habe gestern meine neue Brille abgeholt. Gleich zu Beginn war ich nicht
so ganz happy, meinte aber mich daran zu gewoehnen.
Staerke:
Li: -3.0 - 0.75/155grad
Re: -3.0 - 0.75/180grad
Wenn ich nach rechts mindestens ca 45 grad blicke, sehe ich auf dem
rechten Auge alles unscharf. Beim Geradeausblicken bemerke ich rechts
einen stoerenden unscharfen Bereich im Augenwinkel. Nach links blicken
problemlos.
Kann es daran liegen, dass faelschlicherweise das optische Zentrum
rechts zu weit in der Mitte liegt?
Suche Info bevor ich reklamiere.
Ich bin seit meinem 13 Lebensjahr Brillentraeger, dieses Problem hatte
ich noch nie.
Danke schonmal!
Monika
Vielleicht liegt auch der zylinder falsch drin?
Halt sie mal ohne bügel vor das auge und drehe sie, ob es besser wird.
Jens
LG
"Monika Kreuz" <monika...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3FB381C0...@gmx.de...
Karl wrote:
> Wurden die Werte vom Augenarzt gemessen?
Nein, vom Optiker selber. Klingen aber recht logisch.
Ich hatte vor einigen Jahren -3.5 mit Zyl. -0.5 180grad auf beiden, zur
Zeit trage ich eine Brille mit -3.25 ohne Zyl.
PD ist 33/33 wie immer.
> Ist möglicherweise der Durchmesser der Gläser zu groß, denn bei zu
> großen Gläsern tauchen so ziemlich dieselben Probleme auf wie Du sie
Aha, die Glaeser sind schmaler als bisher, aber breit, schliessen halt
mit meinem breitem Schaedl ab. ;-)
Das Problem betrifft ja den Randbereich, wobei 45 grad zur seite sehen,
doch normal ist, da gucke ich noch nicht so nah am Rand.
> hier schilderst. Hat sich denn die Sehstärke geändert, wenn ja, kann
> es u.U. daran liegen und sich nach einer gewissen Zeit von selbst
Darauf hoffe ich, glaube aber nicht so recht dran.
> ergeben, was ich jedoch aufgrund der Schilderung nicht annehme?
> Wurde der Augenabstand richtig gemessen?
Ja, die Werte sind dieselben wie immer. Was aber dann im Glas ist, weiss
ich ja nicht. Kann man das irgenwie sehen?
Monika
"Christian @Soemtron" wrote:
> Das ist eine Möglichkeit. Möglich ist auch, daß das Glas fehlerhaft ist
> (überprüfen lassen) oder bei der Gläserbestimmung was schiefgelaufen
> ist. Um den guten Willen zu zeigen, würde ich es noch über's Wochenende
> probieren und wenn es nicht besser wird das Problem dem Optiker
> schildern. Der wird sich dann schon kümmern.
Ja, wenns nicht besser wird, bin ich am Montag oder Dienstag dort, dann
ist nicht so viel los dort.
Monika
Jens Martin Schlatter wrote:
> Vielleicht liegt auch der zylinder falsch drin?
> Halt sie mal ohne bügel vor das auge und drehe sie, ob es besser wird.
Ne, eigentlich nicht, wenn ich gerade nach vorne durchsehe und den
verschwommenen Teil im Augenwinkel vergesse, ist das Bild klar.
Monika
Hallo,
habe gestern abend wieder versucht mich an die Brille zu gewoehnen.
Jetzt kann ich das genauer beschreiben.
Am Randbereich, der links erst kurz vorm Rand, rechts aber schon bei
kleinerem Blick zur Seite 20grad ca. beginnt, sehe ich schwummrig, wenn
ich weiter rechts blicke, werden die Gegenstaende in der Ferne auch
doppelt.
Die Brille ist also nur fuer den Blick leicht links. :-(
Es ist ein hoeherbrechendes Zeissglas (Kunststoff), also nicht gerade
das billigste.
Ich tippe mal auf nicht bis zum Rand durchgeschliffen und rechter
Mittelpunkt zu sehr bei der Nase.
Was meint Ihr als Experten?
Monika
>>>>gekürzt<<<<<<
Hallo Monika,
> Am Randbereich, der links erst kurz vorm Rand, rechts aber schon bei
> kleinerem Blick zur Seite 20grad ca. beginnt, sehe ich schwummrig,
wenn
> ich weiter rechts blicke, werden die Gegenstaende in der Ferne auch
> doppelt.
Das läßt schon einiges erahnen!
>
> Die Brille ist also nur fuer den Blick leicht links. :-(
M.E. ist hier das Brillengestell nicht exakt genau auf Deinen Kopf und
Deine Augen ausgerichtet, das mit dem "schwummrig" ist i.d.R. dann der
Fall wenn das Brillenglas zu groß ist, was ja nach Deinen
Schilderungen nach offensichtlich hinsichtlich der Breite zutrifft.
Hier kann es möglich sein, daß das Gestell nicht 100%ig angepaßt ist
bzw. das sich was verschoben hat, meist sieht man dies schon selbst
wenn man die Brille mit ausgeklappten Bügeln auf den Tisch legt und
sich die Winkel ansieht die diese dann zum Gestell bilden, beim
Optiker kann man das mit Schablonen und direkt am Gesicht nochmal
genauestens ausmessen, dann müßte dem Problem eigentlich schon
beizukommen sein, ansonsten könnte nur noch ein kleineres Gestell
Abhilfe schaffen, die Gläser kann man in kleinere jederzeit
umschleifen, ich würde allerdings erstmal versuchen das Gestell
richtig anzupassen - kann schon eine Weile dauern.
>
> Es ist ein hoeherbrechendes Zeissglas (Kunststoff), also nicht
gerade
> das billigste.
Hattest Du nicht schon geschrieben daß Du Astigmatismus hast (das sind
die Zylinder-Werte) und daß Du jetzt ohne Zyl. hast - wie bzw. was
soll denn damit erreicht werden?
Jedenfalls Deine Werte deuten darauf hin daß Du Gläser mit
Zylinderschliff benötigst - ich würde aus meiner Sicht schon den
Augenarzt aufsuchen und messen lassen - solch genaue Messungen wie
beim Augenarzt sind bei Optiker nicht möglich, und viele
Untersuchungen darf ohnehin nur der Mediziner machen.
>
> Ich tippe mal auf nicht bis zum Rand durchgeschliffen
habe ich von dem Hersteller noch nicht gehört,
und rechter
> Mittelpunkt zu sehr bei der Nase.
Das kann schon eher sein, das liegt aber dann am Gestell.
> Was meint Ihr als Experten?
Ich habe die Erfahrung gemacht daß Brillenträger mit Astigmatismus,
also Stabsichtigkeit, mit getönten oder phototropen Gläsern meist
besser zurecht kommen als mit klaren, mit Gold-ET und Super-ET besser
als mit Normal-ET, auch was hinsichtlich der Verzerrungen im
Randbereich angeht und vor allem die Gläser, also das Gestell lieber
etwas kleiner als größer. >
LG
>
> Monika
> > Die Brille ist also nur fuer den Blick leicht links. :-(
>
> M.E. ist hier das Brillengestell nicht exakt genau auf Deinen Kopf und
> Deine Augen ausgerichtet, das mit dem "schwummrig" ist i.d.R. dann der
> Fall wenn das Brillenglas zu groß ist, was ja nach Deinen
> Schilderungen nach offensichtlich hinsichtlich der Breite zutrifft.
> Hier kann es möglich sein, daß das Gestell nicht 100%ig angepaßt ist
> bzw. das sich was verschoben hat, meist sieht man dies schon selbst
> wenn man die Brille mit ausgeklappten Bügeln auf den Tisch legt und
> sich die Winkel ansieht die diese dann zum Gestell bilden, beim
EINSPRUCH! Aufgeklappte Bügel auf der Tischplatte sind KEINE Referenz für
die korrekte Anpassung!
Bei den meisten Menschen ist eine nach dieser Methode "kontrollierte" Brille
falsch angepasst, da meist ein Ohr tiefer liegt als das andere - Asymmetrie
des Gesichts als Stichwort...
> Optiker kann man das mit Schablonen und direkt am Gesicht nochmal
> genauestens ausmessen, dann müßte dem Problem eigentlich schon
> beizukommen sein, ansonsten könnte nur noch ein kleineres Gestell
> Abhilfe schaffen, die Gläser kann man in kleinere jederzeit
> umschleifen, ich würde allerdings erstmal versuchen das Gestell
> richtig anzupassen - kann schon eine Weile dauern.
Naja - die Anpassung der Bügel hinter den Ohren kann manchmal Zeit in
Anspruch nehmen - aber die Brille nach optischen Gesichtspunkten anzupassen
ist eine relativ kurze Sache, die ja schon dann zum ersten Mal erfolgt, wenn
der Kunde seine Brille definitiv ausgesucht hat.
Bei der Abgabe der Brille wird das Ganze Prozedere selbstverständlich
wiederholt...
> >
> > Es ist ein hoeherbrechendes Zeissglas (Kunststoff), also nicht
> gerade
> > das billigste.
>
> Hattest Du nicht schon geschrieben daß Du Astigmatismus hast (das sind
> die Zylinder-Werte) und daß Du jetzt ohne Zyl. hast - wie bzw. was
> soll denn damit erreicht werden?
Die Zylinder-Werte hat Monika gepostet... Ein Astigmatismus ist demnach
korrigiert.
> Jedenfalls Deine Werte deuten darauf hin daß Du Gläser mit
> Zylinderschliff benötigst - ich würde aus meiner Sicht schon den
> Augenarzt aufsuchen und messen lassen - solch genaue Messungen wie
> beim Augenarzt sind bei Optiker nicht möglich, und viele
> Untersuchungen darf ohnehin nur der Mediziner machen.
EINSPRUCH! Der Optiker misst die Werte für die Brillengläser genau gleich
aus wie der Augenarzt. Selbe Methode, selbe Instrumente, selbes Know-How.
Mit dem kleinen (aber feinen) Unterschied, dass der Optiker sich mehr Zeit
nimmt, und eher auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen kann.
Die Medizinischen Kontrollen kann der Optiker selbstverständlich nicht alle
vornehmen. Für Medizinische (Pathologische) Belangen ist und bleibt der
Augenarzt Fachmann.
> > Ich tippe mal auf nicht bis zum Rand durchgeschliffen
>
> habe ich von dem Hersteller noch nicht gehört,
Wie definierst Du "nicht bis zum Rand durchgeschliffen"?
Asphärische/Atorische Brillengläser weisen gegen den Rand hin grössere
Radien auf (flachen nach aussen ab)...
> und rechter
> > Mittelpunkt zu sehr bei der Nase.
>
> Das kann schon eher sein, das liegt aber dann am Gestell.
...oder böse gesagt an falsch zentrierten Gläsern - wenn der Optiker zum
Beispiel denkt, die Zentrierung nach Augendrehpunktsforderung sei etwas für
Weicheier...
> > Was meint Ihr als Experten?
>
> Ich habe die Erfahrung gemacht daß Brillenträger mit Astigmatismus,
> also Stabsichtigkeit, mit getönten oder phototropen Gläsern meist
> besser zurecht kommen als mit klaren, mit Gold-ET und Super-ET besser
> als mit Normal-ET, auch was hinsichtlich der Verzerrungen im
> Randbereich angeht und vor allem die Gläser, also das Gestell lieber
> etwas kleiner als größer. >
Da bin ich überfordert - kannst Du mir erklären, welchen Einfluss eine
Tönung auf die Korrektur einer Hornhautverkrümmung hat? Vorallem in der
Grössenordnung, mit der wir es hier zu tun haben?
Bei den kleineren Scheiben-Durchmessern gebe ich Dir voll und ganz recht -
das kommt aber jedem Ammetropen zu gute...
Sorry Karl, dass ich Dir so kaltschnauzig komme - bin selbstverständlich für
alle Diskussionen offen...
bonsoir und ein schönes Weekend
gilles
> Sorry Karl, dass ich Dir so kaltschnauzig komme - bin selbstverständlich für
> alle Diskussionen offen...
Was ist der sinn deines postings? Warum diskutierst du mit einem
dritten? Wäre es nicht viel produktiver, der fragestellerin direkt
weiterzuhelfen, als die helfer zu kritisieren?
Stell dir mal einen unfall vor mit vielen verletzten. Macht es dann
sinn, zu den helfenden sanitätern zu gehen und ihnen tipps zu geben?
Jens Martin Schlatter
Am 15 Nov 2003 23:05:31 GMT verlautbarte "Jens Martin Schlatter"
<m...@privacy.net>:
> ...
>
Sollen deshalb alle Aussagen unreflektiert stehenbleiben? Sinn einer NG
ist doch wohl die Diskussion, sonst könnte man ja gleich per PM
antworten.
(Aber jetzt _bitte_ keinen Pseudo-Tread hierraus machen!)
Schöne neue Woche allerseits!
Thomas.
--
/"\
\ / ASCII ribbon campaign
X against HTML mail
/ \ and postings - est. June 1998
(Bitte enfernen Sie die Buchstaben 3..6 aus der Mail-Adresse.)
(Please remove character 3..6 from the mail-adress.)
>
Wer alles, was von anderen stammt sofort als "Mist" bezeichnet,
anscheinend nur deshalb, weil es nicht aus seiner eigenen Feder
stammt, scheint offensichtlich so von sich überzeugt zu sein daß er
nicht mehr akzeptieren kann daß er nicht der einzige auf der Welt ist
der von gewissen Dingen (angeblich) eine Ahnung hat bzw. eine Ahnung
haben möchte.
Nach nunmehr 40 Jahren Berufserfahrung denke ich, daß man mit solchen
Leuten nicht vernünftig diskutieren kann.
EOD
Hallo,
gestern war ich beim Optiker. Jetzt weiss ich mehr. PD ist rechts einen
mm zu klein, also zu sehr in der Mitte. Liegt innerhalb der Toleranz
meint er.
Es sind asphaerische Glaeser, hatte ich bisher noch nie.
(Und wuerde auch nicht mehr nehmen.)
Durch den Zylinder habe ich zur Seite -3.0, nach vorne -3.75
Moeglicherweise ist 3.0 zu wenig.
Ich habe beschlossen, nochmal 2 Wochen zu versuchen mich daran zu
gewoehnen und nur noch diese Brille tragen.
Mal sehen, links kann ich mich daran gewoehnen, rechts bisher nicht.
Liegt der eine mm, der bei normalen Glaesern ohne Zyl. keine Probleme
macht (alte Brille hatte auch diese Toleranz), bei asphaerischen mit
Zyl. wirklich noch in der Toleranz?
Danke fuer Euere Antworten!
Monika
P.S. Bisher hatte ich zwei Brillen im Wechsel, eine mit, eine ohne Zyl.,
aber leicht andere Werte, das Problem tauchte nie auf.
Karl wrote:
> M.E. ist hier das Brillengestell nicht exakt genau auf Deinen Kopf und
> Deine Augen ausgerichtet, das mit dem "schwummrig" ist i.d.R. dann der
> Fall wenn das Brillenglas zu groß ist, was ja nach Deinen
> Schilderungen nach offensichtlich hinsichtlich der Breite zutrifft.
Ich habe mit meinen alten Brillen verglichen. Gleiche Breite. Die neuen
sind nur etwas schmaeler, ist halt jetzt modern. Das stoert aber nicht.
Das Gestell passt auch auf der Nase.
> Hattest Du nicht schon geschrieben daß Du Astigmatismus hast (das sind
> die Zylinder-Werte) und daß Du jetzt ohne Zyl. hast - wie bzw. was
> soll denn damit erreicht werden?
Ich hatte zwei alte Brillen, mal die, mal die getragen, welche halt
gerade angenehm war, Computer ohne, draussen mit Zyl. Die neue hat
wieder Zyl.
> Jedenfalls Deine Werte deuten darauf hin daß Du Gläser mit
> Zylinderschliff benötigst - ich würde aus meiner Sicht schon den
> Augenarzt aufsuchen und messen lassen - solch genaue Messungen wie
> beim Augenarzt sind bei Optiker nicht möglich, und viele
> Untersuchungen darf ohnehin nur der Mediziner machen.
Gemessen hat der Optiker. Damit war ich in der Vergangenheit immer
zufrieden.
Zuerst muss man in einen Kasten gucken, was wird denn dabei gemessen?
Dann Zahlen an der Wand ablesen.
> Ich habe die Erfahrung gemacht daß Brillenträger mit Astigmatismus,
> also Stabsichtigkeit, mit getönten oder phototropen Gläsern meist
Sie sind leicht getoent, macht aber meiner Erfahrung nach nichts aus.
Monika
"gilles marquès" wrote:
> Hast Du auch berücksichtigt, dass man bei höherbrechenden Kunststoff-Gläsern
> von einem asphärischen Vorderflächen-Design ausgehen darf?
Sie sind nicht hoeherbrechend, sondern asphärisch. Hatte ich erst
gestern in Erfahrung gebracht.
> Ganz egal, ob der Zylinder in der richtigen Achse eingeschliffen wurde oder
> nicht - wenn Monika zum ersten Mal asph. Brillengläser trägt, wird sie sich
> daran gewöhnen müssen.
Kannst Du mir erklaeren, an was man sich genau daran gewoehnen muss? Was
ist fuer den Brillentraeger anders?
Monika
"Christian @Soemtron" wrote:
> > gestern war ich beim Optiker. Jetzt weiss ich mehr. PD ist rechts
> > einen mm zu klein, also zu sehr in der Mitte. Liegt innerhalb der
> > Toleranz meint er.
>
> Stimmt auch prinzipiell - wobei jeder Mensch verschieden ist - manch
> einer reagiert mehr auf Abweichungen. Interessant wäre, ob der
> Mittenabstand bei der alten Brille evtl. zu groß ist.
Nein, die alte Brille, ich hatte die ohne Zyl. auf, hatte auch diesen
Toleranzfehler, also auch 1mm zu weit innen am rechten Auge.
Sie hatte aber keinen Zyl. und war sphaerisch, Staerke -3.25.
(Zum Vergleich jetzt: -3.0 -0.75zyl beide Augen)
> Ist bei Deinen Stärken auch nicht unbedingt nötig. Leider gibt es von
> manchen Herstellern manche Gläser nur mit asphärischen Flächen.
Nein, mir wurden beide angeboten, die dicken fuer 200Euro mit Gestell,
die duennen schoenen (grmbl!) fuer 400Euro mit Gestell. Und ich Depp
nimm die teuren.
Allerdings hat mir niemand die Nachteile erzaehlt.
> Spätestens wenn nach 1 Woche das Sehen mit der alten Brille immer noch
> besser ist, würde ich die Gläser reklamieren. Habe das auch schon
> gehabt, da waren die Gläser fehlerhaft -> Umtausch -> danach alles
> bestens.
An links kann ich mich leichter gewoehnen, habe gegoogelt und
rausgefunden, dass asphaerisch am Rand unscharf ist. Teurer Murks, aber
nun habe ich mal das gekauft. Aber rechts, glaube ich, macht sich der
1mm Toleranz bemerkbar. Ich schiebe zum Testen schon immer die Brille
einen mm nach rechts, wenn ich leicht rechts gucke. (Bald habe ich eine
Delle auf der linken Nase. ;-)
Ich hatte frueher mal eine Bohrbrille mit hochbrechendem Kunststoff, ich
dachte, dass es derselbe Kunststoff ist wie damals, drum habe ich das
teure Glas genommen.
Monika
> Ich hatte zwei alte Brillen, mal die, mal die getragen, welche halt
> gerade angenehm war, Computer ohne, draussen mit Zyl. Die neue hat
> wieder Zyl.
Das ist aber eine eher ungewöhnliche "Regelung", in dem Fall müssen
sich die Augen ja ständig umstellen!
>
>
> Gemessen hat der Optiker. Damit war ich in der Vergangenheit immer
> zufrieden.
> Zuerst muss man in einen Kasten gucken, was wird denn dabei
gemessen?
> Dann Zahlen an der Wand ablesen.
Beim Blick durch die Gläser mit Zahlen an der Wand ablesen wird die
Sehstärke ermittelt.
Regelmäßige Untersuchungen zur Vorbeugung im Einzelnen,
Netzhautuntersuchung, Retina, sowie weitere (Glaucom-Prävention)sind
jedoch schon grundsätzlich anzuraten, wenn man ab 40 ist ohnehin,
wobei ich nat. nicht weiß wie alt Du bist, soll jetzt keine
Anspielung, sondern nur so festgestellt sein. Diese Untersuchungen
kann und darf jedoch nur der Augenarzt machen, der Optiker dürfte die
o.g. auch mit den notwendigen Geräten nicht durchführen. Ich
persönlich rate schon deshalb grundsätzlich zu solchen
Vorsorgemaßnahmen, am besten jährlich, weil die Augen ja bekanntlich
eine der wichtigsten Sinnesorgane sind, von denen man halt nur zwei
hat - da kann Vorsorge beim Augenarzt nie schaden - sie ist sogar
dringend anzuraten.
>
> Sie sind leicht getoent, macht aber meiner Erfahrung nach nichts
aus.
Meine Erfahrungen:
viele Leute mit Astigmatismus klagen z.B. bei Normal-ET´s und klaren
Gläsern darüber bei strakem UV-Anteil im Freien Umriße von in der
Sonne befindlichen Gegenständen als mit "alles nur noch blau" zu
beschreiben, wobei dies m.E. eher an der ET liegen dürfte, denn bei
o.g. "normalen" sind die verwendeten Metalloxide eh schon bläulich
genug. Abhilfe bei diesem Kundenkreis schaffte - zumindest bei mir -
bisher bei klaren Gläsern meist die Super-ET oder die Gold-ET,
letztere allerdings hat ziemlich viele Reflexe, das muß man
ausprobieren mit den Probegläsern. Hingegen gute Erfahrungen kann ich
berichten bei Phototropen oder leicht eingetönten Gläsern mit Gold-
oder Super-ET, hatte hierbei noch nie was von Reklamationen oder
Unzufriedenheit zu beklagen.
>
> Monika
Karl
"Christian @Soemtron" wrote:
> Dünner ist schöner, ja, nur muß es dazu nicht unbedingt asphärisch
> sein. Ein höherbrechendes Material allein reicht bei Deiner Stärke, die
> Gläser schön dünn zu bekommen. Nochmal: wenn am Glas kein Fehler
> festgestellt werden kann würde ich darum bitten, die Gläser neu und
> dünn aber nicht asphärisch zu fertigen. Vorausgesetzt, der
> Gläserbestimmung kann vertraut werden...
Ich hatte ja gedacht, das sei hoeherbrechend, von asphaerisch beim
Brillenglas hatte ich bis zum letzten Montag, als ich das erste Mal
reklamiert hatte, noch nie etwas gehoert.
> Nö, das kann man nicht so allgemein sagen. Eher 'In manchen Fällen
> haben Leute selbst mit exakt vermessenen und angepaßten Brillen mit
> asphärischen Gläsern Probleme.' Milch ist auch prinzipiell gesund aber
Ich habe jetzt meine alten Optik-Buecher vom Studium (Physik)
rausgekramt. Sphaerisch hat einen unscharfen Brennpunkt, asphaerisch
einen exakten. Drum, nehme ich an, sollte asphaerisch exakter angepasst
sein.
Und ich habe das Gefuehl, dass das rechte Glas es nicht ist.
Es wirkt so, als wenn jemand auf die rechte Haelfte des rechten Glases
mit fetten Fingern getappt haette.
> > 1mm Toleranz bemerkbar. Ich schiebe zum Testen schon immer die
> > Brille einen mm nach rechts, wenn ich leicht rechts gucke. (Bald
> > habe ich eine Delle auf der linken Nase. ;-)
>
> Wenn's nur das ist, könnte man die Brille vielleicht so einstellen, daß
> sie etwas weiter rechts sitzt.
Dann kommt das Problem links, ausserdem, wie sieht das denn aus. :-(
> > Ich hatte frueher mal eine Bohrbrille mit hochbrechendem
> > Kunststoff, ich dachte, dass es derselbe Kunststoff ist wie damals,
> > drum habe ich das teure Glas genommen.
>
> Na eben - das ist ja auch normalerweise das bessere.
Schnueff! :'-(
Der Optiker ist allgemein recht kulant, hoffentlich auch bei mir. Sonst
war die Brille nur fuer die Schublade und ich brauche eine neue.
Vielen Dank fuer die Antworten!
Monika
>[...]
> Ich habe jetzt meine alten Optik-Buecher vom Studium (Physik)
> rausgekramt...
Wenn Du nicht grade was speziell optisches oder verwandtes studiert hast
-- dann würdest Du aber vermutlich hier nciht fragen -- wirst Du
dort nicht wirklich eine Antwort finden, das Thema ist zu speziell.
> ...Sphaerisch hat einen unscharfen Brennpunkt, asphaerisch
> einen exakten. Drum, nehme ich an, sollte asphaerisch > exakter
> angepasst sein...
Gerade asphärische Minusgläser sind eine heikle Sache (Christian hat
nich umsonst gesagt, dass Du die bei Deinen Stärken eigentlich noch
nicht wirklich brauchst). Damit die Ränder dünner werden müssen die
Flächen eine Form bekommen, die für die Abbildungsqualität -- ich nenne
es mal -- "suboptimal" ist.
Generell müssen asphärische Gläser besonders genau angepasst werden.
Sie werden so berechnet, dass sich ihre Bildfeldwölbung
(siehe Optik-Buch) möglichst der "Fernpunktskugel" anpasst.
(Das ist die Kugelschale, auf der sich der Fernpunkt -- der am weitesten
entfernte Punkt, den Du ohne Brille deutlich siehst -- bei
Blickbewegungen mit der optischen Achse Deines Auges mitdreht.)
Stimmt die Lage des Glases vor dem Auge nicht, dann liegt diese Schale
unsymmetrisch zur Fernpunktskugel. Das verschlechtert die Abbildung
weitaus mehr, als das bei einem nicht optimal angepassten sphärischen
Glas der Fall ist. Aus dem o.g. Grund kann sich das bei asphärischen
Minusgläsern durchaus stärker auswirken.
> Und ich habe das Gefuehl, dass das rechte Glas es nicht ist.
> Es wirkt so, als wenn jemand auf die rechte Haelfte des rechten Glases
> mit fetten Fingern getappt haette.
>
Das _könnte_ die o. beschriebene Ursache haben.
> [...]
Schönes Wochenende!
Hallo,
vielen vielen Dank fuer Eure Beratung/Tipps/Ratschlaege/seelischen
Beistand.
Ich war gestern wieder beim Optiker, Staerken wurden nachgemessen.
Voellig andere Werte:
Diesmal:
Re: -3.5 -0.25 5grad
Li: -3.5
Mir wurde dann eine "Brille" mit austauschbaren Glaesern aufgesetzt
(wurde beim erstem Mal nicht gemacht) und damit in den Laden geschickt.
Blick in die Ferne und nah waren diesmal harmonisch und gut.
Die Werte klingen auch im Vergleich zu frueheren Werten logischer.
Vom asphaerischen bin ich weg. Sphaerisch mit hoeherbrechendem
Kunststoff. Kleine Toenung, mittlere Entspiegelung wie immer.
Glaeser sind etwas teurer als die vorigen, aber ist schon ok, mir werden
die anderen ja angerechnet.
Hundertmal entschuldigten sie sich.
Mir faellt ein Riesenstein vom Herzen.
Zur Ehrenrettung der Optiker muss ich sagen, so etwas aehnliches ist mir
schonmal beim Augenarzt passiert. Vor zehn Jahren hat er (mein letzter
Besuch beim Augenarzt, seitdem lasse ich beim Optiker messen) das rechte
Glas falsch bemessen. Ein paar Wochen spaeter habe ich damals beim Arzt
nachmessen lassen und haette das neue Glas ja wieder bezahlen muessen.
Der Optiker hatte damals gesagt, das geht auf Kosten des Hauses. Seitdem
ist er mein Stamm-Optiker.
Nochmals vielen Dank!
Ich habe in den zwei Wochen einiges ueber Augenoptik gelernt. Ich dachte
nicht, dass der Optikerberuf doch so kompliziert ist.
Gruesse aus Muenchen,
Monika