Die drei Ausgaben pro Woche scheinen sich quotenmäßig noch nicht
bessernd auszuwirken ("Miesere Quoten als Intimfeind Pocher"), obwohl
die Sendungen meistens witzig sind.
Dazu kommt: Schmidts Klassik-Tour mit Concerto Köln (Mozart u.a.)
findet nicht den gewohnten Anklang (schlecht beworben?), wird
teilweise abgesagt (ist Künstlern wie Manfred Krug auch schon
passiert) und führt deshalb zu Überschriften wie "Neues Jahr beginnt
für Harald Schmidt schlecht", "Harald Schmidt bleibt auf seinen
Tickets sitzen", oder gar "Harald Schmidt unbeliebt" bzw. "Keiner will
Harald Schmidt sehen". Klingt natürlich ziemlich hart, ich hoffe, es
wurmt den Meister nicht allzusehr (gab es doch vor der Sat1-Premiere
ziemlich großmäulige Ankündigungen), denn die Musik-Sache liegt ihm
bestimmt am Herzen.
Heute kommen erste Äußerungen von Schmidt dazu: "'Ich bedaure das
sehr', sagte Schmidt der dpa. 'Ich habe noch nie eine Vorstellung
abgesagt, solange unten einer mehr sitzt als oben auf der Bühne steht,
wird nach den goldenen Regeln des Theaters gespielt.'"
(
http://www.tagesspiegel.de/medien/aufmerksamkeitsschwund-liebling-der-woche/6065302.html
)
Wenigstens ein bisschen Seelensalbe gibt es aber:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/harald-schmidt-der-late-night-praesident-11605263.html