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Feuerzeuggas fuer Old Boy

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Martin Mitze

unread,
Mar 24, 2000, 3:00:00 AM3/24/00
to
Hallo daft,
zunächst mal kurze Vorstellung:

Ich bin 36 Jahre, Elektroingenieur, demnächst (hoffentlich)
lizenzierter Fallschirmspringer und - natürlich - Pfeifenraucher,
allerdings (noch) etwas eingeschränkt, was den Tabak angeht. Ich
freue mich immer wieder über den Ton hier, auch wenn es in letzter
Zeit manchmal etwas ruppig war. Ich glaube aber, dass mit einem
gemütlichen Rauchopfer sich diese Situationen ruhig halten lassen.

Doch nun zu meiner Frage:
Meine Allerliebste hat mir zum Geburtstag ein IM Corona Old Boy
geschenkt (das mit der Bruyere - Hülle). Bis dato habe ich nur
Billig-Feuerzeuge benutzt, die jedoch meist nur ca. 6 Monate gehalten
haben. Diese ließen sich mehr oder weniger problemlos mit dem überall
erhältichen Feuerzeuggas "Für alle Feuerzeuge" nachfüllen. Doch trotz
der verschiedenen Adapter passt es nicht richtig auf das Old Boy.
Habt ihr spezielle Ampullen oder geht ihr immer zum Tabakhändler zum
Nachtanken?

mfg
Martin Mitze
Erinmore Mixture aus einer Jean Claude

Manfred Arenz

unread,
Mar 24, 2000, 3:00:00 AM3/24/00
to
Hallo Martin.

Willkommen in der Runde (ohne eine geben zu müssen ;-) )

[...]


> Meine Allerliebste hat mir zum Geburtstag ein IM Corona Old Boy

> geschenkt (das mit der Bruyere - Hülle). [...] Doch trotz


> der verschiedenen Adapter passt es nicht richtig auf das Old Boy.
> Habt ihr spezielle Ampullen oder geht ihr immer zum Tabakhändler

Das Problem hatte ich auch mit dem Old Boy, ich habe mir dann von
meinem Fachhändler mit einer Ampulle Probe - Füllen lassen.
Diese kaufe ich jetzt ausschließlich
( habe leider die Marke nicht im Kopf..).

Viele Grüße - manfred
3 Kings in einer (Feierabend -) Bang
--
Fumare humanum est.


Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.

Prof. Dr. J. Lehmann (DZ OE)

unread,
Mar 24, 2000, 3:00:00 AM3/24/00
to

Martin Mitze schrieb:

> Hallo daft,
> zunächst mal kurze Vorstellung:
>
> Ich bin 36 Jahre, Elektroingenieur, demnächst (hoffentlich)
> lizenzierter Fallschirmspringer und - natürlich - Pfeifenraucher,
> allerdings (noch) etwas eingeschränkt, was den Tabak angeht. Ich
> freue mich immer wieder über den Ton hier, auch wenn es in letzter
> Zeit manchmal etwas ruppig war. Ich glaube aber, dass mit einem
> gemütlichen Rauchopfer sich diese Situationen ruhig halten lassen.
>
> Doch nun zu meiner Frage:

> Meine Allerliebste hat mir zum Geburtstag ein IM Corona Old Boy
> geschenkt (das mit der Bruyere - Hülle).

Ich habe das selbe, seit zwei Jahren völlig problemlos, bei einer kleinen
Sache (Schraube über dem Gastank verloren) kostenloser Ersatzt. Insgesamt
ein tolles Stück!

> Bis dato habe ich nur
> Billig-Feuerzeuge benutzt, die jedoch meist nur ca. 6 Monate gehalten
> haben. Diese ließen sich mehr oder weniger problemlos mit dem überall

> erhältichen Feuerzeuggas "Für alle Feuerzeuge" nachfüllen. Doch trotz


> der verschiedenen Adapter passt es nicht richtig auf das Old Boy.

Ich verwende das ganz "normale" Feuerzeuggas mit der roten
Verschlusskappe ohne jeden Adapter(das grüne ist schlecheter von der
Flamme her). Funktioniert ganz problemlos. Wichtig: Mein Händler sagte
mir, dass sich mit der Zeit Treibgas im Tank ansammelt, was eine erneute
Füllung erschwert. Man soll deshalb vorm Füllen das Ventil mit einem
kleinen Schraubenzieher o.ä. eindrücken und den Tank leer machen.

>
> Habt ihr spezielle Ampullen oder geht ihr immer zum Tabakhändler zum
> Nachtanken?
>

Nein, braucht man m.E. nicht.

>
> mfg
> Martin Mitze
> Erinmore Mixture aus einer Jean Claude

Jörg

(Pfyffe Laade 36 aus einer Savinelli)


-


Joachim Acker

unread,
Mar 24, 2000, 3:00:00 AM3/24/00
to
Hallo Martin,
jetzt haben wir aber schon ne Menge Martins, da müssen wir bald ein
System reinkriegen. :-) Fallschirmspringer haben wir allerdings noch
nicht, find ich toll.
Sei herzlich willkommen in unsrem Kreis.
Deine Frage nach dem Feuerzeug kann ich Dir nicht beantworten, ich
verwende nur Streichhölzer. Aber das hat ja schon Jörg getan.
bis bald
joachim
Escudo in ner Winslow

Volker Goetz

unread,
Mar 24, 2000, 3:00:00 AM3/24/00
to
Prof. Dr. J. Lehmann (DZ OE) <leh...@fh-ulm.de> schrieb in im
Newsbeitrag: 38DB6B60...@fh-ulm.de...
> ... Man soll deshalb vorm Füllen das Ventil mit einem

> kleinen Schraubenzieher o.ä. eindrücken und den Tank leer machen.

... bitte keinen Schraubenzieher verwenden.
Die Kanten der Schneide koennten das
Ventil beschaedigen. Eine Kugelschreiber-
mine ist da besser.

Gruss - Volker

Martin Mitze

unread,
Mar 26, 2000, 3:00:00 AM3/26/00
to
Hallo Jörg, hallo daft,

leh...@fh-ulm.de (Prof. Dr. J. Lehmann (DZ OE)) wrote in
<38DB6B60...@fh-ulm.de>:

>Wichtig: Mein Händler sagte
>mir, dass sich mit der Zeit Treibgas im Tank ansammelt, was eine erneute

>Füllung erschwert. Man soll deshalb vorm Füllen das Ventil mit einem


>kleinen Schraubenzieher o.ä. eindrücken und den Tank leer machen.

Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, ist Propan oder Butan in
flüssiger Form (komprimiert) selbst Treibgas, oder wie habe ich das zu
verstehen? Da wird doch wohl kein zusätzliches Treibgas notwendig sein. Ich
denke, dass eher der mit abnehmender Füllung in der Ampulle abnehmende
Druck dafür Ausschlag gebend ist.

Was dann trotzdem die Frage aufwirft, wie mit einer halbvollen Ampulle ein
ganz volles Feuerzeug zu erreichen ist. Auf einer speziellen Mini-Ampulle
für IIRC DuPont-Feuerzeuge habe ich mal gelesen, dass man vor dem Füllen
das Feuerzeug kühlen und die Ampulle wärmen (bitte nicht über eine
bestimmte Temperatur, nur mit der Hand) soll, um einen Druckunterschied
herzustellen und so eine gute Füllung zu erreichen.

Any other ideas?

mfg
Martin Mitze
Larsens Danish Mixture aus einer billigen adsorba bent

Erhard Ducke

unread,
Mar 26, 2000, 3:00:00 AM3/26/00
to
On 26 Mar 2000 15:58:54 GMT, Martin...@Bigfoot.com (Martin Mitze)
wrote:

>Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, ist Propan oder Butan in
>flüssiger Form (komprimiert) selbst Treibgas, oder wie habe ich das zu
>verstehen?

Genau, die Treibgas-Version ist schon recht unwahrscheinlich, da das
Feuerzeuggas (=Butan) in anderen Sprühdosen als Treibgas (in der
NAch-FCKW-Ära) verwendet wird (daher steht auch heute die Warnung auf
den Sprühflaschen, die FCKW früher waren ja unbrennbar).
Ich kenne auch die Version, dass sich eine "Luftblase" im Feuerzeug
bilden soll und die Therapie soll sein, dass das FZ in den Kühlschrank
gelegt wird, aber auch da fehlt mir etwas die Logik.

> Da wird doch wohl kein zusätzliches Treibgas notwendig sein. Ich
>denke, dass eher der mit abnehmender Füllung in der Ampulle abnehmende
>Druck dafür Ausschlag gebend ist.

Der Druck in der Ampulle bleibt ziemlich konstant, solange flüssiges
Butan drin ist...

>Auf einer speziellen Mini-Ampulle
>für IIRC DuPont-Feuerzeuge habe ich mal gelesen, dass man vor dem Füllen
>das Feuerzeug kühlen und die Ampulle wärmen (bitte nicht über eine
>bestimmte Temperatur, nur mit der Hand) soll, um einen Druckunterschied
>herzustellen und so eine gute Füllung zu erreichen.

Ich denke, dass man hier schon ca. 20% Druckunterschied erreichen kann
wenn man das Feuerzeug auf -20°C kühlt und das Gas auf ca. +40°C
erwärmt.

Aber nach meinen Erfahrungen gilt (leider) immer noch: Die
Plastik-Wegwerf-Feuerzeuge brennen am Besten!
Ich habe ein Rowenta "Slim Butler" und ein "Old Boy" - immer wieder
Probleme :-(

Wer kennt das ultimative Feuerzeug?
Es muss schlicht, schön, funktionell, ergonomisch, klein UND preiswert
sein ;-)

Mit freundlich dampfendem Gruß

--
Erhard Ducke

--------------------------------------
Zu glauben, daß wir etwas tun, während wir nichts tun, ist die Hauptillusion des Tabaks.
(Ralph Waldo Emerson, 25.5.1803 - 27.4.1882, US-amerikanischer Philosoph und Essayist)

Prof. Dr. J. Lehmann (DZ OE)

unread,
Mar 27, 2000, 3:00:00 AM3/27/00
to

Martin Mitze schrieb:

> Hallo Jörg, hallo daft,
>
> leh...@fh-ulm.de (Prof. Dr. J. Lehmann (DZ OE)) wrote in
> <38DB6B60...@fh-ulm.de>:
>
> >Wichtig: Mein Händler sagte
> >mir, dass sich mit der Zeit Treibgas im Tank ansammelt, was eine erneute
> >Füllung erschwert. Man soll deshalb vorm Füllen das Ventil mit einem
> >kleinen Schraubenzieher o.ä. eindrücken und den Tank leer machen.
>

> Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, ist Propan oder Butan in
> flüssiger Form (komprimiert) selbst Treibgas, oder wie habe ich das zu

> verstehen? Da wird doch wohl kein zusätzliches Treibgas notwendig sein. Ich


> denke, dass eher der mit abnehmender Füllung in der Ampulle abnehmende
> Druck dafür Ausschlag gebend ist.

Ja, das erschien mir auch nicht logisch, Fakt ist, dass, wenn man das
Einlassventil entlastet, nachdem das Feuerzeug
leergebrannt ist und keinen Muckser mehr tut, dort immer noch etwas
herauskommt. Ich habe diesen "Entlastungseingriff" ein paar mal vergessen -und
siehe da- nach normaler Füllung brannte das FZ immer kürzer und unruhiger. Als
ich dann mal entlastet habe, kam sehr viel Gas heraus und nach erneuter Füllung
brannte das FZ wieder sehr schön.

Also: Was immer sich dort ansammeln mag, es muss raus!

Gruss Jörg

>
>
> Was dann trotzdem die Frage aufwirft, wie mit einer halbvollen Ampulle ein

> ganz volles Feuerzeug zu erreichen ist. Auf einer speziellen Mini-Ampulle


> für IIRC DuPont-Feuerzeuge habe ich mal gelesen, dass man vor dem Füllen
> das Feuerzeug kühlen und die Ampulle wärmen (bitte nicht über eine
> bestimmte Temperatur, nur mit der Hand) soll, um einen Druckunterschied
> herzustellen und so eine gute Füllung zu erreichen.
>

Franz-Josef Fornefeld

unread,
Mar 27, 2000, 3:00:00 AM3/27/00
to
Erhard Ducke wrote:

> [Butan braucht kein Treibgas]

Richtig.

> Ich kenne auch die Version, dass sich eine "Luftblase" im Feuerzeug
> bilden soll und die Therapie soll sein, dass das FZ in den Kühlschrank
> gelegt wird, aber auch da fehlt mir etwas die Logik.

Das halte ich für unwahrscheinlich, da im Feuerzeug immer ein Überdruck
(es sei denn, es ist vollkommen leer) herrscht, so daß "normale Luft"
nicht eindringen kann.



>> Da wird doch wohl kein zusätzliches Treibgas notwendig sein. Ich
>> denke, dass eher der mit abnehmender Füllung in der Ampulle abnehmende
>> Druck dafür Ausschlag gebend ist.
>

> Der Druck in der Ampulle bleibt ziemlich konstant, solange flüssiges
> Butan drin ist...

Der Druck ist nur von der Temperatur abhängig. Wer gelegentlich kocht,
kennt den Effekt von seinem Schnellkochtopf (oder aus dem
Physikunterricht).

>> Auf einer speziellen Mini-Ampulle
>> für IIRC DuPont-Feuerzeuge habe ich mal gelesen, dass man vor dem Füllen
>> das Feuerzeug kühlen und die Ampulle wärmen (bitte nicht über eine
>> bestimmte Temperatur, nur mit der Hand) soll, um einen Druckunterschied
>> herzustellen und so eine gute Füllung zu erreichen.
>

> Ich denke, dass man hier schon ca. 20% Druckunterschied erreichen kann
> wenn man das Feuerzeug auf -20°C kühlt und das Gas auf ca. +40°C
> erwärmt.

-20°C muß nicht sein. Kühlschrank reicht schon. Ansonsten geht das auch
ohne Temperaturunterschiede. Solange das Feuerzug unten und die
"Verbindung" ausreichend dicht ist, reicht die Schwerkraft aus.
Normalerweise.

Detlev Büscher

unread,
Mar 27, 2000, 3:00:00 AM3/27/00
to
On Mon, 27 Mar 2000 14:59:26 +0200, "Prof. Dr. J. Lehmann (DZ OE)"
<leh...@fh-ulm.de> wrote:

>(...) Fakt ist, dass, wenn man das


>Einlassventil entlastet, nachdem das Feuerzeug
>leergebrannt ist und keinen Muckser mehr tut, dort immer noch etwas
>herauskommt. Ich habe diesen "Entlastungseingriff" ein paar mal vergessen -und
>siehe da- nach normaler Füllung brannte das FZ immer kürzer und unruhiger. Als
>ich dann mal entlastet habe, kam sehr viel Gas heraus und nach erneuter Füllung
>brannte das FZ wieder sehr schön.
>
>Also: Was immer sich dort ansammeln mag, es muss raus!

Das kann ich bestaetigen.

(Ich habe ein uraltes Corona, aehnlich dem "New Quartz" im DP-Kat.
auf S. 23)

Gruss, Detlev

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