Am 12.10.2016 um 15:06 schrieb Mathias Fuhrmann:
>> Vielleicht kennt Ihr ja nur die Rote Bete aus dem Glas?
> Woher sollen 'die' sie auch anders kennen? ;-)
;-) Sind ja alles Söhne ihrer Mama, und die kochte so, wie es ihr
bekannt war. Natürlich hat die sich im Laufe der Jahre mehr oder weniger
kundig gemacht - aber früher gab es verschiedene Gemüse
wenig oder gar nicht in Deutschland, oder man hat eher bodenständig
gekocht.
Heute wird eher eingefroren als eingekocht, zum Beispiel.
> Ich kannte sie Jahrzehnte auch nur aus dem Glas, sauer eingelegt,
> nicht mein Ding.
Süß-sauer.
> Aus dem Osten (Tschechien/Böhmen) erhielt ich vor vielen Jahren
> selbsteingemachte Rote Bete, ein Genuß. Die sahen aus wie
> eingelegtes Blaukraut, waren mit vielen Gewürzen versehen und
> schmeckte eher süßlich.
Ich kaufe gern in Läden oder auf dem Markt ein, die anders behandelte
und/oder gewürzte Lebensmittel anbieten. Wenn Du also russische oder aus
den neuen Bundesländern Konserven/Gläser findest, probier die mal.
Außerdem eignen sich die fertig-angebotenen Roten Bete (sind so
eingeschweißt) für einen schnellen Salat auch ganz prima.
> Hier im Lebensmittelhandel konnte ich so etwas nicht finden. Auch eine
> Nachfrage bei den Filialleitern blieb weitgehend ohne Erfolg. Es gab
> ähnliches, jedoch ohne Geschmack. Das mit dem Einmachen hat bisher
> nicht so geklappt, geschmacklich, und das Rezept war nicht mehr
> erhältlich. Seit dieser 'Probezeit' sind wir aber auf den Geschmack
> gekommen und essen unsere 'Erfolgs-Eigen-Rezepte' warm zu
> Fleischgerichten ..., u.a.
Tipp von mir: Nimm für einen Teil des Essigs (in den Rezepten für
eingelegte Rote Bete) Apfelessig oder sogar Apfelsaft. Ausgesprochen lecker.
> BTW: Ich lasse kochen, bin dabei nur ab und zu behilflich. :-)
Gerne und mit Begeisterung essen ist doch was wert!
;-)
Dorothee