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Schnupftabak für Anfänger (länger)

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Jan Hauck

unread,
Oct 27, 2002, 5:46:55 PM10/27/02
to
Hallo daft,

hier einmal der Versuch einer Zusammenfassung zum Thema Snuff in Form eines
Artikels, das scheint mir sinnvoller, als eine FAQ. Meinungen sind
willkommen. :-)

Gruß
Jan

-------------------------------------

Schnupftabak ist eine in Europa verbreitete und beliebte Form des Genusses
von Tabak. Zum Schnupftabak gehören die fein gemahlenen Tabake, die zum
Konsum über die Nase bestimmt sind. Überliefert ist, dass dies bis Ende des
19. Jahrhunderts die verbreitetste Art in Europa war, Tabak zu konsumieren.
Dabei wurden keine gesellschaftlichen Schichten unterschieden. Man hört
dabei die Legende, Schnupftabak sei einerseits bei den Medici gegen
Kopfschmerz in Gebrauch gewesen, andererseits wird Tabak in dieser Form auch
von Bergleuten unter Tage sehr geschätzt.
Auch bis nach China drang der Genuss von Schnupftabak vor. Davon zeugen bis
heute die in oft filigranster Arbeit hergestellten Schnupftabakfläschchen,
meist mit dazu gehörigem Portionierungsschälchen. Die Jade- oder
Porzellanfläschchen sind heute mitunter gesuchte Sammler- und Kunstobjekte.
Welche Arten von Schnupftabak sind heute im Gebrauch, werden hergestellt
oder können unterschieden werden? Die Antwort in diesem Fall umfasst
zweierlei. Erstens den sogenannten Snuff, zweitens den sogenannten
Schmalzler.
Snuff ist in jedem Fall sehr fein gemahlener Schnupftabak, dem je nach Marke
und Hersteller mehr oder weniger große Mengen an Zusatzstoffen beigemischt
sind. Dazu gehört in Europa das Menthol, aber auch Aromen verschiedenster
Art, sei es Aprikose, Himbeere, Waldfrüchte....an dieser Stelle gibt es
grundsätzlich keine Grenzen. Diese Aromen und andere Beimischungen sind
heutzutage zumeist Öle, die den Tabak auch zusätzlich anfeuchten und so dem
Genuß förderlich sind.
Schmalzler wiederum unterscheidet sich von Snuff hauptsächlich durch eine
höhere Grobkörnigkeit, aber auch durch einen höheren Anteil an fettenden
Ölen. Schmalzler ist in der Regel auch dunkler als Snuff. Die Bezeichnung
resultiert historisch aus der Beimischung von Butterschmalz. Die Haltbarkeit
des Schmalzlers wurde durch das Schmalz selbst sehr begrenzt, deshalb wird
heute auf Öle zurück gegriffen, die nicht dazu neigen, ranzig zu werden.
Schmalzler wird hauptsächlich in Bayern bevorzugt.
Eine wichtige Bemerkung an dieser Stelle: Niemand sollte sich von der
Bezeichnung Snuff verleiten lassen, einen Bekannten um ein Mitbringsel aus
den USA zu bitten, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Snuff ist nach
US-amerikanischem Verständnis ein Pulver, das über die Mundschleimhaut
konsumiert wird. Achtung also.
Wie wird Schnupftabak dem Anfänger größtmöglichen Genuß bieten? Dazu gehört
vorerst die Auswahl des richtigen Tabaks. Der Schmalzler ist generell ein
sehr risikoarmes Gebiet, soll also hier ausgeklammert und empfohlen werden.
Snuff andererseits erfordert eine höhere Informationsdichte. Man
unterscheidet im Bereich Snuff verschiedene Richtungen. Grundsätzlich sind
in Deutschland und Europa beinahe alle erhältlichen Snuffs mit Menthol
versetzt. Nur vereinzelt hört man von naturbelassenen Snuffs. Dem Menthol
kann sich der Anfänger zu Beginn so gut wie gar nicht entziehen. Jedoch
existieren sehr verschiedene Grade der Schärfe, also des Mentholgehalts.
Dies sind einerseits die "englischen Sorten", andererseits die
"aromatisierten Sorten". Englische Snuffs sind nicht immer in England
hergestellt worden, doch aber nach englischem Stil. Das bedeutet, der
Mentholgehalt ist sehr hoch, der Snuff ist sehr fein gemahlen und in den
meisten Fällen ein heller Tabak. Dabei ist zu bemerken, daß ein Tabak milder
wird, je dunkler er ist. Den Grund dafür kennt man nicht, so viel ich weiß,
aber es ist eine Tatsache, die auf Erfahrung beruht.
Der Anfänger sollte sich also wenn möglich den dunkleren Marken zuwenden.
Erkennen kann man die Marken englischer Rezeptur auf Anhieb nicht. Daher
empfiehlt sich eine Beratung durch den Tabakverkäufer, das Surfen auf
Websites bekannter Snuffhersteller wie Pöschl, Bernard oder Gawith Hoggarth,
aber auch nicht zuletzt die Anfrage in DAFT.
Entscheidet sich der Anfänger für eine dunkle Sorte, sollte er zusätzlich
bedenken, ob ihm eine Aromatisierung recht ist oder nicht. Falls nicht,
bleibt ihm der Griff zum Schmalzler, oder etwa zu Pöschls Gletscherprise.
Dies ist der weitgehend am einfachsten erhältliche Snuff, dem obendrein eine
Aromatisierung fehlt. Unter Aromatisierung versteht sich hier die
Beimischung von Aromastoffen, die dem Snuff einen fruchtigen Charakter
geben, dies im weitesten Sinne. Auch etwa Anis oder Lakritz würde dazu
gehören, wobei jene nicht eben fruchtig wären. Der Anfänger kann insgesamt
durchaus auf eine breitere Testpalette finanziell risikofrei zurück greifen,
denn ausgezeichnete Snuffs bekommt man für wenig Geld, meist unter zwei Euro
in Deutschland.
Bleibt zum Abschluß die richtige Schnupftechnik, denn auch von ihr hängt der
Genuß ab. Dieses Thema ist in Kürze abgehandelt. Der Anfänger schnupft den
Tabak von einem beliebigen Körperteil seiner Wahl. Zumeist ist dies der
Handrücken. Dorthin gibt er eine möglichst kleine Portion Tabak und schnupft
diese wenn möglich nicht über den Raum, den die Nasenlöcher freigeben,
hinaus. Das bedeutet, der Erstversuch ist in der Regel unbefriedigend und
wenig genußvoll, weil der Tabak leicht zu tief in die Nase gezogen wird. Bei
trockenen Sorten aber auch generell kommt es vor, daß dann der Tabak im
Kanal zwischen Mund und Nase stark kratzt, und dies sollte vermieden werden.
Lieber schnupfe man noch eine Portion nach, wenn dem Anfänger danach ist,
als gleich zu Beginn sich den Genuß zu verleiden, der nach mehreren
Versuchen durchaus eintreten wird.
Schnupftabak wirkt dann derart, daß der Konsument plötzlich eine freie und
prickelnde Nase hat, inwendig, ein Gefühl, das zugegeben von vielen Menschen
als unangenehm empfunden wird, weil ungewohnt. Der Tabak wird sein
natürliches oder zugefügtes Aroma entfalten, je nach Tabaksorte wird man
einen mehr oder minder starken Drang haben, sich die Nase zu putzen, sowie
die Nasenschleimhaut nimmt eine Menge an Nikotin auf, die so klein ist, daß
sie auf den Körper äußerst anregend wirkt. Viele Schnupfer berichten auch
von einem quasi urplötzlich geklärten Geist, der dann leistungsfähiger seine
Aufgaben bewältigt.
Die Krebsgefahr soll auch hier angesprochen werden. Genaue Studien gibt es
im Bereich des Schnupftabaks wenig, aber generell kann man sagen, daß
Kondensate wegfallen, die beim Rauchen entstehen. Deshalb ist Schnupfen in
jedem Fall risikoarm, wobei selbstverständlich auch eine Suchtgefahr durch
Nikotin besteht. Diese Fakten sind jedoch momentan alles, was fest steht.
Außer jener, daß Schnupfen eine sehr empfehlenswerte weil genußreiche Art
des Tabakkonsums ist.

Thomas Eisperger

unread,
Oct 28, 2002, 7:58:27 AM10/28/02
to
Hallo Jan,

toller Artikel!

aber:
[Gletscherprise]


> Dies ist der weitgehend am einfachsten erhältliche Snuff, dem obendrein
eine
> Aromatisierung fehlt.

^^^^^^^^^^^^^^^^
^^^^^^^^^^^^^^^^

Würdest du das 'Columbia-Öl' nicht als Aromatisierung bezeichnen?
--
Grüsse,
Thomas

http://mitglied.lycos.de/eisi9/pfeifenseite.index.html


Klaus Komischke

unread,
Oct 28, 2002, 8:33:40 AM10/28/02
to
Hallo Jan,

danke für diesen Suuuuper Artikel.

<schnippel>

> Welche Arten von Schnupftabak sind heute im Gebrauch, werden hergestellt
> oder können unterschieden werden? Die Antwort in diesem Fall umfasst
> zweierlei. Erstens den sogenannten Snuff, zweitens den sogenannten
> Schmalzler.

<schnappel>


Hier wurde ich eine weitere Differenzierung vornehmen:

1. Helle und dunkle Schnupftabake

2. Aromatisierte und nicht aromatisierte Tabake (sowohl hell als auch
dunkel)
(Gibt es "nichtaromatisierte" helle Schnupftabake überhaupt?)

3. Bei den dunklen: Normale und Schmalzler

IMHO kommen der gekachelte Virginie, der Kownoer, der Alt Offenbacher etc.
ohne Fettbeimischung daher.


Ansonsten denke ich mal ist es eine kurze und sehr umfassende Einführung in
die Welt des Schnupftabaks.

Viel mehr (außer geschichtlichem Hintergrund) gibt auch das Buch von Klaus
Hartel nicht her.

Gruß

Kla-mitAltOffenbacherausderSilbertabatiereinderNase-us


Jan Hauck

unread,
Oct 28, 2002, 9:37:58 AM10/28/02
to

"Thomas Eisperger" <ei...@aon.at> schrieb im Newsbeitrag
news:apjd6f$231d7$1...@ID-73385.news.dfncis.de...

> Würdest du das 'Columbia-Öl' nicht als Aromatisierung bezeichnen?

Hallo Thomas,

ich nehme als Aromatisierung das Columbiaöl nun selbst eigentlich überhaupt
nicht in der Nase wahr. Weil mein Artikel für absolute Anfänger gedacht war,
habe ich die Gletscherprise nicht unter die aromatisierten eingeordnet, das
macht es erstmal einfacher. Natürlich wird man bei fortgeschrittener
Erfahrung mehr riechen und mehr Vergnügen haben. Aber ich gehe auch extrem
davon aus, daß man bei fortgeschrittener Erfahrung auch weeeeeitaus seltener
nach Gletscherprise greift ;-).

Gruß
Jan


Jan Hauck

unread,
Oct 28, 2002, 9:43:41 AM10/28/02
to

"Klaus Komischke" <daft...@fireball.de> schrieb im Newsbeitrag
news:apjebe$21aic$1...@ID-50897.news.dfncis.de...

> Hallo Jan,
>
> danke für diesen Suuuuper Artikel.

Hallo Klaus,

keine Ursache. :-)


>
> Hier wurde ich eine weitere Differenzierung vornehmen:

<snip>

Das lag an dem Bedenken der Zielgruppe. Ich dachte an einen Anfänger, der
überlegt, ob er schnupfen soll, und was. Ich denke, die Sorten und
Abwandlungen, die du genannt hast, gibt es zwar, aber spielen erst bei etwas
mehr Erfahrung eine Rolle, vor allem Tabake von Bernard wird der Anfänger
selten sofort als erstes bekommen. Aaaaaber natürlich will ich ohnehin nicht
der einzige sein, der sich in Daft um Schnupftabak kümmert, und so lange
noch Dinge offen bleiben, wie eben auch deine Differenzierung, bietet es
angenehm Raum für Postings mit den Worten im Header "Zusatz zu..". Ich freue
mich im Snuffbereich immer über Beiträge. :-)

Gruß
Jan
(mit Radford Premium Mild in der Nase)


Klaus Komischke

unread,
Oct 28, 2002, 10:22:09 AM10/28/02
to
Hallo Jan,

> Das lag an dem Bedenken der Zielgruppe. Ich dachte an einen Anfänger, der
> überlegt, ob er schnupfen soll, und was. Ich denke, die Sorten und
> Abwandlungen, die du genannt hast, gibt es zwar, aber spielen erst bei
etwas
> mehr Erfahrung eine Rolle, vor allem Tabake von Bernard wird der Anfänger
> selten sofort als erstes bekommen. Aaaaaber natürlich will ich ohnehin
nicht
> der einzige sein, der sich in Daft um Schnupftabak kümmert, und so lange
> noch Dinge offen bleiben, wie eben auch deine Differenzierung, bietet es
> angenehm Raum für Postings mit den Worten im Header "Zusatz zu..". Ich
freue
> mich im Snuffbereich immer über Beiträge. :-)

Ich wollte die Sache auch nicht unnötig verkomplizieren. Ich glaube aber,
daß es dem Einsteiger sicherlich hilfreich ist, wenn er weiß, das dunkle
Sorten durch die Bank nicht so scharf sind wie die dunkleren Sorten. Und
außerdem ist vielleicht die Vorstellung sich Schmalz in die Nase zu stopfen
nicht jedermans(/fraus) Sache.

Ich habe in meiner Bekanntschaft oft die Erfahrung gemacht, wenn ich
Schnupftabak anbiete, daß viele ablehnen, weil Sie das Zeug mit einem
starken Mentholaroma verbinden. Wenn diese dann an einem der Dunkleren
Sorten riechen sind viel angenehm überrascht und probieren dann doch mal.

Sicherlich trägt dazu bei, daß in den meisten Lotto-/Tabakläden vorwiegend
die hellen mentholhaltigen Sorten angeboten werden.

Und gerade hier in Daft, denke ich ist diese Information schon von
Bedeutung, da viel Pfeifenraucher, die dunklen naturbelassenen Sorten sicher
eher zusagen als die Mentholbomben.

Bezüglich der Sorten können wir ja noch folgendes ergänzen:

"Beim Schupftabak ist zunächst zwischen den hellen und dunklen Sorten zu
unterscheiden. Die hellen sorten werden eher im Norden bevorzugt und sind
vorwiegend mit mehr oder weniger Menthol aromatisiert. Diese Schnupftabke
werden im britishen als Snuff bezeichnet. Sie sind recht stark, sowohl vom
Tabak als auch von der Aromatisierung und sollten daher nur in kleineren
Prisen genossen werden. Nicht aromatisierte helle Snuffs sind eher selten.
Die Mentholnote kennzeichnet den typischen englischen Snuff, wobei auch
weitere Aromen wie z.B. Fruchtnoten hinzugegeben werden.

Im Süden werden eher die dunklen Sorten geschupft. Diese bestehen meist aus
durch lange Fermentation gereiften Tabaken und sind daher milder. Diese
Tabake benötigen meist keine Aromatisierung, da durch die Fermentation eine
gewisse Süße und ein sehr differenzierter Geschmack entstehen. Der
Nikotingehalt ist bei diesen Sorten geringer als bei den Snuffs.
Der überwiegende Teil dieser Schnupftabake wird zu sog. Schmalzlern
verarbeitet, wobei dem Tabak früher Butterschmalz -daß allerdings sehr
schnell ranzig wurde- und daher heute meist ein Parafinöl beigemengt wird.
Der Zusatz von Fett bzw. Öl macht diese Schnupftabake noch milder und
Nasenfeundlicher.

Zu den dunklen Sorten gehören auch die sog. grünen Tabake. Diese sind im
Endprodukt von den übrigen dunklen Sorten in der Farbe nicht zu
unterscheiden. Das Grün kommt daher, daß für diese Schnupftabake (Kownoer,
Russischer Augentabak...) die Tabakblätter in grünem Zustand geerntet
werden. Durch die anschließende Fermentierung werden diese dan genau so
dunkel.
Diese Tabak sind die kräftigsten unter den dunklen Sorten und kommen ohne
Aromatisierung daher.

Auch wenn der süße schwere Geruch der dunklen Sorten zunächst eine
Aromatisierung vermuten läßt, so ist es der durch die Fermantation
entstandene typische Tabakgeruch, der je nach Verarbeitungsweise ganz
unterschiedliche Nuacen hervorbringt."

So ich denke das reicht erst mal. ;-)


Gruß

Klaus
--
"Frage an Radio Eriwan: Kann ein Troll schwimmen?
Antwort: Im Prinzip ja, er ist ja hohl. Trotzdem wird er
untergehen, weil er nicht ganz dicht ist."
Reinhardt Kern in de.rec.tiere.aquaristic

Jan Hauck

unread,
Oct 28, 2002, 10:41:32 AM10/28/02
to
Hallo Klaus,


"Klaus Komischke" <daft...@fireball.de> schrieb im Newsbeitrag

news:apjkmr$22o7q$1...@ID-50897.news.dfncis.de...

> Ich wollte die Sache auch nicht unnötig verkomplizieren. Ich glaube aber,
> daß es dem Einsteiger sicherlich hilfreich ist, wenn er weiß, das dunkle

> Sorten durch die Bank nicht so scharf sind wie die helleren Sorten. Und


> außerdem ist vielleicht die Vorstellung sich Schmalz in die Nase zu
stopfen
> nicht jedermans(/fraus) Sache.

Stimmt schon. Ich hab da schon einen Satz im Artikel gehabt.
Zitat: "Das bedeutet, der


Mentholgehalt ist sehr hoch, der Snuff ist sehr fein gemahlen und in den
meisten Fällen ein heller Tabak. Dabei ist zu bemerken, daß ein Tabak milder
wird, je dunkler er ist. Den Grund dafür kennt man nicht, so viel ich weiß,
aber es ist eine Tatsache, die auf Erfahrung beruht."

Schau doch nochmal, ob das nicht schon reicht.

> Und gerade hier in Daft, denke ich ist diese Information schon von
> Bedeutung, da viel Pfeifenraucher, die dunklen naturbelassenen Sorten
sicher
> eher zusagen als die Mentholbomben.

Ich habe den Eindruck, daß in Daft ohnehin nur etwa 6 bis 7 Leser der
Schnupftabakthemen existieren, so unter den Pfeifenrauchern.


>
> Bezüglich der Sorten können wir ja noch folgendes ergänzen:

> --

Ich würde gern in meinem Artikel nichts ergänzen, weil er von Anfang an als
Grundgerüst für den totalen Anfänger gedacht war. Und als solcher ist alle
Information sicher so weit genügend. Speziellere Punkte kann man ja in einem
extra Artikel ergänzen, und da hinein würde ich deine Ideen formulieren,
bzw. natürlich du selbst. Ich wollte nämlich gern die später entstehende und
Spaß machende Fachsimpelei von einem Artikel für Anfänger fernhalten. Wie
siehst du das?

Gruß
Jan


Klaus Komischke

unread,
Oct 28, 2002, 11:03:31 AM10/28/02
to
Hallo Jan,

> Stimmt schon. Ich hab da schon einen Satz im Artikel gehabt.
> Zitat: "Das bedeutet, der
> Mentholgehalt ist sehr hoch, der Snuff ist sehr fein gemahlen und in den
> meisten Fällen ein heller Tabak. Dabei ist zu bemerken, daß ein Tabak
milder
> wird, je dunkler er ist. Den Grund dafür kennt man nicht, so viel ich
weiß,
> aber es ist eine Tatsache, die auf Erfahrung beruht."
>
> Schau doch nochmal, ob das nicht schon reicht.

Im Prinzip reicht das schon. Allerdings sind wir hier ja in Daft, und da
liebäugeln meiner Erfahrung nach viel mehr Pfeifenraucher mit dem
Schnupftabak als Du denkst.

Und hier denke ich können wir schon etwas ausführlicher werden, da solche
Begriffe wie Tabaksüße, Fermentierung etc. und deren Bedeutung einfach
bekannt sind.

> Ich habe den Eindruck, daß in Daft ohnehin nur etwa 6 bis 7 Leser der
> Schnupftabakthemen existieren, so unter den Pfeifenrauchern.

Siehe oben. ;-)


> Ich würde gern in meinem Artikel nichts ergänzen, weil er von Anfang an
als
> Grundgerüst für den totalen Anfänger gedacht war. Und als solcher ist alle
> Information sicher so weit genügend. Speziellere Punkte kann man ja in
einem
> extra Artikel ergänzen, und da hinein würde ich deine Ideen formulieren,
> bzw. natürlich du selbst. Ich wollte nämlich gern die später entstehende
und
> Spaß machende Fachsimpelei von einem Artikel für Anfänger fernhalten. Wie
> siehst du das?

Ich denke, daß sich aus unser beider und latürnich auch dem Input weiterer
ein recht umfassendes Werk ähnlich dem Pfeifen-FAQ machen läßt. So es denn
dann auf die HP gestellt würde gebe ich dir recht, da werden sich dann auch
totale Anfänger hinverirren. ;-)

Was spricht dagen, den Artikel einfach etwas mehr zu strukturieren. IMHO war
mein Beschreibung der Sorten kein Fachgesimpel sondern einfach nur eine
kurze Übersicht dessen was es so gibt.

Wichtig wäre IMHO noch, daß der Vorgang des Aufschupfens noch erklärt wird.
Viele, die ich das erste mal Schupfen gesehen habe, ziehen sich das Zeug bis
in die letzen Hirnwindungen. Das ist dann nun wirklich kein Genuß mehr.

So in dem Sinne:

" Wie schnupfe ich denn nun richtig?

Im Prinzip ist es egal wie ich den Schnupftabak in die Nase bringe. Wichtig
ist nur, daß ich ihn nicht zu weit in die Nase hochbefördere. Die Prise vom
Handrücken leicht aufgeschupft funktioniert genauso wie mit Daumen und
Zeigefinger in die Nase einbringen. Wobei letzteres wohl am schwierigsten zu
erklären ist:
-Man (Frau natürlich auch) nehme die Prise zwischen daumen und Zeigefinger
aus der Schnupftabaksdose.
-Man führe den Schupftabak mit beiden Fingern zu einem der beiden
vorhandenen Naselöcher so, daß der Daumen zum Gesicht zeigt.
- Man hebe den Zeigefinger ab und drücke dir Prise unter leichtem
Aufschnupfen in das Nasenloch."

So far.

Gruß

Kla-dermalebenindieTabatierelangt-us


Daniel Sichelschmidt

unread,
Oct 29, 2002, 2:18:06 AM10/29/02
to
Moin ihr Schnupfis ;-)

Herzlichen Dank für eure Beiträge. Ich als bekennender
Süßkramimqualmkolbenverbrenner hab mich, Dank eurer Mails, mal zum Kiosk
begeben und mich unter den Riechkolbenaromaten umgesehn. Also...ich muß
sagen...der Ozona Raspberry Snuff gefällt mir.

Herzlichen Dank !

Hätte ja gar nicht gedacht, daß es Schnupftabak auch mit dem Prädikat
Süßpanschertauglich gibt...

Gruß,
Daniel

P.S.: Ratet mal was ich grad in der Nase hab ;-)

Jan Hauck

unread,
Oct 29, 2002, 2:31:01 AM10/29/02
to

"Daniel Sichelschmidt" <patte...@mac.com> schrieb im Newsbeitrag
news:1fkt2t3.1s10kbt2a2me2N%patte...@mac.com...

> sagen...der Ozona Raspberry Snuff gefällt mir.
>

Hallo Daniel,

dann probier mal silverstone orange oder Gawith Apricot, vielleicht auch
Alpina oder Kloster Andechs Spezial. Über aus dem Internet bestellbare
Bernard Snuffs kann dich bestimmt jemand anders informieren. ;-)

Gruß
Jan

Daniel Sichelschmidt

unread,
Oct 29, 2002, 2:52:00 AM10/29/02
to
Hallo Jan,


> dann probier mal silverstone orange oder Gawith Apricot, vielleicht auch
> Alpina oder Kloster Andechs Spezial.

Yo.
Dann werd ich mich da mal umgucken. An dem gestern besuchten Kiosk gibts
das leider nich....
Naja...wird schon irgendwo her zu beschaffen sein.

Und...Danke für die "Schnüffeltipps" ;-))

Gruß,
Daniel

Daniel Sichelschmidt

unread,
Oct 29, 2002, 7:04:59 AM10/29/02
to
Hallo Jan,


> dann probier mal silverstone orange oder Gawith Apricot, vielleicht auch
> Alpina oder Kloster Andechs Spezial.

Hab alle 4 bekommen und verkoste gerade den silverstone orange....
Hach...lecker ! :-)

Gruß,
Daniel

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