Ich dachte, ich teile den Artikel in der heutigen Ausgabe der "Neuen
Presse" aus Hannover mal mit Euch. Ich find es einfach lächerlich.
Aber lest selbst...
Lehrer klagt gegen die "Onkelz"
Pattenser will die umstrittene Band nicht im Rolling-Stones-Konzert
hören
Ein Englischlehrer klagt gegen den Auftritt der Rechtsrock-Band Böhse
Onkelz beim Stones-Konzert am 8. August auf dem Expo-Gelände.
Hannover. Norbert Wustrack (54) fühlt sich getäuscht. Im Dezember
hatte der Englischlehrer aus Pattensen im Vorverkauf fürs
Stones-Konzert sechs Karten für sich und Freunde erstanden. 545,82
Euro bezahlt. "Hätte ich geahnt, dass die Böhsen Onkelz im Vorprogramm
auftreten, ich hätte sie nicht gekauft." Die Frankfurter Band ist
wegen ihrer rechtslastigen Vergangenheit umstritten. Heute ziehe sie
mit ihrer "verrohten Vulgärsprache und Aufforderung zum
Drogenmissbrauch" ein entsprechendes Publikum an, so der Lehrer. Beim
letzten Hannover-Konzert vor einem Jahr habe die Polizei viel
Alkoholkonsum und 20 schwere Körperverletzungen gemeldet. Vergeblich
hat Wustrack seit Anfang Juni versucht, die Tickets bei Hannover
Concerts oder der Deutschen Entertainment AG in Berlin (veranstaltet
das Stones-Konzert) zurückzugeben. Hannover Concerts fühlte sich nicht
zuständig, und vom Veranstalter kam ein Fax, in dem es heißt: "Es
steht Ihnen frei, erst zur voraussichtlichen Auftrittszeit der Rolling
Stones um 20.30 Uhr zu erscheinen."
"Arrogant", findet der Lehrer. Er habe beschlossen, das nicht
hinzunehmen, "nur weil ein Konzertveranstalter glaubt, dass er am
längeren Hebel sitzt und die Leute das schlucken". Er will per
einstweiliger Verfügung die Böhsen Onkelz aus dem Vorprogramm kippen,
"denn ich weiß, dass viele andere auch grummeln".
Heute gehen die Schriftsätze von Anwalt Gerhard Mencke (43) raus. Der
Jurist und Stones-Fan ("Ich bin enttäuscht, dass die eine
Rechtsrock-Band salonfähig machen") hat auch die Werbepartner des
Veranstalters angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. Der NDR hat
sich - wie berichtet - bereits zurückgezogen. "Der Veranstalter kann
die Besucher nicht auf eine zweite Konzerthälfte verweisen", so der
Anwalt. Das Konozert sei eine Einheit und werde mit der Eintrittskarte
finanziert. Außerdem: "Der Stones-Konzertbesucher darf erwarten, dass
eine passende Vorgruppe spielt." Für Lehrer Wustrack ist alles
passend, "was mich auf die Stones einstimmt und gute Laune
verbreitet".
Dafür will er streiten, Karten-Rückgabe komme nur als letzte
Möglichkeit in Betracht, "weil dies vielleicht das letzte
Deutschland-Konzert der Stones ist".
Unter diesem Artikel steht in einem kleineren Kasten: "Das sind die
Böhsen Onkelz"
Eine Punkband waren die Böhsen Onkelz anfangs, 1979. Dann wendeten sie
sich zur Skin-Truppe, sangen fiese Rassismustexte und erkannten gerade
noch rechtzeitig, dass zum richtigen Massenerfolg die Nazi-Attitüde
ein Klotz am Bein war. Die Frankfurter Rocker um Sänger Kevin Russell
und Bassist Stephan Weidner ließen nach dem Major-Vertrag bei Virgin
Records 1995 alle Rechte sausen und distanzierten sich seither 24
Stunden pro Tag vom Ewiggestrigen. Manch einer glaubt ihnen das bis
heute nicht. Von den neuen un-rechten Fans werden sie umso mehr
geliebt. Als Unverstandene. Ein Traumimage für Rockstars.
Grüße,
Mark
Spricht der von den gleichen Böhsen Onkelz, die ich immer höre? Verrohte
Vulgärsprache? Aufforderung zum Drogenmißbrauch? Hää? Wo?
Als Englischleerer sollte er wohl in der Lage sein, sich mal "Mother's
little helper" von den Stones anzuhören - soviel zum Thema
Drogenmissbrauch. Nix gegen die Stones, aber solche unqualifizierten
Äußeren sind doch echt zum k....
Kati
> Spricht der von den gleichen Böhsen Onkelz, die ich immer höre? Verrohte
> Vulgärsprache? Aufforderung zum Drogenmißbrauch? Hää? Wo?
> Als Englischleerer sollte er wohl in der Lage sein, sich mal "Mother's
[...]
> Drogenmissbrauch. Nix gegen die Stones, aber solche unqualifizierten
> Äußeren sind doch echt zum k....
Was genau an "Lehrer" hast Du nicht verstanden?
Wenn er nicht Englischlehrer, sondern Englischsprecher wäre, müsste er auch
bei Stones und AC/DC pädagogische Schäden für sich befürchten.
Der Ärmste!
Und nun schreitet der Don Quichote zur Attacke und will als aufrechter Kartenkäufer
den Stones vorschreiben, wen sie auf die Bühne lassen dürfen und wen nicht.
Ein Held wider die Hottentottenmusik auch ausserhalb des Klassenzimmers!
(Schliesslich wissen wir alle, daß Rockmusik eine der klassischen Musik entlehnte
Kunstform für feine Salonabende und Musikunterricht ist, welche sich einfach nicht
mit Hottentottenmusik jugendlicher Rowdies verträgt!)
HAND
Step"Now THAT fool made my day!"han
Der will doch nur für sich Werbung machen.
> Außerdem: "Der Stones-Konzertbesucher darf erwarten, dass
> eine passende Vorgruppe spielt." Für Lehrer Wustrack ist alles
> passend, "was mich auf die Stones einstimmt und gute Laune
> verbreitet".
Passt doch.
> Unter diesem Artikel steht in einem kleineren Kasten: "Das sind die
> Böhsen Onkelz"
>
> Die Frankfurter Rocker um Sänger Kevin Russell
> und Bassist Stephan Weidner ließen nach dem Major-Vertrag bei Virgin
> Records 1995 alle Rechte sausen und distanzierten sich seither 24
> Stunden pro Tag vom Ewiggestrigen.
Erstmal war das schon fast 10 Jahre früher und die Rechte haben
sie bestimmt nicht freiwillig abgegeben, sondern die hatten sie nie.
> Manch einer glaubt ihnen das bis
> heute nicht. Von den neuen un-rechten Fans werden sie umso mehr
> geliebt. Als Unverstandene. Ein Traumimage für Rockstars.
Wenn die Medien nicht immer so ein Mist schreiben würden
brauchten sie sowas auch nicht.
cu
kk
Ein bisschen schon. Aber grade als Lehrer sollte er wissen was in
der Musik so abgeht. Ich sach nur Hip-Hop.
> Aufforderung zum Drogenmißbrauch? Hää? Wo?
Auf dem gleichen Album singen sie noch:
"mit der Ironie mit der wir spielen, die ihr so schwer versteht."
> Als Englischleerer sollte er wohl in der Lage sein, sich mal "Mother's
> little helper" von den Stones anzuhören - soviel zum Thema
> Drogenmissbrauch. Nix gegen die Stones, aber solche unqualifizierten
> Äußeren sind doch echt zum k....
Der Typ hat garantiert noch keine 10 Lieder der BO aus der nach
80er Zeit gehört. Ausserdem, Stones und Drogenmissbrauch
sind ja auch Worte die sich nicht umbeding ausschliessen.
Das Leben der Stones hat also Vorbildcharakter für Lehrer.
Das erklärt die Pisa Studie.
cu
kk
> Ein bisschen schon. Aber grade als Lehrer sollte er wissen was in
> der Musik so abgeht. Ich sach nur Hip-Hop.
Er ist Lehrer. Was soll er wissen? Was in der Musik so abgeht?
Ist nicht dein Ernst, oder? ;)
Vermutlich hat er nur Angst, daß ihm irgendwelche "Halbstarken" beim
Tanzen seinen Klappsuhl umschubsen, auf dem er die künstlerische
Darbietung der Stones genießen wollte.
HAND,SCNR
Stephan
>> Außerdem: "Der Stones-Konzertbesucher darf erwarten, dass
>> eine passende Vorgruppe spielt." Für Lehrer Wustrack ist alles
>> passend, "was mich auf die Stones einstimmt und gute Laune
>> verbreitet".
>
>Passt doch.
"It's only Rock'n'Roll, but I like it." :-)
Vinzent.
Oh Vater, oh Vater, er hat mir ein Leid getan.
Siehest du den Bösen Onkel nicht.
Ist es Fieber, oder nur der Wahn.
Doch horch diesen Klängen, im verführerischem Bann.
cu
kk
Schon mal interessant das ein lehrer weißt wer BO sind.
Vermutlich handelt es sich auch um so einen der fast jedes lied der
onkelz kennt, aber behauptet sie seien rechts. Von den leuten gibts
viel zu viel.
mfg
Flo
1. Ich hab Lehrer schon immer gehasst.
2. Wie kann eine Zeitung noch immer so eine Sch.... schreiben?
3. Wenn ich in der Security wär, würd ich den W..... gar nicht reinlassen.
So ein ... naja.
4. Die Sache mit dem Klappstuhl war ziemlich witzig.
Gruß
Sascha
"Mark Bode" <bi...@germanymail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:3eeeb166...@news.online.de...
>
>Als Englischleerer sollte er wohl in der Lage sein, sich mal "Mother's
>little helper" von den Stones anzuhören - soviel zum Thema
Auf dem Konzert der Stones in Oberhausen waren desöfteren gewissen
"Tüten" zu riechen... *g*. Naja, vielleicht stört das den Herrn Lehrer
ja auch und er klagt dann den langhaarigen Altrocker aus dem Stadion.
Tho*solangsamwirdslächerlich*mas
--
Thomas Jansen
th.j...@arcor.de