UZS...@ibm.rhrz.uni-bonn.de (Robert Weemeyer) writes:
>Hallo Tarifexperten,
bin ich zwar nicht, aber:
>ich fahre alle ein oder zwei Wochen von Bonn Hbf nach Lingen (Ems).
>Fuer den VRS habe ich ein Studententicket, das mit einem IR-Zuschlag
>fuer die Strecke Bonn - Langenfeld (Rheinland) gilt.
Da habt ihr aber Glück. Das VRR Studi-Ticket gilt explizit nur für VRR
Verkehrsmittel, das sind, was Züge angeht, nur Nahverkehrszüge, also
SE, RE, S, RB, .... (und wie sie alle heißen).
Soweit ich weiß, hilft mir ein Zuschlag für den IR nichts. (Man
korrigiere mich, falls es jemand besser weiß).
>
>Nun koennte es fuer mich guenstig sein, mit einem Ticket des VRR
>(wahrscheinlich Ticket 2000; ich kenne mich nicht so genau aus)
Ticket 2000 ist für eine Fahrt alle zwei Wochen wahrscheinlich zu
teuer, müßte man jetzt genauer rechnen, ich hab den Preis für
Preisstufe C nicht im Kopf, der für B liegt aber schon über 100 DM,
ich glaube ca. 140 DM.
Falls Du es aber hast, brauchst Du Dich ums Entwerten nicht zu
kümmern, weil es eine Dauerkarte ist.
>das
>Stueck Langenfeld (Rheinland) - Sythen zurueckzulegen (wohl mit einem
>weiteren IR-Zuschlag) und nur das Reststueck Sythen - Lingen (Ems)
>mit einem normalen DB-Fahrschein zu benutzen.
>
>Verbundfahrausweise muessen aber doch vor der Fahrt entwertet werden,
>oder? Genuegt es dazu, dass ich das VRR-Ticket an einem VRS-Entwerter
>in Bonn Hbf stemple?
Wenn Du wirklich 20 bis 30 mal im Jahr 266 Tarifkilometer (hin und
zurück womöglich) fährst, kommt eine Bahncard mit Sicherheit billiger,
IR Zuschläge kannst Du Dir dann wohl auch schenken, und Du hast keine
Probleme mit dem Entwerten von Tickets.
Tschüß,
Michael
--
Michael Staats, Theoretical Physics, Uni-GH Duisburg
email: mic...@thp.Uni-Duisburg.DE
<a href="http://WWW.thp.Uni-Duisburg.DE/">Click</a> me!
<a href="http://WWW.thp.Uni-Duisburg.DE/cuaix/cuaix.html">A c.u.aix archive</a>
In article <17B0BE515...@ibm.rhrz.uni-bonn.de>, UZS...@ibm.rhrz.uni-bonn.de (Robert Weemeyer) writes:
|> ich fahre alle ein oder zwei Wochen von Bonn Hbf nach Lingen (Ems).
|> Fuer den VRS habe ich ein Studententicket, das mit einem IR-Zuschlag
|> fuer die Strecke Bonn - Langenfeld (Rheinland) gilt.
Soviel mir bekannt ist, halten die IR's nicht in Langenfeld. Du wirst
deshalb eine VRS-Fahrkarte maximal bis Koeln Hbf einsetzen koennen.
|> Nun koennte es fuer mich guenstig sein, mit einem Ticket des VRR
|> (wahrscheinlich Ticket 2000; ich kenne mich nicht so genau aus) das
|> Stueck Langenfeld (Rheinland) - Sythen zurueckzulegen (wohl mit einem
|> weiteren IR-Zuschlag) und nur das Reststueck Sythen - Lingen (Ems)
|> mit einem normalen DB-Fahrschein zu benutzen.
|>
|> Verbundfahrausweise muessen aber doch vor der Fahrt entwertet werden,
|> oder? Genuegt es dazu, dass ich das VRR-Ticket an einem VRS-Entwerter
|> in Bonn Hbf stemple?
Das "Ticket 2000" ist eine Monatskarte und wird sich deshalb fuer
vereinzelte Fahrten nicht rentieren.
Das Entwerten von VRR-Fahrkarten in VRS-Entwertern ist NICHT zulaessig. Zu
diesem Thema stand in einer der letzten Ausgaben des "eisenbahn magazin" ein
interessanter Artikel. Dort war jemand zu einer Messeveranstaltung nach
Koeln-Deutz gefahren. Fuer die Rueckfahrt ins VRR-Gebiet benutzte er bis zur
Verbundraumgrenze das Messe-Ticket (Eintrittskarte = Fahrkarte) und
entwertete am Bahnhof Koeln-Deutz sein VRR-Anschluszticket fuer die
Reststrecke. Nach dem Bericht im "em" verlange der Schaffner im Zug einen
"erhoehten Fahrpreis" von DM 60.-- wegen nicht korrekt entwerteten
Fahrausweises.
Grusz
Arne Linder
--
-------------------------------------------------------------------------------
--- Dipl.-Ing. Arne Linder ---
--- Labor fuer elektrische Maschinen und Antriebe -- Fachbereich 13 ---
--- Bergische Universitaet - Gesamthochschule Wuppertal -- 42097 Wuppertal ---
--- e-mail: ar...@wema10.elektro.uni-wuppertal.de ---
-------------------------------------------------------------------------------
> In article <17B0BE515...@ibm.rhrz.uni-bonn.de>, UZS...@ibm.rhrz.uni-bonn.de (Robert Weemeyer) writes:
> |> ich fahre alle ein oder zwei Wochen von Bonn Hbf nach Lingen (Ems).
> |> Fuer den VRS habe ich ein Studententicket, das mit einem IR-Zuschlag
> |> fuer die Strecke Bonn - Langenfeld (Rheinland) gilt.
> Soviel mir bekannt ist, halten die IR's nicht in Langenfeld. Du wirst
> deshalb eine VRS-Fahrkarte maximal bis Koeln Hbf einsetzen koennen.
Ich meine, dass das damit aber nichts zu tun hat.
Ich musste mal von Dortmund nach Osnabrueck fahren, und da damals noch
515 auf der Strecke Dortmund - Herne - Wanne-Eickel fuhren, bin ich erstmal
damit gefahren, um dann in W-E in einen Interregio nach Osnabrueck zu steigen.
Zurueck wollte ich dann Stadtexpress ueber Luenen benutzen.
Die freundliche Dame am Schalter hat mich wegen des Umwegs zwar etwas verdutzt
angeguckt, mir aber dann folgendes verkauft: Fahrkarte von VRR-Grenze (bis
dahin gilt mein Studententicket) bei Luenen (!) nach Osnabrueck und IR-
Zuschlag. Dabei stoerte es weder die Frau am Schalter noch den Schaffner,dass
der IR am 'Grenzbahnhof' nicht haelt. Auch der 'Umweg' war dem Schaffner egal.
--
Gruesse Juergen
e----------------------------->H1<---------------------------p
Das spielt keine Rolle. Tarifgrenze ist Verbundgrenze und die gilt,
wenn Du fuer die Anschlussstrecke eine Fahrkarte hast.
Wenn ich nach Aachen fahre, löse ich nur Herrath-Aachen, obwohl die
meisten Zuege in Herrath nicht halten. Neuss-Herrath ist durch
Semesterticket abgedeckt.
Von Langenfeld bis Sythen sind es 114 km. Preisstufe C kostet etwa
8,-- DM als 4er-Ticket, dazu IR-Zuschlag DM 3,--, macht 11,-- DM
> |> Nun koennte es fuer mich guenstig sein, mit einem Ticket des VRR
> |> (wahrscheinlich Ticket 2000; ich kenne mich nicht so genau aus) das
> |> Stueck Langenfeld (Rheinland) - Sythen zurueckzulegen (wohl mit einem
> |> weiteren IR-Zuschlag) und nur das Reststueck Sythen - Lingen (Ems)
> |> mit einem normalen DB-Fahrschein zu benutzen.
> |>
> |> Verbundfahrausweise muessen aber doch vor der Fahrt entwertet werden,
> |> oder? Genuegt es dazu, dass ich das VRR-Ticket an einem VRS-Entwerter
> |> in Bonn Hbf stemple?
>
> Das "Ticket 2000" ist eine Monatskarte und wird sich deshalb fuer
> vereinzelte Fahrten nicht rentieren.
Seit neustem gibt es flexible Wochenkarten (d.h. erster Geltungstag
muß kein Montag sein), die außerdem an Wochenenden und ab 19.00 Uhr
übertragbar sind und eine Mitnahmemoeglichkeit bieten.
> Das Entwerten von VRR-Fahrkarten in VRS-Entwertern ist NICHT zulaessig. Zu
> diesem Thema stand in einer der letzten Ausgaben des "eisenbahn magazin" ein
> interessanter Artikel. Dort war jemand zu einer Messeveranstaltung nach
> Koeln-Deutz gefahren. Fuer die Rueckfahrt ins VRR-Gebiet benutzte er bis zur
> Verbundraumgrenze das Messe-Ticket (Eintrittskarte = Fahrkarte) und
> entwertete am Bahnhof Koeln-Deutz sein VRR-Anschluszticket fuer die
> Reststrecke. Nach dem Bericht im "em" verlange der Schaffner im Zug einen
> "erhoehten Fahrpreis" von DM 60.-- wegen nicht korrekt entwerteten
> Fahrausweises.
Im Prinzip richtig. Ein vernuenftiger Schaffner wird nichts dagegen
einzuwenden haben, wenn das Ticket der Preisstufe C bereits in Koeln
abgestempelt wird, da die Preisstufe C ohnehin im ganzen VRR gilt
(drei Stunden lang).
Neulich habe ich in der S 6 von Langenfeld bis Koeln nachgeloest.
Fuer den Schaffner war es kein Problem, die Karte hat er auch gleich
entwertet.
Von Lingen bis Sythen sind es noch einmal 107 km, die Bahncard spart
pro Fahrt etwa 15,-- DM. Wenn Du unter 26 bist, hast Du die Bahncard
nach 8 Fahrten herausgeholt. Die VRR-Strecke kostet mit Bahncard etwa
drei Mark mehr, Du sparst Dir dann aber eine Menge Trouble.
Ich plaediere fuer Bahncard, dann kannst Du in aller Ruhe in Bonn
(oder auf jedem Bahnhof) die entsprechenden Tickets lösen.
Diese Rechnung habe ich im Kopf und ohne Taschenrechner gemacht.
Vielleicht faehrst Du ja am Wochenende, dann sollte sich ohne Bahncard
das SWT rechnen (oder einfach einsteigen, irgendjemand wird Dich schon
auf seinem SWT "mitnehmen").
Ulrich Moeller
Bei vielen Verbuenden steht aber im Kursbuch dabei: "Verbundfahrscheine gelten
nur bis zum letzten Haltebahnhof im Verbundgebiet!"
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@rt.e-technik.th-darmstadt.de
WWW-Seite: http://www.rt.e-technik.th-darmstadt.de/~homer
"If something's hard to do, then it's not worth doing" (Homer J. Simpson)
> Bei vielen Verbuenden steht aber im Kursbuch dabei: "Verbundfahrscheine gelten
> nur bis zum letzten Haltebahnhof im Verbundgebiet!"
Es gab einmal vor Jahren einen (beschleunigten) Eilzug Stuttgart -
Tuebingen, der nur in Reutlingen hielt, d. h. der erste Halt war
ausserhalb des Verbunden (VVS). Der Zug war aber ausdruecklich fuer
Verbundfahrausweise freigegen.
Anm. 1: Kann sein, dass der Zug auch in Nuertingen hielt. Aber
Nuertingen war damals auch ausserhalb des Verbundes.
Anm. 2: In Stuttgart Hbf wird am Zugzielanzeiger angezeigt, ob
Verbundfahrausweise gelten oder nicht.
Tschuess, Martin
--
Martin Rimmele ICA1: m...@ica1.uni-stuttgart.de
Zuhause: rim...@studbox.uni-stuttgart.de
http://home.pages.de/~mr/
Diese Meinung stellt nicht die der Universitaet Stuttgart oder des ICA1 dar.
: > Bei vielen Verbuenden steht aber im Kursbuch dabei: "Verbundfahrscheine gelten
: > nur bis zum letzten Haltebahnhof im Verbundgebiet!"
Sagen wir eher: Bei wenigen Verbuenden. Diese Regel ist naemlich eine
absolute Ausnahme. Welche Verbuende wenden sie denn ueberhaupt an?
: Es gab einmal vor Jahren einen (beschleunigten) Eilzug Stuttgart -
: Tuebingen, der nur in Reutlingen hielt, d. h. der erste Halt war
: ausserhalb des Verbunden (VVS). Der Zug war aber ausdruecklich fuer
: Verbundfahrausweise freigegen.
: Anm. 1: Kann sein, dass der Zug auch in Nuertingen hielt. Aber
: Nuertingen war damals auch ausserhalb des Verbundes.
: Anm. 2: In Stuttgart Hbf wird am Zugzielanzeiger angezeigt, ob
: Verbundfahrausweise gelten oder nicht.
Die VVS-Grenze ist Bempflingen auf dieser Strecke - ein Bahnhof, an dem
fast kein Zug haelt. Es ist ohne weiteres moeglich, sogar beim Zub die
Anschlussstrecke Bempflingen-Tuebingen zu loesen. Diese Version ist unter
Inhabern von Verbundpaessen oder VVS-Tageskarten auch sehr beliebt.
Gruss aus Tuebingen,
- David
: : > Bei vielen Verbuenden steht aber im Kursbuch dabei: "Verbundfahrscheine gelten
: : > nur bis zum letzten Haltebahnhof im Verbundgebiet!"
: Sagen wir eher: Bei wenigen Verbuenden. Diese Regel ist naemlich eine
: absolute Ausnahme. Welche Verbuende wenden sie denn ueberhaupt an?
Zumindest mal der Grossraum-Verkehr Hannover. Wobei ich nicht ganz sicher
bin, ob das im strengen Sinn ueberhaupt ein Verkehrsverbund ist.
--
Martin Bienwald <obe...@fim.informatik.uni-mannheim.de>
Lutherstrasse 23 - D-68169 Mannheim F ____ Fachschaft Info+Mathe
Tel. +49-621-317864 \/ IM Universitaet Mannheim
RMV (leider).
Gruss, ULF
_______________________________________________________________________________
Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
_______________________________________________________________________________
In article <32FA0F...@goofy.zdv.uni-mainz.de>, Ulf Kutzner <kutz...@goofy.zdv.uni-mainz.de> writes:
> > : > Bei vielen Verbuenden steht aber im Kursbuch dabei: "Verbundfahrscheine gelten
> > : > nur bis zum letzten Haltebahnhof im Verbundgebiet!"
> > Sagen wir eher: Bei wenigen Verbuenden. Diese Regel ist naemlich eine
> > absolute Ausnahme. Welche Verbuende wenden sie denn ueberhaupt an?
> RMV (leider).
Nun ja, als Fremder kannst Du Dich aber dumm stellen: Im Kursbuch steht es nicht
drin, also gehe ich davon aus, dass die Fahrscheine bis zum letzten Bahnhof
gelten...
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: koetting @ rbg.informatik.th-darmstadt.de
holger_k @ wmp.lahn.de
Netmail: Holger Koetting @ 2:2464/6.42
Homepage: http://www.student.informatik.th-darmstadt.de/~koetting
> Da habt ihr aber Glueck. Das VRR Studi-Ticket gilt explizit nur fuer VRR
> Verkehrsmittel, das sind, was Zuege angeht, nur Nahverkehrszuege, also
> SE, RE, S, RB, .... (und wie sie alle heissen).
> Soweit ich weiss, hilft mir ein Zuschlag fuer den IR nichts. (Man
> korrigiere mich, falls es jemand besser weiss).
Das VRR-Semesterticket gilt mit einem vor Antritt der Fahrt geloestem
Zuschlag auch im InterRegio. (Entgegen den Bestimmungen kriegt man den
Zuschlag gegen 5 DM fast immer auch noch im Zug.)
--
Harald Schrapers | H.SCH...@NADESHDA.gun.de
__ Duisburg __ | H.SCH...@MHB.gun.de
> ich fahre alle ein oder zwei Wochen von Bonn Hbf nach Lingen (Ems).
> Fuer den VRS habe ich ein Studententicket, das mit einem IR-Zuschlag
> fuer die Strecke Bonn - Langenfeld (Rheinland) gilt.
>
> Nun koennte es fuer mich guenstig sein, mit einem Ticket des VRR
> (wahrscheinlich Ticket 2000; ich kenne mich nicht so genau aus) das
> Stueck Langenfeld (Rheinland) - Sythen zurueckzulegen (wohl mit einem
> weiteren IR-Zuschlag) und nur das Reststueck Sythen - Lingen (Ems)
> mit einem normalen DB-Fahrschein zu benutzen.
Wer seinen Wohnsitz ausserhalb des VRS-Gebiets hat, dessen VRS-
Semesterticket gilt ueber die VRS-Grenze hinaus. Ich kenne Leute, die
fahren mit ihrem VRS-Ticket auch im VRR unbehelligt mit der DB - auch ohne
Wohnsitz ausserhalb des VRR: die meisten ZugbegleiterInnen erkennen den
Unterschied zwischen einem Koelner oder Duesseldorfer Studierendenausweis
sowieso nicht.
Richtig ist, dass man bei der Verwendung eines VRS- und eines VRR-Tickets
im IR je einen Zuschlag - d.h. zwei Zuschlaege - braucht. Die meisten
SchaffnerInnen begnuegen sich jedoch mit einem.
Soviel ich weiss, der MVV. Zuege die an der Verbundgrenze nicht halten,
kann ich mit einem Anschlussticket ab dort nicht benutzen, sondern muss
dieses ab dem letzten Haltebhf erwerben. IR sind in Muenchen gar nicht im
Verbund, so dass sie dabei keine Rolle spielen. Aber Richtung Augsburg
(und Ri Rosenheim (?)) ist das auch bei Regionalzuegen relevant.
>
> Nun ja, als Fremder kannst Du Dich aber dumm stellen: Im Kursbuch steht es
nicht
> drin, also gehe ich davon aus, dass die Fahrscheine bis zum letzten Bahnhof
> gelten...
Ich meine, dass es im Falle MVV schon im Kursbuch steht (bei anderen
Verbuenden habe ich es auch schon gesehen): verbundtarif von ... bis ...
Und am Zugzielanzeiger steht es in Muenchen auch: MVV bis ...
Edmund Lauterbach
-------------------==== Posted via Deja News ====-----------------------
http://www.dejanews.com/ Search, Read, Post to Usenet
> Wer seinen Wohnsitz ausserhalb des VRS-Gebiets hat, dessen VRS-
> Semesterticket gilt ueber die VRS-Grenze hinaus.
Wichtig ist: erster Wohnsitz !! Umgekehrt gilt das auch, ich kenne
Leute mit VRR-Ticket, die aus eben diesem Grund offiziell zu ihrer
Oma nach Bergisch-Gladbach umgezogen sind. Das Ticket gilt im anderen
Verbund aber nur auf der d i r e k t e n Strecke zwischen Wohnort
und Universitaet.
Im Kursbuch steht auch nix ueber die Fahrradmitnahmebeschraenkungen des RMV drin,
obwohl sie trotzdem gelten.
> Richtig ist, dass man bei der Verwendung eines VRS- und eines VRR-Tickets
> im IR je einen Zuschlag - d.h. zwei Zuschlaege - braucht. Die meisten
> SchaffnerInnen begnuegen sich jedoch mit einem.
Und jetzt kommt wieder die übliche Preisfrage:
wenn ich hier aus Duisburg nach Köln fahre und dabei einen IR benutze,
dann kann ich hier doch nur ein DBAG-Ticket für die Strecke Langenfeld-
Köln lösen. Bis Langenfeld fahre ich mit meinem Studi-Ticket.
Wieviele Zuschläge werden jetzt nötig?
Schalom,
Nils
--
Nils Hammelrath N.Hamm...@IUS.GUN.de
- Duisburg - (sd0...@unidui.uni-duisburg.de)
"Quod licet Jovi non licet Chauvi"
Falls das DBAG-Ticket dadurch nicht teurer wird,
löse doch einfach ein Ticket von Langenfeld-Berghausen bis Köln.
Dann liegt die Strecke nicht vollständig im VRS und es wird kein
Zuschlag erfoderlich.
Markus
>> Bei vielen Verbuenden steht aber im Kursbuch dabei: "Verbundfahrscheine gelten
>> nur bis zum letzten Haltebahnhof im Verbundgebiet!"
>
>Sagen wir eher: Bei wenigen Verbuenden. Diese Regel ist naemlich eine
>absolute Ausnahme. Welche Verbuende wenden sie denn ueberhaupt an?
Ach, da geht's uns in Ostoesterreich ausnahmsweise einmal blendend; im VOR
(Verkehrsverbund Ost-Region) gelten Verbundfahrkarten naemlich sogar in
Intercities -- wenn ich von Wien gen Westen reise, kauf' ich mir einfach
eine Fahrkarte (zB) "Purkersdorf-Sanatorium -- Salzburg", wobei sich jeder
denken kann, dass ein Haltestellerl a la Purkersdorf-Sanatorium an der
Stadtgrenze Wiens ganz sicher _kein_ Haltebahnhof fuer irgendeinen IC
ist... Ist im uebrigen auch lustig, etwa in Bremen eine Fahrkarte nach
"Purkersdorf-Sanatorium" zu loesen ;-)
Liebe Gruesse aus Wien
Wolfgang
Wolfgang Auer ------------------------------- ohne AUTO doppelt MOBIL
http://qspr03.tuwien.ac.at/~wauer/ - mailto:wa...@qspr03.tuwien.ac.at
--------- "Sie stecken nicht im Stau, Sie _sind_ der Stau!" ---------
--- (Plakat auf einer Bruecke ueber eine Autobahn in Deutschland) ---
Diese Regel müßte nicht der Verbund anwenden, den es ja nicht stört,
wenn mit seinen Fahrkarten in fremden Zügen gefahren wird, sondern die
DB. Und da hängt es wohl vom jeweiligen Zugbegleiter ab, ob er es weiß
und anwenden will.
Michael Kauffmann
b>Nils Hammelrath wrote:
b>> wenn ich hier aus Duisburg nach Koeln fahre und dabei einen IR
b>> benutze, dann kann ich hier doch nur ein DBAG-Ticket fuer die
b>> Strecke Langenfeld- Koeln loesen. Bis Langenfeld fahre ich mit
b>> meinem Studi-Ticket. Wieviele Zuschlaege werden jetzt noetig?
b>Falls das DBAG-Ticket dadurch nicht teurer wird,
b>loese doch einfach ein Ticket von Langenfeld-Berghausen bis Koeln.
b>Dann liegt die Strecke nicht vollstaendig im VRS und es wird kein
b>Zuschlag erfoderlich.
Ja ja, die Zuschlagoper. Also Schritt fuer Schritt:
VRR-Ticket Duisburg-Langenfeld + DB-Fahrschein Langenfeld-Koeln
= 2 Zuschlaege
Begruendung:
Einbrechender Verbundverkehr erlaubt Ausstellung DB AG-Fahrschein im VRS;
Verbundticket nur mit IR-Zuschlag benutzbar, DB-Fahrschein im
Verbundgebiet ebenso.
VRR-Ticket Duisburg-Langenfeld + DB-Fahrschein Langenfeld=Berghausen-Koeln
= 1 Zuschlag
Begruendung:
Verbundticket nur mit IR-Zuschlag benutzbar, DB-Fahrschein fuer
verbunduebergreifende Fahrtstrecke ohne Zuschlag gueltig.
-----
Karl Strang Tel. +49 211 8994623
Fax +49 211 8929081
Wer davon leben will, gegen etwas zu sein, will schliesslich nichts mehr,
und tut das Geforderte dennoch. Dafuer zu sein, ernaehrt viele, egal wobei.
## CrossPoint v3.1 ##
>VRR-Ticket Duisburg-Langenfeld + DB-Fahrschein Langenfeld-Koeln
>= 2 Zuschlaege
>Begruendung:
>Einbrechender Verbundverkehr erlaubt Ausstellung DB AG-Fahrschein im VRS;
>Verbundticket nur mit IR-Zuschlag benutzbar, DB-Fahrschein im
>Verbundgebiet ebenso.
Langenfeld-Koeln ist aber kein einbrechender Verbundverkehr (Start- und
Zielpunkt liegen im Verbund, und zwar im gleichen).
--
Gruss | Holger Metschulat
Holger | ho...@rt.e-technik.th-darmstadt.de
** Murphy: Verstaerker schwingen immer, Oszillatoren nie **
Antwortdatum: 25.02.97, Uhrzeit: 20:39 Uhr
-------------------------------------
h>In article <6Qmn7...@p104.link-k.gun.de>,
h>K.ST...@LINK-K.gun.de (Karl Strang) wrote:
h>>VRR-Ticket Duisburg-Langenfeld + DB-Fahrschein Langenfeld-Koeln
h>>= 2 Zuschlaege
h>>Begruendung:
h>>Einbrechender Verbundverkehr erlaubt Ausstellung DB AG-Fahrschein
h>>im VRS; Verbundticket nur mit IR-Zuschlag benutzbar, DB-Fahrschein
h>>im Verbundgebiet ebenso.
h>Langenfeld-Koeln ist aber kein einbrechender Verbundverkehr (Start-
h>und Zielpunkt liegen im Verbund, und zwar im gleichen).
Im Grundsatz hast Du recht. Doch der IR haelt zwischen Duesseldorf Hbf und
Koeln Hbf nicht. Weil man weder ein VRR-Ticket im VRS-Entwerter noch
umgekehrt stempeln darf, hat man daher keine Moeglichkeit, das
erforderliche VRS-Ticket ausserhalb des Verbundraums vorab zu loesen. Der
<Zugbegleiter/Kundenbetreuer/wie auch immer> stellt in diesem Fall nicht
etwa (gewissermassen "onrail") ein VRS-Ticket aus, sondern konstatiert
einen einbrechenden Verbundverkehr und verkauft einen DPT-Fahrschein
Langenfeld-Koeln nebst IR- und Nachloesezuschlag. Nach DPT ist er in
solchen Faellen (und _nur_ dann) berechtigt, eine Streckenfahrt im
Verbundgebiet zu verkaufen.
NH>Und jetzt kommt wieder die übliche Preisfrage:
NH>wenn ich hier aus Duisburg nach Köln fahre und dabei einen IR benutze,
NH>dann kann ich hier doch nur ein DBAG-Ticket für die Strecke Langenfeld-
NH>Köln lösen. Bis Langenfeld fahre ich mit meinem Studi-Ticket.
NH>Wieviele Zuschläge werden jetzt nötig?
Zwei. Einen zu dem Studi-Ticket und einen zu dem DPT
Fahrausweis den Du ja komplett im VRS nutzt.
Aber: Du kannst auch einen DPT-Fahrausweis
Langenfeld-Berghausen - Köln erwerben - er kostet das
Gleiche - und duchfährst zwei Verbünde damit. Somit ist
zu dem DPT-Fahrausweis kein Zuschlag erforderlich.
Das Ganze geht auch in umgekehrter Richtung.
Mit freundlichem Gruß
Olaf Könen
--
Beziehungen schaden nur dem, der keine hat ## XP 3.11 ##
> Im Grundsatz hast Du recht. Doch der IR haelt zwischen Duesseldorf Hbf und
> Koeln Hbf nicht. Weil man weder ein VRR-Ticket im VRS-Entwerter noch
> umgekehrt stempeln darf, hat man daher keine Moeglichkeit, das
> erforderliche VRS-Ticket ausserhalb des Verbundraums vorab zu loesen. Der
> <Zugbegleiter/Kundenbetreuer/wie auch immer> stellt in diesem Fall nicht
> etwa (gewissermassen "onrail") ein VRS-Ticket aus, sondern konstatiert
> einen einbrechenden Verbundverkehr und verkauft einen DPT-Fahrschein
> Langenfeld-Koeln nebst IR- und Nachloesezuschlag.
Wieso eigentlich Nachloese, wenn man nur die Fahrt verlaengern will und
fuer die Anfangsstrecke ein Ticket hat?
Antwortdatum: 10.03.97, Uhrzeit: 23:34 Uhr
-------------------------------------
k>> <Zugbegleiter/Kundenbetreuer/wie auch immer> stellt in diesem
k>> Fall nicht etwa (gewissermassen "onrail") ein VRS-Ticket aus,
k>> sondern konstatiert einen einbrechenden Verbundverkehr und
k>> verkauft einen DPT-Fahrschein Langenfeld-Koeln nebst IR- und
k>> Nachloesezuschlag.
k>Wieso eigentlich Nachloese, wenn man nur die Fahrt verlaengern will
k>und fuer die Anfangsstrecke ein Ticket hat?
Stimmt, da war ich im Tariflabyrinth mal wieder aus der Kurve geflogen.
Tatsaechlich wird bei einbrechenden Verbundverkehren kein
Nachloesezuschlag erhoben. Irgendwie ist das wieder eine Besonderheit der
"Einbrecher", denn sonst koennte ich mit einem Studi-Ticket im IR wohl
niemand weismachen, ueber diese Strecke haette ich im Ruhrgebiets-
Hauptbahnhof, wo ich in den Zug eingestiegen bin, nicht doch am Schalter
oder am blauen DB-Automaten eine Karte nach Koeln loesen koennen.
Also nochmal: Bei einbrechenden Verbundverkehren mit Verbundausweis bis
Grenze werden ein DPT-Fahrschein und ein IR-Zuschlag verkauft.
Eine weitere Besonderheit ergibt sich, wenn bei der Rueckfahrt aus Koeln
der IR nur bis Duesseldorf benutzt wird (VRS-Ticket bis Langenfeld, mit
Studi-Ticket weiter): Aufgrund einer Vereinbarung zwischen VRR und VRS
wird nur ein einziger Zuschlag faellig! Eigentlich ein guter Grund, in
Duesseldorf ca. 30, 90, 150... Minuten die Fahrt zu unterbrechen und
anschliessend mit dem StadtExpress fortzusetzen, der bis Duisburg kaum
langsamer ist.