Per Zufall bin ich in den Besitz von einigen erlesenen
Exemplaren dieser erstaunlichen Pfeifenmarke gekommen,
falls jemand etwas darüber wissen sollte, bitte posten.
Viele Grüße
Heinz
--
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de
Heinz Schwarzkopf schrieb:
> hat schon mal jemand von "Büttner" Pfeifen gehört??
Jein. Ein sehr populärer und m.E. auch einigermaßen brauchbarer Reamer
trägt diesen Namen.
Schöne Grüße,
Adrian BBF in MdP
> > hat schon mal jemand von "Büttner" Pfeifen gehört??
> Jein. Ein sehr populärer und m.E. auch einigermaßen
> brauchbarer Reamer trägt diesen Namen.
Moinmoin,
und langsam kommen die Tomaten:-)
"British Buttler" ist das Reinigungsgerät.
@ Heinz
http://home.t-online.de/home/Pfeifenlaedchen-W.B.Design/index.htm
könnte "er" sein?
Grüße
Gerhard
>und langsam kommen die Tomaten:-)
>
>"British Buttler" ist das Reinigungsgerät.
...und vielen Dank fuer die passenden Gurken. :-)
Der Reamer heisst "British Buttner".
>@ Heinz
>
>http://home.t-online.de/home/Pfeifenlaedchen-W.B.Design/index.htm
>
>könnte "er" sein?
"Er" traegt lt. begeisterter Kundenmails den Namen "Bürmann", nicht
"Büttner".
Gruss, Detlev
> hat schon mal jemand von "Büttner" Pfeifen gehört??
Soweit ich weiß, wurden die von einem Frankfurter
Tabakladen verkauft.
Sie sind -glaube ich- von einem Macher aus der
Gegend gefertigt worden...
Alles ohne Gewähr, da aus den grauen Zellen ;-)
HTH (hope that helps) - manni
Gerhard Wilhelm <Wilhelm...@T-Online.de> typed:
> @ Heinz
>
> http://home.t-online.de/home/Pfeifenlaedchen-W.B.Design/index.htm
>
> könnte "er" sein?
Der Mann heißt aber meines Wissens Bürmann - das ist von Büttner weiter
weg als McClelland
von McConnell ;-))
IIRC sind "Büttner"-Pfeifen doch diese Bakelit-Teile aus den 30er
Jahren des 20 Jh. mit eingeschraubten (Ton?)-Einsatz. Oder täusche ich
mich da schon wieder?
SG,
Heiko
Gerhard Wilhelm schrieb:
> und langsam kommen die Tomaten:-)
>
> "British Buttler" ist das Reinigungsgerät.
Tomatenregen abgwehrt. ;-) Meiner heisst British Buttner. Und da
Briten Umlaute nur zu Dekorationszwecken verwenden, tippe ich stark
auf ein vereinfachtes "Büttner".
Schöne Grüße,
Adrian DdLNR in Savinelli Bulldog
Heiko Jahr wrote:
> IIRC sind "Büttner"-Pfeifen doch diese Bakelit-Teile aus den 30er
> Jahren des 20 Jh. mit eingeschraubten (Ton?)-Einsatz. Oder täusche ich
> mich da schon wieder?
Zu Deiner Datierung passt DAS:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=3251957423
Grüße
Steffen
"Heiko Jahr" <okie...@yahoo.de> schrieb
> IIRC sind "Büttner"-Pfeifen doch diese Bakelit-Teile aus den 30er
> Jahren des 20 Jh. mit eingeschraubten (Ton?)-Einsatz. Oder täusche ich
> mich da schon wieder?
nein, dass stimmt wohl so.
Bis denn
Peter
> IIRC sind "Büttner"-Pfeifen doch diese Bakelit-Teile aus den 30er
> Jahren des 20 Jh. mit eingeschraubten (Ton?)-Einsatz. Oder täusche ich
> mich da schon wieder?
Ne, da täuscht Du dich nicht. Habe bei Manufactum das hier gefunden:
http://www.manufactum.de/mhp1/cgi-bin/mhp.hauptframe?pSession=17187715956524
329474391&pT=44297&fb=1&pnrJava=1&pstrLZ=undefined
oder:
Zitat:
In den 30er und 40er Jahren hatten sich die »Pipen« des 1926 von Fritz
Büttner in Danzig gegründeten Unternehmens europaweit einen Namen gemacht -
Niederlassungen in Großbritannien und Frankreich, Österreich, den
Niederlanden und der Schweiz zeugten von der Verbreitung der Büttner-Pipen.
Erhältlich waren die Pfeifen und Zigarettenspitzen damals nur
in »offiziellen Verkaufsstellen« oder bei einer Bestellung »als Drucksache
in offenem Briefumschlag 4 Pfg. Porto« auf dem Versandweg.
Also tatsächlich diese Bakelitteile.
HTH
So long
Sascha
<<
Die Büttnersche Pfeifenproduktion wurde in den 80er Jahren eingestellt.
Eckhard Büttner setzt für uns aus den Restbeständen der Halbfertigfabrikate
die große Pipe zusammen. Im Fachhandel erhalten Sie die Büttner-Pipe also
nicht mehr, aber bei uns.
Zahlreiche Deutsche Reichspatente und Auslandspatentierungen bezeugen die
einzigartige Konstruktion und Materialwahl der Büttner-Pipen: Die Hülle des
Pfeifenkopfes ist aus Duroplast gefertigt und, wie es bei diesem Werkstoff
üblich war, dem natürlichen Vorbild - in diesem Fall dem Wurzelholz
Bruyère - in der Farbgebung nachempfunden. Nach altem niederländischem
Vorbild raucht man aus einem Kopf aus kühlendem weißem Ton, der hier mit
einem Schraubring aus Duroplast versehen ist. Zwischen Tonkopf und Hülle
liegt das in Konstruktion und Zusammensetzung patentierte Herzstück der
Pfeife, der große, saugfähige Filter aus Kieselsäure-Anhydrid und
Meerschaum. Wegen des langen Weges, den der Rauch um und durch den Filter in
der Pfeife nehmen muß, kühlt er von etwa 600° C im Pfeifenkopf auf 35-37° C
am Mundstück ab, und das heißt: »Kein Zungenbrand mehr!« In der
Pfeifenkopfhülle steckt in einer Korkeinlage das Mundstück, das aus
brasilianischem Para-Kautschuk gefertigt ist, der als weitaus beste
Kautschuksorte gilt. Die Form des breiten Flach-Bisses liegt angenehm im
Mund.
Länge 13 cm, Höhe 3,7 cm, Kopfdurchmesser außen 4 cm, innen 1,8 cm. Gewicht
40 g.
<<
So long
Sascha
mit TD #13 in alter VN
Hallo Heinz, daft,
nach langer Abstinenz juckt es bei Deiner Frage in den Fingern.
Da Du " Büttner " und nicht " Buttner " geschrieben hast, dürfte es
sich um die Büttner-Systempfeife aus Duroplast handeln - mit
austauschbarem Filter aus Kieselsäure-Anhydrid und Meerschaum und
Para-Kautschuk-Fishtail-MS. Der Brennraum besteht aus weißem Ton und
kann mittels eines Schraubrings aus Duroplast zum Filtertausch
entfernt werden. Fritz Büttner aus Danzig hat die " Pfeifen ", auf
deren Technik er Patente besaß, in den 30er und 40er Jahren in ganz
Europa vertrieben ( Niederlassungen und Direktvertrieb ). Produktion
wurde in den 80ern eingestellt. 1999 hat Manufactum
- wohl letztmals ( Katalog Nr. 12 ) - die aus Ersatzteilen
zusammengestellte Pfeife für DM 115.-/ Ersatzfilter ( 5 Stück ) für DM
34.- vertrieben.
Rauchtechnisch mit einer Ton-/ Meerschaumpfeife zu vergleichen, zB. um
Tabake zu testen. Als pfeifenhistorisch Interessierter sollte man sie
vielleicht in der Sammlung haben.
Gruß, Klaus
schön Dich mal wieder hier zu lesen.
Viele Grüße aus Essen
Peter
>Soweit ich weiß, wurden die von einem Frankfurter
>Tabakladen verkauft.
>Sie sind -glaube ich- von einem Macher aus der
>Gegend gefertigt worden...
Du meinst wahrscheinlich K. Bittner, dessen Pfeifen bei Tabak Büttner in
FFM verkauft wurden.
>Alles ohne Gewähr, da aus den grauen Zellen ;-)
wirst langsam alt ;-)
Gruß nach TR
Ha-Jue
--
"The difference between men and boys, is the price of their toys ..."