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Dunhill Pfeifen

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Die.Schwa...@web.de

unread,
Aug 4, 2006, 3:56:21 PM8/4/06
to
Hallo daft,

ich hätte hier als Neuling mal eine Frage, die mir schon lange im Kopf
rumgeht. Wie erklärt sich eigentlich der recht hohe Preis von Dunhill
Pfeifen, die sich ja weder vom Holz, von der Maserung noch vom Design
wesentlich von anderen Serienpfeifen unterscheiden?

Angeblich sind diese Pfeifen im Rauchverhalten so wie ein guter Butler,
d.h. sie werden mit der Zeit immer besser. Aber diese Eigenschaft hat
auch eine recht preiswerte Radford, die ich mal im Vorbeigehen im
Bahnhof in Münster erstanden habe.

So ganz will mir diese Hochpreispolitik von Dunhill nicht in den Sinn.

Falls der Tabak aus einer Dunhill dreimal besser schmecken sollte als
aus einer Fabrik Stanwell, wäre ich gerne bereit, mal 300 €
anzulegen. Aber ich bin mir da nicht sicher.

Viele Grüße

DSD

Arno Vogt

unread,
Aug 4, 2006, 4:13:53 PM8/4/06
to

<Die.Schwa...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1154721381.2...@m73g2000cwd.googlegroups.com...
Hallo daft,

Hallo DSD,
eine sicher berechtigte Frage, die ich Dir aber nicht beantworten kann.
Dafür gibt es hier ein "Kompetenzteam".
Ich möchte Dich bitten, wenigstens Deinen Vornamen zu nennen. Wir reden hier
gerne im "Du" + Name.
Das macht es etwas persönlicher. Du nennst Deine Stannie ja auch nicht "11".

Herzlich willkommen

Arno


--
Arno Vogt
www.verbilligen.de


Manfred Arenz

unread,
Aug 4, 2006, 6:16:53 PM8/4/06
to
Hallo...

> Falls der Tabak aus einer Dunhill dreimal besser schmecken sollte als
> aus einer Fabrik Stanwell, wäre ich gerne bereit, mal 300 €
> anzulegen. Aber ich bin mir da nicht sicher.

Da streiten sich die Gelehrten, meiner meinung
schmeckt man das nicht heraus.
Aber wenn Dich die neugier packt:
Auf Ebay kommst Du für 100 Teuro an gebrauchte Dunnies, wenn es Dich
nicht abschreckt wäre es eine günstigere Alternative zum Selbstversuch !

Viele Grüße - manfred

P.S. Es ist hier üblich, sich kurz vorzustellen,
gerade wenn man keinen Realnamen benutzt...
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de


Die.Schwa...@web.de

unread,
Aug 4, 2006, 4:29:43 PM8/4/06
to

Manfred Arenz schrieb:

Hallo Manfred,

Danke für die rasche Antwort. Hm, von gebrauchten Pfeifen halte ich
ebenso wenig wie von gebrauchten Schuhen oder runderneuerten
Auto-Reifen. Das bin ich sehr skeptisch, ich bin vom Sternzeichen eine
Jungfrau und insofern sehr pingelig.

Aber Danke schon mal für Deine Meinung, man schmeckt es nicht
heraus... ;-)

Gruß...

...Hans aus Göttingen

Die.Schwa...@web.de

unread,
Aug 4, 2006, 4:37:33 PM8/4/06
to

Arno Vogt schrieb:

Hallo Arno,

das mit dem Kompetenzteam ist natürlich eine super Sache. Hoffentlich
lesen die mit ;-)

Gruß

Hans

Christian Kraft

unread,
Aug 4, 2006, 4:39:42 PM8/4/06
to
Am Fri, 04 Aug 2006 21:56:21 +0200 schrieb <Die.Schwa...@web.de>:

Hallo ?

> Wie erklärt sich eigentlich der recht hohe Preis von Dunhill
> Pfeifen, die sich ja weder vom Holz, von der Maserung noch vom Design
> wesentlich von anderen Serienpfeifen unterscheiden?

Ein traditionsreicher Hersteller eben, der es geschickt verstanden hat
sein Markenimage zu pflegen. Eine Dunhill bleibt aber - wie Du ja selber
schreibst - eine Serienpfeife. Nicht mehr, aber auch nicht weniger ;-)

>
> Angeblich sind diese Pfeifen im Rauchverhalten so wie ein guter Butler,
> d.h. sie werden mit der Zeit immer besser. Aber diese Eigenschaft hat
> auch eine recht preiswerte Radford, die ich mal im Vorbeigehen im
> Bahnhof in Münster erstanden habe.

Eben. Da kann man auch andere Hersteller anführen. Bliebe noch die Frage
nach den Qualitätsschwankungen und die dürften bei Dunhill recht klein
sein.

>
> So ganz will mir diese Hochpreispolitik von Dunhill nicht in den Sinn.

Mir auch nicht. Wenn ich etwas klassisches will, greife ich schon mal zu
einer Parker. Angeblich zweite Wahl aus der Produktion von Dunhill, aber
mit i.d.R. <100 Euro deutlich preiswerter. Und die Raucheigenschaften
meiner Exemplare sind sehr gut.

Im Preissegment von 300 Euro und mehr sehe ich mich lieber bei den
Freehandern um.

> Falls der Tabak aus einer Dunhill dreimal besser schmecken sollte als
> aus einer Fabrik Stanwell, wäre ich gerne bereit, mal 300 €
> anzulegen. Aber ich bin mir da nicht sicher.

Wenn Du keine Probleme mit Estates hast wäre das eine Alternative. Ob
Dunhills jüngeren Datums noch die oft heraufbeschworene Qualität haben,
kann Dir aber am Besten mymixture beantworten.

Chris

Arno Vogt

unread,
Aug 4, 2006, 4:44:25 PM8/4/06
to

<Die.Schwa...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1154723383.8...@m79g2000cwm.googlegroups.com...

Gruß...

...Hans aus Göttingen

Hallo Hans,
dafür schonmal danke.
Manni ist sicher einer derer, denen ich mich auch gerne anschließe - obwohl
ich selbst noch nie eine Dunnie geraucht habe.
Es gibt aber in der Gemeinde ernstzunehmende Kandidaten, die ihre
Dunhillleidenschaft pflegen.

Zum Thema gebrauchte Pfeifen und Jungfrauen ;-) :
Im Restaurant ißt Du aber schon mit Tellern und Besteck, welches andere
benutzt haben?

Ist alles eine Frage der Behandlung von gebrauchten Pfeifen. Auch da findest
Du hier potente Lieferanten außerhalb von ebay, die Dir vielleicht sogar mal
eine Pfeife zur Verfügung stellen und die Dir erklären, daß eine gerauchte
Pfeife auch Vorteile hat.... ...wenn sie richtig aufgearbeitet ist und
natürlich (medizinisch) desinfiziert ist.

Aber den Sprung in die "gebrauchten" (Estades) haben hier schon viele
gemacht und alle haben es ohne "Plack" überlebt. Da schließe ich mich selbst
ein. Für mich besteht heute nur noch der Unterschied darin, daß ich als
Estade auch mal ein Schätzchen bekomme, welches es kaum mehr "neu" im Laden
gibt. So war es z.B. bei meinem "7-tage-Set" der 124 von Stanwell. Sieh sie
Dir mal an, Link unten.

Dann hast Du auc h gleich einen Link zu einem der guten Anbieter von
gebrauchten Pfeifen (keine Angst ich werde dafür nicht bezahlt).

Liebe Grüße

Adrian Schmidtke

unread,
Aug 4, 2006, 4:56:07 PM8/4/06
to
Moin Hans.

Am 04.08.06 21:56 schrieb Die.Schwa...@web.de:

> Falls der Tabak aus einer Dunhill dreimal besser schmecken sollte als
> aus einer Fabrik Stanwell, wäre ich gerne bereit, mal 300 €
> anzulegen. Aber ich bin mir da nicht sicher.

Es ist aber so. Vielleicht nicht dreimal so gut aber IMHO besser.
Deutlich und immerhin in der Regel.

Du musst übrigens keine 300,- für eine neue hinlegen, Shells gibt es für
gewöhnlich schon deutlich günstiger (und gerade die finden viele
besonders gut).

Viele Grüße,
Adrian

--
http://www.adrianschmidtke.de/pfeifen/
http://www.soulcake.de http://www.easeback.de

Eugen Marmann

unread,
Aug 4, 2006, 4:57:49 PM8/4/06
to
> ...Hans aus Göttingen

Moin Hans,

erst einmal ein herzliches Willkommen in der Räucherkammer aus
dem schönen Münster.

Ansonsten wüßte ich nicht, was gegen eine Estate spricht. Ich
kaufe seit über 10 Jahren immer wieder Estates. Wenn sie aufgearbeitet
sind und desinfiziert, kann dir nichts mehr passsieren. Im Gegensatz
zu Schuhen kann eine gut Pfeife, die gut behandelt wurde, in einem
Raucherleben nicht verschlissen werden. Ausserdem ermöglichen mir
Estates den Einstieg in eine Preisklasse und Qualitätsstufe, die ich mir
sonst nicht leisten könnte.

Gruß Eugen

--
Drei Wochen war der Frosch so krank! Jetzt raucht er wieder. Gott sei
Dank! (Wilh. Busch)

Die.Schwa...@web.de

unread,
Aug 4, 2006, 4:57:52 PM8/4/06
to

Arno Vogt schrieb:

Hallo Arno,

erstmal Danke für Deine sympathische Begrüßung!


Wenn ich mir Deine feine Page so ansehe, besonders das Startbild, ich
habe den gleichen Haarschnitt wie Duund ebenfalls eine Brille *g*

Dies beweist, als Pfeifenraucher muß man keinen großartigen Bart
tragen. Sehr gut!


>
> Ist alles eine Frage der Behandlung von gebrauchten Pfeifen. Auch da findest
> Du hier potente Lieferanten außerhalb von ebay, die Dir vielleicht sogar mal
> eine Pfeife zur Verfügung stellen und die Dir erklären, daß eine gerauchte
> Pfeife auch Vorteile hat.... ...wenn sie richtig aufgearbeitet ist und
> natürlich (medizinisch) desinfiziert ist.
>
> Aber den Sprung in die "gebrauchten" (Estades) haben hier schon viele
> gemacht und alle haben es ohne "Plack" überlebt. Da schließe ich mich selbst
> ein. Für mich besteht heute nur noch der Unterschied darin, daß ich als
> Estade auch mal ein Schätzchen bekomme, welches es kaum mehr "neu" im Laden
> gibt. So war es z.B. bei meinem "7-tage-Set" der 124 von Stanwell. Sieh sie
> Dir mal an, Link unten.


Ich kann mir das momentan nicht vorstellen. Wobei, Dein Modell 124
gefällt mir, einfach schon wegen des feinen Sattelmundstücks.

Vielleicht legen sie diese Pfeife bei Stanwell nochmal als Sonderserie
auf, da wäre ich sicher auch am Start!

Beste Grüße

Hans

Arno Vogt

unread,
Aug 4, 2006, 5:00:09 PM8/4/06
to

"Christian Kraft" <ckr...@telebel.de> schrieb im Newsbeitrag
news:op.tdr00...@pc281.domain.invalid...

> Am Fri, 04 Aug 2006 21:56:21 +0200 schrieb <Die.Schwa...@web.de>:
>
Hallo Hans, Chris,

Chris meinte diese Seite:
http://www.pipewolf.com/

Da hast schon mal einen Duunie Experten.
Dann kannst Du auch mal den Stephan Beek pm ansprechen.

Und dann gehts erst richtig los....

Die HP ist auch eine Fundgrube von Teilnehmern, die Latakias nur aus Dunnies
rauchen.

Jetzt aber mal zu dem, was mich interessiert:
Welche Pfeifen bevorzugst Du denn? Mit Filter, ohne Filter, Serien- oder
Handmades, welche Tabake rauchst Du? Wäre schön, wenn Du etwas persönliches
von Dir geben könntest und von Deinen Rauchgewohnheiten. Das ist für alle
hier sehr spannend. hast Du eine Homepage?

Gruß

Christian Kraft

unread,
Aug 4, 2006, 5:15:09 PM8/4/06
to
Am Fri, 04 Aug 2006 22:57:49 +0200 schrieb Eugen Marmann
<Gamb...@t-online.de>:

Nabend Eugen,

> Ansonsten wüßte ich nicht, was gegen eine Estate spricht.

Womit wir bei einem Estate-Thread wären ;-) Hatten wir hier glaube ich
schon lange nicht mehr.

Ich bin kein Sammler, sondern ausschließlich Raucher. Somit entfällt für
mich der Kauf von Estates. Pfeifen, die mir gefallen und sich gut rauchen
lassen bekomme ich bei meinem Dealer ungeraucht und für einen akzeptablen
Preis. Wenn ich etwas mehr Geld investiere, dann meist wegen einer
ungewöhnlichen Optik, die aus der Massenware herausfällt.

> Ausserdem ermöglichen mir
> Estates den Einstieg in eine Preisklasse und Qualitätsstufe, die ich mir
> sonst nicht leisten könnte.

Ob das wohl so stimmt?
Preisklasse: Ja.
Qualitätsstufe (zumindest was die Raucheigenschaften betrifft): ????


Chris

Arno Vogt

unread,
Aug 4, 2006, 5:13:15 PM8/4/06
to

<Die.Schwa...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1154725072.3...@i3g2000cwc.googlegroups.com...

Vielleicht legen sie diese Pfeife bei Stanwell nochmal als Sonderserie
auf, da wäre ich sicher auch am Start!

Hallo hans,
das zeigt mir Deinen guten Geschmack und gutes Gefühl für Formen.
Probier's trotzdem mal beim pipetrader, denn eine meiner dort gekauften
Pfeifen war ungeraucht. Sicher kannst Du sie bitten, bei einem "neuen" Stück
mal an Dich zu denken. Müßte klappen.
Nur, da gibts jetzt noch viel mehr Anbieter, die sich Deiner annehmen
könnten. Sie sind gerne aufgerufen....!

<Das war jetzt Werbung für Dich.>

Vielleicht rufst Du mal bei Peter Heinrichs in Köln an. Ich meine dort vor
ein paar Wochen noch eine neue gesehen zu haben. Jetzt mußt Du Dich aber
beeilen, das war ein Geheimnis.... Link auf daft, oder meiner HP- dort
Telefonnummer- und schon geht die Party los.

Gruß

Arno Vogt

unread,
Aug 4, 2006, 5:15:53 PM8/4/06
to

"Adrian Schmidtke" <asch...@gwdg.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4jhqghF...@individual.net...

Siehst Du Hans,
so schnell und kompetent geht das hier.

Jetzt bekommst Du in den nächsten Tagen viel zu tuen.

Viel Spaß
Arno


Die.Schwa...@web.de

unread,
Aug 4, 2006, 5:18:17 PM8/4/06
to

Arno Vogt schrieb:

> "Christian Kraft" <ckr...@telebel.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:op.tdr00...@pc281.domain.invalid...
> > Am Fri, 04 Aug 2006 21:56:21 +0200 schrieb <Die.Schwa...@web.de>:
> >
> Hallo Hans, Chris,
>
> Chris meinte diese Seite:
> http://www.pipewolf.com/
>
> Da hast schon mal einen Duunie Experten.
> Dann kannst Du auch mal den Stephan Beek pm ansprechen.

Ich werde es ggf. mal testen, wobei mir fast schon der Gedanke kommt,
daß das mit den Dunhill Pfeifen eben überzogen ist. Aber gut, man
müßte es mal testen.


>
> Und dann gehts erst richtig los....
>
> Die HP ist auch eine Fundgrube von Teilnehmern, die Latakias nur aus Dunnies
> rauchen.
>

Ich mag keinen Latakia - never! Ich werde das auch nie mehr testen, da
dafür Pfeifen reserviert werden müssen. Das mag ich schon gar nicht.


> Jetzt aber mal zu dem, was mich interessiert:
> Welche Pfeifen bevorzugst Du denn?

ab 10 € in nostalgischen Tabaklädchen, wo eine ältere Dame
Zeitschriften verkauft.

ab 50 € in Läden, die schon mal auf die Lottoannahme verzichten und
auch etwas zu den Pfeifen sagen können, die da so rumliegen.

ab 90 € - Pfeifen Huber in München, da ich beruflich öfters da mal
vorbeikomme.

Die haben übrigens auch Dunhill im Angebot...


Mit Filter?

Nur noch mit, ich mag den feuchten Rauch ohne nicht. Wobei, es kann
sein, daß ohne Filter sehr gut schmecken kann, aber die Zungengefühle
sind doch sehr individuell. Ich verbrenne mír damit alles, und das
bringt es nicht.

Tabak: Mein Alldaysmoke ist der Larsen 50, er schmeckt einfach immer,
und wird niemals langweilig. Ich hatte damit noch nie Zungenbrand, er
sollte immer langsam glimmen.

Ansonsten: MB Scottish Mixture, John Aylesbury "Sun of Virginia", Huber
"Virginia Old Belt"

Gruß

Hans

Eugen Marmann

unread,
Aug 4, 2006, 5:29:51 PM8/4/06
to
Moin Christian,

> Womit wir bei einem Estate-Thread wären ;-) Hatten wir hier glaube ich
> schon lange nicht mehr.

Wo du recht hast, hast du recht :-)

> Wenn ich etwas mehr Geld investiere, dann meist wegen
> einer ungewöhnlichen Optik, die aus der Massenware herausfällt.

Ich bin auch nur Raucher und kein Sammler, aber vielleicht noch
preisbewußter
als Du. Wenn ich eine wenig gerauchte Stannie für 30 Euro in die Finger
bekomme,
warum soll ich dann 90 Euro für eine neue ausgeben?

> Qualitätsstufe (zumindest was die Raucheigenschaften betrifft): ????

Ich denke schon. Zumindest bis zu einer bestimmten Obergrenze. Ausserdem
bezog sich die Bemerkung nicht nur auf die Raucheigenschaften.

Die.Schwa...@web.de

unread,
Aug 4, 2006, 5:33:05 PM8/4/06
to

@Arno

Was auf Deiner Seite fehlt, ist ein Gästebuch. Wenn man sich das
ansieht, könnte man als Nichtraucher auf die Idee kommen...

Sehr schön gemacht!

Arno Vogt

unread,
Aug 4, 2006, 5:40:43 PM8/4/06
to

<Die.Schwa...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1154726297.2...@p79g2000cwp.googlegroups.com...


>Ich mag keinen Latakia - never! Ich werde das auch nie mehr testen, da
>dafür Pfeifen reserviert werden müssen. Das mag ich schon gar nicht.

Das ist doch mal statement. Akzeptiert.

> Jetzt aber mal zu dem, was mich interessiert:
> Welche Pfeifen bevorzugst Du denn?

ab 10 ? in nostalgischen Tabaklädchen, wo eine ältere Dame
Zeitschriften verkauft.

ab 50 ? in Läden, die schon mal auf die Lottoannahme verzichten und


auch etwas zu den Pfeifen sagen können, die da so rumliegen.

Sehr schöne Netzfahndung, eine solche Aufteilung hab ich auch noch nicht
gehört.

ab 90 ? - Pfeifen Huber in München, da ich beruflich öfters da mal
vorbeikomme.

Die haben übrigens auch Dunhill im Angebot...

Da bin ich doch bei Dir, hab ich dort auch schon dreimal an Pfeifenfesten
teilgenommen.
Meine "Becker" Lesepfeife stammt aus einem der Besuche....
Damals konnte ich noch in DM bezahlen, was heute in Euronen üblich ist.
Soviel zur Inflation. ;-)

Mit Filter?

Nur noch mit, ich mag den feuchten Rauch ohne nicht. Wobei, es kann
sein, daß ohne Filter sehr gut schmecken kann, aber die Zungengefühle
sind doch sehr individuell. Ich verbrenne mír damit alles, und das
bringt es nicht.

Find ich auch ein gutes statement, jeder so wie er's will.
Langsam glaube ich aber Du bist ein ganz alter Fuchs mit der Pfeife und ein
"Neuer" im Internet der Räucherkammern....
odr lieg ich da ganz falsch?....

Tabak: Mein Alldaysmoke ist der Larsen 50, er schmeckt einfach immer,
und wird niemals langweilig. Ich hatte damit noch nie Zungenbrand, er
sollte immer langsam glimmen.

Ansonsten: MB Scottish Mixture, John Aylesbury "Sun of Virginia", Huber
"Virginia Old Belt"

Bestärkt mich nur in meiner Ahnung.....

Schön, daß Du da bist

Christian Kraft

unread,
Aug 4, 2006, 5:46:57 PM8/4/06
to
Am Fri, 04 Aug 2006 23:29:51 +0200 schrieb Eugen Marmann
<Gamb...@t-online.de>:

Nabend Eugen,

> Ich bin auch nur Raucher und kein Sammler, aber vielleicht noch

> preisbewußter
> als Du. Wenn ich eine wenig gerauchte Stannie für 30 Euro in die Finger
> bekomme,
> warum soll ich dann 90 Euro für eine neue ausgeben?

Da spielt mir mein Gehirn aufgrund des induzierten "Ekelfaktors" eben
einen Streich ;-) - egal ob desinfiziert, aufgearbeitet und bestrahlt. Ich
spare lieber etwas und kaufe mir die Pfeife für 90 Euro.

>
> > Qualitätsstufe (zumindest was die Raucheigenschaften betrifft): ????
>
> Ich denke schon. Zumindest bis zu einer bestimmten Obergrenze. Ausserdem
> bezog sich die Bemerkung nicht nur auf die Raucheigenschaften.

Ich bezog mich auf das Posting von Hans, der im Zusammenhang mit den
Dunhill-Preisen nach linear zum Preis ansteigenden Geschmackserlebnissen
fragte (so habe ich das zumindest verstanden). Und so kann man das IMO
nicht sehen. Ich habe Pipen für 50 Euro, die sich geschmacklich nicht
hinter denen von > 200 Euro verstecken brauchen. Eine teure Pfeife kaufe
ich mir nach anderen Kriterien als ihren Raucheigenschaften. Und dabei kam
es dann auch schon einmal vor, dass ich von den Raucheigenschaften des
edlen Geräts enttäuscht war.


Chris

Arno Vogt

unread,
Aug 4, 2006, 5:47:28 PM8/4/06
to

<Die.Schwa...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1154727185.6...@i3g2000cwc.googlegroups.com...

Was auf Deiner Seite fehlt, ist ein Gästebuch. Wenn man sich das
ansieht, könnte man als Nichtraucher auf die Idee kommen...

Sehr schön gemacht!

Danke, freut mich sehr, da bin ich auch gerne etwas stolz drauf.
Aber ich mag diese Gästebücher nicht so sehr. Und die Kerle, die mich von
hier kennen, würden erstens nichts reinschreiben und zweitens denken,: Heute
hat er mal wieder 5 Eintragungen im Gästebuch, da wird's ja wohl ein
stressiger Abend...., ....weil er wieder ausflippt ;-)
Aber das ist eine andere Geschichte.

Gruß

Eugen Marmann

unread,
Aug 4, 2006, 5:51:48 PM8/4/06
to
Moin Christian,

> Da spielt mir mein Gehirn aufgrund des induzierten "Ekelfaktors" eben
> einen Streich ;-) - egal ob desinfiziert, aufgearbeitet und bestrahlt.

Tja, ich habe den Antiquitätentrieb mit der Muttermilch aufgesogen.

> Ich habe Pipen für 50 Euro, die sich geschmacklich nicht
> hinter denen von > 200 Euro verstecken brauchen. Eine teure Pfeife kaufe
> ich mir nach anderen Kriterien als ihren Raucheigenschaften. Und dabei
> kam es dann auch schon einmal vor, dass ich von den Raucheigenschaften
> des edlen Geräts enttäuscht war.

Dem kann ich nur vollinhaltlich zustimmen. Da haben wir uns wohl
mißverstanden.

Eugen Marmann

unread,
Aug 4, 2006, 5:53:59 PM8/4/06
to
Moin Arno,

> hat er mal wieder 5 Eintragungen im Gästebuch, da wird's ja wohl ein
> stressiger Abend...., ....weil er wieder ausflippt ;-)
> Aber das ist eine andere Geschichte.

Hmmm....... ja der Gedanke könnte einem kommen.... :-)

Arno Vogt

unread,
Aug 4, 2006, 5:56:33 PM8/4/06
to

"Eugen Marmann" <Gamb...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4jhtrlF...@individual.net...
> Moin Christian,
>
Hallo Chris,
hallo Eugen.

Ihr seit zwar vollkommen OT aber ich freu mich über die zaghaften
Annäherungen. Was hab ich heute gelesen:
Am anderen ende sitzt ein Mensch....

Grüße
Arno


Eugen Marmann

unread,
Aug 4, 2006, 6:10:10 PM8/4/06
to
Moin Arno,

> Ihr seit zwar vollkommen OT

tja, threads entwickeln sich weiter. Komm mir jetzt bloß nicht
mit der "Ihr macht den thread kaputt" Nummer. :-) :-)

Arno Vogt

unread,
Aug 4, 2006, 6:17:43 PM8/4/06
to

"Eugen Marmann" <Gamb...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4jhuu2F...@individual.net...

> Komm mir jetzt bloß nicht
> mit der "Ihr macht den thread kaputt" Nummer. :-) :-)
>
Na gut Eugen,
heute nicht mehr ;-)
Aber nur wil ich jetzt ins Bett gehe, ich muß morgen früh raus, du weißt
Rheinbach ruft....

Aber Sonntag Abend zieh ich Dir die Ohren lang, wenn Du immernoch OT
bist.....
;-))))

Liebe Grüße
Arno


Eugen Marmann

unread,
Aug 4, 2006, 6:22:34 PM8/4/06
to
Moin Arno,

> Aber nur wil ich jetzt ins Bett gehe, ich muß morgen früh raus, du weißt
> Rheinbach ruft....

das Rufen höre ich auch....

> Aber Sonntag Abend zieh ich Dir die Ohren lang, wenn Du immernoch OT
> bist.....

da habe ich viel Zeit OT zu sein :-) Ich bin schon Samstagabend zurück :-)

Die.Schwa...@web.de

unread,
Aug 4, 2006, 6:27:10 PM8/4/06
to
Ok, im oberen Drittel der Antworten gefiel es mir, danach kam der
übliche daft upload und mix krims, doch ok. ich habe ein paar Leute
getroffen, mit denen man reden kann. IMHO über Dunhill, Manfred, Arno
und Adrian.

Gruß


Hans

mymixture

unread,
Aug 4, 2006, 8:57:43 PM8/4/06
to
Hallo Hans

ich sage es gleich, ich bin Dunhill Sammler und somit bitte ich keine
objektiven Kommentare von mir zu erwarten:-)

Wie erklärt sich eigentlich der recht hohe Preis von Dunhill
> Pfeifen, die sich ja weder vom Holz, von der Maserung noch vom Design
> wesentlich von anderen Serienpfeifen unterscheiden?

Wenn du eine Dunhill neu im Geschäft kaufst, dann bezahlst du den Namen
mit und der Anteil für den Namen am Preis ist nicht gering, das ist
leider so. Trotzdem würde ich ihn zahlen, wenn du aber faires
Preis/Leistungs Verhältnis suchst bist du bei Dunhill falsch, da kann
ich Stanwell empfehlen. Wie andere hier schon empfohlen haben, kauf dir
bei eBay eine Gebrauchte, überwinde die Zweifel und wenn du willst,
helfe ich dir gerne, ich checke jeden Tag was neu gelistet wird (auf
eBay) und würde dir bei der Entscheidung helfen. Wie von anderen
bereits erwähnt, gebrauchte Dunhills bekommst du auf eBay für ca Euro
100,-- und da stimmt dann auch das Preis/Leistungsverhältnis!


>
> Angeblich sind diese Pfeifen im Rauchverhalten so wie ein guter Butler,
> d.h. sie werden mit der Zeit immer besser. Aber diese Eigenschaft hat
> auch eine recht preiswerte Radford, die ich mal im Vorbeigehen im
> Bahnhof in Münster erstanden habe.

Ich sage mal so, wenn du aromatisierte Tabake rauchst, wird dich die
Dunhill vielleicht enttäuschen, bei naturbelassenen Tabaken bzw
englischen Mischungen aber sicher nicht. Ich habe es schon oft erlebt,
dass jemand zb."Black Luxury" in einer Dunhill geraucht hat und dann
gemeint hat, es schmeckt auch nicht besser wie in einer Stanwell, und
er hatte höchstwarscheinlich Recht. Dunhills schmecken am besten mit
englischen Tabaken, das behaupte ich jetzt einmal nach 20 Jahren
Erfahrung mit Dunhill. Ein Grund, bzw der Grund ist das oilcuring (das
du aber nur bei alten Dunhills - also gebrauchten findest), der nussige
Geschmack den dieses Trocknungsverfahren hinterlässt, verträgt sich
bestens mit englischen mixtures. Dunhills nach ca 1968... werden aber
nicht mehr mit Öl getrocknet, also sind wir wieder bei den Estates:-)
Ich habe viele Dunhills - ca 50Stück- aus der Zeit danach geraucht und
die waren auch nicht schlecht, so richtig funken tut es aber nicht bei
mir..........Achtung, das ist brutal subjektiv!


>
> So ganz will mir diese Hochpreispolitik von Dunhill nicht in den Sinn.

mir auch nicht, darum kaufe ich auch keine Neuen, sondern nur
Gebrauchte (das war der letzte Hinweis auf estates:-)


>
> Falls der Tabak aus einer Dunhill dreimal besser schmecken sollte als
> aus einer Fabrik Stanwell, wäre ich gerne bereit, mal 300 €
> anzulegen. Aber ich bin mir da nicht sicher.

drei mal besser wird er sicher nicht schmecken, es kommt auf den Tabak
an (englische mixtures) und auf die Dunhill (wann hergestellt). Es muss
dir klar sein, dass du nicht drei mal mehr bezahlst um drei mal mehr zu
bekommen, ein Beispiel:
Wenn du dir eine gute Gitarre kaufst, zahlst du sagen wir ca 1000,--,
die nächste kostet jetzt 3000,-- und wird sicher nicht drei mal besser
klingen, sagen wir mal zwei mal besser, die nächste kostet 5000,-- und
klingt 1,5 mal besser als die um 3000,--, die nächste dann 8000,-- und
die klingt nur mehr 1,2 mal besser als die um 5000,--, ob du da
mitmachst musst du dir selber beantworten, ich spiele das Spiel und
bereue nichts......vorsicht, superbrutal extra subjektiv!

als letztes noch der Verweis auf meine Seite: http://www.pipewolf.com/

unter "my collection" findest du meine Sammlung, zum verkaufen habe ich
derzeit nichts, kann sich aber ändern. Über die Seite findest du meine
email und wenn du Hilfe brauchst, dann melde dich

viele Grüsse
mymixture


Die.Schwa...@web.de

unread,
Aug 5, 2006, 1:13:52 AM8/5/06
to

mymixture schrieb:

Hallo und Guten Morgen mymixture,


Danke für Deine ausführliche Antwort. Jetzt sehe ich die Sache doch
klarer!

Viele Grüße

Hans

Christian Kraft

unread,
Aug 5, 2006, 4:03:20 AM8/5/06
to
Am Sat, 05 Aug 2006 00:27:10 +0200 schrieb <Die.Schwa...@web.de>:


Hast Du Dein OP gestellt, um die Güte der Antworten und die
Gruppenstrukturen in einem typischen daft-Thread zu beurteilen oder weil
Du eine Frage beantwortet haben wolltest?

Und wenn Dir die Beantwortung Deiner Frage wichtig war: Hast Du sie
beantwortet bekommen? Wirst Du Dir eine Dunhill kaufen? Eigentlich war die
Antwort von allen, auf die Frage ob der Tabak aus ihr mehrfach besser
schmeckt, rein subjektiv. Was hat Dir also bei Deiner Entscheidung
geholfen?

Chris, neugierig

Arno Vogt

unread,
Aug 5, 2006, 1:39:59 PM8/5/06
to
Hallo daft,
Heute gab es in Rheinbach Dunnies als Estate.
Bei einer hätt's mich fast gejuckt...

Aber ich habe etwas wunderberes gefunden.
Ich werde berichten....

mymixture

unread,
Aug 5, 2006, 2:28:51 PM8/5/06
to
Hallo Arno

> Hallo daft,
> Heute gab es in Rheinbach Dunnies als Estate.
> Bei einer hätt's mich fast gejuckt...

wie lange muss ich jetzt noch warten, bis ich dich im Club aufnehmen kann:-)

Gruß
mymixture
>

Manfred Arenz

unread,
Aug 5, 2006, 4:32:46 PM8/5/06
to
Hi Arno, DAFT.

> Aber ich habe etwas wunderberes gefunden.
> Ich werde berichten....

Ich habe zwar keine Pfeife gekauft,
aber so viele Daftler wie lange nicht mehr gefunden ;-)

Viele Grüße - manni
(mit 4square gelb in einer E.Chonowitsch)
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de


Arno Vogt

unread,
Aug 5, 2006, 3:17:26 PM8/5/06
to

Hallo Manni,
hallo daft.

Schreibst Du einen Bericht zum "Treffen"?
Ich kann über 140 Bilder beisteuern.....;-)

Gruß
Arno


Arno Vogt

unread,
Aug 5, 2006, 3:18:18 PM8/5/06
to

Hallo Wolfgang,
wärst Du an meiner Seite gewesen, wer weiß....!

mymixture

unread,
Aug 5, 2006, 3:42:39 PM8/5/06
to
Hallo Arno

was mich wirklich ineressieren würde, was für Dunhills es gabe. Hast du
einen Überblick?

Alter?
Shapes?
Zustand?

Grüsse
mymixture


Die.Schwa...@web.de

unread,
Aug 5, 2006, 3:55:53 PM8/5/06
to

Christian Kraft schrieb:

> Am Sat, 05 Aug 2006 00:27:10 +0200 schrieb <Die.Schwa...@web.de>:

Hi Christian,


> Hast Du Dein OP gestellt, um die Güte der Antworten und die
> Gruppenstrukturen in einem typischen daft-Thread zu beurteilen oder weil
> Du eine Frage beantwortet haben wolltest?


Na wegen meiner Frage.


> Und wenn Dir die Beantwortung Deiner Frage wichtig war: Hast Du sie
> beantwortet bekommen?

Yep. Ich bin beeindruckt, wieviele hier einfach mal so ihre Erfahrungen
beigesteuert haben.

Wirst Du Dir eine Dunhill kaufen?

Weiß ich noch nicht. Gebrauchte Pfeifen mag ich nicht. Als Alternative
käme eine Les Wood in Frage, die vom Preis etwas moderater ausfallen.

http://www.danpipe.de/HandWood.html

Die Bulldog ganz oben würde mir gefallen ;-)

Eigentlich war die
> Antwort von allen, auf die Frage ob der Tabak aus ihr mehrfach besser
> schmeckt, rein subjektiv. Was hat Dir also bei Deiner Entscheidung
> geholfen?

Also, so wirklich besser scheint es wohl nicht zu sein. Man bezahlt
wohl den Namen Dunhill kräftig mit.


>
> Chris, neugierig


PS: Arno, kannst Du einige von den Bildern von heute aus Rheinbach mal
irgendwo posten. Das finde wäre super!

Viele Grüße

Hans

Arno Vogt

unread,
Aug 5, 2006, 4:27:47 PM8/5/06
to

Hallo Wolfgang,
ich kann Dir sagen, daß sie bei Achim Frank im Schatzkästchen lagen, hab
aber leider vergessen sie zu fotographieren. Sorry.... Ruf ihn doch einfach
mal an. Ich kann Dir zum Alter und den shapes wirklich nicht qualifiziert
antworten. Der Zustand war jedenfalls für mich akzeptabel. Was das
allerdings heißt, kann ich auch nicht präzisieren. Ich hab schon solche
verquarzten Dinger lebenserhaltend saniert, daß mein Anspruch an akzeptabel
keiner ist. Nochmals Sorry.
Aber bei Achim kannst Du ruhig mal nachkarten.

OT: Übrigens, was sagst Du zu meiner neuen Axmacher....? Ich kann Dir sagen,
solche Kanten, 1a....

mymixture

unread,
Aug 5, 2006, 4:34:36 PM8/5/06
to
Hallo Arno

>
> Hallo Wolfgang,
> ich kann Dir sagen, daß sie bei Achim Frank im Schatzkästchen lagen,
> hab aber leider vergessen sie zu fotographieren. Sorry.... Ruf ihn doch
> einfach mal an. Ich kann Dir zum Alter und den shapes wirklich nicht
> qualifiziert antworten. Der Zustand war jedenfalls für mich akzeptabel.
> Was das allerdings heißt, kann ich auch nicht präzisieren. Ich hab
> schon solche verquarzten Dinger lebenserhaltend saniert, daß mein
> Anspruch an akzeptabel keiner ist. Nochmals Sorry.
> Aber bei Achim kannst Du ruhig mal nachkarten.

werde mal nachfragen, danke


>
> OT: Übrigens, was sagst Du zu meiner neuen Axmacher....? Ich kann Dir
> sagen, solche Kanten,

habe sie mir schon angeschaut, aber ist ehrlich gesagt nicht so mein
Stil, aber sicher eine tolle Pfeife. Ich stehe ja auch auf freehands,
wenn sie sich an der klassik orientieren.

viel Spass mit der Neuen

mymixture


Stephan Beeck

unread,
Aug 6, 2006, 2:35:09 AM8/6/06
to
Hallo Arno, Hans, daft,

Arno Vogt schrieb:


> Chris meinte diese Seite:
> http://www.pipewolf.com/
>
> Da hast schon mal einen Duunie Experten.
> Dann kannst Du auch mal den Stephan Beek pm ansprechen.

Naja, als Experte würde ich mich nicht sehen. Allerdings kann ich das
Argument, daß sie sich von Anfang an besser rauchen auch nur
unterstreichen.

Der Preis rechtfertig sich aus der erstklassigen, tadellosen
Verarbeitung, den Raucheigenschaften und natürlich aus dem
traditionsreichen Namen "Dunhill"

>
> Und dann gehts erst richtig los....

Hmmmm wenn man mir ne PM schreibt geht's richtig los???

>
> Die HP ist auch eine Fundgrube von Teilnehmern, die Latakias nur aus Dunnies
> rauchen.

Ich rauche aus nahezu all meinen Pfeifen Latakias :-)

Also um noch mal aufs Eingangsthema zu kommen...

Ich erinnere mich noch an eine Zeit, wo ich sagte daß meine weißen
Punkte aus Nürnberg kommen und daß ich damit zufrieden sei...

Bis zu einem gewissen Punkt (nettes Wortspiel) war das auch so, aber als
ich dann wirklich mal ne Estate gekauft hatte war ich begeistert!
Dunhills rauchen sich anders, vielleicht nicht wirklich dreimal besser,
wie Adrian schon schrieb, aber doppelt so gut schon :-)

Also, ruhig mal das Geld ausgeben, wenn Du es hast. Dann kaufste halt
mal nicht zwei Pfeifen und ein paar Sorten Tabak, sondern halt mal die
eine Dunhill.

Shells mag ich übrigens auch am liebsten und wenn Du nicht grad ne Größe
jenseits von 3 kaufst, dann ist der Preis noch "human"...

Grüße
Stephan
(noch nix in nix)

--
"Latakia hilft in der richtigen Dosierung und Anwendungsweise auch gegen
Fußpilz!"

Stephan Beeck

unread,
Aug 6, 2006, 2:41:26 AM8/6/06
to
Hallo Chris,

Christian Kraft schrieb:

>> Ansonsten wüßte ich nicht, was gegen eine Estate spricht.


>
> Womit wir bei einem Estate-Thread wären ;-) Hatten wir hier glaube ich
> schon lange nicht mehr.

Stimmt...

> Ich bin kein Sammler, sondern ausschließlich Raucher. Somit entfällt für
> mich der Kauf von Estates.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Viele unter uns sind keine
Sammler, sondern nur Raucher, aber auch die rauchen Estates. Wenn Dir
ein Modell gefällt, so sehr, daß Du es gern haben wollen würdest und Du
es dann auch noch als Estate zu einem meist guten Preis bekommen kannst,
wieso dann nicht?

Pfeifen, die mir gefallen und sich gut
> rauchen lassen bekomme ich bei meinem Dealer ungeraucht und für einen
> akzeptablen Preis.

Estates bekommst Du oft zu einem Preis der bei einem Drittel des
Neupreises liegt, manchmal kann man sogar echte Schnäppchen machen...

>> Ausserdem ermöglichen mir
>> Estates den Einstieg in eine Preisklasse und Qualitätsstufe, die ich mir
>> sonst nicht leisten könnte.
>
> Ob das wohl so stimmt?
> Preisklasse: Ja.


> Qualitätsstufe (zumindest was die Raucheigenschaften betrifft): ????

Also da muß ich Eugen beipflichten. Ich habe noch nie eine Estate
gehabt, von deren Raucheigenschaften und Qualität ich nicht begeistert
war. Das liegt aber daran, daß man auch Estates selektiv kauft. Am
Anfang mag einem das nicht so gelingen, aber mit der Zeit entwickelt man
da einen sportlichen Ehrgeiz zum einen und einen "Kennerblick" zum
anderen, wann und wie die Pfeife aufgearbeitet werden kann, was mit ihr
ist und ob sich der Kauf lohnt...

Die einzigen Aspekte, die ich gelten lasse, wenn einer keine Estates
kaufen mag ist der absolute Ekel davor und noch viel gewichtiger, ein
dickes Portemonnaie das ausreicht alles neu kaufen zu können ;-)

Just my 0,02€

Grüße
Stephan

--
"Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit:
Der Nichtraucher neben Ihnen könnte Sie mit dem Knüppel erschlagen."
(Horst Schroth)

Stephan Beeck

unread,
Aug 6, 2006, 3:02:48 AM8/6/06
to
Hallo Chris,

Christian Kraft schrieb:

>> > Qualitätsstufe (zumindest was die Raucheigenschaften betrifft): ????


>>
>> Ich denke schon. Zumindest bis zu einer bestimmten Obergrenze. Ausserdem
>> bezog sich die Bemerkung nicht nur auf die Raucheigenschaften.
>
> Ich bezog mich auf das Posting von Hans, der im Zusammenhang mit den
> Dunhill-Preisen nach linear zum Preis ansteigenden Geschmackserlebnissen
> fragte (so habe ich das zumindest verstanden). Und so kann man das IMO
> nicht sehen. Ich habe Pipen für 50 Euro, die sich geschmacklich nicht
> hinter denen von > 200 Euro verstecken brauchen.

Damit betrittst Du - zumindest was diese NG anbetrifft - dünnes Eis.
Dieses Statement hatten wir schon oft und auch ich bin einer der
Kandidaten, die dies vertreten. Es gilt sicherlich nicht immer und für
jede Pfeife, aber ich habe auch teure Brösel, die sich nicht so gut
rauchen lassen, wie z.B. meine Vauen oder Stannies für ca. 50€

> Eine teure Pfeife kaufe
> ich mir nach anderen Kriterien als ihren Raucheigenschaften. Und dabei
> kam es dann auch schon einmal vor, dass ich von den Raucheigenschaften
> des edlen Geräts enttäuscht war.


Hmmm das ist eh eine schwierige Frage....wie kann man eine Pfeife
überhaupt nach ihren Raucheigenschaften kaufen, wo man die doch erst
kennt, wenn man sie raucht ;-)?

Ich denke Verarbeitung, Optik (in erster Linie) und vielleicht noch der
gestempelte Name sind die ersten Kriterien, nach denen man Pfeifen kauft.
Der Kauf läuft doch meistens nach dem folgenden Schema ab:
Man schlendert durch die Regale oder schaut in Schubladen oder wie auch
immer...dann plötzlich

"Hey, die gefällt mir (Optik)von X/Y wollte ich schon immer mal ne
Pfeife (Name) und der Preis ist auch ok"

Danach wird beäugt, geprüft, untersucht, in den Händen gedreht, gegen's
Licht gehalten und was weiß ich. Der Reiniger verschwindet in Mundstück
und Bohrung. Dann schaut man in sein Portemonnaie, denkt an die Reaktion
der BH und versucht sich an einer passenden Ausrede. Schließlich geht
man mit diesem guten Stück nach Hause.

Dann aber erst kann man die Raucheigenschaften testen. Auch muß man
immer bedenken, daß nicht alle Tabake aus jeder Pfeife schmecken und das
man vielleicht in der einen besser Flakes, in der anderen Mixtures raucht.

Da sind soviele Faktoren....

Wonach kauft Ihre Eure Pfeifen?

Grüße
Stephan
(RBM in JU)

--
"Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß Passivrauchen
gesundheitsgefährdend ist.
Deshalb verlange ich als aktiver Raucher die Entfernung aller
Passivraucher aus meinem Umfeld."(Manfred Grau)

Stephan Beeck

unread,
Aug 6, 2006, 3:05:52 AM8/6/06
to
Hallo mymixture,

mymixture schrieb:

>> Heute gab es in Rheinbach Dunnies als Estate.
>> Bei einer hätt's mich fast gejuckt...
>
> wie lange muss ich jetzt noch warten, bis ich dich im Club aufnehmen
> kann:-)

Tja, das frage ich mich bei Eugen auch ;-)

Grüße
Stephan
(RBM in JU)

--
"Tabak ist Gemüse, und Gemüse ist gesund."
(Robin Klauss)

Stephan Beeck

unread,
Aug 6, 2006, 3:11:01 AM8/6/06
to
Hallo Hans,

Die.Schwa...@web.de schrieb:

> Wirst Du Dir eine Dunhill kaufen?
>
> Weiß ich noch nicht. Gebrauchte Pfeifen mag ich nicht. Als Alternative
> käme eine Les Wood in Frage, die vom Preis etwas moderater ausfallen.

Das ist nicht zu vergleichen, glaub mir. Was sicher aber ein Problem für
Dich ist, Du rauchst ja nur mit Filter. Das ist bei Dunhill nur
schwerlich zu finden. Die produzieren zwar Filterpfeifen, aber leider
wird der Markt damit nicht gerade überschwemmt und viele Händler wollen
die auch gar nicht anbieten.

Ich selber hatte vielleicht bisher ne Handvoll in den Läden gesehen.

>
> http://www.danpipe.de/HandWood.html
>
> Die Bulldog ganz oben würde mir gefallen ;-)

gefallen tut mir die auch...aber ne Dunnie isses nicht ;-)

> Eigentlich war die
>> Antwort von allen, auf die Frage ob der Tabak aus ihr mehrfach besser
>> schmeckt, rein subjektiv. Was hat Dir also bei Deiner Entscheidung
>> geholfen?
>
> Also, so wirklich besser scheint es wohl nicht zu sein.

jein

>Man bezahlt
> wohl den Namen Dunhill kräftig mit.

Ja! Aber auch die excellente Verarbeitung, die Tatsache daß keine Pfeife
die je die Werkshallen verlässt einen Fehler aufweist. Keine Spots, kein
Kitt, keine sonstigen Fehlstellen! Das bieten andere Hersteller nicht so
wie Dunhill ;-)

Naja die erstklassigen Raucheigenschaften....hmmm....aber egal...das ist
wieder subjektiv. Ich rate Dir dennoch, wenn Dir die Formen gefallen,
kauf mal eine...es wird nicht Deine Letzte werden ;-) Versprochen!

Stephan Beeck

unread,
Aug 6, 2006, 3:13:41 AM8/6/06
to
Hallo Wolfgang, Arno,

mymixture schrieb:

>> OT: Übrigens, was sagst Du zu meiner neuen Axmacher....? Ich kann Dir
>> sagen, solche Kanten,

> habe sie mir schon angeschaut, aber ist ehrlich gesagt nicht so mein
> Stil, aber sicher eine tolle Pfeife. Ich stehe ja auch auf freehands,
> wenn sie sich an der klassik orientieren.

Da schließe ich mich auch Wolfgang an.Ich mag auch lieber leicht
abgewandelte, klassische Formen bei den Freehands.

Dennoch muß ich sagen, als Pfeife und von den Formen an sich ist sie
beeindruckend! Schönes Teil! Viel Spaß damit Arno!

Grüße
Stephan

--
"Noch einige Jahre, und dann findet der Nürnberger Prozeß gegen die
Tabakindustrie statt."
( Dr. rer. pol. Gerhard Kocher (*1939), Schweizer Politologe und
Gesundheitsökonom in ›Vorsicht Medizin‹ Ott Verlag, Thun, Schweiz)

Eugen Marmann

unread,
Aug 6, 2006, 5:03:05 AM8/6/06
to
Moin Stephan,

>> wie lange muss ich jetzt noch warten, bis ich dich im Club aufnehmen
>> kann:-)
>
> Tja, das frage ich mich bei Eugen auch ;-)

In Rheinbach wäre es beinahe so weit gewesen, aber das Objekt meiner
Begierde war eine von zweien, die die Verkäufer selber raucht. Er hatte zwar
noch eine ganze Menge Dunhills auf dem Tisch, aber die eine wäre es
gewesen. Da hätte ich nicht lange überlegt. Es hat nicht seien
sollen.... :-(

Eugen Marmann

unread,
Aug 6, 2006, 5:10:43 AM8/6/06
to

Moin Stephan, Moin Daft,

>> Geschmackserlebnissen fragte (so habe ich das zumindest verstanden).
>> Und so kann man das IMO nicht sehen. Ich habe Pipen für 50 Euro, die
>> sich geschmacklich nicht hinter denen von > 200 Euro verstecken
brauchen.

Da ich bei Dunhills nicht sehen kann, daß sie die Preise rechtfertigen,
wären
gerade Dunhills für mich der Grund in den Estate Markt einzusteigen.
Irgendwie geht
von den Pfeifen für mich eine Faszination aus. Besonders, da ich bei
bestimmten Dingen
ein Fan des klassischen englischen Stils bin und die Marke Dunhill auch
ein wenig das
Ambiente des "Herrenausstatters" vermittelt. Aber ich würde nie so viel
für eine Serienpfeife
ausgeben. Also bleiben nur Estates für den Einstieg.

mymixture

unread,
Aug 6, 2006, 5:55:08 AM8/6/06
to

Hallo Eugen, Daft

> Aber ich würde nie so viel für eine Serienpfeife
> ausgeben. Also bleiben nur Estates für den Einstieg.

ich muss da einhaken,
Dunhill ist keine Serienpfeifen wie zb Stanwell, die Aussage
"Serienpfeife wie xyz" stimmt einfach nicht. Vergleiche einfach mal
verschiede Dunhills vom gleichen Shape und dann mache das mit zb
Stanwell,
als Beispiel:
jede #11 von Stanwell die ich je gesehen habe (und das waren so ca 10
Stück) war vom shape her gleich, jede #LB von Dunhill die ich je
gesehen habe (und das waren wohl um die 40) war anders.
Dunhills sind keine Freehands, das ist klar, aber sie werden auch nicht
auf der Kopierfräse runter gedreht.
Man bezahlt für den Namen, richtig, aber auch für die Handarbeit und
der Anteil an Handarbeit ist wesentlich grösser als zb bei Stanwell.

Wegen "Einstieg" in den Dunhill-Club über Estates:
ich würde das jedem empfehlen, weil sollte die Dunhill dann doch nicht
den Erwartungen entsprechen, kann man sie ja wieder verkaufen und
bekommt sein Geld wieder. Ausserdem besteht ein grosser Unterschied von
Dunhills vor ca.1970 und danach. Die "alten" shapes wurden ab mitte der
70er nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form hergestellt,
Rationalisierung hat die Qualität nach unten gezogen, viele alte
Dunhill Mitarbeiter gingen in Pension usw...Also, es muss nicht gleich
eine mint condition patent LB sein, (weil die kauf sowieso ich, nur
damit das klar ist:-) aber eine Gr4 bis 1968, in gutem Zustand
(Dunhills sind manchmal in furchtbarem Zustand und auch wenn man das
optisch wieder hinbekommt, würde ich das nicht empfehlen), ordentlich
gereinigt und dann mit einer klassischen englischen Mischung....das
geht ab!

Also Eugen, nachdem du mich ja schon öfters drauf angesprochen hast,
etwas mehr Information zu posten, hoffe ich gediehnt zu
haben:-)......und jetzt geh endlich und kauf dir eine...und dann nimm
doch gleich den Arno mit!

Gruss
mymixture

Eugen Marmann

unread,
Aug 6, 2006, 6:16:45 AM8/6/06
to
Moin Wolfgang,

da verstehe ich jetzt einiges nicht.......

> jede #LB von Dunhill die ich je gesehen
> habe (und das waren wohl um die 40) war anders.

Kann das vielleicht daran liegen, daß Stannwell jeweils ganz neue
Grundformen auf den Markt bringt, während Dunhill eine bestimmte
Anzahl Grundformen variiert? Ich könnte mir das vorstellen, weil
das meinem Verständnis der Marke entsprechen würde. Der "englische
Genleman" als Synonym für den konservativen Geschäftsmann
liebt keine drastischen Veränderungen, sondern subtile Variationen.

> Dunhills sind keine Freehands, das ist klar, aber sie werden auch nicht
> auf der Kopierfräse runter gedreht.

Das ist in meinen Augen jetzt ein Widerspruch. Das einzige Merkmal, daß eine
Serienpfeife von einer Freehand unterscheidet ist doch die Kopierfräse,
oder?
Schau dir mal den Teil des Vauenfilms über die Produktion an. Da ist nur das
Drehen der Grundform Maschinenarbeit und alles andere Handarbeit.

> Man bezahlt für den Namen, richtig, aber auch für die Handarbeit und der
> Anteil an Handarbeit ist wesentlich grösser als zb bei Stanwell.

Noch größer als bei Vauen oder Stanwell?

> Ausserdem besteht ein grosser Unterschied von
> Dunhills vor ca.1970 und danach. Die "alten" shapes wurden ab mitte der
> 70er nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form hergestellt,

Das glaube ich dir gerne. Ich habe deine Seite noch nicht gründlich
durchgesehen. Hast
Du irgendwo eine Aufschlüsselung der Markung?

> Also Eugen, nachdem du mich ja schon öfters drauf angesprochen hast,
> etwas mehr Information zu posten, hoffe ich gediehnt zu
> haben:-)...

Ja, danke. Das war jetzt so ausführlich, daß ich wenigstens weiß, welche
Fragen ich
noch habe : -)

> ...und jetzt geh endlich und kauf dir eine...und dann nimm
> doch gleich den Arno mit!

lieber nicht. Der hat am Ende noch das gleiche Beuteschema. :-)

mymixture

unread,
Aug 6, 2006, 6:57:13 AM8/6/06
to
Hallo Eugen

>
>
> da verstehe ich jetzt einiges nicht.......
>
> > jede #LB von Dunhill die ich je gesehen
> > habe (und das waren wohl um die 40) war anders.
>
> Kann das vielleicht daran liegen, daß Stannwell jeweils ganz neue
> Grundformen auf den Markt bringt, während Dunhill eine bestimmte
> Anzahl Grundformen variiert? Ich könnte mir das vorstellen, weil
> das meinem Verständnis der Marke entsprechen würde. Der "englische
> Genleman" als Synonym für den konservativen Geschäftsmann
> liebt keine drastischen Veränderungen, sondern subtile Variationen.
genau so sehe ich das auch

>
> > Dunhills sind keine Freehands, das ist klar, aber sie werden auch nicht
> > auf der Kopierfräse runter gedreht.
>
> Das ist in meinen Augen jetzt ein Widerspruch. Das einzige Merkmal, daß eine
> Serienpfeife von einer Freehand unterscheidet ist doch die Kopierfräse, oder?
> Schau dir mal den Teil des Vauenfilms über die Produktion an. Da ist nur das
> Drehen der Grundform Maschinenarbeit und alles andere Handarbeit.
Freehands in punkto Design/Shape war gemeint

>
> > Man bezahlt für den Namen, richtig, aber auch für die Handarbeit und der
> > Anteil an Handarbeit ist wesentlich grösser als zb bei Stanwell.
>
> Noch größer als bei Vauen oder Stanwell?
aber sicher, ergibt sich aus der obigen Antwort, ein Shape ist dei
Dunhill nicht so fest definiert, wie bei Stanwell/Vauen, daher die
Variationen, die eben von mehr Handarbeit kommen. John Loring hat in
einem Artikel (ich glaube es war in den Ephemeries) mal geschrieben,
das er glaubt man kann zumindest manchmal verschiedene Variationen
einzelnen Arbeitern zuordnen.....? Ich halte das zumindest bei alten
Dunhills für gut möglich.

>
> > Ausserdem besteht ein grosser Unterschied von
> > Dunhills vor ca.1970 und danach. Die "alten" shapes wurden ab mitte der
> > 70er nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form hergestellt,
>
> Das glaube ich dir gerne. Ich habe deine Seite noch nicht gründlich
> durchgesehen. Hast
> Du irgendwo eine Aufschlüsselung der Markung?
die sind nach shape Nummern geordnet, bei jedem Foto sind die Stempel
angeführt...also auf den Thumbnail klicken, eh klar, oder?

>
> > Also Eugen, nachdem du mich ja schon öfters drauf angesprochen hast,
> > etwas mehr Information zu posten, hoffe ich gediehnt zu
> > haben:-)...
>
> Ja, danke. Das war jetzt so ausführlich, daß ich wenigstens weiß,
> welche Fragen ich
> noch habe : -)
nur zu

>
> > ...und jetzt geh endlich und kauf dir eine...und dann nimm
> > doch gleich den Arno mit!
>
> lieber nicht. Der hat am Ende noch das gleiche Beuteschema. :-)
ja und ihr schnappt sie mir dann weg, vielleicht sollte ich wirklich
nicht mehr posten:-)
>
>
> Gruss
Wolfgang

Eugen Marmann

unread,
Aug 6, 2006, 7:35:32 AM8/6/06
to
Moin Wolfgang,

sorry, wenn ich noch ein wenig ketzerisch bleibe. Ausserdem argumentiere
ich im Moment aus dem Gefühl heraus und ein wenig aus der Kenntnis
englischen Stils in Bezug auf die gehobene Mittelklasse, die ganz andere
Grundeinstellungen hat (oder es bis in dei 70erJahre hatte), als unsere
Mittelschicht. Sollte ich mit Annahmen in Bezug auf die Pfeifen irren,
bitte ich das zu korrigieren.

> Freehands in punkto Design/Shape war gemeint

Ich beharre jetzt noch einmal auf meiner Frage. Haben wir es nicht, wenn
keine
Kopierfräse zum Einsatz kommt, mit einer reinen Freehand zu tun und
nicht mehr
mit einer Serienpfeife?

> aber sicher, ergibt sich aus der obigen Antwort, ein Shape ist dei
> Dunhill nicht so fest definiert, wie bei Stanwell/Vauen, daher die
> Variationen, die eben von mehr Handarbeit kommen.

Bist du da sicher? Neben der Qualität war bis in die 70ger die
Kontinuität für
diese englische Klasse wichtig. Beim Bowler z. B. sollte der Eingeweihte
anhand
der "optischen Gleichheit" nicht nur erkennen können von welchem Hersteller
der Hut stammt, sondern auch aus welchem Jahr. Würde das aber nicht
gegen so
große Unterschiede bei den Pfeifen eines bestimmten Produktionszeitraumes
sprechen? BTW: Auch wenn es nichts mit Pfeifen zu tun hat, bei Hüten
wurde das Etkett erst sehr spät um die Jahreszahl ergänzt, weil sehr
lange an
der Optik zu ersehen war aus welchem Jahr der Hut stammt.

> John Loring hat in
> einem Artikel (ich glaube es war in den Ephemeries) mal geschrieben, das
> er glaubt man kann zumindest manchmal verschiedene Variationen einzelnen
> Arbeitern zuordnen.....? Ich halte das zumindest bei alten Dunhills für
> gut möglich.

Ich finde das sehr interessant, daß sich gerade der exclusivste
Pfeifenhersteller da
nicht an die Regeln hält. Bei anderen Produkteten (Mäntel, Hüte, Autos, etc)
durftes es eben keine optischen Abweichungen geben, da diese
Bevölkerungsschicht in Engalnd über den Besitz ihre gesellschaftliche
Stellung
zeigte und das mußte für jeden aufgrund eines sehr subtilen Protokolls
sofort identifizierbar
sein, weil das für den Umgang miteinander wichtig war.

> die sind nach shape Nummern geordnet, bei jedem Foto sind die Stempel
> angeführt...also auf den Thumbnail klicken, eh klar, oder?

Ich meinte eher eine Liste, in der ich nachschauen kann, welcher Stempel
welchem Jahr entspricht, falls ich einen Stempel finde. Wie sieht es z. B.
hiermit aus: Dunhill Made in England 130 / T im kreis 1, S ?

> nur zu

Ich bin dabei, wie man sieht :-)

> ja und ihr schnappt sie mir dann weg, vielleicht sollte ich wirklich
> nicht mehr posten:-)

Das kannst du uns doch nicht antun. :-))

mymixture

unread,
Aug 6, 2006, 8:29:36 AM8/6/06
to
Hallo Eugen

>
>
> > Freehands in punkto Design/Shape war gemeint
>
> Ich beharre jetzt noch einmal auf meiner Frage. Haben wir es nicht, wenn keine
> Kopierfräse zum Einsatz kommt, mit einer reinen Freehand zu tun und nicht mehr
> mit einer Serienpfeife?
ja ja, die Frage mit den "Abstufungen", Freehand/Handmade/Machine
Made???, garantiert benutzt Dunhill für den Holm und den Kopf eine
Drehbank, darf man das jetzt bei einer Freehand? Ich habe gehört, dass
viele "Freehander" sehr wohl eine Drehbank benutzten. Ich hatte einmal
mit Ingo Garbe darüber gesprochen, er war ganz stolz, dass er keine
Drehbank für den Kopf verwendet, er macht alles frei....oder war das
jetzt wieder Werbung? Wie du siehst frage ich mehr, als zu antworten,
ich weiss es selber nicht, wie man das jetzt auftrennen soll und
ehrlich gesagt ist es mir egal, ich weiss warum ich eine Pfeife kaufe
oder nicht, ich weiss welche Pfeife für mich gut schmeckt und welche
nicht, ich kann Preis/Leistung für mich beurteilen und das reicht mir.
Ein reiner Serienhersteller wäre mir aber zu wenig, die Schwankungen
bei Dunhill finde ich gerade besonders interessant.

> > aber sicher, ergibt sich aus der obigen Antwort, ein Shape ist dei
> > Dunhill nicht so fest definiert, wie bei Stanwell/Vauen, daher die
> > Variationen, die eben von mehr Handarbeit kommen.
>
> Bist du da sicher?

ja!!! Und das kann man beweisen.

> Neben der Qualität war bis in die 70ger die Kontinuität für
> diese englische Klasse wichtig. Beim Bowler z. B. sollte der Eingeweihte anhand
> der "optischen Gleichheit" nicht nur erkennen können von welchem Hersteller
> der Hut stammt, sondern auch aus welchem Jahr.

einen Hut muss man nicht aus einer Wurzel schnitzen, da spielt das
Rohmaterial nicht so eine Rolle bei der Gestaltung der Form wie bei
einer Pfeife

> Würde das aber nicht gegen so
> große Unterschiede bei den Pfeifen eines bestimmten Produktionszeitraumes
> sprechen?

nun, die Pfeifen sprechen für sich, die Unterschiede sind da, oder
verstehe ich die Frage falsch?

> BTW: Auch wenn es nichts mit Pfeifen zu tun hat, bei Hüten
> wurde das Etkett erst sehr spät um die Jahreszahl ergänzt, weil sehr lange an
> der Optik zu ersehen war aus welchem Jahr der Hut stammt.

es gibt auch bei Dunhill mehr Möglichkeiten auf das Herstellungsjahr zu
kommen, ich behaupte jetzt mal, das ich auch ohne Jahresstempel
herausfinde aus welchem Jahrzehnt die Dunhill stammt.


>
> > John Loring hat in
> > einem Artikel (ich glaube es war in den Ephemeries) mal geschrieben, das
> > er glaubt man kann zumindest manchmal verschiedene Variationen einzelnen
> > Arbeitern zuordnen.....? Ich halte das zumindest bei alten Dunhills für
> > gut möglich.
>
> Ich finde das sehr interessant, daß sich gerade der exclusivste
> Pfeifenhersteller da
> nicht an die Regeln hält.

ich glaube, dass Dunhill einfach die "Regel" akzeptiert hat, dass man
das bei Pfeifen nicht kann, ein Beispiel:
man nimmt an (ich glaube zurecht), dass LB für Large billard steht,
alle LB´s die ich gesehen habe, waren Large Billards, die eine
schlanker, die andere mehr chubby, aber vom Prinziep her gleich, wie es
der Rohling eben erlaubt hat und der jeweilige Arbeiter gesehen hat.
LBS sollte dan für Large Billard slim stehen und die LBS sieht auch
genau so aus, selbst eine schlanke LB unterscheidet sich grvierend. Ich
glaube, dass Dunhill schon genug Stress gehabt hat, seine
Qualitätsvorgaben zu erfüllen, man weiss ja wie viele Rohlinge es nicht
bis zur "Dunhill Klasse" geschaft haben.

Auch sollte man immer bedenken, wenn wir über Dunhill reden, dass
Dunhill auf 100 Jahre Pfeifenherstellung zurück blickt, was in 100
Jahren alles passiert, was sich entwickelt. Das es bei so einer langen
Geschickte überhaupt Kontinuität gibt, ist schon beachtlich.

> Bei anderen Produkteten (Mäntel, Hüte, Autos, etc)
> durftes es eben keine optischen Abweichungen geben, da diese
> Bevölkerungsschicht in Engalnd über den Besitz ihre gesellschaftliche Stellung
> zeigte und das mußte für jeden aufgrund eines sehr subtilen Protokolls
> sofort identifizierbar
> sein, weil das für den Umgang miteinander wichtig war.

der weisse Punkt hat da glaube ich gereicht:-)


>
> > die sind nach shape Nummern geordnet, bei jedem Foto sind die Stempel
> > angeführt...also auf den Thumbnail klicken, eh klar, oder?
>
> Ich meinte eher eine Liste, in der ich nachschauen kann, welcher Stempel
> welchem Jahr entspricht, falls ich einen Stempel finde. Wie sieht es z. B.
> hiermit aus: Dunhill Made in England 130 / T im kreis 1, S ?

Schau bei meiner Seite unter
http://www.pipewolf.com/pipe%20infos/Dunhill%20Info.html
Verbesserungsvorschläge sind willkommen.
Zu deinem Beispiel:
die ist auf eBay gelistet, gell? Das Mundstück hat ein Loch, ist dir das egal?
#die Pfeife muss nach 1951 gemacht worden sein, da Group number
#T im Kreis steht für das finish, Tanshell? NEIN, T gegört hier zum
shape, also flacher Boden zum abstellen, wird bestätigt durch
# S, steht für das finish, also shell briar
# habe mir die Pfeife noch einmal angesehen, ich sage Ende 60er, eher
70er Jahre, noch genauer 1968 bis 1975.

Ich habe so etwas in Root Briar:
http://www.pipewolf.com/my%20collection/number%20shapes%20fotos/dh130r.jpg
eine nette Pfeife, aber klein und nicht so leicht zu rauchen, wird leicht heiss

es ist schwierig alle Stempel auf einmal zu vergleichen, in 100 Jahren
tauchen so viele Variationen auf.....mein Vorschlag
1, Patent Nummer Ja/Nein
2, Date Code
3, Group Number/ shape Number
4, Finish (sieht man aber eh gleich)
5, Silver Band (AD)
6, sonstige Stempel, wie zb das T auf einer Shell Briar

Gruss
mymixture
>


Ch. Demian

unread,
Aug 6, 2006, 8:51:02 AM8/6/06
to
Hej Wolfgang, Eugen

Von mir nur kurz zu diesem interessanten Thema (schreibe nachts noch et-
was ausführlicher):

> jede #11 von Stanwell die ich je gesehen habe (und das waren so ca 10
> Stück) war vom shape her gleich, jede #LB von Dunhill die ich je
> gesehen habe (und das waren wohl um die 40) war anders.

Nur zur Bestärkung ein Bild: http://www.demian.de.vu/ESSE.jpg

Dennoch: Variantionsbreite der alten Stanwells ist übrigens bei manchen
Shapes ebenso (na ja) wie bei Dunhills. Jedenfalls habe ich etliche #06
gesehen (alle Rego's), die sehr unterschiedlich waren. Die 30/1/2 waren
auch immer unterschiedlich, wo hingegen die 35 immer gleich ist (so je-
denfalls mein Eindruck). Vielleicht vermag jemand dies aufzuklären...

> Man bezahlt für den Namen, richtig, aber auch für die Handarbeit und
> der Anteil an Handarbeit ist wesentlich grösser als zb bei Stanwell.

Ich sehe diesen Mehrpreis für die Marke nicht. Die Shells z.B. Sind IMO
besser als die ganze ital. Semi-Handmade-Sause aber gleich ausgepreist.
wo ist da der Markenmehrpreis? Bezahlt man etwa bei Galbani oder Jacobs
oder l'anatra die reinen Herstellungskosten + bescheidene Gewinn-Marge?
Ist doch lachhaft immerzu Dunhill diesen Vorwurf zu machen; der Piepen-
Markt ist _kein_ Massenmarkt, bei dem man Aldi-Lidl-discoutermäßig ein
Konzept á la _Masse_ erzeugt Gewinn verfolgen kann. Zudem sind Pfeifen
ein Artikel, den man im günstigen Falle für eine Jahrzehnte lange, besten-
falls lebenslange Nutzung erwirbt. Niemand käme auf die Idee von einem
täglich genutzten und beanpruchten Artikel (so viele gibt es davon nun
im heutigen Alltag nicht! Da sind Pfeifen eher eine Ausnahme), der den-
noch Jahrzente "hält", zu erwarten, daß er halbherzig zusammengeschustert
dafür aber billig ist. Ein Beispiel: ich habe in 17 Jahren Arbeit am
Computer um die 20 Mäuse "hingemacht"; die allererste war vom Preis einer
Dunnie ebenbürtig, einige davon im Preis einer guten Stanwell! Da wäre
die Knete in Piepen wertbeständiger angelegt, meine ich...

Soviel einstweilen

Beste Grüße

Christoph

Eugen Marmann

unread,
Aug 6, 2006, 8:51:35 AM8/6/06
to
Moin Wolfgang,

> wie man das jetzt auftrennen soll und ehrlich
> gesagt ist es mir egal, ich weiss warum ich eine Pfeife kaufe oder
> nicht, ich weiss welche Pfeife für mich gut schmeckt und welche nicht,
> ich kann Preis/Leistung für mich beurteilen und das reicht mir.

Ich höre ja schon auf zu nerven. :-) Es interessierte mich ja nur im
Hinblick
auf die Abgenzung von Serienpfeifen und Frehands. Für mich persönlich
ist das aus preislicher Sicht interessant und hier lag auch immer mein
Problem
mit den Dunhills. Eine Serienpfeife ist nicht einzigartig. D.h. man hat
irgendwann
bei Berücksichtigung der Materialqualität und Verarbeitungsqualität eine
Obergrenze
erreicht, die noch gerechtfertigt werden kann. Bei der Freehand kommt noch
der künstlerische Unikatsanspruch dazu. Da gibt es dann keine Obergrenze.
Natürlich alles IMO.

>> Bist du da sicher?
> ja!!! Und das kann man beweisen.

Ist ja gut :-) War ja nur eine Frage.....

> nun, die Pfeifen sprechen für sich, die Unterschiede sind da, oder
> verstehe ich die Frage falsch?

Es hatte mich nur von der Philosophierher interessiert, die bei allen
anderen
Produkten (ausser Pfeifen) eben versucht genau diese Unterschiede zu
vermeiden.

> Jahren alles passiert, was sich entwickelt. Das es bei so einer langen
> Geschickte überhaupt Kontinuität gibt, ist schon beachtlich.

Sonst wären sie in der Preisklasse nicht am Markt geblieben.

> die ist auf eBay gelistet, gell? Das Mundstück hat ein Loch, ist dir das
> egal?

Wenn der Preis so bleibt, dann ja.

Eugen Marmann

unread,
Aug 6, 2006, 9:06:16 AM8/6/06
to
Moin Christoph,

> Ich sehe diesen Mehrpreis für die Marke nicht. Die Shells z.B. Sind IMO
> besser als die ganze ital. Semi-Handmade-Sause aber gleich ausgepreist.
> wo ist da der Markenmehrpreis?

Darum geht es jetzt nicht. Das in der "preislichen Schnittmenge" semi
Freehands
und sogar Freehands zu teuer sind ist klar. Das kann man bei vielen
Newcomern
sehen. Aber trotzdem bleibt natürlich die Frage bestehen, ob in derselben
Schnittmenge nicht auch bestimmte Serienpfeifen zu teuer sind.

> Zudem sind Pfeifen
> ein Artikel, den man im günstigen Falle für eine Jahrzehnte lange,
besten-
> falls lebenslange Nutzung erwirbt. Niemand käme auf die Idee von einem
> täglich genutzten und beanpruchten Artikel (so viele gibt es davon nun
> im heutigen Alltag nicht! Da sind Pfeifen eher eine Ausnahme), der den-
> noch Jahrzente "hält", zu erwarten, daß er halbherzig zusammengeschustert
> dafür aber billig ist.

Nein, natürlich nicht. Taglich gebrauchte Gegenstände, die ein leben
lang halten
sollen, haben natürlich ihren Preis. Die Frage, die sich stellt lautet
nur: sind
Preise jenseits einer bestimmten Grenze noch der Qualität oder nur dem Namen
geschuldet?

mymixture

unread,
Aug 6, 2006, 9:29:27 AM8/6/06
to
Hallo Eugen

>
>
> > wie man das jetzt auftrennen soll und ehrlich
> > gesagt ist es mir egal, ich weiss warum ich eine Pfeife kaufe oder
> > nicht, ich weiss welche Pfeife für mich gut schmeckt und welche nicht,
> > ich kann Preis/Leistung für mich beurteilen und das reicht mir.
>
> Ich höre ja schon auf zu nerven. :-)

du nervst nicht!!

> Es interessierte mich ja nur im Hinblick
> auf die Abgenzung von Serienpfeifen und Frehands. Für mich persönlich
> ist das aus preislicher Sicht interessant und hier lag auch immer mein Problem
> mit den Dunhills. Eine Serienpfeife ist nicht einzigartig. D.h. man hat
> irgendwann
> bei Berücksichtigung der Materialqualität und Verarbeitungsqualität
> eine Obergrenze
> erreicht, die noch gerechtfertigt werden kann. Bei der Freehand kommt noch
> der künstlerische Unikatsanspruch dazu. Da gibt es dann keine Obergrenze.
> Natürlich alles IMO.

Warum wird auf die Serienpfeife herab geschaut? Eine Serienpfeife ist
eine Pfeife die nach gewissen Vorgaben gefertigt wird, sprich
Katalog/Shape Nummern, da ist es doch viel schwerer höchste Qualität zu
liefern? Ein Pfeifenmacher kann immer wieder um Fehler im Holz herum
arbeiten, ich behaupte jetzt mal frech, dass viele shapes so entstanden
sind, ein Fehler im Holz verändert die Form. Ich verstehe die
Werteskala nicht, sag du mir da mal deinen Standpunkt bitte. Die
landläufige Meinung ist, von 100 Rohlingen werden nur ein paar zu
Dunhills, egal wie der Schnitt jetzt wirklich ist, das verteuert die,
die es zur Dunhill geschaft haben immens.


>
> >> Bist du da sicher?
> > ja!!! Und das kann man beweisen.
>
> Ist ja gut :-) War ja nur eine Frage.....

und schon in den Waden gebissen:-)


>
> > nun, die Pfeifen sprechen für sich, die Unterschiede sind da, oder
> > verstehe ich die Frage falsch?
>
> Es hatte mich nur von der Philosophierher interessiert, die bei allen anderen
> Produkten (ausser Pfeifen) eben versucht genau diese Unterschiede zu
> vermeiden.

kapiert


>
> > Jahren alles passiert, was sich entwickelt. Das es bei so einer langen
> > Geschickte überhaupt Kontinuität gibt, ist schon beachtlich.
>
> Sonst wären sie in der Preisklasse nicht am Markt geblieben.

ein ganz wichtiger Punkt! Wenn Dunhill jetzt nur aus Namen bestünde,
wie gibt es das, dass es über 100 Jahre funktioniert? Dunhill gehört
heute einem Konzern und wir wissen wie die auf Gewinn Maximierung
arbeiten, wenn das jetzt alles nur überzogenes Schnöselzeugs wäre,
warum wird es seit 100 Jahren gekauft? Ich weiss das hast du jetzt
nicht behauptet, nur ein Statement.


>
> > die ist auf eBay gelistet, gell? Das Mundstück hat ein Loch, ist dir das
> > egal?
>
> Wenn der Preis so bleibt, dann ja.

viel Glück, ich lasse dir den Vortritt

Gruss
mymixture


mymixture

unread,
Aug 6, 2006, 9:44:57 AM8/6/06
to
Hallo Christoph

>
> Von mir nur kurz zu diesem interessanten Thema (schreibe nachts noch et-
> was ausführlicher):
>
>> jede #11 von Stanwell die ich je gesehen habe (und das waren so ca 10
>> Stück) war vom shape her gleich, jede #LB von Dunhill die ich je
>> gesehen habe (und das waren wohl um die 40) war anders.
>
> Nur zur Bestärkung ein Bild: http://www.demian.de.vu/ESSE.jpg
vergleich mal meine:
http://www.pipewolf.com/my%20collection/letter%20shape%20fotos/dhesspat.jpg
und
http://www.pipewolf.com/my%20collection/letter%20shape%20fotos/dhestpat.jpg

es geht um die Länge des Holms, ab 4 inch wird es sehr teuer, da
selten. Damals war es nicht so leicht, eine Kantel zu finden die diese
Länge zulässt, ich sage besser nicht was ich für meine bezahlt habe, es
tat schon weh. Ein super Beispiel von dir!


>
> Dennoch: Variantionsbreite der alten Stanwells ist übrigens bei manchen
> Shapes ebenso (na ja) wie bei Dunhills. Jedenfalls habe ich etliche #06
> gesehen (alle Rego's), die sehr unterschiedlich waren. Die 30/1/2 waren
> auch immer unterschiedlich, wo hingegen die 35 immer gleich ist (so je-
> denfalls mein Eindruck). Vielleicht vermag jemand dies aufzuklären...

ich habe Stanwell für meinen Vergleich benutzt und gewusst das würde
kommen:-)) sorry an alle Stanwell Freunde, ich will die jetzt nicht
runterputzten, ganz im Gegenteil, ich sage es immer wieder, man bekommt
selten wo mehr für sein Geld. Aufklärung wäre gut, würde mich auch
interessieren, wenn möglich mit Fotos, welcher Stanwell Kenner liesst
hier mit?


>
>> Man bezahlt für den Namen, richtig, aber auch für die Handarbeit und
>> der Anteil an Handarbeit ist wesentlich grösser als zb bei Stanwell.
>
> Ich sehe diesen Mehrpreis für die Marke nicht. Die Shells z.B. Sind IMO
> besser als die ganze ital. Semi-Handmade-Sause aber gleich ausgepreist.

Zustimmung mit 10 Rufzeichen.

> wo ist da der Markenmehrpreis? Bezahlt man etwa bei Galbani oder Jacobs
> oder l'anatra die reinen Herstellungskosten + bescheidene Gewinn-Marge?
> Ist doch lachhaft immerzu Dunhill diesen Vorwurf zu machen; der Piepen-
> Markt ist _kein_ Massenmarkt, bei dem man Aldi-Lidl-discoutermäßig ein
> Konzept á la _Masse_ erzeugt Gewinn verfolgen kann.

die Amis sagen, "you get what you pay for", Das Problem liegt für mich
in dem alten Vergleich Serienpfeife gegen Handmade, da ist etwas
verrutscht. Plötzlich landen "Serienpfeifen" wie Jensen, Stanwell,
Ashton, Dunhill, Kriswill usw in einem Topf, das stimmt meiner Meinung
nach nicht. Serienpfeife ist eben nicht gleich Serienpfeife und
Handmade auch nicht gleich Handmade, also Nordh, Bang, Karl Erik, Viggo
Nielsen haut man ja auch nicht in einen Topf, oder doch?

Grüsse
mymixture

mymixture

unread,
Aug 6, 2006, 9:45:38 AM8/6/06
to
Hallo Christoph

>
> Von mir nur kurz zu diesem interessanten Thema (schreibe nachts noch et-
> was ausführlicher):
>
>> jede #11 von Stanwell die ich je gesehen habe (und das waren so ca 10
>> Stück) war vom shape her gleich, jede #LB von Dunhill die ich je
>> gesehen habe (und das waren wohl um die 40) war anders.
>
> Nur zur Bestärkung ein Bild: http://www.demian.de.vu/ESSE.jpg

vergleich mal meine:

es geht um die Länge des Holms, ab 4 inch wird es sehr teuer, da
selten. Damals war es nicht so leicht, eine Kantel zu finden die diese
Länge zulässt, ich sage besser nicht was ich für meine bezahlt habe, es
tat schon weh. Ein super Beispiel von dir!
>

> Dennoch: Variantionsbreite der alten Stanwells ist übrigens bei manchen
> Shapes ebenso (na ja) wie bei Dunhills. Jedenfalls habe ich etliche #06
> gesehen (alle Rego's), die sehr unterschiedlich waren. Die 30/1/2 waren
> auch immer unterschiedlich, wo hingegen die 35 immer gleich ist (so je-
> denfalls mein Eindruck). Vielleicht vermag jemand dies aufzuklären...

ich habe Stanwell für meinen Vergleich benutzt und gewusst das würde
kommen:-)) sorry an alle Stanwell Freunde, ich will die jetzt nicht
runterputzten, ganz im Gegenteil, ich sage es immer wieder, man bekommt
selten wo mehr für sein Geld. Aufklärung wäre gut, würde mich auch
interessieren, wenn möglich mit Fotos, welcher Stanwell Kenner liesst
hier mit?
>

>> Man bezahlt für den Namen, richtig, aber auch für die Handarbeit und
>> der Anteil an Handarbeit ist wesentlich grösser als zb bei Stanwell.
>
> Ich sehe diesen Mehrpreis für die Marke nicht. Die Shells z.B. Sind IMO
> besser als die ganze ital. Semi-Handmade-Sause aber gleich ausgepreist.

Zustimmung mit 10 Rufzeichen.

> wo ist da der Markenmehrpreis? Bezahlt man etwa bei Galbani oder Jacobs
> oder l'anatra die reinen Herstellungskosten + bescheidene Gewinn-Marge?
> Ist doch lachhaft immerzu Dunhill diesen Vorwurf zu machen; der Piepen-
> Markt ist _kein_ Massenmarkt, bei dem man Aldi-Lidl-discoutermäßig ein
> Konzept á la _Masse_ erzeugt Gewinn verfolgen kann.

Eugen Marmann

unread,
Aug 6, 2006, 10:18:49 AM8/6/06
to
Moin Wolfgang,

Warum wird auf die Serienpfeife herab geschaut? Eine Serienpfeife ist
> eine Pfeife die nach gewissen Vorgaben gefertigt wird, sprich
> Katalog/Shape Nummern, da ist es doch viel schwerer höchste Qualität zu
> liefern?

Ich schaue nicht auf Serienpfeifen herab. Immerhin bin ich als bekennender
Serienpfeifenkäufer bekannt. :-) Es scheint aber ein Gesetz des Marktes
zu sein,
daß Seltenheit den Preis bestimmt und natürlich "Kunst". Es gibt nichts
Selteneres als ein Unikat und das wird eine Serienpfeife nie. Also sehe ich
zwei Stränge. 1.: Die Serienprodukte. Das beginnt bei ganz kleinen Preisen
bis zu den höchsten für ausgesuchte Qualität, wie bei den Dunhills. 2.: Die
Unikate, die den Vorteil der Einzigartigkeit haben. Auch hier gibt es
eine untere
Grenze und keine obere Grenze, weil das von der Bereitschaft abhängig ist
einen Preis zu zahlen. Zwischen den beiden gibt es eine Schnittmenge, wo
man sich
fragen könnte, ob eine Serienpfeife nach diesen Gesichtspunkten trotz ihrer
Qualität nicht zu teuer oder eine Freehand trotz ihrer Einzigartigkeit nicht
zu teuer ist. Vor diesem Hintergrund finde ich es interessant, in
wieweit eine
Dunhill noch eine klassische Serienpfeife ist. Vielleicht ist es jetzt
ein wenig
deutlicher geworden.

> und schon in den Waden gebissen:-)

Aus! Weg da Köter! :-)

>> Sonst wären sie in der Preisklasse nicht am Markt geblieben.
> ein ganz wichtiger Punkt! Wenn Dunhill jetzt nur aus Namen bestünde, wie
> gibt es das, dass es über 100 Jahre funktioniert? Dunhill gehört heute
> einem Konzern und wir wissen wie die auf Gewinn Maximierung arbeiten,
> wenn das jetzt alles nur überzogenes Schnöselzeugs wäre, warum wird es
> seit 100 Jahren gekauft?

Eben darauf wollte ich hinaus und zwar unter Berücksichtigung der
Besonderheiten
des englischen Marktes. Dieser erfordert in diesem Preissegment nämlich
besondere Eigenschaften. Zumindest war es bis in die 70er so. Aufgrund
des größeren wirtschaftlichen Gefälles mußte man an eine besonders
konservative
Personengruppe heran. Es war z.B. zwingend erforderlich, daß man das
Prädikat
"königlicher Hoflieferant" erwarb. Das war wieder an ganz strenge
Voraussetzungen
gebunden. Deshalb wunderte es mich, daß bei der Gestaltung der einzelnen
Pfeife
ein so großer Freiraum möglich war.

mymixture

unread,
Aug 6, 2006, 11:32:20 AM8/6/06
to
Hallo Eugen

> Warum wird auf die Serienpfeife herab geschaut? Eine Serienpfeife ist
> > eine Pfeife die nach gewissen Vorgaben gefertigt wird, sprich
> > Katalog/Shape Nummern, da ist es doch viel schwerer höchste Qualität zu
> > liefern?
>
> Ich schaue nicht auf Serienpfeifen herab. Immerhin bin ich als bekennender
> Serienpfeifenkäufer bekannt. :-) Es scheint aber ein Gesetz des Marktes
> zu sein,
> daß Seltenheit den Preis bestimmt und natürlich "Kunst". Es gibt nichts
> Selteneres als ein Unikat und das wird eine Serienpfeife nie. Also sehe ich
> zwei Stränge. 1.: Die Serienprodukte. Das beginnt bei ganz kleinen Preisen
> bis zu den höchsten für ausgesuchte Qualität, wie bei den Dunhills. 2.: Die
> Unikate, die den Vorteil der Einzigartigkeit haben. Auch hier gibt es
> eine untere
> Grenze und keine obere Grenze, weil das von der Bereitschaft abhängig ist
> einen Preis zu zahlen. Zwischen den beiden gibt es eine Schnittmenge,
> wo man sich
> fragen könnte, ob eine Serienpfeife nach diesen Gesichtspunkten trotz ihrer
> Qualität nicht zu teuer oder eine Freehand trotz ihrer Einzigartigkeit nicht
> zu teuer ist. Vor diesem Hintergrund finde ich es interessant, in wieweit eine
> Dunhill noch eine klassische Serienpfeife ist. Vielleicht ist es jetzt
> ein wenig
> deutlicher geworden.

ja, ist es.

> >> Sonst wären sie in der Preisklasse nicht am Markt geblieben.
> > ein ganz wichtiger Punkt! Wenn Dunhill jetzt nur aus Namen bestünde, wie
> > gibt es das, dass es über 100 Jahre funktioniert? Dunhill gehört heute
> > einem Konzern und wir wissen wie die auf Gewinn Maximierung arbeiten,
> > wenn das jetzt alles nur überzogenes Schnöselzeugs wäre, warum wird es
> > seit 100 Jahren gekauft?
>
> Eben darauf wollte ich hinaus und zwar unter Berücksichtigung der
> Besonderheiten
> des englischen Marktes. Dieser erfordert in diesem Preissegment nämlich
> besondere Eigenschaften. Zumindest war es bis in die 70er so. Aufgrund
> des größeren wirtschaftlichen Gefälles mußte man an eine besonders konservative
> Personengruppe heran. Es war z.B. zwingend erforderlich, daß man das Prädikat
> "königlicher Hoflieferant" erwarb. Das war wieder an ganz strenge
> Voraussetzungen
> gebunden. Deshalb wunderte es mich, daß bei der Gestaltung der einzelnen Pfeife
> ein so großer Freiraum möglich war.

Wie gesagt, ich glaube der Freiraum ist vom Ausgangsmaterial bestimmt.
Wir wissen ja, was einem das Material Bruyere alles in den Weg werfen
kann. Der Vergleich von Christoph mit der "ES" ist da sehr passend.
Eine kleine Geschichte zum Hoflieferant: Eine Bekannte von mir ist
Physiotherapeutin in London (ihr Freund ein alter Musiker Kollege) und
eines Tages läutet das Telefon, Prinz Andrew brauchst seine Massage.
Also den Massage Tisch geschnappt und ab in den Buckingham Palast, an
den Wachen vorbei und ran an den königlichen Körper. Meine Frage war,
ob sie jetzt das Wappen auf Ihrer Business Card tragen darf:-)
Sie müsste den lieben Prinzen über Jahre massieren, bis ihr diese Ehre
verliehen würde, aber dem Geschäft wäre das sehr zuträglich und
natürlich würde ihr Stundenlohn sprunghaft steigen und keiner würde es
hinterfragen, wenn man das jetzt auf Dunhill überträgt dann?:-))

Ein letztes, Dunhill hat immer sehr viel seiner Produktion nach den USA
verkauft, man merkt das ja auch am estate Markt, wie viel da in den USA
auftaucht, im Vergleich zu Europa, speziell alte Stücke. Der
"königliche Hoflieferant" nützt natürlich auch in den USA, aber gerade
bei Preis/Leistungsdenken sind die Amis beinhart. Wenn du dort
hochpreisiges Klumpert verkaufst bist du ganz schnell weg, zumindest
meine Erfahrung.

Gruss
Wolfgang

Eugen Marmann

unread,
Aug 6, 2006, 12:13:32 PM8/6/06
to
Moin Wolfgang,

> Hoflieferant" nützt natürlich auch in den USA, aber gerade bei
> Preis/Leistungsdenken sind die Amis beinhart. Wenn du dort hochpreisiges
> Klumpert verkaufst bist du ganz schnell weg, zumindest meine Erfahrung.

Wirklich? Ich dachte bei allem, was mit Europa und europäischen
Königshäusern
zu tun hat, wären die Amerikaner immer ein wenig blind. Die lassen ja
sogar ganze Schlösser
bei uns abbauen und Stein für Stein nach drüben transportieren. Was da
das Prädikat
"königlicher Hoflieferant" bewirken kann, möchte ich mir gar nicht
ausdenken. :-)

mymixture

unread,
Aug 6, 2006, 12:17:12 PM8/6/06
to
Hallo Eugen

>
> > Hoflieferant" nützt natürlich auch in den USA, aber gerade bei
> > Preis/Leistungsdenken sind die Amis beinhart. Wenn du dort hochpreisiges
> > Klumpert verkaufst bist du ganz schnell weg, zumindest meine Erfahrung.
>
> Wirklich? Ich dachte bei allem, was mit Europa und europäischen Königshäusern
> zu tun hat, wären die Amerikaner immer ein wenig blind.

nein nein, da gibt es auch welche, die es gerade deswegen wollen, "old
England" hat da schon seine Fan Gemeinde

Gruss
Wolfgang

Arno Vogt

unread,
Aug 6, 2006, 12:23:32 PM8/6/06
to
Hallo @,
hallo daft,

ein sehr interessanter thread hat sich entwickelt. Der olle Eugen... macht
der doch eine Parallelentwicklung zu mir.
Eugen das war so nicht abgemacht. Du bleibst ab jetzt immer einen Schritt
hinter mir, wenn's an die Tische geht!

Im Ernst, je mehr ich Euch lese, um so mehr kommt ein Fünkchen Interesse zum
anderen. Vielleicht, aber nur ganz vielleicht näher ich mich dem Thema
"Erwerb".

Eugen, in Deinem Eifer hast du Christoph eben ganz schön abgebügelt. Ein
höfliches Posting kann nicht mit der Bemerkung beginnen: "Darum geht es
jertzt nicht."
Wenn der Christoph sich jetzt nicht "abgebügelt" fühlt, wann dann. Da ist
aber jetzt ein Bier und ein netter Spruch fällig. ;-)

Liebe Grüße
macht weiter,
ich lerne....
Arno

--
Arno Vogt
www.verbilligen.de
"Ch. Demian" <ch.d...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:C0FBB256.24852%ch.d...@web.de...
> Hej Wolfgang, Eugen

Eugen Marmann

unread,
Aug 6, 2006, 12:41:56 PM8/6/06
to
Moin Wolfgang,

> nein nein, da gibt es auch welche, die es gerade deswegen wollen, "old
> England" hat da schon seine Fan Gemeinde

Das war jetzt ein kleines Mißverständnis. Ich meinte, daß die Amerikaner
auf so etwas stehen und deswegen vielleicht über kleine Mängel hinwegsehen
oder nicht so extrem hinsehen.

Arno Vogt

unread,
Aug 6, 2006, 12:40:29 PM8/6/06
to

Hallo Wolfgang,

bin ich froh, daß Du Dein Vorhaben, hier zu verschwinden nicht wahr gemacht
hast. Allein dieser thread zeigt, wie wichtig Du hier bist.

Jedenfalls machst Du mir zum ersten Mal den Mund nach "einer", der ersten
Dunnie wässrig. Das hat bisher noch keiner geschafft.

Gruß

Eugen Marmann

unread,
Aug 6, 2006, 12:44:04 PM8/6/06
to
Moin Arno,

wer ist jetzt hier leicht OT hmmm.....? :-)

> Eugen das war so nicht abgemacht. Du bleibst ab jetzt immer einen
Schritt
> hinter mir, wenn's an die Tische geht!

Nix da. Ich bin immer einen Schritt vor Dir. :-)

Eugen Marmann

unread,
Aug 6, 2006, 3:02:29 PM8/6/06
to
Moin Wolfgang,

als kleiner Nachtrag............
Du hast mich vielleicht auf Ideen gebracht :-) Aber, ich habe gerade
gelernt,
daß man nicht auf us Seiten nach Dunhillpfeifen suchen sollte. Man könnte
seine bevorzugte Form aus dem bervorzugten Zeitraum finden..... :-)
Natürlich
wird sie am Ende jeden Budgetrahmen sprengen. :-(

mymixture

unread,
Aug 6, 2006, 5:57:37 PM8/6/06
to
Hallo Eugen

> Moin Wolfgang,
>
> als kleiner Nachtrag............
> Du hast mich vielleicht auf Ideen gebracht :-) Aber, ich habe gerade gelernt,
> daß man nicht auf us Seiten nach Dunhillpfeifen suchen sollte. Man könnte
> seine bevorzugte Form aus dem bervorzugten Zeitraum finden..... :-) Natürlich
> wird sie am Ende jeden Budgetrahmen sprengen. :-(

da findet man schon was, wenn man will:-)
bei mir muss halt auch der Preis stimmen, irgendwie schmeckt die Pfeife
dann noch besser:-)

Grüsse
mymixture
>

mymixture

unread,
Aug 6, 2006, 6:03:46 PM8/6/06
to
Hallo Arno

>
> bin ich froh, daß Du Dein Vorhaben, hier zu verschwinden nicht wahr
> gemacht hast. Allein dieser thread zeigt, wie wichtig Du hier bist.
>
> Jedenfalls machst Du mir zum ersten Mal den Mund nach "einer", der
> ersten Dunnie wässrig. Das hat bisher noch keiner geschafft.

jetzt werde ich noch richtig stolz:-)
im Ernst, lass dir nichts einreden, wenn die Zeit reif ist, dann schlag
zu und verlass dich auf dein Gefühl, dann wird es auch passen.
Gibt es schon Bilder von der Pfeifenshow? Ich schau mal auf deine Seite.
Der thread ist wirklich gut geworden, es wird diskutiert, keiner geht
dem anderen an die Gurgel, ich war heute glaube ich schon 10 mal hier
und habe geschaut was es neues gibt.

Grüsse
mymixture

Arno Vogt

unread,
Aug 6, 2006, 7:00:43 PM8/6/06
to

"mymixture" <no...@netgare.com> schrieb im Newsbeitrag
news:2006080700034575249-noway@netgarecom...
> Hallo Arno

> Gibt es schon Bilder von der Pfeifenshow? Ich schau mal auf deine Seite.
> Der thread ist wirklich gut geworden, es wird diskutiert, keiner geht dem
> anderen an die Gurgel, ich war heute glaube ich schon 10 mal hier und habe
> geschaut was es neues gibt.
>
Hallo Wolfgang,
jetzt sind wir auch im riichtigen Fahrwasser. Die Trollis sind paralisiert,
die Nichttunterstüützer der HP sind leiser geworden, versuchen auch wieder
ernstgenommen zu werdenn, wir hatten eine herrliche Pipeshow, die von mir
noch vielen pics erinnert wird, Du bist weiter da, mein Kill ist gut
gefüttert und funktioniert, und ich bin nicht erfreut, daß ich Dich nicht in
Rheibnbach gesehen habe ;-).

Und jetzt fütter ich mein Photoalbum weiter, es wird drei Alben von
Rheinbach geben, und "wir kämpfen weiter für eine bessere Welt".

Nochmal, ich bin froh, daß Du hier geblieben bist - und jeder, der das auch
unterschreiben kann, ist gerne aufgerufen....

Und wenn unserer christiian craft auch auf der HP als Spender auftaucht, bin
ich gerne bereit, auch auf ihn wieder einzugehen. Großfläcchig und Breit.

Gruß an Wolfgang
und an daft

Stephan Beeck

unread,
Aug 7, 2006, 2:27:42 AM8/7/06
to
Hallo Wolfgang,

mymixture schrieb:

>> Dennoch: Variantionsbreite der alten Stanwells ist übrigens bei manchen
>> Shapes ebenso (na ja) wie bei Dunhills. Jedenfalls habe ich etliche #06
>> gesehen (alle Rego's), die sehr unterschiedlich waren. Die 30/1/2 waren
>> auch immer unterschiedlich, wo hingegen die 35 immer gleich ist (so je-
>> denfalls mein Eindruck). Vielleicht vermag jemand dies aufzuklären...
> ich habe Stanwell für meinen Vergleich benutzt und gewusst das würde
> kommen:-)) sorry an alle Stanwell Freunde, ich will die jetzt nicht
> runterputzten, ganz im Gegenteil, ich sage es immer wieder, man bekommt
> selten wo mehr für sein Geld. Aufklärung wäre gut, würde mich auch
> interessieren, wenn möglich mit Fotos, welcher Stanwell Kenner liesst
> hier mit?

Ich habe eine 11 oFi, die wesentlich von den 11ern abweicht, die man
heute bekommen kann. Das kann zum einen an der Sandstrahlung liegen, zum
anderen aber auch am Alter und daß sie oFi ist. Ebenso hab ich eine DC,
die ich auch als "Stanwells" sehe, wo der Kopf ohne diesen Schwung daher
kommt, sondern einfach nur glatt und dann verrundet ist.

Ich bin sicher, da wird es noch einige Beispiele geben. Schaut man sich
mal das "7 Tage Set" von Arno's 124er Serie an, dann sieht man auch da
leichte Abwandlungen.

Ich bin weiß Gott weder Dunhill noch Stanwell "Profi", daß nur mal
vorab. Ich hab mir lediglich mal ein paar Pfeifen angesehen und
verglichen, nachdem ich durch diesen Thread drauf gekommen bin.

Bei meinen Dunhills kann ich leider nicht so unmittelbare Vergleiche
anstellen, da ich in der Regel nicht verschiedene vom selben Shape habe.

Grüße
Stephan

--
"Latakia hilft in der richtigen Dosierung und Anwendungsweise auch gegen
Fußpilz!"

Stephan Beeck

unread,
Aug 7, 2006, 2:32:14 AM8/7/06
to
Hallo Arno, Eugen,

Eugen Marmann schrieb:

> > Eugen das war so nicht abgemacht. Du bleibst ab jetzt immer einen
> Schritt
> > hinter mir, wenn's an die Tische geht!
>
> Nix da. Ich bin immer einen Schritt vor Dir. :-)

Während Ihr Euch drum streitet wer vor dem anderen an den Tisch darf,
bin ich schon lange da ;-)

Grüße
Stephan
(zur Feier des Threads nun mit EMP in Dunnie)


--
"Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit:
Der Nichtraucher neben Ihnen könnte Sie mit dem Knüppel erschlagen."
(Horst Schroth)

Eugen Marmann

unread,
Aug 7, 2006, 3:23:20 AM8/7/06
to
Moin Stephan,

> Während Ihr Euch drum streitet wer vor dem anderen an den Tisch darf,
> bin ich schon lange da ;-)

Nichts dagegen. Ich habe mein momentanes Interesse auf den us Markt verlegt.

Stephan Beeck

unread,
Aug 7, 2006, 3:31:31 AM8/7/06
to
Moin Eugen,

Eugen Marmann schrieb:

> > Während Ihr Euch drum streitet wer vor dem anderen an den Tisch darf,
> > bin ich schon lange da ;-)
>
> Nichts dagegen. Ich habe mein momentanes Interesse auf den us Markt
> verlegt.

Nicht, daß wir uns dann da bei Ebay in die Quere kommen ;-)

Grüße
Stephan

Immo G. von Eitzen

unread,
Aug 7, 2006, 4:29:55 AM8/7/06
to
Ich bin im Besitz einer Dunnie (Dress 4103 mF), die ich vor 3 Jahren
ungeraucht(!) für €150 von einem zum Glück unwissenden Erben
angeboten bekam.

Die Raucheigenschaften sind mit Abstand das Beste, was ich je hatte,
der (Meeerschaum-)Filter kommt schneeweiß und knochentrocken raus,
Zugverhalten und Temperaturverteilung ist toll. Ich führe das auf das
verwendete Holz zurück, dafür spricht imo auch die extrem geringe
Regenerationszeit.

Ich habe die 150 nicht bereut, habe dafür meine bisher beste Pfeife
bekommen, ist nur zu schade zum mitnehmen. (Hatte früher mal dabei,
dann ist mir eine Tasche geklaut worden, und ich habe mit Herzrasen
dran gedacht, das einen Tag vorher die Dunnie drin war). Bei so einer
Gelegenheit werde ich immer wieder zugreifen, eine gute Estate zu einem
ähnlichen Preis werde ich mir vermutlich auch wieder zulegen, aber
soooooooooooo viel besser, als daß ich >€ 700 dafür ausgeben
würde, ist sie denn doch nicht ...

Peter B Schmidt

unread,
Aug 7, 2006, 5:42:48 AM8/7/06
to
Hallo Hans,

zwar ist dieser Thread schon sehr ausführlich, und ich denke, es gibt
hier jede Menge wertvolle Information für Dich - trotzdem will ich Dich
hier herzlichst begrüßen und meine EUR 0.02 dazugeben, auch weil ich am
Wochenende nicht zu Hause war ;-)

Ich möchte mit ganz frischen Eindrücken und sehr subjektiv auf das Thema
"Estates" eingehen.

Auch ich hatte meine Vorbehalte, Sprüche wie "zwei Dinge teilt man nicht
- seine Frau und seine Pfeife" sind hinlänglich bekannt und klangen im
Vorurteilskämmerlein mit, so dass ich lange lange gebraucht habe, den
Estates eine Chance zu geben.

Leider habe ich aber ein Faible für eine etwas antiquierte Form, die
Prince. Da gibt es ein paar nette Adaptionen z. B. von Savinelli (313,
315KS/EX), die haben aber alle eine Filterbohrung und ergo einen dicken
Holm, die wirklich schönen sind leider alt oder von dunhill, dä. Und
auch ich habe gesagt, warum eine dunnie, wenn ich für das selbe Geld
drei Savinellis bekommen kann.

Dann habe ich mal einen Estate-Versuch unternommen, und siehe da, die
pipes waren in gutem Zustand. Eine gründliche Reinigung reichte aus, und
die alten Schätzchen strahlten wieder wie neu, der "Süßkram"-Geruch war
weg. Wie so etwas geht, habe ich der daft HP und den HPs der mit-daftler
entnommen. Nach der vollständigen Reinigung hatte ich vor den Pfeifen
auch keinen Ekel mehr, ich ekele mich aber auch nicht vor dem Besteck im
Restaurant, das vor einer Stunde wahrscheinlich auch ein Anderer im Mund
hatte: Es wurde ja gereinigt.

Und letzte Woche habe ich dann eine dunhill gesehen, die musste ich
einfach haben - eine Prince Estate von einem eBay Händler, der auch
pipes für fünfstellige Summen in seinem Shop hat und im Internet eine
Signatur hinterlassen hat, die auf große Vertrauenswürdigkeit schließen
lässt. Ich kam, sah, bot und bekam das gute Stück, das als "geraucht und
ungereinigt" beschrieben wurde, aber auf den Fotos glänzte wie neu.

Als sie kam, konnte ich nur an minimalen "Buckeln" im Bissbereich des
Mundstückes erkennen, dass sie schon mal geraucht wurde. Die Brennkammer
war so perfekt gereamt und gereinigt, dass sie wirklich wie neu aussah,
es war die minimale Cakeschicht vorhanden, aber sie roch nicht mal nach
Tabak. Ich ging mit dem Reiniger und Alkohol durch das Mundstück und den
Holm, der kam schneeweiß wieder heraus (der Händler hat "absichtlich"
weiße Baumwollreiniger beigelegt, ich benutze üblicherweise geringelte
mit Bürste).

Fazit? Ich habe für (deutlich) unter EUR 100 eine absolute Schönheit von
einer Prince erstanden, und zwar eine dunhill, deren Marke nicht nur für
hohe Preise, sondern auch für kompromisslose Qualität steht. Klar,
dunhill ist eine *Luxusmarke*, da zahlt man kräftig "Luxusaufschlag".
Bei Luxus gilt für mich aber auch die Aussage "Quality exists when the
price is long forgotten" (Frederick Henry Royce).

Ich hoffe, dass Dir, Hans, diese Gedanken und Erfahrungen etwas weiter
helfen, und dass auch die Anderen hier einen Nutzen daraus ziehen
können. Und denkt dran, die Ebauchons auch allerneuster Pfeifen haben
jahrelang in total schmuddeliger Erde gelegen, da haben Käfer drauf
gepinkelt :-P !

Mit der Hoffnung, keinem den Appetit verdorben zu haben und mit
rauchigen Grüßen,

Peter (mit OGS in Stannie)

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