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Mineralwasser Volvic, Vittel, ALDI

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Andy

unread,
May 27, 2013, 3:12:44 PM5/27/13
to
Hallo,

wer hat nun Recht?
Wem kann man glauben.
Ist das gängig oder Zufall?

Frage in die Runde, was meint Ihr?
Stimmt der Test?

Grüße Andy
http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/lebensmittel/mineralwasser115.html

http://www.t-online.de/lifestyle/verbraucher/id_63576626/ndr-mineralwasser-vittel-voller-keime.html

Vittel fällt im Test durch

Getestet wurden die Mineralwasser Volvic, Vittel, St. Leonhardsquelle, sowie die Wasser Saskia von Lidl und Quellbrunn von Aldi. Die Tester fanden heraus, dass das Mineralwasser Vittel von Nestlé stark mit Keimen belastet ist. Besonders für Kinder und ältere Menschen können sie gefährlich werden, warnen Wissenschaftler und Verbraucherschützer, so der NDR auf seiner Homepage. In den Proben von Vittel habe man im Labor mehr als 10.000 Keime pro Milliliter gefunden.

Wenig verwunderlich ist deshalb auch die Reaktion von Nestlé auf eine Anfrage vom NDR: "Laut Mineral- und Tafelwasser-Verordnung bezieht sich der Grenzwert von 100 Kolonien je Milliliter auf die Untersuchung, die innerhalb von 12 Stunden nach Abfüllung vorgenommen wird. Bei Vittel sind wir zum Zeitpunkt der Abfüllung ohne Befund."

Thomas Rechberger

unread,
May 27, 2013, 6:28:18 PM5/27/13
to
Am 27.05.2013 21:12, schrieb Andy:
> Hallo,
>
> wer hat nun Recht?
> Wem kann man glauben.
> Ist das g�ngig oder Zufall?
>
> Frage in die Runde, was meint Ihr?
> Stimmt der Test?
>
> Gr��e Andy
> http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/lebensmittel/mineralwasser115.html
>
> http://www.t-online.de/lifestyle/verbraucher/id_63576626/ndr-mineralwasser-vittel-voller-keime.html
>
> Vittel f�llt im Test durch
>
> Getestet wurden die Mineralwasser Volvic, Vittel, St. Leonhardsquelle, sowie die Wasser Saskia von Lidl und Quellbrunn von Aldi. Die Tester fanden heraus, dass das Mineralwasser Vittel von Nestl� stark mit Keimen belastet ist. Besonders f�r Kinder und �ltere Menschen k�nnen sie gef�hrlich werden, warnen Wissenschaftler und Verbrauchersch�tzer, so der NDR auf seiner Homepage. In den Proben von Vittel habe man im Labor mehr als 10.000 Keime pro Milliliter gefunden.
>
> Wenig verwunderlich ist deshalb auch die Reaktion von Nestl� auf eine Anfrage vom NDR: "Laut Mineral- und Tafelwasser-Verordnung bezieht sich der Grenzwert von 100 Kolonien je Milliliter auf die Untersuchung, die innerhalb von 12 Stunden nach Abf�llung vorgenommen wird. Bei Vittel sind wir zum Zeitpunkt der Abf�llung ohne Befund."
>

Gefragt habe ich mich schon immer was es f�r einen Sinn macht das Wasser
hunderte von km zu karren, welches nicht besser ist als Leitungswasser.
Die Auflagen f�r Trinkwasser d�rften strenger sein als f�r das im
Supermarkt.
Wundern tut mich das auch nicht wenn die Keimbelastung in unbehandeltem
Leitungswasser mit der Zeit ansteigt.
Auch geben die Plastikflaschen mit der Zeit gewisse Stoffe ab.
Message has been deleted

Otto A d a m

unread,
May 28, 2013, 1:25:52 AM5/28/13
to
Thomas Rechberger schrieb:

> Gefragt habe ich mich schon immer was es fᅵr einen Sinn macht das Wasser
> hunderte von km zu karren, welches nicht besser ist als Leitungswasser.

Ich kenne hier in AT das Leitungswasser in 3 Staedten: In Freistadt und
Wien gibt es excellentes Trinkwasser aus der Leitung, mit dem
geschmacklich kaum ein Flaschenwasser mitkommt. In Linz ist das
Leitunswasser IMO geschmacklich nicht trinkbar, wir behelfen uns dort
mit einem Wasserfilterkrug. Dort verstehe ich allerdings, dass die Leute
Flaschenwasser trinken.

> Auch geben die Plastikflaschen mit der Zeit gewisse Stoffe ab.

Ich gehe davon aus, dass auch Leitungen "gewisse" Stoffe abgeben, halte
die aber fuer unbedenklich.

mfg
otto

Heiko Neubauer

unread,
May 28, 2013, 3:07:08 AM5/28/13
to
Thomas Rechberger schrieb:

> Gefragt habe ich mich schon immer was es f�r einen Sinn macht das Wasser
> hunderte von km zu karren,

Frage dich ruhig weiter denn es macht Sinn.

> welches nicht besser ist als Leitungswasser.

Bei uns (Neu-Ulm), ist das Leitungswasser im Moment in einem Hochhaus so gut, das f�r die
Bewohner seit 6 Monaten ein Duschverbot wegen Legionellen besteht.

> Die Auflagen f�r Trinkwasser d�rften strenger sein als f�r das im
> Supermarkt.

Es stimmt, dass unser Leitungswasser den gesetzlichen Auflagen entspricht.
Die Frage ist nur: Entsprechen die gesetzlichen Auflagen der gesundheitlichen
Notwendigkeit.

In einem 1997 erschienenen Artikel im "Deutschen �rzteblatt" hei�t es:
"Der Nachweis zahlreicher anthropogener Fremdstoffe im Rohwasser und im
Trinkwasser rechtfertigt Besorgnisse um die chemische Qualit�t des Trinkwassers."

Um die Versorgung mit Trinkwasser aufrecht erhalten zu k�nnen, arbeiteten
zahlreiche Wasserwerke bereits direkt nach Einf�hrung der neuen Trinkwasserverordnung
(1990) mit *Ausnahmegenehmigungen*; denn in dem von ihnen gelieferten Wasser konnten die
vorgeschriebenen Grenzwerte nicht mehr eingehalten werden.

Darum werden die Grenzwerte immer weiter nach oben verschoben und die Zahl der
zu �berpr�fenden Inhaltsstoffe reduziert, damit sie ein gehalten werden k�nnen.

Es ist schwer zu glauben, dass das Wasser in Deutschland so schlecht ist.
Das ist jedoch schon seit einigen Jahren offiziell.
Es wurde n�mlich durch UNESCO festgestellt.

Es wurden in den 122 L�nder der Welt die Oberfl�chengew�sser
(von denen haupts�chlich das Leitungswasser gewonnen wird) untersucht.
In diesem Vergleich befindet sich Deutschland auf Rang 57.

Es ist der vorletzte Platz in der Europ�ischen Union!

> Wundern tut mich das auch nicht wenn die Keimbelastung in unbehandeltem
> Leitungswasser mit der Zeit ansteigt.
> Auch geben die Plastikflaschen mit der Zeit gewisse Stoffe ab.

Das ist richtig, darum sollte man *nicht nur* Wasser aus Glasflaschen
beziehen.

Heiko

Message has been deleted

Johann Mayerwieser

unread,
May 28, 2013, 5:40:12 AM5/28/13
to
Am Tue, 28 May 2013 10:43:03 +0200 schrieb Ludger Averborg:

> Da kommt eben die Frage auf, was denn "besser" (für wen) bedeutet.

Nach dem Krieg soll den im bayrischen Gebirgsland stationierten Amis das
Wasser auch nicht geschmeckt haben, bis einer auf die Idee kam, das
Wasser zu chloren, dann war die Ami-Welt wieder in Ordnung.

Hannes

--
Rechtschreibfehler unterliegen der Creative Commons Lizenz, sie dürfen
weiterverwendet und verändert werden, bei Weiterverwendung muss der
Urheber genannt werden und sie dürfen jeweils nur unter dieser oder einer
vergleichbaren Lizenz weitergegeben werden.

Matthias Frank

unread,
May 28, 2013, 6:08:24 AM5/28/13
to
Am 28.05.2013 09:07, schrieb Heiko Neubauer:
> Thomas Rechberger schrieb:
>
>> Gefragt habe ich mich schon immer was es für einen Sinn macht das Wasser
>> hunderte von km zu karren,
>
> Frage dich ruhig weiter denn es macht Sinn.
>
>> welches nicht besser ist als Leitungswasser.
>
> Bei uns (Neu-Ulm), ist das Leitungswasser im Moment in einem Hochhaus so gut, das für die
> Bewohner seit 6 Monaten ein Duschverbot wegen Legionellen besteht.

Legionellen sind aber nur im warmen Wasser.
Das kalte Wasser was man zum Trinken verwendet sollte unbedenklich sein
oder halt man ein paar Liter ablaufen lassen.

>
>> Die Auflagen für Trinkwasser dürften strenger sein als für das im
>> Supermarkt.
>
> Es stimmt, dass unser Leitungswasser den gesetzlichen Auflagen entspricht.
> Die Frage ist nur: Entsprechen die gesetzlichen Auflagen der gesundheitlichen
> Notwendigkeit.


Da die Auflagen für Trinkwasser aber strenger sind als die für z.b.
Tafelwasser, ist Trinkwasser immer noch besser als Tafelwasser, selbst
wenn das Trinkwasser schlecht wäre.

MfG
Matthias

Matthias Frank

unread,
May 28, 2013, 6:10:19 AM5/28/13
to
Am 28.05.2013 10:43, schrieb Ludger Averborg:

> Ja, sind sie ganz klar. Aber diese Auflagen sind nur negativer Natur: dieses und
> jenes darf _nicht_ drin sein. Dass anderes drin sein soll, damit es
> geschmacklich ansprechend ist, wird nicht geregelt.


Fäne ich auch nicht gut, dass quasie das Wasser auf einen allgem.
Einheitsgeschmackstandard gehoben wird. Wer würde auch darüber
entscheiden, was den Menschen zu schmecken hat?

MfG
Matthias

Bea Schnecker

unread,
May 28, 2013, 9:06:21 AM5/28/13
to

> Legionellen sind aber nur im warmen Wasser.

Falsch.

Legionellen sind natürlicher Bestandteil des Wassers in nahezu allen Gegenden.


Die Gefährlichkeit wird weit überschätzt und es wird sehr viel Geld damit verdient.

Erst wenn eine hohe Dosis von Legionellen in die Atemwege beim Duschen möglich
als Dampf tief eingeatmet wird, kann es zu lebensbedrohlichen Erkrankungen führen.


bea

Thomas Rechberger

unread,
May 28, 2013, 9:19:04 AM5/28/13
to
Am 28.05.2013 07:25, schrieb Otto A d a m:

> In Linz ist das
> Leitunswasser IMO geschmacklich nicht trinkbar, wir behelfen uns dort
> mit einem Wasserfilterkrug.

Das kann ich bestätigen weil meine Oma dort lebt, der Kalkgehalt ist
dort extrem hoch und das Wasser sogar leicht trübe.

Thomas Rechberger

unread,
May 28, 2013, 9:23:47 AM5/28/13
to
Am 28.05.2013 09:07, schrieb Heiko Neubauer:

> Bei uns (Neu-Ulm), ist das Leitungswasser im Moment in einem Hochhaus so gut, das für die
> Bewohner seit 6 Monaten ein Duschverbot wegen Legionellen besteht.
>

Bei uns wurde deswegen das Wasser noch stärker erhitzt. Was ist
allerdings mit kaltem Wasser?

> Die Frage ist nur: Entsprechen die gesetzlichen Auflagen der gesundheitlichen
> Notwendigkeit.

Die Dosis macht das Gift. Solange in unserem Wasser Fische keine
Probleme haben, denke ich das es ohne Gefahr ist. Fische sind
ausserordentlich empfindlich auf schlechtes Wasser.

Andy

unread,
May 28, 2013, 9:39:32 AM5/28/13
to
Hallo,
ja ich bin halt sehr überrascht über Vittel.
Man denkt ist doch ein gutes Produkt. Schade.
Ist auch schon älter, habe es erst gestern erfahren.
http://www.bild.de/ratgeber/verbrauchertipps/mineralwasser/schadstoffe-in-volvic-vittel-mineralwasser-unkrautvernichtungsmittel-medikamente-29669360.bild.html

Die Frage halt, nur eine Charge oder alle Sorten, Größen .....

Was haltet ihr von http://www.brita.de/brita/de-de/cms/cpd.grid
Werbegag oder brauchbar?
Hatte es mal, und? Im Wasser waren die schwarzen Filter zu sehen.
Dann sicher auch nicht so gesund.
Gruß, Andy

Ralf Schmode

unread,
May 28, 2013, 1:01:41 PM5/28/13
to
On 28.05.2013 10:43, Ludger Averborg wrote:

> Punkt 2 sind eben die Mineralien, die dem Wasser ja auch bestimmte
> Geschmacksnuancen geben.

Das erinnert mich an die unterhaltsame, mittlerweile fast verjährte
Geschichte, in der irgendsoein institutionalisiertes selbsternanntes
(Um-)Weltgewissen (Greenpeace?) mal einen "Chemikalienskandal" bei
Mineralwasser "entlarvt" hat und diverse Magazine mit einer Kombination
aus, sagen wir, gefestigtem ökologischen Weltbild und ausbaufähiger
naturwissenschaftlicher Allgemeinbildung flugs und, wie üblich, ohne eigene
Recherche darauf angesprungen sind.

Das lief damals so, dass es eine allseits beliebte Rundfunkanstalt wohl in
etwa so formuliert hätte:

Frage: "Ist es wahr, dass viele Mineralwässer so stark mit einer bestimmten
Chemikalie belastet sind, dass der diesbezügliche Grenzwert um ein
Vielfaches überschritten wurde?"

Antwort von Radio Eriwan: "Im Prinzip ja. Nur handelt es sich nicht um eine
'Chemikalie', sondern um Natrium. Das wurde auch nicht dort reingekippt,
sondern kommt natürlich in Mineralquellen vor und gehört da hinein. Der
ominöse 'Grenzwert' kommt auch nicht aus der Mineral- und
Tafelwasserverordnung, sondern aus der Trinkwasserverordnung, und er steht
nicht aus gesundheitlichen Gründen dort drin, sondern damit die Leitungen
nicht rosten. Für Mineralwasser gibt es auch keinen Höchstwert für Natrium,
sondern allenfalls, außer bei als 'natriumarm' deklarierten Wässern, einen
Mindestwert. Davon abgesehen ist das natürlich ein Skandal und wir sind
alle furchtbar betroffen!"

Der "Aufdecker" des "Skandals" ist dann vermutlich irgendwo als
Umweltminister oder -staatssekretär oder als "Umweltjournaillist" (sic!) im
öffentlich-rechtlichen Dudelfunk gelandet.

Gruß, Ralf

Otto A d a m

unread,
May 28, 2013, 5:20:28 PM5/28/13
to
Andy schrieb:

> Was haltet ihr vonhttp://www.brita.de/brita/de-de/cms/cpd.grid
> Werbegag oder brauchbar?

Ich habe einen Filterkruf einer anderen Marke, damit schmeckt das Wasser
wesentlich besser und ich stell das in den Kuehlschrank, weil das
Leitungswasser in Linz nicht sonderlich kalt ist.

> Hatte es mal, und? Im Wasser waren die schwarzen Filter zu sehen.
> Dann sicher auch nicht so gesund.

Aktivkohle. Halte ich fuer unbedenklich. Hab aber zugegeben da keine Ahnung.

mfg
otto

gUnther nanonüm

unread,
May 28, 2013, 7:10:57 PM5/28/13
to

"Thomas Rechberger" <nos...@gmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:51a4afe0$0$6558$3ca0...@newsspool4.vodafone-ip.de...

> Die Dosis macht das Gift. Solange in unserem Wasser Fische keine Probleme
> haben, denke ich das es ohne Gefahr ist. Fische sind ausserordentlich
> empfindlich auf schlechtes Wasser.

Hi,
ich halte es durchaus für möglich, daß Fische an gewisse Begleitumstände
ihres Lebensraumes besser angepaßt sind als wir. Als (ehem.) Angler weiß ich
etwa, daß Fische in Wasser mit einer "Sichtweite" von 2cm durchaus glücklich
leben können. Trinken täte ich soeine Brühe sehr ungern. Da schon lieber
Kakao...
Wir sind als Kinder drin geschwommen und getaucht und sogar mal im Schlamm
festgeklebt und nicht gestorben. Aber wer hat heutzutage schon solche Übung
vorzuweisen?

Das Gerücht mit den Fischen bezieht sich auf Orfen und ähnlich sensible
Klarwasserfische, die auf gewisse Medikamente und Gifte tatsächlich äußerst
schnell reagieren. Doch dafür ertragen sie andere Gifte deutlich besser als
wir. Etwa Schwermetalle...

--
mfg,
gUnther


Message has been deleted

Heiko Neubauer

unread,
May 29, 2013, 3:59:59 AM5/29/13
to
Matthias Frank schrieb:
> Am 28.05.2013 09:07, schrieb Heiko Neubauer:

>> Bei uns (Neu-Ulm), ist das Leitungswasser im Moment in einem Hochhaus so gut, das für die
>> Bewohner seit 6 Monaten ein Duschverbot wegen Legionellen besteht.
>
> Legionellen sind aber nur im warmen Wasser.

Das ist falsch.

> Das kalte Wasser was man zum Trinken verwendet sollte unbedenklich sein

Das Trinken von Wasser in dem Legionellen enthalten sind *gilt* als unbedenklich.

>> Es stimmt, dass unser Leitungswasser den gesetzlichen Auflagen entspricht.
>> Die Frage ist nur: Entsprechen die gesetzlichen Auflagen der gesundheitlichen
>> Notwendigkeit.
>
>
> Da die Auflagen für Trinkwasser aber strenger sind als die für z.b.
> Tafelwasser, ist Trinkwasser immer noch besser als Tafelwasser, selbst
> wenn das Trinkwasser schlecht wäre.

Tafelwasser ist Trinkwasser (Leitungswasser).

Heiko

frank paulsen

unread,
May 29, 2013, 3:45:58 AM5/29/13
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> writes:

> Wenn wir mal auf das Ausgangsthema zurückkommen:
> So ein Wasserfilter ist natürlich die sicherste Art, Wasser mit hoher
> Keimbelastung zu erzeugen.
> Ich wäre bereit, Wasser zu enthärten, was ich hinterher Koche (also für Tee
> etc), aber sonst würde ich mich weigern, das zu trinken. Wenn das Leitungswasser
> ungeniesbar ist, dann würde ich eben Mineralwasser schleppen.

sind nuetzliche filter nicht genau zur vermeidung von keimwachstum
in irgendeiner form mit Silber ausgestattet?

--
frobnicate foo

Heiko Neubauer

unread,
May 29, 2013, 4:36:13 AM5/29/13
to
Thomas Rechberger schrieb:
> Am 28.05.2013 09:07, schrieb Heiko Neubauer:
>
>> Bei uns (Neu-Ulm), ist das Leitungswasser im Moment in einem Hochhaus so gut, das für die
>> Bewohner seit 6 Monaten ein Duschverbot wegen Legionellen besteht.
>>
>
> Bei uns wurde deswegen das Wasser noch stärker erhitzt. Was ist
> allerdings mit kaltem Wasser?

| Legionellen können sich aber auch massiv im Kaltwasser vermehren.......

http://de.wikipedia.org/wiki/Legionellen

>> Die Frage ist nur: Entsprechen die gesetzlichen Auflagen der gesundheitlichen
>> Notwendigkeit.
>
> Die Dosis macht das Gift. Solange in unserem Wasser Fische keine
> Probleme haben, denke ich das es ohne Gefahr ist. Fische sind
> ausserordentlich empfindlich auf schlechtes Wasser.

Du bist der Meinung solange sie noch schwimmen ist alles in Ordnung.
Wie in diesem Bericht:
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten_artikel,-Fische-aus-der-Ammer-sind-mit-der-Umweltchemikalie-PCB-belastet-_arid,84723_print,1.html

oder wenn sie nicht mehr schwimmen:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87347265.html

Gesundheitlich unbedenklich ist auch dieses:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=F3BZnKQuoGM






Thomas Rechberger

unread,
May 29, 2013, 6:46:46 AM5/29/13
to
Am 29.05.2013 01:10, schrieb gUnther nanonüm:
> "Thomas Rechberger" <nos...@gmail.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:51a4afe0$0$6558$3ca0...@newsspool4.vodafone-ip.de...
>
>> Die Dosis macht das Gift. Solange in unserem Wasser Fische keine Probleme
>> haben, denke ich das es ohne Gefahr ist. Fische sind ausserordentlich
>> empfindlich auf schlechtes Wasser.
>
> Hi,
> ich halte es durchaus für möglich, daß Fische an gewisse Begleitumstände
> ihres Lebensraumes besser angepaßt sind als wir. Als (ehem.) Angler weiß ich
> etwa, daß Fische in Wasser mit einer "Sichtweite" von 2cm durchaus glücklich
> leben können. Trinken täte ich soeine Brühe sehr ungern. Da schon lieber
> Kakao...

Das werden Trübstoffe im Wasser sein, organische Stoffe oder auch Algen,
Schlamm, Sand etc. Würde ich jetzt auch nicht trinken aber giftig ist
das nicht. Wasser kann noch so klar sein, deswegen muss es noch lange
nicht trinkbar sein.

Andy

unread,
May 30, 2013, 5:23:59 AM5/30/13
to
Hallo in die Runde,
wer hat nun Recht?
Ganz Unrecht hat Vittel sicher auch nicht.
Aber warum schaffen es die anderen?
Weil keine 'natütliche' Stoffe drin sind?
http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/lebensmittel/mineralwasser115.html
-------------------------------
Grüße Andy

~~~~~~~
Aldi Quellbrunn Claudiusquelle 0,19 Euro 341 0
Lidl Saskia Naturis Quelle Leissling 0,19 Euro 562 0
St. Leonhardsquelle Leonhardsquelle 1,49 Euro 576 0
Nestlé Vittel 0,79 Euro 502 10.000
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Stellungnahme


vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns zu schreiben.

In der NDR-Sendung "Markt" (27. Mai 2013) wurde Vittel wegen zu hoher Keimzahlen kritisiert.
Sie trinken Vittel und sind nun besorgt. Ihre Sorge können wir gut verstehen.

Gerne informieren wir Sie über die Qualität von VITTEL.

Die mikrobiologische Qualität von Vittel ist einwandfrei.

Vittel ist sicher. Die mikrobiologische Qualität von Vittel entspricht den europäischen gesetzlichen Anforderungen sowie den Vorgaben der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTVO). Dies betrifft die Untersuchungen des Wassers am Quellaustritt sowie innerhalb von zwölf Stunden nach der Abfüllung. Vittel wird grundsätzlich streng von den Behörden in Deutschland und Frankreich untersucht. Beispielsweise kontrolliert die regionale französische Gesundheitsbehörde ARS die Vittel-Quelle alle zwei Monate. Dies gilt auch für die Chargennummer, die der NDR für seinen Mineralwassertest verwendet hat. Laut NDR wurde für Vittel eine hohe Keimzahl nachgewiesen. Der NDR betont, dass es sich hierbei nicht um Krankheitserreger handelt.

"Auch wenn sich höhere Keimzahlen nach längerer Lagerzeit finden, so sind diese völlig unbedenklich", erklärt Dr. Arno Dopychai, Experte beim Verband Deutscher Mineralbrunnen, Bonn, "denn wie alle Naturprodukte ist Mineralwasser nicht keimfrei, sondern besitzt eine quelleigene Mikroflora." Dopychai weist ferner darauf hin, dass es sich bei diesen Keimen nicht um Verunreinigungen handelt: "Wer Lebensmittel wie Backwaren, Milchprodukte, Fleisch- und Fleischprodukte, Obst und Salate verzehrt, der kann auch Mineralwasser bedenkenlos trinken."

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir vor diesem Hintergrund eine Rücknahme unseres VITTEL Wassers nicht vorgesehen haben.

Claus Maier

unread,
May 30, 2013, 2:57:21 PM5/30/13
to
Andy schrieb:

[...]

> Stellungnahme
>
>
> vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns zu schreiben.
>
> In der NDR-Sendung "Markt" (27. Mai 2013) wurde Vittel wegen zu hoher
> Keimzahlen kritisiert.
> Sie trinken Vittel und sind nun besorgt. Ihre Sorge können wir gut
> verstehen.
>
> Gerne informieren wir Sie über die Qualität von VITTEL.
>
> Die mikrobiologische Qualität von Vittel ist einwandfrei.
>
> Vittel ist sicher. [usw.]

"Die Renten sind sicher!"

mfg
Claus

Matthias Frank

unread,
May 30, 2013, 4:00:02 PM5/30/13
to
Am 29.05.2013 09:59, schrieb Heiko Neubauer:> Matthias Frank schrieb:

>> Da die Auflagen für Trinkwasser aber strenger sind als die für z.b.
>> Tafelwasser, ist Trinkwasser immer noch besser als Tafelwasser, selbst
>> wenn das Trinkwasser schlecht wäre.
>
> Tafelwasser ist Trinkwasser (Leitungswasser).
>

Also wäre es am besten, wenn gekauftes Wasser in Flaschen, dann Tafel-
wasser, da dort die Auflagen am höchsten?

Ansonsten gilt Tafelwasser ja auch miderwertig.

MfG


Dorothee Hermann

unread,
May 30, 2013, 4:08:06 PM5/30/13
to
Am 30.05.2013 22:00, schrieb Matthias Frank:

>> Tafelwasser ist Trinkwasser (Leitungswasser).

> Also wäre es am besten, wenn gekauftes Wasser in Flaschen, dann
> Tafelwasser, da dort die Auflagen am höchsten?

> Ansonsten gilt Tafelwasser ja auch miderwertig.

Das stimmt!
Wasser - da wenige Kilokalorien habend - ist Miederfreundlich.
Man nimmt davon nicht zu.


Dorothee

Michael Landenberger

unread,
May 30, 2013, 6:02:43 PM5/30/13
to
"Andy" schrieb am 30.05.2013 um 11:23:59:

> Die mikrobiologische Qualität von Vittel ist einwandfrei.

Mag ja sein, aber mir schmeckt Wasser in Plastikflaschen einfach zu
langweilig. Davon abgesehen, ist es mir viel zu teuer. Wenn ich langweiliges
Schlabberwasser trinken will, fülle ich ein Glas aus dem Wasserhahn und gut
ist. Das schmeckt genauso und ist auch genauso gesund (oder auch genauso
ungesund), kostet aber viel weniger als die Plastikflaschen-Abzock-Plörre von
Vittel & Konsorten.

Gruß

Michael

Dorothee Hermann

unread,
May 30, 2013, 6:13:16 PM5/30/13
to
Am 31.05.2013 00:02, schrieb Michael Landenberger:

> Mag ja sein, aber mir schmeckt Wasser in Plastikflaschen einfach zu
> langweilig. Davon abgesehen, ist es mir viel zu teuer. Wenn ich langweiliges
> Schlabberwasser trinken will, fülle ich ein Glas aus dem Wasserhahn und gut
> ist. Das schmeckt genauso und ist auch genauso gesund (oder auch genauso
> ungesund), kostet aber viel weniger als die Plastikflaschen-Abzock-Plörre von
> Vittel & Konsorten.

Mag ja sein (und ich halte es genauso), aber dann könnten die Hersteller
doch nichts verdienen - und d.a.f. hätte kein Thema zum Diskutieren.

Dorothee

Andy

unread,
May 31, 2013, 1:20:52 AM5/31/13
to
>
> Mag ja sein (und ich halte es genauso), aber dann kᅵnnten die Hersteller
>
> doch nichts verdienen - und d.a.f. hᅵtte kein Thema zum Diskutieren.

Ja man muss ja was zu reden haben, wäre ja langweilig.
Entertaiment eben.

Schmecken tut mir das Wasser schon...
Aber jetzt,,,,,,,
Man dürfte denke ich gar nichts mehr trinken, essen, wenn man alles wüsste.
Grüße Andy

Hartmut Schiszler

unread,
May 31, 2013, 1:29:28 AM5/31/13
to
Ist das nicht ein Widerspruch an sich, wozu dann überhaupt ein Mieder?

--
Griäßle dr Hardy

Dacia Logan MCV LPG derzeit 14Mm

Heiko Neubauer

unread,
May 31, 2013, 4:28:42 AM5/31/13
to
Matthias Frank schrieb:
> Am 29.05.2013 09:59, schrieb Heiko Neubauer:> Matthias Frank schrieb:
>
> >> Da die Auflagen für Trinkwasser aber strenger sind als die für z.b.
> >> Tafelwasser, ist Trinkwasser immer noch besser als Tafelwasser, selbst
> >> wenn das Trinkwasser schlecht wäre.
> >
> > Tafelwasser ist Trinkwasser (Leitungswasser).
> >
>
> Also wäre es am besten, wenn gekauftes Wasser in Flaschen, dann Tafel-
> wasser, da dort die Auflagen am höchsten?

Mach dir doch einmal Gedanken darüber, warum muss man etwas häufig mit
angeblich strengen Auflagen kontrollieren.

Könnte es daran liegen das Leitungswasser zu etwa 2/3 aus dem Grundwasser
und ca. 1/3 aus Oberflächenwasser (Flüsse, Seen…) gewonnen wird.

Um die *hohe Qualität* zu sichern, wird das Wasser durch ca. 50 verschiedene
Chemikalien gereinigt.

Diese Chemikalien sind im Wasser zum Teil noch nachweisbar, gelten aber als
unbedenklich. Zudem dürfen sie nur in gesetzlich festgelegten Mengen überhaupt
nachweisbar sein.

Grundwasser reagiert sehr sensibel auf Veränderungen. Umwelteinflüsse,
Umweltkatastrophen oder Vergiftungen werden unter Umständen zu spät bemerkt.

Sollte man dieses nicht häufig kontrollieren?
Ist deshalb dieses Wassers besser als ein Wasser, das direkt an der Quelle
entnommen und kontrolliert werden muß, weil es somit zu 100 % aus sauberem
Quellwasser stammt , welches aus einem gegen äußere Einflüsse geschützten Depot
kommt, das noch nie mit unseren Umweltgiften in Berührung gekommen ist?


> Ansonsten gilt Tafelwasser ja auch miderwertig.

Das sehe ich genauso, denn Wasser ist auch ein Informationsträger und sollte die
richtige Information tragen.

Was wird bei Homöopathie gemacht, ist Leitungswasser den nicht schon ein
fertiges Homöopathisches Mittel, nur was bewirkt es?


Heiko

Heiko Neubauer

unread,
May 31, 2013, 4:35:37 AM5/31/13
to
Matthias Frank schrieb:

> Am 29.05.2013 09:59, schrieb Heiko Neubauer:
>> Matthias Frank schrieb:
>
>>> Da die Auflagen für Trinkwasser aber strenger sind als die für z.b.
>>> Tafelwasser, ist Trinkwasser immer noch besser als Tafelwasser, selbst
>>> wenn das Trinkwasser schlecht wäre.
>>
>> Tafelwasser ist Trinkwasser (Leitungswasser).
>>
>
> Also wäre es am besten, wenn gekauftes Wasser in Flaschen, dann Tafel-
> wasser, da dort die Auflagen am höchsten?

Mach dir doch einmal Gedanken darüber, warum muss man etwas häufig mit
angeblich strengen Auflagen kontrollieren.

Könnte es daran liegen das Leitungswasser zu etwa 2/3 aus dem Grundwasser
und ca. 1/3 aus Oberflächenwasser (Flüsse, Seen…) gewonnen wird.

Um die *hohe Qualität* zu sichern, wird das Wasser durch ca. 50 verschiedene
Chemikalien gereinigt.

Diese Chemikalien sind im Wasser zum Teil noch nachweisbar, gelten aber als
unbedenklich. Zudem dürfen sie nur in gesetzlich festgelegten Mengen überhaupt
nachweisbar sein.

Grundwasser reagiert sehr sensibel auf Veränderungen. Umwelteinflüsse,
Umweltkatastrophen oder Vergiftungen werden unter Umständen zu spät bemerkt.

Sollte man dieses nicht häufig kontrollieren?
Ist deshalb dieses Wassers besser als ein Wasser, das direkt an der Quelle
entnommen und kontrolliert werden muß, weil es somit zu 100 % aus sauberem
Quellwasser stammt , welches aus einem gegen äußere Einflüsse geschützten Depot
kommt, das noch nie mit unseren Umweltgiften in Berührung gekommen ist?


> Ansonsten gilt Tafelwasser ja auch miderwertig.

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Dorothee Hermann

unread,
May 31, 2013, 5:58:54 AM5/31/13
to
Am 31.05.2013 07:29, schrieb Hartmut Schiszler:

>>> Ansonsten gilt Tafelwasser ja auch miderwertig.

>> Das stimmt!
>> Wasser - da wenige Kilokalorien habend - ist Miederfreundlich.
>> Man nimmt davon nicht zu.

> Ist das nicht ein Widerspruch an sich, wozu dann überhaupt ein Mieder?

Zusammenhalten von Fleischmassen war früher ;-) - nur wenn man etwas
'auf Figur' geschneidert bekommen hat, sollte man dafür sorgen, dass man
weder zu-, noch abnimmt:
http://www.moschen-bayern.de/media/catalog/product/cache/1/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/m/i/mieder-elisa-i.jpg


Dorothee

Michael

unread,
May 31, 2013, 7:21:18 AM5/31/13
to
In article <e6dd8bf6-2e2a-46c1...@googlegroups.com>,
Andy <andreas...@arcor.de> wrote:

> Stellungnahme
>
>
> vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns zu schreiben.
>
> In der NDR-Sendung "Markt" (27. Mai 2013) wurde Vittel wegen zu hoher
> Keimzahlen kritisiert.
> Sie trinken Vittel und sind nun besorgt. Ihre Sorge können wir gut verstehen.
>
> Gerne informieren wir Sie über die Qualität von VITTEL.
>
> Die mikrobiologische Qualität von Vittel ist einwandfrei.
>
> Vittel ist sicher. Die mikrobiologische Qualität von Vittel entspricht den


"Rauchen ist nicht gesundheitsschädlich."

gez.
Dr. Marlboro


Alles Klar?



Gruß

Michael

Michael

unread,
May 31, 2013, 7:28:21 AM5/31/13
to
In article <djabq8104jj72jc0a...@4ax.com>,
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:

> So ein Wasserfilter ist natürlich die sicherste Art, Wasser mit hoher
> Keimbelastung zu erzeugen.


Wasserfilter alle 6-8 Wochen austauschen. Die Filter sind mit Silber
beschichtet (genauer: die Aktivkohle darin). Dadurch wird mit etwas
rumstehen lassen die Keimbelastung sogar geringer. Die erste Ladung
morgens kannst Du ja wegschütten, wenn Du Angst hast oder
überempfindlich bist (z.B. durch Immunsuppression).

Ich verwende die Wasserfilter (System Britta, meistens kaufe ich die
Kartuschen von Aldi, wenn Metro nicht gerade eine Aktion hat) seit fast
20 Jahren und hatte damit bisher noch keine Probleme.


Gruß

Michael


(Sorry, evtl. Doppelpost durch Serverfehler)
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Hartmut Schiszler

unread,
May 31, 2013, 7:54:21 AM5/31/13
to
Am 31.05.2013 11:58, schrieb Dorothee Hermann:

> Zusammenhalten von Fleischmassen war früher ;-) - nur wenn man etwas
> 'auf Figur' geschneidert bekommen hat, sollte man dafür sorgen, dass man
> weder zu-, noch abnimmt:
> http://www.moschen-bayern.de/media/catalog/product/cache/1/image/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/m/i/mieder-elisa-i.jpg

Damit läuft man aber Gefahr angenuschelt zu werden!

Claus Maier

unread,
May 31, 2013, 9:36:51 PM5/31/13
to
Heiko Neubauer schrieb:

["Tafelwasser" glit als minderwertig]

> Das sehe ich genauso, denn Wasser ist auch ein Informationsträger und
> sollte die richtige Information tragen.
>
> Was wird bei Homöopathie gemacht, ist Leitungswasser den nicht schon
> ein fertiges Homöopathisches Mittel, nur was bewirkt es?

Das ist überhaupt *die* Kardinalfrage, wenn's um Homöopathie geht.

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
May 31, 2013, 9:38:41 PM5/31/13
to
Michael schrieb:

> In article <djabq8104jj72jc0a...@4ax.com>,
> Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:
>
>> So ein Wasserfilter ist natürlich die sicherste Art, Wasser mit
>> hoher Keimbelastung zu erzeugen.
>
Wasserfilter alle 6-8 Wochen austauschen. Die Filter sind mit Silber
> beschichtet (genauer: die Aktivkohle darin). Dadurch wird mit etwas
> rumstehen lassen die Keimbelastung sogar geringer. Die erste Ladung
> morgens kannst Du ja wegschütten, wenn Du Angst hast oder
> überempfindlich bist (z.B. durch Immunsuppression).
> Ich verwende die Wasserfilter (System Britta, meistens kaufe ich die
> Kartuschen von Aldi, wenn Metro nicht gerade eine Aktion hat) seit
> fast 20 Jahren und hatte damit bisher noch keine Probleme.

Wasserfilter gehen mir seit 60 Jahren am Arsch vorbei.
Und denkt nur, ich lebe noch!
Sie sind imho eine hervorragende Erfindung, um aus Angsthasen, Warmduschern,
Schattenparkern und Esoterikern Arbeitsplätze und Einkünfte zu generieren.
Nur geringfügig nützlicher als Magnet-Armbänder, Kupferdrahtgeflecht gegen
Erdstrahlen u.ä.
(Wir[tm] leben schließlich nicht in Bangladesh. Hier gibt es *Wasserwerke*!)

mfg
Claus



Daniela Duerbeck

unread,
May 31, 2013, 10:08:00 PM5/31/13
to
Thomas Rechberger wrote:

> Gefragt habe ich mich schon immer was es für einen Sinn macht das Wasser
> hunderte von km zu karren, welches nicht besser ist als Leitungswasser.
> Die Auflagen für Trinkwasser dürften strenger sein als für das im
> Supermarkt.
> Wundern tut mich das auch nicht wenn die Keimbelastung in unbehandeltem
> Leitungswasser mit der Zeit ansteigt.
> Auch geben die Plastikflaschen mit der Zeit gewisse Stoffe ab.

Die Münchner Stadtwerke wollten ihr Leitungswasser schon mal
Mineralwasser nennen, aber ich glaube, sie durften nicht, weil es
gefiltert wird.
Ich bin früher dem Irrglauben aufgesessen, Leitungswasser sei ohne
Mineralien, ich dachte auch, das sei dann "Tafelwasser".
Alles Blödsinn.

Zumindest für München kann ich sagen, dass Münchner Leitungswasser
besser als viele Mineralwässer ist, und auch für Säuglingsnahrung
empfehlenswert.

Und es schmeckt auch gut.

Wir haben mal den Geschmackstest gemacht: Verschiedene stille
Mineralwässer und eben Leitungswasser:
Die Mineralwässer schmeckten entweder bitter oder sauer, (was natürlich
an der PET-Flasche liegen kann), unser Leitungswasser schmeckte am besten.
Gar grausam schmeckte Leitungswasser durch einen Brita-Filter.
Das ist nur für Kaffeemaschinen gut, nicht zum Trinken.

Viele Grüße von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
May 31, 2013, 10:23:33 PM5/31/13
to
Claus Maier wrote:

> Wasserfilter gehen mir seit 60 Jahren am Arsch vorbei.
> Und denkt nur, ich lebe noch!
> Sie sind imho eine hervorragende Erfindung, um aus Angsthasen,
> Warmduschern,
> Schattenparkern und Esoterikern Arbeitsplätze und Einkünfte zu generieren.
> Nur geringfügig nützlicher als Magnet-Armbänder, Kupferdrahtgeflecht gegen
> Erdstrahlen u.ä.
> (Wir[tm] leben schließlich nicht in Bangladesh. Hier gibt es
> *Wasserwerke*!)

Nö, sie helfen, dass man Kaffeemaschinen seltener entkalken muß, aber zu
sonst auch nix.

Münchner Leitungswasser ist ziemlich hart, daher hilft ein Filter etwas.
Zum Trinken ist das Wasser aber prima.

Viele Grüße von Dani

P.S: Aber was gibt es nicht alles an Humbug das Wasser betreffend?
Da gibt es Leute, die das Wasser linksrum rühren und es dann als
levitiertes Wasser zu Mondpreisen verkaufen.
Oder andere, die Wasser über "Heilsteine" laufen lassen und behaupten,
es fließe dann weicher.

Daniela Duerbeck

unread,
May 31, 2013, 10:28:48 PM5/31/13
to
Ludger Averborg wrote:

> Hast du/sonst jemand das wirklich mal blind getestet?

Ja.
Leitungswasser schmeckte am besten, Lidl-Mineralwasser war bitter,
Aldi-Wasser war OK, Leitungswasser nach Britafilter schmeckte wie
eingeschlafene Füße.

Viele Grüße von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
May 31, 2013, 10:37:11 PM5/31/13
to
Vor Jahren trank ich in der Kantine am liebsten Cola zum Essen.
Aber die Cola in der Kantine war einfach leckerer als eine Cola aus der
Flasche.
Ich kam dann drauf, dass es vermutlich daran liegt:
In der Kantine wurde die Cola mit Münchner Leitungswasser vermischt, aus
der Flasche bekam ich Cola mit Essener Leitungswasser.

Viele Grüße von Dani
>
>

Laszlo Lebrun

unread,
Jun 1, 2013, 2:36:28 AM6/1/13
to
On 28.05.2013 00:28, Thomas Rechberger wrote:
> Gefragt habe ich mich schon immer was es für einen Sinn macht das Wasser
> hunderte von km zu karren, welches nicht besser ist als Leitungswasser.

Man kann ja auch sein Strom aus alkaline Batterien entnehmen. Wozu
braucht man RWE, Wattenfall und Eon?


--
One computer and three operating systems, not the other way round.
One wife and many hotels, not the other way round ! ;-)

Laszlo Lebrun

unread,
Jun 1, 2013, 2:41:32 AM6/1/13
to
On 28.05.2013 00:28, Thomas Rechberger wrote:
> Gefragt habe ich mich schon immer was es für einen Sinn macht das Wasser
> hunderte von km zu karren, welches nicht besser ist als Leitungswasser.

Was ich noch skurriler fand.
In einem münchner Netto war das günstigstes Flaschenwasser eins aus...
Holland!
San die net b'kloppt????

Laszlo Lebrun

unread,
Jun 1, 2013, 2:49:20 AM6/1/13
to
On 01.06.2013 04:08, Daniela Duerbeck wrote:
> Die Münchner Stadtwerke wollten ihr Leitungswasser schon mal
> Mineralwasser nennen
Wenn da nicht sowiel Kalk drin wäre...

Hier in Essen ist das wasser moorig und riecht als warmwasser manchmal
nicht sehr angenehm. Dafür ist es samtweich und Duschen ist damit ein
Vergnügen.
Ich trinke es auch.

Otto A d a m

unread,
Jun 1, 2013, 6:33:38 AM6/1/13
to
Claus Maier schrieb:

> Wasserfilter gehen mir seit 60 Jahren am Arsch vorbei.
> Und denkt nur, ich lebe noch!

Darum geht's doch ueberhaupt nicht.

Hier in Linz ist das Leitungswasser geschmacklich und von der Temperatur
her fuer mich ungeniessbar. Mit Wasserfilterkanne im Kuehlschrank ist es
top. Spart mir also das schleppen von Wasserflaschen.

mfg
otto

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Johann Mayerwieser

unread,
Jun 1, 2013, 10:50:01 AM6/1/13
to
Am Sat, 01 Jun 2013 16:12:16 +0200 schrieb Ludger Averborg:

> Das würde mich wundern. Die werden schon kaufmännisch richtig handeln.
> Aber wenn ich so bedenke, da muss für eine Quelle ein
> Genhmigungsverfahren durchgeführt werden, Wasser gefördert, ständig
> kontrolliert, in neue Plastikflaschen abgefüllt werden, verpackt, nach
> einer vorzuhaltenden Logistik transportiert, in Zwischenlagern und in
> Verkaufsstellen gelagert, verkauft, der Flaschenpfand muss verwalter
> werden, die Rückname und die Entsorgung der Flaschen muss erledigt
> werden. Und alles für 13 Cent! Da man sich mal klarmachen, wie niedrig
> Transportkosten sein müssen. Und folglich, kombiniert mit dem
> Kraftstoffpreis: wie niedrig die CO2-Belastung durch Transport ist. Ich
> wäre nicht verwundert, wenn aus einer 1 1/2 l Flasche "mit Kohlensäure"
> mehr CO2 entweichen würde als beim Transport dieser Flasche freigesetzt
> wurde.

Und jetzt stell dir vor, wieviel Transporte man sich ersparte, wenn man
das Wasser trocknet, abfüllt und zu Hause wieder mit Leitungswasser
ergänzt.



--
Rechtschreibfehler unterliegen der Creative Commons Lizenz, sie dürfen
weiterverwendet und verändert werden, bei Weiterverwendung muss der
Urheber genannt werden und sie dürfen jeweils nur unter dieser oder einer
vergleichbaren Lizenz weitergegeben werden.

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Laszlo Lebrun

unread,
Jun 2, 2013, 4:53:50 PM6/2/13
to
On 01.06.2013 16:12, Ludger Averborg wrote
>> Was ich noch skurriler fand.
>> >In einem münchner Netto war das günstigstes Flaschenwasser eins aus...
>> >Holland!
>> >San die net b'kloppt????

> Das würde mich wundern.

Also sowas erfindet man nicht. Ich hätte nie gedacht, dass man aus
Holland Mineralwasser ausführt.
Schon gar nicht nach München.
Aber ich schwöre so war's.
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Henning Sponbiel

unread,
Jun 4, 2013, 3:29:14 PM6/4/13
to
On Sat, 01 Jun 2013 04:28:48 +0200, Daniela Duerbeck wrote:

>Ludger Averborg wrote:
>
>> Hast du/sonst jemand das wirklich mal blind getestet?
>
>Ja.
>Leitungswasser schmeckte am besten, Lidl-Mineralwasser war bitter,
>Aldi-Wasser war OK, Leitungswasser nach Britafilter schmeckte wie
>eingeschlafene F��e.

Woran du auch so rumnuckelst ...


Henning
--
dafa-Home: http://www.aldibaran.de
FAQ, Filialen, Preisuebersicht ...
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Heiko Neubauer

unread,
Jun 12, 2013, 4:49:24 PM6/12/13
to
Rüdiger Silberer schrieb:
> Am 31.05.2013 schrieb Heiko Neubauer:
>
>> Matthias Frank schrieb:
>>> Am 29.05.2013 09:59, schrieb Heiko Neubauer:> Matthias Frank schrieb:
>>>
>>> >> Da die Auflagen für Trinkwasser aber strenger sind als die für z.b.
>>> >> Tafelwasser, ist Trinkwasser immer noch besser als Tafelwasser, selbst
>>> >> wenn das Trinkwasser schlecht wäre.
>>> >
>>> > Tafelwasser ist Trinkwasser (Leitungswasser).
>>> >
>>>
>>> Also wäre es am besten, wenn gekauftes Wasser in Flaschen, dann Tafel-
>>> wasser, da dort die Auflagen am höchsten?
>>
>> Mach dir doch einmal Gedanken darüber, warum muss man etwas häufig mit
>> angeblich strengen Auflagen kontrollieren.
>>
>> Könnte es daran liegen das Leitungswasser zu etwa 2/3 aus dem Grundwasser
>> und ca. 1/3 aus Oberflächenwasser (Flüsse, Seen…) gewonnen wird.
>
> Weiter oben hast Du behauptet, daß das Leitungswasser "hauptsächlich"
> aus Oberflächenwasser gewonnen wird. Was denn nun?
> [...]

Wenn Du mit weiter oben eine andere Message meinst, ist das nicht weiter oben.

Ich habe da auch nichts behauptet, sondern in <ko1l2u...@news.in-ulm.de>
geschrieben was die UNESCO festgestellt hat.


>> Das sehe ich genauso, denn Wasser ist auch ein Informationsträger und sollte die
>> richtige Information tragen.
>
> Oha.

OHA.

Heiko


Heiko Neubauer

unread,
Jun 12, 2013, 5:24:03 PM6/12/13
to
Rüdiger Silberer schrieb:
> Am 28.05.2013 schrieb Heiko Neubauer:
>
>> Thomas Rechberger schrieb:

>> Bei uns (Neu-Ulm), ist das Leitungswasser im Moment in einem Hochhaus so gut, das für die
>> Bewohner seit 6 Monaten ein Duschverbot wegen Legionellen besteht.
>
> Ja und, für eure marode Wasserleitung *im Hause* kann der
> Wasserversorger aber nun wirklich nichts.

Wie, meinst Du die Legionellen fressen sich von außen durch die Wasserleitung?

>> Es stimmt, dass unser Leitungswasser den gesetzlichen Auflagen entspricht.
>> Die Frage ist nur: Entsprechen die gesetzlichen Auflagen der gesundheitlichen
>> Notwendigkeit.
>>
>> In einem 1997 erschienenen Artikel im "Deutschen Ärzteblatt" heißt es:
>> "Der Nachweis zahlreicher anthropogener Fremdstoffe im Rohwasser und im
>> Trinkwasser rechtfertigt Besorgnisse um die chemische Qualität des Trinkwassers."
>>
>> Um die Versorgung mit Trinkwasser aufrecht erhalten zu können, arbeiteten
>> zahlreiche Wasserwerke bereits direkt nach Einführung der neuen Trinkwasserverordnung
>> (1990) mit *Ausnahmegenehmigungen*; denn in dem von ihnen gelieferten Wasser konnten die
>> vorgeschriebenen Grenzwerte nicht mehr eingehalten werden.
>>
>> Darum werden die Grenzwerte immer weiter nach oben verschoben und die Zahl der
>> zu überprüfenden Inhaltsstoffe reduziert, damit sie ein gehalten werden können.
>
> Beweis durch Behauptung? Wo werden die Grenzwerte *immer weiter* nach
> oben verschoben, Dafür hätte ich gern einen Beleg bevor ich das glaube.

| 1980 vom Gesetzgeber der Grenzwert für den Gesamtgehalt an Fremdstoffen in
| unserem Trinkwasser auf 280 µS Mikrosiemens / 140 ppm festgelegt wurde.
|
| 1990, 10 Jahre später, dieser Grenzwert auf 1000 µS Mikrosiemens / 500 ppm
| erhöht wurde.
|
| weitere 10 Jahre später, also 2000 dieser Grenzwert erneut sogar auf
| 2000 µS Mikrosiemens / 1000 ppm erhöht wurde.
|
| der heutige Grenzwert sage und schreibe 2500 µS Mikrosiemens /1250 ppm beträgt.
|
| dass die in Deutschland geltenden Grenzwerte für Trinkwasser teilweise mehr
| als 6 x so hoch sind, als von der EU gefordert! Das bedeutet, dass Millionen Menschen
| tagtäglich Leitungswasser verzehren, dass in Wahrheit keine Trinkwasserqualität mehr besitzt!

aus: http://www.inovida.de/Apas-Vital-Wasser/Wasserqualitaet.htm


>> Es ist schwer zu glauben, dass das Wasser in Deutschland so schlecht ist.
>> Das ist jedoch schon seit einigen Jahren offiziell.
>> Es wurde nämlich durch UNESCO festgestellt.
>>
>> Es wurden in den 122 Länder der Welt die Oberflächengewässer
>> (von denen hauptsächlich das Leitungswasser gewonnen wird) untersucht.
>> In diesem Vergleich befindet sich Deutschland auf Rang 57.
>
> Ist das tatsächlich so, das in DE das Trinkwasser hauptsächlich aus
> Oberflächenwasser gewonnen wird? Da wo ich wohne kommt es fast nur aus
> Tiefbrunnen.

z.B.
http://www.rww.de/index.php?id=104
http://www.sipplingen.de/tourismus/bodensee-wasserversorgung.html
http://www.stgt.com/brunnen/wasserd.htm




Heiko
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