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Reinigung von Pfeifen

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Jan Peter Theurich

unread,
Feb 7, 2000, 3:00:00 AM2/7/00
to
Hallo,
als Neuer möchte ich mich trauen und einmal AUSFÜHRLICH nach der optimalen
Reinigung und Pflege von Pfeifen fragen.
Ich rühre mit Kratzer in der Asche, die nach leichtem Ausklopfen noch
drinnen bleibt, klopfe erneut und puste durch, wenn filterlos, lasse sie
erkalten, öffne sie dann mit einseitiger Drehung und führe 1-3
Pfeifenreiniger ein und reinige so auch Filterpfeifen (dieses Drehsystem bei
den rot-weißen Reinigern mit dem schwarzen Plastik-Teil kriege ich nicht
hin), dann wische ich das Mundstück ab, entferne eventuelle Ablagerungen und
gehe mit einem Papierküchentusch zusammengeknüllt in die Öffnung des Kopfes
und drehe (oft noch viel Asche dran). Ist das o.k ?
Wie oft brauche ich ein Wachstuch (z.B Dunhill)?
Wie oft poliert man wie mal wieder? Muß man ab und zu (und wie) wachsen ?
Poliermaschine ?
Wie oft kratzt man den Kopf aus mit so einem "Schraubding"?
Wie oft putzt man Mundstücke mit Mundstück-Creme?
Wie oft bedarf es in Reinigungslösung oder Alkohol getränkter
Pfeifenreiniger?
Und speziell noch:
Lange im Laden liegende Pfeifen haben innen im Kopf oft weiße Ablagerungen
(was ist das?); muß das weg und wie?
Oft schmecken alte Mundstücke ekelig (z.B bei einer Dunhill Shell Briar
schwarz mit Rabatt, da lange liegend ca.10J);was kann man da tun ?
Verzeiht die scheinbare Banalität dieser Frage.
Gruß Jan Peter
Marlin Flake (erstmals gekauft) aus Paul Becker

mario...@my-deja.com

unread,
Feb 8, 2000, 3:00:00 AM2/8/00
to
In article <87nbsr$s3c$1...@news.rp-plus.de>,

"Jan Peter Theurich" <theu...@online-club.de> wrote:
> Hallo,
> als Neuer möchte ich mich trauen und einmal AUSFÜHRLICH nach der
optimalen
> Reinigung und Pflege von Pfeifen fragen.
> Ich rühre mit Kratzer in der Asche, die nach leichtem Ausklopfen noch
> drinnen bleibt, klopfe erneut und puste durch, wenn filterlos, lasse
sie
> erkalten, öffne sie dann mit einseitiger Drehung und führe 1-3
> Pfeifenreiniger ein und reinige so auch Filterpfeifen (dieses
Drehsystem bei
> den rot-weißen Reinigern mit dem schwarzen Plastik-Teil kriege ich
nicht
> hin),

hm, solltest Du nach dem eigenen Empfinden machen, so oft wie Du es für
nötig hälst.

dann wische ich das Mundstück ab, entferne eventuelle Ablagerungen und
> gehe mit einem Papierküchentusch zusammengeknüllt in die Öffnung des
Kopfes
> und drehe (oft noch viel Asche dran). Ist das o.k ?

mach das lieber wenn sich eine dicke Kruste angesetzt hat, nicht zu oft,
denn durch die Kruste soll ja das Holz vor der Glut geschützt werden.


> Wie oft brauche ich ein Wachstuch (z.B Dunhill)?
> Wie oft poliert man wie mal wieder? Muß man ab und zu (und wie)
wachsen ?
> Poliermaschine ?

Hab sowas nochnie benutzt.


> Wie oft kratzt man den Kopf aus mit so einem "Schraubding"?

Wenn die Kruste im Pfeifenkopf dicker als ein Millimeter ist.


> Wie oft putzt man Mundstücke mit Mundstück-Creme?
> Wie oft bedarf es in Reinigungslösung oder Alkohol getränkter
> Pfeifenreiniger?

bei normalem Gebrauch alle 14 Tage - 3 Wochen.

> Und speziell noch:
> Lange im Laden liegende Pfeifen haben innen im Kopf oft weiße
Ablagerungen
> (was ist das?); muß das weg und wie?

weiss ich auch nicht.

> Oft schmecken alte Mundstücke ekelig (z.B bei einer Dunhill Shell
Briar
> schwarz mit Rabatt, da lange liegend ca.10J);was kann man da tun ?

hierzu wurde vor einiger Zeit ein Tip gepostet. Kauf die AS
Creme-Reiniger und mach damit das Mundsück sauber anschliessend polierst
Du es mit Mundsückpolitur.

> Verzeiht die scheinbare Banalität dieser Frage.
> Gruß Jan Peter
> Marlin Flake (erstmals gekauft) aus Paul Becker


ich hoffe das hat dir ein wenig weiter geholfen, vielleicht bekommst Du
auch noch andere Tips zu deinen Problemen.


ciao


Mario
>
>


Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.

Manfred Arenz

unread,
Feb 8, 2000, 3:00:00 AM2/8/00
to
Hallo Jan.

<Snip>
> Ist das o.k ?

o.k.

> Wie oft brauche ich ein Wachstuch (z.B Dunhill)?

Das dient nur der "Kosmetik", also wenn Dir danach ist.
(das Einwachsen hält auch nicht allzu lange vor)

> Wie oft poliert man wie mal wieder? Muß man ab und zu (und wie)
> wachsen ? Poliermaschine ?

siehe oben. Ein Aufsatz für die Bohrmaschine (gibts bei DanPipe)
verhilft auch sehr mitgenommenen Pfeifen wieder zu neuem Glanz.
Aber: Man muß sowas nicht haben.

> Wie oft kratzt man den Kopf aus mit so einem "Schraubding"?

Wenn die Kohleschicht dicker als ca. 3 mm geworden ist.

> Wie oft putzt man Mundstücke mit Mundstück-Creme?

Sobald Belag und Verfärbungen durch normales Abwischen
nicht mehr weggehen.
Die mundstück - Creme hält aber auch nicht ewig vor,
und sie schafft auch nicht hartnäckige Beläge/Verfärbungen.

> Wie oft bedarf es in Reinigungslösung oder Alkohol getränkter
> Pfeifenreiniger?

Das schmeckt man, wenn es soweit ist.
Spätestens dann, wenn die bohrung zugewachsen ist ;-)


> Lange im Laden liegende Pfeifen haben innen im Kopf oft weiße

> Ablagerungen(was ist das?); muß das weg und wie?

Ein Auswischen mit einem Tuch dürfte reichen.
Was genau die Ablagerung ist, weiß ich nicht.

> Oft schmecken alte Mundstücke ekelig (z.B bei einer Dunhill Shell
Briar
> schwarz mit Rabatt, da lange liegend ca.10J);was kann man da tun ?

Man kann es mit Mundstückcreme versuchen.
Wenn das nicht reicht: Abschleifen mit feinem Schleifpapier
oder Ako - pads, dann polieren (am besten mit Polierscheibe).

> Verzeiht die scheinbare Banalität dieser Frage.

Kein Thema, dafür ist der DAFT u.A. mit da .

Viele Grüße - manfred
--
angenehmer, sauberer Bildschirm....

Detlev Büscher

unread,
Feb 8, 2000, 3:00:00 AM2/8/00
to
Hallo Jan Peter,

zu Deinen Fragen ein paar Anmerkungen:

"Jan Peter Theurich" <theu...@online-club.de> wrote:

>Ich rühre mit Kratzer in der Asche, die nach leichtem Ausklopfen noch

>drinnen bleibt, klopfe erneut und puste durch, (...)

Dabei kann im Rauchkanal befindliches Kondensat leicht in den Kopf
gelangen. Besser erst pusten, nachdem die Pfeife gereinigt und wieder
zusammengebaut ist.

>(dieses Drehsystem bei den rot-weißen Reinigern mit dem schwarzen Plastik-Teil

> kriege ich nicht hin), (...)

Scheint mir auch zu aufwendig für den Zweck. Ich benutze
Papiertaschentuecher fuer Holm- bzw. Filterbohrung.

>gehe mit einem Papierküchentusch zusammengeknüllt in die Öffnung des Kopfes
>und drehe (oft noch viel Asche dran).

Wenn der Kopf nicht von innen feucht geworden ist (z.B. durch
Kondensat reinblasen) gibt es dafür eigentlich keinen Grund.

>Wie oft bedarf es in Reinigungslösung oder Alkohol getränkter
>Pfeifenreiniger?

Was mich angeht: Im Schnitt nach jedem 15ten Rauchopfer.
Abwechselnd mit einem getraenkten und einem trockenen Reiniger (oder
mit der anderen Seite) putzen, dann einen neuen Reiniger nehmen.
Solange wiederholen, bis der alkoholgetr. Reiniger merklich heller
wird. Manchmal brauche ich 4 Reiniger, manchmal 8 - 10. Haengt
vermutlich mit dem Tabak zusammen, den die Pfeife geraucht hat.
Danach wische ich mit einem u-foermig gebogenen Reiniger auch die
Kopfbohrung aus. Bevor ich die Pfeife erneut benutzte, lasse ich sie 3
Tage austrocknen.

Gruss, Detlev

Frank Nicolai

unread,
Feb 8, 2000, 3:00:00 AM2/8/00
to
On Mon, 7 Feb 2000 22:02:01 +0100, "Jan Peter Theurich"
<theu...@online-club.de> wrote:

Hallo Jan,

>Wie oft brauche ich ein Wachstuch (z.B Dunhill)?

ich hab mir bei Tom abgeschaut, es nach jeder Pfeifenbenutzung zu
bemühen. Dabei habe ich festgestellt, dass es das Beste ist, wenn man
die noch rauchwarme Pfeife gleich mit der beschichteten Seite des
Tuches einreibt/abreibt und dann nach Erkalten und normaler Reinigung
der Pfeife mit der dunkelroten Seite nachpoliert. Durch die Wärme des
Holzes zieht das Wachs (Das Wachs? Der Wachs?) besser ins Holz ein.

Nic

--
fr...@daft.de
Träger des schwarzen Latakiagürtels

Pascal Essers

unread,
Feb 8, 2000, 3:00:00 AM2/8/00
to
Hi all,

> ich hab mir bei Tom abgeschaut, es nach jeder Pfeifenbenutzung zu
> bemühen.

Das habe ich auch eine Zeit gemacht. Nachtteil ist aber das die Pfeife
sich dan doch irgendwie unangenehm fettig anfuehlt.

Ihr koent ueberichens mahl versuchen das Fett der Nase zu benutzen.
Reibe die Pfeife waehrend des Rauchens einfach an die Nase... sieht
NOCH besser aus als mit dem Dunhill-Tuch.... wenigstens mit meiner
Nase :-)

Btw.. die Dunhil politur aus der Tube ist auch Super, nur sollte man
davon nur kleinste Mengen benutzten.

--
Tschüss!
Pascal
http://www.xs4all.nl/~falparsi/Pipes/index.htm

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Please remove GEENTROEP
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Lothar Winands

unread,
Feb 8, 2000, 3:00:00 AM2/8/00
to
Hallo Jan Peter,
Du musst aufpassen, dass Du vor lauter Pflege noch zum Rauchen kommst. In
dieser Gruop haben mir die Kollegen einst lässige Tips gegeben, die ich Dir
gerne weitergebe.
Eine Pfeife nach 10 ist "gut gelagert", was sie braucht ist eine Reinigung
des Mundstückes. Hier Zahnpasta, am besten "Perlweiss" was Du als Raucher ja
sowieso für die Farboptimierung Deiner Beisserchen brauchst. Leicht feuchter
Lappen und dann reiben, reiben. Wird super!!!!
Kohleschicht im Kopf: Wenn nicht mehr viel reinpasst, und Du zu schnell
durchgeraucht hast, dann ran an die Schicht. Der Händler hat dafür
sinnvolles Werkzeug. das geschieht aber erst so nach ca. 200 Füllungen.
Den Kanal mittels Pfeiffenreiniger nimmst Du Dir in der Regel schon mal
während des Rauchens vor. Manchmal brubbelt es so komisch, dann wird es Zeit
bevor Du den Saft auf der Zunge hast. Ich stell sie manchmal auch mit dem
Kopf nach oben auf eine Zeitung zum "Auslaufen". Das Zeug mit den
Reinigungsflüssigkeiten und den Poliermittelchen vom Tabakhändler fördert
dessen Umsatz aber sonst auch nichts. Tauche einen Reiniger in Spiritus und
fege sie nach der reihe durch, dann hast Du viel getan. So kannst Du auch
Spiritus zur Kopfreinigung, aber nur aussen nehmen; anschliessend mit
Möbelpolitur blank reiben und sie, die Pfeifen, sind wieder vom feinsten.
Und zum Schluss glaub mir " a bisserl wild " muss es schon sein. Hier wurde
in den vergangenen Tagen über die Hobbys der einzelnen Teilnehmer der Group
berichtet. Es sind Menschen, die unter anderem Motorrad fahren, im
Wildwasser kämpfen, die Erde beackern usw. und das alles neben der musischen
Variante von Lyrik, Musik und verantwortungsvollen Jobs in der Wirtschaft.
Gruss Lothar
www.eurantiquites.ch

Jan Peter Theurich schrieb in Nachricht <87nbsr$s3c$1...@news.rp-plus.de>...


>Hallo,
>als Neuer möchte ich mich trauen und einmal AUSFÜHRLICH nach der optimalen
>Reinigung und Pflege von Pfeifen fragen.

>Ich rühre mit Kratzer in der Asche, die nach leichtem Ausklopfen noch

>drinnen bleibt, klopfe erneut und puste durch, wenn filterlos, lasse sie
>erkalten, öffne sie dann mit einseitiger Drehung und führe 1-3

>Pfeifenreiniger ein und reinige so auch Filterpfeifen (dieses Drehsystem


bei
>den rot-weißen Reinigern mit dem schwarzen Plastik-Teil kriege ich nicht

>hin), dann wische ich das Mundstück ab, entferne eventuelle Ablagerungen
und


>gehe mit einem Papierküchentusch zusammengeknüllt in die Öffnung des Kopfes

>und drehe (oft noch viel Asche dran). Ist das o.k ?


>Wie oft brauche ich ein Wachstuch (z.B Dunhill)?

>Wie oft poliert man wie mal wieder? Muß man ab und zu (und wie) wachsen ?
>Poliermaschine ?

>Wie oft kratzt man den Kopf aus mit so einem "Schraubding"?

>Wie oft putzt man Mundstücke mit Mundstück-Creme?

>Wie oft bedarf es in Reinigungslösung oder Alkohol getränkter
>Pfeifenreiniger?

>Und speziell noch:


>Lange im Laden liegende Pfeifen haben innen im Kopf oft weiße Ablagerungen
>(was ist das?); muß das weg und wie?

>Oft schmecken alte Mundstücke ekelig (z.B bei einer Dunhill Shell Briar
>schwarz mit Rabatt, da lange liegend ca.10J);was kann man da tun ?

>Verzeiht die scheinbare Banalität dieser Frage.

Joerg Eichelberger

unread,
Feb 9, 2000, 3:00:00 AM2/9/00
to
Moin zusammen,

>Btw.. die Dunhil politur aus der Tube ist auch Super, nur sollte man
>davon nur kleinste Mengen benutzten.

stimmt, verwende ich auch ist IMO weitaus besser als die
Polish von DP

Salü

--
Room service? Send up a larger room.
Groucho Marx

Joachim Acker

unread,
Feb 9, 2000, 3:00:00 AM2/9/00
to
Hallo Pascal,

>Ihr koent ueberichens mahl versuchen das Fett der Nase zu >benutzen.

Habe ich schon gelegendlich empfohlen, ist eigendlich das Beste und
natürlichste, ich behandle meine Pfeifen immer so. Nachpolieren mit
einem weichen Wolllappen.
bis bald joachim

--
Joachim Acker hejo...@nikocity.de

Joachim Acker

unread,
Feb 9, 2000, 3:00:00 AM2/9/00
to
Hallo Andreas,
Du hast vollkommen recht mit dem Spiritus. Ist der schnellste und
sicherste Weg eine Pfeife in die ewigen Jagdgründe zu senden.
Da sollte man lieber Ermuri-Pfeifenwäsche oder ein ähnliches Fabrikat
nehmen. Aber auch dabei ist vorsichtiger Umgang angesagt, leicht
entstehen auf der Pfeife oder dem Mundstück hässliche Flecken.

Joachim Acker

unread,
Feb 10, 2000, 3:00:00 AM2/10/00
to
Hallo Andreas,
klar, bezieht sich auf Ebonit. Bei Acryl gibt es keine Flecken.
Um nochmal auf den Spititus zurückzukommen: wenn der Geschmack nach
Spiritus erst einmal in der Pfeife sitzt, kannst Du sie nur noch
durch langes auskochen retten (wenn überhaupt).

Lothar Winands

unread,
Feb 10, 2000, 3:00:00 AM2/10/00
to
Hallo Joachim,
natürlich meine ich keinen Lampenspiritus, sondern Apothekenalkohol wie man
im deutschen sagt; da hast Du keinen Geruch und ein absolut sauberes Rohr.
Ein neues preiswertes Mittel habe ich für die äussere Reinigung und das
Finish ausprobiert. "Melkfett", gibt es preiswert bei Aldi.
Gruss Lothar
www.eurantiquites.ch

Joachim Acker <hejo...@nikocity.de> schrieb in im Newsbeitrag:
e5SP2UAd$GA....@news-02.uni.net...

Joachim Acker

unread,
Feb 11, 2000, 3:00:00 AM2/11/00
to
Hallo Lothar,
da war ich auf dem vollkommen falschen Dampfer. Entschuldige bitte,
aber ich dachte wirklich Du würdest normalen Brennspiritus in die
Pfeife schütten.
bis bald und noch einen schönen Tag joachim

--
Joachim Acker hejo...@nikocity.de

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