Ausgepackt, angeschlossen *Bedienungsanleitung gelesen!*, 2 mittlere
Eier reingestellt, Wasser bis kurz vor den MAX-Strich eingefüllt,
mittelhart gewählt und eingeschaltet.
Nach ein paar min fängt das Wasser an zu kochen ... na prima, gleich ist
es soweit. Das Ende des Garvorgangs soll ja mit einem Tonsignal
signalisiert werden.
Es dauert und dauert ... und köchelt so lange vor sich hin, bis das
Wasser in der Schale kpl. verdampft ist. Aber selbst dann krächzt das
Teil keinen Ton! Ausgeschaltet, Eier rausgenommen, abgeschreckt und die
Schale entfernt. Beim ersten Biß fast die Zähne abgebrochen ...
Härtegrad Shore 90! (entspricht etwa 20 Jahren alten Winterreifen).
Werde das Teil also morgen wieder zurückbringen und umtauschen.
Gibt's noch andere Fälle, wo das Teil Beton fabriziert hat?
> Es dauert und dauert ... und köchelt so lange vor sich hin, bis das
> Wasser in der Schale kpl. verdampft ist. Aber selbst dann krächzt das
> Teil keinen Ton! Ausgeschaltet, Eier rausgenommen, abgeschreckt und die
> Schale entfernt. Beim ersten Biß fast die Zähne abgebrochen ...
> Härtegrad Shore 90! (entspricht etwa 20 Jahren alten Winterreifen).
Blöde Eier - eine halbe Stunde gekocht und immer
noch nicht weich.
Gab es da nicht mal so eine Methode, mit der man hervorragend weich
(oder wie auch immer) gekochte Eier bekam?
Funktioniert das nicht mehr?
Walter
Doch, in Guantanamo.
Unterliegt aber
1. der Geheimhaltung, ist
2. nicht PC und gehört
3. thematisch nicht hierher.
mfg
Claus
[defekter Eierkocher]
> Gab es da nicht mal so eine Methode, mit der man hervorragend weich
> (oder wie auch immer) gekochte Eier bekam?
>
> Funktioniert das nicht mehr?
Klar, aber mit einem Eierkocher, so er denn ordnungsgemäß funktioniert,
gehts einfacher.
MfG
> Ausgepackt, angeschlossen *Bedienungsanleitung gelesen!*, 2 mittlere
> Eier reingestellt, Wasser bis kurz vor den MAX-Strich eingefüllt,
> mittelhart gewählt und eingeschaltet.
Ja was nun? Die eingefüllte Wassermenge steuert den Härtegrad des
gekochten Eies.
> Es dauert und dauert ... und köchelt so lange vor sich hin, bis das
> Wasser in der Schale kpl. verdampft ist.
So funzt jeder Eierkocher. Leider wird die Eiergröße nicht
berücksichtigt.
Du solltest wohl besser hartgekochte Eier kaufen, die hat Aldi auch.
Stephan
>On 15 Apr., 17:12, Alfred Lönze <Spam_H...@web.de> wrote:
>
>> Ausgepackt, angeschlossen *Bedienungsanleitung gelesen!*, 2 mittlere
>> Eier reingestellt, Wasser bis kurz vor den MAX-Strich eingefüllt,
>> mittelhart gewählt und eingeschaltet.
>
>Ja was nun? Die eingefüllte Wassermenge steuert den Härtegrad des
>gekochten Eies.
>
>> Es dauert und dauert ... und köchelt so lange vor sich hin, bis das
>> Wasser in der Schale kpl. verdampft ist.
>
>So funzt jeder Eierkocher. Leider wird die Eiergröße nicht
>berücksichtigt.
Ich kenn den Eierkocher nicht, aber mir sind da 2 Worte aufgefallen:
<mittelhart eingestellt>, ich hab da den Eindruck, dass es da die
Möglichkeit gibt, das Endergebnis mittels eines Wählschalters
auszuwählen, was das Eierkochen aber vom kompletten Verdampfen des
Wassers unabhängig machen sollte
der OP sollte zu dieser Auswählmöglichkeit was sagen.
Hannes
--
Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.
> Ja was nun? Die eingefüllte Wassermenge steuert den Härtegrad des
> gekochten Eies.
*räusper* Ich darf mal aus der Bedienungsanleitung zitieren:
"Der Eierkocher besitzt eine elektronische Kochzeitüberwachung.Den
gewünschten Härtegrad der Eier stellt man mittels Härtegradregler (F)
ein - unabhängig von der hinzugefügten Wassermenge.
[ ... ]
Haben die Eier den gewünschten Härtegrad erreicht, ertönt ein Signalton."
Man geht also wohl davon aus, dass durchaus noch Wasser in der Schale
verbleibt. Komisches Teil ...
> Du solltest wohl besser hartgekochte Eier kaufen, die hat Aldi auch.
ICH WILL KEINE HARTGEKOCHTEN EIER ;-)
Nein, es gibt auch Eierkocher bei denen man den Härtegrad einstellen kann.
Und so einer ist das wohl:
http://www.discounter-archiv.de/de/archiv/ALDI-Nord/2010-03-18/Eierkocher/569247/
>
>> Es dauert und dauert ... und köchelt so lange vor sich hin, bis das
>> Wasser in der Schale kpl. verdampft ist.
>
> So funzt jeder Eierkocher. Leider wird die Eiergröße nicht
> berücksichtigt.
So funktioniert eben nicht jeder Eierkocher.
Und selbst die, die so funktionieren, signalisieren das Ende der Garzeit
mittels Signalton. Und auch mit solchen Geräten lassen sich nicht nur
hartgekochte Eier herstellen.
MfG
>
> Man geht also wohl davon aus, dass durchaus noch Wasser in der Schale
> verbleibt. Komisches Teil ...
Entweder ist der Summer defekt, oder die Zeiteinstellung ist total
daneben. Wahrscheinlich hast Du einfach Pech gehabt, ich glaube nicht
dass das ein generelles Problem solcher Geräte ist.
Tausch ihn um.
> On 15 Apr., 17:12, Alfred Lönze <Spam_H...@web.de> wrote:
>
> > Ausgepackt, angeschlossen *Bedienungsanleitung gelesen!*, 2 mittlere
> > Eier reingestellt, Wasser bis kurz vor den MAX-Strich eingefüllt,
> > mittelhart gewählt und eingeschaltet.
>
> Ja was nun? Die eingefüllte Wassermenge steuert den Härtegrad des
> gekochten Eies.
>
> > Es dauert und dauert ... und köchelt so lange vor sich hin, bis das
> > Wasser in der Schale kpl. verdampft ist.
>
> So funzt jeder Eierkocher. Leider wird die Eiergröße nicht
> berücksichtigt.
Man sollte vielleicht den Bereich "Leseverständnis"
beim PISA-Test erweitern.
Jetzt hast Du durch weglassen aber Stephans Aussage schön verdreht.
>
> Bei mir muss ich die eingefüllte Wassermenge entsprechend Eizahl und
> Härte abmessen, und vor dem Einschalten kann ich nicht noch irgendwas
> wählen.
Genau so kennt Stephan Eierkocher.
>
> Offenbar gibts doch unterschiedliche Prinzipien.
> Wenn ich den Topf auf der Kochplatte als Eierkocher verwende, füll ich
> auch Wasser bis zu einer Marke ein und stell dann die Eieruhr auf
> einen bestimmten Weichheitsgrad. Vielleicht gibts ja jetzt auch
> Eierkocher, die die Zeit direkt steuern und nicht durch die
> eingefüllte Wassermenge?
Ja, die gibt es.
Ist von der Technik her auch nix besonderes. Es wird lediglich die Zeit
bis zum Signalton eingestellt. Quasi eine Eierkocher mit integrierter
Eieruhr. Nur dass die Skala nicht in Minuten, sondern in gewünschtem
Härtgedrad dargestellt ist.
Siehe Link in meinem anderem Posting.
MfG
Wobei mehr Eier, weniger Wasser benötigen.
Hardy
--
Ich habe keine Angst vor Falten. Das ist doch bestimmt so ähnlich
wie mit den Pickeln in der Pubertät.
Und die habe ich ja auch überlebt.
(Heather Graham, blond)
>> Ja was nun? Die eingefüllte Wassermenge steuert den Härtegrad des
>> gekochten Eies.
>
> Wobei mehr Eier, weniger Wasser benötigen.
Weil weniger Platz für ungenutzten Dampf bleibt. Ich denke, das kann man
auch hier in der Newsgruppe brauchen: Mehr Eier, weniger heisse Luft.
Ciao Christoph
Eiegntlich eher weil mehr Eier eine größere Oberflache haben, an denen
mehr Wasser kondensiert, anstatt durch das Loch im Deckel zu verschwinden.
MfG
>On 15 Apr., 17:12, Alfred Lönze <Spam_H...@web.de> wrote:
>> Es dauert und dauert ... und köchelt so lange vor sich hin, bis das
>> Wasser in der Schale kpl. verdampft ist.
>
>So funzt jeder Eierkocher. Leider wird die Eiergröße nicht
>berücksichtigt.
Die Eiergröße wird automatisch berücksichtigt. Das Wasser bleibt so
lange im Kreislauf Wasser-Dampf-Wasser, bis das Ei auf der Schale die
Temperatur erreicht hat, dass das gesamte Wasser nach außen verdunsten
kann. Damit wird auch eine entsprechende Kerntemperatur ereicht
(Wärmetransport Schale - innen).
Das ist auch der Grund, warum man um so weniger Wasser in den Kocher
gibt, je mehr Eier drinnen sind.
Habe heute den Eierkocher umgetauscht.
Gleiches Prozedere - gleiches Ergebnis: Auch der umgetauschte plärrt
nicht, wenn die Eier fertig sind :-(
Anruf bei der Hotline (leicht sächselnde Antwort):
Natürlich piept der Kocher, wenn die Eier fertig sind.
Ich: Nee, macht er nicht.
Hotline: Dann tauschen se ihn doch um.
Ich: Wie oft soll ich denn Ihrer Meinung nach noch umtauschen?
Hotline: Keene Ahnung, auf jeden Fall musser piepen.
Drecksteil - suche mir jetzt einen Krups für mindestens 40 Euro!
Was nix kost', is auch nix ... :-(
Keine Ahnung, ich hab einen normalen Eierkocher ohne Zeiteinstellung.
Ich gehe mal davon aus dass die mit Zeiteinstellung sich genauso
verhalten wie die ohne.
Und ehrlich gesagt weiß ich garnicht ob meiner sich abschaltet wenn die
Eier fertig sind. Das erledige ich dann schon, das Geräusch ist einfach
zu nervig.
Ich denke irgendwann wird eine Thermosicherung anspringen. Nur wird die
nicht rückstellbar sein.
MfG
Wenn Du meinst.
Mein Eierkocher ohne Zeiteinstellung hat 10€ gekostet, der piept zwar
nicht, aber er brummt. Unüberhörbar.
Und die Eier sind auch wie gewünscht.
MfG
"Auch Digitaluhren mit Zeiger ticken, wenn der Zeiger weiter springt."
Roland Mösl in de.etc.fahrzeug.auto
> Wie wärs denn mit dem guten alten Kessel? Wasser rein, warten bis es
> kocht, Eier rein-Blick auf den Chronometer-Eier raus und gut ist.
So hab ich das bisher gemacht :-)
Ein Eierkocher ist aus meiner Sicht effektiver - beim Aufheizen eines
Wasserkessels oder Topf verpufft einfach zuviel Energie. Meine
Herdplatte hat 2 KW, der Kocher gerade mal 400 Watt. Und die Zeit für
ein gegartes Ei dürfte annähernd identisch sein - wahrscheinlich ist der
Eierkocher sogar noch schneller, weil nicht soviel Wasser erwärmt werden
muss.
> Wie wärs denn mit dem guten alten Kessel? Wasser rein, warten bis es
> kocht, Eier rein-Blick auf den Chronometer-Eier raus und gut ist.
Früher habe ich mich gewundert, daß es keine
Küchenwecker bis 12min gab statt bis 1h. Das
würde für Nudeln noch reichen und für Eier könnte
man die Zeit genauer einstellen als mit den
normalen 60min-Weckern. Heute gibts die natürlich
digital.
--
"Auch Digitaluhren mit Zeiger ticken, wenn der Zeiger weiter springt."
Roland Mᅵsl in de.etc.fahrzeug.auto
Deshalb nimmt man zum Anheizen auch einen Wasserkocher.
Hardy
--
Es war mal ein Kradler aus Schwoben / der überfuhr stets Pädagogen.
Nach dem Grunde gefragt, / hat er dann gesagt:
"Die Lehrer ham' mich schlecht erzogen..."
H.Wicht
Bleibt immer noch der Topf, und die Herplatte bzw. das Glas das erhitzt
werden müssen. Bei Induktion faäält der Teil mit der Herplatte weg.
Im Eierkocher ist beides wesentlich kleiner und hat weniger Masse. Also
dürfte er energetisch besser wegkommen.
Zeitlich dürfte er keinen Nachteil ahebn. Die geringe Menge Wasser ist
schnell erhitzt, und die Kochzeit ist bei beiden Varianten identisch.
MfG
Grüssle
Toni
--
und es gibt keine Probleme mit der Hygiene, wenn Du es mit dem
anschließenden Saubermachen mal nicht so genau nimmst ...
Gert
> Was soll ich mit einem Küchenwecker? Ich pflege dort nicht zu schlafen :-)
Sag bloß, du hast da keine Weckgläser.
Klär mich auf. Ich hätte jetzt gedacht dass die Bakterien das Kochen
nicht überleben.
MfG
> Klär mich auf. Ich hätte jetzt gedacht dass die Bakterien das Kochen
> nicht überleben.
Richtig. Um auch ihre Sporen zu knacken, werden allerdings höhere
Dampftemperaturen und längere Wirkzeiten verwendet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Autoklav
http://www.imedo.de/medizinlexikon/autoklavieren
Leo
Reste von Hühnerkacke möchte ich z.B. nicht im Kochtopf haben, auch wenn
sie abgekocht und steril sind.
Gert
Was unerheblich ist.
Der klassische Eierkocher, der eine vorgegebene Wassermenge verdampft
und die Eier im Dampf gart ist effektiv. Bei Deinem Eierkocher, der die
Eier im heißen Wasser badet besteht kein Unterschied zum Kochtopf. Du
erwärmst das gesamte Wasser mit den Eiern. Dieses Dingen führt den
Einsatz eines Eierkochers ad absurdum.
HAst Du auch einen Nudelkocher, einen Kartoffelkocher und einen
Möhrenkocher? Wie wäre es mit einem Broccolikocher, einem
Blumenkohlkocher und einem Suppenkocher?
--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |
Achtung dieses Posting kann Spuren von Ironie enthalten
> Reste von Hᅵhnerkacke mᅵchte ich z.B. nicht im Kochtopf haben, auch wenn
> sie abgekocht und steril sind.
Hhuhuhuh, das Ei, ein NAturprodukt, ganz pᅵhse!
Vielleicht solltest Du besser zum vollsterilisierten Eipulversurrogat
wechseln. Ich habe jedenfalls noch ein gesundes Immunsystem.
--
Mit freundlichen Grᅵᅵen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
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Achtung: Diese NAchricht kann Spuren von Polemik enthalten.
> Was soll ich mit einem Küchenwecker? Ich pflege dort nicht zu schlafen :-)
Ganz einfach: Es heißt Küchenwecker. Du sollst damit die Küche wecken,
damit die faule solche sich endlich selbst aufräumt. Für Dich gibt es
den Toni-Wecker.
Das war einfach!
--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
> Bei Deinem Eierkocher, der die Eier im heißen Wasser badet ...
Macht er nicht, die Eier stehen ein paar cm über dem Wasserspiegel und
werden durch den entstehenden Wasserdampf gegart.
braucht man doch nur, wenn man seine Eier im Kochtopf kocht. Deshalb
nehme ich dazu ja den Eierkocher :-)
Im Endeffekt kann das auch ein ganz blöder Bedienungsfehler sein, trotz
Lesens der Bedienungsanleitung.
Beispielsweise lese ich da oben nichts von "Deckel aufgesetzt" bevor das
Gerät eingeschaltet wird. Ohne aufgesetzten Deckel beim Kochen
funktioniert es aber nicht.
Beim Deckel eines Eierkochers handelt es sich nicht nur um einen
Zierdeckel, der das Einstauben des abgestellten Geräts verhindern soll,
sondern er ist für das Funktionieren des Geräts beim Eierkochen notwendig.
Jürgen
>Lothar Frings tastaturisierte auf das eloquenteste:
>> Früher habe ich mich gewundert, daß es keine
>> Küchenwecker bis 12min gab statt bis 1h.
>>
>Was soll ich mit einem Küchenwecker? Ich pflege dort nicht zu schlafen :-)
Und wie kriegst du deine Küche wach?
Günter
> Im Endeffekt kann das auch ein ganz blöder Bedienungsfehler sein, trotz
> Lesens der Bedienungsanleitung.
>
> Beispielsweise lese ich da oben nichts von "Deckel aufgesetzt" bevor das
> Gerät eingeschaltet wird. Ohne aufgesetzten Deckel beim Kochen
> funktioniert es aber nicht.
Das ist natürlich völlig richtig - allerdings ist mir die Funktion des
Deckels mit dem kleinen Loch geläufig ;-) Ich gehe davon aus das es mir
gelungen ist, die drei Teile (Grundgehäuse, Zwischenring [Eierhalter]
und die Glaskuppel richtig zu montieren :-)
>
> Ein Eierkocher ist aus meiner Sicht effektiver - beim Aufheizen eines
> Wasserkessels oder Topf verpufft einfach zuviel Energie. Meine
> Herdplatte hat 2 KW, der Kocher gerade mal 400 Watt. Und die Zeit für
> ein gegartes Ei dürfte annähernd identisch sein - wahrscheinlich ist der
> Eierkocher sogar noch schneller, weil nicht soviel Wasser erwärmt werden
> muss.
Allerdings werden nicht Kilowatts bezahlt, sondern kWh.
Und da die gleiche Energie gebraucht wird, kostet's auch gleich.
hannes
> Na, da hat der Hannes aber kein glück-liches Händchen gehabt.
> Lies einfach noch mal in Ruhe, was oben steht!
Ich kann da nicht wirklich mitreden, da ich dne fraglichen Eierkocher
nicht nicht kenne. Aus meiner (fast 45-jährigen) Vergangenheit kenne ich
DEN klassischen Eierkocher mit Messbecher und Dampfgarung, bei dem eine
kleine Menge Wasser verdampft wird, die Eier nur im Dampft stehen und
nach Verbrauch des Wassers der Eierkocher kurzzeitig überhitzt und per
Thermoschalter abschaltet (ggf. mit Brummfunktion)
Die zweite Variante hatte Muttern. Das war ein kleiner Topf und unten
war eine Heizschlange im Boden, ähnlich den elektrischen Wasserkesseln
heute. Etwas anderes als Eier konnte man darin nicht kochen, es würde an
der Heizschlange anbrennen. Bei diesem schwammen die Eier im heißen
Wasser. Energiemäßig bietet der keinen Vorteil gegenüber einem Kochtopf.
Ich ging beim Eierkocher des OP von letzterer Version aus, ergänzt mit
einem Temperaturfühler (Kochbeginn) und einem Timer (Härtegrad).
>> Reste von Hühnerkacke möchte ich z.B. nicht im Kochtopf haben, auch wenn
>> sie abgekocht und steril sind.
>>
> Und wie hältst du es da mit Resten von Kuhscheiße bei Pellkartoffeln?
Kartoffelkocher?
SCNR
Micha
> Ich ging beim Eierkocher des OP von letzterer Version aus, ergänzt mit
> einem Temperaturfühler (Kochbeginn) und einem Timer (Härtegrad).
Und ich stelle fest, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass die
genial einfache Idee, nur die wirklich benötigte Wassermenge zu
erhitzen, bei Aldi zu einer steinzeitlichen Version zurückentwickelt
wurde, bei der sinnlose Wasssermengen verheizt werden. Das Teil würde
ich nicht umtauschen sondern zurückgeben.
Stephan
> Und ich stelle fest, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass die
> genial einfache Idee, nur die wirklich benötigte Wassermenge zu
> erhitzen, bei Aldi zu einer steinzeitlichen Version zurückentwickelt
> wurde, bei der sinnlose Wasssermengen verheizt werden.
Obwohl das ausdrücklich im OP stand.
> Und ich stelle fest, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass die
> genial einfache Idee, nur die wirklich benötigte Wassermenge zu
> erhitzen, bei Aldi zu einer steinzeitlichen Version zurückentwickelt
> wurde, bei der sinnlose Wasssermengen verheizt werden. Das Teil würde
> ich nicht umtauschen sondern zurückgeben.
Funktioniert die "Genial einfache Idee" auch bei hartem Wasser, oder
muss in den betroffenen Landstrichen Hausfrau/mann nach jedem zehnten
Eierkochvorgang den Kesselstein herausklopfen?
Hans
>Und ich stelle fest, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass die
>genial einfache Idee, nur die wirklich benötigte Wassermenge zu
>erhitzen, bei Aldi zu einer steinzeitlichen Version zurückentwickelt
>wurde, bei der sinnlose Wasssermengen verheizt werden.
Diese "sinnlos verheizte Wassermenge" besteht bei üblichen Geräten aus
maximal 100 ml pro Nutzung. Für die Kochtopfmethode brauchst Du
mindestens fünfmal so viel Wasser, das hinterher weggeschüttet wird.
Selbst hinsichtlich Wasserverbrauch ist also im Haushalt die
Verdampfungstechnik sparsamer.
Gegen das Extragerät spricht deshalb, abgesehen natürlich vom
Anschaffungspreis, einzig und allein der zusätzliche Platzbedarf.
Also dann: Auch das zweite Exemplar dieses Schrottmodells
zurückbringen und woanders Ersatz beschaffen. Wie so oft, ist das
Aldi-Gerät (selbst, wenn es funktionieren würde) kein irgendwie
bemerkenswertes Schnäppchen.
Hi,
das brauchst Du nicht, tu etwas Salz rein, das hilft beim Kochen, und das
Wasser hält sich hinterher länger auch ohne Kühlung.
--
mfg,
gUnther
> Also dann: Auch das zweite Exemplar dieses Schrottmodells
> zurückbringen
Done!
> und woanders Ersatz beschaffen.
Ich hatte aus alten Zeiten immer Krups Eierkocher als qualitativ gut in
Erinnerung. Weiss jemand, ob das immer noch gilt?
Mir ging es eher darum ob dann die Heizung abgeschaltet wird, oder
einfach weiterheizt wird bis entweder eine Thermosicherung auslöst oder
der Eierkocher kaputt geht.
MfG
> Das eingefrorene heiße Wasser ist demgegenüber schon fertig und braucht
> nur noch aufgetaut zu werden.
>
> Manchmal sind halt die altbewährten Methoden durchaus dem neumodischen
> Kram überlegen.
Mein Oma hätte es eingeweckt, denn sie hatte eine große Vorratskammer
aber nur ein kleines Eiswürfelfach.
>On 16.04.2010 10:51, Christoph Niessl wrote:
>> Am Fri, 16 Apr 2010 10:17:40 +0200 schrieb Hartmut Schiszler:
>>
>>>> Ja was nun? Die eingef�llte Wassermenge steuert den H�rtegrad des
>>>> gekochten Eies.
>>>
>>> Wobei mehr Eier, weniger Wasser ben�tigen.
>>
>> Weil weniger Platz f�r ungenutzten Dampf bleibt. Ich denke, das kann man
>> auch hier in der Newsgruppe brauchen: Mehr Eier, weniger heisse Luft.
>
>Eiegntlich eher weil mehr Eier eine gr��ere Oberflache haben, an denen
>mehr Wasser kondensiert, anstatt durch das Loch im Deckel zu verschwinden.
Nein, sondern weil mehr Eier auf etwa 100 Grad erw�rmt werden m�ssen,
und das dauert. Der Mechanismus der Erw�rmung ist dabei uninteressant,
weil systemintern.
--
The first entry of Sin into the mind occurs when, out of cowardice or
conformity or vanity, the Real is replaced by a comforting lie.
-- Integritas, Consonantia, Claritas
>Alfred L�nze schrieb:
>
>> Ein Eierkocher ist aus meiner Sicht effektiver - beim Aufheizen eines
>> Wasserkessels oder Topf verpufft einfach zuviel Energie. Meine
>> Herdplatte hat 2 KW, der Kocher gerade mal 400 Watt. Und die Zeit f�r
>> ein gegartes Ei d�rfte ann�hernd identisch sein - wahrscheinlich ist der
>> Eierkocher sogar noch schneller, weil nicht soviel Wasser erw�rmt werden
>> muss.
>
>Allerdings werden nicht Kilowatts bezahlt, sondern kWh.
Richtig.
> Und da die gleiche Energie gebraucht wird,
Falsch. Es wird die gleiche _Zeit_ gebraucht, damit in beiden F�llen
das Ei gleich hart wird. Damit kannst Du die Zeit aus dem Vergleich
der Energie k�rzen.
Dann erkl�re doch mal was da dauert und warum man deshalb weniger Wasser
braucht.
MfG