Essen (dpa/lnw) - Gegen die enorme Arbeitsbelastung und den Personalmangel
in den Filialen des deutschen Discountriesen Aldi wollen belgische
Gewerkschafter am Dienstag in Essen protestieren. Etwa 50 Aldi-Beschäftigte
aus dem Nachbarland wollten eine entsprechende Resolution beim Sitz des
Verwaltungsrats von Aldi Nord in Essen überreichen, berichtete am Montag
Folkert Küpers von der Gewerkschaft ver.di.
Von der Ruhrgebietsstadt aus steuere der deutsche Discounter sein
ausländisches Filialnetz mit Niederlassungen unter anderem in Belgien, den
Niederlanden, Dänemark und Spanien. Im vergangenen Monat sei es in Belgien
bereits zu Arbeitsniederlegungen in einigen Aldi- Filialen gekommen,
berichtete Küpers.
>Belgische Aldi-Beschäftigte wollen in Essen protestieren =
>
>Im vergangenen Monat sei es in Belgien
>bereits zu Arbeitsniederlegungen in einigen Aldi- Filialen gekommen,
>berichtete Küpers.
Wir können ja ein paar arbeitswillige Arbeitslose nach Belgien schicken und
das Personal austauschen, wenn es denen dort noch so gut geht.
Gruß
Markus
Thomas Mayer wrote:
> Gewerkschafter am Dienstag in Essen protestieren. Etwa 50 Aldi-Beschäftigte
> aus dem Nachbarland wollten eine entsprechende Resolution beim Sitz des
> Verwaltungsrats von Aldi Nord in Essen überreichen, berichtete am Montag
Arbeitsplätze zu schaffen war bislang nicht Aldis Stärke.
Wenn aber der Betrieb in Belgien weiterläuft, obwohl 50 Mitarbeiter
nicht an ihrem Arbeitsplatz sind, sind dort mindestens 50 Mitarbeiter zu
viel beschäftigt, die aufgrund ihrer Lohnkosten die Produktpreise
unnötig nach oben treiben. Aldi ist in Belgien immer noch viel zu teuer!
Gruß,
John
Hi John,
mit Verlaub: Du bist ein ... <such Dir was peinliches aus>
Gruß
-Uwe-
>Wir können ja ein paar arbeitswillige Arbeitslose nach Belgien schicken und
>das Personal austauschen, wenn es denen dort noch so gut geht.
Und dich gleich zuerst...
... oder vielleicht deutsche Panzer vorweg, damit sie deine Meinung dort
"verbreiten"?
P. Sliwowski
PS Dein Posting erinnert leider an die Schlagzeilen der bekannten deutschen
Schmutzblätter, wie z.b. B*** Z****** aus dem Hause S******* V*****
MfG S.R.
> PS Dein Posting erinnert leider an die Schlagzeilen der bekannten deutschen
> Schmutzblätter, wie z.b. B*** Z****** aus dem Hause S******* V*****
Nenn doch ruhig den Namen dieses (leider auflagenstarken)
Boulevardblattes, das seine Leser nicht nur verarscht sondern auch
verblöden läßt. Viele davon sind ja schon überfordert, sie überhaupt
ganz zu lesen. Und was die bringen, nenne ich Scheißhausjournalismus.
Hans
--
BILD - NEIN, DANKE!
Hallo
>> PS Dein Posting erinnert leider an die Schlagzeilen der bekannten deutschen
>> Schmutzblätter, wie z.b. B*** Z****** aus dem Hause S******* V*****
>Nenn doch ruhig den Namen dieses (leider auflagenstarken)
>Boulevardblattes, das seine Leser nicht nur verarscht sondern auch
>verblöden läßt. Viele davon sind ja schon überfordert, sie überhaupt
>ganz zu lesen. Und was die bringen, nenne ich Scheißhausjournalismus.
Da mag Du zwar recht haben, aber es stand auch im Darmstädter-Echo.
MfG Hans
>>Wir können ja ein paar arbeitswillige Arbeitslose nach Belgien schicken und
>>das Personal austauschen, wenn es denen dort noch so gut geht.
>
>Und dich gleich zuerst...
Warum? Ich suche derzeit keine neue Beschäftigung und habe mich auch nicht
über meine derzeitige beschwert.
Ich bin aber der Meinung, daß die Leute, welche Arbeit haben, in Hinblick auf
die Zahl derer die keine habe, sich bei der momentanen Lage ruhig etwas
bedeckt halten sollten. Oder kannst Du den Arbeitsuchenden erklären, warum
alle nach mehr Geld schreien, sie aber keinen Job bekommen?
Das eine Entlastung der Bevölkerung ganz nett wäre ist ja unumstritten, aber
das bedeutet nicht unbedingt Lohnerhöhung.
>... oder vielleicht deutsche Panzer vorweg, damit sie deine Meinung dort
>"verbreiten"?
Wie bist Du denn drauf? Hat irgendwer was braunes in deinen Kaffee gestreut,
oder kommt dieser Beissreflex spontan?
>PS Dein Posting erinnert leider an die Schlagzeilen der bekannten deutschen
>Schmutzblätter, wie z.b. B*** Z****** aus dem Hause S******* V*****
Ich erahne, daß Du "Bild Zeitung" und Springer Verlag" meinst. Korrigiere mich
bitte, wenn ich mich hier irre.
Hast Du irgendwie eine begründete Angst vor Stasi oder KGB oder warum
schreibst Du nicht einfach aus, was Du meinst?
Ob dies Schmutzblätter sind oder ich zufällig deren Schlagzeilen zu nahe
gekommen bin, kann ich nicht beurteilen, da ich keine Tageszeitungen lese.
Gruß
Markus
Passt schon irgendwie...
>
> MfG Hans
-t.
> Die Unternehmensleitung ist ja fuer ganz ueble Tricks
> bekannt, die gesetzliche Verpflichtung zur Bildung
> von Betriebsraeten oder der Offenlegung von Zahlen
> und Fakten zu verhindern.
Welche Tricks sind das?
Gruß von Uta
--
Lachen Sie sich gesund, lesen Sie dafa... dreimal tgl. nach (!)
den Mahlzeiten... (zu Risiken und Nebenwirkungen...)
>Am Tue, 10 Dec 2002 00:13:58 schrieb Stefan Rueckwald:
>
>> Die Unternehmensleitung ist ja fuer ganz ueble Tricks
>> bekannt, die gesetzliche Verpflichtung zur Bildung
>> von Betriebsraeten oder der Offenlegung von Zahlen
>> und Fakten zu verhindern.
>
>Welche Tricks sind das?
musst du mal www.koever.com lesen, wenns nicht wieder offline ist!
<gd&r> Schläge als gerecht akzeptierend.
>Gruß von Uta
Gruß Günter
> > Ich bin aber der Meinung, daß die Leute, welche Arbeit haben, in
> > Hinblick auf die Zahl derer die keine habe, sich bei der
> > momentanen Lage ruhig etwas bedeckt halten sollten. Oder kannst
> > Du den Arbeitsuchenden erklären, warum alle nach mehr Geld
> > schreien, sie aber keinen Job bekommen?
>
> Dazu wäre ich schon in der Lage: wenn 90 % mehr Geld bekommen steigt
> die allgemeine Kaufkraft, folglich die Nachfrage, folglich ist mehr
> Arbeit da.
Mhm ... nein. Die momentane Nachfrage wird erst einmal aus den
Lagerbeständen gedeckt, die im Handel und in der Industrie einige
Monate vorhalten können. Besser wäre: die Nachfragesteigerung muss
höher als eine mögliche Produktionssteigerung liegen. Denn solange die
gestiegene Nachfrage aus den bestehenden Produktionsprozessen
befriedigt werden kann, ändert sich nix. Erst wenn die Unternehmen
sich zu Neu-Investitionen (_nicht_ Ersatzinv.) gezwungen sehen (um
eventuelle Gewinne mitnehmen zu können), wird's besser.
> Umgekehrt: wenn bei 1,1 % Preissteigerung eine Nullrunde erfolgt
> sinkt die Kaufkraft, folglich die Nachfrage, folglich stehen weitere
> Entlassungen an.
Ok. Mit einer Einschränkung: es muss eine elastische Nachfrage sein.
(Essen und trinken muss z.B. jeder. Die Nachfrage nach Bier in D ist
relativ unelastisch, wenn man von saisonalen Einflüssen einmal
absieht. Es muss sich auch jeder anziehen, doch kann man vom
Lodenmantel zum einfachen Wollmantel substituieren.)
> Mit der Steuerreform (nahezu keine Körperschaftsteuer mehr für die
> Unternehmen), Einführung der Ökosteuer und anderen Regelungen hat
> die Regierung die Lohnnebenkosten (z. B. Arbeitgeberanteil zur
> Rentenversicherung) deutlich abgesenkt.
Das ist doch etwas wirr. Was hat die Körperschaftsteuer mit den
Lohnnebenkosten zu tun? Mit der KSt wird Einkommen besteuert.
> Die Folge für den
> Arbeitsmarkt kann man jeweils am Monatsanfang in der Zeitung lesen.
Dieser Schluss ist mit unverständlich.
> > Das eine Entlastung der Bevölkerung ganz nett wäre ist ja
> > unumstritten, aber das bedeutet nicht unbedingt Lohnerhöhung.
> >
> Auf der anderen Seite steigt die Anzahl der Armen ständig an.
"Die Armen" in D verfügen immer noch über einen Wohlstand, der weit
über Dritte-Welt-Niveau hinausgeht.
> Das verwundert auch nicht weiter: für den Zeitraum von 1993 bis
> 2000 stehen einem Anstieg der Unternehmergewinne von 76 % ein
> Anstieg der Löhne von 19 % gegenüber. Es findet also ständig eine
> Vermögensumverteilung von arm nach reich statt.
Nein. Fakt ist, dass auch "die Armen" immer reicher werden: wenn sich
Armut prozentual vom Reichtum definiert ... Unbestritten ist dagegen,
dass es immer mehr Menschen gibt, die - aus welchen Gründen auch
immer - vom sozialen Netz in Deutschland nicht erfasst werden
(können).
Ich habe leider noch keine aktuellen Zahlen für die Jahre 2001 und
(verständlicherweise) 2002, doch dürften die Unternehmensgewinne in
den letzten beiden Jahren nicht im gleichen Maße gestiegen sein wie in
den 8 Jahren davor. Irgendwoher müssen die insolventen Unternehmen ja
kommen.
> Californiern zeigen: Stacheldrahtbewehrte, von schwarzen Sherrifs
> bewachte Ghettos für die Besiztenden sind notwendig um sie vor den
> Armen zu schützen.
^^^^^
... Kriminellen ... Nicht jeder Arme wird kriminell, und nicht jeder
Kriminelle ist arm. Das Kriminalitätsrisiko steigt allerdings mit
sinkendem Einkommen.
> Ein Lohnverzicht würde die Vermögensentwickung nur noch stärker in
> die falsche Richtung treiben.
Wenn meine VWL-Kenntnisse nicht völlig verquer gehen: ACK.
Grüße
Matthias
>Dazu wäre ich schon in der Lage: wenn 90 % mehr Geld bekommen steigt
>die allgemeine Kaufkraft, folglich die Nachfrage, folglich ist mehr
>Arbeit da.
Das Geld muß aber irgendwo herkommen.
Um einen höheren Lohn auszahlen zu können, müssen höhere Gewinne her. Diese
werden erziehlt duch Preisanhebungen, worin dann die gestärkte Kaufkraft
versickert.
Daß die Katze sich hier in den eigenen Schwanz beißt ist Dir klar, oder?
>Deutschland ist ungefähr das siebentreichste Land der Welt (was das
>Bruttosozialprodukt pro Kopf angeht. Allein das private Geldvermögen
>entspricht dem 2 1/2fachen Bruttosozialprodukt, unser Volk könnte also
>2 1/2 Jahre lang in Urlaub gehen, ohne in die roten Zahlen zu kommen.
Dir ist bewußt, das die Bundesrepublik als solche in den roten Zahlen ist?
>Auf der anderen Seite steigt die Anzahl der Armen ständig an.
>Das verwundert auch nicht weiter: für den Zeitraum von 1993 bis 2000
>stehen einem Anstieg der Unternehmergewinne von 76 % ein Anstieg der
>Löhne von 19 % gegenüber.
Wenn die Unternehmen solche Gewinne machen, warum haben wir dann so viele
Konkurse, Insolvenzen, etc.?
Oder kann es sein das die 76%Anstieg nur auf einen kleinen Teil der
Unternehmen/r entfallen?
Trau keiner Statistik...
Abgesehen davon sind wir hier aber mittlerweile stark OT.
Und deswegen nehm ich mir jetzt noch ein Schlückchen Aldi-Grappa und geh ins
Bett. Gut Nacht.
Gruß
Markus
> >Um einen höheren Lohn auszahlen zu können, müssen höhere Gewinne her.
>
> Bis hierhin korrekt.
Nein.
Gewinn bleibt nach Abzug aller Kosten übrig.
Gruß,
Christiane
>> >Um einen höheren Lohn auszahlen zu können, müssen höhere Gewinne her.
>>
>> Bis hierhin korrekt.
>
>Nein.
>
>Gewinn bleibt nach Abzug aller Kosten übrig.
Gibts bei Aldi eigentlich auch Rosinen?
SCNR
Markus
>Gewinn bleibt nach Abzug aller Kosten übrig.
Manchmal auch nicht.
Gruß
Winfried
--
Zeit ist ein großartiger Lehrer,
aber leider tötet sie alle ihre Schüler.
--Hector Berlioz