Kalkofe Interview im Playboy 03/2007

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EinFSR Fan

ungelesen,
18.02.2007, 08:49:2218.02.07
an
Hallo,

endlich ein Grund, den Playboy zu kaufen:

Anbei das komplette Interview mit Oliver Kalkofe:


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"Fernsehen macht uns alle doof"

Oliver Kalkofe wird vom Playboy interviewt
Erschienen im Playboy (Deutschland) 03/2007

Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Oliver Kalkofe,
Deutschlands bissigster TV-Kritiker, über den desolaten
Zustand des Programms, den Versuch, besser zu unterhalten
und seinen schwerbehinderten Rehpinscher


Playboy: Herr Kalkofe, sagen Sie doch mal
was Positives übers deutsche Fernsehen.

Kalkofe: Es gibt überdurchschnittlich viele
Kanäle, auf denen man theoretisch sehr viele
schöne Programme senden könnte. Man
beachte den Konjunktiv.

Playboy: Die Lage ist also hoffnungslos?

Kalkofe: Wenn es eine Neustart-Taste gä-
be, würde ich sie sofort drücken. Oder wir
sprengen die Sender und rufen eine kulturelle
Revolution aus: Hört auf, uns zu verarschen
und zu verachten.

Playboy: Vielleicht wollen wir genau das?
Die Quoten scheinen doch zu stimmen?

Kalkofe: Es gibt eine ganz große Menge von
simplen Geistern. In jedem Land auf der
Welt. Und für die gibt es einen kleinsten ge-
meinsamen Nenner. Es ist ja auch überhaupt
nichts dagegen zu sagen, den zu bedienen.
Aber eben nicht nur.

Playboy: Offenbar ist es schwer, ein Format
zu entwickeln, das zugleich unterhält und
bildet. Was könnten Sie sich vorstellen?

Kalkofe: Ich habe ja gar nicht den Anspruch,
dass Fernsehen mich bilden soll. Es soll mich
nur nicht verblöden. Ich möchte unterhalten
und überrascht werden. Die Amerikaner ma-
chen es uns ja vor und produzieren perma-
nent tolle Serien wie Lost oder 24.

Playboy: Wer trägt die Schuld?

Kalkofe: Die Programmmacher. Deshalb
haben wir das traurigste Fernsehprogramm
der Welt. Unglaublich eigentlich, denn wir
haben gleichzeitig eines der vielschichtigsten.
Viele Sender, viele Möglichkeiten, viel Geld.
Aber es gibt überhaupt keinen Willen mehr,
etwas Eigenes zu kreieren. Wir sind in einer
furchtbaren Zeit des Stillstands.

Playboy: Woran liegt das?

Kalkofe: Die Macher haben Angst. So bit-
ter es ist: Die wollen nur überleben. Ohne
Arbeit. Beim Fernsehen möglichst gut ver-
dienen, eine große Fresse haben, auf ein
paar Empfänge gehen und ein paar Promis
kennen. Das ist die Motivation der meisten.
Es ist unfassbar, mit wie wenig Geld und
Aufwand da etwas gemacht wird und mit
wie wenig Liebe zum Detail. Die sagen sich:
"Hey, wir können Stunden flüllen, indem wir
ein Flipchart aufstellen, einen armen Vollidi-
oten da hinstellen, der nach vorn guckt und
sich vier Stunden vor dem gleichen Bilder-
rätsel den Restverstand aus der Rube labert.
Es funktioniert. Und die Trottel rufen noch
an und finanzieren uns den Dreck. Und weil
das geht, wird es gemacht.

Playboy: Mit Ihrer eigenen Sendung, Kal-
kofes Mattscheibe, profitieren Sie geradezu
von diesen Inhalten...

Kalkofe: ... stimmt, ich lebe quasi parasitär
von dem Ungesunden des Mediums, quelle
als Pickel raus und zeige das.

Playboy: Wie oft kommt es vor, dass sich
Parodierte bei Ihnen beschweren?

Kalkofe: Ab und zu schon. Judith & Mel
zum Beispiel, das Heimatduo, die nannte ich
mal die Gandersheimer Gesichtsbaracken.
Immer wenn wir die in der Mattscheibe
hatten, kam danach ein heftiger Beschwer-
de-Anruf. Über dritte hörte ich, Mel würde
ziemlich ausrasten, wenn mein Name fällt,
und würde mir gern mal die Fresse polieren
lassen. Weiß aber nicht, ob das alles so
stimmt, bisher ist noch nichts geschehen.
Denn die Promis sind gar nicht so gefährlich,
die Fans sind es.

Playboy: Volksmusikfans sind ...

Kalkofe: ... militant. Volksmusikfans sind
die al-Qaida der Fanszene, das sind kleine,
schunkelnde Terrorzellen. Wenn du einmal
etwas gegen die Flippers, Patrick Lindner
oder die Kastelruther Spatzen sagst, kommen
unfassbare Briefe, und die machen dich total
fertig. Da gibt es so viele schöne Beispiele.
Die hebe ich mir für später auf wenn ich
meine Biografle schreibe.

Playboy: Haben Sie schon einen Titel?

Kalkofe: Ich sehe mich ja als Furunkel am
Arsch der Unterhaltung. Am Arsch der Un-
terhaltung wäre ein schöner Titel.

Playboy: Sie sind ziemlich hart zu anderen.
Welche Kritik würde Sie selbst hart treffen?

Kalkofe: Jeder Kritiker oder Möchtegern-
Scherzkeks, der was auf sich hält, hat schon
versucht, mich schlimmer zu beleidigen, als
ich es kann. Das macht mir nicht viel, das
finde ich eher spannend.

Playboy: Was würde Kalkofe über Kalkofe
sagen?

Kalkofe: Gar nichts, ich würde diese fette,
aufgeblähte Beleidigungsqualle mit der chro-
nisch übergroßen Fresse einfach mit Nicht-
achtung strafen, das ist viel schlimmer.

Playboy: Warum machen selbst Personen wie
Heide Simonis in Shows wie Let‘s Dance
mit und blamieren sich dabei?

Kalkofe: Das verstehe ich auch nicht. Ich
würde mich ja eher mit einem Lama vor den
Kaufhof stellen und Panfiöte spielen, wenn
sonst nichts mehr geht. Es ist wohl dieser
Wunsch, nicht vergessen zu werden. Für
Dancing on Ice oder Let‘s Dance wurde
auch ich übrigens angefragt. Ich habe aber
sofort abgelehnt warallerdings schon ziem-
lich beleidigt, dass ich überhaupt gefragt wur-
de. Und da laufen auch Deals. Dann heißt es
zum abgehalfterten Schauspieler: Wir ha-
ben noch eine Serie für dich, aber dann musst
du auch ins Dschungelcamp kommen.

Playboy: Hört sich wie Erpressung an.

Kalkofe: Es ist ein Geben und Nehmen.
Ich glaube, Frau Simonis wollten sie bei
irgendeiner karitativen Sache unterstützen.
Und sie dachte vielleicht: Na ja, dann zeig
ich mal, dass ich auch lustig sein kann.
Das ist eine fehlerhafte Selbsteinschätzung.

Playboy: Laut Rundfunkstaatsvertrag sind
die Öffentlich-Rechtlichen verpflichtet zu
einem Vollprogramm ... mit vielfältigen
Inhalten, in welchem Information, Bildung,
Beratung und Unterhaltung einen wesent-
lichen Teil des Gesamtprogramms bilden.
Erfüllen sie ihren Auftrag?

Kalkofe: Nein, und deshalb bin ich auf die
ja wirklich sauer. Ich bin es auf die Privaten
auch, aber die können nichts dafür, denn
das sind kommerzielle Unternehmen. Sie
machen es auf die falsche Art, und sie dürf-
ten trotzdem ihr Publikum nicht komplett
verachten. Da unterhalten dich Leute, die
du nicht mal im Bus kennen lernen lernen willst,
stundenlang. Aber gut, das ist ihr Ding. Aber
die Offenthch Rechtlichen die bekommen
unser Geld. Es wäre ihre Aufgabe, Impulse zu
setzen. Es wäre ihre Aufgabe, jedes Jahr mit
geilen Ideen zu kommen. Aber die machen
lieber noch fünf Frühlings- oder Sommer-
feste der Volksmusik und dampfen Harald
Schmidt so ein, bis auch der nur noch Dienst
nach Vorschrift macht.

Playboy: Haben Sie einen Lösungsvor-
schlag?

Kalkofe: Wir müssen diesen verkopften
Beamtenapparat schleifen. Du kannst einen
Fernsehsender nicht wie ein Katasteramt
führen. Die arbeiten nach Stechuhr und zie-
hen viele mit durch. Das ist ein stehendes,
verfaulendes und stinkendes Gewässer. Und
ab und zu rührt mal einer darin, wirft einen
Stein rein, und dann freuen sich alle, dass
der so schöne Kreise zieht, und glauben, sie
hätten den Strudel neu erfunden.

Playboy: Also ist keine Rettung in Sicht?

Kalkofe: Es wird immer schlimmer. Früher
musstest du tolle Sachen können, um ins
Fernsehen zu kommen. Heute haben die Leu-
te vor der Kamera kein Empfinden mehr für
sich oder die Qualität dessen, was sie tun. Die-
se ganzen Busenwitwen und Partyluder. Die
können nichts, die sind dumm und haben
nichts zu sagen im Leben. Du musst dir deren
dummes Geseire anhören und verblödest mit.
So machst du die Gesellschaft kaputt.

Playboy: Übertreiben Sie nicht ein wenig?
Kalkofe: Nein. Früher sagten die Moralkri-
tiker und die Kulturpessimisten: Fernsehen
macht uns alle doof. Das war übertrieben.
Heute stimmt es. Viele Zuschauer sind sehr
jung, kennen sich nicht mit dem Fernsehen
aus und wissen nicht, dass vieles ein Fake ist.
Die gehen zum Arzt und fragen: Was soll
ich denn tun? Mein Vater hat mich nicht
vergewaltigt. Ich hatte noch keinen Sex mit
Tieren. Ich bin zwölf und noch Jungfrau. Ich
falle ja voll aus dem Raster.

Playboy: Fernsehen ist also nicht nur doof,
sondern auch gefährlich?

Kalkofe:Was derzeit passiert, ist ein
ganz, ganz schleichender, extremer Ver-
blödungsprozess. Der sich wie ein Virus
einnistet und den du irgendwann nicht
mehr mitbekommst. Big Brother
war beim ersten Mal noch ein Schock
Dann ist es dir scheißegal, denn du kannst
dich nicht jeden lag sechs Jahre lang darüber
aufregen. Das Dschungelcamp am Anfang:
Oh, Gott! Beim zweiten Mal: ja, jetzt ha-
ben sie Känguru-Hoden gefressen. Ist mir
auch egal. Man stumpft ab, und plötzlich ist
man nicht mehr in der Lage, sich auf etwas
zu konzentrieren.

Playboy: Und so entsteht die neue Unter-
schicht?
Kalkofe: Mir macht Angst, dass die Dumm-
heit so an Macht gewonnen hat. Wir haben
jetzt nur über Fernsehen geredet. Aber auch
wenn es um Terror oder um Glaubens-
kriege geht, es hat ja alles die gleiche Wur-
zel: Dummheit. Je dümmer du bist, desto
eher lässt du dich für irgendwas benutzen
und denkst nicht mehr selbst nach. Nehmen
wir die Diskussion um die Mohammed-
Karikaturen: ein unfassbares Beispiel von
weltumspannender Ignoranz und Dumm-
heit. Kaum eine Religion lebt ja das, was
sie predigt, nämlich in Frieden miteinan-
der auszukommen. Ich meine, wir können
wirklich froh sein, dass radikale Katholiken
nicht wissen, wie man einen Sprengstoff-
gürtel bastelt.

Playboy: Im März kommt der zweite Teil
Ihrer Edgar-Wallace-Parodie mit dem Titel
Neues vom Wixxer ins Kino. Beschreiben
Sie den Plot des Films in drei Sätzen.

Kalkofe: Ich verliebe mich in die Tochter
von Lord Dickham, dem ehemaligen Chef
von Scotland Yard. Da ich aber nicht dem
typischen Yard-Bild entspreche, versuche ich
mich mit der Hilfe von Bastian Pastewka zu
ändern. Doch dann stellt sich raus, dass mei-
ne Liebe und mein Partner auf der Todesliste
vom Wixxer stehen.

Playboy: Trotz zwei Millionen Zuschauern
waren Sie angeblich unzufrieden mit dem
ersten Teil.

Kalkofe: Ja und nein. Ich bin natürlich über den
Erfolg und das Werk generell sehr glücldich,
aber trotzdem weder mit mir noch mit dem
Film richtig zufrieden. Zu viel wurde ganz
anders, als ich es geplant hatte, das lag an meh-
reren Faktoren. Aber ich habe nun mal dieses
Baby geboren und bin einer der Väter. So ist
das mit einem Kind: Man erzieht es, und 18
Jahre lang denkt man, vielleicht bringt es mal
den Weltfrieden oder erfindet ein Mittel gegen
den Krebs. Und dann geht es nur zur FDP.

Playboy: Macht man es beim zweiten Kind
automatisch besser?

Kalkofe: Ein paar Dinge ja, weil man aus
Fehlern lernt. Ich habe die Kritik aufrecht
entgegengenommen und werde es auch beim
zweiten Teil tun. Doch ich werde persönlich
mehr darunter leiden, wenn es Leuten nicht
gefallen sollte. Denn ich sage ganz offen: Der
Film ist dem, was wir vorhatten, sehr, sehr
nahe gekommen.

Playboy: Wie wichtig war es Ihnen, dass
Schauspieler aus den alten Edgar-Wallace-
Filmen mitspielen, wie nun im zweiten
Teil Joachim Fuchsberger? Bloßes Name-
Dropping flur die Quote?

Kalkofe: Nein. So etwas wie die 7 Zwerge,
das ist Name-Dropping. Da macht jeder
Deutsche, der sich als Comedy-Künstler ver-
kauft, seine Nummer aus dem Programm.
Nur dass er diesmal eine Mütze aufhat. Dass
wir Fuchsberger überzeugen konnten, macht
mich sehr stolz und glücklich. Es ist schließ-
lich sein erster Film seit 33 Jahren.

Playboy: Das ist lange her, Sie waren damals
acht. Jetzt sind Sie 41. Wie alt fühlen Sie sich?

Kafkofe: Auf jeden Fall jünger, als ich bin.
Ich bin an einem bestimmten Punkt stehen
geblieben, ab da ging das ganze Leben im
Zeitraffer. Nie hatte ich Zeit, mich mal hin-
zusetzen und zu überlegen, was mir mein
Leben bisher gebracht hat. Schon klasse,
was da alles passiert ist. Schade, dass ich es
nicht mitbekommen habe.

Playboy: Hört sich schwer nach einer
Lebenskrise an.

Kalkofe: Ich habe die Befürchtung, dass ich
am Ende meines Lebenswegs denke: Mist,
das ging mir alles viel zu schnell. Ich möchte
bitte zurückspulen und ein paar Szenen noch
mal anschauen.

Playboy: Noch einmal 16 sein?

Kalkofe: Nein, bloß nicht.

Playboy: Eine schlimme Zeit? -

Kalkofe: Furchtbar. Pubertät und
alles. Ich habe es überlebt, über-
standen, und es ging.

Playboy: Sie wuchsen in der Pro-
vinz auf.

Kalkofe: Richtig, in Peine. In
einer Stadt, die niemals wusste,
was sie werden sollte. Zu klein für
eine Großstadt und zu groß für
eine Kleinstadt. Ohne Extreme.
Stillstand.

Playboy: War das wichtig für Ihren
Humor?

Kalkofe: Extrem. Die meisten meiner Kolle-
gen haben ähnliche Erfahrungen. Ich kenne
wenig lustige Leute, die in einer Großstadt
aufwuchsen und ein cooles Leben hatten.
Jeder von uns hat einen Hau weg und etwas
Seltsames erlebt.

Playboy: Aber vielleicht wären Sie dort
glücklicher geworden?

Kalkofe: Ich glaube nicht. Ich hätte mich
früh umgebracht oder wäre mit der Schrot-
flinte durch die Innenstadt gelaufen...

Playboy: Sie waren auch noch klein, dick
und unsportlich. Ist Humor Ihr Ventil?
Kalkofe; Du wirst nicht lustig, wenn du toll
aussiehst. Das liegt in der Natur der Sache.
Als attraktive Frau hat man das zum Beispiel
nicht, dass man sich anderen präsentiert und
was über die eigene Weitsicht erzählen muss.
Schöne Frauen sind selten lustig. Die meisten
Frauen, die sich heute als Comedy verkaufen,
sind Selbstdarstellerinnen.
fern Dekollet~ und hübsch aufgemacht in
irgendwelchen Shows und verkaufen dir die
ganze Zeit, sie wären superlustig, weil sie
über alles laut lachen und sich ständig auf
die Schenkel hauen,

Playboy: Sie sind noch kinderlos. Haben Sie
nicht den Wunsch, der Welt einen Nachfolger
für kalkofes Mattscheibe zu hinterlassen?
Ich hätte Lust auf Familie, aber für
alles gibt es die richtige Zeit. Ich warte. Bis
dahin bin ich lediglich der Stiefrater eines
blinden Hundes.

Playboy: Eines Blindenhundes oder eines
blinden Hundes?

Kalkofe: Blind. Er ist ein blinder Rehpin-
scher und heißt Horst. Meine Freundin
hat ihn von einem Opa übernommen, der
versuchte, eine Entzündung an den Augen
des Hundes selbst zu operieren. Seitdem ist
Horst blind.

Playboy: Eine tragische Geschichte.
Kalkofe: Kurz vorher wurde er auch noch~
kastriert. Anschließend hatte er Pilze an den
Ohren, wodurch die ganzen Haare ausfielen.
Und dann ist er gehumpeit, und ein Arzt hat
ihm das Bein operiert. Aber leider das ge-
sunde. Weswegen er jetzt zum Teil auf drei
Beinen läuft.

Playboy: Das klingt ausgedacht.

Kalkofe: Ja, ist es aber nicht. Horst ist
nicht totzukriegen. Der ist jetzt wahr-
scheinlich schon zwölf oder dreizehn, war
bereits klinisch tot und mehrfach von den
Ärzten aufgegeben, aber das ist Horst
egal, der hört nicht so auf Ärzte, obwohl
er jetzt sogar einen Tumor hat. Er hat
schon mehrfach das Licht am Ende des
Tunnels gerochen, aber jedes Mal dem
Sensenmann ans Bein gepisst. Das ist
überhaupt ein schönes Motto~ fürs Leben:
Was auch passiert, mach einfach immer
weiter. Sei ein Horst.

Interview: Detlef Dreßlein / Tim Gutke


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dick im geschäft
» Oliver Kalkofe, geboren 1965 in Hannover, fand über das Radio zu
seiner
Berufung. Für die Comedy Das Frühstyxradio entwickelte er bereits das
Format Kalkofes Mattscheibe. Dieses schaffte es 1994 ins Fernsehen und
lief anfangs auf Premiere, zuletzt auf Pro Sieben. Für die bissige
Mediensatire
erhielt Kalkofe 1996 den Grimme-Preis und 1999 den Deutschen Comedy-
Preis. Mit Oliver Welke und Bastian Pastewka schheb er das Drehbuch zu
Der Winer, der 2004 zu einem der erfolgreichsten deutschen Hime wurde.
Ab dem 22. März läuft die Fortsetzung Neues vom Wärer in den Kinos.


Jens Bernert

ungelesen,
24.02.2007, 15:09:2324.02.07
an
Schönen Dank für das Interview!
--
24.02.2007 21:09:04 Jens Bernert

Karsten Kupper

ungelesen,
24.02.2007, 17:20:0624.02.07
an
> Playboy: Übertreiben Sie nicht ein wenig?
> Kalkofe: Nein. Früher sagten die Moralkri-
> tiker und die Kulturpessimisten: Fernsehen
> macht uns alle doof. Das war übertrieben.
> Heute stimmt es.

Wie war. Die Amerikanisierung läuft. Deutschland wird doof.

Grüße
Karsten
--
Die Kultur eines Volkes drückt sich in ihrer Sprache aus.
(J.W.Goethe)


Bernd Ohm

ungelesen,
24.02.2007, 20:42:3724.02.07
an
Karsten Kupper schrieb:

> Wie war.

Wie war was?

> Die Amerikanisierung läuft. Deutschland wird doof.

Und vorher geht noch die Rechtschreibung über den
Kupper, äh ... die Wupper.

SCNR


bis denn, BEN

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