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Re: REWE-Pfandautomat

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Theodor.Hellwald

unread,
Feb 15, 2014, 12:58:01 PM2/15/14
to
Am 15.02.2014 18:36, schrieb Ralf . K u s m i e r z:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin Thread
>
>
> Moin!
>
> Ich habe heute mal ein bißchen ausgemistet und eine größere
> dreistellige Anzahl Einwegpfandflaschen versilbert. Da das mit
> Fahrradanhänger reichlich "voluminös" war, habe ich natürlich den
> nächstgelegenen Pfandautomaten angesteuert, und der befand sich in
> einem von mir sonst nur selten frequentierten REWE.
>
> Als erstes habe ich dort mal den Fillialleiter rausgebeten, mit dem
> Finger auf den Zug gezeigt und gesagt: "Das sind ca. x-hundert
> Pfandflaschen. Entweder blockiere ich Ihnen damit den ganzen Tag den
> Automaten, oder Sie finden eine praktikablere Lösung." Worauf er
> meinte: "Füttern Sie den Automaten." Also jut, der wollte das so...
>
> Zwei EKW geschnappt, mit Säcken und Taschen vollgeladen, und die und
> den Riesen-Lastenanhänger in den Laden zum Automaten manövriert und
> dann angefangen, reinzustopfen. Immer so 30-50 in einem Batch, schön
> mitgezählt, Zwischenbon gezogen. Das ging sogar einigermaßen flott und
> überraschend gut, zwischendurch kamen auch immer mal ein paar Hanseln,
> die auch noch ihre 2, 3 leeren Flaschen loswerden wollten - also immer
> mal wieder ein Päusken gemacht.
>
> Erste Merkwürdigkeit: Auf dem ersten Bon stimmte die Gesamtzahl N der
> Flaschen, war aber unten differenziert in x Flaschen zu 0,08 E und N-x
> Flaschen à 0,25 E.
>
> ???
>
> Chef geholt: "Hörnsemal..."
>
> Der stirnrunzelte, dann machten wir den Test mit dem nächsten
> "sortenreinen" Batch mit vergleichbarem Mischergebnis, aber dann hatte
> er die Erleuchtung: "Vergessen Sie, was da auf dem Bon steht -
> entscheidend ist die Summe, und das sind N mal 0,25 E..."
>
> Jo, da hatte er recht, die Geld-Summe stimmte, nur der Zusatztext war
> Unfug.
>
> Es passierte aber, was passieren mußte: Auffangbehälterkapazitäten
> sind endlich, also machte der Automat irgendwann schlapp und schrie
> nach Wartung. Wenn dies geschah, dann druckte er einfach einen Bon der
> bisher geschluckten Pfandflaschen aus. Jedenfalls fast (und das ist
> der Anlaß für das Posting): Das passierte noch zweimal, und jedesmal,
> also reproduzierbar, unterschlug das Mistding dabei eine Flasche, warf
> also eine um eins zu niedrige Anzahl aus - gut, daß ich sorgfältig
> mitgezählt hatte.
>
> (Was mir die Mitarbeiter übrigens umstandslos glaubten und jedesmal
> eine Ersatzflasche zum Nachfüttern herausrückten - die Beweislage war
> für mich auch nicht schlecht, weil ich die Gebinde zwecks
> raumsparendem Transport geometrisch geordnet verladen hatte und die
> bereits abgeräumten Reihen übersichtlich abgezählt werden konnten.)
>
> Somit hat mich REWE nicht angeschissen und ich zog im Ergebnis schon
> nach wenigen Stunden erleichtert und um einen dreistelligen
> Euronenbetrag bereichert wieder ab. Nur habe ich dabei trotzdem ein
> ungutes Gefühl: Otto Normalverbraucher, der i. a. nicht so ein
> berufspessimistischer mißtrauischer Pinsel wie meinereiner ist, wäre
> in der vergleichbaren Situation doch gnadenlos übers Ohr gehauen
> worden. Wer weiß denn schon, ob er nun 22 oder 23 leere Flaschen
> mitgeschleppt hat? Wenn das Ding bei 17 "Game over" macht und dann 16
> ausdruckt, merkt der nix...

Wir haben schon immer gewusst das du begin-end Troll einen an der Waffel
hast, spätestens jetzt hast du es definitiv bewiesen....

Bernd Laschner

unread,
Feb 15, 2014, 3:17:52 PM2/15/14
to
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

> Somit hat mich REWE nicht angeschissen und ich zog im Ergebnis schon
> nach wenigen Stunden erleichtert und um einen dreistelligen
> Euronenbetrag bereichert wieder ab.

Dreistelliger Eurobetrag. Jaja.

Sorry, aber das klingt irgendwie - unglaubwürdig.

Der kleinste 3-stellige Betrag ist 100€ und der höchste Pfandbetrag pro
Flasche ist 0,25€. Du müsstest also minimal 400 Flaschen abgegeben haben.

Was um alles in der Welt bringt einen Menschen dazu, dermaßen viele
Flaschen zu horten?

> Wer weiß denn schon, ob er nun 22 oder 23 leere Flaschen
> mitgeschleppt hat?

Ich. Ich weiß vorher, was an Geld unten drauf stehen muß.

> Wenn das Ding bei 17 "Game over" macht und dann 16
> ausdruckt, merkt der nix...

Könnte mir nicht passieren.




Bernd


--
Die angegebene email-Adresse ist gültig und wird sogar gelesen.

Message has been deleted

Dietrich

unread,
Feb 15, 2014, 3:44:32 PM2/15/14
to
On Sat, 15 Feb 2014 18:36:40 +0100, "Ralf . K u s m i e r z"
<m...@privacy.invalid> wrote:


>Chef geholt: "Hörnsemal..."
>
>Der stirnrunzelte, dann machten wir den Test mit dem nächsten
>"sortenreinen" Batch mit vergleichbarem Mischergebnis, aber dann hatte
>er die Erleuchtung: "Vergessen Sie, was da auf dem Bon steht -
>entscheidend ist die Summe, und das sind N mal 0,25 E..."
>
>Jo, da hatte er recht, die Geld-Summe stimmte, nur der Zusatztext war
>Unfug.

In einem Edeka in Kiel ist mir dasselbe auch schon zweimal passiert,
dass bei sortenreiner Anlieferung von rund einem Dutzend
Einweg-Pfandflaschen auf dem Pfandbon eine zweite Rubrik mit
8ct-Postion aufgemacht wurde.
Ja, Summe stimmte trotzdem.
Den Filialleiter interessierte das nicht, und Tomra als
Automatenhersteller hatte keinerlei Interesse, die verwiesen mich dann
wiederum auf den Marktleiter.

Bernd Laschner

unread,
Feb 15, 2014, 4:02:57 PM2/15/14
to
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

> begin quoting, Bernd Laschner schrieb:

>> Dreistelliger Eurobetrag. Jaja.
>> Sorry, aber das klingt irgendwie - unglaubwürdig.
>> Der kleinste 3-stellige Betrag ist 100€ und der höchste Pfandbetrag pro
>> Flasche ist 0,25€. Du müsstest also minimal 400 Flaschen abgegeben haben.

> Und?

Was und? Schrieb ich doch; das klingt nicht wirklich nachvollziehbar.

>> Was um alles in der Welt bringt einen Menschen dazu, dermaßen viele
>> Flaschen zu horten?

> Die fehlende Gelegenheit, den Sch... endlich loszuwerden?

Dann machst Du irgendetwas falsch. Hier[tm] bei meinem Penny kommen ab
und zu mal Typen an mit 2 blauen Müllsäcken voll Pfandflaschen, und
bereits bei den Mengen, die im Vergleich zu Deinen wohl deutlich kleiner
sind, frag ich mich, ob die mit dem Pfand einlösen so lange warten, bis
die Küche nicht mehr begehbar ist.

Wenn ich einkaufen gehe, kann ich auch die Pfandflaschen mitnehmen.

Aber das ist vielleicht zu einfach und daher nicht jedermanns Sache.

>>> Wenn das Ding bei 17 "Game over" macht und dann 16
>>> ausdruckt, merkt der nix...

>> Könnte mir nicht passieren.

> Schön für Dich.

Finde ich auch. Aber mehr als 10 Flaschen hab ich so gut wie nie. Das
erleichtert die Kontrolle und verhindert, daß mich die Leute seltsam
anstarren ;-)

Obwohl mir das egal wäre...

Tobias Schuster

unread,
Feb 15, 2014, 4:18:38 PM2/15/14
to

> [ ... ]

Mit wiederverwertbaren Pfandflaschen in Kästen wäre es nicht passiert ...

2


Dietrich

unread,
Feb 15, 2014, 4:25:16 PM2/15/14
to
On Sat, 15 Feb 2014 22:18:38 +0100, Tobias Schuster <7e0f...@gmx.de>
wrote:

>
>> [ ... ]
>
>Mit wiederverwertbaren Pfandflaschen in Kästen wäre es nicht passiert ...

Flaschen mit einem Volumen von mindestens 3,01 Liter, wie ich sie bei
Woolworth antraf, siind wiederum ganz vom Pfand befreit, oder?

Gruß
Dietrich

Thomas Krenzel .

unread,
Feb 15, 2014, 4:25:41 PM2/15/14
to
Am 15.02.2014 21:17 verkündete Bernd Laschner:
> Was um alles in der Welt bringt einen Menschen dazu, dermaßen viele
> Flaschen zu horten?


Hallo,


hier in Hannover gabs vor Jahren mal die Meldung das ein Elektriker,
der leider in seiner Wohnung verstorben war, 30.000 Glas-Pfandflaschen
der lokalen Brauerei in seiner Wohnung gehortet hatte - 2
Abfallcontainer voll, was auch immer für eine Größe die angenommen haben.

Die Brauerei (Herrenhäuser) hat die Flaschen dankend abgeholt ;)

Also der Tipp an Ralf: Das nächste mal einfach länger warten bis noch
mehr Flaschen da sind und dann in der Wohnung sterben ;)

Gruß
T+

Tobias Schuster

unread,
Feb 15, 2014, 4:37:11 PM2/15/14
to

>>> [ ... ]
>>
>> Mit wiederverwertbaren Pfandflaschen in Kästen wäre es nicht passiert ...

> Flaschen mit einem Volumen von mindestens 3,01 Liter, wie ich sie bei
> Woolworth antraf, siind wiederum ganz vom Pfand befreit, oder?

Soll ich jetzt "leider" sagen?
;-)


Bernd Laschner

unread,
Feb 15, 2014, 4:50:19 PM2/15/14
to
Thomas Krenzel . schrieb:

> Am 15.02.2014 21:17 verkündete Bernd Laschner:

>> Was um alles in der Welt bringt einen Menschen dazu, dermaßen viele
>> Flaschen zu horten?

> hier in Hannover gabs vor Jahren mal die Meldung das ein Elektriker,
> der leider in seiner Wohnung verstorben war, 30.000 Glas-Pfandflaschen
> der lokalen Brauerei in seiner Wohnung gehortet hatte - 2
> Abfallcontainer voll, was auch immer für eine Größe die angenommen haben.

Wow. Nicht schlecht. Ich frage mich gerade, wie lange er wohl gebraucht
haben mag, um die Flaschen zu leeren und was die Statik der Wohnung dazu
gesagt hat.

Woran starb der Mann denn? Hat es einen Erdrutsch - äh - Flaschenrutsch
gegeben und er ist unter dem Gewicht zerdrückt worden? Oder doch
Leberzirrhose?

> Die Brauerei (Herrenhäuser) hat die Flaschen dankend abgeholt ;)

Wer hat denn die 2.400€ Pfand bekommen? Die Erben?

Bernd Laschner

unread,
Feb 15, 2014, 4:55:15 PM2/15/14
to
Dietrich schrieb:
Die gibt es auch anderweitig. Hier[tm] bekomme ich die bei einem
K&K-Markt (kein Discounter). Ich habe hier neben den Rechner immer eine
mit zuckerfreiem Energy-Drink stehen und es sind 3,001 Liter drin.

Ich hab mich immer gefragt, was das mit dem 1 ml soll. Jetzt weiß ich es.

Thomas Krenzel .

unread,
Feb 15, 2014, 5:26:57 PM2/15/14
to
Am 15.02.2014 22:50 verkündete Bernd Laschner:
> Thomas Krenzel . schrieb:
>
>> Am 15.02.2014 21:17 verkündete Bernd Laschner:
>
>>> Was um alles in der Welt bringt einen Menschen dazu, dermaßen viele
>>> Flaschen zu horten?
>
>> hier in Hannover gabs vor Jahren mal die Meldung das ein Elektriker,
>> der leider in seiner Wohnung verstorben war, 30.000 Glas-Pfandflaschen
>> der lokalen Brauerei in seiner Wohnung gehortet hatte - 2
>> Abfallcontainer voll, was auch immer für eine Größe die angenommen haben.
>
> Wow. Nicht schlecht. Ich frage mich gerade, wie lange er wohl gebraucht
> haben mag, um die Flaschen zu leeren und was die Statik der Wohnung dazu
> gesagt hat.

Naja, lass den mal 30 Jahre in seiner Wohnung gelebt haben, das macht
dann knapp 3 Flaschen am Tag ;)

>> Die Brauerei (Herrenhäuser) hat die Flaschen dankend abgeholt ;)

> Wer hat denn die 2.400€ Pfand bekommen? Die Erben?

Das stand nicht im Artikel ;)

Ich fand die Meldung insgesamt ziemlich traurig, und war erstaunt was so
möglich ist, mit der entsprechenden Ausdauer. Vermutlich ist der
ziemlich einsam gewesen.

30.000 ist schon eine Hausnummer.

Gruß
Thomas


Theodor.Hellwald

unread,
Feb 15, 2014, 6:06:32 PM2/15/14
to
30000 mal 15 Pfennig sind 450.000 sind 4500 DM. Ich habe eben mal
gegoogelt, alles durchprobiert, nichts gefunden und auf der Seite der
HAZ auch nichts! Muss ne UL sein, oder hast du ne Zeitangabe das man mal
näher suchen kann. Ich bin seit 1963 hier wohnhaft und habe von sowas
noch nie gehört. MfG theo

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Feb 16, 2014, 12:11:40 AM2/16/14
to
Tobias Schuster <7e0f...@gmx.de> wrote:

> Mit wiederverwertbaren Pfandflaschen in Kästen wäre es nicht passiert ...

Es gibt auch Kästen mit Einweg-Pfandflaschen. Man muss dann also
aufpassen, dass man seine Einweg-Pfandflaschen nicht zu Hause in
einen vielleicht ebenfalls vorhandenen Kasten für Mehrweg-Pfand-
flaschen steckt, denn der Automat im Supermarkt scannt nur den
Kasten und die Slot-Belegung, aber nicht die Art der einzelnen
Flaschen. (Böse Menschen können das natürlich auch umgekehrt für
sich nutzen.)

Grüße, Andreas

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Feb 16, 2014, 12:34:26 AM2/16/14
to
Ralf . K u s m i e r z <m...@privacy.invalid> wrote:

> Ich habe heute mal ein bißchen ausgemistet und eine größere
> dreistellige Anzahl Einwegpfandflaschen versilbert.

Ich hasse Pfandflaschen und dumme Politiker, die damit Lebenszeit
von Menschen vernichten. Und natürlich muss dieses System dann so
kompliziert sein, dass selbst das Personal in den Supermärkten
es selten vollständig versteht.

Bei den Automaten wird man nur höchst selten mal um eine Flasche
beschissen. Damit kann man leben.

Schlimm sind Supermärkte, wo das Personal von Hand zählt. Die kriegen
das leider oft nicht korrekt auf die Reihe. Merkwürdigerweise niemals
zum Nachteil des Supermarkts, sondern immer nur zum Nachteil des
Kunden. Und wenn man vorher selbst gezählt hat (mache ich inzwischen
immer) und dann freundlich auf Fehler hinweist, wird man verständnislos
angestarrt, wie man es bloß wagen könne, wegen einiger falsch gezählter
Flaschen etwas zu sagen.

Zum Glück heißt es dann selten, dass man Pech habe, weil die Flaschen
ja nun bereits eingeräumt oder geschreddert sind und eine Kontroll-
zählung damit unmöglich ist - sondern meist bekommt man verächtlich
einen zweiten Beleg mit der angeblichen Differenz in die Hand gedrückt,
so nach dem Motto, dass der tolle Supermarkt hier nicht so einen
Aufriss wegen ein paar Flaschen mehr oder weniger macht.

Ob der Filialleiter das auch noch so locker sieht, wenn ich mal ein
paar Flaschen aus dem Regal mitnehme ohne zu bezahlen? Soll doch mal
nicht so einen Aufriss machen wegen ein paar Flaschen ...

Was ist das überhaupt für Technik? Wir leben im Jahr 2014 und man
muss die Flaschen *einzeln* und mit erheblichem zeitlichen Abstand
in den Automaten stecken. Es sollte mit heutiger Technik möglich
sein, einen Haufen loser Flaschen in einen Automaten zu kippen und
der scannt und sortiert den ganzen Haufen allein. Zumindest für
Einwegflaschen, die sowieso geschreddert werden, sollte das
problemlos machbar sein. Okay, Mehrwegflaschen sind kompliziert,
aber die gibt's in vielen Supermärkten sowieso nicht.

Pfand ist Mist ... Andreas
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Matthias Frank

unread,
Feb 16, 2014, 5:51:44 AM2/16/14
to
Am 16.02.2014 06:34, schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> Pfand ist Mist ... Andreas
>

Ich find auch das Pfand auf Plastikflaschen sollte
man einfach in Steuern umwandeln und einbehalten.

MfG
Matthias

Bernd Laschner

unread,
Feb 16, 2014, 6:43:14 AM2/16/14
to
Andreas M. Kirchwitz schrieb:

> Was ist das überhaupt für Technik? Wir leben im Jahr 2014 und man
> muss die Flaschen *einzeln* und mit erheblichem zeitlichen Abstand
> in den Automaten stecken.

Die beiden Automaten in meinem[tm] Penny müssen immer /auf mich/ warten;
ich kann die Flaschen gerade mal mit viel Mühe so schnell aus der Tasche
ziehen (die ist oben offen und die Flaschen stehen senkrecht drin), wie
der Automat sie verarbeiten könnte.

Meist komme ich mit < 1 min für max. 10 Flaschen aus.

Ich habe die Pfandrückgabe so in meine täglichen/wöchentlichen Abläufe
eingebaut, daß es mich nur minimal beeinträchtigt

> Pfand ist Mist ... Andreas

Früher lagen aber sehr viel mehr leere Dosen in der Landschaft rum als
heute. Und da gehören sie nicht hin. Rohstoffe gehören wiederverwendet.
Offenbar braucht intelligentes Verhalten auch einen finanziellen Anreiz.
Message has been deleted

Andreas Bockelmann

unread,
Feb 16, 2014, 7:00:30 AM2/16/14
to
Bernd Laschner schrieb:

> Früher lagen aber sehr viel mehr leere Dosen in der Landschaft rum als
> heute. Und da gehören sie nicht hin. Rohstoffe gehören wiederverwendet.
> Offenbar braucht intelligentes Verhalten auch einen finanziellen Anreiz.

Das mit dem Wiederverwenden ist so eine Sache. Die Hauptkosten der
PET-Flasche dürften in der Energie liegen, die zu ihrer Herstellung
benötigt wird.

Laut der Sendung mit der Maus werden die geschredderten Flaschen nach
Asien exportiert, feingeschreddert, gespült, noch feiner geschreddert,
gesiebt, gereinigt (von Papier etc), eingeschmolzen und Mikrofaser draus
gesponnen, aus der dann billige Plastiklfleecejacken hergestellt werden.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dieses ökologisch sinnvoller
ist als die Plastikflaschen direkt als Heizstoff in die Müllverbrennung
zu geben. Aber die Müllwirtschaft kauft(!) ja lieber italienischen
Hausmüll auf, weil man bei dem deutsch-sortierten Müll in der MVA sonst
zuheizen müsste.

Gute Nacht, Marie.

Hier(tm) gibt es keine Plastikflaschen im Haushalt. Alles was Pfand hat,
ist aus Glas, der Rest wandert ins Altglas.

Einzige Ausnahme sind Tourenproviant, da wird schon mal eine PET-Flasche
mitgenommen.



--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516

Frank Kemper

unread,
Feb 16, 2014, 7:47:35 AM2/16/14
to
Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:

> Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dieses ökologisch sinnvoller
> ist als die Plastikflaschen direkt als Heizstoff in die Müllverbrennung
> zu geben. Aber die Müllwirtschaft kauft(!) ja lieber italienischen
> Hausmüll auf, weil man bei dem deutsch-sortierten Müll in der MVA sonst zuheizen müsste.

Was man bei der ökologischen Komponente nicht vergessen darf, sind zwei
Sachen: erstens sind Glasflaschen erheblich schwerer als Plastik und
verursachen deshalb höhere Transportkosten, und zweitens gibt es erhebliche
Transportkapazitäten von Europa nach Fernost - schließlich sollen die
ganzen Containerschiffe aus China ja nicht leer zurückfahren.

Frank


--
Jetzt neu: Red Bullet - der Roman
http://www.amazon.de/Red-Bullet-ebook/dp/B00AXNQPZI

gUnther nanonüm

unread,
Feb 16, 2014, 8:58:38 AM2/16/14
to

"Theodor.Hellwald" <Theodor....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ldortk$ajs$1...@dont-email.me...


>> 30.000 ist schon eine Hausnummer.
>
> 30000 mal 15 Pfennig sind 450.000 sind 4500 DM. Ich habe eben mal
> gegoogelt, alles durchprobiert, nichts gefunden und auf der Seite der HAZ
> auch nichts! Muss ne UL sein, oder hast du ne Zeitangabe das man mal näher
> suchen kann. Ich bin seit 1963 hier wohnhaft und habe von sowas noch nie
> gehört. MfG theo

Hi,
überschlag mal erst die nötige Fläche. Das relativiert sich dann fix. eine
halbwegs normale Wohnung ist schon mit 1000 Pullen ziemlich unbenutzbar.
Kannte mal einen, der schaffte das in 2 Wochen. Stapel mit Kisten, dann
kommst Du weiter, aber 30000 ist ne Marke.
4x3 Kisten sind "eine Waschmaschin", und man kriegt etwa zwei übereinander.
Zieh die Wege ab, dann bleiben so 20 Kisten pro freiem Wohnungs-qm übrig.
Wieviel freien Stehplatz mag seine Bude gehabt haben? 500 Kisten käme auch
hin mit den Containern. Bei nem Bundeswehrfest wurde mal "ein Container
gesoffen", Bier war ja verboten. Waren 200 Kisten...

--
mfg,
gUnther

--
mfg,
gUnther


Theodor.Hellwald

unread,
Feb 16, 2014, 9:19:24 AM2/16/14
to
Deshalb sag ich ja, das muss eine UL sein, lebe seit 1963 in und um
Hannover, die story ist mir noch nie untergekommen und das Archiv der
HAZ kennts auch nicht. Aber es müssen ja keine Kästen gewesen sein. MfG theo

gUnther nanonüm

unread,
Feb 16, 2014, 10:21:37 AM2/16/14
to

"Theodor.Hellwald" <Theodor....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ldqhd7$qgn$1...@dont-email.me...


> Deshalb sag ich ja, das muss eine UL sein, lebe seit 1963 in und um
> Hannover, die story ist mir noch nie untergekommen und das Archiv der HAZ
> kennts auch nicht. Aber es müssen ja keine Kästen gewesen sein. MfG theo

Hi,
dann gehts erst recht nicht. Lose Buddeln fallen um, kullern, sind riskant.
Und nicht stapelbar. Mit 1000 Pullen mach ich Deine Wohnung unbenutzbar.
Schon mit 100 herumliegenden Flaschen ist man bedient, glaubs mir. Jener
Kumpel hatte außer Buddeln fast nix, daher stapelte er in den Schränken.
Aber auch das ergibt keine hohen Zahlen, ein Hängeschrank kommt so auf
80-120 Pullen. Dann reißt er von der Wand :-)

--
mfg,
gUnther



Dorothee Hermann

unread,
Feb 16, 2014, 11:42:28 AM2/16/14
to
Am 16.02.2014 15:19, schrieb Theodor.Hellwald:

>>>> 30.000 ist schon eine Hausnummer.

> Deshalb sag ich ja, das muss eine UL sein, lebe seit 1963
> in und um Hannover, die story ist mir noch nie untergekommen
> und das Archiv der HAZ kennts auch nicht.

> Aber es müssen ja keine Kästen gewesen sein.

Etwa 'einzelne Flaschen'?
;-)

Haus bauen:
http://www.zeit.de/2010/09/PET-Haus
https://www.iplantatree.org/article/id/1190
http://www.feelgreen.de/bauen-mit-muell-haeuser-aus-plastikflaschen-ueberstehen-sogar-erdbebentests/id_51156818/index


Dorothee


Lars Gebauer

unread,
Feb 16, 2014, 11:50:20 AM2/16/14
to
* gUnther nanon�m:
> "Theodor.Hellwald" <Theodor....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
>> 30000 mal 15 Pfennig sind 450.000 sind 4500 DM. Ich habe eben mal
>> gegoogelt, alles durchprobiert, nichts gefunden und auf der Seite der HAZ
>> auch nichts! Muss ne UL sein, oder hast du ne Zeitangabe das man mal näher
>> suchen kann. Ich bin seit 1963 hier wohnhaft und habe von sowas noch nie
>> gehört. MfG theo
>
> Hi,
> überschlag mal erst die nötige Fläche. Das relativiert sich dann fix. eine
> halbwegs normale Wohnung ist schon mit 1000 Pullen ziemlich unbenutzbar.
> Kannte mal einen, der schaffte das in 2 Wochen.

Ca. 70 Pullen pro Tag? - Ok, vielleicht überschlägst Du das nochmal.
(Oder hat der 'ne Kneipe in der Wohnung gehabt?)

Olaf Schmitt

unread,
Feb 16, 2014, 11:50:38 AM2/16/14
to
Am 15.02.2014 18:36, schrieb Ralf . K u s m i e r z:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin Thread
>
>
> Moin!
>
> Ich habe heute mal ein bißchen ausgemistet und eine größere
> dreistellige Anzahl Einwegpfandflaschen versilbert. Da das mit
> Fahrradanhänger reichlich "voluminös" war, habe ich natürlich den
> nächstgelegenen Pfandautomaten angesteuert, und der befand sich in
> einem von mir sonst nur selten frequentierten REWE.

Nach 15 Tage Hartz 4 schon pleite?
Rechnen wir mal:
20 Bier am Tag mal 15 Tage = 300 Flaschen.

Na, mit dem Pfandgeld kommt man dann schon ein paar Tage länger hin.



Stefan Schmitz

unread,
Feb 16, 2014, 12:01:46 PM2/16/14
to
Am Sonntag, 16. Februar 2014 06:11:40 UTC+1 schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> flaschen steckt, denn der Automat im Supermarkt scannt nur den
> Kasten und die Slot-Belegung, aber nicht die Art der einzelnen
> Flaschen. (Böse Menschen können das natürlich auch umgekehrt für
> sich nutzen.)

Wo gibt es solche dummen Automaten?
Ich kenne nur solche, die den Kasten verweigern, wenn eine falsche Flasche drin
ist.

Michael Landenberger

unread,
Feb 16, 2014, 12:55:29 PM2/16/14
to
"Bernd Laschner" schrieb am 15.02.2014 um 22:02:57:

> Ralf . K u s m i e r z schrieb:

>>> Was um alles in der Welt bringt einen Menschen dazu, dermaßen viele
>>> Flaschen zu horten?

>> Die fehlende Gelegenheit, den Sch... endlich loszuwerden?

> Wenn ich einkaufen gehe, kann ich auch die Pfandflaschen mitnehmen.

ACK. Ich nehme zu *jedem* Einkaufen leere Pfandflaschen mit, auch dann, wenn
es nur eine einzige ist (ich kaufe nahezu täglich ein). Folgerichtig kann ich
mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal eine mehr als einstellige
Anzahl Flaschen in den Automaten stecken musste. Es ist bei einer so geringen
Anzahl Flaschen auch recht einfach, den auf dem Pfandbon ausgedruckten Betrag
auf Richtigkeit zu prüfen.

Gruß

Michael

Bea Schnecker

unread,
Feb 16, 2014, 1:36:17 PM2/16/14
to
> Nach 15 Tage Hartz 4 schon pleite?

Mir scheint, du warst (zum Glück für dich) noch niemals von dieser großzügigen Unterstützung abhängig.

> Rechnen wir mal:
> 20 Bier am Tag mal 15 Tage = 300 Flaschen.

Wenn "du" diese Menge in diesem Zeitraum verdrückst, schert dich ein Pfand nicht - dein Gehirn ist nur noch Matsch.

Das Entsorgen und Umtauschen werden deine Kinder erledigen müssen, die sich am Pfandautomaten in den Boden schämen.

So ist der Eindruck wenigstens bei meinen Pfandautomaten, die ich in der Nähe vorfinde.


> Na, mit dem Pfandgeld kommt man dann schon ein paar Tage länger hin.

Möglich -aber wahrscheinlicher ist, dass die Kohle in Nahrungsmittel investiert wird. Kinder haben immer Hunger.


bea


Theodor.Hellwald

unread,
Feb 16, 2014, 1:47:42 PM2/16/14
to
Genau meine Meinung. MfG theo

Theodor.Hellwald

unread,
Feb 16, 2014, 1:48:58 PM2/16/14
to
Wie kommst du auf 70 Pullen pro Tag? Wer sagt dir wie lange jemand
gesammelt hat? MfG theo

Sven Bötcher

unread,
Feb 16, 2014, 2:29:29 PM2/16/14
to
Am 15.02.2014 18:36, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

[Irgendeine tolle Räuberpistole]

Für die Unwissenden: das Kuhschmerz ist ein bekennender Troll und denkt
sich hin und wieder haarsträubende Geschichten aus, welche es hier zum
Besten gibt.

Bye
Sven


Norbert Lack

unread,
Feb 16, 2014, 2:56:25 PM2/16/14
to
Andreas M. Kirchwitz schrieb:
> Es gibt auch Kästen mit Einweg-Pfandflaschen. Man muss dann also
> aufpassen, dass man seine Einweg-Pfandflaschen nicht zu Hause in
> einen vielleicht ebenfalls vorhandenen Kasten für Mehrweg-Pfand-
> flaschen steckt, denn der Automat im Supermarkt scannt nur den
> Kasten und die Slot-Belegung, aber nicht die Art der einzelnen
> Flaschen. (Böse Menschen können das natürlich auch umgekehrt für
> sich nutzen.)

Wir hatten mal Volvic-Einwegflaschen aus Belgien (oder den Niederlanden)
ohne Pfand, natürlich nicht mit deutschen Einwegpfand-Etiketten. Kästen
mit deutschen Volvic-Einwegpfandflaschen hatten wir natürlich auch.

Andererseits hat mir ein Pfandautomat mal für Bionade-Glasflaschen (bei
Lidl gekauft, mit 25 ct Einwegpfand pro Flasche) nur 8 ct pro Flasche
bescheinigt.

Gruß
Norbert

Olaf Schmitt

unread,
Feb 16, 2014, 3:26:59 PM2/16/14
to
Am 16.02.2014 19:36, schrieb Bea Schnecker:
>> Nach 15 Tage Hartz 4 schon pleite?
>
> Mir scheint, du warst (zum Glück für dich) noch niemals von dieser großzügigen Unterstützung abhängig.
>
>> Rechnen wir mal:
>> 20 Bier am Tag mal 15 Tage = 300 Flaschen.
>
> Wenn "du" diese Menge in diesem Zeitraum verdrückst, schert dich ein Pfand nicht - dein Gehirn ist nur noch Matsch.
Oh, sag das nicht.
Ich kenne *entfernt* einen Profi-Alkoholiker.
Der ist zwar saublöde, aber Pfand ist für ihn sehr wichtig.


>
> Das Entsorgen und Umtauschen werden deine Kinder erledigen müssen, die sich am Pfandautomaten in den Boden schämen.
>
> So ist der Eindruck wenigstens bei meinen Pfandautomaten, die ich in der Nähe vorfinde.
Ich kenne das.
Ich sehe im Park auch sehr oft Leute, die die Mülltonnen nach
Pfandflaschen absuchen.

>
>
>> Na, mit dem Pfandgeld kommt man dann schon ein paar Tage länger hin.
>
> Möglich -aber wahrscheinlicher ist, dass die Kohle in Nahrungsmittel investiert wird. Kinder haben immer Hunger.
>
>
Die Menge war nicht auf mich bezogen.
Ich trinke keinen Alkohol.



Olaf Schmitt

unread,
Feb 16, 2014, 3:38:22 PM2/16/14
to
Klar.
Nach er mindestens 400 25Cent Flaschen ab Anfang des Monats ausgetrunken
hat, da kann der Geist schon mal leiden :-)

Jetzt ist H4 alle und er braucht das Pfandgeld...logisch, oder?


Und nicht vergessen:
Er hat auch den größten Fahrradanhänger von Deutschland.
Da passen locker 50 Kästen Bier drauf.

SCNR :-)



Sven Bötcher

unread,
Feb 16, 2014, 4:30:33 PM2/16/14
to
Merkwürdig war er immer schon aber mittlerweile scheint er vollkommen
vor die Hunde gegangen zu sein. So explizit und farbig, wie er die
Geschichte zum Besten gibt, kann sie nur ausgedacht sein. So eine
ähnliche Geschichte, in der er das Verkaufspersonal genervt haben will,
hat er übrigens schon einmal gebracht. Die von dir monierten Logiklöcher
merkt er schon gar nicht mehr. Traurig, das.

Bye
Sven

Jens Müller

unread,
Feb 16, 2014, 6:24:18 PM2/16/14
to
Am 16.02.2014 09:36, schrieb Ralf . K u s m i e r z:
> Ach ja, der Umweltaspekt: Gut, man *kann* argumentieren, daß kaum
> zusätzliche Fahrten mit dem Auto zur Leer"gut"rückgabe unternommen
> werden - man kann es auch anzweifeln.

Ich verpacke die leeren Flaschen - die man inzwischen nichtmal mehr
zusammenknüllen darf -- jedenfalls in frischen Müllbeuteln, weil man die
vernünftig zuknoten kann. Die werden am Rückgabeautomat dann aufgerissen
und dementsprechend nicht wiederverwendet.

Michael Landenberger

unread,
Feb 16, 2014, 6:36:03 PM2/16/14
to
"Jens Müller" schrieb am 17.02.2014 um 00:24:18:

> Ich verpacke die leeren Flaschen - die man inzwischen nichtmal mehr
> zusammenknüllen darf -- jedenfalls in frischen Müllbeuteln, weil man die
> vernünftig zuknoten kann. Die werden am Rückgabeautomat dann aufgerissen
> und dementsprechend nicht wiederverwendet.

Ich transportiere die leeren Flaschen (es sind selten mehr als 5-6 Stück auf
einmal) einfach in der Einkaufstasche oder Plastikbox, die ich später zum
Transport meiner neuen Einkäufe verwende. Es käme mir nicht in den Sinn, für
den Transport von Leergut einen Müllbeutel zu verschwenden.

Gruß

Michael

Olaf Schmitt

unread,
Feb 17, 2014, 2:21:27 AM2/17/14
to
Am 16.02.2014 13:47, schrieb Frank Kemper:
> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:
>
>> Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dieses ökologisch sinnvoller
>> ist als die Plastikflaschen direkt als Heizstoff in die Müllverbrennung
>> zu geben. Aber die Müllwirtschaft kauft(!) ja lieber italienischen
>> Hausmüll auf, weil man bei dem deutsch-sortierten Müll in der MVA sonst zuheizen müsste.
>
Ich dachte immer, die zahlen dafür, dass wir deren Müll verbrennen.

> Was man bei der ökologischen Komponente nicht vergessen darf, sind zwei
> Sachen: erstens sind Glasflaschen erheblich schwerer als Plastik und
Eben.
Das Gewicht.
Wenn ich 6l Bruase auf einmal kaufe, dann ist das schon einen elende
Schlepperei bei Glas.

> verursachen deshalb höhere Transportkosten, und zweitens gibt es erhebliche
> Transportkapazitäten von Europa nach Fernost - schließlich sollen die
> ganzen Containerschiffe aus China ja nicht leer zurückfahren.
Klingt logisch.
Aber auch, weil China immer mehr Öl braucht und es das Öl für die
Klamotten eben nicht braucht.


Olaf


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Claus D. Arnold

unread,
Feb 17, 2014, 4:57:34 AM2/17/14
to
"Theodor.Hellwald" <Theodor....@t-online.de> schrieb:

>Am 16.02.2014 17:50, schrieb Lars Gebauer:
>> * gUnther nanon?m:
>>> "Theodor.Hellwald" <Theodor....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
>>>> 30000 mal 15 Pfennig sind 450.000 sind 4500 DM. Ich habe eben mal
>>>> gegoogelt, alles durchprobiert, nichts gefunden und auf der Seite der HAZ
>>>> auch nichts! Muss ne UL sein, oder hast du ne Zeitangabe das man mal näher
>>>> suchen kann. Ich bin seit 1963 hier wohnhaft und habe von sowas noch nie
>>>> gehört. MfG theo
>>>
>>> Hi,
>>> überschlag mal erst die nötige Fläche. Das relativiert sich dann fix. eine
>>> halbwegs normale Wohnung ist schon mit 1000 Pullen ziemlich unbenutzbar.
>>> Kannte mal einen, der schaffte das in 2 Wochen.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>>
>> Ca. 70 Pullen pro Tag? - Ok, vielleicht überschlägst Du das nochmal.
>> (Oder hat der 'ne Kneipe in der Wohnung gehabt?)
>>
>Wie kommst du auf 70 Pullen pro Tag? Wer sagt dir wie lange jemand
>gesammelt hat? MfG theo

Was genau hast Du an obigem Zitat nicht verstanden?

Gruß

Claus D.

Sven Bötcher

unread,
Feb 17, 2014, 10:11:19 AM2/17/14
to
Am 15.02.2014 22:02, schrieb Bernd Laschner:
> Ralf . K u s m i e r z schrieb:
>
>> begin quoting, Bernd Laschner schrieb:
>
>>> Dreistelliger Eurobetrag. Jaja.
>>> Sorry, aber das klingt irgendwie - unglaubwürdig.
>>> Der kleinste 3-stellige Betrag ist 100€ und der höchste Pfandbetrag pro
>>> Flasche ist 0,25€. Du müsstest also minimal 400 Flaschen abgegeben
>>> haben.
>
>> Und?
>
> Was und? Schrieb ich doch; das klingt nicht wirklich nachvollziehbar.

Weil es eine erfundene Geschichte ist. Lies doch mal die Fortsetzung,
die es folgen lässt, und in der es angeblich vor dem Pfandautomaten
gegenüber einem kleinen Jungen einen auf Mathelehrer gemacht hat. Es ist
fertig mit den Nerven und seine einzige Aufmerksamkeit ist die, die es
hier fürs Geschichtenerzählen bekommt. Alleine seine angebliche und
immer wieder zum Ausdruck gebrachte Interaktion mit anderen Menschen ist
völlig unglaubwürdig, zumindest nicht, ohne dass es regelmäßig auf die
Schnauze bekommen würde.

Bye
Sven


Michael Schlücker

unread,
Feb 17, 2014, 12:23:00 PM2/17/14
to
Am 17.02.2014 08:21, schrieb Olaf Schmitt:


>> gibt es erhebliche Transportkapazitäten von Europa nach Fernost - schließlich sollen die
>> ganzen Containerschiffe aus China ja nicht leer zurückfahren.

> Klingt logisch.
> Aber auch, weil China immer mehr Öl braucht und es das Öl für die
> Klamotten eben nicht braucht.

Na also. Die billigen PET-Pullen aber schon. Damit die millionen von
Wanderarbeitern dann für den Aldianer und auch alle Anderen das echte
Recycling(keine 'thermische Verwertung', sprich Verbrennung)
bewerkstelligen.
Nur als Beispiel zum aktuellen Angebot:

http://www.aldi-nord.de/aldi_mikrofleece_jacke_48_5_1653_22875.html

Vielleicht hat die Dame auf dem Foto, oder auch der X-No, aus dem
verwendeten Material ehemals selbst die Cola oder das 'stille
Wasser'(Letzteres kommt bei uns zum Superpreis ohne Transportproblem-
weder bei Beschaffung, noch bei Entsorgung- aus dem Kran) geschlürft.
Nach erneuter Verwendung ist immernoch Zeit für die Verbrennung.
Falls das Produkt nicht über die bekannten Wege ein zweites Leben in
Afrika führt...


Micha

Martin Ebert

unread,
Feb 17, 2014, 1:01:50 PM2/17/14
to
Am 16.02.2014 06:34, schrieb Andreas M. Kirchwitz:

> Schlimm sind Supermärkte, wo das Personal von Hand zählt.

In meiner Nähe ist einer der umsatzstärksten Märkte einer bestimmten
Kette. Er war (vielleicht: ist) der umsatzstärkste Deutschlands -
also dieser Kette.

Dort stehen drei normale Automaten sowie einer nur für Einweg, sowas
gibt es auch. Und das Ganze macht nur Trödel: Zu Spitzenzeiten lange
Schlangen, Fehlerkennungen, Defekte, Wartung - kostet alles.
Die überlegen ganz ernsthaft, wieder zur Handabnahme zurückzukehren.

> Die kriegen das leider oft nicht korrekt auf die Reihe.

Ob ich nun vom Automaten (wie wir gerade lernen) oder vom Personal
beduppt werde - kommt auf's Gleiche raus.

> Pfand ist Mist ... Andreas

Ich finde ganz angenehm, dass die Straßenränder nicht mehr mit
Plaste (sig!) und Blech vollgemüllt sind.

Mt

Martin Ebert

unread,
Feb 17, 2014, 1:13:21 PM2/17/14
to
Am 16.02.2014 12:56, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

>> Früher lagen aber sehr viel mehr leere Dosen in der Landschaft rum als
>> heute. Und da gehören sie nicht hin.

> Hingeworfen werden sie immer noch, nur werden sie inzwischen von
> Freiwilligen rasch wieder aufgesammelt.

Kommst Du aus Deiner Großstadt eigentlich auch mal raus? Es war
von "Landschaft" die Rede.

Sei versichert: Vor dem allgemeinen Pfand sahen die Ränder der hiesigen
Bundesstraßen doch einige Kilometer nach dem Ortsausgangsschild sehr
deutlich anders aus.

In *meiner* Gesamtbetrachtung überwiegt das Positive der Regelung.

Mt

Michael Schlücker

unread,
Feb 17, 2014, 1:24:09 PM2/17/14
to
Am 16.02.2014 08:46, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

>> Wenn ich einkaufen gehe, kann ich auch die Pfandflaschen mitnehmen.
>
> Siehst Du: ich nicht. Weil ich dann nämlich den ganzen Tag die
> dämlichen leeren Flaschen an Orten mitschleppen müßte, wo ich sie nun
> partout nicht gebrauchen kann, mal abgesehen davon, daß ich keinen
> Platz für blöde Taschen mit leeren Flaschen hätte.

Du bist also überzeugter Tretmobilist. Irgendwo muss das Gefährt doch
lagern, während Du Deinem Tagwerk nachgehst.
Auf 'ner Baustelle? Ist irgendwo ein Container, in dem man seine
persönlichen Dinge bis zum Feierabend deponiert.
Und auch der selbst bei Scheißwetter zur Arbeit radelnde Banker hat
ähnliches. Denn mit befeuchtetem Armani dank Umweltbewusstsein ist
Kundenkontakt nicht unbedingt im Sinne des Unternehmens.


> Mich nervte bei der Sache viel mehr der extrem blöde Kurze,

Es soll angeblich sogar noch saublöde Zeitgenossen geben, die der
Meinung sind, im Zeitalter von Tante G. und diversen 'Lagerorten' für
Usenet-Beiträge könnte die Einleitung

> X-No-Archive: Yes

ihren eigenen Unsinn vor einer längerfristigen Archivierung schützen.

[alberne Beschreibung, wie R a l f. K. ein Kind, das einen Messie nach
der Herkunft seiner Schätze befragt, diszipliniert]

X-No-Archive: Yeah

Ich hätte bei einer Sackratte, die eine komplette Lkw-Ladung Leergut
durch den Automaten schieben will, nach jeder Pulle auf den Bon-Knopf
gedrückt.
Und ganz schnell noch ein paar weitere Wartende zu weiterem Unsinn
aufgestachelt.


Micha
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Martin Ebert

unread,
Feb 17, 2014, 1:50:01 PM2/17/14
to
Am 17.02.2014 19:35, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

>>> Hingeworfen werden sie immer noch, nur werden sie inzwischen von
>>> Freiwilligen rasch wieder aufgesammelt.
>> Kommst Du aus Deiner Großstadt eigentlich auch mal raus? Es war
>> von "Landschaft" die Rede.
>> Sei versichert: Vor dem allgemeinen Pfand sahen die Ränder der hiesigen
>> Bundesstraßen doch einige Kilometer nach dem Ortsausgangsschild sehr
>> deutlich anders aus.

> Hältst Du Pfandflaschensammler für blöde? Wenn es "Abwurfstellen"
> gibt, dann sind die deren natürliches Lebensreservoir. Was sind denn
> "einige km" mit dem Fahrrad?

Verstehendes Lesen ist auch nicht so Deins? Was an "Vor dem allgemeinen
Pfand" ist unklar?

>> In *meiner* Gesamtbetrachtung überwiegt das Positive der Regelung.

> Es war überhaupt nicht von positiv oder negativ die Rede:

Bei mir schon.

> Es ist doch
> der gleiche Effekt, ob die Gebinde nicht in die Landschaft geschmissen
> oder dort zeitnah wieder abgesammelt werden.

Wir reden aber nicht davon.
(Heute sind die Straßenränder sauber, weil man das nicht mehr aus dem
Autofenster wirft bzw. das ein Radfahrer wieder aufhebt.
Zu so einem Modell müssen wir übrigens McD noch zwingen ...)

> Wenn das früher nicht der
> Fall war, dann deswegen, weil das Zeug halt wirtschaftlich unattraktiv
> war, was es durch das Zwangspfand nicht mehr ist.

Jetzt hast Du's.

> (Wobei in Deiner DDR ja nun auch Altglas und Papier für ein gewisses
> jugendliches Zusatzeinkommen nützlich gewesen sein soll - wird also
> eher nicht am Ordnungssinn des sozialistischen Menschen gelegen haben,
> falls dort weniger solcher Unrat herumgelegen haben sollte.)

Korrekt. - Hinzu kam: Die Mobilität der Menschen war im Vergleich zu
heute ganz deutlich eingeschränkt: Es gab ein oder zwei Läden, die
fußläufig erreichbar waren.

Real war das DDR-System zweigeteilt:
Es gab Pfandflaschen (Bier, Brause, Cola, Selters). Das Pfand war
30 Pfennig, einzulösen (wie heute) im Laden.

Weiterhin gab es Flaschen (übrigens alles Glas, Plaste kam nicht vor),
die formal kein Pfand hatten. Diese wurden in völlig getrennten SERO[¹]
Annahmestellen angenommen, zunächst 5, später IMHO 15 Pfennig.

> Strada" die Leute unheimlich viel Kleingeld verlieren,

Ein kleiner Wirtschaftskreislauf - warum nicht?

> genauer umsah, verstand ich auch, was die Kinder von ca. 10 Jahren
> eigentlich machten,

Bei Yt liegt irgendwo ein Video über einen Typen, der das professionell
macht - im Video besucht er Wacken.

[¹] SERO: VEB Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung

Mt

Sven Bötcher

unread,
Feb 17, 2014, 2:10:17 PM2/17/14
to
Am 17.02.2014 19:24, schrieb Michael Schlücker:

>> Mich nervte bei der Sache viel mehr der extrem blöde Kurze,
>
> Es soll angeblich sogar noch saublöde Zeitgenossen geben, die der
> Meinung sind, im Zeitalter von Tante G. und diversen 'Lagerorten' für
> Usenet-Beiträge könnte die Einleitung
>
> > X-No-Archive: Yes
>
> ihren eigenen Unsinn vor einer längerfristigen Archivierung schützen.

Konnte sie noch nie, alleine schon wegen der Quotes der anderen Teilnehmer


> [alberne Beschreibung, wie R a l f. K. ein Kind, das einen Messie nach
> der Herkunft seiner Schätze befragt, diszipliniert]

Hat es sich doch eh nur ausgedacht, jene Geschichte. Meinst du, im
realen Leben lässt sich irgendwer von "das Kuhschmerz" disziplinieren?

Bye
Sven

Henning Sponbiel

unread,
Feb 17, 2014, 3:04:26 PM2/17/14
to
On Mon, 17 Feb 2014 08:21:27 +0100, Olaf Schmitt wrote:

>Am 16.02.2014 13:47, schrieb Frank Kemper:
>> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:
>>
>>> Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dieses ökologisch sinnvoller
>>> ist als die Plastikflaschen direkt als Heizstoff in die Müllverbrennung
>>> zu geben. Aber die Müllwirtschaft kauft(!) ja lieber italienischen
>>> Hausmüll auf, weil man bei dem deutsch-sortierten Müll in der MVA sonst zuheizen müsste.
>>
>Ich dachte immer, die zahlen dafür, dass wir deren Müll verbrennen.
>
>> Was man bei der ökologischen Komponente nicht vergessen darf, sind zwei
>> Sachen: erstens sind Glasflaschen erheblich schwerer als Plastik und
>Eben.
>Das Gewicht.
>Wenn ich 6l Bruase auf einmal kaufe, dann ist das schon einen elende
>Schlepperei bei Glas.

Und ab 60 wird es im Laufe der Jahre mit Sicherheit nicht leichter,
diese Flaschen in den 2. Stock zu schleppen.


Henning
--
dafa-Home: http://www.aldibaran.de
FAQ, Filialen, Preisuebersicht ...
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Martin Ebert

unread,
Feb 17, 2014, 5:17:58 PM2/17/14
to
Am 17.02.2014 22:52, schrieb Ludger Averborg:
> Martin Ebert wrote:
>> Ich finde ganz angenehm, dass die Straßenränder nicht mehr mit
>> Plaste (sig!) und Blech vollgemüllt sind.

> Jetzt sind es Getränkebecher.

Ich erwähnte vorhin, dass man McD und Co auch in das duale System
zwingen muss. Und: Es sind nicht nur die Becher. Leider.

> Wenn wenn der ganze Arbeitsaufwand, den der Pfandzirkus macht, fürs
> Mülleinsammeln aktiviert würde

Nur mal zur Sicherheit:
Du findest es einen guten Plan, allen Müll erstmal in die Landschaft
zu verteilen - und anschließend von anderen wieder einzusammeln?

Ja gut. Auch ein Ansatz.

Mt

Michael Landenberger

unread,
Feb 17, 2014, 6:12:25 PM2/17/14
to
"Ludger Averborg" schrieb am 17.02.2014 um 09:38:54:

> Ich transportiere die Flaschen in solchen Klappboxen, wie ich sie auch sonst
> zum Einkaufen verwende. Fast immer 2 Boxen voll, das sind so um die 30
> Flaschen.

Zum Lagern von Leergut in meiner Wohnung nehme ich den selben
6er-Flaschenträger, den ich auch zum Lagern von vollen Flaschen verwende. Ich
sorge dafür, dass dieser Flaschenträger nie "überläuft", indem ich bei *jedem*
Einkauf alle leeren Flaschen aus dem Flaschenträger mitnehme. D. h. es kommen
so gut wie nie mehr als 6 leere Flaschen zusammen. Die passen problemlos in
eine Einkaufstasche.

Natürlich verwende ich gelegentlich auch eine Klappbox, und zwar dann, wenn
ein größerer (Wochenend-)Einkauf ansteht. Aber auch in der Klappbox werden nur
höchst selten mehr als 6 leere Flaschen transportiert.

Würden 30 oder sogar noch mehr leere Pfandflaschen in meiner Küche
herumstehen, würde ich mich in höchstem Maße genervt fühlen. Ich habe in
meiner Küche schlicht keinen überflüssigen Platz für so viele Flaschen.

Gruß

Michael

Claus Maier

unread,
Feb 17, 2014, 8:14:47 PM2/17/14
to
Bernd Laschner schrieb:

> Ralf . K u s m i e r z schrieb:
>
>> Somit hat mich REWE nicht angeschissen und ich zog im Ergebnis schon
>> nach wenigen Stunden erleichtert und um einen dreistelligen
>> Euronenbetrag bereichert wieder ab.
>
> Dreistelliger Eurobetrag. Jaja.
>
> Sorry, aber das klingt irgendwie - unglaubwürdig.

Nein, bei K u s m i e r z[tm] nicht! Daß er ein wenig, sagenwirmal "seltsam"
ist, demonstriert er doch hiermit nicht zum erstenmal.

> Der kleinste 3-stellige Betrag ist 100€ und der höchste Pfandbetrag
> pro Flasche ist 0,25€. Du müsstest also minimal 400 Flaschen
> abgegeben haben.

Ja, das habe ich auch vermutet, nachdem ich: "...eine größere drei-
stellige Anzahl Einwegpfandflaschen..." gelesen hatte.

> Was um alles in der Welt bringt einen Menschen dazu, dermaßen viele
> Flaschen zu horten?

Wir sollten hier zwischen gesunden und kranken Menschen unterscheiden.
(Wer auf dem "begin"-"end"-Scheiß beharrt, obwohl er damit out of time
ist und sich unbeliebt macht, kann, zumindest geistig, nicht wirklich
gesund sein.)

>> Wer weiß denn schon, ob er nun 22 oder 23 leere Flaschen
>> mitgeschleppt hat?

Spielt das denn bei 400 Flaschen eine Rolle?
Selbst wenn man die Pfandflaschen als Altersvorsorge hortet?
Da sind ja Schwaben[tm] lässiger!

> Ich. Ich weiß vorher, was an Geld unten drauf stehen muß.

Ich auch.

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
Feb 17, 2014, 8:23:26 PM2/17/14
to
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

> X-No-Archive: Yes
>
> begin Thread
>
>
> Moin!
>
> Ich habe heute mal ein bißchen ausgemistet und eine größere
> dreistellige Anzahl Einwegpfandflaschen versilbert. Da das mit
> Fahrradanhänger...

Hoffentlich hast du beim Radfahren auch ein Obstkörbchen getragen!
Wir wollen schließlich nicht, daß dir ein 2ter Sturz auf den Kopf
noch das Resthirn in Mitleidenschaft zieht!

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
Feb 17, 2014, 9:50:24 PM2/17/14
to
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

> [...]
> Mich nervte bei der Sache viel mehr der extrem blöde Kurze, der sehr
> offensichtlich in Bremen zur Schule ging (auf meine Nachfrage: in die
> dritte Klasse) und so intelligente Fragen wie "Onkel, wo hast du denn
> die ganzen Flaschen her?" absonderte. (Es ist lästig, so einen Stopfen
> rundzumachen, während man automateneinfüllenderweise Flaschen zählt.)

Vollidiot.
1) so unintelligent ist diese Frage für einen Drittklässler mit normalem
Erfahrungshorizont garnicht. Er kennt schließlich die ganze Bandbreite
menschlicher Absonderlichkeiten noch nicht.
2) Souveränere Zeitgenossen als du es bist, sagen einfach: "Der Onkel hat
sie alle ausgesoffen und dann gesammelt."
(Souveräne Menschen können die Wahrheit kommunizieren, ohne Umschschweife,
und vor allem - ohne ein Kind, und sei es auch dumm, "rundzumachen"!)

Mit obengesagtem ebenso wie mit dem untenstehendem, outest du dich als
genau *das* Granaten-Arschloch, für das ich dich immer gehalten habe!
Was musst du doch für ein erbärmliches Würstchen sein! Ja, daß Gott erbarm'!

> Um ihn abzulenken, ließ ich ihn die Anzahl der Flaschen in meinem zu
> dem Zeitpunkt noch vollständig gefüllten Fahrradanhänger feststellen,
> angeordnet in 14 je eine halbe Flaschenbreite gegeneinander versetzte
> Reihen zu je 6 Flaschen. Als ich dann merkte, daß der Dummbatz die
> [...usw....]

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
Feb 17, 2014, 9:52:56 PM2/17/14
to
Dietrich schrieb:

> On Sat, 15 Feb 2014 18:36:40 +0100, "Ralf . K u s m i e r z"
> <m...@privacy.invalid> wrote:
>
>
>> Chef geholt: "Hörnsemal..."
>>
>> Der stirnrunzelte, dann machten wir den Test mit dem nächsten
>> "sortenreinen" Batch mit vergleichbarem Mischergebnis, aber dann
>> hatte er die Erleuchtung: "Vergessen Sie, was da auf dem Bon steht -
>> entscheidend ist die Summe, und das sind N mal 0,25 E..."
>>
>> Jo, da hatte er recht, die Geld-Summe stimmte, nur der Zusatztext war
>> Unfug.
>
> In einem Edeka in Kiel ist mir dasselbe auch schon zweimal passiert,
> dass bei sortenreiner Anlieferung von rund einem Dutzend
> Einweg-Pfandflaschen auf dem Pfandbon eine zweite Rubrik mit
> 8ct-Postion aufgemacht wurde.
> Ja, Summe stimmte trotzdem.

Dann ist doch gut! Who the fuck cares?

> Den Filialleiter interessierte das nicht, und Tomra als
> Automatenhersteller hatte keinerlei Interesse,

Warum auch?
Nur, weil du vielleicht ein 150%iger Zwangsneurotiger bist?
Gib' doch Ruhe, wenn du dein Pfand korrekt bekommen hast!

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
Feb 17, 2014, 9:09:28 PM2/17/14
to
Bernd Laschner schrieb:

[Horten von Pfandflaschen]

> Dann machst Du irgendetwas falsch. Hier[tm] bei meinem Penny kommen ab
> und zu mal Typen an mit 2 blauen Müllsäcken voll Pfandflaschen, und
> bereits bei den Mengen, die im Vergleich zu Deinen wohl deutlich
> kleiner sind, frag ich mich, ob die mit dem Pfand einlösen so lange
> warten, bis die Küche nicht mehr begehbar ist.

Meine Küche ist immer begehbar, denn ich habe den Müllsack/die Müllsäcke
für die Pfandflaschen im Flur daneben. O.g. Säcke fassen etwa 30 bis 40
Flaschen, und wenn sie voll sind, nehm ich sie zum Einkauf mit.
Hinzu kommt, daß man den Scheiß ja nach Läden sortieren muß, in meinem Fall
1 Sack für Neukauf/Edeka und 1 Sack für Lidl.

> Wenn ich einkaufen gehe, kann ich auch die Pfandflaschen mitnehmen.

Ja, kann man, muß man aber gottseidank nicht, denn it depends:
Wenn ich auf dem Heimweg von der Arbeit noch was einkaufe, geh' ich nicht
vorher nachhause, um die Pfandflaschen abzuholen - und selbst wenn ich von
zuhause aus einkaufe, hab' ich nicht immer Bock, die Pfandflaschen mitzu-
nehmen. Denn oft ist Anstehen am Automaten damit verbunden, weil $[anderer
Heini] seine Flaschen einwirft, und wenn man eigentlich nur schnell mal 'ne
Butter, 'ne Wurst und 'n Käse holen will, zerstört das das ganze Timing!
(Daß das spätestens an der Kasse zerstört wird, lasse ich mal unerwähnt.)

> Aber das ist vielleicht zu einfach und daher nicht jedermanns Sache.

Ganz so einfach ist es doch nicht, siehe oben. Rentner mit viel Zeit?

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
Feb 17, 2014, 10:43:21 PM2/17/14
to
Theodor.Hellwald schrieb:

> Am 16.02.2014 16:21, schrieb gUnther nanonüm:
>> "Theodor.Hellwald" <Theodor....@t-online.de> schrieb im
>> Newsbeitrag news:ldqhd7$qgn$1...@dont-email.me...
>>
>>
>>> Deshalb sag ich ja, das muss eine UL sein, lebe seit 1963 in und um
>>> Hannover, die story ist mir noch nie untergekommen und das Archiv
>>> der HAZ kennts auch nicht. Aber es müssen ja keine Kästen gewesen
>>> sein. MfG theo
>>
>> Hi,
>> dann gehts erst recht nicht. Lose Buddeln fallen um, kullern, sind
>> riskant. Und nicht stapelbar. Mit 1000 Pullen mach ich Deine Wohnung
>> unbenutzbar. Schon mit 100 herumliegenden Flaschen ist man bedient,
>> glaubs mir. Jener Kumpel hatte außer Buddeln fast nix, daher
>> stapelte er in den Schränken. Aber auch das ergibt keine hohen
>> Zahlen, ein Hängeschrank kommt so auf 80-120 Pullen. Dann reißt er
>> von der Wand :-)
> Genau meine Meinung. MfG theo

Respekt, ihr kennt euch ja wirklich aus! Trefft ihr euch alle am Büdchen?
Na, *euere* Bekannten möcht' ich jedenfalls nicht haben - scheinen ja schon
ganz schöne Alkis/Proleten zu sein!

mfg
Claus


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Joerg Walther

unread,
Feb 18, 2014, 5:25:41 AM2/18/14
to
Claus Maier wrote:

> Hinzu kommt, daß man den Scheiß ja nach Läden sortieren muß, in meinem Fall
> 1 Sack für Neukauf/Edeka und 1 Sack für Lidl.

Äh, wie bitte? Natürlich muss man das nicht. Jeder Discounter muss die
Einwegflaschen jedes anderen Discounters annehmen!

- j -

--
Mail address is valid for a limited time only.

And now for something completely different...

frank paulsen

unread,
Feb 18, 2014, 7:06:25 AM2/18/14
to
Joerg Walther <use...@vocabsheets.de> writes:

> Claus Maier wrote:
>
>> Hinzu kommt, daß man den Scheiß ja nach Läden sortieren muß, in meinem Fall
>> 1 Sack für Neukauf/Edeka und 1 Sack für Lidl.
>
> Äh, wie bitte? Natürlich muss man das nicht. Jeder Discounter muss die
> Einwegflaschen jedes anderen Discounters annehmen!

und das versuchen wir dann mal mit den glas-einwegflaschen von Lidl...

--
frobnicate foo
Message has been deleted

Sven Bötcher

unread,
Feb 18, 2014, 10:01:32 AM2/18/14
to
Ah, das gute Bergadler Premium Pils. Recht lecker, aber eben diese
Glas-Pfandflaschen sind eigentlich ein Grund, es nicht zu kaufen.

Bye
Sven

Olaf Schmitt

unread,
Feb 18, 2014, 11:19:20 AM2/18/14
to
Am 18.02.2014 15:25, schrieb Ralf . K u s m i e r z:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, "Ralf . K u s m i e r z" schrieb:
>
>> Als ich dann merkte, daß der Dummbatz die
>> wirklich *zählte*, habe ich ihn erstmal angefaucht, ob ihm das Prinzip
>> der Multiplikation unbekannt sei.
>
> Ich hab mich mal erkundigt: Der war nicht besonders blöd, die können
> das wirklich nicht - in Bremen lernen die Kids erst in der vierten
> Klasse richtig ("schriftlich") rechnen, vorher haben sie i. a. keinen
> Plan von Strukturen.
>

Wie hast du es denn geschafft, vor der 4. Klasse deinen Schullaufbahn zu
beenden?



Dorothee Hermann

unread,
Feb 18, 2014, 11:20:53 AM2/18/14
to
Am 18.02.2014 15:25, schrieb Ralf Kusmierz:
>> ... Prinzip der Multiplikation unbekannt sei.

> Ich hab mich mal erkundigt: Der war nicht besonders blöd, die können
> das wirklich nicht - in Bremen lernen die Kids erst in der vierten
> Klasse richtig ("schriftlich") rechnen, vorher haben sie i. a. keinen
> Plan von Strukturen.


Erstaunlich:
http://www.lis.bremen.de/sixcms/media.php/13/04-06-23_Mathe.pdf
http://www.lis.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen56.c.15222.de
http://www.lehrer-online.de/lehrplaene.php


Dorothee

Dorothee Hermann

unread,
Feb 18, 2014, 11:32:29 AM2/18/14
to
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Andreas M. Kirchwitz

unread,
Feb 18, 2014, 12:42:04 PM2/18/14
to
Stefan Schmitz <ss...@gmx.de> wrote:

>> flaschen steckt, denn der Automat im Supermarkt scannt nur den
>> Kasten und die Slot-Belegung, aber nicht die Art der einzelnen
>> Flaschen. (Böse Menschen können das natürlich auch umgekehrt für
>> sich nutzen.)
>
> Wo gibt es solche dummen Automaten?
> Ich kenne nur solche, die den Kasten verweigern, wenn eine falsche Flasche drin
> ist.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung von den Automaten bei Real.
Pepsi-Einweg-Flaschen (1l) im Coca-Cola-Mehrwegkasten (für 1l).

Da der Automat die Label der Flaschen nicht scannen kann, ist er
bei der Erkennung von Fremdflaschen eingeschränkt. (Außerdem können
viele Menschen ja auch nicht Pepsi von Coke unterscheiden. :-)

Grüße, Andreas

Andreas Bockelmann

unread,
Feb 18, 2014, 1:04:58 PM2/18/14
to
Olaf Schmitt schrieb:
Ich mag mich irren, aber nach meiner Kenntnis endet in der BRD die
Schulpflicht mit der Vollendung des 18. Lebensjahres. Niemand hindert
einen Schüler daran, das Klassenziel des 4. Schuljahres nicht zu erreichen.


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516

P.R.Stone

unread,
Feb 18, 2014, 1:14:15 PM2/18/14
to
Am 18.02.2014 17:42, schrieb Ralf . K u s m i e r z:
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, Dorothee Hermann schrieb:
> Wolltest Du etwas mitteilen?
Die übliche Kacke von die Omma.
>
>
> Gruß aus Bremen
> Ralf
>
Paul

Markus Kottenhahn

unread,
Feb 18, 2014, 3:59:37 PM2/18/14
to
Am 18.02.2014 19:04, schrieb Andreas Bockelmann:
> Ich mag mich irren, aber nach meiner Kenntnis endet in der BRD die
> Schulpflicht mit der Vollendung des 18. Lebensjahres.

Naja "fast" richtig. Praktisch ist es quasi so. Aber... Im Prinzip gibt
es in DE nur eine durch Art. 7 GG [1] indirekt geregelte Schul"pflicht"
von Bundesebene ausgehend, welche aber in der praktischen Ausgestaltung
wie überhaupt das Bildungssystem weitestgehend Landessache ist (Hint:
inverse Logik. Lediglich beim Religionsunterricht dürfen die Eltern ohne
Einschränkungen mitreden, sonst also nicht, Art. 7 Abs. 2 GG). Man
unterscheidet hier in der Praxis zwischen der "Vollzeitschulpflicht",
welche je nach Bundesland im Allgemeinen bis zur 9. oder 10. Klasse
gehen soll, und es dem Heranwachsenden ermöglichen muss, einen ersten
Schulabschluss zu erreichen, und in einigen - aber nicht allen -
Bundesländern einer erweiterten "Berufsschulpflicht, welche bis zu einer
(hier fiktiven) 12. Klasse gehen möge. Dass diese hier auch ersatzweise
durch Sek.II abgehandelt werden kann, ist ein anderes Thema. Die
konkrete Ausgestaltung dieser beiden "Pflichten" ist jedenfalls
Ländersache. Bremen bspw. sieht explizit 12 Jahre für beides vor, das
Saarland hingegen beschränkt sich auf 9 Jahre. Dazwischen gibt es noch
14 weitere Varianten. So entsprechen Schleswig-Holstein, Sachsen oder
Hessen ganz ausdrücklich, aber noch eleganter NRW oder MeckPomm am
ehesten der theoretischen Pflicht bis 18. Bayern ist da sogar noch krasser.
[2]

Dass sich in der Praxis die meisten Schüler vor Erreichen der
Volljährigkeit auch sonst nicht legal vor der Schulbank drücken können,
ist nochmal eine andere Geschichte, die auch nicht mehr nur mit §§en zu
tun hat.

> Niemand hindert
> einen Schüler daran, das Klassenziel des 4. Schuljahres nicht zu erreichen.

Wenn das Kurzschmerz es wohl immerhin 8-mal nicht geschafft haben
sollte, das Ziel der 4. Klasse zu erreichen, ist das in HB (so ich mich
nicht verrechnet habe) theoretisch möglich. Die Schulpflicht sieht nach
meiner Sicht der Dinge in keinem Bundesland vor, dass bestimmte Ziele
erreicht werden *müssen*. Ob und wie damit die gesetzlich geforderte
Quote einer 9. oder gar 10. Klasse erreicht werden kann, entzieht sich
meiner Kenntnis. Ich seh da sogar juristische Fallstricke, denen ich als
Nicht-Jurist nicht gewachsen bin. Eine vorgeschriebene Pflicht zum
Erreichen von Zielen könnte jedenfalls theoretisch auch mit schwierigen
Fällen wie zB bei geistig schwerstbehinderten Kindern kollidieren - auch
wenn es für solche Fälle meist eh Sonderregelungen geben sollte
(zumindest die Sonderregeln in RLP kenn ich mittlerweile ziemlich gut).

Achja, bitte beachten: Ich verwendete in vorigem Absatz bewusst den
Konjunktiv, nicht dass sich da jemand persönlich angesprochen fühlen
könnte...

Und: IANAL


_______
[1] http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_7.html
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Schulpflicht_%28Deutschland%29

gUnther nanonüm

unread,
Feb 18, 2014, 5:16:53 PM2/18/14
to

"Lars Gebauer" <lgeb...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:5300ec4c$0$9508$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...

>> Kannte mal einen, der schaffte das in 2 Wochen.
>
> Ca. 70 Pullen pro Tag? - Ok, vielleicht überschlägst Du das nochmal.
> (Oder hat der 'ne Kneipe in der Wohnung gehabt?)

Hi,
ich habs nicht zu fragen gewagt. Aber es stimmte leider wirklich.
Hat das durchgezogen, bis es ihm an Platz mangelte, stieg auf Blechdosen um
und danach kam dann bald der Notarzt...

--
mfg,
gUnther


Claus Maier

unread,
Feb 18, 2014, 5:30:11 PM2/18/14
to
Bernd Laschner schrieb:

> Andreas M. Kirchwitz schrieb:
>> Pfand ist Mist ... Andreas

Eben! Lasst uns zu älteren Praktiken zurückkehren, als da sind:
Milch in der mitgebrachten Kanne abholen, der $Kaufmann pumpt's
dir rein. Und mit Bier, Limo etc. könnte man es genauso halten.
Wäre halt nur etwas teurer, da $Kaufleute die Kosten für das
zusätzlich nötige Personal sicher auf die Preise umlegen.[1]
Und schade auch für die armen Teufel, die ihre Rente mit dem
Sammeln von Pfandflaschen auf ein menschenwürdiges Maß auf-
zustocken hoffen.[2]

> Früher lagen aber sehr viel mehr leere Dosen in der Landschaft rum,
> als heute. Und da gehören sie nicht hin. Rohstoffe gehören wieder-
> verwendet.

Alles richtig.
Vor allem aber gehört imho die Weltbevölkerung mal ordentlich reduziert.
Woher kommen denn die ganzen Probleme? Es gibt zuviele Menschen, und
damit zuviele Arschlöcher (denn die sind erfahrungsgemäß, leider, meist
in der Überzahl.) Also, die Neutronenbombe mal testen und dabei nicht
zimperlich sein, denn all' die gestern, heute und morgen geborenen Neu-
bürger wollen (wenn möglich) fressen, autofahren und ihren Müll vergraben.

Nehmen wir mal an, wir hätten nur 1-2 Bewohner/qkm auf dieser Welt, wo
wär' dann Stoff für Konflikte? Ob Muslim oder Christ, ob Sozialist oder
Kapitalist - könnte doch jeder machen, was er will auf seinem Stückchen.

> Offenbar braucht intelligentes Verhalten auch einen finanziellen Anreiz.

Wenn's einen finanziellen Anreiz braucht, ist es kein "intelligentes" Ver-
halten, sondern primitiv-triebhaftes (Uhga, Uhga, Uhga - Geeeld!, will
haben!, will haben!, sofort! usw...) Schimpansen sind vermutl. intelligenter.

[1] Ok, dann hätten wenigstens wieder mehr Leute Arbeit.
(Und hoffentlich keine "prekäre[tm]".) Denn die Leute (Politiker meist), die
ihre Schäfchen längst im Trockenen haben und sich für den Rest ihres Lebens
nicht mehr um ihre Existenz sorgen müssen, sich aber gleichzeitig in die Brust
werfen, sie hätten Arbeitsplätze[1a] geschaffen - Leute, die oft nochnichtmal
ahnen (Juristen, Erben, sog."Berater" u.ä. Schwätzer) was Arbeit *wirklich*
bedeutet, gehören imho einfach eliminiert. Die Welt braucht sie nicht.
Schade, manchmal, daß es keine APO/RAF 2.0 gibt.

[1a] Unter einem "Arbeitsplatz" verstehe ich eine Beschäftigung, die existenz-
sichernd ist, und nicht etwas, bei dem man um über die Runden zu kommen, noch
zusätzlich Putzjobs annehmen, Flaschensammeln und "Aufstocken" (btw. Steuern,
also unser aller Geld!) muß. Sowas könnte man eher als Hobbyarbeit, Liebhaberei
o.ä. bezeichnen.

[2] Btw, diese Woche im "SPIEGEL"[2a]:
*Unsere* Bundestagsabgeordneten planen, ihre Diäten[2b] von derzeit 8252,- €
monatlich auf 9082,- € zu erhöhen. (Verständlich - schließlich lässt sich von
8252 ,- €/Monat nicht leben, und wir wollen doch nicht, daß Bundestagsmitglieder
unseren Rentnern beim Flaschensammeln Kunkurrenz machen, nicht wahr?)
Die Pensionsansprüche betragen übrigens lediglich 2,5% der Diät/[Jahr im Bundestag],
also, wenn eine/r 4 Jahre schafft und nicht wg. KiPo oder sonstigen Petitessen vor-
her abserviert wird, hat er/sie Anspruch auf gerade mal lächerliche 908,- €!
Ein Skandal, das!
(zum Vergleich: Ein gewöhnlicher AN (West) mit durchschnittlichem Gehalt müsste für
diesen Rentenanspruch *32 Jahre* arbeiten)
Da wundert mich echt, daß es keine Aufstände gibt, daß nicht wenigstens täglich die
Scheiben des Bundestags eingeworfen werden. Na, ja, wir wissen auch:
Bevor der Deutsche einen Bahnhof stürmt, löst er eine Bahnsteigkarte.

[2a] Ja, ich weiß, der SPIEGEL ist auch nicht mehr das, was er mal war "Sturmgeschütz
der Demokratie" wurde er einstmals genannt, doch inzwischen ist er zur "BILDzeitung für
Zahnärzte" verkommen - viele bunte Bildchen, die Texte eher flapsig als seriös, und wo
andere Magazine Titten und Ärsche zeigen, zeigt der SPIEGEL meist A.Hitler[tm] oder
andere Prominente des 3. Reiches.
Nun, wenn ich mal ganz ehrlich bin - ich schau' mir lieber Titten und Ärsche an!
Weiß der Teufel, woher der SPIEGEL seinen Marketingfuzzi hat.

[2b] Wieso heißt das eigentlich "Diät"? Verschleierung?
Mit dem Begriff verbindet der Normalbürger doch im allgemeinen Dinge, die man eher nicht
haben möchte, wenn man nicht unbedingt muß (schmale, sensationslose Kost, z.B.) - unsere
Abgeordneten dagegen sind ganz geil darauf, Diäten zu bekommen!
Der Duden sagt:
Di|ät , die; -, (Arten:) -en [lat. diaeta < griech. díaita = Lebensweise, Diät]: auf die
Bedürfnisse eines Kranken, Übergewichtigen o. Ä. abgestimmte Ernährungsweise: salzlose D.;
eine D. für Magenkranke; streng D. leben, essen; eine strenge D. einhalten müssen; D. halten,
kochen; er wurde auf D. gesetzt (ugs.; ihm wurde eine Diät verordnet).

Gut, "auf die Bedürfnisse eines Kranken...usw." mag hinkommen, schließlich sind viele BA
irgendwelche Dilettanten, die in der freien Wirtschaft keinen Fuß auf den Boden bekämen,
weil es ihnen dazu an Intelligenz und Fachwissen mangelt.

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
Feb 18, 2014, 6:42:01 PM2/18/14
to
Henning Sponbiel schrieb:
Dann kauft man halt nur 2 Flaschen und geht öfter!
Rentner wissen doch meist eh' nicht, wie sie ihre viele Zeit ausfüllen
sollen, und gehen deshalb ihrer Umgebung/Verwandtschaft auf die Nerven.

Muß man $[Euch] denn alles erklären?

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
Feb 18, 2014, 7:21:13 PM2/18/14
to
Ludger Averborg schrieb:

> On Mon, 17 Feb 2014 19:01:50 +0100, Martin Ebert <mx...@gmx.net>
> wrote:

>> Ich finde ganz angenehm, dass die Straßenränder nicht mehr mit
>> Plaste (sig!) und Blech vollgemüllt sind.
>>
> Jetzt sind es Getränkebecher.

Exakt.
Und wenn Starfuck, McDoof und all' die $[anderen] voll an den Kosten für
die Beseitigung des durch sie verursachten Mülls beteiligt würden, würden
sie sich sicher bald aus Deutschland verpissen.
Was kein allzugroßer Verlust wäre, imho.

mfg
Claus

frank paulsen

unread,
Feb 19, 2014, 4:31:40 AM2/19/14
to
neben den braunen Bergadler mit twist of kronkorken gibt es seit ein
paar monaten auch gruene 0,33 mit normalem kronkorken. (in Nord-
deutschland, in Süddeutschland habe ich lang nicht mehr geschaut, aber
da koennte noch weissbier in 0,5l braun EW glas im angebot sein)

--
frobnicate foo

Lars Gebauer

unread,
Feb 19, 2014, 4:44:21 AM2/19/14
to
* gUnther nanonüm:
> "Lars Gebauer" <lgeb...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
>>> Kannte mal einen, der schaffte das in 2 Wochen.
>>
>> Ca. 70 Pullen pro Tag? - Ok, vielleicht überschlägst Du das nochmal.
>> (Oder hat der 'ne Kneipe in der Wohnung gehabt?)
>
> Hi,
> ich habs nicht zu fragen gewagt. Aber es stimmte leider wirklich.

Ich glaub's immer noch nicht. Das wären rund 3 Flaschen pro Stunde.
Mußte der nie schlafen?

Ich bin ja auch der Meinung, daß man viel Bier trinken muß.* Aber obiges
wäre mir einfach etwas zu heftig.

*Bier enthält recht wenig Vitamine. Infolgedessen sollte man viel davon
trinken. (Aus der Reihe "Gesunde Ernährung einfach erklärt".)

Dorothee Hermann

unread,
Feb 19, 2014, 4:58:04 AM2/19/14
to
Am 18.02.2014 23:30, schrieb Claus Maier:
> Am 16.02.2014 schrieb Bernd Laschner:

Du solltest diesen Beitrag einem minderbegabten Kabarettisten
anbieten - so einen guten Ghostwriter hat der noch nie gehabt!

> Lasst uns zu älteren Praktiken zurückkehren, als da sind: Milch in
> der mitgebrachten Kanne abholen, der $Kaufmann pumpt's dir rein. Und
> mit Bier, Limo etc. könnte man es genauso halten. Wäre halt nur etwas
> teurer, da $Kaufleute die Kosten für das zusätzlich nötige Personal
> sicher auf die Preise umlegen.[1] Und schade auch für die armen
> Teufel, die ihre Rente mit dem Sammeln von Pfandflaschen auf ein
> menschenwürdiges Maß auf- zustocken hoffen.[2]

>> Früher lagen aber sehr viel mehr leere Dosen in der Landschaft rum,
>> als heute. Und da gehören sie nicht hin. Rohstoffe gehören wieder-
>> verwendet.

> Alles richtig. Vor allem aber gehört imho die Weltbevölkerung mal
> ordentlich reduziert. Woher kommen denn die ganzen Probleme? Es gibt
> zu viele Menschen, und damit zu viele Arschlöcher (denn die sind
> erfahrungsgemäß, leider, meist in der Überzahl.) Also, die
> Neutronenbombe mal testen und dabei nicht zimperlich sein, denn all
> die gestern, heute und morgen geborenen Neubürger wollen (wenn
> möglich) fressen, autofahren und ihren Müll vergraben. Nehmen wir mal
> an, wir hätten nur 1-2 Bewohner/qkm auf dieser Welt, wo wär' dann
> Stoff für Konflikte? Ob Muslim oder Christ, ob Sozialist oder
> Kapitalist - könnte doch jeder machen, was er will auf seinem
> Stückchen.

>> Offenbar braucht intelligentes Verhalten auch einen finanziellen
>> Anreiz.

> Wenn's einen finanziellen Anreiz braucht, ist es kein
> "intelligentes" Verhalten, sondern primitiv-triebhaftes (Uhga,
> diesen Rentenanspruch *32 Jahre* arbeiten).

Der STERN hat vor 5 Jahren mal vorgerechnet, dass (Zitat):
|Zum Vergleich: Um in der gesetzlichen Rentenversicherung einen
|derart hohen Anspruch zu erwerben, müssten normale Arbeitnehmer
|93 Jahre lang den Höchstbeitrag einzahlen

> Da wundert es mich echt, daß es keine Aufstände gibt, daß nicht
Da hattest Du gestern Nacht ein gutes Schreibhändchen - gern gelesen!


Dorothee
--
Link z.o.a. STERN-Passus:
http://www.stern.de/politik/deutschland/politikergehaelter-ein-paradies-namens-pension-1505605.html

P.R.Stone

unread,
Feb 19, 2014, 5:18:05 AM2/19/14
to
Dann gehste wenigstens andren nicht auf den Sack *würg*
>
>
> Dorothee
>
Paul (den man nicht vergessen sollte)

Kai Eberts

unread,
Feb 19, 2014, 6:27:35 PM2/19/14
to
Hi

> begin quoting, Dorothee Hermann schrieb:
>
> Wolltest Du etwas mitteilen?

Sie war nur höflich, ich hätte "Du lügst" einfach getextet. Naja, Frauen
sind da etwas sensibler.

> Gruß aus ?
> ?

Kai


Claus Maier

unread,
Feb 19, 2014, 11:34:29 PM2/19/14
to
P.R.Stone" <"outside.america schrieb:

> Am 19.02.2014 10:58, schrieb Dorothee Hermann:
>> Am 18.02.2014 23:30, schrieb Claus Maier:

[...]

>> Da hattest Du gestern Nacht ein gutes Schreibhändchen - gern gelesen!

> Dann gehste wenigstens andren nicht auf den Sack *würg*

Was, zum Teufel, bist du eigentlich für ein Möchtegern-Amerikaner?
Selbst Original-Amis sind nicht so blöd wie du, und das will was heißen!
Quoten kannst du nicht, auch sonst fehlt's dir an vielem, und was sollen
deine primitiven Anwürfe gegen Dorothee u.a.? - du bist doch nur ein kleiner,
strunzdummer Prolet - so jedenfalls mein Eindruck.

> Paul (den man nicht vergessen sollte)

Ach, Gott, ja!
"Paul? Wer ist eigentlich Paul?"[tm]

http://www.youtube.com/watch?v=zxDVAkzAjsE

mfg
Claus

Michael Pachta

unread,
Feb 20, 2014, 2:40:51 AM2/20/14
to
Hi Claus,

Am 20.02.2014 05:34, Claus Maier schrieb:
> P.R.Stone" <"outside.america schrieb:
>> [...]
>
> Was, zum Teufel, bist du eigentlich für ein Möchtegern-Amerikaner?

Ich hatte den Eindruck, dass der Fullquottel und auch sonst nicht
besonders helle seiende "P.R.Stone" hierzugroup stillschweigend
ignoriert wird, auf dass er verhungere. Könntest auch du dich mit diesem
"Agreement" anfreunden?

M.
Message has been deleted

gUnther nanonüm

unread,
Feb 20, 2014, 12:23:33 PM2/20/14
to

"Lars Gebauer" <lgeb...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:53047cf3$0$6662$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net...

>> ich habs nicht zu fragen gewagt. Aber es stimmte leider wirklich.
>
> Ich glaub's immer noch nicht. Das wären rund 3 Flaschen pro Stunde.
> Mußte der nie schlafen?

Hi,
Marlboro helps :-(

>
> Ich bin ja auch der Meinung, daß man viel Bier trinken muß.* Aber obiges
> wäre mir einfach etwas zu heftig.
>
> *Bier enthält recht wenig Vitamine. Infolgedessen sollte man viel davon
> trinken. (Aus der Reihe "Gesunde Ernährung einfach erklärt".)

Er bekam dann Herzkasper, "C2-Abusus" stand auf der Einweiusung.
Übrigens verbriet der noch deutlich mehr Knete mit dem Computer, son
Internet-Autorennen mit Startgeld. Stundenlanges Warten auf den Start, dann
Rennen fahren, verlieren, neues Startgeld überweisen, warten...

--
mfg,
gUnther


Message has been deleted

Hartmut Schiszler

unread,
Feb 20, 2014, 3:52:56 PM2/20/14
to
Am 20.02.2014 18:41, schrieb Horst Schneider:
> gUnther nanonüm schrieb am Thu, 20 Feb 2014 18:23:33 +0100:
>
>> "C2-Abusus" stand auf der Einweiusung.
>
> Und auf Deiner stand C2H6O-Abusus? Zu meiner Zeit war man nicht so
> faul um nur "C2" zu schreiben. Oder ist das inzwischen ein
> standardisierter Ausdruck?

Ja


--
Griäßle dr Hardy

Dacia Logan MCV LPG derzeit 38Mm seit 01/13

Hartmut Schiszler

unread,
Feb 20, 2014, 3:54:29 PM2/20/14
to
Am 20.02.2014 21:52, schrieb Hartmut Schiszler:
> Am 20.02.2014 18:41, schrieb Horst Schneider:
>> gUnther nanonüm schrieb am Thu, 20 Feb 2014 18:23:33 +0100:
>>
>>> "C2-Abusus" stand auf der Einweiusung.
>>
>> Und auf Deiner stand C2H6O-Abusus? Zu meiner Zeit war man nicht so
>> faul um nur "C2" zu schreiben. Oder ist das inzwischen ein
>> standardisierter Ausdruck?
>
> Ja
>
>
Und bei Dir stand dann bestimmt C2H5OH, oder der einweisende Arzt war in
der Chemie nicht sehr bewandert...

Claus Maier

unread,
Feb 20, 2014, 3:59:08 PM2/20/14
to
Michael Pachta schrieb:
Selbstverständlich, geht klar!

mfg
Claus

Message has been deleted

Sven Bötcher

unread,
Feb 21, 2014, 5:47:34 AM2/21/14
to
Am 20.02.2014 21:54, schrieb Hartmut Schiszler:
> Am 20.02.2014 21:52, schrieb Hartmut Schiszler:
>> Am 20.02.2014 18:41, schrieb Horst Schneider:
>>> gUnther nanonüm schrieb am Thu, 20 Feb 2014 18:23:33 +0100:
>>>
>>>> "C2-Abusus" stand auf der Einweiusung.
>>>
>>> Und auf Deiner stand C2H6O-Abusus? Zu meiner Zeit war man nicht so
>>> faul um nur "C2" zu schreiben. Oder ist das inzwischen ein
>>> standardisierter Ausdruck?
>>
>> Ja
>>
>>
> Und bei Dir stand dann bestimmt C2H5OH, oder der einweisende Arzt war in
> der Chemie nicht sehr bewandert...

C2H6O ist die Summenformel für Ethanol.

Bye
Sven

Patrick Kibies

unread,
Feb 22, 2014, 7:40:15 PM2/22/14
to
Und die von Dimethylether.

CH_3CH_2OH ist halt die Konstitutionsformel und als solche dann schonmal
eindeutiger, in diesem Falle sogar eindeutig.

Kürzer und etwas eingängiger wäre EtOH. Aber auch das Wort "Ethanol" ist
nicht so furchtbar lang.

Ich kenne als Medinzinierslang auch noch "C2H6-Abusus" - huppala, ein
Ethanmissbrauch. Da braucht man schon ordentliche Konzentrationen,
ansonsten würde ich eher Explosionsgefahren vermuten ;)

Ein Limerickversuch zum Thema:

Man weiß im Spital:
Halbwissen: fatal.
Sie ham' sich getroffen
und viel gesoffen.
Leider war's Ethanal.

Fortsetzung:

Das hat nicht geschmeckt,
das ham'se gecheckt:
Vom Alk das Oxyd
man nennt Aldehyd.
Dann sind se verreckt.


viele Grüße

Patrick

Bernd Laschner

unread,
Feb 23, 2014, 2:57:36 PM2/23/14
to
Claus Maier schrieb:

> Bernd Laschner schrieb:
>
> [Horten von Pfandflaschen]

>> Wenn ich einkaufen gehe, kann ich auch die Pfandflaschen mitnehmen.

> Ja, kann man, muß man aber gottseidank nicht, denn it depends:
> Wenn ich auf dem Heimweg von der Arbeit noch was einkaufe, geh' ich nicht
> vorher nachhause, um die Pfandflaschen abzuholen -...

Mach ich auch oft nicht.

> ...und selbst wenn ich von
> zuhause aus einkaufe, hab' ich nicht immer Bock, die Pfandflaschen mitzu-
> nehmen.

Das hingegen mach ich fast immer.

> Denn oft ist Anstehen am Automaten damit verbunden, weil $[anderer
> Heini] seine Flaschen einwirft, und wenn man eigentlich nur schnell mal 'ne
> Butter, 'ne Wurst und 'n Käse holen will, zerstört das das ganze Timing!
> (Daß das spätestens an der Kasse zerstört wird, lasse ich mal unerwähnt.)

Zu den Zeiten, zu denen ich bei meinem[tm] Penny oder REWE einkaufen
gehe, erlebe ich es ausserordentlich selten, daß ich auf jemanden warten
muß. Beim Penny, der zwei Automaten hat, erlebe ich es sogar sehr
selten, daß bereits ein Automat besetzt ist, wenn ich mit meinen paar
Fläschchen angedackelt komme.

>> Aber das ist vielleicht zu einfach und daher nicht jedermanns Sache.

> Ganz so einfach ist es doch nicht, siehe oben. Rentner mit viel Zeit?

Nein, ich habe noch gut 10 Jahre vor mir, bis es soweit ist. Die Zeit,
die ich brauche, um ohne Eile und Hektik einzukaufen, nehme ich mir. Und
ich suche, wenn irgendwie möglich, mir Zeiten aus, in denen möglichst
wenig von diesen hektischen Leuten, die auf optimalen, zeitsparenden
Wegen von einem Regal zum anderen hetzen und mir dabei ständig im Weg
sind, herumlaufen.




Bernd


--
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Bernd Laschner

unread,
Feb 23, 2014, 3:00:01 PM2/23/14
to
Joerg Walther schrieb:

> Claus Maier wrote:

>> Hinzu kommt, daß man den Scheiß ja nach Läden sortieren muß, in meinem Fall
>> 1 Sack für Neukauf/Edeka und 1 Sack für Lidl.

> Äh, wie bitte? Natürlich muss man das nicht. Jeder Discounter muss die
> Einwegflaschen jedes anderen Discounters annehmen!

Genau so erlebe ich es auch hier[tm]. Ich kann mich nicht entsinnen, in
den letzten Jahren mal was sortiert zu haben. Seitdem mein[tm] Penny
auch schon mal Glaspfandflaschen im Sortiment hat, nimmt der Automat
auch die.

Bernd Laschner

unread,
Feb 23, 2014, 3:12:26 PM2/23/14
to
Winfried schrieb:

> Am Samstag, 15. Februar 2014 22:02:57 UTC+1 schrieb Bernd Laschner:

>> Dann machst Du irgendetwas falsch. Hier[tm] bei meinem Penny kommen ab
>> und zu mal Typen an mit 2 blauen Müllsäcken voll Pfandflaschen, und
>> bereits bei den Mengen, die im Vergleich zu Deinen wohl deutlich kleiner
>> sind, frag ich mich, ob die mit dem Pfand einlösen so lange warten, bis
>> die Küche nicht mehr begehbar ist.
>
> ...sofern sie eine solche überhaupt haben. Es müssen ja nicht eigene
> Flaschen sein. Pfandflaschensammler existieren. In den Doku-Soaps der
> Hartz-IV-TV-Gruppe, die sich NICHT mit Schmodderrestaurants oder
> verkorksten Hausbau- und Wohnungsprojekten beschäftigen, machen sie
> einen signifanten Teil der männlichen Darsteller aus.

Ich sehe fast jeden Werktag so gegen halb neun, wenn ich auf den Bus
warte, der mich zur Arbeit bringt, am HBF einen Mann, so schätzungsweise
ca 60 Jahre alt, unauffällig gekleidet, der in die dort aufgestellten
Abfallbehälter hineinsieht und ab und zu auch mal eine Pfandflasche
ergattert. Einen großen Sack hat der nie dabei, sondern eine
Stofftasche, in die vielleicht gerade mal 5-6 PET-1l-Flaschen hineingehen.

Ich könnte mir lebhaft vorstellen, daß man in einer solchen Situation
ads Pfand meist relativ zeitnah zu Geld macht und nicht erst größere
Mengen ansammelt.
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