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Ski France Express

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Lars Freund

unread,
Feb 17, 1997, 3:00:00 AM2/17/97
to

Hallo,

weiss jemand, mit welchem Wagenmaterial der "Ski France Express"
(Freitag auf Samstag von Dortmund ueber Karlsruhe in die frz. Alpen)
bestueckt ist? Sind die Sitzwagen die franzoesischen, in denen man so
schoen schlafen kann ("sieges inclinables") oder deutsche 6er-Abteile?
Ich vermute ersteres. Am 28.2. fahr ich da mit und werde mal sehen,
was die dann auch unter "rollender Disco" verstehen. Nur wollte ich
schon schlafen koennen, auch wenn ich keinen Liegewagen nehme.

Ciao,

Lars


Ulf Kutzner

unread,
Feb 17, 1997, 3:00:00 AM2/17/97
to Lars Freund

DB-Liegewagen.

Sitzwagen hab' ich da noch keine gesehen. Der Zug (13005) findet sich
uebrigens in HAFAS.

Gruss, ULF
_______________________________________________________________________________
Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
_______________________________________________________________________________

Klaus Wilting

unread,
Feb 17, 1997, 3:00:00 AM2/17/97
to

On 17 Feb 1997 11:20:26 GMT, Lars Freund wrote in de.alt.eisenbahn:
: Am 28.2. fahr ich da mit und werde mal sehen,

: was die dann auch unter "rollender Disco" verstehen.

Es gibt (gab?) z.B. den Gesellschaftswagen ("Clubwagen") im
D-Meteor. Zuletzt sah ich dort einen kombinierten Bistro-/Tanzwagen
in IR-Lackierung.

Wie ist der Meteor eigentlich aktuell konfiguriert? Nach wie vor
als Bm/Bcx/WL oder laufen darin jetzt die angekuendigten Talgos?

-kw-

Alexander David

unread,
Feb 18, 1997, 3:00:00 AM2/18/97
to

Klaus Wilting (wil...@waldpark.rhein-main.de) wrote:
: On 17 Feb 1997 11:20:26 GMT, Lars Freund wrote in de.alt.eisenbahn:

Der "Meteor" laeuft immer noch mit dem alten Material (zumindest
letzte Woche). Talgos sollen ab Anfang Maerz laufen.


Alexander David
Hamburg

Lars Freund

unread,
Feb 20, 1997, 3:00:00 AM2/20/97
to

Ulf Kutzner <kutz...@goofy.zdv.uni-mainz.de> wrote:

Hi Ulf,

> DB-Liegewagen.
>
> Sitzwagen hab' ich da noch keine gesehen. Der Zug (13005) findet sich
> uebrigens in HAFAS.

Richtig, nur Liegewagen. Alle schon voll - selbst Raucher und
4er-Belegung. Da muß ich leider mit dem Bus fahren; kann daher also auch
nicht über den Zug berichten :-(


Ciao,

Lars

Ulf Kutzner

unread,
Feb 21, 1997, 3:00:00 AM2/21/97
to Lars Freund

Lars Freund wrote:
>

> Richtig, nur Liegewagen. Alle schon voll - selbst Raucher und
> 4er-Belegung. Da muß ich leider mit dem Bus fahren; kann daher also auch
> nicht über den Zug berichten :-(

A propos: Wie waere es denn mit Warteliste (wie bei den Fliegern) fuer
Schlaf- und Liegeplaetze. Wenn die Warteliste lang genug ist, wird ein
Zusatzwagen eingesetzt...

Kai Skalweit

unread,
Feb 21, 1997, 3:00:00 AM2/21/97
to

Am Fri, 21 Feb 1997 09:37:15 +0100, schrieb Ulf Kutzner
<kutz...@goofy.zdv.uni-mainz.de>:

>Lars Freund wrote:
>> Richtig, nur Liegewagen. Alle schon voll - selbst Raucher und
>> 4er-Belegung. Da muß ich leider mit dem Bus fahren; kann daher also auch
>> nicht über den Zug berichten :-(
>A propos: Wie waere es denn mit Warteliste (wie bei den Fliegern) fuer
>Schlaf- und Liegeplaetze. Wenn die Warteliste lang genug ist, wird ein
>Zusatzwagen eingesetzt...

Hmh. Der Mann macht sich echt Gedanken ;-)
Schoen waer's natuerlich.
"Verhinderungsgruende" fuer die Bahn:
- Nicht genug Wagen vorhanden.
-- Wieviele Schlaf- und Liegewagen stehen einfach nur so 'rum?
- Bekomme ich entsprechende Wagen, die in A stehen, schnell
genug nach B, wo sie gebraucht werden, um nach C zu fahren?
- Was soll der Wagen dann in C, wenn die Fahrt C-B nicht ausge-
lastet ist?

Wahrscheinlicher aber:
Die maximale Zuglaenge ist schon erreicht. (Wie lang duerfen
Fernverkehrszuege sein? War da mal was mit 13 Wagen?)

--
Gruesse
Kai

---- A C H T U N G ---------------------------------------------------
Neue E-Mail-Adresse: skal...@ub.tu-berlin.de
--------------------------------------------------- A C H T U N G ----

Rian van der Borgt

unread,
Feb 21, 1997, 3:00:00 AM2/21/97
to

In article <330dd6fb...@news.zrz.tu-berlin.de>,

Kai Skalweit <Skal...@ub.tu-berlin.de> wrote:
>Am Fri, 21 Feb 1997 09:37:15 +0100, schrieb Ulf Kutzner
><kutz...@goofy.zdv.uni-mainz.de>:
>>A propos: Wie waere es denn mit Warteliste (wie bei den Fliegern) fuer
>>Schlaf- und Liegeplaetze. Wenn die Warteliste lang genug ist, wird ein
>>Zusatzwagen eingesetzt...
>
>Hmh. Der Mann macht sich echt Gedanken ;-)
>Schoen waer's natuerlich.
>"Verhinderungsgruende" fuer die Bahn:
>- Nicht genug Wagen vorhanden.
> -- Wieviele Schlaf- und Liegewagen stehen einfach nur so 'rum?
>- Bekomme ich entsprechende Wagen, die in A stehen, schnell
> genug nach B, wo sie gebraucht werden, um nach C zu fahren?
>- Was soll der Wagen dann in C, wenn die Fahrt C-B nicht ausge-
> lastet ist?

Ich habe mehrmals gesehen dass es zwei Zuege gab statt eines. Z.B. der D
451 (Frankfurt(Main) - Warszawa), vergangenes Jahr am 15/16. Mai. Zwei
ziemlich lange Zuege; der 2. folgte 20-30 Minuten spaeter.
Gluecklicherweise waren wir im 1. Zug; Der Umsteigezeit in Loebau war
nur 11 Minuten :-).
Und am 4/5. Januar hatte EN 214 Donauwalzer einen Folgzug 11214 bis
Amsterdam.

Gruesse,

Rian

--
Rian van der Borgt, Nijmegen, Netherlands.
email: ri...@polder.ubc.kun.nl www: http://polder.ubc.kun.nl/~rian/

Tobias Koehler

unread,
Feb 22, 1997, 3:00:00 AM2/22/97
to

On Fri, 21 Feb 1997 17:49:03 GMT, Kai Skalweit (Skal...@ub.tu-berlin.de) wrote in de.alt.eisenbahn:

> Die maximale Zuglaenge ist schon erreicht. (Wie lang duerfen
> Fernverkehrszuege sein? War da mal was mit 13 Wagen?)

Normalerweise 14 - 15 wagen zu 26.4 m (400 m bahnsteige), aber
ich hab auch schon laengere zuege gesehen (wo in karlsruhe die
leute dann im schotter, auf weichen usw ausstiegen).
Frage: wenn nachtzuege so beliebt sind, warum fahren sie dann
nicht oefter?
--
tobias benjamin koehler t...@rcs.urz.tu-dresden.de
______<_ ______________ ______________ ______________
/'...<+>`\|H ========== H||H ========== H||H ========== H|
______`o-o--o-o'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'

Ulf Kutzner

unread,
Feb 24, 1997, 3:00:00 AM2/24/97
to Tobias Koehler

Tobias Koehler wrote:
>
> On Fri, 21 Feb 1997 17:49:03 GMT, Kai Skalweit (Skal...@ub.tu-berlin.de) wrote in de.alt.eisenbahn:
>
> > Die maximale Zuglaenge ist schon erreicht. (Wie lang duerfen
> > Fernverkehrszuege sein? War da mal was mit 13 Wagen?)
>
> Normalerweise 14 - 15 wagen zu 26.4 m (400 m bahnsteige), aber
> ich hab auch schon laengere zuege gesehen (wo in karlsruhe die
> leute dann im schotter, auf weichen usw ausstiegen).

Ich dachte, gerade das verstoesst gegen (west)deutsche Vorschriften, und
der Zug darf nicht laenger sein als der Bahnsteig.

Ausnahmen sind moeglich: habe schon von Eilzuegen gehoert, die nur ohne
Kurswagen an den Bahnsteig passten, also hatten die Kurswagen an den
kleineren Stationen offiziell keinen Halt...

Ulrich Kleinpoppen

unread,
Feb 26, 1997, 3:00:00 AM2/26/97
to

Hallo zusammen,

Ulf Kutzner wrote


> Ich dachte, gerade das verstoesst gegen (west)deutsche Vorschriften, und
> der Zug darf nicht laenger sein als der Bahnsteig.
>
> Ausnahmen sind moeglich: habe schon von Eilzuegen gehoert, die nur ohne
> Kurswagen an den Bahnsteig passten, also hatten die Kurswagen an den
> kleineren Stationen offiziell keinen Halt...
>

Nach FV darf ein Reisezug im Bereich der DB 60 Achsen lang sein, d.h. 15
Wagen. Unabhaengig davon ist aber z.B. im Italienverkehr bei uns in
Muenchen auch laengeres unterwegs. Im Muenchner Hbf sind auf Gleis 11 die
Lok, 18 Wagen und am Schluss noch eine Rangierlok zum Abziehen
unterzubringen.

BTW - der laengste Zug, mit dem ich mal gefahren bin war der Nachtzug
Roma - Palermo mit 26 Wagen (und einer Lok). Davon die vorderen 10 im
Schotter stehend...

Happy Railing

Ulli
------
When I come back to this world, I try it as a bear.
Feed on the whole summer, and sleep during this damned cold winter.
Uups! There's a problem:
Have you ever seen a bear on a rollercoaster???

Ulf Kutzner

unread,
Feb 26, 1997, 3:00:00 AM2/26/97
to Ulrich Kleinpoppen

Ulrich Kleinpoppen wrote:

>
> BTW - der laengste Zug, mit dem ich mal gefahren bin war der Nachtzug
> Roma - Palermo mit 26 Wagen (und einer Lok). Davon die vorderen 10 im
> Schotter stehend...

Das ist nicht schlecht - da kommen wohl nur noch die Russen mehr bieten.
Aber ueber 24 Wagen - davon zwei Speisewagen - habe ich mit eigenen
Augen dort nicht an einem Reisezug erblicken koennen...

W.Schürmann

unread,
Feb 26, 1997, 3:00:00 AM2/26/97
to

Ulrich Kleinpoppen wrote:

> Nach FV darf ein Reisezug im Bereich der DB 60 Achsen lang sein, d.h. 15
> Wagen. Unabhaengig davon ist aber z.B. im Italienverkehr bei uns in
> Muenchen auch laengeres unterwegs. Im Muenchner Hbf sind auf Gleis 11 die
> Lok, 18 Wagen und am Schluss noch eine Rangierlok zum Abziehen
> unterzubringen.
>

> BTW - der laengste Zug, mit dem ich mal gefahren bin war der Nachtzug
> Roma - Palermo mit 26 Wagen (und einer Lok). Davon die vorderen 10 im
> Schotter stehend...
>

> Happy Railing
>
> Ulli

Hallo,
was war denn hier der laengste Reisezug, der mal unterwegs war?
mfg
Wolfgang Schuermann
---von der KBS 824---

Michael Kauffmann

unread,
Feb 27, 1997, 3:00:00 AM2/27/97
to

Ulrich Kleinpoppen wrote:
>
> Nach FV darf ein Reisezug im Bereich der DB 60 Achsen lang sein, d.h. 15
> Wagen. Unabhaengig davon ist aber z.B. im Italienverkehr bei uns in
> Muenchen auch laengeres unterwegs.

Ist die FV keine Auslegung der EBO, sondern eine zusaetzliche Vorschrift,
die diese ueberlagert? Oder ist sie geaendert worden? Ich kannte bisher 100
Achsen als maximale Laenge fuer Reisezuege, davon hoechstens 80 Achsen
besetzte Sitzwagen (anzuwenden bei Leer- oder Autoreisezuegen).

Michael Kauffmann

hein...@aol.com

unread,
Feb 27, 1997, 3:00:00 AM2/27/97
to

Im Artikel <3311E8...@goofy.zdv.uni-mainz.de>, Ulf Kutzner <kutz...@goofy.zdv.uni-mainz.de> schreibt:

>Ich dachte, gerade das verstoesst gegen (west)deutsche Vorschriften, und
>der Zug darf nicht laenger sein als der Bahnsteig.

Wenn ein (Wagen-)Zug im Ausnahmefall länger ist als der für ihn vorgesehene Bahnsteig, ist durch das Zugpersonal "Reisendensicherung" durchzuführen. Das bedeutet meist, daß die hinteren Türen abgeschlossen und die werten Fahrgäste ersucht werden, nach vorn durchzugehen. Kommt bei (SWT-)Verstärkungswagen bspw. in Bayern desöfteren vor.

MfG, Hein Duerr

Kai -Uwe Thiessenhusen

unread,
Feb 27, 1997, 3:00:00 AM2/27/97
to

hein...@aol.com wrote:

<< Wenn ein (Wagen-)Zug im Ausnahmefall länger ist als der für ihn
vorgesehene Bahnsteig, ist durch das Zugpersonal "Reisendensicherung"
durchzuführen. Das bedeutet meist, daß die hinteren Türen abgeschlossen
und die werten Fahrgäste ersucht werden, nach vorn durchzugehen.>>>

Es gibt Strecken, da ist es keineswegs der Ausnahme- sondern
der Regelfall, dass der Zug laenger als der Bahnsteig ist.
Etwa die RE Berlin-Magdeburg an den (nach der Wende "erneuertern")
Bahnsteigen von Kirchmoeser oder Guesen. Der letzte der sechs (!)
Wagen passt da grundsaetzlich nicht dran.
Besonders schoen ist das, wenn der letzte Wagen der Steuerwagen
(der mit dem Fahrradabteil) ist.

Und "Reisendensicherung"??? Nie erlebt. In Ausnahmefaellen
mal eine Ansage.

-kut


PS: Im DR-Kursbuch gab es sogar ein "Verzeichnis der Bahnhoefe
mit begrenzten Bahnsteiglaengen" (eine herrliche Formulierung),
mit dem Untertitel: "Es muss damit gerechnet werden, dass
nicht alle Wagen am Bahnsteig halten."

Michael Kauffmann

unread,
Feb 28, 1997, 3:00:00 AM2/28/97
to

Kai -Uwe Thiessenhusen wrote:
>
> << Wenn ein (Wagen-)Zug im Ausnahmefall länger ist als der für ihn
> vorgesehene Bahnsteig, ist durch das Zugpersonal "Reisendensicherung"
> durchzuführen. Das bedeutet meist, daß die hinteren Türen abgeschlossen
> und die werten Fahrgäste ersucht werden, nach vorn durchzugehen.>>>
>
> Und "Reisendensicherung"??? Nie erlebt. In Ausnahmefaellen
> mal eine Ansage.

Während eines Umbaues in Landau a.d.I. gab es nur ein Gleis mit Bahnsteig.
Deshalb wurden alle Kruzungen verlegt, was zu quasi planmäßigen
gigantischen Verspätungen über mindestens Wochen führte. Allerdings war
der eine Bahnsteig viel zu kurz, und von Reisendensicherung war nichts zu
bemerken, obwohl immer sehr viele Leute in den Schotter ausstiegen. Man
hätte also gleich ein Gütergleis als Kreuzungsgleis nutzen können.

Michael Kauffmann

Ulf Kutzner

unread,
Feb 28, 1997, 3:00:00 AM2/28/97
to Michael Kauffmann

Michael Kauffmann wrote:
>
> Ulrich Kleinpoppen wrote:
> >
> > Nach FV darf ein Reisezug im Bereich der DB 60 Achsen lang sein, d.h. 15
> > Wagen. Unabhaengig davon ist aber z.B. im Italienverkehr bei uns in
> > Muenchen auch laengeres unterwegs.
>
> Ist die FV keine Auslegung der EBO, sondern eine zusaetzliche Vorschrift,
> die diese ueberlagert? Oder ist sie geaendert worden?

Vielleicht ist die FV Audruck des Erfahrungssatzes, dass mehr als 15
Wagen selten an DB-Bahnsteige passen. Wenn es aber in Muenchen klappt,
und der Zug haelt bei uns nur noch in Rosenheim, sehe ich keinen Grund,
es nicht so zu machen, vorausgesetzt, in Rosenheim passt es auch.

Stefan Rueckwald

unread,
Feb 28, 1997, 3:00:00 AM2/28/97
to

UK> Nach FV darf ein Reisezug im Bereich der DB 60 Achsen lang sein, d.h. 15
UK> Wagen.
Dies gilt nur fuer Wendezuege einschl. eines gezogenen
Zugteils. (Der "geschobene" Wendezug-Teil darf nur 40 Achsen
stark sein.)
Ansonsten ist die Obergrenze fuer Reisezuege 80 Achsen.
mit Ausnahme der Autoreisezuege (100 Achsen)

MfG Stefan

Stefan Rueckwald

unread,
Feb 28, 1997, 3:00:00 AM2/28/97
to

>> ich hab auch schon laengere zuege gesehen (wo in karlsruhe die
>> leute dann im schotter, auf weichen usw ausstiegen).

UK> Ich dachte, gerade das verstoesst gegen (west)deutsche Vorschriften, und
UK> der Zug darf nicht laenger sein als der Bahnsteig.
Stimmt, es kann aber Ausnahmen geben.
In diesem Fall hat der Zugfuehrer dafuer zu sorgen,
dass die Reisenden gewarnt werden und an den Tueren
der Bahnsteiglosen Tueren Schaffner postiert werden,
die ein Aussteigen verhindern.

MfG Stefan

Arne Linder

unread,
Mar 3, 1997, 3:00:00 AM3/3/97
to

Hallo W.Sch|rmann,

In article <5f22qu$k...@news00.btx.dtag.de>, zi...@t-online.de (W.Schürmann) writes:
|>
|> Hallo,
|> was war denn hier der laengste Reisezug, der mal unterwegs war?
|> mfg
|> Wolfgang Schuermann
|> ---von der KBS 824---

Den haben die NS mal fuer einen Rekord zusammengestellt. Die dazu passenden
Modelle wurden vor einigen Jahren von einem bekannten Goeppinger Modell-
eisenbahnhersteller vertrieben. Im damaligen Neuheitenprospekt stand auch
noch mehr zu der Aktion. Leider habe ich die relevanten Daten (Wagenzahl
etc) wieder vergessen, aber da hier ja auch Niederlaender mitlesen, duerfte
eine kompetente Beantwortung der Frage kein Problem sein.

Grusz

Arne Linder
--
-------------------------------------------------------------------------------
--- Dipl.-Ing. Arne Linder ---
--- Labor fuer elektrische Maschinen und Antriebe -- Fachbereich 13 ---
--- Bergische Universitaet - Gesamthochschule Wuppertal -- 42097 Wuppertal ---
--- e-mail: ar...@wema10.elektro.uni-wuppertal.de ---
-------------------------------------------------------------------------------

Jan-Martin Hertzsch

unread,
Mar 3, 1997, 3:00:00 AM3/3/97
to

Kai -Uwe Thiessenhusen wrote:
> ...

> PS: Im DR-Kursbuch gab es sogar ein "Verzeichnis der Bahnhoefe
> mit begrenzten Bahnsteiglaengen" (eine herrliche Formulierung),
> ...

Richtig. Die Zuege sind aber inzwischen wesentlich kuerzer
geworden, die Liste daher fast ueberfluessig ...
In Aschersleben passten z.B. 13 Wagen an den Bahnsteig,
und trotzdem stand dieser Bahnhof in besagter Liste.
So vergeht der Ruhm der Welt ...

Jan-Martin

Dirk Michael Bamberg

unread,
Mar 6, 1997, 3:00:00 AM3/6/97
to

Hallo,

> Stimmt, es kann aber Ausnahmen geben.
> In diesem Fall hat der Zugfuehrer dafuer zu sorgen,
> dass die Reisenden gewarnt werden und an den Tueren
> der Bahnsteiglosen Tueren Schaffner postiert werden,
> die ein Aussteigen verhindern.

Ich habe mal gesehen, wie ein Jugendlicher (ca 15) in Stuttgart
auf der falschen Seite die Tür aufgemach, und fast runter
gefallen wäre. Er hing dann an diesem Mittelgriff. (Wie heißt der
eigentlich)

Nun würde mich interesieren, ob dies öffter vorkommt, oder ob
dies ein Seltener Zufall war. Kann man eigentlich bei manchen
Zügen eine Seite (die Türen) blockieren, damit nicht auf der
falschen Seite ausgestiegen werden kann.


READ YOU ................................
.::::::::::::::::::::::::::::::::::.
Dirk .::::d.ba...@hotline.pfalz.de:::::
::::::::::::::::::::::::::::::::::::
":::::::::::::::::::::::::::::::::"

DO NOT WALK ON THE GRASS - SOMKE IT!


Peter Haering

unread,
Mar 7, 1997, 3:00:00 AM3/7/97
to

In article <zHyE2M...@p39.hotline.pfalz.de>, d.ba...@hotline.pfalz.de (Dirk Michael Bamberg) writes:
>>Ich habe mal gesehen, wie ein Jugendlicher (ca 15) in Stuttgart
>auf der falschen Seite die Tür aufgemach, und fast runter
>gefallen wäre. Er hing dann an diesem Mittelgriff. (Wie heißt der
>eigentlich)
>
>Nun würde mich interesieren, ob dies öffter vorkommt, oder ob
>dies ein Seltener Zufall war. Kann man eigentlich bei manchen
>Zügen eine Seite (die Türen) blockieren, damit nicht auf der
>falschen Seite ausgestiegen werden kann.
>

In Biberach (Riss) kommt immer die Ansage
"In Biberach bitte nur auf der rechten (bzw. linken)
Seite aussteigen!"

--
___________________________________________________________________________
Dipl.-Ing. Peter Haering
Universitaet Stuttgart, Institut fuer Kunststofftechnologie
Boeblinger Str. 70, D-70199 Stuttgart
Tel.: +49/711/641-2337 Fax: +49/711/641-2335
e-mail: hae...@ceylon.verfahrenstechnik.uni-stuttgart.de

Michael Kauffmann

unread,
Mar 7, 1997, 3:00:00 AM3/7/97
to

Dirk Michael Bamberg wrote:
>
> Ich habe mal gesehen, wie ein Jugendlicher (ca 15) in Stuttgart
> auf der falschen Seite die Tür aufgemach, und fast runter
> gefallen wäre. Er hing dann an diesem Mittelgriff.

Beim Aussteigen aus einem Zug kann man i.d.R. nicht erwartem, wie auf
einer Treppe hinabschreiten zu können, sondern muß immer schauen, wo man
hintreten kann. Wenn er nicht gesehen hat, daß da kein Bahnsteig war,
wäre er vermutlich auf der richtigen Seite auch nicht problemlos
rausgekommen.
Ist er vielleicht vorsätzlich auf der falschen Seite ausgestiegen und
wußte nicht, wie tief es da runtergeht?

> Nun würde mich interesieren, ob dies öffter vorkommt, oder ob
> dies ein Seltener Zufall war. Kann man eigentlich bei manchen
> Zügen eine Seite (die Türen) blockieren, damit nicht auf der
> falschen Seite ausgestiegen werden kann.

Ja, bei für Ein-Mann-Betrieb vorgesehenen Fahrzeugen muß das wohl sogar
so sein. Z.B. 420,628,S-Bahn-Wagenzüge.

Michael Kauffmann

Sven Manias

unread,
Mar 7, 1997, 3:00:00 AM3/7/97
to

Michael Kauffmann <mic...@photo.verm.tu-muenchen.de> wrote:
> Dirk Michael Bamberg wrote:
> >
> > Ich habe mal gesehen, wie ein Jugendlicher (ca 15) in Stuttgart
> > auf der falschen Seite die Tür aufgemach, und fast runter
> > gefallen wäre. Er hing dann an diesem Mittelgriff.

> Beim Aussteigen aus einem Zug kann man i.d.R. nicht erwartem, wie auf
> einer Treppe hinabschreiten zu können, sondern muß immer schauen, wo man
> hintreten kann. Wenn er nicht gesehen hat, daß da kein Bahnsteig war,
> wäre er vermutlich auf der richtigen Seite auch nicht problemlos
> rausgekommen.
> Ist er vielleicht vorsätzlich auf der falschen Seite ausgestiegen und
> wußte nicht, wie tief es da runtergeht?

Bei einem fluechtigen Blick aus dem Fenster kann es allerdings schon
vorkommen, dass man einen Gepaeckbahnsteig (niedrig) mit dem richtigen
Bahnsteig verwechselt - besonders, wenn einem unerfahrenen Reisenden gar
nicht bewusst ist, dass man auf sowas achten muss. In Stuttgart Hbf
gibt's doch Gepaeckbahnsteige, oder?

Sven
--
Sven Manias * Rintheimer Str. 32 * 76131 Karlsruhe * Germany
Telephone: +49-721-699556 * E-mail: sven....@stud.uni-karlsruhe.de
WWW home page: http://www.uni-karlsruhe.de/~Sven.Manias/

Joerg Hertzer

unread,
Mar 7, 1997, 3:00:00 AM3/7/97
to

In article <331FEC...@photo.verm.tu-muenchen.de>,

Michael Kauffmann <mic...@photo.verm.tu-muenchen.de> wrote:
>Dirk Michael Bamberg wrote:

>> Ich habe mal gesehen, wie ein Jugendlicher (ca 15) in Stuttgart
>> auf der falschen Seite die Tür aufgemach, und fast runter
>> gefallen wäre. Er hing dann an diesem Mittelgriff.
>
>Beim Aussteigen aus einem Zug kann man i.d.R. nicht erwartem, wie auf
>einer Treppe hinabschreiten zu können, sondern muß immer schauen, wo man
>hintreten kann. Wenn er nicht gesehen hat, daß da kein Bahnsteig war,
>wäre er vermutlich auf der richtigen Seite auch nicht problemlos
>rausgekommen.
>Ist er vielleicht vorsätzlich auf der falschen Seite ausgestiegen und
>wußte nicht, wie tief es da runtergeht?

Falls das in Stuttgart Hbf war:

Da ist auf der falschen Seite der Gleise immer ein Gepaeckbahnsteig,
viel tiefer als der richtige ist der auch nicht.

Es kommt oefters vor, dass da jemand aussteigt, das gibt aber
normalerweise keine Stuerze.

Joerg


--
Dr.-Ing. Joerg Hertzer Phone: ++49-711-685-5734
Computer Center University Stuttgart Fax: ++49-711-682357
Allmandring 30 A E-Mail: Her...@rus.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart, Germany

Christian Gruber

unread,
Mar 7, 1997, 3:00:00 AM3/7/97
to

Sven Manias <ua...@rz.uni-karlsruhe.de> writes:
> Bei einem fluechtigen Blick aus dem Fenster kann es allerdings schon
> vorkommen, dass man einen Gepaeckbahnsteig (niedrig) mit dem richtigen
> Bahnsteig verwechselt - besonders, wenn einem unerfahrenen Reisenden gar
> nicht bewusst ist, dass man auf sowas achten muss. In Stuttgart Hbf
> gibt's doch Gepaeckbahnsteige, oder?

Die gibt's, und die werden auch rege von Fahrgaesten benutzt (zumindest beim
Aussteigen) ...

chg

Dr. Frank Endres

unread,
Mar 7, 1997, 3:00:00 AM3/7/97
to

Hallo Allerseits,
das Aussteigen auf der falschen Seite ist auch in Karlsruhe Hbf
moeglich, wenn ich es richtig im Kopf habe, auf Gleis 2. Dummerweise ist
KA kein Kopfbahnhof wie Stgt oder FfM, so dass die Passagiere dann ueber
die Betriebsgleise laufen muessen. Das ist zwar weitgehend unkritisch,
so lange man nicht zu lange wartet, aber man sollte das schon irgendwie
verhindern. Haben die Techniker hier irgendeine Idee ?

Schoenen Tag noch

DocFrank

Barth

unread,
Mar 8, 1997, 3:00:00 AM3/8/97
to


Christian Gruber <chg0...@zitrone.zrz.TU-Berlin.DE> schrieb im Beitrag
<5fp8pt$s7u$2...@brachio.zrz.TU-Berlin.DE>...

... und manchmal zum Fotographieren.

Ciao, Ruedi

_____________________________

Ruediger Barth
rba...@esslingen.netsurf.de
_____________________________


Sven Manias

unread,
Mar 11, 1997, 3:00:00 AM3/11/97
to

Dr. Frank Endres <fr...@ipc1ibm1.chemie.uni-karlsruhe.de> wrote:

> das Aussteigen auf der falschen Seite ist auch in Karlsruhe Hbf
> moeglich, wenn ich es richtig im Kopf habe, auf Gleis 2.

Sogar an den Gleisen 1 bis 10, also allen innerhalb der Halle.

> Dummerweise ist
> KA kein Kopfbahnhof wie Stgt oder FfM, so dass die Passagiere dann ueber
> die Betriebsgleise laufen muessen. Das ist zwar weitgehend unkritisch,
> so lange man nicht zu lange wartet,

...weil dann der Zug noch dasteht und man einfach wieder durchsteigen
kann...

> aber man sollte das schon irgendwie
> verhindern. Haben die Techniker hier irgendeine Idee ?

Techniker bin ich nicht, ist auch nicht noetig, es geht auch mit
Low-Tech-Loesungen:

- Anbringen von Schildern "Nicht auf dieser Seite aussteigen" (und
entspr. in Englisch und Franzoesisch, gibt's anderswo auch)
- Rueckbau (=Abriss) der Gepaeckbahnsteige, sie werden ohnehin nicht
mehr gebraucht (faende ich aber schade)
- man koennte auch auf den Spruch "Nicht auf dieser Seite aussteigen"
auf die Oberflaeche der Gepaeckbahnsteige pinseln

Aber dass jemand auf die Gepaeckbahnsteige aussteigt, das habe ich in
Karlsruhe bisher eigentlich nur sehr selten beobachtet. Meist steigen ja
auch genuegend Leute auf einmal aus, so dass im Pulk immer Ortskundige
dabei sind und etwaige Verirrte auf den rechten Weg lotsen koennen. Hab
ich auch schon gemacht - oft kann man das ja schon im Vorfeld abfangen,
wenn man die Leute aus dem Tuerfenster auegen sieht, deutlich erkennbar
mit dem Gedanken "auf welcher Seite geht's denn raus" beschaeftigt.

Michael Kauffmann

unread,
Mar 11, 1997, 3:00:00 AM3/11/97
to

Sven Manias wrote:
>
> - Anbringen von Schildern "Nicht auf dieser Seite aussteigen"

Wie bringst Du dann die Leute dazu, die Schilder zu lesen und zu
beachten? Ich denke da nur an jene, die gewaltsam Tueren aufreiszen, an
denen "Tuere unbenutzbar" steht.

> Aber dass jemand auf die Gepaeckbahnsteige aussteigt, das habe ich in
> Karlsruhe bisher eigentlich nur sehr selten beobachtet. Meist steigen ja
> auch genuegend Leute auf einmal aus, so dass im Pulk immer Ortskundige
> dabei sind und etwaige Verirrte auf den rechten Weg lotsen koennen.

Auf den Muenchner S-Bahn-Stationen mit spanischen Bahnsteigen wird die
Ausstiegrichtung immer vorher angesagt. Ich habe schon erlebt, dasz bei
ortsunkundigen einer zur falschen Seite geht, der andere ihn darauf
hinweist, der erste sagt "Da kann man doch auch aussteigen", dies tut
und dann schimpft, weil nirgends steht, wo es weitergeht, und die
Rolltreppen falschrum laufen.

Michael Kauffmann

Sven Manias

unread,
Mar 11, 1997, 3:00:00 AM3/11/97
to

Michael Kauffmann <mic...@photo.verm.tu-muenchen.de> wrote:
> Sven Manias wrote:
> >
> > - Anbringen von Schildern "Nicht auf dieser Seite aussteigen"

> Wie bringst Du dann die Leute dazu, die Schilder zu lesen und zu
> beachten? Ich denke da nur an jene, die gewaltsam Tueren aufreiszen, an
> denen "Tuere unbenutzbar" steht.

Die sind dann halt selber schuld. Wenn sie erst mal auf dem
Gepaeckbahnsteig stehen und verwirrt nach Hinweisschildern suchen, wo es
denn zum Ausgang geht, merken sie so vielleicht schneller, was sie
falsch gemacht haben. :-)

> Auf den Muenchner S-Bahn-Stationen mit spanischen Bahnsteigen wird die
> Ausstiegrichtung immer vorher angesagt. Ich habe schon erlebt, dasz bei
> ortsunkundigen einer zur falschen Seite geht, der andere ihn darauf
> hinweist, der erste sagt "Da kann man doch auch aussteigen", dies tut
> und dann schimpft, weil nirgends steht, wo es weitergeht, und die
> Rolltreppen falschrum laufen.

Kein System ist idiotensicher. Aber der Unterschied zwischen einem
niedrigen Gepaeckbahnsteig auf der einen Seite und einem hohen,
moeblierten "richtigen" Bahnsteig auf der anderen Seite des Zuges ist
auch fuer den "naiven" Reisenden spontan erkennbar, sobald er erst mal
auf beiden Seiten aus dem Fenster gesehen hat - der Unterschied zwischen
einem Hochbahnsteig "nur zum Einstieg" auf der einen Seite und einem
Hochbahnsteig "nur zum Ausstieg" auf der anderen Seite, denke ich, schon
weniger.

kail...@aol.com

unread,
Mar 11, 1997, 3:00:00 AM3/11/97
to

Dr. Frank Endres <fr...@ipc1ibm1.chemie.uni-karlsruhe.de> wrote:

> das Aussteigen auf der falschen Seite ist auch in Karlsruhe Hbf
> moeglich

Desgleichen in Leipzig Hbf. Ich spreche aus eigener Erfahrung...

-kl

Armin Weiler

unread,
Mar 11, 1997, 3:00:00 AM3/11/97
to

On Fri, 07 Mar 1997 18:14:04 -0800, "Dr. Frank Endres"
<fr...@ipc1ibm1.chemie.uni-karlsruhe.de> wrote:

>Hallo Allerseits,


>das Aussteigen auf der falschen Seite ist auch in Karlsruhe Hbf

>moeglich, wenn ich es richtig im Kopf habe, auf Gleis 2. Dummerweise ist


>KA kein Kopfbahnhof wie Stgt oder FfM, so dass die Passagiere dann ueber
>die Betriebsgleise laufen muessen. Das ist zwar weitgehend unkritisch,

>so lange man nicht zu lange wartet, aber man sollte das schon irgendwie


>verhindern. Haben die Techniker hier irgendeine Idee ?
>

>Schoenen Tag noch
>


Als ich das letzte Mal in Norwegen unterwegs war (allerdings schon 3
Jahre her), wurde im Zug die naechste Station mit der betreffenden
Ausstiegseite angesagt. Die Ansage war in norwegisch und englisch,
manchmal sogar in deutsch.

Gruss, Armin

Georg Schoch

unread,
Mar 12, 1997, 3:00:00 AM3/12/97
to


Hab ich auch schon erlebt - letzten Freitag im D-Zug von Stuttgart
nach Zuerich (dort allerdings nur in Deutsch...). War aber das erste
Mal, seit ich die Strecke fahre...

Georg

Dr. Frank Endres

unread,
Mar 14, 1997, 3:00:00 AM3/14/97
to

Hab
> ich auch schon gemacht - oft kann man das ja schon im Vorfeld abfangen,
> wenn man die Leute aus dem Tuerfenster auegen sieht, deutlich erkennbar
> mit dem Gedanken "auf welcher Seite geht's denn raus" beschaeftigt.

Du hast recht, wenn ich das sehe, helfe ich natuerlich auch, aber in den
Zuegen gibt es halt nicht immer freundliche Helfer, leider hat es auch
schon in kleineren Bahnhoefen Faelle gegeben, wo Leute auf der
Gleisseite ausgestiegen sind und von vorbeifahrenden Zuegen getoetet
wurden. Ich erinnere mich da an einen gluecklicherweise harmlosen Fall
im Bahnhof Landstuhl. Ich sass im Nahverkehrszug Richtung Homburg-Saar.
Im Bahnhof Landstuhl hielt der Zug und nach kurzer Zeit hoerte man auf
der Gleisseite jemanden bruellen. Es war der Lokfuehrer des Stadtexpress
Richtung Kaiserslautern, der gerade anfuhr und im letzten Moment noch
sah, dass da ein Besoffener aus "meinem" Zug auf der falschen Seite
ausstieg und auf die Gleise gefallen ist. Jeder kann sich vorstellen,
was passiert waere, wenn da ein Schnellzug durchgerast waere. Bei 120
-130 km/h (ich kenne nicht genau die Geschwindigkeit, die dort erlaubt
ist) haette es wohl einen Toten gegeben - und einen Schock fuer alle
"Augenzeugen". Klar, man kann nicht alle Unfaelle verhindern, aber damit
haette ich auch nicht gerechnet, daher denke ich, wenn es irgendeine
Moeglichkeit gibt, solche potentiellen Unfaelle im Vorfeld zu
verhindern, dann sollte man diese auch nutzen.

Gruss

DocFrank

peter lelowski

unread,
Mar 14, 1997, 3:00:00 AM3/14/97
to

Peter Lelowski, Wuppertal, Tel.0202/621726
(aktiv bei Pro Bahn Bergisches Land e.V.)

meldete am 14.03.97


Liebe Leute,

dazu kann ich nur sagen: Wer zu dumm ist, den bestraft das Leben!
Wenn ich mir meine Zähnchens nicht mit der "vom Zahnarzt und seiner Familie"
empfohlenen Sorgfalt pflege, kommt eben irgendwann der Onkel Zahnarzt beim
nächsten oder übernächsten Besuch auf mich zu und bohrt oder zieht ganz
heftig. Wer in der Schule seine Hausaufgaben nicht macht, erhält eben
eine schlechtere Note. Wer beim Aussteigen die falsche Tür aufmacht, fällt
auf die Nase.


Viele Grüße und gute Fahrt

P.LEL...@infobox.rhein-ruhr.de

_____________________________XXX---XXX________________________________________

Merke: Ein Gleisabrissbagger kommt selten allein!!
_____________________________XXX---XXX______________________________________PL

## CrossPoint v3.02 ##

Mathias Bölckow

unread,
Mar 16, 1997, 3:00:00 AM3/16/97
to

Dr. Frank Endres wrote:
> der Gleisseite jemanden bruellen. Es war der Lokfuehrer des Stadtexpress
> Richtung Kaiserslautern, der gerade anfuhr und im letzten Moment noch
> sah, dass da ein Besoffener aus "meinem" Zug auf der falschen Seite
> ausstieg und auf die Gleise gefallen ist. Jeder kann sich vorstellen,
> was passiert waere, wenn da ein Schnellzug durchgerast waere. Bei 120

Ich habe Zweifel, ob es machbar ist alles auch gegen Besoffene abzusichern, die nicht
nur die falsche Seite verwenden, sondern auch noch wegen des nicht vorhandenen
Bahnsteigs aufs Gleis fallen.
Vielleicht sollte die Bahn einfach rigider bei solchen Faellen vorgehen, und diese
Personen von der Befoederung ausschliessen. Dazu kommt denn ja noch, dass diese Leute
oft fuer verschiedene Arten recht ekliger Verschutzung im Zug verantwortlich sind, und
andere Fahrgaeste auserordentlich mit Geruch und Gelaber belaestigen.

Gruss, Mathias

Christian Gruber

unread,
Mar 16, 1997, 3:00:00 AM3/16/97
to

Mathias Bölckow <10165...@compuserve.com> writes:
>> sah, dass da ein Besoffener aus "meinem" Zug auf der falschen Seite
>> ausstieg und auf die Gleise gefallen ist. Jeder kann sich vorstellen,
>
> Ich habe Zweifel, ob es machbar ist alles auch gegen Besoffene abzusichern, die nicht
> nur die falsche Seite verwenden, sondern auch noch wegen des nicht vorhandenen
> Bahnsteigs aufs Gleis fallen.
> Vielleicht sollte die Bahn einfach rigider bei solchen Faellen vorgehen, und diese
> Personen von der Befoederung ausschliessen. Dazu kommt denn ja noch, dass diese Leute
> oft fuer verschiedene Arten recht ekliger Verschutzung im Zug verantwortlich sind, und
> andere Fahrgaeste auserordentlich mit Geruch und Gelaber belaestigen.

Davon sind ja nicht nur Besoffene betroffen, sondern auch alte und
gebrechliche Menschen, die schlecht
sehen und mit schwacher Stimme nur schwer um Hilfe rufen koennen, wenn sie
auf der falschen Seite aussteigen und dann stuerzen.

chg

Moritz Gretzschel

unread,
Mar 17, 1997, 3:00:00 AM3/17/97
to

Mathias Boelckow <10165...@compuserve.com> wrote:

> Dr. Frank Endres wrote:
> > der Gleisseite jemanden bruellen. Es war der Lokfuehrer des Stadtexpress
> > Richtung Kaiserslautern, der gerade anfuhr und im letzten Moment noch

> > sah, dass da ein Besoffener aus "meinem" Zug auf der falschen Seite
> > ausstieg und auf die Gleise gefallen ist. Jeder kann sich vorstellen,

> > was passiert waere, wenn da ein Schnellzug durchgerast waere. Bei 120
>

> Ich habe Zweifel, ob es machbar ist alles auch gegen Besoffene abzusichern, die nicht
> nur die falsche Seite verwenden, sondern auch noch wegen des nicht vorhandenen
> Bahnsteigs aufs Gleis fallen.

"falsche Seite" und "nicht vorhandener Bahnsteig" erinnert mich an
eine Geschichte, die ich nachts im Zug zwischen Coventry und
Birmingham erlebte:

Es handelte sich um einen der in England noch weitverbreiteten
Zuege mit Abteilwagen, wo jedes Abteil zwei ungesicherte Tueren
nach beiden Seiten hat.
Mit im Abteil sass ein offenkundig Betrunkener, mehrere Tueten
und Paeckchen auf dem Schoss, und vernehmlich schlafend. Nur bei
Zwischenhalten schreckte er immer kurz hoch, um sich zu vergewissern,
dass er noch nicht angekommen sei.
Offenbar hatten wir den letzten Halt vor seinem Ziel bereits
durchfahren, denn als der Zug ploetzlich auf freier Strecke wegen
eines Halt zeigenden Signales hielt, schoss er auf, raffte sein
Gepaeck zusammen, und sprang, ehe wir ihn daran hindern konnten,
aus dem Zug.
Zunaechst war nur lautes Fluchen zu hoeren, dann erschienen nach
und nach wieder die Tueten und Packerl auf der Tuerschwelle, bis er
selbst wieder emporkletterte und ins Abteil kroch.
Sich abklopfend murmelte er (auf englisch) etwas wie
"...muessen mich ja fuer schoen bloed halten", raffte wieder sein
Gepaeck, und sprang auf der anderen Seite aus dem Zug....


--
Moritz Gretzschel Moritz.G...@dlr.de
http://www.op.dlr.de/FF-DR/dr_fs/staff/gretzschel/gretzschel.html
Deutsche Forschungsanstalt fuer Luft- und Raumfahrt
Abteilung Fahrzeug-Systemdynamik

Lucas Neubauer

unread,
Mar 17, 1997, 3:00:00 AM3/17/97
to

Hallom

ich habe es vor kurzem auf der Strecke Tutzing - Kochel erlebt -
bei den Haltepunkten auf der gruenen Wiese muss man teilweise aber
auch wirklich die richtige Seite suchen ...

Lucas.

--
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Dies ist meine ureigenste, hoechstpersoenliche Meinung.

Wer persoenliche Meinungen nachmacht oder faelscht, oder nachgemachte
oder gefaelschte Meinungen in Umlauf bringt, wird mit Politik nicht
unter zwei Jahren bestraft.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mathias Bölckow

unread,
Mar 17, 1997, 3:00:00 AM3/17/97
to

Christian Gruber wrote:
> =

> Mathias B=F6lckow <10165...@compuserve.com> writes:
> >> sah, dass da ein Besoffener aus "meinem" Zug auf der falschen Seite
> >> ausstieg und auf die Gleise gefallen ist. Jeder kann sich vorstellen,
> >

> > Ich habe Zweifel, ob es machbar ist alles auch gegen Besoffene abzusich=
ern, die nicht
> > nur die falsche Seite verwenden, sondern auch noch wegen des nicht vorh=
andenen
> > Bahnsteigs aufs Gleis fallen.
> =

> Davon sind ja nicht nur Besoffene betroffen, sondern auch alte und
> gebrechliche Menschen, die schlecht

> sehen und mit schwacher Stimme nur schwer um Hilfe rufen koennen, wenn si=


e
> auf der falschen Seite aussteigen und dann stuerzen.

Ich sehe ein, da=DF es bei Sehbehinderten, die gleichzeitig gebrechlich sin=
d, ueberhaupt =

problematisch sein kann, festzustellen, wo denn nun der Bahnsteig ist. Alle=
rdings verlassen =

diese nie so schwungvoll den Zug, da=DF sie gleich auf dem Nebengleis liege=
n. Zumindest in den =

Bahnhoefen die ich kenne ist da mehr als nur das Lichtraumprofil zum naechs=
ten Gleis.

Gruss, Mathias

Joerg Jonas

unread,
Mar 18, 1997, 3:00:00 AM3/18/97
to

Mathias B=?iso-8859-1?Q?=F6?=lckow <10165...@compuserve.com> wrote:

> Ich habe Zweifel, ob es machbar ist alles auch gegen Besoffene

> abzusichern, die nicht nur die falsche Seite verwenden, sondern


> auch noch wegen des nicht vorhandenen Bahnsteigs aufs Gleis fallen.

> Vielleicht sollte die Bahn einfach rigider bei solchen Faellen
> vorgehen, und diese Personen von der Befoederung ausschliessen.

Genau das sollte die Bahn nicht machen. Es ist ein Systemvorteil der Bahn, dass
man nach Alkoholgenuss damit nach Hause fahren kann, ohne den Fuehrerschein zu
riskieren. So besoffen, dass man auf der falschen Seite aussteigt, kann man nur
schwer sein, eher steigt man gar nicht mehr aus.

> Dazu kommt denn ja noch, dass diese Leute oft fuer verschiedene #


> Arten recht ekliger Verschutzung im Zug verantwortlich sind, und
> andere Fahrgaeste auserordentlich mit Geruch und Gelaber belaestigen.

Das sind wieder einige wenige, die eine ganze Gruppe von Menschen in den
Schmutz ziehen. Graffities werden vorzugsweise von Jugendlichen an oder in den
Zuegen angebracht. Moechtest Du jetzt Jugendliche von der Befoerderung
ausschliessen? (Jugendliche belaestigen andere Reisende oft durch lauten Laerm,
insbesondere nach Schulschluss)

Gruss

Joerg

Mathias Bölckow

unread,
Mar 20, 1997, 3:00:00 AM3/20/97
to

Joerg Jonas wrote:
>
> Mathias B=?iso-8859-1?Q?=F6?=lckow <10165...@compuserve.com> wrote:
>
> > Ich habe Zweifel, ob es machbar ist alles auch gegen Besoffene
> > abzusichern, die nicht nur die falsche Seite verwenden, sondern
> > auch noch wegen des nicht vorhandenen Bahnsteigs aufs Gleis fallen.
> > Vielleicht sollte die Bahn einfach rigider bei solchen Faellen
> > vorgehen, und diese Personen von der Befoederung ausschliessen.
>
> Genau das sollte die Bahn nicht machen. Es ist ein Systemvorteil der Bahn, dass
> man nach Alkoholgenuss damit nach Hause fahren kann, ohne den Fuehrerschein zu
> riskieren.

Der Systemvorteil besteht m.E. darin dass die Leute zwar stinken, rumlabern, manchmal
sogar einen unterhalten, andererseits bei krassen Faellen auch die Sitze vollpinkeln,
aber einen nicht totfahren! Das Riskieren des Fuehrerscheins halte ich nicht fuer das
eigentliche Problem, sondern die Gefaehrdung fuer andere Verkehrsteinehmer und
Mitfahrer.


> So besoffen, dass man auf der falschen Seite aussteigt, kann man nur
> schwer sein, eher steigt man gar nicht mehr aus.

Nun, das war der konkrete Fall, der uns vom falsche Seite Thema mehr und mehr zu
Alkohol im OePV kommen laesst.

> > Dazu kommt denn ja noch, dass diese Leute oft fuer verschiedene #
> > Arten recht ekliger Verschutzung im Zug verantwortlich sind, und
> > andere Fahrgaeste auserordentlich mit Geruch und Gelaber belaestigen.
>
> Das sind wieder einige wenige, die eine ganze Gruppe von Menschen in den
> Schmutz ziehen.

Ehlich gesagt stoert mich ein stinkender sabbernder Penner fuer 1/4 h in der S-Bahn
weniger als von Koblenz bis Hamburg das Grossraumabteil mit einer Gruppe offensichtlich
gutsituierter Mitfuenfziger teilen zu muessen, die alkoholisiert auf der Rueckfahrt von
der Weinprobe sind.

> Graffities werden vorzugsweise von Jugendlichen an oder in den

Soweit die Graffiti aussen angebracht werden, finde ich dass manche Wagen, wie z.B.
Silberlinge, duchaus dadurch gewinnen. Auf Sitzen sind Graffiti natuerlich fehl am
Platze, ueberhaupt scheinen sich innen nur Dilletanten zu versuchen.

> Zuegen angebracht. Moechtest Du jetzt Jugendliche von der Befoerderung
> ausschliessen? (Jugendliche belaestigen andere Reisende oft durch lauten Laerm,
> insbesondere nach Schulschluss)

Nein, ich moechte sicher nicht Jugendliche von der Befoerderung ausschliessen. Meine
Erfahrung mit Jugendlichen ist allerdings auch eher, das man ihnen einmal vernuenfig
sein berechtigtes Anliegen erklaert, wie z.B. dass man einen anstrengenden Tag gehabt
hat, und jetzt in Ruhe Zeitung lesen moechte, und die Jugendlichen versuchen zumindest
das zu beruecksichtigen. Wohlgemerkt, es muss ein berechtigtes Anliegen sein, und
sollte als persoenliche Bitte vorgetragen werden.
Im Gegensatz dazu ist es mir auf der ganzen Strecke von OS bis HB nicht gelungen einem
Erkrather Kaffekraenzchen, dass eine Frauennacht auf der Reeperbahn erleben wollte,
beizubringen dass ein Eilzug sicher keine Kneipe ist, das Nichtrauerzeichen
ernstzunehmen ist, und die anderen Leute, einschliesslich mir selbst, hier genau wegen
dieses Nichtraucherzeichens sitzen wuerden, und im Gegensatz zu ihnen nicht, weil das
Nichtraucherabteil zufaellig vor uns anhielt, und dass im Gegensatz zu Erkrather
Kneipen das Rauchen hier wirklich unerwuenscht ist.
--- und der Eilzug braucht seine Zeit zwischen OS und HB.


Gruss, Mathias

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