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Knopf im Ohr

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Bert Schadler

unread,
Apr 24, 2017, 11:58:56 AM4/24/17
to
Hallo,
heute sah ich im Lidl bei den Kassenkräften einen schwarzen Stöpsel im Ohr. Daran ein Kabel welches im Ausschnitt verschwand. Offenbar eine Art Hörer. Wer flüstert was den Damen da zu? Wohin führt das Kabel, oder ist das nur die Antenne? Kann jemand Licht ins Dunkel bringen? Andauernd was neues...
Bert


Karl-Josef Ziegler

unread,
Apr 24, 2017, 12:11:39 PM4/24/17
to
Bei Aldi Süd gibt es das schon mindestens ein Jahr, mit einem kleinen
schwarzen Empfänger in der Tasche. Offensichtlich läuft darüber die
interne Kommunikation der Beschäftigten im Laden, z. Bsp. Besetzung
einer zusätzlichen Kasse oder Rufen einer Kollegin für Storno-Buchungen.

Claus Maier

unread,
Apr 24, 2017, 12:50:21 PM4/24/17
to
Zuerstmal:
Gozeidank (tm Andy A.) ein neues Thema!
Ich hab' das Geschwafel auf "4 Tage ohne Dingens..." nicht mehr ertragen!

Dann:
Das ist die Fernsteuerung, wie sie Fernfahrer, subalterne
Führungskräfte, et.al. schon seit langem im Ohr tragen. Damit werden die
Anweisungen der Geschäftsleitung direkt in das Ohr des "Mitarbeiters"
gebeamt.
Mit der Grundlagenforschung, bzw. Weiterentwicklung, die Kommandos ohne
Umwege in die neuronalen Netze der MA zu senden, beschäftigt sich gerade
Facebook, wie man hört. Oder wars Twitter? Egal, es kotzt mich an!

Claus




Bernd Laschner

unread,
Apr 24, 2017, 1:02:34 PM4/24/17
to
Claus Maier schrieb:

> Mit der Grundlagenforschung, bzw.
> Weiterentwicklung, die Kommandos ohne Umwege in die neuronalen Netze
> der MA zu senden, beschäftigt sich gerade Facebook, wie man hört.
> Oder wars Twitter? Egal, es kotzt mich an!

Dann warte mal ab, bis auch Du Dein neuronales Interface hast. Dann
wird sich Deine Einstellung schlagartig ändern.



Bernd

--
Haie am Hafen - Kein E-Center am Hansaring!
https://www.facebook.com/haie.am.hafen/?fref=ts
Rettet den Hansaring - vor Gentrifizierung
https://www.facebook.com/groups/985767428154940/?fref=ts

Mike Grantz

unread,
Apr 24, 2017, 1:34:57 PM4/24/17
to
On 24.04.2017 18:07, Martin Τrautmann wrote:

> Aldi hat das schon länger. Die holen damit z.B. weiteres Kassenpersonal
> oder fragen zu irgendwelchen Artikeln bei den Kollegen an.

REWE auch. Das ersetzt halt das schnurlose Telefon.

Georg Wieser

unread,
Apr 24, 2017, 2:01:59 PM4/24/17
to
Am 24.04.2017 um 17:58 schrieb Bert Schadler:
Hilft gehen: GÄÄÄÄRDAAAAAAA was kosten denn die KonOOOOOOOme?

Du verstehst?

Ich würde das Ding nicht 9 Stunden lang am Ohr hängen haben wollen :-(

Aleks Holub

unread,
Apr 24, 2017, 2:45:23 PM4/24/17
to
Am 24.04.2017 um 20:01 schrieb Georg Wieser:
> Am 24.04.2017 um 17:58 schrieb Bert Schadler:
>> Hallo,
>> heute sah ich im Lidl bei den Kassenkräften einen schwarzen Stöpsel im Ohr. Daran ein Kabel welches im Ausschnitt verschwand. Offenbar eine Art Hörer. Wer flüstert was den Damen da zu? Wohin führt das Kabel, oder ist das nur die Antenne? Kann jemand Licht ins Dunkel bringen? Andauernd was neues...
>> Bert
>>
>>
>
>
> Hilft gehen: GÄÄÄÄRDAAAAAAA was kosten denn die KonOOOOOOOme?

Das war TIIIINAAAAAAA

Theodor Hellwald

unread,
Apr 24, 2017, 4:34:21 PM4/24/17
to
Lfachs! Das war Rita!

Stefan Schmitz

unread,
Apr 24, 2017, 5:19:22 PM4/24/17
to
Ohne Wählmöglichkeit unpraktisch. Hört da jeder jedes Wort von jedem?

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 24, 2017, 6:56:33 PM4/24/17
to
Am Mon, 24 Apr 2017 20:01:58 +0200 schrieb Georg Wieser:

> Ich würde das Ding nicht 9 Stunden lang am Ohr hängen haben wollen :-(

8:00 - 20:00 ergibt 12 STunden. Bei zwei Schichten sind das 6 Stunden.

Ka Prucha

unread,
Apr 25, 2017, 12:23:23 AM4/25/17
to
Am 24.04.2017 um 19:02 schrieb Bernd Laschner:
> Claus Maier schrieb:
>
>> Mit der Grundlagenforschung, bzw.
>> Weiterentwicklung, die Kommandos ohne Umwege in die neuronalen Netze
>> der MA zu senden, beschäftigt sich gerade Facebook, wie man hört.
>> Oder wars Twitter? Egal, es kotzt mich an!
>
> Dann warte mal ab, bis auch Du Dein neuronales Interface hast. Dann
> wird sich Deine Einstellung schlagartig ändern.

/Sarkasmus ein

Nein, das externe verändern deiner persönlichen Einstellung ist erst in
der nächsten Ausbaustufe vorgesehen und sollte deshalb jetzt noch nicht
besprochen werden!

/Sarkarmus aus

mfg Karl Prucha

Bernd Laschner

unread,
Apr 25, 2017, 3:21:50 AM4/25/17
to
Johann Mayerwieser schrieb:
Mein[tm] ALDI hat bis 21:00 geöffnet. Mein LIDL dito, jeweils ab 8:00.

Mein PENNY hat bis 22:00 geöffnet und mein REWE bis 24:00 (mo-fr);
jeweils ab 7:00.

Was mögen die wohl für Schichten haben?

Mike Grantz

unread,
Apr 25, 2017, 3:42:17 AM4/25/17
to
On 25.04.2017 09:21, Bernd Laschner wrote:

>> 8:00 - 20:00 ergibt 12 STunden. Bei zwei Schichten sind das 6
>> Stunden.
>
> Mein[tm] ALDI hat bis 21:00 geöffnet. Mein LIDL dito, jeweils ab 8:00.
>
> Mein PENNY hat bis 22:00 geöffnet und mein REWE bis 24:00 (mo-fr);
> jeweils ab 7:00.
>
> Was mögen die wohl für Schichten haben?

Aktuell vor Ort:
REWE 7:00-22:00 (Der nächste REWE bis 23:00, ehemals 24:00)
ALDI 7:00-21:00 (seit ca. 2 Jahren, ehemals -20:00)
PENNY 7:00-21:00
EDEKA 7:00-22:00

Am "faulsten" sind Landwege und Rossmann mit 8:00-19:00.

Helmut Harnisch

unread,
Apr 25, 2017, 3:48:51 AM4/25/17
to
Am 24.04.2017 um 17:58 schrieb Bert Schadler:
> Wer flüstert was den Damen da zu? Wohin führt das Kabel, oder ist das nur die Antenne? Kann jemand Licht ins Dunkel bringen?
Frag sie doch!

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 25, 2017, 5:07:39 AM4/25/17
to
Helmut Harnisch schrieb:
Antworten, die die Welt nicht braucht.

--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516

Bernd Laschner

unread,
Apr 25, 2017, 5:41:11 AM4/25/17
to
Andreas Bockelmann schrieb:

> Helmut Harnisch schrieb:

>> Am 24.04.2017 um 17:58 schrieb Bert Schadler:

>>> Wer flüstert was den Damen da zu? Wohin führt das Kabel, oder
>>> ist das nur die Antenne? Kann jemand Licht ins Dunkel bringen?

>> Frag sie doch!

> Antworten, die die Welt nicht braucht.

Die Welt sicher nicht, aber in dafa ist das schon OnTopic.

Bernd Laschner

unread,
Apr 25, 2017, 7:04:51 AM4/25/17
to
Ludger Averborg schrieb:

> On Tue, 25 Apr 2017 09:21:46 +0200, Bernd Laschner
> <be...@email.de> wrote:

>> Was mögen die wohl für Schichten haben?

> Viele Edeka-Mitarbeiter haben gar keine Schichten.
> Das klingelt zu Hause das Telefon und der Chef sagt: "Frau
> Krause, kommen Sie jetzt bitte". Dann lässt Frau Krause
> alles fallen, saust zum Edeka, wirft sich in die
> Berufstracht, nimmt ihren Kassenkasten und macht eine
> zusätzliche Kasse auf. Und wenn dann der Andrang wieder
> schwächer wird, dann sagt der Chef: Frau Krause, sie können
> jetzt wieder gehen.

Wie lange hat Frau Krause Zeit vom Anruf bis sie kassierbereit ist?
Wie weit darf sie denn vom Edeka entfernt wohnen?

> Das nennt sich KAPOVAZ (kapazitätsorientierte variable
> Arbeitszeit). Die Arbeitszeit wird durch
> Einsetzen/Rausnehmen der Kassenschublade begonnen/beendet.

Zum Ausgleich wird sie wahrscheinlich auch noch schlecht bezahlt.

:-(

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 25, 2017, 7:23:50 AM4/25/17
to
Bernd Laschner schrieb:
> Andreas Bockelmann schrieb:
>
>> Helmut Harnisch schrieb:

>>> Frag sie doch!
~~~~~~~~~~~~~~

>
>> Antworten, die die Welt nicht braucht.
>
> Die Welt sicher nicht, aber in dafa ist das schon OnTopic.

Hallo Bernd,

ich habe mal unterstrichen, worauf sich meine Bemerkung bezieht.

An"SCNR"dreas

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 25, 2017, 7:31:53 AM4/25/17
to
Bernd Laschner schrieb:
> Ludger Averborg schrieb:

>> Das nennt sich KAPOVAZ (kapazitätsorientierte variable
>> Arbeitszeit). Die Arbeitszeit wird durch
>> Einsetzen/Rausnehmen der Kassenschublade begonnen/beendet.
>
> Zum Ausgleich wird sie wahrscheinlich auch noch schlecht bezahlt.

Ich kenne nur zwei EDV-Kassensysteme (CitiXsys iVend und SAP CCO). Bei
beiden Systemen sind Clock-in/Clock-out und Drawer-Check-in/Drawer-Check-Out
(An-/Abmelden und Schubalde an-/abmelden) getrennte Vorgänge.

Wie es bei Aldi aussieht weiß ich nicht, ich weiß nicht einmal welche EDV
Aldi einsetzt.

Stefan Froehlich

unread,
Apr 25, 2017, 8:07:55 AM4/25/17
to
On Tue, 25 Apr 2017 13:22:11 Andreas Bockelmann wrote:
> Bernd Laschner schrieb:
> > Ludger Averborg schrieb:
> >> Die Arbeitszeit wird durch Einsetzen/Rausnehmen der Kassenschublade
> >> begonnen/beendet.

> > Zum Ausgleich wird sie wahrscheinlich auch noch schlecht bezahlt.

> Ich kenne nur zwei EDV-Kassensysteme [...]

> Wie es bei Aldi aussieht weiß ich nicht, ich weiß nicht einmal welche EDV
> Aldi einsetzt.

Ich auch nicht, und schon gar nicht, wie das in Deutschland aussieht. Da
in Österreich die Mitarbeiter aber alle nicht nur an der Kasse, sondern
auch an den Regalen zu finden sind, kann unmöglich die Kassenschublade
für die Zeitabrechnung herangezogen werden.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Zerspülte Hemmungen! Stefan, wenn die Kacke dampft!
(Sloganizer)

Stefan Froehlich

unread,
Apr 25, 2017, 8:08:49 AM4/25/17
to
Ja. So viele Personen bzw. Rückfragen sind das ja aber auch nicht.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

2017! Das Jahr des Erfolgs von Stefan.
(Sloganizer)

Frank Hucklenbroich

unread,
Apr 25, 2017, 8:23:48 AM4/25/17
to
Vermutlich. Wie bei einer Ansage über Lausprecher auch: "Bitte Kasse 3
besetzen!".

Wobei man sowas auch über PMR-Funk mit CTCSS lösen könnte, da sind bei
jedem der 8 Kanäle noch mal 38 Unterkanäle möglich:

https://de.wikipedia.org/wiki/CTCSS

So könnte man gezielt einen einzelnen Kassierer anfunken.

Die Technik kostet nicht viel, jedes PMR-Funkgerät für 25 EUR aus dem
Baumarkt kann das schon, die Reichweite ist innerhalb eines großen Raumes
auch kein Thema, gute Profigeräte mit Headsets kosten vielleicht 100 EUR.

Aber ich vermute auch, daß das denen viel zu kompliziert ist und so
quatschen eben alle auf dem gleichen Kanal, wie früher beim Taxi- oder
Polizeifunk. Da kann man dann ja auch Rufnamen vergeben und sowas wie
Funkdisziplin üben "Kassierer 08/15, wir haben einen 723 an Kasse 5!" (=An
Kasse drei ist das Röllchen alle).

Grüße,

Frank

Andy Angerer

unread,
Apr 25, 2017, 8:31:43 AM4/25/17
to
Stefan Froehlich formulierte aufs eloquenteste:

> On Mon, 24 Apr 2017 23:19:21 Stefan Schmitz wrote:
>> Am Montag, 24. April 2017 19:34:57 UTC+2 schrieb Mike Grantz:
>> > On 24.04.2017 18:07, Martin Τrautmann wrote:
>> > > Aldi hat das schon länger. Die holen damit z.B. weiteres
>> > > Kassenpersonal oder fragen zu irgendwelchen Artikeln bei den Kollegen
>> > > an.
>
>> > REWE auch. Das ersetzt halt das schnurlose Telefon.
>
>> Ohne Wählmöglichkeit unpraktisch. Hört da jeder jedes Wort von jedem?
>
> Ja. So viele Personen bzw. Rückfragen sind das ja aber auch nicht.

Dann ersetzt es aber kein Telefon, sondern die Ausrufanlage per
Lautsprecher.

--
Die andere Site
mit den anderen Links
www.angerer-bodenlos.de

Andy Angerer

unread,
Apr 25, 2017, 8:34:30 AM4/25/17
to
Frank Hucklenbroich formulierte aufs eloquenteste:

> "Kassierer 08/15, wir haben einen 723 an Kasse 5!"
> (=An Kasse drei ist das Röllchen alle).

Besser als ein 723 aufm Klo.

Andy Angerer

unread,
Apr 25, 2017, 8:36:58 AM4/25/17
to
Claus Maier formulierte aufs eloquenteste:

> Mit der Grundlagenforschung, bzw. Weiterentwicklung, die Kommandos ohne
> Umwege in die neuronalen Netze der MA zu senden, beschäftigt sich gerade
> Facebook, wie man hört. Oder wars Twitter? Egal, es kotzt mich an!

"Wir sind die Borg...."

Lothar Frings

unread,
Apr 25, 2017, 8:57:28 AM4/25/17
to
Andy Angerer tat kund:

> Frank Hucklenbroich formulierte aufs eloquenteste:
>
> > "Kassierer 08/15, wir haben einen 723 an Kasse 5!"
> > (=An Kasse drei ist das Röllchen alle).
>
> Besser als ein 723 aufm Klo.

Ich habe mal in einer Firma gearbeitet,
wo das "papierlose Büro" nur dort funktioniert hat.

Thorsten Böttcher

unread,
Apr 25, 2017, 9:00:09 AM4/25/17
to
On 25.04.2017 14:23, Frank Hucklenbroich wrote:

> Polizeifunk. Da kann man dann ja auch Rufnamen vergeben und sowas wie
> Funkdisziplin üben "Kassierer 08/15, wir haben einen 723 an Kasse 5!" (=An
> Kasse drei ist das Röllchen alle).

Woher weiß man bei der Ansage 723 an Kasse 5 dass eigentlich Kasse 3
gemeint ist?

Lothar Frings

unread,
Apr 25, 2017, 9:05:50 AM4/25/17
to
Thorsten Böttcher tat kund:
Das ergibt sich aus der letzten Ziffer. "Kasse 5"
dient zur Verwirrung evtl. mithörender Kunden,
damit nicht alle von Kasse 3 wegrennen.

Thorsten Böttcher

unread,
Apr 25, 2017, 9:06:05 AM4/25/17
to
On 25.04.2017 14:07, Stefan Froehlich wrote:

> Ich auch nicht, und schon gar nicht, wie das in Deutschland aussieht. Da
> in Österreich die Mitarbeiter aber alle nicht nur an der Kasse, sondern
> auch an den Regalen zu finden sind, kann unmöglich die Kassenschublade
> für die Zeitabrechnung herangezogen werden.

Und bei Edeka werden nur die Kassiererinnen bezahlt, alle anderen
Mitarbeiter arbeiten freiwillig und ohne Bezahlung. Weil sie ja nicht
eingebucht werden.

Antonia H.

unread,
Apr 25, 2017, 9:11:28 AM4/25/17
to
Dort hab ich auch mal gearbeitet.

A.

Willi Marquart

unread,
Apr 25, 2017, 9:13:11 AM4/25/17
to
Ludger Averborg schrieb:

>Im Polizeifunk, den ich am oberen Ende meines UKW-Radios in
>meiner Studiezeit immer abgehört habe, hieß das "Zentrale
>von Goethe5. Wir haben einen Schieber 42 zweimal schwarz".

Das hast du sicher am unteren Ende, unterhalb von 88 MHz gehört.
Seit Tetra ist das Geschichte.

Gruß Willi

Andy Angerer

unread,
Apr 25, 2017, 9:33:42 AM4/25/17
to
Antonia H. formulierte aufs eloquenteste:
Scheint eine sehr große Firma zu sein; mit vielen Standorten.

Thorsten Böttcher

unread,
Apr 25, 2017, 9:48:51 AM4/25/17
to
Dachte ich es mir doch. Sehr clever gelöst.


Lothar Frings

unread,
Apr 25, 2017, 10:19:51 AM4/25/17
to
Andy Angerer tat kund:

> Antonia H. formulierte aufs eloquenteste:
>
> > Am 25.04.2017 um 14:57 schrieb Lothar Frings:
> >> Andy Angerer tat kund:
> >>
> >>> Frank Hucklenbroich formulierte aufs eloquenteste:
> >>>
> >>>> "Kassierer 08/15, wir haben einen 723 an Kasse 5!"
> >>>> (=An Kasse drei ist das Röllchen alle).
> >>>
> >>> Besser als ein 723 aufm Klo.
> >>
> >> Ich habe mal in einer Firma gearbeitet,
> >> wo das "papierlose Büro" nur dort funktioniert hat.
> >
> > Dort hab ich auch mal gearbeitet.
>
> Scheint eine sehr große Firma zu sein; mit vielen Standorten.

"auch wenn es noch so danach aussieht:
Ich arbeite nicht in Ihrer Firma."
(Scott Adams, "Dilbert")

Lothar Frings

unread,
Apr 25, 2017, 10:23:11 AM4/25/17
to
Hat Aldi sich von den Flughäfen abgeschaut.
Da wird AFAIK in manchen Notfällen
ein "Passagier" mit bestimmtem Namen ausgerufen.

Frank Hucklenbroich

unread,
Apr 25, 2017, 10:35:03 AM4/25/17
to
Am Tue, 25 Apr 2017 14:35:08 +0200 schrieb Ludger Averborg:

> On Tue, 25 Apr 2017 14:23:44 +0200, Frank Hucklenbroich
> <Hucklen...@aol.com> wrote:
>
>>"Kassierer 08/15, wir haben einen 723 an Kasse 5!"
>
> Im Polizeifunk, den ich am oberen Ende meines UKW-Radios in
> meiner Studiezeit immer abgehört habe, hieß das "Zentrale
> von Goethe5. Wir haben einen Schieber 42 zweimal schwarz".

Dann hast Du in Frankfurt studiert ;-)

Und es war am unteren Ende der Skala, da liegt nämlich das 4m-Band.

In Köln heißen die "Arnold".

Grüße,

Frank

Hans Wein

unread,
Apr 25, 2017, 10:46:42 AM4/25/17
to
Am 25.04.2017 um 15:13 schrieb Willi Marquart:

>> Im Polizeifunk, den ich am oberen Ende meines UKW-Radios in
>> meiner Studiezeit immer abgehört habe, hieß das "Zentrale
>> von Goethe5. Wir haben einen Schieber 42 zweimal schwarz".
>
> Das hast du sicher am unteren Ende, unterhalb von 88 MHz gehört.
> Seit Tetra ist das Geschichte.

Richtig, IIRC war es Außerdem musste man ein wenig ins Gerät eingreifen
und den Oszillator verstellen. Vom Werk aus konnte kein Empfänger
Frequenzen unterhalb 87,5 MHz empfangen.

Hans

Helmut Harnisch

unread,
Apr 25, 2017, 10:48:54 AM4/25/17
to
Am 25.04.2017 um 13:18 schrieb Andreas Bockelmann:
> ich habe mal unterstrichen, worauf sich meine Bemerkung bezieht.
Meine Lösung ist analog.

Mike Grantz

unread,
Apr 25, 2017, 11:07:20 AM4/25/17
to
On 25.04.2017 14:31, Andy Angerer wrote:

>>>> REWE auch. Das ersetzt halt das schnurlose Telefon.
>>
>>> Ohne Wählmöglichkeit unpraktisch. Hört da jeder jedes Wort von jedem?
>>
>> Ja. So viele Personen bzw. Rückfragen sind das ja aber auch nicht.
>
> Dann ersetzt es aber kein Telefon, sondern die Ausrufanlage per
> Lautsprecher.

Das ersetzt das interne schnurlose Telefon, mit dem sie vor den Stöpseln
intern kommuniziert haben.

Ich glaube kaum, dass eine Kassiererin mal kurz beim Lieferanten anruft,
wenn sie an der Kasse sitzt.

frank paulsen

unread,
Apr 25, 2017, 11:19:41 AM4/25/17
to
Bernd Laschner <be...@email.de> writes:

> Wie lange hat Frau Krause Zeit vom Anruf bis sie kassierbereit ist?

vier tage, 'normalerweise'. aber man hoert auch, dass diese frist
gelegentlich unterschritten wird…

> Wie weit darf sie denn vom Edeka entfernt wohnen?

unten stellst du ja schon vermutungen ueber das zu erwartende
arbeitsentgelt an, nen privatflugzeug kann man sich davon in aller
regel genausowenig leisten wie eine BC100: man bleibt tunlichst in
der naehe. "auf dem Land" koennen das aber schon mal ein paar zig
kilometer sein.

>> Das nennt sich KAPOVAZ (kapazitätsorientierte variable
>> Arbeitszeit). Die Arbeitszeit wird durch
>> Einsetzen/Rausnehmen der Kassenschublade begonnen/beendet.
>
> Zum Ausgleich wird sie wahrscheinlich auch noch schlecht bezahlt.

ja.

in aller regel wird die zeit aber nicht durch das ein/ausbuchen der
kassenlade berechnet, sondern entweder durch eine getrennte externe
zeiterfassung, oder eine sonderfunktion der kasse zur zeiterfassung.

das hat mehrere gruende: es wird oft von mehreren in die gleiche lade
kassiert, und da abrufarbeit 'normalerweise' mindestens drei stunden
dauert, dreistuendige kassensitzungen aber eher nicht die regel sind,
muss man da denken. zudem ist in vielen handelsunternehmen die kasse
eine komplett andere software als die personalverwaltung, warum auch
immer.

arbeitszeiterfassung direkt anhand der kassenlade kenne ich eigentlich
nur aus sehr kleinen betrieben, wo die ruestzeiten dann manuell
nachverwaltet werden (muessen).

und ja, das ist alles ein etwas grauer bereich, und waehrend man bei
Aldi / Lidl recht nah am gesetz arbeitet, kann es bei einem kleinem
kaufmann (oder kauffrau) mit wenigen angestellten auch schon mal sehr
zu ungunsten des mitarbeiters gestaltet werden.

--
frobnicate foo

Peter Heitzer

unread,
Apr 25, 2017, 12:09:26 PM4/25/17
to
Bei manchen Empfängern reichte es aus, die Batteriespannung bis ans untere
Limit abzusenken. AFAIR war das beim Grundig Satellit 3000 so.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter....@rz.uni-regensburg.de

Siegfrid Breuer

unread,
Apr 25, 2017, 1:38:48 PM4/25/17
to
ludger_...@web.de (Ludger Averborg) schrieb:

>> Richtig, IIRC war es Außerdem musste man ein wenig ins Gerät
>> eingreifen und den Oszillator verstellen.
>
> Das war bei mir ein Poti, was die Vorspannung für eine
> Kapazitätsdiode lieferte.

Moderner Kram! Frueher[tm] musste man nur die aeusseren Platten
des Drehkondensators etwas naeher zueinander biegen. Das muesstest
Du aber auch noch wissen. ;)

--
> ich bin kein Profi und ich weiss, dass es eine ganze Menge gibt, was ich
> nicht weiss, aber soo wenig ist es ja nun auch wieder nicht was ich weiss
> (bloeder Monolog - koennte man jetzt hier noch ueber ein paar DIN A4
> Seiten weiterfuehren).... <u6suuso1o8gkusofk...@4ax.com>
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 25, 2017, 1:41:34 PM4/25/17
to
Am Mon, 24 Apr 2017 14:19:21 -0700 schrieb Stefan Schmitz:

> Am Montag, 24. April 2017 19:34:57 UTC+2 schrieb Mike Grantz:
>> On 24.04.2017 18:07, Martin Τrautmann wrote:
>>
>> > Aldi hat das schon länger. Die holen damit z.B. weiteres
>> > Kassenpersonal oder fragen zu irgendwelchen Artikeln bei den Kollegen
>> > an.
>>
>> REWE auch. Das ersetzt halt das schnurlose Telefon.
>
> Ohne Wählmöglichkeit unpraktisch. Hört da jeder jedes Wort von jedem?

Nachdem es da um dienstliche Angelegenheiten geht:

"Heidi - der Backofen piepst"
"Bitte Kassa 2 besetzen"
"Bitte Stornoschlüssel"

und nicht über die Regelbeschwerden, Prostataprobleme geplaudert wird
(schon gar nicht vor Kunden), ist das kein Problem.

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 25, 2017, 1:45:08 PM4/25/17
to
Am Tue, 25 Apr 2017 14:35:08 +0200 schrieb Ludger Averborg:

> On Tue, 25 Apr 2017 14:23:44 +0200, Frank Hucklenbroich
> <Hucklen...@aol.com> wrote:
>
>>"Kassierer 08/15, wir haben einen 723 an Kasse 5!"
>
> Im Polizeifunk, den ich am oberen Ende meines UKW-Radios in meiner
> Studiezeit immer abgehört habe, hieß das "Zentrale von Goethe5. Wir
> haben einen Schieber 42 zweimal schwarz".

Oder wenn was wirklich brenzliges war:
Ludwig für Zentrale
Ludwig hört
Ludwig bitte kommen Sie per Telefon.

Dann ist Ludwig zur nächsten Telefonzelle gefahren und hat angerufen.

Stefan Schmitz

unread,
Apr 25, 2017, 2:39:05 PM4/25/17
to
Es wird dann aber auch jedes Gespräch mit Kunden an die gesamte Mannschaft
gefunkt. Das fände ich als Mitarbeiter sehr nervig und würde bewusst weghören -
mit der Folge, dass ich nicht mitbekäme, wenn jemand wirklich mal was von mir
will.
Die Dinger sollten also besser nur auf Knopfdruck senden.

Klaus Dahlwitz

unread,
Apr 25, 2017, 3:10:40 PM4/25/17
to
Am 25.04.2017 um 14:57 schrieb Lothar Frings:
Ich habe mal in einer Firma gearbeitet, wo im Vorraum zu den Toiletten
ein Nadeldrucker mit Endlospapier sowie ein Rollenplotter standen.

Soweit mir bekannt, kam es nie zu Verwexlungen der Papiere.

Klaus

Bernd Laschner

unread,
Apr 25, 2017, 3:22:20 PM4/25/17
to
Lothar Frings schrieb:
Hatten die stattdessen dort einen Kärcher stehen?




Bernd

--
Haie am Hafen - Kein E-Center am Hansaring!
https://www.facebook.com/haie.am.hafen/?fref=ts
Rettet den Hansaring - vor Gentrifizierung
https://www.facebook.com/groups/985767428154940/?fref=ts

Bernd Laschner

unread,
Apr 25, 2017, 3:24:37 PM4/25/17
to
Andy Angerer schrieb:

> Antonia H. formulierte aufs eloquenteste:

>> Am 25.04.2017 um 14:57 schrieb Lothar Frings:

>>> Ich habe mal in einer Firma gearbeitet,
>>> wo das "papierlose Büro" nur dort funktioniert hat.

>> Dort hab ich auch mal gearbeitet.

> Scheint eine sehr große Firma zu sein; mit vielen Standorten.

Und in vielen total verschiedenen Branchen tätig zu sein.

Bernd Laschner

unread,
Apr 25, 2017, 3:28:38 PM4/25/17
to
Frank Hucklenbroich schrieb:
Ja, es war unterhalb von Band II.

Ich habe damals[tm] bei einer Feuer- und Rettungswache meinen
Zivildienst gemacht und so manchem Feuerwehrkollegen das Autoradio so
umgestellt, dass er "Florian Coesfeld" hören konnte.

Bernd Laschner

unread,
Apr 25, 2017, 3:36:20 PM4/25/17
to
frank paulsen schrieb:

> Bernd Laschner <be...@email.de> writes:

>> Wie lange hat Frau Krause Zeit vom Anruf bis sie kassierbereit
>> ist?

> vier tage, 'normalerweise'. aber man hoert auch, dass diese frist
> gelegentlich unterschritten wird…

Ah, ok. Ich dachte, das wäre kurzfristiger.

>> Wie weit darf sie denn vom Edeka entfernt wohnen?

Diese meine Frage erübrigt sich damit im Wesentlichen.

> und ja, das ist alles ein etwas grauer bereich, und waehrend man
> bei Aldi / Lidl recht nah am gesetz arbeitet, kann es bei einem
> kleinem kaufmann (oder kauffrau) mit wenigen angestellten auch schon
> mal sehr zu ungunsten des mitarbeiters gestaltet werden.

Tja, in so kleinen Klitschen gibt es oft auch kein Arbeitszeitkonto,
das diesen Namen verdient.

BTST, :-(

Stefan Froehlich

unread,
Apr 25, 2017, 3:47:38 PM4/25/17
to
On Tue, 25 Apr 2017 20:39:04 Stefan Schmitz wrote:
> Am Dienstag, 25. April 2017 19:41:34 UTC+2 schrieb Johann Mayerwieser:
> > Am Mon, 24 Apr 2017 14:19:21 -0700 schrieb Stefan Schmitz:
> > > Am Montag, 24. April 2017 19:34:57 UTC+2 schrieb Mike Grantz:
> > >> On 24.04.2017 18:07, Martin Τrautmann wrote:
> > >> > Aldi hat das schon länger. Die holen damit z.B. weiteres
> > >> > Kassenpersonal oder fragen zu irgendwelchen Artikeln bei den
> > >> > Kollegen an.

> > > [...] Hört da jeder jedes Wort von jedem?
> >
> > Nachdem es da um dienstliche Angelegenheiten geht:
> >
> > "Heidi - der Backofen piepst"
> > "Bitte Kassa 2 besetzen"
> > "Bitte Stornoschlüssel"

> > und nicht über die Regelbeschwerden, Prostataprobleme geplaudert wird
> > (schon gar nicht vor Kunden), ist das kein Problem.

> Es wird dann aber auch jedes Gespräch mit Kunden an die gesamte
> Mannschaft gefunkt.

Äh, nein. Man muss schon einen Knopf drücken, damit gesendet wird. Alles
andere wäre ja auch vollkommen unpraktikabel, da dann jeder Mitarbeiter
die Geräuschkulisse aller Kollegen im Ohr hätte.

> Die Dinger sollten also besser nur auf Knopfdruck senden.

Tun sie ja, nur eben an alle und nicht an einzelne Personen.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan. Hart und apart!
(Sloganizer)

Hans Wein

unread,
Apr 25, 2017, 3:55:11 PM4/25/17
to
Am 25.04.2017 um 19:38 schrieb Siegfrid Breuer:

> Moderner Kram! Frueher[tm] musste man nur die aeusseren Platten
> des Drehkondensators etwas naeher zueinander biegen. Das muesstest
> Du aber auch noch wissen. ;)

Ich befürchte, mit dieser Nummer wärest du bei der Radiobastlerinnung
unten durch gewesen, denn

UKW-Tuner wurden vor der Einführung der Kapazitätsdioden praktisch nie
kapazitiv mittels Drehkos, sodern induktiv durch seilzugbetätigtes
Verschieben der Spulenkerne abgestimmt.

Hans

Bernd Laschner

unread,
Apr 25, 2017, 4:18:19 PM4/25/17
to
Hans Wein schrieb:
Nö, ich habe etliche Gegenbeispiele nur hier stehen. Auch alle
Kofferradios, die ich damals hatte, hatten Drehkos, dito alle
stationären Geräte.

Das Verschieben der Spulenkerne kenne ich vornehmlich aus entsprechend
alten Autoradios.

Wolfgang Kynast

unread,
Apr 25, 2017, 4:18:47 PM4/25/17
to
On Tue, 25 Apr 2017 21:55:07 +0200, "Hans Wein" posted:
Der Kosmos Radiomann IIRC schon :-)

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Bernd Waterkamp

unread,
Apr 25, 2017, 4:21:14 PM4/25/17
to
Georg Wieser schrieb:

> Ich würde das Ding nicht 9 Stunden lang am Ohr hängen haben wollen :-(

Neun Sekunden können schon schmerzhaft werden. Neulich im REWE: Die
Mitarbeiterin hatte das Funkgerät wohl nicht getestet oder versehentlich
verstellt. Erst hörte man ein lautes Quäken und dann "Aua! ...[Irgendein
Fluch]... Da wäre der Tinnitus ja gesichert." bevor sie es leiser drehte.

Headsets für Callcenter haben daher oft einen Pegelbegrenzer der wirklich
schmerzhafte Lautstärken verhindert. Das wird unter anderem gebraucht,
falls eine Trillerpfeife zum Einsatz kommt, was wohl leider gar nicht so
selten ist.

Grüße,
Bernd

Stefan Schmitz

unread,
Apr 25, 2017, 4:23:38 PM4/25/17
to
Am Dienstag, 25. April 2017 21:47:38 UTC+2 schrieb Stefan Froehlich:
> On Tue, 25 Apr 2017 20:39:04 Stefan Schmitz wrote:
> > Es wird dann aber auch jedes Gespräch mit Kunden an die gesamte
> > Mannschaft gefunkt.
>
> Äh, nein. Man muss schon einen Knopf drücken, damit gesendet wird. Alles
> andere wäre ja auch vollkommen unpraktikabel, da dann jeder Mitarbeiter
> die Geräuschkulisse aller Kollegen im Ohr hätte.

Na Gott sei Dank. Allerdings habe ich von einem solchen Knopf nichts bemerkt, als
gestern meine Kassiererin bei ihrer Kollegin nachfragte.
Wo befindet der sich denn?

Siegfrid Breuer

unread,
Apr 25, 2017, 4:24:54 PM4/25/17
to
hwein_...@gmx.net (Hans Wein) schrieb:

>> Moderner Kram! Frueher[tm] musste man nur die aeusseren Platten
>> des Drehkondensators etwas naeher zueinander biegen. Das muesstest
>> Du aber auch noch wissen. ;)
>
> Ich befürchte, mit dieser Nummer wärest du bei der Radiobastlerinnung
> unten durch gewesen, denn
>
> UKW-Tuner wurden vor der Einführung der Kapazitätsdioden praktisch
> nie kapazitiv mittels Drehkos, sodern induktiv durch
> seilzugbetätigtes Verschieben der Spulenkerne abgestimmt.

Das hat aber bei meinem Blaupunkt-Kofferradio, das ich 1963
zu Weihnachten bekommen hatte, noch praechtig funktioniert,
wenn ich mich recht erinnere:

https://images.ricardostatic.ch/images/t_600/v1/product/live/898807474_v0_1/antiquites-et-arts-appareils-anciens-radios-anciennes-kofferradio-blaupunkt-derby-von-1962

Und bei den meisten Holzradios, die ich als Steppke zerlegt hatte, auch.

--
> Mir fehlen einfach die weiteren Fakten, um mir vorschnell ein solches
> Werturteil anzumassen - es kann sein, dass es sich so verhaelt...es kann
> aber sein, dass sich die Situation ganz anders darstellt... .
[relativiert Ohlemacher in <lltlbu0e2i2amaujj...@4ax.com>]

Georg Wieser

unread,
Apr 25, 2017, 4:26:04 PM4/25/17
to
Am 25.04.2017 um 15:06 schrieb Thorsten Böttcher:
> On 25.04.2017 14:07, Stefan Froehlich wrote:
>
>> Ich auch nicht, und schon gar nicht, wie das in Deutschland aussieht. Da
>> in Österreich die Mitarbeiter aber alle nicht nur an der Kasse, sondern
>> auch an den Regalen zu finden sind, kann unmöglich die Kassenschublade
>> für die Zeitabrechnung herangezogen werden.
>
> Und bei Edeka werden nur die Kassiererinnen bezahlt, alle anderen
> Mitarbeiter arbeiten freiwillig und ohne Bezahlung. Weil sie ja nicht
> eingebucht werden.


Vermutlich genau so... :-)

Bernd Laschner

unread,
Apr 25, 2017, 4:31:02 PM4/25/17
to
Bernd Waterkamp schrieb:

> Headsets für Callcenter haben daher oft einen Pegelbegrenzer der
> wirklich schmerzhafte Lautstärken verhindert. Das wird unter anderem
> gebraucht, falls eine Trillerpfeife zum Einsatz kommt, was wohl
> leider gar nicht so selten ist.

Trillerpfeife? Wer trillerpfeift denn da und warum?

> Grüße, Bernd

ebenfalls Bernd ;-)

Wolfgang Kynast

unread,
Apr 25, 2017, 4:40:18 PM4/25/17
to
On Tue, 25 Apr 2017 22:31:00 +0200, "Bernd Laschner" posted:

>Bernd Waterkamp schrieb:
>
>> Headsets für Callcenter haben daher oft einen Pegelbegrenzer der
>> wirklich schmerzhafte Lautstärken verhindert. Das wird unter anderem
>> gebraucht, falls eine Trillerpfeife zum Einsatz kommt, was wohl
>> leider gar nicht so selten ist.
>
>Trillerpfeife? Wer trillerpfeift denn da und warum?

Diejenigen, die von dem Callcenter-Gesocks rechtswidrig belästigt
werden?

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Lothar Frings

unread,
Apr 25, 2017, 4:41:29 PM4/25/17
to
Bernd Laschner tat kund:

> Bernd Waterkamp schrieb:
>
> > Headsets für Callcenter haben daher oft einen Pegelbegrenzer der
> > wirklich schmerzhafte Lautstärken verhindert. Das wird unter anderem
> > gebraucht, falls eine Trillerpfeife zum Einsatz kommt, was wohl
> > leider gar nicht so selten ist.
>
> Trillerpfeife? Wer trillerpfeift denn da und warum?

Wurde IIRC in en 80ern von Frauen erfunden,
die sich telefonisch belästigt fühlten.
Nicht von Callcentern.

Ist aber auch von keiner Gewerkschafts-Demo
mehr wegzudenken.

Bernd Waterkamp

unread,
Apr 25, 2017, 4:52:30 PM4/25/17
to
Bernd Laschner schrieb:

> Bernd Waterkamp schrieb:
>
>> Headsets für Callcenter haben daher oft einen Pegelbegrenzer der
>> wirklich schmerzhafte Lautstärken verhindert. Das wird unter anderem
>> gebraucht, falls eine Trillerpfeife zum Einsatz kommt, was wohl
>> leider gar nicht so selten ist.
>
> Trillerpfeife? Wer trillerpfeift denn da und warum?

Unmutsbekundungen. Das kommt wohl wesentlich häufiger bei Outbound
(Callcenter ruft an) in Form ungewollter Werbeanrufe vor. Angeblich aber
auch manchmal bei Inbound als "Rache" gegen den Gesprächspartner. Das geht
ohne entsprechenden Schutz in Richtung Körperverletzung. Beispiel:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/frau-zu-geldstrafe-verurteilt-mit-der-trillerpfeife-gegen-werbeanrufe-11759854.html

Die Betroffenen können oft am wenigsten dafür und sind mit den
Arbeitsbedingungen vermutlich schon genug gestraft.

Juergen Pfingst

unread,
Apr 25, 2017, 5:24:38 PM4/25/17
to
Am 25.04.2017 um 21:24 schrieb Bernd Laschner:
> Andy Angerer schrieb:
>
>> Antonia H. formulierte aufs eloquenteste:
>
>>> Am 25.04.2017 um 14:57 schrieb Lothar Frings:
>
>>>> Ich habe mal in einer Firma gearbeitet,
>>>> wo das "papierlose Büro" nur dort funktioniert hat.
>
>>> Dort hab ich auch mal gearbeitet.
>
>> Scheint eine sehr große Firma zu sein; mit vielen Standorten.
>
> Und in vielen total verschiedenen Branchen tätig zu sein.
>
Aber gar niemals nie nicht im öffentlichen Dienste! Die Versorgung mit
Papier jeglicher Art hat während meiner 44 oder 45 aktiven Jahre immer
ganz hervorragend funktioniert!

J. P.


Bernd Laschner

unread,
Apr 25, 2017, 5:25:44 PM4/25/17
to
Wolfgang Kynast schrieb:

> On Tue, 25 Apr 2017 22:31:00 +0200, "Bernd Laschner" posted:

>> Bernd Waterkamp schrieb:

>>> Headsets für Callcenter haben daher oft einen Pegelbegrenzer
>>> der wirklich schmerzhafte Lautstärken verhindert. Das wird unter
>>> anderem gebraucht, falls eine Trillerpfeife zum Einsatz kommt,
>>> was wohl leider gar nicht so selten ist.
^^^^^^
>> Trillerpfeife? Wer trillerpfeift denn da und warum?

> Diejenigen, die von dem Callcenter-Gesocks rechtswidrig belästigt
> werden?

Mich hatte das "leider" irritiert. ;-)

Und ja, auch ich habe dafür volles Verständnis.



Bernd

Bernd Laschner

unread,
Apr 25, 2017, 5:33:46 PM4/25/17
to
Bernd Waterkamp schrieb:

> Bernd Laschner schrieb:

>> Trillerpfeife? Wer trillerpfeift denn da und warum?

> Unmutsbekundungen. Das kommt wohl wesentlich häufiger bei Outbound
> (Callcenter ruft an) in Form ungewollter Werbeanrufe vor. Angeblich
> aber auch manchmal bei Inbound als "Rache" gegen den
> Gesprächspartner. Das geht ohne entsprechenden Schutz in Richtung
> Körperverletzung.

Und wie weist man das nach? Unerlaubtes Aufzeichnen des Gesprächs?



Bernd

Wolfgang Kynast

unread,
Apr 25, 2017, 5:34:45 PM4/25/17
to
On Tue, 25 Apr 2017 23:25:42 +0200, "Bernd Laschner" posted:

>Wolfgang Kynast schrieb:
>
>> On Tue, 25 Apr 2017 22:31:00 +0200, "Bernd Laschner" posted:
>
>>> Bernd Waterkamp schrieb:
>
>>>> Headsets für Callcenter haben daher oft einen Pegelbegrenzer
>>>> der wirklich schmerzhafte Lautstärken verhindert. Das wird unter
>>>> anderem gebraucht, falls eine Trillerpfeife zum Einsatz kommt,
>>>> was wohl leider gar nicht so selten ist.
> ^^^^^^
>>> Trillerpfeife? Wer trillerpfeift denn da und warum?
>
>> Diejenigen, die von dem Callcenter-Gesocks rechtswidrig belästigt
>> werden?
>
>Mich hatte das "leider" irritiert. ;-)

"leider" ist insofern schon richtig, dass der Gesetzgeber immer noch
nicht Willens ist, diese widerlichen Geschäftsmethoden auszutrockenen,
z.B. indem Telefonverträge erst nach schriftlicher Bestätigung des
Kunden gültig werden.

>Und ja, auch ich habe dafür volles Verständnis.

Es geht auch ohne Hilfsmittel:

<erhobene Stimme>
DER BLITZ SOLL DICH BEIM SCHEISSEN TREFFEN!!!
</>

;-)

--
Wolfgang

Wolfgang Kynast

unread,
Apr 25, 2017, 5:39:02 PM4/25/17
to
On Tue, 25 Apr 2017 23:33:45 +0200, "Bernd Laschner" posted:

>Bernd Waterkamp schrieb:
>
>> Bernd Laschner schrieb:
>
>>> Trillerpfeife? Wer trillerpfeift denn da und warum?
>
>> Unmutsbekundungen. Das kommt wohl wesentlich häufiger bei Outbound
>> (Callcenter ruft an) in Form ungewollter Werbeanrufe vor. Angeblich
>> aber auch manchmal bei Inbound als "Rache" gegen den
>> Gesprächspartner. Das geht ohne entsprechenden Schutz in Richtung
>> Körperverletzung.
>
>Und wie weist man das nach? Unerlaubtes Aufzeichnen des Gesprächs?

m.W. wird das Telefonsignal eh pegelbegrenzt.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Mike Grantz

unread,
Apr 25, 2017, 6:32:49 PM4/25/17
to
On 25.04.2017 22:26, Georg Wieser wrote:

>>> Ich auch nicht, und schon gar nicht, wie das in Deutschland aussieht. Da
>>> in Österreich die Mitarbeiter aber alle nicht nur an der Kasse, sondern
>>> auch an den Regalen zu finden sind, kann unmöglich die Kassenschublade
>>> für die Zeitabrechnung herangezogen werden.
>>
>> Und bei Edeka werden nur die Kassiererinnen bezahlt, alle anderen
>> Mitarbeiter arbeiten freiwillig und ohne Bezahlung. Weil sie ja nicht
>> eingebucht werden.
>
>
> Vermutlich genau so... :-)

Hab mir das heute dort mal genauer angeschaut.
Die loggen sich durch ne PIN ein.

Mike Grantz

unread,
Apr 25, 2017, 6:35:26 PM4/25/17
to
On 25.04.2017 22:52, Bernd Waterkamp wrote:

>> Trillerpfeife? Wer trillerpfeift denn da und warum?
>
> Unmutsbekundungen. Das kommt wohl wesentlich häufiger bei Outbound
> (Callcenter ruft an) in Form ungewollter Werbeanrufe vor. Angeblich aber
> auch manchmal bei Inbound als "Rache" gegen den Gesprächspartner. Das geht
> ohne entsprechenden Schutz in Richtung Körperverletzung. Beispiel:
>
> http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/frau-zu-geldstrafe-verurteilt-mit-der-trillerpfeife-gegen-werbeanrufe-11759854.html
>
> Die Betroffenen können oft am wenigsten dafür und sind mit den
> Arbeitsbedingungen vermutlich schon genug gestraft.

Ich ging davon aus, dass die maximale Lautstärke grundsätzlich vom
Dienstleister gefiltert wird.

Wenn man aber als belästigender Störer ein Headset mit Verstärker
verwendet, ist er doch selbst Schuld?

Ka Prucha

unread,
Apr 26, 2017, 1:03:19 AM4/26/17
to
Am 25.04.2017 um 23:34 schrieb Wolfgang Kynast:
>
> "leider" ist insofern schon richtig, dass der Gesetzgeber immer noch
> nicht Willens ist, diese widerlichen Geschäftsmethoden auszutrockenen,
> z.B. indem Telefonverträge erst nach schriftlicher Bestätigung des
> Kunden gültig werden.

Aber Telefonverträge prinzipiell sind nicht schlecht.

Beispiele: Reservierungen mit Zeitlimit z.B. Karten an der Kino-
Theaterkasse (z.B. bis 15min vor Vorstellung), Restaurants*, Waren bis
zur Abholung am gleichen Tag, Termin beim Arzt, Friseur, Therapeut* usw.

In allen diesen Fällen wäre eine zusätzliche schriftliche Bestätigung
extrem unpraktisch.

* mit eventuell Stornogebühr bei zu später Absage

mfg Karl Prucha

Wolfgang Kynast

unread,
Apr 26, 2017, 3:21:10 AM4/26/17
to
On Wed, 26 Apr 2017 07:03:16 +0200, "Ka Prucha" posted:
das sind doch alles Fälle, wo die Initiative vom Kunden ausgeht.

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Hans Wein

unread,
Apr 26, 2017, 3:44:14 AM4/26/17
to
Am 25.04.2017 um 22:24 schrieb Siegfrid Breuer:

>> UKW-Tuner wurden vor der Einführung der Kapazitätsdioden praktisch
>> nie kapazitiv mittels Drehkos, sodern induktiv durch
>> seilzugbetätigtes Verschieben der Spulenkerne abgestimmt.
>
> Das hat aber bei meinem Blaupunkt-Kofferradio, das ich 1963
> zu Weihnachten bekommen hatte, noch praechtig funktioniert,
> wenn ich mich recht erinnere:
>
> https://images.ricardostatic.ch/images/t_600/v1/product/live/898807474_v0_1/antiquites-et-arts-appareils-anciens-radios-anciennes-kofferradio-blaupunkt-derby-von-1962
>
> Und bei den meisten Holzradios, die ich als Steppke zerlegt hatte, auch.

Wenn du mit "Holzradios" die klassischen Dampfradios mit Röhren meinst -
gerade die hatten fast immer die HF-dichten UKW-Tuner im Blechkasten,
auf denen oben die Doppeltriode ECC85 thronte. Und diese Tuner wurden
induktiv abgestimmt, was aber von außen nicht so ohne weiteres zu
erkennen war. Die ganze Seilerei zum Abstimmen war doppelt angelegt, ein
Teil ging zum Drehko für die AM-Bänder, der andere zum UKW-Tuner.
Typisch für diese Bauart waren die getrennten Skalenzeiger für AM und FM.

An Kofferradios hatte ich zugegebener Maßen nicht gedacht, aber die dort
verbauten Drehkos waren doch meist gekapselt und entzogen sich somit der
Manipulation. Da war es doch deutlich einfacher, an den Spulenkernen zu
drehen, wenn man die Empfangsfreuquenz verschieben wollte.

Hans


Frank Hucklenbroich

unread,
Apr 26, 2017, 5:09:21 AM4/26/17
to
Am 25 Apr 2017 17:45:06 GMT schrieb Johann Mayerwieser:

> Am Tue, 25 Apr 2017 14:35:08 +0200 schrieb Ludger Averborg:
>
>> On Tue, 25 Apr 2017 14:23:44 +0200, Frank Hucklenbroich
>> <Hucklen...@aol.com> wrote:
>>
>>>"Kassierer 08/15, wir haben einen 723 an Kasse 5!"
>>
>> Im Polizeifunk, den ich am oberen Ende meines UKW-Radios in meiner
>> Studiezeit immer abgehört habe, hieß das "Zentrale von Goethe5. Wir
>> haben einen Schieber 42 zweimal schwarz".
>
> Oder wenn was wirklich brenzliges war:
> Ludwig für Zentrale
> Ludwig hört
> Ludwig bitte kommen Sie per Telefon.

Das kenne ich als "Bitte kommen sie über Draht". War auch im Handyzeitalter
noch üblich, als es da gar keinen Draht mehr gab.

Grüße,

Frank

Walter Klemmer

unread,
Apr 26, 2017, 5:33:40 AM4/26/17
to
Am 26.04.2017 um 00:35 schrieb Mike Grantz:
>
>>> Trillerpfeife? Wer trillerpfeift denn da und warum?
>>
>> auch manchmal bei Inbound als "Rache" gegen den Gesprächspartner. Das
>> geht
>> ohne entsprechenden Schutz in Richtung Körperverletzung. Beispiel:
>>
>> http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/frau-zu-geldstrafe-verurteilt-mit-der-trillerpfeife-gegen-werbeanrufe-11759854.html
>>
>>
>> Die Betroffenen können oft am wenigsten dafür und sind mit den
>> Arbeitsbedingungen vermutlich schon genug gestraft.

Das ist keine akzeptable Ausrede ... sonst reden sich Auftragskiller
auch bald so raus.


>
> Ich ging davon aus, dass die maximale Lautstärke grundsätzlich vom
> Dienstleister gefiltert wird.

$Früher war das jedenfalls so. Schon die alten und uralten
Wählscheibentelefone hatten einen "Gehörschutzgleichrichter" - also
faktisch zwei antiparallel geschaltete Dioden, die Spannungen über der
Durchlassspannung ableiteten.


>
> Wenn man aber als belästigender Störer ein Headset mit Verstärker
> verwendet, ist er doch selbst Schuld?

Bei der tumben Lärmplagen-Generation scheint der "gesunde
Menschenverstand" u. a. mit der "MINT-Verweigerung" ausgestorben zu sein.


--
Gruß -wakl-

Bernd Laschner

unread,
Apr 26, 2017, 5:52:24 AM4/26/17
to
Hans Wein schrieb:

> Wenn du mit "Holzradios" die klassischen Dampfradios mit Röhren
> meinst - gerade die hatten fast immer die HF-dichten UKW-Tuner im
> Blechkasten, auf denen oben die Doppeltriode ECC85 thronte. Und
> diese Tuner wurden induktiv abgestimmt, was aber von außen nicht so
> ohne weiteres zu erkennen war.

Fast immer halte ich für stark übertrieben:
Ich habe hier noch 2 Röhrentuner für UKW liegen; beide mit Drehko
(Fabrikat jeweils unbekannt). Einen davon habe ich als Jugendlicher mal
umgebaut, so dass ich ihn modulieren konnte; Reichweite ca 1 km :-) [1]

Und gerade erst vorgestern beim Aufräumen alte Schaltpläne gefunden:

ITT Goldsuper Stereo 40: Drehko im Vorkreis und im Oszillatorkreis.
Grundig Mandello/b: dito

vs.

Blaupunkt Ballett 21050: Abstimmung mittels Ferritkernen in Spulen.
Blaupunkt Florenz 21350: dito

> Die ganze Seilerei zum Abstimmen war
> doppelt angelegt, ein Teil ging zum Drehko für die AM-Bänder, der
> andere zum UKW-Tuner. Typisch für diese Bauart waren die getrennten
> Skalenzeiger für AM und FM.

Das waren dann Geräte der gehobenen Klasse, IMHO.

> An Kofferradios hatte ich zugegebener Maßen nicht gedacht, aber die
> dort verbauten Drehkos waren doch meist gekapselt und entzogen sich
> somit der Manipulation.

Keineswegs. Guckst Du:

http://www.elexs.de/drehko2.jpg

Und das ist absolut *kein* exotisches Bauteil.

> Da war es doch deutlich einfacher, an den
> Spulenkernen zu drehen, wenn man die Empfangsfreuquenz verschieben
> wollte.

Das hängt entschieden von der Definition von "einfacher" ab.


Bernd

[ist längst verjährt]

Bernd Laschner

unread,
Apr 26, 2017, 6:02:11 AM4/26/17
to
Martin Τrautmann schrieb:

> Hm, die mir bekannten Drehkondensatoren hatte direkt noch
> Abgleichkondensatoren dabei - die sorgten entweder dafür, dass die
> Skaleneinteilung überhaupt stimmte, oder dass der Bereich erweitert
> werden konnte - was natürlich dazu führte, dass die Skala nicht mehr
> stimmte.

http://www.elexs.de/drehko2.jpg

zeigt einen Drehko, der in Kofferradios oft anzutreffen war, aber auch
gern in den ersten transitorisierten Tischgeräten. Und bei dem konnte
man den Oszillator so weit verstimmen, dass man den Polizei- und
Feuerwehrfunk empfangen konnte.

Was jedoch gestört hat: die meisten Geräte haben ohne Träger nicht gemutet.




Bernd

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 26, 2017, 10:30:25 AM4/26/17
to
Hans Wein schrieb:
> Am 25.04.2017 um 15:13 schrieb Willi Marquart:
>
>>> Im Polizeifunk, den ich am oberen Ende meines UKW-Radios in
>>> meiner Studiezeit immer abgehört habe, hieß das "Zentrale
>>> von Goethe5. Wir haben einen Schieber 42 zweimal schwarz".
>>
>> Das hast du sicher am unteren Ende, unterhalb von 88 MHz gehört.
>> Seit Tetra ist das Geschichte.
>
> Richtig, IIRC war es Außerdem musste man ein wenig ins Gerät eingreifen und
> den Oszillator verstellen. Vom Werk aus konnte kein Empfänger Frequenzen
> unterhalb 87,5 MHz empfangen.

Jeder Grundig HF10 konnte das von Werk aus. Dass bei den FTZ-zugelassenen
Geräten bei 87,5MHz (Eurosignal) Schluss war, kam relativ spät.


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 26, 2017, 10:43:07 AM4/26/17
to
Mike Grantz schrieb:
Ja klar. Damit erhalten sie Zugang zum Kassensystem. Früher(tm) steckten sie
ihren Kassiererschlüssel in die Kasse. Das an- und Abstempeln ist dennoch
optional. In Fußballstadien melden sich an einem Stand z.b. 5
Verkäufer/Kassierer an einer Kasse mit Arbeitsbeginn an. Die Kassen laufen
anonym über Kasse 1-3 (Jeder der 5 Kassierer hat die PINs für jede Kasse).
Während der eine zwei Bier zapft kassiert der andere das vorher gezapfte
Bier und das Würstchen. Gebucht wird auf der Kasse, die gerade frei ist.

Wird der Stand verlassen, werden Kassen gesperrt. Sie die Verkäufer fertig
melden Sie sich persönlich an der Kasse ab. (Clock-out/Abstempeln)

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 26, 2017, 10:49:25 AM4/26/17
to
Bernd Waterkamp schrieb:
Schon das alte W48 hatte einen "Gehörschutzgleichrichter". Der Gleichrichter
hat alle Signale oberhalb der Diodendurchlassspannung gekappt. Das
klirrte/schraulte zwar, konnte aber einen Gehörschaden recht zuverlässig
verhindern.

Lothar Frings

unread,
Apr 26, 2017, 10:53:50 AM4/26/17
to
Andreas Bockelmann tat kund:

> Das
> klirrte/schraulte zwar,

Falls das kein Tippfehler ist: Was ist "schraulen"?

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 26, 2017, 11:44:36 AM4/26/17
to
Lothar Frings schrieb:
Ich kenne den Begriff aus meiner Kindheit kratziges, undetliches Jaulen
eines kaputten Radios. Umgangssprachlich auch "verzerrt" obwohl der
Nachrichtentechniker in mir unter "verzerrt" beim Klang etwas völlig anderes
versteht.

Ob "Schraulen" dafür der richtige Ausdruck ist, weiß ich nicht. Über meine
Großeltern bin ich 1/4 Harzer, 1/4 Hannoveraner, 1/4 tiefster Münsterländer
und 1/4 Hesse. In meiner Kindheit habe ich durch den Beruf meines Vaters in
deutlich unterschiedlichen Bundesländern gelebt, da kann ich heute mit
Anfang 50 nicht mehr sagen, wo ich welchen Begriff aufgeschnappt habe :-)

Georg Wieser

unread,
Apr 26, 2017, 1:44:25 PM4/26/17
to
Am 25.04.2017 um 22:20 schrieb Bernd Waterkamp:
> Georg Wieser schrieb:
>
>> Ich würde das Ding nicht 9 Stunden lang am Ohr hängen haben wollen :-(
>
> Neun Sekunden können schon schmerzhaft werden. Neulich im REWE: Die
> Mitarbeiterin hatte das Funkgerät wohl nicht getestet oder versehentlich
> verstellt. Erst hörte man ein lautes Quäken und dann "Aua! ...[Irgendein
> Fluch]... Da wäre der Tinnitus ja gesichert." bevor sie es leiser drehte.
>
> Headsets für Callcenter haben daher oft einen Pegelbegrenzer der wirklich
> schmerzhafte Lautstärken verhindert. Das wird unter anderem gebraucht,
> falls eine Trillerpfeife zum Einsatz kommt, was wohl leider gar nicht so
> selten ist.

1. Gehörschutzgleichrichter gibt es seit kurz nachdem es Telefone gibt...

2. Das "G'schmarre mit der Trillerpfeife ist definitiv eine UL. Da sind
"Keuchhustenanrufe" noch häufiger.

Die größere Herausforderung bei "richtigen" Headsets sind nicht die zwei
Vollpfosten, denen nach ihrem glorreichen Trillerpfeifeneinsatz die
eigenen Ohren weit mehr klingen als den Call-Center Agenten...
Die wirkliche Herausforderung ist ein gutes "Noise-Cancelling". Der
Agent möchte nämlich eigentlich nur seinen Gesprächspartner hören und
nicht das ganze Großraumbüro....


Aber weil wir grad dabei sind, welcher Robin Hood der
Gutmenschenfraktion hat eigentlich diese völlig hirnlose Idee mit der
Trillerpfeife "erfunden"? Klingt für mich nach der Fraktion, die auch
Genderbeauftragte und Klobeschilderungsvorschriften macht....
>
> Grüße,
> Bernd
>

Georg Wieser

unread,
Apr 26, 2017, 1:45:59 PM4/26/17
to
OK, ich hatte Recht mit meiner Vermutung...

Georg Wieser

unread,
Apr 26, 2017, 1:48:02 PM4/26/17
to
Jupp. Schon ewig. Dazu hat jedes zugelassene Telefon (damals) einen
Gehörschutzgleichrichter.

Am psychischen Schaden nach so einem "Trillerpfeifenangriff" ändert das
aber nix :-)

Andy Angerer

unread,
Apr 26, 2017, 1:55:25 PM4/26/17
to
Mike Grantz formulierte aufs eloquenteste:

> On 25.04.2017 14:31, Andy Angerer wrote:
>
>>>>> REWE auch. Das ersetzt halt das schnurlose Telefon.
>>>
>>>> Ohne Wählmöglichkeit unpraktisch. Hört da jeder jedes Wort von jedem?
>>>
>>> Ja. So viele Personen bzw. Rückfragen sind das ja aber auch nicht.
>>
>> Dann ersetzt es aber kein Telefon, sondern die Ausrufanlage per
>> Lautsprecher.
>
> Das ersetzt das interne schnurlose Telefon, mit dem sie vor den Stöpseln
> intern kommuniziert haben.

Aha; ich wusste nicht, daß sie das haben.

--
Die andere Site
mit den anderen Links
www.angerer-bodenlos.de

Andy Angerer

unread,
Apr 26, 2017, 1:56:24 PM4/26/17
to
Juergen Pfingst formulierte aufs eloquenteste:
Dreilagig....

Andy Angerer

unread,
Apr 26, 2017, 1:58:29 PM4/26/17
to
Bernd Laschner formulierte aufs eloquenteste:

> Lothar Frings schrieb:
>
>> Andy Angerer tat kund:
>
>>> Frank Hucklenbroich formulierte aufs eloquenteste:
>
>>>> "Kassierer 08/15, wir haben einen 723 an Kasse 5!"
>>>> (=An Kasse drei ist das Röllchen alle).
>
>>> Besser als ein 723 aufm Klo.
>
>> Ich habe mal in einer Firma gearbeitet,
>> wo das "papierlose Büro" nur dort funktioniert hat.
>
> Hatten die stattdessen dort einen Kärcher stehen?

Und einen Laubbläser zum trockenfönen.

Bernd Waterkamp

unread,
Apr 26, 2017, 2:19:53 PM4/26/17
to
Wolfgang Kynast schrieb:

> On Tue, 25 Apr 2017 23:25:42 +0200, "Bernd Laschner" posted:
>
>>Wolfgang Kynast schrieb:
>>
>>> On Tue, 25 Apr 2017 22:31:00 +0200, "Bernd Laschner" posted:
>>
>>>> Bernd Waterkamp schrieb:
>>
>>>>> Headsets für Callcenter haben daher oft einen Pegelbegrenzer
>>>>> der wirklich schmerzhafte Lautstärken verhindert. Das wird unter
>>>>> anderem gebraucht, falls eine Trillerpfeife zum Einsatz kommt,
>>>>> was wohl leider gar nicht so selten ist.
>> ^^^^^^
>>>> Trillerpfeife? Wer trillerpfeift denn da und warum?
>>
>>> Diejenigen, die von dem Callcenter-Gesocks rechtswidrig belästigt
>>> werden?
>>
>>Mich hatte das "leider" irritiert. ;-)

Das bezog sich aus meiner Perspektive auf die Helden die selbst anrufen und
das dann als "Rache" verwenden um ihren Unmut über die zugehörigen Firma zu
verkünden. Mir ist von einem früheren Arbeitgeber ein Fall bekannt, in dem
neben Beleidigungen und Drohungen angeblich auch die Trillerpfeife
eingesetzt wurde. Wenn die Kundenbasis nur groß genug ist, muss man sich
davon lösen das es nur Anrufer mit gesundem Menschenverstand gibt. Das wird
halt noch unterboten von Idioten die bis zu Hundert Mal den Notruf
anwählen, weil sie das witzig finden.

Für die nervtötenden Cold Calls und Telefongeschäfte habe ich auch genau
gar kein Verständnis.

> "leider" ist insofern schon richtig, dass der Gesetzgeber immer noch
> nicht Willens ist, diese widerlichen Geschäftsmethoden auszutrockenen,
> z.B. indem Telefonverträge erst nach schriftlicher Bestätigung des
> Kunden gültig werden.

Ack.

Grüße,
Bernd

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 26, 2017, 2:29:25 PM4/26/17
to
Georg Wieser schrieb:

> Am psychischen Schaden nach so einem "Trillerpfeifenangriff" ändert das
> aber nix :-)

Fragt sich nur, bei wem? Pfeifer oder Bepfiffener?

Eigentlich hätte Dein Satz lauten müssen:
"
Am psychischen Schaden ändert so ein "Trillerpfeifenangriff"
aber nix

Siegfrid Breuer

unread,
Apr 26, 2017, 2:30:48 PM4/26/17
to
hwein_...@gmx.net (Hans Wein) schrieb:

> Doppeltriode ECC85

Die Holzradios, die mir die Verwandtschaft zum Zerlegen zuschusterte,
hatten sowas modernes noch nicht. Die Roehren waren wohlgeformt, oft
goldbronzefarben, und hatten meist ein Muetzchen obendrauf:

http://www.bb-roehrentechnik.de/roeData/A-roehren1.jpg

--
> Dat habich zu spaet gepeilt...
[Ottmar Ohlemacher in <152z7jzv1ksjv.6cxcim3lylao$.d...@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 26, 2017, 2:58:02 PM4/26/17
to
Am Wed, 26 Apr 2017 00:32:47 +0200 schrieb Mike Grantz:

> Hab mir das heute dort mal genauer angeschaut.
> Die loggen sich durch ne PIN ein.

Bei Hofer mit PIN und NFC-Anhänger

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 26, 2017, 3:00:42 PM4/26/17
to
Am Tue, 25 Apr 2017 22:20:50 +0200 schrieb Bernd Waterkamp:

> Das wird unter anderem gebraucht,
> falls eine Trillerpfeife zum Einsatz kommt, was wohl leider gar nicht so
> selten ist.

Viel besser ist da einen Schreibtischlampe mit großem, runden Schirm in
der Form eines Champignonkopfes. Wenn ich da beim Abheben mit dem Hörer
dagegen stieß,hatte ich im Zimmer schon einen schönen, lauten Ton, der
gegenüber war für einige Zeit gehörtechnisch etwas mies drauf.

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 26, 2017, 3:01:58 PM4/26/17
to
Am Tue, 25 Apr 2017 23:34:42 +0200 schrieb Wolfgang Kynast:

> <erhobene Stimme>
> DER BLITZ SOLL DICH BEIM SCHEISSEN TREFFEN!!!
> </>

die Hämorrhoiden sollen dir bis zu den Knien hängen und die Hände zu kurz
zum Kratzen.

Juergen Pfingst

unread,
Apr 26, 2017, 3:51:58 PM4/26/17
to
Am 26.04.2017 um 19:56 schrieb Andy Angerer:
> Juergen Pfingst formulierte aufs eloquenteste:
>>>
>> Aber gar niemals nie nicht im öffentlichen Dienste! Die Versorgung mit
>> Papier jeglicher Art hat während meiner 44 oder 45 aktiven Jahre immer
>> ganz hervorragend funktioniert!
>
> Dreilagig....
>
Wieso? Gibt es etwa auch andere Sorten?

J. P.

Wolfgang Kynast

unread,
Apr 26, 2017, 4:12:38 PM4/26/17
to
On Wed, 26 Apr 2017 21:51:50 +0200, "Juergen Pfingst" posted:
Ja, vierlagig:
https://www.flickr.com/photos/wolfgang-kynast/32320751921
;-)

--
Wolfgang

Bernd Laschner

unread,
Apr 27, 2017, 1:15:06 AM4/27/17
to
Andy Angerer schrieb:

> Juergen Pfingst formulierte aufs eloquenteste:

>> Aber gar niemals nie nicht im öffentlichen Dienste! Die Versorgung
>> mit Papier jeglicher Art hat während meiner 44 oder 45 aktiven
>> Jahre immer ganz hervorragend funktioniert!

> Dreilagig....

Also mit 2 Durchschlägen?


;-)

Bernd Laschner

unread,
Apr 27, 2017, 1:22:05 AM4/27/17
to
Jürgen Schick schrieb:

> Btw wußtest du, dass Chris Tall -
> https://youtu.be/dAMuZLRPOyc?t=2m40s - halb Grieche

[...]

Ich habe gefühlte 30 s durchgehalten.

Grauenvoll.

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 27, 2017, 1:55:41 AM4/27/17
to
Am Wed, 26 Apr 2017 21:51:50 +0200 schrieb Juergen Pfingst:

> Am 26.04.2017 um 19:56 schrieb Andy Angerer:
>> Juergen Pfingst formulierte aufs eloquenteste:
>>>>
>>> Aber gar niemals nie nicht im öffentlichen Dienste! Die Versorgung mit
>>> Papier jeglicher Art hat während meiner 44 oder 45 aktiven Jahre immer
>>> ganz hervorragend funktioniert!
>>
>> Dreilagig....

Wegen der Durchschläge?

Klaus Dahlwitz

unread,
Apr 27, 2017, 2:50:35 AM4/27/17
to
Durchfall?

Klaus

Lothar Frings

unread,
Apr 27, 2017, 3:00:22 AM4/27/17
to
Juergen Pfingst tat kund:

> Am 25.04.2017 um 21:24 schrieb Bernd Laschner:
> > Andy Angerer schrieb:
> >
> >> Antonia H. formulierte aufs eloquenteste:
> >
> >>> Am 25.04.2017 um 14:57 schrieb Lothar Frings:
> >
> >>>> Ich habe mal in einer Firma gearbeitet,
> >>>> wo das "papierlose Büro" nur dort funktioniert hat.
> >
> >>> Dort hab ich auch mal gearbeitet.
> >
> >> Scheint eine sehr große Firma zu sein; mit vielen Standorten.
> >
> > Und in vielen total verschiedenen Branchen tätig zu sein.
> >
> Aber gar niemals nie nicht im öffentlichen Dienste! Die Versorgung mit
> Papier jeglicher Art hat während meiner 44 oder 45 aktiven Jahre immer
> ganz hervorragend funktioniert!

Einfach mal den Thread lesen...
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