines Konzerns,das ist nun mal so.
> Die Guten kommen ist Dunhill-Töpfchen die anderen in die Province ;-)

Ja, so in etwa meinte ich das. ;-) Ich weiss nicht, ob die genannten
17 Stunden realistisch sind, aber die Qualität ist gleichbleibend
einfach sehr hoch, was auf einen gewissen Arbeitsaufwand schließend
lässt. Und dass der sich bei den alles in allem halbwegs erträglichen
Preisen rechnet, hängt eben auch damit zusammen, dass Dunhill auf das
Geschäft mit den Pfeifen allein nun mal nicht angewiesen ist.

wolfgang pointner

unread,
Nov 27, 2003, 3:10:52 PM11/27/03
to
Hallo


>
>> Testen Sie ihr Mundstück ! Verdrehen um 180 grad. Na,noch genau die
>> gleichen Abstände rundum ? Nicht ! Tja, Peinlich oder ?
>
> Voll peinlich, allerdings. Bei allen meinen Dunnies passt es nur in
> einer Richtung...

161 Dunhills und es passt nur in einer Richtung,

HaJo Oestermann

unread,
Nov 27, 2003, 2:22:55 PM11/27/03
to
Hi Adrian,

Adrian Schmidtke wrote:
Snip

> Voll peinlich, allerdings. Bei allen meinen Dunnies passt es nur in
> einer Richtung...

bei meinen passen Alle,allerdings sind einige unten abgeflacht dann ist
es natürlich nicht total Bündig. Nun der Sinn der Sache ist folgender:
Dunnis haben Handmade Mundstücke aus Stangenmaterial ( made in Germany
für die die immer über den_ Gilb_ lästern ;-) ) Also muß bei der
Herstellung genau Mittig gefeilt werden,und das ist Aufwendig und
braucht wohl auch ne Menge Erfahrung. Die Leute bei Dunhill sind keine
Hilfarbeiter und beherrschen ihr Handwerk aus dem ff. Sozusagen " gelernte
Pfeifenmacher ",was bei Les Wood,Upshall und anderen ja auch keiner
bestreiten würde,oder ? Diese Leute waren früher in der Produktion bei
Dunhill tätig,arbeiten Heute auf eigene Rechnung und werden hoch
gehandelt. Warum werden deren Preise nicht als " überzogen " angesehen,
wie bei Dunnies oft zu hören ? Es sind bei älteren dunnies eben genau
diese _ Künstler_ für die Pfeifen verantwortlich,das gibt zu denken,
oder? ;-)

Gruß,
HaJo

Adrian Schmidtke

unread,
Nov 27, 2003, 2:39:46 PM11/27/03
to
Hi Wolfgang, HaJo,

wolfgang pointner schrieb:

>>Voll peinlich, allerdings. Bei allen meinen Dunnies passt es nur in
>>einer Richtung...
>
> 161 Dunhills und es passt nur in einer Richtung,

ROTFL. Wenn Du sie jetzt nicht mehr haben willst --> PM ;-)

Schöne Grüße,
Adrian Bob's Choc in D.

HaJo Oestermann

unread,
Nov 27, 2003, 2:46:28 PM11/27/03
to
Hi Wolfgang,

wolfgang pointner wrote:

Snip


> 161 Dunhills und es passt nur in einer Richtung,

......Schelm ;-))
Ist mir bei Bang noch nie passiert.

Gruß,
HaJo

Hans-Juergen Rieger

unread,
Nov 27, 2003, 3:07:00 PM11/27/03
to
Hi HaJo, Heiko,

>Haben wir hier keinen aus der Arbeitvorbereitung bei daft ??

doch hier ;-). Allerdings kann man selbst als REFA-Ing. (Reichsausschuß
für Arbeitsstudien Zeitermittlung wird übrigens mit Großbuchstaben
abgekürzt) mit Deiner Zeitangabe von 17 Std. Fertigungszeit nicht viel
anfangen, da Du die Anteile der einzelnen Zeitarten nicht nennst ;-)

@ Heiko:

In den von HaJo erwähnten 17 Stunden Fertigungszeit sind auch Zeiten für
ablaufbedingtes Lagern (z.B. Trocknungszeit nach dem Auftragen der Beize
oder der Einrauchpaste etc.) enthalten. Wenn z.B. das Auftragen der
Beize nur 3 Minuten dauern würde, die Trocknung jedoch drei Stunden,
könnten während dieser Trockenzeit weitere 60 Köpfe gebeizt werden. Am
Tag also (incl. 20% persönlicher [1] und sachlicher [2] Verteilzeit)
round about 130 Köpfe. Bei mehreren Mitarbeitern an diesem Arbeitsplatz
könnte da im Jahr schon einiges zusammen kommen ;-)

>Die werden dir weiterhelfen können ;-)

HTH

Ha-Jue

[1] = z.B. Toilettenbesuch, Rauchpause, private Unterhaltungen etc.
[2] = z.B. Ausfüllen des Tagesberichtes, Abklärungen etc.

Hans-Juergen Rieger

unread,
Nov 27, 2003, 3:53:04 PM11/27/03
to
Hi Adrian,

>Allerdings wäre ein bestandener Mundstückverdrehtest für mich so
>ziemlich das letzte Kaufkriterium - was soll das um Himmels willen
>bringen?

für den einen (z.B. Rainer Barbi) ist dies ein Nachweis über das Können
bzw. die perfekte Arbeitsweise des Pfeifenmachers. Andere (z.B. Former)
legen keinen großen Wert darauf. Denen ist die Form der Pfeife
wichtiger, als ein Verschachteln von Holm und Mundstück bei allen
sinnvollen Varianten.

Gruß Ha-Jue

Adrian Schmidtke

unread,
Nov 27, 2003, 6:01:24 PM11/27/03
to
Hi Hans-Jürgen,

Hans-Juergen Rieger schrieb:

> für den einen (z.B. Rainer Barbi) ist dies ein Nachweis über das Können
> bzw. die perfekte Arbeitsweise des Pfeifenmachers. Andere (z.B. Former)
> legen keinen großen Wert darauf.

Ich habe eine einzige Pfeife bei der das geht (eine Tarp). Selbst
Cornelius schien das vor ein paar Jahren nicht wichtig gewesen zu
sein. Zumal eine Vielzahl von Shapes denkbar sind, bei denen das
absolut keinen Sinn machen würde: abgeflachte Holme, stark gebogene
Mundstücke, triangelförmige Holme etc...

Natürlich verstehe ich, was B. meint: es ist eine Zeichen von
Sorgfalt, wenn auch das noch stimmt. Oder von Pedanterie... ;-)

> Denen ist die Form der Pfeife
> wichtiger, als ein Verschachteln von Holm und Mundstück bei allen
> sinnvollen Varianten.

Das ist genau der Punkt, mit dem ich nicht zurechtkomme: _sinnvolle_
Varianten. Es gibt sicherlich ein paar Pfeifen, bei denen es
tatsächlich Sinn machen würde, dass Mundstück um 180° zu verdrehen.
Ich kann mich an eine Eltang erinnern (ich glaube sie gehört Tine),
die in beiden Varianten wohl rauchbar und gut ausbalanciert war. Bei
allen geraden Pfeifen bringt diese Methode irgend wie nicht viel und
bei 99.9 % der 1/4- oder 1/2-Bents sieht das doch ziemlich doof aus
und ist von der Balance her auch eher suboptimal.

Schöne Grüße,
Adrian Glengarry in PK P&T

Stephan Beeck

unread,
Nov 27, 2003, 6:34:58 PM11/27/03
to
Hallo alle...

ich habe eine Benson&Hedges für 60 Euro...das ist die Pfeife die so
gearbeitet ist das das geht...glaub auch noch meine Dunnies...

Das sagt aber IMHO nix aus....denn alle meine Dunnies sind auch
nciht so...

Grüße
Stephan
>


Hans-Juergen Rieger

unread,
Nov 28, 2003, 11:03:25 AM11/28/03
to
Hi Adrian,

>Natürlich verstehe ich, was B. meint: es ist eine Zeichen von
>Sorgfalt, wenn auch das noch stimmt. Oder von Pedanterie... ;-)

nun ja, Pedanterie nennen es sicherlich die Pfeifenmacher, die selbst
nach einigen Jahren Tätigkeit nicht in der Lage sind, die notwendige
Sorgfalt aufzuwenden, um dieses so hinzubekommen. Bei symmetrischen
Querschnitten von Holm und Mundstück, sollten die Übergänge auch bei
einer Verdrehung um 180° schon einigermaßen passen. Gravierende
Abweichungen in einem solchen Fall, wären für mich (abhängig von der
Preisklasse), schon ein k.o.-Kriterium.

Gruß nach GT

HaJo Oestermann

unread,
Nov 28, 2003, 1:11:35 PM11/28/03
to
Hallo Hans-Jürgen,daft

Hans-Juergen Rieger wrote:
> Hi Adrian,
>
>
>>Natürlich verstehe ich, was B. meint: es ist eine Zeichen von
>>Sorgfalt, wenn auch das noch stimmt. Oder von Pedanterie... ;-)
>
>
> nun ja, Pedanterie nennen es sicherlich die Pfeifenmacher, die selbst
> nach einigen Jahren Tätigkeit nicht in der Lage sind, die notwendige
> Sorgfalt aufzuwenden, um dieses so hinzubekommen. Bei symmetrischen
> Querschnitten von Holm und Mundstück, sollten die Übergänge auch bei
> einer Verdrehung um 180° schon einigermaßen passen. Gravierende
> Abweichungen in einem solchen Fall, wären für mich (abhängig von der
> Preisklasse), schon ein k.o.-Kriterium.

genau so sehe ich das auch ;-)
Gruß,
HaJo

@
( zur Beachtung : auch Bent Mundstücke werden aus " Stangenmaterial "
gefertigt;und erst _nach_ dem Verschachteln gebogen,also kein Grund diese
nicht exakt zu fertigen )

Adrian Schmidtke

unread,
Nov 28, 2003, 4:00:50 PM11/28/03
to
Hallo HaJo,

HaJo Oestermann schrieb:

> ( zur Beachtung : auch Bent Mundstücke werden aus " Stangenmaterial "


> gefertigt;und erst _nach_ dem Verschachteln gebogen,also kein Grund diese
> nicht exakt zu fertigen )

Das ist mir schon klar. Der Rauchbarkeit einer Bent ist ein um 180°
gedrehtes Mundstück aber kaum zuträglich. Das meinte ich, als ich auf
den fehlenden Sinn hingewiesen habe.

Schöne Grüße,
Adrian BBF in Charatan

Adrian Schmidtke

unread,
Nov 28, 2003, 4:05:19 PM11/28/03
to
Hi Hans-Jürgen,

Hans-Juergen Rieger schrieb:

> Querschnitten von Holm und Mundstück, sollten die Übergänge auch bei


> einer Verdrehung um 180° schon einigermaßen passen.

*Einigermaßen* sollte es natürlich passen, da hatte ich dich wohl
falsch verstanden. Wenn das *gar nicht* ginge, wäre das schon ein
Zeichen für einen - ungewollt - reichlich assymetrischen Holm bzw. ein
miserabel gedrehtes MS (und somit auch für mich ein K.O.-Kriterium).

Ich habe es eben noch mal bei ein paar meiner Pipen ausprobiert: es
geht fast immer 100%ig bei Silberringen.

Schöne Grüße,
Adrian BBF in Charatan

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