>Mir ist gestern Abend zum ersten Mal bewusst geworden, dass im Bereich
>des Bahnhofs HH-Dammtor keine einzige Weiche liegt. Ist Dammtor somit
>gar kein Bahnhof sondern nur ein Haltepunkt?
Vollkommen richtig. HH-Dammtor ist sowohl auf Seiten der S-Bahn als
auch der Fernbahn "nur" Haltepunkt.
Gruss, Erik
----
Erik Fuerhoff Hamburg/Germany Email: mega...@tecs.de ICQ-UIN: 1467762
IRC: MegaTher
"On this site in 1897 nothing happened."
(Inscription of a monument at Recess, Ireland.)
Gibt es eine offizielle Definition fuer "Bahnhof"? HH-Dammtor wird
auf Stadtplaenen stets als Bhf bezeichnet und nicht als Hp.
Oder doch nur ein besetzter Hp?
Ulrich Moeller
>Gibt es eine offizielle Definition fuer "Bahnhof"?
||Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche,
||wo Züge beginnen, enden, kreuzen, überholen oder wenden dürfen.
>HH-Dammtor wird
>auf Stadtplaenen stets als Bhf bezeichnet und nicht als Hp.
Völlig irrelevant, da diese von Bahnfremden stammen (die sich als solche
schon durch die benutzte Abkürzung outen).
>Oder doch nur ein besetzter Hp?
Eine Unterscheidung besetzt / unbesetzt gibt es nicht (mehr); etwa
vorhandene Fahrkartenausgabe, Servicepersonal usw. haben mit der Einordnung
einer Betriebsstelle nichts zu tun.
Ganz ordinärer Haltepunkt also, tut mir leid ;-)
-kl
Ja. § 3 Abs. 3 Fahrdienstvorschrift, "gültig vom 28. Mai 1972 an":
"Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge
beginnen, enden, ausweichen oder wenden dürfen.
Unter dem »Ausweichen von Zügen« sind Zugkreuzungen und Zugüber-
holungen zu verstehen, wobei unter Zugkreuzung das Ausweichen zweier in
entgegengesetzter Richtung fahrender Züge und das Abwarten eines
Gegenzuges bei eingleisigem Betrieb, unter Zugüberholung das
Vorbeifahren eines Zuges an einem anderen der gleichen Fahrtrichtung
anzusehen ist."
Eine neuere FV habe ich leider nicht zur Hand, ich glaube aber nicht,
daß an dieser Bestimmung etwas wesentliches geändert wurde. Soweit ich
weiß, stammt sie ursprünglich aus der EBO (Eisenbahn-Bau- und Betriebs-
ordnung), gilt also auch für NE.
>Oder doch nur ein besetzter Hp?
Genau das.
Grüße,
=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Breul 40/41, Zi. 26 * D-48143 Münster (Westfalen)
NEUE ADRESSE ab 1.9.97: Steinfurter Str. 79, Zi. 509 * D-48149 Münster
* PGP public key ID: B74DB58D * MIME welcome *
Michael Kauffmann <mic...@photo.verm.tu-muenchen.de> schrieb im Beitrag
> Jan B. Rehm wrote:
> > AFAIK ist ein Bahnhof eine Stelle, an der Zuege beginnen, enden und
> > wenden koennen.
> > Ist dazu eine Weiche notwendig?
> Genau das ist AFAIK das ausschlaggebende Kriterium.
> Michael Kauffmann
Juergen Naumann <naum...@h1do2.desy.de> schrieb im Beitrag
>Gibt es eine offizielle Definition fuer "Bahnhof"? HH-Dammtor wird
>auf Stadtplaenen stets als Bhf bezeichnet und nicht als Hp.
Hm, ich koennte Dir eine betriebliche Definition an-
bieten. Vielleicht kommt es ja dem nahe, was Du mit
"offizieller Definition" meinst:
Betrieblich ist ein Bahnhof "eine Bahnanlage mit min-
destens einer Weiche, wo Zuege beginnen, enden, kreu-
zen, ueberholen oder wenden duerfen" - so sagt's die
DS 408 in Paragraph 3, Abs. 3.
Es koennte ja auch sein, dass Du von einem ganz an-
deren Standpunkt ausgehst. Fuer den "Otto Normal-
bahnfahrer" ist es eigentlich egal, wie eine Betriebs-
stelle intern eingeordnet wird - fuer den ist eben
alles "Bahnhof", wo man ein- und aussteigen kann.
Viele Gruesse,
AFAIK ist ein Bahnhof eine Stelle, an der Zuege beginnen, enden und
wenden koennen.
Ist dazu eine Weiche notwendig? Oder ist ein Stumpfgleis am Ende einer
eingleisigen Strecke ein Bahnhof in Sinne dieser Definition?
Cheers
Jan
--
No valid reply address given to avoid spam, use this address
mailto:j...@mpa-garching.mpg.de
> >HH-Dammtor wird
> >auf Stadtplaenen stets als Bhf bezeichnet und nicht als Hp.
>
> Völlig irrelevant, da diese von Bahnfremden stammen (die sich als solche
> schon durch die benutzte Abkürzung outen).
[...]
> Ganz ordinärer Haltepunkt also, tut mir leid ;-)
Ich denke, man sollte die Bezeichnung "Bahnhof" im normalen Sprachgebrauch
nicht zu genau nehmen. Betrieblich mag HH Dammtor zwar nur ein Hp sein,
sonst aber als "Dammtorbahnhof" durchgehen. Uebrigens heisst die
zugehoerige Bushaltestelle "Bf Dammtor". Man koennte sie natuerlich in
"Hp Dammtor" umbenennen? ;-)
Lars
PS: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hp und Hst?
-------------------==== Posted via Deja News ====-----------------------
http://www.dejanews.com/ Search, Read, Post to Usenet
> Irgendwer schrieb hier mal, Bad Harzburg sei ein "Kopfhaltepunkt".
Wie kam der darauf? In BH gibt es Weichen, Zuege koennen beginnen
und enden (tun sie fahrplanmaessig auch), und kreuzen geht auch....
Gruss
Jost
>Uebrigens heisst die
>zugehoerige Bushaltestelle "Bf Dammtor".
Diese Leute haben auch "Busbahnhöfe", insofern...
>PS: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hp und Hst?
||Haltepunkte sind Bahnanlagen ohne Weichen, wo Züge
||planmäßig halten, beginnen oder enden dürfen.
||Haltestellen sind Abzweigstellen, Überleitstellen oder
||Anschlußstellen, die mit einem Haltepunkt örtlich
||verbunden sind.
Kommentar: Ich halte die "Haltestelle" für einen recht überflüssigen
Begriff, den es übrigens bei der DR nicht (mehr) gab. Insbesondere deckt er
jene Lokalitäten nicht ab, an denen ein Haltepunkt mit einer Blockstelle
kombiniert ist (in den Akten sind diese als "Bk (Hp)" verzeichnet).
-kl
: Mir ist gestern Abend zum ersten Mal bewusst geworden, dass im Bereich
: des Bahnhofs HH-Dammtor keine einzige Weiche liegt. Ist Dammtor somit
: gar kein Bahnhof sondern nur ein Haltepunkt?
Ich habe schon mehrfach eine Geschichte gehoert, die sich noch zu
Deutschen Kaiserzeiten zugetragen haben soll:
Da der Empfang an einem gewoehlichen Haltepunkt eines Kaisers
unwuerdig gewesen sein soll, wurde angeblich zu jener Zeit die sog.
"Kaiserweiche" eingebaut und somit der Haltepunkt kurzerhand in
einen Bahnhof verwandelt.
Der Kaiser zog angeblich den Dammtor-Bahnhof dem Hauptbahnhof vor,
so dass der Dammtor-Bahnhof zu jener Zeit als der heimliche Hamburger
Hauptbahnhof galt.
Alexander David
Hamburg
&Tschuess, Peter
--
peter klinke / pkl...@econ2.uni-bonn.de zzz. |\ _,,,---,,_
universitaet bonn / wirtschaftstheorie II /,`.-'`' -. ;-;;,_.
adenauerallee 24-26 / d-53113 bonn / germany |,4- ) )-,_. ,\ ( `'-'
tel: +49-228-73-7974 / fax: +49-228-73-7940 '---''(_/--' `-'\_)
========================================================================
On 18 Aug 1997, Tobias Koehler wrote:
> On Mon, 18 Aug 1997 17:44:28 GMT, Erik Fuerhoff (mega...@tecs.de) wrote =
in de.alt.eisenbahn:
>=20
> > Betrieblich ist ein Bahnhof "eine Bahnanlage mit min-
> > destens einer Weiche, wo Zuege beginnen, enden, kreu-
> > zen, ueberholen oder wenden duerfen" - so sagt's die
> > DS 408 in Paragraph 3, Abs. 3.
>=20
> Wie ist das, wenn nur zuf=E4llig eine weiche in der n=E4he ist, die
> nicht unmittelbar etwas mit dem bahnhof zu tun hat?
> 1 2
> #\ \# Beispiel Gundelfingen im Breisgau: (## =3D bahnsteig)
> #\ \#
> #\ \# 1, 2 richtung Denzlingen
> #\ \# 3, 4 richtung Freiburg G=FCterbahnhof
> |\|\ 5, 6 richtung Freiburg Hauptbahnhof
> | \ \
> | |\ \ Die verzweigung l=E4ge aber wohl auch dann da, wenn
> | | | | kein haltepunkt mit dorf drumrum zuf=E4llig knapp
> 3 4 5 6 n=F6rdlich davon an der strecke l=E4ge :)
>=20
Dann suche mal die Einfahrsignale, durch die ein Bahnhof begrenzt wird,
liegt die Weiche zwischen den Einfahrsignalen, dann ist es ein Bahnhof.
Gruss Holger.
Ist das wirklich Haltepunkt (z.B. auch nur voruebergehend wegen
Bauzustand?).
Ja, ich weiss, was ';-)))' bedeutet.
Joerg
--
Dr.-Ing. Joerg Hertzer Phone: ++49-711-685-5734
Computer Center University Stuttgart Fax: ++49-711-682357
Allmandring 30 A E-Mail: Her...@rus.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart, Germany
Das ist mir jetzt ein wenig zu hart, auch wenn Du aus betrieblicher
Sicht recht hast.
Aus dem Erleben eines Reisenden hat HH-Dammtor alle Merkmale eines
Bahnhofes, auch wird ein Architekt die dortige Halle kaum als
"Haltepunkt-Halle" bezeichnen.
Ich denke, wir sollten bei UMGANGSSPRACHLICHEM Gebrauch das Wort
"Bahnhof" hierfuer weiter zulassen.
Gibt es eigentlich sonst noch Haltepunkte, an denen ein ICE planmaessig
haelt?
Prinzipiell nicht. Hoechstens dann, wenn er in einen puenktlichen Nahverkehrszug
einsteigt, auf den hintendran ein verspaeteter Fernverkehrszug auflaeuft. Im
Bahnhof wird er meistens das Vergnuegen haben, vom FV-Zug ueberholt zu werden
und damit selber Verspaetung bekommen, was auf einem Hp nicht der Fall ist.
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: koetting @ rbg.informatik.th-darmstadt.de
holger_k @ wmp.lahn.de
Netmail: Holger Koetting @ 2:2464/6.42
Homepage: http://www.student.informatik.th-darmstadt.de/~koetting
[Gundelfingen (Br)]
> Dann suche mal die Einfahrsignale, durch die ein Bahnhof begrenzt wird,
> liegt die Weiche zwischen den Einfahrsignalen, dann ist es ein Bahnhof.
In diesem fall stehen sogar auf beiden seiten signale (klar bei
zusammenlaufenden gleisen). Am nordende sind das allerdings wohl
blocksignale, das sich nicht auf den bahnhof, sondern auf den
ganzen folgenden abschnitt bezieht.
Bis in die 80er jahre standen hier formsignale am rechten
gleis, diese wurden dann gegen beidseitige lichtsignale aus-
getauscht. An der kreuzung gibt es sogar ein zwergsignal (wenn
auch dort nie rangiert wird, ausser bei bauarbeiten).
--
tobias benjamin koehler t...@rcs.urz.tu-dresden.de
______<_ ______________ ______________ ______________
/'...<+>`\|H ========== H||H ========== H||H ========== H|
______`o-o--o-o'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'
Antwort auf eine Message von Erik Fuerhoff an Juergen Naumann:
>> Mir ist gestern Abend zum ersten Mal bewusst geworden, dass im Bereich
>> des Bahnhofs HH-Dammtor keine einzige Weiche liegt. Ist Dammtor somit
>> gar kein Bahnhof sondern nur ein Haltepunkt?
EF> Vollkommen richtig. HH-Dammtor ist sowohl auf Seiten der S-Bahn als
EF> auch der Fernbahn "nur" Haltepunkt.
Sicher?
Ich meine, ich koennte mir vorstellen, dass der trotzdem als Bahnhof definiert
ist. Soweit ich das in Erinnerung habe, hat Dammtor Ein- und Ausfahrsignale.
Ist doch in Frankfurt mit den vermeintlichen Haltepunkten Taunusanlage,
Ostendstrasse, Lokalbahnhof etc. genauso. Die haben keine Weichen, sind abe
rtrotzdem als Bahnhoefe definiert.
und Tschüsssss......
..... Dennis!
JUT
--
http://www.agnld.uni-potsdam.de/~joerg/joerg.html
Joerg-Uwe Tessmer
Universitaet Potsdam
email: j...@agnld.Uni-Potsdam.de
KBS 206.21 Bahnhof Golm
> KaiLudwig <kail...@aol.com> wrote:
> >>HH-Dammtor wird
> >>auf Stadtplaenen stets als Bhf bezeichnet und nicht als Hp.
> >
> >Völlig irrelevant, da diese von Bahnfremden stammen (die sich als solche
> >schon durch die benutzte Abkürzung outen).
Auf alten Ost-Stadtplaenen war das anders: Auf dem Rostocker
wurde auf der Strecke Rostock- Warnemuende z.B. Rostock-
Klement-Gottwald-Str. als Hp. bezeichnet, Warnemuende Werft als
Bahnhof. Als Kind hat mich das sehr gewundert, denn Rostock KGS
war viel bedeutender und hatte 800m lange Bahnsteige. Ich lernte
erst spaeter, dass der Stadtplan voellig korrekt war.
> Gibt es eigentlich sonst noch Haltepunkte, an denen ein ICE planmaessig
> haelt?
Keine Ahnung.
Es war/ist(?) aber in der Diskussion, die ICs Berlin-Muenchen statt
in Jena Saalbahnhof im innenstadtnaeheren Haltepunkt Jena Paradies
halten zu lassen. Dass das nur ein Hp sei, wurde besonders betont...
-kut
On 20 Aug 1997, Tobias Koehler wrote:
> On Wed, 20 Aug 1997 12:11:20 +0200, Holger Koehlert
> (h...@rcs52.urz.tu-dresden.de) wrote in de.alt.eisenbahn:
>
> [Gundelfingen (Br)]
>
> > Dann suche mal die Einfahrsignale, durch die ein Bahnhof begrenzt wird,
> > liegt die Weiche zwischen den Einfahrsignalen, dann ist es ein Bahnhof.
>
> In diesem fall stehen sogar auf beiden seiten signale (klar bei
> zusammenlaufenden gleisen). Am nordende sind das allerdings wohl
> blocksignale, das sich nicht auf den bahnhof, sondern auf den
> ganzen folgenden abschnitt bezieht.
>
> Bis in die 80er jahre standen hier formsignale am rechten
> gleis, diese wurden dann gegen beidseitige lichtsignale aus-
> getauscht. An der kreuzung gibt es sogar ein zwergsignal (wenn
> auch dort nie rangiert wird, ausser bei bauarbeiten).
>
Fuer die Eingrenzung des Bahnhofes zaehlt erstmal das bzw. die
Einfahrsignale, und da es anscheinend die Weichen dazwischen gab, wird es
wohl per Definition ein Bahnhof sein.
Gruss Holger, der sich manchmal fragt wie er es erklaeren soll
Das sogenannte Kaisergleis liegt nach wie vor am Dammtor. Der zugehörige
Bahnsteig ist abgesperrt und von der Botanik in Besitz genommen. Ob es
noch genutzt wird, weiß ich nicht (Hallo, Herr Kaiser!). Die Anbindung
des Gleises erfolgt zwischen Dammtor und Sternschanze an das Hauptgleis
Richtung Hbf. Je nach betrieblicher Zuordnung dieser Anbindung hat
Dammtor dann eine Weiche oder auch nicht.
Der Unterschied zwischen Hp und Hst ist ähnlich dem von Samstag und
Sonnabend ;)
Gruß,
Carsten
> Nein und nein. Eine Bahnanlage mit Weichen, wo Zuege weder enden,
> beginnen, kreuzen, ueberholen noch wenden duerfen, wird meines Wissens
> als "Haltestelle" eingeordnet.
Halten dürfen müssen sie aber können. Es gibt auch verzweigungen
auf freier strecke.
> Fuer die Eingrenzung des Bahnhofes zaehlt erstmal das bzw. die
> Einfahrsignale, und da es anscheinend die Weichen dazwischen gab, wird es
> wohl per Definition ein Bahnhof sein.
Gibt es denn keine Bahnhöfe ohne Einfahrsignal?
Gruß, ULF
_______________________________________________________________________________
Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
_______________________________________________________________________________
> ;-))) Bln.Zoologischer Garten ;-)))
Fuehren die beiden Stadtbahn-Fern-Gleise, baubedingt, wirklich nur an
jeweils eine Bahnsteigkante oder werden nicht trotzdem alle vier Gleise
genutzt?
k...@agnld.uni-potsdam.de (Kai-Uwe Thiessenhusen) schrieb am 20.08.97
zum Thema Re: Bahnhof oder Haltepunkt (Re: HH-Dammtor) folgendes:
>Tobias Koehler wrote:
>
>> Dass ein zug auf ein stumpfgleis fährt, den anderen vorbei lässt
>> und dann wieder zurückfährt, habe ich mal auf der Centovallibahn
>> [..] erlebt.
>
>Das gibts uebrigens auch in Deutschland: auf der Brockenbahn
>am Goetheweg (zwischen Schierke und Brocken). Ob auch im
>aktuellen Fahrplan, weiss ich aber nicht.
Früher gab es noch eine zweite Stelle, wo das so gehandhabt wurde. Sie lag
zwischen Steinerne Renne und Drei Annen Hohne. Der "Bahnhof" hieß
Drängetal und war nur Betriebs- und Blockstelle. Sie war bis etwa Anfang
der 80er Jahre in Betrieb und wurde dann später geschlossen und abgebaut.
Heute soll diese Betriebsstelle wieder existieren, in welcher Form weiß
ich aber jetzt nicht, da ich auf diesem Streckenabschnitt schon länger
nicht mehr unterwegs war.
Mfg, Olaf.
http://home.t-online.de/home/Herrig/bahn.htm
>Der "Bahnhof" hieß
>Drängetal und war nur Betriebs- und Blockstelle. Sie war bis etwa Anfang
>der 80er Jahre in Betrieb und wurde dann später geschlossen und abgebaut.
>Heute soll diese Betriebsstelle wieder existieren, in welcher Form weiß
>ich aber jetzt nicht
Draengetal war schon ein Bahnhof, auch wenn Zuege nur betrieblich gehalten
haben. Heute existiert dieser Bahnhof mit zwei Weichen und so auch mit zwei
Gleisen, so dass bei Kreuzungen nicht mehr zurueckgestossen werden muss.
Der Hochbau ist noch erhalten, auch ein kleines Stueck des alten
Rueckdrueckgleises (kurz vor Prellbock).
Uebrigens: Der hier im Sommer 1994 unzulaessigerweise durchgefahrene Zug
(statt die Kreuzung abzuwarten) hat damals den Unfall verursacht.
Uli Maschek
Warum konnte man ihn nicht zur Zentralblockstelle ernennen?
Michael Kauffmann
> Aber da ging es ja um die Abgrenzung des Bahnhofes, und die bilden die
> Einfahrsignale oder Trapeztafeln.
... oder wo beides nicht vorhanden ist, die Einfahrweichen.
>Doch, da, wo ich die Definition gelernt habe, stand ausdruecklich dabei,
>dasz ein Bahnhof zwar Weichen, aber keine Signale besitzen musz.
>Aber da ging es ja um die Abgrenzung des Bahnhofes, und die bilden die
>Einfahrsignale oder Trapeztafeln.
Verzicht auf Einfahrsignale ist zulaessig bei Nebenbahnen mit einer
zulaessigen Einfahrgeschwindigkeit bis zu 50 km/h.
Gruss
Joern
--
http://www.ivev.bau.tu-bs.de/~pachl
Funk-email: 800...@telmi.de (Mitteilung = Betreffzeile)
Doch, da, wo ich die Definition gelernt habe, stand ausdruecklich dabei,
dasz ein Bahnhof zwar Weichen, aber keine Signale besitzen musz.
Aber da ging es ja um die Abgrenzung des Bahnhofes, und die bilden die
Einfahrsignale oder Trapeztafeln.
Michael Kauffmann
Matthias K. Reuss <re...@osf1.mpae.gwdg.de> schrieb im Beitrag (Tino
Anders) wrote:
> >re...@osf1.mpae.gwdg.de schrieb am 20.08.97:
> >> Aber hat die Unterscheidung Bf/Hp fuer den Reisenden irgendeine
> >> Bedeutung?
> >
> >Die Vorzuege des Bahnhofs wirst Du spaetestens bei einem Lokschaden
> >bemerken... ;)
>
> .. der natürlich auch auf freier Strecke auftreten kann.
On 22 Aug 1997, Joerg Hertzer wrote:
> >Doch, da, wo ich die Definition gelernt habe, stand ausdruecklich dabei,
> >dasz ein Bahnhof zwar Weichen, aber keine Signale besitzen musz.
> >Aber da ging es ja um die Abgrenzung des Bahnhofes, und die bilden die
> >Einfahrsignale oder Trapeztafeln.
>
> Oder die Weichen, und zwar genau dann, wenn es weder Einfahrsignale
> noch Trapeztafeln gibt. Duerfte im linken Gleis bei zweigleisiger
> Strecke haeufig sein.
>
Dann gibt es aber auf jeden Fall am rechten Gleis ein Einfahrsignal und
damit ist die Grenze des Bahnhofes festgelegt.
Die Grenze des BAhnhofes ist fuer die Gleise von zweigleisigen Strecken
nicht unterschiedlich definiert.
Gruss Holger.