Hallo,
Am 01.09.2015 um 20:06 schrieb Axel Berger:
> aber meine Erinnerung hat mich nicht getrogen:
>
http://de.wikipedia.org/wiki/Netzteil#Stecker
>
> "„Handys“ erkennen das USB-Ladegerät an dem Widerstand zwischen den
> Datenleitungen D+ und D-, der weniger als 200 Ohm beträgt oder
> kurzgeschlossen ist.[3] Ohne diese Verbindung müssten Geräte annehmen,
> dass es sich um einen Computer im Energiesparmodus handelt, und sollten
> maximal 0,5 mA Strom entnehmen. In der Praxis wird dieser Standard
> selten eingehalten und es werden trotzdem 500 mA aufgenommen."
prima! D+ und D- sind die beiden mittleren Kontakte beim Typ-A-Stecker,
richtig?
Also mal fix gemessen: 0 Ohm. Trotzdem in der Bordsteckdose eine Brücke
gelötet: auch kein Erfolg.
Dann fiel mir ein, dass ich vor einiger Zeit (Jahren?) mal bei ALDI
günstige Netzteile gekauft hatte, die einen USB-A-Ausgang haben und ein
Universal-Kabel. Das sieht so aus, dass auf der einen Seite ein
Typ-A-Stecker ist und auf der anderen Seite eine Klinken-Buchse. In
diese Buchse wird dann je nach ein passender Adapterstecker gesteckt,
bspw. ein µUSB-Stecker. Da die Klinkenbuchse zweipolig ist, muss mit den
D+/D- Leitungen etwas anderes gemacht worden sein. Und Bingo: wenn ich
dieses Kabel benutze, funktioniert es. Dummerweise ist der
Adapterstecker zu groß, um in das Hardcase zu passen (und außerdem ist
das Kabel weiß, zudem ein Spiralkabel). Der Versuch, die Beschaltung der
Kontakte zu ermitteln, scheitert leider daran, dass ich mit meinen
Messspitzen nicht an die Kontakte in dem dann doch sehr kleinen Stecker
herankomme.
Irgendwie widerspricht sich das Ganze, so recht schlau werde ich daraus
nicht. Gibt es noch Ideen dazu?
--
Gruß
Alex