Hallo,
Am 11.01.2015 um 14:52 schrieb Harald Effenberg:
> Bisher trage ich neben dem Smartphone immer noch meinen Palm Tungsten
> mit mir rum, weil ich damit alle Kalenderdaten und Kontakte stets
> dabei habe und ich mit der Desktop-Version so gut klar komme.
> Ausserdem ist mir die Auslagerung meiner Daten in irgendeine
> Cloud unsympathisch.
geht/ging mir auch so. Unter PalmOS habe ich Pimlico Datebk benutzt, und
das war der beste elektrische Kalender, den ich je hatte. Unter Android
gibt es nichts, was dem wirklich das Wasser reichen kann. Am nähesten
kommt dem noch der Business Calendar.
Der Cloud kann man ausweichen, indem man sich lokale Kalender anlegt und
entweder mit MyPhoneExplorer (unter Windows) oder mit anderen Sync-Tools
wie etwa CalendarSync mit einer eigenen Dateiablage oder einer eigenen
Cloud, etwa auf einem privaten NAS oder Server daheim sichert und/oder
synchronisiert.
> So ein Kalender nützt mir aber wenig. Kann man die Reichweite
> des S-Planner über ein Jahr hinaus erweitern, vielleicht mit
> einer Bezahlversion?
> Oder sollte ich eine ganz andere Kalender-Software verwenden?
Den SPlanner kenne ich nur vom App-Icon her. Na gut, ein-, zwei mal habe
ich den geöffnet, da der aber fast nix kann, habe ich so ziemlich als
erstes nach Alternativen gesucht und bin letzten Endes beim Budiness
Calendar hängengeblieben. Nach meinem Dafürhalten ist das die beste
Kalender-App für Android. Die kann auch lokale Kalender anlegen, *.ics
importieren und exportieren; wie weit das in die Zukunft oder
Vergangenheit reicht, habe ich noch nicht geprüft -möglicherweise
bestehen da auch einfach Abhängigkeiten zu Android, das ja im
Hintergrund die eigentliche Kalenderfunktionalität bereitstellt und
verwaltet.
Dazu CalendarSync zum Abgleich mit meinem eigenen ftp-Server, wo ich die
Kalenderdateien als *.ics abgelegt habe und mit der Familie abgleiche
und dort auch für Lightning auf den Laptops nutze. Gelegentlich starte
ich auch noch Windows, um mit MyPhoneExplorer die ganze Sache (dort auch
einschließlich der Kontakte) noch einmal explizit zu sichern. Und
irgendwann wollte ich auch noch eine Lösung aus meinem Synology-NAS
aufsetzen, habe dafür aber noch keine Anleitung gefunden, die mir die
tiefe Einarbeitung erspart -das meiste setzt sich doch eher mit der
Dateiablage auseinander, die ich nun gar nicht brauche.
--
Gruß
Alex