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Tabak: House of Windsor "Revelation"

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Bjoern Hollensteiner

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Oct 20, 2003, 5:38:33 PM10/20/03
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Hersteller: House of Windsor, Yoe, Pennsylvania, USA
Mischung: Burley, Virginia, Latakia
Schnitt: Granuliert
Typ, Flavour: amerikanisch, dezent fruchtig
Stärke: medium
Verpackung: 39 g Pouch
Preis: 3,40 $
Bestellt bei: www.tobaccomkt.com

Durch ein Review im amerikanischen Magazin "Pipes&Tobaccos" wurde ich
auf eine Reihe traditioneller, schon seit Jahrzehnten erhältlicher
US-amerikanischer Tabake aufmerksam, welche ursprünglich von Philip
Morris hergestellt wurden. Darunter sind Tabake, deren Genuß sich
schon illustre Personen wie Albert Einstein oder Gerald Ford gewidmet
haben. Seit einiger Zeit werden diese Tabake von "House of Windsor",
einer Tabakfabrik aus Yoe, Pennsylvania, die sich meines Wissens
ansonsten der Herstellung von Drugstore-Tabaken widmet, neu aufgelegt.
Ich bestellte ein sogenanntes "Sampler Pack", welches aus 10
verschiedenen Packungen mit 39 g - Pouches besteht. Die Verpackungen
sind ein echter "Hingucker". Sie sehen aus wie größere
Zigarettenschachteln, die mit traditionellen Motiven bedruckt sind. In
diesem Fall ist der Aufdruck recht schlicht gehalten, ein einzelnes
Tabakblatt ziert das ansonsten gestreifte Schächtelchen.
"Revelation" ist der Tabak, auf den ich am meisten gespannt war, heißt
es doch, schon Albert Einstein habe ihn lange geraucht. Aus dem schon
beschriebenen Kunststoffpouch, welches sich auch in dieser Verpackung
findet, riecht es überraschenderweise erstaunlich ähnlich wie beim
"Country Doctor", ja man muß sogar schon recht genau hineinriechen, um
einen leichten Hauch von Rauchigkeit zu entdecken, die man dem Latakia
zuschreiben kann.
Das auch hier vorliegende Tabakgranulat scheint ein wenig dunkler zu
sein, als beim "Doctor". Nach dem Entzünden kann man auch im
Tabakrauch zunächst kaum glauben, daß es sich um zwei verschiedene
Tabake handelt. Ist das Flavour ab etwa der Mitte der Füllung etwas
verflogen, treten dann doch einige Unterschiede zutage. Zunächst kommt
mir der Rauch ein wenig ruppiger, als beim "Country Doctor". Der
Latakia tritt nun ein wenig aus dem Hintergrund hervor und zeigt, daß
er auch mit von der Partie ist. Zum anderen kommt mir der Rauch auch
weniger süß und gefällig vor, zum Ende wird er sogar richtig herb.
Wie schon beim "Doctor" brennt der Tabak hervorragend ab, kaum
Kondensat entsteht und die Asche ist fein und grau.
Fazit:
Auch dies ist ein Tabak zum Wegquarzen. Einfach, ehrlich,
unkompliziert und vor allem billig. Im Grunde perfekt für Leute, die
keine hohen intellektuellen, rauchtechnischen oder sensorischen
Ansprüche an den Genuß einer Pfeifenfüllung stellen. Bitte nicht
falsch verstehen: es ist kein schlechter Tabak. Man sollte bloß nicht
das geschmackliche Spektrum eines Virginiaflakes erwarten, wenn man
"Revelation" in der Pfeife hat, auch wenn William Serad das leider so
darstellt.
P.S. Lieber Albert, falls Dich meine Ausführungen entzürnen, so bitte
ich um Nachsicht. ;-))
Viele Grüße!
Björn Hollensteiner

HaJo Oestermann

unread,
Oct 20, 2003, 7:18:33 PM10/20/03
to
Hallo Bjoern,daft

Bjoern Hollensteiner wrote:

SNIP


> P.S. Lieber Albert, falls Dich meine Ausführungen entzürnen, so bitte
> ich um Nachsicht. ;-))
> Viele Grüße!
> Björn Hollensteiner

ich hoffe " Der " wird nicht auch noch _ geclont_,wenn sie schon vor dem
Tabak nicht Halt machen ;-))

N8 wünscht,
HaJo

3Nuns in Camineto ( ohne Gummi ) ;-))

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