Ludger Averborg schrieb am Tue, 23 Apr 2013 17:34:38 +0200:
> On Tue, 23 Apr 2013 15:31:10 +0200, Vínzenz Ahréndt <
schokok...@mail.com>
>> Und dann wird da irgendein brutaler Grottenschliff draufgewuchtet,
> Unter "irgend einen brutalen Grottenschliff draufwuchten" kann ich mir nichts
> genaues vorstellen.
Du erlebst es doch selbst, was dabei herauskommt, denn Du benutzt so ein
Teil. Und dann sagst Du über Deine eigenen Messer, die mit dem Ding Kontakt
hatten: "Tomaten ... schneiden kann ohne sie all zu sehr zu zermatschen".
Als ich noch nicht schleifen konnte, hab ich mir sowas auch angetan -
einfach deshalb, weil ich's halt noch nicht besser wußte/konnte. Als ich
dann mit dem Schleifen anfing, wurde mir aber innerhalb kürzester Zeit
klar, wie unterirdisch _diese_ Art von mangelnder Schärfe und Güte einer
Schneide ist.
> Ich hab den Eindruck, du kennst diese Geräte gar nicht, diskutierst keine
> rationalen Erfahrungen sonder gibst nur Bauchgefühle von dir ("irgendein
> brutaler Grottenschliff draufgewuchtet")
Es reicht doch, wenn Du selbst die Ergebnisse beschreibst, die so ein Ding
liefert. Da muß doch nicht auch noch ich mir so ein Ding kaufen, nur um
bestätigt zu bekommen, was a) vorher schon absehbar war und b) ohnehin
bereits von Dir bestätigt wurde. ;-)
>> Daß sich sowas verkaufen läßt, liegt daran, daß die wenigsten Leute
>> hierzulande noch wissen, was wirklich scharfe Messer sind.
> Auch darauf habe ich ja schon hingewiesen: es kommt drauf an, was man von einem
> Küchenmesser verlangt. Ich koche ziemlich viel und bin für meine Verwendung mit
> den Messern, die ich so nachgeschärft habe, zufrieden. Für mich ist es wichtig,
> dass wir nach dem Essen beide zufrieden sind, und das gelingt mir fast immer.
> Ich möchte keine Minute mehr als nötig fürs Kochen verwenden, denn ich hab auch
> noch andere Dinge zu erledigen.
Seitdem ich schleifen kann, ist meine Erfahrung genau die, daß ein bißchen
ins Schleifen investierte Zeit ein Vielfaches davon beim Kochen einspart.
Es geht nämlich einfach leichter und besser und damit schneller, und zwar
_immer_, während Schleifen selten genug nötig ist.
> Für mich kommt Befriedigung nicht aus einem erstklassig geschliffenen
> Messer sondern aus einem gut zubereiteten Essen.
... was sich mit entsprechend gutem Werkzeug sowohl besser als auch
schneller zubereiten läßt. Ebenda schließt sich der Kreis.
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