Eher Wochen. So 2-4 sollten es schon sein. Die Temperatur sollte dabei
unter 10 Grad sein. Und immer wieder wenden und begießen. Nur Salz ist
auch langweilig. Da gehören auch Gewürze mit dran. Zucker und Pfeffer
sind es in der Sparvariante. Wacholder, Nelken, Lorbeerblätter, Rosmarin
und Knoblauch geben den richtigen Pep. Aus Tirol bringe ich mir auch
Schinken mit, der in Wiesenkräutern gelagert wurde. Sehr lecker.
> ziehen lassen, überschüssiges Salz entfernen und zum trocknen aufhängen.
Das wird richtig abgewaschen. Dann wird er trocken gerieben und mit
Gewürzen wieder eingerieben.
> 8-12 Monate warten, Schinken anschneiden und genießen.
>
So alt ist der bei uns nie geworden.
> Der Teufel liegt aber im Detail und mir würde der garantiert
> verschimmeln weil die Luftfeuchtigkeit nicht stimmt.
Bei uns hin der immer auf dem Dachboden oder im Räucherofen (ohne in
Betrieb zu sein). Da gab es mit der Luftfeuchtigkeit keine Probleme.
Und sollte (Edel-)Schimmel entstehen, so kann man den Abwaschen.
> Ich lasse da meine
> Finger von, die Schinkenmeister (maestro del jamón) brauchen jahrelange
> Erfahrung, um einen guten Schinken machen zu können. So vermessen bin
> ich nicht, dass ich mir das mit 0 Erfahrung zutrauen würde.
>
Probieren. Muss ja nicht gleich ein ganzer Schinken sein. Einfach mal
ein Sauenfilet oder einen Schinkenbraten kaufen und entsprechend
zubereiten.
>> Der zweite Grund war das Gewicht. Eine gute Sau musste eben 4 Zentner
>> haben...
>
> Ja gut, in den heutigen Industrieställen kann man sowas ganzjährig haben.
>
Macht aber keiner mehr. Weil das viel zu teuer ist. Das ideale
Schlachtgewicht sind eben 100kg. Das hat auch was mit den Aufzuchtkosten
zu tun. "Früher" wurden die Tiere aber viel aus Abfällen gefüttert. Die
waren so oder so da. Heute in der industriellen Produktion Dürfen
Abfälle noch nicht mal mehr verfüttert werden...
Hans-Jürgen