>
> Tats�chlich, (gestern) den ganzen Tag �ber konstant 998 hPa. 998,
> nicht 1000? H�he auf 0 m ge�ndert - so, jetzt habe ich auch 998 hPa.
> Ich denke, mit dem Fehler kann man leben. (Du meine G�te, die
> barometrische H�henstufe ist tats�chlich nur 8,3 m/hPa - da� der
> Luftdruck so empfindlich auf die H�he reagiert, h�tte ich ja nicht
> gedacht... Steht aber auch extra in der Anleitung, da� man die
> Geb�udeh�he ber�cksichtigen soll.)
Also bei mir (600 m) sind es jetzt (15 Uhr) 975.
Die H�he l��t sich bei meiner Station leider nicht einstellen, obwohl
die Wetterstation fast 20 Euro gekostet hat...
tsch��
Andreas
Bei der gr��e der Vorhersagebereiche wundert mich nix.
Das Problem habe ich auch, meine Wetterstation zeigt konstant 22hPa zu
wenig an. Und die hat auch rund 20� gekostet, bei Penny.
MfG, Andr�
Das Einstellen dieser Zone (westliches Ruhrgebiet 249 ) dient nur der
Berechnung der Sonnenauf- und -untergangszeiten.
Wenn bei derAldi Station eine Zone eingestellt werden soll, dann dient
das nur der Berechnung der Sonnenauf- und -untergangszeiten. Hier im
�stlichen Ruhrgebiet w�re das die 249. Mit irgendeiner Vorhersage hat
das nix zu tun.
Die Einstellung der H�he ist woh fehlerhaft in Der BA beschrieben. Ich
habe lange gespielt, nicht war gaubw�rdig. Jetzt hab ich die H�he �ber
N.N. einestellt bei mir 160 m. Jetzt klappt es.
Also wenn ich bis hierher richtig interpretiere: hast Du diese Wetterstation
(Deckblatt: GT-WS-03s, GT-WS-03w/ letzte Seite der Bedienungsanleitung-
Zeitlos-Vertriebs GmbH/ Zeitlos-Service-Team).
Diese h�ngt bei uns schon seit einigen Jahren (als es die das erste Mal
gab). Wichtig waren mir eigentlich die 868MHz zur Funk�bertragung. Die 433er
werden durch irgendwas im Umfeld laufend gest�rt. Die 'Wettervorhersage' ist
eine simple Auswertung der Luftdruck�nderung (relativ und
�nderungsgeschwindigkeit) anhand der Werte, die im linken, unteren Viertel
des Displays angezeigt werden. Bisher verbl�ffend treffsicher. Dabei war's
f�r mich blo� Zugabe- wollt doch nur bequem von der Couch aus schauen, wie
warm/ kalt es drau�en ist.
Micha
Und wie wird diese Wetterinformation an die Wetterstation ᅵbermittelt,
esoterisches Grundlinienrauschen?
Hardy
--
Spam-Mails lᅵschen ist das Staubwischen des 21. Jahrhunderts.
Hans-Christoph Wirth
Respekt, was es nicht alles gibt...
Hardy
--
Egal wie dumm oder offensichtlich, einfach _jeder_ Troll wird in de.*
bedient. Das ist schon fast gnadenlos...
Karsten Dᅵsterloh
> Und nun noch einmal die Frage: Wie sieht ein Algorithmus aus, der
> solche "verbl�ffend treffsicheren Wettervorhersagen" generiert? Die
> Damen und Herren Meteorologen werden das doch wohl wissen. Oder ist
> das geheim?
Vereinfacht:
Hochdruckgebiet bedeutet, dass gro�r�umig die Luft absinkt und in sehr
hohen Luftschichten zuflie�t.
Absinkende Luft bedeutet, Temperaturanstieg dieser Luft durch
Kompression, was wiederum Wolkenaufl�sung bedeutet. Hochdruckgebiet =
sch�nes Wetter.
Steigt also der Druck, wird es sch�n.
Innerhalb eines Hochdruckgebietes kann es zwar auch lokale Wolken geben,
die entstehen aber meistens durch Thermik oder andere lokale
Hebungsvorg�nge. Im gro�fl�chigen Mittel sinkt die Luft ab.
Im Gegenzug bedeutet, Tiefdruckgebiet gro�fl�chiges Aufsteigen der Luft,
was bedeutet, dass die aufsteigende Luft durch Ausdehnung nach oben hin
abk�hlt. Dadurch wird in einer bestimmten H�he der Taupunkt
unterschritten und es bilden sich Wolken.
Sinkt also der Druck, wird es Stratuswolken geben (schlechtes Wetter).
Daraus kann es (meistens nur schwach) regnen.
Sinkt der Druck schnell, n�hert sich eine Kaltfront, es wird sehr stark
und heftig regnen. Hier funktioniert die Vorhersage aber nur innerhalb
weniger Stunden.
Auch bei lokalen W�rmegewittern sinkt der Druck lokal ab, allerdings
d�rft hier der Vorhersagezeitraum nur sehr klein sein.
Man kann bestimmt auch noch die gemessene Luftfeuchte und den
Temperaturverlauf in die Vorhersage einbeziehen. Aber wie genau, kann
ich nicht sagen.
Insgesamt ist das Thema durchaus komplex, sofern man die Hintergr�nde
richtig verstehen will. Das hier komplett abzuhandeln, w�re dann doch zu
viel.
Aus den komplexen Hintergr�nden kann man aber relativ einfache Regeln
f�r eine einfach Wettervorhersage �ber einige Stunden ableiten.
Michael
>>> Und nun noch einmal die Frage: Wie sieht ein Algorithmus aus, der
>>> solche "verblüffend treffsicheren Wettervorhersagen" generiert?
>> Das sind Systeme, in denen unendliche Arbeit und Erfahrung steckt.
>> Meteotest
>... hat damit nichts zu tun. Glaube mir: Wenn der Kasten
>Meteotest-Daten verwenden w�rde, also das DCF77-Wettersignal
>auswerten, dann w�re er "etwas" teurer, und es w�rde garantiert auf
>der Packung stehen.
Vielleicht ist es "Wetterdirekt"?
http://www.wetterdirekt.com/?key=konzept
Stationen mit dieser Funktion sind recht guenstig.
>Gru� aus Bremen
>Ralf
Gruss,
Roman
--
"An MDCCCXII/M�morable par la campagne contre les Russes/
Sous le pr�fectura de Jules Doazan."
"Vu et approuv� par nous commandant russe de la ville de Coblentz/
le 1er janvier 1814."
>>> X-No-Archive: Yes
>> Gibt es eigentlich �berhaupt noch Clients, die da drauf hereinfallen?
>
> Google "f�llt darauf herein". Obwohl Du offensichtlich den Schu� nicht
> geh�rt hast.
welchen Schuss?
Ich verstehe auch nicht, was Du damit erreichen willst.
Wobei mir gerade auff�llt, dass ich eigentlich den Teil hier meinte:
"begin quoting"
Welcher Client f�llt darauf noch herein?
>> Insgesamt ist das Thema durchaus komplex, sofern man die Hintergr�nde
>> richtig verstehen will. Das hier komplett abzuhandeln, w�re dann doch zu
>> viel.
>> Aus den komplexen Hintergr�nden kann man aber relativ einfache Regeln
>> f�r eine einfach Wettervorhersage �ber einige Stunden ableiten.
>
> Die man wo nachlesen kann?
Ich habe mein Wissen aus meinem Hobby (Segelfliegen), bei dem eine
meteorologische Grundausbildung unumg�nglich ist und auch gepr�ft wird.
Etwas vertieft wurde das dann noch beim Lehrgang zum Fluglehrer.
Die Grundlagen stehen also u.a. in einem Lehrbuch f�r Segelflieger:
ISBN: 978-3935220262
Andere Literatur kann ich nicht besser ergoogeln als Du. Deshalb
�berlasse ich das Dir.
Michael
Offset kannst Du doch einstellen, indem Du die H�he �nderst. Wie Du
schon bemerkt hast, entspechen die 3hPa nur 3-4m H�henunterschied.
Sicher, dass die Wetterstation am Flughafen genau auf der gleichen H�he
positioniert ist?
Aus Deinem Posting geht nicht hervor, ob die 998 von gestern genau
gestimmt haben.
Was hast Du von einer Genauigkeit von 1hPa? Praktisch kannst Du damit
nichts anfangen.
Michael
N�, mich interessiert nur, was Deine Beweggr�nde sind.
>> Andere Literatur kann ich nicht besser ergoogeln als Du. Deshalb
>> �berlasse ich das Dir.
>
> Es gibt auch noch ein Leben au�erhalb von Google.
Dann geh halt in die n�chste Buchhandlung oder benutze Bing oder die
Amazon-Suchmaschine.
Wie Du Roland Damm und mir Grundlagenliteratur zum Thema Stromnetz
nahegelegt hast, ist es doch genauso legitim Dich bei diesem Thema auf
Literatur zu verweisen.
Michael
Deine "Wetterstation" hat aber nach Deinen Angaben auch nur 12 EUR
gekostet, die Wetterstation vom Flughafen Bremen d�rfte eher bei einem
Anschaffungspreis von 15.000 bis 40.000 EUR liegen.
Wenn Du meinst, da� Du dieselbe Genauigkeit ben�tigst wie sie eine �ber
tausendmal teurere Station bietet, dann gib Deine 12-Euro-Wetterstation
an den H�ndler zur�ck und kaufe Dir was genaueres!
Billigsensoren haben �blicherweise nicht dieselbe hohe Genauigkeit wie
teure Sensoren.
Und ob der Luftdruck nun an einem Tag von 998 auf 1018 oder auf 1021
steigt, das ist bei so einer Station ohne Langzeitauswertung (weil ohne
PC-Anschlu�) v�llig irrelevant, weil der absolute Wert des Luftdrucks
aus meteorologischer Sicht einigerma�en irrelevant ist. Die
Luftdruck�ndrung ist es, auf die es ankommt, denn die in der Station
eingebaute Wettervorhersage funktioniert ungef�hr so:
Vorhersage einer Billigwetterstation:
1. Es gibt beispielsweise drei Vorhersagestufen: Sonne - ver�nderlich -
Regen.
2. Beim Einschalten / Einlegen der Batterien: Zeige "ver�nderlich"
3. Wenn der Luftdruck um 3 hPa steigt, zeige eine Stufe bessere
Vorhersage, bis "Sonne" angezeigt wird.
4. Wenn der Luftdruck um 3 hPa f�llt, zeige eine Stufe schlechtere
Vorhersage, bis "Regen" angezeigt wird.
5. Ggf. Sonderfunktion "Sturmwarnung": Wenn der Luftdruck in 6 Stunden
um mehr als 5 hPa f�llt, zeige "Sturmwarnung" an (z.B. blinkendes
Regensymbol).
Von dieser grundlegenden Vorhersagelogik billiger Wetterstationen, die
rein auf Luftdruck�nderungen beruht, gibt es nat�rlich diverse
Varianten, z.B. mit 5 Vorhersagestufen statt 3, wobei die zus�tzlichen
Stufen zwischen "Sonne" und "ver�nderlich" bzw. "ver�nderlich" und
"Regen" angesiedelt sind ("wolkig mit Sonne" bzw. "wolkig mit Regen")
oder es gibt bei Minustemperaturen statt der Stufe "Regen" die Stufe
"Schnee".
Aber im Prinzip steckt hinter der Wettervorhersage nichts anderes als
eine Luftdruck�nderung: Luftdruck steigt => Wolken l�sen sich auf =>
Wetterbesserung oder Luftdruck f�llt ==> Wolken bilden sich ==>
Wetterverschlechterung.
Und das funktioniert praktisch genauso, wenn diese Station einen
supergenauen Sensor eingebaut hat, der 3.0 hPa Luftdruck�nderung auch
als 3.0 hPa mi�t, und es funktioniert mit einem deutlich ungenaueren
Sensor, der diese �nderung als 2.7 oder 3.3 mi�t auf praktisch genau
dieselbe Art und Weise. In vielen Wettersituationen �u�ert sich die
Ungenauigkeit dann nur in dem Zeitpunkt, an dem eine Station auf "Sonne"
oder auf "Regen" beim Vorhersagesymbol umspringt. Da kann die eine
Station dann ggf. um Minuten oder auch eine Stunde fr�her dran sein als
eine andere.
Aber bei einem Anstieg des Luftdrucks von 998 auf 1018 hPa steht JEDE
Billigwetterstation auf der Vorhersage "sonnig", denn so ungenau sind
die Billigsensoren gar nicht.
J�rgen
Aus einer Wetterkarte mit Isobaren kann man das absch�tzen. D�rfte
zumindest bei wenig Wind deutlich weniger als 1hPa sein.
Bei Sturm k�nnte noch der Montageort Einfluss auf die Druckmessung haben
(Staudruck, Winddruck).
>
>> Aus Deinem Posting geht nicht hervor, ob die 998 von gestern genau
>> gestimmt haben.
>
> METAR wird in ganzen hPa ver�ffentlicht, ist hier auch online in der
> Zeitung:
> <http://www.weser-kurier.de/Freizeit/Wetter.html?file=/wetterstationen/bremen/luftdruck_bremen.html>.
>
>> Was hast Du von einer Genauigkeit von 1hPa? Praktisch kannst Du damit
>> nichts anfangen.
>
> Es geht mir nicht um konstante oder absolut begrenzte Fehler in der
> Gr��enordnung 1-2 hPa, aber was mich st�rt, w�re eine falsche
> Kennliniensteilheit, die dann bei extremeren Drucken zu Anzeigen
> weitab von den korrekten Werten f�hrt - das w�re, auf Deutsch gesagt,
> Schrott.
Was erwartest Du f�r die paar Euro?
Es gibt ja noch andere denkbare Fehler: Temperaturabh�ngigkeit, und
Nichtlinearit�t. Beides kann fertigungstechnische Toleranzen aufweisen.
Eine aufw�ndige Bandendekalibrierung wird wohl in dieser Preisklasse
nicht drin sein.
F�r eine Wettervorhersage f�r Laien sollten diese kleinen Fehler aber
weitgehend bedeutungslos sein.
> Was hei�t schon "gro�e Genauigkeit"? Praktisch schwankt der
> Luftdruck um einen Mittelwert von 1013 hPa nur um einige Prozent, also
> vielleicht -100/+30 hPa (im Tagesverlauf um wenige hPa), da sind
> Abweichungen von einigen hPa schon signifikant.
Die wirkenden Kr�fte sind bei diesen kleinen Sensoren und
Druckdifferenzen ja schon sehr gering. Ich denke, dass man in dieser
Preisklasse schon mit relativ hohen Toleranzen rechnen muss.
> Und dieses Approximationsproblem ergibt sich genauso f�r die anderen
> Me�gr��en, deswegen teste ich gerade den Eispunkt am Au�ensensor.
>
> (Die Temperatur war auf ein Maximum von 6,5 �C gestiegen, jetzt sinkt
> sie wieder (derzeit 6,1 �C), irgendwann m��te sie dann am Gefrierpunkt
> stehenbleiben. Mal sehen, was dann f�r eine Anzeige kommt. Jetzt 5,9
> �C.)
Ich habe mich vor Jahren mal mit k�uflichen Temperatursensoren befasst.
billige NTC und PTC haben so gro�e Toleranzen, dass die ohne
Kalibrierung nicht verwendbar sind, sofern man genauer als +-5�C messen
m�chte, Die Kennlinie ist auch ziemlich krumm.
Will man unter 1�C kommen, wird es gleich deutlich teurer, was im Budget
einer 12� Wetterstation vermutlich nicht drin ist.
Bin mal auf Dein Ergebnis gespannt.
Die gr��ten Toleranzen d�rfte die Feuchtemessung haben (soweit vorhanden).
Michael
Wie eine solche billige Wetterstation ihre Prognosesymbole auf "Sonne",
"ver�nderlich" oder "Regen" setzt, kannst Du haarklein in diversen
amerikanischen Patentschriften nachlesen. In den USA ist jeder Schei�
patentierbar und die Patente sind �ffentlich (auch online verf�gbar).
Es gibt von diversen Herstellern geringe Modifikationen der
Vorhersagelogik, aber das Prinzip der Tendenzanzeige �ber
Luftdruck�nderungen ist seit 50 Jahren �berall dasselbe. Die von mir
genannten Schaltschwellen (3 hPa Luftdruck�nderung f�r die Schaltung der
Vorhersagestufe, 5 hPa Luftdruckabfall in 6 Stunden f�r die
Sturmwarnung) sind reale Default-Schaltschwellen einer real
existierenden Wetterstation in meinem Besitz. Bei der von mir benutzten
PC-Wetterstation "WS-2300" (mit PC-Anschlu�) sind diese Schaltschwellen
�brigens einstellbar, so da� ich eine Vorhersageumschaltung an meiner
Station auch bei 2 oder 4 hPa Luftdruck�nderung einstellen kann, oder
eine Sturmwarnung erst bei 8 hPa Luftdruckabfall in 6 Stunden.
Wenn Du Internetzugang hast, sind solche Wetterstationen aber allenfalls
noch "M�nnerspielzeug":
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5748/wenn_maenner_rasen_maehen.html
Mit Internetzugang bekommst Du hundertmal bessere Vorhersagen �ber das
Internet als sie die Luftdruckdendenzanzeige einer Wandwetterstation
zeigt, beim Wetterdienst unter http://www.dwd.de oder Unwetterwarnungen
unter http://www.wettergefahren.de oder wenn Du kurzfristig f�r eine
Fahrradtour wissen m�chtest, ob es gleich regnet mit dem Regenradar
unter http://wetter.t-online.de/radar.php
Ansonsten sind f�r den Heimgebrauch heutzutage eher die mit externen
Daten gespeisten Stationen up-to-date, von denen es zwei Systeme gibt:
1. �ber das DCF-Zeitsignal mit Wetterinfos gespeiste Stationen nach dem
System von http://www.meteotime.com/web/
2. �ber ein altes Pager-Netz gespeiste Stationen nach dem System von
http://www.wetterdirekt.com/
Solche Wetterstationen kosten aber immer noch mindestens ca. 35 EUR (und
funktionieren nur solange mit ihren Vorhersagen, wie die Dienste per
Funk auch ausgestrahlt werden, die beiden Anbieter tun so, als wenn das
wom�glich auf ewig w�re).
> Wollen wir mal nicht vergessen, da� das Ger�t /Me�werte/
> und nicht nur /Prognoseergebnisse/ anzeigt.
Ja, es zeigt auch Me�werte.
> Und von irgendwelchem Digitalspielzeug erwartet der
> verw�hnte Anwender, da� die angezeigten Dezimalstellen
> auch korrekt sind, also mit der Realit�t besser als
> � 1 digit �bereinstimmen. Und das ist - mit Gunst -
> wirklich nicht zuviel verlangt.
Die Me�genauigkeit des Luftdrucks d�rfte eher bei +/-3% und dann nochmal
zus�tzlich +/- 1 Digit liegen. Mehr kannst Du bei einem 12-Euro (oder
20-Euro) Spielzeug nicht erwarten.
J�rgen
>On Sat, 02 Jan 2010 22:40:23 +0100, "Ralf . K u s m i e r z"
><m...@privacy.invalid> wrote:
>
>>(Die Temperatur war auf ein Maximum von 6,5 �C gestiegen, jetzt sinkt
>>sie wieder (derzeit 6,1 �C), irgendwann m��te sie dann am Gefrierpunkt
>>stehenbleiben.
>... bzw. bei der Temperatur, die der elektronisch geheizte Sensor ohne
>Luftbewegung dann in einem Temperaturbad ohne Umw�lzung dann grade
>erreicht.
>Man sagt ja, in einem zufrierenden Beh�lter sei das Wasser an der
>tiefsten Stelle +4 �C warm, weil sich dann eine stabile Schichtung
>ohne Konvektion einstellt.
DAs was du beschreibst ist die Anomalie des Wassers.
Wasser hat bei 4 Grad die h�chste Dichte. Steigt oder sinkt die
Temperatur, dann sinkt die Dichte. Daher ist in ausreichend tiefem
Gew�sser am Boden - egal ob Sommer oder Winter - die Temperatur immer
4 Grad, im Winter ist es dar�ber k�lter, im Sommer w�rmer.
Liebe Gr��e
Hannes
--
F�r pers�nliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einf�gen.
Regen und Schneeflocken 'blinken' (bei Anzeige) immer. Die Symbole bleiben
nie stehen.
> Ein bi�chen schade ist es auch, da� die Genauigkeit etwas fragw�rdig
> ist.
f�r die paar Euronen voll OK. Kalibrierte oder sogar geeichte Ger�te kotzen
ja auch ein vielflaches
> Hast Du die Temperaturanzeige mal kontrolliert?
Anzeige Au�ensensor ca. 1Grad mehr als kalibriertes Referenzger�t f�rs AQ
Innensensor ca. 0,5 unter...
Luftfeuchtigkeit- derzeit keine Vergleichsm�glichkeit
F�r das Kleingeld IMHO mehr als genau genug.
Den 'Vorhersageschnurz' haben ja schon andere versucht zu erl�utern-
und ich auch- als grobe Einsch�tzung
die entsprechenden Berechnungsgrundlagen f�r die 'Wettervorhersage' wird der
Hersteller wahrscheinlich nicht freiwillig rausr�cken
meine bisherigen Beobachtungen lassen mich aber darauf schliessen, da�
Luftdruck, Temperatur, deren �nderung und die Geschwindigkeit der �nderungen
zu der 'Vorhersageanzeige'`herangezogen werden (Werte von Au�ensensor 1)
Als ich das Ding besorgt hab, waren's 19,99. Du nur noch 12. Watt willste
mehr? F�r 'n Zehner die Pr�zision und Genauigkeit einer
Flugwettervorhersage?
(Schei� teuer geworden- in den 70ern bis fr�hen 80ern hab ich den Tel-Dienst
fast t�glich genutzt- eh ich mit 'nem Flieger auf'm R�cken auf'n Bock
gestiegen bin (man will ja schliesslich wissen, was man je nach Wetterlage
am besten mitnimmt)).
Die (in der mir vorliegenden Bedienungsanleitung) auf S.17 beschriebene
�ndeung f�r den H�henunterschied nur einstellen, wenn Aussensensor1 nicht in
gleicher Etage wie Basisstation!
Micha
MfG, Andr�
Stimmt, falsch rum kopfgerechnet.
Michael
Von der �nderung des Luftdrucks. Wie ich schon einmal erw�hnte, ist die
meteorologisch interessante Aussage nicht der absolute Druck an sich,
sondern die �nderung des Luftdrucks bzw. die �nderungsgeschwindigkeit
ist es, die die wichtigere Ausssage darstellt.
Den absoluten Me�wert des Luftdrucks kannst Du ja sowieso frei nach
Belieben auf einen beliebigen Wert kalibrieren, so da� es mit einem
aktuellen Me�wert beispielsweise einer DWD-Wetterstation in Deiner N�he
perfekt pa�t. Du kannst selbst an billigen Stationen entweder die
H�henlage einstellen, oder den Normalnull-Luftdruck auf einen bestimmten
Wert einstellen, so da� der angezeigte Luftdruck zu einem bestimmten
Zeitpunkt exakt dem amtlichen Luftdruckwert entspricht und keine
Toleranz auftritt.
Aber wenn dann bei einer - nach meteorologischen Standards auf einer
20.000 Euro Wetterstation - tats�chlichen Luftdruck�nderung ein Anstieg
oder Abfall des Luftdrucks von 20 hPa gemessen wird und Deine billige
Station setzt das in eine Luftdruck�nderung im Anzeigedisplay von 19.4
... 20.6 hPa +/-1 Digit um, bist Du genau bei den Toleranzen, mit denen
eine Unter-20-EUR Wetterstation arbeitet.
> Auch billigste Sensoren haben meistens eine ziemlich
> gute Reproduzierbarkeit - es ist eigentlich nur schlampiges
> Elektronikdesign, wenn die nicht ausgenutzt werden kann.
> Und das ist an sich /keine/ Kostenfrage, weil die
> Entwicklungskosten bei den hohen St�ckzahlen kaum ins Gewicht fallen.
So hoch sind die St�ckzahlen gar nicht, denn Ger�te werden oft nur
wenige Monate gefertigt, bis neue Ger�te am Markt erscheinen. Es gibt
erhebliche Qualit�tsunterschiede bei den Sensoren. Und es gibt
Unterschiede in der Fertigung:
Die Unter-20-EUR Wetterstation wird nach Schaltplan und Best�ckungsliste
mit Gro�serienbauteilen wie sie gerade aus der Kiste kommen
zusammengel�tet. Und der Kunde mu� damit leben, was dabei herauskommt.
Bei der 20.000 Euro Wetterstation werden erstens h�herwertigere Sensoren
verwendet, zweitens werden die Bauteile sowohl beim Einkauf als auch vor
dem Zusammenbau einer Selektion unterzogen. Widerst�nde (ein h�ufiges
Bauteil in elektronischen Ger�ten) gibt es z.B. in Klassen mit 10%, 5%
und 1% Toleranz. In der Billigwetterstation stecken nat�rlich die
billigsten Widerst�nde mit den gr��ten Toleranzen drin.
Und w�hrend die Billigstation mit immer denselben Teilen zusammengel�tet
wird, wird bei der teuren Station ggf. die Kennlinie des verbauten
Sensors erstmal ausgemessen, und dann abh�ngig von der Messung zwecks
optimaler Auslegung vielleicht der eine oder ein etwas anderer
Widerstandswert in die Schaltung eingel�tet, oder ein abgleichbares
Trimmer-Poti, mit dem die Schaltung nach dem Zusammenbau kalibriert wird.
> Kann nat�rlich Gesch�ftspolitik sein: Um die "guten"
> Ger�te teuer verkaufen zu k�nnen, bringt man auch
> absichtlich schlechte billiger auf den Markt.
Nein, die Hersteller der genau messenden 20.000 Euro Wetterstationen
stellen garantiert keine Hobby-Wetterstationen im Preisbereich von 5 bis
1000 Euro her. Die Ger�te der verschiedenen Klassen (Profiger�te f�r
Meteorologen, Hobbyger�te f�r den Hausgebrauch) werden von ganz
unterschiedlichen Herstellern gefertigt und �ber ganz unterschiedliche
Vertriebskan�le verkauft. Wenn die chinesischen Massenhersteller, die
die Billigwetterstationen auf den Weltmarkt schmei�en, tats�chlich zu
denselben Herstellungskosten genauere Me�instrumente herstellen k�nnten,
w�rden die das sicher tun, denn Konkurrenz unter Herstellerfirmen gibt
es auch bei den Billigherstellern in China.
J�rgen
>On Sat, 02 Jan 2010 22:45:25 +0100, "Ralf . K u s m i e r z"
><m...@privacy.invalid> wrote:
>
>>X-No-Archive: Yes
>>
>>begin quoting, Michael R�big schrieb:
>>
>>> Wie Du Roland Damm und mir Grundlagenliteratur zum Thema Stromnetz
>>> nahegelegt hast, ist es doch genauso legitim Dich bei diesem Thema auf
>>> Literatur zu verweisen.
>>
>>Ja sicher ist das legitim (obwohl ich mal in Anspruch nehme, hier zum
>>Thema nicht so einen Bl�dsinn verbreitet zu haben), aber es k�nnte ja
>>Experten geben, die es einfach wissen und mitteilen. (Qualitativ ist
>>es Allgemeinwissen (fallendes Barometer bedeutet schlechtes Wetter,
>>sehr niedriger Luftdruck k�ndigt Sturm an), und quantitative Regeln
>>k�nnte man ziemlich stumpf mit Fuzzy-Logik aus wenigen Jahren Me�daten
>>ableiten, aber das hat sicher l�ngst jemand gemacht.)
>>
>Dass f�r eine Wettervorhersage f�r den n�chsten Tag mit 85 %
>Wahrscheinlichkeit viele tausend Messwerte weltweit und sehr schnelle
>Gro�rechner n�tig sind hast du aber bestimmt schon mal gelesen?
Da mach ichs mir doch lieber einfacher. Man sage einfach das gleiche
Wetter wie in den letzten 24 Stunden (das sollte man dann nat�rlich
kennen) voraus. Trefferwarscheinlichkeit deutlich �ber 50%.
Und ganz ohne Computer und Esoterik.
Gru�
Claus D.
Das l��t sich so allgemein nicht f�r jeden denkbaren Einzelfall beantworten.
Aber wenn Du eine allgemeine Antwort m�chtest: Nein, die
Heimwetterstation f�r 100 Euro mi�t nicht unbedingt genauer als die f�r
20 Euro. F�r den Heimgebrauch ist es den Verbrauchern n�mlich nicht zu
verkaufen, da� sie f�r den f�nffachen Preis nur eine f�nffach bessere
Genauigkeit bekommen sollen. Der Verbraucher erwartet f�r deutlich mehr
Geld auch mehr Funktionen, ein besseres Design oder ein gr��eres
Display, da bleibt f�r eine Verbesserung der Me�genauigkeit nur wenig
Spielraum.
Heimwetterstationen f�r 100 Euro und mehr werden gegen�ber solchen f�r
20 Euro vom Verbraucher nur dann bevorzugt, wenn sie ZUS�TZLICHE
FUNKTIONEN oder andere Zusatznutzen bieten. Beispielsweise einen
Datenlogger und PC-Anschlu�, so da� die Wetterstation autark (bei
ausgeschaltetem PC) komplette Wetterdatens�tze in regelm��igen
Zeitabst�nden in einem internen Speicher abspeichern kann, die dann beim
n�chsten Start der PC-Software dauerhaft zur sp�teren Auswertung in den
PC �bertragen werden.
Wenn Du eine Wetterstation f�r 60 EUR und eine f�r 20 EUR vergleichst,
dann k�nnen da gro�e Unterschiede bestehen (z.B. intuitive Bedienung per
gro�em Touchscreen statt einem Mini-Display und komplizierter
Tastenkombinationen, die sich oft nur nach Studium der
Bedienungsanleitung erschlie�en), mu� aber nicht und im Endeffekt k�nnen
es auch tats�chlich nur marginale Unterschiede sein, einschlie�lich
vergleichbar hoher Fehlermargen bei den Messungen.
> Ein und derselbe Hersteller hat oft die "Discounter-Linie" und
> die "Premium-Linie", auf denen im Prinzip die gleichen Ger�te
> hergestellt werden (bis auf etwas unterschiedliche �u�ere Aufmachung).
> Grunds�tzlich wird das - es nennt sich "vertikale
> Preisdifferenzierung" - gemacht, um Dumme abzukochen: Man macht
> durch den parallelen Verkauf der "h�herwertigen" Produkte mehr
> Gewinn, als wenn man deren potentielle K�ufer zwingt, auf die
> billigeren auszuweichen (oder andersherum erschlie�t man sich
> durch das Discounterprodukt noch einen zus�tzlichen K�uferkreis,
> an dem man noch immer etwas verdient), aber dabei werden schon
> auch noch qualitative Differenzierungen gemacht.
Yep, die Produkt- und Preispolitik eines Herstellers geh�rt zu seinem
Marketing, und in einer Marktwirtschaft gibt es durchaus verschiedene
Marketingstrategien. Meistens werden die Produkte zu h�heren Preisen
verkauft, die die h�heren Herstellungskosten haben. Aber bei
Heimwetterstationen ist nicht sichergestellt, da� das teurere Produkt
auch die h�here Me�genauigkeit hat. Eventuell hat die teurere Station
auch nur mehr Kn�pfe am Geh�use als ein billigeres Modell.
J�rgen
> Das war doch hier schon erwähnt worden:
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich mich durch jeden Thread, Punkt
für Punkt durchackere?
Hardy
--
Heute kam ich wieder an einer Dönerbude vorbei, die einen
"Schülerdöner" für 1 Euro anbot. Was erwarten die Leute, was bei
diesem Preis da drin ist? Biohack vom Salzwiesenlamm?
(HG Bickel)
>> Ist ja irre was das Ding kann.
>
> Es ist auch recht interessant, was es nicht kann. Es ergab sich, daß
> ich hier derzeit drei Stück von den Dingern parallel im
> Vergleichsbetrieb testen kann. (Übrigens gibt es die mit Gehäusen in
> schwarz und in weiß - die mit den schwarzen Gehäusen haben aber auch
> Außensensoren mit weißem Gehäuse.)
>
> Was die z. B. nicht können, ist, den Temperaturgrenzwertalarm
> vernünftig zu handhaben: Klar, der funktioniert - einstellbarer
> Grenzwert jeweils über- oder unterschritten, und schon geht der Summer
> los. Aber nur für fünf Minuten, und dann schweigt er wieder stille.
> Und das ist großer Mist, wenn man bei Alarmeintritt gerade nicht da
> war und anschließend der Frost dann doch $teureAngelegenheit zerstört,
> weil man davon nichts mitkriegt, da der Kasten nicht kontinuierlich
> oder intermittierend bzw. wiederholt weiterbölkt - da fehlt schlicht
> das "Nachwecken".
Softwareproblem, hat der Entwickler scheinbar der Stromsparfunktion
geopfert.
> Zur Genauigkeit:
> Mit einem ersten hatte ich mit umständlicher Prozedur einen "Eispunkt"
> zu -0,5 °C am Außensensor bestimmt und die Abweichung natürlich auf
> meinen unzureichenden Meßaufbau geschoben - die anderen beiden
> Außensensoren zeigen aber konstant 0,4 bzw. 0,5 °C mehr an und sind
> somit deutlich näher an der Realität, und als ich sie wieder ins Warme
> reingelassen hatte, stimmten sie sogar ganz gut mit der
> Innentemperaturanzeige (da sind sich die drei Geräte weitgehend einig)
> überein.
>
An welcher Realität? Verfügst Du über einen geeichten Messaufbau für die
Vergleichsmessung und hängen deine externen Messteile unmittelbar
daneben 2m über dem Boden im Wetterhäuschen? (und vergiss bitte nicht
Kaufpreis regulär 19,00 Euro!)
> Grottig ist hingegen die Barometerfunktion: Für den gleiche
> Anzeigewert bei 1000 hPa muß ich die drei Stationen jeweils
> unterschiedlich auf +30 m, -10 m und -30 m Höhe einstellen (20m dürfte
> in etwa richtig sein),
Höhe über NN (QNH)oder Standorthöhe (QFE)?
> und alle drei Stationen haben unterschiedliche
> Steilheiten der Anzeigeänderung mit dem Druck - eine von den drei
> kommt sogar so einigermaßen hin. Ich glaube, wenn man unter einem
> Dutzend auswählen und kombinieren darf, dann bekommt man sogar eine
> Kombination mit sehr guten Anzeigewerten ausgewählt.
Also als Bremer gehe ich mal davon aus das Du eher zur Seefahrt
(Wettervorhersage) neigst als denn zur täglichen Bergwanderung :-).
Grundsätzlich währe bezüglich der Genauigkeit von Barometern folgendes
anzumerken: Für 19,00 Euro darf man auch heutzutage kein präzises und
schon garnicht geeichtes Messgerät erwarten. Digitale Messgeräte leiden
nicht nur an normalen Messfehlern des Messwertaufnehmers (A/D-Wandler,
auch eine Qualitäts- und damit Kostenfrage), sondern auch an
Digitfehlern bei der Ausgabe des Messwertes. Will sagen, misst der
Messwertaufnehmer nur ganze Werte (z.B. 998, 1013, 1024 hPa) so macht
ein Digitfehler von 2-3 Einheiten eben einen erheblichen Unterschied zum
geeichten Wert des Metereologen aus. Jetzt komme ich zum Anfangssatz
(Wettervorhersage). Für die eigene Wettervorhersage ist der absolut
korrekte Barometrische Wert weniger wichtig. Wichtig ist die Tendenz in
Verbindung mit der Zeit. Wichtig wäre er, solltest Du Dein Höhenmeter
danach einstellen wollen, was ich dann lieber nicht machen würde.
>
>> Übrigens lässt sich der Kontrast einstellen.
>
> Sogar in drei Stufen zwischen total mies und geht so.
Stimmt!
>
>
> Gruß aus Bremen
> Ralf
Gruß aus Bärlin
> Also als Bremer gehe ich mal davon aus das Du eher zur Seefahrt
> (Wettervorhersage) neigst als denn zur t�glichen Bergwanderung :-).
> F�r die eigene Wettervorhersage ist der absolut
> korrekte Barometrische Wert weniger wichtig. Wichtig ist die Tendenz in
> Verbindung mit der Zeit. Wichtig w�re er, solltest Du Dein H�henmeter
> danach einstellen wollen, was ich dann lieber nicht machen w�rde.
Eben, daf�r gibt es andere Gr�te, die dann doch etwas teurer sind. Ich habe
mir vor 2 oder drei Jahren zu diesem Zweck die "Wintersportuhr" von Tchibo
zugelegt, die neben einem digitalen Barometer auch �ber einen H�henmesser
verf�gt.
Einmal auf eine bekannte H�he "geeicht", geht das Teil erstaunlich genau
(l��t sich beim Bergwandern ja prima �berpr�fen, da findet man oft
H�henangaben auf Wegweisern). In H�hen zwischen 1500 und 2000 Metern liegt
die Abweichung h�chstens um die 2 - 3 Meter, womit man in dem Fall gut
leben kann. Man mu� aber regelm��ig nachjustieren, weil sich der Luftdruck
schnell �ndern kann.
Von einer Wetterstation f�r 12 EUr kann man sowas aber nicht erwarten imho.
Gr��e,
Frank
Die Anomalie des Wassers besagt nur, daß bei Temperaturen über +4°C ganz
unten das kälteste Wasser zu finden ist, bei Temperaturen unter +4°C
ganz unten das wärmste Wasser. Interessant wird es, wenn der
Temperaturverlauf die +4°C schneidet...
Gruß,
Florian
Bitte nicht rumtratschen! Noch Geheim! In finsteren, kalten und geheimen
Räumen, auf Hinterhöfen und in Kellern wird bereits fleißig an
funktionstüchtigen, handlichen und schnellem Gerät gebastelt. Als
Zielgruppe für den Eisatz ist alles vorgesehen was uns im Rahmen des
Redierungsumzuges oktroyiert wurde.
>
>> Grundsätzlich währe bezüglich der Genauigkeit von Barometern folgendes
>> anzumerken: Für 19,00 Euro darf man auch heutzutage kein präzises und
>> schon garnicht geeichtes Messgerät erwarten. Digitale Messgeräte leiden
>> nicht nur an normalen Messfehlern des Messwertaufnehmers (A/D-Wandler,
>> auch eine Qualitäts- und damit Kostenfrage), sondern auch an
>> Digitfehlern bei der Ausgabe des Messwertes.
>
> Was soll das sein? Digitale Anzeigen digitalisieren, wie der Name
> schon sagt, Anzeigewerte, wodurch der sogenannte
> Digitalisierungsfehler auftritt, d. h. die Anzeige schaltet erst dann
> um, wenn sich der analoge Eingangswert um etwa eine
> Quantisierungsstufe der Anzeige ändert. Da ohne besondere Maßnahmen
> sich dabei Hysteresefehler ein bißchen aufsummieren können, kann es
> sein, daß die letzte Anzeigeziffer gegenüber dem "richtigen"
> gerundeten Wert um +/-1 (aber nicht mehr) daneben liegt - das ist
> bekannt und stört nicht. Der Rest ist ganz konventionelle Meßtechnik,
> was bedeutet, daß man bei halbwegs anständig funktionierenden Sensoren
> deren Kennlinie mit einfachen Linearisierungsmaßnahmen sowie Offset-
> und Gain-Korrekturen unter Berücksichtigung des
> Temperaturkoeffizienten eigentlich immer ausreichend genau hinbiegen
> können sollte - das ist keine Frage der Kosten, sondern Standard, der
> schon längst bei der Chip-Entwicklung berücksichtigt wurde.
Das funzt leider nicht so einfach wie vorgestellt. Messwerte werden
grundsätzlich in ALLEN Messgeräten Analog aufgenommen (ermittelt), egal
Ob es sich um Strom, Spannung, Luftdruck oder Temperatur handelt! Dem
nachgeschaltet ist ein Analog/Digitalwanler der wie der Name schon sagt,
den Analogen Wert vom Messwertaufnehmer in einen digitalen Wert für die
Anzeige umwandelt. Wenn dieses System eine Grundgenauigkeit von NUR ca.
+-0,2% hat (das wären Spitzenwerte) ergäbe das bereits einen möglichen
Max-Min-Fehler +-, von Messgerät zu Messgerät bei einem Anzeigewert von
1000 hPa ca. 4 hPa Differenz. Da die Lufttemperatur (ebenfalls
Fehlerbehaftet) noch zusätzlich in den barometrischen Messwert eingeht,
ist mit einer höheren Anzeigeungenauigkeit zu rechnen.
Zusätzlich Regler zum justieren verlangen einen aufwändigeren
elektronisch- und mechanischen Aufbau notwendig. Die Kosten und
natürlich der Verkaufspreis würden steigen. Das Marktsegment ist aber
schon besetzt. :-) Fazit: Freue Dich über das Schnäppchen!
Anmerkung: Bei Baro- oder Thermometer wird die Messgenauigkeit leider
nicht angegeben. Vergleiche einfach die Messfehlerangaben bei teuren,
billigen digitalen Miltimetern (z.B. Conrad oder Reichelt-Elektronik)
Gruß aus Bärlin
Ich hab's nochmal beobachtet. Dieser Text ist zwar eindeutig geschrieben,
aaaber _so_ (mit dem Begriff Frostwarnung) dann wohl eher mistverst�ndlich.
Das leidige Problem 'Bedienungsanleitungen/ Ger�tebeschreibungen'*...
In diesen Abschnitt h�tte IMO n�mlich auch der Hinweis geh�rt, da� die
Regen-/Schneesymbole nur angezeigt werden, wenn das Balkendiagramm auf die
Anzeige f�r den Luftdruck geschaltet ist. Zeigt das jedoch den
Temperaturverlauf von Innen- oder Au�ensensor an, ist's nix mit den
Niederschlagsanzeigen.
Bei 'warmem' Wetter ist die Anzeige (f�r mich) eher nachvollziehbar.
Luftdruck f�llt => Regen, Luftdruck f�llt innerhalb ZeitX stark=>
'Sturmwarnung'.
Wobei ich diesen Begriff auch nicht dogmatisch auslege. Aber wenn im Sommer
Luftdruck und ggf. auch noch Temperatur rapide fallen, braut sich
normalerweise was zusammen. Und dann sind 'ne halbe bis Stunde sp�ter die
dunklen Wolken am Horizont zu sehen.
Die 'Winteranzeige' ist uneindeutig. Auch unter -10Grad gibt's sowohl
'blinkende', als auch 'dauernde' Schneeflocken. (vielleicht spielt da der
Luftdruckabfall auch wieder mit?)
*) Thema Bedienungsanleitungen/ Ger�tebeschreibungen/ Dokumentationen
Zu den Feiertagen hab ich unser 'Weihnachtsgeschenk' (neuer Einbauherd)...
Wer's kennt: auf der Ger�ter�ckseite befindet sich ein Anschlu�schema f�r
die drei m�glichen Versionen. Im vorliegenden Fall ein zweites
(widerspr�chliches) zus�tzlich als bunt bedruckter Papieraufkleber (der im
Laufe der Jahre unleserlich wird). Der Anschluss an zwei Phasen erfolgt im
einen Fall durch Br�cke 1-2 (L1) und 3 (L2). Bei der zweiten Version 1 (L1)
und Br�cke 2-3 (L2).
Wobei bei dieser Version die beiden gebr�ckten Anschl�sse die Herdplatten
sind, der Einzelne die extra abgesicherte Backr�hre.
So etwas _darf_ eigentlich nicht vorkommen.
Normalerweise d�rfen sowieso nur Fachleute solche Ger�te anschliessen- aber
wieviele K�ufer von Bl�dmarkt, Geizistgeil und Co.tun das wirklich?
Die Sachkundigen meines Gewerks greifen im Zweifelsfalle zum Messger�t.
Nichtsdestotrotz war ich dank des unn�tigen Griffs zur Messtechnik ein wenig
'pissed-off'...
Micha