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Induktionskochplatte SHG Hegon IK2006

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Kennstjamaik Stelter

unread,
Apr 10, 2010, 10:55:05 AM4/10/10
to
Hallo Ng,

habe die o.g. Platte geschenkt bekommen. Hat jemand eine
Schnellanleitung für mich, zur Bedienung derselben? Die war natürlich
nicht dabei. Kann man sich eine Anleitung vielleicht herunterladen? Ich
habe im Netz nichts gefunden.

--
danke und gruß
Richie

Dorothee Hermann

unread,
Apr 10, 2010, 1:09:19 PM4/10/10
to
Kennstjamaik Stelter m.st...@teweler-bautenschutz.de schrieb:
"Induktionskochplatte SHG Hegon IK2006"

> habe die o.g. Platte geschenkt bekommen. Hat jemand eine
> Schnellanleitung für mich, zur Bedienung derselben?

> Ich habe im Netz nichts gefunden.

Vielleicht ist es die Induktionsplatte von ALDI:
http://www.enjoyshopping.de/Aldi-Induktionsherdplatte-461.html
http://news.idealo.de/news/25938-life-induktionskochplatte-aldi-schnaeppchen-guenstiger/

Wenn ALDI, dann Betriebsanleitung evtl. unter:
http://www.gregor-jonas.de/aldi-serviceadressen/aldi.htm

Und wenn sie es nicht ist - unterscheiden die sich so sehr im
Betrieb? Du könntest eine andere, ähnliche 'Betriebsanleitung
Induktionskochplatte' nehmen und damit zurecht kommen?
Du bist doch kochtechnisch begabt?
;-)


Dorothee

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 10, 2010, 1:34:38 PM4/10/10
to
Dorothee Hermann in <news:82bplt...@mid.individual.net>:

>Und wenn sie es nicht ist - unterscheiden die sich so sehr im
>Betrieb? Du könntest eine andere, ähnliche 'Betriebsanleitung
>Induktionskochplatte' nehmen und damit zurecht kommen?
>Du bist doch kochtechnisch begabt?

Gegenfrage:

Muß man eigentlich "kochtechnisch begabt" sein, um eine Kochplatte
in Betrieb nehmen zu können? Meinereiner schaltete sie bei Bedarf
einfach ein und falls dabei dann andere Kochergebnisse als gewünscht
herauskämen, hülfe mir die Betrübsanleitung - in der vermutlich auch
nur "Bitte nicht in die heiße Platte beißen!!1elf" stünde - auch nicht
weiter.

SCNR,
Ulrich
--
In 8 Monaten und 15 Tagen ist Weihnachten
http://invalid.de/spank-the-mugu.html
http://invalid.de/das_wird_dauern...jpg
Stellt euch vor, es ist Samstag und keiner geht hin!

Andreas Bockelmann

unread,
Apr 10, 2010, 2:54:37 PM4/10/10
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

> Muß man eigentlich "kochtechnisch begabt" sein, um eine Kochplatte
> in Betrieb nehmen zu können?

Immerhin ist dem OP anzurechnen, erst hier gefragt zu haben bevor er
sich über die Hotline beschwert.

An"warum_muss_ich_jetzt_an_Eierkocher_denken"dreas

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 10, 2010, 3:05:41 PM4/10/10
to
"Ulrich F. Heidenreich" <nospam...@tremornet.de> wrote:

>Dorothee Hermann in <news:82bplt...@mid.individual.net>:
>
>>Und wenn sie es nicht ist - unterscheiden die sich so sehr im
>>Betrieb? Du könntest eine andere, ähnliche 'Betriebsanleitung
>>Induktionskochplatte' nehmen und damit zurecht kommen?
>>Du bist doch kochtechnisch begabt?
>
>Gegenfrage:
>
>Muß man eigentlich "kochtechnisch begabt" sein, um eine Kochplatte
>in Betrieb nehmen zu können? Meinereiner schaltete sie bei Bedarf
>einfach ein und falls dabei dann andere Kochergebnisse als gewünscht
>herauskämen, hülfe mir die Betrübsanleitung - in der vermutlich auch
>nur "Bitte nicht in die heiße Platte beißen!!1elf" stünde - auch nicht
>weiter.

Ganz so einfach ist es mit einer Induktionskochplatte nicht.

Abweichungen:
Das Kochgeschirr darf im Duchmesser nicht kleiner sein, als der
kleinste Kreis auf der Kochplatte und nicht größer als der größte
Kreis sein und muss rund (nicht oval oder eckig) sein.

Die Platte schaltet bei nicht geeignetem Geschirr nicht ein. Die
Platte piepst, wenn man das Kochgefäß abhebt und die Platte gerade
heizt, schaltet scih dann nach ca. 10 Sekunden komplett ab.

meist 3 Funktionen:
Temperatur (der Induktionskochplatte, nicht des Gefäßes) in
20-Grad-Intervallen
Energiezufuhr von 1 - 10
Abschalttimer, meist in 5-Minuten-Abständen einstellbar.

Der Rest ist Gefühl und Erfahrung.

Hannes

--
Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.

Kennstjamaik Stelter

unread,
Apr 10, 2010, 3:56:35 PM4/10/10
to

> Abweichungen:
> Das Kochgeschirr darf im Duchmesser nicht kleiner sein, als der
> kleinste Kreis auf der Kochplatte und nicht größer als der größte
> Kreis sein und muss rund (nicht oval oder eckig) sein.
>
> Die Platte schaltet bei nicht geeignetem Geschirr nicht ein. Die
> Platte piepst, wenn man das Kochgefäß abhebt und die Platte gerade
> heizt, schaltet scih dann nach ca. 10 Sekunden komplett ab.

ja, genau das ist passiert. Ein nerviges piepsen. Mit einem AMC Topf
(die haben Eisenkerne) funktionierte es dann. Die Einstellungen gehen
von Minimal bis hoch zu 240 Grad. Das Teil wurde wohl mal 2006 bei Aldi
gekauft. Ich werde einfach mal ein wenig herumprobieren und Töpfe nur
noch mit "Magnet in der Tasche" kaufen. Beim ersten verkohlten Gulasch
melde ich mich wieder ;) Danke erstmal.

--
gruß
Richie

Falk Willberg

unread,
Apr 10, 2010, 3:58:41 PM4/10/10
to
Am 10.04.2010 21:05, schrieb Johann Mayerwieser:
...

> Das Kochgeschirr darf im Duchmesser nicht kleiner sein, als der
> kleinste Kreis auf der Kochplatte

Nicht? Warum das?

> und nicht größer als der größte
> Kreis sein

Dann hält sich meine Induktions-Kochplatte nicht an die Vorschriften.

> und muss rund (nicht oval oder eckig) sein.

Warum?

[Am gelöschten Teil habe ich nix zu meckern ;-) ]

http://www.bartscher.de/opencms/opencms/html/de/PrimaryNavigation/Produkte/Bartscher_Katalog/I/INDUKTIONSKOCHE/105820

Ich habe das Gefühl, daß die alle nach der gleichen Application Note
gebaut sind.

Falk

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Marcel Wehrfritz

unread,
Apr 10, 2010, 5:12:27 PM4/10/10
to
Am 10.04.2010 21:56, schrieb Kennstjamaik Stelter:

> ja, genau das ist passiert. Ein nerviges piepsen. Mit einem AMC Topf
> (die haben Eisenkerne) funktionierte es dann. Die Einstellungen gehen
> von Minimal bis hoch zu 240 Grad. Das Teil wurde wohl mal 2006 bei Aldi
> gekauft. Ich werde einfach mal ein wenig herumprobieren und Töpfe nur
> noch mit "Magnet in der Tasche" kaufen. Beim ersten verkohlten Gulasch
> melde ich mich wieder ;) Danke erstmal.
>

hilft etwas wenn du Topp mit ohne Kupfer nimmst. Christine sagt auch das
die Platte von Aldi gut ist. Manchmal geräusche aber geht gut mit
Teepunsch, hallo! Nicht lauter wie Abzug. Ich krieg nie sowas geschenkt ...

gruß
marcel

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 10, 2010, 5:26:01 PM4/10/10
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:

>On Sat, 10 Apr 2010 21:05:41 +0200, Johann Mayerwieser
><johann.ma...@gmail.com> wrote:

>>Abweichungen:
>>Das Kochgeschirr darf im Duchmesser nicht kleiner sein, als der

>>kleinste Kreis auf der Kochplatte und nicht gr��er als der gr��te


>>Kreis sein und muss rund (nicht oval oder eckig) sein.
>>

>Stimmt definitiv nicht (bei allen Platten). Mein kann mit gr��eren
>Pfannen v�llig problemlos umgehen, und auch mit deutlich kleineren
>(ein kleines T�pfchen f�r fl�ssige Butter zum Spargel z. B.) gibts
>kein Problem.
>

Die Platte hat mehrere Abgabemoden f�r das Magnetfeld, wenn du
kleinere oder eckige/ovale Gef��e verwendest, geht da einiges "ins
Freie", was zumindest nicht gesundheitsf�rderlich ist. Ob die Platte
selbst davon auf Dauer Schaden nimmmt?

>>Die
>>Platte piepst, wenn man das Kochgef�� abhebt und die Platte gerade


>>heizt, schaltet scih dann nach ca. 10 Sekunden komplett ab.
>>

>Ja. Aber man nimmt die doch nur kurz runter um mal zu r�tteln, mal zu
>kippen oder so. Das sie nach 10s ausknipst halte ich f�r sinnvoll.

Ja eh, ich habs halt nur erkl�rt und nicht beanstandet.


Hannes

--
F�r pers�nliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einf�gen.

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Joachim Boensch

unread,
Apr 12, 2010, 12:42:30 AM4/12/10
to

"Falk Willberg" <Fawegl...@falk-willberg.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hpql9j$gv0$1...@hoshi.visyn.net...


> Am 10.04.2010 21:05, schrieb Johann Mayerwieser:
> ...
>> Das Kochgeschirr darf im Duchmesser nicht kleiner sein, als der
>> kleinste Kreis auf der Kochplatte
>
> Nicht? Warum das?
>

Bei kleineren Töpfen besteht das Risiko, dass die Platte den Topf nicht
erkennt.

>> und nicht größer als der größte
>> Kreis sein
>
> Dann hält sich meine Induktions-Kochplatte nicht an die Vorschriften.
>

Der Topf darf so groß sein, wie man will. Er wird dann eben weiter außen
nicht erhitzt. Die Spule reicht aber nicht einmal annähernd bis an die
äußere Markierung bei diesen billigen Einzelplatten.

>> und muss rund (nicht oval oder eckig) sein.
>
> Warum?
>

Die Form ist völlig egal. Es wird eben nur ein Teil des Topfbodens erhitzt.

> [Am gelöschten Teil habe ich nix zu meckern ;-) ]
>
> http://www.bartscher.de/opencms/opencms/html/de/PrimaryNavigation/Produkte/Bartscher_Katalog/I/INDUKTIONSKOCHE/105820
>
> Ich habe das Gefühl, daß die alle nach der gleichen Application Note
> gebaut sind.

Ich bin mir da auch sehr sicher, daß die fast alle gleich sind.

Gruß

Joachim

Joachim Boensch

unread,
Apr 12, 2010, 12:49:13 AM4/12/10
to

"Ludger Averborg" <ludger_...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:k3u2s5hdj8iqej370...@4ax.com...
> On Sat, 10 Apr 2010 23:26:01 +0200, Johann Mayerwieser
> <johann.ma...@gmail.com> wrote:
>
>>Die Platte hat mehrere Abgabemoden für das Magnetfeld, wenn du
>>kleinere oder eckige/ovale Gefäße verwendest, geht da einiges "ins
>>Freie", was zumindest nicht gesundheitsförderlich ist.
>
> Erklär mal bisschen.
>
> Wie könnte die Gesundheit gefördert werden, wenn nichts "ins Freie"
> gerät?
>
Das abgestrahlte Magnetfeld wird tatsächlich größer, wenn die Topfgröße zu
klein wird. Für schädlich halte ich das aber nicht, selbst für Träger von
Herzschrittmachern. Aber immerhin halte ich es nicht für Zufall, daß das bei
mir direkt daneben angebrachte Außenthermometer mit Fühler am langen Draht
(Antenne) ein paar Tage nach Inbetriebnahme des Induktionskochfeldes kaputt
gegangen ist.

Übrigens verwende ich sogar einen Asia-Wok mit rundem Boden aus Blech auf
dem Induktionskochfeld und es funktioniert auch sehr gut. Ich würde aber
schon vermuten, daß dabei die Grenzwerte für Magnetfeldabstrahlung
überschritten werden.

Gruß

Joachim

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 12, 2010, 3:51:47 AM4/12/10
to
"Joachim Boensch" <guck...@gmx.de> wrote:

>> Am 10.04.2010 21:05, schrieb Johann Mayerwieser:
>> ...
>>> Das Kochgeschirr darf im Duchmesser nicht kleiner sein, als der
>>> kleinste Kreis auf der Kochplatte
>>
>> Nicht? Warum das?
>>
>Bei kleineren Töpfen besteht das Risiko, dass die Platte den Topf nicht
>erkennt.
>
>>> und nicht größer als der größte
>>> Kreis sein
>>
>> Dann hält sich meine Induktions-Kochplatte nicht an die Vorschriften.

Ich hab nur aus der Anleitung meiner Induktionskochplatte zitiert.

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Michael Schlücker

unread,
Apr 12, 2010, 6:08:36 AM4/12/10
to
Am 12.04.2010 06:49, schrieb Joachim Boensch:

> Für schädlich halte ich das aber nicht, selbst für Träger
> von Herzschrittmachern.

Du vielleicht nicht. Hersteller dieser Geräte aber schon. Mein erster
Schrittmacher war empfindlicher. Da war sogar E-Schweissen
sicherheitshalber total tabu. Beim neuen Gerät ist das kein Problem.
Induktionsfelder bleiben aber weiterhin im Kreis der 'Verdächtigen'. Der
Schrittmacher wird schliesslich durch induktive Koppelung ein- und
ausgeschaltet oder bei Bedarf umprogrammiert. Kann schon deshalb nicht
vollständig geschirmt sein. Und was von unterschiedlichsten
Induktionsplatten im ungünstigsten Falle (Topf runter- Feld strahlt bis
zur Abschaltung frei in den Raum mit voller Leistung- mit welcher
Frequenz und welchen Oberwellen?) 'übermittelt' wird...
Solche Vorgaben sind zwar wahrscheinlich oft nur zur rechtlichen
Absicherung des Herstellers- praktische Versuche zur Verifizierung
unternehm ich aber sicherheitshalber nicht. Noch ein paar Jahre auf
Batteriebetrieb sind schon OK ;-)

Micha

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gUnther nanonüm

unread,
Apr 12, 2010, 11:13:03 AM4/12/10
to

"Hauke Hagenhoff" <Hauke.H...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hpv0pj$8kh$03$1...@news.t-online.com...

>Zum Glück hat man damals noch nicht gewußt, wie ein Kompaß funktioniert,
>sonst hätte man nämlich ebenfalls gewußt, daß auch die Erde selber ein
>magnetisches Feld besitzt ...

Hi,
aber wenn Du versuchst, einen Blechpott durch heftiges "Schwenken im
Erdmagnetfeld" als Kochpott zu erhitzen, wirst Du arg schwitzen...
Und riskant bei Pacemakern sind weniger die hohen Feldstärken als die
unvorhersehbaren "Bugs" etwa in der Steuersoft. Mit ein bißchen Pech verirrt
sich das Programm aufgrund externer Störungen und schaltet irgendwas
ungeplantes...für den Betroffenen dann Grund für bleiches Gesicht und "muß
mich mal setzen"... das gabs etwa gerne von diesen Diebstahlssicherungen
oder auch manchen Scannerkassen in Klamottenläden. Diese geben kein
Magnetfeld ab, das etwa EC-Karten löscht oder Digitaluhren anhält, aber mit
ein kleinbißchenpech hälts den Ticker an :-)

--
mfg,
gUnther

Joachim Boensch

unread,
Apr 12, 2010, 5:42:40 PM4/12/10
to

"Hauke Hagenhoff" <Hauke.H...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hpv0pj$8kh$03$1...@news.t-online.com...
>

> Und zurück zur Induktionsplatte:


> Zum Glück hat man damals noch nicht gewußt, wie ein Kompaß funktioniert,
> sonst hätte man nämlich ebenfalls gewußt, daß auch die Erde selber ein
> magnetisches Feld besitzt ...

Ich wußte gar nicht, daß das Erdmagnetfeld im kHz-Takt umpolt, man lernt
jeden Tag was dazu. Aber grundsätzlich hast du schon recht. Diese Art
Risiken werden gerne weit überschätzt. Risiken, die man selbst zu vertreten
hat, wie Fahrweise mit dem Auto, Rauchen usw. werden dafür gerne genauso
weit unterschätzt.

Gruß

Joachim

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Johann Mayerwieser

unread,
Apr 13, 2010, 4:26:14 AM4/13/10
to
Ludger Averborg <ludger_...@web.de> wrote:


>Die Feldstärken sind minimal. Ich hab viele Jahre direkt in Feld eines
>supraleitenden Magneten von 7 T gearbeitet. Das bewirkt überhaupt
>nichts.
>
>Die Quantenenergie einer 50 kHz-Strahlung ist ebenfalls derart niedrig
>(3,3*10^-29 J), dass es (außer der gewollten Induktion) gar keine
>anderen Vorgänge gibt, die damit in Materie ausgelöst werden können.
>(chemische Prozesse habe Aktivierungsenergien, die etwa 10^10 mal
>größer sind!)

Ich kenn mich mit Magnetfeldern nicht so aus - muss ich auch nicht.
Ich kenn nur eine Auswirkung des Magnetfeldes von Induktionsplatten:
Sie schaffen es unter optimalen Bedingungen (z.B. emailierter Topf
oder Induktionsgeeigneter Topf mit dickem Boden, in ca. 1 Minute 1
Liter Wasser zum Kochen zu bringen. Da geht in kurzer Zeit eine
größere Energiemenge über. Was weiß ich, was die macht, wenn sie wild
wird:)

Hannes

--
Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.

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Joachim Boensch

unread,
Apr 13, 2010, 12:08:57 PM4/13/10
to

"Hauke Hagenhoff" <Hauke.H...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

news:hq2396$fk8$03$3...@news.t-online.com...
> Ludger Averborg schrieb:
>
>> Das hängt wohl sehr davon ab, wie die Energie es anstellt, wild zu
>> werden. Mit 1 l kochendem Wasser kannst du dich lebensgefährlich
>> verbrühen.
>> Wenn du in einem Anfall von Wildheit das Kabel von der Platte abreißt,
>> die blaue Ader abisolierst und dir ums rechte Bein wickelts, die
>> schwarze abisolierst und in die linke Hand nimmst, sparst du noch eine
>> ganze Menge Energie, dann brauchst du die 0,1 kWh gar nicht mal, um
>> dich umzubringen.
>
> Nicht einmal das würde hier funktionieren, denn unsere Elektroinstallation
> entspricht den aktuellen Vorgaben, d.h. alle Steckdosen-Stromkreise (die
> durch el-technische Laien Blabla) sind mit einem
> Fehlerstrom-Schutzschalter abgesichert.
>
Warum sollte das nicht funktionieren? Wenn du dich als isolierten
Verbraucher in den Stromkreis einklinkst, merkt das der FI-Schutzschalter
nicht. Man sollte allerdings die Hautstellen mit Salzwasser anfeuchten, um
unnötige Übergangswiderstände zu eliminieren, dann wird es noch sicherer.

Gruß

Joachim

Hans Wein

unread,
Apr 13, 2010, 2:57:56 PM4/13/10
to
"Hauke Hagenhoff" <Hauke.H...@gmx.de> schrieb:

> Nicht einmal das würde hier funktionieren, denn unsere
> Elektroinstallation entspricht den aktuellen Vorgaben, d.h. alle
> Steckdosen-Stromkreise (die durch el-technische Laien Blabla) sind mit
> einem Fehlerstrom-Schutzschalter abgesichert.

Der Schutzschalter wird mit ziemlicher Sicherheit nichts von allem
mitbekommen, weil der Strom, der durch die schwarze Ader fließt, genau
so hoch wie derjenige sein wird, den die blaue leitet. Er würde erst
dann zuschlagen, wenn mehr als 30 bzw. 10 mA (je nach Einbauort und
Vorschriften) abgezweigt werden, indem sich der Strom eigene Wege über
die Erde sucht. Dazu bedarf es bei diesem Szenario einiger
Voraussetzungen, z.B. nackte und nasse Füße sowie einen gut leitenden
Fußboden.

Hans

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Lars Wilhelm

unread,
Apr 14, 2010, 4:17:08 AM4/14/10
to
On 14 Apr., 10:05, Hauke Hagenhoff <Hauke.Hagenh...@gmx.de> wrote:
> Joachim Boensch schrieb:
>
> > "Hauke Hagenhoff" <Hauke.Hagenh...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

> >> Nicht einmal das würde hier funktionieren, denn unsere
> >> Elektroinstallation entspricht den aktuellen Vorgaben, d.h. alle
> >> Steckdosen-Stromkreise (die durch el-technische Laien Blabla) sind mit
> >> einem Fehlerstrom-Schutzschalter abgesichert.
> > Warum sollte das nicht funktionieren? Wenn du dich als isolierten
> > Verbraucher in den Stromkreis einklinkst, merkt das der
> > FI-Schutzschalter nicht.
>
> Wenn.
> Wie machst Du das denn?
> Fliegen?

Nö. isolierte Schuhe tragen(z.b. mit dicken Kreppsohlen), dann bleibt
der fehlerstrom unterhalb der auslöseschwelle.

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Johann Mayerwieser

unread,
Apr 14, 2010, 5:16:04 AM4/14/10
to
Hauke Hagenhoff <Hauke.H...@gmx.de> wrote:

>Lars Wilhelm schrieb:


>
>> Nö. isolierte Schuhe tragen(z.b. mit dicken Kreppsohlen), dann bleibt
>> der fehlerstrom unterhalb der auslöseschwelle.

>Jor. Das mag gehen. Das Schuhwerk, das ich üblicherweise im Haus trage,
>wird das aber wohl nicht leisten.
>Ich werd's aber auch nicht ausprobieren. :)
>

Nachdem normalerweise der Fußboden in Häusern trocken ist, aus
Kunststoff, Holz oder Fliesen besteht, brauchst keine Kreppsohlen,
kannst auch mit nackten Füßen auf dem Fußboden, sogar auf einer
Metallleiter stehen.

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 14, 2010, 5:24:18 AM4/14/10
to
Hauke Hagenhoff <Hauke.H...@gmx.de> wrote:


>Teppichböden werden gerne zur Vermeidung der schönen statischen
>Aufladung geerdet, Fliesen- und Steinböden haben eine relativ gute
>Verbindung zur Betondecke, usw. usf.

Was hilft dir die Verbindung von Fliesen- oder Steinböden? Beides sind
gute Isolatoren. Fliesen haben eine dem Porzellan ähnliche Strukur
bzw. Zusammensetzung, wurde und wird noch in Schaltern und Steckdosen
verbaut. Steinwände wurden an den Bedienungs- und Anzeigewänden von
Kraftwerken (wo etwas mehr als 230 V fließen) verbaut. Mag die
Unterseite eines solchen Fußbodens einen guten Kontakt zu einem
eventuell leitenden Betonboden haben, hat der Strom doch gewisse
Schwierigkeiten, bis dahin zu kommen.

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Andreas Bockelmann

unread,
Apr 14, 2010, 8:30:36 AM4/14/10
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> Ich war letztlich dabei, daß alles irgendwie dreckig, luftfeucht oder so
> ist.
> Hab ich mich aber irgendwie verrannt, tatsächlich müßte der Boden wohl
> vom Putzen klitschnaß und gleichzeitig trotzdem schlecht geputzt sein,
> damit das Wasser (bzw. der Dreck darin) ausreichend leitet und das auch
> noch bis zu irgendwas, was dann wirklich leitet (Ein blankes
> Heizungsrohr aus dem Boden).

Ihr wisst aber schon, dass es um eine Wechselspannung geht? Die
kapzitive Kopplung des menschlichen Körpers gegenüber Erde ist auch noch
gegeben. Ihr könnt euch mal auf einen Styroporblock oder eine dicke
Glasplatte stellen, dennoch reicht die Kopplung aus, um einen
Phasenprüfer (Lügenstift) leuchten zu lassen, wenn dieser auf Phase
gehalten und der Gegenkontakt mit dem Finger berührt wird.

Dazu kommt, dass Keramiken (und Glas) sehr hohe
Dielektrizitätskonstanten haben.


--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |

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Markus Baumeister

unread,
Apr 14, 2010, 9:22:06 AM4/14/10
to
Hauke Hagenhoff schrieb am Tue, 13 Apr 2010 17:40:22 +0200

>Also das Verbrühen erscheint mir wirklich die einzig zuverlässige
>Methode zu sein, mit der man sich mittels der Kochplatte was antun kann.

Du kannst dich mit dem Kabel erwürgen. Ganz ohne Strom.

SCNR

--
mfg markus
Die E-Mail Adresse ist gültig,wird aber nicht gelesen.
Sollte ausnahmsweise eine Antwort per E-Mail nötig sein:
vorna...@gmx.de

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Apr 14, 2010, 9:41:10 AM4/14/10
to
Markus Baumeister in <news:aagbs5t5fuuvbm6ub...@4ax.com>:

>Hauke Hagenhoff schrieb am Tue, 13 Apr 2010 17:40:22 +0200
>
>>Also das Verbrühen erscheint mir wirklich die einzig zuverlässige
>>Methode zu sein, mit der man sich mittels der Kochplatte was antun kann.
>
>Du kannst dich mit dem Kabel erwürgen. Ganz ohne Strom.

Erschlagen sollte auch gehen. Oder sind die Dinger so leicht?

CU!
Ulrich
--
In 8 Monaten und 11 Tagen ist Weihnachten
http://invalid.de/spank-the-mugu.html
http://invalid.de/das_wird_dauern...jpg
Stellt euch vor, es ist Mittwoch und keiner geht hin!

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Dietmar Hollenberg

unread,
Apr 15, 2010, 7:44:40 AM4/15/10
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> Also gut: Wer probiert's aus?

Schon vor Jahren passiert. Holzleiter, trockener Fliesenboden und
flascher Automat abgeschaltet. Komplette Abzeigdosenverbindung unter
Spannung geöffnet und neu gemacht, ohne auch nur ein Kribbeln zu merken.
Erst als der Stift das Licht einschaltete, ohne den Automaten
hochzudrücken, wurde mir klar, daß da was nicht stimmen kann.

Den 30mA-FI hat's nicht im geringsten gejuckt, daß ich den
spannungsführenden schwarzen blank mit den Fingern angefaßt habe.

Tschüß

Dietmar
--
Lesbar quoten kann so einfach sein:
http://www.learn.to/quote
http://www.volker-gringmuth.de/usenet/zitier.htm

Lothar Frings

unread,
Apr 15, 2010, 8:07:44 AM4/15/10
to
Dietmar Hollenberg tat kund:

> Hauke Hagenhoff schrieb:
>
> > Also gut: Wer probiert's aus?
>
> Schon vor Jahren passiert. Holzleiter, trockener Fliesenboden und
> flascher Automat abgeschaltet. Komplette Abzeigdosenverbindung unter
> Spannung geöffnet und neu gemacht, ohne auch nur ein Kribbeln zu merken.
> Erst als der Stift das Licht einschaltete, ohne den Automaten
> hochzudrücken, wurde mir klar, daß da was nicht stimmen kann.

Logisch. Das Licht bei abgeschaltetem Automat
einschalten - das kann man erst ab drittem Lehrjahr.

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Dietmar Hollenberg

unread,
Apr 17, 2010, 10:43:49 AM4/17/10
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> Fakt ist, daß ich - natürlich unter Verletzung der Fünf - drei Male eine
> geschossen bekommen habe, in beiden Fällen bin ich mir nicht bewußt, ein
> gezielt geerdetes Teil berührt zu haben, sondern eben nur den Außenleiter.

Dann war der Widerstand des Bodens zur Erde, auf dem du gestanden hast,
hinreichend gering. Er ging aber trotzdem nicht gegen Null, denn dieses
Gefühl steckt niemand locker weg.

Ich habe auch mehrmals einen geschossen bekommen, aber niemals so wie
der damalige Kollege, der mit dem rechten Fuß in einer Pfütze stand, die
auch einen Banderder berührte und mit der linken Hand an einen
Außenleiter gekommen ist. Der krampfte im selben Moment derartig, daß
nicht nur sämtliches Werkzeug, sondern auch sein Körper wegflog.

Beim mir war vom kaum fühlbaren Kribbeln bis zum unkontrollierten Zucken
des Unterarms alles dabei, aber niemals ein unkontrolliertes
Muskelzucken vom Arm bis zum Fuß. Mit zunehmender Erfahrung wurden diese
Erlebnisse seltener. In den letzten 25 Jahren habe ich gar keinen mehr
geschossen bekommen.

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Dietmar Hollenberg

unread,
Apr 17, 2010, 1:44:45 PM4/17/10
to
Hauke Hagenhoff schrieb:

> Dietmar Hollenberg schrieb:


>> Hauke Hagenhoff schrieb:
>
>>> Fakt ist, daß ich - natürlich unter Verletzung der Fünf - drei Male eine
>>> geschossen bekommen habe, in beiden Fällen bin ich mir nicht bewußt, ein
>>> gezielt geerdetes Teil berührt zu haben, sondern eben nur den Außenleiter.
>> Dann war der Widerstand des Bodens zur Erde, auf dem du gestanden hast,
>> hinreichend gering.

> Eben. Das ist ja der hier besprochene Punkt, nämlich ob Strom über den
> Fußboden fließt oder nicht, bzw. ob der ausreicht, damit die benötigten
> 30mA "fehlen".

Richtig. Und 30mA sind schon eine Menge, die nicht mehr im Bereich der
Fühlbarkeitsgrenze, sondern mitten in der Schmerzgrenze liegt. Man
überlebt es zwar mit größter Wahrscheinlichkeit, aber man muß schon
Masochist sein, um es nicht als äußerst unangenehm zu empfinden.

> Sehr imposant fand ich auch die Brückung zweier Außenleiter, die ein
> Kollege vorgenommen hat. Er hatte Glück, daß er das mit nur einem Daumen
> hingekriegt hat, aber der wurde im Laufe des Tages richtig dick.

Das elektrolytisch zersetzte Zellgewebe kann durchaus unangenehme
Spätfolgen haben, nicht nur an der betroffenen Stelle, sondern im ganzen
Körper.

Noch imposanter fand ich allerdings die im wahrsten Sinne des Wortes
"bomb"astische Überbrückung der Außenleiter mit einem Meißel. Der alte
Guß-HAK sollte am nächsten Tag weg und der neue daneben aufgeschaltet
werden. Für die Nacht waren die neuen Hauptleitungen provisorisch am
alten Kasten angeklemmt. Der Deckel des HAK klappte nicht ganz runter,
sondern lag in einem Regal auf. Darin lagen Meißel und Fäustel vom
Wanddurchbruch. Und als der Schrei "Feierabend" von oben kam, hat der
Azubi ohne Hinzusehen den Deckel zugehauen...

Wir durften dann noch drei Überstunden machen, bis der neue Kasten
zumindest provisorisch angeklemmt war und der Versorger die Sicherungen
in der C-Station für die ganze Straße wieder reinsetzte. Mit dem alten
Gußkasten war nichts mehr zu machen.

Johann Mayerwieser

unread,
Apr 17, 2010, 4:07:04 PM4/17/10
to
Dietmar Hollenberg <dietmar_h...@web.de> wrote:


>Noch imposanter fand ich allerdings die im wahrsten Sinne des Wortes
>"bomb"astische Überbrückung der Außenleiter mit einem Meißel. Der alte
>Guß-HAK sollte am nächsten Tag weg und der neue daneben aufgeschaltet
>werden. Für die Nacht waren die neuen Hauptleitungen provisorisch am
>alten Kasten angeklemmt. Der Deckel des HAK klappte nicht ganz runter,
>sondern lag in einem Regal auf. Darin lagen Meißel und Fäustel vom
>Wanddurchbruch. Und als der Schrei "Feierabend" von oben kam, hat der
>Azubi ohne Hinzusehen den Deckel zugehauen...
>
>Wir durften dann noch drei Überstunden machen, bis der neue Kasten
>zumindest provisorisch angeklemmt war und der Versorger die Sicherungen
>in der C-Station für die ganze Straße wieder reinsetzte. Mit dem alten
>Gußkasten war nichts mehr zu machen.


In unserer Firma passierte so was ähliches am Trafo im Keller
(18-Stock-Gebäude), Dunkelschwarze Rauchwolke aus dem Keller, 10
Feuerwehrfahrzeuge, für uns war unangenehm, dass es kalt war und nach
Abzählung der Einzelgruppen so ca. 500 Menschen ein warmes Plätzchen
in den Lokalen der Umgebung finden wollten.

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