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Tips zum Stopfen??

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Michael Brunn

unread,
Jul 19, 2001, 5:02:28 PM7/19/01
to
Hi, all!

Seit vorgestern will ich auch zur Fraktion der Tabakgenießer gehören und
bin von Zigaretten auf Pfeife umgestiegen. Nur ein Probelm hab ich da: Das
Stopfen. Ich hab zwar gelesen, dass der Tabak unten locker und oben fester
sein soll, kann mir aber unter diesen Vorgaben nichts vorstellen.
Genausowenig weiß ich, ich stark der Druck beim Nachstopfen während des
Genießens sein sollte, weswegen mir die Pfeife wohl recht oft ausgeht.

Desweiteren hab ich das Probem, dass sie mir oft zu warm wird. Man kann
sie zwar noch gut halten, aber es scheint mir doch zu warm zu sein, fast
schon heiß.

Bitte seid mir Anfänger gnädig!
Michael.

--
mi...@brunn.ws | http://www.brunn.ws/ | Powered by Linux

"Computer? ... Tea. Earl Grey. Hot."

Matthias Klodt

unread,
Jul 19, 2001, 7:26:28 PM7/19/01
to
Hallo Michael,

Michael Brunn schrieb:

> Seit vorgestern will ich auch zur Fraktion der Tabakgenießer gehören und
> bin von Zigaretten auf Pfeife umgestiegen.

In _der_ kurzen Zeit darfst Du noch keine Wunder erwarten. Viele von uns
brauchten zum "richtigen" Stopfen und Rauchen der Pfeife Wochen und Monate,
das hängt natürlich auch immer vom verwendeten Tabak ab. Du solltest deshalb
erst einmal berichten, welchen Tabak in welcher Pfeife Du rauchst, ob mit oder
ohne Filter, z.B.

> Nur ein Probelm hab ich da: Das
> Stopfen. Ich hab zwar gelesen, dass der Tabak unten locker und oben fester
> sein soll, kann mir aber unter diesen Vorgaben nichts vorstellen.

Es gibt da einen Spruch: das erste Drittel wird mit der Hand eines Kindes, das
zweite mit der Hand eines Jünglings, das dritte Drittel mit der Hand eines
Mannes gestopft. Das macht Sinn und bedeutet nichts anderes als: wenn Du zu
Anfang den Tabak schon zu fest stopfst und dann weitere Schichten nachfüllst
(und somit den Tabak weiter verdichtest), wird das Zugloch praktisch
"zugemauert". Wenn Du jetzt an der Pfeife ziehst, ist es evtl. so, als wenn Du
mit einen Finger das Ende eines Trinkhalmes blockierst.

Das heißt konkret: Etwas Tabak in die Pfeife füllen, leicht stopfen,
Zugwiderstand prüfen (sollte kaum spürbar sein). Nächste Schicht: etwas
stärker stopfen, leicht spürbarer Zugwiderstand. Letzte Schicht: wieder Tabak
einfüllen und so stark (oder leicht) stopfen, dass der Zugwiderstand sich
anfühlt, als würde man aus einem Strohhalm trinken.

> Genausowenig weiß ich, ich stark der Druck beim Nachstopfen während des
> Genießens sein sollte, weswegen mir die Pfeife wohl recht oft ausgeht.

Das ständige Nachstopfen ist das Wichtigste beim Pfeiferauchen, nach dem
Anzünden ist der Stopfer eigentlich wichtiger als das Feuer(zeug). Wenn Du die
Asche bzw. den Takak regelmäßig locker nachstopfst (so dass der beschriebene
Zug erhalten bleibt), wird Dir die Pfeife bis zum Schluss nicht ausgehen.



> Desweiteren hab ich das Probem, dass sie mir oft zu warm wird. Man kann
> sie zwar noch gut halten, aber es scheint mir doch zu warm zu sein, fast
> schon heiß.

Das ist ein ganz normaler "Anfängerfehler", zumal als Zigarettenraucher:
Vielleicht rauchst Du zu hastig, zu hektisch. Die Pfeife will ruhig geraucht
werden. Wird die Pfeife zu heiß, dann lass sie ruhig ausgehen und somit etwas
erkalten, dann nochmals den Zugwiderstand prüfen, evt. leicht Nachstopfen und
wieder anzünden.

Noch ein Hinweis: in dieser Gruppe freuen wir uns immer, wenn ein "Neuling"
sich vorstellt, also woher er kommt, was er außer "Rauchen" so macht etc.

Grüße von der Ostseeküste
Matten

Georg Pohl

unread,
Jul 20, 2001, 2:58:39 AM7/20/01
to
Hallo Michael,

>Bitte seid mir Anfänger gnädig!


Nein, Anfänger machen wir gnadenlos fertig! Immer! :-)

Erst mal herzlich willkommen bei Daft.

Die Probleme, die Du beschreibst, haben wir zu Anfang alle
gehabt, ausnahmslos!

Eine wichtige Hilfe findest Du in der Daft-Site
http://www.daft.de/hilfe/faq.htm - Hier wird u.a. ausführlich auf
das Thema "Stopfen" und "Heiss werden" (bei Pfeifen) eingegangen.


Lott jonn //// O
Georg ´°> o°
(-+===Ú

--
Georg Pohl | http://home.nexgo.de/der_eulenspiegel
| mailto:for_da...@nexgo.de

# Auf meinen Pfeifen ist noch Werbefläche frei! #

Heiko Jahr

unread,
Jul 20, 2001, 3:09:38 AM7/20/01
to
Hi Michael,

> Seit vorgestern will ich auch zur Fraktion der Tabakgenießer gehören und
> bin von Zigaretten auf Pfeife umgestiegen.

Eben dort liegt Dein Problem. Einfach weiter hartnäckig üben, dann bekommst
Du den Dreh früher oder später raus. Vielmehr als den Tipp
"babyhand-ladyhand-sailorhand" kann man nicht geben.
Und das heißt zuerst den Tabak (möglichst kurzer, dünner Schnitt) locker in
die Pfeife krümeln bis sie fast voll ist und mit drehenden Daumen sanft und
gleichmäßig auf etwa die Hälfte der Füllehöhe stopfen. Danach same
procedure, also wieder vollkrümeln und mit drehender Bewegung, etwas
kräftiger auf etwas mehr als dreiviertel Füllhöhe drücken. Abschließend bis
über den Rand locker füllen und auf knapp unter Füllhöhe drehend drücken.
Wenn das nicht klappt und Dir der Zugwiderstand die Röte ins Gesicht treibt,
Pfeife leeren und nochmal das ganze.
Wird die Pfeife zu heiß, ist sie wahrscheinlich zu locker gestopft und Dein
Tabak brennt zu schnell ab.
Wie Mathias schon schrieb, der Stopfer ist, wenn die Pfeife einmal
ordentlich glimmt, wichtiger als das Feuer.

Aber um es noch einmal zu sagen, es ist wie bei allen neuen Dingen die man
lernt (Schwimmen, Radfahren, Autofahren, Butterflymesser schwingen,
Jonglieren, Häkeln u.s.w.) - als Anfänger hat Koordinierungsschwierigkeiten
und man ist nur mit der Technik des Vorgangs beschäftigt. Nach genügend
Übungseinheiten läuft es von selbst.

Schöne Grüße

und fleißig dran bleiben

Heiko
SG Skiff Mix in Savinelli

Jürgen Molitor

unread,
Jul 20, 2001, 5:02:58 AM7/20/01
to
Hallo Michael,

> Seit vorgestern will ich auch zur Fraktion der Tabakgenießer gehören und
> bin von Zigaretten auf Pfeife umgestiegen.

da ich genauso wie Du auch gerade erst mit dem Pfeiferauchen begonnen habe,
kann ich Deine Probleme bestens nachfühlen. Daher möchte ich Dir auch zwei
Tipps, die mir Manni gezeigt hat, nicht vorenthalten:

1.) Wichtig ist es, dass man beim Stopfen die Tabakfasern in den Kopf
hineindreht.

2.) Beim Nachstopfen ist (idR) das Gewicht des Pfeifenstopfers schon
ausreichend, zusätzlicher Druck schadet eher nur.

Durch diese Tipps konnte ich mittlerweile die Anzahl der benötigten
Streichhölzer für eine Pfeifenladung unter ein Dutzend drücken. Dass die
Pfeife zwischendurch immer wieder einmal ausgeht, ist normal (Durchrauchen
muss man nur bei Raucherwettbewerben), ebenso, dass sie warm wird. Wenn es
unangenehm wird, die Pfeife in der Hand zu halten, leg sie einfach ab und
lass sie abkühlen, das ist keine Schande. Beim Pfeifenkauf solltest Du
zunächst darauf achten, dass die Pfeife eine relative große Wandstärke hat,
da sie sich dann nicht so schnell heißraucht. Am besten komme ich zur Zeit
mit Billard-/Londonmodellen und ihren geraden Holmen zurecht. Probleme kann
auch der verwendete Tabak bereiten: So lässt sich IMO z.B. Peterson's
Sherlock Holmes wesentlich einfacher rauchen, als Larsen's No. 50 - dafür
schmeckt mir letzterer Tabak aber besser und ich zünde daher lieber meine
Pfeife öfter wieder an. Beim Anstecken der Pfeife kann man ruhig etwas
kräftiger ziehen, um den Tabak auch richtig in Brand zu setzen, danach aber
im schön ruhig, langsam und gleichmäßig - es ist schließlich nicht das Ziel
des Pfeiferauchens, möglichst dicke Rauchwolken zu produzieren.

HTH und nur nicht aufgeben,
Gruß - Jürgen.


Michael Brunn

unread,
Jul 20, 2001, 4:57:42 PM7/20/01
to
Matthias Klodt schrieb am Freitag, 20. Juli 2001 01:26:
> Noch ein Hinweis: in dieser Gruppe freuen wir uns immer, wenn ein
> "Neuling" sich vorstellt, also woher er kommt, was er außer "Rauchen" so
> macht etc.

Dem Wunsch komme ich doch gerne nach:

Also, mein Name ist Michael Brunn, ich bin 27 Jahre alt, Dipl. Theol.
Univ., röm.-kath. Priester und arbeite im Pfarrverband Ruhstorf a.d. Rott
(Autobahn A3 Passau-Linz, kurz vor der Grenze).

Neben dem (zeitlich und überhaupt) erfüllenden Beruf beschäftige ich mich
gern mit Computer (vor allem Linux und Internet). Meine Raucherkarriere
begann mit Cigarillos, dann Zigaretten und jetzt schließlich bin ich bei
den edlen Pfeifen gelandet, was mir aber als Anfänger schon Probleme macht.

Vielleicht ist mein Tabak auch nicht ideal, derzeit versuche ich mich mit
Wild Mago. Der schmeckt mir recht gut, ist aber ziemlich grobfasrig. Könnt
ihr mir da Tipps geben?

Viele Grüße aus dem schönen Niederbayern,
Michael.

--
mi...@brunn.ws | http://www.brunn.ws/ | Powered by Linux

"Don't hit a man when he's down -- kick him; it's easier."

Gregor Freckmann

unread,
Jul 21, 2001, 7:05:37 AM7/21/01
to

Michael Brunn <mi...@brunn.ws> schrieb:

> Seit vorgestern will ich auch zur Fraktion der Tabakgenießer
gehören und
> bin von Zigaretten auf Pfeife umgestiegen.

Hallo Michael,

ein guter Schritt,
willkommen im Club der Pfeifenraucher
und herzliche Grüße aus dem westlichen Ruhrgebiet,

Gregor
----------
http://de.geocities.com/g_freck/index.html

Matthias Klodt

unread,
Jul 21, 2001, 7:20:11 AM7/21/01
to
Hallo Jürgen,

Jürgen Molitor schrieb:



> 1.) Wichtig ist es, dass man beim Stopfen die Tabakfasern in den Kopf
> hineindreht.

Nicht unbedingt. Das hängt vom Tabak ab. Beim DNR bietet sich das wg. der
großen Scheiben an. Wenn man dagegen z.B Plugs zu Würfeln schneidet, lässt man
sie einfach in den Kopf rieseln. Das Stopfen ist also IMO immer eine
individuelle Sache.

Grüße von der Küste
Matten

Jürgen Molitor

unread,
Jul 21, 2001, 12:08:46 PM7/21/01
to
Hi Michael, Matthias,...

>> 1.) Wichtig ist es, dass man beim Stopfen die Tabakfasern in den Kopf
>> hineindreht.

Matthias schrieb:
> Nicht unbedingt. Das hängt vom Tabak ab. [...]

Yip, das ist wohl war. Ich gehe aber davon aus, dass Michael sich am Anfang
erst einmal am Normalschnitt erproben will - und hier habe ich zumindest
bisher mit dem Drehen die besten Erfahrungen gemacht. Ich selbst traue mich
z. B. noch nicht an Flakes ran, obwohl ich durchaus mit Stanwell's R&C
liebäugele, doch solange ich noch mit dem "normalen" Tabak so meine Probleme
habe... ;-)

Gruß - Jürgen.


manni wan

unread,
Jul 21, 2001, 12:42:16 PM7/21/01
to
Hallo Michael.


>Vielleicht ist mein Tabak auch nicht ideal, derzeit versuche ich mich mit
>Wild Mago. Der schmeckt mir recht gut, ist aber ziemlich grobfasrig. Könnt
>ihr mir da Tipps geben?


Du kannst den Tabak durchaus kleiner zerreiben.
Ansonsten ist das Angebot so vielfältig,
daß man kaum Tips geben kann.


Grüße aus Koblenz - manni
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Michael Brunn

unread,
Jul 21, 2001, 3:11:12 PM7/21/01
to
Jürgen Molitor schrieb am Freitag, 20. Juli 2001 11:02:
> Durch diese Tipps konnte ich mittlerweile die Anzahl der benötigten
> Streichhölzer für eine Pfeifenladung unter ein Dutzend drücken. Dass die
> Pfeife zwischendurch immer wieder einmal ausgeht, ist normal
> (Durchrauchen muss man nur bei Raucherwettbewerben), ebenso, dass sie
> warm wird.

Dann bin ich ja beruhigt!



> HTH und nur nicht aufgeben,

Gerade hatte ich Erfolgserlebnis: Ich habs geschafft, eine Pfeife relativ
kontinuirlich zu rauchen, ohne dass sie zu glühen begonnen hat oder zu oft
ausging. Es wird!

Ciao,
Michael.

--
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"There are solutions no problems have been found for so far!"

Gerhard Wilhelm

unread,
Jul 21, 2001, 4:38:04 PM7/21/01
to
> Bitte seid mir Anfänger gnädig!
sowieso!

Hi Michael,

herzlich Willkommen.

Pfeife -rauchen, -stopfen, -säubern, -pflegen, und -geniesen ist so
individuell wie der Mensch selbst.
Ich rauche jetzt seit 10 Jahren das einzige was ich weis ist: "es gibt keine
Perfektion".
Es gibt keine "allgemein verbindliches Regelwerk" und das ist auch gut so,
über was sollten wir uns denn dann unterhalten. *LOL*

Ein neugekaufter Tabak ist in der Regel "feucht" und brennt somit auch
schlechter, als ein Rest aus einem nicht gut verschlossenen Behälter.

Eine segensreiche Erfindung ist das Pfeifenbesteck i.d.R. dreiteilig, damit
lassen sich die kleinen "Stopfsünden" beheben.

Wenn Deine Pfeife zu fest gestopft ist nehme das spitze Teil stecke es in
den Tabak und lockere ihn damit (durch anheben) etwas auf, wenn jetzt alles
zu locker geworden ist nimmst Du das "Füßchen" des Stopfers und drückst den
Tabak wieder etwas fest.

Frischer feuchter Tabak hat so seine Eigenarten, neigt manchmal dazu
obendrauf regelrecht zu glühen ohne allzuviel Rauch zu entwickeln (frische
Packungen plumcake von Mac Baren macht mir Schwierigkeiten) dann einfach mit
dem spitzen Teil des Besteckes die Glut mehrfach "durchlöchern".

Zu feuchten Tabak lasse ich immer etwas antrocknen, dazu entnehme ich einen
Teil der neu geöffneten Packung verfrachte diesen in einen Leerbehälter und
verschließe diese erst nach eins zwei Stunden, wirkt manchmal Wunder ;-))

Viel Erfolg und ein schönes Wochenende
Gerhard

Matthias Klodt

unread,
Jul 21, 2001, 6:13:47 PM7/21/01
to
Hallo Jürgen,

Jürgen Molitor schrieb:

> Yip, das ist wohl war. Ich gehe aber davon aus, dass Michael sich am Anfang


> erst einmal am Normalschnitt erproben will - und hier habe ich zumindest
> bisher mit dem Drehen die besten Erfahrungen gemacht.

Aber warum denn unbedingt das "Drehen"? Nehmen wir doch einmal den sehr
bekannten und fast überall erhältlichen Mac Baren Mixture "Scottish Blend".
Ein "ready-rubbed Virginia Flake", also ein relativ grober Tabak. Den hole ich
mit 2 - 3 Fingern aus dem Pouch und bringe ihn dann in den Pfeifenkopf, stopfe
diese erste Schicht mit dem Stopfer ganz leicht nach (wobei ich manchmal auch
Drehbewegungen mit dem Stopfer mache ;-) ) und wiederhole dies, bis die Pfeife
gefüllt ist.

Daraus muss man wirklich keine Philosophie machen; einfach den Tabak nur
hineinfüllen. Aber immer ständig den Zug prüfen.

> Ich selbst traue mich
> z. B. noch nicht an Flakes ran, obwohl ich durchaus mit Stanwell's R&C
> liebäugele, doch solange ich noch mit dem "normalen" Tabak so meine Probleme
> habe... ;-)

Flakes zu rauchen, zu stopfen, ist doch bald das Schönste überhaupt: Du hast
eine wunderschöne Tabakscheibe vor Dir und kannst entscheiden, wie Du sie
behandelst: zerpflücken bzw. Stücke abzureißen (so halte ich es) oder mit
einem Messer in Würfeln schneiden (dann "einfache" Stopftechnik) oder aber
eine Scheibe zu knicken und dann irgendwie ;-) in die Pfeife zu bringen. Das
Drehen macht dann wohl Sinn, um den Pfeifenkopf gleichmäßig auszufüllen. Ob
man einen Flake möglichst unzerrieben rauchen sollte oder nicht, darüber hat
es hier schon heftige Diskussionen gegeben, ich gehöre leider nicht zu den
"Nasen", die einen Unterschied feststellen können.

Adrian Schmidtke

unread,
Jul 21, 2001, 6:32:22 PM7/21/01
to
Hallo Jürgen,

"Jürgen Molitor" <jue...@pfeifen-bau.de> schrieb

> Ich selbst traue mich
> z. B. noch nicht an Flakes ran,

Na, nur keine unbegründeten Hemmungen ;-) IMO kann man wirklich jeden
Flake komplett aufrubben und die meisten so sehr komfortabel rauchen.
Die spezielleren Zubereitungsmethoden (Belassen des Flakes in seiner
ursprünglichen Form, Drehen, Knicken, Falten usw.) kannst Du ja nach und
nach ausprobieren. Jeder Flake verlangt IMO genaugenommen eine andere
Methode und die herauszufinden, macht wirklich Spaß :-)

> obwohl ich durchaus mit Stanwell's R&C
> liebäugele

Öhömm <räusper> die Geschmäcker sind halt verschieden ;-)))

Beste Grüße,
Adrian [mit Larsen #50 in Larsen]
--
Mail: a.sch...@so-wiss.uni-goettingen.de
Home: http://www.gwdg.de/~aschmidb/
Soul: http://www.soulcake.de

Jürgen Molitor

unread,
Jul 22, 2001, 1:40:24 PM7/22/01
to
Hi Matthias und Adrian!

Matthias schrieb:


> Aber warum denn unbedingt das "Drehen"?

Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Sinn des langsamen
Drehens der Pfeife beim Stopfen der, dass sich so der Tabak an den
Pfeifenkopf anschmiegt. Möglicherweise resultieren meine guten Erfahrungen
aber auch nur aus der steten Übung und der Tatsache, dass ich anfangs den
Tabak zu stark nachgestopft habe...
[Übrigens: Sag bitte der Küste einen schönen Gruß zurück von mir ;-)]

Adrian schrieb:


> Na, nur keine unbegründeten Hemmungen ;-) IMO kann man wirklich jeden
> Flake komplett aufrubben und die meisten so sehr komfortabel rauchen.

Das könnte ich wirklich mal ausprobieren, damit komme ich (glaub' ich)
bestimmt schon zurecht ;-)

Adrian schrieb:


> > obwohl ich durchaus mit Stanwell's R&C

> > liebäugele
>
> Öhömm <räusper> die Geschmäcker sind halt verschieden ;-)))

Nun, als Manni den Stanwell rauchte, fand ich den Duft recht lecker, aber
ich will nicht ausschließen, dass der Tabak mir möglicherweise überhaupt
nicht schmeckt. Zur Beruhigung: Die No.50 ist derzeit (auch) mein absoluter
Favorit :-)

Gruß - Jürgen


Jürgen Molitor

unread,
Jul 22, 2001, 1:42:14 PM7/22/01
to
Hi Michael!

> Gerade hatte ich Erfolgserlebnis: Ich habs geschafft, eine Pfeife relativ
> kontinuirlich zu rauchen, ohne dass sie zu glühen begonnen hat oder zu oft
> ausging. Es wird!

Da siehst Du's: Alles wird gut ;-)

Schönen Gruß von der Mosel - Jürgen.


manni wan

unread,
Jul 22, 2001, 2:08:11 PM7/22/01
to
Hallo Jürgen.


>Nun, als Manni den Stanwell rauchte, fand ich den Duft recht lecker, aber
>ich will nicht ausschließen, dass der Tabak mir möglicherweise überhaupt
>nicht schmeckt.


*g* Das war nur eine Stanwell Dose, darin war aber der
Bobs Flake Choc !


Der ist sogar "political correct" , da er Spuren von Latakia
enthält.....


Viele Grüße - manni

Jürgen Molitor

unread,
Jul 22, 2001, 2:22:04 PM7/22/01
to
Hi Manni,

> *g* Das war nur eine Stanwell Dose, darin war aber der
> Bobs Flake Choc !

oppps... da hast Du mich ja schön hinter's Licht geführt ;-)

Schönen Gruß - Jürgen.

--
... und ist der Ruf erst ruiniert... ;-)


Matthias Klodt

unread,
Jul 22, 2001, 2:21:59 PM7/22/01
to
Hallo Jürgen,

Jürgen Molitor schrieb:

> > Aber warum denn unbedingt das "Drehen"?
> Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Sinn des langsamen

> Drehens der Pfeife beim Stopfen der, [...]

Oops, da gab es wohl ein Missverständnis. Die _Pfeife_ beim Stopfen zu drehen
ist natürlich nicht verkehrt, mache ich auch, wenn auch etwas halbherzig (mal
mehr, mal weniger, mal garnicht, hängt von der Pfeife und dem Tabak ab).

Ich dachte, Du meinst die Technik, die man z.B. beim Dunhill Navy Rolls
anwendet (anwenden kann): Die _Tabakscheiben_ werden in den Kopf gedreht. Hmm,
beim DNR werde ich gleich mal eine Kombination beider Techniken ausprobieren.

> [Übrigens: Sag bitte der Küste einen schönen Gruß zurück von mir ;-)]

Gern gemacht. Bin von unserer Seebrücke mit einem Überschlag a la Jan Ullrich
ins Wasser gehüpft, 3 km geschwommen, 10 m getaucht, einen Seehund abgehängt,
einigen Dorschen und Barracudas entkommen, habe Deinen Gruß unter einem
Findling deponiert und eine Wasserpfeife geraucht ;-)

Matten

Jürgen Molitor

unread,
Jul 22, 2001, 2:32:54 PM7/22/01
to
Hi Matten,

> Gern gemacht. Bin von unserer Seebrücke mit einem Überschlag a la Jan
Ullrich
> ins Wasser gehüpft, 3 km geschwommen, 10 m getaucht, einen Seehund
abgehängt,
> einigen Dorschen und Barracudas entkommen, habe Deinen Gruß unter einem
> Findling deponiert und eine Wasserpfeife geraucht ;-)

bravo! - das nenn' ich Einsatz :-) dann kannst Du jetzt ja ganz in Ruhe mit
dem DNR experimentieren...

Gruß - Jürgen.


Matthias Klodt

unread,
Jul 22, 2001, 3:08:19 PM7/22/01
to
Hallo Jürgen,

Jürgen Molitor schrieb:

> bravo! - das nenn' ich Einsatz :-) dann kannst Du jetzt ja ganz in Ruhe mit
> dem DNR experimentieren...

Ok, ich geb´s zu, ich habe in bißchen gelogen, der Findling war nicht sehr
groß ;-) . Mal im Ernst: den DNR in die Pfeife zu stopfen, ist schon ein Thema
für sich, da habe ich daft vor einiger Zeit etwas in Anspruch genommen ;-).

Matten

Rolf Öttking

unread,
Jul 23, 2001, 4:09:17 AM7/23/01
to
Hallo Michael,
Herzlichen Gruß aus Ilmenau (Thür.) von
Rolf

Marc Walter

unread,
Jul 31, 2001, 11:31:12 AM7/31/01
to
Hallo Michael!

>Seit vorgestern will ich auch zur Fraktion der Tabakgenießer gehören und
>bin von Zigaretten auf Pfeife umgestiegen. Nur ein Probelm hab ich da: Das
>Stopfen. Ich hab zwar gelesen, dass der Tabak unten locker und oben fester
>sein soll, kann mir aber unter diesen Vorgaben nichts vorstellen.
>Genausowenig weiß ich, ich stark der Druck beim Nachstopfen während des
>Genießens sein sollte, weswegen mir die Pfeife wohl recht oft ausgeht.
>Desweiteren hab ich das Probem, dass sie mir oft zu warm wird. Man kann
>sie zwar noch gut halten, aber es scheint mir doch zu warm zu sein, fast
>schon heiß.

Mit diesen Problemen kämpfe ich noch immer, obwohl ich schon etwas
länger Pfeife rauche (wenn auch nicht oft). Man muß eben rumprobieren.

Ansonsten willkommen im Club! :)

Schönen Gruß sagt
Marc
--
8 Pfeifen sind zuwenig!

Michael Brunn

unread,
Aug 1, 2001, 4:53:34 PM8/1/01
to
Marc Walter schrieb am Dienstag, 31. Juli 2001 17:31:
>>Desweiteren hab ich das Probem, dass sie mir oft zu warm wird. Man kann
>>sie zwar noch gut halten, aber es scheint mir doch zu warm zu sein, fast
>>schon heiß.
> Mit diesen Problemen kämpfe ich noch immer, obwohl ich schon etwas
> länger Pfeife rauche (wenn auch nicht oft). Man muß eben rumprobieren.

Hm. Anscheinend ist's schon besser geworden, aber 'Profi' bin ich wahrlich
noch nicht.

> Ansonsten willkommen im Club! :)

Danke! Bin gern hier.

Ciao,
Michael.

--
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"Imagine there is war and your TV is out of order!"

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