Eine Frage an die Pfeifenmacherfraktion:
Ich möchte eine meiner OFi-Pfeifen für eine Bohrung Papierfilter Nr.
3 aufbohren. Da ich damit für mich absolutes Neuland betrete, aber
keine Fehler machen will, wären folgende Informationen für mich sehr
interessant:
1.. Welchen Bohrer verwende ich am Besten? (Holz, Metall, welcher
Durchmesser)
2.. Mit welchen Drehzahlen bohre ich am Besten / sicherstem?
3.. Muß ich den Rest des Rauchkanals irgendwie vor eventuell
geschmolzenem Material schützen?
Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten
Grüße
-Frank-
--
Ein Narr wer Boeses dabei denkt ...
> Ich möchte eine meiner OFi-Pfeifen für eine Bohrung Papierfilter Nr.
> 3 aufbohren. Da ich damit für mich absolutes Neuland betrete, aber
> keine Fehler machen will, wären folgende Informationen für mich sehr
> interessant:
>
>
>
> 1.. Welchen Bohrer verwende ich am Besten? (Holz, Metall, welcher
> Durchmesser)
> 2.. Mit welchen Drehzahlen bohre ich am Besten / sicherstem?
> 3.. Muß ich den Rest des Rauchkanals irgendwie vor eventuell
> geschmolzenem Material schützen?
Ohne Drehbank würde ich mich nicht daran wagen. Immer hin mußt Du sowohl den
Holm als auch das Mundstück aufbohren. Diese Bohrung muß exakt zentrisch
sein. D.h.: Du mußt die vorhandenen Bohrung zunächst exakt zentrisch
ausrichten, und ohne Halter für den Pfeifenkopf (wenn es keine Panel ist
wirds schwierig) ist das mit einer Ständerbohrmaschine nicht zu machen.
Mein Tip(p): Wenn es denn unbedingt sein muß, wende dich an einen
Pfeifenmacher. PH z.B. bietet diesen Service an.
IMHO ist es besser, wenn Du diese Pipe oFi läßt und sie ebenso rauchst.
--
Gruß
Klaus
"Viele wollen Pfeife rauchen, nur der Tabak stört"
Frei nach Hajo Östermann
Moin moin Frank,
> 1.. Welchen Bohrer verwende ich am Besten? (Holz, Metall, welcher
> Durchmesser)
Metallbohrer aber den Bohrer _stumpf_ schleifen sonst kommt er auf
er auf der anderen Seite wieder raus.
> 2.. Mit welchen Drehzahlen bohre ich am Besten / sicherstem?
schnell bohren, wobei ich nicht weis ob du mit einer
Handbohrmaschine bohrst und das Mundstück eventuell in der
Hand halten willst.
> 3.. Muß ich den Rest des Rauchkanals irgendwie vor eventuell
> geschmolzenem Material schützen?
Beim bohren sollten Späne entstehen es sei der Bohrer ist
_zu stumpf geschliffen_ dann drückt er und das Material wird sich
sehr stark erhitzen.
Grüße
Gerhard
"Klaus Komischke" <daft...@fireball.de> schrieb im Newsbeitrag
news:a4in3i$hgb7$1...@ID-50897.news.dfncis.de...
[snip]
> Ohne Drehbank würde ich mich nicht daran wagen. Immer hin mußt Du
sowohl den
> Holm als auch das Mundstück aufbohren. Diese Bohrung muß exakt
zentrisch
> sein. D.h.: Du mußt die vorhandenen Bohrung zunächst exakt
zentrisch
> ausrichten, und ohne Halter für den Pfeifenkopf (wenn es keine
Panel ist
> wirds schwierig) ist das mit einer Ständerbohrmaschine nicht zu
machen.
>
> --
> Gruß
>
> Klaus
Hallo Klaus :-)
Nein, an die Pfeife muß ich nicht heran. Der Zapfen des Mundstückes
ist ist dick genug und sollte die erweiterte Bohrung ohne Probleme
aufnehmen können.
Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber auf die Idee sie ohne zu
rauchen bin ich auch schon gekommen <g> :-) , das Problem ist nur,
das sie, im Gegensatz zu all meinen anderen OFi`s mich einfach nicht
zu mögen scheint und schon nach wenigen Zügen ein gurgelndes
Protestlied zu singen beginnt. Ich bin einfach kein Freund von
Steinen oder Papieren im Pfeifenkopf und finde es auch nicht
sonderlich appetitlich während des Rauchens mit Reinigern zu
hantieren, was ich bei ihr aber tun muß um sie zu ende zu rauchen.
Nein ich bleibe dabei, die 4mm Bohrung ist ihre letzte Chance, wenn
sie mich dann immer noch nicht mag wird sie ausgemustert.
Viele Grüße
> Ohne Drehbank würde ich mich nicht daran wagen. Immer hin mußt Du sowohl
den
> Holm als auch das Mundstück aufbohren. Diese Bohrung muß exakt zentrisch
Das kann man so nicht sagen, das Zapfenloch ist i.d.R. tiefer gebohrt als
der Zapfen lang ist.
Es muß auch nichts ausgerichtet werden, es soll ja nur das vorhandene
Loch um einige mm aufgebohrt werden,
Handbohrmaschine im Schraubstock einspannen und die Teile
die aufgebohrt werden solle einfach in der Hand halten,
der Bohrer sucht sich dann seinen Weg.
Grüße
Gerhard
"Gerhard Wilhelm" <Wilhelm...@t-online.de> schrieb im
Newsbeitrag news:a4inf2$me1$06$1...@news.t-online.com...
> "Frank Kalinowski" <frkali...@compuserve.de> schrieb
>
>
> Moin moin Frank,
>
Moin Gerhard :-)
Damit kann ich etwas anfangen! Danke Dir!
-Frank-
<schnippel>
> der Bohrer sucht sich dann seinen Weg.
Das ist es ja. Wenn der Bohrer nicht richtig angeschliffen oder zu stumpf
ist, erblickt er naher das Tageslicht raus, wo er nicht soll. ;-)
ich bin zwar gerade von der "Ambiente" in Frankfurt wieder da
und weiß nicht, wo mir der Kopf steht, aber da möchte ich mal
eben meinen "Senf" dazugeben:
Nimm einen neuen (scharfen) Metallbohrer und spanne ihn in
einen Schraubstock. Wähle ihn etwas größer als deinen Filter,
damit dieser "quellen" kann und der Zug nicht behindert wird.
Dann nimmst du dein Mundstück in die Hand und setzt den
Rauchkanal auf die Bohrerspitze.
Dabei wirst du merken, wie sich die Spitze des Bohrers von
allein im Rauchkanal zentriert.
Nun drehst du langsam von Hand das Mundstück und wirst
merken, wie der Bohrer "greift".
Ab jetzt mußt du schon aufpassen, daß sich der Bohrer nicht
zu schnell in dein Mundstück bohrt.
Halte ihn zurück und beobachte, wie sich spiralförmig das
Mundstückmaterial aus dem Rauchkanal windet.
Wenn du etwas Gefühl in den Fingern hast, wirst du merken,
wie sich der Bohrer selber seinen Weg sucht.
Bohre nicht tiefer als nötig, aber auch nicht zu kurz,
damit der Filter nicht gestaucht wird.
Ich würde keinesfalls das Mundstück einer laufenden Maschine
aussetzen.
Noch Fragen?
Dann ruf mich an!
Rolf
"rolf osterndorff" <in...@piepenhoeker.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3c6e2b3d$0$12718$9b62...@news.freenet.de...
> Hallo Frank, hallo daft,
[snip]
Hallo Rolf!, Daft
Vielen Dank für Deine ausführliche Anleitung. :-)
Ursprünglich hatte ich vor das Mundstück an meiner Tischbohrmaschine
zentriert einzuspannen um Zentimeter genau bohren zu können, stelle
aber nach endlosen Minuten im Keller fest, daß ich das gute Stück
vor einem halben Jahr einem Freund geliehen habe. ( Das gute an
Alzheimer ist das man aber auch die schlechten Dinge alle wieder
vergißt ... <g>) Was also tun? Ich wollte es unbedingt hinter mich
bringen, die Pfeife endlich rauchen....
Also nahm ich meine Handbohrmaschine, hockte mich auf den Boden, das
Teil zwischen die Oberschenkel, den Bohrer nach oben zeigend. Um es
kurz zu machen - wahrscheinlich hatte ich mehr Glück als Verstand,
immerhin ist der Zapfendurchmesser nur 6mm, aber die Sache verlief
völllig problemlos und ich konnte meine Pfeife endlich ohne die
lästigen Reiniger verwenden zu müssen bis zum Schluß genießen.
@Gerhard: Danke Dir auch nochmal für Deine Tipps :-)
Einen schönen Sonntag wünschend
@Rolf, habe gestern aus Neugierde Deinen Tipp ausprobiert und bin
schwer begeistert. Ein Kinderspiel! Quasi kann man keine Fehler
machen und es ist wirklich Kinderleicht...
Einen schönen Tag
> Quasi kann man keine Fehler machen und es ist wirklich Kinderleicht...
^^^^^
Hurra, "Quasi" in daft!
Ich kannte Quasi bislang nur aus dafa, wo es sogar Eingang in die FAQ
gefunden hat:
,---- [ [FAQ] de.alt.fan.aldi <2002-01-30> ]
| 2.8. Wer oder was ist "quasi"?
|
| "quasi" hat sich quasi zum Maskottchen oder Haustier dieser NG
| entwickelt.
| Obwohl ihm ein Zuhause angefertigt wurde
| (http://www.koever.com/aldi/quasi/) versteckt es sich mit Vorliebe
| in den Postings der dafa-User. Es ist schon abenteuerlich, wo "quasi"
| sich herumtreibt und was es erlebt. Wenn Du "quasi" entdeckst, kannst
| Du die anderen Leser gern auf seinen Aufenthalt und sein Tun
| aufmerksam machen.
`----
SCNR,
-ak-
Pfeife aus, da demnäxt in der rauchfreien Zone zum Biathlon-gucken
--
Mit abnehmendem Pegelstand in der Flasche und fortschreitendem Verglimmen
dieses gewaltigen Krautes in der Pfeife wird sich, je noch Kondition
früher oder später, ein recht wohliges Körpergefühl einstellen.
(Sven Koenigsmann zur Kombination Talisker & Nightcap in de.alt.fan.tabak)
> @Rolf, habe gestern aus Neugierde Deinen Tipp ausprobiert und bin
> schwer begeistert. Ein Kinderspiel! Quasi kann man keine Fehler
> machen und es ist wirklich Kinderleicht...
Ich freu mich immer, wenn ich weiterhelfen kann.
Als "Händler" halte ich mich beim Posten etwas zurück, damit nicht der
Verdacht der Eigenwerbung entsteht, aber bei Problemen mit Pflege,
Wartung oder Reparatur, ... immer gerne eben anfragen ;-)).
Rolf