Wer hat den Aldi-Fahradtacho (ca. Mitte 98 oder so, BIKEMATE F12)? Da muß
man beim Reset irgendwie einen Code eingeben, der den Umfang des Rades oder
so beschreibt. Hat noch jemand die Liste, auf der die vierstelligen Codes
vermerkt sind und kann die hier mal veröffentlichen? Das wäre sehr nett
:-)..
Vielen Dank!
Axel "aus Aachen"
> Wer hat den Aldi-Fahradtacho (ca. Mitte 98 oder so, BIKEMATE F12)? Da muß
> man beim Reset irgendwie einen Code eingeben, der den Umfang des Rades oder
> so beschreibt. Hat noch jemand die Liste, auf der die vierstelligen Codes
> vermerkt sind und kann die hier mal veröffentlichen? Das wäre sehr nett
> :-)..
Normalerweise gibt man da den Umfang in mm an. Also
abmessen und eingeben.
Falls sonst noch Fragen offen sind: mein Bruder hat das Teil
(inkl. Anleitung).
Ciao,
Oliver
In der Bedienungsanleitung ist nur die Radgrößentabelle angegeben:
24" 1940mm
26" 2080mm
27" 2124mm
28" 2240mm
mfG
Georg
> In der Bedienungsanleitung ist nur die Radgrößentabelle angegeben:
> 24" 1940mm
> 26" 2080mm
> 27" 2124mm
> 28" 2240mm
Das stimmt. Allerdings ist diese Tabelle u.U. sehr ungenau.
Also besser nachmessen.
Oliver
> > In der Bedienungsanleitung ist nur die Radgrößentabelle angegeben:
> > 24" 1940mm
> Das stimmt. Allerdings ist diese Tabelle u.U. sehr ungenau.
> Also besser nachmessen.
und am besten ein paar mm addieren, dann fährt sichs schneller :)
--
Johannes Barthen Fax: +49-89-244 368 240
bob...@bobble.de http://www.bobble.de/
Gerald Eischer schrieb:
> Am einfachsten den Raddurchmesser mit einem Maßband messen
> und mit 3,14 multiplizieren.
>
> Grüße Gerald
Besser 2 Klebestreifen in 2 m Abstand auf den Boden legen (Klebeschicht
nach oben) und darüberfahren. Danach die zu 2 m zu addierenden
Millimeter am Reifen ausmessen. (Die vorherigen Innenkanten der
Klebestreifen sind jetzt außen.) Genauer gehts kaum.
Gruss
Ralf
Gerald Eischer <usen...@utanet.at> wrote:
> Am einfachsten den Raddurchmesser mit einem Maßband messen
> und mit 3,14 multiplizieren.
Das mag einfach sein, aber es ist ziemlich ungenau, weil Du nicht
gerade messen kannst (da wo Du den Zollstock gerade hinlegen müßtest
versperren Speichen und Nabe den Weg). Zu allem Überfluß
multiplizierst Du den so gemessenen Fehler dann natürlich auch noch
mit 3,14.
Für eine genaue Messung würde ich einfach eine Radumdrehung auf dem
Boden abmessen. Ich lege dazu zwei Zollstöcke hintereinander (der
Raddurchmesser ist ja etwas größer als 2 Meter), plaziere dann das
Ventil genau mittig auf dem Anfang und schiebe das Rad möglichst
gerade an den Zollstöcken entlang, bis das Ventil wieder unten ist.
Dann nur noch ablesen und fertig.
Dabei sollte man nicht vergessen, die Messung zu wiederholen, wenn man
einen neuen Reifen aufzieht, denn der hat (je nach Hersteller) unter
Umständen einen etwas anderen Außendurchmesser als der alte...
Tschoeeee
Roland
Ralf Kähler schrieb:
>
> Gerald Eischer schrieb:
> > Am einfachsten den Raddurchmesser mit einem Maßband messen
> > und mit 3,14 multiplizieren.
> >
> > Grüße Gerald
>
> Besser 2 Klebestreifen in 2 m Abstand auf den Boden legen (Klebeschicht
> nach oben) und darüberfahren. Danach die zu 2 m zu addierenden
> Millimeter am Reifen ausmessen. (Die vorherigen Innenkanten der
> Klebestreifen sind jetzt außen.) Genauer gehts kaum.
Noch besser: Rad ausbauen, Mantel runter, aufschneiden, glattbügeln
(Bügeleisen auf Stellung ooo (Baumwolle)) und dann eine 20m-Rolle
Klebeband abrollen, in 8 gleichlange Stücke schneiden (8 geht einfach,
ist durch mehrmaliges halbieren erreichbar). Dann erstmal den tesa-Mist
wieder aus den Haaren entfernen und die restlichen Streifen auf Wände
und Fußboden kleben. Den Mantel mit einem Geodreieck sukzessive
ausmessen (addieren nicht vergessen!). Den Rest von 2,50m abziehen. Das
Ergbnis noch in mm umrechnen, den Mantel wieder krummbiegen,
zusammenvulkanisieren, aufziehen - fertig. Noch genauer geht's kaum.
SCNR
Michael
--
Hach, wie wär die Welt so wüst und leer,
wenn Medion nicht und ALDI wär!
Beatrice Gaal in dafa
--
Matten, (...achter de Wolken schient de Sünn.)
Martin Kelting, (Itzehoe), Hamburch, Friedrichskoog
mat...@bigfoot.de / www.kanu-gruppe-wilster.de
Gerald Eischer wrote:
> Am einfachsten den Raddurchmesser mit einem Maßband messen
> und mit 3,14 multiplizieren.
Ist eine Möglichkeit, oder man nimmt die Größenangaben nach ETRTO, die
neben den Zollangaben auf jedem neueren Reifen angegeben sind. Da steht
z.B. 28-622, wobei 622 der Schulterdurchmesser der Felge in mm ist und 28
der Durchmesser des Reifenquerschnitts auch in mm. Der Radumfang ergibt
sich damit für dieses Laufrad aus
622mm + 2*28mm * PI = 678mm * PI = 2129mm
Gruß
Jochen
> Für eine *genaue* Messung musst du die Reifen auf den richtigen
> Druck aufpumpen und bei der Messung am Rad draufsitzen.
Soweit schon richtig :)
Dann nur noch einen Klecks (Ketchup, Farbklecks ö.a) auf den Reifen und
hübsch gerade ab glattem Boden rollen lassen.
Abstand von 2 Klecksen auf dem Boden messen, fertig ist die Messung des
gewünschten _wirksamen_ Radumfanges.
Wolfgang "auch-als-'Ketchup-Methode'-bekannt--ich-nehme-Farbe" Paul
--
Only My Personal Opinion
>Für eine *genaue* Messung musst du die Reifen auf den richtigen
>Druck aufpumpen und bei der Messung am Rad draufsitzen.
Ich glaube nicht.
Oder möchtest Du behaupten, daß sich dabei der *Umfang* ändert? Der
Durchmesser schon, bzw. das Rad ist kein Kreis mehr. Aber doch nicht der
Umfang, das würde eine Längsdehnung oder -kompression des Mantels
bedeuten.
Hint: Eine Bandschlaufe von 1m Länge bleibt einen Meter lang, auch wenn
sie von Kreisform zum Extremoval verformt wird.
Wilfried aus AN (HH)
Aldios und günstigen Einkauf
--
//\ Nein, ich bin nicht von hier,
//_\\ ich komme vom ALDIbaran.
//___\\
(_( )_) Nur zu Besuch bei ALDI SOL-III
>Das mag einfach sein, aber es ist ziemlich ungenau, weil Du nicht
>gerade messen kannst (da wo Du den Zollstock gerade hinlegen müßtest
>versperren Speichen und Nabe den Weg).
Dann nimmt man eben einfach ein Maßband und legt das um den Reifen.
Uta, den Taillenumfang mißt der Schneider schließlich auch nicht mit
dem Zollstock. ;-))
--
Nö wieso? Gesunder Meinungsaustausch bei Eheleuten. Er geht hin, um
ihr seine Meinung zu sagen und kommt mit ihrer zurück.
((Markus) Mickey Kottenhahn in dafa)
Gerald Eischer <usen...@utanet.at> wrote:
>> > Am einfachsten den Raddurchmesser mit einem Maßband messen
>> > und mit 3,14 multiplizieren.
>> Das mag einfach sein, aber es ist ziemlich ungenau, weil Du nicht
>> gerade messen kannst (da wo Du den Zollstock gerade hinlegen
>> müßtest versperren Speichen und Nabe den Weg). Zu allem Überfluß
>> multiplizierst Du den so gemessenen Fehler dann natürlich auch noch
>> mit 3,14.
> Irrtum, der prozentuale Fehler bleibt gleich.
Also wenn ich den Reifen-Umfang messe (Zollstock am Boden, eine
Umrundung des Ventils messen) und dabei 5 mm falsch liege, dann ist
das bei 2100 mm Umfang ein Fehler von 0,24%.
Wenn Du beim Messen des Raddurchmessers (etwa. 670 mm) einen Fehler
von 5 mm machst, dann ist das ein Fehler von 0,75%, also etwa dreimal
so groß.
Und jetzt behaupte nicht, daß Du den Raddurchmesser genauer messen
könntest als den Radumfang, denn meine Versuche, den Raddurchmesser zu
messen, haben gezeigt, daß das deutlich schwieriger ist (mal abgesehen
von dem Trick mit dem Rückgriff auf Reifendurchmesser+2*Reifenbreite,
der auch bei meinem 28-622 erstaunlich genau war).
> Ich habe diese Methode empfohlen, weil ich glaube, dass jemand der
> einen Tacho bei Aldi kauft, nicht auf allerhöchste Genauigkeit Wert
> legt.
Wieso sollte ein digitaler Tacho ungenau sein? Beim Zählen von
Impulsen und Multiplikation mit dem Radumfang kann ein Tacho doch
eigentlich nichts falsch machen, also würde ich auch beim billigsten
Tacho immer von vernünftiger Genauigkeit ausgehen.
> Den Reifendurchmesser abmessen ist aber noch viel genauer, als die
> falsche Tabelle aus der Bedienungsanleitung.
Das Argument kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Warum sollte die
Tabelle in der Bedienungsanleitung ungenau sein? Ich kenne den Tacho
von Aldi nicht, aber zumindest bei meinem Sigma wird ausdrücklich
zwischen verschiedenen Reifengrößen _und_ Reifenbreiten unterschieden.
Beim Messen des Raddurchmessers würde ich von einem Meßfehler von
mindestens 1 cm ausgehen (genauer kann zumindest ich das nicht messen,
weil man das Maßband nicht gerade von einer Seite zur anderen spannen
kann), das sind nach obiger Rechnung 1,5% Fehler. Ich halte das für
unnötig viel.
>> Für eine genaue Messung würde ich einfach eine Radumdrehung auf dem
>> Boden abmessen. [...] schiebe das Rad möglichst
> ~~~~~~~
> Für eine *genaue* Messung musst du die Reifen auf den richtigen
> Druck aufpumpen und bei der Messung am Rad draufsitzen.
Der richtige Druck versteht sich von selbst.
Auf das Rad setze ich mich extra nicht, da ich davon ausgehe, daß ich
dann nicht so gerade fahren würde, so daß durch die minimalen Kurven
wieder Fehler dazu kämen.
Wie sehr verändert sich der Radumfang (nicht der Durchmesser) durch
meine Masse, die ihn walkt? Rein gefühlsmäßig würde ich das als
ziemlich minimal ansehen (zumindest bei ordentlich aufgepumpten
Reifen, die ich immer voraussetze, da ich ja nicht unnötig viel Kraft
verschwenden will).
> Dann nimmt man eben einfach ein Maßband und legt das um den Reifen.
> Uta, den Taillenumfang mißt der Schneider schließlich auch nicht mit
> dem Zollstock. ;-))
obwohl, ginge auch. man dreht sich dann halt auf dem fussboden
einmal rum.
besonders originell, wenn die von wolfgang empfohlene anwendung der
ketchup/mayo-methode zurückgegriffen wird. :)
Der beträgt auch nicht 2,20m (man, ist die dick, Mann!).
Wenn man es mit dem Tacho einigermaßen genau hinkriegen will, ist
das gar nicht so trivial. Wir hatten das vor einiger Zeit mal in der
Physik-NG diskutiert. Es kommt _nicht_ auf ein Maß an, das man mit
Maßbändern rauskriegen kann, sondern auf den dynamischen
Abrollumfang, also letztlich darauf, wie oft sich ein Laufrad pro km
Fahrstrecke dreht. Um den zu messen, finde ich die
Klebestreifen-Methode genial. Die Angst vor kleinen Schlenkern beim
Messen ist insofern unbegründet, als man beim "richtigen" Fahren
auch nicht exakt geradeaus fährt, sondern eben auch schlenkert.
Bei meinem Fahrrad hatte ich übrigens eine ca. 50m lange Meßstrecke
abgesteckt und die Umdrehungen gezählt; bei mehreren
Wiederholungsmessungen stellte sich die Genauigkeit als
zufriedenstellend heraus.
Das hatten auch andere festgestellt; jemand teilte die Anekdote mit,
daß eine kleine Gruppe von Physikstudenten eine Fahrradtour dazu
benutzte, die Länge einer Marathonlaufstrecke in der Natur mit Hilfe
ihrer Fahrradtachos abzustecken. Klingt vernünftig :-)
Wenn ich so nachdenke, kann man die Klebestreifen-Methode noch
dadurch verbessern, daß man die Klebestreifen durch Aldi-Ketchup *)
ersetzt und außerdem dieselben nicht in 2m Entfernung, sondern in
mehreren Radumdrehungen Entfernung anbringt; Auswertung erfordert
dann allerdings etwas mehr Denken und Rechnen.
Auch hier empfehlen sich Wiederholungsmessungen. Für die sinnvolle
Fehlerrechnung engagiert man halt einen Physikstudenten; ein Teil
der Vergütung erfolgt durch Überlassung des restlichen Ketchups an
geeigneten Lebensmitteln (Vorlieben vorher erfragen, am besten
gemeinsamen Tempelbesuch vereinbaren ;-) .
*) Der von LIDL geht auch *duck*
Gruß aus Bremen
Ralf
> Am einfachsten den Raddurchmesser mit einem Maßband messen
> und mit 3,14 multiplizieren.
Ich sag nur Löwensenf...
Mathias
--
Kommaregeln? Komma regeln! Komma Kommaregeln regeln? Punkt!?
Joska-A. B. Moeller in dcsms
> 4 Oct 2000 19:42:47 GMT, Gerald Eischer:
> >Für eine *genaue* Messung musst du die Reifen auf den richtigen
> >Druck aufpumpen und bei der Messung am Rad draufsitzen.
> Oder möchtest Du behaupten, daß sich dabei der *Umfang* ändert?
Es will nicht nur Wilfried behaupten, daß sich der _wirksame_Umfang_
sowohl mit dem Reifendruck als auch mit der Belastung des Rades ändert.
Wolfgang "Und-nun:-Bist-Du-erstaunt?" Paul
Wie multipliziert man damit mit 3,14?
SCNR.
--
A || Bernd Sluka
A A u u ==##== ooo
AAAAA u u || o o Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie
A A uu || ooo Ihren Arzt, die Umwelt oder Ihre Kinder
Kommt auf den Aldi an - bei uns hier schon.
Gruß
Markus
P.S. Steht das eigentlich noch nicht in der FAQ ?
P.P.S. Also gut: Senf aufs Pflaster, drüberrollen, Abstand der Flecken
ausmessen, optional Messreihe statistisch auswerten, Tachohersteller
verfluchen, Radumfang einstellen.
> Am einfachsten den Raddurchmesser mit einem Maßband messen
> und mit 3,14 multiplizieren.
Ungenau, da die elastische Verformung des Reifens bei Belastung
mit dem Fahrergewicht nicht eingeht.
Besser waere es etwa einen Tropfen Oelfarbe auf den Reifen zu
geben und dann mit Fahrer ein paar Radumdrehungen weit zu rollern.
Das macht man allerdings besser nicht im Badezimmer zuhause.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <b...@teknon.de>
Vorderrad ausbauen (Schnellverschluss) und Massband oder Schnur
drumlegen.
--
"Nicht alle werden in detebe größenwahnsinnig.
Manche waren es schon vorher."
Christian Pree, 28.9.1700 ebendort
>Wilfried Kramer <Wilf...@aldibaran.de> wrote:
>>>Druck aufpumpen und bei der Messung am Rad draufsitzen.
>>Oder möchtest Du behaupten, daß sich dabei der *Umfang* ändert?
>
>Es will nicht nur Wilfried behaupten, daß sich der _wirksame_Umfang_
>sowohl mit dem Reifendruck als auch mit der Belastung des Rades ändert.
Ich?
Ich denke dabei an eine Planierraupe. Die Länge der Kette (und damit die
zurückgelegte Strecke bei einer Umdrehung) ist völlig unabhängig von der
Führung der Kette. Ob die nun sehr flach und damit sehr lang
zurückgeführt wird, oder näherungsweise in einem Kreisbogen ist ziemlich
egal. Oder nicht?
Einen Einfluß kann das allerdings bei einem Fahrrad haben, wenn man ein
Mountainbike mit hohen Stollen benutzt. Der Abstand dazwischen besteht
aus Luft, ein gut komprimierbares Medium :-)
>
>Wolfgang "Und-nun:-Bist-Du-erstaunt?" Paul
Ja, ziemlich. Irgendwie scheinst du die Zitatebenen durcheinander
gebracht zu haben.
>Wilfried Kramer <Wilf...@aldibaran.de> schrieb:
>
>>Oder möchtest Du behaupten, daß sich dabei der *Umfang* ändert?
>
>Durch Abplattung bei Belastung wird der Radius des Reifens kleiner
>und damit der *wirksame* Umfang.
Zuerst einmal, falsche Schlußfolgerung. Die mathematisch richtige
Folgerung ist, daß die belastete Figur kein Kreis mehr ist. Damit ist
*keine* direkte Aussage über den Umfang verbunden.
>Das ganze ist aber eine akademische Diskussion ;-)
*ACK*
>Uta Kramer schrieb:
>
>>Dann nimmt man eben einfach ein Maßband und legt das um den Reifen.
>>Uta, den Taillenumfang mißt der Schneider schließlich auch nicht mit
>>dem Zollstock. ;-))
>
>obwohl, ginge auch. man dreht sich dann halt auf dem fussboden
>einmal rum.
Geht aber nur, wenn die Taille deutlich dicker ist als die Hüfte.
Sonst bekommst Du arge Probleme, dann hast Du nämlich einen sehr hohen
Ketchupverbrauch. Ich glaube: ein Maßband kommt da deutlich günstiger.
>besonders originell, wenn die von wolfgang empfohlene anwendung der
>ketchup/mayo-methode zurückgegriffen wird. :)
Gruß von Uta
--
Ich bin wieder da... war nur kurz weg. ;-))
Wie war das mit der Punkt-vor-Strichrechnung?
SCNR,
Dirk
--
Homepage, PGP: http://www.stud.uni-siegen.de/dirk.vetter/
>Beim Messen des Raddurchmessers würde ich von einem Meßfehler von
>mindestens 1 cm ausgehen (genauer kann zumindest ich das nicht messen,
>weil man das Maßband nicht gerade von einer Seite zur anderen spannen
Nimm eine Wasserwaage, die Du oben waagerecht auflegst. So sollte sich
der Fehler kräftig reduzieren lassen. Geht aber nur bei ausgebautem Rad.
Und dann kann man den Umfang auch direkt mit einem Maßband ermitteln,
±2mm würde ich sagen.
Gruß von Wilfried
[Aus technischen Gründen: nochmal XP, Fup2 weiter drf]
--
Meine Meinung ist Public Domain.
Jeder darf sie sich zu eigen machen.
Zwar ändert sich nicht der Umfang der Laufflaeche, aber trotzdem ist der
wirksame Umfang immer noch Durchmesser*Pie.
Die Differenz der beiden Laengen wir durch eine Relativbewegung von
Reifen und Strasse ausgeglichen. Zumindest bei Autoreifen ist dies auch
ein Hauptgrund für den Verschleiss.
>Hint: Eine Bandschlaufe von 1m Länge bleibt einen Meter lang, auch wenn
>sie von Kreisform zum Extremoval verformt wird.
Eine Bandschlaufe locker um einen Reifen gewickelt, wird sich bei jeder
Umdrehung ein Stück gegen den Reifen verschieben. Wird die Schlaufe
jedoch an einer Stelle fixiert, so wird sich an dieser Stelle bei jeder
Umdehung eine Lasche bilden die überrollt wird.
Kai
Wenn meine gefahrene Strecke zu kurz wird muß ich dringend nachpumpen. Meist
ist dann der vordere Reifen schon etwas komisch beim Wiegetritt.
Ich habe ca. 100m Differenz (über mehrere Tage) auf 15km bei 2,5bar stat
5,5bar.
Gernot
>Vorderrad ausbauen (Schnellverschluss) und Massband oder Schnur
>drumlegen.
Dafür muß ich das aber nicht ausbauen, mein Fahrrad hat da auch keinen
Schnellverschluß.
> Gerald Eischer <usen...@utanet.at> wrote:
> > Am einfachsten den Raddurchmesser mit einem Maßband messen
> > und mit 3,14 multiplizieren.
> Ich sag nur Löwensenf...
Für die einfachste aller Methoden, die Löwensenf-/Ketchup-/
Farbklecks-Methode braucht man weder den Raddurchmesser noch 3,14...
Wolfgang "nur-damit-es-keine-Verwirrung-gibt:-Das-
'Maßband'-allerdings-ist-noch-nötig" Paul
> Robert Kleinwechter schrieb:
>
> > Der Rechner der in den von ALDI verkauften Tachos steckt ist bestimmt
> > auch in Markenprodukten zu finden. Oder rechnet ein Taschenrechner von
> > ALDI ungenauer als von Karstadt?
>
> übrigens ist das gar nicht unbedingt die regel, dass da die selbe
> elektronik drinsteckt und die völlig gleichwertig ist.
Das kann latürnich sein, siehe Posting von Michael Hermes.
> ich entsinne mich, mein alter schultaschenrechner, ein texas
> instrument, hat vielleicht ne halbe bis ganze sekunde gebraucht,
> bis er nen sinus errechnet hat, wogegen mein privater casio
> taschenrechner, kaum nähere ich mich dem knopf, das ergebnis
> ausspuckt.
Könnte es sein das in der Zwischenzeit die Prozessoren schneller
geworden sind und weniger Strom verbrauchen, womit man wieder mehrere
Rechenvorgänge gleichzeitig ablaufen lassen kann?
> (am ergebnis ändert sich natürlich freilich nichts, da ist
> ja zum glück intel outside)
Da wär ich mir nicht so sicher das da keine Prozessoren von Intel drin
sind.
Robi
eine Frage hätt ich noch: und wann fahrt ihr eigentlich noch mit'm
Radl?:-))
grüsse
günter
--
Nur wer sein Rad selbst bewegt, sieht die Sonne in den Speichen
> Dafür muß ich das aber nicht ausbauen, mein Fahrrad hat da auch keinen
> Schnellverschluß.
War das von Aldi?
Robi
(Radumfang für Tacho messen)
> Ich habe diese Methode empfohlen, weil ich glaube, dass jemand der
> einen Tacho bei Aldi kauft, nicht auf allerhöchste Genauigkeit
> Wert legt.
Meinst Du die Elektronik vergißt mal eben einen Impuls zu zählen weil
sie von Aldi verkauft wurde? Schwachfug!
Der Rechner der in den von ALDI verkauften Tachos steckt ist bestimmt
auch in Markenprodukten zu finden. Oder rechnet ein Taschenrechner von
ALDI ungenauer als von Karstadt?
> Den Reifendurchmesser abmessen ist aber noch viel genauer, als
> die falsche Tabelle aus der Bedienungsanleitung.
ACK.
> Für eine *genaue* Messung musst du die Reifen auf den richtigen
> Druck aufpumpen und bei der Messung am Rad draufsitzen.
Genau. Drum find ich die Methode mit Klecks auf Reifen und Stück fahren
ideal.
Robi
> den Taillenumfang mißt der Schneider schließlich auch nicht mit
> dem Zollstock. ;-))
Die Taillen sind meist nicht so umfangreich wie ein ein MTB-Rad. ;-)
Robi
> Der Rechner der in den von ALDI verkauften Tachos steckt ist bestimmt
> auch in Markenprodukten zu finden. Oder rechnet ein Taschenrechner von
> ALDI ungenauer als von Karstadt?
übrigens ist das gar nicht unbedingt die regel, dass da die selbe
elektronik drinsteckt und die völlig gleichwertig ist.
ich entsinne mich, mein alter schultaschenrechner, ein texas
instrument, hat vielleicht ne halbe bis ganze sekunde gebraucht,
bis er nen sinus errechnet hat, wogegen mein privater casio
taschenrechner, kaum nähere ich mich dem knopf, das ergebnis
ausspuckt.
(am ergebnis ändert sich natürlich freilich nichts, da ist
ja zum glück intel outside)
f'up2: dafa
>U...@Aldibaran.de (Uta Kramer) schrieb:
>
>>Dafür muß ich das aber nicht ausbauen, mein Fahrrad hat da auch keinen
>>Schnellverschluß.
>
>War das von Aldi?
Nein, von Brinckmann, Bj. 1973, da hatte Aldi noch keine Fahrräder.
> Der Rechner der in den von ALDI verkauften Tachos steckt ist bestimmt
> auch in Markenprodukten zu finden. Oder rechnet ein Taschenrechner von
> ALDI ungenauer als von Karstadt?
Es gibt durchaus Unterschiede bei den Tachos.
Typ 1) Es wird zwischen 2 Impulsen der Zeitraum gemessen. Hierzu ist
eine recht genaue Uhr notwendig.
Typ 2) Es werden die Anzahl Impulse in einem bestimmten Zeitraum
gemessen. Hierzu braucht die Uhr nicht so genau sein. Bei langsamen
Geschwindigkeiten ist diese Methode sehr ungenau.
Wenn die Tachos billig (in der Herstellung) sein sollen, nimmt man
entweder die 2. Methode oder ein ungenaueres Uhrwerk.
Die Gesamtstrecke ist immer gleich genau, aber die angezeigte
Geschwindigkeit kann doch recht ungenau sein.
Gruss, Michael
--
Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten
Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
Friedrich Wilhelm auf dem dafa-Treffen
> Die Gesamtstrecke ist immer gleich genau, aber die angezeigte
> Geschwindigkeit kann doch recht ungenau sein.
Dafuer gehe ich hin und pruefe die Genauigkeit der Strecke an einer
Landstrasse mit Begrenzungspfaehlen. Die Geschwindigkeit habe ich
schon mal von Amts wegen geprueft bekommen, als die Polizisten
spasseshalber ihre Radarpistole auf mich gerichtet hatten. (Es
ging bergan, Geschwindigkeitsuebertretung meinerseits war wirklich
nicht moeglich). Auf Ihren Zuruf "25 km/h" rief ich zurueck "Stimmt
genau" und erntete breites Grinsen. So einen Service braeuchte ich
nochmal.
Gruss,
Frank
--
Norbert Marzahn sagt: Die Erde ist ja selbst ein |Frank Kuenzel
grosses Lebewesen und Lebewesen wachsen. Warum |Lorenzstr.8
sollte die Erde also nicht genauso gewachsen sein, |D-76135 Karlsruhe
wie jede Tomate, die mal ganz klein angefangen hat?|fr...@aldibaran.de
> Wolfgang Paul tipselte:
> >Für die einfachste aller Methoden, die Löwensenf-/Ketchup-/
> >Farbklecks-Methode braucht man weder den Raddurchmesser noch 3,14...
>
> Das muss dann aber ein extrem kleiner Farb/Senf/Ketchup-Fleck sein,
> damit das über Delta-Klecks-Durchmesser besser als mit dem Maßband
> direkt am Reifen wird.
Gemessen wird von Klecksachse zu Klecksachse, oder von Klecksaußenkante
zu Klecksaußenkante oder von Klecksinnenkante zu Klecksinnenkante. Oder
von Klecksschwerpunkt zu ... usw.
Da spielt die Klecksgröße keine Rolle.
Robi - kann aus seiner Konstrukteurshaut nicht raus.
Das muss dann aber ein extrem kleiner Farb/Senf/Ketchup-Fleck sein,
damit das über Delta-Klecks-Durchmesser besser als mit dem Maßband
direkt am Reifen wird.
>Wolfgang "nur-damit-es-keine-Verwirrung-gibt:-Das-
> 'Maßband'-allerdings-ist-noch-nötig" Paul
^^^^^^^
Aber bitte mit 1/10 mm Einteilung.
SCNR
Martin
> Wolfgang Paul tipselte:
> >Für die einfachste aller Methoden, die Löwensenf-/Ketchup-/
> >Farbklecks-Methode braucht man weder den Raddurchmesser noch 3,14...
>
> Das muss dann aber ein extrem kleiner Farb/Senf/Ketchup-Fleck sein,
> damit das über Delta-Klecks-Durchmesser besser als mit dem Maßband
> direkt am Reifen wird.
Du theoretisierst.
Lies <1ehzzb4.4l3ztat5di9cN%wp...@hamburg.de> und verstehe es.
Dem _Abstand_ zweier Kleckse ist die Größe egal.
f'up adjusted
Wolfgang "Probieren-geht-über-studieren" Paul
Warum ? Es ist doch kein Problem, immer am gleichen Ende des Flecks zu
messen ?
Gruß
Markus
>Martin Mitze wrote:
>>damit das über Delta-Klecks-Durchmesser besser als mit dem Maßband
>
>Warum ? Es ist doch kein Problem, immer am gleichen Ende des Flecks zu
>messen ?
Weil sich die Größe des Kleckses auf dem Boden/Reifen ändern kann. Damit
gibt es keinen definierten Meßpunkt mehr (z.B. die Mitte des Kleckses).
Die Methode "Maßband um den Reifen" dürfte damit wirklich genauer sein.
>Gemessen wird von Klecksachse zu Klecksachse, oder von Klecksaußenkante
>zu Klecksaußenkante oder von Klecksinnenkante zu Klecksinnenkante. Oder
>von Klecksschwerpunkt zu ... usw.
>Da spielt die Klecksgröße keine Rolle.
Das setzt aber voraus, daß der Schwerpunkt des Kleckses am Rad an der
gleichen Stelle bleibt. Oder daß der Klecks nicht größer wird. Oder ...
bei einer geforderten Genauigkeit von <=1mm reichlich waghalsige
Annahmen.
>Robi - kann aus seiner Konstrukteurshaut nicht raus.
Gruß von Wilfried, kann aus seiner Physikerhaut auch nicht raus.
--
ISO 9001: Eine Firma beschäftigt 9001 Mitarbeiter.
Einer arbeitet, die anderen verwalten die Regeln.
(Martin Halemeyer in einer internen Besprechung)
Oder.
Ein Fahrradreifen hat keinen Stahl in der Lauffläche, sondern Nylon
o.ä., und das hat zwar eine Höchst- aber keine Mindestlänge, und es
wird beim Abrollen unter Last tatsächlich komprimiert.
Aber beim Aldi-Tacho ist diese Diskussion zumindest für die Geschwin-
digkeitsanzeige ziemlich akademisch.
Ist eigentlich sonst noch wem aufgefallen, daß der zwar Dezimalen hat,
aber zwischen z.B. 17.8 und 18.4 km/h keine Zwischenwerte kennt?
Ciao,
Stefan
>Ich lege dazu zwei Zollstöcke hintereinander (der
>Raddurchmesser ist ja etwas größer als 2 Meter)
^^^^^^^^^^^
Oha, hier gibts noch Hochradfahrer?
Gruß, Gerd ;-)
Mein Tacho ist zwar nicht von Aldi sondern von Plus, sieht aber
sonst gleich aus. Bei dem seh ich das zwischen 32.8 und 33.1 km/h ;-)
Da läuft der Timer, der die Zeit zwischen zwei Impulsen zählt nicht
schnell genug. Aber was solls, mir ist das hinreichend genau. Mein
vorheriger Sigma hat ja nicht mal Dezimalstellen angezeigt.
Grüsse
Jürgen
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
Wenn du alle solche Lücken herausfindest, kannst du nachrechnen welches
Verfahren (Impulse / Zeit oder Zeit zwischen 2 Impulsen) er benutzt und
wie genau die Uhr drinnen ist.
--
"Nicht alle werden in detebe größenwahnsinnig.
Manche waren es schon vorher."
Christian Pree, 28.9.1700 ebendort