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[AN und andere] Brottüten Entsorgung?

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Andreas Quast

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Feb 17, 2014, 11:18:57 AM2/17/14
to
nachdem nun auch AN frisch gebackene Brote verkauft, fallen bei mir 'ne
Menge der Brottüten an.
Laut Aufdruck Papier aus verantwortungsvollen Quellen, kein Aufdruck des
Dualen Systems. Also wohl Altpapier - wenn da nicht das Klarsichtfenster
für die Priesterin wäre, um den Inhalt zu klassifizieren. Kein Hinweis
auf dessen Material.
Wie soll ich die Tüten denn nun korrekt entsorgen? Wenn die alle im
Altpapier landen, muss da eine große Menge der Folien aussortiert werden?
Oder werden diese Folien dann doch irgenwie aufgeschlossen und landen im
Klopapier? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich da niemand Gedanken
gemacht hat. Weiß hier jmd. mehr darüber?
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Andreas Bockelmann

unread,
Feb 17, 2014, 12:05:39 PM2/17/14
to
Andreas Quast schrieb:

> Wie soll ich die Tüten denn nun korrekt entsorgen?

Nimm sie wieder mit in den Tempel zum Zwecke der Neubefüllung oder wirf
sie in den Restmüll.



--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516
Message has been deleted

Andreas Quast

unread,
Feb 17, 2014, 12:28:09 PM2/17/14
to
Am Mon, 17 Feb 2014 18:14:31 +0100 schrieb Ludger Averborg:

> Wenn meine Vorstellung so richtig wäre, würden die Tüten also auch im
> Altpapier richtig liegen.

das Fenstermaterial ist ja nicht soooo stabil. Vielleicht ist es ja auch
wasserlöslich (Wasserglas???) oder Cellophan, was ja wohl auch unter
Zellstoff fallen sollte? Da habe ich in der Schule wohl gefehlt. Ein
kleiner Hinweis auf der Tüte wäre ja auch nicht sooo schlecht.

Martin Schoenbeck

unread,
Feb 17, 2014, 12:29:25 PM2/17/14
to
Hallo Andreas,

Andreas Quast schrieb:

> Wie soll ich die Tüten denn nun korrekt entsorgen? Wenn die alle im
> Altpapier landen, muss da eine große Menge der Folien aussortiert werden?

Wenn das Fenster aus Zellophan ist: ins Altpapier.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Andreas Quast

unread,
Feb 17, 2014, 12:22:59 PM2/17/14
to
Am Mon, 17 Feb 2014 18:05:39 +0100 schrieb Andreas Bockelmann:

> Andreas Quast schrieb:
>
>> Wie soll ich die Tüten denn nun korrekt entsorgen?
>
> Nimm sie wieder mit in den Tempel zum Zwecke der Neubefüllung oder wirf
> sie in den Restmüll.

Restmüll ist nicht. Entweder gelber Punkt auf Verpackung für die gelbe
Tonne oder Altpapier

Andreas Quast

unread,
Feb 17, 2014, 12:31:19 PM2/17/14
to
WENN ich von Herrn Albrecht 'ne Mailadresse hätte, könnte ich natürlich
auch mal direkt anfragen.

Andreas Quast

unread,
Feb 17, 2014, 12:36:03 PM2/17/14
to
Am Mon, 17 Feb 2014 18:29:25 +0100 schrieb Martin Schoenbeck:

> Wenn das Fenster aus Zellophan ist: ins Altpapier.

wie bekomme ich das getestet? Abfackeln und am Rauch schnüffeln?
Message has been deleted

Martin Schoenbeck

unread,
Feb 17, 2014, 1:26:02 PM2/17/14
to
Hallo Andreas,

Andreas Quast schrieb:

> WENN ich von Herrn Albrecht 'ne Mailadresse hätte, könnte ich natürlich
> auch mal direkt anfragen.

Deren Website funktioniert. Und die reagieren auch umgehend.
Message has been deleted

Michael Schlücker

unread,
Feb 17, 2014, 1:58:35 PM2/17/14
to
Am 17.02.2014 18:14, schrieb Ludger Averborg:

> 1. uns wurde beigebracht, dass z. B. auch Milchtüten aus dem Verpackungsmüll
> sauber in Plaste, Alu, Pappe aufgedröselt werden, von daher sind die
> Mischmaterial-Tüten sicher da auch gut aufgehoben.

Einen der ersten Versuche z.B. die Pappe, Alu- und Kunstoffbeschichtung
von Tetrapaks zu trennen hab ich weit vor der Erfindung des 'grünen
Punkts' selbst miterlebt. Anno 2014 funktioniert das schon recht gut.
Für 'Fenstertüten' und Umschläge ist aber Deine nächste Version
günstiger. Der DIN C5 Umschlag mit dem kreditkartengroßen Fensterchen
aus hauchdünner Kunstofffolie ist beim dualen System eher unbeliebt.

> 2. Ich stelle mir vor, dass Altpapier zerpampt wird und dann diese Pampe erst
> filtriert wird, bevor die Briefumschläge vom Finaanzamt (etc) draus gemacht
> wird. D. h., dass das, was nicht mit Wasser und bisschen Rühren zu Brei wird vor
> der Verwendung abgesondert wird.
>
> Wenn meine Vorstellung so richtig wäre, würden die Tüten also auch im Altpapier
> richtig liegen.

Yep. Das Finanzamt bekommt wieder frische Altpapier-Umschläge und die
abgesiebten Folien etc. werden wie alles andere, das nicht sortenrein
verwendet werden kann thermisch verwertet. Verheizt.
Alle Klarheiten beseitigt?


Micha

Martin Ebert

unread,
Feb 17, 2014, 2:00:57 PM2/17/14
to
Am 17.02.2014 18:58, schrieb Ludger Averborg:

> Bei uns ist die gelbe Tonne nicht nur für Verpackung mit dem _grünen!!!_ Punkt,
> sondern allgemein für Verpackungsmüll.

Dein Name - redest Du über Deutschland?
Falls ja: Anderer Systementsorger?

Mt

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Olaf Schmitt

unread,
Feb 17, 2014, 4:57:32 PM2/17/14
to
Nein.

Du schüttest hochkonzentrierte Schwefelsäure da drüber.
Löst es sich auf, ist es Cellulose.
Machst du das bei hohen Temperaturen, dann entsteht Glucose.
Die kannst du dann auch essen.

Ist es Plastik, sollte nichts passieren.



Ansonsten könntest du dir die Tüte auf den Kopf setzen.
Das macht zwar keinen Sinn, sieht aber bestimmt urkomisch aus.
:-)


Martin Ebert

unread,
Feb 17, 2014, 5:08:58 PM2/17/14
to
Am 17.02.2014 22:44, schrieb Ludger Averborg:
> Fragen der Entsorgung werden generell von der Kommune geregelt, die
> entsprechenden Satzungen werden vom Stadtrat/Gemeinderat beschlossen.

Nein. Abfallentsorgung ist Thema des Landkreises (bzw. der kreisfreien
Stadt).

Nachdem ich Deine Nebelkerze entfernte:
Darf ich wohl erfahren, ob Dein Landkreis das Modell hat, *nicht* mit
der DSG zusammenzuarbeiten?

Mt

Jens Müller

unread,
Feb 17, 2014, 5:45:54 PM2/17/14
to
Am 17.02.2014 23:08, schrieb Martin Ebert:
>> Fragen der Entsorgung werden generell von der Kommune geregelt, die
>> > entsprechenden Satzungen werden vom Stadtrat/Gemeinderat beschlossen.
> Nein. Abfallentsorgung ist Thema des Landkreises (bzw. der kreisfreien
> Stadt).

Das dürfte ja wohl aufs Bundesland ankommen. Bei meinen Eltern macht das
ein Zweckverband.

Martin Ebert

unread,
Feb 17, 2014, 9:42:17 PM2/17/14
to
Am 17.02.2014 23:45, schrieb Jens Müller:
> Am 17.02.2014 23:08, schrieb Martin Ebert:
>>> Fragen der Entsorgung werden generell von der Kommune geregelt, die
>>>> entsprechenden Satzungen werden vom Stadtrat/Gemeinderat beschlossen.
>> Nein. Abfallentsorgung ist Thema des Landkreises (bzw. der kreisfreien
>> Stadt).

> Das dürfte ja wohl aufs Bundesland ankommen.

Nein.
Das entscheidet er jeweilige Landkreis über seine gewählten Vertreter.

Mt

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Andreas Quast

unread,
Feb 18, 2014, 11:43:32 AM2/18/14
to
Am Mon, 17 Feb 2014 18:58:00 +0100 schrieb Ludger Averborg:

> Bei uns ist die gelbe Tonne nicht nur für Verpackung mit dem _grünen!!!_
> Punkt,
> sondern allgemein für Verpackungsmüll.

bei uns seit 2014 für Wertstoffe - aber nicht für Papier. Wenn das
Fenster aus Kunstofffolie wäre könnte man es auslösen und in die Gelbe
werfen.

Andreas Quast

unread,
Feb 18, 2014, 11:51:53 AM2/18/14
to
Am Mon, 17 Feb 2014 22:57:32 +0100 schrieb Olaf Schmitt:

> Am 17.02.2014 18:36, schrieb Andreas Quast:
>> Am Mon, 17 Feb 2014 18:29:25 +0100 schrieb Martin Schoenbeck:
>>
>>> Wenn das Fenster aus Zellophan ist: ins Altpapier.
>>
>> wie bekomme ich das getestet? Abfackeln und am Rauch schnüffeln?
>>
> Nein.
>
> Du schüttest hochkonzentrierte Schwefelsäure da drüber. Löst es sich
> auf, ist es Cellulose.
> Machst du das bei hohen Temperaturen, dann entsteht Glucose. Die kannst
> du dann auch essen.
>
> Ist es Plastik, sollte nichts passieren.

da hast Du aber einige Warnhinweise vergessen :-)

Dein Analyserezept erinnert mich an die Kochanleitung für die Droge
"Krokodil". Nach dem dort beschriebenen Extraktionsprozess würde ich
Angst haben, das Zeug in meinem Tiefspüler zu deponieren. Andere spritzen
es sich i.v. Danke, dass Du mir nicht den Vorschlag gemacht hast, das
aufgelöste Brottütenfenster per Injektion zu testen.

Olaf Schmitt

unread,
Feb 18, 2014, 4:46:39 PM2/18/14
to
Am 18.02.2014 17:51, schrieb Andreas Quast:
> Am Mon, 17 Feb 2014 22:57:32 +0100 schrieb Olaf Schmitt:
>
>> Am 17.02.2014 18:36, schrieb Andreas Quast:
>>> Am Mon, 17 Feb 2014 18:29:25 +0100 schrieb Martin Schoenbeck:
>>>
>>>> Wenn das Fenster aus Zellophan ist: ins Altpapier.
>>>
>>> wie bekomme ich das getestet? Abfackeln und am Rauch schnüffeln?
>>>
>> Nein.
>>
>> Du schüttest hochkonzentrierte Schwefelsäure da drüber. Löst es sich
>> auf, ist es Cellulose.
>> Machst du das bei hohen Temperaturen, dann entsteht Glucose. Die kannst
>> du dann auch essen.
>>
>> Ist es Plastik, sollte nichts passieren.
>
> da hast Du aber einige Warnhinweise vergessen :-)
OK.
Da fehlte: Stirb wie ein Mann :-)



>
> Dein Analyserezept erinnert mich an die Kochanleitung für die Droge
> "Krokodil". Nach dem dort beschriebenen Extraktionsprozess würde ich
> Angst haben, das Zeug in meinem Tiefspüler zu deponieren. Andere spritzen
> es sich i.v. Danke, dass Du mir nicht den Vorschlag gemacht hast, das
> aufgelöste Brottütenfenster per Injektion zu testen.
>

Ich habe da noch eine Möglichkeit für dich gefunden.
Sammle das Plastik - einfach alles.
Da gibt es richtig Geld für:
http://plasticker.de/preise/preise_ecebd.php

Das vererbst du deinen Kindern - die freuen sich dann später, da der
Preis ja steigen wird.

:-)
Olaf






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Claus Maier

unread,
Feb 18, 2014, 7:35:10 PM2/18/14
to
Andreas Quast schrieb:
Man sollte den ganzen Müllzirkus nicht *zu* ernst nehmen:
Was sich nicht gewinnbringend verarbeiten, verbrennen oder sonstwie in Kohle
umwandeln lässt, wird in $[z.B. Bangladesh] vergraben. So what?

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
Feb 18, 2014, 9:23:38 PM2/18/14
to
Martin Ebert schrieb:
Als ob das nicht sowas von egal wär' -
wenn damit Kohle gemacht werden kann, macht man's, wenn nicht, dann nicht.

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
Feb 18, 2014, 9:26:28 PM2/18/14
to
Andreas Quast schrieb:

> Dein Analyserezept erinnert mich an die Kochanleitung für die Droge
> "Krokodil".

Echt jetzt? Kenn' ich garnicht.
Turnt das denn, oder ist das nur so ein Marketing-Name?

> Nach dem dort beschriebenen Extraktionsprozess würde ich
> Angst haben, das Zeug in meinem Tiefspüler zu deponieren.
> Andere spritzen es sich i.v.

Ach, tatsächlich? Und du hattest Angst um deinen Tiefspüler?
Du verdammtes Weichei!

mfg
Claus

Andreas Quast

unread,
Feb 19, 2014, 12:44:51 PM2/19/14
to
Am Wed, 19 Feb 2014 03:26:28 +0100 schrieb Claus Maier:

> Andreas Quast schrieb:
>
>> Dein Analyserezept erinnert mich an die Kochanleitung für die Droge
>> "Krokodil".
>
> Echt jetzt? Kenn' ich garnicht.
> Turnt das denn, oder ist das nur so ein Marketing-Name?

Bitteschön:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Desomorphin
oder die ausführliche (unappetitliche) Synthese
> http://www.erowid.org/chemicals/desomorphine/desomorphine_basics.shtml

Andreas Quast

unread,
Feb 19, 2014, 12:48:05 PM2/19/14
to
Am Mon, 17 Feb 2014 19:26:02 +0100 schrieb Martin Schoenbeck:

> Deren Website funktioniert. Und die reagieren auch umgehend.


Danke, Anfrage läuft. Ich hatte noch in Erinnerung, dass man zur "Firma"
praktisch keinen Kontakt aufbauen kann.

Claus Maier

unread,
Feb 20, 2014, 12:03:06 AM2/20/14
to
Andreas Quast schrieb:

> Bitteschön:
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Desomorphin
> oder die ausführliche (unappetitliche) Synthese
>> http://www.erowid.org/chemicals/desomorphine/desomorphine_basics.shtml

Danke.

mfg
Claus

Andreas Quast

unread,
Feb 24, 2014, 12:48:55 PM2/24/14
to
Aldi hatte die Anfrage an den Lieferanten der Tüten weitergeleitet. Anwort
leider kam als Bild-pdf, deshalb kein Guttenbergern möglich. Ich tippe
deshalb mal den entscheidenden Teil hier ab:

"Getrennt können Folie und Papier wiederverwendet werden. Die optimale
Versorgung ist, die Folie vom Papier zu trennen und diese in die gelbe
Tonne oder den entsprechenden Behälter zu geben. Das Papier kann dann im
Altpapier entsorgt werden.
Sollte eine Trennung der Materialien zu aufwendig sein, ist der Beutel
als Verbundstoff im Restmüll zu entsorgen."

Alles in Allem also m.E. eine suboptimale Lösung

Claus Maier

unread,
Feb 24, 2014, 9:53:57 PM2/24/14
to
Andreas Quast schrieb:

> Am Wed, 19 Feb 2014 17:48:05 +0000 schrieb Andreas Quast:
>
>> Am Mon, 17 Feb 2014 19:26:02 +0100 schrieb Martin Schoenbeck:
>>
>>> Deren Website funktioniert. Und die reagieren auch umgehend.
>>
>>
>> Danke, Anfrage läuft. Ich hatte noch in Erinnerung, dass man zur
>> "Firma" praktisch keinen Kontakt aufbauen kann.
>
> Aldi hatte die Anfrage an den Lieferanten der Tüten weitergeleitet.
> Anwort leider kam als Bild-pdf, deshalb kein Guttenbergern möglich.

Echt nicht? Und was, bitte, heißt Bild-pdf? Imho kann man in einem
*.pdf Text markieren und kopieren, wie $[woanders] auch.
(Aber auch egal jetzt.)

> Ich tippe deshalb mal den entscheidenden Teil hier ab:
>
> "Getrennt können Folie und Papier wiederverwendet werden. Die optimale
> Versorgung ist, die Folie vom Papier zu trennen und diese in die gelbe
> Tonne oder den entsprechenden Behälter zu geben. Das Papier kann dann
> im Altpapier entsorgt werden.

Wunderbar! - Die Müllgebühren steigen stetig, aber/und der Verbraucher wird
zum Arschloch gemacht (wie btw. auch auf anderen Gebieten!), das dem Müll-
verwerter kostenlos zuarbeiten soll.

> Sollte eine Trennung der Materialien zu aufwendig sein, ist der Beutel
> als Verbundstoff im Restmüll zu entsorgen."

Na, also, geht doch!

> Alles in Allem also m.E. eine suboptimale Lösung

ACK.
Aber andrerseits hab' ich es so langsam satt, Joghurtbecher auszuspülen,
Verbundverpackungen (z.B. Luftpolsterkuverts) zu trennen, die evtl. letzt-
lich doch in Bangladesh ver-/brannt/graben werden, nachdem sich $Müllbarone
dumm und dämlich daran verdient haben.

mfg
Claus

Mike Grantz

unread,
Feb 24, 2014, 11:08:21 PM2/24/14
to
On 25.02.2014 03:53, Claus Maier wrote:

>> Aldi hatte die Anfrage an den Lieferanten der Tüten weitergeleitet.
>> Anwort leider kam als Bild-pdf, deshalb kein Guttenbergern möglich.
>
> Echt nicht? Und was, bitte, heißt Bild-pdf?

Wagemutig wie ich bin, behaupte ich einfach mal, das was da steht.

Ein Bild in eine pdf-Datei eingebettet.

Gemailt, ausgedruckt, gescanned, ne .pdf draus gemacht.
Der übliche Büroschwachsinn.

Oder es gibt bei denen Schaubilder zu diversen Kundenfragen, die dann zu
.pdf verwurstet werden.

> Aber andrerseits hab' ich es so langsam satt, Joghurtbecher auszuspülen,
> Verbundverpackungen (z.B. Luftpolsterkuverts) zu trennen, die evtl. letzt-
> lich doch in Bangladesh ver-/brannt/graben werden, nachdem sich $Müllbarone
> dumm und dämlich daran verdient haben.

...da fehlt.

Stefan Schmitz

unread,
Feb 25, 2014, 11:04:50 AM2/25/14
to
Am Montag, 24. Februar 2014 18:48:55 UTC+1 schrieb Andreas Quast:

> Sollte eine Trennung der Materialien zu aufwendig sein, ist der Beutel
> als Verbundstoff im Restmüll zu entsorgen."

Seit wann dürfen denn Verbundstoffe nicht mehr in den Gelben Sack?

Andreas Quast

unread,
Feb 25, 2014, 12:40:04 PM2/25/14
to
weil die Hersteller keine Gebühren an das Duale System bezahlt und
deshalb auch keine Symbol auf der Tüte ist?

Stefan Schmitz

unread,
Feb 25, 2014, 12:54:30 PM2/25/14
to
Für die getrennte Folie bezahlt er auch nichts, aber die soll laut Zitat da rein.

Resultiert die unterschiedliche Empfehlung also aus dem Wunsch, dass das DSD nicht
mitkriegen soll, wer da die Gebühren prellt?

Frank Hagedorn

unread,
Mar 18, 2014, 11:00:06 AM3/18/14
to
Am 17.02.2014 17:18, schrieb Andreas Quast:
> nachdem nun auch AN frisch gebackene Brote verkauft,

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks meint dazu, dass ALDI
wärmt Brot und Brötchen nur aufwärmt und nicht backt. Was Aldi mit
Broten und Brötchen macht, ist laut Zentralverband des Deutschen
Bäckerhandwerks kein wirkliches Backen. Tatsächlich würden "fertig oder
vorgebackene Backwaren nur erhitzt und/oder gebräunt".

(Quelle:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Baecker-greifen-Aldi-an-article1089416.html)


> fallen bei mir 'ne Menge der Brottüten an.
> Laut Aufdruck Papier aus verantwortungsvollen Quellen, kein Aufdruck des
> Dualen Systems. Also wohl Altpapier - wenn da nicht das Klarsichtfenster
> für die Priesterin wäre, um den Inhalt zu klassifizieren. Kein Hinweis
> auf dessen Material.

Beim Handwerksbäcker gibt es Tüten aus Papier => Entsorgung klar =>
Altpapier

Bei abgepacktem Brot aus dem Supermarkt gibt es Tüten aus Kunststoff mit
grünem Punkt => Entsorgung auch klar => Gelber Sack

Bei Billig-"Bäckern" wie z. B. "Backwerk" gibt es Papiertüten =>
Entsorgung klar => Altpapier

Vielleicht sollte man einfach sein Brot anderswo kaufen?


> Wie soll ich die Tüten denn nun korrekt entsorgen? Wenn die alle im
> Altpapier landen, muss da eine große Menge der Folien aussortiert werden?

In Handel werden Kartons inklusive den Klebestreifen mit denen sie
geklebt sind ins Altpapier getan. Diese Klebestreifen aus Kunststoff
müssen da ja auch irgendwie nachträglich aus dem Papierbrei (aus dem
Altpapier entsteht) entfernt werden.

Gruß

Frank
--
ben...@arcor.de

Frank Hagedorn

unread,
Mar 18, 2014, 11:13:01 AM3/18/14
to
Am 17.02.2014 18:14, schrieb Ludger Averborg:


> 1. uns wurde beigebracht, dass z. B. auch Milchtüten aus dem Verpackungsmüll
> sauber in Plaste, Alu, Pappe aufgedröselt werden, von daher sind die
> Mischmaterial-Tüten sicher da auch gut aufgehoben.

Zitat: „Tetra Pak setzt trotz des von der DUH erwirkten Gerichtsurteils
weiter auf die Täuschung der Verbraucher. Der Leser soll die Aussage
´100% recycelbar´ so verstehen, dass Getränkekartons nach Gebrauch
komplett recycelt werden. In Wahrheit trifft dies nur auf einen geringen
Teil zu“, erklärt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Tetra Pak
setze damit seine dreiste Verbrauchertäuschung fort und suggeriere in
seiner Werbekampagne, dass die aus Papierfasern, Aluminium und
Kunststoff bestehenden Verpackungen komplett recycelt werden. Der
überwiegende Anteil werde jedoch verbrannt.

Quelle: http://www.duh.de/pressemitteilung.html?tx_ttnews[tt_news]=2764

Dort wird mehr im Detail darauf eingegangen.

Gruß

Frank
--
ben...@arcor.de


Frank Hagedorn

unread,
Mar 18, 2014, 11:37:04 AM3/18/14
to
Am 25.02.2014 03:53, schrieb Claus Maier:
> Andreas Quast schrieb:
>
>> Am Wed, 19 Feb 2014 17:48:05 +0000 schrieb Andreas Quast:
>>
>>> Am Mon, 17 Feb 2014 19:26:02 +0100 schrieb Martin Schoenbeck:
>>>

>> Ich tippe deshalb mal den entscheidenden Teil hier ab:
>>
>> "Getrennt können Folie und Papier wiederverwendet werden. Die optimale
>> Versorgung ist, die Folie vom Papier zu trennen und diese in die gelbe
>> Tonne oder den entsprechenden Behälter zu geben. Das Papier kann dann
>> im Altpapier entsorgt werden.
>
> Wunderbar! - Die Müllgebühren steigen stetig, aber/und der Verbraucher wird
> zum Arschloch gemacht (wie btw. auch auf anderen Gebieten!), das dem Müll-
> verwerter kostenlos zuarbeiten soll.


Zitat:
"Gelber Sack/Gelbe Tonne

Hier gehören Verpackungen aus Kunststoff, Weißblech und Aluminium -
beispielsweise Folien, Tuben, Konservendosen oder Plastiktüten - sowie
die so genannten Verbundverpackungen (etwa Getränkekartons) hinein. Seit
2009 ist es nicht mehr ausschlaggebend, ob der Grüne Punkt auf den
Verpackungen ist oder nicht. Denn alle Hersteller müssen sich einem
dualen System angeschlossen haben, das die gebrauchten Verpackungen
haushaltsnah zurücknimmt. Inzwischen konkurrieren diverse Duale Systeme,
die mit unterschiedlichen Kennzeichen arbeiten. Also: Selbst wenn auf
der Hülle künftig kein Zeichen mehr prangt, sollten Verbraucher ihren
Verpackungsmüll nach wie vor über die "Gelbe Tonne" oder den "Gelben
Sack" entsorgen. Leere Verpackungen müssen nicht gespült werden,
löffelrein reicht aus. Zu den Verpackungen zählen auch die so genannten
Serviceverpackungen – Verpackungen, die direkt im Handel befüllt werden
-, darunter fallen Brötchentüten, Folien und Einwickelpapier aus der
Metzgerei oder vom Käsestand.

(Quelle:
http://www.vzb.de/Graue-Tonne-Gelber-Sack-Glascontainer-oder-Komposthaufen-Abfall-richtig-trennen#Gelb)


Altpapier wird nicht immer über das DSD entsorgt. Manchmal machen die
Gemeinden das getrennt, weil sie dafür noch Geld bekommen (vom Verwerter).

> Aber andrerseits hab' ich es so langsam satt, Joghurtbecher auszuspülen,


Zitat: "Leere Verpackungen müssen nicht gespült werden, löffelrein
reicht aus."

(Quelle:
http://www.vzb.de/Graue-Tonne-Gelber-Sack-Glascontainer-oder-Komposthaufen-Abfall-richtig-trennen#Gelb)


> Verbundverpackungen (z.B. Luftpolsterkuverts) zu trennen,

Luftpolsterumschläge werden von mir wiederverwertet.

> die evtl. letzt-
> lich doch in Bangladesh ver-/brannt/graben werden, nachdem sich $Müllbarone
> dumm und dämlich daran verdient haben.

Da Kunststoffe einen hohen Heizwert haben (basieren auf Erdöl) werden
gelbe Säcke inkl. Inhalt auch gerne in Zementdrehrohröfen verbrannt.

(siehe z. B.
https://de.wikipedia.org/wiki/Verwertung_von_Kunststoffabf%C3%A4llen#Energetische_Verwertung)


Gruß

Frank

--
ben...@arcor.de


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Claus Maier

unread,
Mar 18, 2014, 3:27:16 PM3/18/14
to
Ludger Averborg schrieb:

> On Tue, 18 Mar 2014 16:00:06 +0100, Frank Hagedorn
> wrote:
>
>> Am 17.02.2014 17:18, schrieb Andreas Quast:
>>> nachdem nun auch AN frisch gebackene Brote verkauft,
>>
>> Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks meint dazu, dass
>> ALDI wärmt Brot und Brötchen nur aufwärmt und nicht backt. Was Aldi
>> mit Broten und Brötchen macht, ist laut Zentralverband des Deutschen
>> Bäckerhandwerks kein wirkliches Backen. Tatsächlich würden "fertig
>> oder vorgebackene Backwaren nur erhitzt und/oder gebräunt".

Damit hat der Zentralverband unbedingt recht! Allerdings sollte er das Maul
nicht gar soweit aufreissen, denn zumindest ich kenne keinen Bäcker (mehr),
der noch Mehl, Wasser, Sauerteig/Hefe zu einem $Gebäck zusammenrührt wie die
Altvorderen!
Wer aus $Backmischungen (Roggenbrot, "Nürnberger Stadtbrot", oder was der
ganz und gar bedeutungslosen Phantasienamen mehr sind) zusammengerührtes Back-
werk erhält, kann sich glücklich schätzen!

> Ich wäre glücklich, wenn das mein Bäcker anders machen
> würde. Auch dort werden vorgefertigte Teiglinge (aus Polen?)
> nur noch im Ladenofen gebräunt.
>
> Ich mach das jetzt selbst: ich kauf vorgebackene
> "Steinofen-Brötchen oder -Baguettes" und back die mir
> selbst. Da kann ich wenigstens selbst bestimmen, wie braun
> ich sie haben will und bin nicht gezwungen, auf der
> allgemeinen hell- weich- mild- Babynahrungswelle
> mitzurollen. Ich back sie beinahe doppelt so lange wie auf
> der Tüte steht, da gibts dann wunderbar braunes knuspriges
> Gebäck.

Klasse Idee!
Der ganze Mainstream-/Kundenverarsche-Dreck - bloß ein bisschen brauner.
Nein, wie ist das originell!

mfg
Claus

Claus Maier

unread,
Mar 19, 2014, 11:30:04 AM3/19/14
to
Frank Hagedorn schrieb:

[...]

> Am 25.02.2014 03:53, schrieb Claus Maier:
>> Aber andrerseits hab' ich es so langsam satt, Joghurtbecher
>> auszuspülen,
>
> Zitat: "Leere Verpackungen müssen nicht gespült werden, löffelrein
> reicht aus."

Schön.

>> Verbundverpackungen (z.B. Luftpolsterkuverts) zu trennen,
>
> Luftpolsterumschläge werden von mir wiederverwertet.

Von mir auch, sofern das noch geht. Was machst du mit beschädigten?
"Thermisch" verwerten[tm]?

>> die evtl. letzt-
>> lich doch in Bangladesh ver-/brannt/graben werden, nachdem sich
>> $Müllbarone dumm und dämlich daran verdient haben.
>
> Da Kunststoffe einen hohen Heizwert haben (basieren auf Erdöl) werden
> gelbe Säcke inkl. Inhalt auch gerne in Zementdrehrohröfen verbrannt.
>
> (siehe z. B.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Verwertung_von_Kunststoffabf%C3%A4llen#Energetische_Verwertung)

mfg
Claus

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Claus Maier

unread,
Jun 13, 2014, 9:18:41 PM6/13/14
to
Rüdiger Silberer schrieb:
> Richtig, nach Auskunft eines Papierherstellers (ich weiß leider nicht
> mehr wer es war, ist schon lange her) ist eine Beimischung von
> Klebestreifen aus PVC oder PP für das Recycling völlig
> unproblematisch. Diese Fremdstoffe werden aus der Pulpe (dem
> Papierbrei) als sogenannter "Zopf" herausgezogen. Das Zeuge sammelt
> sich am Boden des Bottichs und wird so aus dem Papierbrei entfernt.

Da würde mich die technische Lösung *wirklich* interessieren, denn
vor Jahrzehnten, als Schüler, hab' ich in den Ferien mal in einer Papier-
fabrik gearbeitet. Dort wurde aus gebrauchten Lochkarten (man ahnt, wie
lange das her ist) Karton für Aktendeckel u.ä. hergestellt, und zwar wie
folgt:
In einen Bottich mit einem Rührstern am unteren Ende (man kann sich das
wie einen Standmixer vorstellen) wurde heißes Wasser eingelassen, dann von
oben (während der Rührstern schon das Wasser zum Strudeln brachte) die Loch-
karten zugegeben. Innerhalb von 30 bis 45 Minuten IIRC war das Gemisch Pulpe.
(Der Rührstern drehte sich auch so schnell wie bei einem Mixer, er hätte btw.
die Gelegenheit für einen perfekten Mord geboten, denn das Opfer wäre in Se-
kunden ein undefinierbarer Brei gewesen - "Herr Müller ist abgängig, die Pulpe
ist rosa? Oh, Gott, er muß in den Pulper gefallen sein! Wie schrecklich, er
wird wohl gestolpert sein!")
Die Pulpe wurde auch von unten abgepumpt und zu den Papiermaschinen geleitet.
Ok, die Lochkarten waren, abgesehen von vernachlässigbarem Staub, frei von Fremd-
körpern - mich würde interessieren, wie sich das System mit einem Klumpen Klebe-
bänder verhalten hätte, wie sich das Zeug überhaupt am unteren Ende "sammeln"
soll, während der Mixer läuft. Ich könnte mir allenfalls vorstellen, daß das Zeug
so klein gehäckselt wird, daß es nicht mehr stört.

mfg
Claus

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Claus Maier

unread,
Jun 21, 2014, 1:30:44 AM6/21/14
to
Rüdiger Silberer schrieb:

> Am 14.06.2014 schrieb Claus Maier:

>> [...]
>> Die Pulpe wurde auch von unten abgepumpt und zu den Papiermaschinen
>> geleitet. Ok, die Lochkarten waren, abgesehen von vernachlässigbarem
>> Staub, frei von Fremdkörpern - mich würde interessieren, wie sich
>> das System mit einem Klumpen Klebebänder verhalten hätte, wie sich
>> das Zeug überhaupt am unteren Ende "sammeln" soll, während der Mixer
>> läuft. Ich könnte mir allenfalls vorstellen, daß das Zeug so klein
>> gehäckselt wird, daß es nicht mehr stört.
>
> Die Maschine mit der nicht so ganz sortenreines Altpapier und
> Kartonagen wiederaufbereitet werden ist wahrscheinlich anders gebaut
> um eben solche Verunreinigungen entfernen zu können. Ich stelle mir
> hier einen liegenden Zylinder vor, der auf der Unterseite eine Rinne
> hat, in der sich alles was sich nicht auflöst sammelt und dann
> abgezogen werden kann.

Ja, das wäre eine Möglichkeit, zumindest zur "Vorsortierung".
(ich sage deshalb "Vorsortierung", weil die Ströhmungsverhältnisse in
einem Pulper ganz andere sind, als in einem liegenden Zylinder, nämlich
hübsch symmetrisch: an der Außenwand hoch, im Zentrum wieder runter.)

mfg
Claus

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