Auch ist es natürlich für den Kunden bestimmt schwerer etwas ohne
Kassenbon umzutauschen.
>Ist jemand das auch schon passiert, war heute Morgen bei Penny
>einkaufen. Auf meine Nachfrage nach dem Kassenbon sagte mir die
>Verkäuferin, dass es den nur noch auf Verlangen gibt und zeigte auf ein
>Plakat das an der Decke hing.
Gibt es *hier* bei REWE schon lange, vorhint beim Penny und NahKauf
gabs noch einen freiwillig...
Ashe
> Auch ist es natürlich für den Kunden bestimmt schwerer etwas ohne
> Kassenbon umzutauschen.
Wann kommt es mal vor das man umtauschen muss? Bei Aktionsware verlangt
man dann halt den Bon.
--
MfG Armin G.
Michael Holzt schrieb:
> Michael Schwindt wrote:
>> Noch dazu bin ich mir nicht sicher ob das überhaupt rechtens ist.
>
> Ja.
Jein.
>> Ich schließe schließlich beim Kauf einen Vertrag, und dazu gehört
>> auch der Vertrag (Kassenbon).
>
> Der Kassenbon ist kein Vertrag. Er ist eine Quittung darüber, daß
> Du deine aus dem Kaufvertrag entstandene Schuld beglichen hast. Der
> Kaufvertrag selber ist an keine Form gebunden und einfach durch das
> konkludente Handeln von Dir und der Kassiererin entstanden.
Nichtsdestotrotz hat er Anspruch auf eine Quittung. Man muß ihm nicht
automatisch eine ausstellen, aber wenn er eine verlangt, muß er sie auch
bekommen. §368 BGB.
Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.
> Ist jemand das auch schon passiert, war heute Morgen bei Penny
> einkaufen. Auf meine Nachfrage nach dem Kassenbon sagte mir die
> Verkäuferin, dass es den nur noch auf Verlangen gibt und zeigte auf
> ein Plakat das an der Decke hing.
Mich würde da einmal die rechtliche Situation dazu interessieren, daher
Crosspost und Fup2 nach de.soc.recht.misc.
Frage hierzu also:
muß ein Händler zwingend einem Kunden ohne Aufforderung eine
Kaufquittung aka Kassenbon im Einzelhandel zur Verfügung stellen?
Es wäre dazu schön, wenn entsprechende Stellen bzw. § aus dem BGB dazu
genannt werden könnten.
Uwe
> Ist jemand das auch schon passiert, war heute Morgen bei Penny
> einkaufen. Auf meine Nachfrage nach dem Kassenbon sagte mir die
> Verkäuferin, dass es den nur noch auf Verlangen gibt
Ja, eben gerade. Mich ärgert sowas.
Wenn sie dem Kunden den Kassenzettel nicht geben, können sie nach
Feierabend den Verkauf wieder rückgängig machen und die verkaufte Ware
unter "Schwund" oder "gestohlen" buchen. Verdammte Steuerbetrüger.
Penny macht immer mal wieder so Sachen, die die Kunden nerven, bis sie
wegbleiben. Einmal, das ist schon etwas her, waren es bis zur
Lächerlichkeit schrumpfende Packungsgrößen, z.B. Teewurst von 250 auf
150 Gramm. Dann war es eine Taktik, Preise zu erhöhen, aber die
Preisschilder nicht auszuwechseln. Jede Woche waren irgendwelche Sachen
plötzlich teurer, aber nicht am Regal, sondern erst an der Kasse. Dann
waren plötzlich Sachen ausgelistet, die viel gekauft werden, nicht nur
von mir, und zwar immer welche aus dem unteren Preissegment. Dann fingen
sie an, mit den Öffnungszeiten herumzuspielen, mal eine Stunde früher,
mal eine Stunde später, und immer wurde die Änderung erst am Samstag
angezeigt, so daß montags die frühen Kunden vor verschlossener Tür
standen.
Jedesmal treiben sie es so weit, daß ich irgendwann nicht mehr hingehe.
Und offenbar bin ich nicht der Einzige. Denn nach einem Jahr, oder so,
machen sie es wieder rückgängig. Dann versuchen sie, die Kunden mit
Aktionen zurückzuholen wie z.B. Ausweitung der Öffnungszeiten.
Es ist immer wieder Penny. Aber ausgerechnet Penny hat nichts, was es
nicht woanders mindestens genauso gut und genauso billig gibt. Auf Penny
kann ich immer am leichtesten verzichten. Und nun ist es mal wieder soweit :-)
Ich habe mal ein Interview mit einem der Manager gelesen, ein Foto war
auch dabei. Das war ein junger Bursche, ungefähr dreißig, und er gab nur
Schwachsinn von sich. Der Mann paßte gut zu den Kindereien, die Penny
ständig macht, fand ich.
> "Uwe Premer" schrieb:
>
>> Frage hierzu also:
>> muß ein Händler zwingend einem Kunden ohne Aufforderung eine
>> Kaufquittung aka Kassenbon im Einzelhandel zur Verfügung stellen?
>
> § 368 BGB: "Der Gläubiger hat ... auf Verlangen ein schriftliches
> Empfangsbekenntnis (Quittung) zu erteilen."
>
> Also: Nein!
Ok, das wäre also geklärt.
Damit ergibt sich dann folgende Schlußfolgerung:
Penny will sparen, deren Rechtsabteilung wird fündig im BGB: "aha, wir
müssen ja gar keine Kassebons jedesmal dem Kunden aushändigen, nur auf
Verlangen..."
Fazit: was für eine Armut bei dem Unternehmen!
Denn: Eigentlich gehört ein ordentlicher Kassenbon zum
"guten Ton" einer Einzelhandelskette und auch sogar mit als
"Aushängeschild".
Mein Kommentar: man wird halt sehen müssen, was es denen wirklich
bringt... (und zudem den Kunden...)
scnr, Uwe & Crosspost/Fup2 de.alt.fan.aldi
--
System: Sony VAIO VGN-CR31S
Processor: Intel(R) Core(TM)2 Duo CPU T8100 @ 2.10GHz
OS : aptosid 2010-02 "?????" - KDE 4.4.5 -
Kernel: Linux 2.6.35-4.slh.9-aptosid-amd64 #1 SMP x86_64 GNU/Linux
> Damit ergibt sich dann folgende Schlußfolgerung:
> Penny will sparen, deren Rechtsabteilung wird fündig im BGB: "aha, wir
> müssen ja gar keine Kassebons jedesmal dem Kunden aushändigen, nur auf
> Verlangen..."
Vielleicht war es nicht die Rechtsabteilung, sondern die Putzfrau, die
es leid war die vielen weggeworfenen Belege auffegen zu müssen.
An Tankstellen habe ich lange nicht mehr erlebt, dass ich ohne
Aufforderung eine Quittung erhalte.
Harald
Mich nicht. Ich würde mich freuen!
Wenn ich (Neukauf, Lidl) gefragt werde: "Kassenbon?" sag' ich:
"Nein, danke, was soll ich damit?[1] - Das Geld ist *weg!*, so oder so!"
> Wenn sie dem Kunden den Kassenzettel nicht geben, können sie nach
> Feierabend den Verkauf wieder rückgängig machen und die verkaufte Ware
> unter "Schwund" oder "gestohlen" buchen. Verdammte Steuerbetrüger.
Echt?
Das bedarf - zumindest für mich - einer detaillierten Erklärung!
Einen im Kassensystem als Verkauf registrierten Vorgang nachträglich als
"Schwund" bezeichnen[2]? Und diese Manipulation kann man nicht durchführen,
wenn der Kunde den Kassenbon erhalten hat? Sorry, Jörn, aber das glaub' ich
nicht! Entweder bin ich grad geistig überfordert, oder du erzählst Unsinn.
*Weiss* die Kasse, ob der Bon ausgehändigt wurde oder nicht? Ich glaube nicht.
Doch müsste man dann manuell registrieren, welcher Kunde welchen Bon erhalten
hat, um bei Bedarf mit Hilfe des Kunden nachprüfen zu können, welche Verkäufe/
Einnahmen getätigt wurden. Halte ich für sehr unwahrscheinlich.
> Penny macht immer mal wieder so Sachen, die die Kunden nerven, bis sie
> wegbleiben. Einmal, das ist schon etwas her, waren es bis zur
> Lächerlichkeit schrumpfende Packungsgrößen, z.B. Teewurst von 250 auf
> 150 Gramm.
Sowas kann, muss aber nicht zu erhöhtem Blutdruck führen - ich nehm' derlei
Faxen inzwischen gelassen.
Dann kaufste halt (gleichbleibender Kg-Preis vorausgesetzt) 2 Packungen
Teewurst und hast 300gr. davon im Haus! Und wenn du heute nur 150gr. verzehrst,
hält sich der Rest, weil unangebrochen.
> Dann war es eine Taktik, Preise zu erhöhen, aber die Preisschilder nicht
> auszuwechseln.
[Weiteres Penny-Genörgel]
Es gibt eine Menge anderer Discounter, die auch mit deinem Besuch beehrt werden
möchten! Wo Problem?
mfg
Claus
[1]Ich bin (toi,toi,toi) bislang frei von dem Zwang nachzurechnen, ob sich die
Kassiererin evtl. vertippt hat - sollte es sich um *deutliche* Fehler handeln,
merk' ich das schon. Wegen 10 Cent mach' ich keinen Aufstand, möcht's also garnicht
wissen. Dinge, für die ich einen Kassenbon als Dokument für den Garantiefall brauche,
(also meist Artikel technischer Art, a'la PC) kauf' ich sowieso nicht bei $Discounter
sondern im Fachhandel oder Online. Der Garantiefall ist aber bislang noch nie ein-
getreten, ich scheine ein Glückspilz zu sein - $Gegenstand verreckt erst, wenn die
Garantie eh' schon lange abgelaufen ist.
[2]Wo ein Wille ist, findet sich meist auch ein Weg.
Aber so schlicht ist der sicherlich nicht.
> Damit ergibt sich dann folgende Schlußfolgerung:
> Penny will sparen, deren Rechtsabteilung wird fündig im BGB: "aha, wir
Bei einem Discounter ist der Wunsch ja nun nicht so überraschend.
> müssen ja gar keine Kassebons jedesmal dem Kunden aushändigen, nur auf
> Verlangen..."
> Fazit: was für eine Armut bei dem Unternehmen!
> Denn: Eigentlich gehört ein ordentlicher Kassenbon zum
> "guten Ton" einer Einzelhandelskette und auch sogar mit als
> "Aushängeschild".
Allerdings sehen die Kassierer auch, daß nur ein geringer Teil der
Kunden den Bon auch haben will. Im Lebensmittelbereich dürfte der Anteil
unter 25% liegen. (Eigene Beobachtung) Wozu dann nur für die Tonne drucken?
> Mein Kommentar: man wird halt sehen müssen, was es denen wirklich
> bringt... (und zudem den Kunden...)
Etwa 75% eingeparte Bonrollen? Und seltenere Rollenwechsel => weniger
Wartezeit für den Kunden.
Ralf
[...]
> Fazit: was für eine Armut bei dem Unternehmen!
> Denn: Eigentlich gehört ein ordentlicher Kassenbon zum
> "guten Ton" einer Einzelhandelskette und auch sogar mit als
> "Aushängeschild".
Finde ich nicht!
Den Multitaskern z.B., die während des Einkaufs bzw. Kassiervorgangs
mittels Händi ihre Umwelt nerven, statt sich auf das zu konzentrieren,
was *jetzt* angesagt ist, nämlich: zügig einpacken, zahlen und sich
verpissen, kann man wohl zumuten, beim Einkauf ein bischen mitzurech-
nen, imho.
> Mein Kommentar: man wird halt sehen müssen, was es denen wirklich
> bringt... (und zudem den Kunden...)
Was es Penny et.al. bringt (besserer Kundendurchsatz an der Kasse,
weil überflüssiges Gefummel wegrationalisiert?) interessiert mich kaum.
Kunden wie mir bringt es, der Entsorgung überflüssigen Mülls enthoben
zu sein. (Ich bin noch nicht so alt, dass ich hinter der Kasse nicht mehr
wüsste, was ich gekauft habe und was es ungefähr kosten darf.)
mfg
Claus
>> Penny will sparen, deren Rechtsabteilung wird fündig im BGB: "aha,
> Bei einem Discounter ist der Wunsch ja nun nicht so überraschend.
>> Fazit: was für eine Armut bei dem Unternehmen!
>> Denn: Eigentlich gehört ein ordentlicher Kassenbon zum
>> "guten Ton" einer Einzelhandelskette und auch sogar mit als
>> "Aushängeschild".
>
> Allerdings sehen die Kassierer auch, daß nur ein geringer Teil der
> Kunden den Bon auch haben will. Im Lebensmittelbereich dürfte der
> Anteil unter 25% liegen. (Eigene Beobachtung) Wozu dann nur für die
> Tonne drucken?
>> Mein Kommentar: man wird halt sehen müssen, was es denen wirklich
>> bringt... (und zudem den Kunden...)
>
> Etwa 75% eingeparte Bonrollen? Und seltenere Rollenwechsel => weniger
> Wartezeit für den Kunden.
So seh' ich das auch.
mfg
Claus
> "Uwe Premer" schrieb:
>
>> Frage hierzu also:
>> muß ein Händler zwingend einem Kunden ohne Aufforderung eine
>> Kaufquittung aka Kassenbon im Einzelhandel zur Verfügung stellen?
>
> § 368 BGB: "Der Gläubiger hat ... auf Verlangen ein schriftliches
> Empfangsbekenntnis (Quittung) zu erteilen."
>
> Also: Nein!
Ok, das wäre also geklärt.
Damit ergibt sich dann folgende Schlußfolgerung:
Penny will sparen, deren Rechtsabteilung wird fündig im BGB: "aha, wir
müssen ja gar keine Kassebons jedesmal dem Kunden aushändigen, nur auf
Verlangen..."
Fazit: was für eine Armut bei dem Unternehmen!
Denn: Eigentlich gehört ein ordentlicher Kassenbon zum
"guten Ton" einer Einzelhandelskette und auch sogar mit als
"Aushängeschild".
Mein Kommentar: man wird halt sehen müssen, was es denen wirklich
bringt... (und zudem den Kunden...)
scnr, Uwe & Crosspost/Fup2 de.alt.fan.aldi
> Uwe Premer typed:
>
>> Fazit: was für eine Armut bei dem Unternehmen!
>> Denn: Eigentlich gehört ein ordentlicher Kassenbon zum
>> "guten Ton" einer Einzelhandelskette und auch sogar mit als
>> "Aushängeschild".
>
> Finde ich nicht!
2 Stühle, 2 Meinungen.
> Den Multitaskern z.B., die während des Einkaufs bzw. Kassiervorgangs
> mittels Händi ihre Umwelt nerven, statt sich auf das zu konzentrieren,
> was *jetzt* angesagt ist, nämlich: zügig einpacken, zahlen und sich
> verpissen, kann man wohl zumuten, beim Einkauf ein bischen mitzurech-
> nen, imho.
Logisch. Einkauf darf ja auch kein "Erlebnis" oder so sein.
Was deine "Multitasker" angeht: aktzeptabel, deine Meinung.
Was die Mitrechnerei dagegen angeht: bei Großeinkäufen nack.
>> Mein Kommentar: man wird halt sehen müssen, was es denen wirklich
>> bringt... (und zudem den Kunden...)
>
> Was es Penny et.al. bringt (besserer Kundendurchsatz an der Kasse,
> weil überflüssiges Gefummel wegrationalisiert?) interessiert mich
> kaum.
Kann ich mir denken.
> Kunden wie mir bringt es, der Entsorgung überflüssigen Mülls
> enthoben zu sein.
Die Joghurtverpackungen und Nudelverpackungen läßt du aber nicht da...?
Oder sagen wir: die Umverpackungen von DVDs/CDs usw.?
Uwe
> Joern Abatz typed:
>> On Sat, 18 Sep 2010 18:27:15 +0200, Michael Schwindt wrote:
>>
>>> Ist jemand das auch schon passiert, war heute Morgen bei Penny
>>> einkaufen. Auf meine Nachfrage nach dem Kassenbon sagte mir die
>>> Verkäuferin, dass es den nur noch auf Verlangen gibt
>>
>> Ja, eben gerade. Mich ärgert sowas.
>
> Mich nicht. Ich würde mich freuen!
> Wenn ich (Neukauf, Lidl) gefragt werde: "Kassenbon?" sag' ich:
> "Nein, danke, was soll ich damit?[1] - Das Geld ist *weg!*, so oder
> so!"
Bei Bareinkäufen in manchen Fällen grad noch akzeptabel.
Bei Karteneinkäufen verlange ich per default den Bon, und das "warum"
dürfte klar sein.
>> Wenn sie dem Kunden den Kassenzettel nicht geben, können sie nach
>> Feierabend den Verkauf wieder rückgängig machen und die verkaufte
>> Ware unter "Schwund" oder "gestohlen" buchen. Verdammte
>> Steuerbetrüger.
>
> Echt?
> Das bedarf - zumindest für mich - einer detaillierten Erklärung!
Für mich allerdings auch.
Jene Aussage halte ich eher für eine Annahme als für einen Fakt.
> [...] Dinge, für die ich einen Kassenbon als
> Dokument für den Garantiefall brauche, (also meist Artikel technischer
> Art, a'la PC) kauf' ich sowieso nicht bei $Discounter sondern im
> Fachhandel oder Online. Der Garantiefall ist aber bislang noch nie
> ein- getreten, ich scheine ein Glückspilz zu sein - $Gegenstand
> verreckt erst, wenn die Garantie eh' schon lange abgelaufen ist.
> [...]
[x] du bist der absolute Ideal- besser noch Vorzeige-Kunde des Fach- und
Online-Handels.
Und wahrscheinlich gibt es sowas *sehr* selten, dass Jemand nix zu
reklamieren hat heutzutage.
Das ist defintiv gesetzwidrig! Du musst den NAchweis erhalten das du die
Waren bezahlt hast! MfG theo
Wie willst du das Eigentum an den Sachen in deinem Einkaufswagen
nachweisen? Denk mal nach bevor du die Finger in Bewegung setzt. ^^ MfG theo
Moppelkotze, gedruckt werden muss der Bon so oder so! MfG theo
--
MfG Armin G.
> Bei Bareinkäufen in manchen Fällen grad noch akzeptabel.
> Bei Karteneinkäufen verlange ich per default den Bon, und das "warum"
> dürfte klar sein.
Und diese Frage tat sich mir jetzt auf beim Lesen des Threads,
vielleicht habe ich es auch überlesen:
Gilt das nur bei Barkauf, oder wird der Bon bei Kartenkauf auch nur auf
Verlangen ausgedruckt?
>> [...] Dinge, für die ich einen Kassenbon als
>> Dokument für den Garantiefall brauche, (also meist Artikel technischer
>> Art, a'la PC) kauf' ich sowieso nicht bei $Discounter sondern im
>> Fachhandel oder Online. Der Garantiefall ist aber bislang noch nie
>> ein- getreten, ich scheine ein Glückspilz zu sein - $Gegenstand
>> verreckt erst, wenn die Garantie eh' schon lange abgelaufen ist.
>> [...]
>
> [x] du bist der absolute Ideal- besser noch Vorzeige-Kunde des Fach- und
> Online-Handels.
> Und wahrscheinlich gibt es sowas *sehr* selten, dass Jemand nix zu
> reklamieren hat heutzutage.
Vor allem kommt _für mich_ nicht nur die Rückgabe technischer Dinge in
Frage, durchaus auch Textilien, beschädigte Glas- oder Porzellanartikel,…
Hardy
--
Wer quer sich in die Adern ritzt
schon bald im PLK einsitzt.
Das Leben ist dann nicht vorbei.
'S gibt bloß 'ne Riesensauerei. (HG. Bickel)
> Das ist defintiv gesetzwidrig! Du musst den NAchweis erhalten das du die
> Waren bezahlt hast! MfG theo
Aber kann ich nicht auch auf den Nachweis verzichten? Ich werde ja auch
nicht belangt, wenn ich den Bon wegwerfe.
Und an diesem "erhalten müssen" habe ich so als Laie meine Zweifel. Ich
denke, dass es wohl eher heißen müsste: Du musst die Möglichkeit
erhalten den Nachweis der Bezahlung anzutreten.
Und dem sollte Genüge getan sein damit, dir auf Wunsch ein Bon
ausgehändigt wird.
Aber: IANAL
Hardy
--
Bildungsdünkel ist heutzutage völlig unangebracht - dazu sind
die Dinge zu sehr im Fluss - höchstens geeignet als Kompensation,
um ein klägliches Ego ein bisschen aufzupäppeln ...
(Inez Fitzcarillo)
[Kein Bon an der Kasse OK?]
> Wie willst du das Eigentum an den Sachen in deinem Einkaufswagen
> nachweisen? Denk mal nach bevor du die Finger in Bewegung setzt. ^^ MfG theo
Wenn kein Bon herausgegeben wird, duerfte sich die Beweislast
auch entsprechend umkehren. Solange also keine Videoaufnahme
deines Diebstahls vorliegt, bleibt dann nur Inventur oder das
Schliessen der Kasse und Nachsuchen des dort abgespeicherten Bons.
Ich glaube aber, dass ich in so einem Fall dann meine Arbeits-
zeit fuers darauf Warten in Rechnung stellen wuerde.
Gruesse, Lothar
--
Lothar Kimmeringer E-Mail: spam...@kimmeringer.de
PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)
Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
questions!
> Damit ergibt sich dann folgende Schlußfolgerung:
> Penny will sparen, deren Rechtsabteilung wird fündig im BGB: "aha, wir
> müssen ja gar keine Kassebons jedesmal dem Kunden aushändigen, nur auf
> Verlangen..."
>
> Fazit: was für eine Armut bei dem Unternehmen!
> Denn: Eigentlich gehört ein ordentlicher Kassenbon zum
> "guten Ton" einer Einzelhandelskette und auch sogar mit als
> "Aushängeschild".
Kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich keinen Kassenzettel will, dann
brauch ich auch niemand, der mir versucht, einen anzudrehen. Ich finde
es gut, wenn Geschäfte aufhören, diesen in vermutlich > 90% der Fälle
überflüssigen Müll zu produzieren.
Florian
--
Any sufficiently advanced bug is indistinguishable from a feature.
-- Rich Kulawiec
>>> Etwa 75% eingeparte Bonrollen? Und seltenere Rollenwechsel => weniger
>>> Wartezeit für den Kunden.
>> So seh' ich das auch.
> Moppelkotze, gedruckt werden muss der Bon so oder so!
Wenn der Bon nur mehr auf Wunsch des Kunden ausgegeben wird muss er
ansonsten nicht gedruckt werden. Siehst Du das anders?
mfg
otto
>Fazit: was für eine Armut bei dem Unternehmen!
Blödsinn. Die bekommen demnächst den 1.Preis für die beste
Umweltschutzidee.
Wenn ich einen Bon brauche für Nachbarschafteinkäufe oder für
Gewährleistung, dann frage ich halt nach.
Am 18.09.2010 20:35, schrieb Joern Abatz:
> Wenn sie dem Kunden den Kassenzettel nicht geben, können sie nach
> Feierabend den Verkauf wieder rückgängig machen und die verkaufte Ware
> unter "Schwund" oder "gestohlen" buchen. Verdammte Steuerbetrüger.
Sorry, wenn ich ein Vorurteil zerstören muss....was Du schreibst,
ist Unsinn.
Glaubst Du wirklich, dass der Kassenbon der einzige Beleg ist, der
bei einem Kauf erzeugt wird? Natürlich nicht. Im Hintergrund werden
Journale geführt, da ist alles aufgezeichnet, was auf einer Kasse
verkauft/storniert/retourniert/whatever wurde. Schon allein wegen
dem Finanzamt ist das so.
Die einzige Chance, Ware rauszugeben ohne dass eine Kassendifferenz
entsteht, ist den Bon nach dem Verkauf zu stornieren. Das darf die
"normale" Kassierin aber üblicherweise nicht.
Und selbst wenn doch, die Kasse hat aufgezeichnet, /wer/ /was/ /wann/
storniert hat. Da wird vergleichen, ob die Kennzahlen (Stornos/Bon z.B.)
einer Kassierin auffällig größer sind als bei anderen.
Es gibt viel bessere Möglichkeiten zu bescheißen...das lege ich hier
aber nicht dar :-)
> Penny macht immer mal wieder so Sachen, die die Kunden nerven, bis sie
> wegbleiben. Einmal, das ist schon etwas her, waren es bis zur
> Lächerlichkeit schrumpfende Packungsgrößen, z.B. Teewurst von 250 auf
> 150 Gramm.
Das macht nicht Penny, sondern die Industrie.
> Ich habe mal ein Interview mit einem der Manager gelesen, ein Foto war
> auch dabei. Das war ein junger Bursche, ungefähr dreißig, und er gab nur
> Schwachsinn von sich.
Auch das ist kein Penny-Spezifikum...sieht und hört man leider oft.
vg,
Wolfgang,
in der Handelskassen-Materie drin
--
From-address is Spam trap
Use: wolfgang (dot) mahringer (at) sbg (dot) at
Am 19.09.2010 09:48, schrieb Michael Zink:
> Sag das mal nem Einzelhändler ...
> Die machen sich zum Teil Gedanken, ob man nicht irgendwie einzelne
> Zeilen weglassen kann ohne daß das dann zu blöd aussieht.
So ist es, das wird tatsächlich gemacht.
> Der Preis _eines_ Bons ist sicher vernachlässigbar. Aber die Menge
> machts.
Richtig.
o weniger Papierrollen vorhalten weil geringerer Papierverbrauch
o schnellere Abwicklung an der Kassa
o im Laden fliegen weniger Bon am Boden rum
o Bondrucker werden weniger beansprucht (ja, echt!)
vg,
Wolfgang
Ich habs in Rom gemerkt. Du MUSST die Quittung mitnehmen! Mir ist da
auch schon eine Bedienung raus gefolgt, weil ich die Quittung liegen
gelassen hab. Geht wohl hauptsächlich drum die Steuerhinterziehung
einzudämmen. So wurds mir auf jeden Fall erklärt.
Gruß
Paddie
> Am 18.09.2010 20:35, schrieb Joern Abatz:
>
>> Penny macht immer mal wieder so Sachen, die die Kunden nerven, bis sie
>> wegbleiben. Einmal, das ist schon etwas her, waren es bis zur
>> Lächerlichkeit schrumpfende Packungsgrößen, z.B. Teewurst von 250 auf
>> 150 Gramm.
>
> Das macht nicht Penny, sondern die Industrie.
Hierzu noch ein Beispiel von Tengelmann. Habe Sardellen gebraucht
und im Regal zwei Glaeser gefunden (Preise und Mengen weiss ich
nicht mehr auswendig). Produkt A stand mit 2 Eur/100 g im Regal,
Produkt B mit 3,50 EUR/100 g. Logischerweise wurde Produkt A
laut Verkaeufer sehr gut von der Kundschaft angenommen. Bloed
nur, dass der eine Preis auf Basis der Fuellmenge, der andere
Preis auf Basis des Abtropfgewichtes berechnet war. Haette man
Produkt A genauso berechnet, waere Produkt B billiger gewesen.
Der eben oben angesprochene Verkaeufer meinte, dass 1. diese
Schilder sowieso keiner anschaut (warum kaufen dann so viele
das "billigere" Produkt?), ausserdem wuerden die Schilder von
den Firmen selbst mitgeliefert, man koenne sie daher jetzt
auch nicht kontrollieren, man gaebe meinen Hinweis aber gerne
weiter. Wenn ich das naechste mal da vorbeischauen werde, werde
ich sicherlich feststellen koennen, wie sehr die Anmerkung von
mir zu einem Erfolg gefuehrt haben wird...
VG Michael
Da werde ich aber immer gefragt, ob ich einen Bon benötige...
Das ist was anderes als das der Kunde um einen "betteln" muß :-)
VG Michael
VG Michael
> Also werfe immer einen Blick auf den Kassenbon, es ist mir schon so oft
> passiert, daß Sachen doppelt abgerechnet wurden, oder mal das 2 Tüten
> auf der Rechnung standen obwohl ich keine genommen habe. Sind zwar nur
> kleine Beträge, aber erstaunlicher Weise immer zu meinem Nachteil ...
Das haben bisher, durchaus öfters schon per Auge gegenkontrolliert,
meine Ohren bisher gut für mich erledigt.
man/düp/
Aber auf jeden Fall auch ein Argument und kein schlechtes.
Das muss heißen: Liest du schon oder schreibst du noch!
Hardy
--
Irgendwo gibt es jetzt gerade Freibier und ich kriege es nicht.
Sauerei. Freibier gehört verboten. Peter Wenz
> [x] du bist der absolute Ideal- besser noch Vorzeige-Kunde des Fach- und
> Online-Handels.
Oder ein Spin-Doctor.
Bei Penny?
Hardy
--
Man muss gut überlegen, was man will. Es könnte passieren,
dass man es bekommt. (Meat Loaf)
>> Wenn sie dem Kunden den Kassenzettel nicht geben, können sie nach
>> Feierabend den Verkauf wieder rückgängig machen und die verkaufte Ware
>> unter "Schwund" oder "gestohlen" buchen. Verdammte Steuerbetrüger.
>
> Echt?
> Das bedarf - zumindest für mich - einer detaillierten Erklärung!
> Einen im Kassensystem als Verkauf registrierten Vorgang nachträglich als
> "Schwund" bezeichnen[2]? Und diese Manipulation kann man nicht durchführen,
> wenn der Kunde den Kassenbon erhalten hat? Sorry, Jörn, aber das glaub' ich
> nicht! Entweder bin ich grad geistig überfordert, oder du erzählst Unsinn.
> *Weiss* die Kasse, ob der Bon ausgehändigt wurde oder nicht?
In diesem Thread hatte vor meinem Posting schon einer erzählt, wie die
Kasse, als der nächste Kunde fertig war, den vorigen Kassenbon
nachträglich gedruckt hat.
Über irgendeinen Discounter wurde mal in der Presse berichtet, daß die
Mitarbeiter immer abends die nicht ausgehändigten Kassenbons stornieren
müssen, wie lange das immer dauern würde, und daß sie die Überstunde
nicht bezahlt kriegen. Ich weiß aber nicht mehr, welcher Discounter.
Von Tankstellen ist allgemein bekannt, daß sie nicht ausgehändigte
Kassenbons grundsätzlich stornieren.
Mir wurde mal bei Lidl in Altona ein Einkauf storniert, weil die Frau an
der Kasse meinen Schein frühmorgens nicht wechseln konnte.
Wenn ein Kassenbon storniert ist, dann hat der Kauf einfach nicht
stattgefunden. Daß die Ware trotzdem weg ist, merkt man erst bei der
nächsten Inventur. Und dann heißt es "Schwund".
> Die einzige Chance, Ware rauszugeben ohne dass eine Kassendifferenz
> entsteht, ist den Bon nach dem Verkauf zu stornieren.
Und das macht der Filialleiter abends. Und das normale Personal muß die
Dinger aus dem Papierkorb holen und glattstreichen.
>> Lächerlichkeit schrumpfende Packungsgrößen, z.B. Teewurst von 250 auf
>> 150 Gramm.
>
> Das macht nicht Penny, sondern die Industrie.
Die liefern genau das, was gewünscht wird.
> ausserdem wuerden die Schilder von
> den Firmen selbst mitgeliefert
Bei einem Penny hat mir der Filialleiter geantwortet, er müsse das Schild
dann wohl mal neu ausdrucken.
Bei AN gab es mal eine Diskussion zwischen den Mitarbeitern, wer die
Schilder für die Aktionsware angenommen hat, und wer sie nun anbringen
soll.
>Rüdiger Silberer schrieb:
>> Am 19.09.2010 schrieb Ludger Averborg:
>>
>>
>>> Und Brot, wenn die 3. Scheibe verschimmelt ist; Kartoffeln, wenn da
>>> haufenweise schlechte in der Tüte sind, Mandeln, wenn in der Packung
>>> Glassplitter drin sind und und ...
>>
>> Dafür braucht man im Normalfall aber keinen Kassenbon. Ich hatte auch
>> schon Wurst oder Käse die verdorben waren, die trag im am nächsten Tag
>> zurück und bekomme ohne Kassenbon mein Geld zurück oder neue Ware.
>
>Bei Penny?
Das machen die durchaus, warum auch nicht?
Ashe
Desweiteren gebe ich mal folgendes zu bedenken, in meinem ganzen Leben
habe ich es bis jetzt - in Bezug auf Supermärkte - nur bei einer Kette
erlebt das sich auch zu meinen Gunsten verrechnet wurde, was ja gemäss
Wahrscheinlichkeit 50:50 sein müsste. Das war/ist Aldi! Ansonsten hat
man sich egal, ob real, Hit, Rewe, Tengelmann, Edeka, Penny, NP, Extra
oder Lidl immer nur zu meinen Ungunsten verrechnet, falschen Preis im
System gahbt. Ich sehe die daher eher in der Pflicht nachzuweisen das
sie ordentlich gebucht haben. MfG theo
Warum auch, es ist niemand verpflichtet ohne einen Kaufnachweis
umzutauschen, das ist Kulanz.
Und da ich fast nie bei Penny einkaufe, kann ich deren Kulanz nicht
beurteilen.
>Jedesmal treiben sie es so weit, daß ich irgendwann nicht mehr hingehe.
.^^^^^^^^............................................^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Hmmmm ...
Henning
--
dafa-Home: http://www.aldibaran.de
FAQ, Filialen, Preisuebersicht ...
>On Sat, 18 Sep 2010 19:35:36 +0100, Joern Abatz wrote:
>
>>Jedesmal treiben sie es so weit, daß ich irgendwann nicht mehr hingehe.
>.^^^^^^^^............................................^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>
>Hmmmm ...
Das scheint mir in die "Rauchen abzugewöhnen ist doch kein Problem:
Das schaffe ich locker mehrmals im Monat"-Kathegorie zu gehören.
CU!
Ulrich
--
In 3 Monaten und 6 Tagen ist Weihnachten
OZJK5 TZ2SO 6661P FGKHS XV0XD P0AH2 I6CMK NEWU8 3AEBI
Stellt euch vor, es ist Sonntag und keiner geht hin!
>> An Tankstellen habe ich lange nicht mehr erlebt, dass ich ohne
>> Aufforderung eine Quittung erhalte.
>>
>> Harald
>
> Da werde ich aber immer gefragt, ob ich einen Bon benötige...
> Das ist was anderes als das der Kunde um einen "betteln" muß :-)
Das passiert mir nur manchmal.
Harald
>> Warum Armut, Tankstellen machen das schon seit Jahrzehnten.
>
> Bei Tanken fiel es mir auch schon vor Jahrzehnten auf, dass die
> Kassierer erst den Bon druckten, dann fragten, ob ich ihn auch haben
> wollte. Bei einem "Nein" verschwand er in einer Schublade. Insofern
> hinkt der Vergleich, denn Papier wurde so nicht gespart.
Das ist mir nie aufgefallen, allerdings gab es wohl eine Übergangszeit,
das wurde der Bon noch automatisch gedruckt und viele haben den nicht
mitgenommen, das führte dazu, dass das Kassenpersonal sich die
Handbewegung gespart hat, den Bon abzureissen und dem Kunden vorzulegen.
Inzwischen kenne ich keine Tankstelle mehr, bei der der Bon automatisch
gedruckt wird.
> Einen möglichen Grund für solches Vorgehen erfuhr ich dann während
> eines "Gastspiels" bei Esso: Firmenangehörige belegten mit Kassenbons
> ihren (subventionierten) Eigenverbrauch und bekamen dafür eine
> prozentuale Rückvergütung.
Ich kann deine Antwort nicht nachvollziehen, der Tankstellenmitarbeiter
kann sich problemlos Bons von Kunden ausdrucken lassen, die den nicht
mitnehmen.
Harald
Doch, dem OP ist es passiert.
Ob nur Dummheit der Kassenkraft, Versuch abzuwimmeln oder was auch immer
ist ungeklärt.
Harald
>> Jeder Kunde der seinen Bon Anfordert kostet ein paar Sekunden
>> zusätzliche Zeit an der Kasse. Der Preis für ein wenig Papier wird
>> das nicht aufwiegen.
>
> Die Zeit geht aber den anderen Kunden "verloren", das Papier jedoch
> muss von Penny bezahlt werden.
Und der Mitarbeiter muss dafür nicht bezahlt werden?
Letztlich addiert sich die Zeit über den Tag und den Monat.
Es können weniger Kunden pro Kasse bedient werden, die Wartezeit für die
Kunden steigt.
Harald
Ich kann dem nicht entnehmen, dass eine Beleg unaufgefordert zu
erstellen ist.
Kannst du mir die Stelle zeigen, wo das im §368 Steht?
>
> SCNR,
Jaja, ich grinse über dich. ;-)
Harald
Dachtest Du an etwas 'katholisches'?
Dorothee
>Thomas Grueske schrieb:
>> Theodor.Hellwald wrote:
>>> Das ist defintiv gesetzwidrig!
>>
>> Nein, ist es nicht, und die Begründung dafür ist auch in diesem thread
>> zu finden. Liest du auch oder schreibst du nur?
>
>Das muss heißen: Liest du schon oder schreibst du noch!
Nun, Theo hat ja schon häufiger angemerkt, dass Lesen ihn leiden
lässt. Er hat da ja auch eine Selbsthilfegruppe°, die er ständig
weiter empfiehlt, obwohl sie ihm offensichtlich noch nicht helfen
konnte.
Günter, ohne f'up2°
Ich dachte da eher an IKEA.
Hardy
--
Wussten sie schon, dass Betreffzeilen bis zu 255 Zeichen fassen
und dass dort ohne Mühe kürzere Mitteilungen verfasst werden können,
ohne den eigentlichen Mailkörper unnötig aufzublähen?
>Guenter Schink schrieb:
>> Hartmut Schiszler meinte
>>
>>> Thomas Grueske schrieb:
>>>> Theodor.Hellwald wrote:
>>>>> Das ist defintiv gesetzwidrig!
>>>> Nein, ist es nicht, und die Begründung dafür ist auch in diesem thread
>>>> zu finden. Liest du auch oder schreibst du nur?
>>> Das muss heißen: Liest du schon oder schreibst du noch!
>>
>> Nun, Theo hat ja schon häufiger angemerkt, dass Lesen ihn leiden
>> lässt. Er hat da ja auch eine Selbsthilfegruppe°, die er ständig
>> weiter empfiehlt, obwohl sie ihm offensichtlich noch nicht helfen
>> konnte.
>
>Ich dachte da eher an IKEA.
Du bist zu gut für diese Welt.
Günter
>
> U. A. in Deutschland _kann_ der Kunde eine Quittung verlangen.
>
>> Und an diesem "erhalten müssen" habe ich so als Laie meine Zweifel. Ich
>
> AFAIK ist das in Italien so. Der Käufer muß eine Quittung erhalten und
> diese zumindest kurzzeitig aufheben. (Hab ich zumindest irgendwo
> gelesen.)
> In Deutschland ist das definitiv nicht so.
>
> Michael
Nicht nur in Italien, sondern neuerdings auch in Griechenland solltest
Du den Bon mindestens 100m vom Ausgabeort aufbewahren. Erwischt Dich die
Finanz/Zollpolizei wird's teuer - für Dich und viel teurer für den
Laden, bis zum Konzessionsentzug. Kann lässig 1000 Oypos sein.
hannes
Warum nicht? Bei REWE machen sie es anstandslos, bei Max Bahr
(Baumärkte) gibt es zumindest ohne Beleg neue Ware oder einen
Verrechnungsbeleg (wohl wegen der sonst vorhandenen Betrugsmöglichkeit
bei Rückgabe von Artikeln, die herabgesetzt oder bei Wettbewerbern
gekauft oder gar gestohlen wurden).
Thorsten
Richtig, deshalb wird das auch bei großen Ketten nicht vorkommen,
allenfalls bei kleinen Einzel- oder Familienunternehmen ("Bauern,
Metzger, Wirte") ist so etwas noch drin, und den klassischen
Handwerkersatz "Brauchen Sie eine Rechnung?" bekommt man auch nicht mehr
zu hören, seit man Handwerkerrechnungen steuerlich geltend machen kann.
Thorsten
[Mauscheleien an der Kasse]
> Über irgendeinen Discounter wurde mal in der Presse berichtet, daß die
> Mitarbeiter immer abends die nicht ausgehändigten Kassenbons
> stornieren müssen, wie lange das immer dauern würde, und daß sie die
> Überstunde nicht bezahlt kriegen. Ich weiß aber nicht mehr, welcher
> Discounter.
>
> Von Tankstellen ist allgemein bekannt, daß sie nicht ausgehändigte
> Kassenbons grundsätzlich stornieren.
>
> Mir wurde mal bei Lidl in Altona ein Einkauf storniert, weil die Frau
> an der Kasse meinen Schein frühmorgens nicht wechseln konnte.
>
> Wenn ein Kassenbon storniert ist, dann hat der Kauf einfach nicht
> stattgefunden. Daß die Ware trotzdem weg ist, merkt man erst bei der
> nächsten Inventur. Und dann heißt es "Schwund".
Aha.
Danke!
mfg
Claus
>> § 368 BGB: "Der Gläubiger hat ... auf Verlangen ein schriftliches
>> Empfangsbekenntnis (Quittung) zu erteilen."
>>
>> Also: Nein!
>
> Ok, das wäre also geklärt.
Im nächsten Paragrafen steht dann, der Schuldner (der Kunde) muß die
Kosten der Quittung tragen. Es würde mich nicht wundern, wenn demnächst
für einen Kassenbon eine Gebühr verlangt wird.
> Allerdings sehen die Kassierer auch, daß nur ein geringer Teil der
> Kunden den Bon auch haben will. Im Lebensmittelbereich dürfte der Anteil
> unter 25% liegen.
Meine Schätzung wäre 50 Prozent. Während ich einpacke, sehe ich auch
immer mindestens einen, der seinen Kassenbon nachkontrolliert. Einmal im
Monat ungefähr geht einer zurück und fragt, was "die Zeile da" bedeutet.
Davon, dass er eine Quittung habe wollte, hat der OP nix geschrieben.
ciao
Olaf
> Desweiteren gebe ich mal folgendes zu bedenken, in meinem ganzen Leben
> habe ich es bis jetzt - in Bezug auf Supermärkte - nur bei einer Kette
> erlebt das sich auch zu meinen Gunsten verrechnet wurde, was ja gemäss
> Wahrscheinlichkeit 50:50 sein müsste.
Eine Kasse, die sich verrechnet, gibt es so nicht. Sie kann sich
auch nur zu deinen Ungunsten "verrechnen" (bei Scannern), da der
Kassierer darauf getrimmt ist, solange ueber den Scanner zu
wischen, bis ein Pieps kommt. So kann es also nur Doppeltscannungen
geben und das ist das, worauf ich eigentlich achte: Dass es eben
nur einmal piepst.
> Das war/ist Aldi! Ansonsten hat
> man sich egal, ob real, Hit, Rewe, Tengelmann, Edeka, Penny, NP, Extra
> oder Lidl immer nur zu meinen Ungunsten verrechnet, falschen Preis im
> System gahbt. Ich sehe die daher eher in der Pflicht nachzuweisen das
> sie ordentlich gebucht haben.
Die Preisausschreibungen am Regal oder auf dem Produkt sind
rechtlich nicht bindend, erst der Preis der an der Kasse beim
Einscannen/Eingeben erscheint ist der Preis, der dir vor-
geschlagen wird. Nimmt man den zurueck und nimmt statt dessen
den "falschen", weil du das monierst, ist das eine Kulanz
dir gegenueber und keine rechtliche Verpflichtung.
Gruesse, Lothar
--
Lothar Kimmeringer E-Mail: spam...@kimmeringer.de
PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)
Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
questions!
[ ] Du weißt, wie Registrierkassen/Kassensysteme funktionieren.
> Penny macht immer mal wieder so Sachen,
[x] Du bewegst dich juristisch äusserst dünnem Eis.
Du weisst was ich meine also erzähl nicht eine Erbsenzählergeschichte.
>> Das war/ist Aldi! Ansonsten hat
>> man sich egal, ob real, Hit, Rewe, Tengelmann, Edeka, Penny, NP, Extra
>> oder Lidl immer nur zu meinen Ungunsten verrechnet, falschen Preis im
>> System gahbt. Ich sehe die daher eher in der Pflicht nachzuweisen das
>> sie ordentlich gebucht haben.
>
> Die Preisausschreibungen am Regal oder auf dem Produkt sind
> rechtlich nicht bindend, erst der Preis der an der Kasse beim
> Einscannen/Eingeben erscheint ist der Preis, der dir vor-
> geschlagen wird. Nimmt man den zurueck und nimmt statt dessen
> den "falschen", weil du das monierst, ist das eine Kulanz
> dir gegenueber und keine rechtliche Verpflichtung.
Da gibt es auch genau die andere Position zu. MfG theo
Hier, ich auch.
> Und wahrscheinlich gibt es sowas *sehr* selten, dass Jemand nix zu
> reklamieren hat heutzutage.
Das kommt halt darauf an, was man kauft. Tatsächlich kann ich mich
auch nicht erinnern, jemals ein Gerät* nachträglich bei einem Dis-
counter reklamiert zu haben.
Dafür gibt es gleich mehrere Gründe
- Technische Geräte kaufe ich recht selten beim Discounter.
(Und wenn, frage ich explizit, ob der Bon als Garantiebe-
leg ausreicht.)
- Wenn ich technische Geräte beim Discounter kaufe, dann in
der Preisklasse unter 20/30 Euro. Das kommt so alle 6 bis
8 Wochen mal vor.
- Bisher hatte ich keine Garantiefälle.
- Bei 20/30 Euro halten sich die Schmerzen in Grenzen, wenn
das Gerät ausserhalb der Garantiezeit ausfällt. Hatte ich
bisher aber auch nur einmal bei einem Wasserkocher (Elek-
tronikausfall), nach 1 1/2 Jahren.
ciao
Olaf
*Nein, auch keine Textilien oder Lebensmittel, Ludger. Da schaue
ich schlicht vorher bzw. kaufe nur für 2 Tage und/oder frisch
am Markt (Und ja, Kartoffeln würde ich eher entsorgen statt sie
zu reklamieren).
Verdorbe Ware trage ich in Geschäften, in denen ich regelmäßig
einkaufe, auch mal zur Kasse und lasse sie aus dem Verkehr
ziehen.
Als Nachfrage nach dem Kassenbon.
ciao
Olaf
Ich empfehle "Max Bahr". Egal, wie wenig auf dem Bon steht, ich hatte
noch keinen, der auf ein DIN A4-Blatt gepasst hätte. Ok, bei 2 Posten
geht's so gerad.
ciaoo
Olaf
Eigentlich ist das so langsam ein Thema für die nicht vorhandene
FAQ. Vor ein paar Monaten erst ist die gleiche Debatte mit den
gleich Argumenten in einer der de.soc.recht-Gruppen (oder sogar
hier?) gelaufen.
Siehe auch
http://www.gutefrage.net/frage/was-steckt-hinter-einer-auf-einmal-ueblichen-frage-nach-einem-kassenbon-und-welches-verhalten-ist-ratsam
(Das ist von 2007 ..).
ciao
Olaf
> Fazit: was für eine Armut bei dem Unternehmen!
> Denn: Eigentlich gehört ein ordentlicher Kassenbon zum
> "guten Ton" einer Einzelhandelskette und auch sogar mit als
> "Aushängeschild".
Das kommt aber auch auf die größe des Einkaufs an. Wenn ich bei REWE eine
Flasche Limo kaufe die einen Euro kostet dann brauche ich keinen Kassenbon,
auf dem draufsteht, daß ich einen Euro zahlen muß. Da finde ich es ganz
vernünftig, wenn ich gefragt werde ob ch einen Bon will oder nicht.
Und gerade Märkte mit viel Laufkundschaft mit Kleinsteinkäufen haben (der
Becher Joghurt in der Mittagspause oder das Frühstück für die Jungs von der
Großbaustelle) werden so einiges an Zeit und Papier einsparen können, denn
diese Klientel will in den seltensten Fällen einen Kassenbon haben.
Beim wöchentlichen Großeinkauf mag das natürlich anders aussehen, aber wenn
icht nur ein oder zwei (einfache) Teile kaufe dann brauche ich keinen Bon
(von Dingen mit Garantie mal abgesehen).
Grüße,
Frank
Das glaube ich nicht. Aldi hat elektronische Kassen, und das sich die
verrechnen halte ich für ein Gerücht.
Haibe
--
Offizielles Mitglied der Killfiles von:
Wolfgang Gerber, Ralf Gunkel, Walter Sparbier
http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/gift-in-kassenzetteln/
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/hersteller-bestreitet-gefahr/
Man möchte, dass die männlichen Kunden nicht komplett verweiblichen
(östrogenartige Wirkungen von Bisphenol A).
Nee, so vielleicht nicht, aber eventuell geht man noch in einen
anderen Laden - wie soll man ohne Bon beweisen, daß man das Teil bei
Penny gekauft und nicht hier im $Lidl geklaut hat?
Fiete,
der immer den Kassenbon auf Richtigkeit prüft
> Das ist mir nie aufgefallen, allerdings gab es wohl eine Übergangszeit,
> das wurde der Bon noch automatisch gedruckt und viele haben den nicht
> mitgenommen, das führte dazu, dass das Kassenpersonal sich die
> Handbewegung gespart hat, den Bon abzureissen und dem Kunden vorzulegen.
Kann es sein, dass du die Zeit der mechanischen Kassen gar nicht mehr
bewusst miterlebt hast? Hint: Das war, als der Spritpreis nicht im Stunden-
sondern höchstens im Wochentakt geändert wurde, weil dafür jede Zapfsäule
von Hand umzustellen war und ein Bediensteter mit der Leiter zur
Anzeigetafel hochklettern musste :-)
> Inzwischen kenne ich keine Tankstelle mehr, bei der der Bon automatisch
> gedruckt wird.
Da ich stets mit Karte bezahle kann ich das nicht bestätigen.
> Ich kann deine Antwort nicht nachvollziehen, der Tankstellenmitarbeiter
> kann sich problemlos Bons von Kunden ausdrucken lassen, die den nicht
> mitnehmen.
Wie gesagt, bei mechanischen Kassen hatte er IIRC diese Wahlmöglichkeit
nicht - die beiden Bondrucker (einer für den Kunden, einer für die
Buchhaltung) ratterten stets synchron.
Hans
Mensch Haibe, lerne doch endlich mal sinnentnehmendes lesen! Falsch
einprogrammierte Preise, fehlerhafte Anzahl etc.pp. oder bist du völlig
merkbefreit? Und dann stell dir vor kenne ich auch noch die Zeiten wo es
keine Scannerkassen gab.... MfG theo
[kein bon...*buhuhu*]
wie sagte meine mutter immer so schön: deine probleme und rothschilds
geld...
> Nee, so vielleicht nicht, aber eventuell geht man noch in einen
> anderen Laden - wie soll man ohne Bon beweisen, daß man das Teil bei
> Penny gekauft und nicht hier im $Lidl geklaut hat?
Wa beweist der Bon denn groß? Du könntest ja auch böswilligerweise im Penny
eine Flasche Champagner kaufen (mit Bon), und mit dem Bon bewaffnet dann im
Lidl die gleiche Flasche kurze Zeit später nochmal klauen.
Du könntest sogar einen fremden weggeworfenen Bon aus einem Einkaufswagen
fischen, um dann die passenden Artikel zu klauen.
Von daher möchte ich bezweifeln, daß sich ein Kaufhausdetektiv von einem
(fremden) Bon irgendwie beeindrucken ließe.
Grüße,
Frank
> On Mon, 20 Sep 2010 10:16:49 +0200, Frank Hucklenbroich
> <Hucklen...@aol.com> wrote:
>
>>Das kommt aber auch auf die größe des Einkaufs an. Wenn ich bei REWE eine
>>Flasche Limo kaufe die einen Euro kostet dann brauche ich keinen Kassenbon,
>>auf dem draufsteht, daß ich einen Euro zahlen muß. Da finde ich es ganz
>>vernünftig, wenn ich gefragt werde ob ch einen Bon will oder nicht.
>
> Ich finde es immer vernünftig, gefragt zu werden, ob man einen Bon
> will (*). Ich finde es aber nicht akzeptabel, keinen Bon zu bekommen,
> wenn man einen fordert. Genau das war doch der Knackpunkt.
Das sehe ich ganz genauso. Wenn man explizit einen Bon haben will, dann
soll man natürlich auch einen bekommen.
Wenn man aber nur eine flasche Cola kauft und die mit abgezähltem Geld bar
bezahlt, dann muß nicht erst ein Bon gedruckt und überreicht werden, den
der Kunde dann mit "Brauch ich nicht" zurück gibt.
Grüße,
Frank
> Moppelkotze, gedruckt werden muss der Bon so oder so! MfG theo
Aber vermutlich nicht alle einzeln sondern als Sammelbeleg am Ende der
Schicht, wenn keine Kunden mehr im Laden sind? Vielleicht sogar als
DINA4-Ausdruck? Es dürfte handlicher sein die Tagesverkäufe auf 10 Seiten
DIN-4 auszudrucken als ein paar hundert Zettelchen abzuheften....
Grüße,
Frank
Was bist Du denn fürn dummes Arschloch?
Bye
Sven