ich habe mir mal ein paar Gedanken über mein Radiokonsum-
verhalten gemacht und würde gerne darüber hier in der Gruppe
disskutieren.
Da mein Radioempfang durch das Kabelnetz ermöglicht wird,
habe ich die Auswahl aus den verschiedensten Radiosendern.
Im Gegensatz zu früher, wo ich rund um die Uhr nur ein Sender
gehört habe - vorzugsweise Sputnik - suche ich nun mit Hilfe
der Sendeablaufpläne der einzelnen Sender mir mein Radio-
programm zusammen (zur Zeit bestehend aus JAM FM, evo-
sonic und Sputnik).
Wenn man dies nun verallgemeinern würde, könnte man sagen
daß sich der Konsument immer mehr selbst seinen persönl.
Informationsfluß/Unterhaltungsangebot steuert, anstatt dies
zu nehmen was er bekommt. Sicherlich ist so eine eigene
Informationsmündigkeit beim Fernsehen schon viel eher zu
erkennen, aber IMO wird der Konsument immer weiter ge-
schult/trainiert seine Informationen selber zu selektieren.
Der Grund für diese neue verstärkte Art des Informations-
konsums sehe ich in den neuen Medien (WWW, Usenet
u.a.) begründet. Da in diesen Diensten der Informationsfluß
nicht zum Nutzer kommt (sowie bei den Alternativen), sondern
der Nutzer selbst zu den unterschiedlichen Informationen
gehen muß - und somit das Informationsangebot selektiert.
Wie seht ihr dies??
PS.: es kann sicherlich sein das diese Tatsachen Medienforschern
usw. schon von anfang an klar sind, aber ich bin nun eben mal von
alleine zu dieser Erkentnis gelangt. Und das wollte ich natürlich nie-
manden vorenthalten :)
Dirk