der Augenarzt hat mir eine Sehhilfenverordnung ausgestellt,
in der etwas von einem "Probiergestell" steht.
Hintergrund ist wohl, das ich mit den richtigen Werten
irgendwie doppelt gesehen habe. Der Arzt meinte zwar das
würde sich gleich geben, irgendwie klappte das aber nicht.
Es ist auch so, das nur das rechte Auge ein stärkeres
Glas braucht (ich trage schon Brille), scheinbar ist es
für das Gehirn nicht möglich sich sich innerhalb einer
Minute beim Arzt an die neue Stärke zu gewöhnen.
Zur Ermittelung der richtigen Stärke sollen wohl nun
verschiedene Gläser probiert werden ...
Aber wie funktioniert das in der Praxis?
Die Gläser werden doch angefertigt, der Optiker hat
doch nicht hunderte Gläser zum "probieren" rum
liegen? Kann ich mit dem Anliegen "Probiergestell"
zu einem beliebigen Optiker gehen, oder gibt es
bestimmte Optiker die für sowas besonders eingerichtet sind?
Grüße
Rainer
Rainer Dahnke wrote:
da die meisten Augenärzte mit einem Phoropter die Augenglasbestimmung
durchführen, ist es ihnen nicht möglich die Gläser so vor dem Auge zu
plazieren, wie sie später in der Brille sitzen. Die meisten Augenoptiker
haben auch einen Gläserkasten mit Messgläsern und dazu eine "Probierbrille"
(eigentlich Messbrille) diese ist so einstellbar, das die Gläser vor dem
Auge positioniert werden, fast wie bei der späteren Brille. Damit kann man
dann auch im Geschäft rumlaufen und die Augen können sich etwas besser
daran gewöhnen. Diese Brille ist allerdings nicht so gedacht, das man damit
erst einmal ein paar Tage rumlaufen kann.
Gruß Dirk