OGS in Wolfgang Becker Bamboo
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Du hast mir den Mund derart wässrig gemacht, daß ich sofort
Art angerufen habe, der mir leider mitteilte, daß da jemand die
Bestände geplündert hat ;-)). Auf einen Erfahrungsbericht von
mir mußt Du nun leider noch etwas warten.
LG
Heinz
http://homepage.mac.com/heinzschwarzkopf
"If I cannot smoke in heaven, I shall not go!"
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Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
> Du hast mir den Mund derart wässrig gemacht, daß ich sofort
> Art angerufen habe, der mir leider mitteilte, daß da jemand die
> Bestände geplündert hat ;-)). Auf einen Erfahrungsbericht von
> mir mußt Du nun leider noch etwas warten.
das tut mir leid. Wer war das wohl ;-) ?
Spaß beiseite, die Pfeifen sind wirklich toll. Ich weiss nicht, ob
erst die aktuelle Pfeifen diese Qualität haben, oder ob dies auch in
den letzten Jahren so war. Aber alle fünf (zwei schwarze sandblast
Wespe Grade 5 und c, die glatte Bamboo Grade E, die große glatte
kontrastgebeizte Wespe Grade Tatze und auch meine gestrige
Errungenschaft, eine kontrastgebeizte, sandgestrahlte Stand-up Poker
mit glattem Kopf und Birdseyes Grade Tatze) rauchen sich von der
ersten Füllung an absolut phantastisch.
IMHO wirklich sehr zu empfehlen.
Lieber Gruß
Jörg
Ich habe mir die Seite von Wolfgang Becker mal angesehen.
Optisch finde ich seine Pfeifen gut, obwohl einige Stücke
gewöhnungsbedürftig sind. Aber das ist ja wie immer, Geschmackssache.
Was mir nicht so gut gefällt ist das der Holm, Mundstückseitig, ziemlich
dick wird. Welche mir sehr gut gefällt, ist die Bamboo unten rechts.
http://www.wolfgang-becker-pfeifen.de/Bamboogross.JPG
Da du ja schon welche gekauft hast, kannst du da was zur Preisgestaltung
sagen?
Reserve Crue No.4 in Stanwell 11
Liebe Grüsse
Ralf
<snip>
> Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit Becker-Pfeifen gemacht? Hab ich
> nur eine besonders gute Charge erwischt oder sind die alle so gut ?
> Danke für die Antworten
> Jörg
I've had the pleasure of meeting Wolfgang and his wife in Chicago in both
2002 and 2003 and I really like his style. Probably because they look
'Danish' to me ;-) If business is good this year I hope to add one of his
pipes to my own collection :-)
Cheers, Jesper
--
Pipes from Denmark www.danpipes.dk
Deiner Beschreibung kann ich in jeder Hinsicht zustimmen. Ich bin vor zwei
Jahren an Wolfgang unmittelbar herangetreten, weil ich gern für meine
Sammlung eine seiner Pfeifen haben wollte. Seither lasse ich mir jährlich
eine Pfeife zu Weihnachten anfertigen, die Wolfgang freundlicher Weise mit
meinen Initialen und dem Jahr stempelt. Die Pfeifen sind, wenngleich die
Anlehnung an Lars ivarsson augenscheinlich ist, dennoch von großer
stilistischer Eigenheit und absolut perfekter Verarbeitung.
Meine Äußerungen bezüglich der stilistischen Verwandschaft sind keinesfalls
kritisch zu verstehen, vielmehr steht Wolle dazu, und bezeichnet sich gern
als den größten Fan von Lars.
Auch bezüglich der Haptik und der Raucheigenschaften kann ich Dir nur
zustimmen. Die Pfeifen schmecken von der ersten Füllung and, was ich
ansonsten nur noch von Cornelius Mänz und Tony Rodriguez sagen kann.
Bezüglich der Raucheigenschften sind die Wolle-Pipen seinem Vorbild Lars
überlegen, zumindest was das üngetrübte Rauchvergnügen von Anfang an
betrifft.
Auch bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnisses ist ein "WB" sehr gut
einzuschätzen, auch wenn die Preise in letzter Zeit etwas angestiegen zu
sein scheinen, zumal sich eine "Zahlen-Becker" genau so trefflich raucht,
wie eine "Tatzen-Becker".
Beste Grüße
Jörg
Jörg Wittkamp schrieb in der newsgroup de.alt.fan.tabak:
> Hallo DAFT,
> ich wollte ... andererseits auch gerne mal Eure Meinung
> erfahren.
Ich kann deine Meinung nur bestätigen!
Die Optik, Haptik und insbesondere die Verarbeitung und das Finish
zählen zum besten was ich an Pfeifen je in der Hand hielt!!
Ebenso sind die Raucheigenschaften von der ersten Füllung an IMHO nur
noch mit Barbi zu vergleichen!
Eine meiner Wolle Becker findest du hier:
http://tinyurl.com/2qyzf
Schöne Grüsse aus der Pfalz
Klaus
Bobs Choc in Bang
--
http://www.digitalfoto-pfalz.de/pfeifenseiten/index.html
die Pfeifen von Wolfgang Becker kosten so von 180 Euro (Nummer) bis zu ca
750 Euro (Tatze). Sie sind wirklich jeden Cent wert.
Lieber Gruß
Jörg
"Ralf Neuhaus" <ad...@webnetbox.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c41815$149$04$1...@news.t-online.com...
> die große glatte
> kontrastgebeizte Wespe Grade Tatze
*seufz* die hatte ich im Auge . . . Aber auch andere mMacher fertigen
schöne Töchter ;-)
Zu W.Becker:
Ich finde sie auch hervorragend, allerdings
orientiert er sich für meinen Geschmack zu sehr
an Lars Ivarsson - ihm fehlt IMHO das Eigenständige.
Viele Grüße - manni
> Ich finde sie auch hervorragend, allerdings
> orientiert er sich für meinen Geschmack zu sehr
> an Lars Ivarsson - ihm fehlt IMHO das Eigenständige.
Wahre Worte! Ich finde das ganze arg epigonal, was WB da
Macht. Zwar um einiges besser als beispielsweise die von
Dura gefertigten "Nachbauten" illustrer Vorbilder, aber
dennoch weit vom _eigenen_ Weg...
Liebe Grüße
Christoph, mit Roll Cake in Loewe
>Ich finde sie auch hervorragend, allerdings
>orientiert er sich für meinen Geschmack zu sehr
>an Lars Ivarsson - ihm fehlt IMHO das Eigenständige.
bei welchem der neueren Carver trifft irgendein stilistischer Diebstahl
nicht zu? Die Pfeifen von Kent Rasmussen erinnern mich häufig an Teddy,
bei Karsten Tarp läßt sich nicht verschweigen, daß er bei Familie
Nielsen gelernt hat, Eric Nielsen hat augenscheinlich sehr gut bei
seinem Lehrmeister Balleby aufgepaßt und die Modelle von Cornelius hat
man in dieser Form ebenfalls schon einmal bei Nordh, Bang, Ivarsson oder
Former gesehen. Wichtig ist für mich, daß sie jedoch immer versuchen,
eigene Noten einfließen zu lassen. Dies trifft sowohl bei Cornelius und
Kent Rasmussen als auch bei Wolle Becker zu. Die Formen rufen ein
déjà-vu-Erlebnis hervor, bieten jedoch, z.B. durch die verwendeten
Applikationen, auch neue Aspekte.
Gruß Ha-Jue, Schilde No. 4 in Lindall
--
"The difference between men and boys, is the price of their toys ..."
> Former gesehen. Wichtig ist für mich, daß sie jedoch immer versuchen,
> eigene Noten einfließen zu lassen
Ich kann dir nur vollkommen zustimmen. Es gibt außer den bekannten, an LI
erinnernden Modelle, durchaus shapes von WB mit eigener Handschrift.
Bis dann
Willi
Willi Albrecht <albr...@pfeife-tabak.de> typed:
> ... Es gibt außer den bekannten,
> an LI erinnernden Modelle, durchaus shapes von WB mit eigener
> Handschrift.
Auf jeden Fall. Natürlich - und da macht WB auch kein Geheimnis draus -
ist LI sein persönliches großes Vorbild. Auf der anderen Seite gibt es
Pfeifen von ihm, da würde LI wahrscheinlich mit dem Kopf schütteln. ich
erinnere nur an die eine extreme Bambusbent die Jörg mal hatte oder an
die Pfeifen mit dem Holm aus einer Kuhhornspitze, die wir letztens
hatten oder an die asymmetrische Knubbelbent von Martin. Das ist
durchaus Formensprache, die sich sehr eigenständig und auf hohem Niveau
vom dänischen "main-stream" wegbewegt.
Schöne Grüße
Heiko
> Wahre Worte! Ich finde das ganze arg epigonal, was WB da
> Macht.
Das ganze? Hast Du auch nur den Hauch eines repräsentativen Überblick
über sein Schaffen? Wenn nicht - und davon kann man beinah auszugehen -
finde ich Deine Äußerung arg vermessen.
Schöne Grüße
Heiko
Ich kenne da schon ein paar, deren Gurken keine
Vorbilder haben können ;-))
Im Ernst: WB orientiert sich IMHO ausschließlich
an LI , andere variieren mehr.
Hat mich aber nicht daran gehindert,
WB Pfeifen zu kaufen ;-)
> bei welchem der neueren Carver trifft irgendein stilistischer Diebstahl
> nicht zu? Die Pfeifen von Kent Rasmussen erinnern mich häufig an Teddy,
> bei Karsten Tarp läßt sich nicht verschweigen, daß er bei Familie
> Nielsen gelernt hat, Eric Nielsen hat augenscheinlich sehr gut bei
> seinem Lehrmeister Balleby aufgepaßt und die Modelle von Cornelius hat
> man in dieser Form ebenfalls schon einmal bei Nordh, Bang, Ivarsson oder
> Former gesehen.
Ja - die Liste ließe sich fortsetzen. Natürlich gibt es genügend Macher, die
sich auf noch nicht dagewesene Art mitteilen möchten (tlw. z.B. Negotia
oder Günther Mauel), diesen fehlt allerdings imo dann irgendwie der Zugang
zu dem, was man sich traditionell unter Pfeifen vorstellt ;-).
>Wichtig ist für mich, daß sie jedoch immer versuchen,
> eigene Noten einfließen zu lassen. Dies trifft sowohl bei Cornelius und
> Kent Rasmussen als auch bei Wolle Becker zu.
ACK. Im Übrigen sind auch Barbis Pfeifen oft sanfte Abwandlungen
verschiedener klassischer bzw. klassisch dänischer Formen, und selten finde
ich ihn besonders innovativ, aber immer eigen und ansprechend.
Bei Becker trifft dies ebenso zu, bzw. er betritt gelegentlich auch
vorsichtig Neuland. Die "wahren Werte" liegen im Innern: Ich kenne
niemanden, der seine Mundstückzapfen derart sorgfältig bearbeitet wie
Becker, was vielleicht - in Kombination mit der insgesamt extrem sauberen
Verarbeitung - zur hervorragenden Rauchbarkeit seiner Pfeifen am ehesten
beiträgt.
Gruß
Andreas
> durchaus Formensprache, die sich sehr eigenständig und auf hohem Niveau
Mir fällt dazu noch spontan die sandgestrahlte ein, die er mir zeigte aber
für kein Geld der Welt verkaufen will ;-)
(...)
> Das ganze? Hast Du auch nur den Hauch eines repräsentativen Überblick
> über sein Schaffen?
Ja, von dem was ich bisher gesehen habe, fast das _ganze_ "Oeuvre". Bis auf
wenige Ausreißer ist es ganz und gar epigonal. Das _muß_ man nicht als Vor-
wurf sehen, _kann_ aber, je nach eigenem Anspruch. Ich kann natürlich aus-
schließlich anhand dessen, was der interessierten Öffentlichkeit präsentiert
wird, sprechen. Es kann gleichsam sein, daß in den berühmten Schubladen der
Werkschaffenden ungeheure Erneuerungen schlummern und nur darauf warten, daß
nach ihrer Öffentlichmachung die Geschichte der "Pfeifenästhetik" auf den
Kopf gestellt und neu geschrieben werden muß. Ich kann aber nur das
rezipieren, was von WB hierfür freigegeben wird. Fast beneide ich Dich um
den Einblick in das noch unbekannte Werk von Wolfgang Becker, wie ich
Kahnweiler um den quasi privaten Einblick in andere Oeuvres beneide...
Ich selber aber, will, und kann nur aus der Sicht des Rezipienten sprechen,
hierfür reichen die Pfeifen die ich gesehen habe, sowie die auf Wolfgang
Beckers HP, jene die allenthalben bei Dir zu erstehen waren/sind usw.
allemal aus.
> Wenn nicht - und davon kann man beinah auszugehen -
> finde ich Deine Äußerung arg vermessen.
Jaja... Weiß ich doch ;-) Das ist aber das schöne an der "Diversität" der
Maßstäbe; mancher findet, er habe richtig gemessen, anderer findet es
auffällig oft vermessen... Gott sei gedankt, gibt's den Pariser Standard-
Meter hierfür nicht.
Liebe Grüße
Christoph
sorry, wenn ich Dich aus dem Refelx heraus angeschnauzt haben sollte.
Du bist ganz offenkundig der Kenner der Schaffenswelten sowohl von LI
als auch von WB. Ich ziehe daher alles was ich gesagt habe zurück,
verneige mich voll Ehrfurcht demütig vor Dir und behaupte das
Gegenteil!
Tschüssi!
Heiko